Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 09.04. bis 15.04.2018

Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 15. Schwerpunkte: Ganz im Zeichen von Rückblicken auf das Jahr 1968. Claude Viviers 70. Geburtstag spielt auch eine Rolle. Die Nachfolgesendung von contrapunkt (heißt ebenfalls contrapunkt) widmet sich der Türkei. Anna Schürmer widmet sich der DEA EX MACHINA – oder die technofeministische Emanzipation. Am Ende als Spezial Hinweise auf besondere Hörspiele (Jandl/Mayröcker – Fünf Mann Menschen, Ludwig Harig – Blumenstück, Christoph Schlingensief – Rocky Dutschke, Luc Ferrari und Hundert nackte Kängurus).

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09.04.2018


21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb
Musik der Gegenwart: Neue Musik um 1968

Mit Margarete Zander. Das Jahr 1968 hat mit seinen politischen Entwicklungen nicht zuletzt auch zeitgenössische Komponisten in ihrem Schaffen beeinflusst. Prominentestes Beispiel ist Hans Werner Henze, der mit seinem Oratorium „Das Floß der Medusa“ gesellschaftlich Stellung beziehen wollte. Doch schon die Widmung an Che Guevara löste heftigste Debatten aus, die rote Fahne am Pult brachte die Proteste zum Überkochen, und die Uraufführung wurde beendet. Ein Überblick über dieses und andere politisch motivierte Werke aus dem Jahr 1968.

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 JetztMusik: Demokratie wagen – Die Darmstädter Ferienkurse 1970

Die 68er. Von Stefan Fricke. Die Revolte 1968 und die Neue Musik? „Wegen schlechten Wetters fand die Revolution in der Musik statt.“ (Kurt Tucholsky) Schön wär’s gewesen – das Wetter war zu gut, um nicht auf die Straße zu gehen und stattdessen die Freiheit zu komponieren. Aufbruch, Institutionenkritik und Generationenkonflikt – das alles fand in der Neuen Musik erst zwei Jahre später statt, zumindest bei den Darmstädter Ferienkursen. 1970 jährten sich die Ferienkurse zum 25. Mal. Und das Silberjubiläum war ein Jahr der Krise. Kursteilnehmer und auch einige Dozenten kritisierten den „Ein-Mann-Betrieb“ in Darmstadt, namentlich Ernst Thomas, seit 1962 Chef der Institution. Es wurden Vollversammlungen einberufen, man wählte Sprecher und entwickelte ein breites Portfolio neuer Konzepte, u. a. die Ausdehnung der Kurse von zwei auf drei Wochen, mehr Teamwork und Mitspracherecht der Teilnehmer, „Hörspiel“, „Pop-Musik und Neue Musik“, Parapsychologie sollten künftige Seminarthemen sein. Doch all das half nichts. Darmstadt blieb auch künftig in nur einer Hand. Fortan fanden die Ferienkurse allerdings zweijährig statt.


10.04.2018


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Garten der Lüste – Die Fluxus-Oper von Wolf Vostell im Museo Vostell

Von Rilo Chmielorz. Vor 20 Jahren starb Wolf Vostell. Sein „Garten der Lüste“ aus dem Jahr 1982 ist ein „Antigarten für die Schreie der Menschheit“.

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponisten

Isaac Albéniz/Rodion Schtschedrin: Zwei Tangos (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Andreas Sebastian Weiser); Robert Delanoff: „Die Zeit vergeht … „ (Zoltán Kovács, Klarinette; Eva Schieferstein, Klavier); Mark Lothar: Concertino (Begoña Uriarte und Karl-Hermann Mrongovius, Klavier; Münchner Rundfunkorchester: Kurt Eichhorn); Paul Engel: „… auch ein Quartett“ (Mitglieder des Ensemble GEMARD: Heinz Winbeck); Wilfried Hiller: „Gilgamesch“ (Simon Pauly, Bariton; Muriel Cantoreggi, Violine; Silke Avenhaus, Klavier; Marta Klimasara, Schlagzeug; Münchener Kammerorchester: Christoph Poppen)

21:00 bis 22:00 | NDR Kultur
neue musik: Ein Fest für das Schlagzeug – Das neue werk beim Musikfest Hamburg am 05.05.2018

Von Margarete Zander. Schlagzeuger des NDR Elbphilharmonie Orchesters und die Gruppe „Schlagwerk Köln“ schöpfen aus dem Vollen, wenn sie die Welt des Schlagzeuges im 20. Jahrhundert präsentieren. Afrika, Asien, Jazz Rock Pop – alles kommt hier zusammen. In der NDR Konzertreihe „das neue werk“ gestalten die Musiker mit den seltsamsten Gefäßen und Hölzern ein großes Klangfest. Die Highlights gibt es vorab bei uns im Radio.

22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK
Horizonte: Studio für Musik

Hasan Uçarsu: „Das Unsagbare“; Philip Glass: Streichquartett Nr. 2 – „Company“ (Borusan Quartet)


11.04.2018


00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Fränkische Komponisten

Hubert Hoche: „Little Pulse“ (Savoir Cuivre: Wolfgang Heinrich); Rainer Pezolt: Sechs Stücke (Schlagzeugensemble des Hermann-Zilcher-Konservatoriums Würzburg: Bernd Kremling); Wolfram Graf: Suite symphonique (Martin Seel, Flöte, Altflöte, Piccolo; Chie Honda, Klavier); Holmer Becker: Streichtrio (Mitglieder des Bamberger Streichquartetts); Bernhard Weidner: „dunkellied“ (Harald Lillmeyer, Wolfgang Ostermeier, Gitarre); Rainer Rubbert: Concertino (Ulrich Krieger, Altsaxophon; Universal Ensemble Berlin: Gerald Humel); Ulrich Schultheiß: Faust-Paraphrasen (Thomas Hitzlberger, Georg Schütz, Klavier)

20 – 21 Uhr | SRF2Kultur
Musik unserer Zeit: Neue Musik auf dem Sofa

20:04 bis 21:00 | hr2-kultur
Kaisers Klänge: Hippies, Happenings und heiße Rhythmen – Das Musikjahr 1968

1968 war die Revolte auch musikalisch auf ihrem Höhepunkt. Es wurde Kritik am Vietnamkrieg geübt (Doors: The Unknown Soldier) oder der Umsturz heraufbeschworen (Beatles: Revolution). Hippies und lange Haare waren ein Thema (Hair), und sogar das Science-Fiction-Kino lieferte Bilder und Musik wie im Drogenrausch (2001 – Odyssee im Weltraum / Barbarella). Selbst die klassische Musikwelt hatte ihre 68er-Skandale (Henze: Das Floß der Medusa). Moderation: Niels Kaiser

21 – 22 Uhr | SRF2Kultur
Neue Musik im Konzert: Hello Mellow Tone – Annäherungen an Philipp Schaufelberger

In Hello Mellow Tone stehen sich die beiden Klangkörper Ensemble und Duo Gitarre/Schlagzeug gegenüber. Das zur Verfügung stehende musikalische Material umfasst somit die ganze Bandbreite zwischen freier Improvisation und fertig Ausnotiertem. Dabei ist ein Anliegen, die vermeintlichen Stammdisziplinen einander anzunähern: die von Sebastian Gottschick fürs Ensemble orchestrierte Transkription einer Duo-Improvisation als wahre formale Kühnheit, die Duoversion eines Jazzklassikers als hohe Interpretationskunst. ensemble für neue musik zürich. Konzert vom 03.03.18, Galerie Walcheturm, Zürich

21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb
Musik der Gegenwart: Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik 2018: Ensemble Nikel

Mit Eckhard Weber. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 erkundet das ambitionierte Musikerkollektiv aus Tel Aviv systematisch die Grenzregion zwischen Band und Ensemble, zwischen akustischer und elektronischer Kammermusik. Aufnahme vom 20. Januar 2018 im Radialsystem V.

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 JetztMusik: ECLAT 2018 – SWR Vokalensemble / Trio Catch. Leitung: Rupert Huber

Johannes Boris Borowski: „As if“ für Klarinette, Violoncello und Klavier (2017) (Uraufführung) | Sara Glojnaric: „sugarcoating #2“ für Klarinette, Violoncello und Klavier (2017) (Uraufführung) | Claus-Steffen Mahnkopf: „voiced void“ für 24 Stimmen (2008/2016) (Uraufführung)

Zukunftsblicke – das sind neue Kompositionen immer, besonders intensiv vielleicht, wenn Komponisten und Interpreten zu einer ersten gemeinsamen Arbeit zusammenkommen: Johannes Boris Borowski und Sara Glojnaric trafen bei ECLAT erstmals auf die Musikerinnen des Trio Catch. Das SWR Vokalensemble vollendete mit der Uraufführung von „voiced void“ einen langen Weg der Entstehung dieser Komposition – die ihrerseits den Blick in die Zukunft zum Thema hat. Es geht um das Messianische in der jüdischen Theologie. Und damit um die bessere Welt, die es einmal geben sollte.


12.04.2018


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Donaueschinger Musiktage – Next Generation (2/2)

Adrian Nagel: „particles_[brute force]“ echtzeitEnsemble. Leitung: Christoph M Löser (Studio Neue Musik der HMDK Stuttgart) | Nuria Núñez Hierro: „Resilience“ für neun Instrumente. Sinfonietta Ensemble (Staatliche Hochschule für Musik Trossingen) | William Dougherty: „Intersections“ für Kammerensemble und Sinustöne. Ensemble Helix. (Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern)

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponisten

Elke Tober-Vogt: „Meditation und Verwandlung“ (Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); Joseph Haas: „Schelmenlieder“, op. 71 (Konstanze Hallstein, Gesang; Michaela Schlotter, Klavier); Wilfried Hiller: „Sappho-Lieder“ (Vera Becker, Flöte; Andreas Suttner, Violoncello; via-nova-chor München: Kurt Suttner); Eva Sindichakis: „Kassia. Kassiopeia“ (MGNM Festivalensemble: Peter Hirsch); Wolf Rosenberg: „Sweepsteaks Nr.1 – Version A“ (Studio für elektronische Musik); Isabel Mundry: „Non-Places“ (Nicolas Hodges, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Emilio Pomarico); Markus Zahnhausen: „Recordare“ (Michala Petri, Blockflöte; Odense Symphony Orchestra: Christoph Poppen)

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
KlassikPlus: Musikalische 4+1-Gespräche – Werke für Gesangsstimme und Streichquartett

Seit Joseph Haydn und der Wiener Klassik gilt das Streichquartett als die anspruchsvollste Gattung der Instrumentalmusik, als deren „Königsklasse“ sozusagen. Dabei ist das Streichquartett noch mehr als die Symphonie zugleich der Inbegriff der „absoluten Musik“ – der Musik, die anders als Oper, Geistliche Musik oder Symphonische Dichtung ihre Autonomie wahrt, die sich nicht vereinnahmen lässt als eine „Dienerin“, die eine Handlung zu schildern, eine Situation zu untermalen, eine Person zu porträtieren oder Worte zu „transportieren“ hat. Das Streichquartett steht für die reinste Form der Musik – abgehoben, abstrakt, eben absolut. Insofern war es wie ein Sakrileg, als Arnold Schönberg 1908 in seinem 2. Streichquartett eine Sopranstimme hinzuzog. Im dritten und vierten Satz singt sie Gedichte von Stefan George, darunter die prophetischen Worte „Ich fühle Luft von anderen Planeten“, die auf Schönbergs Umwälzungen bald darauf deuten. Auch das Aufbrechen der Streichquartett-Tradition durch ihre Vermengung mit der Liedkunst gehört zu diesen Umwälzungen. Was manche als Mesalliance ansahen, wurde bald von anderen nachgeahmt –  zum Beispiel von Ottorino Respighi („Il Tramonto“, 1914), Samuel Barber („Dover Beach“, 1931) oder von Othmar Schoeck („Notturno“, 1933). Unter dem Titel „Musikalische 4+1-Gespräche“ spürt Klaus Meyer der scheinbar unvereinbaren Kombination und Konfrontation von Streichquartett und Gesangsstimme nach.

20 – 21 Uhr | SRF2Kultur
Musik unserer Zeit: Neue Musik auf dem Sofa

20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio
Mouvement: Musik mit politischen Botschaften

Der Komponist und Pianist Frédéric Rzewski (80. Geburtstag am 13. April). SensiblerAußenseiter: Der kanadische Komponist Claude Vivier (1948-1983)

21:30 bis 22:30 | hr2-kultur
Jenseits der Folklore – Teil 2: Auf der Suche nach der Schönheit im Dunklen

Der Komponist Luis de Pablo und Spaniens Aufbruch in die Moderne | Eine zweiteilige Sendung von Frank Harders-Wuthenow. Ohne den 1930 in Bilbao geborenen Komponisten Luis de Pablo hätte Spanien nur kaum den Anschluss an die musikalische Moderne geschafft. Jedenfalls wohl nicht so zeitig.

Mit ihm fing alles an. In den finsteren Zeiten des Franquismo, als Militär und Kirche die ästhetischen Diskurse in Spanien bestimmten, schuf der 1930 in Bilbao geborene Luis de Pablo die institutionellen Grundlagen für die Entstehung, Verbreitung und Förderung der Neuen Musik auf der iberischen Halbinsel. Seine Karriere als Komponist begann in Darmstadt und Donaueschingen. Von Pierre Boulez und Bruno Maderna gefördert, schuf er in den 1960er Jahren etliche Werke, mit denen sich das um Jahrzehnte zurückgebliebene Spanien plötzlich in der ersten Reihe der europäischen Avantgarde platzieren konnte. De Pablos Schaffenskraft ist bis heute ungebrochen. Sein faszinierendes, alle Gattungen von der elektronischen Musik bis zur Oper umfassendes Oeuvre ist geprägt von der Idee der Kontinuität und der Suche nach einer die Abgründe und Widersprüche des Lebens nicht verleugnenden Schönheit in der Kunst.

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Hörspiel-Studio: Vogelzug. Hörspiel von Sybille Lewitscharoff

Mit: Udo Wachtveitl, Martin Rentzsch, Jens Wawrczeck, Tina Engel, Hildegard Schmahl u. a. Eine psychiatrische Einrichtung: Sie hängt in der kalten Schwebe zwischen einer Anstalt mit von gekachelten Bädern widerhallenden Geräuschen und einem modernen Gehäuse, das eine infantile Scheinwohligkeit vortäuscht und in dem alle Betreuer fröhlich wie zu Kindern reden. Zwitschernde, kreischende und wie Menschen sprechende Vögel sind gelegentliche Begleiter der Patienten. Zeigen sie sich, gelingt es den Patienten, von ihrem irren Sinn abzulassen. In diesen Momenten sind sie von einem starken freiheitlichen Sehnen erfüllt, das keineswegs verrückt ist. Als andere Welt steht ihnen die Welt der Pflegekräfte und Ärzte gegenüber. Sie leben in einer vernunftorientierten und deshalb ungleich besser gemeinschaftlich zu organisierenden Wirklichkeit, der aber vielleicht die Sprengkraft der Poesie fehlt. Sibylle Lewitscharoff erzählt von der Sehnsucht der Patienten nach einer anderen, befreiten Welt, die aber nichts mit der aus „Einer flog über das Kuckucksnest“ gemeinsam hat. Diese Welt zeigt sich einfach, um dann sogleich wieder in aller Härte auch zu verglühen.

Anlässlich der Ursendung schrieb Esther Boldt in epd-medien: „Die Klinik Sonnenthal wird zu einem nahezu utopischen Ort, zu einem poetischen Mikrokosmos, dem Höhenflüge und tiefe Stürze kaum Grenzen setzen.“


13.04.2018


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Klangkunst: Die stille Stadt – Von Amandine Casadamont und Alexandre Plank

Ton: Bruno Mourlan. Produktion: Deutschlandfunk Kultur / France Culture 2018. Länge: ca. 54’30. (Ursendung)

Die neue Hauptstadt Myanmars ist perfekt geplant, doch menschenleer. Wo früher nur Gras- und Reisfelder waren, steht heute eine moderne Planstadt: Naypyidaw, die neue Hauptstadt von Myanmar, bis 2005 in aller Heimlichkeit von der Militärjunta erbaut. Hier sollte nichts fehlen: Künstliche Seen, farbcodierte Wohnviertel, 20-spurige Autobahnen, separierte Regierungs- und Hotelzonen. Doch vor allem beherbergt die Hauptstadt Leere. Der öffentliche Raum ist menschenverlassen, auch nach dem Regierungswechsel 2011. Amandine Casadamont und Alexandre Plank haben die postapokalyptisch anmutende Hauptstadt bereist. Ihre Komposition ist Klangdokument und Projektionsfläche einer Welt, die weder Vergangenheit noch Zukunft hat.

Amandine Casadamont, geboren 1980, ist Klangkünstlerin. Ihre Radioarbeiten und Kompositionen handeln häufig von menschenverlassenen Gebieten: Von der Sperrzone Fukushima bis hin zur mexikanischen Wüste. Zahlreiche Nominierungen und Preise, unter anderem Prix Phonurgia Nova 2015 und Bronze Radio Winner des New York Festival 2016.

Alexandre Plank, geboren 1979, ist Radiomacher und Übersetzer. Er studierte Philosophie an der Bauhaus-Universität Weimar und Dramaturgie an der Hochschule des Nationaltheaters Straßburg. Für die Radioserie „Le Chagrin (Julie et Vincent)“ erhielt er 2016 den Prix Italia (Kategorie Radio Drama). Für den deutschen Merve Verlag übertrug er unter anderem Werke von Michel Serres, Jacques Derrida und Paul Virilio.

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponisten

Konstantia Gourzi: „Kastalía“, op. 35 (Michalis Cholevas, Saz; Apollon Musagète Quartett); Peter Michael Hamel: „Morton Feldman in my life“ (Alissa Rossius, Altflöte; Rebekka Hartmann, Violine; Marcel Kentaro Morikawa, Marimba; Henri Bonamy, Klavier); Minas Borboudakis: Klavierkonzert (Minas Borboudakis, Klavier; Nürnberger Symphoniker: Konstantia Gourzi); Gerhard Dorda: Lateinische Messe (Karl Norbert Schmid, Orgel; Chor St. Anton Regensburg: Christoph Böhm); Hans Mielenz: Streichquartett, op. 76 (Mynter-Quartett); Konstantia Gourzi: Klavierstücke, op. 24 (Lorenda Ramou, Klavier)

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Das Musik-Feature: Jenseits von San Francisco. Musik im Jahr 1968

Von Ulrike Zöller. Die Musik der 68er: Protestsongs, Rock und Beat. So ist es im kollektiven Gedächtnis abgespeichert. „Elitäre“ Musik in Opernhäusern und Konzertsälen war nicht gefragt; Volksmusik, Klassik und Unterhaltungsmusik ein Fall für das Establishment und ein absolutes Tabu für den revolutionär denkenden 68er. Gerade aber diejenigen, die mit der Klassik aufgewachsen und verbunden waren, sind die interessanten Figuren der Zeit: Hans Werner Henze, John Cage, Luigi Nono, Maurizio Kagel, Peter Michael Hamel oder Limpe Fuchs waren – jeder für sich – KämpferInnen gegen Rassismus und Krieg, für eine neue Auffassung von Musik-Kultur. Etablierte Formen wie das Musical, die traditionelle Musik („Folklore“) suchten sich neue Wege: Die Rockoper „Tommy“ und das Musical „Hair“ bedienten sich dagegen der etablierten Formen, um die subversive Kultur in den Mainstream einzugliedern. Ebenso vermischte sich traditionelle Musik wie die Musik der Afroamerikaner oder der Balkanmusik auf Festivals, in Studentenkneipen und Kommunen. Der Soundtrack des Jahres 1968 ist vielfältig und vielschichtig und reicht vom Klangkörper des von Frank Wolff gegründeten „Frankfurter Kurorchester“ bis zur Kindertrommel, mit der der Wiener Künstler und Aktionist Rolf Schwendter seine schrillen Lieder begleitete, um mit seiner „Antiästethik“ gegen Schönheit und Harmonie der Musik zu protestieren.

21:05 bis 22:30 | Bayern 2
hör!spiel!art.mix: Arsenij Avraamov/Andreas Ammer/FM Einheit: Symphonie der Sirenen

Symphonie der Sirenen. Von Arsenij Avraamov/Andreas Ammer/FM Einheit | Hupenkonzert. Der Sound der Avantgarde. Ania Mauruschat im Gespräch mit Andreas Ammer/FM Einheit, Hörspielmacher | Zur Aktualität der Avantgarde. Ania Mauruschat im Gespräch mit Klemens Gruber, Medienwissenschaftler.

Arsenij Avraamov war einer der größten Musik-Neuerer seiner Zeit. Er arbeitete mit Geräuschen, flocht sie in musikalische Strukturen ein und entwarf zahlreiche neue Instrumente. Sein bekanntestes Werk ist die „Symphonie der Sirenen (simfonia gudkov)“, das er nur zweimal aufführte: am 7. November 1923 um die Mittagszeit im Zentrum von Moskau und exakt ein Jahr zuvor in der aserbeidschanischen Hauptstadt Baku. Die Aufführung war ein eindrucksvolles Spektakel mit einer Unzahl von Tönen und Geräuschen. Avraamov selbst dirigierte von einem Turm aus – ausgerüstet mit bunten Fahnen und einem Feldtelefon.

Hinsichtlich des Aufwands bei der Aufführung war und ist die „Symphonie der Sirenen“ wohl das größte und lauteste Musikstück, das jemals erschaffen wurde. Bei dem revolutionären Anlauf in Baku beteiligte sich die komplette Stadt, um eine einzigartige Darbietung abzuliefern. Trotzdem hat die „Symphonie der Sirenen“ kaum Spuren hinterlassen: Von der Arbeit, die einst eine ganze Stadt auf Trab hielt, ist nur eine einzige Manuskriptseite übrig geblieben, auf der Avraamov das musikalische Geschehen zusammenfasste. Statt gestimmter Geigen sind Kriegsschiffe, Kanonen, Autos, Lokomotiven, unzählige Fabrik- und Alarmsirenen sowie zahlreiche Chöre für die Aufführung nötig.

Andreas Ammer und FM Einheit haben die „Symphonie der Sirenen“ für das moderne Brünner Ausstellungsgelände rekonstruiert. Es ist gewissermaßen eine historisch-kritische Ausgabe von Avraamovs Werk, die alles enthält, was über diesen fast in Vergessenheit geratenen Meilenstein der Avantgarde noch bekannt ist. Grundlage für die Brünner Version, die im Oktober 2017 aufgeführt wurde, waren neben Avraamovs knapper, aber präziser Beschreibung Texte des russischen Futuristen Alexei Gastev, der Avraamov inspiriert hatte. Darüber hinaus kamen in Brünn klassische Instrumente zum Einsatz wie Schlagzeug, Saxophon und Tuba, aber auch neu entwickelte wie Stahlfedern oder Klangtrichter sowie Betonmischer, eine Brassband, verschiedene Chöre, eine Lokomotive und natürlich Sirenen.

So wurde Avraamovs Werk in seiner historischen, konzeptuellen und akustischen Einzigartigkeit erlebbar. Aus den Aufnahmen der Live-Performance in Brünn wird in der Postproduktion ein Hörstück, das der BR online in einer binauralen und in einer 5.1-Fassung präsentiert.

Arsenij Avraamov (1886-1944), russischer Komponist und Musiktheoretiker. Arbeit als Kritiker für einen Musikverlag. Während des Ersten Weltkriegs Flucht ins Ausland. Nach der Rückkehr 1917 Berufung zum Volkskommissar für das Bildungswesen. Entwicklung eines eigenen universalen Tonsystems. In den letzten Lebensjahren Sammlung und Verarbeitung der Musik der Kaukasusvölker.

Andreas Ammer, geb. 1960, FM Einheit, geb. 1958. Gemeinsame Hörspiele u.a. „Apocalypse Live“ (mit Ulrike Haage, BR / Marstall / Labor 1994, Hörspielpreis der Kriegsblinden, Prix Futura), „Crashing Aeroplanes“ (WDR / DLR 2001, Hörspielpreis der Kriegsblinden).

22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur
Einstand: Elias kommt nach Potsdam – Ein partizipatives Opernprojekt von „Stadtteil macht Oper“


14.04.2018


19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Das Musik-Feature: Zum 70. Geburtstag des Komponisten Claude Vivier

Man fand ihn im März 1983 in seiner Pariser Wohnung, ermordet von einem Kriminellen aus der Stricher-Szene. Auf dem Schreibtisch lag sein letztes Werk mit dem Titel: „Glaubst Du an die Unsterblichkeit der Seele?“ – Claude Vivier wurde 34 Jahre alt. Er hinterließ 49 Werke unterschiedlichster Gattung und Besetzung, die zum Faszinierendsten gehören, was die Musik des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Bei aller Klangsinnlichkeit strahlen die Kompositionen des Franko-Kanadiers stets eine sakrale, rituelle und rätselhafte Aura aus. Denn Musik galt ihm nicht als Mittel zur Unterhaltung, sondern als Tor zum Unterbewusstsein, als Reise zum Ursprung der Menschheit, als Suche nach dem eigenen Ich. Auch deswegen wurde Vivier zum künstlerischen Einzelgänger, der – so Kollege György Ligeti – als radikal „moderner Komponist“ und „weder Neo noch Retro“, dennoch „völlig außerhalb der Avantgarde“ stand. Eine Sendung von Alexandra Maria Dielitz

22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Atelier neuer Musik: DEA EX MACHINA – oder die technofeministische Emanzipation

Von Anna Schürmer. Das Symboljahr 1968 gilt heute als Chiffre einer globalen Zäsur. In den entwickelten Gesellschaften nahm die Zukunft Fahrt auf. Neben einer allgemeinen Politisierung kam es auch zu medialen Fortschreitungen sowie zur Fortschreibung weiblicher Gesellschaftsbilder – die sich auch klingend niederschlugen: beispielsweise entstand die Vision der Musikerin, die sich mit Hilfe der Elektronik emanzipiert. Die technisch versierte Filmdiva Hedy Lamarr entwickelte auf der Basis von Pianola-Lochstreifen ein ‚Secret Communication System‘ für die US-Army. Die Fluxus-Ikone Charlotte Moorman setzte 1967 ihren Körper als performatives Medium Nam June Paiks ein, dessen futuristische Fernsehshow Laurie Anderson 1984 als technofeministische Cyborg bevölkerte. Autorin Anna Schürmer spannt den Bogen zu zwei Multimediakünstlerinnen der Gegenwart – Julia Mihály und Nikola Lutz – und entwirft eine Geschichte der musikalischen Dea ex Machina.

