Bad Blog Of Musick Das bedeutendste Blog zur zeitgenössischen Musikkultur
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Es näselt, knödelt, heult und dudelt, Die große Plage, die heißt „Jazz“. Du bist, worüber niemand jubelt. Du bist fürwahr a bloody mess. Wenn du erklingst, dann ruft man „Storno“, Invented hat dich Adolf Sax. Begleitest manchen ollen Porno, Dein Blech was made from Autowracks. Verrauchte Keller sind dir Zuflucht,...
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Nach seiner Rückkehr aus Wien und Leipzig schien Mustafa Güler zunächst vor einer glänzenden Laufbahn zu stehen. Seine Lehrer in Istanbul hatten ihm hervorragende Zeugnisse ausgestellt, und insbesondere der Kreis um den Komponisten und Musikpädagogen Guatelli Paşa hatte sein außergewöhnliches Talent früh erkannt. Auch die Werke des jüngeren Ismail Zühtü...
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Dazu ein bisschen bessere Mucke als bei Danger Dan und fertig wäre ein lustiges Antifa-Lied, das man nicht so ganz bierernst nehmen müsste, das aber dennoch eine gewisse kathartische Energie freisetzen würde, denn Nazis verkloppen ist spätestens seit Indiana Jones eine Sache, die auch in Deutschland gute Laune verbreiten kann.
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Wie wunderbar wäre es, wenn Höcke zum Beispiel gegen das DDR-Sandmännchen oder gegen Lolek und Bolek antreten müsste. Auch eine lebendig gewordene Thüringer Bratwurst hätte vermutlich mehr politische Glaubwürdigkeit als die gesamte Führungsebene der AfD.
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Du zirptest einst in Mexiko Um Dreizehnhundertneunundsieben, Aus Holz, zum In-die-Ecke-Schieben, Du Ding, genannt: das Cembalo. Nur Bach kannst du – und noch Rameau. Der Wurm, der kommt aus dir gekrochen Musik, vom Cembalo verbrochen? Hör‘ ich ausschließlich auf dem Klo! Zu monoton und viel zu leise Spielst du für...
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Am Ende muss überhaupt niemand mehr etwas machen. Das, was einem von KI-Berfürwortern immer als „große Demokratisierung“ beschrieben wird, endet in der ödesten von allen Welten: Niemand kann mehr etwas, da es schon lange an der Konzentration fehlt, diese Anstrengung zu unternehmen. Wir werden rund um die Uhr benudelt und bedudelt, das Entertainment endet nie.
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Die bisherigen Folgen: Folge 1 (Diverse, noch ohne Untertitelung) Folge 2 (Diverse, noch ohne Untertitelung) Folge 3 (Johannes Brahms: Auf dem Schiffe) Folge 4 (Robert Schumann: Widmung) Folge 5 (Robert Schumann: Du Ring an meinem Finger) Folge 6 (Wolfgang Amadeus Mozart: An Chloe) Folge 7 (Gustav Mahler: Liebst du um...
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Während einer Reise nach Ankara sichtete ich vor einigen Wochen Musikalien in der Cumhurbaskanligi Millet Kutuphanesi, der „Bibliothek der Nation“. Dort fiel mir ein Konvolut von gedruckten Partituren, aber vor allem handschriftlichen Noten in die Hände, die Mustafa Güler zugeschrieben werden. Über diesen offenbar völlig vergessenen Komponisten möchte ich in...
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…doch stattdessen klammerte ich mich nun um mein Leben mit meinen zwei Händen am Stein fest, während meine Beine über einem Abgrund baumelten, von dem ich nicht sehen konnte, wie tief er war. Ich kann mich noch an den letzten Gedanken erinnern, dass ich erstaunt war, wie schwer es schien, mich wieder nach oben zu ziehen. Dann weiß ich nichts mehr, kompletter Blackout.
