Zwei Jahre Bad Blog Of Musick

Am 2. Mai wäre es wieder soweit gewesen. Das Bad Blog Of Musik wurde still und heimlich zwei Jahre alt. Ich will die Sekunde dafür nutzen, allen Teilnehmern (Autoren, Kommentatoren, Lesern) für ihr Engagement zu danken.

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Die Nutzer-Fieberkurve ist kontinuierlich langsam steigend. Das freut mich außerordentlich. Denn die Besucherschar scheint doch irgend etwas an dem Zeug hier zu finden, selbst wenn sie nicht aktiv schreibend eingreift.

Hier noch für den Zahlenfetischisten die aktuellen Werte: 444 Artikel, 2593 Kommentare, Gesamtzahl aller Kommentierer: 288, Autoren: 4 (+ Gäste), die druchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt 2:19 Minuten.

Witzig ist auch die Übersicht über die Nutzung der Betriebssysteme. MacOs und Windows XP liegen nahezu gleichauf. Man könnte meinen, man befinde sich auf einer Seite, die vornehmlich von Grafikern benutzt wird.

Betriebssystem

Die Besuchsdauer der meisten Besucher liegt, was nicht ungewöhnlich ist, zwischen 0 und 30 Sekunden. Aber es gibt einige Besucher, und das ist interessant, die sehr ausgiebig im Bad Blog Of Musick verweilen. Mit anderen Worten, wer schon etwas Interesse hat, der liest auch tatsächlich das, was hier geschrieben wird.

Aufenthaltsdauer

Also alles Gute, auch nachträglich, zum Geburtstag, liebes Bad Blog Of Musick.

Chefmitarbeiter bei | Website

seit 1997 chefökonom der kritischen masse und netzbabysitter der nmz.

15 Antworten

  1. eggy sagt:

    Danke an unseren lieben Chronisten – Martin Hufner ist der, der hinter den Kulissen den Blog am laufen hält, ohne ihn wären wir nichts (verbeug!)
    Moritz Eggert

  2. Auch MEINE Verbeugung!

    Wer hätte das gedacht? Aus dem Ex-Dauerverabschieder und Admin-Beschimpfer ( ;-) ) ist doch ein Anerkenner geworden.

    Die Besuchsdauer der meisten Besucher liegt, was nicht ungewöhnlich ist, zwischen 0 und 30 Sekunden.

    Ernüchterung. Aber: weiter muss es gehen.

    Aber es gibt einige Besucher, und das ist interessant, die sehr ausgiebig im Bad Blog Of Musick verweilen.

    Aber sind das nicht zugleich diejenigen, die zugleich auch meisten und/oder ausführlichsten hier schreiben? Wieviele Passiv-Blogger (nur Leser) verweilen länger im Blog? Das wäre mal interessant, falls man das heraus destilieren könnte. Ich z.B. schreibe ja einige meine Beiträge meistens ONLINE, d.h. verweile im Blog so lange wie ich meine – ja so gefürchteten und vielseits gerügten ( ;-) ) Romantexte hier schreibe.
    Weiß nicht z.B. wie es bei querstand und Co. aussieht… Sowas müsste man mit berücksichtigen.

  3. hufi sagt:

    Seid nicht albern ;) Es ist gut, wie es ist. Klar hat Erik Recht. Man sollte nicht zu überschwenglich sein. Die gewünschten Daten kann man so nicht herausbekommen. Das wäre schon datenschutztechnisch nicht erlaubt. Am einfachsten wäre es, diejenigen zu fragen. Was ich hiermit tue. (Bitte beachtet dabei, dass ein erster Kommentar immer erst freigeschaltet werden muss, was vielleicht einen Moment dauern kann, danach aber ist man dabei ohne Genehmigungsvorgang. Mailadresse sollte allerdings wirklich stimmen.)

    Diejenigen, die ich im richtigen Leben treffe, und die mit Musik zu tun haben, schauen, eigenen Angaben zufolge, immer wieder mal vorbei. Denn es könnte ja mal wieder was los sein.

    Wer Lust hat, einfach nur mal so zu sagen, was ihm hier gefällt oder nicht, soll das einfach tun. Ich bitte darum, falls es geschieht, dies kommentarlos stehen zu lassen. Es gelten wie immer die Regeln der Höflichkeit.

    Ich wollte nur sagen, dass es, unabhängig von der Administrationstätigkeit, ein recht buntes, flottes, streitbares, informatives und gerne auch bisweilen lautes Blog ist. Die Frequenz der Beiträge ist für mein Gefühl optimal. Und ich freue mich sehr, wenn hier plötzlich angesprochene Personen sich zu Wort melden. Herzlich Willkommen hier am Blog.

  4. @ Hufi,

    ganz glücklich, dass Gladbach in allerletzter Sekunde gegen Bochum 1:0 gewonnen hat (NIE MEHR ZWIETE LIGA! ???) sage ich:
    Nöö, wollte nicht albern sein. Ist meine rheinische Art der Selbstironie (siehe smileys). Ich gelobe jedenfalls, demnächst offline zu schreiben beim Bloggen, dann kann schon mal bzgl. meiner „Romantexte“ ( ;-)- also, verstanden ? ;-) ) keine längere Verweildauer während des schreibens sondern nur während meines LESENS zu Stande kommen. Wenn das dann ALLE hier tun, dann wird das Bild noch aussagekräftiger.

    Buona notte,
    Erik

  5. hufi sagt:

    @erik.
    Es ist immer gut, die Texte lieber nicht direkt auf der Seite hier zu erstellen. Zu viel kann schief gehen. Und nachher ist man sauer über die verlorene Arbeit.

    Viele Grüße

  6. Ja, das Lehrgeld musste ich auch schon zahlen. Schonmal hier getippt, an falsche Taste gekommen und schon Arbeit umsonst. Also, bin lernfähig.

    Dieser Text wurde ausnahmsweise nochmal online geschrieben, da kürzer ;-)
    Buon giorno

  7. hufi sagt:

    Jeder wie er mag. Danke für Dein Engagement hier, Erik.

  8. querstand sagt:

    Zwei Jahre alt! Alles Gute nachträglich zum ‚Burtstag! Das ist doch eine lange Zeit im Internet. Ich frage mich nur, wie und ob man Online-Jahre ins Verhältnis zu menschlichen Lebensjahren setzt. Manches primatische Superhirn online aktiv, sieht doch nach so einem Netzjahr um 5 Jahre ergraut aus. Oder sollte man 7 Hundejahre für ein Blogjahr einsetzen? So wie manche Kommentierer kamen und gingen, könnte man glatt Schildkrötenzeit ansetzen, aus der Sicht des Verbliebenen wie meinerselbst: eine Woche, die sich um den Auftritt und Abtritt in Gedanken und Reaktion auf Kurzverweilkommentierer entspricht einem Jahr! Für manchen dieser Leute mag der Blog, das Blog, längst gestorben sein… So entsprächen diese zwei Jahre von einer Woche Lebenszeit bis ca. 110 Jahre Überleben!!

    Was wünsche ich also dem Blog? Mal wieder mehr Kommentierer, vielleicht ein neues Outfit, manchmal einfach nur einen „gefällt/gefällt nicht“-Knopf für Artikel wie Kommentare, noch mehr Komponistenkommentare, Artikel länger als nur im Twitterformat, Kommentare, welche im Pixar-3D-Animationsformart abgegeben werden, Liveanalysen über die Langeweile oder Freude aus Konzerten, ein Festival mit all den hier angekündigten Werken oder Stücken, die wegen des Kommentierens nicht fertig wurden, noch einen weiteren, unabhängigen Blogger, damit Moritz nicht immer so alleine ist, da Hahn und Lücker nicht mehr ganz so scharf schiessen dürfen, der junge Møller noch mehr Ansporn bekommt. Und: was passiert mit all den Beiträgen und Kommentaren, wenn alle Blogger das Handtuch werfen, die NMZ keine Lust mehr hat oder doch noch von Bertelsmann oder Springer oder irgendeiner Vereinigung/Firma aus den alten Notenverlagen, Komponisten- und Veranstalterverbändern aufgekauft wird, damit nur noch nett und brav hier gepostet wird?

    Gruß,
    A. Strauch

  9. @ ADMIN, @ Badblog Betreiber, @ all,

    wo kommen nun plötzlich die RATINGS, die lustigen gelben Buttons mit den schmutzig-grauen Händen (die rauf oder runter zeigen) her? Braucht der Badglog nun auch schon Rating-Agenturen wie unser „Euro?“ oder das Finanzsystem, damit weiter Schmiere darin ist? Oder wie jede DSDS-Sendung o.ä.?

    Nun, das ist gut für die Statistik, aber anonyme Leute, passive Leser und Leute, die sich nicht trauen hier SELBST mal aktiv das Wort zu ergreifen (oder die PC-Tasten… ;-) ) die werden in ihrer Position gestärkt, werden (auch im Nachhinein) bestätigt und bekommen in ihrer Passivität die Macht von Juroren.
    Das ist die „Facebookisierung“ des Badblog, so könnte man es nennen: nur mit dem Unterschied, dass bei Facebook man wenigstens mit lesen kann, WER welchen Button geklickt hat. Zumindest kann man da selbst entscheiden: ich lasse mich nur auf Pinwand-Diskurse mit Leuten ein, bei denen ich sehen kann, wer es ist, der da „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ klickt.

