Discovering Blitzstein (Folge 1)

Anlässlich der Europäischen Erstaufführung des Opernsketches „Triple-Sec. Die Sünde des Lord Silverside“ von Marc Blitzstein – in Kombination mit George Gershwins „Blue Monday“. 14., 15. und 17. März im Konzerthaus Berlin. Eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin.

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Blitzstein

Auf dem Bild ist der Komponist Marc Blitzstein zu sehen. Ein bedeutender, komponierender, Klavier spielender, politisch sich engagierender Dandy der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA.

Doch Blitzstein lebte auch wenige Monate in Berlin. Er war gerne in Deutschland, er liebte viele deutsche Komponisten – und überhaupt die „abendländische Musikkultur“. Doch in Europa – immerhin studierte er kurzzeitig bei Arnold Schönberg in Berlin und später bei Nadia Boulanger in Paris – ist er heute fast völlig vergessen.

Nach Berlin kehrt Blitzstein Mitte März 2015 zurück. Genauer: Ans Konzerthaus Berlin, wenn sein nur 15-minütiger Einakter „Triple-Sec. Die Sünde des Lord Silverside“ – 1929 gar ins Deutsche übersetzt – nach fast 100 Jahren seine Europäische Erstaufführung feiert.

Diesen höchst-originellen und parodistisch herrlich überzeichneten Opernsketch entdeckte ich vor ungefähr zwei Jahren mit Hilfe der Kurt-Weill-Foundation in den USA wieder. Ich freue mich, in den kommenden Tag mehr verraten zu dürfen…

Author profile

Arno Lücker wurde 1979 in Braunschweig geboren. Seit 2003 lebt er in Berlin. Dort arbeitet er als Moderator und Dramaturg. Er ist Künstlerischer Leiter der Astronomie-Musik-Reihe "Himmlische Partituren" im Zeiss-Großplanetarium Berlin, arbeitet von Berlin aus für das Brucknerhaus Linz, schreibt Programmtexte für zahlreiche Orchester (Wiener Philharmoniker, New York Philharmonic), macht Konzerteinführungen in der Elbphilharmonie Hamburg, der Kölner Philharmonie und anderswo. Außerdem ist er Bad-Blog-Autor der ersten Stunde und arbeitet als Kurator für die Musikstreaming-App IDAGIO.

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