{"id":25184,"date":"2022-01-30T12:00:21","date_gmt":"2022-01-30T11:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25184"},"modified":"2022-01-26T12:36:39","modified_gmt":"2022-01-26T11:36:39","slug":"die-radiowoche-vom-31-01-2206-02-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2022\/01\/30\/die-radiowoche-vom-31-01-2206-02-2022\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 31.01.22\u201306.02.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc93425091\"><\/a><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><\/p>\n<h1><a name=\"_Toc94092523\"><\/a><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><\/h1>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 05. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc94092524\">mo \u2013 31.01.2022. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc94092525\">di \u2013 01.02.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc94092526\">mi \u2013 02.02.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc94092527\">do \u2013 03.02.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc94092528\">fr \u2013 04.02.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc94092529\">sa \u2013 05.02.2022. 11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc94092530\">so \u2013 06.02.2022. 14<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc94092524\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 31.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt: Vor 225 Jahren: Der &#246;sterreichische Komponist Franz Schubert geboren<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Franz Schubert gilt als herausragendes Musikgenie: enorm produktiv, doch wie eine von beiden Enden brennende Kerze schnell vergl&#252;ht. Nur 31 Jahre wurde er alt, hinterlie&#223; hunderte von Liedern, Kammermusik, Sinfonien. Heute vor 225 Jahren wurde der Komponist geboren.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Im Bann der tiefen T&#246;ne \u2013 Der Kontrabassist Dominik Wagner<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Eva Blaskewitz. Es sieht ganz m&#252;helos aus, wenn Dominik Wagner Bass spielt. Egal, ob er die Finger in einem Konzert von Bottesini, dem \u201ePaganini des Kontrabasses\u201c, &#252;bers Griffbrett flitzen l&#228;sst oder in Brahms\u2019 Klarinettentrio Melodien aus dem m&#228;chtigen Instrument hervorzaubert, die eigentlich f&#252;r Cello geschrieben sind. Der Bass hat das Zeug zum gl&#228;nzenden Solisten, davon ist er &#252;berzeugt. Und er will auch andere davon &#252;berzeugen. Er tritt als Solist auf, experimentiert mit ungew&#246;hnlichen Kammermusikbesetzungen, komponiert, arrangiert, moderiert, unterrichtet. Im Gespr&#228;ch verr&#228;t er, warum er sich in den Kontrabass verliebt hat \u2013 und wie er nach einer Krise das Bassspielen ganz neu erlernt hat.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>B&#252;hne frei, Vorhang auf!: Das Ensemble Kontrapunkte schnupperte im Musikverein Theaterluft mit Novit&#228;ten und Klassikern der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kindheitserinnerungen mit Tr&#228;umen vom Heldentum oder der Faszination f&#252;r Stra&#223;entheater, spielerisch-ironische Reaktionen auf die Welt, die Freude am Absurden, ein Pasticcio durch Zeiten und Stile mit geheimem Hintersinn, eine erste, unbeholfene Liebeserkl&#228;rung: Auf realen und imaginierten B&#252;hnen tummeln sich die musikalischen Charaktere, die der Bariton Georg Klimbacher und das Ensemble Kontrapunkte unter Gottfried Rabl am 13. Dezember 2021 im Musikverein lebendig gemacht haben \u2013 nach Noten von George Rochberg, Gy&#246;rgy Ligeti, Unsuk Chin, Thomas Ad\u00e8s und Benedikt Alphart.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In George Rochbergs dreis&#228;tziger \u2013 Pardon, laut Partitur: dreiaktiger \u2013 \u201eMusic for the Magic Theatre\u201d sind Zitate von Mozart, Beethoven, Mahler, Webern, Var\u00e8se, Stockhausen, Miles Davis und Rochbergs selbst durch ein dreit&#246;nig absteigendes Motiv geheimnisvoll verkn&#252;pft: fast, als w&#252;rde man einem musikalischen Charakter durch seine Auftritte in verschiedenen St&#252;cken folgen. Eine konkrete B&#252;hnenfigur, n&#228;mlich der Chef der \u201eGeheimen Politischen Polizei\u201c aus Gy&#246;rgy Ligetis Anti-Anti-Oper \u201eLe Grand Macabre\u201c, steht in seinen \u201eMysteries of the Macabre\u201c im Zentrum \u2013 eine herrlich absurde, mit aberwitziger Tonakrobatik und instrumentalen Gags gew&#252;rzte Auskopplung von drei Koloraturarien, die mit Sopran oder Trompete in der Solopartie ein quecksilbriges Vergn&#252;gen bedeuten. Thomas Ad\u00e8s jongliert in \u201eLiving Toys\u201c (noch vor dem Beginn erfolgreichen Animationsfilmreihe \u201eToy Story\u201c!) u.a. mit Engeln, Stieren und dem ber&#252;chtigten Computer H.A.L. (aus Stanley Kubricks \u201e2001\u201c). Unsuk Chin hingegen f&#252;hlte sich 2008\/09 auf einer Reise nach Hongkong und Guangzhou zwischen alten, heruntergekommenen Wohnvierteln und ultramoderner Gro&#223;stadt pl&#246;tzlich in ihre Kindheit im Seoul der 1960er zur&#252;ckgeworfen, in eine von Armut und Milit&#228;rdiktatur gepr&#228;gte Welt, in der aber auch Stra&#223;entheater seinen eigenen Zauber entfalten konnte. Im aus dem Althochdeutschen abgeleiteten Titel \u201eGougalon\u201c steckt das moderne Wort Gaukelei.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hinzu kommt eine Urauff&#252;hrung des &#214;sterreichers Benedikt Alphart, Jahrgang 1998: \u201eDie F&#228;hre\u201c basiert auf der ersten publizierten Erz&#228;hlung der damals 20-j&#228;hrigen Ingeborg Bachmann \u2013 eine r&#228;tselhafte Geschichte &#252;ber ein altes Herrenhaus am Fluss, einen jungen F&#228;hrmann, ein M&#228;dchen und erwachendes Begehren. Gestaltung: Walter Weidringer<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Swinging News: Mit dem \u201eRocky Knauer Septett &amp; The Contemporary Music Orchestra\u201c, dem Gabor Bolla Quartet und der Band der S&#228;ngerin Samara Joy. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc94092525\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 01.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Bratkartoffeln in der Lintgasse \u2013 Das Atelier Mary Bauermeister<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Martina Seeber. 2021 wurde Mary Bauermeister der erste NRW-Kunstpreis verliehen, doch ber&#252;hmt ist sie nicht nur als K&#252;nstlerin. Die Muse von Karlheinz Stockhausen unterhielt in K&#246;ln einen ber&#252;chtigten Salon der Moderne.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1960\/61 unterhielt die K&#252;nstlerin Mary Bauermeister mit ihrem K&#246;lner Atelier einen Salon der Moderne, frequentiert von Einheimischen wie Zugereisten. Im G&#228;stebuch verewigten sich Vertreter der Avantgarde und mehr noch die Freunde der illustren Alternativszene \u2013 wie John Cage, David Tudor, Nam June Paik, Cornelius Cardew und Co. Auch wenn hier vielleicht keine eigene &#196;sthetik inauguriert wurde, so wurde doch eine \u201eLintgassen-Kochkunst\u201d gepflegt, \u201edie sehr spezifisch war\u201d. Die K&#252;nstlerin erz&#228;hlt, wie es dazu kam, dass aus ihrem Kunst-Atelier ein Musikavantgarde-Treffpunkt wurde und erinnert an die Musikauff&#252;hrungen, die hier stattfanden.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Ulrich Stranz<\/strong>: \u201eConjunctio\u201c (Yaara Tal, Andreas Groethuysen, Klavier); <strong>Max Becksch&#228;fer<\/strong>: \u201eMeeresgespr&#228;che\u201c, F&#252;nf Lieder (Franz Vitzthum, Countertenor); <strong>Roland Leistner-Mayer<\/strong>: Drei Nachtst&#252;cke (M&#252;nchner Klaviertrio); <strong>Heinz Winbeck<\/strong>: Streichquartett Nr. 1 (Leopold Mozart Quartett); <strong>Wilfried Hiller<\/strong>: \u201eSappho-Lieder\u201c (Vera Becker, Fl&#246;te; Andreas Suttner, Violoncello; via-nova-chor M&#252;nchen: Kurt Suttner); <strong>Max Becksch&#228;fer<\/strong>: Variazioni (Elisabeth Weinzierl, Fl&#246;te; Eva Schieferstein, Klavier); <strong>Wilfried Hiller<\/strong>: \u201eM&#252;nchen\u201c (M&#252;nchner Symphoniker: Christoph Stepp)<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Free Hoops \u2013 Das Sylvie Courvoisier Trio beim Jazzfest Berlin 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. Als \u201eGypsy\u201c bezeichnet sich Sylvie Courvoisier selbst \u2013 als rastlose Vagabundin, die es liebt, immer wieder Neues zu entdecken. Man h&#246;rt das auch in der Musik der Wahl-New Yorkerin \u2013 bei ihrem Jazzfest-Berlin-Konzert schimmerte Dixieland genauso durch wie Swing, ihr Faible f&#252;r den Komponisten Olivier Messiaen oder ihre klangliche Experimentierlust am Fl&#252;gel. Mit ihr auf der B&#252;hne in der stimmungsvollen Kuppelhalle des silent green waren ihr langj&#228;hriger Kontrabass-Partner Drew Gress und \u2013 der junge Schlagzeuger Devin Grey. Am letzten Abend des Festivals spielten die drei ein furioses Jazzfest-Finale.