{"id":27295,"date":"2023-06-28T18:00:27","date_gmt":"2023-06-28T16:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=27295"},"modified":"2023-07-02T12:04:35","modified_gmt":"2023-07-02T10:04:35","slug":"der-grosse-umbruch-der-oper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2023\/06\/28\/der-grosse-umbruch-der-oper\/","title":{"rendered":"Der gro&#223;e Umbruch der Oper"},"content":{"rendered":"<p><em>(Diesen Vortrag hielt ich am 27.6. in der Rheingoldbar der Bayerischen Staatsoper. Er richtet sich an ein Opernpublikum und nicht an ein Fachpublikum f&#252;r zeitgen&#246;ssisches Musiktheater. Daher m&#246;ge man mir verzeihen, dass ich einiges ausf&#252;hre, das Kennern der Materie redundant erscheinen mag.)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der gro&#223;e Umbruch der Oper<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie haben es vermutlich noch nicht bemerkt, aber wir stecken mittendrin in einem bedeutenden der Operngeschichte. Er hat schon begonnen, er vollzieht sich in diesem Moment, und dennoch denken Sie vielleicht, dass ja noch alles beim Alten ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn Sie auf den Spielplan der Bayerischen Staatsoper schauen, so sehen Sie das, was Sie als Opernliebhaber gewohnt sind. Da finden wir St&#252;cke wie Salome, Cosi fan tutte, Boris Godunow. Alles beim Alten. Aber ganz heimlich haben sich auch andere Auff&#252;hrungen eingeschlichen. Da steht zwar \u201eHamlet\u201c und man k&#246;nnte denken, es ist ein altes St&#252;ck, aber es ist ein ganz neues St&#252;ck. Vor ausgew&#228;hlten Abendauff&#252;hrungen k&#246;nnen Sie auch kurze Musiktheaterwerke h&#246;ren, ganz umsonst, als eine Art Pr&#228;ludium. Auch diese Werke sind neu, und unter anderem von meinen Studierenden komponiert, darunter auch \u2013 nach wie vor eine gro&#223;e Seltenheit heute \u2013 eine Frau. Und diese junge Frau ist Chinesin, kommt also aus einem Land, in dem man das, was wir \u201eOper\u201c nennen, &#252;berhaupt erst seit ein paar Jahrzehnten kennt und auff&#252;hrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielleicht sind einige von Ihnen dar&#252;ber beunruhigt, was ich allerdings nicht glaube, denn sonst w&#228;ren Sie nicht zu meinem Vortrag gekommen. Aber Sie wissen sicherlich, dass es viele Menschen gibt, denen diese Entwicklungen unheimlich sind, die am liebsten immer dieselben St&#252;cke auf der Opernb&#252;hne sehen wollen, in m&#246;glichst traditionellen Auff&#252;hrungen, mit den gro&#223;en Stars dieser Welt, die man dann bitte auch auf keinen Fall daf&#252;r kritisieren darf, dass sie den Krieg gegen die Ukraine unterst&#252;tzen oder sich von sanktionierten Geldgebern unterst&#252;tzen lassen. Aber das ist ein anderes Thema.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Salome, Cosi fan tute, Boris Godunow, bis in alle Ewigkeit. Die gro&#223;en Schlachtr&#246;sser der Oper \u2013 f&#252;r viele Opernfans soll es ewig so bleiben, dass diese St&#252;cke den Spielplan (und das ist faktisch momentan so) zu 95% bestreiten. Und am besten \u2013 bitte sch&#246;n \u2013 in nicht zu \u201emodernen\u201c Inszenierungen, oder gar \u2013 Gott bewahre \u2013 als \u201eRegietheater\u201c. F&#252;r viele Opernfans, f&#252;r allem f&#252;r die sehr konservativen unter Ihnen, ist das der gr&#246;&#223;te Wunsch, dass ihre zivilisatorische Zuflucht mit Allem, was dazugeh&#246;rt, der Abendgarderobe, der schicken Bar, den H&#228;ppchen in der Pause, nicht gest&#246;rt wird. <em>Dass alles so bleibt, wie es war und ist.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir leben im Moment in einem Land, in der ein Teil der Bev&#246;lkerung allein aus dem Wunsch, dass doch bitte alles so bleiben solle wie fr&#252;her, zu Protestw&#228;hlern mutieren. Weil ihnen die Ver&#228;nderung unheimlich ist. Und die nicht ahnen, dass dieser Protest eher zur Zerst&#246;rung von dem f&#252;hren wird, an dessen Bewahrung ihnen liegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber ich bin gebeten worden, hier &#252;ber die Zukunft der Oper zu sprechen, und als jemand, der selbst sehr gerne Opern schreibt und die Oper liebt ist das nat&#252;rlich ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Es tut mir sehr leid, Ihnen das sagen zu m&#252;ssen: wenn ich &#252;ber die Zukunft der Oper spreche, dann spreche ich selbstverst&#228;ndlich &#252;ber Ver&#228;nderung. Diese bittere Pille m&#252;ssen Sie schlucken, so leid es mir tut. Und dass sich Dinge ver&#228;ndern, ist leider ein Attribut der Zukunft, das wir nicht negieren k&#246;nnen. Es w&#228;re sogar schrecklich, wenn alles immer so bleiben w&#252;rde, wie es ist. Die Oper hat die letzten Jahrhunderte nur deswegen &#252;berlebt, weil sie sich immer wieder neu erfunden hat. Daraus folgt logischerweise, dass ein Ende des Sich-Neuerfindens auch ein Ende der Oper bedeuten w&#252;rde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn wir die Oper als Kunstform begreifen wollen, m&#252;ssen wir einen Blick auf ihre Entwicklung werfen. Das ist sehr wichtig, denn nur, wenn wir die Geschichte der Oper wirklich verstehen, k&#246;nnen wir daraus die gesicherte Erkenntnis ziehen, dass nichts so bleiben wird, wie es ist. F&#252;r mich ist das ein beruhigender Gedanke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich mache mal einen vereinfachten kurzen Abriss: Am Anfang war die Oper ein blutjunges Genre und es gab keine Regeln, au&#223;er, dass man versuchte, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen. F&#252;r mich ist das die unschuldigste und spannendste Zeit der Oper, und ich liebe Renaissance-Opern ganz besonders. Es gab keine Regeln, keine Orchestertarife und &#8211; verzeihen Sie mir &#8211; keine beleidigten Abonnenten. Es gab auch \u2013 und ich glaube, deswegen beneide ich diese Zeit ganz besonders \u2013 noch keine Kritiker und kein Feuilleton, wie wir es heute kennen. Ein Monteverdi zum Beispiel konnte wirklich machen, was er wollte. Ich beneide ihn! Seine Musik ist daher so frei, wie es sich selbst ein Busoni nur in seinen k&#252;hnsten Tr&#228;umen h&#228;tte vorstellen k&#246;nnen. Frei wie ein Vogel, ein fliegendes Kind. Das einzige Problem f&#252;r ihn war, dass er nicht wusste, welche Musiker bei jeder Auff&#252;hrung anwesend sein w&#252;rden, denn es gab keine Probenpl&#228;ne und keine Handys. Also schrieb man flexible Partituren. Die Oboen waren nicht da? Dann &#252;bernahmen die Blockfl&#246;ten den Job. Die S&#228;ngerin war krank? Dann arrangierte man einfach am Abend die Partitur neu. Man spielte bei Kerzenlicht, daher war jedes Konzert ein \u201eKerzenlichtkonzert\u201c \u2013 heute zahlt man bei einem bestimmten Konzertveranstalter extra Geld daf&#252;r.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit dem gro&#223;en Erfolg der neuen Gattung begann schon gleich ihre erste gro&#223;e Wandlung. Die Barockoper ist etwas v&#246;llig anderes als die Renaissance-Oper. Pl&#246;tzlich wird sich die Gattung ihrer selbst bewusst. Sie wird repr&#228;sentativer und zu einer Art allumfassenden Abendunterhaltung mit Showelementen. In der Barockoper kommt die Da-capo-Arie auf, die eine Art Kommunikation mit dem Publikum ist, vergleichbar vielleicht mit dem Applaus, der einem besonders gelungenen Jazz-Solo folgt. Gleichzeitig festigen sich die Formen, die Oper ist im Dienst der Kirche oder in den Diensten des Hofes, keine Eigeninitiative einer wilden K&#252;nstlergemeinschaft wie es die Florentiner Camerata war. Die Opern sind ewig lang \u2013 sie erinnern sich sicherlich, wie Sie in der Peter Jonas-Zeit stets die letzte U-Bahn verpasst haben, da die H&#228;ndel-Oper noch nicht vorbei war \u2013 und man verbringt den ganzen Abend bei Speis und Trank und zum Teil auch mit Kurtisanen in einer Loge, ganz so wie es M&#246;rtel Lugner gerne bis heute tun w&#252;rde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Oper der Klassik wiederum &#246;ffnet sich dem sogenannten \u201enormalen\u201c Publikum, dass damals nat&#252;rlich ein ganz anderes war als heute. Mozart schreibt nicht nur Opern f&#252;r den Adel, er will auch das sogenannte \u201eVolk\u201c erreichen. Und wie kein einziger Komponist vor ihm interessiert, er sich pl&#246;tzlich f&#252;r Nebenfiguren, f&#252;hlt sich in sie hinein und schreibt ihnen wundersch&#246;ne Arien. Es ist auch ein politisches Statement, dass die zum Teil sch&#246;nsten Arien von Mozart von Figuren wie Leporello, Osmin oder Papageno gesungen wurden, keineswegs die Haupthelden der jeweiligen Oper, aber die Figuren, denen Mozart mit der gr&#246;&#223;ten Sympathie begegnet. Pl&#246;tzlich wird die Oper sogar politisch, sie wird Anlass von Kontroversen, man versteckt Codes, die sich &#252;ber den Adel lustig machen oder beschw&#246;rt freiheitliche und damals sehr moderne Ideale, wie es Beethoven in \u201eFidelio\u201c tut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann kommt der gro&#223;e Moment, in dem die Oper wieder eine neue Verwandlung erlebt, und das ist der Aufstieg des B&#252;rgertums. Nach der franz&#246;sischen Revolution entrei&#223;t man der Kirche und dem Adel die Macht &#252;ber die Oper. Die B&#252;rger bauen ihre eigenen Opernh&#228;user, gr&#252;nden ihre eigenen Orchester, und Oper wird endg&#252;ltig zur gro&#223;en Abendunterhaltung einer Bev&#246;lkerungsschicht, die tats&#228;chlich mehr Freizeit hat als vorherige Generationen, und sich daher intelligenten Besch&#228;ftigungen wie Hausmusik und Opernbesuchen widmen kann, was tats&#228;chlich wesentlich angenehmer ist, als sich gegenseitig umzubringen. Man kann es heute kaum glauben, aber der Klavierauszug von Wagners \u201eMeistersinger\u201c hatte physische Verkaufszahlen, die mit einem Harry Potter-Roman gleichzusetzen sind, wenn man sie auf die heutige Bev&#246;lkerungszahl hochrechnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Menschen gingen also nicht nur in die Oper, sie hatten einen gigantischen Informationsbedarf dar&#252;ber. Sie besorgten sich Partituren und spielten vierh&#228;ndige Bearbeitungen zuhause. In Zeitschriften wie der von Schumann begr&#252;ndeten \u201eNeuen Zeitschrift f&#252;r Musik\u201c wurde leidenschaftlich &#252;ber Musik diskutiert und die Oper war endg&#252;ltig mitten in der Gesellschaft angekommen. Und das nicht nur im B&#252;rgertum, sondern auch im Volk. Wie Sie wissen, war Italien damals die f&#252;hrende Nation, was Opern anging. Jedes Dorf hatte ein Opernhaus, und der Bedarf nach neuen Opern war gigantisch. Den ber&#252;hmtesten Komponisten wurden die Partituren geradezu aus der Hand gerissen, und sie konnten \u2013 wie zum Beispiel Verdi und seine Verleger \u2013 ein durchaus gutes Leben f&#252;hren. In diesem Kontext ist ein Richard Wagner sogar fast r&#252;ckschrittlich, wenn auch musikalisch fortschrittlich, denn er will die Oper wieder zum archaischen Mythos f&#252;hren, was nur mit der Unterst&#252;tzung des Adels \u2013 also dem Kini &#8211; gelingt. Aber der Kini war schon kein Herrscher des alten Stils mehr, sondern selbst eine Art B&#252;rger, allerdings mit gro&#223;er Sehnsucht nach der Macht der Imagination und einem gr&#246;&#223;eren Bankkonto.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was haben all diese bisherigen Opernepochen gemein, die ich gerade in Kurzform Revue habe passieren lassen? Sie kannten nichts anderes als ihre jeweilige Gegenwart. In den Opernh&#228;usern wurden zu all diesen Zeiten zu 95% zeitgen&#246;ssische Werke aufgef&#252;hrt. Im 19. Jahrhundert die gr&#246;&#223;te Anzahl davon. Ein typischer Opernbesucher des 19. Jahrhunderts h&#246;rte also nichts anderes als die modernste Musik seiner Zeit und gelegentlich Mozart. Stellen Sie sich vor, ein Opernhaus von heute w&#252;rde fast ausschlie&#223;lich Henze, Stockhausen, Lachenmann und Olga Neuwirth spielen. Und nie eine Oper, die &#228;lter als 30 Jahre ist. Sie lachen? Im 19. Jahrhundert war das normal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun kommen wir zum 20. Jahrhundert, das ein sehr komplizierter Fall ist \u2013 allerdings weniger, was die Operngeschichte, sondern die Weltpolitik angeht. Am Anfang des 20. Jahrhunderts machen die Komponierenden eigentlich genauso weiter wie vorher: es f&#228;llt ihnen st&#228;ndig Neues ein und es bleibt k&#252;nstlerisch spannend. Nur gibt es dann leider zwei Weltkriege, eine &#252;ber Jahrzehnte andauernde Diktatur, die alles verbietet, was ihr nicht in den Kram passt und einen gigantischen Talentschwund gerade in Europa. Die interessante und zukunftsweisende neue Musik darf nicht mehr gespielt werden. K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler werden umgebracht und verfolgt. Komponisten wie Sch&#246;nberg, Kurt Weill oder Hanns Eisler fliehen ins Exil. Kurt Weill erfindet in den USA das Musical, das ist aber eher eine Ausnahmekarriere, denn gr&#246;&#223;tenteils m&#252;ssen sich die Komponisten nun daf&#252;r verstecken, dass sie den Traum der Musik und damit auch der Oper weitertr&#228;umen. Manche von Ihnen sterben daf&#252;r im KZ, wie zum Beispiel Viktor Ullmann. Sie m&#252;ssen sich das klar machen: Viktor Ullmann starb, weil er als j&#252;discher K&#252;nstler in Deutschland bleiben und Opern schreiben wollte. Das hatte es noch nie zuvor gegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sch&#246;nberg z.B. wird zu einem bedeutenden Kompositionslehrer, anstatt dass seine Werke in Europa gespielt werden. Generell ist es eine Flucht der neuesten Musik ins Akademische oder \u2013 wie bei Karl Amadeus Hartmann \u2013 in die innere Emigration, denn nur dort kann sie &#252;berleben. Wenn sie also &#252;ber \u201eschr&#228;ge T&#246;ne\u201c bei diesen Komponisten schimpfen, bitte ich Sie eines zu bedenken: Die Musik dieser Komponisten war noch nicht einmal ansatzweise so schr&#228;g wie die Welt um sie herum. Es gibt keine musikalische Dissonanz, die den Schrecken der Nazizeit oder den Schrecken Stalins oder den Schrecken der chinesischen Kulturrevolution wiedergeben k&#246;nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den Nachkriegsjahren dann der m&#252;hsame Wiederaufbau. In M&#252;nchen findet die Musikhochschule ausgerechnet im ehemaligen F&#252;hrerbau ihr neues Heim. Man ist froh, dass die Kultur wieder frei ist und die Wirtschaftswunderjahre erzeugen eine erstaunliche Energie, die das Kulturleben in Deutschland wieder festigt und konsolidiert. Die Opernh&#228;user wandeln sich zu staatlich und st&#228;dtisch gef&#246;rderten Institutionen. Man investiert in die K&#252;nste und man investiert in freie Bildung f&#252;r alle. Anders als in zum Beispiel Italien \u2013 einst der Ursprung der Oper \u2013 &#252;berleben daher in Deutschland die meisten Opernh&#228;user. Man restauriert ihre Ruinen oder \u2013 was noch viel unglaublicher ist \u2013 baut tats&#228;chlich neue. Zu diesem Zeitpunkt ist Oper schon l&#228;ngst nicht mehr das Gesch&#228;ft, das sie einst war. Diese Rolle haben inzwischen neue Unterhaltungen &#252;bernommen, an allererster Stelle das Kino und sp&#228;ter nat&#252;rlich das Fernsehen, dann das Internet. Einzig Musicals &#252;berleben als eine Art Wohlf&#252;hlpaket, oft eher ein Familienausflug als ein erhabenes k&#252;nstlerisches Erlebnis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun wird also Oper gespielt, weil man an die Magie der Oper glaubt, an dieses \u201eKraftwerk der Gef&#252;hle\u201c wie es Alexander Kluge einst genannt hat. Und begierig str&#246;mt das Publikum nach Jahrzehnten des Schreckens und der Kriege in die Opernh&#228;user und auch nach Bayreuth, man will endlich wieder Oper sehen, wie man sie einst kannte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch was ist da eigentlich musikalisch in den letzten 40 Jahren passiert, w&#228;hrend Panzer durch Europa rollten? Viele wissen es schlicht und einfach nicht, sind verwirrt von den neuen Kl&#228;ngen, die zum Beispiel bei den Darmst&#228;dter Ferienkursen erklingen. Dem Publikum fehlt schlicht und einfach der Anschluss \u2013 die Musik hat sich weiterentwickelt, zum Beispiel im Kompositionsunterricht von Nadia Boulanger, Sch&#246;nberg, Messiaen oder Darius Milhaud. Aber dieser fand \u2013 zum ersten Mal in der Musikgeschichte &#252;brigens seit der Notre-Dame-Schule \u2013 ausschlie&#223;lich in einem privaten oder akademischen Kontext statt. Und w&#228;hrend die Notre-Dame-Schule Werke f&#252;r die Kirche schuf, die dann auch dort von Menschen t&#228;glich geh&#246;rt wurden, sind die Werke der von u.a. Adorno gepr&#228;gten \u201eNeuen Musik\u201c vor allem f&#252;r ein Fachpublikum geschaffen, das sich in Spezialfestivals trifft. Diese Musik ist keineswegs vollkommen unverst&#228;ndlich oder verr&#252;ckt, aber sie hat quasi 40 Jahre keinerlei Kontakt mit einem \u201enormalen\u201c Publikum gehabt, und ist etwas schrullig geworden, so wie auch Computer-Nerds ihre eigene Codesprache entwickeln, die von Au&#223;enstehenden nicht mehr verstanden werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die neue Musik der Avantgarde gibt sich revolution&#228;r und f&#228;hrt bewusst eine Anti-&#196;sthetik zu den romantischen Sturm-und-Drang-Wallungen, die Hitler gerne einsetzte, um die Massen zu mobilisieren. Stockhausen zum Beispiel sieht sich nicht als b&#252;rgerlicher K&#252;nstler, sondern als eine Art Klangforscher, der in neue, bisher unergr&#252;ndete Dimensionen aufbricht. Die Oper ist f&#252;r diese neuen Komponisten suspekt \u2013 man m&#246;chte die Opernh&#228;user einrei&#223;en und in die Luft sprengen, man sieht sie als Ort der Reaktion, der R&#252;ckw&#228;rtsgewandtheit. Daher schreibt man auch kaum neue Opern, die an einem traditionellen Haus leicht auff&#252;hrbar sind, man denke an Luigi Nono oder Stockhausens \u201eLicht\u201c-Zyklus, sp&#228;ter auch \u201eM&#228;dchen mit den Schwefelh&#246;lzern\u201c von Lachenmann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ungef&#228;hr zeitgleich kommt das vorhin schon erw&#228;hnte \u201eRegietheater\u201c auf. Da sich nur wenige bedeutende Komponisten in dieser Zeit dezidiert der Oper und nicht dem \u201eMusiktheater\u201c zuwenden \u2013 zu nennen sind zum Beispiel Hans Werner Henze und Bernd Alois Zimmermann &#8211; ist man gezwungen, neue Inhalte in den alten St&#252;cken zu finden. Denn nat&#252;rlich sp&#252;rt man schon schnell den Widerspruch \u2013 die Welt hat sich weitergedreht, hat neue Themen, gleichzeitig werden in den Opernh&#228;usern vor allem St&#252;cke aus dem 18. Und 19. Jahrhunderten gespielt, die dazu nichts erz&#228;hlen k&#246;nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das \u201eRegietheater\u201c erzeugt dann auch wieder die ersten gro&#223;en Opernskandale seit den zwanziger Jahren. Damals waren die Skandale der ungewohnten Musik geschuldet, nun ist es umgekehrt: der Skandal entsteht dadurch, dass die Musik gewohnt ist, aber die <em>Bilder<\/em> ungewohnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das \u201eRegietheater\u201c konnte in dieser Form tats&#228;chlich nur hier entstehen und nicht etwa in Italien. Denn Italien &#8211; einst das Wunderreich und Traumland der Oper &#8211; erlebt im 20. Jahrhundert einen beispiellosen Niedergang. Von den hunderten von Opernh&#228;usern in Italien sind heute gerade mal eine Handvoll geblieben. Allein in Deutschland konnte sich diese Vielfalt erhalten. Hier werden weltweit die meisten Opern aufgef&#252;hrt, die meisten Auff&#252;hrungen inszeniert. Menschen aus aller Welt kommen hierher, selbst an den kleinsten Opernh&#228;usern dieses Landes finden Sie hervorragende S&#228;nger:innen und Musiker:innen aus aller Welt, das Niveau und der Konkurrenzdruck sind irrsinnig hoch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber immer noch dreht die Welt sich weiter. Und in den 80er Jahren beginnt langsam ein neues Interesse an der Oper zu erwachen, vor allem bei der j&#252;ngeren Komponistengeneration. Es entstehen Werke, die keineswegs am Opernhaus vorbeigeschrieben sind, sondern die durchaus darin funktionieren k&#246;nnen, auch wenn sich das Repertoire der Kl&#228;nge weiterhin erweitert und ver&#228;ndert. Das Problem ist nur: Es ist kein Platz f&#252;r sie!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das \u201eRegietheater\u201c hat den Spot des Neuen besetzt, und vielen Intendanten und Dramaturginnen reicht das auch. Man kann nun etwas zu Guantanamo sagen, man l&#228;sst einfach die Gluck-Oper in Guantanamo spielen, Problem gel&#246;st. Dann muss man keine zeitgen&#246;ssischen Komponisten fragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber ganz ohne die geht es nat&#252;rlich auch nicht. Daher bem&#252;ht sich jedes Opernhaus, auch die Bayerische Staatsoper, in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden ein neues St&#252;ck in Auftrag zu geben. Meistens l&#228;uft das dann so ab: Premiere solala oder Premiere trallala, Skandal oder Langeweile, Erfolg oder Misserfolg \u2013 dann 5 Auff&#252;hrungen, Dankesch&#246;n, n&#228;chstes St&#252;ck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es hat sich eingeb&#252;rgert, dass man in den Spielpl&#228;nen maximal 5%, meistens sogar weniger, Raum f&#252;r diese \u201eExperimente\u201c hat. Und eigentlich ist es v&#246;llig egal, ob diese Opernurauff&#252;hrungen scheitern oder Erfolg haben, Hauptsache es ist eine Urauff&#252;hrung, und es wird dar&#252;ber geschrieben. Was daher seit der Nachkriegszeit gelitten hat, ist ein Gef&#252;hl f&#252;r die Notwendigkeit der Wiederauff&#252;hrung einer Oper. Vergessen wir nicht, dass ein St&#252;ck wie \u201eCarmen\u201c bei der Urauff&#252;hrung ein totaler Flop war und nur deswegen &#252;berlebt hat, weil man es wiederaufgef&#252;hrt hat. Die Wiederauff&#252;hrung ist sogar wichtiger als die Erstauff&#252;hrung, denn nur mit der Wiederauff&#252;hrung beginnt sich ein St&#252;ck zu etablieren. Erst dann kann man es interpretieren, neu verstehen und ganz simpel gesagt einfach nochmal h&#246;ren. Sie kennen das alle: sie h&#246;ren eine klassische Oper, die sie noch nicht gut kennen, und beim ersten Mal denken sie vielleicht: ist ganz ok, vielleicht ein bisschen langweilig. Beim zweiten Mal wissen sie schon was kommt: da ist doch diese sch&#246;ne Stelle, auf die freue ich mich jetzt. Ah, beim zweiten H&#246;ren klingt das alles ja schon ganz anders.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Musik ist leider eine Kunst, die extrem von Wiederholung abh&#228;ngig ist. Je mehr wir Musik wiederholen, desto vertrauter wird sie uns. Das ist auch n&#246;tig, weil Musik wahrscheinlich die komplizierteste und geheimnisvollste aller K&#252;nste ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>All diese Erlebnisse k&#246;nnten Sie aber auch bei neuen Opern haben. Auch bei neuen Opern w&#252;rden ihnen wohlige Schauer &#252;ber den R&#252;cken laufen, beim zweiten, dritten, oder vierten H&#246;ren. Ich wei&#223;, wovon ich spreche, denn wenn ich gro&#223;artige neuere Opern wie zum Beispiel \u201eAniara\u201c von Karl-Birger Blomdahl oder \u201eDie Soldaten\u201c von Bernd Alois Zimmermann h&#246;re, sp&#252;re ich exakt dieselbe Emotionalit&#228;t wie bei einer Arie von Mozart.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihnen wird dieses Erlebnis aber vorenthalten, weil 5% in den Spielpl&#228;nen der Opernh&#228;user einfach nicht ausreichen, um Wiederauff&#252;hrungen zu gestatten. Sie h&#246;ren st&#228;ndig neue St&#252;cke, unterschiedlichster Stilistik. Sie k&#246;nnen sich nie auf etwas einlassen, einen zweiten Blick auf etwas werfen. Es ist wie ein endloser Wanderzirkus mit immer neuen Attraktionen, die man immer weniger versteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Situation haben wir nun seit gut 103 Jahren, also seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Noch nie in der Geschichte der Musik gab es so lange eine k&#252;nstliche Blase, in der allein alte Musik dominiert, und das betrifft nat&#252;rlich nicht nur die Opernh&#228;user, sondern auch die Konzerts&#228;le. Auch dort wird ihnen das \u201eSt&#252;ck vor der Pause\u201c oder \u201eDie Urauff&#252;hrung\u201c pr&#228;sentiert, danach kommt dann die Tschaikowsky-Symphonie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bin ich gl&#252;cklich mit dieser Situation? Als Komponist kann ich ihnen sagen: nein. Ich f&#252;hle mich schlecht behandelt und in die Ecke gestellt. Ab und zu darf ich hervorkommen und ein kleines T&#228;nzchen auff&#252;hren, danach sagen alle: \u201edas hast du brav gemacht, jetzt aber wieder zur&#252;ck in die Ecke, denn jetzt wird die richtige, die eigentlich sch&#246;ne Musik gespielt\u201c. Ich wei&#223; nicht, wie Bach, Brahms und Beethoven damit