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55 Jahre Good Vibrations – und jetzt SMiLE! (Teil 2)

Und es ist doch eine wunderbare Vorstellung, dass ungefähr zur gleichen Zeit als Helmut Lachenmann in der Cello-Kadenz seines „ Notturno / Musik für Julia“ in die Welt der Geräusche vorstieß, drüben in Kalifornien im Studio zwei Cellisten auf exorbitante Weise ihre Instrumente traktierten, sodass diese aberwitzigen Basstriolen zur Sirenenmelodie im Abspann von „ Good vibrations“ entstanden!

Sag mir, wo die Honorare sind. Wo sind sie geblieben?

Sag mir, wo die Honorare sind. Wo sind sie geblieben?

Und wieder die alte Frage, die man uns Komponisten gerne stellt….“Was machen sie eigentlich beruflich“?

Oder vielmehr: Wie kann man als Komponist nicht-kommerzieller (sic!) Musik heute (über)leben?

Wo geht’s lang bitte?

Wo geht’s lang bitte?

Auf vielfachen Wunsch meiner nicht vorhandenen Jünger, ein noch unvollständiges Manifest mit Bitte um Erweiterung, ein Flugblatt, mit der Bitte es zu vervielfältigen, es abzuwerfen über dem Niemandsland des ästhetischen Kunstdiskurses, irgendwo neben der Leiche „Neue Musik“, die einsam den endlosen Fäkalstrom der Superstars (die von niemandem mehr gesucht werden) entlang schwimmt