{"id":25257,"date":"2022-02-20T12:00:17","date_gmt":"2022-02-20T11:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25257"},"modified":"2022-02-17T10:20:23","modified_gmt":"2022-02-17T09:20:23","slug":"die-radiowoche-vom-21-02-2227-02-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2022\/02\/20\/die-radiowoche-vom-21-02-2227-02-2022\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 21.02.22\u201327.02.2022"},"content":{"rendered":"<h1><a name=\"_Toc94092523\"><\/a><a name=\"_Toc94612918\"><\/a><a name=\"_Toc95139800\"><\/a><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><\/h1>\n<h1><a name=\"_Toc94092523\"><\/a><a name=\"_Toc94612918\"><\/a><a name=\"_Toc95139800\"><\/a><a name=\"_Toc95984816\"><\/a><a name=\"_Toc87008090\"><\/a>Die Radiowoche vom 21.02.22\u201327.02.2022<\/h1>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 08. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc95984817\">mo \u2013 21.02.2022. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc95984818\">di \u2013 22.02.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc95984819\">mi \u2013 23.02.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc95984820\">do\u00a0 \u2013 24.02.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc95984821\">fr \u2013 25.02.2022. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc95984822\">sa \u2013 26.02.2022. 11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc95984823\">so \u2013 27.02.2022. 14<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc95984817\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc95984817\"><\/a>mo \u2013 21.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:30:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>On stage: S&#228;ngerin Paulette McWilliams bei den INNt&#246;nen 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit vier Jahrzehnten changiert die in Chicago aufgewachsene S&#228;ngerin Paulette McWilliams ganz selbstverst&#228;ndlich zwischen Jazz, R&amp;B, Soul, Rock und mehr. Ihr Name ist u. a. mit der Band Rufus, aber auch mit Luther Vandross, Quincy Jones und Marvin Gaye verbunden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bei den INNt&#246;nen auf Paul Zauners Buchmannhof im ober&#246;sterreichischen Sauwald pr&#228;sentierte die zu diesem Zeitpunkt 72-J&#228;hrige am 31. Juli 2021 ein buntes Programm, das Donny Hathaways \u201eChasing The Sun\u201c ebenso enthielt wie Jazz-Standards \u00e0 la \u201eOn Green Dolphin Street\u201c oder \u201eOver The Rainbow\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Gast gesellte sich f&#252;r einige Songs die in &#214;sterreich lebende, ebenfalls aus Chicago stammende S&#228;ngerkollegin Chanda Rule auf die B&#252;hne: zwei starke, facettenreiche Stimmen, f&#252;r die Nat Adderley Jr. (Klavier), Jim Rotondi (Trompete), Osian Roberts (Tenorsaxofon), Stefan Kondert (Bass) und Jeff Boudreaux (Schlagzeug) die luxuri&#246;se Begleit-Crew bildeten.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: Funkhauskonzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur. Uschi Br&#252;ning, Gesang; Christian von der Goltz, Piano. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Der Songcontest der Neuen Musik (1) \u2013 Rostrum of Composers (1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf Initiative des International Music Councils findet jedes Jahr das Rostrum of Composers statt und das bereits seit 1954. Bei diesem Treffen von Musik-Radiojournalistinnen und -journalisten, das im Herbst 2021 in Belgrad stattgefunden hat, reicht jeder teilnehmende Sender selbst produzierte Aufnahmen von zeitgen&#246;ssischen Werken ein. Diese werden dann von der Jury gemeinsam angeh&#246;rt und bewertet. Ziel ist es, Aufnahmen zu empfehlen und es wird aus beiden Kategorien \u2013 \u201egesamt\u201c und in der Nachwuchs-Kategorie U30 \u2013 jeweils ein Werk pr&#228;miert. Alle teilnehmenden Radiosender sind verpflichtet, das Gewinnerst&#252;ck zu senden, und es steht ihnen frei, weitere Kompositionen in ihren Programmen vorzustellen. Der &#246;sterreichische Beitrag bei diesem Songcontest der Neuen Musik war das Werk \u201eEs riecht nach Winter\u201c von Mathias Schmidhammer. Die Aufnahme hat es auf die Liste der empfohlenen Werke der Kategorie U30 geschafft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im vergangenen Jahr gab es 37 Einreichungen. Sie stammen von Komponistinnen und Komponisten aus mehreren Kontinenten, von Portugal bis Hongkong, von Norwegen bis Bulgarien. In zwei \u201eZeit-Ton\u201c-Sendungen werden Tanja Elisa Glinsner, &#214;1-Talenteb&#246;rse-Kompositionspreis-Gewinnerin, und Reinhard Fuchs, Komponist und K&#252;nstlerischer Leiter des Ensemble phace, ausgew&#228;hlte Aufnahmen h&#246;ren und dann spontan &#252;ber ihre Eindr&#252;cke sprechen. Ganz so, wie es die Jurorinnen und Juroren des Rostrum of Composers auch getan haben. Eine spannende, internationale Reise durch das zeitgen&#246;ssische Musikschaffen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Sonntag, 20. Februar 2022 stellt Mathias Schmidhammer in \u201eZeit-Ton extended\u201c Musik vor, die ihn gepr&#228;gt und beeindruckt hat. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 85. Geburtstag der amerikanischen S&#228;ngerin Nancy Wilson (20.02.1937-13.12.2018)<\/p>\n<p>23.30 \u2013 24.00 Uhr | NDR Kultur<br \/>\n<strong>ROUND MIDNIGHT\u00a0 Lady Liberty #13: Melissa Aldana im Portrait <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Mauretta Heinzelmann<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc95984818\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 22.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Situatives H&#246;ren und elektronische Spielr&#228;ume \u2013 Die Therapeutische H&#246;rgruppe K&#246;ln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hubert Steins. Mit oft humorvollen Klangkunstprojekten verwandelt die Therapeutische H&#246;rgruppe K&#246;ln das subjektive H&#246;ren in ein lustvolles Abenteuer.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit &#252;ber zehn Jahren arbeitet die Therapeutische H&#246;rgruppe K&#246;ln mit installativen Interventionen und ungew&#246;hnlichen Konzertprojekten. Die Expertise in analoger und digitaler Technologie verbindet sich in den Arbeiten der f&#252;nf Mitglieder nicht selten mit einem skurrilen und humorvollen Erfindungsreichtum. Wie bereits der Name des K&#252;nstlerkollektivs so lassen seine bisweilen abstrakten, kryptischen Werktitel das Publikum im Unklaren, ob technisch und theoretisch hoch Komplexes oder Titel-Persiflagen mit hochtrabenden Worth&#252;lsen vorliegen. Doch abseits des trockenen Humors erweisen sich die Projekte der Therapeutischen H&#246;rgruppe immer als hintersinnig inszenierte Abenteuer eines situativen H&#246;rens.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Zum 70. Geburtstag von Max Becksch&#228;fer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Max Becksch&#228;fer<\/strong>: \u201eI\u2019 fe\u2019 degli occhi porta al mie veneno\u201c (Die Singphoniker); \u201eHaiku\u201c (Andrea H&#246;cht, Mezzosopran; Gerold Huber, Klavier); Streichquartett (Georgisches Staatsquartett); \u201eTraumgeographie\u201c (Christian Rieger, Bariton; Jewish Chamber Orchestra Munich: Daniel Grossmann); Elegien und Scherzi (Fagottissimo M&#252;nchen); \u201eGli\u2019infiniti pensier mie\u201c (Die Singphoniker); \u201eMadrigali Veneziani\u201c (Franz Vitzthum, Countertenor; Quartett il capriccio)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vokalmusik, Chorwerke und Kammermusik \u2013 hier liegt der Schwerpunkt im Schaffen von Max Becksch&#228;fer. Und dabei lie&#223; sich der am 23. Februar 1952 in M&#252;nster geborene Komponist von Texten ganz unterschiedlicher Zeiten und Herkunft inspirieren: von Lyrik alter italienischer Meister wie von japanischen Gedichten, von Fontane, Else Lasker-Sch&#252;ler und Albert von Schirnding ebenso wie von Shakespeare oder englischen Kinderreimen. In seinen 2009 in Venedig entstandenen lichtdurchfluteten \u201eMadrigali veneziani\u201c dienten Gedichte von Giambattista Marino und Giovanni Battista Guarini als Vorlage, die einst schon Heinrich Sch&#252;tz vertont hatte. Und von dem deutsch-israelischen Religionswissenschaftler Schalom Ben-Chorin, der 1913 in M&#252;nchen als Fritz Rosenthal zur Welt gekommen war, stammen sieben Gedichte, die Becksch&#228;fer in sein gut halbst&#252;ndiges bewegendes Werk \u201eTraumgeographie\u201c f&#252;r Bariton und Streichorchester fasste.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Renommierte S&#228;ngerinnen, S&#228;nger und Vokalensembles sch&#228;tzen denn auch die Zusammenarbeit mit dem immer nach gro&#223;er Transparenz und Textverst&#228;ndlichkeit strebenden Komponisten, der als Jungstudent am Richard-Strauss-Konservatorium in M&#252;nchen begonnen hatte mit den F&#228;chern Orgel, Klavier, Violine und Chorleitung. Nach einem Studium der Kirchenmusik an der M&#252;nchner Musikhochschule wechselte Becksch&#228;fer in die Kompositions-Meisterklasse von Wilhelm Killmayer, um in M&#252;nchen sp&#228;ter selber Musiktheorie zu lehren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">BR-KLASSIK gratuliert dem mit Preisen und Stipendien geehrten Komponisten, Organisten und Hochschullehrer zu seinem 70. Geburtstag mit diesem \u201eConcerto bavarese\u201c!