{"id":25313,"date":"2022-03-06T12:00:42","date_gmt":"2022-03-06T11:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25313"},"modified":"2022-03-03T10:43:09","modified_gmt":"2022-03-03T09:43:09","slug":"die-radiowoche-vom-07-03-2213-03-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2022\/03\/06\/die-radiowoche-vom-07-03-2213-03-2022\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 07.03.22\u201313.03.2022"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 10. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc97196231\">mo \u2013 07.03.2022. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc97196232\">di \u2013 08.03.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc97196233\">mi \u2013 09.03.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc97196234\">do \u2013 10.03.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc97196235\">fr \u2013 11.03.2022. 11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc97196236\">sa \u2013 12.03.2022. 13<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc97196237\">so \u2013 13.03.2022. 15<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc97196231\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 07.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:30:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>On stage: Amarcord im November 2021 im Wiener RadioKulturhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit kammermusikalischen Bearbeitungen der Werke u. a. von Modest Mussorgski, Gustav Mahler und Erik Satie ist das Wiener Quartett Amarcord in den Jahren seit der Gr&#252;ndung anno 2000 bekannt geworden. Wobei Stilreinheit nicht Sache der vier Musiker ist, die auch gerne in Richtung Jazz, Pop, Tango und Volksmusik crossovern und mit Gitarrist Wolfgang Muthspiel ebenso zusammen gearbeitet haben wie mit den S&#228;ngerinnen Rebekka Bakken und Elisabeth Kulman. Am 5. November 2021 gab Amarcord im Gro&#223;en Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses das Programm \u201eDas Leopoldst&#228;dter Testament\u201c zum Besten, mit Bearbeitungen von Werken Ludwig van Beethovens sowie stilentgrenzten Liedern -mit und ohne Stimme -und groovigen Instrumentalst&#252;cken des in Wien -Leopoldstadt beheimateten Komponisten Marcus Davy.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zudem standen Kompositionen von Georg Breinschmid und Amarcord-Violinist Sebastian G&#252;rtler auf dem Programm. Die seit der Gr&#252;ndung unver&#228;nderte Besetzung von Amarcord erfuhr an diesem 5. November 2021 zwei krankheitsbedingte &#196;nderungen: Neben G&#252;rtler und Akkordeonist Tommaso Huber -beide auch als S&#228;nger im Einsatz -standen Cellistin Marta Sudraba (statt Michael Williams) und Kontrabassist Gustavo D\u2019Ippolito (statt Gerhard Muthspiel) auf der B&#252;hne. Dem H&#246;rvergn&#252;gen tat dies angesichts des farbenreichen, funkenspr&#252;henden Musikreigens keinen Abbruch.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Wolfgang Rihm zum 70. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wolfgang Rihm geh&#246;rt zweifelsohne zu den herausragenden Musiker-Pers&#246;nlichkeiten nicht nur der Neue Musik Gemeinde. Der 1952 in Karlsruhe geborene Komponist hat ein gewaltiges \u0152uvre geschaffen, das mehr als 400 Werke in allen erdenklichen Genres und Gr&#246;&#223;en umfasst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 1972, als Rihm noch als Geheimtipp z&#228;hlte, wird seine Musik im WDR gespielt. Angefangen mit Concetti (1971) des vormaligen Gymnasiasten, der dazu in der gruppe informel den Klavierpart &#252;bernahm und der damals &#252;brigens gerade bei Stockhausen zu studieren begann, zeitweise sogar zum Wahlk&#246;lner avancierte. Seitdem ist Rihm regelm&#228;&#223;ig Gast der Reihe Musik der Zeit wie auch der Kammermusiktage in Witten. Die Chronologie des Senders verzeichnet an die 20 Rihm-Urauff&#252;hrungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 70. Geburtstag des Komponisten wiederholen wir ein Konzert der Musik der Zeit, das Wolfgang Rihm im M&#228;rz 1990 mit f&#252;nf seiner damals aktuellen Orchesterwerke portraitierte. Erg&#228;nzt durch weitere WDR-Auftragswerke aus seiner Feder, die in Witten oder K&#246;ln aus der Taufe gehoben wurden und die jeweils wichtige Stationen in seiner k&#252;nstlerischen Entwicklung markieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wolfgang Rihm: Fus\u00e9es f&#252;r 16 Instrumente \/ Monodram, Musik f&#252;r Violoncello und Orchester \/ Schwebende Begegnung f&#252;r Orchester \/ Unbenannt I f&#252;r Orchester \/ Unbenannt III f&#252;r Orchester \/ Form\/2 Formen f&#252;r 20 Instrumente \/ Responsorium f&#252;r Stimme und Ensemble \/ Ausschnitt aus \u201eFetzen\u201c f&#252;r Akkordeon und Streichquartett<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Siegfried Palm, Violoncello; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Arturo Tamayo. Salome Kammer, Stimme; Asko Ensemble, Leitung: Stefan Asbury und Jonathan Nott. Teodoro Anzellotti, Akkordeon; Arditti String Quartet<\/p>\n<p>21:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musik-Panorama: Beethovenfest Bonn 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Campus Konzert der Deutschen Welle: <strong>Gy&#246;rgy Kurt\u00e1g<\/strong>: \u201e\u2026 quasi una fantasia \u2026\u201c, op. 27,1 | <strong>Zeynep Gedizlioglu<\/strong>: \u201eEntlang der Lieder\u201c (UA) | <strong>Iannis Xenakis<\/strong>: \u201eAlax\u201c. Knut Han&#223;en, Klavier. Mitglieder des E-Mex-Ensembles. Campus-Projektorchester 2021 mit Bundesjugendorchester. Leitung: Johannes Kalitzke. Aufnahme vom 28.8.2021 aus dem World Conference Center Bonn<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wien, New York, Paris: <strong>Ludwig van Beethoven<\/strong>: Klaviersonate Nr. 32 c-Moll, op. 111 | <strong>Charles Ives<\/strong>: Three-Page Sonata | <strong>Jean Barraqu\u00e9<\/strong>: Sonate pour piano. Marino Formenti, Klavier. Aufnahme vom 5.9.2021 aus dem Beethoven-Haus Bonn<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Egbert Hiller. Kultureller Austausch, Horizonterweiterung und konzentrierte Nachwuchsf&#246;rderung sind Sinn und Zweck des Campus-Projekts beim Bonner Beethovenfest. Es existiert seit 20 Jahren. Gemeinsam mit dem Bundesjugendorchester pr&#228;sentierte das Campus-Projektorchester unter Leitung Johannes Kalitzkes im vergangenen Sommer ein spektakul&#228;res Jubil&#228;umsprogramm: Gy&#246;rgy Kurt\u00e1g kn&#252;pft in \u201e\u2026 quasi una fantasia \u2026\u201c an Beethoven an. In Iannis Xenakis\u2019 \u201eAlax\u201c entfalten sich eruptive Klangfont&#228;nen, und Zeynep Gedizlioglu reflektiert in ihrem neuesten Werk &#252;ber ihr Verh&#228;ltnis zur Welt. Letzteres beansprucht auch der italienische Pianist Marino Formenti, der in einem weiteren Konzert beim Beethovenfest Klavierwerke von Beethoven, Charles Ives und Jean Barraqu\u00e9 miteinander verkn&#252;pfte.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Wolfgang Rihm zum 70. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den siebziger Jahren wurde er bekannt, als er gegen die damals etablierte postserielle &#196;sthetik eine neue Ausdruckskunst setzte. L&#228;ngst z&#228;hlt Wolfgang Rihm zu den erfolgreichsten und etabliertesten Komponisten &#252;berhaupt. Sein vielschichtiges und umfangreiches, von Literatur, Bildender Kunst bis hin zur Philosophie inspiriertes Werk speist sich aus permanenter Selbstreflektion. \u201eDie eigene Willensstruktur kennen zu lernen, sie zu begreifen als abh&#228;ngig von mir gar nicht geh&#246;renden W&#252;nschen, meinen Willen rein zu halten und &#252;berhaupt erst in den Bereich von reiner &#196;u&#223;erung zu f&#252;hren: darin sehe ich die Verantwortung.\u201c Am 13. M&#228;rz wird Wolfgang Rihm 70 Jahre alt.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Klangforum spielt Quislant \u2013 Javier Quislant Garcia im Jeunesse-Portrait<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eFast Forward\u201c hei&#223;t die Reihe mit neuester Musik, die in Zusammenarbeit von Jeunesse und &#214;1 im Wiener RadioKulturhaus veranstaltet wird. Am 2. M&#228;rz 2022 war dort dem Komponisten Javier Quislant Garcia ein Portr&#228;tkonzert gewidmet, es spielte das Klangforum Wien unter der Leitung von Bas Wiegers. Unter den zwei Urauff&#252;hrungen war euch ein Auftragswerk von ORF und Jeunesse: \u201eTholos (nel silencio degli intervalli)\u201c f&#252;r Streichquartett.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 1984 in Bilbao geborene Komponist Javier Quislant Garcia studierte zun&#228;chst in Barcelona Komposition und vervollst&#228;ndigte seine Studien anschlie&#223;end bei Beat Furrer in Graz. Sein kompositorisches Interesse ist weit gefasst \u2013 vom Solo bis zur Kammeroper. Vom reinen Instrumentalwerk bis zur Elektroniwk. Einen besonderen Fokus legt er auf Zusammenh&#228;nge von Sprache, Literatur und Filmkunst, mithin auf (scheinbar) konkretere Kunstformen. Auf Kunstformen, die anders als Musik arbeiten, scheinbar direkter, doch oft genauso faszinierend r&#228;tselhaft, fragend. Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday \u2013 Der Schwebende<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aussagen, Musik und Stimmungen \u2013 zum 75. Geburtstag des norwegischen Saxofonisten Jan Garbarek. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc97196232\"><\/a>di \u2013 08.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: An der Schnittstelle \u2013 Malte Giesen und die Arbeit mit Strom und Klang<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Friederike Kenneweg. Das Studio f&#252;r Elektroakustische Musik an der Akademie der K&#252;nste, Berlin, hat seit Juni 2021 eine neue Leitung: den Komponisten Malte Giesen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Malte Giesen, technikaffin und ganz in der digitalen Welt zu Hause, arbeitet interdisziplin&#228;r an der Schnittstelle von Instrumentalkomposition, Elektronik und anderen K&#252;nsten. Eine solche Schnittstelle ist auch das Studio der Akademie der K&#252;nste am Hanseatenweg in Berlin-Moabit. Traditionslinien der elektronischen Musik aus Ost und West kreuzen sich hier, und Rarit&#228;ten aus ganz unterschiedlichen Phasen der Technikgeschichte stehen K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstlern, die hier arbeiten, zur Verf&#252;gung. Zum Beispiel der DDR-Synthesizer Subharchord aus den 50er-Jahren, der rotierende Nullstrahler des experimentierfreudigen Dirigenten Hermann Scherchen aus den 60er-Jahren oder der fr&#252;he digitale Synthesizer Yamaha DX-7.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Tobias PM Schneid<\/strong>: Violoncellokonzert Nr. 2 (Maximilian Hornung, Violoncello; M&#252;nchener Kammerorchester: John Storg\u00e5rds); <strong>Minas Borboudakis<\/strong>: \u201eArch\u00e9gonon\u201c (Peter Sadlo, Schlagzeug; Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai: Tito Ceccherini); <strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201ePax\u201c (M&#252;nchner Rundfunkorchester: Ulf Schirmer); <strong>Viera Jan\u00e1rcekov\u00e1<\/strong>: Concerto (Ivan Buffa, Klavier; Bamberger Symphoniker: Jonathan Nott); <strong>Moritz Eggert<\/strong>: \u201eNumber Nine VII: Masse\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Peter Rundel)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Sprechstunde: Schule? Nein danke! Warum Kinder und Jugendliche dem Unterricht fernbleiben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G&#228;ste: Prof. Dr. med. Christine M. Freitag, Direktorin der Klinik f&#252;r Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Universit&#228;tsklinikum Frankfurt am Main | PD Dr. med. PD Dr. phil. Volker Reissner, Chefarzt der Abteilung f&#252;r Kinder- und Jugendpsychiatrie am LVR-Klinikum D&#252;sseldorf. Am Mikrofon: Christina Sartori<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Knapp sechs Prozent aller Kinder und Jugendlichen f&#252;hlen sich nicht in der Lage, den Unterricht in einer Schule zu besuchen. Die Ausl&#246;ser von Schulvermeidung oder Schulabsentismus sind dabei sehr unterschiedlich. Mobbing z&#228;hlt dazu, aber auch &#196;ngste, den Unterricht nicht durchzustehen, psychische und psychiatrische St&#246;rungen, famili&#228;re Belastungen und so weiter. Die Vorstellung, Schulvermeider k&#228;men h&#228;ufig aus bildungsfernen Schichten, ist falsch. Die H&#228;lfte stammt aus bildungsnahen Familien, jeder dritte Fall betrifft eine sozial schwache, in nur 15 Prozent sind es Familien mit Migrationshintergrund.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Triebfedern \u2013 Frauen, die Jazz in Deutschland befl&#252;gelt haben (2\/5) \u2013 Helma Schleif (Veranstalterin)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre und Julia Neupert. Jazz in Deutschland \u2013 das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erz&#228;hlen sie in dieser Portr&#228;treihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz mitgestaltet haben. So wie die Veranstalterin Helma Schleif. W&#228;hrend ihres Studiums kaufte sie f&#252;r den von ihr mitbegr&#252;ndeten Frankfurter Frauenbuchladen Jazz-Schallplatten, leitete sp&#228;ter ein eigenes Label, sorgte mit Ausstellungen und Filmreihen f&#252;r ein Kunstverst&#228;ndnis, das Jazz, Film und Literatur vereint, und sie organisierte einige Jahre das Total Music Meeting f&#252;r frei improvisierte Musik in Berlin. (Teil 3, Dienstag, 22. M&#228;rz 2022, 20.05 Uhr)<\/p>\n<p>20:10 Uhr\u00a0 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Metamorphosen \u2013 Von Florian Goldberg und Heike Tauch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Heike Tauch. Komposition: <strong>Cathy Milliken<\/strong>. Mit Daniel Montoya, Clarisse Cossais, Yuho Yamashita, Felix Goeser, Luis Mejia. Solisten: Indira Koch, Keiko Kido-Lerch, Juan Lucas, Randall Nordstrom, Wolfgang Emanuel Schmidt. Ton: Jean Szymczak. Produktion: Deutschlandfunk 2015. L&#228;nge: 49\u201947<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">H&#246;rspiel &#252;ber die universale Kraft der Musik. Musik ist eine internationale Sprache \u2013 und jedes gute Orchester setzt sich aus MusikerInnen verschiedenster Sprache und Herkunft zusammen. Das dokumentarisch-musikalische H&#246;rspiel folgt f&#252;nf von ihnen, die in Berlin gemeinsam musizieren<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Max Oppenheimers Gem&#228;lde \u201eDas Klingler-Quartett\u201c von 1917 zeigt das weltber&#252;hmte Quartett als ein Ineinander verschr&#228;nkter H&#228;nde und Instrumente. Es stellt den besonderen Moment dar, in dem Sch&#246;nheit entsteht \u2013 &#252;ber alle nationalen, religi&#246;sen oder kulturellen Grenzen hinweg. Ein fragiler Moment: Seinerzeit endete er mit dem Ersten Weltkrieg. Das Quartett, das nun aus Staatsb&#252;rgern einander bekriegender Nationen bestand, musste sich aufl&#246;sen. &#196;hnlich verschr&#228;nkt wie die H&#228;nde auf dem Gem&#228;lde sind in dem H&#246;rspiel \u201eMetamorphosen\u201c die Geschichten von f&#252;nf Musikern und Musikerinnen aus verschiedenen Kontinenten, die im heutigen Berlin zusammen musizieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Heike Tauch, Autorin und Regisseurin f&#252;rs Radio, und Florian Goldberg, Autor, Coach und philosophischer Berater, arbeiten seit 2007 als Autoren-Regie-Musik-Team zusammen. Zu ihren gemeinsamen Werken z&#228;hlen Gesellschaftssatiren wie das mit dem Kurd-La&#223;witz-Preis ausgezeichnete St&#252;ck \u201eMegadeal s&#252;&#223;sauer \u2013 China kauft die neuen L&#228;nder\u201c ebenso wie das Geschichts-Drama \u201eEs wird Fragen geben\u201c oder der 2012 f&#252;r den Grimme-Online-Award nominierte Radio-Krimi \u201eGefallene Sch&#246;nheit\u201c, f&#252;r den sie erstmals H&#246;rspiel und Augmented Reality zusammenbrachten. Ihr letztes H&#246;rspiel war \u201eOne Shot, One Kill\u201c (WDR 2018).<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Auf den Spuren der Seele \u2013 Nduduzo Makhathini, Solo-Piano<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 7.11.2021 beim Jazzfest Berlin aus dem Silent Green. Am Mikrofon: Karsten M&#252;tzelfeldt. \u201eIch befreie mich von allem Ballast, um in ein Niemandsland vorzudringen\u201c, so beschreibt der Pianist Nduduzo Makhathini seine Haltung beim Solospiel. Auf dem Jazzfest Berlin pr&#228;sentierte sich der S&#252;dafrikaner im Rahmen des Programmschwerpunktes Johannesburg mit einem beseelten Recital. Tief beeindruckt und gepr&#228;gt von der spirituellen Klangsprache John Coltranes und Pharoah Sanders\u2019 sp&#252;rt der 39-J&#228;hrige Verbindungen zur von Ritualen gepr&#228;gten Praxis traditioneller Kulturen seiner Heimat auf und schl&#228;gt so eine Br&#252;cke zwischen afrikanischen und afro-amerikanischen Musikwelten. Pianistische Einfl&#252;sse McCoy Tyners und Randy Westons verschmelzen in seinem Spiel mit denen Abdullah Ibrahims und Bheki Mselekus zu einer ganz und gar eigenen Klangsprache.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Verhandlungssache \u2013 In der Falle<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Martina Seeber und G&#228;sten. Befindet sich die Neue Musik in der Defensive? Der Vorwurf der Isolation, Selbstgef&#228;lligkeit und Publikumsferne trifft das Genre pauschal. Und sie sei \u201epolitisch willf&#228;hrig\u201c hie&#223; es j&#252;ngst in der Frankfurter Allgemeinen. Die experimentellen Zeitgenossen, urteilen auch andere Printmedien, s&#228;&#223;en \u201ein der Falle\u201c oder verl&#246;ren sich im \u201eIrrgarten von Sp&#228;tmoderne und Posthumanismus\u201c. Es ist Zeit, dar&#252;ber zu reden.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Knochenfl&#246;ten, Schwirrger&#228;te, Hirtenh&#246;rner \u2013 Die Schw&#228;bische Ostalb \u2013 Wiege der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bettina Brand. Aus hohlen Schwanen- und G&#228;nsegeierknochen, aber auch aus Mammutsto&#223;z&#228;hnen sind die kleinen Fl&#246;ten gemacht, die unsere Vorfahren vor 40.000 Jahren im Zeitalter des Aurignacien fertigten. Sie sind damit die &#228;ltesten Fl&#246;ten weltweit. Man hat sie in den H&#246;hlen auf der Schw&#228;bischen Ostalb ebenso gefunden wie Trommelschl&#228;gel aus Geweih. Es sind sensationelle Funde, die uns nicht nur die Kl&#228;nge des Jungpal&#228;olithikum wieder erleben lassen, sondern auch die heute wieder aktuell gewordene Frage ber&#252;hren: Ben&#246;tigen wir Kunst und Kultur zum &#220;berleben bzw. ist der moderne Mensch ohne Musik nicht denkbar? In den UNESCO-Weltkulturerbe H&#246;hlen Vogelherd, Gei&#223;enkl&#246;sterle und Hohle Fels erkundet Autorin Bettina Brand vor Ort und gemeinsam mit Arch&#228;ologen und Musikern und Musikerinnen eiszeitliche Klangwelten im Lone- und Achtal. Gleichzeitig begibt sie sich auf Spurensuche nach weiteren historischen Musiktraditionen der Region, wie der einzigartigen Sch&#228;ferkultur und dem noch immer lebendigen Spiel auf historischen Alb-H&#246;rnern.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Horizonte: Zum 70. Geburtstag von Wolfgang Rihm \u2013 \u201eAssoziationen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wolfgang Rihm in Musik und Wort. Von Helmut Rohm. Zum 70. Geburtstag von Wolfgang Rihm hat der Bayerische Rundfunk ein ganzes Bouquet an Sendungen zusammengestellt. So widmet ihm die \u201eMusica viva\u201c drei Konzerte, ARD alpha sendet ein Portr&#228;t und den Mitschnitt von Rihms \u201eRequiem-Strophen\u201c, und auf BR-KLASSIK sind dem Jubilar eine Vielzahl von Sendungen gewidmet. Die Ausstrahlungs-Termine im einzelnen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">8. M&#228;rz 2022, 22.05 Uhr, BR-KLASSIK: \u201eWolfgang Rihm in Musik und Wort \u2013 Assoziationen\u201c von Helmut Rohm | 13. M&#228;rz 2022, 21.45 Uhr, ARD alpha: \u201eWolfgang Rihm \u2013 &#220;ber die Linien\u201c, Dokumentation | 13. M&#228;rz 2022, 22.05 Uhr, BR-KLASSIK: Geistliche Musik zum 70. Geburtstag von Wolfgang Rihm | 15. M&#228;rz 2022, 22.05 Uhr, BR-KLASSIK: \u201eFaszination Neue Musik\u201c \u2013 Tianwa Yang &#252;ber Rihms Violinmusik | 17. M&#228;rz 2022, 22.05 Uhr, BR-KLASSIK: musica viva | 20. M&#228;rz 2022, 21.45 Uhr, ARD alpha: \u201eRequiem-Strophen\u201c, Mitschnitt der Urauff&#252;hrung | 22. M&#228;rz 2022, 20.05 Uhr, BR-KLASSIK: musica viva | 24. M&#228;rz 2022, 22.05 Uhr, BR-KLASSIK: musica viva<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Mehr als Tontechnik \u2013 Berufung: Klangregisseurin \u2013 Zeit-Ton-Portr&#228;t. Christina Bauer, Meisterin am Mischpult<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mittig im Konzertsaal an einem riesigen Mischpult positioniert, stets dezent in schwarz gekleidet agierend, sind bei Veranstaltungen oftmals Klangregisseure zugegen. Gerade die zeitgen&#246;ssische Musik erfordert h&#228;ufig eine Mitwirkung professionell ausgebildeter Tontechnikexpertinnen und -experten. Christina Bauer ist eine der wenigen Frauen in diesem Metier und arbeitet als freiberufliche Klangregisseurin mit Auftraggebern wie der Neuen Oper Wien, dem Klangforum Wien, dem Black Page Orchestra, den Salzburger Festspielen oder dem Ersten Wiener Gem&#252;seorchester. Letzteres w&#228;re ohne die ausgefeilte Verst&#228;rkung der einzelnen selbstgefertigten Instrumente und deren sensibler Abmischung durch die geb&#252;rtige Nieder&#246;sterreicherin kaum so erfolgreich mit seinem k&#252;nstlerischen Ergebnis.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In diesem \u201eZeit-Ton Portr&#228;t\u201c gibt Christina Bauer Einblicke in ihre Arbeit, die Kollaboration mit Musiker\/innen und Komponist\/innen, die speziellen Herausforderungen bei szenischen Produktionen und den Anliegen der daran beteiligten Regisseur\/innen \u2013 wobei auch pers&#246;nlicher Geschmack und Vorlieben in Hinblick auf das akustische Ergebnis eine nicht zu untersch&#228;tzende Rolle spielen. In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich aufgrund der technischen Entwicklung und dem damit einhergehenden Zugang f&#252;r viele, weil die Produktionsmittel leistbar geworden sind, \u201eeine Demokratisierung und ein vermehrter Austausch &#252;ber die Herangehensweisen ergeben \u2013 eine spannende Entwicklung\u201c, meint Christina Bauer. In einem ausf&#252;hrlichen Gespr&#228;ch stellt die Klangregisseurin zudem Werke und Aufnahmen vor, die ihr besonders am Herzen liegen und anhand derer ihre Arbeit h&#246;rbar ist. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 95.Geburtstag des amerikanischen Pianisten Dick Hyman: Henning Sieverts feiert einen der letzten Meister des Stride Pianos, einer vom Aussterben bedrohten Stilgattung, die sich vor gut 100 Jahren entwickelt hatte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Henning Sieverts. Dick Hyman ist auch Komponist f&#252;r Theater und Ballett, Jazz-Forscher und \u2013 in den 70er Jahren- Pionier des Moog-Synthesizers. Neben zahlreichen Solo-Einspielungen aus dem \u201eGreat American Songbook\u201c erklingen auch Duette mit dem Cornettisten Ruby Braff und mit dem Pianisten Bernd Lhotzky.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc97196233\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 09.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: Kiev Musikfest \u2013 Nationale Ukrainische Philharmonie \u2013 Aufzeichnung vom 29.09.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Viktoria Poleva<\/strong>: \u201eHerr, wie viele sind meine Feinde\u201c | <strong>Hanna Havrilets<\/strong>: \u201eGesegnete Jungfrau, erh&#246;re uns\u201c | <strong>Valentyn Sylvestrov<\/strong>: \u201eMusik der Gedichte\u201c. St&#228;discher Kammerchor Kiev. Leitung: Mykola Hobdych<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gro&#223;es Konzertstudio des Ukrainischen Radios Kiev. Aufzeichnung vom 26.09.2021<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Olexandr Rudianskyi<\/strong>: \u201eDas Gebet des Herrn\u201c | <strong>Vsevolod Sirenko<\/strong>: \u201eHeiliger Herr\u201c | <strong>Lesia Dychk<\/strong>: \u201ePan\u201c, Choralfantasie | <strong>Myroslav Skoryk<\/strong>: \u201eMelodie\u201c. Ukrainische Radioakademische Chorkapelle. Leitung: Julia Tkach<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">00:55 Uhr: Chor der Woche<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Gustav Gunsenheimer<\/strong>: Konzert Nr. 1 (Sabine Spath, Klavier; Dmitriy Nedelev, Pauken; Th&#252;ringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); <strong>Heinrich Hartl<\/strong>: \u201eGalacto burico\u201c, op. 56 (Georg Huber, Vibraphon; Florian M&#252;ller, Marimbaphon); <strong>Ernst Ueckermann<\/strong>: \u201eJapanischer Liederzyklus\u201c (Elisabeth Grimm, Sopran; Ernst Ueckermann, Klavier); <strong>Helmut Bieler<\/strong>: \u201eMusik f&#252;r f&#252;nf\u201c (Max Hecker, Fl&#246;te; Kurt Kalmus, Oboe; Eduard Brunner, Klarinette; Karl Kolbinger, Fagott; Kurt Richter, Horn); <strong>Wolfram Graf<\/strong>: Suite symphonique (Martin Seel, Fl&#246;te; Chie Honda, Klavier); <strong>Claus K&#252;hnl<\/strong>: \u201eReflexionen\u201c (Academia Sancta Katharina: Werner Andreas Albert); \u201eValse miniature\u201c (Michinori Bunya, Kontrabass; Thomas Hiltner, Klavier)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: WDR 3 Funkhauskonzert \u2013 Martin Zingsheim meets E-MEX-Ensemble \u2013 oder: Make America schraeg again!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Amerika ist oder war nicht nur das Land der unbegrenzten M&#246;glichkeiten, sondern auch Heimst&#228;tte f&#252;r alle Arten von Au&#223;enseiter und \u201eVerr&#252;ckten\u201c \u2013 f&#252;r Mavericks eben, wie man sie in Amerika nennt. F&#252;r das WDR 3 Funkhauskonzert haben Martin Zingsheim und E-Mex Komponistinnen und Komponisten ausgew&#228;hlt, die auf je unterschiedliche Art \u201eSpinner\u201c waren oder sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMein lieber Herr Koussvitzky\u201c, schrieb Florence Price an den legend&#228;ren russischen Dirigenten \u201eich habe zwei Probleme: ich bin eine Frau und ich habe schwarzes Blut in meinen Adern\u201c. Ihre Sinfonie e-Moll war das erste Werke einer schwarzen Komponistin, das von einem amerikanischen Eliteorchester, n&#228;mlich dem Chicago Symphony Orchestra, aufgef&#252;hrt wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ruth Crawford-Seeger erklingen drei Ensemble-Lieder nach Texten des sozialkritischen Dichters Carl Sandburg, der in seinen Dichtungen h&#228;ufig auf die Sprache der Arbeiterklasse des Mittleren Westens zur&#252;ckgriff, sowie das Klavierlied \u201eSacco, Vanzetti\u201c, welches einen damals kontrovers diskutierten Kriminalfall thematisiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ben Johnston hat einen gro&#223;en Teil seiner sch&#246;pferischen Energie der Erkundung der Just Intonation gewidmet. Sein viertes Streichquartett ist eine ausf&#252;hrliche, wahrhaft \u201eschr&#228;ge\u201c und dabei wunderbar kurzweilige Paraphrase &#252;ber Amazing Grace.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nun geh&#246;rt Mexiko ja auch irgendwie zu Amerika. Hilda Paredes ist die wohl bedeutendste Komponistin ihres Landes. E-MEX hat bereits pers&#246;nlich mit ihr gearbeitet. Ihr Ensemblewerk \u201eHomenaje a Remedios Varo\u201c ist eine Huldigung an die spanische surrealistische Malerin Remedios Varo.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und am Schluss gibt\u2019s noch etwas von Moondog \u2013 dem schr&#228;gsten aller Mavericks! &#220;ber ihn sagte Leonard Bernstein: \u201edieses seltsame Genie, das da unten an der Ecke steht\u201c.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Florence Price<\/strong>: Juba Dance, aus der Sinfonie Nr. 1 e-Moll, in der Bearbeitung f&#252;r Kammerensemble von Christoph Maria Wagner<\/li>\n<li><strong>Ruth Crawford-Seeger<\/strong>: Sacco, Vanzetti \/ Three Songs nach Gedichten von Carl Sandburg \/ White Moon, aus \u201e5 Lieder f&#252;r Kontra-Alt und Klavier\u201c \/ Sunsets, aus \u201e5 Lieder f&#252;r Kontra-Alt und Klavier\u201c<\/li>\n<li><strong>Johanna Beyer<\/strong>: Streichquartett Nr. 2 | <strong>Ben Johnston<\/strong>: Streichquartett Nr. 4 \u201eAmazing Grace\u201c | Hilda Paredes: Homenaje a Remedios Varo | <strong>Sky Macklay<\/strong>: Exponential | <strong>Moondog alias L. T. Hardin<\/strong>: Lament I \u201eBird\u2019s Lament\u201c \/ Jazz Book: No. 2 \/ All Is Loneliness, in der Bearbeitung f&#252;r Stimme und Kammerensemble von Christoph Maria Wagner<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jennifer Panara, Mezzosopran; E-MEX-Ensemble, Leitung: Christoph Maria Wagner. Aufnahme aus dem K&#246;lner Funkhaus<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: As serious as your life \u2013 Valerie Wilmer und der Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Valerie Wilmer w&#228;chst im Norden Englands auf, entdeckt ihre Liebe zu Jazz und Blues und beginnt mit 17 ihre publizistische T&#228;tigkeit als Autorin und Fotografin. Die Musik ist f&#252;r sie immer Ausdruck der oft harschen Lebensbedingungen, unter denen sie entsteht. Ihnen sp&#252;rt die Journalistin mit gro&#223;er Empathie nach, in B&#252;chern wie \u201eJazz People\u201c oder \u201eAs serious as your life\u201c. Sie arbeitet schon fr&#252;h auf eine Weise, die man heute intersektional nennt: Mit ausgepr&#228;gtem soziologischen Interesse kritisiert Wilmer den Rassismus der Musikwelt genauso wie das Machotum der Szene und \u2013 setzt mit ihrer Arbeit neue Standards.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: As serious as your life \u2013 Valerie Wilmer und der Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Valerie Wilmer w&#228;chst im Norden Englands auf, entdeckt ihre Liebe zu Jazz und Blues und beginnt mit 17 ihre publizistische T&#228;tigkeit als Autorin und Fotografin. Die Musik ist f&#252;r sie immer Ausdruck der oft harschen Lebensbedingungen, unter denen sie entsteht. Ihnen sp&#252;rt die Journalistin mit gro&#223;er Empathie nach, in B&#252;chern wie \u201eJazz People\u201c oder \u201eAs serious as your life\u201c. Sie arbeitet schon fr&#252;h auf eine Weise, die man heute intersektional nennt: Mit ausgepr&#228;gtem soziologischen Interesse kritisiert Wilmer den Rassismus der Musikwelt genauso wie das Machotum der Szene und \u2013 setzt mit ihrer Arbeit neue Standards.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Wortspiel \u2013 Das Musik-Gespr&#228;ch: Der Dirigent Ingo Metzmacher stellt zusammen mit dem DSO Berlin die Konzertouvert&#252;re \u201eRobert Browning\u201c von Charles Ives vor<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dirigent Metzmacher erl&#228;utert in der Berliner Philharmonie das k&#252;hne Werk des amerikanischen Komponisten Charles Ives. Und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin liefert dazu die ausdrucksstarken Klangbeispiele. Charles Ives (1874-1954) dienten die Wortkunstwerke des englischen Dichters Robert Browning als Inspiration f&#252;r seine Ouvert&#252;re, die aber eigentlich eine eins&#228;tzige Tondichtung ist. Zudem wollte Ives mit seinen musikalischen Mitteln ein Portr&#228;t der besonderen Geistigkeit und Spiritualit&#228;t des Poeten entwerfen. Der Komponist fand in diesem Werk zu einer neuen harmonischen, rhythmischen und melodischen K&#252;hnheit. Und die steht der Komplexit&#228;t und Expressivit&#228;t den Dichtungen Brownings in nichts nach. Die besonderen kompositorischen Verfahren zeigte Dirigent Ingo Metzmacher zusammen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, einem der Deutschlandradio-Klangk&#246;rper, bei seinem Casual Concert im Januar 2018, wir wiederholen die Sendung vom 3. Juni 2018.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Der Chor des Bayerischen Rundfunks<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Arvo P&#228;rt<\/strong>: \u201eMiserere\u201c (Anna-Maria Palii, Sopran; Benno Schachtner, Countertenor; Andrew Lepri Meyer, Moon Yung Oh, Tenor; Thomas Hamberger, Bass; &#246;sterreichisches ensemble f&#252;r neue musik: Howard Arman); <strong>Sven-David Sandstr&#246;m<\/strong>: \u201eAve Maria\u201c (Gustaf Sj&#246;kvist); <strong>Samuel Barber<\/strong>: \u201eAgnus Dei\u201c, op. 11 (Klaas Stok)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Mit einer Rezension von neuester Literatur zu Wolfgang Rihm, der am 13. M&#228;rz 2022 seinen 70. Geburtstag feiert und einer Vorschau auf das Festival Imago Dei, das erstmals unter der k&#252;nstlerischen Leitung von Nadja Kayali stattfindet. Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc97196234\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 10.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Festival Time:Spans \u2013 Mary Flagler Cary Hall, New York<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufzeichnung vom 21.08.2021. <strong>Amy Williams<\/strong>: \u201ePiano Portraits\u201c (2019-20) | <strong>Erik O\u00f1a<\/strong>: \u201eJodeln\u201c (1999) | <strong>Amy Williams<\/strong>: \u201eSwitch\u201c (2014). Bugallo-Williams Piano Duo<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Paul Vincent Gunia<\/strong>: \u201eChanges on a Summerday\u201c; \u201eDiscussions\u201c (Sonnleitner Streichquartett); Frank Michael: Streichquartett, op. 96 (Leopolder Quartett); <strong>Hans M&#252;ller-Oertling<\/strong>: Alla marcia; Legende; Burleske (Max Hecker, Fl&#246;te; Kurt Kalmus, Oboe; Gerd Starke, Klarinette; Karl Kolbinger, Fagott; Gottfried Langenstein, Horn); <strong>Roland Muhr<\/strong>: \u201eClusterierte Chaconne\u201c (Roland Muhr, Orgel); <strong>Robert Owens<\/strong>: \u201eFields of Wonder\u201c (John van Kesteren, Tenor; M&#252;nchner Kammerorchester: Hans Stadlmair); <strong>Adolf Pfanner<\/strong>: Sonate (Georg Schmid, Viola; Paul Sanders, Klavier); <strong>Karel Ric\u00e1nek<\/strong>: Streichersuite (Streichergruppe des Sinfonieorchesters des Tschechischen Rundfunks: Vladim\u00edr V\u00e1lek); <strong>Josef Anton Riedl<\/strong>: Vokalise (Liat Himmelheber, Alt; Jan Philip Schulze, Klavier; Wolfram Winkel, Schlagzeug)<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 MusikGlobal: \u201eDie Sonne, der Wein und der Wind der Zeiten\u201c \u2013 Musik aus Armenien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Schomann. Armenien, dieses kleine Land am S&#252;dhang des Kaukasus, verf&#252;gt &#252;ber bemerkenswert alte musikalische Traditionen. Doch durch die Massenmorde w&#228;hrend des Ersten Weltkriegs und sieben Jahrzehnte Sowjetherrschaft war die Verbindung zu diesem Kulturkreis weitgehend unterbrochen. Ihre liturgischen Ges&#228;nge geh&#246;ren zur &#228;ltesten schriftlich &#252;berlieferten Musik der Welt. Zeitgen&#246;ssische Komponisten wie Tigran Mansurian oder Wache Scharafjan sch&#246;pfen aus diesem Fundus, und selbst die ausgesprochen lebendige Jazz- und Pop-Szene Armeniens kommt immer wieder darauf zur&#252;ck. (SWR 2018)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: \u201eWeltb&#252;rgerin aus Basel\u201c \u2013 Ein Portr&#228;t der Musikerin Yumi Ito<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Franzen. S&#228;ngerin, Pianistin, Komponistin, Texterin, Arrangeurin und Bandleaderin: Die 31-j&#228;hrige Baslerin Yumi Ito ist ein Allroundtalent, das sich in Besetzungen vom Solo bis hin zum eigenen elfk&#246;pfigen Orchester ausprobiert. Ideen sammelt sie gern auf Reisen von Island &#252;ber Spanien bis Kalifornien. Die Tochter einer polnischen Operns&#228;ngerin und eines japanischen Konzertpianisten fand mit klassischen Klavierstunden zur Musik, experimentierte dann mit Pop- und Soul-Vocals und absolvierte ein Jazzstudium am international gepr&#228;gten Jazzcampus von Basel. Ihr gr&#246;&#223;tes Anliegen: Komplexit&#228;t und Eing&#228;ngigkeit immer in Balance zu bringen. Das tut sie in ihrer Duo-Arbeit mit dem Pianisten Yves Theiler oder dem Gitarristen Szymon Mika und vor allem mit dem Yumi Ito Orchestra, das neben Bl&#228;sern und Streichern auch Harfe und Mbira vereint.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: ECLAT 2022 \u2013 Pony Says<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lucas G\u00e9rin (Schlagzeug); Felix Nagl (Klavier); Thilo Ruck (Gitarre). Kompositionen von Jessie Marino und Steven Takasugi. (Konzert vom 4. Februar 2022 im Theaterhaus Stuttgart). Neue Formen zwischen analogem und digitalem Wahrnehmen: Nach einem experimentellen Online-Festival 2021 legt ECLAT in diesem Jahr nach und verbindet das Publikum vor Ort mit Online-Zuschauern aus allen Kontinenten und Zeitzonen. Zu den vier B&#252;hnen im Stuttgarter Theaterhaus, die das Festival mit Kammer- und Orchesterkonzerten, Installationen, szenischen Aktionen und Musiktheater bespielt, kommt eine f&#252;nfte, virtuelle B&#252;hne.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik | Die Ratio wird romantisch (3 \/ 4) \u2013 Deutschlands Neue Musik der Siebziger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwischen dem Aufruhr der Studierenden bei den Darmst&#228;dter Ferienkursen 1970 und der Gr&#252;ndung des Ensemble Modern 1980 erstreckt sich in Deutschland (West wie Ost) ein &#228;u&#223;erst bewegtes Jahrzehnt der Neuen Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine vierteilige Sendereihe von Werner Kl&#252;ppelholz. Der Zeitzeuge Werner Kl&#252;ppelholz erz&#228;hlt, wie die ungeheure Politisierung der Tonkunst nach \u201868 allm&#228;hlich in die Innerlichkeit m&#252;ndete, wie die Gesellschaft als Zentrum des Denkens durch das Individuum ersetzt wurde, wie subjektive Strategien objektive Kompositionssysteme abl&#246;sten und welche Gr&#252;nde das alles hatte. In der DDR, wo Komponisten einen listenreichen Kampf im und gegen den sozialistischen Realismus f&#252;hrten, vollzog sich eine paradoxe Gegenbewegung zur BRD; zumindest musikalisch h&#228;tten sich beide deutsche Staaten schon damals vereinigen k&#246;nnen. &#220;berdies wird eine Hitparade der Neuen Musik vorgestellt und die Frage aufgeworfen, ob der Rock \u2018n Roll nicht die bessere Avantgarde sei.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen \u2013 Expressiv und brillant: Die Geigerin Edith Peinemann (*1937)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Norbert Hornig. Der 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 1956 &#246;ffnete der Rostal-Sch&#252;lerin die T&#252;ren zu den Konzerts&#228;len. Edith Peinemann war die erste deutsche Geigerin, der eine internationale Karriere gelang. Sie trat mit vielen bedeutenden europ&#228;ischen Orchestern auf, u.a. mit den Berliner Philharmonikern. Regelm&#228;&#223;ig konzertierte sie auch mit den gro&#223;en US-amerikanischen Sinfonieorchestern und deb&#252;tierte 1965 mit Beethovens Violinkonzert in der Carnegie Hall. Edith Peinemann profilierte sich als hochexpressive Interpretin besonders des romantischen Repertoires und der klassischen Moderne. Als Violin-Professorin unterrichtete sie an der Frankfurter Musikhochschule. Am 3. M&#228;rz konnte die K&#252;nstlerin ihren 85. Geburtstag feiern.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Horizonte: \u201eSpontaneit\u00e0\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Werner Heider<\/strong>: \u201eClosed Doors and Open Windows\u201c (Nino Wenger, Michael Binder, Kira Linn, Saxofon; Tilmann M&#252;ller, Trompete; Matthias Schuller, Posaune; Jonathan Hofmeister, Klavier; Jan F. Brill, Schlagzeug); <strong>Werner Heider\/Klaus Treuheit<\/strong>: \u201espontaneit\u00e0\u201c (Werner Heider, Klaus Treuheit, Klavier); <strong>Klaus Treuheit<\/strong>: Aus \u201eclose range \/ wide range\u201c (Klaus Treuheit, Orgel)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwei Fl&#252;gel, zwei K&#246;pfe, zwei starke Pers&#246;nlichkeiten. Die zwei Komponisten und Pianisten Werner Heider und Klaus Treuheit \u2013 beide in Erlangen beheimatet, beide pr&#228;gende Charaktere im Kulturleben der Region \u2013 trafen sich zum gemeinsamen Improvisieren am Klavier. Zwei Generationen, zwei ganz unterschiedliche Perspektiven: Werner Heider, der seine Partituren pr&#228;zise ausformuliert, gleichzeitig h&#246;chst komplex und kraftvoll, der aber auch aus seiner Leidenschaft f&#252;r den Jazz kein Hehl macht; und Klaus Treuheit, der Freigeist, der vom Jazz kommt und dessen Alben in der New Yorker Improvisationsszene gefeiert werden. \u201eSpontaneit\u00e0\u201c \u2013 unter diesem Titel haben Heider und Treuheit ihre gemeinsamen Aufnahmesessions ver&#246;ffentlicht. Denn spontan war nicht nur die musikalische Begegnung der beiden, sondern auch das Klangergebnis: Ohne Absprachen haben sie sich in ihren Improvisationen aufeinander eingelassen, haben sich gegenseitig Impulse gegeben, sich gegenseitig bereichert, einen Dialog gef&#252;hrt, die Anregungen des jeweils anderen weitergesponnen und in ihre eigene Klangsprache integriert. Musik aus dem Augenblick heraus, aber dank Aufnahmetechnik dauerhaft dokumentiert: BR-KLASSIK Franken stellt die neue CD in \u201eHorizonte\u201c vor.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>The Voice: Kat Edmonson<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Singer-Songwriterin aus Texas schafft etwas Besonderes: Ihre Sopranstimme wirkt qu&#228;kig \u2013 aber auf eine angenehme Art und Weise. In ihren Songs gibt es Jazz-, Folk- und Bossa Nova-Anteile \u2013 ein Vintage-Sound zu modernen Themen. Dar&#252;ber hinaus klingen ihre Versionen der Standards aus dem Great American Songbook unaufgeregt neu und charmant.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Der Wiener Irani Djahan Tuserkani komponiert politische Botschaften \u2013 Djahan Tuserkani im Zeit-Ton Portr&#228;t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMusik war historisch eine von vielen Waffen im Dienste der Interessen der M&#228;chtigen\/Herrschaft\u201c, h&#228;lt der 1936 in Teheran (Iran) geborene Komponist Djahan Tuserkani fest. Er musste 1964 aus dem Iran fliehen, nachdem er aus politischen Gr&#252;nden erst aus der nationalen Rundfunkanstalt entlassen, dann inhaftiert, gefoltert und &#252;ber ihn ein Berufsverbot verh&#228;ngt worden war. Seither lebt er in Wien, wo er von 1965 bis 1975 bei Alfred Uhl, Roman Haubenstock-Ramati (Komposition), Paul Kont (Medienkomposition) und Dieter Kaufmann (elektroakustische Musik) studiert hat. Djahan Tuserkani arbeitete als freischaffender Komponist und unterrichtete ab 1980 an einem Wiener Gymnasium. Gepr&#228;gt von den Erlebnissen in seiner Jugend in Teheran, &#252;bermitteln seine Kompositionen eine starke politische Botschaft, die sich in unterschiedlichen Facetten gegen die Vereinnahmung der Freiheit des Einzelnen richtet. So wie etwa \u201eNostalgie des Gefangenen\u201c, uraufgef&#252;hrt beim Festival H&#246;rg&#228;nge 1997 im Wiener Konzerthaus, \u201eResistance \u2013 ein Traum nach Vorw&#228;rts\u201c basierend auf Texten von Erich Fried und Peter Turrini (2000) oder \u201eVerstrahlt \u2013 verdr&#228;ngt \u2013 vergessen. Fragen nach Tschernobyl\u201c (2006) zur Er&#246;ffnung einer Greenpeace-Ausstellung mit Fotos von Robert Knoth, das vom Ersten Frauen-Kammerorchester uraufgef&#252;hrt worden ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#220;ber seinen k&#252;nstlerischen Zugang h&#228;lt Djahan Tuserkani fest, dass es \u201ein Anwendung der ,Kritischen &#196;sthetik\u2019 gilt, Musik so zu komponieren, dass sie auch als Mittel gegen Herrschaftsinteressen verstanden werden soll\u201c. Daf&#252;r hat er seine eigene Klangsprache etabliert: \u201eIm Aufeinandertreffen von Terzen, die jeweils durch ein differenziertes Metrum getrennt sind, entsteht Reibung und Widerspruch. Diesen Klangkomplex definiere ich in Anlehnung an diverse Arten von ,Ismen\u2019 \u2013 wie z.B. Barbarismus, Imperialismus, Impressionalismus, Bruitismus \u2013 als ,Terzismus\u2019.\u201c In diesem Zeit-Ton-Portr&#228;t von Djahan Tuserkani werden Ausschnitte aus seinen zentralen Werken zu h&#246;ren sein sowie ein ausf&#252;hrliches Gespr&#228;ch mit dem 85j&#228;hrigen Komponisten. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc97196235\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 11.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Theo Rossmann<\/strong>: Musik f&#252;r Orchester (M&#252;nchner Philharmoniker: Rudolf Alberth); <strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eSammelsurium Nr. 1\u201c (Matthew Sadler, Paul H&#252;bner, Matthew Brown, Thilo Steinbauer, Trompete); <strong>Alexander Strauch<\/strong>: \u201eKampf von \u00c1smund und Hildebrand\u201c (Roman Payer, Tenor; Timothy Sharp, Bariton; Ensemble Schwerpunkt: Peter Tilling); <strong>Kurt Strom<\/strong>: Bl&#228;sersuite (Ludwig Heibl, Horn; Paul Lachenmeir, Manfred Klette, Trompete; Lothar Zirkelbach, Posaune); <strong>Elke Tober-Vogt<\/strong>: \u201eMeditation und Verwandlung\u201c (Th&#252;ringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); <strong>Detlef Wolter<\/strong>: F&#252;nf Miniaturen (Detlef Wolter, Klavier)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lebenszeit \u2013 Werden &#196;ngste wieder wach?: Wie gehen &#196;ltere mit dem Ukraine-Krieg um?<br \/>\n<\/strong>Am Mikrofon: D&#246;rte Hinrichs<\/p>\n<p>14:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>In Concert: Jazzrausch Bigband beim Festival JazzBaltica, Juni 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">House, Electro und Techno in &#214;1!? Ja, das kann und darf schon sein, nicht nur, weil die Damen und Herren der M&#252;nchner Jazzrausch Bigband auch Beethoven im Programm haben, sondern weil Techno, Electro oder House nicht unbedingt das sind, woran man vielleicht denkt, sobald diese Musikstile von einer eingefleischten Jazzband bedient werden. Seit 2014 sind die 25 Musikerinnen und Musiker des Ensembles aktiv, 2015 avancierten sie zur Hausband im M&#252;nchner Harry Klein, einem der renommiertesten Tanz-Clubs Europas, und eroberten von dort aus beharrlich Jazzfans in aller Welt -mit durchschnittlich 120 Konzerten im Jahr. Am 27. Juni 2021 war die Jazzrausch Bigband beim Festival JazzBaltica im mond&#228;nen Ostseebadeort Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein zu Gast und begeisterte mit ihrer tats&#228;chlich berauschenden Verschmelzung von Bigband-Sound und fetten Tanzgrooves.<\/p>\n<p>19:05 bis 22:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Ernst Krenek: \u201eJonny spielt auf\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Live aus dem M&#252;nchner G&#228;rtnerplatztheater<\/p>\n<p>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Mikrokosmos \u2013 Die Kulturreportage: Das E-WERK in Luckenwalde: Kunst im Kraftwerk<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nina Hellenkemper. Produktion: Deutschlandfunk 2022<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">30 Kilometer vor Berlin, in Luckenwalde, haben zwei Kunstschaffende ein &#252;ber 100 Jahre altes Braunkohle-Kraftwerk als Zentrum f&#252;r zeitgen&#246;ssische Kunst wiederbelebt. Hier wird nicht nur Kunst, sondern auch Strom produziert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Internationale K&#252;nstler und K&#252;nstlerinnen stellen in der Turbinenhalle aus. In den Werkst&#228;tten baut der k&#252;nstlerische Leiter Pablo Wendel Skulpturen, die selber Strom produzieren. Ein altes Feuerwehrauto wurde so umgebaut, dass es als mobile B&#252;hne durch die Lande fahren kann. Mit Hilfe vieler Ortsans&#228;ssiger wurde auch das alte Elektrizit&#228;tswerk wieder ans Laufen gebracht. Statt Braunkohle wird jetzt Abfallholz verwertet. Der \u201eKunststrom\u201d, der nicht im Geb&#228;ude verbraucht wird, wird ins &#246;ffentliche Stromnetz eingespeist, um mit den Erl&#246;sen wieder Kunstprojekte zu finanzieren \u2013 ein nachhaltiger Kunst-Strom-Kreislauf und ein ungew&#246;hnlicher Weg zu mehr k&#252;nstlerischer Autonomie.<\/p>\n<p>19:30:00\u00a0 | &#214;1<br \/>\n<strong>In Concert: Live aus dem KlangTheater. Schlagzeuger J&#246;rg Mikula zu Gast im Wiener KlangTheater <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">J&#246;rg Mikula einen Schlagzeuger zu nennen, ist eine glatte Untertreibung: Er ist ein Mann, der ganz allein und ganz behutsam die Trommeln zum Sprechen und die Becken zum Singen bringt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2013 hat der geb&#252;rtige Grazer mit Wahlheimat Wien, den man u. a. aus dem Ensemble Donauwellenreiter kennt, und der aktuell auch im Quintett von S&#228;nger-Akkordeonist Stefan Sterzinger aktiv ist, bereits mit dem Soloalbum \u201eDrumsongs\u201c die Ohren spitzen lassen. 2021 ist der Nachfolger \u201eMusic for Drums\u201c erschienen. Hier taucht man ein in einen faszinierenden Mikrokosmos der Kl&#228;nge, filigran und vielschichtig, zugleich gepr&#228;gt von Reduktion und struktureller Klarheit. Allein der krispe, kristalline Klang eines Beckens, er kann bei J&#246;rg Mikula zum Ereignis werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Gast von Andreas Felber spricht J&#246;rg Mikula im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses &#252;ber die Herausforderungen des Schlagzeug-solo-Spiels und gibt Kostproben seiner Musik live zum Besten.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: \u201eJolifanto bambla \u00f4 falli bambla\u201c \u2013 DADA gestern und heute<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Theda Weber-Lucks. (Wdh. v. 17.07.2016). Mehr als einhundert Jahre ist es her, dass sich K&#252;nstler aller Sparten in Z&#252;rich zusammenschlossen, um etwas Neues zu wagen. Mitten im ersten Weltkrieg wollten sie der b&#252;rgerlichen Gesellschaft einen Spiegel vorhalten. Literatur-, Musik-, und Theaterleute waren sich einig, dass dies am besten ginge, wenn man Klamauk mit Hintersinn verbindet. Unsere Autorin Theda Weber-Lucks hat sich in Z&#252;rich die Geburtsst&#228;tte des DADA, das \u201eCabaret Voltaire\u201c in der Spiegelgasse 1 einmal n&#228;her angeschaut. Doch DADA ist nicht nur eine historische Erscheinung. DADA lebt weiter, vor allem in der Neuen Musik<\/p>\n<p>22:20:00\u00a0 | &#214;1<br \/>\n<strong>Am Ende des Regenbogens oder: Zwischen Kitsch und Genie. Zum 75. Geburtstag von Elton John <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r viele Lebenssituationen haben seine Songs den passenden Ausdruck gefunden, im Leben vieler Menschen war seine Musik begleitender Soundtrack. Lady Diana hat er mit dem Song \u201eCandle in the Wind\u201c, f&#252;r sie umgeschrieben, ein Denkmal gesetzt. Elton Johns Lieder illustrieren, wie auch seine Biographie, worauf es im Pop ankommt: Gef&#252;hle zu treffen und eine imaginierte Welt zu erschaffen \u00addabei auch sich selbst so zu kreieren, wie es sich richtig anf&#252;hlt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein glamour&#246;ses oder auch nur selbstbestimmtes Leben ist Reginald Kenneth Dwight nicht unbedingt in die Wiege gelegt, als er am 25. M&#228;rz 1947 im Londoner Vorort Pinner zur Welt kommt. Der misslaunig\u00admissbilligende Vater sollte sp&#228;ter Gegenstand eines Songs werden. Musik aber packt ihn, besonders Jazz und Rock\u2019n\u2019Roll, und nach anf&#228;nglicher klassischer Ausbildung beginnt seine Laufbahn als Pianist und S&#228;nger, Bandleader und Entertainer.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ab 1969 erscheinen Schallplatten in dichter Folge, &#252;ber 30 bis rund 60 Album sind es bis heute geworden (je nach Z&#228;hlung, ohne Kompilationen). Schon die Single \u201eYour Song\u201c vom Zweitling \u201eElton John\u201c 1970 bringt Top-Charts-Platzierungen und den Durchbruch auch in den USA, wo John im selben Jahr erfolgreich auftritt. Elaborierte Outfits, markante Brillen, glitzernde Sakkos, extravagante H&#252;te und Plateaustiefel geh&#246;r(t)en zu Elton Johns Markenzeichen wie der eine oder andere Skandal -rund um Alkohol-und Drogenkonsum, aber auch um sein Coming Out als bisexuell. 2005 sind John und sein langj&#228;hriger Freund David Furnish unter den ersten eingetragenen Partnern im Vereinten K&#246;nigreich, 2014 heiraten sie. Elton Johns Aussage, dass Jesus die gleichgeschlechtliche Ehe bef&#252;rworten w&#252;rde (wie erst recht seine Beschreibung von Jesus \u201eals mitf&#252;hlendem, intelligentem schwulen Mann\u201c) bringen ihm den Zorn religi&#246;ser Fundamentalisten und Todesdrohungen ein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sir Elton John (seit 1998 im Ritterstand) ist ein Gro&#223;spender f&#252;r humanit&#228;re Anliegen, vor allem den Kampf gegen AIDS, oder auch \u201eseinen\u201c Fu&#223;ballklub Waterford F. C., dessen Pr&#228;sident er zeitweilig war. Die Mittel daf&#252;r stammen aus rund 300 Millionen verkauften Tontr&#228;gern, die ihn zu einem von einer kleinen Handvoll erfolgreichster Megastars aller Zeiten machen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 2018 befindet sich Elton John auf seiner fast f&#252;nfj&#228;hrigen Abschiedstournee \u201eGoodbye Yellow Brick Road\u201c, geplant bis J&#228;nner 2023. Zwischendurch gratuliert ihm die Spielr&#228;ume Nachtausgabe mit G&#228;sten, Gespr&#228;chen und vielen seiner Lieder zum 75. Geburtstag.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc97196236\"><\/a>sa \u2013 12.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00\u00a0 | &#214;1<br \/>\n<strong>(Fortsetzung). Am Ende des Regenbogens oder: Zwischen Kitsch und Genie. Zum 75. Geburtstag von Elton John <\/strong><\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Das Musik-Feature: \u201eGoing mad with schmaltz!\u201c \u2013 Max Steiner \u2013 ein Wiener in Hollywood<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Frey. \u201eGive me thirty-two bars of schmaltz! (Gebt mir 32 Takte Schmalz!)\u201c, lautete die Maxime Leo Forbsteins \u2013 Anfang der 1930er Jahre Musikchef der Warner Brothers. Und diese Maxime pr&#228;gte die &#196;sthetik des damals noch neuen Mediums Tonfilm \u2013 nicht nur in den zahllosen Filmschlagern von Broadwaygr&#246;&#223;en wie George Gershwin oder Cole Porter, sondern auch in jenen symphonischen Soundtracks, die zum musikalischen Markenzeichen Hollywoods werden sollten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Pionier auf diesem Gebiet war Max Steiner, ein Meister sp&#228;tromantischer Klangmischungen aus Wien. Er stammte aus einer regelrechten Operettendynastie: Sein Gro&#223;vater, Maximilian Steiner, war zu Johann Strau&#223;\u2019 Zeiten Direktor des legend&#228;ren Theaters an der Wien. Sein Vater, Gabor Steiner, war Besitzer des gr&#246;&#223;ten Vergn&#252;gungsparks im Prater: Venedig in Wien. Dort dirigierte Max schon im Alter von zw&#246;lf Jahren Operetten, komponierte bald eigene und parodierte 1906 Franz Leh\u00e1rs \u201eLustige Witwe\u201c. Nach Umwegen &#252;ber Berlin, London und New York landete er 1929 schlie&#223;lich in Hollywood \u2013 der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Tonfilm verlangte nach Musik und Steiner gab sie ihm. Er wurde zum \u201efather of fim music\u201c, erhielt drei Oscars und komponierte Musik zu &#252;ber 300 Filmen, darunter Klassiker wie \u201eKing Kong\u201c, \u201eVom Winde verweht\u201c und \u201eCasablanca\u201c.<\/p>\n<p>19:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Luigi Nono: \u201eAl gran sole carico d\u2019amore\u201c (\u201eUnter der gro&#223;en Sonne von Liebe beladen\u201c) \u2013 Live aus Mainz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Libretto von Luigi Nono und Juri Petrowitsch Ljubimow auf Texte von Gramsci, Marx, Gorki, Brecht, Pavese, Rimbaud, Lenin, Fidel Castro und Che Guevara<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 14. M&#228;rz 2020 wollten wir Luigi Nonos Oper \u201eAl gran sole carico d\u2019amore\u201c live &#252;bertragen. Wegen der Pandemiebeschr&#228;nkungen wurde die Premiere abgesagt, wir konnten aber die Aufnahme der Generalprobe senden. Zwei Jahre sp&#228;ter unternimmt das Staatstheater Mainz einen zweiten Anlauf \u2013 diesmal werden wir live bei der Premiere dabei sein. Taugen Szenen gescheiterter Revolution und Aufst&#228;nde der letzten drei Jahrhunderte als Stoff f&#252;r eine Oper? Die Mail&#228;nder Scala beauftragte 1972 den Komponisten Luigi Nono. Seiner Ansicht nach geh&#246;rt die Revolution zum Leben, sind Aufst&#228;nde menschliche Naturereignisse. Oper muss von den politischen, von den gro&#223;en Dingen erz&#228;hlen, auch von der Pariser Kommune, der Russischen Revolution. Oper soll und darf den Streik der Turiner Fiat-Arbeiter beschreiben und auch historische Frauenfiguren in den Mittelpunkt r&#252;cken. Nonos \u201eAl gran sole carico d\u2019amore\u201c ist eine politische Oper, denn sie basiert auf politischen Texten.<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Bielefelder Mittwochskonzerte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der erfrischende A Cappella Gesang des preisgekr&#246;nten Frauen-Sextetts Sjaella aus Leipzig verzaubert ebenso wie das Ajam Quartet aus Berlin mit seinem bewegenden Instrumentalspiel.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Offen f&#252;r neue Einfl&#252;sse und mit dem Mut, musikalische und thematische Grenzen auszudehnen, stimmt das A Cappella Ensemble Sjaella sowohl Lieder und Arien aus dem 17. Jahrhundert an als auch zeitgen&#246;ssische Kompositionen und alte Volksweisen aus dem Norden Europas. Schon als 12-J&#228;hrige haben die sechs Frauen ihre Gruppe gegr&#252;ndet, deren Namen vom schwedischen Wort \u201esj&#228;l\u201c abgeleitet ist, das \u201eSeele\u201c bedeutet. Ajam bezeichnet dagegen eine der acht Haupttonleitern der arabischen Musik. Das Ajam Quartet kombiniert &#228;gyptische Kompositionen mit lateinamerikanischen Rhythmen sowie t&#252;rkische Kompositionen und Volkslieder aus Albanien in hochanspruchsvoller Art mit klassischer europ&#228;ischer Spielart. In ihrem breit gef&#228;cherten Programm haben die vier Instrumentalisten syrischer, russisch-j&#252;discher, israelischer und deutscher Herkunft aber auch Kompositionen von Beethoven und eigene St&#252;cke.. Aufnahmen aus der Rudolf-Oetker-Halle<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Sax in a Raga Mood \u2013 Aufnahmen mit John Handy, Roger Hanschel, Rudresh Mahanthappa, Jan Garbarek und Charlie Mariano<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J&#252;rgen Schaal. Schon John Coltrane sp&#252;rte die Seelenverwandtschaft zwischen modalem Jazz und indischer Musik. \u201eWenn ich Ravi Shankars Musik h&#246;re, w&#252;rde ich sie am liebsten kopieren\u201c, sagte er \u2013 \u201enicht Note f&#252;r Note, aber den Geist, der dahinter steckt.\u201c Der Zauber der indischen Musik hat immer wieder Jazzsaxofonisten dazu inspiriert, sich mit mikrotonalen Techniken des Raga auseinanderzusetzen. \u201eEs ist ein komplexes System der Ornamentierung\u201c, sagt der amerikanische Saxofonist Rudresh Mahanthappa. \u201eDazu geh&#246;rt, dass man zwischen den T&#246;nen gleitet. Du spielst ein bisschen dar&#252;ber und darunter.\u201c<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal \u2013 Friedrich Gauwerky spielt Wolfgang Rihm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Wolfgang Rihm<\/strong>: Streichtrio op. 9 (1970\/71) \/ \u201eGrat\u201c f&#252;r Violoncello solo (1972) \/ \u201evon weit\u201c f&#252;r Violoncello und Klavier (1993) und andere Werke<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alexandra Greffin-Porath, Violine; Axel Porath, Viola; Friedrich Gauwerky, Violoncello; Florian Uhlig, Klavier. Aufnahmen vom November 2021 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K&#246;ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Klaus Gehrke. Wolfgang Rihm gilt heute in Deutschland als einer der namhaftesten Gegenwartskomponisten. Am 13. M&#228;rz 1952 in Karlsruhe geboren, studiert er dort bereits mit 16 Jahren Musiktheorie und Komposition. Der Student von Werner Velte und Wolfgang Fortner folgt indes nicht der Darmst&#228;dter Schule. Rihm treibt vielmehr ein \u201esubjektives Ausdrucksbed&#252;rfnis\u201c, was ihn zeitweise der Str&#246;mung der \u201eneuen Einfachheit\u201c zuordnet. Sein Fr&#252;hwerk orientiert sich an der Zweiten Wiener Schule, sp&#228;ter geben ihm literarische Texte und Bildende Kunst Referenz und Schaffensantrieb. Viele Jahre setzt er sich mit der in Moderne-Kreisen verp&#246;nten Sp&#228;tromantik auseinander und verarbeitet deren Elemente mittels der Klangsprache und der Techniken des Postserialismus. Anl&#228;sslich des 70. Geburtstags des Komponisten hat der K&#246;lner Violoncellist Friedrich Gauwerky mit befreundeten Musikern eine Auswahl aus Rihms fr&#252;her Kammermusik im Deutschlandfunk eingespielt, die in 2022 beim Label WERGO erscheint.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: \u201eNordic Jazz\u201c \u2013 Fact or Fiction?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diesmal widmet sich die Sendung dem Ph&#228;nomen \u201eNordic Jazz\u201d beziehungsweise der Frage: Gibt es ihn denn &#252;berhaupt, den \u201eNordischen Jazz\u201d? Ist das ein Marketing Begriff oder ein Genre? Konrad Bott mit einem Streifzug, der unter anderem auch Nils Landgren und nat&#252;rlich auch das Esbj&#246;rn Svensson Trio beinhaltet.<\/p>\n<p>23:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Madeleine Kaindl im Studio, das Dudek\/Sasse-Quartett bei den INNt&#246;nen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Madeleine Joel Kaindl beehrt das Jazznacht-Studio mit ihrer Anwesenheit und einem bemerkenswerten Deb&#252;t im Talon. Die junge Saxofonistin, S&#228;ngerin und &#214;1-Jazzstipendiatin 2021 ver&#246;ffentlichte im J&#228;nner 2022 ihre pers&#246;nliche Verneigung vor Hildegard Knef in Album-Form. \u201eAlles oder nichts\u201c lautet der Titel, den die geb&#252;rtige M&#252;hlviertlerin mit ihrer hochkar&#228;tig besetzten Band Madeleine Joel &amp; the Hildeguards am 16. M&#228;rz 2022 im Gro&#223;en Sendesaal des Wiener Radiokulturhauses pr&#228;sentiert. Dem Jazznacht-Publikum verr&#228;t die Musikerin, wie es dazu kam, wieso sie Dexter Gordon verehrt und welche Pl&#228;ne sie aktuell sonst noch ausheckt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auch der &#214;1-Konzertmitschnitt kommt diesmal aus ober&#246;sterreichischen Landen. Am 31. Juli 2021 bespielte das Gerd Dudek\/Martin Sasse-Quartett in sommerlicher Frische die Open-Air-B&#252;hne auf Paul Zauners Buchmannhof im Innviertler Sauwald. Der zu diesem Zeitpunkt 83-j&#228;hrige Gerd Dudek am Tenorsaxofon, selbst eine lebende Legende der deutschen Jazzszene, verbreitete im Programm \u201eTribute to John Coltrane\u201c nicht nur den virtuosen Spirit des Gro&#223;meisters, sondern auch eine angenehme L&#228;ssigkeit, deren Drive ansteckend wirkte. Martin Sasse, westf&#228;lischer Tastenmagier, und die Kompagnons Martin Gjakanovski (Kontrabass) und Paul H&#246;chst&#228;dter (Schlagzeug) brillierten als bestens eingespieltes Team, das daf&#252;r sorgte, dass an diesem Sommernachmittag im Gr&#252;nen keine Zehe stillstehen wollte. Genau das Richtige f&#252;r eine kalte Winternacht !<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Musik der Welt: Musikalische Entdeckerin \u2013 Der katalanischen Sopranistin Montserrat Figueras zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Portr&#228;t von Susanne Schmerda. Eine Stimme der Emotion und des Lichtes, z&#228;rtlich und ungemein ausdrucksstark, biegsam und klar, von engelsgleicher Reinheit und Sch&#246;nheit \u2013 mit diesen Worten wurde der Sopran von Montserrat Figueras immer wieder gepriesen, und dies &#252;ber vierzig Jahre hinweg, von ihren ersten Auftritten Anfang der 70er Jahre bis August 2011, wenige Monate vor ihrem Tod. Sie erweckte uralte Wiegenlieder und spanische Romanzen zu neuem Leben, Arien, Klagelieder, Madrigale und Ges&#228;nge zum Lob der Jungfrau Maria, vom fr&#252;hen Mittelalter bis zum Sp&#228;tbarock, von Monteverdi bis Mozart. Mit gro&#223;er Leidenschaft lie&#223; sie dabei vergessene Ges&#228;nge wieder erklingen und entdeckte neben dem christlichen Repertoire auch die Lieder der Mauren und der sephardischen Juden wieder.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihre Wiederentdeckungen von alter Musik hatten nie etwas museales, sondern waren stets beseelt von einer gro&#223;en Lebendigkeit und Frische, sie wirkten immer authentisch, immer verbunden mit dem Hier und Jetzt ihres eigenen Lebens. Damit verlieh die katalanische Sopranistin jeder Textsilbe, jeder Note und Phrasierung gro&#223;e Glaubw&#252;rdigkeit. \u201eMontserrat Figueras\u2019 Stimme bet&#246;rt ohne falsche Effekte, ohne oberfl&#228;chliche K&#252;nstlichkeit, nur vermittels der unterschiedlichen, immer eindr&#252;cklichen Melodien\u201c, beschrieb es einmal ihr Ehemann, der Gambist und Dirigent Jordi Savall. Mit ihm hatte die am 15. M&#228;rz 1942 in Barcelona geborene S&#228;ngerin 1974 das Ensemble Hesp\u00e8rion XX gegr&#252;ndet, um die Musik der iberischen Halbinsel und des gesamten Mittelmeerraums wieder aufleben zu lassen, vom Maghreb &#252;ber den Balkan und den Nahen Orient bis zum franz&#246;sischen Okzitanien. Von ihrer symbiotischen Gemeinschaft mit Jordi Savall, den sie \u201emeine Lebensinspiration\u201c nannte, zeugen viele musikalische Sternstunden auf CD.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc97196237\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 13.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Madeleine Kaindl im Studio, das Dudek\/Sasse-Quartett bei den INNt&#246;nen<\/strong><\/p>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Interpretationen: Wenn der Bariton schweigt \u2013 Wolfgang Rihm und seine Liedkompositionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast: Steffen Schleiermacher, Pianist und Komponist. Moderation: Olaf Wilhelmer<\/p>\n<p>17:10:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Zum 100. Geburtstag von Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der US-amerikanische Tenosaxofonist Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis ist nicht zuletzt als langj&#228;hriges Mitglied der Count Basie Bigband in die Jazzgeschichte eingegangen. Der Geburtstag des Mannes aus New York j&#228;hrte sich am 2. M&#228;rz zum 100ten mal. Seinen Spitznamen bekam \u201eJaws\u201c, als er, um Tantiemenzahlungen zu vermeiden, einen bekannten Jazzstandard unter dem Namen \u201eLockjaw\u201c (Kieferstarrkrampf) bei der Verwertungsgesellschaft anmeldete. Gerne hat Davis auch mit anderen Tenoristen musiziert, etwa 1960 mit seinem gro&#223;en Vorbild Coleman Hawkins oder sp&#228;ter mit Jonny Griffin. Und sehr gerne hat er im Wiener Jazzland mit verschiedenen &#246;sterreichischen Ensembles gespielt. Im Rahmen dieser Engagements sind u.a. auch Aufnahmen mit dem Wiener Gitarristen Karl Ratzer entstanden. Relativ jung starb der immer so vital wirkende Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis 64-j&#228;hrig in Kalifornien an Lymphdr&#252;senkrebs.