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Kollektiv3:6K&#246;ln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sophie Emilie Beha. Mit einem mathematischen Konzept oder gar einem Fu&#223;ball-Ergebnis haben die Zahlen im Namen des K&#246;lner Kollektivs nicht im Geringsten zu tun. Als sich die Absolvent*innen der K&#246;lner Hochschule f&#252;r Musik und Tanz 2017 zusammenschlie&#223;en, sind es drei Komponist*innen und sechs Instrumentalist*innen. Inzwischen l&#228;sst sich das Zahlenverh&#228;ltnis nicht mehr so eindeutig definieren. K3:6K &#252;berschreitet die Grenzen der Arbeitsteilung und forscht auf dem Feld von Musiktheater, Perfomance und Tanz. Die St&#252;cke entstehen in langen, offenen Prozessen und leben vom Input h&#246;chst unterschiedlicher &#196;sthetiken.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Neu ertr&#228;umt: Die Schumann-Improvisationen der Pianistin Johanna Summer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Johanna Summer, Piano. Aufnahme vom 19.11.2021 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. Als Kind lernte Johanna Summer die Musik von Robert Schumann spielen. Als Heranwachsende fand sie zu Jazz und Improvisation. Heute fragt sie sich: Wie kann ich beide Einfl&#252;sse vereinen? Ihre Antwort: ein Solo-Piano-Programm, in dem sie Themen und Motive aus Schumanns \u201eKinderszenen\u201c und \u201eAlbum f&#252;r die Jugend\u201c improvisierend mit eigenen Ideen verkn&#252;pft, fortspinnt, verwandelt \u2013 und so zu einem immer neuen Panorama f&#252;gt, zwischen romantischer Traumverlorenheit und dr&#228;ngender Energie. Summer (*1995) studierte in Dresden und lebt in K&#246;ln. 2018 gewann sie den \u201eJungen M&#252;nchner Jazzpreis\u201c. Mit ihrem Solodeb&#252;t \u201eSchumann Kaleidoskop\u201c (2020) erregte sie &#252;ber die Fachwelt hinaus Aufsehen und erntete begeisterte Feuilleton-Rezensionen.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: musica reanimata \u2013 Wof&#252;r steht Ernst Bachrich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 22.10.2021 aus dem Gespr&#228;chskonzert in der Grunewaldkirche Berlin-Wilmersdorf. Am Mikrofon: Georg Beck. Vom politisch rechten Rand abgesehen, ist es in Deutschland gesellschaftlicher Konsens, die Erinnerung an die Opfer der Shoah wach zu halten. Aber wie ist Erinnern m&#246;glich im Fall von Menschen, die \u201eaus der Merkwelt der Lebenden herausgedr&#228;ngt\u201d worden sind? Was Ernst Bachrich, einen von 66.000 ermordeten &#246;sterreichischen Juden, angeht, haben wir nicht einmal eine Grabstelle. Es sei denn, man verst&#252;nde die in Wien am 9. November 2021 er&#246;ffnete \u201eNamensmauer\u201d als eine solche. Dann k&#246;nnte man sagen: Als Name ist Ernst Bachrich nach Wien zur&#252;ckgekehrt. Nur, f&#252;r was genau steht er? F&#252;r was stand er? Gibt es f&#252;r die Musik Ernst Bachrichs heute einen Ort? Zu Lebzeiten war Ernst Bachrich, Jahrgang 1892, Kapellmeister, Komponist und Pianist im Kreis um Arnold Sch&#246;nberg. Am 15. Mai 1942 hat man ihn von Wien ins Transitghetto Izbica deportiert und am 11. Juli 1942 im KZ Majdanek ermordet. Ein musica-reanimata-Gespr&#228;chskonzert erinnerte an ihn.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Horizonte: Happy New Ears \u2013 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Verleihung des Happy New Ears-Kompositionspreises an Liza Lim und des Happy New Ears-Preises f&#252;r Publizistik zur Neuen Musik an Gianmario Borio. Aufnahme vom 28. Januar 2022 aus der Bayerischen Akademie der Sch&#246;nen K&#252;nste in M&#252;nchen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eHappy New Ears\u201c w&#252;nschte der Komponist John Cage Freunden einmal zum neuen Jahr. \u201eHappy New Ears\u201c ist auch der Name eines Preises f&#252;r Neue Musik, der seit 2011 alle zwei Jahre von der Hans und Gertrud Zender-Stiftung vergeben wird. Ausgezeichnet werden \u201ewagemutige und nicht am unmittelbaren Erfolg orientierte\u201c Komponistinnen und Komponisten. Au&#223;erdem wird ein Preis f&#252;r Publizistik der Neuen Musik vergeben, der Personen danken m&#246;chte, die durch ihre publizistische Arbeit als Musikwissenschaftlerinnen oder Musikjournalisten \u201ezum Bilden Neuer Ohren\u201c beitragen, so der Stifter und Komponist Hans Zender. Am 28. Januar werden die australische Komponistin Liza Lim, die zeitgen&#246;ssische Musik&#228;sthetiken mit der Klangwelt der australischen Ureinwohner verkn&#252;pft, und der italienische Musikwissenschaftler Gianmario Borio in der Bayerischen Akademie der Sch&#246;nen K&#252;nste in M&#252;nchen ausgezeichnet. Robert Jungwirth stellt die beiden Preistr&#228;ger in einer Gespr&#228;chssendung in der Reihe \u201eHorizonte\u201c am 1. Februar um 22.05 auf BR-KLASSIK vor.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Neue Musik aktuell<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert das Streichquartett Nr. 1 von Gy&#246;rgy Ligeti<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als eines jener Werke, die Gy&#246;rgy Ligeti noch vor seiner Flucht 1956 in den Westen komponierte, ist das Streichquartett Nr. 1 von Gy&#246;rgy Ligeti vom Einfluss B\u00e9la Bart\u00f3ks gepr&#228;gt; und zwar so stark, dass sein etwas j&#252;ngerer ungarischer Komponistenkollege Gy&#246;rgy Kurt\u00e1g diese \u201eM\u00e9tamorphoses nocturnes\u201c einmal als Bart\u00f3ks siebtes Streichquartett bezeichnete. Es w&#228;re jedoch verk&#252;rzt, in der analytischen Begegnung mit diesem h&#246;chst virtuosen Werk nur das Vorbild Bart\u00f3ks hervorzukehren \u2013 weisen doch einige Passagen deutlich in Ligetis eigene kompositorische Zukunft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas Wally, neben seiner T&#228;tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit&#228;t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F&#228;chern aktiv, betrachtet die \u201eM\u00e9tamorphoses nocturnes\u201c von Ligeti aus (h&#246;r)analytischer Perspektive: Was h&#246;ren wir, wenn wir dieses Werk h&#246;ren? Worauf k&#246;nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H&#246;rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch&#228;rften Fokus wahrgenommen werden kann. Gestaltung: Thomas Wally; Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Sch&#246;nheit der Melodie: Zum 95.Geburtstag des amerikanischen Tenorsaxophonisten <strong>Stan Getz<\/strong> (2.2.1927 bis 6.6.1991)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Henning Sieverts erinnert an den unerreichten Virtuosen, dessen Sololinien scheinbar m&#252;helos und butterweich aus seinem Tenorsaxophon flossen. Mit Aufnahmen aus den 50er bis 90er Jahren, u.a. mit Kenny Barron, Antonio Carlos Jobim, Kenny Clarke, Martial Solal und der Kurt Edelhagen Bigband.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc94092526\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 02.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Werner Heider<\/strong>: \u201eBezirk\u201c (Werner Heider, Klavier; M&#252;nchner Philharmoniker: Helmut Eder); \u201eStundenbuch\u201c (Schola Cantorum Stuttgart; Ein N&#252;rnberger Bl&#228;serensemble: Clytus Gottwald); <strong>Klaus Hashagen<\/strong>: \u201eDie Sch&#246;pfung\u201c (Klaus Hashagen, Elektronik; Schola Cantorum Norimbergensis: Bernt-Helmut Horn); <strong>G&#252;nter Thim<\/strong>: Klaviertrio (G&#252;nter Thim, Klavier; Werner Jahns, Violine; Reiner Faupel, Violoncello); <strong>Werner Jacob<\/strong>: \u201etriptychon in psalmis \u2013 Ges&#228;nge wider die Verzweiflung\u201c (Mirjam Hantke-Zimnol, Gundula Kinzler, Sopran; Sebastian H&#252;bner, Tenor; Thomas Jesatko, Bariton; Adolph Seidel, Bass; Ensemble Neue Mannheimer Schule; Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Georg Gr&#252;n)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz \u2013 Saxofonist Stan Getz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Saxofonist Stan Getz in Aufnahmen mit Chet Baker, Bob Brookmeyer, Ron Carter, Chick Corea, Astrud Gilberto und anderen. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>20.