Im Radio – Donnerstag, 16.09.2021

Wer hat an dem Blog geschraubt? Foto: Hufner
Wer hat an dem Blog geschraubt? Foto: Hufner

Darmstädter Ferienkurse 2021 +++ Die Jazzklubs nach der Pandemie +++ Der Dirigent Carl Schuricht +++ Prix Ars Electronica 2021 +++ Zum 100. Geburtstag des Sängers Jon Hendricks

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do – 16.09.2021


00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Darmstädter Ferienkurse 2021 – Das US-amerikanische Performerkollektiv Pamplemousse

Kompositionen von Natacha Diels, Weston Olencki, Bryan Jacobs, Andrew Greenwald und David Broome. Von Carolin Naujocks

00:10 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponisten

Dorothea Hofmann: „Magnificat“ (Alice Oskera-Burghardt, Mezzosopran; Münchner Rundfunkorchester: Sian Edwards); Paul Engel: „Cassiopeia“ (Edgar Krapp, Orgel; Bamberger Symphoniker: Sebastian Tewinkel); Max Beckschäfer: „Sobre los Angeles“ (Gabriele Unterholzner, Sopran; Martin Schönweitz, Bariton; viva-nova-Chor; Ein Instrumentalensemble: Kurt Suttner); Richard Dünser: „ … fresque de rêve …“ (Christoffer Sundqvist, Klarinette; Bram van Sambeek, Fagott; Hervé Joulain, Horn; Corinne Chapelle, Violine; Lilli Maijala, Viola; Valentin Radutiu, Violoncello; Zoran Markovic, Kontrabass); Gerhard Dorda: Lateinische Messe (Karl Norbert Schmid, Orgel; Chor St. Anton Regensburg: Christoph Böhm)

21:05 Uhr | Deutschlandfunk
JazzFacts: Alles wie früher? – Die Jazzklubs nach der Pandemie

Von Thomas Mau. Allmählich fahren die Jazzklubs ihr Programm wieder rauf, in der Hoffnung, dass eine mögliche vierte Welle die Pläne nicht zunichtemacht. Aber wird es nach dem Neustart wieder so werden, wie es vorher war? Oder sorgt die lange Pause für neue Entwicklungen in der Klubszene? Während manche Betreiber zu Beginn der zweiten Welle ihren Jazzklub ganz schlossen, nutzten andere die Gelegenheit und investierten die Mittel des Förderprogramms „Neustart Kultur“ in digitale Infrastruktur. Sie hielten ihren Betrieb mit Online-Konzerten aufrecht, gelegentlich ergänzt durch Diskussionen im Stream oder eine Kombination aus Gesprächen und Konzerten. Andere, wie der Stadtgarten Köln, setzten in der Sommersaison auf Freiluftformate. Waren diese Experimente mehr als eine Notlösung? Und bleibt von ihnen nach der Pandemie etwas übrig? Eine Momentaufnahme aus deutschen Jazzklubs.

22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK
Horizonte: Auftragswerke beim ARD-Musikwettbewerb (III)

Aktuelle Auftragswerke von Vassos Nicolaou, Lisa Streich, Britta Byström und Isabel Mundry

22:05 Uhr | Deutschlandfunk
Historische Aufnahmen: Alte Schule aber neusachlich: Der Dirigent Carl Schuricht (1880 – 1967)

Von Herbert Haffner. Carl Schuricht gehörte zur Generation von Bruno Walter und Wilhelm Furtwängler. Seine Interpretationen waren noch einem dirigentischem Subjektivismus verpflichtet, allerdings auch musikantischer Sachlichkeit, die sich für die Modernen seiner Zeit einsetzte. Im Gegensatz zu den genannten Kollegen wurde er erst im hohen Alter berühmt – sicherlich auch, weil er keinen Starrummel mochte. Der Schüler von Humperdinck und Reger, der auch komponierte, landete nach kleineren Stellen in Wiesbaden, wo er für 30 Jahre blieb, ab 1922 dann als Generalmusikdirektor. Seit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten entzog er sich durch zahlreiche Auslandsgastspiele immer mehr dem deutschen Kulturbetrieb. 1944 verließ er Deutschland und zog in die Schweiz, nach dem Krieg übernahm er keinen Chefposten mehr. Allerdings arbeitete er u.a. eng mit den Wiener Philharmonikern und mit Rundfunkorchestern zusammen.

23:03 – 24:00 | Ö1
Prix Ars Electronica 2021. Digital Musics and Sound Art.

Alle zwei Jahre wird der Prix Ars Electronica in der Kategorie „Digital Musics and Sound Art“ ausgeschrieben und auch heuer wieder präsentieren wir Ihnen in Zeit-Ton die Gewinner/innen. Die Goldene Nica geht dieses Mal an Alexander Schubert, der mit seiner multimedialen Performance „Convergence“ unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit in Zeiten zunehmender künstlicher Intelligenz hinterfragt. Die beiden Auszeichnungen verlieh die international besetzte Jury an Rashin Fahandej („A Father’s Lullaby“) und Douglas McCausland („Convergence“). Gestaltung: Susanna Niedermayr

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz

Moderation und Auswahl: Ralf Dombrowski

23:30 – 24:00 Uhr | SWR2
ARD Radiofestival. Jazz. Jon in Germany: Zum 100. Geburtstag des Sängers Jon Hendricks

Von Ulrich Habersetzer. Völlig neue Klänge: Drei Gesangsstimmen, die mit herausragender Virtuosität und punktgenauer Perfektion Bebop-Solos singen. „Lambert, Hendricks & Ross“ hieß dieses Gesangstrio, das Jazzgeschichte geschrieben hat. Sänger Jon Hendricks war aber auch als Bandleader unter eigenem Namen aktiv, und so finden sich einige großartige Aufnahmen im ARD-Archiv: von 1962 aus der Stuttgarter Liederhalle, von den Berliner Jazztagen aus dem Jahr 1968 oder von der Internationalen Jazzwoche Burghausen 1996. Ein Portrait von Jon Hendricks mit Live-Aufnahmen aus Deutschland.

 

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Radioman.

radiofreak der alten schule. transistor, diode, spule, kondensator. ehemals manipulator:in mehrerer rundfunksendungen.