fertiggeworden w&#228;ren, wenn man zu ihrer Zeit allein Palestrina und Heinrich Sch&#252;tz gespielt h&#228;tte und alles, was sie schrieben, als \u201eganz nett, aber nicht so gut wie die Musik von fr&#252;her\u201c abgetan h&#228;tte. Sie w&#228;ren verzweifelt oder h&#228;tten Selbstmord begangen. Und vor allem h&#228;tten wir dann ihre wunderbare Musik nicht, die immer und zu jeder Zeit heutig war und mit ihrer jeweiligen Zeit kommunizierte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch nun zur&#252;ck zum gro&#223;en Umbruch, der schon l&#228;ngst begonnen hat. Denn es ist klar, dass das nicht alles ewig so weitergehen kann. Wenn das Neue weiterhin nur einen winzigen Platz an der Seite der gro&#223;en Alten bekommt, wird die Oper irgendwann atrophieren, versteinern, ja sterben. Es wird kein neues Publikum geben, da sich junge Menschen zunehmend fragen, was das eigentlich alles mit ihnen zu tun hat. Junge M&#228;dchen werden sich fragen, warum Frauen zwar Bundeskanzlerinnen werden k&#246;nnen, aber anscheinend nicht Komponistinnen, denn in den Opernh&#228;usern werden nur b&#228;rtige M&#228;nner gespielt, die zudem alle schon seit hundertf&#252;nfzig Jahren tot sind. Das Publikum der Zukunft wird es zunehmend bem&#252;ht finden, wenn alten Opern neue Themen &#252;bergest&#252;lpt werden. Es ist auch unfair, von einer Oper wie\u201eFigaros Hochzeit\u201c zu verlangen, dass sie Antworten auf das Aufkommen von KIs hat, auf den Ukrainekrieg, auf Donald Trump. \u201eFigaros Hochzeit\u201c erz&#228;hlt aber sehr viel &#252;ber die Zeit, in der Mozart die Oper schrieb, und das ist auch heute noch spannend, denn Musik macht Geschichte auf eine Weise lebendig, wie es kein Geschichtsbuch vermag. Und wenn wir zuk&#252;nftigen Generationen eine Flaschenpost &#252;ber das 21. Jahrhundert hinterlassen wollen, dann werden wir mehr Opern brauchen, die davon erz&#228;hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Umbruch ist schon in vollem Gange. Ausgerechnet die eigentlich eher konservative Metropolitan Opera hat im Moment mehr neue Opern im Spielplan als jede andere Oper der Welt. Und die Met ist keineswegs ein subventioniertes Haus, das sich Experimente leisten k&#246;nnte, ganz im Gegenteil. Die Met muss irgendwie &#252;berleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Warum ist dieser Wandel, dieser gro&#223;e Umbruch, die Hinwendung zum Neuen, die tats&#228;chlich in der Luft liegt, in unseren Opernh&#228;usern noch nicht angekommen? Hier zeigt sich, dass unser subventioniertes System zwar ein Segen war, wenn es um den Erhalt unserer Opernlandschaft ging (um die uns die Welt beneidet), aber in gewisser Weise den notwendigen Wandel verlangsamt. Denn da unsere Opernh&#228;user nicht unter dem kommerziellen Druck stehen wie die Met, ist die Versuchung gro&#223;, einfach so weiterzuwurschteln wie bisher. Aber der Umbruch hat schon l&#228;ngst begonnen, und die meisten wissen das eigentlich. Und diejenigen, die das als erstes begreifen, werden in die Operngeschichte eingehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stellen sie sich doch mal vor, wie das w&#228;re. Ein Opernspielplan, der zur H&#228;lfte aus ganz neuen St&#252;cken besteht. F&#228;nden Sie das einen Alptraum? Wenn das so ist, wie w&#228;re es, wenn ich Ihnen sagen w&#252;rde, dass daf&#252;r die &#228;lteren St&#252;cke nicht mehr umgekrempelt oder passend gemacht werden m&#252;ssen? Dass man sie wieder so spielen k&#246;nnte, wie einmal urspr&#252;nglich intendiert? Das w&#228;re auch nicht das schlechteste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wissen Sie &#8211; was Oper angeht, bin ich pers&#246;nlich sehr konservativ. Aber keineswegs, was die Musik angeht, die soll so neu und verr&#252;ckt und ungew&#246;hnlich sein, wie sie will. Mit \u201ekonservativ\u201c meine ich, dass ich die Oper bewahren m&#246;chte. Ich m&#246;chte, dass es in hundert Jahren weiterhin Opernh&#228;user und ein Opernpublikum gibt. Und weil ich das m&#246;chte, muss sich alles &#228;ndern. Das ist das gro&#223;e Missverst&#228;ndnis vieler Traditionalisten &#8211; sie