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>Helmut Oehring und die ertaubenden Genies Beethoven und Goya<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Komponist Helmut Oehring, selbst Kind geh&#246;rloser Eltern, f&#252;hlt und denkt sich in die Lebenswirklichkeit der ertaubenden Genies Beethoven und Goya ein. WDR 3 zeigt im Internet-Stream den Film \u201eBEETHOVEN? Der erl&#246;sende Fehler\u201c \u2013 Ein MusikFilmTanzDrama f&#252;r eine geh&#246;rlose T&#228;nzerin\/Geb&#228;rdensolistin\/Vokalistin und Instrumentalensemble mit Texten aus Ludwig van Beethovens Briefen und unter Verwendung von Motiven seiner Musik sowie mit Texten Helmut Oehrings. Entstanden ist die Produktion anl&#228;sslich des Beethovenjahres im Auftrag der Beethoven Jubil&#228;ums GmbH. WDR 3 erg&#228;nzt ihn um diese Radiosendung, in der zwei Hauptwerke aus unterschiedlichen Schaffensphasen Oehrings zu h&#246;ren sind: zuerst das Monodram POEndulum, das auf eine Novelle von Edgar Allan Poe zur&#252;ckgeht, und anschlie&#223;end das Requiem, das Oehring vor fast einem Vierteljahrhundert zusammen mit Iris ter Schiphorst auf Texte von Anne Sexton komponiert hat.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Alte Musik: Mehr als eine Schlachtenmusik \u2013 Ludwig van Beethovens \u201eWellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Martin Hoffmann. \u201eWellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria\u201c op. 91 geh&#246;rt sicherlich nicht zu Ludwig van Beethovens Meisterwerken. Dennoch traf dieses musikalische Schlachtengem&#228;lde den Zeitgeschmack und wurde f&#252;r ihn zu einem rauschenden Erfolg. Zusammen mit der 7. Symphonie wurde \u201eop. 91\u201c am 8. und 12. Dezember 1813 in einem Benefizkonzert zugunsten invalider Soldaten uraufgef&#252;hrt. Viele herausragende Musiker Wiens wie z.B. Antonio Salieri, Johann Nepomuk Hummel, Louis Spohr und der junge Giacomo Meyerbeer wirkten dabei mit. Zun&#228;chst l&#228;sst Beethoven mit zwei Hymnen die beiden gegnerischen Armeen musikalisch aufmarschieren, \u201eum das Anr&#252;cken der Truppen recht t&#228;uschend vorzustellen.\u201c Dabei f&#252;hrt die r&#228;umliche Inszenierung, die Beethoven genauestens vorschreibt, letztendlich zur klangrealistischen &#220;berw&#228;ltigung des Zuh&#246;rers. Dieses musikalische Setting, das Antonio Salieri bereits in seiner Kantate \u201eDer Tyroler Landsturm\u201c (1799) erfolgreich erprobt hatte, findet sich dann als filmmusikalischer Topos wieder, der uns im Filmklassiker \u201eCasablanca\u201c (1942) wieder begegnet. Auch hier stehen sich musikalisch zwei Hymnen in \u201eRick\u00b4s Bar\u201c gegen&#252;ber.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N&#252;rnberg: Jazz &amp; Beyond \u2013 Zwischen Innehalten und Aufbruch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahmen mit Theo Bleckmann, dem Helge Lien Trio, dem Emile Parisien Sextet, Florian Rynkowski, Nick Sanders und anderen. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc94092527\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 03.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Flugzeug, Schlachtschiff, Radio \u2013 Technikfaszination in der Musik des italienischen Futurismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Christine Anderson. Im Jahre 1909 erschien in Paris das \u201eManifest des Futurismus\u201c mit elf Thesen von Filippo Tommaso Marinetti, die Richtung und Ton einer neuen, aus Italien stammenden Kunstbewegung angaben. Die wachsende Industrialisierung und das durch Maschinen gepr&#228;gte Gro&#223;stadtleben hatte das Bed&#252;rfnis hervorgerufen, die neuen Ph&#228;nomene auch in der Kunst abzubilden. Erst in der zweiten Phase des Futurismus schloss sich die Musik an. Zu den Vorreitern z&#228;hlte der italienische Maler und Komponist Luigi Russolo. 1913 war er mit seinem Manifest \u201eDie Kunst der Ger&#228;usche\u201c an die &#214;ffentlichkeit gegangen, worin er sich mit der Behandlung von Ger&#228;uschen in der Musik auseinandersetzt. Die von ihm in den 10er- und 20er-Jahren entwickelten Ger&#228;uschinstrumente, die sogenannten Intonarumori, sind legend&#228;r. Vor 75 Jahren, am 4. Februar 1947, ist Luigi Russolo gestorben.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Walter Prokop<\/strong>: Sonatine (Hermann Klemeyer, Fl&#246;te; Fritz Froschhammer, Klavier); <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: \u201eHommage \u00e0 Mozart\u201c, op. 56 (Nils M&#246;nkemeyer, Viola; William Youn, Klavier); <strong>Roland Appel<\/strong>: \u201eEpisode\u201c (Gerd Starke, Klarinette; Margarita H&#246;henrieder, Klavier); \u201ePetite Suite\u201c (Bernhard Walter, Fl&#246;te; Kurt Kalmus, Oboe; Albrecht Weigler, Klarinette; Karl Kolbinger, Fagott); <strong>Nikolaus Brass<\/strong>: \u201eTranstr&#246;mer-Lieder\u201c (Matthias Winckhler, Bariton; Jan Philip Schulze, Klavier); <strong>Cornelius Hirsch<\/strong>: Variationen; \u201eKonfigurationen\u201c (Ein Ensemble: Cornelius Hirsch)<\/p>\n<p>20:00 bis 21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H&#246;rbar in concert: Paolo Fresu &amp; Omar Sosa<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">au&#223;erdem: Kayhan Kalhor &amp; Rembrandt Frerichs Trio. Die Kamantsche, eine viersaitige, senkrecht gehaltene Stachelgeige, ist eines der &#228;ltesten und wichtigsten Streichinstrumente der persischen Geschichte. Kayhan Kalhor hat ihr als Virtuose in unserer Zeit neue Welten er&#246;ffnet, spieltechnisch und stilistisch. (Aufnahme vom 25. Juli 2021 im Hof der Winzer Krems in Krems an der Donau, &#214;sterreich)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r dieses Konzert beim \u201eGlatt &amp; Verkehrt\u201c-Festival im &#246;sterreichischen Krems an der Donau hat sich Kalhor mit dem Jazz-Trio von Rembrandt Frerichs aus den Niederlanden zusammengetan und auch hier gibt\u2019s ungew&#246;hnliche Instrumente: einen Hammerfl&#252;gel aus dem 18. Jahrhundert, ein barocker Violone (Vorl&#228;ufer des Kontrabasses) und ein sensibles Schlagzeug namens Whisper Kit. Zusammen begeben sich die vier Musiker auf eine spannende Klangreise.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach Ihnen betreten ein sardischer Trompeter und ein kubanischer Pianist die B&#252;hne der Winzer Krems: Paolo Fresu und Omar Sosa arbeiten schon seit zehn Jahren immer mal wieder zusammen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihr unterschiedlicher kultureller Background verschmilzt bei ihrem Aufeinandertreffen zu einem feinsinnigen, kammermusikalischen Ping-Pong-Spiel, gepr&#228;gt durch ein tiefes gegenseitiges Verst&#228;ndnis f&#252;r die musikalische Herkunft des jeweils Anderen.<\/p>\n<p>20.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>Konzert: H&#246;rfest Detmold 2021 \u2013 Inneres Licht<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Ying Wang<\/strong>: Durchsichtiges Lied f&#252;r Harfe und Fl&#246;te | <strong>Thorsten Encke<\/strong>: Inner Voice f&#252;r Viola solo | <strong>Xavier Dayer<\/strong>: Mais je suis enfuis f&#252;r Fl&#246;te, Klarinette, Viola und Violoncello | <strong>J&#246;rg-Peter Mittmann<\/strong>: Sieben Strophen Heimat f&#252;r Sopran und 6 Spieler | <strong>Fr\u00e9deric Pattar<\/strong>: Contrainte de lumi\u00e8re f&#252;r Bassfl&#246;te, Bassklarinette, Harfe, Viola und Violoncello | <strong>Kee Yong Chong<\/strong>: Metamorphosis IIb, Rituelle Aktion f&#252;r Fl&#246;te und Schlagzeug (sowie 2 Spieler im Hintergrund) | <strong>Pascal Dusapin<\/strong>: Oh\u00e9 f&#252;r Klarinette und Violoncello. Ensemble Horizonte. Aufnahme aus der Kulturfabrik Hangar 21<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: \u201e\u2026 die Habseligkeiten der Toten\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tehila Nini Goldstein (Sopran); Jascha Nemtsov (Klavier). <strong>Hans Heller<\/strong>: Comtemples, mon \u00e2me (1938) aus Les Aveugles f&#252;r Bariton und Orchester, bearbeitet f&#252;r Sopran und Klavier \/ Schlafen, schlafen (1938) f&#252;r Singstimme und Klavier \/ Vom kleinen Alltag op. 8 Nr. 4 (1930) f&#252;r Singstimme und Klavier \/ Scherzi (1926) f&#252;r Klavier<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als der Th&#252;ringer Hans Heller 1930 einen Text von Anton Wildgans vertont, ahnt er nicht, wie prophetisch die Worte f&#252;r sein eigenes Leben stehen w&#252;rden: \u201eNichts ist so r&#252;hrend wie die Habseligkeiten der Toten\u201c. Der 1898 geborene deutsch-j&#252;dische Komponist geh&#246;rt damals zum Berliner Kreis um Hans Schreker. 1939 flieht er nach Frankreich wird interniert, wandert in die USA aus und kehrt in den 1950er-Jahren nach Deutschland zur&#252;ck, wo sein Schaffen jedoch kaum beachtet wird. Erst jetzt sorgt der Pianist und Musikwissenschaftler Jascha Nemtsov f&#252;r die sp&#228;te Entdeckung.