{"id":25141,"date":"2022-01-23T12:00:05","date_gmt":"2022-01-23T11:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25141"},"modified":"2022-01-18T19:13:20","modified_gmt":"2022-01-18T18:13:20","slug":"die-radiowoche-vom-24-01-2230-01-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2022\/01\/23\/die-radiowoche-vom-24-01-2230-01-2022\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 24.01.22\u201330.01.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc93425091\"><\/a><a name=\"_Toc87008090\"><\/a>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 04. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc93425092\">mo \u2013 24.01.2022. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc93425093\">di \u2013 25.01.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc93425094\">mi \u2013 26.01.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc93425095\">do \u2013 27.01.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc93425096\">fr \u2013 28.01.2022. 10<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc93425097\">sa \u2013 29.01.2022. 13<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc93425098\">so \u2013 30.01.2022. 15<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc93425092\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 24.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>12:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Viola Priesemann, \u201ePandemie-Modelliererin\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unerschrocken und fundiert, so argumentiert die Physikerin Viola Priesemann, wenn sie auf Presskonferenzen und in Talkrunden gefragt wird, mit welcher Dynamik wir in der Corona-Pandemie rechnen m&#252;ssen. Dabei wollte Priesemann ihre Zeit eigentlich dem Blick ins Gehirn widmen, der Frage, wie die vielen Milliarden Nervenzellen miteinander kommunizieren, wie rasch sich Erregungsmuster ausbreiten, Informationen weitergegeben werden \u2026<\/p>\n<p>19:30:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Das Quintett chuffDRONE live im Wiener RadioKulturhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach der Umbesetzung -Saxofonist Robert Schr&#246;ck und der aus der Schweiz nach Wien &#252;bersiedelte Pianist Jul Dillier kamen neu in die Band -hat sich das Wiener Quintett chuffDRONE 2020 mit dem auf Vinyl bzw. CD ver&#246;ffentlichten Doppelalbum \u201eActio\u201c \/ \u201eRe:actio\u201c zur&#252;ckgemeldet. Die s&#252;ffigen, groovigen, formal durchdachten Eigenkompositionen aller f&#252;nf Bandmitglieder -aus der Gr&#252;ndungsbesetzung von 2012 sind Lisa Hofmaninger (Sopransaxofon, Bassklarinette), Judith Ferstl (Kontrabass) und Judith Schwarz (Schlagzeug) weiterhin dabei -festigten den Ruf der Formation als spannende Fixgr&#246;&#223;e des aktuellen &#246;sterreichischen Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zuge der heutigen Live-&#220;bertragung aus dem Studio 3 des Wiener RadioKulturhauses stellt chuffDRONE sein neues Programm vor. Die Musiker\/innen schreiben dazu: \u201eBesonders w&#228;hrend der Pandemie hatte die Band viel Zeit, gemeinsam an neuen, langformatigen und feinstrukturierten Spielkonzepten zu arbeiten, bei denen ein Teil der musikalischen Mosaiksteine bewusst frei gelassen wird, sodass das fertige Werk jeweils erst im Moment der Auff&#252;hrung entsteht. Um dieses spontane Element des neuen Programms einzufangen, hat sich chuffDRONE entschieden, sein neues Album als Live-Session mit Publikum aufzunehmen.\u201c Dieses Werk wird &#252;brigens 2022 im Rahmen der Edition \u201e&#214;1 \u00adJazz Contemporary\u201c erscheinen. Das heutige Konzert er&#246;ffnet also einen spannenden Blick voraus!<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: Jazzfest Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">silent green Kulturquartier, Berlin. Aufzeichung vom 07.11.2021. <strong>Nduduzo Makhathini<\/strong>, Solo Piano. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand \u2013 Perspectives: CD-Deb&#252;t der Harfenistin Ana\u00eblle Tourret<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Carola Malter. Die Harfenistin Ana\u00eblle Tourret hatte lange einen gro&#223;en Traum: eine Stelle in einem Orchester. 2018 wurde dieser Traum dann Wirklichkeit, als sich die 25-j&#228;hrige Musikerin die Solo-Position im NDR Elbphilharmonie Orchester erspielte. F&#252;r ihr CD-Deb&#252;t \u201ePerspectives\u201c m&#246;chte Ana\u00eblle Tourret ihr Instrument als \u201eeinzigartiges Beispiel f&#252;r kompositorische Innovation und Transition\u201c vorstellen. Ausgew&#228;hlt hat sie daf&#252;r Solo-Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert von Andr\u00e9 Caplet, Paul Hindemith, Benjamin Britten und Heinz Holliger.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Giant Steps in Jazz<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Logothetis und Pantchev \u2013 eine Ann&#228;herung: Spurensuche. Anestis Logothetis und Wladimir Pantchev<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 27. Oktober 2021 h&#228;tte der griechisch-&#246;sterreichische Komponist Anestis Logothetis den 100. Geburtstag gefeiert. Als Abrundung der vielen Veranstaltungen, die dazu auch in dessen zweiter Heimat &#214;sterreich stattgefunden haben, widmet sich unsere \u201eZeit-Ton\u201c-Spurensuche seinen faszinierenden Werken, in denen er eine besondere, nicht nur grafische Notationsweise zur Perfektion gef&#252;hrt hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der bulgarische Geburtsort von Logothetis ist zumindest ein territoriales Bindeglied zur anderen in dieser Sendung vorgestellten Musik: Ihr Urheber ist n&#228;mlich der aus diesem Land stammende Wladimir Pantchev, der seine Karriere ebenfalls in &#214;sterreich zu einem H&#246;hepunkt bringen konnte. Ausdrucksstarke Beispiele seiner feinsinnigen Kompositionen werden als Hommage an ihn erklingen, der am 8. September 2021 im 73. Lebensjahr &#252;berraschend in Wien verstorben ist. Gestaltung: Hannes Heher<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc93425093\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 25.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Momentaufnahmen \u2013 Das M&#252;nchner ICI Ensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julian K&#228;mper. Festgeschriebene Absprachen gibt es vor den Auftritten des ICI meist nicht. Und wenn doch, dann nur, um sich nicht daran zu halten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDer kurze Moment, bevor irgendwas losgeht, ist Freiheit. Und diese Freiheit wird &#252;ber zwei Stunden durchgespielt.\u201c Wenn die Mitglieder des International Composers &amp; Improvisers Ensemble (ICI) die B&#252;hne betreten, wissen sie nicht, wer gleich den ersten Ton spielen wird. Die Formation aus inzwischen acht M&#252;nchner Improvisationsmusikern wurde Ende der 90er-Jahre auf Initiative des Kulturreferats gegr&#252;ndet: als Vorzeigeprojekt, das auch kulturpolitische Interessen vertreten sollte. Anfangs trugen renommierte Komponistinnen und Musiker wie Vinko Globokar, Olga Neuwirth oder William Parker ihre musikalischen Vorstellungen von au&#223;en an das Ensemble heran. Bald aber sollte die Musik improvisatorisch aus sich selbst heraus entstehen, die Fl&#252;chtigkeit des musikalischen Moments gefeiert werden. Was macht den spezifischen ICI-Sound aus? Wie verlaufen die kollektiven Kreativprozesse? Und was genau bedeutet die F&#228;higkeit, einander zuh&#246;ren zu k&#246;nnen? Die Musiker theoretisieren ungern das, was sie da machen. Sie spielen lieber dar&#252;ber, sagen sie.