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Millions of deaf Beethovens. Or: the things we do for hype.

Millions of deaf Beethovens. Or: the things we do for hype.

The Japanese music world was recently shocked by the scandal surrounding the famous composer Mamoru Samuragochi, a composer from the city of Hiroshima who was known for his romantically overblown symphonies and music for popular computer games like Resident Evil. Samuragochi’s main attraction as a media figure was his complete deafness and also part-paralysis (he was never seen without a walking cane) which was understood as being the result of his parents both being „hibakusha“ – radiation victims from the bombing of Hiroshima.

A Fistful Of Guttenbergs

A Fistful Of Guttenbergs

Jetzt ist es passiert: Karl-Theodor von und derer zu Guttenberg von Enochs Gnaden (kurz: KT, ich habe wirklich keine Lust, das jedes Mal auszuschreiben) hat seinen Doktortitel zurückgegeben! Nach neuestem Stand (FAZ von heute) beträgt der Anteil der nicht näher bezeichneten „Fremdarbeit“ in seiner Doktorarbeit 70% (Tendenz steigend). Was natürlich bedeuten könnte, dass es sich auch bei KT nicht mehr um KT handelt.

Schade, Shutter Island…

Schade, Shutter Island…

Wie schon in der neuen NMZ richtig bemerkt wurde: Bei der Filmmusik zu Scorceses neuem Film „Shutter Island“ handelt es sich wirklich um eine äußerst erfreuliche Sache.
Von Robbie Robertson erstaunlich gut und stilsicher ausgewählt, ist hier viel neue Musik versammelt, nicht nur große Namen, sondern tatsächlich auch Qualität. „Rothko Chapel“ von Feldman, das gute alte „Lontano“ von Ligeti, aber auch Cage und der hierzulande wenig bekannte Ingram Marshall sind nur einige der Highlights des Soundtracks. Und man mag sogar ausnahmsweise mal Penderecki, denn die bohrenden Takte aus seiner „Symphonie 3: Passacaglia“ passen tatsächlich sehr gut zum kotzenden Leonardo di Caprio.