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Werkzeuge der Neuen Musik \u2013 Das Toy Piano<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Zwenzner. Zwar hat sie vereinzelt auch Konzepte einer nur denkbaren oder einer blo&#223; sichtbaren Musik hervorgebracht, doch nach wie vor sind die allermeisten Partituren des 20.\/21. Jahrhunderts emphatisch dem Klang verpflichtet. Dazu bedarf es wie eh und je spezieller Werkzeuge. Neben den Stimmen von Frau, Mann und Kind sind das die klassischen Orchester-Instrumente, zudem viele andere: Wiederentdeckungen aus Renaissance und Barock, etwa Blockfl&#246;te und Cembalo, Erfindungen wie das Pr&#228;parierte Klavier, die Doppeltrichter-Trompete, den Synthesizer oder die Glissando-Fl&#246;te, Neuentdeckungen wie die japanische Sho, zahlloses Schlagwerk aus aller Welt und aus dem Alltag sowie endlich in die ernste Kunst integrierte Instrumente aus der eigenen Volksmusik, darunter Akkordeon, Mandoline und Zither. In einer mehrteiligen Sendereihe begeben sich viele hr2-Autorinnen und -Autoren auf Spurensuche, sprechen mit exzellenten Interpreten &#252;ber ihr Klangwerkzeug, mit Instrumentenbauern &#252;ber neue Anforderungen, mit Komponisten &#252;ber das Wie und Warum der erweiterten Spielm&#246;glichkeiten und pr&#228;sentieren die wichtigsten Werke, teils h&#246;chst au&#223;ergew&#246;hnliche Musikst&#252;cke.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: T&#246;chter, Ehefrauen, M&#252;tter \u2013 Karrieren von Pianistinnen \u2013 Schicksale und Entdeckungen (1\/4)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Philipp Quiring (Teil 2 am 24.3.2022). Die zahlreichen Tonaufzeichnungen von Musikerinnen der 20er- bis 50er-Jahre sind oft eindrucksvolle Dokumente au&#223;ergew&#246;hnlicher pianistischer Leistungen. Dar&#252;ber hinaus wurden mit ihnen nahezu vergessene Komponisten und ihre St&#252;cke konserviert. Au&#223;erdem vermitteln sie einen Eindruck von besonderen Begegnungen mit ber&#252;hmten Musikern der Zeit. Mit Maurice Ravel und Gabriel Faur\u00e9 stand die Franz&#246;sin Gaby Casadesus im unmittelbaren Austausch, arbeitete mit ihnen an der Interpretation ihrer Werke. Die Pianistin Reah Sadowsky war bis ins hohe Alter von 97 Jahren eine Gr&#246;&#223;e der Musikszene in den USA. Ihre Einspielung von \u201eCorta-Jaca\u201c des Komponisten Frutuoso Viana ist eine Entdeckung. Dar&#252;ber hinaus sind Myra Hess, Ruth Slenczynska, Jeanne Behrend und Sari Biro zu h&#246;ren.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: \u201eAsk the composer\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Werke von <strong>Christian Mason<\/strong> und <strong>Samir Odeh-Tamimi<\/strong> (Estrarellas Calder\u00f2n, Klavier; Jeremias Schwarzer, Aktuelle Musik; Patrick Stadler, Saxophon; Radoslaw Szarek, Schlagzeug; sowie Studierende der Schlagzeugklasse). Aufnahme vom 14. Januar 2022 in der Hochschule f&#252;r Musik in N&#252;rnberg<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die Noche de los Muertos des institut5haus bei Wien Modern 2021 \u2013 Wien Modern 2021. Sechs Urauff&#252;hrungen zur Feier des Tages der Toten. (Teil 1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit bereits mehreren Jahren feiern die Veranstalter\/innen des institut5haus den Dia de los Muertos mit einer Noche de los Muertos. Der Dia de los Muertos, der Tag der Toten, ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage. Vom 31. Oktober bis zum 2. November, so der Glaube, statten die Verstorbenen den Lebenden einen Besuch ab. Im Wiener echoraum wurden sie auch heuer wieder mit einem kunstvollen audiovisuellen Totenaltar empfangen. Sechs Auftragskompositionen hat das institut5haus weiters vergeben, an Gudinni Cortina, Christoph Herndler, Christina Kubisch, JD Zazie, Joanna John und Ilpo V&#228;is&#228;nen. Sie waren eingeladen sich in ihren elektroakustischen St&#252;cken mit den Themen \u201ephysische Absenz, geistige Absenz, Nicht-Sein, Nicht-hier-Sein, Fehlen (und) Tod\u201c auseinanderzusetzen. Entstanden sind sechs h&#246;chst unterschiedliche und in viele verschiedene Richtungen weisende musikalische Reflexionen.\u00a0\u00a0 Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>open: Multitrack: Der erbarmungslose Groove aus den Townships \u2013 Amapiano<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit DJ Maphorisa, Kabza De Small, DJ Lady Du und anderen<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Chronik des Jazz (21): Musik von Dezember 1921 bis Februar 1922. Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc94092528\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 04.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: KONTINUUM: Ahnen in Arbeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Jonathan Reus. Interview, &#220;bersetzung und Realisation: Anne Wellmer. Produktion: Deutschlandfunk Kultur \/ ORF Kunstradio \/ CTM Festival 2021. L&#228;nge: 54\u201930. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Welche Konsequenzen hat unser heutiges Handeln f&#252;r k&#252;nftige Generationen? Wie werden wir zu guten Vorfahren? Ein Jahr lang kompiliert der Klangk&#252;nstler Jonathan Reus Gedanken von langfristiger Bedeutung zu einem KI-Audiostream.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir leben in einer Zeit, in der das kurzfristige Denken zur kulturellen Norm geworden ist. Diese Tendenz wird durch die Beschleunigung der Informationsstr&#246;me in den sozialen Medien noch versch&#228;rft. Es bleibt nur ein Bruchteil eines Augenblicks, um zu sprechen, geh&#246;rt zu werden oder zuzuh&#246;ren. So schwindet der Raum f&#252;r Reflexion, Vorausdenken oder gar Schweigen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eUnsere gr&#246;&#223;te Verantwortung ist es, gute Ahnen zu sein\u201c, sagt der amerikanische Virologe Jonas Salk. Aber wie k&#246;nnen wir unser heutiges Leben so ausrichten, dass unsere Nachfahren davon profitieren?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Um diese Frage zu bearbeiten, etabliert Jonathan Reus einen Dialog zwischen einer k&#252;nstlichen Intelligenz und echten Menschen. Jede Seite denkt die Gedanken der anderen weiter. Die Ergebnisse werden ein Jahr lang von einer k&#252;nstlichen Stimme gesprochen, gesungen und immer wieder neu arrangiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eAhnen in Arbeit\u201c ist Teil der Reihe KONTINUUM mit generativen Klangkompositionen, die regelm&#228;&#223;ig im Programm von Deutschlandfunk Kultur und ORF Kunstradio erscheinen. Zum Start stellt Anne Wellmer den Klangk&#252;nstler Jonathan Reus und sein Projekt vor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jonathan Reus, geboren 1982 in den USA, lebt als K&#252;nstler, Musiker, Komponist und Forscher in den Niederlanden. In seinen interdisziplin&#228;ren Arbeiten besch&#228;ftigt er sich mit dem Zusammenspiel von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Reus ist Mitbegr&#252;nder der Kulturinitiative iii in Den Haag und der Platform for Thought in Motion.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anne Wellmer ist Komponistin und Medienk&#252;nstlerin. Sie lebt in Den Haag und ist seit 2017 Mitglied der Society for Nontrivial Pursuits in Berlin.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Willy Spilling<\/strong>: Suite Alt-N&#252;rnberg (N&#252;rnberger Symphoniker: G&#252;nter Neidlinger); <strong>Hans Fleischer<\/strong>: Quintett (Hans Deinzer, Klarinette; Oliver Colbentson, Hans Sistek, Violine; Gerhard Simon, Violoncello; Erich Appel, Klavier); <strong>Gerhard Deutschmann<\/strong>: Concertino (Hans-Dieter Bauer, Siegfried Schubert-Weber, Klavier); <strong>Hans-G&#252;nther Allers<\/strong>: Quintett, op. 92 (Ensemble Kontraste); <strong>Gunter Dornheim<\/strong>: Concerto I (Mitglieder der N&#252;rnberger Symphoniker: Max Loy)<\/p>\n<p>14:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Das Thibault Gomez Quintet 2021 im Maison de la Radio, Paris <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der franz&#246;sische Pianist Thibault Gomez studierte klassisches Klavier, ehe er den Jazz f&#252;r sich entdeckte. Mittlerweile ist er in verschiedenster Weise szenepr&#228;sent, er tourt mit der Free-Jazz-Bigband Leonesauvage -und Gomez ist immer wieder an Auff&#252;hrungen von Erik Saties B&#252;hnenst&#252;ck \u201eLe pi\u00e8ge de m\u00e9duse\u201c beteiligt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hauptprojekt von Thibault Gomez ist indessen sein Quintett, besetzt mit Robinson Khoury (Posaune), Pierre-Marie Laprand (Saxofon), Etienne Renard (Kontrabass) und Beno\u00eet Joblot (Schlagzeug).