{"id":396,"date":"2009-06-02T10:03:19","date_gmt":"2009-06-02T08:03:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=396"},"modified":"2009-06-02T14:35:14","modified_gmt":"2009-06-02T12:35:14","slug":"gebrauchsmusik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2009\/06\/02\/gebrauchsmusik\/","title":{"rendered":"gebrauchsmusik"},"content":{"rendered":"<p>Ich denk mir das nicht aus. Nicht wirklich, wirklich nicht. Moritz, <a href=\"http:\/\/gagern.wordpress.com\/\" target=\"blank\">der andere Moritz<\/a>, sagte neulich zu mir, dass alle Musik Gebrauchsmusik sei. Da zuckten meine angez&#252;chteten Reflexe Einhalt. &#8222;Das stimmt nat&#252;rlich so nicht!&#8220; schrien gesch&#228;tzt 113 Semesterwochenstunden und 73,15 Euro Kopiergeld in mir. Und gaben kleinlaut bei, als mein Gegen&#252;ber zynisch fragte:<\/p>\n<p>&#8222;Dann brauchst Du die Musik also nicht?&#8220;<br \/>\n&#8222;Nein, doch, nat&#252;rlich brauche ich sie. Aber nicht so, sondern anders.&#8220;<br \/>\n&#8222;Ja, wie denn?&#8220;<br \/>\n&#8222;Ja, wie&#8230;.&#8220;<\/p>\n<p>Was soll der Ausdruck &#252;berhaupt: Gebrauchsmusik. <!--more--><\/p>\n<p>Eigentlich m&#252;sste man diesen Terminus hier wahrscheinlich mal anhand einiger Herren, die ihr Schaffen zeitweise dem linken politischen Milieu zugerechnet haben, diskutieren, au&#223;erdem nat&#252;rlich Adornos &#8222;fiktive Gebrauchsmusik&#8220; bei Hindemith und Strawinskij. Aber seien wir heute mal etwas musikwissenschaftlich-historisch. Schauen wir mal, wo der Ausdruck herkommt. Stephen Hinton scheint dar&#252;ber Bescheid zu wissen. Er ist Verfasser des Buches &#8222;The Idea of Gebrauchsmusik: A Study of Musical Aesthetics in the Weimar Republic (1919-1933) with Particular Reference to the Works of Paul Hindemith, Garland Pub., 1989&#8220; (schade, haben die lieben Urheberrechtsverletzer von google.books nicht online, vielleicht nur hier, in Deutschland nicht, daf&#252;r aber <a href=\"http:\/\/tinyurl.com\/lfazmm\" target=\"blank\">einen Auszug aus seinem Artikel f&#252;r das Handw&#246;rterbuch der Musik im 20. Jahrhundert<\/a>.<\/p>\n<p>F&#228;ngt schon gut an. &#8222;Deutsches Kompositum&#8220;, logisch, erfunden 1921 &#8211; also j&#252;nger als die neue Musik. Ein Kampfbegriff &#8211; verzeih, Hinton, diese Deutung &#8211; der Musikwissenschaft, die damit zu jeglicher &#8217;nicht eigenst&#228;ndigen&#8216;, &#8222;heute&#8220;, schreibt Hinton 1987, &#8222;meist &#8218;autonom&#8216; genannten Musik&#8220; im Gegensatz steht &#8222;und die sich durch ihre Zweckgebundenheit vor allem von der Kunstmusik der klassisch-romantischen Tradition grunds&#228;tzlich unterscheidet.&#8220; Daneben habe der Begriff seit den 1920er Jahren als Vokabel zur Beschreibung &#8222;aktueller antiromantischer Tendenzen&#8220; in allgemein- und produktions&#228;sthetischer Hinsicht gedient.<\/p>\n<p>Der normative Aspekt des Begriffs tritt jedoch schon bei seinem Erfinder, dem Musikwissenschaftler Paul Nettl, neben seinen deskriptiven Eigenschaften deutlich in den Vordergrund.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Es ist ist einleuchtend, dass jene Tanzst&#252;cke, nach denen wirklich getanzt wurde, die also wirkliche Gebrauchsmusik waren, einen geringeren Grad von Stilisiertheit aufgewiesen haben werden als die Suiten, die nur Vortragsmusik, also absolute Musik ohne Nebenzweck vorstellten.&#8220; [Paul Nettl: Beitr&#228;ge zur Geschichte der Tanzmusik im 17. Jahrhundert. In: Zeitschrift f&#252;r Musikwissenschaft IV, 1922, S. 258. ]<\/p><\/blockquote>\n<p>Haha, gute Unterscheidung: Wirkliche und unwirkliche Gebrauchsmusik. Geisterreich, ich h&#246;r Dich auf Deinen Seidenschuhen vom Esel steigen. Aber gut, Nettl wollte ja blo&#223; zeigen, dass die Tanzsuite eine h&#246;here Evolutionsstufe ist und hat darum zwischen Tanzmusik zum Tanzen und Tanzmusik zum Vor(sichher)tragen unterschieden.<\/p>\n<p>Die sch&#246;nste Karriere machte der Begriff mit tatkr&#228;ftiger Unterst&#252;tzung von Paul Hindemith und Heinrich Besseler. Hindemith wollte den Begriff sp&#228;ter gern wieder loswerden, wie ein Zauberlehrling f&#252;hlte er sich, der all der Besen gar nicht mehr Herr werden konnte, die seine Musik mit diesem Begriff hinwegfegen wollten. Auch Heinrich Besseler war mit der Gebrauchsmusik nicht gl&#252;cklich, aber wie er sie begr&#252;ndet, das muss man sich mal reintun.<\/p>\n<p>Sein Ansatz war kritisch gegen&#252;ber den vorherrschenden Kategorien der Musikwissenschaft des 19. Jahrhunderts. Er wollte fortan &#8222;die jeweilige Seinsart oder Zugangsweise&#8220; ber&#252;cksichtigen und die mit einem Musikbegriff zusammenh&#228;ngende &#196;sthetik einer &#8222;gr&#252;ndlichen Relativierung&#8220; unterziehen.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die Tatsache, da&#223; Musik aufgef&#252;hrt werden mu&#223;, da&#223; sich ihre Seinsweise erst im wirklichen Musizieren angemessen erf&#252;llt und beliebig erneuert werden kann, bestimmt die Grundstruktur des Musiklebens.&#8220; [Beitr&#228;ge zur Stilgeschichte der deutschen Suite im 17. Jahrhundert, Diss. Freiburg im Breisgau 1923, S. 4]<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Gedanke war mir auch schon gekommen. Wenn Musik nicht &#8218;in Gebrauch&#8216; genommen wird, dann ist sie ja irgendwie gar nicht da! Aber er geht ja weiter. Er bezieht sich nun auf unterschiedliche Zugangsweisen zur Musik, Beispiel Tanzlieder:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die &#228;sthetische Zugangsweise zu dieser Musik ist nicht das H&#246;ren, sondern das Mitmachen, sei es im Musizieren oder Tanzen oder Mitsingen, ganz allgemein: das &#8218;Gebrauchen&#8216;.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, und was ist dann das H&#246;ren? Ist das denn kein &#8222;Gebrauchen&#8220;? Ist das denn keine &#8222;Bindung an den Lebenszusammenhang&#8220;, den Besseler als ihren &#8222;Umgangscharakter&#8220; definiert? [Ebd., S. 14.] Als H&#246;rarbeiter bin ich jetzt pers&#246;nlich beleidigt! War es nicht Berlioz, der schluchzend in Glucks &#8222;Orph\u00e9e et Eurydice&#8220; sa&#223; und seinen Nachbarn, der ihm ein Taschentuch reichen wollte, barsch anherrschte: &#8222;Lassen Sie mich in Ruh! Sehen Sie nciht, dass ich arbeite?&#8220; Der Ansatz in Ehren, den Kontext aus dem eine Musik entstammt in die Bewertung mit ein zu beziehen. Aber wird hier nicht eine Exklusion des Rezeptionsform Konzert\/ Oper aus jedem Lebenszusammenhang betrieben, die genau jenen Schim&#228;ren des Musikbegriffs des 19. Jahrhunderts aufsitzt, die sie vertreiben will? Nat&#252;rlich, es geh&#246;rt zum Programm des Konzerts, eine abgeschlossene Sph&#228;re zu kreieren, in der es m&#246;glich ist, sich &#8222;ganz&#8220; der Musik zu widmen. Aber ist das etwa kein Gebrauch von Musik, nur ein, sagen wir, h&#246;chst sonderbarer? Wenn sogar jene, die in Konzerte gehen, sagen, dass Konzerte nicht dem Leben zugeh&#246;ren, wie soll man dann jemandem Lust auf ein Konzert machen, der diese Form des Musikgebrauchs ohnehin f&#252;r eine recht leblose Alternative h&#228;lt?<\/p>\n<p>Aber gut, mit dem Lebensbegriff handeln wir uns hier allerhand Schwierigkeiten ein, das ist ja ein ganz eigener Diskurs, noch kaum aufgearbeitet, welche Konzepte sich Ende 19., Anfang 20. Jahrhunderts, als dieser Begriff Karriere macht &#8211; Nietzsche ist da nicht ganz unschuldig &#8211; damit verbinden. Besseler ist gescheit, der wusste das und definierte Leben:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;&#8218;Leben&#8216; ist hier weder in einem naturalistischen Sinn gemeint, etwa als Gegenstand biologischer oder psychologischer Untersuchungen, noch in einem metaphysischen, als Objekt geschichtsphilosophischer Spekulation; es ist &#252;berhaupt nicht dinghaft, auch nicht als &#8218;Verlauf&#8216; in einem objektivierenden Sinn zu verstehen. Die verdeutlichende Rede vom &#8218;faktischen&#8216; Leben wiese vielmehr hin auf den fortw&#228;hrend, in den verschiedensten Weisen gehabten, erlebten Zusammenhang von Tendenzen, Begegnungen, Selbst- und Umweltserfahrungen und dergl., dessen begriffliche Erfassung in philosophischer Abzweckung von M. Heidegger (in Freiburger Vorlesungen seit 1919) systematisch unternommen worden ist.&#8220; Beitr&#228;ge zur Stilgeschichte der deutschen Suite im 17. Jahrhundert, Diss. Freiburg im Breisgau 1923, S. 4]<\/p><\/blockquote>\n<p>Eieiei. Jetzt kommt gleich der Zeugzusammenhang um die Ecke. Da kommt man ins begriffliche Unterholz. Es l&#228;uft wohl darauf hinaus, dass es Musik gibt, die &#8222;zuhanden&#8220; ist, wie ein Zeug, wie ein Werkzeug, und andere Musik, die eben um ihrer selbst willen da ist.<\/p>\n<p>(Man befindet sich gar nicht so weit weg vom Heidegger der Holzwege, wenn man auch das Kunstwerk in den &#8222;Werkzeugzusammenhang&#8220; stellt &#8211; schlie&#223;lich leitet er es doch auch voneinander ab. Wie hei&#223;t es sp&#228;ter bei Jo Beuys und Meister Brock: &#8222;Werk ist abgelegtes Werkzeug&#8220;!)<\/p>\n<p>Aber zur&#252;ck zu Besseler. Die Konsequenzen, die er zieht, sind zun&#228;chst ehrenwert:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Es w&#228;re grunds&#228;tzlich verfehlt, die als Gebrauchsmusik bezeichnete Musik mit den Ma&#223;st&#228;ben der eigenst&#228;ndigen Musik zu messen. Dies hat sowohl f&#252;r die musikwissenschaftliche Erschlie&#223;ung solcher Musik als auch f&#252;r deren &#228;sthetische Beurteilung zu gelten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Doch jetzt geht&#8217;s los:<\/p>\n<blockquote><p>Wird Gebrauchsmusik als eigenst&#228;ndige Musik beurteilt, so erscheint sie &#8217;notwendig als prinzipiell minderwertig, als st&#252;ckhafte und unvollkommene Verwirklichung dessen, was sich erst in der hohen Kunst voll entfaltet&#8216;.&#8220; (zitiert nach Hinton 1987, S. 166.)<\/p><\/blockquote>\n<p>Der &#8222;Eigenwert des Gebrauchshaften&#8220;, so Besseler, bliebe aller Konzertmusik jedenfalls unzug&#228;nglich. In einer sp&#228;teren Schrift, Grundfragen der Musik&#228;sthetik (JbP XXXIII, 1926) treibt er die Schraube gar noch ein wenig weiter: hier singt er ein Lied vom &#8222;Vorzug der gr&#246;&#223;ten Urspr&#252;nglichkeit&#8220;, &#252;ber den die Gebrauchsmusik verf&#252;gt, n&#228;mlich<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;auf der einen Seite Tanz, Marsch, Arbeitslied usw. als leiblich-rhythmisch gebundenes Musizieren, auf der anderen die wortverhafteten Formen wie Gesellschafts- und Bekenntnislied, liturgische Musik, Mythisches und Magisches. Als Zugangsweise zu dieser Musik wurde duchrweg das t&#228;tige leiblich-seelische Mitvollziehen aufgewiesen.&#8220; (S. 69, zitiert nach Hinton.)<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja Himmel, wenn das mal nicht romantisch ist. (Und irgendwie gef&#228;hrlich nah an unheilvollen &#228;sthetischen Vorstellungen der Folgejahre.) Aber wenn das zutr&#228;fe, dann w&#228;ren die Bekenntnis- und Gesellschaftslieder, die mythischen und magischen Zeremonien der Neue Musik-Gemeinde ja der sch&#246;nste Gebrauchsmusikumschlagplatz. Aber zur Pflege der neuen Musik hat Besseler ganz bestimmt nicht aufgerufen.<\/p>\n<p>Lassen wir mal die Begriffshuberei beiseite. Liegt das Problem nicht einfach darin, dass die Kunstmusik, gegen&#252;ber der Gebrauchsmusik, so schrecklich wenig in Gebrauch genommen wird? Nat&#252;rlich ist dieser Gebrauch dann weniger &#8222;nat&#252;rlich&#8220; &#8211; aber was ist schon nat&#252;rlich in unserer Zivilisation, in der &#252;ber Jahrtausende entwickelte Kulturtechniken nicht nur Atomuboote, sondern auch Opern hervorgebracht haben?