Edition Schrott – Heute: Gustav Mahler

„In jedem noch so scheinbar gelungenen Kunstwerk findet mindestens ein ‚Danke für meine Arbeitstelle‘ sich.“ (Theodor W. Arno: Unästhetische Theorie, Berlin 2017, S. 1)

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Wieder begeben wir uns auf die Suche nach einem Stück Alltag in großer Kunst – und finden das Profane heute in dem zweiten der „Lieder eines fahrenden Gesellen“ (1884/85) von Gustav Mahler (eine Aufnahme findet sich hier).

Dort hat Mahler nicht nur das „Danke“-Lied des vor fünf Monaten verstorbenen Martin Gotthard Schneider (Bad Blog of Musick berichtete) vorausgeahnt und subtil und dennoch markant zitiert…

…auch die immer noch nicht vollzogene Eröffnung des neuen BER-Flughafens in Schönefeld kommt bei Mahler gleichsam seherisch zur Sprache…

Author profile

Arno Lücker wurde 1979 in Braunschweig geboren. Seit 2003 lebt er in Berlin. Dort arbeitet er als Moderator und Dramaturg. Er ist Künstlerischer Leiter der Astronomie-Musik-Reihe "Himmlische Partituren" im Zeiss-Großplanetarium Berlin, arbeitet von Berlin aus für das Brucknerhaus Linz, schreibt Programmtexte für zahlreiche Orchester (Wiener Philharmoniker, New York Philharmonic), macht Konzerteinführungen in der Elbphilharmonie Hamburg, der Kölner Philharmonie und anderswo. Außerdem ist er Bad-Blog-Autor der ersten Stunde und arbeitet als Kurator für die Musikstreaming-App IDAGIO.

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