{"id":25409,"date":"2022-03-27T12:00:05","date_gmt":"2022-03-27T10:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25409"},"modified":"2022-03-23T13:15:21","modified_gmt":"2022-03-23T12:15:21","slug":"die-radiowoche-vom-28-03-2203-04-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2022\/03\/27\/die-radiowoche-vom-28-03-2203-04-2022\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 28.03.22\u201303.04.2022"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 13. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc98933160\">mo \u2013 28.03.2022. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc98933161\">di \u2013 29.03.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc98933162\">mi\u00a0 \u2013 30.03.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc98933163\">do \u2013 31.03.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc98933164\">fr \u2013 01.04.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc98933165\">sa \u2013 02.04.2022. 11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc98933166\">so \u2013 03.04.2022. 14<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc98933160\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc98933160\"><\/a>mo \u2013 28.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musik-Panorama: Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal \u2013 r\u00e9BELLES<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lieder von Honegger, Weill, Messiaen, Strauss, Rihm, Boulanger u.a. Josefine G&#246;hmannn, Sopran; Mario H&#228;ring, Klavier. Aufnahmen vom Dezember 2020 und Mai 2021 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K&#246;ln Am Mikrofon: Jonas Zerweck<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Josefine G&#246;hmann betrachtet ihr Deb&#252;talbum als eine Art Mutmacher. Sie w&#252;nscht sich, dass Frauen st&#228;rker und &#246;fter ihre Stimme erheben. Vier Frauenfiguren pr&#228;sentiert sie durch die ausgew&#228;hlten Lieder. Diese vier pr&#228;g(t)en die S&#228;ngerin pers&#246;nlich, bilden zugleich grunds&#228;tzliche Typen, wie Frauen gesellschaftlich gesehen werden. Es beginnt mit der Jungfrau Maria. In den Liedern reflektiert G&#246;hmann ihre Rolle in der j&#252;ngeren Kulturgeschichte. Daran schlie&#223;en sich eher archetypisch die Meerjungfrau und Heldin an. Alle drei flie&#223;en auf dem Album in der literarischen Figur Ofelia zusammen. Begleitet wird G&#246;hmann auf der CD von ihrem langj&#228;hrigen Liedpianisten Mario H&#228;ring.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Klangforum gew&#228;hrt Perspektiven auf Polnisches \u2013 Polish Perspectives. Klangforum Wien spielt Neue Musik aus Polen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Polen hat einerseits eine lange Tradition der experimentellen Musik \u2013 nicht zuletzt Dank des bedeutenden Festivals Warschauer Herbst, das 1956 gegr&#252;ndet worden ist und eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Musik hinterm (damaligen) Eisernen Vorhang gespielt hat. Noch immer steht die polnische Musikszene f&#252;r ein forschendes Voranschreiten. Das Klangforum Wien stellte am 16. Februar 2022 im Wiener Konzerthaus unter der Leitung von Patrick Hahn Neue Musik aus Polen vor \u2013 in Kooperation mit dem Adam Mickiewicz Institut. Zu h&#246;ren waren Werke von Marcin Sta\u0144czyk, Aleksandra Gryka, Wojciech B\u0142a\u017cejczyk und Cezary Duchnowski. Motto des Konzertes: Polish Perspectives. Unter demselben Titel ist zudem eine 4-CD-Box des Klangforum Wien mit Musik aus Polen erschienen. Gestaltung: Andreas Maurer<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">3&#215;4 aus K&#246;ln: Henning Sieverts pr&#228;sentiert drei aktuelle Quartett-Produktionen aus der Domstadt: mit der Posaunistin Shannon Barnett, mit dem Trompeter Matthias Bergmann und mit dem Sitar-Virtuosen Hindol Deb.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc98933161\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc98933161\"><\/a>di \u2013 29.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Das Ritual des Lebens \u2013 Der Komponist und Schlagzeuger Michael Ranta<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Egbert Hiller. Als bedeutender Interpret der Avantgarde schlug er sch&#246;pferisch ungew&#246;hnliche Wege ein. Im April dieses Jahres wird Michael Ranta 80 Jahre alt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1942 in Minnesota geboren, brach Michael Ranta im wahrsten Sinne des Wortes zu einer musikalischen Weltreise auf. Als Schlagzeuger und Komponist lebte und wirkte er in den USA, zeitweise in Japan und Taiwan und seit vielen Jahren &#252;berwiegend in Deutschland. 1969 war er der Solist der Urauff&#252;hrung von Helmut Lachenmanns \u201eAir\u201c \u2013 Musik f&#252;r gro&#223;es Orchester und Schlagzeug-Solo in Frankfurt. Auch in seiner eigenen Musik spielt das Schlagzeug eine herausragende Rolle. Immer wieder wandte sich Michael Ranta meditativen, spirituellen und rituellen Dimensionen zu. Ein H&#246;hepunkt in dieser Richtung ist \u201eYuen Shan\u201c f&#252;r vier Schlagzeuger und Tonband von 2005. Der Untertitel lautet \u201eThe Ritual of Life\u201c\/\u201cDas Ritual des Lebens\u201c \u2013 und die vier Teile des Werks reflektieren Entwicklungsstufen im menschlichen Leben.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Komponistinnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Konstantia Gourzi: \u201eAn\u00e1jikon, The Angel in the blue garden\u201c, op. 61 (Minguet Quartett); Isabel Mundry: \u201eLiaison\u201c (Sofija Molchanova, Klarinette; Georgios Panagiotidis, Violine; Anna Khubashvili, Violoncello; Minas Koutsambasopoulos, Klavier); Sofia Gubaidulina: \u201eGarten von Freuden und Traurigkeiten\u201c (Kornelia Brandkamp, Fl&#246;te; Antoine Tamestit, Viola; Nabila Chajai, Harfe); Helga Pogatschar: \u201eUnderground Surround\u201c (Reinhilde Gamper, Leopold Hurt, Martin Mallaun, Zither); Viera Jan\u00e1r&#196;?ekov\u00e1: \u201eSpievanky, spievanky\u201c (Eva \u0160u\u0161kov\u00e1, Sopran; Andrea Mosorjakov\u00e1, Fl&#246;te); Dorothee Eberhardt: Streichquartett Nr. 3 (\u00c9xQuartet)<\/p>\n<p>19:15 bis 20:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Die Heimkehr \u2013 Der Weg der Sinti-Familie Reinhardt von Auschwitz nach K&#246;ln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Alexa Hennings. Regie: Anna Panknin. Produktion: Deutschlandfunk 2022. Wenn der Krieg zu Ende ist, treffen wir uns in K&#246;ln, darauf hatte Karl Josef Reinhardt alle eingeschworen. 1940 wurde der Musiker mit seiner Familie und 1.000 anderen Sinti und Roma aus K&#246;ln in Richtung Osten deportiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nur sechs seiner zw&#246;lf Kinder &#252;berlebten die Konzentrationslager. Mit ihnen und anderen Sinti machte sich Karl Josef Reinhardt, Bruder der Jazz-Legende Django Reinhardt, 1945 auf den Heimweg von Auschwitz nach K&#246;ln. Sein Enkel, der K&#246;lner Musiker Markus Reinhardt, hat diesen Weg und die Geschichten seiner Verwandten erforscht. Er plant, mit einem der traditionellen Wagen den Weg von Auschwitz nach K&#246;ln zur&#252;ckzulegen. Unterwegs soll es Konzerte, Lesungen und Gespr&#228;che geben. Wir wollen etwas von uns erz&#228;hlen, es soll nicht nur &#252;ber uns geredet und geurteilt werden, sagt Reinhardt. Dazu geh&#246;rt f&#252;r ihn auch, dass die Gesellschaft akzeptiert, dass er Zigeuner genannt werden will. Er ist stolz auf diesen Begriff.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Triebfedern \u2013 Frauen, die Jazz in Deutschland befl&#252;gelt haben (4\/5) \u2013 Christa Gugeler (Tontechnikerin) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre und Julia Neupert. Jazz in Deutschland \u2013 das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erz&#228;hlen sie in dieser Portr&#228;treihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz mitgestaltet haben. So wie die Tontechnikerin Christa Gugeler. Sie baute Ende der 1960er-Jahre das heute unter Denkmalschutz stehende Tonstudio der \u201eMusik Produktion Schwarzwald\u201c mit auf und wirkte an einigen bedeutenden Aufnahmen des legend&#228;ren MPS-Plattenlabels mit.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Jazzfest Berlin 2021 \u2013 Fesselnde Formen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Vijay Iyer Trio. Aufnahme vom 4.11.2021 aus dem Pierre-Boulez-Saal, Berlin. Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha. Kurz vor Beginn seines Konzerts beim 58. Jazzfest Berlin sagt Vijay Iyer den leisen und bemerkenswerten Satz: Er werde \u201ees nie wieder f&#252;r selbstverst&#228;ndlich nehmen\u201d, in einem Konzertsaal vor anwesendem Publikum spielen zu k&#246;nnen. Dem nachhaltigen Gef&#252;hl von L&#228;hmung in der Pandemie stellte der viel gepriesene New Yorker Pianist mit seinem Trio kraftvolle, ausdruckstarke Kl&#228;nge entgegen. Das Programm orientiert sich am Album \u201eUneasy\u201c, das 2021 als eine der besten Jazzplatten des Jahres gefeiert wurde. Die Musik darauf bezieht sich explizit nicht nur auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie, sondern auch auf politisch st&#252;rmische Zeiten in den USA \u2013 und trotzdem birgt sie immer wieder auch lichte, poetische Momente.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Neue Tontr&#228;ger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vorgestellt und diskutiert von Lydia Jeschke, Michael Rebhahn, Leonie Reineke und Martina Seeber. Die Redaktion Neue Musik des SWR pr&#228;sentiert und diskutiert aktuelle Aufnahmen mit zeitgen&#246;ssischer Musik.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Russische D&#228;monen \u2013 Warum der Kreml Dostojewski feiert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Manuel Gogos; Regie: Hannah Georgi. Mit: Markus Scheumann, Robert D&#246;lle, Nikolaus Benda, Janina Sachau. Ton und Technik: Rike Wiebelitz und Matthias Fischenich. Produktion: WDR 2018. L&#228;nge: 54\u201900<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der amerikanische Diplomat Henry Kissinger nannte den russischen Pr&#228;sidenten Wladimir Putin einen \u201eCharakter aus einem Dostojewski-Roman\u201c. Auch der Kreml bedient sich des Schriftstellers als nationale Ikone. Ist Dostojewski aktueller denn je?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2021 wurde in Russland der 200. Geburtstag des Schriftstellers Fjodor Michailowitsch Dostojewski gefeiert. Schon 2018 hat der russische Pr&#228;sident Wladimir Putin pers&#246;nlich zur Vorbereitung der Geburtstagsfeier ein Festkomitee berufen. Welches Interesse k&#246;nnte der russische Pr&#228;sident haben, Dostojewski zu einem nationalen \u201eS&#228;ulenheiligen\u201c zu verkl&#228;ren?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dostojewski ist nicht nur der gro&#223;e Romanautor und Sch&#246;pfer des \u201eIdioten\u201c oder der \u201eD&#228;monen\u201c; Dostojewski war auch Journalist und Publizist. Verfechter eines russischen Imperialismus. L&#228;sst sich Dostojewski gegen die Instrumentalisierung durch Putins Machtelite verteidigen? Und wer verteidigt die Polyphonie von Dostojewskis Werken gegen Dostojewski selbst?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Manuel Gogos, 1970 in Gummersbach geboren, hat in Literaturwissenschaft promoviert und arbeitet als freier Autor Er schreibt Feature und dreht Filme. Von 2002\u22122005 war er im Rahmen des durch die Kulturstiftung des Bundes initiierten Projektes Migration f&#252;r das Domid (Dokumentationszentrum und Museum &#252;ber die Migration in Deutschland) t&#228;tig. Seit 2005 firmiert er mit seiner Agentur f&#252;r Geistige Gastarbeit in Bonn. Als Kurator und kuratorischer Berater ist Manuel Gogos spezialisiert auf die Musealisierung von Migrationsgeschichte. Sein Buch \u201eDas Ged&#228;chtnis der Migrationsgesellschaft &#252;ber die Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft und die Geschichte des Migrationsmuseums in Deutschland\u201c erscheint im Oktober 2021 im transcript-Verlag, Bielefeld.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Horizonte: Gehaucht, geploppt, geblasen \u2013 Die Fl&#246;te in der Neuen Musik \u2013 Eine Radioreportage mit Karina Erhard<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Tilman Urbach. Sie ist am Klang interessiert und denkt &#252;ber dessen Erweiterung nach. Ausgangspunkt sind dabei ihre Fl&#246;ten. Tore Takemitsus Solost&#252;ck \u201eVoice\u201c, das sie in ihrem Examen gespielt hat, bezeichnet Karina Erhard als Initialz&#252;ndung f&#252;r ihre Liebe zur zeitgen&#246;ssischen Musik. Dar&#252;ber hinaus sch&#228;tzt sie Salvatore Sciarrinos \u201eAll\u2019aure en una lontananza\u201c, ein Solost&#252;ck von 1977, in dem kaum ein \u201anormaler\u2019 Fl&#246;tenton erklingt. Aber Karina Erhard spielt auch Saxophon und nutzt Gitarrenpedale. Sie will Musik neu denken, arbeitet mit zeitgen&#246;ssischen Komponistinnen und Komponisten zusammen, die ihr St&#252;cke widmen. Und: Karina Erhard improvisiert. In ihrem Studio in M&#252;nchen spricht sie mit Tilman Urbach &#252;ber ihre Projekte, ihre Musik und f&#252;hrt ungew&#246;hnliche Spieltechniken vor, die die Fl&#246;te neu erklingen lassen.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Ultraschall Berlin \u2013 Festival f&#252;r neue Musik 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie Einfachen\u201c nannte sich im nachrevolution&#228;ren Leningrad der 1920er Jahre die queere Subkultur, zu der Arbeiter*innen, Kleinangestellte und Student*innen geh&#246;rten. Sergej Newskis \u201eDokumentaroper\u201c l&#228;sst die Schicksale eines Bauers, einer Studentin und eines Lehrers wiederaufleben. Es entsteht ein dichtes Netz von Beziehungen zwischen den S&#228;nger*innen und den historischen Figuren, als \u201eHommage an eine faszinierende Generation, die unter extremen Herausforderungen ihrer Zeit versucht, ihre W&#252;rde zu bewahren\u201c. Eine Hommage an Marginalisierte und Verfolgte ist auch das neue Werk des amerikanischen Komponisten George Lewis, ein Auftrag der Biennale Venedig, die die Neuen Vocalsolisten f&#252;r ihre Arbeit 2021 mit dem Silbernen L&#246;wen auszeichnete. Anton Wilhelm Amo gilt als erster bekannter afrodeutscher Philosoph. Seine \u201eDisputatio philosophica continens ideam distinctam eorum quae competunt vel menti vel corpori nostro vivo et organico\u201c von 1734 w&#228;hlte Lewis als Textgrundlage f&#252;r sein Werk, ein komplexes Ineinander verschiedener Sprachen, Field Recordings und live-elektronischer Klangver&#228;nderungen. Aufnahme vom 20. Januar 2022 im radialsystem<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Fazil Say in Salzburg \u2013 Mitschnitte vom Festival Dialoge Salzburg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u201eZeit-Ton\u201c-Ausgabe bringt Aufnahmen des Salzburger Festivals Dialoge von 2019, die bisher noch nicht in &#214;1 ausgestrahlt worden sind. Das &#214;sterreichische Ensemble f&#252;r Neue Musik pr&#228;sentierte im gro&#223;en Saal der Stiftung Mozarteum unter anderem Werke von Edgar Var\u00e8se und Pierre Boulez. Mit der \u201egro&#223;en Fazil Say-Nacht\u201c ging \u2013 ebenfalls im Mozarteum \u2013 ein ausgedehntes Konzert mit dem t&#252;rkischen Pianisten und Komponisten &#252;ber die B&#252;hne. Die Camerata Salzburg unter der Leitung von Nil Venditti spielte unter anderem Fazil Say\u2019s \u201eGezi Park 3\u201c op.54, eine Ballade f&#252;r Mezzosopran, Klavier und Streichorchester, mit der Mezzosopranistin Senem Demircioglu und Fazil Say am Klavier. Teil des Programms war auch das Konzert f&#252;r Fl&#246;te und Orchester op. 76 von Fazil Say, mit B&#252;lent Evcil als Solist. Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc98933162\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc98933162\"><\/a>mi \u00a0\u2013 30.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Werner Heider: \u201eArchitektur\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: P\u00e9ter E&#246;tv&#246;s); Hans Kraus-H&#252;bner: \u201ePattern Virtuoso\u201c (Radek Szarek, Marimba); Heinrich Hartl: \u201eWandlungen\u201c, op. 115 (Moravian Philharmonic Orchestra of Olomouc: Toshiyuki Shimada); Walter Zimmermann: \u201eHimmeln\u201c (Irene Kurka, Sopran); H. E. Erwin Walther: Concerto (Tobias Kaiser, Fl&#246;te; Claire Sirjacobs, Oboe; Enrico Toffano, Fagott; Matthew Sadler, Trompete; der\/gelbe\/klang: Armando Merino); Vivienne Olive: \u201eText IV\u201c (Stefan Grasse, Gitarre); Waldram Hollfelder: Variationen &#252;ber ein Thema von H. L. Ha&#223;ler (N&#252;rnberger Symphoniker: G&#252;nter Neidlinger)<\/p>\n<p>19:00 bis 19:30 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature: Im Spiegel der Nostalgie \u2013 Die russischen J&#252;nger des Andrej Tarkowski<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Mario Bandi. O-Ton: Andrej Arsenjewitsch Tarkowski, Alla Demidowa, Olga Surkowa, Wjatscheslaw Schmyrow, Irma Rausch, Wladimir Martynow. Sprecher*innen: Wolfgang R&#252;ter, Florian Seigerschmidt, Robert D&#246;lle, Susanne Barth, Wieslawa Wesolowska, Doris Plenert, Renate Fuhrmann, Mark Zack. Regie: der Autor. Ton: Angelika Bruchhaus, Wolfgang Rixius. Produktion: DLF\/SWR\/WDR 2016.