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Tom Sora<\/strong>: \u201eWechselspiele\u201c (Sarah Maria Sun, Sopran; Tom Sora, Bariton, Kurbelspieluhr); <strong>Klaus-Peter Werani<\/strong>: \u201eRaum4\u201c (Maria Stange, Harfe); <strong>Bernhard Weidner<\/strong>: \u201eVon der Wildheit des Herzens\u201c (MGNM Festivalensemble: Peter Hirsch); <strong>Gloria Coates<\/strong>: \u201eThe Silver Eyed Soul\u201c (Christine Hoock, Kontrabass; Alessandro Taverna, Klavier); <strong>Tobias PM Schneid<\/strong>: \u201eSymphony of Change\u201c (M&#252;nchener Kammerorchester: Christoph Poppen); <strong>Johannes Tonio Kreusch<\/strong>: \u201eInspiraci\u00f3n\u201c (Johannes Tonio Kreusch, Gitarre); <strong>Norbert R. Stammberger<\/strong>: \u201ere-recording no.29.3006.06\u201c (Stephan Stiens, Gitarre; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Christian von Gehren); <strong>Leopold Hurt<\/strong>: \u201eErratischer Block\u201c (ensemble mosaik: Enno Poppe)<\/p>\n<p>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Der alte Bob \u2013 Vom Holocaust&#252;berlebenden, K&#252;nstler und Musiker Bob Rutman<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Alexa Hennings. Regie: Burkhard Reinartz. Produktion: Deutschlandfunk 2017. Als Junge wollte Robert gern zur Hitlerjugend. Die nahmen keine Juden, das kapierte er nicht. Vor allem die Trommeln reizten ihn, der Rhythmus, der Krach, das Martialische. Als Musiker und K&#252;nstler kam er 1989 zur&#252;ck nach Berlin. Beim Hackeschen Markt gab es tats&#228;chlich Wohnungen, die einer wie er gerade noch bezahlen konnte. Sein Budget kam vom deutschen Staat: 1.000 Euro im Monat daf&#252;r, dass Bob Rutman mit acht Jahren Berlin verlassen musste.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seine Mutter floh mit ihm nach England. Nach dem Krieg: Amerika. Kunststudium, Galeriegr&#252;ndung, Scheitern. 1968 baute er das erste Steel Cello, eine Skulptur aus Stahl, die mit einem Bogen gespielt werden kann. Er tourte durch die Welt, landete 1989 wieder in Berlin. Und blieb. Ein Instrument hatte er schon lange nicht mehr verkauft, in den Galerien lief es schlecht. Wer ihn nicht kannte, dachte: Penner. Doch er war eine Szenegr&#246;&#223;e, ihm einen auszugeben, eine Ehre. Ein Netz von Freunden trug den alten Bob. Wie andere ins B&#252;ro gingen, schlurfte er in die Klubs und lie&#223; es richtig krachen. Am 1. Juni 2021 ist Bob Rutman im Alter von 90 Jahren gestorben.<\/p>\n<p>20:03 bis 22:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Ultraschall Berlin \u2013 Festival f&#252;r neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">radialsystem. Aufzeichnungen vom 22.\/23.01.2022. <strong>Mirela Ivicevic<\/strong>: \u201eHeart Core\u201c f&#252;r Ensemble (2021) (Urauff&#252;hrung) | <strong>Karen Power<\/strong>: \u201ebog songs\u201c f&#252;r Ensemble (2021) (Urauff&#252;hrung der erweiterten Fassung) | <strong>Steingrimur Rohloff<\/strong>: \u201eStresstest\u201c f&#252;r Ensemble (2021) (Urauff&#252;hrung) | <strong>Jesse Broekman<\/strong>: Neues Werk f&#252;r Ensemble (2021) (Urauff&#252;hrung) | <strong>Philipp Maintz<\/strong>: \u201ec\u2019est une volupt\u00e9 de plus\u201c f&#252;r Ensemble (2021) (Urauff&#252;hrung). Ensemble LUX:NM: Ruth Velten, Saxofon; Rike Huy, Trompete; Florian Juncker, Posaune; Silke Lange, Akkordeon; Neus Estarellas Calder\u00f3n, Klavier; Zo\u00e9 Carter, Violoncello; Lukas B&#246;hm, Schlagwerk; Martin Offik, Klangregie<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">21.00 Uhr \u2013 <strong>Johannes Sch&#246;llhorn<\/strong>: \u201etra un fiore colto e l\u2019alto donato\u201c f&#252;r Schalmei, Akkordeon und Elektronik (2021) (Urauff&#252;hrung \u2013 Auftragswerk rbb). mixtura: Katharina B&#228;uml, Schalmei; Margit Kern, Akkordeon; Damian Marhulets, Elektronik<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Beethovenfest Bonn 2021 \u2013 Beethovens \u201eEroica\u201c \u2013 von Wienern gespielt in Bonn<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alle neun Beethoven-Symphonien sind beim letzten Beethovenfest Bonn unter der Intendanz von Nike Wagner aufgef&#252;hrt worden \u2013 von f&#252;nf europ&#228;ischen Orchestern und Dirigenten. Beethovens erste Sinfonie und seine \u201eEroica\u201c sind in Bonn von Wienern gespielt worden: Das ORF Radio- Symphonieorchester Wien ist mit Michael Boder an den Rhein gereist. Er ist ein etablierter Orchesterdirigent und ein wichtiger Vermittler zeitgen&#246;ssischer Musik. Boder hat zahlreiche bemerkenswerte Urauff&#252;hrungen betreut und auch bei diesem Konzert dirigiert er ein neues Werk aus dem Jahr 2019. Gerhard E. Winkler, geboren in Salzburg 1959, hat im Auftrag des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, f&#252;r das Beethoven-Jubil&#228;umsjahr 2020 ein Werk komponiert mit dem Titel \u201eB-Beben\u201c. Hier steht nicht der \u201eheroische\u201c Beethoven im Zentrum, sondern dessen Scherzi, in denen sich die Radikalit&#228;t des Bonners und Wahlwieners besonders spiegelt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Ludwig van Beethoven<\/strong>: Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op. 21 | <strong>Gerhard E. Winkler<\/strong>: B-Beben f&#252;r Orchester | <strong>Ludwig van Beethoven<\/strong>: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 \u201eEroica\u201c. ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Leitung: Michael Boder. Aufnahme aus dem World Conference Center<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Ghost Caravan \u2013 St\u00e5le Storl\u00f8kken beim Jazzfest Berlin 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre. St\u00e5le Storl\u00f8kken, geboren 1969, spielt Orgel seit er zw&#246;lf Jahre alt ist. Beim Musikstudium am Musikkonservatorium in Trondheim spezialisierte er sich auf elektronische Instrumente in Jazz und improvisierter Musik. Storl\u00f8kken tritt solistisch auf, ist Mitglied der Band Supersilent, spielt in Projekten des Trondheim Jazz Orchestra ebenso wie mit den Trondheim Solistene, dem Spitzenensemble klassischer Musik. In Mittelnorwegen sa&#223; Storl\u00f8kken schon an einigen Orgelb&#228;nken, beim Jazzfest Berlin spielte er im vergangenen November nun zum ersten Mal die Orgel in der Kaiser-Wilhelm-Ged&#228;chtniskirche.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Klavier-Festival Ruhr 2021 \u2013 Power, Drive und Leidenschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Antonio Fara\u00f2 Trio<\/strong>: Antonio Fara\u00f2, Piano; Ameen Saleem, Kontrabass; Guido May, Schlagzeug. Aufnahme vom 6.9.2021 aus dem Ebertbad Oberhausen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karsten M&#252;tzelfeldt. Antonio Fara\u00f2 z&#228;hlt seit den sp&#228;ten 90er-Jahren zu den international gefeierten Pianisten des modernen Jazz. Sein vitaler Stil vereint europ&#228;isches Harmonieverst&#228;ndnis mit dem Puls der amerikanischen Tradition. \u201eBlack Inside\u201c, ein CD-Titel des geb&#252;rtigen R&#246;mers, spielt auf sein Faible f&#252;r afroamerikanische Spielarten des Jazz an, vor allem in rhythmischer Hinsicht. Europa spiegelt sich nach Einsch&#228;tzung des klassisch ausgebildeten Fara\u00f2 vor allem in seinen Kompositionen. Zum Klavier kam er &#252;ber das Vibrafon- und Schlagzeugspiel. Er galt als Wunderkind und entwickelte sich mit unerm&#252;dlicher &#220;bedisziplin zu einem vielfach preisgekr&#246;nten Virtuosen. Nachdem Antonio Fara\u00f2 bereits 2014 als Gast des Trompeters Till Br&#246;nner im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr aufgetreten war, kehrte er diesmal im Trio und mit einem Programm aus Standards und Eigenkompositionen zur&#252;ck.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Idee und Ritual \u2013 Kultische und magische Handlungen in Neuer Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Egbert Hiller. Von Beginn an war das Musikmachen gepr&#228;gt vom Spannungsverh&#228;ltnis zwischen unterhaltender Funktion und kultischer &#220;berh&#246;hung in rituellen Kontexten. Auch in der abendl&#228;ndischen Kunstmusik ist die Verkn&#252;pfung von Klang und Ritual kaum wegzudenken, wenngleich sie sich auf einer abstrakteren Ebene abspielt als in den Kulturen indigener V&#246;lker. Und wie steht es um das Feld des Zeitgen&#246;ssischen? Dort begegnen uns ebenso rituelle Dimensionen. Egbert Hiller stellt einige eindringliche Beispiele vor \u2013 von Komponistinnen und Komponisten wie Maria de Alvear, Iannis Kyriakides oder Raven Chacon.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Abenteuer mit Humor: Gy&#246;rgy Ligeti und Mauricio Kagel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So unterschiedlich die Werke im Einzelfall ausgefallen sind \u2013 die Musik von Gy&#246;rgy Ligeti und Mauricio Kagel verbindet einen Hang zum tiefgr&#252;ndigen Humor, zur bitteren Ironie und zu &#252;berraschenden (nicht nur klingenden) Blickwinkeln. Ein Vergleich.<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Viola Priesemann, \u201ePandemie-Modelliererin\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unerschrocken und fundiert, so argumentiert die Physikerin Viola Priesemann, wenn sie auf Presskonferenzen und in Talkrunden gefragt wird, mit welcher Dynamik wir in der Corona-Pandemie rechnen m&#252;ssen. Dabei wollte Priesemann ihre Zeit eigentlich dem Blick ins Gehirn widmen, der Frage, wie die vielen Milliarden Nervenzellen miteinander kommunizieren, wie rasch sich Erregungsmuster ausbreiten, Informationen weitergegeben werden \u2026<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bass Desires: Henning Sieverts portr&#228;tiert den amerikanischen Bass-Virtuosen Marc Johnson, mit Aufnahmen aus allen Phasen seiner Karriere, u.a. mit Bill Evans, Toots Thielemans, Gary Burton u.a.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Scelsis Suche nach dem Frieden: Salzburger Festspiele 2021. Kompositionen von Giacinto Scelsi<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dieser \u201eZeit-Ton\u201c bringt eine Festspiel-Nachlese aus Salzburg vom Festival 2021. Bei der traditionellen \u201eOuverture spirituelle\u201c der Salzburger Festspiele \u2013 das Motto im letzten Jahr war \u201ePax\u201c (Friede) \u2013 fand am 23. Juli 2021 in der Kollegienkirche ein Konzert mit dem SWR Symphonieorchester statt. Au&#223;erdem traten die Neuen Vocalsolisten und der Bachchor Salzburg auf. Auf dem Programm standen unter anderem zwei Werke von Giacinto Scelsi: \u201eThree Latin Prayers\u201c f&#252;r Stimmen solo, gesungen von vier S&#228;nger\/innen der Neuen Vocalsolisten, sowie \u201eKonx-Om-Pax\u201c f&#252;r gemischten Chor und Orchester, mit dem Bachchor Salzburg und dem SWR Symphonieorchester. Die musikalische Leitung hatte an diesem Abend der junge franz&#246;sische Dirigent Maxime Pascal. Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc93425094\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 26.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: Geschichte \u2013 und ganz viel Gegenwart \u2013 J&#252;disches Chorrepertoire neu entdecken<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Olga Hochweis. 00:55-00:58 Chor der Woche. 2021 war das Jahr eines gro&#223;en Jubil&#228;ums. Erinnert wurde an \u201e1700 Jahre j&#252;disches Leben in Deutschland\u201d. Doch j&#252;disches Leben findet zum Gl&#252;ck immer st&#228;rker auch ganz gegenw&#228;rtig statt. Nicht zuletzt dank vieler zugezogener Menschen aus postsowjetischen L&#228;ndern oder aus Israel. Die Musik spielt dabei eine wichtige Rolle. Nur wird sie hierzulande immer noch vor allem historisierend oder klischeehaft mit Klezmermusik und Klarinetten gleichgesetzt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie und wo entdeckt man neues Repertoire f&#252;r Chor, das heutiges j&#252;disches Leben abbildet? Wer sind die Protagonisten einer neuen Szene?<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Winfried Zillig<\/strong>: Violinkonzert (Tibor Varga, Violine; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Jan Koetsier); <strong>Edgar Bredow<\/strong>: \u201eDialogus Marianus\u201c (Hans Ammon, Bassetthorn; Elza van der Ven, Cembalo; Kammerorchester des Fr&#228;nkischen Landesorchesters: Edgar Bredow); <strong>Willy Spilling<\/strong>: \u201ePsalmenkantate\u201c, op. 43 (Lore Fischer, Alt; Elza van der Ven, Cembalo; Rudolf Zartner, Orgel; N&#252;rnberger Singgemeinschaft; N&#252;rnberger Symphoniker: Carl Gorvin); <strong>Hans Sternberg<\/strong>: Sonate (J&#252;rgen de Lemos, Violoncello; Hans-Dieter Bauer, Klavier); <strong>Wilhelm Keilmann<\/strong>: Klavierquartett fis-Moll, op. 60 (Wilhelm Kempff Ensemble)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: Gentlemen der Classic Sounds<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Feine Jazzkl&#228;nge zur Erinnerung an Fl&#252;gelhornist Ack van Rooyen, Posaunist Slide Hampton und Gitarrist Pat Martino. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Ultraschall Berlin \u2013 Festival f&#252;r neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">radialsystem. Aufzeichnung vom 20.01.2022. <strong>George Lewis<\/strong>: \u201eAMO\u201c f&#252;r sechs Stimmen und Live-Elektronik (2020) (Deutsche Erstauff&#252;hrung) | <strong>Sergej Newski<\/strong>: \u201eDie Einfachen\u201c (2020\/21). Dokumentaroper f&#252;r f&#252;nf S&#228;nger:innen, Elektronik und Video . Libretto nach Briefen im Russland der 1920er-Jahre. Ilya Shagalov, Video, B&#252;hne und Regie. Neue Vocalsolisten: Johanna Vargas, Sopran; Susanne Leitz-Lorey, Sopran; Truike van der Poel, Mezzosopran; Martin Nagy, Tenor; Guillermo Anzorena, Bariton; Andreas Fischer, Bass<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: WDR 3 Campus-Konzert \u2013 Folkwang Universit&#228;t der K&#252;nste<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einem WDR 3 Campus-Konzerte bieten Studierende der Folkwang Universit&#228;t der K&#252;nste in Essen optimistische Ausblicke in die musikalische Zukunft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die WDR 3 Campus-Konzert geben jungen musikalischen Talenten Gelegenheit, ihr beeindruckendes K&#246;nnen schon zu Studienzeiten der &#214;ffentlichkeit vorzustellen. Diesmal sind wir zu Gast an der Essener Folkwang Universit&#228;t der K&#252;nste. Dort kombiniert der Akkordeonist Julius Schepansky Klavierbearbeitungen aus Klassik, Romantik und Moderne mit einem Klassiker des 20. Jahrhunderts: \u201eEt expecto\u201c hei&#223;t die Sonate, die die Komponistin Sofia Gubaidulina 1986 dem Bajan gewidmet hat, der russischen Variante des Akkordeons.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das \u201ecatinblack ensemble\u201c konzentriert sich danach ganz aufs 20. und 21. Jahrhundert. Neben Werken von Younghi Pagh-Paan und Georg Friedrich Haas kann das junge Streichtrio mit einer Urauff&#252;hrung aufwarten, \u201eMetamorphosis\u201c der in Berlin lebenden Russin Olga Rayeva.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Dmitrij Schostakowitsch<\/strong>: Pr&#228;ludium fis-Moll, op. 87,8 | <strong>Wolfgang Amadeus Mozart<\/strong>: Sonate F-Dur, KV 280 | <strong>Sofia Gubaidulina<\/strong>: Et expecto | <strong>Edvard Grieg<\/strong>: Forbi, Nr. 6 aus \u201eLyrische St&#252;cke\u201c, op. 71 | <strong>Felix Mendelssohn Bartholdy<\/strong>: Capriccio, op. 5\u00a0 | <strong>Younghi Pagh-Paan<\/strong>: NO-UL | <strong>Olga Rayeva<\/strong>: Metamorphosis, Urauff&#252;hrung | <strong>Georg Friedrich Haas<\/strong>: &#8230;aus freier lust&#8230;verbunden&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Julius Schepansky, Akkordeon; catinblack ensemble. Aufnahme aus der Neuen Aula der Folkwang Universit&#228;t der K&#252;nste, Essen<\/p>\n<p>22:03 Uhr<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Pang&#228;a Ultima<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Clemens Hoffmann. Mit: J&#246;rg Pohl; Komposition: Christian Heiland, Anatol Atonal; Ton: der Autor; Produktion: Autorenproduktion 2021; L&#228;nge: 41\u201909 (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Fred unternimmt eine Forschungsreise durch Pang&#228;a, der letzten zusammenh&#228;ngenden Landmasse auf Erden. Er soll einen Ort finden, an dem es sich zu leben lohnt. Doch irgendwas stimmt nicht mit der Zeit und ihrem Ablauf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Fred bewegt sich entlang der kontinentalen Bruchkanten, reist auf den tektonischen Platten von A nach B und durch die Zeit. Wie ein Reiseleiter kommentiert er launig seine Beobachtungen \u2212 als ginge es hier nicht um alles. Denn Pang&#228;a zerbricht immer weiter, schiebt sich anders wieder zusammen, nur um wieder zu zerbr&#246;ckeln. Anthropoz&#228;n, sch&#246;n und gut \u2212 aber wof&#252;r halten wir uns?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201ePang&#228;a Ultima\u201c belegte einen zweiten Platz beim Berliner H&#246;rspiel Festival 2021. \u201eZusammen mit seinem musikalischen Alter Ego Anatol Atonal setzt Clemens Hoffmann erdgeschichtliche Transformationen in Beziehung zu zeithistorischen Ph&#228;nomenen und reichert diesen Diskursmix diskret mit reichhaltigen literarischen Anspielungen an\u201c, urteilte die Jury.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Clemens Hoffmann, geboren 1975 in Waltrop, Autor, H&#246;rspielmacher, Lehrer. Studium der Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universit&#228;t Bochum. Ab 2001 Mitarbeit bei verschiedenen Radiosendern. Seit 2004 Lehrt&#228;tigkeit in der Erwachsenenbildung. Er produziert H&#246;rspiele im Heimstudio. F&#252;r \u201ePang&#228;a Ultima\u201c erhielt er den 2. Platz beim Wettbewerb um das \u201eLange brennende Mikro\u201c beim 12. Berliner H&#246;rspielfestival.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen: Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N&#252;rnberg: Studio-Aufnahmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eParis Zyklus \u2013 The Spirit of the Streets\u201c \u2013 die neue CD des <strong>Rebecca Trescher Tentets<\/strong>. Mit Rebecca Trescher (Komposition, Arrangement, Klarinette), Joachim Lenhart (Fl&#246;te, Klarinette, Saxofon), Markus Harm (Klarinette, Saxofon), Anton Mangold (Klarinette, Saxofon, Harfe), Julian Hesse (Trompete, Kornett), Juri Kannheiser (Violoncello), Peter Christof (Kontrabass), Andreas Feith (Klavier), Roland Neffe (Vibrafon) und Silvio Morger (Schlagzeug). Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc93425095\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 27.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik<\/strong><\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Mark Lothar<\/strong>: Concertino (Bego\u00f1a Uriarte, Karl-Hermann Mrongovius, Klavier; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Kurt Eichhorn); <strong>Herbert Baumann<\/strong>: Ballade (Sebastian Hess, Violoncello; Eug\u00e8ne H&#246;lzer, Gitarre); <strong>Kurt Graunke<\/strong>: Symphonie Nr.1 E-Dur \u2013 \u201eDie Heimat\u201c (Chor des Bayerischen Rundfunks; Symphonie-Orchester Graunke: Kurt Graunke)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Marktplatz: Fleisch ersetzen \u2013 nahrhaft, gesund und umweltschonend<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Georg Ehring. Zu einer vollwertigen Mahlzeit geh&#246;rt nicht unbedingt Fleisch. Viele Menschen m&#246;chten es ersetzen \u2013 um Tierleid zu verhindern, um das Klima zu schonen oder die eigene Gesundheit zu f&#246;rdern. Daf&#252;r gibt es viele M&#246;glichkeiten: Fleischersatzprodukte aus Weizen oder Soja, eiwei&#223;reiche Lebensmittel wie Linsen und in Zukunft vielleicht k&#252;nstlich gez&#252;chtetes Fleisch aus Stammzellen. Welche M&#246;glichkeiten gibt es, damit gesund und lecker zu kochen? Welcher Wertewandel hat die Esskultur erreicht? Und wie umweltvertr&#228;glich ist Essen ohne Fleisch wirklich? Dar&#252;ber diskutiert Georg Ehring mit Fachleuten sowie mit H&#246;rerinnen und H&#246;rern.<\/p>\n<p>14:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Dr. Lonnie Smith &amp; hr-Bigband 2015 in Frankfurt <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Dr. Lonnie Smith starb im vergangenen September einer der gro&#223;en Magier des cool groovenden Soul Jazz. Der Hammond-Organist mit dem markanten Turban am Kopf und dem unakademischen \u201eDr.\u201c vor dem Namen begann seine Karriere Anfang der 60er Jahre bei Gitarrist George Benson, bevor er an der Seite von Saxofonist Lou Donaldson und als Solok&#252;nstler den R&amp;B-, Funk-und Soul-affinen Jazz des Labels Blue Note ma&#223;geblich mitpr&#228;gte. Die Worte \u201eI got the perfect combination for this funky situation!\u201c im Titelsong seines discolastigen Albums \u201eFunk Reaction\u201c von 1977 w&#252;rden auch das elektrisierende Zusammentreffen von Dr. Lonnie Smith mit der Big Band des Hessischen Rundfunks am 6. M&#228;rz 2015 in Frankfurt am Main gut charakterisieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die hr-Bigband kennt schlie&#223;lich ebenfalls keinerlei Ber&#252;hrungs&#228;ngste, wie sie seit vielen Jahren in ihrer Arbeit mit unterschiedlichsten Starg&#228;sten beweist. Ohne sich orgelnd in den Vordergrund zu dr&#228;ngen, macht Dr. Lonnie Smith an seiner Hammond B-3 den an sich schon knackigen Bigband-Sound (unter der Leitung von Gastdirigent Mike Holober) noch um einiges kompakter und explosiver, wenn er sich mit den deutschen Kolleg\/innen durch Hits aus seiner Diskographie spielt. Wobei unter die St&#252;cke aus eigener Feder auch einige grandiose Songcovers gemischt werden, etwa von den Stylistics oder den Beatles.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: \u201eIch wandre durch Theresienstadt\u201c \u2013 Musik am Rand des Lebens<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die tschechischen Komponisten Pavel Haas, Viktor Ullmann und Hans Kr\u00e1sa sowie viele andere K&#252;nstlerpers&#246;nlichkeiten wurden noch im Oktober 1944 von Theresienstadt nach Ausschwitz deportiert und wenig sp&#228;ter ermordet. Dass Terezin \u2013 urspr&#252;nglich eine kleine Garnisonsstadt n&#246;rdlich von Prag \u2013 immer nur eine Durchgangsstation auf dem Weg in den Tod war, blieb seinen Insassen nicht verborgen. Trotzdem wurde in diesem Ghetto unerm&#252;dlich komponiert und konzertiert, gedichtet und geprobt. Dieses zun&#228;chst heimlich stattfindende kulturelle Leben wurde von der Lagerleitung bald unterst&#252;tzt und zu Propagandazwecken missbraucht. Auf internationale Anfragen zu den deutschen Konzentrationslagern wurde Theresienstadt als \u201eParadiesghetto\u201c pr&#228;sentiert, obwohl der Alltag auch hier von Hunger, Elend und Krankheit gezeichnet war. Welche Rolle die Musik f&#252;r die hier internierten Menschen gespielt hat, kann man nur erahnen. BR-KLASSIK mit einer Spurensuche am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Sendung von Alexandra Maria Dielitz<\/p>\n<p>20:03 bis 22:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Ultraschall Berlin \u2013 Festival f&#252;r neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gro&#223;er Sendesaal im Haus des Rundfunks Berlin. Aufzeichnungen vom 19.\/23.01.2022. <strong>Dieter Ammann<\/strong>: \u201eglut\u201c f&#252;r Orchester (2014-2016) | <strong>Luca Francesconi<\/strong>: \u201eMacchine in echo\u201c f&#252;r zwei Klaviere und Orchester (2015) | <strong>Milica Djordjevic<\/strong>: \u201eQuicksilver\u201c f&#252;r Orchester (2016). GrauSchumacher Piano Duo; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin; Leitung: Jonathan Stockhammer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">21.00 Uhr: <strong>Arne Gieshoff<\/strong>: \u201eBurr\u201c f&#252;r Orchester (2016) | <strong>Yiran Zhao<\/strong>: \u201eOder Ekel kommt vor Essenz\u201c f&#252;r Sprecher und Orchester (2017\/2018) | <strong>York H&#246;ller<\/strong>: Konzert f&#252;r Viola und Orchester (2016\/2017) | <strong>Enno Poppe<\/strong>: \u201eFett\u201c f&#252;r Orchester (2018\/2019). Fiston Mwanza Mujla, Sprecher; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin. Leitung: Eun Sun Kim<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 MusikGlobal: Die Br&#252;der Konstantin und Alexander Wladigeroff aus Bulgarien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Maria Reininger. Man sagt, in Wien beginne der Balkan. Und genau dort haben ein Trompeter und ein Pianist mitgeholfen, den Balkanboom hochzuspielen. Konstantin und Alexander Wladigeroff spielten zun&#228;chst in den gro&#223;en Bands, die Ethnoelemente, meist kr&#228;ftige Bl&#228;sersounds und Jazz verbanden. Dann entwickelten sie ihre eigenen Kreationen, Musik, die auf unglaubliche Weise auch mal Kuba und den Balkan verbindet. Und immer wieder lassen die beiden den Klezmer aufleben.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: JazzFacts: Kopfh&#246;rer \u2013 Gast: Die Pianistin Johanna Summer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Florian Ross und Odilo Clausnitzer. Muss Jazz immer anstrengend sein? Ist Keith Jarrett &#252;bersch&#228;tzt? Wie bitte \u2013 du magst auch Phil Collins? In \u201eKopfh&#246;rer\u201c treffen Pianist Florian Ross und Redakteur Odilo Clausnitzer auf wechselnde G&#228;ste und h&#246;ren, untersuchen und streiten &#252;ber Musik. Die Auswahl bestimmt der Gast \u2013 die Gastgeber h&#246;ren ohne vorherige Informationen. Diesmal dabei: Pianistin Johanna Summer. Summer (*1995) studierte in Dresden und lebt in K&#246;ln. Ihre Einfl&#252;sse aus klassischer Musik, Pop und Jazztradition &#252;berf&#252;hrt sie in ihrem 2016 gegr&#252;ndeten Trio in einen dichten, pers&#246;nlich konturierten, zeitgen&#246;ssischen Jazzkontext. Mit ihrem Solo-Deb&#252;t \u201eSchumann Kaleidoskop\u201c (2020), einer improvisierten Ann&#228;herung an Kompositionen Robert Schumanns, erregte sie breites Aufsehen und erntete begeisterte Feuilleton-Rezensionen.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Ascolta: Klaus Lang &amp; Stefan Keller<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Klaus Lang<\/strong>: nirgends (2020\/21) f&#252;r Ensemble und projiziertes Licht. Ensemble Ascolta | <strong>Klaus Lang<\/strong>: Ionisches Licht (2020) f&#252;r Orchester. SWR Symphonieorchester; Leitung: Titus Engel<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Licht ist in den j&#252;ngsten Werken des &#214;sterreichers Klaus Lang allgegenw&#228;rtig: sichtbar oder als innere Vorstellung beim Komponieren und H&#246;ren. Mit der Lichtk&#252;nstlerin Sabine Maier hat er eine Konzertinstallation entwickelt, in der Lichtprojektionen aus alten Filmger&#228;tschaften zusammen mit der Musik neue R&#228;ume definieren. Dass die gemeinsame Arbeit konsequent abstrakt ist und mit der realen Alltagswelt wenig zu tun hat, verr&#228;t schon der Titel \u201enirgends\u201c. Klaus Langs Musik ist wie das Tageslicht in st&#228;ndiger Ver&#228;nderung begriffen, wobei die Aufmerksamkeit vor allem auf einfachste Konstellationen richtet.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Horizonte: (Welt-) Raum, Zeit und Atmosph&#228;re: Das Universum als Inspiration<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum heutigen Start des neuen BR-KLASSIK Wissens-Podcast \u201eKosmos Musik\u201c mit Suzanna Randall. <strong>John Adams<\/strong>: \u201eShort Ride in a Fast Machine\u201c (M&#252;nchner Rundfunkorchester: Patrick Hahn); <strong>Gy&#246;rgy Ligeti<\/strong>: \u201eLux aeterna\u201c (Chor des Bayerischen Rundfunks: Peter Dijkstra); <strong>Peter E&#246;tv&#246;s<\/strong>: \u201eMultiversum\u201c, Time and Space (Iveta Apkalna, Orgel; Concertgebouw-Orchester Amsterdam: Peter E&#246;tv&#246;s); <strong>Gy&#246;rgy Ligeti<\/strong>: \u201eAtmosph\u00e8res\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Streichquartett Nr. 5, In the Fifth Dimension (Kreutzer Quartet); <strong>Terry Riley<\/strong>: \u201eOne earth, one people, one love\u201c (Kelly Ballou, Sprechstimme; Kronos Quartet)<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: Sternstunden \u2013 Philip Glass (*1937)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">aus: Solo Piano \u201eMad Rush\u201c. Philip Glass, Klavier \/\u00a0 Konzert f&#252;r Violine und Orchester, Gidon Kremer, Violine; Wiener Philharmoniker; Leitung: Christoph von Dohn\u00e1nyi. Aufnahmen aus den Jahren 1989 und 1992<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Christiane Lehnigk. Philip Glass war einer der popul&#228;rsten Vertreter der sogenannten \u201eMinimal Music\u201c, die in den 60er-Jahren ihren Anfang nahm. Langw&#228;hrende Tonrepetitionen entfalten bei diesem Genre weite, sich nur geringf&#252;gig ver&#228;ndernde Klangfl&#228;chen. Der Dirigent Dennis Russel Davies hatte Philip Glass dazu animiert, nach seinen fr&#252;hen Opern, Theater- und Filmmusiken, doch auch gr&#246;&#223;ere Orchesterst&#252;cke zu schreiben. Das beliebte Violinkonzert entstand 1987 in Zusammenarbeit mit dem Geiger Paul Zukofsky, der Solist der ersten Schallplatten-Einspielung war Gidon Kremer. Wenn auch zun&#228;chst gr&#246;&#223;er skizziert, wurde es doch ein Violinkonzert nach klassischem Schema mit drei S&#228;tzen. Es ist \u201etheatralischer und pers&#246;nlicher\u201c als reine Orchestermusik, so empfindet es der Komponist, der am 31. Januar vor 85 Jahren geboren wurde.<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Andreas Bomba, \u201eAlleinunterhalter\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit fast vierzig Jahren ist seine Stimme den H&#246;rerinnen und H&#246;rern des Hessischen Rundfunks vertraut: als Moderator zahlloser Sendungen und Konzert&#252;bertragungen, als Kritiker von Veranstaltungen, als Gastgeber im \u201ehr2-Doppelkopf\u201c. Jetzt geht Andreas Bomba in den Radio-Ruhestand.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>The Voice: Moderation: Cyrille Aim\u00e9e<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihr Vater ist Franzose, ihre Mutter kommt aus der dominikanischen Republik, sie selbst ist mit der Musik der Sinti und Roma aufgewachsen. Nachdem sie 2007 den ersten Platz beim renommierten Montreux Jazz Festival gemacht hat, ging ihre Karriere richtig los. Mittlerweile lebt sie in New York, ist dort als Jazz-S&#228;ngerin etabliert und f&#252;r ihre witzige, kunstvolle Interpretation eines Musical-Songs von Stephen Sondheim f&#252;r einen Grammy nominiert worden. In letzter Zeit singt sie mal zur Jazz-Gitarre ihres langj&#228;hrigen Duo-Partners Micha\u00ebl Valeanu, mal begleitet vom New Orleans Jazz Orchestra.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>\u00a0New Adits 2021. \u201eBrittle extended\u201c von Electric Indigo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen des New Adits Festival im September 2021 pr&#228;sentierte Susanne Kirchmayr aka Electric Indigo ihre neue Komposition \u201eBrittle\u201c, die urspr&#252;nglich f&#252;r das Forschungsprojekt \u201eOn the Fragility of Sounds\u201c entstanden ist, das sich mit feministischen Praktiken in den Bereichen Komposition und Musiktheater auseinandersetzte. Im Zentrum stand die Besch&#228;ftigung mit der Zerbrechlichkeit von Klang. Electric Indigo hatte in Klagenfurt aber auch ein kleines Modularsystem dabei, um in dieser Extended Version von \u201eBrittle\u201c noch zwei neue Tracks elektronischer Clubmusik anzukn&#252;pfen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Weiters in diesem Zeit-Ton zu h&#246;ren: Ein Ausschnitt aus \u201eMorpheme\u201c. Als musikalisches Basismaterial diente ein Satz, den die Philosophin, Kulturtheoretikerin und Autorin Sadie Plant bei einer Podiumsdiskussion &#252;ber Cyberfeminismus im Rahmen des CTM Festivals 2014 sagte: \u201eTo let noise into a system is a kind of fine art in both cybernetic terms and in terms of making music, too.\u201c Unl&#228;ngst ist \u201eMorpheme\u201c (2015) bei dem Label fals.ch als Digital Download erschienen. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der finnische Pianist, Synthesizerspieler und Komponist Kari Ikonen ist ein hochdekorierter K&#252;nstler, der in seiner Heimat 2013 gar zum Jazzmusiker des Jahres gek&#252;rt wurde. Anders als bei vielen musizierenden Landsleuten spielt die nordische Klang&#228;sthetik bei Ikonen nur eine untergeordnete Rolle. Er f&#252;hlt sich etwa zur arabischen Musik hingezogen und entwickelte eine mittlerweile patentierte Apparatur, mit der sich auf dem Piano die Mikrointervalle des nahen und mittleren Ostens spielen lassen. Kari Ikonen unterh&#228;lt verschiedene eigene Formationen und ist zudem Mitglied im \u201eOrchestra Nazionale della Luna\u201c.. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc93425096\"><\/a>fr \u2013 28.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Gang nach Buchenwald<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Christoph Korn. Nach einem Gespr&#228;ch mit dem Shoah-&#220;berlebenden Naftali F&#252;rst (Haifa) und Textfragmenten aus dem Buch Hiob, von Paul Celan, Pauline Oliveros und Christoph Korn<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit: Jana Schulz, Tom Jacobs \/ Komposition: Christoph Korn \/ Akkordeon: Sven Hermann \/ Dramaturgie: Claas Morgenroth und Marcus Gammel \/ Nach einer Idee von Rolf C. Hemke \/ Produktion: Deutschlandfunk Kultur \/ Kunstfest Weimar \/ ACHAVA Festspiele Th&#252;ringen, Stiftung Buchenwald 2020. L&#228;nge: 48\u201951<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Weg f&#252;hrt aus Weimar zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald. Mit Erz&#228;hlungen &#220;berlebender hat der Klangk&#252;nstler Christoph Korn einen radiofonen Audiowalk komponiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom Weimarer Hauptbahnhof f&#252;hrt ein etwa zweist&#252;ndiger Fu&#223;weg zum KZ Buchenwald. Diesen Weg mussten Tausende Opfer des Naziregimes gehen. Am 16. April 1945, kurz nach der Befreiung des Konzentrationslagers, folgten ihnen auf Anordnung des amerikanischen Oberkommandos rund 1.000 Weimarer B&#252;rgerinnen und B&#252;rger. Sie sollten das Grauen von Buchenwald mit eigenen Augen sehen. Zum Gedenken an diesen Weg hat der Medienk&#252;nstler Christoph Korn einen Audiowalk f&#252;r das Projekt \u201eGang nach Buchenwald\u201c des Kunstfest Weimar 2020 komponiert. Sein gleichnamiges H&#246;rst&#252;ck ist ein Sich-N&#228;hern: im Gehen auf Asphalt, Teer, Laub, Kies, hin zu jenem unaussprechlichen Ort. Ausgangspunkt des H&#246;rspiels ist ein Gespr&#228;ch mit dem Zeitzeugen Naftali F&#252;rst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese Produktion wurde mit Kunstkopf-Mikrofonie hergestellt. Bitte Kopfh&#246;rer aufsetzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Christoph Korn, geboren 1965 in Frankfurt a.M., studierte Philosophie und Politologie in Frankfurt. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Audio- und Medienkunst. Die k&#252;nstlerischen Werke basieren in den letzten Jahren zunehmend auf Versuchen des Maskierens, L&#246;schens oder Entziehens. Korn erhielt internationale Preise und Stipendien. Sein H&#246;rspiel \u201eWaldstueck\u201c wurde beim Prix Ars Electronica ausgezeichnet. Zuletzt f&#252;r Deutschlandfunk Kultur: \u201eConsolamini\u201c (2006).<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Max Jobst<\/strong>: Violinkonzert, op. 19 (Conrad von der Goltz, Violine; N&#252;rnberger Symphoniker: Heribert M&#252;ller-Veith); <strong>Alfred Thomas M&#252;ller<\/strong>: \u201eTraumgesang 2009\u201c (ars nova ensemble n&#252;rnberg: Werner Heider); <strong>Isabel Mundry<\/strong>: Klavierkonzert \u2013 \u201eNon-Places\u201c (Nicolas Hodges, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Emilio Pom\u00e0rico); <strong>Christian Ridil<\/strong>: \u201eEin J&#228;ger aus Kurpfalz\u201c (Gerhard Schultheis, Egbert Lewark, Trompete; Andreas Weil, Ilja Danilov, Posaune; Camerata Musica Limburg: Jan Schumacher); <strong>Wolf Rosenberg<\/strong>: \u201eNights at the Opera\u201c (Wolf Rosenberg, Sprechstimme, Realisation)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Von Engeln und Mutanten \u2013 Wie sich Kinderstimmen gesund entwickeln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gesang ber&#252;hrt unsere Seele, der von Kindern ganz besonders. Schwebt doch &#252;ber diesen Stimmen der Zauber der Verg&#228;nglichkeit. Gerade den Knaben bleiben oft nur wenige Jahre bis zur Mutation. Dann verwandeln sich ihre hohen Engelsstimmen in die von M&#228;nnern. Und das geschieht immer eher. Denn heute kommen die Kinder deutlich fr&#252;her in die Pubert&#228;t als zu Bachs Zeiten. Das hat sp&#252;rbare Konsequenzen \u2013 besonders f&#252;r die Arbeit in professionellen Knabench&#246;ren. Allerdings haben auch M&#228;dchen so etwas &#196;hnliches wie einen kleinen Stimmbruch. Warum sind manche Kinder eigentlich scheinbar geborene S&#228;nger, w&#228;hrend andere keinen Ton treffen? Sind die kleinen \u201eBrummer\u201c hoffnungslose F&#228;lle? Wie arbeiten professionelle Kinderch&#246;re? Und was ist das Geheimnis einer guten Stimmbildung? Auch in Kitas, Kinderg&#228;rten und Grundschulen wird viel mit Kindern gesungen. Eine erfreuliche Entwicklung! Und doch gilt es einiges dabei zu beachten. Sonst k&#246;nnen die jungen Stimmen schon fr&#252;h Schaden nehmen. Eine Sendung von Susanna Felix<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Konzertabend: Konzert der musica viva<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Leitung: Johannes Kalitzke. <strong>Hans Thomalla<\/strong>: \u201e&#8230; the Brent geese fly in long low wavering lines &#8230;\u201c (Urauff&#252;hrung); <strong>Liza Lim<\/strong>: \u201eMary\/ Transcendence after Trauma\u201c (Urauff&#252;hrung); <strong>Luc Ferrari<\/strong>: \u201eHistoire du plaisir et de la d\u00e9solation\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Video-Livestream unter www.br-klassik.de. Fliegen ist eine Zeitkunst. Zumal in der Luft die Schwerkraft aufgehoben scheint. Der in Chicago lebende und lehrende Komponist Hans Thomalla folgt in seinem neuen Werk f&#252;r das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks den transitorischen Spuren der Zugv&#246;gel und ihrer unersch&#246;pflichen Energie \u2013 eine Musik in st&#228;ndiger Bewegung, treibend, ohne zu dr&#228;ngen, aber auch alles andere als ein naives Naturidyll. Nicht nur in die Luft blickte hingegen vor 40 Jahren der enigmatische Franzose Luc Ferrari. Er spannt seine musikalische Erz&#228;hlung zwischen Himmel und H&#246;lle. Aus der Begeisterung f&#252;r das Potential des symphonischen Apparats ist ein orgiastisches Werk entstanden, das den Apparat nicht dekonstruiert, sondern feiert. Auch die Australierin Liza Lim ist eine Klangforscherin, die sich tief ins Material gr&#228;bt. Zugleich sch&#246;pft sie in ihrer urwaldartig wuchernden Musik aus weltumspannenden Narrationen, Ritualen und Traditionen. Ihre neue Trilogie f&#252;r Orchester entz&#252;ndet sich an Legenden um drei weibliche Ikonen. Nach Sappho (und vor Fatima) widmet sich Liza Lim in diesem zweiten Teil des Triptychons dem Leid und der Verkl&#228;rung der christlichen Jungfrau Maria. BR-KLASSIK &#252;bertr&#228;gt das Konzert des BRSO unter Leitung von Johannes Kalitzke live im H&#246;rfunk und im Videostream.<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Keyboarder Karl \u2013 Geschichten vom Alleinunterhalter<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Marc B&#228;dorf. Regie: Philine Velhagen. Produktion: Deutschlandfunk 2022. 50. Geburtstag, silberne Hochzeit, Sch&#252;tzenfest: Das ist die Welt, das ist das Leben des Alleinunterhalters Keyboarder Karl. Doch oft ist dieses Leben ganz sch&#246;n hart.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Goldene Hochzeit in einem Hotelrestaurant in D&#252;ren. G&#228;ste schieben sich in Anzug und Kleid um das Buffet. In einer Ecke steht ein Mann in blauem Anzug und mit schwarzer Tolle hinter einem Keyboard. Das ist er: Keyboarder Karl. Seit fast 20 Jahren verdingt er sich mehrmals in der Woche als Alleinunterhalter in ganz NRW. Auf erste Auftritte in Seniorenheimen als Jugendlicher folgten tausend weitere. Die gro&#223;en B&#252;hnen, sagt Karl, sind nicht seins. Daf&#252;r liebt er die kleinen B&#252;hnen, die Hochzeiten und Geburtstage. Es ist ein Fenster in die deutsche Wirklichkeit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Doch das Leben als Alleinunterhalter ist nicht leicht. Da sind die Anspr&#252;che der Kunden. Die Verachtung der Gastwirte. Das Au&#223;enseitertum. Die Corona-Pandemie, die Karl zu einem Mann ohne Identit&#228;t und Einkommen machte. Und: Die Einsamkeit, die auch Keyboarder Karl hart trifft \u2013 und &#252;ber die hinweg vielleicht nur die S&#228;ngerin Linda, mit der Karl h&#228;ufig arbeitet, helfen kann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf der Goldenen Hochzeit geht von Anfang an einiges schief. Kann es Karl dennoch gelingen, das zu tun, was er f&#252;r seine Lebensaufgabe h&#228;lt: unterhalten?<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Abendkonzert: Meisterkurs Orchesterkomposition \u2013 SWR Symphonieorchester \u2013 Leitung: Titus Engel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Maximiliano Alejandro Soto Mayorga<\/strong>: Lindes, Field Boundaries \/ Feldraine | <strong>Eiko Tsukamoto<\/strong>: Das hier ist ein Kapitel eines Buchs dessen Name die Imitation der Katze sein k&#246;nnte | <strong>Eun-Hwa Cho<\/strong>: Jouissance de la diff\u00e9rence III | <strong>Sebastian Molina<\/strong>: Cartas | Nicolas Kuhn: Desillusionierung | <strong>Xuan Yao<\/strong>: Versteckter Klang | <strong>Manuel Hidalgo Navas<\/strong>: Soledad segunda. (Abschlusskonzert vom 1. Juli 2021 in der Musikhochschule Freiburg)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sechs junge Komponist*innen aus f&#252;nf Nationen waren zu Gast beim Meisterkurs Orchesterkomposition, den das SWR Symphonieorchester zusammen mit der Freiburger Musikhochschule veranstaltete. Gemeinsame Proben, Kommentare, Beratungen und Feedback-Runden bestimmten eine arbeitsreiche Woche, die in einem Abschlusskonzert m&#252;ndete. Entstanden sind so sieben Urauff&#252;hrungen neuer St&#252;cke (eines stammt von der Dozentin Eun-Hwa Cho); im Orchester: neben den SWR-Musiker*innen auch einzelne Studierende aus Freiburg, Basel und Stra&#223;burg.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Der Klangraum, unendliche Weiten: The Acousmatic Project bei Wien Modern <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Auftakt-Veranstaltung von Wien Modern 2021 war Mitte Oktober das vom The Acousmatic Project kuratierte Programm \u201eFrom Outer Space\u201c im Kuppelsaal des Naturhistorischen Museums zu erleben. \u201eFrom Outer Space\u201c setzte sich mit Science-Fiction, Forschung und Natur auseinander, die neun St&#252;cke kamen u.a. von Caroline Profanter und Steel Girls. Der Zeit-Ton pr&#228;sentiert einige dieser Ur- und Erstauff&#252;hrungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die von Thomas Gorbach 2010 in Wien gegr&#252;ndete und seit einigen Jahren von Martina Claussen mitkuratierte Reihe The Acousmatic Project findet auf dem Acousmonium statt. Das Wiener Acousmonium ist ein Lautsprecher-Orchester, das je nach Veranstaltungsort aus zehn bis 20 unterschiedlichen Lautsprecher-Paaren besteht. &#220;ber ein eigens entwickeltes Mischpult lassen sich Kl&#228;nge im Raum verteilen, womit sich &#228;u&#223;erst plastische, dreidimensionale Klangr&#228;ume bauen lassen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Inspiriert wurde das Wiener Acousmonium u.a. vom gleichnamigen Lautsprecher-System, das der Elektroakustik-Komponist und langj&#228;hrige Leiter der Pariser Groupe de Recherches Musicales GRM Fran\u00e7ois Bayle ab 1974 entwickelt hatte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Kuppelsaal des Naturhistorischen Museums bot ideale akustische Bedingungen f&#252;r eine Acousmonium-Auff&#252;hrung. In dem von Thomas Gorbach zusammengestellten Programm \u201eFrom Outer Space\u201c ging es um vielf&#228;ltige Interpretationen des \u201eDrau&#223;en\u201c, h&#246;rbar gemacht in den Urauff&#252;hrungen von \u201eCr\u00e9atures composites\u201c von Caroline Profanter, Gorbachs \u201eImpact from Mars\u201c oder \u201eMetallusion\u201c des Quartetts Steel Girls. Zudem war dem portugiesischen Komponisten Jo\u00e3o Pedro Oliveira ein Schwerpunkt gewidmet, Martina Claussen f&#252;hrte eine Adaption von \u201eVerwoben\u201c f&#252;r Countertenor auf und abgeschlossen wurde \u201eFrom Outer Space\u201c mit der einst&#252;ndigen 8-Kanal-Komposition \u201eLe projet \u2018Ou\u00efr\u2019: Sc\u00e8nes de la vie de l\u2019\u00e9coute\u201c von Fran\u00e7ois Bayle. Im Zeit-Ton sind Ausschnitte aus \u201eFrom Outer Space\u201c zu h&#246;ren. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open: Diskurs: Krautrockmuseum [02] Pink Floyd und der Elephant im Raum<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Krautrockmuseum wird kein Lexikon, hier wird es keine abgeschlossenen Sammelgebiete geben. Hier geht es um Herzensangelegenheiten. Um Musik und Musiker, die innerhalb k&#252;rzester Zeit die Musikgeschichte umgekrempelt haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das geschieht in Episode zwei: Zwei Bands haben 1968 die Szene in London in Atem gehalten \u2013 Pink Floyd und der gro&#223;e wei&#223;e Elephant im Raum: The Beatles. Die einen st&#252;rmen auf die B&#252;hnen der Clubs oder Konzerthallen und verbl&#252;ffen durch spacige Sounds und Texte. Die anderen haben davon bereits genug (besonders von Tourneen) und ziehen sich ins Studio zur&#252;ck, wo sie noch einmal ihr kreatives Potential entfalten und, z.B., das \u201eKonzept-Album\u201c (Sgt. Pepper) erfinden \u2013 bevor sie sich entg&#252;ltig zefransen und zerstreiten. Ende Legende. Dort aber, im Studio, gibt man sich &#252;berraschend die Klinke in die Hand. Und bald sind es Pink Floyd, die durch Konzept-Alben die musikalische Welt ins Erstaunen versetzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Gespr&#228;ch: Florian Zwi&#223;ler. <strong>Beatles<\/strong>: Help \/ Strawberry Fields forever \/ Penny Lane \/ A Day in the Life \/ Glass Onion | <strong>Pink Floyd<\/strong>: The Grand Vizier\u2019s Garden Party \/ Flaming \/ Time \/ Echoes | <strong>Gentle Giant<\/strong>: Edge of Twilight<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Das Jazzkonzert \u2013 Saxofon-Urkraft aus Wien: die \u201eFabian Rucker 5\u201c beim 40. Bayerischen Jazzweekend Regensburg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Fabian Rucker (Alt- und Tenorsaxofon), Andreas Waelti (Bass), Andreas Tausch (Gitarre), Philipp Nykrin (Klavier) und Andreas Lettner (Schlagzeug). Aufnahme vom 18. Juli 2021 im Thon-Dittmer-Hof in Regensburg. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc93425097\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 29.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht Jazz \u2013 Peanuts, Flintstones, Paulchen Panther \u2013 Jazz und Zeichentrick<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karsten M&#252;tzelfeldt. Viele Menschen sind dem Jazz das erste Mal &#252;ber das Medium Radio begegnet \u2013 aber viele auch &#252;ber Film und Fernsehen. Vor allem das Treiben der fr&#252;hen Zeichentrick-Helden wurde h&#228;ufig von swingender Musik begleitet. Als 1927 mit \u201eThe Jazz Singer\u201c der erste Tonfilm &#252;ber die Leinw&#228;nde flackert, inspiriert dies Walt Disney, auch die Protagonisten seiner gezeichneten Geschichten swingen zu lassen. Die gelungene Kombination zieht sich durch die lange Historie des Genres \u2013 von Betty Boop und The Jetsons &#252;ber The Peanuts und The Flintstones bis zu Fat Albert Rotunda und Roger Rabbit. In der \u201eRadionacht Jazz\u201d sind Originalaufnahmen der Serienthemen und Interpretationen der bekanntesten Melodien zu h&#246;ren, gespielt u.a. von Cab Calloway, Herbie Hancock, Woody Shaw, der Marsalis-Familie, Vince Guaraldi, Jacob Collier, Miles Davis u.v.a.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Von Engeln und Mutanten \u2013 Wie sich Kinderstimmen gesund entwickeln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gesang ber&#252;hrt unsere Seele, der von Kindern ganz besonders. Schwebt doch &#252;ber diesen Stimmen der Zauber der Verg&#228;nglichkeit. Gerade den Knaben bleiben oft nur wenige Jahre bis zur Mutation. Dann verwandeln sich ihre hohen Engelsstimmen in die von M&#228;nnern. Und das geschieht immer eher. Denn heute kommen die Kinder deutlich fr&#252;her in die Pubert&#228;t als zu Bachs Zeiten. Das hat sp&#252;rbare Konsequenzen \u2013 besonders f&#252;r die Arbeit in professionellen Knabench&#246;ren. Allerdings haben auch M&#228;dchen so etwas &#196;hnliches wie einen kleinen Stimmbruch. Warum sind manche Kinder eigentlich scheinbar geborene S&#228;nger, w&#228;hrend andere keinen Ton treffen? Sind die kleinen \u201eBrummer\u201c hoffnungslose F&#228;lle? Wie arbeiten professionelle Kinderch&#246;re? Und was ist das Geheimnis einer guten Stimmbildung? Auch in Kitas, Kinderg&#228;rten und Grundschulen wird viel mit Kindern gesungen. Eine erfreuliche Entwicklung! Und doch gilt es einiges dabei zu beachten. Sonst k&#246;nnen die jungen Stimmen schon fr&#252;h Schaden nehmen. Eine Sendung von Susanna Felix<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Verleihung Hessischer Jazzpreis an Christof S&#228;nger &amp; Preistr&#228;gerkonzert | Wiesbaden, Dezember 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Timo Kurth. Verleihung Hessischer Jazzpreis an Christof S&#228;nger &amp; Preistr&#228;gerkonzert | Christof S&#228;nger Trio + Reimer von Essen (Gast) | Christof S&#228;nger, p | Rudi Engel, db | Tobias Schirmer, dr | Reimer von Essen, kl |. Hessisches Jazzpodium 2021, Kulturforum, Wiesbaden, Dezember 2021<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Das Ph&#228;nomen \u2013 Erinnerungen an den Gitarristen Pat Martino<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karsten M&#252;tzelfeldt. Am 1. November 2021 starb mit Pat Martino einer der einflussreichsten Gitarristen des Modern Jazz. Er wurde 77 Jahre alt. SWR2 Jazztime erinnert an einen in mehrerlei Hinsicht au&#223;ergew&#246;hnlichen Musiker. Unter Kollegen genoss er mit seiner spielerischen Intelligenz den Ruf eines Gro&#223;meisters. Nach Notoperationen an einem Aneuyrisma erlitt Martino einen fast kompletten Ged&#228;chtnisverlust. Nur wenig sp&#228;ter kam er als Gitarrist zur&#252;ck, was ihn auch f&#252;r Mediziner zu einem Ph&#228;nomen machte. In der Sendung kommt Pat Martino selbst zu Wort \u2013 und mit ihm ein nicht nur musikalisch h&#246;chst eloquenter K&#252;nstler.