das schlachten geht weiter

ich spreche schlecht niederländisch. aber so schlecht kann es gar nicht sein, dass ich diese botschaft nicht verstehe.

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„internationale topensembles worden geslachtoffered“ kann man da lesen

http://pressdoc.com/p/000iu3

und alle mail-petitionen, unterschriftenlisten und weiß ich was haben nicht genützt um das unglaubliche zu verhindern: die niederländische regierung macht eines ihrer allerbesten orchester DICHT. Peter Eötvös hat es lange geleitet und für zeitgenössische musik war es eines der besten.

http://en.radiokamerfilharmonie.nl/

daneben musste auch das metropole orkest dran glauben.

http://en.metropoleorkest.nl/

in vielen dingen war holland in den vergangenen jahrzehnten avantgarde. hoffen wir, dass es in diesem fall nicht so sein wird und sich unsere freunde auf den deichen einfach „nur“ ins eigene fleisch schneiden. hoffentlich nimmt sich niemand ein beispiel an der kaltblütigen niederländischen kulturpolitik. wer legt den „bedarf“ fest? woran bemisst sich der „bedarf“?

übrigens: die reisopera, ein einzigartiges holländisches theaterunternehmen ohne eigenes haus, muss auch bangen. man kann dagegen unterschreiben.

http://www.nationalereisopera.nl/Handtekening.docx/

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Musikjournalist, Dramaturg

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