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sieben Spielfilme drehte der russische Regisseur Andrej Tarkowski. Alle sieben sind radikal subjektiv. Ein Affront gegen den strikten Realismusbegriff der sowjetischen Kulturapparatschiks. Nahezu jede Urauff&#252;hrung f&#252;hrte zu Konflikten und Verboten. Im R&#252;ckblick jede Menge Stoff f&#252;r Verkl&#228;rungen, mit denen die widerstreitenden russischen Fan-Gemeinden ihrem je unterschiedlichen Tarkowskibild fr&#246;nen. Es gibt nur wenige Menschen, die ihn gut kannten: Marina, seine Schwester, die den Bruder zur Ikone erkl&#228;rt, Marianna Tschugunowa, seine Assistentin, die ihr umfangreiches Archiv wie einen geheimen Schatz h&#252;tet, die Schauspielerinnen Alla Demidowa und Alissa Freindlich und die Filmwissenschaftlerin Olga Surkowa.<\/p>\n<p>19:30-20:00\u00a0 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen. Feature: Smoke on the water \u2013 Ein Rock-Klassiker in den 1970er-Jahren \u2013 und heute<br \/>\n<\/strong>Von Ralf Bei der Kellen<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>NOWJazz: Eiserne Disziplin und bl&#252;hende Fantasie &#8211; Die franz&#246;sische Trompeterin Airelle Besson<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. Airelle Besson hat mit der Trompete ein Instrument gew&#228;hlt, das Musikerinnen und Musikern eine Menge Disziplin abverlangt: St&#228;ndiges &#220;ben ist notwendig, um den Ansatz zu trainieren. Letzterer ist die Voraussetzung f&#252;r einen strahlenden Ton. Inzwischen ist Airelle Besson eine der auff&#228;lligsten Stimmen der aktuellen franz&#246;sischen Szene. Mit ihrem Quartett zeigt sie au&#223;erdem ihre Qualit&#228;ten als Bandleaderin. Sie versteht es nicht nur, die Trompete voller Kraft und Eleganz zu spielen, sondern komponiert auch ausdrucksstarke Musik voll ansteckender Melodien und mit gro&#223;em Gesp&#252;r f&#252;r einen kompakten Band-Sound.<\/p>\n<p>22:00 bis 23:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>Grabbe oder Ein Menetekel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gerhard P&#246;tzsch. Was uns an dem Christian Dietrich Grabbe bis heute fasziniert, ist der k&#252;nstlerische Widerstreit in seiner dramatischen Dichtung. Wer war dieser Grabbe? Ein erfolgloser Dramatiker, ein um Aufmerksamkeit heischender Trinker oder ein verkanntes Genie?Ausgehend von Grabbes Biographie unternimmt der Schriftsteller Gerhard P&#246;tzsch den Versuch, die Lebensstationen des Dramatikers mit exemplarischen Hinweisen auf sein Werk zu verkn&#252;pfen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gerhard P&#246;tzsch, 1951 in Leipzig geboren, arbeitete als Elektromonteur und studierte 1982-85 am Leipziger Literaturinstitut. Er ver&#246;ffentlichte Romane, H&#246;rspiele und Features (u.a. \u201eWohlan, wer Recht und Freiheit achtet!\u201c (MDR 2013), \u201e&#220;ber sieben Br&#252;cken musst Du geh\u2019n\u201c (MDR 2014), \u201eDer Mumienfund von Riesa\u201c (MDR 2021). Er lebt als freier Autor in Leipzig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Hannelore Solter; Produktion: RF der DDR 1989; Dramaturgin: Beatrix Zeiske<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gerd Grasse: Erz&#228;hler; Martin Seifert: Grabbe; Michael Narloch: Stang; Eckhard Bilz: Seeliger; Manuel Soubeyrand: Burgm&#252;ller; Matthias Zahlbaum: Rethel; Rainer B&#252;ttner: Immermann<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N&#252;rnberg: Special<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Schlagzeuger Jonas Sorgenfrei im Gespr&#228;ch &#252;ber seine aktuellen Alben \u201eElephants marching on\u201c und \u201eMoods\u201c. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc98933163\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc98933163\"><\/a>do \u2013 31.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Natalia Solomonoff: \u201eRaun&#228;chte\u201c f&#252;r Sopran, Fl&#246;te, Klarinette, Klavier, Violine, Violoncello und Elektronik (2008-2014). Maria Bulgakowa, Stimme. Ensemble Reflexion K \/ \u201eIncierto suelo cielo\u201c f&#252;r Orchester (2018). WDR Sinfonieorchester, Leitung: Elena Schwarz<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Peter Jona Korn: \u201eBeckmesser-Variationen\u201c, op. 64 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: David Shallon); Herbert Baumann: Sonatine &#252;ber finnische Volkslieder (Kurt Kalmus, Oboe; Karl Kolbinger, Fagott; Michael Tr&#246;ster, Gitarre); Hans Melchior Brugk: Klavierkonzert Es-Dur, op. 50 (Hildegard Stenda, Klavier; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Dieter Ro&#223;berg); Jan Koetsier: Concertino, op. 115 (Oliver Siefert, Stefan Geiger, Uwe Schrodi, Markus Blecher, Posaune; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Christoph Poppen); Theo Rossmann: Musik f&#252;r Orchester (M&#252;nchner Philharmoniker: Rudolf Alberth)<\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>LIVE \u2013 Return to Forever: Die hr-Bigband und John Beasley in Frankfurt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eReturn to Forever\u201c ist ein Meilenstein in Sachen Fusion-Jazz. 1972 erschien das erste Album der gleichnamigen Band beim deutschen Label ECM. Kopf des Projekts war der US-amerikanische Jazzpianist und -komponist Chick Corea, der es bis Ende der 1970er Jahre stetig weiterentwickelte. (&#220;bertragung aus dem hr-Sendesaal)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 2008 kam es dann noch einmal zu einer erfolgreichen Reunion: &#220;ber zwei Monate tourten Corea und seine Mitmusiker durch die USA und Europa.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Konzertreise, die ihren H&#246;hepunkt in einem viel beachteten Konzert beim renommierten Jazz Festival in Montreux fand. Neben Chick Corea haben Gr&#246;&#223;en wie der Bassist Stanley Clarke oder der Gitarrist Al Di Meola der Band ihren Sound gegeben: ein Fusion-Jazz-Projekt zwischen Latin-Jazz, Soul und Jazzrock. Der US-Amerikaner John Beasley, der mit der hr-Bigband schon Projekte wie \u201eMONKestra\u201c oder Somis \u201ePetite Afrique\u201c mit gro&#223;em Erfolg umgesetzt hat, schreibt die Arrangements und leitet dieses Tribute-Programm.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikpassagen: Faust \u2013 Ein Manifest musikalischer Freiheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Frank Sawatzki. Faust hat Legendenstatus, die Band fegte die alles dominierenden anglo-amerikanischen Rocktraditionen vom Tisch und setzte aus deren Bruchst&#252;cken etwas Neues zusammen: Krautrock hie&#223; das sp&#228;ter. Zum 50-j&#228;hrigen Jubil&#228;um erschien jetzt eine Acht-CD-Box mit Aufnahmen von 1971 bis 1974. Das Faust-Abenteuer im Kommunenleben hielt nur vier Jahre vor, dann gingen die Experimentierer auseinander, die Band aber beeinflusste Generationen von Musikern mit ihrem Sound und ihren musikalischen Ideen. Es wurde ein St&#252;ck deutsche Musikhistorie geschrieben. Frank Sawatzki hat mit den Gr&#252;ndungsmitgliedern gesprochen.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: JazzFacts: Kopfh&#246;rer \u2013 Gast: Schlagzeuger Leif Berger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Florian Ross und Odilo Clausnitzer. Muss Jazz immer anstrengend sein? Ist Keith Jarrett &#252;bersch&#228;tzt? Wie bitte \u2013 Du magst auch Phil Collins? In \u201eKopfh&#246;rer\u201c treffen Pianist Florian Ross und Redakteur Odilo Clausnitzer auf wechselnde G&#228;ste und h&#246;ren, untersuchen und streiten &#252;ber Musik. Die Auswahl bestimmt der Gast \u2013 die Gastgeber h&#246;ren ohne vorherige Informationen. Diesmal dabei: Schlagzeuger Leif Berger. Berger (*1997) bekam mit zwei Jahren sein erstes Schlagzeug \u2013 seitdem macht er Musik. 2013 begann er in K&#246;ln ein Schlagzeugstudium; inzwischen ist er auch als Komponist, Pianist, Keyboarder, Perkussionist, Bandleader und Dozent aktiv. Er spielte mit internationalen Jazzgr&#246;&#223;en wie Norma Winstone und Ben Monder. Zu seinen Hauptprojekten geh&#246;rt die experimentelle, R&amp;B-inspirierte Band Salomea. Online hat Leif Berger bereits mehrere Soloalben ver&#246;ffentlicht.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte \u2013 Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ond\u0159ej Ad\u00e1mek: \u201eWhere are you?