Kategorie: Sprache

Donaueschingen 2016 – Programmheftmysterien, Kastaniengefahr im Flüchtlingsheim, Aus ist’s, Nix gibt’s

Werbung Der wahre Gral: das Programmheft der Musiktage 2016. Seit Sonntag früh kenne ich die Mysterien meiner Edition, die ich am Freitag sogar in Plastik (und das im Ökoländle!) eingeschweisst erhielt. Das Konzert des Ensemble Recherche wird ab Seite 134 erläutert. Nach Seite 137 springt es allerdings direkt auf Seite...

Moritz Eggert als Phantom in Donaueschingen. Selfie

Ein Phantom in Donaueschingen

Denen, die noch nie in Donaueschingen waren, muss man erklären, dass es sich hier um a) ein kleines und nettes Städtchen im Ländle und b) um ein historisch bedeutendes Festival Neuer Musik handelt, das immer mal wieder fast ausfällt, dann aber immer wieder wundersamerweise von der Siemens-Musikstiftung gerettet wird. Worüber sich alle, die dort gerne Mal zaghaft ausgebuht werden wollen, ganz dolle freut.

„Ich hasse Oper“. Eine Rede für die Jahresfeier der Akademie Musiktheater Heute.

Diese Rede hielt ich letzten Mittwoch in Frankfurt, Holzfoyer der Oper Frankfurt… Werbung Ich hasse Oper. Und damit ihr mich nicht falsch versteht und dies für eine Rede haltet, die sich für irgendein verschwurbeltes angeblich „neues“ Genre entflammt: ich hasse auch Musiktheater. Werbung Ich hasse diesen ganzen monströsen Zirkus der...

The sounds of a different world. Review of „The Music of the Temporalists“ by André Pogorillofsky.

Werbung Werbung Sometimes there are books that are impossible to categorize and impossible to describe. André Pogoriloffsky’s “The Music of the Temporalists” is such a book. I have read it, and I honestly cannot say what it is (is it a travelogue? A science fiction novel? A true account? A...

Ferienkurse Darmstadt 2016 – Schreibwerkstatt regt weiter auf

Werbung So, zuerst fange ich mit dem Umrühren, dem Auskippen und Spülen an, wie es den Teilnehmerinnen der Schreibwerkstatt, obendrein der nmz und als i-Tüpfelchen den Bad Boys durch einen prominenten Pianisten empfohlen wird. Das macht selbst gestandenen Komponisten und Musikwissenschaftlern Angst, die in der nmz ab und an Glossen...

Ich habe Artsheimer. Ein Essay.

Letztlich muss man erkennen, dass es unmöglich ist, vollkommene Bescheidenheit zu erlangen in einem Artsheimer-Beruf. Man sucht sich das ja nicht aus. Wir künstlerisch Herausgeforderten sind immer in irgendeiner Form aus der Reihe getanzt. Dazu muss man wohl stehen, also nehmt uns das nicht krumm. Ihr könnt euch wehren, indem ihr unsere bedingungslose Großzügigkeit herausfordert.