Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 05.08. bis 11.08.2019

Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 32: Ziemlich ausgedünnt in der Radiofestival-Zeit. Man sieht offenbar keinen Bedarf für derartige Sendungen. Die einen sind schließlich im Urlaub, die anderen auf Festspielreisen.

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Podcast von Irene Kurka ::: neue musik leben

45 – Interview mit Farzia Fallah (Komponistin). Farzia Fallah erzählt Ihnen, warum für sie jede Arbeit mit Interpreten ein Geschenk und eine echte Begegnung ist. Komponieren ist für sie etwas Existentielles und deswegen macht sie es jeden Tag. Sie ermutigt andere Künstler immer dranzubleiben und ihrem Herzen und ihrer Vision zu folgen.

Alle weiteren Folgen des Podcasts finden Sie unter: https://www.irenekurka.de/podcast.html


05.08.2019


keine Sendung


06.08.2019


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Die Möglichmacher – Wie Neue Musik über die Bühne gebracht wird

Von Michael Rebhahn (Wdh. v. 25.11.2014). Das Kölner Organisationsbüro littlebit realisiert Neue Musik, lange bevor der erste Ton erklingt.

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponistinnen

Wilfried Hiller: „Schulamit“, Sommer und Herbst (Elisabeth Woska, Sprecherin; Regina Klepper, Sopran; Michael Schopper, Bassbariton; Münchner Motettenchor; Münchner Residenzorchester: Hans Rudolf Zöbeley); Markus Zahnhausen: „Jahreszeichen“, Sommerklänge (Susanna Laurin, Flöte); Wilhelm Killmayer: Aus „Hölderlin-Lieder“ (Christoph Prégardien, Tenor; Siegfried Mauser, Klavier); Axel Frank Singer: Vier Stücke (Christian Altenburger, Violine; Siegfried Mauser, Klavier); Stefan Meinrad Schmitt: „A Something in a Summer’s Day“ (Georg Mosley, Bariton; Therese Reichling, Harfe); Klaus Hinrich Stahmer: „Sommermorgen“ (Wu Wei, Xun); Minas Borboudakis: „Steingartenstille“ (Susanne Bernhard, Sopran; Kozue Sato, Flöte; Jens Hilse, Schlagzeug); Schulzki: „Der Sommer meines Lebens“ (Agnes Malich, Jane Berger, Violine; Verena Würtele, Viola; Johannes Gutfleisch, Violoncello; Andreas Kirpal, Klavier; Stefan Schulzki, Elektronik)

22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK
Horizonte: Wer hat Angst vor Theodor W.? – Eine Adorno-Revue

„Ich hab ihn ja nie leiden mögen“ – Mit diesem knappen Urteil über Theodor W. Adorno hat Arnold Schönberg vielen Musikliebhabern aus der Seele gesprochen. Noch immer löst der Name Adorno emotionale Kontroversen aus. Mit seinem eigenwilligen Stil, seinen komplexen dialektischen Gedankenfiguren macht er es seinen Lesern nicht leicht. Trotzdem hat er eine ganze Generation von Komponisten, Kritikern und Dramaturgen geprägt. Doch sind Strawinskys Partituren wirklich reaktionär? Konnte Sibelius einfach nicht komponieren? Oder ging es Adorno in Wahrheit um Musikpolitik? Ist er an den Irrwegen der Avantgarde schuld? Wollte er seine Frustration auslassen, weil seine Karriere als Komponist fehlschlug? Oder (diese Variante fände Adorno selbst wahrscheinlich am schlimmsten) ist er unversehens zum allseits gewürdigten Klassiker geworden? Im Gespräch mit Adorno-Fans und -Hassern, Komponisten und prägenden Figuren des heutigen Musiklebens geht Bernhard Neuhoff diesen Fragen nach.


07.08.2019


00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Fränkische Komponistinnen

Toni Völker: „Integral“, Konzert (Jürgen Heinrich, Schlagzeug; Mitglieder der Staatskapelle Karlsruhe: Frithjof Haas); Walter Zimmermann: „Garten des Vergessens“ (Clementi-Trio Köln); Armin Fuchs: Trio (Walter Keller, Flöte; Armin Fuchs, Klavier; Johannes Beer, Schlagzeug); Karola Obermüller: „Myrmecia“ (International Contemporary Ensemble); Stefan Johannes Walter: „Nächtlicher Wald – Kontinuum I“ (Katarzyna Dondalska, Sopran; Stefan Johannes Walter, Perkussion); Klaus Treuheit: „Investigation routine“ (Peter Holtz, Klarinette; Christoph Irmer, Violine; Günther Pitscheider, Kontrabass; Klaus Treuheit, Klavier)


08.08.2019


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Vor 20 Jahren – Kompositorische Strategien für eine Musik des 21. Jahrhunderts – Brian Ferneyhough im Gespräch mit Carolin Naujocks

Werke von Chaja Chernowin, Gerald Eckert, Lisa Lim, Marc Osborne und Brice Pauset

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponistinnen

Karel Ricánek: Symphonie Nr. 1 (Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks Prag: Vladimír Válek); Walter Tölle: Streichquartett a-Moll (Herchenhan-Quartett); Markus Schmitt: „Tre sonate galanti“ (Moritz Eggert, Klavier); Taras Yachshenko: „Suite nostalgique“ (Markus Schön, Klarinette; Taras Yachshenko, Klavier); Ulrich Stranz: Streichquartett Nr. 1 (Casal Quartett)


09.08.2019


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Klangkunst: Wie war’s in China? – Von Laurent Jeanneau

Autorenproduktion 2015. Länge: 55’35. Über 10 Jahre lang hat der französische Musiker Laurent Jeanneau in China gelebt. Dort faszinierte ihn vor allem der Reichtum an traditionellen Musikformen und Instrumenten.

In China, aber auch in Kambodscha, Laos und Vietnam war ich fasziniert vom Reichtum an Klängen und Musikformen der ethnischen Minderheiten. Mit Mikrofon und Rekorder reiste ich durch das Land und begann, die Musik aufzuzeichnen. Eine Reihe von selbstverlegten CDs entstand. Das Hörstück ‚Wie war’s in China?’ hat drei Elemente: mein privates Leben in China, mein Leben mit den Musiken des Landes und meine Arbeit als Komponist. Ausgewählt habe ich die Aufnahmen nach ihrer Schönheit. Das Problem ist: Diese Klänge lassen nichts erahnen von den Schwierigkeiten in China. Aber genau wegen dieser Schwierigkeiten habe ich das Land verlassen. (Laurent Jeanneau)

Laurent Jeanneau, geboren 1965 in Fontainebleau, erforscht und dokumentiert traditionelle Musik ethnischer Minderheiten und bedrohter Völker in Kambodscha, Laos, Vietnam, Thailand und China. Als Komponist kombiniert er seine Fieldrecordings mit elektroakustischen Klängen. Seit 2014 lebt Jeanneau in Berlin.

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Fränkische Komponistinnen

Bertold Hummel: Musik für Alt-Saxophon und Orchester, op. 96 (Theodore Kerkezos, Altsaxophon; Nürnberger Symphoniker: Marc Kissoczy); Willy Spilling: Sonate h-Moll, op. 30 (Claus Reichardt, Violoncello; Ansgar Janke, Klavier); Hans Ludwig Schilling: „Quintetto 67“ (Bläserquintett der Nürnberger Symphoniker); Waldram Hollfelder: Klarinettensonate B-Dur (Duo Estro Armonico); Winfried Zillig: Violinkonzert (Tibor Varga, Violine; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Jan Koetsier)

21:05 bis 22:30 | Bayern 2
Hörspiel „Traumprotokolle“ von Theodor W. Adorno – hör!spiel!art.mix

Mit Andreas Dorau und Hitomi Makino. Komposition und Realisation: zeitblom. BR 2016: „Die Traumprotokolle sind authentisch. Ich habe sie jeweils gleich beim Erwachen niedergeschrieben und nur die empfindlichsten sprachlichen Mängel korrigiert“ – so Adorno. Der Zeitraum der ausgewählten Träume umfasst rund 35 Jahre – von Januar 1934 bis April 1969. Es sind knapp gehaltene Zusammenfassungen von Angst- und Alpträumen, libidinösen Träumen, Träumen, die den Autor beim Erwachen laut auflachen lassen „über den vermeintlich genialen Witz“. Sie geben Einblick in die inneren Welten eines Philosophen. „Die radiophone Umsetzung der „Traumprotokolle“ mit dem Sänger Andreas Dorau versucht die Spur der Träume aufzugreifen und auf einer Soundebene umzusetzen: Aufgebaut auf einige wenige Loops und Samples, setzt sich ein akustischer Prozess in Gang“. (zeitblom)

Theodor W. Adorno (1903-1969), Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker, Komponist. 1933 Lehrverbot, 1938 Emigration in die USA. 1947 Veröffentlichung der „Dialektik der Aufklärung“ mit Max Horkheimer, 1949 Rückkehr nach Frankfurt, Leitung des Instituts für Sozialforschung, Wiege der „Frankfurter Schule“. Posthum veröffentlicht u.a. „Traumprotokolle“ (2005).

22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur
Musikfeuilleton: „Ich bin in mir selbst zu Hause“ – Anna Mahler – Tochter und Bildhauerin

Von Elke Pressler (Wdh. v. 09.06.2013). „Ich bin in mir selbst zu Hause“ – diese Äußerung stammt von Anna Mahler, Tochter von Gustav und Alma Mahler. Es sind trotzige Worte einer Künstlerin, die zeitlebens im Schatten ihrer berühmten Eltern stand. In ihrem eigenen Metier, der Bildhauerei, gelang es ihr dennoch, sich zu behaupten.


10.08.2019


22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Atelier neuer Musik: Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal – Vom Land des Feuers – Khadija Zeynalova’s Debüt-CD.

Am Mikrofon: Yvonne Petitpierre. Khadija Zeynalova, Jahrgang 1975, hat in Sumgayit und Baku studiert, in Detmold promoviert. Aserbaidschanische Tradition und westliche Postavantgarde gehen in ihrem Komponieren zusammen. Vor allem die mündlich tradierte Mugam-Musik stellt für sie eine unerschöpfliche Inspirationsquelle dar. Instrumente aus beiden Kulturkreisen verbindet Zeynalova in ihrem 2016 in Detmold gegründeten siebenköpfigem Ensemble Bridge of Sounds. Mit diesem hat die Komponistin im Deutschlandfunk Kammermusiksaal acht Kammermusikwerke eingespielt. Das Sujet Feuer zeichnet den roten Faden ihrer Debüt-CD, die jetzt beim Label Dreyer Gaido erscheint.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Musik der Welt: Das Land der aufrichtigen Lieder – Klänge aus Burkina Faso

Eine Sendung von Ulrike Zöller


11.08.2019


17:04 bis 18:00 | hr2-kultur
Kaisers Klänge: Bi-Ba-Butzemann und Baggerführer Willibald – Das deutsche Kinderlied

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Musik der Welt: Aus den Ohren, aus dem Sinn? – Über vergessene Instrumente und Menschen, die sich ihrer annehmen

Eine Sendung von Ulrike Zöller

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Erstellt die Radioumschau. Freak.

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