23:00 bis 00:00 | hr2-kultur
The Artist’s Corner | [Silberlinge 7] – Die Berliner Edition Telemark

Vorgestellt von Sebastian Hanusa. Die Schallplatte als Tonträger und Kunstobjekt, ein Label als Plattform von Klangkunst und Künstlermusik, zudem als Ort der Entdeckung und Wiederentdeckung randständiger Positionen der Neuen und experimentellen Musik.

All dies verbunden mit dem Bekenntnis zum Vinyl: In der Berliner Edition Telemark erscheinen seit 2013 hochwertig gestaltete Künstler-LPs in limitierten Auflagen mit denen Labelgründer Alexander Meyer eine Reihe audiophiler Raritäten zugänglich gemacht hat und auch aktuelle Neuproduktionen präsentiert. Darunter finden sich Werke von Komponisten wie Rainer Riehn, Ernstalbrecht Stiebler und Hans Rudolf Zeller, Aufnahmen improvisierter Musik von The Oval Language oder Argo, Künstlermusik von Wolf Vostell und Herman de Vries, Erstveröffentlichungen des Maciunas Ensembles, überdies aktuelle Arbeiten des Berliner Just-Intonation-Ensembles Tonaliens.


15.04.2018


17:04 bis 18:00 | hr2-kultur
Kaisers Klänge: Mal kurz die Welt retten – Singende Superhelden

80 Jahre ist es her, dass Superman als Prototyp des Superhelden sich zum ersten Mal anschickte, die Welt zu retten. Aber er war keinesfalls ein Pionier.

Die klassische Musik kennt den Superhero schon lange. Meistens hat er seine Auftritte in großen Opern. Von Siegfried über König Arthus bis zu Jeanne d’Arc und Robin Hood tummeln sich die singenden Superhelden an der Rampe. Auch, wenn die meisten von ihnen dann doch ein unrühmliches Ende finden. Moderation: Niels Kaiser

22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur
Musikfeuilleton: „Der Welt Rumänien zeigen, den Rumänen die Welt.“

Beleuchtungen einer Musikszene im Umbruch. Von Isabel Herzfeld

23:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Studio Neue Musik: Fake and Failure

Milica Djordjevic: Fail für Violoncello und Live-Elektronik; Francesco Dillon, Violoncello | Orm Finnendahl: Fälschung für Streichquartett, Laptop, 5-Kanal-Zuspielung und 4 Ghettoblaster; Kairos Quartett | Mauricio Kagel: Auswahl aus „10 Märsche, um den Sieg zu verfehlen“ für Bläser und Schlagzeug; Instrumentalensemble, Leitung: Mauricio Kagel | Brigitta Muntendorf; Public Privacy #4: Leap in the Dark für E-Gitarre, effect device und Tape; Niko Couck, E-Gitarre | Bernd Alois Zimmermann: Pavane de Pissembock et Pissedoux, aus „Musique pour les soupers du Roi Ubu“ für Orchester und Jazz Combo; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Michael Gielen


Spezial: HörspielAvantgarde


10.04.2018

20:10 bis 21:00 | Deutschlandfunk
Hörspiel: Fünf Mann Menschen – Von Ernst Jandl, Friederike Mayröcker

Regie: Peter Michel Ladiges. Mit Günther Neutze, Helmut Wöstmann, Jürgen Schmidt, Friedrich von Bülow, Gian Fadri Töndury, Gerhard Remus, Hans Timerding, Ellen Xenakis, Heiner Schmidt, Dinah Hinz, Christine Davis, Ute Remus, Isabel Stumpf, Renate E. Bauer. Produktion: SWF 1968. Länge: 14′.

Anschließend: Hörspielmagazin Extra – Im Zeitrafferverfahren werden in ,Fünf Mann Menschen‘ zentrale Lebensereignisse durchgespielt: von der Gebärklinik über Elternhaus, Schule, Kino, Berufsberatung, Kneipe, Militär, Krieg, Spital, Gericht, Gefängnis, Erschießung … wieder zurück zur Gebärklinik, diesmal in der Vaterfunktion. Denn solange es Kinder gibt, wird es Kinder geben. Es entsteht das – ironisch simplifizierte – Modell eines an Verwaltungsapparate und inhumane Verhaltenszwänge wehrlos ausgelieferten Daseins, zugleich aber auch ein Spiel mit Worten und Hörkonventionen. Das Hörspiel, das heute als Klassiker gilt, sorgte zur Zeit seiner Entstehung für erhebliches Aufsehen. 1969 wurde es mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet und eröffnete in seiner Nachfolge die Ära des sogenannten Neuen Hörspiels.

13.04.2018

22:04 bis 23:00 | kulturradio
HÖRSPIEL: Rocky Dutschke ’68 – Von Christoph Schlingensief

Mit Sophia Rois, Bernhard Schütz, Astrid Meyerfeldt, Achim Paczensky u. v. m. Regie: Christoph Schlingensief. Produktion: WDR 1996

14.04.2018

20:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Hörspiel: Ein Blumenstück – Von Ludwig Harig

Komposition: Wolfgang Wölfer. Regie: Hans Bernd Müller. Mit Günther Sauer, Joachim Nottke, Charles Wirths. Ensemble: Zürcher Kammersprechchor und das Kinderfunkensemble Christa Frischkorn. Produktion: SR/HR/SDR/SWF 1968. Länge: 53’23

Aus den Namen der Blumen, die auf der Rampe wachsen, aus Kinderreimen, Lesebuchzitaten und aus Tagebuchnotizen des Auschwitz-Kommandanten Höss ist ein Sprachspiel entstanden. Es will nicht erklären, was nie zu klären sein wird; es will nichts erledigen, was sich nie wird erledigen lassen. Sondern es will ins sprachliche Bewusstsein und damit in die Gegenwart rücken, was geschehen ist: sprachlich vorbereiteter und planmäßig vollzogener Mord an wehrlosen Menschen. Die Sprache enthüllt in diesem Spiel die ihr innewohnende Dynamik, Wirklichkeit zu werden.

15.04.2018

14:04 bis 16:15 | hr2-kultur
Hörspiel: Jetzt oder Wahrscheinlich ist dies mein Alltag in der Verwirrung der Orte und Augenblicke | Von Luc Ferarri

Die Aufnahmen zu diesem Hörspiel entstanden in Frankreich und in Deutschland (in Frankfurt und Umgebung, in Kassel). Sie entstanden zum Teil im Studio, zum Teil draußen. In einem gewissen Umfang wurden sie auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemacht, der endgültigen Bearbeitung jedenfalls zeitversetzt und etappenweise unterzogen. Diese Faktoren geben dem Hörspiel seine Perspektive.

Luc Ferrari schreibt dazu: „Der Titel meines Hörspiels soll andeuten, daß die Zeit der Aufnahmen sich mit der Periode der Fertigstellung des Stückes bis zur Verwirrung verschränkt. Im Augenblick des Zuhörens weiß man nichts mehr von dem Was, Wann und Wo, von dem das Stück erzählt. Am Ende erlebe ich hier zwei Dinge zur gleichen Zeit: Im Augenblick des Zuhörens bin auch ich Publikum, nicht mehr nur Realisator. Und mit dem Publikum teile ich eine neue Weise der Verwirklichung dieses Hörspiels: das in sich aufzunehmen, was einen zu hören interessiert. – Aus solchen Betrachtungen ist das Hörspiel entstanden, mehr auf Sinnlichkeit als auf intellektueller Spekulation beruhend. Das Zuhören ist wie ein Traum – oder wie das Denken, das etwas erzählt: Die Bilder überstürzen sich, verlieren ihre Wirklichkeit, nehmen dafür andere Wirklichkeiten an, so dass in Gedanken mehrere Realitäten gleichzeitig erlebt werden – verformt und manchmal konkreter als die natürliche Erfahrung.“ Der französische, auf vielen Gebieten experimentierende Komponist Luc Ferrari produzierte bereits einige seiner Hörspiele für deutsche Sender.

Mit: Luc Ferrari, Brunhild Meyer und dem Quartet Vivant, Narbonne. Komposition und Regie : Luc Ferrari . hr 1982

Luc Ferrari (1929-2005) französischer Komponist, Klangkünstler und Hörspielmacher. Ferrari gilt als Vertreter der musique concrète und wurde vor allem für seine Experimente mit Tonbandmusik bekannt. Neben seinen Tonbandmusiken komponierte Ferrari auch für Instrumente und mischte die Genres miteinander.

19:04 bis 20:00 | WDR 3
WDR 3 Hörspiel: Hundert nackte Kängurus – Von Michael Farin, Hans Schmid und Georg Zeitblom

Komposition: Georg Zeitblom. Regie: Michael Farin und Georg Zeitblom. Vor 75 Jahren entdeckte Albert Hofmann die Droge LSD. Ihre Geschichte zeigt, dass Bewusstseinserweiterung und Bewusstseinskontrolle nicht selten zwei Seiten einer Medaille sind.

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seit 1997 chefökonom der kritischen masse und netzbabysitter der nmz.

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Martin Hufner

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