Markiert: Steffen Wick

Millions of deaf Beethovens. Or: the things we do for hype.

Millions of deaf Beethovens. Or: the things we do for hype.

The Japanese music world was recently shocked by the scandal surrounding the famous composer Mamoru Samuragochi, a composer from the city of Hiroshima who was known for his romantically overblown symphonies and music for popular computer games like Resident Evil. Samuragochi’s main attraction as a media figure was his complete deafness and also part-paralysis (he was never seen without a walking cane) which was understood as being the result of his parents both being „hibakusha“ – radiation victims from the bombing of Hiroshima.

Kerne – Aufruf zu einem Musiktheaterfonds München, gerade wegen der Biennale!

Kerne – Aufruf zu einem Musiktheaterfonds München, gerade wegen der Biennale!

Die Münchener Biennale neigt sich zum Ende hin. Das wäre konkludierend zur Festivalausgabe 2010 beinahe der inhaltliche Kernsatz gewesen. 2012 ist man weit davon entfernt: Egal wie die Opern von Sarah Nemtsov, Eunyoung Kim und Arnulf Herrmann gefielen, jemand auf- oder etwas anstiessen, nicht unbedingt immer Neues wagten, zeigten sie...

„Heraus aus der Komfortzone“

„Heraus aus der Komfortzone“

Neulich schrieb mir Marko Nikodijevic, dass die Arbeit mit einem durchgängigen Beat vielleicht das große unentdeckte Land der Neuen Musik sei. Dass durchgängige Metren keinesfalls gleichbedeutend mit „seelenloser Maschinenmusik“ oder „faschistoiden Tendenzen“ sind, dass deren Anwendung keineswegs eine hohle „Anbiederung an das Publikum“ bedeuten muss, sollte inzwischen vielleicht jedem klar sein. Daher finde ich den folgenden Artikel besonders interessant: