Ohne Live-Elektronik

Nein, nein, nein, nein, nein! Das ist keine Polemik gegen Werke mit Live-Elektronik. Im Gegenteil.

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Ich schlage vor: Ab dem 1. Januar 2014 heißt beispielsweise „für Flöte solo“: „für Flöte solo mit Live-Elektronik“.

Alle anderen Werke müssen speziell gekennzeichnet werden, also, wenn ein Werk tatsächlich nur (hihi, wie lächerlich!) „Flöte solo“ vorsieht, muss es heißen: „für Flöte solo ohne Live-Elektronik“.

Der Normalfall wäre also ab 2014: mit Live-Elektronik.

Nochmal: die Besetzungsangabe „für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier und Akkordeon“ bedeutet also dann, ohne dass man das dann noch eigens angeben muss: „für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Akkorden und Live-Elektronik“.

Check?

Es müssten, äh, natürlich alle Veranstalter und so weiter informiert werden… damit keiner nachher überrascht ist! (Von wegen: „Nee, ne??? Äh, hallooo?!?, da hätten wir vielleicht unserer Technik-Abteilung Bescheid geben müssen!!!)

Seid ihr dabei? Machen alle Kinder mit?

Nur so wird was draus‘!

Author profile

Arno Lücker wurde 1979 in Braunschweig geboren. Seit 2003 lebt er in Berlin. Dort arbeitet er als Moderator und Dramaturg. Er ist Künstlerischer Leiter der Astronomie-Musik-Reihe "Himmlische Partituren" im Zeiss-Großplanetarium Berlin, arbeitet von Berlin aus für das Brucknerhaus Linz, schreibt Programmtexte für zahlreiche Orchester (Wiener Philharmoniker, New York Philharmonic), macht Konzerteinführungen in der Elbphilharmonie Hamburg, der Kölner Philharmonie und anderswo. Außerdem ist er Bad-Blog-Autor der ersten Stunde und arbeitet als Kurator für die Musikstreaming-App IDAGIO.

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