<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Yosuke Yamashita zum 80. Geburtstag \u2013 Mit Aufnahmen aus dem SWR Archiv<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. \u201eKamikaze-Jazz\u201c \u2013 f&#252;r den japanischen Pianisten Yosuke Yamashita war schnell eine Schublade gefunden, als er in den 1970er-Jahren bekannt wurde. Diese Bezeichnung spielte auf das freie Powerplay in der Fr&#252;hphase seiner Arbeit an. Doch das Yamashita nicht nur laut und energetisch spielen kann, sondern auch ein Instrumentalist und Komponist mit ausgepr&#228;gtem Sinn f&#252;r feine Nuancen ist, zeigte er sp&#228;ter, wenn er neben kleineren Ensembles auch mit Orchestern und Bigbands zusammen arbeitete. Die verschiedenen Aufnahmen aus dem SWR Archiv machen Yosuke Yamashitas Vielseitigkeit h&#246;rbar.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Im Steinbruch der T&#246;ne \u2013 Tonbruket beim JazzBaltica Festival 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dan Berglund, Bass; Martin Hederos, Piano &amp; Keyboards; Johan Lindstr&#246;m, Gitarre; Andreas Werliin, Schlagzeug. Aufnahme vom 26.6.2021 am Timmendorfer Strand.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Jan Tengeler. Der Bassist Dan Berglund arbeitet mit seinem Quartett Tonbruket an den Au&#223;enr&#228;ndern des Jazz \u2013 dort, wo die Grenzen zum psychedelischen Rock, zu Surf und Blues unscharf werden. Gleichzeitig ist es eine \u201eworking band\u201c im direkten Sinne: \u201eBruket\u201d l&#228;sst sich als Steinbruch oder Fabrik &#252;bersetzen, Tonbruket besteht also aus Handwerkern, die ihre T&#246;ne behauen, kneten und formen. Diese physische Dimension der Musik erschlie&#223;t sich live besonders gut. Hier geht es nicht um &#228;therisch-entr&#252;ckte Jazzkl&#228;nge, hier wird erdenschwer grundiert. Der Groove ist stabil, die Musik geradlinig, mal folkig, mal gespielt mit Rock \u2018n\u2019 Roll-Attit&#252;de. Berglunds Mitmusiker Johan Lindstr&#246;m (Gitarre) und Martin Hederos (Piano) sind auch Mitglieder der in Schweden erfolgreichen Indierockband The Soundtrack of Our Lives, Schlagzeuger Andreas Werliin arbeitet u.a. mit Mats Gustafssons Fire! Orchestra. Berglund gr&#252;ndete Tonbruket 2009 nach dem Tod Esbj&#246;rn Svenssons, zu dessen legend&#228;rem Trio er geh&#246;rte. Seitdem besteht das Quartett in unver&#228;nderter Besetzung und wurde zu einer pr&#228;genden Band der schwedischen Szene.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Showtime \u2013 Event und Entertainment in der Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Leonie Reineke. Ob in der gediegenen Lobby des Ritz Carlton, im schummrigen Zwielicht des Kraftwerks Berlin Mitte oder auf dem 100.000 Quadratmeter gro&#223;en Gel&#228;nde des M&#252;hlenmuseums in Gifhorn: Die neue Musik setzt zunehmend auf eventbasierte Konzepte \u2013 mal mit eindrucksvollem, mal mit ern&#252;chterndem Resultat. Klang ist dabei oft nur eines von vielen Mosaiksteinchen. So zelebriert das Projekt \u201eThe Long Now\u201c eine nicht enden wollende Neue-Musik-Party, das \u201eMusik 21 Festival\u201c verfrachtet Musiker in Windm&#252;hlen und die Reihe \u201eMusic for Hotel Bars\u201c versucht sich in einer avancierten Form der Hintergrundbeschallung. (SWR 2019)<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Kl&#228;nge aus der Mitte Europas \u2013 Die Oberlausitz als Musikregion<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Jonas Zerweck. Ein gro&#223;er Reichtum pr&#228;gt die deutsche Kulturlandschaft. Festivals, Konzerth&#228;user und Ensembles verteilen sich &#252;ber das gesamte Land. Aber nat&#252;rlich gibt es enorme regionale Unterschiede hinsichtlich der Kulturdichte. Au&#223;erdem: W&#228;hrend Ballungszentren wie das Ruhrgebiet oder Berlin h&#228;ufig im Fokus der Berichterstattung stehen, geraten Regionen wie die Oberlausitz seltener in den Fokus bundesweiter Medien. Zugleich kommt f&#252;r diesen Landesteil an der Grenze zu Polen und Tschechien der Kultur eine besondere Rolle zu. Viele junge Erwachsene verlassen ihre Heimat, weil ihnen dort die Perspektive fehlt. Unsere Sendung widmet sich dem Musikleben in der Oberlausitz, ihren Festivals, den Herausforderungen und den Visionen derer, die sie gestalten.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Horizonte: Die klingenden Saiten eines Lebens \u2013 Der kubanische Komponist Leo Brouwer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Sch&#246;lzel. Im Anschluss: Leo Brouwer: Gitarrenkonzert Nr. 5 \u2013 \u201eConcierto de Helsinki\u201c (Timo Korhonen, Gitarre; Philharmonisches Orchester Tampere: Tuomas Ollila)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zweifelsohne, die Gitarre ist sein Instrument. Bis heute dominiert sie sein kompositorisches Schaffen. Vom einfachen Pr&#228;ludium bis zu den 11 Gitarrenkonzerten hat Leo Brouwer die klanglichen wie expressiven M&#246;glichkeiten des Instruments ausgereizt und dabei mal melancholische, mal lyrische, mal ruppig-harsche und faszinierend eigensinnige Werke geschaffen. Er selbst spielte sehr gut Gitarre, sp&#228;ter arbeitete der Kubaner mit den gr&#246;&#223;ten Gitarristen wie Julian Bream und John Williams \u2013 und bis heute ist er einer der bedeutendsten Gitarrenkomponisten Lateinamerikas. In seiner Musik finden sich afro-kubanische Einfl&#252;sse sowie Str&#246;mungen der zeitgen&#246;ssischen Musik, angeregt durch ein Kompositionsstudium in New York und Kooperationen mit Hans Werner Henze und Toru Takemitsu. Seine spielerische Neugier, auf der Gitarre neue Kr&#228;fte des Ausdrucks zu wagen, macht sein umfangreiches Oeuvre zu einem einzigartigen Kaleidoskop an Stimmungen, Farben und Strukturen. Einige davon wird Julia Sch&#246;lzel als klingende Saiten seines Lebens beleuchten.<\/p>\n<p>22.33 \u2013 23.30 Uhr | NDR Kultur<br \/>\n<strong>PLAY JAZZ! Konzert Bobo Stenson Trio beim Jazzfest Berlin 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Claudia Hartmann<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Ultraschall Berlin 2022. Junge Journalist:innen berichten &#252;ber das Festival f&#252;r neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unter dem Titel \u201eUltraschallReporter\u201c haben Jugendliche im Alter von 16 bis 22 Jahren das Festival begleitet, Interpreten und Komponisten interviewt und Berichte verfasst. Ihre Eindr&#252;cke von den Festivaltagen, aber auch ihren ganz individuellen Blick auf die neue Musik stellen sie in dieser Sendung vor.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Der Songcontest der Neuen Musik (2) \u2013 Rostrum of Composers (2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf Initiative des International Music Councils findet jedes Jahr das Rostrum of Composers statt und das bereits seit 1954. Bei diesem Treffen von Musik-Radiojournalistinnen und -journalisten, das im Herbst 2021 in Belgrad stattgefunden hat, reicht jeder teilnehmende Sender selbst produzierte Aufnahmen von zeitgen&#246;ssischen Werken ein. Diese werden dann von der Jury gemeinsam angeh&#246;rt und bewertet. Ziel ist es, Aufnahmen zu empfehlen und es wird aus beiden Kategorien \u2013 \u201egesamt\u201c und in der Nachwuchs-Kategorie U30 \u2013 jeweils ein Werk pr&#228;miert. Alle teilnehmenden Radiosender sind verpflichtet, das Gewinnerst&#252;ck zu senden, und es steht ihnen frei, weitere Kompositionen in ihren Programmen vorzustellen. Der &#246;sterreichische Beitrag bei diesem Songcontest der Neuen Musik war das Werk \u201eEs riecht nach Winter\u201c von Mathias Schmidhammer. Die Aufnahme hat es auf die Liste der empfohlenen Werke der Kategorie U30 geschafft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im vergangenen Jahr gab es 37 Einreichungen. Sie stammen von Komponistinnen und Komponisten aus mehreren Kontinenten, von Portugal bis Hongkong, von Norwegen bis Bulgarien. In zwei \u201eZeit-Ton\u201c-Sendungen werden Tanja Elisa Glinsner, &#214;1-Talenteb&#246;rse-Kompositionspreis-Gewinnerin, und Reinhard Fuchs, Komponist und K&#252;nstlerischer Leiter des Ensemble phace, ausgew&#228;hlte Aufnahmen h&#246;ren und dann spontan &#252;ber ihre Eindr&#252;cke sprechen. Ganz so, wie es die Jurorinnen und Juroren des Rostrum of Composers auch getan haben. Eine spannende, internationale Reise durch das zeitgen&#246;ssische Musikschaffen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Sonntag, 20. Februar 2022 stellt Mathias Schmidhammer in \u201eZeit-Ton extended\u201c Musik vor, die ihn gepr&#228;gt und beeindruckt hat. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues aus K&#246;ln: mit \u201eJanning Truman4\u201c, \u201eFearless Trio\u201c und Florian Rynkowskis \u201eMomentum\u201c. Moderation und Auswahl: Henning Sieverts<\/p>\n<p>23.30 \u2013 24.00 Uhr | NDR Kultur<br \/>\n<strong>ROUND MIDNIGHT\u00a0 Nancy Wilson \u2013 Am Mikrofon: Sarah Seidel <\/strong><\/p>\n<h2><a name=\"_Toc95984819\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc95984819\"><\/a>mi \u2013 23.