Ein erster Höreindruck vom Augsburger Bahnhof.

Er unterscheidet sich stilistisch vom bisher überwiegend Gehörten. Gefällt mir, denn die Berührungspunkte zum Jazz waren auf den vorangegangenen Stationen überschaubar bis vernachlässigbar. Muss man auch nicht haben, schließlich hat Jazz nicht zwingend etwas mit Neuer Musik zu tun. Was aber zumindest meine Ohren spitzt, ist die häufig vermisste rhythmische Struktur, die in den sich ständig rhythmisch brechenden Kompositionen Neuer Musik häufig durch Abwesenheit glänzt. Das ewig Wabernde jedenfalls ist meine Sache nicht…

Deshalb also ein wenig Augsburger Balkan (zugegeben eine Modeerscheinung dieses Bukovina-Zeugs, aber gut für das schwere Blech, denn auch die Tubisten brauchen Arbeit). Man halte bis zu den Improvisationen in der Mitte durch!

Bataillon modern feat. Kay Fischer
Bataillon modern feat. Kay Fischer

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