\u201c (Magdalena Ko\u017een\u00e1, Mezzosopran; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Simon Rattle); Aus Violinkonzert \u2013 \u201eFollow me\u201c (Isabell Faust, Violine; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Peter Rundel)<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz \u2013 Duke Jordan \u2013 zum 100. Geburtstag des Bebop-Pianisten und Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bekannt wurde Duke Jordan als Sideman von Charlie Parker. Ber&#252;hmter noch als seine Pianistik wurden seine eing&#228;ngigen Themen, unvergessliche Ohrw&#252;rmer des Bop wie \u201eJordu\u201c oder \u201eFlight to Jordan\u201c. Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Art Spirit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Martina Seeber. R\u00e9gis Campo: Art Spirit (2021) f&#252;r Orchester; Staatsorchester Stuttgart; Leitung: Cornelius Meister<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer f&#228;llt das letzte Urteil &#252;ber ein Kunstwerk? Nicht die Zeitgenossen, sondern die n&#228;chste Generation, schreibt der US-amerikanische Maler Robert Henri in seinem 1923 erschienenen Band \u201eThe Art Spirit\u201c. Wenn der franz&#246;sische Komponist R\u00e9gis Campo ein Jahrhundert sp&#228;ter sein fast gleichnamiges Auftragswerk f&#252;r das Stuttgarter Staatsorchester zu einer Hommage an den eigenwilligen K&#252;nstler erkl&#228;rt, bekennt er sich zu Henris Ideal einer \u201eEinfachheit\u201c. Campo taucht das Einfache in luxuri&#246;s leuchtende Farben, spielt mit Licht und Schatten, mit Patterns und Ornamenten.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Grenz&#252;berwindungen zwischen aktueller und elektronischer Musik: Thanos Chrysakis \u2013 Thanos Chrysakis im Zeit-Ton Portr&#228;t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Schaffen von Thanos Chrysakis oszilliert zwischen elektroakustischer Improvisation und Orchester-Kompositionen, zwischen installativer Klangkunst und zeitgen&#246;ssischer Musik. Anl&#228;sslich seines vor kurzem gefeierten 50. Geburtstags und der Gr&#252;ndung seines Labels Aural Terrains vor 15 Jahren widmet der Zeit-Ton dem Komponisten und Elektronikmusiker ein Portr&#228;t.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thanos Chrysakis wurde in Athen geboren, lebte lange in Gro&#223;britannien und seit 2015 wohnt er in Belarus. 2005 wurde er mit dem Preis der \u201eCompetition interntationale de Musique Electroacoustiques de Bourges\u201c ausgezeichnet, seine Arbeiten wurden auf dem International New Music Festival in St Petersburg, dem Fylkingen in Stockholm und im San Francisco New Music Center aufgef&#252;hrt. Seit 2007 betreibt er das Label Aural Terrains.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach einem Schlagzeug-Studium bei Dimitris Tzafestas von der Griechischen Nationaloper machte Chrysakis in London ein Doktorat in Komposition und elektroakustischer Klangkunst. Verbindungen dieser Pole \u2013 der Komposition und der Improvisation \u2013 sind auf aktuell rund 40 Ver&#246;ffentlichungen nachzuh&#246;ren. Seine Arbeiten reichen von Solo-Einspielungen &#252;ber Duo- und Trio- bis zu Orchester-Formationen. Auff&#228;llig ist sein Interesse an den Sounds von Blasinstrumenten und besonders von Bass-Klarinetten, siehe etwa \u201eMusic for Violas, Bass Clarinets &amp; Flutes\u201c (2021), bei dem ein neunk&#246;pfiges Ensemble eigene und St&#252;cke von G\u00e9rard Grisey interpretierte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf Aural Terrains sind Alben der Elektronikkomponistin Dganit Elyakim oder des Klangk&#252;nstlers Kim Cascone herausgekommen. Ende 2021 ist dort das Album \u201eMountains\u201c des Saxofonisten Chris Cundy erschienen, das u.a. vom Magazin \u201eThe Wire\u201c in dessen Jahres-Bestenliste f&#252;r Moderne Komposition aufgenommen wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zeit-Ton Portr&#228;t erz&#228;hlt Thanos Chrysakis &#252;ber seine Musik und aktuelle Projekte. Im Zeit-Ton am folgenden Abend, Freitag, dem 1. April, pr&#228;sentiert er zum 15-j&#228;hrigen Jubil&#228;um seines Labels Musik von K&#252;nstler\/innen, die auf Aural Terrains ver&#246;ffentlichen, darunter die Elektronikkomponistin Edith Alonso und der Klarinettist Jason Alder. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc98933164\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc98933164\"><\/a>fr \u2013 01.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: The Right to Do Nothing\/Hak Untuk Malas<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Riar Rizaldi. &#220;bersetzung ins Deutsche und Textregie: Roman Neumann; Mit: Marina Frenk, Frisna Virginia, Nadia Tirensia, Elaine W. Ho; Musik: Nursalim Yadi Anugerah, Duto Hardono, Bin Idris; Produktion: Deutschlandfunk Kultur \/ CTM Festival \/ Goethe-Institut \/ ORF 2021. L&#228;nge: 48\u201955<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSonic-fiction\u201c H&#246;rspiel &#252;ber migrantische Arbeiter*innen im Hongkong einer nicht n&#228;her bestimmten Zukunft. Hier gelten ungew&#246;hnliche Produktivit&#228;tsnormen: Bezahlt wird man f&#252;rs Schlafen und f&#252;rs Nichtstun.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eUm die Jahrtausendwende entstanden in Indonesien zahlreiche gemeinschaftlich organisierte Community-Radios, meistens von Gewerkschaften betrieben. Sie informierten &#252;ber Arbeitsrecht, verbreiteten revolution&#228;re Gedanken und Literatur. Dann wechselte der Fokus von der Arbeit auf die Freizeit: Die heutigen Sender liefern den Soundtrack zum entspannten Sonntag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor diesem Hintergrund entwirft der Klangk&#252;nstler Riar Rizaldi ein mehrsprachiges H&#246;rspiel. Im Zentrum stehen migrantische Arbeiterinnen und Arbeiter im Hongkong einer nicht n&#228;her bestimmten Zukunft. Hier gelten neue Ma&#223;st&#228;be f&#252;r Produktivit&#228;t und Unt&#228;tigkeit: Bezahlt werden die indonesischst&#228;mmigen Hausangestellten f&#252;rs Schlafen und f&#252;rs Nichtstun.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Riar Rizaldi, geboren in Indonesien, lebt und arbeitet als K&#252;nstler, Kurator und Amateurforscher in Hongkong. Kunststudium an der Universit&#228;t Newcastle und an der City University Hong Kong. Seine k&#252;nstlerischen Arbeiten besch&#228;ftigen sich mit Kapital und Technologie, Unterhaltungselektronik, Extraktivismus und Theoriefiktion. Sie wurden unter anderem gezeigt auf dem Locarno Filmfestival, im British Film Institute, dem Internationalen Filmfestival Rotterdam, im NTT InterCommunication Center Tokyo und in der Nationalgalerie von Indonesien.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tobias PM Schneid: Sechs Bagatellen (Benjamin Engeli, Klavier); Heinz Winbeck: Streichquartett Nr. 1 (Leopold Mozart Quartett); Andr\u00e1s Hamary: \u201eFive Magic Pieces\u201c (Istv\u00e1n Kopp\u00e1nyi, Klavier); Stefan Hippe: Streichquartett Nr. 2 (Minguet Quartett); Helmut Bieler: Drei St&#252;cke (Uta Walther, Klavier); Klaus Hinrich Stahmer: \u201eQuasi und Requiem\u201c (Rainer Wolf, Sprecher; Leopolder-Quartett)<\/p>\n<p>14:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Wolfgang Muthspiel Trio und Alberto Pinton Sestetto Contemporaneo <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein langes Wochenende im Juni, f&#252;nf B&#252;hnen und 30 Konzerte aus unterschiedlichsten Bereichen des Jazz -das ist das seit drei Dekaden bew&#228;hrte Konzept des Festivals JazzBaltica rund um das Maritim Seehotel im Ostseebadeort Timmendorfer Strand. Seit 2012 hat der schwedische Posaunist Nils Landgren die Festivalleitung inne und 2021 mit dem seit vielen Jahren in Schweden lebenden Saxofonisten, Klarinettisten und Fl&#246;tisten Alberto Pinton gewisserma&#223;en einen Landsmann mit italienischem Pass f&#252;r das norddeutsche Festival gewinnen k&#246;nnen. Ebenfalls 2021 bei JazzBaltica zu Gast war der &#246;sterreichische Weltb&#252;rger und Stargitarrist Wolfgang Muthspiel. Er spielte am 25. Juni auf der Hauptb&#252;hne im Strandpark sowohl akustisch wie auch elektrisch im Trio mit Scott Colley am Bass und Jorge Rossy am Schlagzeug, w&#228;hrend fast zeitgleich auf der \u201eMaritimStage\u201c Alberto Pinton mit seinem Sestetto Contemporaneo begeisterte. In Concert pr&#228;sentiert die Highlights dieser zwei Konzerte.<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: Spiel mir das Lied vom Lithium \u2013 Von kritischen Rohstoffen, gr&#252;nen Kapitalisten und Widerstand in Spanien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Barbara Eisenmann (Produktion: SWR\/Dlf). Die Europ&#228;ische Kommission hat eine Liste kritischer Rohstoffe erstellt, die man f&#252;r Energiewende und Digitalisierung braucht. Fieberhaft wird in Europa nach Lagerst&#228;tten gesucht, um die Versorgung zu sichern. Einer der Hotspots ist Extremadura im &#228;u&#223;ersten Westen Spaniens. Dort befinden sich 300 Bergbauvorhaben in verschiedenen Phasen des Genehmigungsverfahrens. \u2013 H&#246;ren Sie einen akustischen Western mit allem, was dazu geh&#246;rt: Goldrush, Stampede und High Noon &#8230; Der Kampf um Lithium, Nickel und seltene Erden ist voll entbrannt.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Der Impresario Sergej Diaghilew \u2013 Zeremonienmeister der Moderne<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er war kunstbesessen, geistreich und extravagant, &#228;u&#223;erst elegant und offen homosexuell. \u201eEinen unverbesserlichen Sinnesmenschen\u201c hat er sich einmal selbst genannt, und als ihn der spanische K&#246;nig nach seinem Beruf fragte, antwortet er: \u201eEure Majest&#228;t, ich bin wie Ihr, ich arbeite nicht, ich tue nichts, aber dennoch ich bin unentbehrlich\u201c. Sergej Pawlowitsch Diaghilew, Manager und Vision&#228;r, legend&#228;rer Impresario der \u201eBaletts russes\u201c. Wohl kaum jemand hat den Verlauf der Kunst \u2013 und damit auch der Musikgeschichte \u2013 so gepr&#228;gt wie er, ohne selbst ein aktiver K&#252;nstler zu sein. Wir verdanken dem Sohn einer russischen Gro&#223;b&#252;rgerfamilie epochale Werke wie Strawinskys \u201eFeuervogel\u201c oder \u201eLe sacre du printemps\u201c, Jean Cocteau schrieb f&#252;r ihn, Picasso entwarf in seinem Auftrag B&#252;hnenbilder, und als sich ein tanzender Faun zu Debussys Musik auf offener Ballett-B&#252;hne in einen Sexrausch hineinsteigerte, dann war dieser T&#228;nzer Diaghilews Dauergeliebter Vaslav Nijinsky. Als Anfang des 20. Jahrhundert Europas Musikwelt aus den Fugen ger&#228;t, ist der Impresario ein Motor dieser revolution&#228;ren Bewegung. \u201eH&#228;tte sich diese Entwicklung ereignet ohne Diaghilev? Ich glaube nicht!\u201c, hat Strawinsky einmal &#252;ber den Einfluss seines F&#246;rderers gesagt. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>LIVE \u2013 Das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die amerikanische Dirigentin Karina Canellakis und Lars Vogt beim hr-Sinfonieorchester mit einem k&#252;rzlich wiederentdeckten Strawinsky-Werk, einem Parade-Klavierkonzert Beethovens sowie dem \u201eKonzert f&#252;r Orchester\u201c von Bart\u00f3k.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lars Vogt, Klavier; Leitung: Karina Canellakis: Strawinsky: Chant fun\u00e8bre \/ Beethoven: 3. Klavierkonzert c-Moll op. 37 \/ Bart\u00f3k: Konzert f&#252;r Orchester. (&#220;bertragung aus dem Gro&#223;en Saal)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eAm Anfang versuche ich, dem Orchester nur zuzuh&#246;ren. Die ersten zehn, f&#252;nfzehn Minuten versuche ich nicht zu sprechen und nur wenig vorzugeben. Es geht um das Kennenlernen. Dirigieren ist zuerst Zuh&#246;ren.\u201c \u2013 so beschreibt Karina Canellakis die Situation am Pult eines f&#252;r sie neuen Orchesters. Hier nun wird die in New York geborene Dirigentin beim hr-Sinfonieorchester deb&#252;tieren, und zwar u.a. mit B\u00e9la Bart\u00f3ks \u201eKonzert f&#252;r Orchester\u201c \u2013 einem Werk, das als ein echter Pr&#252;fstein gilt f&#252;r jedes Orchester und ebenso f&#252;r das Miteinander von Orchesterleitung und Musiker*innen. Doch Pult-Deb&#252;ts ist Karina Canellakis, von Sir Simon Rattle zur Taktstock-Karriere ermuntert, gewohnt \u2013 geh&#246;rt sie doch zu jener Generation von Dirigentinnen, die seit den 2010er Jahren immer regelm&#228;&#223;iger eingeladen werden von den gro&#223;en US-amerikanischen und europ&#228;ischen Orchestern. Auch Klavierspielen ist Zuh&#246;ren, jedenfalls legt dies das so reflektierte, g&#228;nzlich uneitle Spiel von Lars Vogt nahe, diesem ganz Gro&#223;en unter den deutschen Pianisten. Zuh&#246;ren, in sich hinein h&#246;ren: \u201eMich interessieren nur die Komponisten, die meine Seele bewegen\u201c, sagt Lars Vogt, der in diesem hr-Sinfoniekonzert Beethovens drittes Klavierkonzert pr&#228;sentieren wird.<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Abendkonzert: 100 Jahre Donaueschinger Musiktage \/ Festival ECLAT 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">SWR Symphonieorchester \u2013 SWR Experimentalstudio. Klangregie: Tim Abramczik, Ori Zilbershtain; Ilya Gringolts (Violine); Leitung: Titus Engel: Paul Hindemith: Kammermusik Nr. 1 op. 24 Nr. 1 f&#252;r 12 Solo-Instrumente | Igor Strawinsky: Epitaphium f&#252;r Fl&#246;te, Klarinette und Harfe | Cathy Milliken: Piece 43 For Now for Orchestra (UA) | Luigi Nono: Varianti f&#252;r Violine, Streicher und Holzbl&#228;ser | Heinz Holliger: Pneuma, Version f&#252;r kleines Bl&#228;serensemble. (Konzert vom 12. November 2021 der Reihe LinieZwei im E-Werk Freiburg)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Composers Slide Quartet; Anna-Maria Hefele (Obertongesang); Genevi\u00e8ve Strosser (Viola): Annette Schmucki: Taumeln f&#252;r 4 Posaunen (UA) | Anna Maria Hefele: Andesana und Klartraum f&#252;r Obertongesang | Wolfgang Saus: 4 styles f&#252;r Obertongesang | Giacinto Scelsi: Manto I-III. (Konzert vom 6. Februar 2022 im Theaterhaus Stuttgart)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dass ein Musikfestival f&#252;r Musik der Gegenwart ein 100-j&#228;hriges Jubil&#228;um feiert, ist so erstaunlich wie wunderbar. Es erlaubt den R&#252;ckblick auf eine F&#252;lle von St&#252;cken, Stilen, Entwicklungen, Besetzungen \u2013 geb&#252;ndelt an einem Ort. Musiker des SWR Symphonieorchesters wagen einen besonderen musikalischen \u201eSchnelldurchlauf\u201c \u2013 von den Anf&#228;ngen (Hindemith) bis zu unserer Gegenwart (Milliken). Obertongesang und Bratschenkl&#228;nge erg&#228;nzen \u201etaumelnde\u201c Posaunen im Konzert der SWR2 JetztMusik beim Festival Eclat.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Donalds Donald \u2013 Hasstiraden, Kommandos und Liebesschw&#252;re<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hofmann&amp;Lindholm. Regie: die Autoren. Produktion: Deutschlandfunk\/WDR\/RBB 2018<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Heizungsrohr von Frau X im zehnten Stock dient dem Nachbarn im neunten als Folterinstrument. Als sie die L&#228;rmbel&#228;stigung nach einer Woche nicht mehr ertragen kann, ruft sie vom Balkon: \u201eDu dreckiges Arschloch, du arbeitslose Sau.\u201c Beim vierten Mal bekommt sie daf&#252;r eine Anzeige und versteht die Welt nicht mehr.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Donalds Donald besch&#228;ftigt sich mit Projektionen und Protektionen. Hierf&#252;r hat das Autorenkollektiv Hofmann&amp;Lindholm Menschen in Deutschland angestiftet, Machtfantasien im Eigenheim zu verhandeln \u2013 projiziert auf die suspekte Nachbarschaft. In vertraulichen Vor-Ort-Gespr&#228;chen wird das Gegen&#252;ber zur Zielscheibe f&#252;r komplex-verdrehte Hypothesen und Unterstellungen und Haustiere zu stummen Zeugen von Hasstiraden, Kommandos und Liebesschw&#252;ren.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>On Stage: Jens Filser Organic Blues Project<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 10.5.2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K&#246;ln. Am Mikrofon: Tim Schauen. Der Solinger Gitarrist Jens Filser hat Jazz-Gitarre studiert und Blues gespielt, er hat u.a. die Bands von Layla Zoe und Tommy Schneller bereichert, er ist beim Jazz-Festival Montreux aufgetreten und hat Alben anderer K&#252;nstler produziert. Im Jens Filser Organic Blues Project erg&#228;nzt sich sein variables, niemals festgefahrenes, aber stets gef&#252;hlvolles, Spiel mit herausragend sch&#246;nem Ton bestens mit den Kl&#228;ngen der Hammond-Orgel von Dirk Schaadt, dem Schlagzeuger Mickey Neher und dem Gesang der \u201eWahl-Wuppertalerin\u201d Brenda Boykin. F&#252;r diese exklusive Session kam das Quartett w&#228;hrend des ersten Lockdowns im Mai 2020 zusammen und improvisierte live on tape: quasi ungeprobt, gef&#252;hlvoll gespielt und gut kommunizierend. Chapeau!<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Zauber mit Schock \u2013 Hommage an den Komponisten Stefan Wolpe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sabine Fringes. \u201eEs war ein Privileg, ihn zu kennen. Als ob man in ein wichtiges Geheimnis eingeweiht w&#228;re\u201c, sagte John Cage einmal &#252;ber Stefan Wolpe. Stefan Wolpe, 1902 in Berlin geboren, pendelte in den 20er-Jahren zwischen Bauhaus und Dada, verband sp&#228;ter Kunstmusik mit Agitprop, Cabaret und Jazz \u2013 bis er vor den Nazis fliehen musste. Im amerikanischen Exil inspirierte er die junge Komponistengeneration, darunter Morton Feldman und John Cage. \u201e&#220;berraschung mit R&#228;tsel mischen, Zauber mit Schock, Intelligenz mit Hingabe, Form mit Antiform\u201c, das war die Devise, welcher Wolpe in seinem Schaffen folgte. Er ist einer der gro&#223;en ungew&#246;hnlichen Geister, die es noch zu entdecken gilt. Eine Hommage anl&#228;sslich seines 50. Todestags am 4. April.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Kontinente: Aktuelle Stimmen \u2013 Made in Israel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es gibt viel zu entdecken: unter anderem das aktuelle Album der in Berlin lebenden j&#252;disch israelischen Jazz S&#228;ngerin Efrat Alony, neue und alte Songs der ber&#252;hmten israelischen S&#228;ngerin Noa und nat&#252;rlich Songs von Asaf Avidan, dem derzeit erfolgreichsten israelischen Musiker, dessen hohe Stimmlage an Janis Joplin erinnert.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Spielr&#228;ume Nachtausgabe: Legenden des Kabaretts: Gerhard Bronner und Georg Kreisler, Jahrgang 1922<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nur wenige Monate &#228;lter als Gerhard Bronner war Georg Kreisler. Beide Jahrgang 1922, beide geb&#252;rtige Wiener, der eine wird in Favoriten als Sohn einer N&#228;herin und eines Tapezierers geboren, der andere in eine Anwaltsfamilie aus Wien-Neubau. Beide mussten als Juden vor den Nazis in die Emigration fliehen und &#252;berlebten den Holocaust, beide waren unendlich begabt und vielseitig als Texter, S&#228;nger, Komponisten, Autoren, Kabarettisten. Beide wurden zu Legenden der Wiener Kabarettszene der Nachkriegsjahre.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zuerst befreundet, dann verfeindet, zu gegens&#228;tzlich in ihren Anspr&#252;chen und Einstellungen. \u201eWir waren keine homogene Gruppe, im Gegenteil: Merz war Anti-Marxist, Peter Wehle war katholischer Monarchist, Kreisler stand den Kommunisten nahe, ich war (und bin) Sozialdemokrat, Qualtinger war Nihilist, und Louise Martini war gar nichts. Es gab vor fast jedem neuen Programm stundenlange Diskussionen. Eine der Folgen davon war, dass Kreisler das Team verlie&#223;, weil wir ihm zu reaktion&#228;r waren\u201c, erinnerte sich Gerhard Bronner. Zum 100. Geburtstag der beiden K&#252;nstler sollen sie posthum gemeinsam gefeiert werden. Gratulanten sind u.a. der Geiger und Kabarettist Aliosha Biz und Renate Burtscher als Gastgeberin der Sendung. Gestaltung: Renate Burtscher<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc98933165\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc98933165\"><\/a>sa \u2013 02.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Jazz across the border<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit G&#252;nther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro&#223; geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch&#228;ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu &#246;ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h&#246;rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>14.00 Uhr | Das &#214;1 H&#246;rspiel<br \/>\n<strong>\u201eLECK MICH!\u201c. Von Elisabeth Weilenmann <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Lou Strenger, Annika Baumann, Viola Pobitschka, Martin Bringmann, Isaak Dentler, Daniel Jesch, Fridolin Sandmeyer, Michael Sch&#252;tz, Jonas Goltz, Frank Berge, Daniel Dietrich, S&#246;nke Hebestreit, Ulrich H&#246;hmann, Timo Killer, Bastian Korff, Robert Lange-Vogel, Heiko Raulin, Benne Schr&#246;der, Peter Schr&#246;der, Wolfgang Vogler und Mathias Znidarec. Ton: Thomas Rombach, Julia K&#252;mmel und Martin Leitner. Regie: Elisabeth Weilenmann (HR\/ORF 2021)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie ist 35. Geschieden. Im Sternzeichen Skorpion. Im Aszendent Zwilling. Beruf: Journalistin. Charaktereigenschaften: Leidenschaftlich, oftmals unfassbar kompliziert, und sehr neugierig! Sie hei&#223;t HANNAH und geht zum ersten Mal \u201eonline\u201c. Auf unterschiedlichen Portalen. Das eine nennt sie \u201edie seri&#246;se BeziehungsAPP\u201c, das andere \u201edie SexAPP\u201c. Es ist der Anfang einer intensiven Auseinandersetzung. Mit ihren W&#252;nschen. Mit ihren L&#252;sten. Mit ihrem Begehren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Frauen sind, so ist sie &#252;berzeugt, von Natur aus promiskuitiv. Sie leben diese Seite nur oftmals nicht offen aus &#8211; immerhin wurde die weibliche Sexualit&#228;t seit der menschlichen Sesshaftwerdung kontrolliert und domestiziert. Und so schwingt HANNAHs Pendel zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit und der Sehnsucht nach Leidenschaft und sexueller Verschmelzung. Ob es beides gibt?! Ob beides gewollt wird?! Ob beides gew&#252;nscht wird?!<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Der Impresario Sergej Diaghilew \u2013 Zeremonienmeister der Moderne<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er war kunstbesessen, geistreich und extravagant, &#228;u&#223;erst elegant und offen homosexuell. \u201eEinen unverbesserlichen Sinnesmenschen\u201c hat er sich einmal selbst genannt, und als ihn der spanische K&#246;nig nach seinem Beruf fragte, antwortet er: \u201eEure Majest&#228;t, ich bin wie Ihr, ich arbeite nicht, ich tue nichts, aber dennoch ich bin unentbehrlich\u201c. Sergej Pawlowitsch Diaghilew, Manager und Vision&#228;r, legend&#228;rer Impresario der \u201eBaletts russes\u201c. Wohl kaum jemand hat den Verlauf der Kunst \u2013 und damit auch der Musikgeschichte \u2013 so gepr&#228;gt wie er, ohne selbst ein aktiver K&#252;nstler zu sein. Wir verdanken dem Sohn einer russischen Gro&#223;b&#252;rgerfamilie epochale Werke wie Strawinskys \u201eFeuervogel\u201c oder \u201eLe sacre du printemps\u201c, Jean Cocteau schrieb f&#252;r ihn, Picasso entwarf in seinem Auftrag B&#252;hnenbilder, und als sich ein tanzender Faun zu Debussys Musik auf offener Ballett-B&#252;hne in einen Sexrausch hineinsteigerte, dann war dieser T&#228;nzer Diaghilews Dauergeliebter Vaslav Nijinsky. Als Anfang des 20. Jahrhundert Europas Musikwelt aus den Fugen ger&#228;t, ist der Impresario ein Motor dieser revolution&#228;ren Bewegung. \u201eH&#228;tte sich diese Entwicklung ereignet ohne Diaghilev? Ich glaube nicht!\u201c, hat Strawinsky einmal &#252;ber den Einfluss seines F&#246;rderers gesagt. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Das Manchmal-Kind \u2013 Bilanz einer Patenschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Claudia Heissenberg; Regie: Philippe Br&#252;hl; Mit: Jele Br&#252;ckner, Kordula Lei&#223;e, Daniel Berger; Ton und Technik: Matthias Fischenich und Daniel Maas. Produktion: WDR 2021. L&#228;nge: 52\u201959<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kindern psychisch kranker Eltern werden Paten vermittelt: Als sich das Paar bewarb, hatte es keine Ahnung, was es erwartet. Der Kontakt mit dem Patenkind war anfangs wie ein Besuch in einer anderen Welt. Aufregend, befremdlich, herausfordernd.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWerden wir uns noch kennen, wenn ich mal gro&#223; bin?\u201c Das hat Yvonne fr&#252;her oft gefragt. Sch&#228;tzungen zufolge wachsen allein in Nordrhein-Westfalen mehr als eine halbe Million Kinder bei psychisch kranken Eltern auf. Als wir 2008 Yvonnes Paten wurden, war sie sechs Jahre alt und gerade eingeschult worden. Zw&#246;lf Jahre lang haben wir sie auf ihrem Weg begleitet, mit ihr gespielt, gelernt, gebastelt und erlebt, wie sie gr&#246;&#223;er, selbstst&#228;ndiger und mutiger wurde. Es war nicht immer leicht. Es gab H&#246;hen und Tiefen, Hoffnungen und Entt&#228;uschungen. Jetzt ist Yvonne 19 und macht seit einem Jahr im Schwarzwald eine Ausbildung zur K&#246;chin. Die offizielle Patenschaft ist damit vorbei. Zeit, um Bilanz zu ziehen: Was hat das Projekt gebracht? Und wie hat es die Beteiligten ver&#228;ndert?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Claudia Heissenberg, 1964 in Bielefeld geboren und aufgewachsen in der ostwestf&#228;lischen Provinz, lebt seit 1984 in K&#246;ln und arbeitet als H&#246;rfunkautorin f&#252;r den BR, SWR, WDR und Deutschlandfunk. Zuletzt: \u201eGro&#223;e Klappe, viel dahinter\u201c und \u201eDer Traum von einem besseren Leben\u201c &#252;ber ihr marokkanisches Patenkind Selma (SWR 2022).