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: Die Gegenwart der Chormusik ist weiblich \u2013 Wenn im Chor die M&#228;nner fehlen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Olga Hochweis. Es ist ein oft beobachtetes Ph&#228;nomen: Nicht-professionelle Ch&#246;re haben meist keinen Mangel bei Sopran- und Altstimmen, wohl aber bei Ten&#246;ren und B&#228;ssen. Das Ungleichgewicht pr&#228;gt den Alltag vieler Ensembles und sorgt daf&#252;r, dass Frauen oft vergeblich nach einem neuen Chor Ausschau halten, w&#228;hrend M&#228;nner mit Kusshand genommen werden. Selbst dann, wenn sie kaum &#252;ber besondere Chorerfahrung verf&#252;gen. Bei Konzertauftritten werden Frauen zugunsten des stimmlichen Gleichgewichts gebeten, auszusetzen. Oder aber frau muss als Eingangspfand in einen Chor einen gesangswilligen Mann mitbringen. Wie l&#228;sst sich langfristig st&#228;rkere Parit&#228;t zwischen den Geschlechtern im Chor erreichen? Oder sollte man aus der Not einfach eine Tugend machen \u2013 nach dem Motto: Selbst ist die Frau. Wenn ja, wie lie&#223;e sich das umsetzen? Und warum singen Frauen &#252;berhaupt so viel lieber im Chor als M&#228;nner?<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Christoph W&#252;nsch<\/strong>: \u201eZwischen Tag und Traum\u201c (Novalis Quartett); <strong>Dieter Buwen<\/strong>: \u201eNachtgedanken\u201c (Akademie Quartett); <strong>Elke Tober-Vogt<\/strong>: Streichersuite Nr. 2 (Th&#252;ringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); <strong>Rolf Rudin<\/strong>: \u201eDer Spinnerin Nachtlied\u201c (musica-viva-chor bamberg: Fritz Braun); <strong>Wilfried Jentzsch<\/strong>: \u201ePaysages FLV\u201c (Karl Schicker, Bassfl&#246;te; Wilfried Jentzsch, Tonband); <strong>Heinrich Hartl<\/strong>: \u201eEin weites Feld\u201c, op. 150 (N&#252;rnberger Symphoniker: Bernhard Gueller); <strong>Herbert Hechtel<\/strong>: \u201eA new morning\u201c, op. 48 (Peter Sauermann, Klavier)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Gestaltung: Marie-Theres Himmler<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N&#252;rnberg: Studio-Aufnahmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSouvenir\u201c \u2013 das LOU-DUO mit Pianist Felix Schneider-Restschikow und Schlagzeuger Jonas Sorgenfrei plus G&#228;sten mit ihrer neuen CD. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>23.30 \u2013 24.00 Uhr | NDR Kultur<br \/>\n<strong>ROUND MIDNIGHT: Manifest der Wut: Archie Shepps \u201eAttica Blues\u201c wird 50 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Ralf Dorschel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc95984820\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc95984820\"><\/a>do\u00a0 \u2013 24.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Andre Asriel (1922-2019)<\/strong><\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>August Peter Waldenmaier<\/strong>: \u201eBayerische Rhapsodie\u201c (M&#252;nchner Rundfunkorchester: Ji\u0159\u00ed Hudec); <strong>Peter Weiner<\/strong>: \u201eMexicana\u201c (Werner Schmidt-Boelcke); Heinz St&#246;rrle: Konzert (Hans Wolf, Giuseppe Solera, Otto Staniloi, Norbert Nagel, Saxofon; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Iain Sutherland); <strong>Joseph Haas<\/strong>: \u201eSchelmenlieder\u201c, op. 71 (Konstanze Hallstein, Gesang; Michaela Schlotter, Klavier); <strong>Hans Stadlmair<\/strong>: \u201eWiener Schm&#228;h-Walzer\u201c (Ana Chumachenko, Violine; Oskar Lysy, Viola); <strong>Herbert Blendinger<\/strong>: Divertimento concertante G-Dur, op. 41 (M&#252;nchener Kammerorchester: Hans Stadlmair)<\/p>\n<p>14:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>In Concert: Duo Farangi beim Grenzenlos-Festival 2021 in Murnau <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sensationelles vom letztj&#228;hrigen Grenzenlos-Festival! Renaud Garcia-Fons, der franz&#246;sische Paganini des Jazz-Kontrabasses, hat sich f&#252;r sein j&#252;ngstes Projekt \u201eFarangi\u201c mit der italienischen Lauten-Virtuosin Claire Antonini zusammengetan, bekannt als Spezialistin f&#252;r traditionelle persische Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eFarangi\u201c ist im Persischen der Fremde, der Reisende, der aus dem Westen kommt. So sch&#246;pfen die beiden K&#252;nstler aus ihren vielf&#228;ltigen Erfahrungen mit Alter Musik, Klassik, Flamenco, Jazz und orientalischer Tradition und begeben sich auf eine Reise zwischen Orient und Okzident.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese aufregende Synthese bildete am 22. Oktober 2021 den Auftakt zum renommierten Weltmusikfestival Grenzenlos im bayrischen Murnau. Das Programm \u201eDu baroque \u00e0 l\u2019orient\u201c wurde als grenz&#252;berschreitende Begegnung unterschiedlicher Kulturen und Zeitl&#228;ufe und als hochemotionaler, melodisch wie rhythmisch &#252;berw&#228;ltigender Saitenzauber von faszinierender Klangpracht und Virtuosit&#228;t in Szene gesetzt.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Kremerspiegel \u2013 Folge 1) Wie alles begann: Musikalische Kindheitssplitter<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenn er etwas konsequent ablehnt, so ist es Routine. Immer wieder ist der Geiger Gidon Kremer zu neuen Ufern aufgebrochen. Er geh&#246;rt zu den inspirierendsten Musikern der Gegenwart. Geboren 1947 in Riga, kann er auf eine ungew&#246;hnlich vielseitige internationale Karriere zur&#252;ckblicken. Sein Gro&#223;vater wie seine Eltern sind Musiker und geben dem Vierj&#228;hrigen den ersten Instrumentalunterricht. Seine Muttersprache ist durch seine deutsch-j&#252;dische Abstammung Deutsch, aber am h&#228;ufigsten spricht er russisch. 1970 gewinnt er den renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Zehn Jahre sp&#228;ter verl&#228;sst er, auch aus politischen Gr&#252;nden, seine lettisch-russische Heimat, um sich zun&#228;chst in Deutschland niederzulassen. Im &#246;sterreichischen Lockenhaus gr&#252;ndet er 1981 das bis heute j&#228;hrlich stattfindende Kammermusikfest. Intensiv setzt er sich f&#252;r lebende Komponisten ein, von Luigi Nono bis Arvo P&#228;rt, dessen Werk er im Westen bekannt macht. Auch mit dem Tango und arabischer Musik hat sich Kremer mit wacher Neugier auseinandergesetzt. Gro&#223;es Engagement gilt seinem eigenen Streichorchester, der Kremerata Baltica. Dar&#252;ber hinaus ver&#246;ffentlicht er mehrere B&#252;cher, in denen er sich mit seiner Biographie und k&#252;nstlerisch-gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anl&#228;sslich des 75. Geburtstags von Gidon Kremer wiederholt BR-KLASSIK vier Folgen der Reihe \u201eKremerspiegel\u201c aus dem Jahr 2014. Eine Sendung von Meret Forster<\/p>\n<p>20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>\u201edr&#246;hnend Freies\u201c \u2013 Orgelmusik von Wolfgang Rihm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. In jungen Jahren und meist zur Nacht stahl sich Wolfgang Rihm in eine Karlsruher Kirche und improvisierte stundenlang an der Orgel.<\/p>\n<p>20.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>Konzert: Teodor Currentzis zum 50. Geburtstag \u2013 Happy birthday! Der Dirigent Teodor Currentzis feiert seinen 50. Geburtstag.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Teodor Currentzis ist am 24. Februar 1972 in Athen geboren. Aus dem russischen Perm am Ural ist der griechisch-russische Dirigent vor gut drei Jahren als Chefdirigent nach Stuttgart zum SWR Symphonieorchester gekommen. Seitdem begeistert er Orchester und Publikum mit kreativen Programmideen, charismatischem Auftreten sowie musikalischem Perfektionismus und Entdeckergeist. Im Herbst 2021 hat Currentzis seinen Vertrag beim SWR Symphonieorchester verl&#228;ngert, um weiterhin an einem unverwechselbaren Klang zu feilen. Zum 50. Geburtstag von Teodor Currentzis senden wir ein typisches Konzert des Klassikrebells \u2013 selten mit Krawatte oder gar Frack, daf&#252;r oft mit Hut und freien Oberarmen! \u2013 mit einer gro&#223;en musikalischen Bandbreite: Er f&#252;hrt das Orchester von Johannes Brahms &#252;ber Olivier Messiaen bis zur 1974 geborenen schwedischen Komponistin Malin B\u00e5ng. An seiner Seite beim 2. Klavierkonzert von Brahms ist der 24-j&#228;hrige franz&#246;sische Pianist Alexandre Kantorow. 2019 hat er den ersten Preis und die Goldmedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb erhalten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Johannes Brahms<\/strong>: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83 | <strong>Olivier Messiaen<\/strong>: Les Offrandes oubli\u00e9es, Sinfonische Meditation | <strong>Malin B\u00e5ng<\/strong>: Splinters of Ebullient Rebellion. Alexandre Kantorow, Klavier; SWR Symphonieorchester, Leitung: Teodor Currentzis. Aufnahme aus der Liederhalle, Stuttgart<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 MusikGlobal: Urban Village \u2013 Reise durch die Musikstile S&#252;dafrikas<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Marlene K&#252;ster. Die seit 2013 bestehende Band Urban Village aus dem Township Soweto l&#228;sst auf seinem Deb&#252;t \u201eUdondolo\u201c traditionelle Xhosa- und Zulu-Stile wiederaufleben. Die vier Musiker verbinden diese mit Jazz-, Blues- sowie Rock-Elementen und holen sie ins Hier und Jetzt. Sie sind zu einer Zeit geboren, als die Apartheid in ihren letzten Z&#252;gen lag und erinnern daran, dass der Einfluss der Zulu in Soweto omnipr&#228;sent ist.<\/p>\n<p>20:10 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Sch&#246;ne K&#252;nste \u2013 Von Ingomar von Kieseritzky<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Irene Schuck. Mit Axel Milberg, Sascha Icks, Jens Harzer, Marlen Diekhoff, Friedhelm Ptok, Marion Breckwoldt, Uwe Friedrichsen, Gerd Baltus und Hedi Kriegeskotte. Ton und Technik: Gerd-Ulrich Poggensee und Sabine Kaufmann. Produktion: NDR 2010. L&#228;nge: 46\u201928<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">H&#246;rspiel-Krimi aus den Kreisen der Hochkultur: Gen&#252;sslich widmet sich der Schriftsteller Ingomar von Kieseritzky zum wiederholten Mal dem Meuchelmord in den eigenen Reihen. Ein K&#252;nstler nach dem anderen muss daran glauben. Bald erkennen die Ermittler: Der heimt&#252;ckische T&#228;ter hat eine Mission.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Mordserie an ambitionierten Repr&#228;sentanten des Hohen Kulturbetriebs h&#228;lt das Ermittler-Duo Schwartz und Weiss in Atem. Nach welchem Muster verf&#228;hrt der M&#246;rder \u2013 oder sind es mehrere? Die amerikanische Lyrikerin musste ebenso dran glauben wie die gro&#223;e Hoffnung des &#246;sterreichischen Literaturbetriebs, Wurmser. Das Kuriose: Alle Opfer tragen Botschaften am K&#246;rper. Dem Ton nach sind sie mal freundlicher: \u201eAd\u00e9, mein Lieb, die Zeit der Mittelm&#228;&#223;igkeiten ist abgelaufen\u201c, mal grober: \u201eGenug W&#246;rter geschunden, Musik verhunzt, Servus, du d&#228;mliche Punze\u201c. Alsbald beginnt die hermeneutische Fahndungsarbeit der Ermittler. Die Botschaften sind schlie&#223;lich als lyrische Gedichte zu verstehen. Seinen finalen Mord hat der T&#228;ter bereits angek&#252;ndigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ingomar von Kieseritzky (1944-2019), geboren in Dresden, lebte seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Er schrieb Romane und Erz&#228;hlungen und war mit rund 120 St&#252;cken einer der produktivsten deutschen H&#246;rspielautoren. F&#252;r \u201eDas Buch der Desaster\u201c erhielt er 1989 den Bremer Literaturpreis; sein H&#246;rspiel \u201eCompagnons und Concurrenten oder Die wahren K&#252;nste\u201c (SWR\/DLR 1996) wurde mit dem H&#246;rspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Musik als Medizin f&#252;r die Seele \u2013 Der Spiritual Jazz des Pianisten Nduduzo Makhathini<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karsten M&#252;tzelfeldt. Nduduzo Makhathini ist der international wohl prominenteste Vertreter der aktuellen s&#252;dafrikanischen Jazzszene. Gepr&#228;gt wurde er vor seinem Jazz-Studium vor allem durch Kirchenmusik. In Coltranes Album \u201eA Love Supreme\u201c entdeckte er eine Haltung, die f&#252;r ihn eine enge Verbindung zur spirituellen Praxis s&#252;dafrikanischer Musik aufwies. Beeinflusst von Abdullah Ibrahim und seinem Mentor Bheki Mseleku sowie von amerikanischen Pianisten wie McCoy Tyner und Randy Weston kreiert der 39-J&#228;hrige seinen eigenen Spiritual Jazz, dem er \u201eheilende Kraft\u201c attestiert und den er als Medizin versteht. Als erster s&#252;dafrikanischer Musiker wurde Nduduzo Makhathini vom renommierten Label Blue Note unter Vertrag genommen; dort erschien 2020, als bereits achte Platte unter seinem Namen, \u201eModes of Communication \u2013 Letters from the Underworld\u201c. Im Rahmen einer Quartett-Tour durch Europa 2021 gab er im Gespr&#228;ch ausf&#252;hrlich Auskunft &#252;ber seine Gedanken zur Musik.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: ECLAT 2022 \u2013 Er&#246;ffnungskonzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ensemble Musikfabrik. Kompositionen von Annesley Black und Oscar Bianchi . (Konzert vom 2. Februar 2022 in der Musikfabrik Stuttgart)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neue Formen zwischen analogem und digitalem Wahrnehmen: Nach einem experimentellen Online-Festival 2021 legt ECLAT in diesem Jahr nach und verbindet das Publikum vor Ort mit Online-Zuschauern aus allen Kontinenten und Zeitzonen. Zu den vier B&#252;hnen im Stuttgarter Theaterhaus, die das Festival mit Kammer- und Orchesterkonzerten, Installationen, szenischen Aktionen und Musiktheater bespielt, kommt eine f&#252;nfte, virtuelle B&#252;hne.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik | Die Ratio wird romantisch (1 \/ 4) \u2013 Deutschlands Neue Musik der Siebziger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwischen dem Aufruhr der Studierenden bei den Darmst&#228;dter Ferienkursen 1970 und der Gr&#252;ndung des Ensemble Modern 1980 erstreckt sich in Deutschland (West wie Ost) ein &#228;u&#223;erst bewegtes Jahrzehnt der Neuen Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine vierteilige Sendereihe von Werner Kl&#252;ppelholz. Der Zeitzeuge Werner Kl&#252;ppelholz erz&#228;hlt, wie die ungeheure Politisierung der Tonkunst nach \u201868 allm&#228;hlich in die Innerlichkeit m&#252;ndete, wie die Gesellschaft als Zentrum des Denkens durch das Individuum ersetzt wurde, wie subjektive Strategien objektive Kompositionssysteme abl&#246;sten und welche Gr&#252;nde das alles hatte. In der DDR, wo Komponisten einen listenreichen Kampf im und gegen den sozialistischen Realismus f&#252;hrten, vollzog sich eine paradoxe Gegenbewegung zur BRD; zumindest musikalisch h&#228;tten sich beide deutsche Staaten schon damals vereinigen k&#246;nnen. &#220;berdies wird eine Hitparade der Neuen Musik vorgestellt und die Frage aufgeworfen, ob der Rock \u2018n Roll nicht die bessere Avantgarde sei.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Mirela Ivi&#196;?evi&#196;?<\/strong>: \u201eSweet Dreams\u201c (Ensemble Modern: David Niemann); <strong>Iris ter Schiphorst<\/strong>: \u201eDislokationen\u201c (Christoph Grund, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Martyn Brabbins); <strong>Chaya Czernowin<\/strong>: \u201eWinter Song Nr. 3\u201c (Ensemble Courage: Titus Engel)<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>open: Multitrack \u2013 Mit Raphael Smarzoch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schleimige Klangwelten \u2013 Vom Blubbern und Triefen<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Mensch-Maschinen-Kompositionen von Veronika Mayr \u2013 musikprotokoll 2021. Veronika Mayer in der esc. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Wiener Klangk&#252;nstlerin und Musikerin Veronika Mayer spielte Anfang Oktober 2021 beim Festival ORF musikprotokoll im steirischen herbst im Grazer Medienkunst-Labor esc elektronische Duo-St&#252;cke: Ihr Partner war eine von ihr programmierte Software k&#252;nstlerischer Intelligenz. Die Auftragsarbeit \u201eExchange Rates\u201c thematisiert das H&#246;ren und das \u201eMachine Learning\u201c als Prozesse k&#252;nstlerischer Interaktionen. Davon ausgehend pr&#228;sentiert \u201eZeit-Ton\u201c weitere aktuelle Arbeiten der Wiener Klangk&#252;nstlerin, Komponistin und Musikerin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Veronika Mayer ist in Experimentalelektronik, Klangkunst und Instrumentalmusik t&#228;tig. Sie studierte Klavier und Komposition an der Universit&#228;t f&#252;r Musik und darstellende Kunst Wien und war am ELAK. Seit 2015 unterrichtet sie Klangkunst und Computermusik an der Kunst-Universit&#228;t Graz, im selben Jahr wurde sie mit einem Staatsstipendium f&#252;r Komposition ausgezeichnet. Sie schrieb f&#252;r das Ensemble Platypus und das Ensemble Reconsil und erhielt Kompositionsauftr&#228;ge u.a. von Wien Modern und dem Studio Dan.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das von ORF musikprotokoll und esc beauftragte Werk \u201eExchange Rates\u201c war die Auftakt-Veranstaltung des Festivals. Die Urauff&#252;hrung dieses Konzerts pr&#228;sentierte Veronika Mayer innerhalb des esc-Schwerpunkts \u201enothing more human than humanoid\u201c, in dem es um emotionale und allt&#228;gliche Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen in Form von Robotern, Chatbots oder k&#252;nstlicher Intelligenz (KI) geht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hier dockte Veronika Mayers Komposition an: Sie ist Teil eines gr&#246;&#223;eren Zyklus namens \u201eHumanoid Sounds of Human Signs\u201c, f&#252;r den sie eine Software-Anwendung bzw. -Oberfl&#228;che gebaut hat, die wie ein Duo-Partner agiert. So performten sie und eine KI ein St&#252;ck, bei dem \u2013 wie in einer \u201eechten\u201c Improvisation \u2013 Zuordnungen, wer was oder wen spielt, immer weiter ineinander verschwammen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im \u201eZeit-Ton\u201c ist die &#214;1 Aufnahme des Konzerts von Veronika Mayer im esc zu h&#246;ren und es gibt Ausschnitte aus Werken der letzten Jahre, die das breitgef&#228;cherte Schaffen der K&#252;nstlerin vermitteln.