gruen und gelb

auf nach m’gladbach. ensemblia 2009. 30 jahre musik, theater, tanz,
kunst. das erste festival dieser art in deutschland, heisst es.

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moenchengladbach muss in der gelobten provinz liegen, denn hier haelt
kein ice. (ist das ein brauchbares kriterium?) der regionalexpress
platzt aus allen naehten. uniformierte regulieren das platzangebot.
wer hatte hier angst um das publikum? „entschuldigung, ich bin
mitwirkender, fuer mich sollte eine karte…“ mein vorsichtiger
vorstoss geht im gejohle unter: woher kennen sie die stuecke schon,
die duerfen doch vor dem konzert weder gespielt, noch veroeffentlicht
sein!?! zur unterstuetzung tragen meine mitfahrer hemden in der
lieblingsfarbe ihres komponisten. gruen und gelb ueberwiegen. ein
einsamer stockhausenianer, eisblauschwarz, gewandet in den
samstagsfarben. wie unpassend, bei dem sommerwetter.

die wollen also auch alle zum finalistenkonzert.

„wer gewinnt?“
„dortmund“, sagen die einen.
„gladbach“, sagen die anderen.
„borussia auf jeden fall“.
die hatte ich im programmheft des kompositionswettbewerbs wohl
uebersehen.

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Musikjournalist, Dramaturg

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