<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Trickster Orchestra | Jazzfest Berlin, November 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Trickster Orchestra | Cymin Samawatie, voc, p | Ketan Bhatti, dr | Mona Matbou Riahi, cl | Milian Vogel, bcl, electronics | Susanne Fr&#246;hlich Paetzold, fl | Taiko Saito, vp | Mohamad Fityan, nay, kawala | Anil Eraslan, vc | Naoko Kikuchi, koto | Ralf Schwarz, kb | Anil Eraslan, vc | Jazzfest Berlin, Silent Green, Kuppelhalle, Berlin, November 2021<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Pure Sounds \u2013 The Jazz South African Roots Summit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit 18 Jahren sammelte Tutu Puaone in der s&#252;dafrikanischen Metropole Johannesburg erste Erfahrungen als Musikerin, bevor sie 2002 im Rahmen ihres Studiums nach Europa kam.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie ist in S&#252;dafrika aufgewachsen, der Jazz war schon fr&#252;h fester Bestandteil ihres Lebens: \u201eIn meiner Familie gab es viele Jazzenthusiasten, sowohl meine Mutter als auch meine Br&#252;der waren bzw. sind gro&#223;e Liebhaber und Sammler dieser Musik.\u201c Tutu Puoane ist eine international gefragte K&#252;nstlerin, sie produzierte zwei eigene Alben und eins mit dem Brussels Jazz Orchestra. Wenn die S&#228;ngerin mit dem magischen und wunderbar erdigen Timbre jetzt mit der WDR Big Band und dem renommierten amerikanischen Arrangeur John Clayton zusammenarbeitet, geht f&#252;r sie ein Kindheitstraum in Erf&#252;llung. Auf dem Programm stehen neben Songs aus ihrer s&#252;dafrikanischen Heimat auch Standards des amerikanischen Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tutu Puoane, Gesang; WDR Big Band, Arrangements und Leitung: John Clayton. Aufnahme aus der Mercatorhalle, Duisburg<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Gypsy Electric \u2013 Sp&#228;te Aufnahmen von Django Reinhardt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J&#252;rgen Schaal. Nach seinen Auftritten in den USA (1946\/47) besch&#228;ftigte sich der Gitarrist Django Reinhardt viel mit den neuen Sounds im Jazz \u2013 dem Bebop und der elektrischen Gitarre. Es war ihm nicht entgangen, dass das Spiel der modernen Jazzgitarristen vielfach auf dem beruhte, was er selbst einmal in die Welt gesetzt hatte. Erstmals machte er auch Aufnahmen zusammen mit einem Klaviertrio. Der Gitarrist Bir\u00e9li Lagr\u00e8ne sagt: \u201eAm Ende seines Lebens war Django ein regelrechter Bebop-Spieler und seiner Zeit voraus. Er spielte elektrische Gitarre \u2013 und vielleicht spielte er besser als je zuvor.\u201c<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Postkolonialit&#228;t heute \u2013 Wie l&#228;sst sich Dekolonialisierung in der Musik gestalten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sophie Emilie Beha. In der Welt von heute begegnen wir allenthalben Nachwirkungen des europ&#228;ischen Kolonialismus. Bewegt von der Vorstellung, nur auf Augenh&#246;he k&#246;nnten Nachfahren von Opfern wie T&#228;tern von einst post- und neokoloniale Verh&#228;ltnisse &#252;berwinden, ziehen sich Debatten und Versuche dazu l&#228;ngst auch durch die Welten von Kunst und Kultur. In Bezug auf die Neue Musik haben die Stuttgarter Weltmusiktage, das Forum neuer Musik, das NOW!-Festival und auch die letzten Donaueschinger Musiktage Anst&#246;&#223;e gegeben, die Blickwinkel zu erweitern und andere Praktiken zu akzeptieren. Autorin Sophie Emilie Beha fragt in ihrer Sendung, in welcher Gegenwart sich Neue Musik heute befindet und wie es gelingen k&#246;nnte, sie zu dekolonisieren. Dabei setzt sie soziologische Theorien und Veranstaltungs-Dramaturgien in Bezug zueinander. Vorgestellt werden dekoloniale Initiativen wie das Projekt Sounds Now oder das Festival Decolonial Frequencies. Zu Wort kommen Du Yun, Sandeep Bhagwati, meL\u00ea yamomo, Harald Kisiedu und Thorbj\u00f8rn T\u00f8nder Hansen.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Elektronische Musik: Stromlinie reloaded [19] Florian Hecker (live)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als \u201ethe record that makes my neighbour go mad\u201c wurde Florian Heckers CD Sun Pand&#228;monium ber&#252;hmt. Dass die Nachbarn mit seinen anderen Ver&#246;ffentlichungen besser klar kommen, muss bezweifelt werden. Hecker ist ein Meister der bohrenden Frequenzen. Aus der Distanz geh&#246;rt sind seine Werke k&#252;hl, sachlich und abstrakt. Wer sich dieser Musik hingehen n&#228;hert, erf&#228;hrt, wie physisch, unmittelbar und packend Laptop-Musik sein kann. Im September 2007 gab der Augsburger K&#252;nstler mit Wohnsitz in Wien im Studio Elektronische Musik ein Live-Konzert. Florian Hecker: Standard Map &amp; Cusp Map (Re-Arranged) Part 1 and 2, Elektronische Musik<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc98933166\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc98933166\"><\/a>so \u2013 03.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:00 bis 16:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Menschen und ihre Musik: Zu Gast: Chen Reiss, Sopranistin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neue Energie tankt sie mit Bach auf. Vokalmusik von Richard Strauss findet sie geradezu ideal f&#252;r die Stimme geschrieben und Ballettmusik von Tschaikowsky liebt die israelische Sopranistin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Einem breiten Publikum ist Chen Reiss durch den Soundtrack zum Film \u201eDas Parf&#252;m\u201c bekannt, den sie mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle einspielte. Ihren pers&#246;nlichen Soundtrack stellt sie uns in \u201eMenschen und ihre Musik\u201c vor.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 lesenswert Feature: \u201eThe Waste Land\u201c \u2013 T.S. Eliots Jahrhundertgedicht<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Norbert Hummelt. \u201eApril ist der &#252;belste Monat von allen \u2026\u201c. So beginnt T.S. Eliots ber&#252;hmtes Langgedicht \u201eThe Waste Land\u201c. Es erschien vor 100 Jahren und begr&#252;ndete die literarische Moderne, zusammen und auf einer H&#246;he mit James Joyces Roman \u201eUlysses\u201c. Aus lauter Fragmenten, die Eliot nur mit Hilfe seines Freundes Ezra Pound in eine Ordnung bringen konnte, erwuchs ein vielstimmiger Gesang, der zum nachhaltigsten Ausdruck der Sinnkrise Europas nach dem Ersten Weltkrieg wurde. Der Lyriker und &#220;bersetzer Norbert Hummelt zeichnet die Entstehung dieses Jahrhundertgedichts nach \u2013 und erkundet, wie man es heute verstehen kann.<\/p>\n<p>17:10:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die Wiederentdeckung des japanischen Ausnahmemusikers Stomu Yamash\u2019ta <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anlass dieser Spielr&#228;ume ist die k&#252;rzlich beim franz&#246;sischen Label WeWantSounds wiederver&#246;ffentlichte Kult-LP \u201eSunrise From West Sea\u201c von Yamash\u2019ta &amp; The Horizon. Darauf zu h&#246;ren ist eine tiefe, kosmische und beeindruckende Performance, live aufgenommen, am 18. April 1971 in der Yamaha Hall in Tokio, mit dem legend&#228;ren japanischen Perkussionisten, Keyboarder und Komponisten Stomu Yamash\u2019ta plus zwei weiteren wichtigen japanischen Musikern: Takehisa Kosugi, Geiger und Gr&#252;nder des experimentellen Ensembles \u201eTaj Mahal Travellers\u201c und Pianist Masahiko Sato. Hideakira Sakurai bereicherte das Trio an der elektrischen Langhalslaute Shamisen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stomu Yamash\u2019ta wurde von John Cage einmal als einer der besten Schlagzeuger der Welt bezeichnet. Geboren wurde Tsutomu Yamashita 1947 in einer Musikerfamilie (sein Vater war Dirigent der Kyotoer Philharmoniker), er studierte in den 1960er Jahren an der Juilliard School in New York City und am Berklee College of Music in Boston; Yamash\u2019ta verfeinerte seine F&#228;higkeiten, indem er sowohl Musik von u.a. John Cage, Morton Feldman, Toru Takemitsu als auch Jazz und freie Improvisation spielte. In Boston lernte er den japanischen Musikerkollegen Masahiko Sato kennen, ihre Freundschaft f&#252;hrte ein paar Jahre sp&#228;ter zur Aufnahme des bahnbrechenden Albums \u201eMetempsychosis\u201c (1971) f&#252;r Nippon Columbia. Im selben Jahr ver&#246;ffentlichte Yamash\u2019ta sein hochgelobtes Soloalbum \u201eRed Buddha\u201c, erschienen in Europa und den USA.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stomu Yamash\u2019ta wurde sp&#228;ter einem gr&#246;&#223;eren Publikum durch seine Beteiligung an den Soundtracks zu Robert Altmans Film \u201eImages\u201c (1972) -in Zusammenarbeit mit John Williams -und Nic Roegs Klassiker \u201eThe Man Who Fell to Earth\u201c (1976) sowie durch seinen Ausflug in Fusion mit seiner Gruppe Go bekannt. Wir streifen durch diese fruchtbare Schaffensperiode Yamash\u2019tas und h&#246;ren seinen pionierartigen Sound, der die japanische Musikszene zur damaligen Zeit revolutionierte<\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Feature: Im Reich der Taliban \u2013 Afghanistan nach dem R&#252;ckzug des Westens | Marc Th&#246;rner<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie nutzen die Sieger ihre Macht? Was wird aus denen, die sich um ihre Hoffnungen betrogen sehen; Frauen, Menschenrechtler, Medienvertreter? Wohin steuert Afghanistan?