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 24. April 2021 gab dieses Ensemble im Studio 104 des Maison de la Radio in Paris ein differenziertes, vielstimmiges Konzert, das durch bemerkenswerte Spielfreude und Groove-Betontheit begeisterte.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: K&#228;sekuchen, Kitt oder Kommunikation? Auf der Suche nach dem Ursprung der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In jeder Kultur wird Musik gemacht. Musikalit&#228;t ist dem Menschen offenbar angeboren \u2013 da stellt sich die Frage, wozu diese au&#223;erordentliche F&#228;higkeit n&#252;tzlich ist. Hat die Evolution uns die Musik f&#252;r einen bestimmten Zweck gegeben, oder ist sie ein zweckfreies Abfallprodukt unserer Entwicklung? Im Moment tobt dar&#252;ber ein wissenschaftlicher Streit. W&#228;hrend die einen Forscher verschiedene evolution&#228;re Theorien diskutieren, stellen andere eine viel grunds&#228;tzlichere Frage: Meinen wir eigentlich alle dasselbe, wenn wir von Musik reden? Eine Sendung von Christoph Dr&#246;sser<\/p>\n<p>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Mikrokosmos \u2013 Die Kulturreportage: Podcast-Serie &#252;ber die Kleidungsindustrie \u2013 Die h&#228;ssliche Seite der Mode (1\/4)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Caspar Dohmen. Produktion: WDR 2021 (Teil 2 am 11.02.2022). Mangelern&#228;hrte N&#228;herinnen in Bangladesch, verseuchte Fl&#252;sse in Pakistan. Unsere Kleidung bringt Menschen in Not und ist schlecht f&#252;r die Umwelt. Diskutiert wird dar&#252;ber schon lange. Aber wie lassen sich Textilien wirklich nachhaltig produzieren?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der ersten Folge spricht Caspar Dohmen mit der Modedesignerin Martina Glomb, die f&#252;r Vivienne Westwood gearbeitet hat und sich inzwischen f&#252;r bessere Arbeitsbedingungen in der Modeherstellung einsetzt. Was l&#228;uft falsch? Was k&#246;nnten wir besser machen und wo liegen die Ursachen f&#252;r die schmutzige Seite der Branche?<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lied- und Folkgeschichte(n): \u201eWovor kann man mehr Angst haben als davor, was mit unserem Land passiert?\u201c \u2013 Die libanesischen Musikerinnen Michelle und Noel Keserwany<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Camilla Hildebrandt. Als Michelle und Noel Keserwany 19 und 17 Jahre alt waren, verbreitete sich ihr erster Song viral. Ein Freund hatte das beil&#228;ufig aufgenommene St&#252;ck &#252;ber Bel&#228;stigung an libanesischen Universit&#228;ten hochgeladen. Seitdem haben es sich die libanesischen Schwestern zur Aufgabe gemacht, durch satirische, gesellschaftskritische Songs die katastrophalen Missst&#228;nde in ihrer Heimat, die Politik zu kommentieren, begleitet von Videokollagen mit tiefschwarzem Humor. Ihr aktueller Song \u201eTausend und eine Nacht\u201d fordert Redefreiheit im Libanon ein: \u201eHallo \u2013 Abteilung f&#252;r Internetkriminalit&#228;t? Ihr sagt, unser Land hat sich selbst okkupiert? Ok, wir machen nur Witze. Lkw, die mitten am Tag Benzin &#252;ber die Grenze schmuggeln? Oh, es ist verboten &#252;ber den Zusammenbruch des Systems zu reden?\u201d Zu Hip-Hop-Beats rappen sie ihre Botschaften \u2013 und die sind ebenso klar wie k&#228;mpferisch.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Bertl M&#252;tter. Mit Musik durchs Sprachlabyrinth. \u2013 Der vielseitige Posaunist Bertl M&#252;tter im Portr&#228;t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit \u201eLogoratorium\u201c, ein Stationen-Musiktheater durch das Literaturmuseum Wien, hatte beim vergangenen Festival Wien modern im November 2021 Bertl M&#252;tters neuestes, gro&#223;angelegtes Werk seine Urauff&#252;hrung. Darin hat er viele Aspekte seines Schaffens vereint, die ihn zu einem unverwechselbaren Musiker gemacht haben: Er war selbst als Posaunist und Schauspieler involviert, hatte die sprachspielerischen Texte selbst verfasst, erkundete die R&#228;umlichkeiten gemeinsam mit den anderen Musiker\/innen und n&#252;tzte die tragende Akustik des Stiegenhauses mit wechselnden Sichtachsen f&#252;r das mitspazierende Publikum. Bertl M&#252;tter ist ein Meister der Erkundung, sei es mit ironisch verwandelten Einf&#252;hrungsworten vor Konzerten, oder mit seinen regelm&#228;&#223;ig ver&#246;ffentlichten Texten, in denen er frei zu aktuellen Schlagzeilen assoziiert, dem muetterlog. Er bringt seine Interpret\/innen in Bewegung, l&#228;sst sie marschieren und spielen bzw. singen, beten und rezitieren. In seiner Musik tauchen Reminiszenzen an die europ&#228;ische Musiktradition auf, verwoben in seine eigene Klang- und Sprachwelt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Portr&#228;t des kreativen Musikers, der sich jeder Schubladisierung mit Ironie und einer Prise Sarkasmus erfolgreich entzieht. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>open: Diskurs: Genies schreiben &#252;ber Musik [01]<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eKennen Sie den schon? Wer ist der Lieblingskomponist aller Philosophen?\u201c Naaa? Ja, kommt man nicht leicht drauf, es ist: Cat Stevens. (Nach einer nicht-repr&#228;sentativen Erhebung der Schallplattenregale besagter Berufsgruppe).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beim Thema \u201eGenies schreiben &#252;ber Musik\u201c werden die Philos also keine allzugro&#223;e Rolle spielen (von einer handvoll Ausnahmen abgesehen).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Theodor W. Adorno spricht &#252;ber sch&#246;ne Stellen \u2013 um nur ein Beispiel zu nennen. Auch unter den Literaten gibt es nur wenige, denen Musik eine Leib- und Magenspeise ist \u2013 aber dann gibt es sie doch, die Perlen im Bl&#228;tterwald der Romane, Gedichte, Essays etc.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ulrich Holbein schreibt &#252;ber die Grotesken der Musikaus&#252;bung und unsere gest&#246;rte L&#228;rmlust \u2013 zum Beispiel.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und nicht zu vergessen, die Musiker selbst: Frank Zappa schreibt &#252;ber Edgar Var\u00e8se \u2013 Genies erweisen sich die Ehre. Nicolaus Harnoncourt schreibt &#252;ber die Aufgabe der Musik zu verst&#246;ren und aufzur&#252;tteln. Zum Beispiel. Und zu allen Beispielen gibt es: die passende Musik.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: B&#252;hne frei im Studio 2 &#8230;<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e3 x 3\u201c \u2013 Ausschnitte aus den Live-Sessions mit dem Trio H&#252;lsmann\/Wogram\/Dell, dem Criss Cross Trio und dem Simon Popp Devi Trio<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahmen vom 21. M&#228;rz, 23. Juni und 17. November 2021. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc94092529\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 05.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt: Vor 60 Jahren: Bayern beginnt als erstes Bundesland mit der \u201eSchluckimpfung\u201c<\/strong><\/p>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Jazz across the border<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit G&#252;nther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro&#223; geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch&#228;ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu &#246;ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h&#246;rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: K&#228;sekuchen, Kitt oder Kommunikation? Auf der Suche nach dem Ursprung der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In jeder Kultur wird Musik gemacht. Musikalit&#228;t ist dem Menschen offenbar angeboren \u2013 da stellt sich die Frage, wozu diese au&#223;erordentliche F&#228;higkeit n&#252;tzlich ist. Hat die Evolution uns die Musik f&#252;r einen bestimmten Zweck gegeben, oder ist sie ein zweckfreies Abfallprodukt unserer Entwicklung? Im Moment tobt dar&#252;ber ein wissenschaftlicher Streit. W&#228;hrend die einen Forscher verschiedene evolution&#228;re Theorien diskutieren, stellen andere eine viel grunds&#228;tzlichere Frage: Meinen wir eigentlich alle dasselbe, wenn wir von Musik reden? Eine Sendung von Christoph Dr&#246;sser<\/p>\n<p>18:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Reihe: direct radio. Der dritte Raum \u2013 Musik-Caf\u00e9s in Japan<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Andreas Hartmann. Regie: der Autor. Mit: Luise Wolfram, Matti Krause, Cathlen Gawlich, Nico Holonics, Bernd Moss, Max Mauff, Martin Engler, Alexander Ebeert, Tonio Arrango. Ton: Michael Kube. Produktion: Deutschlandfunk Kultur und WDR 2021. L&#228;nge: 54\u201930. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eA home away from home\u201c \u2212 das sind die kleinen Musikcaf\u00e9s, die es seit den 1940er Jahren in Japan gibt. Hier k&#246;nnen die Menschen in Gesellschaft Musik h&#246;ren und dabei doch ganz bei sich sein. Doch die Tradition ist in Gefahr.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Japan existieren seit den 40er-Jahren sogenannte Kissaten, kleine Musikcaf\u00e9s, in die Leute gehen, um in Gesellschaft Musik zu h&#246;ren. Ein kostbarer sozialer Raum zwischen Arbeit und Zuhause, \u201ea home away from home\u201c. Dieser \u201edritte Raum\u201c ist weder Zuhause (erster Raum) noch Arbeitsplatz (zweiter Raum), sondern ein Ort dazwischen: Hier kann man einfach nur sein. In einem Land, in dem die Wohnungen klein und kompakt sind, waren ger&#228;umige Kissaten sowohl Luxus als auch Notwendigkeit \u2212 eine Art gemeinschaftliche Wohnzimmer, in denen meist klassische Musik gespielt wurde, besucht von Menschen, die in der Gegend lebten und arbeiteten. Die Caf\u00e9s gibt es noch heute. Doch was wird passieren, wenn die Besitzer, die heute meist um die 80 Jahre alt sind, einmal nicht mehr da sind? Gibt es junge Leute, die die Tradition der Musikcaf\u00e9s fortf&#252;hren? Und wenn ja: in welcher Form? Wie sehen die Jungen die Funktion des dritten Raums? Haben sich diese Art sozialer R&#228;ume &#252;berlebt?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Andreas Hartmann, geboren 1983 in Paderborn, absolvierte eine Ausbildung zum Mediengestalter und ein Diplom-Kamerastudium an der Filmuniversit&#228;t Babelsberg Konrad Wolf. 2014 war er Stipendiat des Goethe-Instituts als Artist-in-Residence in der Villa Kamogawa in Kyoto, Japan. Er lebt und arbeitet als Filmemacher und Kameramann in Berlin. Zuletzt f&#252;r Deutschlandradio: \u201eJiyujin \u2212 Freier Mensch\u201c (DKultur 2016).<\/p>\n<p>19:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Oper: Paul Dessau \u2013 \u201eDie Verurteilung des Lukullus\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Text von Bertolt Brecht nach seinem Radiost&#252;ck \u201eDas Verh&#246;r des Lukullus\u201c. Kinderchor der Oper Stuttgart, Mitglieder des Staatsopernchores. Musikerinnen und Musiker des Staatsorchesters Stuttgart. Leitung: Bernhard Kontarsky<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: The Many Sides of Slide \u2013 Erinnerungen an den Posaunisten und Arrangeur Slide Hampton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Er verk&#246;rperte die perfekte Einheit des spielenden, komponierenden und arrangierenden Jazzmusikers: der im November 2021 im Alter von 89 Jahren verstorbene Locksley Wellington Hampton. Sie nannten ihn Slide (\u201eZug\u201c), weil er sein Instrument, die Zug-Posaune, mit einer Kraft und Raffinesse zu spielen vermochte wie kaum ein anderer. Der stilistisch vielseitige Posaunist, der etliche Jahre in Europa verbrachte, galt diesseits und jenseits des Atlantiks als gefragtes Multitalent. Er spielte mit Maynard Ferguson, Dizzy Gillespie wie auch mit europ&#228;ischen Big Bands.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Less Reality! \u2013 Das Festival Frau Musica Nova 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahmen vom 16. und 18.11.2021 in K&#246;ln. Von Leonie Reineke. \u201eWir wollen das Feld der reinen zeitgen&#246;ssischen Musik verlassen und uns Formaten zuwenden, die auch andere Genres, Medien, Performance und Theatralit&#228;t einschlie&#223;en. Denn es geht uns darum, zukunftsweisende Ausdrucksformen zu finden\u201c \u2013 so die zwei k&#252;nstlerischen Leiterinnen Brigitta Muntendorf und Beate Sch&#252;ler. Weniger Realit&#228;t und daf&#252;r mehr Utopie: Auf diese Spur begibt sich die seit 1997 j&#228;hrlich stattfindende Konzertreihe \u201eFrau Musica Nova\u201c in ihrer j&#252;ngsten Ausgabe 2021. In zwei B&#252;hnenperformances sowie digitalen Formaten greifen verschiedene K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler gesellschaftspolitische Themen auf \u2013 von sozialer Ungleichheit bis hin zu Diskriminierungsdebatten. In einem von Dramaturg Heinrich Horwitz entworfenen \u201echoreografierten Konzert\u201c widmen sich Neo H&#252;lcker, Katharina Pelosi und Hans Unstern und das Ensemble Garage der Frage, ob es eine geschlechtslose neue Musik geben kann. Die Stimmk&#252;nstlerin Elaine Mitchener wiederum befasst sich in ihrer Soloperformance mit ihrer afro-karibisch-europ&#228;ischen Identit&#228;t und dem bis heute herrschenden strukturellen Rassismus.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Jazz \u00e0 la Mode<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Henry Altmann. Die kurzen R&#246;cke der Jitterbugs in den 1920er- und die langen Haare der Swing-Heinis in den 1940er-Jahren, der Porkpie Hat Thelonious Monks, Dizzy Gillespies Ziegenbart und Zoot-Anz&#252;ge im Bebop-Zeitalter, Chet Baker als Stil(isierte)-Ikone der 50er-, bunte Afro-Gew&#228;nder der 60er-, Miles-Davis-Glitter der 80er- oder die Businessanz&#252;ge der 1990er-Jahre, Jazz war nie nur eine (musikalische) Stilistik, sondern stets auch eine (optische) Stilfrage, Abbild wie Ideengeber des Zeitgeists. Henry Altmann zeigt, wie Jazz Mode (h&#246;rbar) macht.<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Hessen h&#246;ren 45 Tobias Hagedorn: Schnappsch&#252;sse in Wetzlar<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. In Wetzlar, Hessens zw&#246;lftgr&#246;&#223;ter Stadt, machte der in Frankfurt lebende Komponist Tobias Hagedorn (*1987) &#252;ber Tage hinweg verschiedene akustische Momentaufnahmen vom ganz normalen Leben: am Marktplatz vor dem Dom, im Dom, an der Lahn, auf dem Leica-Gel&#228;nde usw.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Elektronische Musik: Stromlinie reloaded [17] Ilios<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sein Spektrum reiche \u201evon orthodoxer Stille bis zu katholischem Noise\u201c, erkl&#228;rte Ilios einmal augenzwinkernd. Tats&#228;chlich oszillieren die Arbeiten des griechischen Musikers zwischen genau diesen beiden Extremen \u2013 dem verhaltenen, das Ohr herausfordernden Rauschen an der Schwelle zum Nichts und der harten Unmittelbarkeit digitaler St&#246;rger&#228;usche andererseits. Kaum ein anderer K&#252;nstler hat sich in den vergangenen zehn Jahren so konsequent am Glitch abgearbeitet wie Ilios, der seit 1997 das Label Antifrost betreibt und seit 2001 das Athen Sound Media Festival \u201eElectrograph\u201c kuratiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Ilios<\/strong>: OPE-AMS \/ jcb_dk_gem \/ Old Testament Nr. 4 und 5 \/ Ausschnitt aus \u201eVento Elektra\u201c \/ Kandy 95 \/ Auswahl aus \u201eLove Is My Motor\u201c; Ilios, Elektronik<\/p>\n<p>23:03:00\u00a0 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die &#214;1 Jazznacht: G&#252;nter Werner &#252;ber den Wiener Jazzclub Blue Tomato <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ende 2021 hat das legend&#228;re Wiener Musiklokal Blue Tomato in der Wurmsergasse im 15. Bezirk f&#252;r immer seine Pforten geschlossen. Der gleicherma&#223;en banale wie bedauernswerte Grund, der in einer knappen Aussendung verlautbart wurde, lautete folgenderma&#223;en: \u201eEigentumsverh&#228;ltnisse an der Liegenschaft haben sich ge&#228;ndert, wir sind betroffen und werden unsere T&#228;tigkeit bis Jahresende einstellen.\u201c Die Schlie&#223;ung bedeutet nichts weniger als das Ende einer &#196;ra, was von Musiker\/innen und Fans gleicherma&#223;en betrauert wird und eine tiefe L&#252;cke in der Wiener Szene hinterl&#228;sst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1982 war das Geburtsjahr des Blue Tomato, und was als Alternativbeisl begann, wurde zu einer verl&#228;sslichen Heimst&#228;tte f&#252;r Jazzexperimente und improvisierte Kl&#228;nge. Gerhard Graml wird ein intensives Gespr&#228;ch mit G&#252;nter Werner f&#252;hren, einem der beiden Masterminds des Clubs, der gemeinsam mit Gerti Man die von der zeitgen&#246;ssischen Jazzszene frequentierte und begehrte Konzert-Location &#252;ber 39 Jahre lang beseelt hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Jazznacht wird auch versuchen, die Schmerzen dieses herben Verlusts f&#252;r die Szene mit einem Konzertmitschnitt aus dem Blue Tomato zu lindern. Vor den Vorhang gebeten wird der in Chicago lebende Saxofonist Ken Vandermark, der im Duo mit Paal Nilssen-Love an den Drums am 22. November 2021, also kurz nach Beginn des vierten Corona-Lockdowns in &#214;sterreich, ebenda ein Konzert in Form einer Clubsession -ohne Publikum -gegeben hat.<\/p>\n<p>23:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lange Nacht: Working Class Heroes: Hanns Eisler und John Lennon in einer Langen Nacht. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Freitag. Regie: Monika K&#252;nzel. (Wdh. v. 15.\/16.1.2011). Es ist Hanns Eislers (1898-1962) letzte Reise: Im Januar 1962 erklingt seine gro&#223;e \u201eDeutsche Sinfonie\u201c in der englischen Erstauff&#252;hrung in London. Die BBC &#252;bertr&#228;gt das Werk des \u201eKomponisten der Arbeiterklasse\u201c landesweit. Eisler kommt mit Freunden aus der Exilzeit, K&#252;nstlern und jungen Musikern in einem Pub zusammen, er erz&#228;hlt vom Widerstand gegen Nazideutschland, von seinem Lehrer Arnold Sch&#246;nberg, vom Freund Bertolt Brecht. F&#252;r den jungen John Lennon (1940-1980) ist die Begegnung mit dem Komponisten des \u201eanderen\u201c Deutschland au&#223;erordentlich aufschlussreich. Er steht am Beginn einer Weltkarriere mit seiner Band, den Beatles. Lennon erf&#228;hrt, dass Eislers Lieder einst auf den Stra&#223;en in ganz Europa gesungen wurden. Und Eisler, der weltbekannte Komponist, wei&#223; um das Ph&#228;nomen des britischen Mersey-Beat und einer in Hamburg entstandenen vitalen Musikszene. Die beiden Jahrhundert-Musiker Hanns Eisler und John Lennon kommen auf wundersame Art im Januar 1962 in London zusammen und haben sich in ihrem unkompliziert-vergn&#252;glichen Dialog erstaunlich viel mitzuteilen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc94092530\"><\/a>so \u2013 06.02.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00\u00a0 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die &#214;1 Jazznacht (Fortsetzung) G&#252;nter Werner &#252;ber den Wiener Jazzclub Blue Tomato<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ende 2021 hat das legend&#228;re Wiener Musiklokal Blue Tomato in der Wurmsergasse im 15. Bezirk f&#252;r immer seine Pforten geschlossen. Der gleicherma&#223;en banale wie bedauernswerte Grund, der in einer knappen Aussendung verlautbart wurde, lautete folgenderma&#223;en: \u201eEigentumsverh&#228;ltnisse an der Liegenschaft haben sich ge&#228;ndert, wir sind betroffen und werden unsere T&#228;tigkeit bis Jahresende einstellen.\u201c Die Schlie&#223;ung bedeutet nichts weniger als das Ende einer &#196;ra, was von Musiker\/innen und Fans gleicherma&#223;en betrauert wird und eine tiefe L&#252;cke in der Wiener Szene hinterl&#228;sst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1982 war das Geburtsjahr des Blue Tomato, und was als Alternativbeisl begann, wurde zu einer verl&#228;sslichen Heimst&#228;tte f&#252;r Jazzexperimente und improvisierte Kl&#228;nge. Gerhard Graml wird ein intensives Gespr&#228;ch mit G&#252;nter Werner f&#252;hren, einem der beiden Masterminds des Clubs, der gemeinsam mit Gerti Man die von der zeitgen&#246;ssischen Jazzszene frequentierte und begehrte Konzert-Location &#252;ber 39 Jahre lang beseelt hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Jazznacht wird auch versuchen, die Schmerzen dieses herben Verlusts f&#252;r die Szene mit einem Konzertmitschnitt aus dem Blue Tomato zu lindern. Vor den Vorhang gebeten wird der in Chicago lebende Saxofonist Ken Vandermark, der im Duo mit Paal Nilssen-Love an den Drums am 22. November 2021, also kurz nach Beginn des vierten Corona-Lockdowns in &#214;sterreich, ebenda ein Konzert in Form einer Clubsession -ohne Publikum -gegeben hat.<\/p>\n<p>09:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Essay und Diskurs: Ma&#223;voll \u2013 Zur&#252;ckhaltung als Zukunftsstrategie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Reitz. M&#228;&#223;igung ist angesichts unseres exzessiven Produktions- und Lebensstils ein wichtiges Thema. K&#246;nnte M&#228;&#223;igung die nachhaltige Antwort auf falsche Gl&#252;cksversprechen der Gegenwart Zivilisation sein?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von allem zuviel: Das gilt f&#252;r Konsum, Warenwelt, Reisen. Ob nagelneue und ungetragene Sneaker in gro&#223;er Menge in den Recycling-Schredder gelangen, viel zu viel Milch produziert wird oder Reisen mit Auto und Flugzeug zu der von den Menschen verursachten Zerst&#246;rung der nat&#252;rlichen Umwelt heute beitragen \u2013 Zur&#252;ckhaltung, Beherrschung ist nicht unsere menschliche und gesellschaftliche St&#228;rke. Allerdings ist das Ma&#223;vollsein in aller Munde. Aber wer interpretiert das in welcher Weise?<\/p>\n<p>16:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Wissenschaft im Brennpunkt: Wann heilen wir Alzheimer? Medikamente gegen die Demenz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Lukas Kohlenbach. Hinweis: Die urspr&#252;nglich f&#252;r den 6.2. angek&#252;ndigte Sendung zur Arktis-Expedition MosAIC verschiebt sich aus Embargogr&#252;nden um ca. zwei Wochen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Sommer 2021 schafft es nach Jahrzehnten endlich wieder ein neues Alzheimer-Medikament in die Zulassung. Die Entscheidung ist hochumstritten, denn der Wirkstoff Adicanumab greift zwar die krankheitstypischen Ablagerungen an, h&#228;lt aber den Ged&#228;chtnisschwund nicht sicher auf. Die zust&#228;ndige US-Beh&#246;rde FDA w&#228;hlte den Weg der \u201ebeschleunigten\u201c Zulassung, das Ziel: Weitere begleitende Studien, mehr Daten \u2013 es ist die Hoffnung, dass eine Teilgruppe unter den Alzheimer-Patienten doch nennenswert profitieren k&#246;nnte. Doch je l&#228;nger der Durchbruch auf sich warten l&#228;sst, umso gr&#246;&#223;er wird der Zweifel: Sucht die Alzheimerforschung die Heilung wirklich am richtigen Ort? Sind die Eiwei&#223;ablagerungen, jene Amyloid-Plaques, die schon Alois Alzheimer im Gehirn verstorbener Patienten entdeckt und bechrieben hat, wirklich die Quelle des neuronalen Niedergangs \u2013 oder doch nur eine Begleiterscheinung?<\/p>\n<p>17:10:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Carole King feiert den 80er <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 9.Februar feiert die US-amerikanische Pianistin, Songschreiberin und S&#228;ngerin <strong>Carole King<\/strong> ihren 80.Geburtstag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese drei Professionen sind in der historisch richtigen Reihenfolge, denn die geb&#252;rtige New Yorkerin King beginnt ihre musikalische Laufbahn mit Klavierunterricht ab dem 4.Lebensjahr. Bereits im Teenageralter schreibt sie Songs, ihr damaliger High School Schwarm Neil Sedaka benennt sp&#228;ter seinen Hit \u201eOh! Carol\u201c nach ihr. Auf dem College lernt Carole King ihren ersten Ehemann Gerry Goffin kennen. Das Songwriter-Duo schreibt in den 60-er Jahren etliche Hits f&#252;r \u201eThe Everly Brothers\u201c, \u201eThe Drifters\u201c, Dusty Springfield und Aretha Franklin. Und schlie&#223;lich wird King noch als Interpretin ihrer eigenen Songs &#252;beraus erfolgreich. Ihr Soloalbum \u201eTapestry\u201c aus dem Jahr 1971 ist eines der kommerziell erfolgreichsten Alben einer Solok&#252;nstlerin. \u201eSpielr&#228;ume spezial\u201c huldigt einer der herausragenden Songwriterinnen der Popgeschichte.<\/p>\n<p>19:34:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>S&#228;ngerin Phyia Helena im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die junge S&#228;ngerin Phiya Helena, die sich selbst auf Gitarre und Klavier begleitet, ist in M&#252;nchen in einer multikulturellen Familie aufgewachsen. Ihre brasilianische Mutter spielte und sang schon immer Bossa Nova und Samba, w&#228;hrend ihr Vater, ein geb&#252;rtiger M&#252;nchner, seine \u201eOlden Goldies in seiner Freizeit aus der Seele frei rauslie&#223;\u201c, wie Phyia Helena vorab Radiosession-Gastgeber Helmut Jasbar erz&#228;hlt hat. Musik bestimmte Alltag, Freizeit und Freundeskreis.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihre ersten eigenen Songs schrieb Phiya Helena als Teenager, als sie bemerkte, dass ihre Gedichte danach verlangten, gesungen zu werden. Sp&#228;ter, im Rahmen ihres Wirtschaftsstudiums in Dublin, bildete sie sich ebenda auch musikalisch weiter und tauchte tief in die irische Musikwelt ein. Daher findet sich in ihrer Musik ein kunterbuntes Sammelsurium von Ankl&#228;ngen an brasilianische Rhythmen und irische Folk-Melodien, an Pop und Jazz, w&#228;hrend die Liedtexte ihre Auseinandersetzung mit dem Leben reflektieren. Diese &#214;1 Radiosession wird gef&#246;rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c).