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„Das kenne ich schon“ – über eines der größten Missverständnisse der neueren Musikkritik

Eine Anverwandlung die nicht mehr ist als eine Anverwandlung, die nirgendwo hinweist durch Aspekte des Kontextes oder der Intention als auf das, was eh schon gesagt wurde, ist letztlich uninteressant und zu leicht. Aber nur weil etwas oberflächlich so klingt wie etwas, das man “schon kennt”, heißt es noch lange nicht, dass es dem entspricht. was man schon kennt.

„Stalinistische Seilschaften“ verhindern „seriöse handwerkliche Musik“?

Es ist wieder einmal so weit, von der Welt größtenteils unbemerkt findet mal wieder der Wettbewerb „Die Andere Moderne“ beim „Neckar-Musikfestival“ statt. Hier ein Auszug aus dem Werbetext, den der veranstaltende Komponist Martin Münch gerade eben verschickt hat….

Endlich Entgrenzug – weg mit dem Unglücklichsein im Anblick der Freiheit! Entwurf einer anderen Musik

Endlich Entgrenzug – weg mit dem Unglücklichsein im Anblick der Freiheit! Entwurf einer anderen Musik

Wer im Badblog die letzte Zeit Moritz‘ DOGMA-Diskussion oder Johannes Kreidlers Genre-Gedanken dazu verfolgte, konnte in den Kommentaren sehen, wie sich unsere Komponistenzunft um diesen Begriff streitet, ihn einschliesslich mir dankbar aufschnappt, als wären wir Fische und hielten in einem sauerstoffarmen Gewässer den Wurm am Angelhaken für reinste Luft. In einer...

Lars von Triers “Dogma”, angewendet auf Musik von heute (2)

Lars von Triers “Dogma”, angewendet auf Musik von heute (2)

Stefan Hetzel hat ja in seinem letzten Kommentar schon ein paar gute weitere Ideen entwickelt, wie sich weitere „Dogmen“ des „Dogma 95“ Filmmanifestes auf Musik übertragen lassen. Aber seien wir dennoch bewusst gründlich -Selbstgeißelung macht ja Spaß! – und schauen uns heute mal die Punkte 1., 3., 4. und 5. des Original-„Dogma“s an, die die „arte povera“ Charakteristik der Dogma-Filme am stärksten definieren.