Exklusiv – Peter Babniks Gesamtwerk nun im Juliane Klein Verlag

Der Neue-Musik-Betrieb taugt immer wieder für Unerwartetes, wie die „Neue Musik“ ja selbst 2015 immer noch das Neue, eben Unerwartete für sich reklamiert. Wir alle kennen und lieben seit den 2010er Ferienkursen in Darmstadt die selbstgereimten Texte und selbstgesungene Musik Peter Babniks. Unvergessen die zweisprachigen Fassungen des „Darmstadt Songs„, die bisher freundlichste Ferienkurse-Hommage. Das Schaffen Babniks bietet aber mehr als dies, wie z.B. der Summer-Sunshine-Song und das Lied „Die Liebe ist stärker als der Tod, die Liebe lindert jede Not“. Besonders dieses letztgenannte Werk hat den Juliane Klein Verlag nun überzeugt, das Gesamtschaffen Babniks zu verlegen, um damit der per Rebhahns Definition einzig und allein wirklich aus dem Neue-Musik-Betrieb ausgetretenen Komponistin Juliane Klein die künftigen Soundtracks für die Podcasts zu „Your Daily Lift“, wie z.B. dieser Lift „Die ganze Welt zum Freund“ , der vielleicht erratisch ihren Ausstieg erklärt, ihrer danach eröffneten christlich-wissenschaftlichen Heilpraxis zu liefern. Wer dies hier glaubt, werde selig!

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Zum Sommerabschluss ganz unverlegen eben jener „Summer-Sunshine-Song“ Babniks:

UPDATE: Es handelt sich bei diesem Bericht um eine typische Falschmeldung! Jeder wandle glücklich auf seinen Pfaden!

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7 Antworten

  1. Wladimir Igrok sagt:

    „Das Gegenteil von Kunst ist: Gut gemeint.“

    Arnold Schönberg.

  2. Wladimir Igrok sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=7TheCGcq66Q

    Zum Glück wird am Schluss des Films groß der Text „Studierenden Bistro heisst STUBI“ eingeblendet. Nach den 97 Wiederholungen „Stubi, Stubi, Stubi…“ – mit einer genauen Beschreibung des Studenten – Bistros und den Bildern dazu – war dieser Hinweis für Leute mit IQ minus 9 dennoch wichtig…

  3. Lieber Herr Klotz,

    alles nicht so ernst nehmen…! Und Babnik finde ich wirklich ganz nett. Eine eigene Art, auf Dinge, die ihn begeistern, mit diesen sehr naiven Songs zu reagieren, naiv direkt. Was so manchen naiven Stil der Neuen Musik Szene beträfe, würde er sehr wohl in irgendein Sortiment passen, irgendein Verlag mit Türmchen oder Musikvermittlungsdingens oder eben doch auch irgendwo mit Gesundbeten…

  4. Möchte hier auch auf den Theater-Koblenz-Song (https://www.youtube.com/watch?v=NvAfNn0V74I)hinweisen. Was Betonung, Reimschema, www-Intro betrifft, o je o je. Aber wie sagt der Autor dazu: „Dies ist eine Produktion auf Peter-Niveau.“ Dann mal auf ins Theater, bevor wieder eines verschwinden soll, s. Musiktheater-Sparte in Weimar.

  5. Wladimir Igrok sagt:

    Hallo Herr Strauch,

    bin noch nicht ganz „bekehrt“ – aber kommt vielleicht noch…

    Früher gab es solche Satiren auch schon – aber musikalisch war da mehr los:
    http://www.youtube.com/watch?v=v2oAjD8JewQ

  6. Guntram Erbe sagt:

    Nachtrag: