Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 23.09. bis 29.09.2019

Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 39. Die Sender sind zurück. Es gibt wieder volles Programm. In dieser Ausgabe erscheinen auch wieder Termine für Sendungen unseres österreichischen Rundfunks – Ö1. Dankenswerterweise bekommen wir nun monatlich eine Liste mit passenden Sendungen.

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nmz-Podcastpartnerin Irene Kurka ::: neue musik leben

Jubiläumsfolge 50 – Interview mit Vykintas Baltakas – Komponist und Dirigent

Vykintas Baltakas spricht in dieser Folge mit Irene Kurka über seine musikalische Herkunft und über die politischen und musikalischen Bewegungen in Vilnius /Litauen in den 90’. Er wünsche sich mehr Freiheit und Grenzenlosigkeit in der neuen Musik. Baltakas rät allen jungen Komponisten ihre Musik zu komponieren und sich nicht vom Markt beeinflussen zu lassen. Alle weiteren Folgen des Podcasts finden Sie unter: https://www.irenekurka.de/podcast.html


23.09.2019


21:04 bis 22:00 | rbbKultur
International Rostrum of Composers 2019, Teil 2

Mit Andreas Göbel. Organisiert vom International Music Council und mit finanzieller Unterstützung der teilnehmenden Rundfunkanstalten findet in jedem Jahr das Internationale Rostrum of Composers statt. Ziel ist der Austausch von zeitgenössischer Musik. Ein Überblick über die Gewinnerwerke und über neueste Trends in der zeitgenössischen Musik. Teil 3 am 25. September

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 JetztMusik: Magazin

Mit Michael Rebhahn. Berichte und Eindrücke von Konzerten, Festivals und Ereignissen Neuer Musik.

23:03 bis 00:00 | Ö1
Das ensemble recherche in Schwaz – Klangspuren 2019. Eine Hommage an die Schutzheilige Roms

Zwei neue Werke umrahmen ältere, aber gewichtige Kompositionen in einem Konzert der Klangspuren Schwaz mit dem ensemble recherche. Erstmals sind in Österreich Mark Andres „3 Stücke für Ensemble“ zu hören. Lisa Streichs „Francesca“ ist eine Uraufführung, im Auftrag gegeben durch das ensemble recherche und das Swedish Art Grants Committee. Streichs „Francesca“ ist eine Hommage an die Schutzheilige Roms und der Frauen ist – und Marc Andre verfolgt in seiner Musik immer tiefreligiöse Aspekte.

Zu diesen neuen Kompositionen gesellen sich Klaus Hubers 1989 entstandenes Streichtrio – eine Reverenz an den politisch verfolgten russischen Dichter Ossip Mandelstam und zwei exemplarische Kompositionen von Roman Haubenstock-Ramati. Der Geburtstag des aus Rumänien stammenden Komponisten jährte sich im Februar zum hundertsten Mal. Das ensemble recherche ist ein achtköpfiges Solistenensemble aus Baden-Württemberg, das vor allem Werke der zeitgenössischen Musik interpretiert. (Aufgenommen am 13. September 2019 im Haus der Musik, Innsbruck). Gestaltung: Patrizia Jilg


24.09.2019


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Denken, das hört – Der Komponist Gerhard Stäbler

Von Florian Neuner. Komponieren begreift Stäbler als Metapher für beständige Veränderung, er möchte damit zur Verfeinerung der Wahrnehmung beitragen.

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponistinnen

Jörg Widmann: Violakonzert (Antoine Tamestit, Viola; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Daniel Harding); Wilhelm Killmayer: Fünf Romanzen (Sebastian Hess, Violoncello; Moritz Eggert, Klavier); Wilfried Hiller: „Chagall-Zyklus I“ (Giora Feidman, Klarinette; Philharmonisches Kammerorchester München: Michael Helmrath); Konstantia Gourzi: „Ieratiki Poiisi“ (Panagiótis Ant. Andríopoulos, Psalmist; Veaceslav Cernavca, Klarinette; ensemble oktopus: Konstantia Gourzi); Moritz Eggert: „Tetragrammaton“ (Stuttgarter Kammerorchester: Michael Hofstetter)

21:00 bis 22:00 | NDR Kultur
neue musik: Nicolas Tzortzis surrealistische Mysterien

Von Helmut Peters. Die vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Konzertreihe „Musik 21 Niedersachsen“ war am 21. April 2019 beim NDR in Hannover zu Gast. Unter dem Motto „Les Mystères (Déconstruire le Surréalisme)“ kam es zur Uraufführung einer konzertanten Neufassung von der auf Man Ray bezogenen Komposition „Les Mystères du Château de Dé“ des griechischen Avantgardisten Nicolas Tzortzis.

22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK
Horizonte: Dem Ungesagten zugewandt – Die Komponistin Zeynep GedizlioÄlu

Fantasie und außergewöhnliches handwerkliches Können zeichnen die Musik von Zeynep GedizlioÄlu aus. Daneben sind es persönliche emotionale Erfahrungen, die sich Ausdruck verschaffen. Ihre Stücke stehen für den Widerstand gegen ästhetische Homogenität, gegen die Glättung von Differenzen. Klänge verdichten und überlagern sich. Die Komponistin befragt bewusst den Zusammenhang von Gesellschaft und Kunst und die Rolle der Musik in einer nicht-musikalischen Welt. GedizlioÄlus Musik ist kompromisslos gearbeitet und etabliert einen transkulturellen Stil – ein Statement in einer immer globalisierteren aber gleichzeitig auch nationaler agierenden Welt. Eine Sendung von Nora Bauer

23:03 bis 00:00 | Ö1
Eine Wiederentdeckung aus Georgien – Der Komponist Mikheil Shugliashvili.

Mikheil Shugliashvili (1942-1996) gilt als der georgische Xenakis. Er war auch äußerst einflussreich als Lehrer und Vorbild für ganze Generationen junger georgischer Komponierender. Weil seine Kompositionsweise nicht den offiziellen Sowjet-Vorgaben entsprach, hatten seine Werke in Georgien keine Chance auf Publikation und Aufführung. Das ORF musikprotokoll widmet den wirkungsmächtigen Kompositionen von Shugliashvili einen Schwerpunkt. So wird nicht nur sein Sextett und seine „Große chromatische Fantasie“ für drei Klaviere aufgeführt, sondern es wird auch eine historische Uraufführung geben: Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und Dirigent Ilan Volkov sorgen am Samstag, 5. Oktober Oktober 2019 beim ORF musikprotokoll für die Uraufführung von „Polychronia“, einem der Hauptwerke Shugliashvilis. Ein „Zeit-Ton“-Porträt des Komponisten, dessen Werke nun posthum beim Verlag Boosey & Hawkes herauskommen. Gestaltung: Rainer Elstner


25.09.2019


00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Fränkische Komponistinnen

Elke Tober-Vogt: Klezmer-Suite (Marcel Steinrichter, Klarinette; Florian Stadler, Akkordeon; Bayerisches Landeszupforchester: Gerhard Vogt); Rainer Brunn: „Sellanraa“ (Duo Stringendo); Zsolt Gárdonyi: Divertimento über Tanzweisen aus Siebenbürgen (Elisabeth Fuchs, Flöte; Iwan Linnenbank, Klarinette; Sabine Müller, Fagott; Angelika Ruhland, Oboe; Stefan Würger, Horn); Alexander Muno: „Saudade“, Fünf Lieder auf Texte von St. George, A. Botto, E. E. Cummings (Alexander Muno, Bariton; Annette Haas, Violoncello); Roland Schmidt: B-A-C-H (Cabaza Percussion Quartet); Tobias Giesen: „Belsazar“ (Claudia Hübl, Klavier); Gerhard Deutschmann: „Trialoge“ (Edgar Eichstädter, Birgit Eichstädter, Klarinette; Harry Kaiser, Fagott); Rolf Rudin: „Der Spinnerin Nachtlied“ (musica-viva-chor bamberg)

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
KlassikPlus: „Wer dumm ist, soll draußen bleiben“ – Carl Orffs musikalischer Kosmos, interpretiert durch die Hiphop-Band Einshoch6

Sprache, Rhythmus und Bewegung: Carl Orff begeisterte sich für die bildende Kunst, den Jazz, den Rock’n’ Roll und alles, was über gegebene Konventionen hinausging. Er ließ sich von Claudio Monteverdi, Claude Debussy, Richard Strauss, den Comedian Harmonists, Miles Davis inspirieren und fand über sie zu seiner eigenen musikalischen Sprache. Er erlebte zwei Weltkriege, die Elektrifizierung und den Siegeszug des Automobils. Sein Blick auf die Welt war offen, kritisch, humorvoll, politisch und lebensbejahend. Orff beschäftigte sich mit Mythen, Märchen, der musikalischen Ausbildung und vielem mehr. Dabei suchte er immer Bezüge zur Gegenwart. Die Münchner Klassik-Hiphop-Band nähert sich dem Komponisten auf musikalisch unkonventionelle Weise an, immer auf der Suche nach zeitgemäßen Anknüpfungspunkten. Zusammen mit Musikerinnen und Musikern etablierter Sinfonieorchester entwickelt sie ungewöhnliche neue Arrangements und setzt Carl Orffs Musik in einen neuen, modernen Kontext, ohne dabei die Wurzeln zu verlieren. Denn der Übergang von den rhythmisch-sprechenden, pulsierenden Orff-Originalen zum Sprechgesang der Hiphopband ist ein kleiner – die Künstlerinnen und Künstler spinnen den Faden zum Hier und Jetzt auf sehr überraschende Weise. Neue Formen und Ideen unterstreichen den musikalischen Kosmos Orffs, zeigen den Humor, die Ernsthaftigkeit und die Modernität seines Denkens. Eine musikalische Annäherung von Dorothee Binding.