    Die aktiv Bloggenden werden hier so zu einer Art Rufer in die anonyme Wüste. Weiterer Nachteil: Es ist sehr einfach, mal schnell „gefällt mir“, gefällt mir nicht“ an zu klicken, ohne überhaupt begründen zu können oder zu wollen, WARUM oder an Hand welcher Kriterien. Es verführt alles noch mehr zum oberflächlicheren Lesen und zum tendenziellen Vorurteilen. Es wird auch die durchschnittliche Verweildauer im Blog nicht erhöhen, fürchte ich, und es demotiviert am Ende eher Aktiv-Blogger.

    Aber: selbst wenn ich hier tausende Daumen nach unten ernten würde, würde ich hier – wenn ich Lust habe – weiter den Mund aufmachen.

    Das war mal wieder nach Langem ein „böser“ ein „bad“ Beitrag von mir, aber da stehe ich voll zu,
    Buon Giorno, Erik

  10. hufi sagt:

    Hi Erik,

    das ist okay. Es ist so, dass ich den Vorschlag von Querstand oben beim Wort genommen habe. Deine Vorbehalte kenne ich, denn solche hatte (habe) ich immer gegen den Einsatz derlei Mittel gehabt. (Schnell gedrückt, nichts verstanden, geht es um den Inhalt oder die Position …). Und natürlich kann so etwas auch zur „Mobberei“ führen.

    Ich habe diesen Daumen trotzdem einmal eingeführt. Denn dies ist immerhin eine kleinste Form, ein Feedback zu bekommen. Daher mein unerheblicher Vorschlag. Probieren wir es einfach mal ein paar Tage aus. Sollte das Ergebnis schmierig sein, kommt der Daumen einfach wieder weg. Alternativ finden sich genügend Stimmen hier aktiver Autoren und Kommentaroren, die sagen, „so nicht“. (Mail an hufner@nmz.de genügt. Erik habe ich auf der Gegner-Seite, Querstand auf der der Befürworter eingetragen).

    Aber es kann durchaus sein, nicht im Sinne einer Jurorschaft, dass man gelegentlich eben vor solchen Texten sitzt und dann vor sich hinnickt oder den Kopf schüttelt.

    Schönen Grüße in die Runde.

  11. Hi Erik,

    ich habe da auch noch eine Zwischenlösung. Es gibt nur die Chance auf einen Daumen hoch. So kann keiner einen Beitrag miesmachen. Vielleicht probieren wir es so einmal ein bisschen.

    Andererseits: Wenn ich bedenke, dass wir hier im Bad Blog sind, dann könnte vielleicht eher der Daumen runter passend sein. (Nein, war Scherz.)

  12. Hi Querstand,

    Und: was passiert mit all den Beiträgen und Kommentaren, wenn alle Blogger das Handtuch werfen, die NMZ keine Lust mehr hat oder doch noch von Bertelsmann oder Springer oder irgendeiner Vereinigung/Firma aus den alten Notenverlagen, Komponisten- und Veranstalterverbändern aufgekauft wird, damit nur noch nett und brav hier gepostet wird?

    Im ersten Fall wird das Teil hier zum Textfriedhof, zum zweiten: die nmz hat Lust, ganz viel sogar! Kaufen wird die nmz wohl eher niemand. Falls doch: Die Datenbank wird immer wieder gesichert. Der ganze Krempel kann also an anderer Stelle jederzeit wieder aufleben.

    Ansonsten weiß ich wohl, dass die Bad Blogger offen sind für neue, gute Beiträge aus fremder Feder.

  13. eggy sagt:

    @Martin Hufner:
    Die Erfahrung anderer Seiten die ein Daumensystem eingeführt haben zeigt: Nur „Daumen hoch“ ist letztlich die beste Lösung. Fast alle haben „Daumen runter“ abgeschafft, und ich bin auch dafür, das nicht dabei zu haben.
    Moritz

  14. Da sage ich: Daumen hoch!

  15. @ Ja, super,

    Danke. Nur Daumen hoch ist die optimale Lösung, zumindest wenn (solange) der betreffende aktive Blogger nicht mit lesen (eruieren) kann, wer sich hinter dem Beurteilenden verbirgt (und somit auch nicht in Diskurs mit ihm (persönlich) treten könnte).

    Daumen hoch für diese Entscheidung von Euch!
    Erik