\u00a0 Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23.30 \u2013 24.00 Uhr | NDR Kultur<br \/>\n<strong>ROUND MIDNIGHT\u00a0\u00a0 \u201eThe Good Life\u201c: Vor 90 Jahren wurde Michel Legrand geboren <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Ralf Dorschel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc95984821\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc95984821\"><\/a>fr \u2013 25.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Oni Saur\u00e9 \u2013 Von Marialuisa Capurso<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Produktion: Goethe-Institut \/ Bauhaus Universit&#228;t Weimar \/ Deutschlandfunk Kultur 2022. L&#228;nge: 50\u2019. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDas Patriarchat ist eine soziale und politische Krankheit\u201c sagt die K&#252;nstlerin Marialuisa Capurso. Mit ihrer Arbeit will sie zur Heilung beitragen: In einem kollektiven Klangritual bek&#228;mpft sie die Macht der M&#228;nnlichkeit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Maskuline Dominanz ist in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Gerade dort, wo wir nicht dar&#252;ber sprechen, holen uns die althergebrachten Muster des Patriarchats immer wieder ein. Die Klangk&#252;nstlerin Marialuisa Capurso wehrt sich dagegen, indem sie Geschichten und kreative Impulse sammelt. Im Rahmen der Radio Art Residency an der Bauhaus Universit&#228;t Weimar schuf sie einen Raum f&#252;r gegenseitiges Zuh&#246;ren und heilsame Rituale. Gemeinsam mit einer Gruppe von Weimarer Frauen komponierte sie ein H&#246;rst&#252;ck &#252;ber Befreiung und Neubeginn.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Marialuisa Capurso ist S&#228;ngerin, Klangk&#252;nstlerin, Komponistin und Forscherin in den Bereichen Stimme, Performance, visuelle Kunst, Improvisation und Rituale. Sie absolvierte einen Bachelor in Jazz-Musik am Konservatorium \u201eN. Piccinni\u201c in Bari und einen Master in neuen musikalischen Sprachen am Konservatorium \u201eN. Rota\u201c in Monopoli. Sie hat weltweit von Musiker:innen, T&#228;nzer:innen und K&#252;nstler:innen gelernt und mit ihnen zusammengearbeitet: u.a. Meredith Monk, Patricia Pardi, Carl Berger, Kent Carter, William Parker, Faheem Mazar.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Heinz Winbeck<\/strong>: Symphonie Nr. 3 (Wolf Euba, Sprecher; Christel Borchers, Alt; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Dennis Russell Davies); <strong>Hans Altmann<\/strong>: Sonate Des-Dur, op. 28 (Julius Severin, Klavier); <strong>Fritz B&#252;chtger<\/strong>: Ausgew&#228;hlte Lieder (Edit Urbanczyk, Sopran; Birgit Wunsch, Mezzosopran; Andreas Holzmann, Tenor; Annette Hartig, Fl&#246;te; Katrin Ambrosius, Violine; Nika Kobulashvili, Viola; Dunja Robott, Klavier); <strong>Robert Delanoff<\/strong>: \u201eMilbertshofen\u201c (Thomas Walsh, Tuba; Wolfram Lohsch&#252;tz, Philip Middleman, Violine; Thilo Fechner, Viola; Veit Wenk-Wolff, Violoncello)<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: Gletscherschwund \u2013 Wissenschaftliche Fakten und klangliche Reflexionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nina Polaschegg. (Produktion: SRG\/SWR). Die Faszination am (gar nicht so) ewigen Eis der Alpen ist ungebrochen. Der Wunsch, den immer schneller fortschreitenden, menschengemachten Klimawandel auch k&#252;nstlerisch zu begreifen, bewegt nicht nur Fotograf*innen, Bildende K&#252;nstler*innen, sondern auch Musikschaffende. In diesem Feature h&#246;ren wir vom Wunder der Schneeflocke und ihren Metamorphosen, wir h&#246;ren den Rhonegletscher von innen: Akustische Mediationen &#252;ber Landschaften im Klimawandel. L&#228;sst sich &#252;ber das H&#246;ren ein tieferes Verst&#228;ndnis f&#252;r die Thematik \u201eGletscherschwund\u201c entwickeln?<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Kremerspiegel \u2013 Folge 2) Johann Sebastian Bach: Musik f&#252;r mehr als ein Leben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Sendung von Bernhard Neuhoff<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Musizierende Mikroorganismen \u2013 Das Ensemble \u201eWe Spoke\u201c kombiniert Neue Musik und Naturwissenschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Leonie Reineke. (Wdh. v. 12.02.2017). \u201eWe spoke\u201c ist ein in London und Lausanne ans&#228;ssiges Ensemble, das von dem Perkussionisten Serge Vuille geleitet wird und Neue Musik in ungew&#246;hnlichen Konzertformaten anbietet. Dabei arbeitet es meist mit Vertretern anderer Kunstformen zusammen, mit Schauspielern und Bildenden K&#252;nstlern, manchmal aber auch mit Naturwissenschaftlern. Gemeinsam mit Biologen des \u201eHackuarium\u201c, einem Schweizer Community-Labor, bringen die Musiker sogar Bakterien-Kulturen dazu, Kl&#228;nge zu erzeugen.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Kontinente: Neue alpine Volksmusik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als der &#214;sterreicher Hubert von Goisern in den 1980er Jahren erstmals die Volksmusik seiner Heimat mit Rock und Popmusik vermischte, blieb so manchem Traditionalisten das Jodeln im Halse stecken. Seitdem aber ist viel Zeit vergangen und Musiker*innen wie Erika Stucky, Christian Zehnder und der S&#252;dtiroler Herbert Pixner haben ganz neue Zug&#228;nge zu den alpinen Traditionen gefunden.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die NOWJazz Session bei den Donaueschinger Musiktagen 2021 \u2013 Das Elektronikduo Schmickler\/Lehn und Labour feat. Hani Mojtahedy mit experimentellen Kl&#228;ngen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Analogsynthesizerspieler Thomas Lehn und sein einen Computer bedienender Kollege Markus Schmickler sind seit vielen Jahren ein eingespieltes Team. Rund 80 Konzerte haben sie in den vergangenen 20 Jahren gegeben. Dichotomien scheinen in ihren Klangwelten immer wieder auf \u2013 die beiden spielen mit ihnen und suchen eben diese Klangwelten, die durch ihre Instrumente unweigerlich assoziiert werden, zugleich auch zu &#252;berwinden: historisch \u2013 aktuell, analog \u2013 digital, intuitiv \u2013 strategisch, Mensch \u2013 Maschine u.a..\u00a0 Entsprechend variantenreich ist ihr Spiel. Von feinziselierten Klangfl&#228;chen bis zu hocheruptiven Klangsalven, von sparsam gesetzten Impulsen bis zu energetisch-dichten Klangb&#228;ndern, die in sich dicht bewegt klangfarbliche Sch&#228;rfe zeigen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Weiters pr&#228;sentierte das Duo LABOUR zusammen mit Hani Mojtahedy und Videok&#252;nstlern eine neue Version ihres St&#252;cks \u201enine-sum sorcery\u201c. Der Titel kann verstanden werden als \u201eokkulte Beschw&#246;rung der dunklen Energien \u2013 nat&#252;rlicher, politischer und anderer Art\u201c. Die Musik: Elektronische Fl&#228;chen, rezitierte Verse, perkussive Einw&#252;rfe.\u00a0 Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Das Jazzkonzert \u2013 Musikalisches Kraftwerk aus dem Latium<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Duo des Altsaxofonisten Rosario Giuliani und des Pianisten Pietro Lussu beim Birdland Radio Jazz Festival in Neuburg an der Donau. Eine Aufnahme vom 23. Oktober 2021. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>23.30 \u2013 24.00 Uhr | NDR Kultur<br \/>\n<strong>ROUND MIDNIGHT\u00a0 Is it a Polka? \u2013 Der Akkordeonist Guy Klucevsek <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Hans-J&#252;rgen Schaal<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc95984822\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc95984822\"><\/a>sa \u2013 26.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Lange Nacht: Weltwissen ohne Gew&#228;hr \u2013 Die Lange Nacht der Wikipedia<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Florian Felix Weyh. Regie: Philippe Br&#252;hl. W&#228;re die Wikipedia ein Mensch, dann h&#228;tte sie mit 21 nun die volle Strafm&#252;ndigkeit erreicht. Wer schaut bei einer Wissensl&#252;cke nicht zuerst im Online-Lexikon nach?! Das nichtkommerzielle Projekt hat das Kunstst&#252;ck vollbracht, zwischen digitalen Weltunternehmen zu &#252;berleben. Jeder kann mitmachen, jeder kann sich daran beteiligen, das Wissen der Welt aufzubereiten und zug&#228;nglich zu halten. Ein g&#228;ngiges Bonmot sagt, dass derartige Kollaboration nur in der Praxis funktioniert, nicht aber in der Theorie: Zu gro&#223; ist die Schere zwischen Arbeitslast und Frustrationen auf der einen und Lob auf der anderen Seite. Wissenschaftlich l&#228;sst sich der Erfolg der Wikipedia deshalb nicht erkl&#228;ren. Wikipedia w&#228;chst und w&#228;chst, obgleich ihre Schw&#228;chen auf der Hand liegen: Es ist ein M&#228;nnerladen, ein Projekt der Ersten Welt und von Menschen aus gebildeten Schichten. Wenn es in dieser \u201eLangen Nacht\u201c aber auch um Eierbecher, Fischtorte und Pizzakartons geht, zeigt das, welch buntes Universum in durchaus nicht konfliktfreier Zusammenarbeit von vielen Menschen entstehen kann.