<\/p>\n<p>20:00 bis 22:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Abschlusskonzert des \u201eKronberg Academy Festival\u201c 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Petra Fehrmann. \u201eFrau Macht Musik\u201c \u2013 so war das Kronberg Academy Festival im vergangenen Oktober &#252;bertitelt. Und so standen in allen 14 Konzerten Werke von Komponistinnen im Fokus. So auch beim Abschlusskonzert des Festivals. Ilya Gringolts, Violine; Vashti Hunter, Violoncello; Kirill Gerstein, Klavier<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Elisabeth Jacquet de La Guerre<\/strong> (1665-1729): Sonate f&#252;r Violine und B.c. | <strong>Ruth Crawford Seeger<\/strong> (1901-1953): Sonate f&#252;r Violine und Klavier | <strong>Ludwig van Beethoven<\/strong>: Cellosonate D-Dur op. 102 Nr. 2 | Chiquinha Gonzaga (1847-1935): \u201eAtraente\u201c (Polca) | <strong>V\u00edtezslava Kapr\u00e1lov\u00e1<\/strong> (1915-1940): \u201eApril Preludes\u201c op. 13 | <strong>Beethoven<\/strong>: Klaviertrio Es-Dur op. 70 Nr. 2. (Aufnahme vom 3. Oktober 2021 aus der Stadthalle Kronberg)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hand aufs Herz: Wieviele Komponistinnen fallen Ihnen auf Anhieb ein? Fanny Hensel, Clara Schumann und\u2026 und\u2026? Ob in Familie Bach, Mozart oder Mendelssohn \u2013 begabte S&#246;hne wurden als \u201eGenies\u201c gef&#246;rdert, f&#252;r die T&#246;chter aber durfte Musik nur selten Lebensunterhalt sein. Trotzdem haben Frauen stets gegen alle Widerst&#228;nde ankomponiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So auch Elisabeth Jacquet de La Guerre, die schon als F&#252;nfj&#228;hrige vor dem \u201eSonnenk&#246;nig\u201c Ludwig XIV. auftrat und von ihm auch gef&#246;rdert wurde. Oder die Amerikanerin Ruth Crawford Seeger, die in den 1920er Jahren eine neue moderne Klangsprache entwickelte. Oder die Brasilianerin Chiquinha Gonzaga, die im 19. Jahrhundert lebte und sich stark von der Folklore ihrer Heimat beeinflussen lie&#223;. Oder auch die tschechische Komponistin und Dirigentin V\u00edtezslava Kapr\u00e1lov\u00e1, die unter anderem bei Bohuslav Martinu in die Lehre ging und von dem Dirigenten Rafael Kubel\u00edk gef&#246;rdert wurde.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: RundfunkchorLounge \u2013 silent green Kulturquartier, Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufzeichnung vom 26.01.2022. \u201ePlug it in\u201c.<strong>Ernst Toch<\/strong>: \u201eFuge aus der Geografie\u201c | <strong>Halim El-Dabh<\/strong>: \u201eExpressions of Zaar\u201c | <strong>Michel van der Aa<\/strong>: \u201eTransit for Piano and Video\u201c | u.a.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Solistinnen und Solisten des Rundfunkchores Berlin; Rundfunkchor Berlin; Gayle Tufts, Moderation; Leitung: Gijs Leenaars<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit seinen G&#228;sten und Gespr&#228;chspartnern widmet sich der Rundfunkchor Berlin in dieser Lounge der Schnittstelle zwischen Komposition und Elektronik<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>JazzNow: Free Jazz Festival Saarbr&#252;cken 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>The Workers<\/strong>: Urs Leimgruber, Omri Ziegele, Christian Weber, Alex Huber. (Mitschnitt vom1.10.2021) | Innt&#246;ne Festival 2021: <strong>Gerd Dudek-Martin Sasse-Quartett<\/strong> (Mitschnitt vom 31.07.2021)<\/p>\n<p>20:55:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Roland Kirk: \u201eRip, Rig and Panic\u201c (1965) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 1936 in Columbus, Ohio, geborene Roland T. Kirk war ab 1951 Berufsmusiker und spielte als Sideman mit Charles Mingus, Gil Evans und Quincy Jones. Aber schon ab den 1960er Jahren arbeitete Kirk mit eigenen Gruppen. Der im Alter von zwei Jahren erblindete Musiker machte vor allem durch sein gleichzeitiges Spiel mit dem Tenorsaxofon, dem Manzello und dem Stritch (zwei historischen Varianten des Saxofons, die er f&#252;r sein Spiel adaptierte) sowie durch seine Zirkularatmung von sich reden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die spektakul&#228;re Optik dieses Spiel l&#228;sst heute oft seine Bedeutung als Erneuerer des Jazz vergessen, als der er zweifelsohne gelten muss. Roland Kirk (den Beinamen Rahsaan verwendete er erst ab Ende der 1960er Jahre) setzte sich in seinen Texten vehement f&#252;r die Gleichberechtigung der Afroamerikaner\/innen in den Vereinigten Staaten ein und verband in seinen Kompositionen, wie kaum ein anderer, Tradition und Moderne, er kombinierte Boogie, Swing, Soul und Free Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Exemplarisch sind daf&#252;r die Aufnahmen, die Kirk am 13. J&#228;nner 1965 gemeinsam mit dem Pianisten Jaki Byard sowie Richard Davis (Bass) und Elvin Jones (Schlagzeug) machte. Der in der Jazztradition verwurzelte Quartettsound wurde durch voraufgenommene Alltagsger&#228;usche und Zuspielungen zerspringendes Glas, Babygeschrei, Sirenen und verfremdete Stimmen -erg&#228;nzt. Und trotz des Einsatzes diverser Synthesizer-Kl&#228;nge sp&#252;rt man den Respekt, die Ehrerbietung, die Roland Kirk mit all seinen Saxofonen Musikern wie Fats Waller, Sidney Bechet, Clifford Brown, aber auch John Coltrane und Eric Dolphy zollt.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Bertl M&#252;tter empfiehlt \u2013 Bertl M&#252;tter pr&#228;sentiert Aufnahmen, die ihn gepr&#228;gt und beeindruckt haben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Posaunist, Improvisator, Autor und Performer Bertl M&#252;tter brachte beim vergangenen Festival Wien modern sein musikalisches Stationentheater \u201eLogoratorium\u201c im Literaturmuseum zur Urauff&#252;hrung. Im Zeit-Ton vom 4. Februar wurde er in seiner Vielseitigkeit in einem Portr&#228;t vorgestellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r die heutige Sendung hat Bertl M&#252;tter Musik ausgew&#228;hlt, die ihn gepr&#228;gt hat und &#252;ber die er etwas zu erz&#228;hlen hat. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: Klangqualit&#228;t elektronischer Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hochaufl&#246;sende Kl&#228;nge und trashige Reduktionen der Klangqualit&#228;t stehen der zeitgen&#246;ssischen Musik im Umgang mit Elektronik heute gleicherma&#223;en zur Verf&#252;gung. Sie sind keine rein technischen Bezeichnungen, sondern tragen auch musikalische Bedeutung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In ersten Teil unserer kleinen Serie \u201eLo-Fi und Hi-Res\u201c geht es um elektronische Musik, die ihre \u201aheroische Phase\u2019 hinter sich hat. Und auch Techno ist bereits musealisiert. &#220;brig bleibt ein unmessbarer Fortschritt elektronischer Erzeugung, Aufzeichnung und Wiedergabe von Kl&#228;ngen sowie die Potentiale des Umgangs mit diesen Mitteln. Hohe und niedrige Fidelit&#228;t zeugen von einer \u201eTreue\u201c, die verschiedentliche Widmungen erh&#228;lt: in Werken von Rojin Sharafi, Martin Sch&#252;ttler, Julia Mih\u00e1ly, Philipp Krebs, Klaus Lang und Neo H&#252;lcker.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Rojin Sharafi<\/strong>: I Threw A Ball, elektronische Komposition | <strong>Martin Sch&#252;ttler<\/strong>: Das Mitleid ist die Gei&#223;el der Menschheit, Sheriff f&#252;r vierkanalige Elektronik und Ghettoblaster | <strong>Martin Sch&#252;ttler<\/strong>: Diskreter Wolf f&#252;r Chor und Live-Elektronik; Ph\u00f8nix16 | <strong>Philipp Krebs<\/strong>: deadlocked [selbstportrait 2] f&#252;r Bl&#228;serquartett und Dirigent mit MIDI-Controller, schwingenden Oberfl&#228;chen und Elektronik; Christian Kemper, Oboe; Mark L Kysela, Altsaxofon; Felix Behringer, Bassklarinette; Bernd Ibele, Posaune; Christof M L&#246;ser, Dirigat und MIDI-Controller; Uikyung Lee, Technik | <strong>Philipp Krebs<\/strong>: care\/less f&#252;r Saxofon, E-Gitarre, Kontrabass und Live-Playback; echtzeitEnsemble | <strong>Julia Mih\u00e1ly<\/strong>: LAN-Party f&#252;r Streichquartett und Live-Elektronik; Ensemble Resonanz | <strong>Neo H&#252;lcker<\/strong>: tape for terry f&#252;r Performer und Objekte; Neo H&#252;lcker | <strong>Klaus Lang<\/strong>: coelum obscurum f&#252;r Fl&#246;te, Oboe, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine, Viola und Violoncello; Ensemble Mosaik<\/p>\n<style><\/style>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2031.01.22%E2%80%9306.02.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F01%2F30%2Fdie-radiowoche-vom-31-01-2206-02-2022%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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