{"id":25267,"date":"2022-02-27T12:00:52","date_gmt":"2022-02-27T11:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25267"},"modified":"2022-02-24T12:48:50","modified_gmt":"2022-02-24T11:48:50","slug":"die-radiowoche-vom-28-02-2206-03-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2022\/02\/27\/die-radiowoche-vom-28-02-2206-03-2022\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 28.02.22\u201306.03.2022"},"content":{"rendered":"<h1><a name=\"_Toc94092523\"><\/a><a name=\"_Toc94612918\"><\/a><a name=\"_Toc95139800\"><\/a><a name=\"_Toc95984816\"><\/a><a name=\"_Toc96585910\"><\/a><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><\/h1>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 09. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc96585911\">mo \u2013 28.02.2022. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc96585912\">di \u2013 01.03.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc96585913\">mi \u2013 02.03.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc96585914\">do \u2013 03.03.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc96585915\">fr \u2013 04.03.2022. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc96585916\">sa \u2013 05.03.2022. 12<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc96585917\">so \u2013 06.03.2022. 16<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc96585911\"><\/a>mo \u2013 28.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>12:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Viera Jan\u00e1r&#196;?ekov\u00e1, \u201eH&#246;r-Herausforderin\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Kl&#228;ngen experimentieren, das ist Metier der deutsch-slowakischen Komponistin Viera Jan\u00e1r&#196;?ekov\u00e1. Der Weg zu einer eigenen Klangsprache f&#252;hrt die Musikerin von Bratislava und Prag &#252;ber Kanada nach Deutschland. Erst in der Mitte ihres Lebens beginnt die Pianistin zu komponieren. Autodidaktisch.<\/p>\n<p>19:30:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>On stage live aus dem Wiener RadioKulturhaus: Franui und Nikolaus Habjan interpretieren Georg Kreisler <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Juli 2022 j&#228;hrt sich der Geburtstag des Wiener Chansonniers Georg Kreisler zum 100. Mal, und die Osttiroler Musicbanda Franui nimmt dies zum Anlass, einige seiner ber&#252;hmt-ber&#252;chtigten Lieder neu zu interpretieren. Die S&#228;nger\/innenrolle nimmt dabei in erster Linie \u201eLady Bug\u201c ein, die Soubrette, die nach eigenen Angaben bereits seit 15 Jahren auf Abschiedstournee ist. Hinter der charmanten, alten Dame, die mal melancholisch wirkt, dann wieder in bitterb&#246;sen Texten zum Sarkasmus neigt, steckt Nikolaus Habjan -und der aus Graz stammende S&#228;nger, Kunstpfeifer und Puppenspieler wei&#223; diese seine Figur und verwandte Charaktere wie immer genial in Szene zu setzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kreisler-Hits wie \u201eAlles nicht wahr\u201c, \u201eEverblacks\u201c, \u201eTauben vergiften\u201c, oder \u201eDer Staatsbeamte\u201c werden auf diese Weise ebenso neu interpretiert wie noch zu entdeckende Lieder des vielseitigen Musiker-Dichters, der als Kind einer j&#252;dischen Familie 1938 in die USA emigrieren musste, dort 1943 die US-amerikanische Staatsb&#252;rgerschaft annahm und 1955 wieder nach &#214;sterreich zur&#252;ckkehrte, das ihm in der Folge nicht mehr so recht zur Heimat werden wollte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Franui, das mit Hackbrett, Harfe, Zither, Violine, Kontrabass, Akkordeon sowie allerlei Holz-und Blechblasinstrumenten bewehrte Ensemble um Trompeter Andreas Schett, fasst Kreislers Lieder in transparente, facettenreiche, vielf&#228;rbige Klanggef&#252;ge ein, die die launischen, tiefsinnigen Texte der Chansons voll zur Geltung kommen lassen.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Neue Musik aktuell<\/strong><\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Viera Jan\u00e1r&#196;?ekov\u00e1, \u201eH&#246;r-Herausforderin\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Kl&#228;ngen experimentieren, das ist Metier der deutsch-slowakischen Komponistin Viera Jan\u00e1r&#196;?ekov\u00e1. Der Weg zu einer eigenen Klangsprache f&#252;hrt die Musikerin von Bratislava und Prag &#252;ber Kanada nach Deutschland. Erst in der Mitte ihres Lebens beginnt die Pianistin zu komponieren. Autodidaktisch.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Zeitgen&#246;ssische Musik als Ritus \u2013 Donaueschinger Musiktage 2021. Das Omnibus-Ensemble aus Tashkent<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Donaueschinger Musiktage feierten 2021 ihr 100-Jahr-Jubil&#228;um. Aus diesem Anlass haben sie sich ein besonders Projekt &#252;berlegt \u2013 sie sp&#252;rten Ensembles und Musikschaffenden nach, die in Donaueschingen und Europa noch nicht &#252;berall bekannt sind und \/ oder deren Konzepte der Interpretation zeitgen&#246;ssischer Musik anders sind als hierzulande gewohnte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Omnibus-Ensemble aus Tashkent spielt zeitgen&#246;ssische Kompositionen und ist weltweit aktiv. So weit so gut.\u00a0 Bei den Donaueschinger Musiktagen 2021 ist es im Rahmen Schwerpunkts \u201eDonaueschingen global\u201c aufgetreten. Denn so manches ist anders als beim H&#246;ren und Sehen der bekannten Ensembles f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik. Das Omnibus-Ensemble arbeitet eng mit den Komponierenden zusammen und das auf besondere Art und Weise. Ein fertiges St&#252;ck wird nicht eins zu eins interpretiert, sondern dramaturgisch mit anderen St&#252;cken und &#220;berg&#228;ngen zu einer Gesamtperformance verwoben. Performatives geh&#246;rt genauso wie die Interpretation der Musik zum Konzept. Und nicht strahlen die Musikerinnen und Musiker eine eine unglaubliche Pr&#228;senz aus Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Doppelt Gemoppelt Teil 1: Henning Sieverts pr&#228;sentiert jazzige Zwillingsp&#228;rchen: die Altsaxophonisten Heinrich von Kalnein und Roland Sch&#228;fer, die beiden singenden Kontrabassisten Slam Stewart und Major Holley oder die vier Posaunisten von \u201eTrombonefire\u201c.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc96585912\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 01.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Innere und &#228;u&#223;ere R&#228;ume \u2013 Die Klangk&#252;nstlerin Clara Oppel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Florian Neuner. Die in Graz lebende Clara Oppel arbeitet an der Verr&#228;umlichung von Kl&#228;ngen, gestaltet akustische R&#228;ume und l&#228;sst darin Gegenst&#228;nde sprechen.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese \u2013 Fasching! <\/strong><strong>Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Rodion Schtschedrin<\/strong>: Humoresque (Igor Levit, Klavier); <strong>Wilhelm Killmayer<\/strong>: Kammermusik (Ensemble Modern: Pablo Druker); <strong>Wilfried Hiller<\/strong>: \u201eIm sch&#246;nsten Wiesengrunde\u201c, Tomi-Ungerer-Polka (M&#252;nchner Petersturmmusik); <strong>J&#246;rg Widmann<\/strong>: \u201eDubairische T&#228;nze\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Peter Rundel); <strong>Wilfried Hiller<\/strong>: \u201eSchildkr&#246;ten-Boogie\u201c (Werner Thomas-Mifune, Violoncello; Benedikt K&#246;hler, Norbert Groh, Klavier); Capriccio (M&#252;nchner Rundfunkorchester: Bert Grund); <strong>Moritz Eggert<\/strong>: \u201eH&#228;mmerklavier\u201c, One man band II (Dorrit Bauerecker, Stimme, Pfeifen, Mundharmonika, Klavier, Percussion); <strong>Rodion Schtschedrin<\/strong>: \u201eAlte russische Zirkusmusik\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Lorin Maazel); <strong>Werner Thomas-Mifune<\/strong>: \u201eFigaro in Afrika\u201c (Werner Thomas-Mifune, Violoncello; G&#252;nther Happernagel, Vibrafon); <strong>Wilhelm Killmayer<\/strong>: \u201e&#8230; davongekommen\u201c (Salonisti Bavaresi: Florian Sonnleitner); <strong>Wilfried Hiller<\/strong>: \u201eAus dem Notenb&#252;chlein f&#252;r Tamino\u201c (M&#252;nchner Fl&#246;tenensemble: Elisabeth Weinzierl); <strong>Richard Wagner\/Wilfried Hiller<\/strong>: \u201eWalk&#252;renritt\u201c (Suzanne Bradbury, Friedemann Winklhofer, Orgel)<\/p>\n<p>20.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>Konzert: Musik der Zeit: Kontakte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein einziger elektrischer Impuls \u2013 ein simples \u201eKnack\u201c \u2013 und dahinter eine ganze Welt: So dachte der Komponist Karlheinz Stockhausen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den 1950er Jahren t&#252;ftelte er Tag und Nacht an neuartigen, \u201eunerh&#246;rten\u201c Kl&#228;ngen. Im legend&#228;ren Studio f&#252;r elektronische Musik des WDR entstand dabei eines seiner Hauptwerke: \u201eKontakte\u201c f&#252;r elektronische Kl&#228;nge, Klavier und Schlagzeug.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Etwa zur gleichen Zeit verfolgte Mauricio Kagel ganz &#228;hnliche Gedanken: In \u201eTransici\u00f3n II\u201c erzeugt der Pianist Clusterkl&#228;nge, die den &#220;bergang vom Klang zum Ger&#228;usch bilden. Gleichzeitig traktiert ein Schlagzeuger das Innere des Klaviers. Zuspielungen &#252;berlagern das Livegeschehen mit bereits Gespieltem. Dabei entsteht ein vielfarbiges Geb&#228;ude klanglicher M&#246;glichkeiten eines einzigen Instruments. Die Erweiterung von instrumentalem Potenzial untersucht auch Vassos Nicolaou: Das Klavier wird hier zum instrumentalen Cham&#228;leon. Auch Jan St. Werner arbeitet mit der virtuellen Verr&#228;umlichung von Klang: Perkussion und Elektronik treffen nicht nur auf der B&#252;hne, sondern auch an verschiedenen Positionen im Saal aufeinander. An die Stelle von Zentralit&#228;t und Frontalit&#228;t treten Bewegung, Verschiebung und die Gleichzeitigkeit verschiedener Blickrichtungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Mauricio Kagel<\/strong>: Transici\u00f3n II f&#252;r Klavier, Schlagzeug und Tonband | <strong>Jan St. Werner<\/strong>: central spark in the dark f&#252;r Schlagzeug und Elektronik | <strong>Vassos Nicolaou<\/strong>: Centrifugal f&#252;r Klavier und Live-Elektronik | <strong>Karlheinz Stockhausen<\/strong>: Kontakte f&#252;r elektronische Kl&#228;nge, Klavier und Schlagzeug<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pierre-Laurent Aimard, Klavier; Dirk Rothbrust, Schlagzeug; Marco Stroppa, Klangregie. Aufnahme aus dem K&#246;lner Funkhaus<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Triebfedern \u2013 Frauen, die Jazz in Deutschland befl&#252;gelt haben (1\/5) \u2013 Susanne Schapowalow (Fotografin)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre und Julia Neupert. Jazz in Deutschland \u2013 das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erz&#228;hlen sie in dieser Portr&#228;treihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz jahrzehntelang mitgestaltet haben. So wie die Fotografin Susanne Schapowalow: Geboren 1922, kam sie zum ersten Mal in den 1940ern mit Jazz in Ber&#252;hrung. Ab 1948 f&#228;hrt sie zu Konzerten in ganz Europa, um ber&#252;hmte Musiker*innen zu fotografieren. Allein ihr Werk an Jazzaufnahmen umfasst &#252;ber 11.000 Fotografien, dazu zahlreiche aus dem Bereich Neue Musik, von Schriftstellern und anderen Pers&#246;nlichkeiten. (Teil 2, Dienstag, 8. M&#228;rz 2022, 20.05 Uhr)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Ich m&#246;chte ein Eisb&#228;r sein \u2013 Die (verpasste) Chance der Neuen Deutschen Welle<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Rebhahn. Am Ende war es ein gewisser Markus, der \u201eSpa&#223;\u201c wollte oder Fr&#228;ulein Menke, die sich mit ihrem \u201eTretboot in Seenot\u201c w&#228;hnte: Als Klamaukschlagerm&#252;hle blieb die Neue Deutsche Welle nach ihrer beispiellos rasanten Kommerzialisierung im Ged&#228;chtnis. Dabei h&#228;tte sie das Zeug zu einer veritablen musikalischen Revolution gehabt, als sie Anfang der 1980er-Jahre so ziemlich alles untergrub, was bis dahin im deutschsprachigen Rock &amp; Pop gebr&#228;uchlich war. Michael Rebhahn erinnert an ein kurzlebiges Genre, dessen kompromissloses Ideal einer wirklich neuen Musik bis heute beeindruckt.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Rhythmusspiele f&#252;r Fortgeschrittene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Jens D&#252;ppe Quartett; Frederik K&#246;ster, Trompete; Lars Duppler, Piano; Christian Ramond, Kontrabass; Jens D&#252;ppe, Schlagzeug. Aufnahme vom 8.10.2021 aus der Jazz-Schmiede, D&#252;sseldorf<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Michaela Natschke. Im Herbst 2021 erschien die vom Deutschlandfunk produzierte Platte \u201eThe Beat\u201d des Jens D&#252;ppe Quartetts. In den St&#252;cken des Programms spielt der K&#246;lner Schlagzeuger mit dem Grundelement Rhythmus: &#220;berlagerungen, Verschiebungen, Verschachtelungen sind das Material, aus dem er seine Kompositionen baut. Dabei l&#228;sst er sich auch von Strukturen der Minimal Music inspirieren. Unter dem Zugriff seines seit 2013 fest bestehenden Quartetts werden diese Rhythmuskonstrukte zu vitalem zeitgen&#246;ssischem Jazz mit gro&#223;en Spannungsb&#246;gen und aufregenden Soli. Das Konzert in der Jazz-Schmiede D&#252;sseldorf war eines der ersten, bei denen die Band das Programm vor Publikum pr&#228;sentierte.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Zwischen Sehnsucht nach der Heimat und Aufbruch ins Neue \u2013 Die Musik der osmanisch-amerikanischen Diaspora<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Ibrahim. Ian Nagoski aus Baltimore ist Musikforscher und Plattenproduzent. Seit mehr als zehn Jahren ver&#246;ffentlicht er auf seinem Label Canary Records vorwiegend Musik aus dem fr&#252;hen 20. Jahrhundert. Der Katalog seines Labels machte zun&#228;chst unterschiedlichste Tonaufnahmen zug&#228;nglich. Vergessene oft obskure Aufnahmen, von denen Nagoski manche buchst&#228;blich aus dem M&#252;ll gezogen hat. Doch &#252;ber die Jahre hat sich bei dem Sammler eine besondere Leidenschaft abgezeichnet: Songs von Immigranten aus dem Nahen und Mittleren Osten, \u201eMusik der osmanisch-amerikanischen Diaspora\u201c. Und er fing an zu recherchieren: Wer waren die Musiker und S&#228;ngerinnen auf den Aufnahmen? Was war ihre Lebensgeschichte? In der \u201eMusikszene\u201d erz&#228;hlt Nagoski von bewegenden Biografien und Musik, die ins Herz trifft.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Im Gespr&#228;ch mit dem Komponisten und Tenor Mathias Monrad M\u00f8ller<br \/>\n<\/strong>Eine Sendung von Kristin Amme<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Ultraschall Berlin \u2013 Festival f&#252;r neue Musik 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu den erfolgreichsten j&#252;ngeren Ensembles der zeitgen&#246;ssischen Musik geh&#246;rt das 2010 gegr&#252;ndete LUX:NM contemporary music ensemble berlin. Die sechs Musikerinnen und Musiker der Stammbesetzung verstehen sich als undirigiertes Ensemble auch als Initiatoren f&#252;r neue Musik. Nach ihrem Deb&#252;t bei Ultraschall Berlin vor vier Jahren pr&#228;sentierten sie nun erneut eine Reihe von Urauff&#252;hrungen von Werken, die dem Ensemble mit seiner ungew&#246;hnlichen Besetzung auf den Leib geschrieben worden sind. Aufnahme vom 22. Januar 2022 im radialsystem<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>open: Ex &amp; Pop: Mit Klaus Walter<br \/>\n<\/strong>160 Jahre Velvet Underground \u2013 John Cale 80, Lou Reed 80<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Analyse von Lutos\u0142awskis Streichquartett \u2013 Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert das Streichquartett (1964) von Witold Lutos\u0142awski<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwar ist beim Entstehungsprozess dieses Meilensteins der Streichquartettgeschichte nicht gew&#252;rfelt worden, dennoch z&#228;hlt diese Komposition zu den Hauptwerken der Aleatorik; spielt doch der gelenkte Zufall hier eine ausgesprochen wichtige Rolle. Von \u201eindividualisierter Zeitschichtung\u201c spricht der Musikpublizist Ulrich Dibelius, und benennt damit treffend einen wesentlichen Punkt des aleatorischen Kontrapunkts: &#220;ber weite Strecken spielen die einzelnen MusikerInnen in Witold Lutos\u0142awskis Streichquartett aus dem Jahr 1964 zeitlich voneinander gel&#246;st, wodurch eine ganz eigene Klanglichkeit erreicht wird. \u201eDas Ziel meiner Bestrebungen war lediglich ein bestimmtes klangliches Resultat. Dieses Resultat \u2013 speziell was Rhythmik und Ausdruck angeht \u2013 ist auf keinem anderen Weg zu erreichen\u201c, so der polnische Komponist &#252;ber seine spezielle Kompositionstechnik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas Wally, neben seiner T&#228;tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit&#228;t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F&#228;chern aktiv, betrachtet das Streichquartett von Lutos\u0142awski aus (h&#246;r)analytischer Perspektive: Was h&#246;ren wir, wenn wir dieses Werk h&#246;ren? Worauf k&#246;nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H&#246;rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch&#228;rften Fokus wahrgenommen werden kann. Gestaltung: Thomas Wally; Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Doppelt gemoppelt \u2013 Teil 2: mit Jay Jay Johnson &amp; Kai Winding, Duke Ellington &amp; Billy Strayhorn, Stephane Grappelli &amp; Yehudi Menuhin u.a. Moderation und Auswahl: Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc96585913\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc96585913\"><\/a>mi \u2013 02.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: Katia Tchemberdji \u2013 Theorina \u2013 Zauberin der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein musikalisches H&#246;rspiel. Theorina \u2013 Christina Roterberg, Sopran; Virus Vampirus \u2013 Thomas Quasthoff, Sprecher; Katia Tchemberdji, Klavier; M&#228;dchen der Singakademie zu Berlin; Leitung: Friederike Stahmer und Cornelia Schlemmer. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Sternberg<\/strong>: Bl&#228;serquintett (Residenz-Quintett M&#252;nchen); Sonate (J&#252;rgen de Lemos, Violoncello; Hans-Dieter Bauer, Klavier); Trio (Gay Hardy, Oboe; Wolf-Dieter Vollmann, Violine; Leopold Schindler, Klavier); Drei Bagatellen (Hans-Dieter Bauer, Klavier); \u201eNeam-Suite\u201c (N&#252;rnberger Symphoniker: Heribert M&#252;ller-Veith); <strong>Edgar Bredow<\/strong>: Concertino (Walter Herold, Oboe; Fr&#228;nkisches Landesorchester: Edgar Bredow); <strong>Bertold Hummel<\/strong>: \u201eDue a Due\u201c, op. 88 a (Normand DesCh\u00eanes, Saxofon; Denis Dionne, Percussion); <strong>Werner Heider<\/strong>: \u201eRitmica 1958\u201c (Fritz Mensching, Saxofon; Gustl Scheurer, Trompete; Enrique Crespo, Posaune; Hans Haushammer, E-Bass; Heinz Maiwald, Schlagzeug; N&#252;rnberger Symphoniker: Werner Heider)<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Querk&#246;pfe: Kabarett, Comedy &amp; schr&#228;ge Lieder \u2013 Vom Stempellied zum Showgesch&#228;ft \u2013 Der Liedtexter Robert Gilbert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stephan G&#246;ritz. (Wdh. v. 10.7.2017). Ende der 1920er-Jahre schreibt ein David Weber f&#252;r den Arbeiters&#228;nger Ernst Busch Protestlieder. Hinter dem Autorenpseudonym steckt Robert Gilbert, Sohn eines bekannten Operettenkomponisten, der seine b&#252;rgerliche Familie nicht verschrecken will. Wenig sp&#228;ter ist er einer der erfolgreichsten Schlagertexter. Er arbeitet f&#252;r Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann oder Heinz R&#252;hmann, und bald singt ganz Deutschland seine Zeilen wie \u201eDas gibt\u2019s nur einmal\u201c oder \u201eEin Freund, ein guter Freund\u201c. Nach der Macht&#252;bergabe an die Nationalsozialisten dichtet Robert Gilbert: \u201eDas Land ist aufgebrochen \u2013 wie ein Pestgeschw&#252;r.\u201cAls Jude und Linker bleibt ihm nur die Flucht. In Amerika k&#228;mpft er den m&#252;hsamen Kampf, auch in einer fremden Sprache anspielungsreiche Texte zu schreiben. Nach dem Krieg kehrt er nach Europa zur&#252;ck und nutzt seine im Exil erworbenen Englischkenntnisse, um gro&#223;e amerikanische Musicals wie \u201eCabaret\u201coder \u201eMy Fair Lady\u201cins Deutsche zu &#252;bertragen. Sein Weg hat ihn von der Revolte zum Showgesch&#228;ft gef&#252;hrt, doch Wortwitz und Doppelb&#246;digkeit ist er stets treu geblieben. Das wissen auch Kabarettisten und Chansons&#228;nger sp&#228;terer Jahrzehnte zu sch&#228;tzen, wie Mary oder Malediva, Annette Postel oder Scarlett O\u2019, die Robert-Gilbert-Texte in ihre Programme aufnehmen.Die Sendung ist eine Wiederholung vom 10. Juli 2017, in Erinnerung an den am 4. M&#228;rz 2018 verstorbenen \u201eQuerk&#246;pfe\u201c-Autor Stephan G&#246;ritz.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelm&#228;&#223;ig pr&#228;sentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen &#252;ber bevorstehende Events, Rezensionen &#252;ber Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer Alben.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen.\u00a0 Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N&#252;rnberg: Jazz &amp; Beyond \u2013 \u201eZeit, Feuerv&#246;gel und gute Weill\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen von Bill Carrothers, Vincent Courtois, Bryan Ferry, Alma Naidu und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Vincent Courtois ist das Cello im Jazz gro&#223;artig besetzt. In seinen eigenen Kompositionen bezieht sich der 1968 geborene Franzose bisweilen auf Literatur, etwa auf Romane des Amerikaners Jack London. Auf der CD \u201eFirebirds\u201c \u2013 Feuerv&#246;gel \u2013 entwickelt Courtois gemeinsam mit dem amerikanischen Pianisten Bill Carrothers, Jahrgang 1964, einen lyrischen Wortschatz. Eine Musik, die aus der Ruhe entsteht, Klang f&#252;r Klang. Interne Kommunikation und kammermusikalisches Spiel stehen im Vordergrund. Einerseits l&#228;sst dieser Austausch leise Zwischent&#246;ne zu, andererseits entwickelt er einen Sog. Ein Aspekt, der auch der Musik des deutschen Komponisten Kurt Weill innewohnt, der von 1900 bis 1950 lebte und den Viele aus seiner Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Bertold Brecht kennen (\u201eDie Dreigroschenoper\u201c, \u201eAufstieg und Fall der Stadt Mahagonny\u201c). Weills Musik besitzt blitzenden Witz und auch Biss \u2013 besonders sein vielleicht ber&#252;hmtestes St&#252;ck \u201eMack the Knife\u201c. Doch auch die ruhig flie&#223;enden Songs werden von Jazzmusikerinnen und -musikern immer wieder als Vorlage f&#252;r Improvisationen genommen. Und auch einer, der fast f&#252;nf Jahrzehnte Rockmusik schrieb, bewegt sich auf Spuren Kurt Weills: der S&#228;nger Bryan Ferry. As time goes by. Zart und filigran m&#246;gen die Klangspuren erscheinen, die die junge S&#228;ngerin Alma Naidu hinterl&#228;sst. Vor wenigen Tagen wurde das Deb&#252;t-Album der 1995 in M&#252;nchen geborenen Songwriterin und Bandleaderin ver&#246;ffentlicht. Es hei&#223;t einfach nur \u201eAlma\u201c. Zeit damit zu verbringen \u2013 in dieser Sendung und dar&#252;ber hinaus \u2013 lohnt sich, findet Beatrix Gillmann, die die heutige Stunde vor Mitternacht unter das Motto \u201eZeit, Feuerv&#246;gel und gute Weill\u201c stellte.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc96585914\"><\/a>do \u2013 03.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Klangwerkstatt Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kunstquartier Bethanien. Aufzeichnungen vom 05. \u2013 14.11.2021<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Sidney Corbett<\/strong>: \u201ePiano Valentines Book I-III\u201c (Ausz&#252;ge) (1988-2000) f&#252;r Klavier. Yoriko Ikeya \u2013 Klavier | <strong>Eliav Brand<\/strong>: \u201eMusic for (absolutely all) the People\u201c (2020) f&#252;r eine Gruppe von Amateurmusikern. Ensemble KNM Berlin &amp; KNM campus ensemble<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Experimentelle musikalische Versuchsanordnungen, partizipative Ans&#228;tze und das Zusammentreffen von Musikerinnen und Musikern, die an ganz unterschiedlichen Stellen in ihrer Laufbahn stehen \u2013 daf&#252;r steht das Berliner Festival \u201eKlangwerkstatt\u201c seit &#252;ber drei Jahrzehnten. Jede Zusammenarbeit, jede Begegnung soll sich auf Augenh&#246;he abspielen, sowohl zwischen Musikern verschiedener Generationen als auch mit dem Publikum.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So gestaltete das \u201eEnsemble KNM Berlin\u201c mit der Amateurgruppe \u201eKNM campus ensemble\u201c einen gemeinsamen Abend. Au&#223;erdem spielte die Pianistin Yoriko Ikeya Ausz&#252;ge aus den \u201ePiano Valentines\u201c von Sidney Corbett \u2013 eine Reihe von Klavierminiaturen, die der Komponist als \u201ePostkarten ins Jenseits\u201c bezeichnet. Bei der Klangwerkstatt 2021 wurde das \u201eBook III\u201c der seit 1988 kontinuierlich gewachsenen Werkreihe uraufgef&#252;hrt.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Gerhard Dorda<\/strong>: \u201eImpressionen\u201c, Adagio; \u201eExpression\u201c (Rose Marie Zartner, Klavier); <strong>Karl Erhard<\/strong>: Sonate (Karl und Gertrud Kottermaier, Klavier); <strong>Ernst Fienbork<\/strong>: Divertimento (Max Hecker, Fl&#246;te; Kurt Kalmus, Oboe; Karl Kolbinger, Fagott); <strong>Moritz Eggert<\/strong>: Aus \u201eH&#228;mmerklavier\u201c (Dorrit Bauerecker, Stimme, Pfeifen, Mundharmonika, Klavier, Percussion; Moritz Eggert); <strong>Kurt Graunke<\/strong>: Symphonie Nr. 7 (Symphonie-Orchester Graunke M&#252;nchen); <strong>Harald Genzmer<\/strong>: \u201eChrist ist erstanden\u201c (Hedwig Bilgram, Orgel)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: M&#252;nchner Symposion: Paul Hindemith und Edmund von Borck<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen des 1. Internationalen Hindemith-Wettbewerbs f&#252;r Viola im Oktober 2021 an der M&#252;nchner Musikhochschule fand auch ein Symposion statt zum Thema \u201ePaul Hindemith und Edmund von Borck \u2013 Komponieren im Dritten Reich\u201c. Im Zentrum stand dabei der Namensgeber des Viola-Wettbewerbs, der Komponist und Bratscher Paul Hindemith, der im Dritten Reich zun&#228;chst in Deutschland geblieben war, dann aber, nachdem er aber mehr und mehr von Auftritten und Auff&#252;hrungen ausgegrenzt wurde, emigrierte. Anders der weitaus weniger bekannte Komponist Edmund von Borck, der w&#228;hrend der gesamten Nazi-Zeit in Deutschland blieb und schlie&#223;lich im Kriegsdienst als Soldat fiel. In zwei Vortr&#228;gen und einer Gespr&#228;chsrunde wurde das sehr komplexe Thema weiter vertieft. Die Sendung fasst Aussagen und Erkenntnisse der Referate und der Diskussion zusammen. Eine Sendung von Robert Jungwirth<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Forschung und Gesellschaft \u2013 Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">19:30-20:00 Zeitfragen. <strong>Feature: Long Covid \u2013 Covid-19-Sp&#228;tfolgen r&#252;cken das Chronische Fatigue-Syndrom in den Fokus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Elmar Kr&#228;mer. Das Chronisches Fatigue-Syndrom gilt als eine der letzten r&#228;tselhaften Krankheiten. Durch Long-Covid-Patienten, die &#252;ber &#228;hnliche Symptome klagen, k&#246;nnte die Erforschung der Krankheit neuen Auftrieb bekommen.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Musikfabrik im WDR 80<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das 80. Konzert des Ensembles Musikfabrik im WDR Funkhaus: mit 5 Dingen von echter Relevanz, einer Weltpremiere und einer Deutschen Erstauff&#252;hrung sowie bronzezeitlichen Instrumenten<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Selbstbewusst meldet schon der Titel des Werkes von Miko\u0142aj Laskowski Relevanz an: \u201eFive things that really matter\u201c. Tats&#228;chlich wurde das St&#252;ck 2021 mit dem Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet. Miko\u0142aj Laskowski interessiert sich f&#252;r das Verwischen von Trennlinien: zwischen Science fiction und Neuer Musik, New Age und Konzertmusik zum Beispiel. Der 1988 in Polen geborene und in Berlin lebende Miko\u0142aj Laskowski geh&#246;rt zu den interessantesten jungen Komponisten der Gegenwart. Aber das l&#228;sst sich auch &#252;ber den ein Jahr &#228;lteren Italiener Francesco Ciurlo sagen. Er ist Preistr&#228;ger des Deutschen Musikwettbewerbs, sein Werk f&#252;r Oboe und Ensemble ist 2020 f&#252;r seine Portrait-CD mit dem Ensemble Divertimento entstanden. Die Urauff&#252;hrung dieses Abends, komponiert vom Norweger Rolf Wallin, weckt schon durch ihre Besetzung Neugier: Zwei nordeurop&#228;ische Horninstrumente aus der Bronzezeit, Luren genannt, konzertieren mit einem Streichquartett. Und Helena Tulve, die aus Estland stammt, begibt sich mit ihrem Werk stream 3 auf eine Forschungsreise in die geheimen Innenwelten der Kl&#228;nge.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Rolf Wallin<\/strong>: Prillar f&#252;r 2 Luren und Streichquintett, Urauff&#252;hrung | <strong>Miko\u0142aj Laskowski<\/strong>: Five Things That Really Matter f&#252;r gro&#223;es Ensemble | <strong>Helena Tulve<\/strong>: Stream 3, Deutsche Erstauff&#252;hrung | <strong>Francesco Ciurlo<\/strong>: Abstraction to the Point of f&#252;r Oboe und Ensemble<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Peter Veale, Oboe; Christine Chapman und Marco Blaauw, Lure; Ensemble Musikfabrik, Leitung: Clement Power. Aufnahme aus dem K&#246;lner Funkhaus<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: ECLAT 2022 \u2013 Preistr&#228;gerkonzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart an Benjamin Scheuer, Miko\u0142aj Laskowski und Francesco Ciurlo<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kilian Herold (Klarinette); Teodoro Anzellotti (Akkordeon); Ensemble Musikfabrik. Leitung: Clement Power. (Konzert vom 3. Februar 2022 im Theaterhaus Stuttgart)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neue Formen zwischen analogem und digitalem Wahrnehmen: Nach einem experimentellen Online-Festival 2021 legt ECLAT in diesem Jahr nach und verbindet das Publikum vor Ort mit Online-Zuschauern aus allen Kontinenten und Zeitzonen. Zu den vier B&#252;hnen im Stuttgarter Theaterhaus, die das Festival mit Kammer- und Orchesterkonzerten, Installationen, szenischen Aktionen und Musiktheater bespielt, kommt eine f&#252;nfte, virtuelle B&#252;hne.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik | Die Ratio wird romantisch (2 \/ 4) \u2013 Deutschlands Neue Musik der Siebziger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwischen dem Aufruhr der Studierenden bei den Darmst&#228;dter Ferienkursen 1970 und der Gr&#252;ndung des Ensemble Modern 1980 erstreckt sich in Deutschland (West wie Ost) ein &#228;u&#223;erst bewegtes Jahrzehnt der Neuen Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine vierteilige Sendereihe von Werner Kl&#252;ppelholz. Der Zeitzeuge Werner Kl&#252;ppelholz erz&#228;hlt, wie die ungeheure Politisierung der Tonkunst nach \u201868 allm&#228;hlich in die Innerlichkeit m&#252;ndete, wie die Gesellschaft als Zentrum des Denkens durch das Individuum ersetzt wurde, wie subjektive Strategien objektive Kompositionssysteme abl&#246;sten und welche Gr&#252;nde das alles hatte. In der DDR, wo Komponisten einen listenreichen Kampf im und gegen den sozialistischen Realismus f&#252;hrten, vollzog sich eine paradoxe Gegenbewegung zur BRD; zumindest musikalisch h&#228;tten sich beide deutsche Staaten schon damals vereinigen k&#246;nnen. &#220;berdies wird eine Hitparade der Neuen Musik vorgestellt und die Frage aufgeworfen, ob der Rock \u2018n Roll nicht die bessere Avantgarde sei.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 100. Geburtstag des Komponisten Kazimierz Serocki<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kazimierz Serocki: \u201eAugen der Luft\u201c (Dorothy Dorow, Sopran; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Michael Gielen); Posaunenkonzert (Christian Lindberg, Posaune; Schwedisches Radio-Sinfonieorchester: Leif Segerstam); \u201eSuita preludi\u00f3w\u201c (Halina Siedzieniewska, Klavier); Suite (N&#252;rnberger Posaunenquartett)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Ohrenspazierg&#228;nge und Klangerkundungen mit Annea Lockwood \u2013 Annea Lockwood \u2013 Doyenne der Elektronischen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Plumpsen und Glucksen des Wassers, Ger&#228;usche die die Teile eines Landungssteges erzeugen oder transponierte Fledermausrufe. Das alles sind Ausgangs- und Ankn&#252;pfungspunkte der Inspiration, die bei der Komponistin Annea Lockwood Klangwelten entstehen lassen. Seit den fr&#252;hen 1990er Jahren hat sie St&#252;cke f&#252;r eine Reihe von Ensembles sowie Musikerinnen und Musiker komponiert, wobei elektronische und visuelle Elemente eine wichtige Rolle spielen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Oktober des Vorjahres hat das Institut f&#252;r Elektronische Musik der Grazer Kunstuniversit&#228;t die prominente Musikerin zu einem Portr&#228;tkonzert eingeladen, bei dem das interessierte Publikum in die Klangwelten der Komponistin eintauchen konnte; mit Hilfe des Ensembles Schallfeld.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">(Aufgenommen am 22. Oktober 2021 im Gy&#246;rgy-Ligeti-Saal der Grazer Kunstuniversit&#228;t.) Gestaltung: Franz Josef Kerstinger \u2013 Stmk<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz \u2013 Zum 100. Geburtstag des Saxofonisten Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis<br \/>\n<\/strong>Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc96585915\"><\/a>fr \u2013 04.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Roland Schmidt<\/strong>: \u201eDer Gaukler\u201c (Wilfried Kr&#252;ger, Horn; Hiro Sato, Trompete; Anton Laubenbacher, Posaune); <strong>Cornelius Hummel<\/strong>: \u201eAcht Musiken f&#252;r neun Streicher\u201c (il capriccio: Friedemann Wezel); <strong>Vivienne Olive<\/strong>: \u201eThe Dream Gardens\u201c (Annie Gicquel, Klavier); <strong>Tobias PM Schneid<\/strong>: \u201esacred landscapes\u201c, ritual fragments (Hanno Simons, Violoncello; ensemble trioLog m&#252;nchen); <strong>Zsolt G\u00e1rdonyi<\/strong>: Divertimento &#252;ber Tanzweisen aus Siebenb&#252;rgen (Elisabeth Fuchs, Fl&#246;te; Angelika Ruhland, Oboe; Iwan Linnenbank, Klarinette; Sabine M&#252;ller, Fagott; Stefan W&#252;rger, Horn); <strong>Horst Lohse<\/strong>: \u201eLa morte d\u2019Orfeo\u201c (Julius Berger, Violoncello; Roland Schmidt, Martin Homann, Schlagzeug; N&#252;rnberger Symphoniker: Klauspeter Seibel); <strong>Hans Ludwig Schilling<\/strong>: \u201eMetamorphosen &#252;ber ein altes Liebeslied\u201c (Bl&#228;servereinigung der N&#252;rnberger Symphoniker)<\/p>\n<p>12:00 bis 13:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf: Am Tisch mit Uschi Br&#252;ning, \u201eElla aus Leipzig\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als \u201eElla aus Leipzig\u201c wird Uschi Br&#252;ning verehrt. Obwohl der Staat, in dem die S&#228;ngerin gro&#223;geworden ist, Jazzmusik kritisch be&#228;ugte. In Ihren Memoiren unter dem Titel \u201eSo wie ich\u201c schildert die Jazzmusikerin ihren Weg zur Musik und auf die internationalen B&#252;hnen. Schon von klein auf singt Uschi Br&#252;ning mit Begeisterung \u2013 zu Hause, auf der Stra&#223;e, im Kinderheim, in der Schule. Mit 13 Jahren beschlie&#223;t sie, als S&#228;ngerin ber&#252;hmt zu werden. Ihre gro&#223;en Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit den DDR-Jazzgr&#246;&#223;en Klaus Lenz und G&#252;nther Fischer und an der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Br&#252;ning ihre ersten gro&#223;en B&#252;hnenerfolge. Sie gr&#252;ndet eine eigene Band, will sich als Frau in der M&#228;nnerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden nicht nur ein Paar, sondern auch musikalische Duo-Partner und genie&#223;en als erfolgreiche K&#252;nstler manche Freiheiten: Jazz ist in der DDR die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker zwangslos zusammenfinden k&#246;nnen. Auch nach der Wende kann Uschi Br&#252;ning bald wieder Fu&#223; fassen, wenn auch &#252;berwiegend im Osten Deutschlands. Da kennt man sie, hier war sie die \u201eJazzs&#228;ngerin Nr. 1\u201c. Und sie ist froh, dass sie bis heute von Ihrer Musik leben kann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 4. M&#228;rz 2022 wird Uschi Br&#252;ning 75 Jahre alt. Wir wiederholen zu Ihrem Geburtstag einen \u201ehr2-Doppelkopf\u201c aus dem Jahr 2019. Gastgeberin: Karin R&#246;der<\/p>\n<p>14:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Das Roman Schwaller Quartett mit Mel Lewis 1987 im Wiener Opus One <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 18. J&#228;nner 2022 feierte der in Wien lebende Schweizer Tenorsaxofonist Roman Schwaller seinen 65. Geburtstag. Fast auf den Tag genau 35 Jahre zuvor, am 20. J&#228;nner 1987, stand er mit dem damals blutjungen italienisch-deutschen Pianisten Roberto Di Gioia, dem aus Deutschland stammenden Kontrabassisten Thomas Stabenow und dem legend&#228;ren US-amerikanischen Schlagzeuger Mel Lewis auf der B&#252;hne des l&#228;ngst verblichenen Wiener Jazzlokals Opus One. Der Vierer pr&#228;sentierte sich in gl&#228;nzender Spiellaune, neben Eigenkompositionen von Schwaller und Di Gioia waren auch Songs aus dem \u201eGreat American Songbook\u201c zu h&#246;ren.<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: Hier spricht die Polizei! \u2013 Doku &#252;ber Polizeiarbeit in Sozialen Medien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">das ARD radiofeature. Von Philipp Schnee. (Produktion: SWR 2022)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Polizeiarbeit hei&#223;t auch kommunizieren. Im Einsatz, im Alltag, mittlerweile aber vor allem in den sozialen Medien. \u201eWTF are you talking about?\u201c: So reagierte die Mannheimer Polizei 2017 nach einer Amokfahrt auf rassistische Ger&#252;chte auf Twitter. Darf die Polizei so umgangssprachlich reagieren? Mit Tweets und Humor, mit Tieren und Terror, Quatsch und True-Crime-Grusel versucht sie mittlerweile immer h&#228;ufiger, ihr Image aufzupolieren &#8230; Sollte sie nicht eher n&#252;chtern informieren? Und wohin f&#252;hrt der Entertainmentwunsch der Exekutive?<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Shalom und Servus \u2013 J&#252;dische Kammerorchester in Deutschland<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach der Macht&#252;bernahme Hitlers entzogen die Nazis j&#252;dischen Musikerinnen und Musikern zunehmend die Auftrittsm&#246;glichkeiten. Nach und nach wurden sie aus staatlichen und privaten Orchestern ausgeschlossen \u2013 und gr&#252;ndeten schlie&#223;lich ihre eigenen Ensembles. So entstand beispielsweise das J&#252;dische Kammerorchester Hamburg, gegr&#252;ndet 1934 als Notgemeinschaft von Berufsmusikern. Seit seiner Wiederbelebung 2018 erinnert es an vergessene Komponisten und deren Werke \u2013 genau wie die J&#252;dische Kammerphilharmonie Dresden. In Stuttgart versteht sich das Kammerorchester Nigun als Fortsetzung des damaligen j&#252;dischen Kammerorchesters, das 1933 sein letztes Konzert spielen musste, und setzt sich vor allem f&#252;r junge Musikerinnen und Musiker ein. Eine ganz andere Philosophie dagegen vertritt das Jewish Chamber Orchestra Munich, das sich nach einer Umbenennung sein J&#252;disch-Sein in den Namen geschrieben hat. Es m&#246;chte j&#252;dische Gegenwartskultur sichtbar machen und nicht nur an die Shoah mahnen. Diese Sendung portr&#228;tiert die verschiedenen Kammerorchester in ihrem historischen und gesamtgesellschaftlichen Kontext. Eine Sendung von Sophie Emilie Beha<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Der dritte Raum \u2013 Musik-Caf\u00e9s in Japan<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Andreas Hartmann. Regie: der Autor. Produktion: Deutschlandfunk Kultur\/WDR 2021. In Japan existieren seit den 40er-Jahren sogenannte \u201eKissaten\u201c, kleine Musikcaf\u00e9s, in die Leute gehen, um in Gesellschaft Musik zu h&#246;ren. Ein kostbarer sozialer Raum zwischen Arbeit und Zuhause, \u201ea home away from home\u201c. Dieser \u201edritte Raum\u201c ist weder Zuhause (erster Raum) noch Arbeitsplatz (zweiter Raum), sondern ein Ort dazwischen: Hier kann man einfach nur sein. In einem Land, in dem die Wohnungen klein und kompakt sind, waren ger&#228;umige Kissaten sowohl Luxus als auch Notwendigkeit \u2013 eine Art gemeinschaftliche Wohnzimmer, in denen meist klassische Musik gespielt wurde, besucht von Menschen, die in der Gegend lebten und arbeiteten. Die Caf\u00e9s gibt es noch heute. Doch was wird passieren, wenn die Besitzer, die heute meist um die 80 Jahre alt sind, einmal nicht mehr da sind? Gibt es junge Leute, die die Tradition der Musikcaf\u00e9s fortf&#252;hren? Und wenn ja: in welcher Form? Wie sehen die Jungen die Funktion des dritten Raums? Haben sich diese Art sozialer R&#228;ume &#252;berlebt?<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Von kaustischem Zynismus zur witzigen Parodie \u2013 Der englische Exzentriker, Maler, Schriftsteller und Komponist Lord Berners (1883-1950)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Richard Schroetter. Eigentlich sollte er in den diplomatischen Dienst eintreten. Doch da gefiel es ihm nur kurz. Nach einer gro&#223;en Erbschaft wechselte er den Namen und nannte sich von nun an Lord Berners. Er widmete sich jetzt ganz seinen Hobbys: der Musik, dem Malen und der Schriftstellerei. Als Komponist bildete er sich autodidaktisch weiter. Igor Strawinsky, der ihn in Rom kennenlernte und sch&#228;tzte, gab ihm Nachhilfeunterricht. Berners Kompositionsweise, so hei&#223;t es in einem Lexikonartikel, sei manchmal sehr verwickelt, manchmal von verwegenster Simplizit&#228;t. Sie schreite von kaustischem Zynismus zur witzigen Parodie, von scheinbarer Lyrik zur verbl&#252;ffendsten Karikatur, von der harmlosen Narrheit zum bei&#223;enden Sarkasmus.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf: Am Tisch mit Uschi Br&#252;ning, \u201eElla aus Leipzig\u201c<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Das transkontinentale Trickster Orchestra\u00a0 \u2013 Cymin Samawatie &amp; Ketan Bhattis Trickster Orchestra<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die S&#228;ngerin und Komponistin Cymin Samawatie betreibt bereits seit 20 Jahren das Quartett Cyminology mit dem Schlagzeuger und ebenfalls Komponisten Ketan Bhatti. Musikalisch verbindet man hier zeitgen&#246;ssischen Jazz mit persischer Poesie und verschiedenen traditionellen Musiken. Ihrem Wunsch, ihr transkulturelles Verst&#228;ndnis von Musik in ein gr&#246;&#223;eres Format einzubetten, kommen die Beiden mit dem 2013 gegr&#252;ndeten Trickster Orchestra nach. Es handelt sich dabei um eine 23-k&#246;pfige Formation, in der Mitglieder der Berliner Philharmoniker ebenso vertreten sind wie Musiker\/innen aus China, Japan oder dem Libanon. Die Gr&#246;&#223;e dieses Orchesters spiegelt sich auch in der textlichen Bandbreite des Projekts wider; Cymin Samawatie singt hier neben Farsi auch Texte auf T&#252;rkisch, Arabisch und Hebr&#228;isch. Der Zeit-Ton unternimmt eine ausf&#252;hrliche Reise durch diesen von Grenzen befreiten musikalischen Kosmos des Trickster Orchestra anhand des 2021 bei ECM erschienenen Debut-Albums.\u00a0 Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 open: Diskurs: Filmmusik in der Sowjetunion<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Raus aus der So&#223;e \u2013 Wenn Komponisten Filmmusik einmal richtig ernst nehmen&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik f&#252;r den Film wird gew&#246;hnlich mit der fabrikm&#228;&#223;igen Arbeit in den Tonstudios von Hollywood assoziiert, mit Spezialisten f&#252;r musikalische Affekte also, w&#228;hrend sich etablierte Komponisten nur selten auf diese Art von Gebrauchsmusik einlassen. In der Sowjetunion dagegen haben Ber&#252;hmtheiten wie Schostakowitsch, Prokofjew, Chatschaturjan oder Schnittke regelm&#228;&#223;ig f&#252;r den Film geschrieben. Es gab ihnen die M&#246;glichkeit zu Experimenten aller Art und diente auch zur finanziellen Absicherung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Dirigent und Filmenthusiast Frank Strobel, derzeit Chef des WDR Funkhausorchesters, hat sich in seiner Arbeit tief in die damaligen Produktionsbedingungen und den musikalischen Kosmos sowjetischer Filmmusik hineingegraben, denn die ganze Vielfalt sowjetischer Filmmusik wurde erst in j&#252;ngerer Zeit erkannt und erschlossen, seit russische Archive wieder zug&#228;nglich sind und viele Originalpartituren aufgetaucht sind. Im Gespr&#228;ch: Dirigent und Filmmusikforscher Frank Strobel.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Dmitrij Schostakowitsch<\/strong>: Das neue Babylon, op. 18, Filmmusik | <strong>Sergej Prokofjew<\/strong>: Lied von Alexander Newski | <strong>Georgi Swiridow<\/strong>: Troika, aus \u201eSchneesturm\u201c | <strong>Alfred Schnittke<\/strong>: Das Lied des Kaufmanns Kalaschnikow, aus \u201eSport, Sport, Sport\u201c \/ Die Gesichter \u2012 Die Fl&#252;ge \u2012 Pyramide, aus \u201eDie Glasharmonika\u201c \/ Tango, aus \u201eAgonia\u201c \/ Rondo, aus dem Concerto grosso Nr. 1 | <strong>Dmitrij Schostakowitsch<\/strong>: Galopp, aus \u201eDie Stechfliege\u201c, op. 97<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unter anderem mit: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin; SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern; M&#252;nchner Rundfunkorchester, Leitung: Frank Strobel<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: B&#252;hne frei im Studio 2 &#8230;<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Listening back: Das Matthieu Bordenave Quartet feat. Lee Konitz in einer Aufnahme vom 25.Oktober 2017 mit Lee Konitz (Altsaxofon), Matthieu Bordenave (Tenorsaxofon), Walter Lang (Piano), Henning Sieverts (Bass) und Shinya Fukumori (Schlagzeug). Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc96585916\"><\/a>sa \u2013 05.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Jazz across the border<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit G&#252;nther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro&#223; geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch&#228;ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu &#246;ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h&#246;rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>10:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Klassik-Pop-et cetera: Am Mikrofon: Die Komponistin Unsuk Chin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein harter Alltag bestimmte die Kindheit von Unsuk Chin. Ihre Familie hatte wenig Geld, sie musste im Haushalt arbeiten und auf den hei&#223;ersehnten Klavierunterricht verzichten. Also lernte sie Notenlesen und Klavierspielen autodidaktisch. Geboren wurde Unsuk Chin 1961 in Seoul. An der dortigen Universit&#228;t bewarb sie sich um ein Kompositionsstudium \u2013 und wurde zweimal abgelehnt. Beim dritten Mal klappte es, dann ging es bergauf: Im Jahr 1985 bekam sie ein Stipendium und konnte dadurch in Hamburg bei Gy&#246;rgy Ligeti studieren. Drei Jahre sp&#228;ter zog sie nach Berlin, wo sie bis heute wohnt. Unsuk Chin gilt als eine der erfolgreichsten Gegenwartskomponistinnen, ihre Werke sind international begehrt und vielfach ausgezeichnet. Spannungsgeladen und farbenreich klingen ihre Kompositionen, manchmal wie aus einer M&#228;rchenwelt. Kein Wunder, versteht sie ihre Musik doch als Abbild ihrer Tr&#228;ume.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Shalom und Servus \u2013 J&#252;dische Kammerorchester in Deutschland<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach der Macht&#252;bernahme Hitlers entzogen die Nazis j&#252;dischen Musikerinnen und Musikern zunehmend die Auftrittsm&#246;glichkeiten. Nach und nach wurden sie aus staatlichen und privaten Orchestern ausgeschlossen \u2013 und gr&#252;ndeten schlie&#223;lich ihre eigenen Ensembles. So entstand beispielsweise das J&#252;dische Kammerorchester Hamburg, gegr&#252;ndet 1934 als Notgemeinschaft von Berufsmusikern. Seit seiner Wiederbelebung 2018 erinnert es an vergessene Komponisten und deren Werke \u2013 genau wie die J&#252;dische Kammerphilharmonie Dresden. In Stuttgart versteht sich das Kammerorchester Nigun als Fortsetzung des damaligen j&#252;dischen Kammerorchesters, das 1933 sein letztes Konzert spielen musste, und setzt sich vor allem f&#252;r junge Musikerinnen und Musiker ein. Eine ganz andere Philosophie dagegen vertritt das Jewish Chamber Orchestra Munich, das sich nach einer Umbenennung sein J&#252;disch-Sein in den Namen geschrieben hat. Es m&#246;chte j&#252;dische Gegenwartskultur sichtbar machen und nicht nur an die Shoah mahnen. Diese Sendung portr&#228;tiert die verschiedenen Kammerorchester in ihrem historischen und gesamtgesellschaftlichen Kontext. Eine Sendung von Sophie Emilie Beha<\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Talente und Karrieren: Jean Rondeau \u2013 Cembalist, Jazz-Pianist und Komponist<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alte Musik und Jazz: Der franz&#246;sische Cembalist und Pianist Jean Rondeau ist in beiden Welten zuhause. Als Cembalist war er mit gerade 21 Jahren der j&#252;ngste Gewinner des Musica Antiqua-Wettbewerbs in Br&#252;gge und hat sich seitdem intensiv mit der Musik von Bach besch&#228;ftigt. Als Pianist spielt er in verschiedenen Jazz-Formationen mit, au&#223;erdem hat er die Filmmusik f&#252;r den Film \u201ePaula\u201c komponiert. Jetzt erscheint sein drittes Solo-Album, auf dem er Bachs Goldberg-Variationen auf dem Cembalo neu eingespielt hat.<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Week End Fest 2021 (2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">L&#228;ngst ist das multistilistische Week End Fest aus dem NRW-Festivalherbst nicht mehr wegzudenken. Zum ambitionierten musikalischen Spagat kamen in diesem Jahr noch eine weitere Spielst&#228;tte und ein coronabedingter Zusatztermin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Doch, es geht! Herausragende Bands aus Jazz, Avantpop, Musikkulturen und mehr an einem Wochenende elegant zu kombinieren, Retrokl&#228;nge und Zukunftsmusik zu vers&#246;hnen, Nerds und Neugierige gleicherma&#223;en zu begl&#252;cken. F&#252;r das Week End Fest nach zehn Ausgabe inzwischen Routine. Neue Herausforderungen kamen durch die Pandemie. Festivalmacher Jan Lankisch reagierte u.a. mit einer Corona-Spezialausgabe aus den Londoner Ashfield Studios. Von dort gibt es ein intimes Studio-Solokonzert der Stereolab-S&#228;ngerin Laetitia Sadier zu h&#246;ren, Valentina Magaletti und Al Wootton pr&#228;sentieren ihr Projekt Holy Tongue zwischen Dub und psychedelischem Postpunk und die Bassistin Ruth Goller erweckt mit ihrer Band Skylla archaische Bergkl&#228;nge zu neuem Leben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mulato Astatke, der Grandseigneur des Ethio-Jazz, war im Oktober noch von Visa-Problemen vom Auftritt im Week End-Stammsitz, der Stadthalle K&#246;ln-M&#252;lheim aufgehalten worden. Umso triumphaler sein Auftritt vor dem jazzhungrigen Poppublikum beim Nachholtermin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Laetitia Sadier \/ Skylla \/ Holy Tongue. Aufnahmen aus den Ashfield Street Studios, London \/ Mulatu Astatke. Aufnahme aus der Stadthalle K&#246;ln-M&#252;lheim<\/p>\n<p>20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Die Oper \u201eBrokeback Mountain\u201c aus Gie&#223;en<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Christiane Hillebrand. Der aus New York stammende Komponist Charles Wuorinen hat das Wagnis unternommen, den Film \u201eBrokeback Mountain\u201c f&#252;r das Musiktheater zu adaptieren. Das viel diskutierte Drama aus dem Jahr 2005 handelt von dem Verh&#228;ltnis zweier M&#228;nner in der restriktiven Gesellschaft des l&#228;ndlichen Amerikas w&#228;hrend der fr&#252;hen sechziger Jahre.<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: H&#246;rspiel des Monats Dezember 2021 \u2013 Das h&#228;ssliche Universum<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Laura Naumann. Regie: Julia H&#246;lscher. Mit Meriam Abbas, Pauline Gloger, Moritz Glove, Anja Herden, Zoe Hutmacher, Ulrich Noethen, David Ali Rashed u.v.a.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Komposition: Tobias Vethake. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021. L&#228;nge: 53\u201921<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Begr&#252;ndung der Jury: \u201eUnsere Vorstellungskraft ist unsere Waffe\u201c. Rosa wei&#223;, wie man vielsagende Botschaften in &#246;ffentlichkeitswirksame Likes verwandelt. In Laura Naumanns H&#246;rspiel ist sie die Heilsbringerin im un&#252;bersichtlichen Universum digitaler Kommunikation. Dank ihr bekommt das Leben wieder einen Sinn: f&#252;r die Mutter dreier Kinder, die sich sehnlichst eine neue Herausforderung w&#252;nscht. F&#252;r den besorgten B&#252;rger, der in seiner Podcast-Reihe Lebenstipps gibt. F&#252;r den verliebten Nachbarn, den komplexe philosophische Fragen qu&#228;len und f&#252;r die Tochter, deren Familie endlich eine gemeinsame Aufgabe eint. Rosa ist Vision&#228;rin und Influencerin, die mit ihrer authentischen Art &#252;berzeugende Videonachrichten kreiert, um die Welt zu r&#252;hren und schlussendlich ganz sch&#246;n aufzur&#252;hren. \u201eAlles muss brennen!\u201c schallt es aus dem Lautsprecher. Ein Streichorchester setzt ein. So klingt gro&#223;es Kino f&#252;r die Ohren. Als Rosa zur flammenden Revolution (oder doch nur zum n&#228;chsten Prank?) aufruft, wird der Weltuntergang in poetisch surreale T&#246;ne getaucht. \u201eDarf ich stellvertretend dich anz&#252;nden? F&#252;r 8.000 Jahre Patriarchat? Scherz! Nur ein Scherz!\u201c hei&#223;t es an einer Stelle im H&#246;rspiel, doch am Ende brennt die ganze Welt und das Spektakel wird mittels Livestream in die gl&#252;henden Wohnzimmer &#252;bertragen. Was bleibt ist ein flirrendes Gef&#252;hl der Uneindeutigkeit, die diese dystopische Geschichte durchzieht; steckt darin doch eine riesige Palette an aktuellen Themen \u2013 von Selbstoptimierungsfantasien, Sicherheits- und Vorurteilsdebatten bis hin zu Verschw&#246;rungstheorien ist alles dabei. Aber heute h&#228;ngt sowieso alles mit allem zusammen und wer in diesem H&#246;rspielkarussell nach abschlie&#223;enden Antworten sucht, wird sich heillos darin verfangen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine starke Soundkulisse voll Pathos und Ironie unterteilt die losen Szenenfolgen &#252;ber den digitalen Alltagswahnsinn in vielschichtige H&#246;r-R&#228;ume. Nur der beherzte Einsatz von allerlei Streichinstrumenten h&#228;lt dem schnellen Wechsel der Themen und Perspektiven einen akustischen Fixpunkt entgegen. Dazwischen wird mit Halleffekten, dramatischen Musikeinlagen, Ger&#228;uschsamples und allerlei Get&#246;se gearbeitet. Nicht nur akustisch ist dieses H&#246;rspiel best&#228;ndig an der Kippe zur &#220;berzeichnung inszeniert und kommt doch immer genau auf den Punkt. \u201eDas h&#228;ssliche Universum\u201c ist eine gelungene H&#246;rspielperformance und ein fr&#246;hlich beschwingtes Zeitrafferbild aktueller Mediendebatten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Deutsche Akademie der Darstellenden K&#252;nste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein H&#246;rspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung &#252;ber das H&#214;RSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils f&#252;r ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres w&#228;hlt die Jury aus den 12 H&#246;rspielen des Monats das H&#214;RSPIEL DES JAHRES.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Spirit of Bebop \u2013 Erinnerungen an den Pianisten und Jazzp&#228;dagogen Barry Harris<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. Zum Star ist er nicht geworden, aber zur Legende: Barry Doyle Harris, am 9. Dezember 2021 im Alter von 91 Jahren an den Folgen von Covid-19 verstorben. Der Pianist hat alle Jazzstile \u201elivehaftig\u201c erlebt, mit so ziemlich jedem \u201eHeavyweight\u201c irgendwann, irgendwo oder auf irgendeinem Album gespielt. Vor allem aber hat er Jazz nicht f&#252;r sich behalten, sondern anderen gegeben, nicht an Hochschulen, sondern als \u201eEin-Mann-Akademie des Bop\u201c in allen Menschen zug&#228;nglichen Clinics und Workshops, zuletzt per Video. Zur Trauerfeier erschienen Hunderte, die ihren \u201eDoc of Bop\u201c mit einer Jam Session verabschiedeten.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Matthias Kr&#252;gers &#252;berbordende Ensemblemusik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal \u2013 \u201eLe vide \u00e0 perdre\u201c \u2013 Ensemble ascolta \/ \u201eSweep over me them dusty bristles\u201c \u2013 Ensemble Inverspace. Aufnahmen von 2019 und 2020<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Ingo Dorfm&#252;ller. Eine Nacht im legend&#228;ren Club \u201eVida Pera\u201d auf einer Istanbuler Dachterrasse, 2015, ein Jahr vor dem Milit&#228;rputsch. Ein Fragment aus Gustav Mahlers 4. Sinfonie, eine Kindheitserinnerung. Nietzsches \u201eGeburt der Trag&#246;die aus dem Geiste der Musik\u201d. Herders &#220;berlegungen zum Primat des Geh&#246;rsinns und Schillers \u201e&#196;sthetische Erziehung des Menschengeschlechts\u201d. Dazu Songs von U2 und Moby und die Propheten der Beat Generation Allen Ginsberg und Jack Kerouac. Diese Auswahl der Materialien, derer sich Matthias Kr&#252;ger in seinen Kompositionen bedient, ist strikt subjektiv und alles andere als zuf&#228;llig. Es ist der Versuch, eine immer komplexer geschichtete Wirklichkeit mit musikalischen Mitteln zu durchdringen: ihre Subtexte und Traditionsbez&#252;ge offenzulegen, ohne sich in ihnen zu verlieren. Dazu dient ein technisch raffinierter Aufbau, bei dem Stimmen und analoge Instrumente, digitale und elektroakustische Klangerzeuger und Live-Elektronik interagieren. Der analytischen Pr&#228;zision wirkt aber immer eine dionysische Entfesselung entgegen, die auch die Grenz&#252;berschreitung ins Theatrale sucht. All dies findet sich auf der neuen Portr&#228;t-CD der Edition zeitgen&#246;ssische Musik des Deutschen Musikrats, deren Ensemblewerke j&#252;ngst im Deutschlandfunk Kammermusiksaal entstanden.<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Daniel Hensel \u2013 Claustrophobia, op. 37 Autorenproduktion 2022 36 Min. | Radiopremiere<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. Der Komponist und Musikwissenschaftler Daniel Hensel (*1978) lebt mit seiner Familie in der Kleinstadt B&#252;dingen (Wetterau). Im Pandemiejahr 2020 realisierte er hier im Rahmen vom Kulturpaket II: \u201ePerspektiven o\u0308ffnen, Vielfalt sichern\u201c, zugeteilt von der Hessischen Kulturstiftung, das H&#246;rst&#252;ck Claustrophobia.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Labelportrait: \u201eWE JAZZ\u201c aus Finnland<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Finnland steht f&#252;r lange dunkle Winter und helle Sommern&#228;chte, schr&#228;ge Sportarten wie Handyweitwurf, mehr Saunas als Einwohner und endlose schnurgerade Stra&#223;en durch einsame Nadelw&#228;lder. Momentan steht Finnland aber auch f&#252;r eine besonders frische, aufregende und ungew&#246;hnliche Jazzszene, die sich langsam aber stetig auch international einen Namen macht. \u201eWe Jazz\u201c hei&#223;t ein 2016 gegr&#252;ndetes finnisches Label, dass diese junge und genre&#252;berschreitende Musik sammelt und ver&#246;ffentlicht \u2013 im Netz, auf Vinyl oder sogar auf Musikkassette. Elise Landschek hat in Helsinki Labelchef Matti Nives getroffen.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Elektronische Musik: Gottfried Michael Koenig \u2013 ein Memorial<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 30. Dezember 2021 starb Gottfried Michael Koenig \u2013 ein bedeutender Komponist, Theoretiker und Experimentator der Elektronischen Musik. Er arbeitete im \u201eStudio f&#252;r Elektronische Musik\u201c des WDR von 1954-1964 und niemand kannte das Studio dieser Zeit so gut wie er. Sowohl als Komponist als auch als Assistent von Karlheinz Stockhausen, Henri Pousseur, Gy&#246;rgy Ligeti und Franco Evangelisti hat er mit verwegenen Schaltungen experimentiert und die elektronischen Apparate an ihre Grenzen gef&#252;hrt. Mit dem Wechsel nach Utrecht, wo er 22 Jahre das \u201eInstitut f&#252;r Sonologie\u201c leitete, geriet die automatisierte Spannungssteuerung und schlie&#223;lich der Computer st&#228;rker ins Blickfeld. In zahlreichen Gespr&#228;chen und alten Rundfunksendungen gibt Gottfried Michael Koenig Einblick in die Produktionsverfahren, die seinen Werken Klangfiguren, Terminus, seinen Computerprogrammen Projekt 1 und Projekt 2 sowie Stockhausens Kontakten und Ligetis Artikulation zugrunde liegen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Gottfried Michael Koenig<\/strong>: Klangfiguren II, elektronische Komposition | <strong>Gy&#246;rgy Ligeti<\/strong>: Artikulation, elektronische Komposition | <strong>Gottfried Michael Koenig<\/strong>: Terminus I, elektronische Komposition<\/p>\n<p>23:03:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die &#214;1 Jazznacht: Florian Bramb&#246;ck im Gespr&#228;ch, Shauli Einav Quintet 2021 in Leibnitz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einigen szenepr&#228;genden &#246;sterreichischen Bands hat der Tiroler Saxofonist Florian Bramb&#246;ck tragende Rollen gespielt: als Teil der zweiten und dritten Besetzung des Vienna Art Orchestra, einige Jahre auch bei Gansch &amp; Roses -und als ein Viertel von Saxofour, dem &#246;sterreichischen All-Star-Saxofon-Quartett, das seit drei Jahrzehnten seine Fans erfreut.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Daneben hat Florian Bramb&#246;ck als Komponist ein umfangreiches Ouvre f&#252;r unterschiedlichste Besetzungen geschaffen, von (Jazz-)Bigbands &#252;ber Streicher, Blech-und Holzblasensembles bis zu (klassischem) Orchester und Chor. Am 4. Februar 2022 lie&#223; Johann Kneihs im Rahmen der Jazztime im Wiener KlangTheater beide zu Wort kommen: Der Jazzmusiker Florian Bramb&#246;ck spielte live -und sein Alter Ego, der Komponist, wurde mit Aufnahmen ausgew&#228;hlter Werke vorgestellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss an die Ausstrahlung dieses Gespr&#228;chs pr&#228;sentiert Katharina Osztovics das Konzert des Shauli Einav Quintet, das am 2. Oktober 2021 beim Jazzfestival Leibnitz zu Gast war. Tenorsaxofonist Shauli Einav, Posaunist Yonathan Voltzok, Gitarrist Eran Har Even, Pianist Yoni Zelnik sowie Noam Israeli am Schlagzeug entfesselten im Hugo-Wolf-Saal des Kulturzentrums Leibnitz die ausdrucksstarke Musik des Albums \u201eAnimi\u201c, das Einav im Kreise seiner Musikerfreunde als Saxofonisten und Komponisten mit frischen Ideen zeigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Weiters steht die Jazznacht augenzwinkernd -und entsprechend dem Monat M&#228;rz, auf Englisch \u201eMarch\u201c -im Zeichen der Marschmusik. Art Blakey, Scott Joplin, Bob Mintzer und Quincy Jones pr&#228;sentieren die durchaus abwechslungsreichen Facetten dieses Genres im Jazz.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc96585917\"><\/a>so \u2013 06.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Florian Bramb&#246;ck im Gespr&#228;ch, Shauli Einav Quintet 2021 in Leibnitz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einigen szenepr&#228;genden &#246;sterreichischen Bands hat der Tiroler Saxofonist Florian Bramb&#246;ck tragende Rollen gespielt: als Teil der zweiten und dritten Besetzung des Vienna Art Orchestra, einige Jahre auch bei Gansch &amp; Roses -und als ein Viertel von Saxofour, dem &#246;sterreichischen All-Star-Saxofon-Quartett, das seit drei Jahrzehnten seine Fans erfreut.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Daneben hat Florian Bramb&#246;ck als Komponist ein umfangreiches Ouvre f&#252;r unterschiedlichste Besetzungen geschaffen, von (Jazz-)Bigbands &#252;ber Streicher, Blech-und Holzblasensembles bis zu (klassischem) Orchester und Chor. Am 4. Februar 2022 lie&#223; Johann Kneihs im Rahmen der Jazztime im Wiener KlangTheater beide zu Wort kommen: Der Jazzmusiker Florian Bramb&#246;ck spielte live -und sein Alter Ego, der Komponist, wurde mit Aufnahmen ausgew&#228;hlter Werke vorgestellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss an die Ausstrahlung dieses Gespr&#228;chs pr&#228;sentiert Katharina Osztovics das Konzert des Shauli Einav Quintet, das am 2. Oktober 2021 beim Jazzfestival Leibnitz zu Gast war. Tenorsaxofonist Shauli Einav, Posaunist Yonathan Voltzok, Gitarrist Eran Har Even, Pianist Yoni Zelnik sowie Noam Israeli am Schlagzeug entfesselten im Hugo-Wolf-Saal des Kulturzentrums Leibnitz die ausdrucksstarke Musik des Albums \u201eAnimi\u201c, das Einav im Kreise seiner Musikerfreunde als Saxofonisten und Komponisten mit frischen Ideen zeigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Weiters steht die Jazznacht augenzwinkernd -und entsprechend dem Monat M&#228;rz, auf Englisch \u201eMarch\u201c -im Zeichen der Marschmusik. Art Blakey, Scott Joplin, Bob Mintzer und Quincy Jones pr&#228;sentieren die durchaus abwechslungsreichen Facetten dieses Genres im Jazz.<\/p>\n<p>15:05 Uhr\u00a0 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Interpretationen: Musikalische Monolithen \u2013 Die Klaviersonaten von Galina Ustwolskaja<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast: Markus Hinterh&#228;user, Pianist und Intendant der Salzburger Festspiele. Moderation: Margarete Zander. (Wdh. v. 26.01.2020)<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Zur Person: Der Gitarrist Pat Metheny (2\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G&#252;nther Huesmann. Seine Musik scheint geradezu &#252;berquellen zu wollen von &#252;ppigen Melodien. Seit mehr als 40 Jahren z&#228;hlt Pat Metheny zu den wandlungsreichsten Gitarristen des Jazz \u2013 und zu seinen popul&#228;rsten. 20 Grammys sprechen eine beredte Sprache, der 67-J&#228;hrige scheint ewig jung zu sein. In der zweiten Metheny-Folge von \u201eSWR2 Zur Person\u201c erz&#228;hlt der Gitarrist, wie ihn ein Jazzmusiker aus Baden-W&#252;rttemberg, der Bassist Eberhard Weber, inspiriert hat. Und Metheny verr&#228;t uns seine \u201eTricks\u201c, mit denen er sich f&#252;r seine umjubelten Gigs aufw&#228;rmt.<\/p>\n<p>17:10:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Eine klingende Reise durch Afghanistans vielf&#228;ltige Musiklandschaften innerhalb und au&#223;erhalb der\u00a0 Landesgrenzen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ahmad Zahir wird auch \u201eAfghanistans Nachtigall\u201c genannt. Er gilt nicht nur als bester S&#228;nger Afghanistans, der wesentlich zu einer distinktiv afghanischen Musik beigetragen hat, sondern ist auch eine wichtige Ikone des Friedens in Afghanistan. An seinem 33. Geburtstag im Jahr 1979 wurde er durch einen Autounfall get&#246;tet. In den 1990er-Jahren zerst&#246;rten die Taliban sein Grab, das von Zahirs Fans wieder aufgebaut wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zahir nimmt in der Musikgeschichte Afghanistans eine zentrale Rolle ein. Er ist aber lange nicht ihr einzige Star. Der 1947 in Kabul geborenen S&#228;ngerin Farida Mahwash etwa geb&#252;hrt -als einzige Frau der Ehrentitel \u201eUstad\u201c (\u201eMeister\u201c). Sie ist 1990 in die USA gefl&#252;chtet und lebt -wie so viele Afghaninnen und Afghanen -seither im Exil.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schon lange findet ein gro&#223;er Teil des afghanischen Musiklebens au&#223;erhalb des Landes statt. Nachdem die Taliban zun&#228;chst 1996 und vergangenen Sommer nun zum zweiten Mal ein Musikverbot erlassen haben, wird sich das auch nicht so bald &#228;ndern. Umso pulsierender ist die Szene in der afghanischen Diaspora!