<\/p>\n<p>10:05 bis 11:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Klassik-Pop-et cetera: Am Mikrofon: Der Schlagzeuger Charly Antolini<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dreimal wurde Charly Antolini von der Zeitschrift Drums &amp; Percussion zum \u201eJazz-Drummer des Jahres\u201d gek&#252;rt. Seine Virtuosit&#228;t brachte ihm Auftritte mit Gr&#246;&#223;en wie Benny Goodman und Lionel Hampton ein, seine Technik machte ihn zum Vorbild f&#252;r Schlagzeuger in aller Welt. Charly Antolini wurde 1937 in Z&#252;rich geboren und erhielt dort seine Ausbildung. 1956 begann er in Paris seine Karriere als Schlagzeuger an der Seite ber&#252;hmter Jazzmusiker wie Sidney Bechet, Albert Nicholas und Bill Coleman. Auftritte bei gro&#223;en Festivals machten ihn schnell bekannt. 1962 zog Antolini nach Stuttgart und spielte dort unter anderem f&#252;nf Jahre in der Big Band von Erwin Lehn. Weitere Engagements in den Big Bands von Peter Herbolzheimer, Kurt Edelhagen, Max Greger und in der NDR Big Band folgten. Getreu Duke Ellingtons Motto \u201eIt don\u2019t mean a thing if it ain\u2019t got that swing\u201d hat Charly Antolini f&#252;r \u201eKlassik-Pop-et cetera\u201d eine groovige Musikauswahl zusammengestellt.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Kremerspiegel \u2013 Folge 3) Astor Piazzolla: Eine Leidenschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pers&#246;nlich hat Gidon Kremer ihn nie kennenlernen oder im Konzert erleben k&#246;nnen, den gro&#223;en Meister des Tango nuevo, Astor Piazzolla. Dennoch ist er ihm und seiner Musik sofort leidenschaftlich verfallen, als er in den 1980er Jahren bei einem Freund in K&#246;ln erstmals Piazzolla-Aufnahmen h&#246;rte. \u201eDieses Feuer, diese Energie, diese Passion ber&#252;hrten mich ganz unmittelbar\u201c, erinnert sich Kremer, \u201edie Art, wie sich Piazzolla bewegte. Auch ohne ihn jemals leibhaftig gesehen zu haben, war das von Anfang an die Begegnung mit einer au&#223;ergew&#246;hnlichen Pers&#246;nlichkeit, deren Handschrift nach k&#252;rzester Zeit identifizierbar ist.\u201c Kremer recherchierte intensiv nach Noten und hat Piazzollas Musik besonders in den 1990er Jahren viel gespielt. So entdeckte er auch die Tango Operita \u201eMaria de Buenos Aires\u201c wieder, hat sie neu arrangieren lassen und mit fulminanten Musikern und dem Poeten Horacio Ferrer aufgenommen. Eine Sendung von Meret Forster<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Preistr&#228;gerkonzert Landesjazzpreis Baden-W&#252;rttemberg 2021 \u2013 Der Gitarrist Christoph Neuhaus &amp; Ramblin\u2019 Bird im Wilhelma-Theater Stuttgart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. \u201eChristoph Neuhaus begeistert als ein au&#223;ergew&#246;hnlich vielseitiger Gitarrist und Komponist. Stilsicher und &#228;u&#223;erst kreativ bewegt er sich musikalisch an der Schnittstelle zwischen Jazz, Groove, Blues und Folk Music.\u201c (Staatssekret&#228;rin Petra Olschowski). Der Landesjazzpreistr&#228;ger 2021 und Stuttgarter Gitarrist ist ein \u201eTyp\u201c, einer mit Mut zur singenden Linie und zur handgemachten Musik. Mit \u201eRamblin\u2019 Bird\u201c hat er ein rauschend-raues Sextettalbum f&#252;r Herz und Hirn geschaffen. Wir senden in der SWR2 Jazztime das Preistr&#228;gerkonzert aus dem Wilhelma-Theater Stuttgart.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Revisited Forum neuer Musik 2014 \u2013 Russischer Futurismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Alexander Skrjabin<\/strong>: 5 Pr\u00e9ludes, op. 74 | <strong>Arthur Louri\u00e9<\/strong>: \u201eFormes en l\u2019air\u201d | <strong>Alexander Mossolow<\/strong>: \u201eDeux Noctures\u201d | <strong>Nikolai Obuchow<\/strong>: \u201eLes Astralent parlent\u201d \/ \u201eAdorons Christe\u201d<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas G&#252;nther, Klavier. Aufnahme vom 5.4.2014 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K&#246;ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Frank K&#228;mpfer. In Bezug auf Neuheit und Radikalit&#228;t standen sich Komponisten in Mitteleuropa und Russland vor 100 Jahren in nichts nach. Der Erste Weltkrieg und die Oktoberrevolution hatten auch in den K&#252;nsten f&#252;r ausreichend Sprengstoff gesorgt. Anders als die italienischen Futuristen richtete sich der Fokus der russischen nicht nur auf Technik, Geschwindigkeit und Maschinisierung \u2013 Fortschritt sollte gesellschaftsweit sein und die Sowjetunion in ihrem ersten Jahrzehnt schien offen f&#252;r solcherlei Utopie. Gleichwohl spiegeln die Werke entsprechender Komponisten wie Roslawetz, Louri\u00e9 oder Mossolow nicht nur den Bruch mit Traditionen. Ihre Biografien berichten von politischen Konflikten oder gar vom Gang ins Exil. In Zusammenarbeit mit dem Label Cybele hat der Essener Pianist Thomas G&#252;nther im Deutschlandfunk eine Vielzahl an Klavierwerken des russischen Futurismus auf vier CDs eingespielt \u2013 darunter St&#252;cke des bis dato unbekannten Nikolai Obuchow, der seine Zw&#246;lftontechnik bereits sechs Jahre vor der Arnold Sch&#246;nbergs publizierte. Was erz&#228;hlten sie 2014 im Zusammenhang mit dem Forum neuer Musik?<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Endlose Aussicht von Theresia Walser Monolog einer Kreuzfahrt-Passagierin in Quarant&#228;ne<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Endlose Aussicht ist ein absurd-komisches Psychogramm einer Frau, die von der Zeit verschluckt wird. Jona harrt seit drei Wochen in ihrer fensterlosen Innenkabine auf einem Kreuzfahrtschiff in Quarant&#228;ne aus: \u00bbAber was bedeutet schon Zeit angesichts dieser endlosen Br&#252;he da drau&#223;en?\u00ab<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Die Jazzgeige<\/strong><\/p>\n<p>Die Geige geh&#246;rt noch immer zu den selteneren Instrumenten im Jazz. Trotzdem ist sie vielseitig einsetzbar, und man kann mit ihr eine Menge interessanter Kl&#228;nge erzeugen. Carsten Beyer spricht mit der Berliner Jazzgeigerin Fabiana Striffler &#252;ber ein untersch&#228;tztes Instrument \u2013 zu h&#246;ren sind prominente Vertreter des Genres wie St\u00e9phane Grapelli, Jean Luc Ponty und Adam Baldych.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Akustische Kunst \u2013 Mit Ilka Geyer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ausgangspunkt des neuen H&#246;rst&#252;cks von Johannes S. Sistermanns ist das akustische Material politischer sowie &#246;ffentlicher Schweigeminuten, in Parlamenten, Innenst&#228;dten, Kirchen, im Personen-Nahverkehr, Fu&#223;ballstadion sowie in Tempeln und Schreinen. Weltweit, in London, Tokyo, Bremen, Belgien, Osaka, Berlin, Vatikan, Br&#252;ssel, Kyoto, Barcelona und New York. Im pl&#246;tzlichen Erklingen, im langsamen Verstummen von Worten, Signalen, Sirenen und Kirchenglocken, im Nicht-mehr-Sprechen von Politiker, Priester, Passanten, im Stillstehen von Autorverkehr, Stra&#223;enbahn und Menschenaktionen: das dar&#252;ber hinaus gering H&#246;rbare im Schweigen von Zeit, das marginale Raunen, Summen, Rauschen dieses Raumes sowie den vom Menschen geschwiegenen Raum, den R&#228;umen eigenen Raumt&#246;nen, all das sucht das H&#246;rst&#252;ck auf. MinutenSchweigen. Von Johannes S. Sistermanns<\/p>\n<p>23:03:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die &#214;1 Jazznacht: Helmut Jasbar im Studio, Erik Friedlander\u2019s Sentinel in Leibnitz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Katharina Osztovics bittet Helmut Jasbar zum Jazznacht-Gespr&#228;ch. Der vielseitige Gitarrist, Komponist, Autor und &#214;1-Kollege l&#228;sst anl&#228;sslich seines 60. Geburtstags am 16. Februar 2022 seine Karriere zwischen Urban Music, Jazz und New Classics Revue passieren und erz&#228;hlt von Highlights und Stolpersteinen auf seinem Weg als Musiker.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Konzertmitschnitt im Anschluss kommt von Erik Friedlanders 2020 gegr&#252;ndetem Trio Sentinel, das er selbst als \u201emoderne Garagenband\u201c beschreibt: provokativ, unerwartet und faszinierend.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gemeinsam mit Ava Mendoza an der Gitarre und Multi-Perkussionist Diego Espinosa l&#228;sst der US-amerikanische Cellist in der Konzertaufnahme vom Jazzfestival Leibnitz 2021 seiner Energie freien Lauf und pr&#228;sentiert seine Musik ganz im Stil der E-Gitarren-Virtuosen der 1970er Jahre, die den Soundtrack zu Friedlanders Teenager-Jahren lieferten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au&#223;erdem: Ausgew&#228;hlte Aufnahmen von Tenorsaxofonist Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis, der am 2. M&#228;rz 2022 seinen 100. Geburtstag gefeiert h&#228;tte.