20:04 bis 21:00 | hr2-kultur
Kaisers Klänge: Showboat zum Broadway – Die Geschichte des Musicals

Das Musical entstand vor knapp 100 Jahren am Broadway, als man begann, Schauspiel und Musikrevue miteinander zu kombinieren. In den 40er Jahren entstand dafür der Begriff „Musical“.

Seither ist vieles möglich: von Shakespeare-ähnlichen Dramen („Westside Story“) bis Überkitsch („Miss Saigon“). Später entdeckten sogar die Rockmusik („Jesus Christ Superstar“) und die Hippie-Bewegung („Hair“) das Musical für sich. Die Geschichte des Musicals ist eine bunte musikalische Klangreise vom Broadway bis zum Berliner Grips-Theater.

21:04 bis 22:00 | rbbKultur
MUSIK DER GEGENWART: International Rostrum of Composers 2019, Teil 3

Mit Andreas Göbel. Organisiert vom International Music Council und mit finanzieller Unterstützung der teilnehmenden Rundfunkanstalten findet in jedem Jahr das Internationale Rostrum of Composers statt. Ziel ist der Austausch von zeitgenössischer Musik. Ein Überblick über die Gewinnerwerke und über neueste Trends in der zeitgenössischen Musik.

23:03 bis 00:00 | Ö1
Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen – Zeit-Ton Magazin

Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Astrid Schwarz

23:30 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 JetztMusik: Michael Quell gespielt vom Ensemble Aventure

Christine Simolka (Sopran). Ensemble Aventure. Michael Quell: öáíôáóßá – lass die Moleküle rasen (2016) für Sopran und Klavier / A Blurring Cloud – Geschöpfe der Fahrt (2012) für Violine, Gitarre und Klavier. Neue Studioaufnahmen von Werken des Komponisten Michael Quell aus dem Hans-Rosbaud-Studio in Baden-Baden.


26.09.2019


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Cornelius Schwehr

„schlafen, träumen, singen“ für fünf Stimmen nach Versen von Joseph von Eichendorff / “ohne Ufer, eine Einladung“ für acht Stimmen und Akkordeon / „dort, draußen“, Sprachmusik. Cornelius Schwehr, Stimme; Schola Heidelberg; Leitung: Walter Nußbaum

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponistinnen

Mark Lothar: „Zwei Herren aus Verona“, Suite, op. 28 (Münchner Rundfunkorchester: Jan Koetsier); Jan Koetsier: „Falstaffiade“, op. 134 (Slokar-Quartett); Joseph Suder: „Kleine Suite nach alter Art“ (Münchner Rundfunkorchester: Willy Mattes); Hermann Zilcher: Fünf Duette, op. 109 (Christoph und Julian Prégardien, Tenor; Fabienne Waga, Patricia Messner, Mundharmonika); Richard Trunk: „Eine kleine Streicherserenade“, op. 55 (Njagul Tumangelov, Violine; Münchner Rundfunkorchester: Rudolf Alberth); Peter Michael Hamel: „The Cycle of Time“ (Capella Istropolitana: Jaroslav Krcek)

20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio
Mouvement

Kompositionen von Rolf Gehlhaar, Karlheinz Stockhausen, Clarence Barlow und Dieter Mack

21:30 bis 22:30 | hr2-kultur
Werkzeuge der Neuen Musik – Das Saxophon, Teil 1 von 2

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Hörspiel-Studio: Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen – Von Susann Maria Hempel

Mit: Susann Maria Hempel. Musik und Regie: Susann Maria Hempel. (Produktion: rbb 2018). Ausgezeichnet als Hörspiel des Jahres 2018 und mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 2019, zeichnet das Stück Hempels Gespräche mit einem durch seine Haft in der ehemaligen DDR schwer traumatisierten Menschen nach: Der Schock der unrechtmäßigen Inhaftierung als vermeintlicher Republikflüchtling, aber auch die Misshandlung durch Mitgefangene haben ihn so weit verstört, dass ihm nicht mehr gelingt, seinen Alltag zu organisieren. In der mehrfachen künstlerischen Brechung dieser Geschichte wird die Frage nach der Seele und ihrer Zerbrechlichkeit ins Universale erweitert, und es entsteht ein emotionales wie artistisch hochkomplexes leises Stück.

23:03 bis 00:00 | Ö1
Wieder- & Erstbegegnungen bei Improvisationsschwerpunkt der Klangspuren – Klangspuren 2019. Hochkarätig besetzter Improvisationsschwerpunk (Teil 1)

Seit 2019 hat Reinhard Kager die künstlerische Leitung der Klangspuren Schwaz übernommen. Als Spezialist nicht nur für zeitgenössische komponierte, sondern auch experimentelle Musik und freie Improvisation, hat er der Improvisationsschiene mehr Gewicht verliehen. Zusätzlich zum traditionellen Composer in Residence hat er nun erstmals eine Improviser in Residence eingeladen. Die renommierte Harfenistin Zeena Parkins hat mit den Studierenden der Ensemble Modern Akademie gearbeitet und mehrere Konzerte gegeben. Zudem gab es einen dreitägigen Improvisationsschwerpunkt mit je zwei hochkarätig besetzten Konzerten pro Abend. Der erste Abend galt österreichischen Formationen: dem Duo der Pianistin Katharina Klement und des Gitarristen Martin Siewert sowie Franz Hautzingers Regenorchester XII. Abend zwei bot Kontrast: Otomo Yoshihides „Strength of Quietness“ folgte „Full Blast“, ein energiereiches Trio des Saxophonisten Peter Brötzmann, dem E-Bassisten Marino Pliakas und dem Schlagzeuger Michael Wertmüller. Zeena Parkins bestritt den dritten Konzertabend im Schwazer Silbersaal. Zunächst solistisch, dann in einem erstmals als Quartett auftretenden Doppel-Duo: ihrem eigenen Duo mit Perkussionisten William Winant und demjenigen der Saxophonistin Ingrid Laubrock und ihrem Partner an den Drums, Tom Rainey. Mehrere Zeit-Töne präsentieren diesen vom ORF aufgenommenen Festivalschwerpunkt. Gestaltung: Nina Polaschegg


27.09.2019


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Klangkunst: Stadt (Land Fluss) – Von Daniel Kötter und Hannes Seidl

Elektromagnetische Klänge: Christina Kubisch. Musik: Sebastian Berweck, Martin Lorenz, Andrea Neumann. Autorenproduktion 2017-2019. Länge: ca. 50’00. (Ursendung)

Wie klingt die Stadt, wie könnte sie klingen? Wer hat das Recht, den Stadtraum zu gestalten, seine Grenzen zu definieren?

Das Künstler-Duo beschäftigt sich mit verschiedenen Dichtegraden von Räumen und Netzwerken.

Bulldozer planieren die Brache, Wohnviertel werden eingezäunt, Stromkabel durchziehen das Bauland, eine Menschenmenge besetzt den Mittelstreifen. ‚Stadt (Land Fluss)’ macht die radikal vernetzte Stadt hörbar und die Auswirkungen ihrer permanenten Veränderung sinnlich erfahrbar. Welche soziale Dimension hat die Klanglichkeit einer Stadt? Wie klingt die Stadt, wie könnte sie klingen? Wer hat das Recht, den Stadtraum zu gestalten und seine Grenzen zu definieren?

‚Stadt (Land Fluss)’ ist der erste Teil von drei abendfüllenden Werken, in denen sich das Künstler-Duo mit verschiedenen Dichtegraden von Räumen und Netzwerken beschäftigt.

Bitte Kopfhörer bereithalten!

Der dritte Teil „Fluss (Stadt Land)“ wird vom 26.-29. September beim Festival Kontakte in der Berliner Akademie der Künste gezeigt.

Hannes Seidl wurde 1977 in Bremen geboren, lebt in Frankfurt als Komponist für neue Musik.

Daniel Kötter, geboren 1975 in Bergisch Gladbach, lebt in Berlin. Er ist Videokünstler und Regisseur. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: „Studio“ (2013).

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponisten

Detlef Wolter: Orchester-Divertimento Nr. 4 Es-lydisch (Münchner Philharmoniker: Rudolf Alberth); Josef Zilch: „Hubertusmesse“ (Otto Schmitz, Rainer Schmitz, Sebastian Huber, Rolf-Jürgen Eisermann, Horn; Franz Lehrndorfer, Orgel); Gloria Coates: Symphonie Nr. 10 – „Drones of druids on celtic ruins“ (CalArts Orchestra: Susan Allen); Robert Delanoff: „Suite populaire“ (Duo Bohemico); Werner Egk: „Mobile“ (Residenz-Quintett)

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Das Musik-Feature: „La bêtise humaine“ – zur Aktualität Jacques Offenbachs

Eine Expertenrunde zum 200. Geburtstag des Komponisten. Zusammengestellt von Stefan Frey. „La bêtise humaine – Die menschliche Dummheit. Die ist das große Thema von Jacques Offenbachs Satiren. Und dieses Thema ist immer aktuell“, sagt der französische Regisseur Laurent Pelly. Er ist einer der vielen Künstler, Musiker und Wissenschaftler, die dem Komponisten verfallen sind, seinem großen Welttheater – der menschlichen Dummheit, der menschlichen Sehnsüchte, der menschlichen Widersprüche. Sie alle kommen zu Wort in dieser radiophonen Expertenrunde zum 200. Geburtstag: Regiekollege Barrie Kosky, der erstmals bei den Salzburger Festspielen „Orpheus in der Unterwelt“ inszeniert; Birgit Meyer, Intendantin der Oper von Offenbachs Geburtsstadt Köln; die Sängerin Jodie Devos, deren furiose Solo-CD mit Arien des Komponisten unlängst herauskam; Jean-Christophe Keck, der Herausgeber der nach ihm benannten kritischen „Offenbach Edition Keck“; sein großer Rivale Jean-Claude Yon, Verfasser einer monumentalen 800-seitigen Biographie des Komponisten und Alexandre Dratwicki, als musikalischer Direktor der Stiftung Palazzetto Bru Zane einer der eifrigsten Produzenten unbekannter Offenbach-Werke. Außerdem die Wissenschaftler Stephanie Schroedter, Kevin Clarke, Peter Hawig und der amerikanische Offenbach-Spezialist Laurence Senelick, Autor des Buches „Jacques Offenbach and the Making of Modern Culture“. Sie alle sind davon überzeugt, dass er uns auch 2019 noch viel zu sagen hat – 200 Jahre nach seiner Geburt. Schließlich hat sich kein Komponist vor und nach ihm jenem Thema verschrieben, dessen Aktualität sich am besten mit seiner heiteren, übermütigen, beschwingten Musik ertragen lässt: „La bétise humaine“!

21:05 bis 22:30 | Bayern 2
Hörspiel „Institut Elektra“ von Mariola Brillowska

Mit Françoise Cactus, Pia Düsterhus, Christine Aulbach, Iris Minich, Silvia Berger, Caroline Gempeler, Claudia Konrad, Bela Brillowska, Gloria Brillowska, Mariola Brillowska und Günter Reznicek. Musik:  Total/Brezel Göring. Regie: Mariola Brillowska. WDR 2019

Sie sind die Töchter weltberühmter Mütter. Und genau das ist ihr Problem. Wie wird man den Schatten der eigenen Übermutter los? Deshalb kommen sie in das renommierte Schweizer Institut Elektra. Gegründet von der Tochter von Walentina Tereschkowa, der ersten Frau im Weltraum, werden hier die Nachkommen bekannter Persönlichkeiten gecoacht, um sich vom Einfluss ihrer übermächtigen Mütter zu emanzipieren. Auf die Mütter, fertig, los! Hier ist der Ort der hemmungslos parteiischen Abrechnung. Das Hörspiel „Institut Elektra“ spielt lustvoll Variationen und Deformationen, Höhenflüge und Abgründe der Mutter-Tochter-Beziehung durch – im Clash von Selbstaufgabe und Selbstverwirklichung, Vermarktung und Kunst, Rabenmüttern und undankbaren Blagen, Patriarchat und Emanzipation.

Alle kriegen ihr Fett ab – böse, komisch und überzogen. Wie könnte es anders sein, wenn abgerechnet wird? Ein Showdown der Mutter-Tochter-Klischees, musikalisch orchestriert von Françoise Cactus, im Hörspiel Tochter von Marlene Dietrich.

Mariola Brillowska, geb. 1961 in Sopot/Danzig, lebt in Hamburg. Künstlerin und Musikerin. Hörspiele mit Günter Reznicek u.a. „Radio Las Vegas“ (BR 2015), „Die Gaumler“ (WDR 2016), „Sanatorium Europa“ (WDR 2017).

22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur
Musikfeuilleton: Danke, Bach!

Zu Besuch bei dem niederländischen Cembalisten, Organisten und Dirigenten Ton Koopman. Von Michael Arntz. (Wdh. v. 28.09.2014)

23:03 bis 00:00 | Ö1
RSO Wien. Hinter den Kulissen. 50 Jahre RSO Wien.

Das RSO Wien feiert seinen 50. Geburtstag. Anlass, um hinter die Kulissen dieser Institution zu blicken. Was muss geplant, organisiert und getan werden, bis ein Stück Musik geprobt und schließlich uraufgeführt werden kann? Der Zeit-Ton wirft einen neugierigen Blick hinter den Bühnenraum und besucht Christian Edlinger, den langjährigen Leiter des Orchesterbüros.  (überarbeitete Wiederholung einer Sendung aus dem Juni 2010). Gestaltung: Elke Tschaikner


28.09.2019


14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK
Das Musik-Feature: „La bêtise humaine“ – zur Aktualität Jacques Offenbachs

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Open Sounds: Geräuschwelten Münster 2019 (2)

Anne Gillis; Thighpaulsandra; Anthony Pateras; Jérôme Noetinger. Aufnahmen vom 25. Mai aus dem CUBA

22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Atelier neuer Musik: Revisited – Forum neuer Musik 2009 ,La otra america’ – Pasajes – México

Gabriela Ortiz: Trifolium | Georgina Derbez: Non piu infelice | Aleyda Moreno: Night Music. Ensemble Intégrales.

Aufnahme vom 5.4.2009 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln- Am Mikrofon: Frank Kämpfer. Mexico City sei riesig, laut, intensiv, farbenfroh, hier schlage das kulturelle Herz des Landes – berichteten die Musiker des Hamburger Ensemble Intégrales. Bei ihrem Forum-Konzert 2009 fokussierten sie sich auf die junge mexikanische Komponisten-Generation und deren vielgestaltige Konzepte. Im Rückblick gilt die Aufmerksamkeit den drei Komponistinnen des Programms. Gabriela Ortiz, Jahrgang 1964, studierte in Mexiko, promovierte in London und lebt in den Vereinigten Staaten. Musikalisch verbindet sie westliche Avantgarde mit Elementen mexikanischer Volksmusik. Georgina Derbez, 1968 geboren, nahm Kurse u.a. bei Chaya Cernowin, Klaus Huber, Toshio Hosokawa und versteht sich als komponierende Archäologin. Aleyda Moreno, Jahrgang 1982, war und ist von Elektroakustik begeistert und arbeitet mit Filmemachern und Choreografen.

23:00 bis 00:00 | hr2-kultur
The Artist’s Corner | Werkzeuge der Neuen Musik – Nicht-europäische Instrumente, Teil 1 von 2

23:05 bis 00:00 (Teil 1) | BR-KLASSIK
Sonntag, 29. September 2019, 23:05 bis 00:00 (Teil 2)

Musik der Welt: Balanceakt zwischen den Kulturen – Jordi Savalls humanistisches Musikprojekt „Orpheus XXI“

Zehn verschiedene Musikkulturen – ein interkulturelles Ensemble. Bewegt von einem Besuch im französischen Flüchtlingslager in Calais hat Jordi Savall 2016 ein europäisches musikalisches Experiment gewagt: Wie kann man die Ästhetik der Alten Musik und die mündlichen Musiktraditionen des Orients zusammendenken, und wie kann man hochqualifizierten geflohenen Musikern eine neue Heimat bieten? In Workshops, Meisterklassen und Schulkonzerten und im Rahmen eines interkulturellen Musikensembles versucht er zusammen mit syrischen und iranischen Ausnahmemusikern auf Rahmentrommeln, Hirtenflöten, Knickhalslauten und Hackbrettern nicht nur die Verbindungslinien zwischen der Alten Musik Europas und der klassischen persischen und arabischen Musik klar zu machen, sondern auch durch die Kraft der Musik Wunden heilen zu lassen. BR-KLASSIK hat nicht nur die spannende Suche nach in Europa gestrandeten musikalischen Talenten mitverfolgt, sondern auch die Workshops des Ensembles in Deutschland besucht und neben den engagierten Musikerinnen auch Jordi Savall selbst zur Nachhaltigkeit einer solchen Initiative befragt. Ein Zweiteiler von Eckehard Pistrick


29.09.2019


17:04 bis 18:00 | hr2-kultur
Kaisers Klänge: Einfach nur rüber – Musik zum Mauerfall

Der Mauerfall von 1989 war auch eine musikalische Angelegenheit. „Die Mauer muss weg!“ skandierten rhythmisch präzise die Leipziger Montags-Demonstranten.

„Macht das Tor auf“, rief Willy Brandt, und Udo Lindenberg nuschelte „Wir woll’n doch einfach nur zusammen sein“. Als die Mauer fiel, bejubelte Leonard Bernstein das mit „Freiheit, schöner Götterfunken“ und die Scorpions orakelten vom „Wind Of Change“. Auch die Mauer selbst ist musikalisch verewigt. Der Komponist Aulis Sallinen beschreibt sie in seiner „Mauermusik“ mit gespenstischen Orchesterklängen.

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Klassikwelt in concert: Chapeau!

Die Bremer Philharmoniker und die Pianistin Lise de la Salle spielen unter der Leitung von Matthews Halls Werke von Ravel, Saint-Saëns und Williams. Ein Konzertmitschnitt vom 3. und 4. Juni 2019 in der Bremer Glocke

22:08 bis 22:55 | Ö1
CTM Radio Lab 2019. Radiokunst im Zeichen der Beharrlichkeit

Eine gemeinsame Sendung der Zeit-Ton- und Kunstradioredaktion zum CTM Radio Lab 2019. Zum mittlerweile 6. Mal vergaben Deutschlandfunk Kultur – Redaktion Hörspiel / Klangkunst und CTM Festival gemeinsam mit Goethe-Institut, ORF musikprotokoll im steirischen herbst, Ö1 Kunstradio und mit Unterstützung durch das britische Musikmagazin The Wire Auftragsarbeiten, die sich mit dem Thema des CTM Festivals auseinandersetzen und dabei die künstlerischen Möglichkeiten des Mediums Radio mit einer Live-Performance verknüpfen. „Persistence“ lautete das heurige Festivalmotto. „Mehr denn je bedroht uns aktuell die Tendenz zu polarisierenden Vereindeutigungen“, stellten die drei Festivalleiter Jan Rohlf, Oliver Baurhenn und Remco Schuurbiers in einem einleitenden Text fest. „Der dagegen notwendige Widerstand steht vor der Herausforderung, zwar hartnäckig zu bleiben, aber nicht, gleichermaßen beharrlich, zu dogmatisieren und damit den Kreislauf der Eskalation zu befeuern.“

Das CTM Radio Lab 2019 gewonnen haben Aurelie Nyirabikali Lierman und Israel Martinez. In dieser gemeinsamen Sendung der Zeit-Ton- und der Kunstradio-Redaktion sind die Radiofassungen ihrer beiden Werke „Sogokuru“ und „Love and Rage“ zu hören.

Aurelie Nyirabikali Lierman untersucht mit ihrer Arbeit „Sogokuru“ überlieferte und gegenwärtige Formen des Animismus in Ruanda. Dabei setzt sie sich mit Strategien auseinander, die dieser Weltanschauung trotz brutaler Unterdrückung während des Kolonialregimes und zahlreicher gesellschaftlicher Umbrüche das Überleben ermöglichten. Lierman wurde in Ruanda geboren, wuchs aber in Belgien auf. Ausgangspunkt für „Sogokuru“ lieferte eine intensive Auseinandersetzung mit dem Leben ihres 108-jährigen Großvaters, einem der letzten traditionellen Jäger und Heiler des Landes. In vorkolonialer Zeit geboren, musste er nicht nur die belgischen und deutschen Kolonialregime erdulden, er erlebte den Unabhängigkeitskampf der 1950er Jahre, überlebte den Genozid und die Kriegsgräuel der 1990er Jahre und bietet bis heute dem nicht immer einfachen Alltag und der Politik des gegenwärtigen Ruanda die Stirn. Das Stück, so Jurymitglied und The Wire Autor Phil England, bietet „einzigartige Einblicke in kontrastierende kulturelle Perspektiven, die Zugänge zu einem beeindruckenden Beispiel der Beharrlichkeit als auch Einsichten in eine koloniale Vergangenheit ermöglichen, der wir uns dringend stellen müssen“.

„Beharrlichkeit ist in Mexiko, wie auch in anderen Teilen der Welt, keine Frage der Wahl oder der Möglichkeit“, schreibt der mexikanische Klangkünstler Israel Martinez, „es ist eine Bedingung, um zu überleben, um sich eine andere Zukunft vorstellen zu können … ein substanzieller Beitrag zu kritischem Denken und Widerstand überall auf der Welt.“ In seinem Stück „Love and Rage“ spürt Martinez der Beharrlichkeit des Widerstands anhand des politischen Aktivismus in Mexiko nach, in dem sich zugleich die vielen Formen des Widerstands überall auf der Welt spiegeln. Gestaltung: Susanna Niedermayr und Elisabeth Zimmermann

23:00 bis 00:00 | Ö1
CTM Radio Lab 2019. Radiokunst im Zeichen der Beharrlichkeit – Eine gemeinsame Sendung der Zeit-Ton- und Kunstradioredaktion zum CTM Radio Lab 2019

Zum mittlerweile 6. Mal vergaben Deutschlandfunk Kultur – Redaktion Hörspiel / Klangkunst und CTM Festival gemeinsam mit Goethe-Institut, ORF musikprotokoll im steirischen herbst, Ö1 Kunstradio und mit Unterstützung durch das britische Musikmagazin The Wire Auftragsarbeiten, die sich mit dem Thema des CTM Festivals auseinandersetzen und dabei die künstlerischen Möglichkeiten des Mediums Radio mit einer Live-Performance verknüpfen. „Persistance“ lautete das heurige Festivalmotto. „Mehr denn je bedroht uns aktuell die Tendenz zu polarisierenden Vereindeutigungen“, stellten die drei Festivalleiter Jan Rohlf, Oliver Baurhenn und Remco Schuurbiers in einem einleitenden Text fest. „Der dagegen notwendige Widerstand steht vor der Herausforderung, zwar hartnäckig zu bleiben, aber nicht, gleichermaßen beharrlich, zu dogmatisieren und damit den Kreislauf der Eskalation zu befeuern.“ Und sie stellen weiters die Frage: „Können Musik und Kunst uns (…) Methoden liefern, durch die wir mit einer produktiven, utopischen Art der Beharrlichkeit und Entschlossenheit auf neue gesellschaftliche Horizonte zusteuern können – einer Beharrlichkeit des Transitorischen?“ Das CTM Radio Lab 2019 gewonnen haben Aurelie Nyirabikali Lierman und Israel Martinez. In dieser gemeinsamen Sendung der Zeit-Ton- und der Kunstradio-Redaktion sind die Radiofassungen ihrer beiden Werke „Sodokuru“ und „Love and Rage“ zu hören.

Aurelie Nyirabikali Lierman untersucht mit ihrer Arbeit „Sogokuru“ überlieferte und gegenwärtige Formen des Animismus in Ruanda. Dabei setzt sie sich mit Strategien auseinander, die dieser Weltanschauung trotz brutaler Unterdrückung während des Kolonialregimes und zahlreicher gesellschaftlicher Umbrüche das Überleben ermöglichten. Lierman wurde in Ruanda geboren, wuchs aber in Belgien auf. Ausgangspunkt für „Sogokuru“ lieferte eine intensive Auseinandersetzung mit dem Leben ihres 108jährigen Großvaters, einem der letzten traditionellen Jäger und Heiler des Landes. In vorkolonialer Zeit geborenen, musste er nicht nur die belgischen und deutschen Kolonialregime erdulden, er erlebte den Unabhängigkeitskampf der 1950er Jahre, überlebte den Genozid und die Kriegsgräuel der 1990er Jahre und bietet bis heute dem nicht immer einfachen Alltag und der Politik des gegenwärtigen Ruanda die Stirn. Das Stück, so Jurymitglied und The Wire Autor Phil England, bietet „einzigartige Einblicke in kontrastierende kulturelle Perspektiven, die Zugänge zu einem beeindruckenden Beispiel der Beharrlichkeit, als auch Einsichten in eine koloniale Vergangenheit ermöglichen, der wir uns dringend stellen müssen“.

„Beharrlichkeit ist in Mexiko, wie auch in anderen Teilen der Welt, keine Frage der Wahl oder der Möglichkeit“, schreibt der mexikanische Klangkünstler Israel Martinez, „es ist eine Bedingung, um zu überleben, um sich eine andere Zukunft vorstellen zu können … ein substantieller Beitrag zu kritischem Denken und Widerstand überall auf der Welt.“ In seinem Stück „Love and Rage“ spürt Martinez der Beharrlichkeit des Widerstands anhand des politischen Aktivismus in Mexiko nach, in dem sich zugleich die vielen Formen des Widerstands überall auf der Welt spiegeln.

23:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Studio Neue Musik: His Master’s Choice (37) Michael Faust

Mit Ausschnitten aus folgenden Werken:

Karlheinz Stockhausen: Klavierstück IX; Pierre-Laurent Aimard | Bojidar Dimov: Gustav Mahler Rituals für Flöte, Oboe, Violoncello und Cembalo; Ensemble Contrasts | Mauricio Kagel: Das Konzert für Soloflöte, Harfe und Orchester; Michael Faust, Flöte; Gürzenich-Orchester, Leitung: Markus Stenz | Francisco Dominguez: Sehnsucht für Ensemble; Schallfeld Ensemble | Emre Sihan Kaleli: Adjacent rooms II für Ensemble; pre-art soloists | Matej Bonin: Cancro für Orchester; RTV Slovenia Symphony Orchestra, Leitung: George Pehlivanian | Nicolas Mondon: Cinq miniatures für Ensemble; InSoliTus, Leitung: Javier González Novales

Als er vor 30 Jahren zum WDR Sinfonieorchester kam, hatte Michael Faust schon einen Senkrechtstart als Soloflötist hingelegt. Nach Studien in Köln und Hamburg engagierte das Orchestra di Santa Cecilia in Rom den damals 20-Jährigen. Es folgten Stationen in Stuttgart und bei den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache, bevor er in seine Geburtsstadt Köln zurückkehrte. Als Orchestermusiker, Solist und Kammermusiker entzündet sich seine Leidenschaft auch an der zeitgenössischen Musik. Mauricio Kagel, York Höller und Peteris Vasks komponierten für ihn. Als Gastmoderator schlägt er einen weiten Bogen von frühen Klassikern zu jungen Komponisten, deren Weg er als Mentor und Förderer begleitet.

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Erstellt die Radioumschau. Freak.

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