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die f&#252;r Frauenrechte einstehende Popdiva Aryana Sayeed, der Hazara-S&#228;nger und Dichter Dawood Sarkosh sowie der vielfach preisgekr&#246;nte Paschtune Farhad Darya sind nur einige jener, die weltweit inner-und au&#223;erhalb der afghanischen Community hohe Anerkennung finden.<\/p>\n<p>19:33 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Alle Schattierungen von Blau \u2013 Der Gitarrist Steve Cardenas<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ssirus W. Pakzad. Steve Cardenas z&#228;hlt zu den Lyrikern unter den Jazz-Gitarristen. Der Amerikaner gilt als ein Spieler, der trotz aller Fertigkeiten eher einen Ton ausl&#228;sst, als dass er einen zu viel spielt. Sein musikalischer Instinkt, seine Geschmackssicherheit und seine Anpassungsf&#228;higkeit machen den 63-j&#228;hrigen Wahl-New Yorker f&#252;r viele Bandleader attraktiv. Steve Cardenas ist auf &#252;ber hundert Alben zu h&#246;ren. Gelegentlich bringt er eigene Werke heraus \u2013 auf seinem j&#252;ngsten, \u201eBlue Has a Range\u201c, &#252;bersetzt er alle erdenklichen Schattierungen der Farbe Blau in Musik.<\/p>\n<p>19:34:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Tobias Faulhammer und Max Tschida im Wiener Funkhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gitarrist Tobias Faulhammer und Pianist Max Tschida arbeiten schon seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Nun haben die beiden in der Wiener Szene amtsbekannten Musiker erstmalig ein Duoprogramm erarbeitet, das im Fr&#252;hjahr 2022 auch auf Tontr&#228;ger erscheinen wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ausgangspunkte des musikalischen Dialogs sind einerseits das legend&#228;re, 1962 aufgenommene \u201eUndercurrent\u201c-Album von Jim Hall und Bill Evans, andererseits die kraftvollen Duoaufnahmen, die Pianist Chick Corea u. a. mit Gitarrist Al Di Meola gemacht hat. Komplexe Harmonien treffen auf rasante Unisono-Linien und kontrastreiche musikalische Spannungsb&#246;gen voll Dynamik.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil: Stille \u2013 Eine Erz&#228;hlung von Nichts<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bettina Mittelstra&#223; und Jascha Dormann. Regie: die Autoren. Produktion: SRF 2019<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was ist Stille? Hat Stille einen Klang? Hat sie Sounds von Etwas? Oder Sounds von Nichts? Wie l&#228;sst sich von Stille erz&#228;hlen? Wie f&#252;hlt sie sich an? Wer sucht sie? Und warum? Es ist nicht einfach, Stille zu h&#246;ren. Auch, weil es nicht einfach ist, an nichts zu denken. Dabei ist es klar: Stille gibt uns, bei all ihrer Einfachheit, viel zu h&#246;ren \u2013 und zu gr&#252;beln. Wir m&#252;ssen einfach nur zuh&#246;ren. Die Autorin Bettina Mittelstra&#223; und der Sounddesigner Jascha Dormann schufen aus Klang-Material der Ausstellung \u201eSounds of Silence\u201c des Museums f&#252;r Kommunikation in Bern ihren eigenen H&#246;rspaziergang. Eine Ansammlung von Stimmen, Ereignissen, Geschichten \u2013 Klangkunst, musikalische Einlagen, Wortfetzen. Ein Feature &#252;ber die Sch&#246;nheit und den Schrecken einer Sehnsucht mitten im L&#228;rm.<\/p>\n<p>20:55:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>&#214;1 Kunstsonntag: Milestones: Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis: \u201eThe Cookbook Sessions\u201c (1958) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neben der Idee der \u201eKomposition\u201c gibt es noch zahlreiche weitere Analogien zwischen Musik und Kochkunst. So war etwa der Begriff \u201eCooking\u201c bereits in den 1920er Jahren eine popul&#228;re Metapher im Jazz f&#252;r schwei&#223;treibendes Zusammenspiel vor einem begeisterten Publikum. Ab Mitte der 50er Jahre begann dann die eigentliche Bl&#252;te der kulinarischen Bilder im Jazz. Da stand \u201eCooking\u201c nun vor allem f&#252;r den unwiderstehlichen Groove in Hardbop und Soul-Jazz. Einen gewichtigen Beitrag dazu leistete auch die Hammond-Orgel, in deren Bauch es sp&#228;testens seit ihrem Siegeszug durch Jimmy Smith immer wieder regelrecht kocht, dampft, brutzelt oder schmort.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In diesem Geist haben 1958 auch Tenorsaxofonist Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis und Organistin Shirley Scott dreimal im Studio zusammengefunden und gemeinsam mit Bassist George Duvivier, Schlagzeuger Arthur Edgehill sowie Saxofonist und Fl&#246;tist Jerome Richardson schmackhafte Musik geschaffen, die als \u201eThe Cookbook Sessions\u201c in die Jazzgeschichte eingegangen ist und auf f&#252;nf Alben beim Label Prestige ver&#246;ffentlicht wurde. Am 2. M&#228;rz 2022 j&#228;hrte sich Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis\u2019 Geburtstag zum 100. Mal. Die Milestones erinnern an ihn mit einigen feinen Gerichten aus seinen Kochb&#252;chern.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die 100. Ausgabe von freiStil: Musik und Umgebung \u2013 freiStil-Herausgeber Andreas Fellinger pr&#228;sentiert seine Musikauswahl.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als eine der letzten noch verbliebenen &#246;sterreichischen Print-Musikzeitschriften reflektiert freiStil das Musikleben in Portr&#228;ts von markanten Personen, Schaupl&#228;tzen, Labels und Institutionen sowie in Rezensionen von Konzerten\/Festivals und Tontr&#228;gern, fallweise auch B&#252;chern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Magazin f&#252;r Musik und Umgebung, wie der Untertitel sagt, geht freiStil seit seiner Gr&#252;ndung im Jahr 2005 auch auf alle jene Themen ein, die das Produktionsfeld Musik pr&#228;gen: die Historie, der Film, die Plattformen, die Lokalit&#228;ten, die Gruppierungen der Gesellschaft, die Musik tragen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum der Berichterstattung steht avancierte Musik aller Genres, vorwiegend der Improvisation. Und aus der feministischen Serie von Musikerinnen-Portr&#228;ts entstehen auch CD-Compilations unter dem Titel \u201eDAMN! freiStil-Samplerin\u201c. Soeben ist, anl&#228;sslich der 100. freiStil-Ausgabe, die 6. \u201eSamplerin\u201c erschienen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Andreas Fellinger, Herausgeber und Verleger, gibt sich nicht der Illusion hin, dass seine Zeitschrift alle W&#252;nsche an eine Musikzeitschrift abdeckt. Das erste Exemplar begann mit einem Zitat von Antonio Gramsci: \u201eEine Zeitschrift kann, ebenso wie eine Zeitung oder ein Buch oder jedes andere didaktische Ausdrucksmittel, das im Vorhinein auf eine bestimmte Zielgruppe von Lesern, Zuh&#246;rern usw. ausgerichtet ist, nicht alle im gleichen Ma&#223;e befriedigen, nicht f&#252;r alle im gleichen Ma&#223;e n&#252;tzlich sein usw.: es kommt darauf an, dass sie auf alle anregend wirkt, denn keine Publikation kann das denkende\u00a0 Hirn ersetzen oder dort intellektuelle oder wissenschaftliche Interessen aus dem Boden stampfen, wo allein Interesse an Kaffeehausklatsch vorhanden ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Musik zwischen den Gespr&#228;chen stammt aus den DAMN!-Compilations. Gestaltung: Irene Suchy<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Das Omniversal Earkestra unterwegs \u2013 Berlin-Bamako: Wie eine Berliner Bigband den Groovejazz in Mali findet<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es k&#246;nnte eine Variation des Columbus-Erlebnisses sein: Nach Afrika suchen und Amerika finden!2019 fuhr das Berliner Omniversal Earkestra nach Mali, um dort nach den Urspr&#252;ngen des groovigen AfroJazz der 1970er-Jahre zu suchen \u2013 und fand: Cuba und USA! Die Berliner brachten reiche Sch&#228;tze mit, viel Erfahrung und eine mit den Stars einer einst bl&#252;henden Jazzszene vor Ort aufgenommene CD.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Neue Musik: Verschattungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Umbrations (\u201eVerschattungen\u201c) nennt Brian Ferneyhough seinen Zyklus, der &#252;ber 15 Jahre hinweg kontinuierlich gewachsen ist. Fluchtpunkt des Werkes ist die hochoriginelle Musik des Renaissance-Komponisten Christopher Tye, die Ferneyhough behutsam \u201everbessert\u201c und in seiner Sprache fortschreibt. St&#228;rker denn je bezieht sich der Meister der Complexity bei dieser Werkreihe, die er mit einigem Understatement als \u201eAnsammlung kleiner Werke\u201c verniedlicht, auf fremde Musik: Auf Vorlagen des Renaissance-Komponisten Tye. Und damit auf einen fr&#252;hen Pionier der Kammermusik. Die Besetzung changiert fast stufenlos zwischen Solo und Duodezett, erinnert somit an die Idee des \u201eBroken Consort\u201c, an Kammermusik in gemischter Besetzung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ferneyhough schreibt die hochoriginellen St&#252;cke von Tye, die er als \u201etechnisch konzise und &#252;berraschend lebendig\u201c charakterisiert, in seiner eigenen Sprache fort. Er vermeidet dabei jedoch das, was er als \u201eParasitismus\u201c bezeichnet. Statt die Vorlagen durch einen \u201eallzu w&#246;rtlichen variativen Gebrauch\u201c auszusaugen, setzt er \u201eauf ein zaghaftes und zerbrechliches \u201aZusammenleben\u2019\u201e.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Brian Ferneyhough<\/strong>: Umbrations, Zyklus nach Christopher Tye f&#252;r Streichquartett und Ensemble; Arditti String Quartet; Ensemble Modern, Leitung: Brad Lubman<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2028.02.22%E2%80%9306.03.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F02%2F27%2Fdie-radiowoche-vom-28-02-2206-03-2022%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Die &#220;bersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. 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