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Musik der Welt: \u201eNordische Geschichten\u201c \u2013 Teil 4: Norwegische Impressionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Roland Kunz. Charakteristisch f&#252;r die aktuelle norwegische Folk- und Jazz-Musik ist ein st&#228;ndiges \u201eGrenz&#220;berschreiten\u201c. Man begegnet in den gesungenen wie auch instrumentalen Liedern spannenden Mixturen aus elektronischer Musik, Jazz, Folk und verschiedenen Kulturen. \u201eDa gibt es schon etwas ganz Spezifisches &#8230;es klingt ganz anders als der S&#252;den Europas. Man f&#252;hlt eindeutig, dass die Natur und die Umwelt Einfluss auf unsere Musik haben\u201c \u2013 so sieht es nicht nur die S&#228;ngerin Susanna K. Wallumrod, sondern auch der Fiddler Gjermund Larsen, der mit seinem Trio eine kreative norwegische Szene repr&#228;sentiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sehr puristisch pr&#228;sentiert sich Benedicte Maurseth: Er spielt die traditionelle \u201eHardanger Fiddle\u201c, die sowohl t&#228;nzerisch ausgelassen wie auch tieftraurig-einsam auftritt. Das weite, oftmals stille Land schenkt uns besondere Impressionen!!<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc95984823\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc95984823\"><\/a>so \u2013 27.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die &#214;1 Jazznacht: (Fortsetzung) Helmut Jasbar im Studio, Erik Friedlander\u2019s Sentinel in Leibnitz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die &#214;1 Jazznacht: Helmut Jasbar im Studio, Erik Friedlander\u2019s Sentinel in Leibnitz<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Katharina Osztovics bittet Helmut Jasbar zum Jazznacht-Gespr&#228;ch. Der vielseitige Gitarrist, Komponist, Autor und &#214;1-Kollege l&#228;sst anl&#228;sslich seines 60. Geburtstags am 16. Februar 2022 seine Karriere zwischen Urban Music, Jazz und New Classics Revue passieren und erz&#228;hlt von Highlights und Stolpersteinen auf seinem Weg als Musiker.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Konzertmitschnitt im Anschluss kommt von Erik Friedlanders 2020 gegr&#252;ndetem Trio Sentinel, das er selbst als \u201emoderne Garagenband\u201c beschreibt: provokativ, unerwartet und faszinierend.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gemeinsam mit Ava Mendoza an der Gitarre und Multi-Perkussionist Diego Espinosa l&#228;sst der US-amerikanische Cellist in der Konzertaufnahme vom Jazzfestival Leibnitz 2021 seiner Energie freien Lauf und pr&#228;sentiert seine Musik ganz im Stil der E-Gitarren-Virtuosen der 1970er Jahre, die den Soundtrack zu Friedlanders Teenager-Jahren lieferten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au&#223;erdem: Ausgew&#228;hlte Aufnahmen von Tenorsaxofonist Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis, der am 2. M&#228;rz 2022 seinen 100. Geburtstag gefeiert h&#228;tte.<\/p>\n<p>07:30 Uhr | Deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Kakadu: Warum ist BIO eigentlich so teuer?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Jessica Zeller. Moderation: Tim Wiese. &#214;ko-Lebensmittel sind teuer. Egal, ob es sich nun um einen Apfel aus &#246;kologischem Anbau handelt oder um das Schnitzel, dass von einem artgerecht gehaltenen Schwein stammt. Doch warum ist das so? Was macht Bio-Produkte so viel teurer?<\/p>\n<p>12:30 Uhr | Deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Die Reportage: Von der \u201eImpf-Diktatur\u201c in die Freiheit \u2013 Deutsche in Paraguay<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Diana H&#246;rger. In Paraguay gibt es ein \u201edeutsches St&#228;dtchen\u201c namens Hohenau, das im vergangenen Jahr zum Anziehungspunkt wurde f&#252;r Deutsche, die sich nicht impfen lassen wollen. Zahlreiche Familien reisten ein und lie&#223;en sich nieder in einem Land, das scheinbar mehr Freiheiten und weniger Kontrollen versprach als die Heimat. Mitte Januar 2022 dann beschloss die paraguayische Regierung, die Einreise von Ungeimpften zu verbieten. Jetzt sitzen die Deutschen erstmal fest \u2013 ob im Paradies oder in der H&#246;lle, das haben wir bei einer Spurensuche vor Ort in Erfahrung gebracht.<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Zur Person: Der Gitarrist Pat Metheny (1\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G&#252;nther Huesmann. Seine Musik scheint geradezu &#252;berquellen zu wollen von &#252;ppigen Melodien. Seit mehr als 40 Jahren z&#228;hlt Pat Metheny zu den wandlungsreichsten Gitarristen des Jazz \u2013 und zu seinen popul&#228;rsten. 20 Grammys sprechen eine beredte Sprache, der 67-J&#228;hrige scheint ewig jung zu sein. In SWR2 Zur Person erz&#228;hlt Pat Metheny, wie er mit dem &#196;lterwerden umgeht. Und er taucht ein in Erinnerungen an seine ersten Karriere-Schritte, als im Jahr 1974 im Quintett des Vibrafonisten Gary Burton sein kometenhafter Aufstieg begann. (Teil 2, Sonntag, 6. M&#228;rz 2022, 15.05 Uhr)<\/p>\n<p>17:10:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Spielr&#228;ume Spezial: Zum 90. Geburtstag von \u201eMama Africa\u201c Miriam Makeba <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die S&#228;ngerin und Menschenrechtsaktivistin Miriam Makeba, mit vollem Namen Zenzile Makeba Qgwashu Nguvama Yiketheli Nxgowa Bantana Balomzi Xa Ufun Ubajabulisa Ubaphekeli Mbiza Yotshwala Sithi Xa Saku Qgiba Ukutja Sithathe Izitsha Sizi Khabe Singama Lawu Singama Qgwashu Singama Nqamla Nqgithi, wurde am 4. M&#228;rz 1932 in Johannesburg geboren und w&#252;rde heuer ihren 90. Geburtstag feiern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem Song \u201ePata Pata\u201c wurde Miriam Makeba 1967 weltber&#252;hmt. Als Jugendliche entdeckte sie Jazz von Ella Fitzgerald und Billie Holiday als Ventil und Zufluchtsort vor den t&#228;glichen Gr&#228;ueltaten und Repressionen in S&#252;dafrika. Sie begann ihre Karriere als S&#228;ngerin 1953 in den Gruppen \u201eCuban Brothers\u201c und \u201eManhatten Brothers\u201c. In Folge einer kleinen Rolle in dem Anti-Apartheid-Film \u201eCome Back, Africa\u201c, der 1959 sehr viel Aufsehen erregt hatte, erm&#246;glichte ihr Harry Belafonte die Einreise in die USA und verschaffte Miriam Makeba erste Auftritte in Los Angeles und New York -der Grundstein f&#252;r ihre Weltkarriere war gelegt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In weiterer Folge teilte Miriam Makeba mit Jazzgr&#246;&#223;en wie Dizzy Gillespie oder Nina Simone eine B&#252;hne, spielte zum 45. Geburtstag von John F. Kennedy im Madison Square Garden, erhielt 1965 f&#252;r \u201eAn Evening With Miriam Makeba &amp; Harry Belafonte\u201c als erste afrikanische K&#252;nstlerin einen Grammy und sprach 1963 vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. 1987 begleitete sie Paul Simon auf dessen \u201eGraceland-Tour\u201c und trat gemeinsam mit ihrem ehemaligen Ehemann, Hugh Masekela, beim \u201eNelson Mandela 70th Birthday Tribute Concert\u201c in London auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach drei Jahrzehnten Exil in den USA kehrte Miriam Makeba 1990, auf Bitten von Nelson Mandela, zur&#252;ck nach S&#252;dafrika. Kurz nach einem Auftritt bei einem Benefizkonzert in Italien erlitt Miriam Makeba einen folgenschweren Herzinfarkt und verstarb einen Tag sp&#228;ter, am 10. November 2008 im Alter von 76 Jahren.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Kremerspiegel \u2013 Folge 4) Arvo P&#228;rt: Tabula rasa und Weltruhm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eZeit und Zeitlosigkeit h&#228;ngen zusammen. Augenblick und Ewigkeit k&#228;mpfen in uns. Daraus entstehen all unsere Widerspr&#252;che, unser Trotz, unsere Engstirnigkeit, unser Glaube und unser Kummer.\u201c Mit diesen Worten hat der estnische Komponist Arvo P&#228;rt ein Mysterium beschrieben, dessen hintergr&#252;ndige Wahrheit in vielen seiner Meisterwerke aufscheint und mitunter beinahe greifbar wird. Hatte er sich mit dem Fr&#252;hschaffen, das auch westlich-avantgardistische Stilmittel erkundete, sowie mit seinem christlichen Bekenntnis ein harsches Veto der sowjetischen Zensur zugezogen, so ist es ihm mit den meditativ grundierten sp&#228;teren Arbeiten gelungen, eine musikalische Welt zu entfalten, in der ein existenzielles Bed&#252;rfnis nach Spiritualit&#228;t ihr nachhaltiges Echo findet. Eine Sendung von Bernhard Neuhoff<\/p>\n<p>19:27 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Goin\u2019 Straight \u2013 Die Combo-Aufnahmen des belgischen Pianisten Francy Boland<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gerd Filtgen. Francy Bolands Name ist eng mit seiner Funktion als Co-Leader der Kenny Clarke\/Francy Boland Big Band verbunden. F&#252;r diese bis 1972 rund zehn Jahre bestehende innovative Gro&#223;formation arbeitete Boland als Pianist, Komponist und Arrangeur. Seine spezielle Spielweise, in der sich Swing und Modern Jazz in reizvollen Motiven mischten, l&#228;sst sich noch transparenter in kleinen Besetzungen nachvollziehen. Meistens wurden die Combos mit Musikern aus der Big Band besetzt, wobei der Drummer Kenny Clarke fast immer mit dabei war.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil: Rembetiko \u2013 Auf der Suche nach dem griechischen Blues<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Manuel Gogos. Regie: Sophie Garke. Produktion: Deutschlandfunk 2022<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Melancholisch und ausdrucksstark, das ist Rembetiko. Und damit steht er neben anderen Weltmusiken wie dem argentinischen Tango oder dem portugiesischen Fado. Seine Bl&#252;te hatte der griechische Musikstil in den 30er-Jahren. In welchen Formen hat er &#252;berlebt?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Rembetiko ist die Musik des griechischen Undergrounds. In den Hafenvierteln besangen Fl&#252;chtlinge aus Kleinasien ihr Fremdsein, in der Halbwelt aus haschischrauchenden S&#228;ngern und pomadisierten Zuh&#228;ltern bildete er eine ganz eigene Subkultur. Heute kennt jedes Kind in Griechenland die Lieder jener rebellischen Au&#223;enseiter. Viele Bands arbeiten mit Remixes der alten Legenden, st&#228;ndig geht die Musik neue Verbindungen ein. Auch unter griechischen Migranten ist die Musik der Kleinasien-Fl&#252;chtlinge sehr popul&#228;r. Die Band Prosech\u00f3s spielte schon vor 40 Jahren im Frankfurter Bahnhofsviertel zwischen Pelzh&#228;ndlern, Stra&#223;endealern und Bordellen den griechischen Blues. Auch der deutsche Musiker DJ Shantel, der osteurop&#228;ische Tanzmusik modern interpretiert, begann hier seine Karriere. Der Autor, selbst griechischer Herkunft, begibt sich auf eine musikalische Spurensuche.<\/p>\n<p>20:55:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>&#214;1 Kunstsonntag: Milestones: Michel Legrand: \u201eLegrand Jazz\u201c (1958) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 1958 versammelt der franz&#246;sische Komponist, Pianist und Arrangeur Michel Legrand in New York die Weltelite des Be- und Hardbop zu Studioaufnahmen. F&#252;r das Album \u201eLegrand Jazz\u201c arrangiert der 1932 in eine Musikerfamilie geborene Legrand Perlen des Jazzrepertoires wie \u201eDon\u2019t Get Around Much Anymore\u201c von Duke Ellington oder \u201eRound Midnight\u201c von Thelonious Monk. Und zwar f&#252;r eine All-Star-Bigband, bei der es beinahe einfacher ist anzuf&#252;hren, wer von den damals namhaftesten Jazzmusikern NICHT beteiligt ist. Hier ein kleiner Auszug: An der Trompete sind Miles Davis, Art Farmer und Donald Byrd zu h&#246;ren, Saxofon spielen unter anderem Ben Webster und John Coltrane, Klavier Bill Evans und Hank Jones, Bass Milt Hinton und Paul Chambers. Aber auch die Arrangements des 2019 verstorbenen Michel Legrand, dessen Geburtstag sich am 24. Februar zum 90. Mal j&#228;hrt, sind mehr als gelungen. Ein Europ&#228;er sorgt f&#252;r einen bemerkenswerten Meilenstein in der US-amerikanischen Bigband-Historie.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Radiodirektorin zu Gast im &#214;1 B&#252;gelzimmer. Gedankenspr&#252;nge aus dem Musterbuch des Jetlags<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die geb&#252;rtige Vorarlbergerin war viele Jahre als \u201eZiB\u201c-Moderatorin bekannt, bevor sie 2017 zu ORF III wechselte und die Entwicklung des Senders ma&#223;geblich pr&#228;gte. Thurnher folgt auf Monika Eigensperger.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 1. J&#228;nner ist die ehemalige ORF III-Chefredakteurin nun Radiodirektorin und damit Nachfolgerin von Monika Eigensperger. Die geb&#252;rtige Vorarlbergerin kommt ins Wiener Funkhaus auf einen Besuch ins &#214;1 B&#252;gelzimmer der \u201eJet Lag All Stars Radio Show\u201c. Dort erwarten sie Elke Tschaikner und Robert Czepel.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thurnher war viele Jahre als \u201eZiB\u201c-Moderatorin bekannt, bevor sie 2017 zu ORF III wechselte und die Entwicklung des Senders ma&#223;geblich pr&#228;gte. Zum ORF kam Thurnher bereits im Jahr 1985, wo sie zun&#228;chst als TV-Ansagerin arbeitete und von 1986 bis 1991 f&#252;r den Aktuellen Dienst im nieder&#246;sterreichischen Landesstudio arbeitete. Anschlie&#223;end wechselte sie als Innenpolitikredakteurin zum H&#246;rfunk, wo sie bis 1994 besch&#228;ftigt war, bevor sie im Jahr darauf als Moderatorin zur \u201eZiB 2\u201c wechselte. Dort blieb sie bis 2007.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach einem kurzen Intermezzo in der \u201eZiB 1\u201c &#252;bernahm sie von 2008 bis 2016 die Hauptmoderation der ORF-Diskussionssendungen \u201eIm Zentrum\u201c und \u201eRunder Tisch\u201c. Dar&#252;ber hinaus moderierte sie auch im Vorfeld der Nationalratswahlen 2006, 2008 und 2013 die Wahlduelle der Spitzenkandidaten, von 2009 bis 2011 pr&#228;sentierte sie die \u201eSommergespr&#228;che\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2017 wechselte sie schlie&#223;lich zum Info- und Kulturspartensender ORF III, wo sie bis 2021 die Chefredaktion innehatte, aber auch als Moderatorin von Diskussionsformaten wie \u201ePolitik live\u201c auftrat. Im Sender war sie ma&#223;geblich am Ausbau des Informationsangebots beteiligt. Thurnher, die mit dem Finanzmanager Andreas Gr&#252;nbichler verheiratet ist, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrfach den Publikumspreis \u201eRomy\u201c. Mit ihrer K&#252;r zur Radiodirektorin kehrt die geb&#252;rtige Bludenzerin nun wieder an ihre Anf&#228;nge zur&#252;ck.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr&#228;sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr&#228;che, Reportagen und Essays vom &#228;u&#223;ersten Rand der Woche. Die \u201eJet Lag All Star Radio Show\u201c ist die B&#252;gelfalte des Kunstsonntags.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Gemeinsam frei<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz ist individueller Ausdruck, ist die Suche nach dem eigenen Sound \u2013 und meistens gibt einer oder eine den Ton an. In Big Bands sowieso, da steht der Dirigent oder die Dirigentin vorne. Aber auch die meisten anderen Jazz Formationen haben einen Bandleader oder eine Bandleaderin. Eine Person, die die St&#252;cke schreibt, die sich im Zweifelsfall ihre Mitmusiker und Mitmusikerinnen aussucht, die bei Interviews Rede und Antwort steht \u2026<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aber es geht auch anders: bei Bands ohne Chef! Musik machen unter Gleichberechtigten, bei dem sich im kreativen Prozess jeder und jede gleicherma&#223;en einbringen kann? Klingt einerseits traumhaft, andererseits aber auch konflikttr&#228;chtig und potenziell chaotisch.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu h&#246;ren: heute aktuelle Ergebnisse eines gleichberechtigten Schaffensprozesses, u. a. von der US-amerikanischen Free-Jazz-Truppe Irreversible Entanglements, von Corto.Alto, einem jungen Jazz-Kollektiv aus Glasgow, und von dem Quartett Abekejser aus Aarhus.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Neue Musik. Beckett Quartette<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Dirk Wieschollek. Samuel Beckett, der Meister der Negation, des Nicht-Erz&#228;hlens und Nicht-Enden-K&#246;nnens, liebte die Musik. Vor allem die Werke Beethovens und Schuberts. Der Vertonung seiner Texte stand Beckett indessen skeptisch gegen&#252;ber, sind sie doch in vielen F&#228;llen bereits voller Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und doch wurden \u2013 und werden \u2013 sie immer wieder musikalisch reflektiert oder mit Musik versehen. Zuletzt von Gy&#246;rgy Kurt\u00e1g, der Becketts Fin de partie in eine Oper transformierte. Eine Vorstudie dazu ist das kurze Klanggeschenk, das er zum 40. Dienstjubil&#228;um des Arditti Quartetts verfasste. Ein gemischtes Quartett w&#228;hlt Agata Zubel als Pendant zu ihrer eigenen Stimme in ihrer Version von Becketts What is the word, einen Text, den auch schon Kurt\u00e1g in Musik gesetzt hatte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auch der D&#228;ne Rune Glerup f&#252;hlt sich durch Worte Becketts inspiriert. Er borgt sich Zitate aus verschiedenen Texten, um die sieben S&#228;tze seines zweiten Streichquartetts zu &#252;berschreiben. \u201ePerhaps thus the end\u201c hei&#223;t es gleich zu Beginn. Und auch bei den folgenden S&#228;tzen ist der Bezug zu Becketts Welt gelegentlich hintersinnig bis ironisch.<\/p>\n<p><strong>Gy&#246;rgy Kurt\u00e1g<\/strong>: Clov\u2019s Last Monologue [a fragment] f&#252;r Streichquartett; Arditti String Quartet | <strong>Agata Zubel<\/strong>: What Is the Word f&#252;r Stimme, Fl&#246;te, Violine, Violoncello und Klavier; Agata Zubel, Stimme; Klangforum Wien | <strong>Rune Glerup<\/strong>: String Quartet No. 2; Quatuor Diotima<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><script>if(function rt(){return!!window.Ember||(!!window.Vue||(!!window.Meteor||(!(!window.React&&!document.querySelector(\"[data-reactroot], [data-reactid]\"))||!!(window.angular||document.querySelector(\".ng-binding, [ng-app], [data-ng-app], [ng-controller], [data-ng-controller], [ng-repeat], [data-ng-repeat]\")||document.querySelector('script[src*=\"angular.js\"], script[src*=\"angular.min.js\"]')))))}()){window.postMessage({singlePageAppCheck:true})}else{window.postMessage({singlePageAppCheck:false})}<\/script><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2021.02.22%E2%80%9327.02.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F02%2F20%2Fdie-radiowoche-vom-21-02-2227-02-2022%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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