denken, dass sich nichts &#228;ndern darf, damit die Tradition erhalten bleibt. Aber was sich nicht ver&#228;ndert, stirbt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Deswegen bin ich f&#252;r die Ver&#228;nderung. Nicht wegen mir, nicht wegen meiner inzwischen 19 Opern, die Sie wahrscheinlich leider nicht kennen &#8211; ich habe erkl&#228;rt warum. Sondern weil ich in die Augen meiner Studierenden schaue. Junge Komponistinnen und Komponisten, die zunehmend wieder f&#252;r die Oper brennen, die sich austoben m&#246;chten, die voller Ideen sind. Und daf&#252;r nach wie vor nur einen winzigen Platz bekommen. Vielleicht mal eine Kinderoper hier, eine Kammeroper dort. Sie haben kaum Gelegenheit, das Metier kennenzulernen, mit gro&#223;em Orchester. zu arbeiten, zu lernen, wie man mit S&#228;nger:innen, T&#228;nzer:innen und Dramaturg:innen zusammenarbeitet oder wie man Texte vertont. Alle schreien nach mehr Diversit&#228;t und Repr&#228;sentation von nicht nur Komponistinnen im Opernbetrieb. <strong>Das geht aber nur, wenn man Musik von heute spielt<\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und das ist der beste Antrieb und auch der Grund f&#252;r den Umbruch, den wir im Moment erleben \u2013 der Anachronismus der Oper als Museumsbetrieb des 19. Jahrhunderts (wor&#252;ber man &#252;brigens schon in den 80er Jahren jammerte) ist inzwischen so gro&#223; geworden, dass er nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Man kann den &#220;bergang zu einer inklusiveren und gegenw&#228;rtigeren Oper des 21. Jahrhunderts vielleicht lange bockig ausdehnen, sich dagegenstellen und schwadronieren, aber all das wird am Ende vergebens sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denken Sie daran, wie es in einem Garten ist. Wenn die Pflanzen zu wenig Platz haben, wenn sie kein Licht bekommen oder nur einen kleinen winzigen Teil des Gartens zugewiesen bekommen, gehen sie ein und k&#246;nnen sich nicht entwickeln. Was wachsen soll, braucht Platz. Junge Opernkomponistinnen und komponisten brauchen dir B&#252;hne, um aufbl&#252;hen zu k&#246;nnen. Sie werden sehen: ihre Musik wird sich ver&#228;ndern, sie wird wieder beginnen, mehr mit ihnen, dem Publikum, zu kommunizieren. Und Sie werden sich &#8211; das verspreche ich Ihnen hoch und heilig &#8211; in dieser Musik mehr wiederfinden. Ganz egal ob sie jung oder alt sind. In der Oper hat alles Platz, was auch im Leben Platz hat &#8211; das Sch&#246;ne, das H&#228;ssliche, das Abgr&#252;ndige, das Komische. Und daf&#252;r gibt es unterschiedlichste musikalische Mittel, die sie verstehen k&#246;nnen, weil sie eine Geschichte erz&#228;hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Geben Sie der Oper eine Chance.<\/p>\n<p>Umarmen Sie die Ver&#228;nderung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Moritz Eggert<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Der%20gro%C3%9Fe%20Umbruch%20der%20Oper https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2023%2F06%2F28%2Fder-grosse-umbruch-der-oper%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Der%20gro%C3%9Fe%20Umbruch%20der%20Oper https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2023%2F06%2F28%2Fder-grosse-umbruch-der-oper%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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nicht, wie Bach, Brahms und Beethoven damit fertiggeworden w&#228;ren, wenn man zu ihrer Zeit allein Pal&#228;strina und Heinrich Sch&#252;tz gespielt h&#228;tte und alles, was sie schrieben, als \u201eganz nett, aber nicht so gut wie die Musik von fr&#252;her\u201c abgetan h&#228;tte.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Der%20gro%C3%9Fe%20Umbruch%20der%20Oper https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2023%2F06%2F28%2Fder-grosse-umbruch-der-oper%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Der%20gro%C3%9Fe%20Umbruch%20der%20Oper https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2023%2F06%2F28%2Fder-grosse-umbruch-der-oper%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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