Es näselt, knödelt, heult und dudelt, Die große Plage, die heißt „Jazz“. Du bist, worüber niemand jubelt. Du bist fürwahr a bloody mess. Wenn du erklingst, dann ruft man „Storno“, Invented hat dich Adolf Sax. Begleitest manchen ollen Porno, Dein Blech was made from Autowracks. Verrauchte Keller sind dir Zuflucht,...
Als ich nach Australien reiste, kam ich ein Stück weit in einen anderen Kulturkreis. Einerseits arbeitete ich in Melbourne an der Monash University, die ganz und gar englisch-amerikanisch geprägt war. Andererseits aber lebte ich in einem Holzhaus am Rande der Stadt inmitten eines verwunschenen wilden Gartens bei meiner Gastgeberin, der...
Nach seiner Rückkehr aus Wien und Leipzig schien Mustafa Güler zunächst vor einer glänzenden Laufbahn zu stehen. Seine Lehrer in Istanbul hatten ihm hervorragende Zeugnisse ausgestellt, und insbesondere der Kreis um den Komponisten und Musikpädagogen Guatelli Paşa hatte sein außergewöhnliches Talent früh erkannt. Auch die Werke des jüngeren Ismail Zühtü...
Dazu ein bisschen bessere Mucke als bei Danger Dan und fertig wäre ein lustiges Antifa-Lied, das man nicht so ganz bierernst nehmen müsste, das aber dennoch eine gewisse kathartische Energie freisetzen würde, denn Nazis verkloppen ist spätestens seit Indiana Jones eine Sache, die auch in Deutschland gute Laune verbreiten kann.
Wie wunderbar wäre es, wenn Höcke zum Beispiel gegen das DDR-Sandmännchen oder gegen Lolek und Bolek antreten müsste. Auch eine lebendig gewordene Thüringer Bratwurst hätte vermutlich mehr politische Glaubwürdigkeit als die gesamte Führungsebene der AfD.
Du zirptest einst in Mexiko Um Dreizehnhundertneunundsieben, Aus Holz, zum In-die-Ecke-Schieben, Du Ding, genannt: das Cembalo. Nur Bach kannst du – und noch Rameau. Der Wurm, der kommt aus dir gekrochen Musik, vom Cembalo verbrochen? Hör‘ ich ausschließlich auf dem Klo! Zu monoton und viel zu leise Spielst du für...
Am Ende muss überhaupt niemand mehr etwas machen. Das, was einem von KI-Berfürwortern immer als „große Demokratisierung“ beschrieben wird, endet in der ödesten von allen Welten: Niemand kann mehr etwas, da es schon lange an der Konzentration fehlt, diese Anstrengung zu unternehmen. Wir werden rund um die Uhr benudelt und bedudelt, das Entertainment endet nie.
Die bisherigen Folgen: Folge 1 (Diverse, noch ohne Untertitelung) Folge 2 (Diverse, noch ohne Untertitelung) Folge 3 (Johannes Brahms: Auf dem Schiffe) Folge 4 (Robert Schumann: Widmung) Folge 5 (Robert Schumann: Du Ring an meinem Finger) Folge 6 (Wolfgang Amadeus Mozart: An Chloe) Folge 7 (Gustav Mahler: Liebst du um...
Während einer Reise nach Ankara sichtete ich vor einigen Wochen Musikalien in der Cumhurbaskanligi Millet Kutuphanesi, der „Bibliothek der Nation“. Dort fiel mir ein Konvolut von gedruckten Partituren, aber vor allem handschriftlichen Noten in die Hände, die Mustafa Güler zugeschrieben werden. Über diesen offenbar völlig vergessenen Komponisten möchte ich in...
…doch stattdessen klammerte ich mich nun um mein Leben mit meinen zwei Händen am Stein fest, während meine Beine über einem Abgrund baumelten, von dem ich nicht sehen konnte, wie tief er war. Ich kann mich noch an den letzten Gedanken erinnern, dass ich erstaunt war, wie schwer es schien, mich wieder nach oben zu ziehen. Dann weiß ich nichts mehr, kompletter Blackout.