<\/p>\n<p>18:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Nachspiel. Feature: Jugend ohne Bewegung \u2013 Sport in Pandemiezeiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Knut Benzner. Dass Sport hilft, in Form zu bleiben, abwehrstark und fit im Kopf, wer wollte das bestreiten? Gerade junge Menschen brauchen dar&#252;ber hinaus den damit verbundenen sozialen Austausch, den direkten Kontakt. Weitere Einschr&#228;nkungen der Bewegungsspielr&#228;ume sorgen da eher f&#252;r weiteren Verdruss. Und Schach im Internet oder eSport funktionieren als Ausgleich nur bedingt. Damit Kinder und Jugendliche wieder zur&#252;ckfinden zur Normalit&#228;t, hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Aktionsprogramm aufgelegt. So sollen auch zus&#228;tzliche Sportangebote finanziert werden. Dem Deutschen Olympischen Sportbund, Dachverband des deutschen Sports, liegt dabei am Herzen, dass vor allem die junge Generation bei allen Ma&#223;nahmen privilegiert wird. Wie sieht das in der Praxis aus und reicht das, um Vers&#228;umtes aufzuholen?<\/p>\n<p>19:34:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Beate Reiermann &amp; Edith Lettner im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Wiener Gitarristin Beate Reiermann hat nach ihrem Studium an der Universit&#228;t f&#252;r Musik und darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt im Rahmen zahlreicher Auslandsaufenthalte, Workshops und Masterclasses mit viel Abenteuerlust ihren stilistischen Horizont in Richtung Jazz und traditioneller Musik aus aller Welt -etwa aus Lateinamerika oder aus Nahost -erweitert. Hervorstechend ist dabei ihre Leidenschaft f&#252;r die Flamencogitarre, f&#252;r die Reiermann nach Spanien ging, wo sie an der Escola Superior de M\u00fasica de Catalunya in Barcelona studierte. F&#252;r die im Studio 2 des Wiener Funkhauses anberaumte Radiosession hat Beate Reiermann sich mit der aus Linz stammenden, in den letzten Jahren zwischen Wien, New York und Kanada pendelnden Saxofonistin Edith Lettner zusammengetan, um mit ihr gemeinsam ganz pers&#246;nliche, kosmopolitische Klangwelten zu gestalten. Diese &#214;1 Radiosession wird gef&#246;rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c).<\/p>\n<p>20:00 bis 00:00 | hr2-kultur | WDR3<br \/>\n<strong>\u201eMit feinem Haar, ziseliert: das bin ich auch\u201c \u2013 Wolfgang Rihm zum 70. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zweifelsohne: Wolfgang Rihm, geboren am 13. M&#228;rz 1952 in Karlsruhe, ist einer der wichtigsten deutschen Komponisten der Gegenwart.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lenz \u2013 Joachim Goltz; Oberlin \u2013 Patrick Zielke; Kaufmann \u2013 Raphael Wittmer; sechs Stimmen \u2013 Josefin Feiler, Rebecca Blanz, Marie-Belle Sandis, Maria Polanska, Sergii Moskalchuk, Marcel Brunner. Orchester des Nationaltheaters Mannheim. Leitung: Franck Ollu<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wolfgang Rihm: \u201eJakob Lenz\u201c \u2013 Kammeroper \u2013 (Mitschnitt vom Januar und Februar aus dem Nationaltheater Mannheim)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sein Werk, das alle musikalischen Gattungen umfasst, ist ein Fluss ohne Ufer, ein m&#228;anderndes Netzwerk voller Linien- und Wegf&#252;hrungen. Der gemeinsame Abend von SWR2 und hr2-kultur will den zahlreichen Aspekten im Werk Rihms nachsp&#252;ren. Im Mittelpunkt steht seine Kammeroper \u201eJakob Lenz\u201c in einer neuen Produktion des Nationaltheaters Mannheim. Auch er selbst wird in dieser Sendung ausf&#252;hrlich zu Wort kommen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik zur Sprache bringen \u2013 Wolfgang Rihm \u2013 Von Ulrich Mosch<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ganz gleich ob das Lied Bildnis: Anakreon nach Eduard M&#246;rike, Jagden und Formen f&#252;r Ensemble oder ein Streichquartett aus seiner Feder \u2013 Wolfgang Rihms Musik stellt uns vor einen eigent&#252;mlichen Widerspruch: Dem Ohr scheint sie mit ihrer weithin wohlvertrauten Klanglichkeit einfach zug&#228;nglich und unmittelbar verst&#228;ndlich. Wer aber &#252;ber sie reden m&#246;chte und gar noch sprachlich an k&#252;nstlerisch Wesentliches zu r&#252;hren versucht, dem fehlen schnell die Worte. Wie also diese Musik zur Sprache bringen? Ein Essay &#252;ber Notwendigkeit und Vergeblichkeit des Sprechens &#252;ber Musik.<\/p>\n<p>20:55:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Cassandra Wilson: \u201eNew Moon Daughter\u201c (1995) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist als Ansage zu verstehen, wenn Cassandra Wilson ihr zweites Blue-Note-Album \u201eNew Moon Daughter\u201c von 1995 mit Lewis Allans ikonischem Song \u201eStrange Fruit\u201c er&#246;ffnet -gerade weil sich Billie Holidays Interpretation in das kollektive musikalische Ged&#228;chtnis eingebrannt hat. Wilson gelingt eine aparte, eigenst&#228;ndige Version, was nicht zuletzt an der Instrumentierung und dem exquisit-sperrigen Arrangement liegt. Aus den Kl&#228;ngen von Bass (Lonnie Plaxico), Kornett (Graham Haynes) und Gitarre (Chris Whitley) bricht Wilsons Stimme mit ihrem unverkennbar dunklen, warmen Timbre hervor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf \u201eNew Moon Daughter\u201c mischt Cassandra Wilson Eigenkompositionen mit Interpretationen bekannter Lieder. Hank Williams\u2019 \u201eI\u2019m So Lonesome, I Could Cry\u201c ist da ebenso zu finden wie Neil Youngs \u201eHarvest Moon\u201c. Der S&#228;ngerin gelingt es, jedem der Songs ein eigenes Gewand zwischen Jazz und Americana-Kl&#228;ngen zu verpassen und mit ihrer Stimme spielerisch zwischen den verschiedenen Stimmungen zu changieren. \u201eNew Moon Daughter\u201c ist nach dem gefeierten Blue-Note-Deb&#252;t \u201eBlue Light \u2018til Dawn\u201c von 1993 das zweite Album, f&#252;r das sie mit dem Produzenten Craig Street zusammenarbeitet, und f&#252;r das sie einen Grammy in der Kategorie \u201eBest Jazz Vocal Performance\u201c erh&#228;lt. Ein Album, mit dem Cassandra Wilson den Erfolg des Vorg&#228;ngers prolongiert und die Basis f&#252;r ihre Karriere als eine der bedeutendsten Jazzs&#228;ngerinnen der Gegenwart legt.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Rihm h&#246;ren mit Eleonore B&#252;ning \u2013 Wolfgang Rihm zum Siebziger (1): Eleonore B&#252;ning stellt Lieblings- und Schl&#252;sselwerke vor<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r \u201eZeit-Ton extended\u201c hat die erfahrene Musikjournalistin und neuerdings auch Rihm-Biographin Eleonore B&#252;ning pers&#246;nliche Lieblings- und allgemeine Schl&#252;sselwerke aus dem Schaffen des \u201eallerletzten Gro&#223;komponisten\u201c ausgew&#228;hlt, wie Wolfgang Rihm schon vor zwanzig Jahren bezeichnet wurde: Schlaglichter auf das umfangreiche \u0152uvre eines Beredten, Unerm&#252;dlichen, Wort- und Tongewaltigen zu seinem 70. Geburtstag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dieser Komponist sei ein dreifacher \u201eSonderfall\u201c, stellt B&#252;ning schon im Vorwort ihres neuen Buches \u201eWolfgang Rihm. &#220;ber die Linie\u201c (Benevento) fest: Erstens habe Rihm nie zu einer Schule oder Seilschaft geh&#246;rt und habe auch nichts dergleichen begr&#252;ndet. Vielmehr sei er Einzelg&#228;nger geblieben, \u201eso wie, zum Beispiel, auch Schubert einer war. Er ist nicht ungl&#252;cklich dabei, auch alles andere als ein Eremit.\u201c Zweitens halte er Bach und Beethoven f&#252;r seine Zeitgenossen: \u201eSeine Auffassung vom Fortschritt impliziert, dass er sich R&#252;ckblicke erlaubt, auf Augenh&#246;he. Das hat nichts zu tun mit Epigonentum, auch nicht mit dem allt&#228;glichen Historismus oder der Theorie vom Ende der Geschichte. Rihms Musikbegriff schlie&#223;t einfach nichts aus.\u201c Und drittens habe Rihm nie geschrieben f&#252;r jene \u201eIsolierstation, in die sich die neue Musik hineinman&#246;vriert hatte\u201c, im Gegenteil: \u201eSeine Musik ber&#252;hrt auch Menschen, die keine Lust haben auf Avantgarde.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eleonore B&#252;ning war Musikredakteurin der \u201eZeit\u201c und von 1997 bis 2017 Redakteurin bei der FAZ. Sie moderiert Musiksendungen f&#252;r SWR, RBB und WDR und ist seit 2011 Vorsitzende des Preises der deutschen Schallplattenkritik. Gestaltung: Walter Weidringer<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: Musik zur Sprache bringen \u2013 Wolfgang Rihm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ganz gleich ob das Lied Bildnis: Anakreon nach Eduard M&#246;rike, Jagden und Formen f&#252;r Ensemble oder ein Streichquartett aus seiner Feder \u2013 Wolfgang Rihms Musik stellt uns vor einen eigent&#252;mlichen Widerspruch: Dem Ohr scheint sie mit ihrer weithin wohlvertrauten Klanglichkeit einfach zug&#228;nglich und unmittelbar verst&#228;ndlich. Wer aber &#252;ber sie reden m&#246;chte und gar noch sprachlich an k&#252;nstlerisch Wesentliches zu r&#252;hren versucht, dem fehlen schnell die Worte. Wie also diese Musik zur Sprache bringen? Ein Essay &#252;ber Notwendigkeit und Vergeblichkeit des Sprechens &#252;ber Musik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2007.03.22%E2%80%9313.03.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F03%2F06%2Fdie-radiowoche-vom-07-03-2213-03-2022%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Die%20Radiowoche%20vom%2007.03.22%E2%80%9313.03.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F03%2F06%2Fdie-radiowoche-vom-07-03-2213-03-2022%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Die &#220;bersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. 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