<\/p>\n<p>Halten wir fest: Konzerte h&#246;ren ist eine k&#252;nstliche T&#228;tigkeit. Diese T&#228;tigkeit anzunehmen liegt in der Freiheit begr&#252;ndet. Genau wie musikalische Bet&#228;tigung der Freiheit entstammt. Sie wird nicht nat&#252;rlicher dadurch, dass man dabei auf einem Bein hopst, mitpfeift oder sich vorher die Achseln nicht rasiert. Frei ist sie, wenn man sie mit seinem Leben verbindet. (Jetzt mal pathetisch ins Horn gesto&#223;en.)<\/p>\n<p>Diese Kurve wollte vielleicht auch Besseler noch ziehen, als er Jahrzehnte sp&#228;ter schrieb:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Er [der Begriff &#8222;Gebrauchsmusik&#8220;] stammte aus der Unterhaltungs-, Tanz- und Filmproduktion, war also kommerziell gepr&#228;gt und konnte nicht nachtr&#228;glich so neutralisiert oder aufgeh&#246;ht werden, da&#223; er etwa auch die Kirchenkantaten Bachs umfa&#223;te. Wohl aus diesem Grunde hat er sich nicht eingeb&#252;rgert. Neuerdings wird von &#8222;lebensgebundener Musik&#8220; gesprochen. Das trifft besser den Kern und mag als Beiwort daran erinnern, worauf es ankommt.&#8220; [Heinrich Besseler: Das musikalische H&#246;ren der Neuzeit. In: ders.: Aufs&#228;tze zur Musik&#228;sthetik und Musikgeschichte Leipzig 1978, S. 111f.:]<\/p><\/blockquote>\n<p>Aber da war es schon l&#228;ngst zu sp&#228;t. Die &#220;bersetzungen in Fremdsprachen zeigen oft viel klarer, was von einem Konzept h&#228;ngen bleibt. Ein englisches Zitat zum Thema &#8222;Gebrauchsmusik&#8220; mag dies belegen: &#8222;Music designed for use by children or amateurs, and thus, by implication, simpler than that which the composer would write for concert performance.&#8220; [The New Oxford Companion to Music Bd. 1, London 1983, S. 744]<\/p>\n<p>Simpler=einfacher=minderwertig.<\/p>\n<p>Fazit: Streichen wir den Begriff der Gebrauchsmusik oder besser noch: nehmen wir die Musik einfach in Gebrauch und stehen wir dazu. Wenn ein Theaterst&#252;ck eine Musik wirklich braucht, dann ist diese Musik aufgrund ihrer Funktion nicht schlechter als &#8222;autonome&#8220; f&#252;r den Konzertsaal, und wenn jemand, sagen wir, zum Aufwachen &#8222;Mouvement (-vor der Erstarrung)&#8220; h&#246;rt, ist dieser Gebrauch nicht unedler als jener im Konzertsaal. Er ist unaufmerksamer vielleicht. Oder anders aufmerksam. (Auf das Weckerklingeln vielleicht.) Und das ist sicher nicht die richtige Haltung f&#252;r eine &#8222;&#228;sthetische Wertung&#8220;. Aber vielleicht die richtige Haltung f&#252;r, hm, Lebensqualit&#228;t. Wer jetzt f&#252;rchtet, dass ich als n&#228;chstes zur Brauchtumspflege aufrufe, der bekommt jetzt, f&#252;r einmal, recht: Die Rituale im Konzertsaal sind auch nichts anderes als eine Form von Brauchtumspflege im gro&#223;en Museum &#8222;Europa&#8220;. Gebt den Menschen doch endlich den &#228;sthetischen Freibrief auch die huch!autonome Musik zu gebrauchen, statt ihnen &#252;berall den Kniefall davor einzubl&#228;uen. (Aber das kommt dann im Kapitel &#8222;Vermittlung&#8220;.) Kann man etwas Sch&#246;neres &#252;ber eine Musik sagen, als dass man sie wirklich braucht? Eben.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=gebrauchsmusik https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2009%2F06%2F02%2Fgebrauchsmusik%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=gebrauchsmusik https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2009%2F06%2F02%2Fgebrauchsmusik%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Nicht wirklich, wirklich nicht. Moritz, der andere Moritz, sagte neulich zu mir, dass alle Musik Gebrauchsmusik sei. Da zuckten meine angez&#252;chteten Reflexe Einhalt. &#8222;Das stimmt nat&#252;rlich so nicht!&#8220; schrien gesch&#228;tzt 113 Semesterwochenstunden und 73,15 Euro Kopiergeld in mir. 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