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seine Reise f&#252;hrt den Autor zu den Gewinnern und Verlierern in einem Land, das nicht nur unter Gewalt und Repression sondern auch unter archaischen Strukturen leidet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er versucht, auszuloten, welche Staatsform sich in Afghanistan herausbildet nach der Macht&#252;bernahme der Taliban, die von r&#252;ckw&#228;rtsgewandten Extremisten anderer L&#228;nder als Sieg &#252;ber die Marionetten des materialistischen Liberalismus gefeiert wird. Und er geht der Frage nach, ob sich diesmal \u2013 anders als 2001 \u2013 aus der afghanischen Bev&#246;lkerung selbst Kr&#228;fte und Modelle entwickeln, die eine Alternative zur Herrschaft der paschtunischen Stammeskrieger anbieten k&#246;nnten. DLF \/ WDR 2022<\/p>\n<p>19:31 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Treibgut Deluxe \u2013 Die Musik des portugiesischen Pianisten M\u00e1rio Laginha<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. International bekannt geworden ist M\u00e1rio Laginha als Duopartner der S&#228;ngerin Maria Jo\u00e3o. Bereits diese Zusammenarbeit war gekennzeichnet von gro&#223;er stilistischer Vielfalt: Portugiesischer Fado trifft auf Jazz und auf Einfl&#252;sse brasilianischer, afrikanischer, indischer und klassischer Musik. Doch auch L\u00e1ginhas eigene Projekte zeugen von einem weiten musikalischen Horizont. Er ist ein neugieriger Sammler musikalischen Treibguts, das er geschmackssicher zu etwas ganz Eigenem b&#252;ndelt. M\u00e1rio Laginha macht eine Musik voll melodischem Ideenreichtum, rhythmischer Vitalit&#228;t und harmonischer Tiefe.<\/p>\n<p>19:34:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Das Agnes Heginger Quintett mit dem Programm \u201eTales of Anyes\u201c <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit ihrem neuen Programm \u201eTales of Anyes\u201c hat sich die S&#228;ngerin Agnes Heginger selbst ein Geschenk gemacht: eine ungew&#246;hnliche Quintett-Besetzung mit der Perkussionistin Ingrid Oberkanins und den drei Malletspielern Leo Waltersdorfer, Tobias Meissl und Johnny K&#246;lbl, die neben Marimba-und Vibrafon auch diverse andere Instrumente bedienen, etwa steirische Harmonika, Hang oder analoger Moog-Synthesizer. Das Ensemble liefert so zauberhafte Kl&#228;nge voller Magie und Poesie. Alle Beteiligten bewegen sich zwischen den Bereichen von klassischer Musik, Jazz, Volksmusik wie auch zeitgen&#246;ssischer Tonsetzerei. Und so erklingen Agnes Hegingers Kompositionen in abwechslungs-und farbenreichen Arrangements. Diese &#214;1 Radiosession wird gef&#246;rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c). Gestaltung: Klaus Wienerroithe r<\/p>\n<p>20:55:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Ethel Waters: Bluebird Recordings 1938\/39 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eElla, Billie, Sarah, they all come from Ethel Waters.\u201c -Das hat Mahalia Jackson einmal gesagt, und mit den drei Vornamen sind nat&#252;rlich Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan gemeint. Tats&#228;chlich war Ethel Waters (1896-1977) wegweisend als eine der vielseitigsten und vielschichtigsten S&#228;ngerinnen des fr&#252;hen Jazz. Mit unterschiedlichsten Ensembles interpretierte sie alte ebenso wie zeitgen&#246;ssische Songs, aus wei&#223;er ebenso wie aus schwarzer Feder. Allein schon damit hob sie sich von den anderen gro&#223;en schwarzen (Blues-)S&#228;ngerinnen ihrer Zeit ab.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor allem aber verlieh die sehr auf Sprache, Ausdruck, Rhythmus und Timing bedachte Ethel Waters den Songs eine nie dagewesene Klasse und Eleganz. Sie setzte damit Ma&#223;st&#228;be f&#252;r nachfolgende afroamerikanische S&#228;ngerinnen im Speziellen und die Popmusik der 1930er Jahre ganz allgemein. 1938\/39 nahm Ethel Waters -am gl&#228;nzenden H&#246;hepunkt ihrer Karriere -mit ihrem Ehemann, dem Trompeter Eddie Mallory als Bandleader, eine bunte Auswahl an Songs f&#252;r das Label Bluebird auf, in denen sich diese k&#252;nstlerischen Errungenschaften und Tugenden in einem homogenen musikalischen Setting widerspiegeln. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Kolumnen einer Komponistin \u2013 \u201eKerers Saite\u201c \u2013 ausgew&#228;hlte Texte von Manuela Kerer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Warum schie&#223;en uns bei bestimmten Melodien pl&#246;tzlich Tr&#228;nen in die Augen, und was ist dabei in unserem Gehirn los? Welche ber&#252;hmten Komponisten waren im Knast? Warum ist komplexe Musik sexy? Fragen wie diesen geht die Komponistin Manuela Kerer in ihrer w&#246;chentlichen Kolumne \u201eKerers Saite\u201c im Kulturteil der S&#252;dtiroler Tageszeitung \u201eDolomiten\u201c nach. Zum 10-j&#228;hrigen Jubil&#228;um hat sie 111 \u201eKerers Saiten\u201c ausgew&#228;hlt und in eine Reihenfolge \u201ekomponiert\u201c \u2013 mit Bildern der K&#252;nstlerin Karolina Gacke. Wir bringen in dieser Sendung ausgew&#228;hlte Texte aus diesem Sammelband und Musik der erfolgreichen S&#252;dtiroler Komponistin. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: My Favorite Choice (49): Sarah Nemtsov<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eIch bin ungeduldig, aber beharrlich\u201c, bekennt Sarah Nemtsov. Die in Berlin lebende Komponistin zieht aus dieser auf den ersten Blick widerspr&#252;chlichen Konstellation von Charaktereigenschaften eine gro&#223;e, sch&#246;pferische Kraft. Viele ihrer Werke sind aus intensiven Auseinandersetzungen mit Literatur entstanden, darunter mehrere Opern. Sie sch&#246;pft aus Jazz, Pop, Klassik und entwickelt in ihren j&#252;ngeren Werken eine starke Leidenschaft f&#252;r elektronische Kl&#228;nge. Ins WDR3-Studio kommt Sarah Nemtsov allerdings nicht mit eigenen Werken, sondern ausschlie&#223;lich mit Kompositionen von Kolleg:innen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Ausschnitten aus folgenden Werken: Walter Zimmermann: 10 Fr&#228;nkische T&#228;nze, sublimiert f&#252;r Streichquartett; Sonar Quartett | Liza Lim: Ochred Sting f&#252;r Oboe, Viola, Violoncello und Kontrabass; Ensemble musikFabrik | Leopold Hurt: Dissociated Press f&#252;r Ensemble: Decoder Ensemble | Mirela Ivi&#196;?evi&#196;?: Baby Magnify \/ Lilith\u2019s New Toy f&#252;r Ensemble; Riot Ensemble | Anda Kryeziu: Infuse: Playtime f&#252;r Ensemble; ensemble recherche | Andreas Eduardo Frank: Table Talk f&#252;r 2 Performer, Wandler, Schalter und Video; hand werk | Efrat Alony: Hollywood Isn\u2019t Calling | Elaine Mitchener: On Being Human as Praxis, Performance | Gy&#246;rgy Ligeti: Passacaglia ungherese f&#252;r Cembalo; Mahan Esfahani<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Essay: \u201eVerwandlungskunst\u201c \u2013 G&#252;nther Anders als Musikschriftsteller<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Barbara Kiem.\u00a0 G&#252;nther Anders, der unerbittliche Kritiker der Technik- und Medienwelt, war nicht nur ein leidenschaftlicher Musikliebhaber, sondern auch ein professioneller Musikschriftsteller. Anders interessiert die Position des Rezipienten von Musik; in seiner gro&#223; angelegten Arbeit \u201ePhilosophische Untersuchungen &#252;ber musikalische Situationen\u201c bem&#228;ngelt er, dass die subjektive Seite des Musikh&#246;rens meistens vernachl&#228;ssigt werde. F&#252;r ihn gleicht jede musikalische H&#246;rsituation einem erf&#252;llten Zeitraum, der den Menschen f&#228;hig werden l&#228;sst, sich in eine neue Dimension seiner Selbst umzugestalten. (SWR 2018)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2028.03.22%E2%80%9303.04.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F03%2F27%2Fdie-radiowoche-vom-28-03-2203-04-2022%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Die%20Radiowoche%20vom%2028.03.22%E2%80%9303.04.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F03%2F27%2Fdie-radiowoche-vom-28-03-2203-04-2022%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Die &#220;bersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. 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