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Revisited Forum neuer Musik 2014 \u2013 Verwandlungen des Heroischen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Jung-Eun Park<\/strong>: Krieg. Ensemble Schwerpunkt | <strong>Niklas Seidl, Paul H&#252;bner, Florian Zwissler<\/strong>: \u201eThe Clotilde Entertainment\u201d (Ausschnitt). Radiofassung | <strong>Stefan Pris<\/strong>: \u201eGeneration Kill\u201d (Ausschnitt). Nadar Ensemble. Aufnahmen vom 4.4.2014 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K&#246;ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Frank K&#228;mpfer. Unter dem Motto \u201eDie wilden Jungen\u201c versprach das Forum neuer Musik 2014 nicht weniger, als das Jahrhundert seit Beginn des Ersten Weltkriegs zu durchmessen und dabei Krieg, technischen Fortschritt und Kunst im Zusammenhang mit M&#228;nnlichkeit und M&#228;nnlichkeitsforschung zu betrachten. Prof. Dr. Melanie Unseld und Dr. Karina Seefeldt hatten im Veranstaltungsrahmen daf&#252;r wichtige Impulse vermittelt. In der R&#252;ckschau knapp acht Jahre sp&#228;ter bietet es sich an, drei seinerzeit aufgef&#252;hrte musikalische Arbeiten erneut zu befragen: das politisch-&#228;sthetisch eher konservativ angelegte Blechbl&#228;serst&#252;ck \u201eKrieg\u201c der jungen S&#252;dkoreanerin Jung-Eun Park, die multi-medial avancierte Arbeit von Stefan Prins und die aus Medienschnipseln zusammengebaute Persiflage \u201eThe Clotilde Entertainment\u201c. Park spiegelt Krieg als Ausdruck entfesselter gewaltsamer M&#228;nnlichkeit, Prins r&#252;ckt hingegen den Computer-Nerd als neuen Helden ins Zentrum. Seidl, H&#252;bner und Zwissler arbeiteten subversiv \u2013 assoziationsreich persiflierten sie das Milieu deutscher K&#246;rperkultur als Brutst&#228;tte soldatischen Geists.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Akustische Kunst: Blaues Rauschen 2021 #5 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Ilka Geyer<\/p>\n<p>23:03:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Andrej Prozorov im Studio, Joshua Redman 1995 in New York City <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Frank Hoffmann plaudert heute mit Andrej Prozorov, dem aus Odessa stammenden Sopransaxofonisten, der vor 20 Jahren seine Zelte in Wien aufgeschlagen hat und seither u. a. in den Bands von Karl Ritter, Fatima Spar sowie in The Syndicate und in eigenen Projekten die hiesige wie die internationale Szene bereichert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Konzertaufnahme dieser &#214;1-Jazznacht kommt aus dem legend&#228;ren New Yorker Club Village Vanguard in Manhattans Greenwich Village: Dort gastierte im M&#228;rz 1995 der damals 26 Jahre junge Tenorsaxofonist Joshua Redman. Er spielte mit seinem aus Pianist Peter Martin, Bassist Christopher James Thomas und Schlagzeuger Brian Blade bestehenden Quartett gro&#223; auf, das Resultat wurde im selben Jahr im Rahmen des Albums \u201eSpirit of The Moment\u201c ver&#246;ffentlicht.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc93425098\"><\/a>so \u2013 30.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Studio LCB: Aus dem Literarischen Colloquium Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lesung: Uwe Timm. G&#228;ste: Marie Schmidt und Matteo Galli. Moderation: Maike Albath. Produktion: Deutschlandfunk 2022<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer der Bundesrepublik auf die Spur kommen will, muss Uwe Timm lesen. 1940 in Hamburg geboren und gelernter K&#252;rschner, h&#246;rte er schon am K&#252;chentisch seiner Tante den Geschichten der Kapit&#228;ne, Schwarzmarkth&#228;ndler und Prostituierten zu und sch&#228;rfte seine Weltwahrnehmung. Von der Studentenbewegung &#252;ber die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs und die Ausw&#252;chse der Nazizeit bis zu den Luftnummern &#252;berm&#252;tiger Anlageberater und den Utopien deutscher Auswanderer flie&#223;t alles in Timms Romane ein. &#220;ber zwei Dutzend B&#252;cher umfasst sein Werk inzwischen. 1978 legte Uwe Timm mit Morenga den ersten deutschsprachigen postkolonialen Roman vor: Im Mittelpunkt steht der V&#246;lkermord an den Herero und Nama im ehemaligen Deutsch-S&#252;dwestafrika. Im \u201eStudio LCB\u201c liest Uwe Timm aus unver&#246;ffentlichten Essays und diskutiert mit der Literaturredakteurin der S&#252;ddeutschen Zeitung Marie Schmidt und dem Germanistikprofessor und &#220;bersetzer Matteo Galli &#252;ber politisches Denken und Literatur.<\/p>\n<p>12:30 bis 13:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioTexte \u2013 Das offene Buch: 30. April 1945 \u2013 Alexander Kluge zum 90. (2\/4)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er ist Schriftsteller, Filmemacher, Produzent, Drehbuchautor, Philosoph und Jurist, ein Poet des Sammelns und ein Netzwerker, eine Ikone des Neuen Deutschen Films und einer der wichtigsten Intellektuellen des Landes. Zu Alexander Kluges 90. Geburtstag ein literarischer Streifzug durch seine Texte. Teil 2: Peter Fricke und der Autor lesen Geschichten vom 30. April 1945, dem \u201eTag, an dem Hitler sich erschoss und die Westbindung der Deutschen begann\u201c. Cornelia Zetzsche im Gespr&#228;ch mit Alexander Kluge.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">30.April 1945: Die Rote Armee nimmt Berlin ein, in San Francisco formieren sich die Vereinten Nationen, ein Kriegsheimkehrer liegt mit Bauchschuss im Busch, der Philosoph Martin Heidegger widmet sich H&#246;lderlin und Sch&#252;ler proben ein Theaterst&#252;ck. Die einen verteidigen die alte Ideologie, die anderen brechen auf in eine neue Zeit. Es ist ein Tag der Widerspr&#252;che, ein Wendepunkt. Nur eins haben die meisten Akteure gemeinsam: Die menschliche Hoffnung scheint unersch&#246;pflich. \u2013 Alexander Kluge verbindet eigene Erinnerungen als dreizehnj&#228;hriger Junge in Halberstadt mit den Erlebnissen anderer Zeitzeugen, die Oma mit dem Enkel, Orte und Geschehnisse von damals mit der Tagesschau heute. Er zeigt in diesem Patchwork der Bilder, Szenen, Erfahrungen die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Kluges Notate enden nicht am 30. April. Der 1.Juni, ein Freitag, ist ein besonderer Tag f&#252;r den jungen Alexander Kluge, den Sch&#252;ler des Domgymnasiums, \u201eEin Tag mit einer &#220;berraschung\u201c. Gel&#252;ftet wird das Geheimnis im Offenen Buch.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alexander Kluge, am 14. Februar 1932 in Halberstadt geboren, ist, auch mit 90 Jahren, ein ma&#223;geblicher Intellektueller, der immer neue Kooperationen anregt und spielend K&#252;nstler, Kulturen, Zeiten, R&#228;ume und Genres zusammendenkt, Film, Text und Musik, Wissenschaft und Technik, gro&#223;e Oper und Vermischtes. Immer beobachtend, immer unter Strom, immer aufmerksam, sammelt er Dinge, Eindr&#252;cke, Menschen, Freundschaften, Lebensl&#228;ufe, Erfahrung. Ein Poet des Sammelns also, ganz im Sinn der Br&#252;der Grimm, des Philosophen Walter Benjamin, des Dramatikers Heiner M&#252;ller.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie Wirklichkeit ist ein unglaublicher Erz&#228;hler\u201c, sagt Alexander Kluge. Und: \u201eMeine Augen sind ein Archiv, in den Archiven stehen Geschichten niedergeschrieben. Es gibt schon viel Erz&#228;hlung, die ich im Grunde wie ein Mikroskop oder ein Fernrohr nutzen kann\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lesung: Peter Fricke. Im Gespr&#228;ch: Alexander Kluge. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche. Mit freundlicher Genehmigung des Autors k&#246;nnen wir die Sendung als kostenlosen Podcast anbieten.<\/p>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Interpretationen: Den gro&#223;en Ideen der Menschheit treu bleiben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Viktor Ullmann und seine Klaviermusik. Gast: Moritz Ernst, Pianist. Moderation: Elisabeth Hahn<\/p>\n<p>17:10:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Zum 75. Geburtstag von Steve Marriott <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit der britischen Modband \u201eSmall Faces\u201c und Songs wie \u201eAll or nothing\u201c, \u201eTin Soldier\u201c oder \u201eAfterglow of your Love\u201c feierte Steve Marriott seine ersten musikalischen Erfolge. Marriott war ein britischer S&#228;nger, Songschreiber und Gitarrist, wurde am 30. J&#228;nner 1947 in London geboren und w&#252;rde heuer seinen 75. Geburtstag feiern. 1969 gr&#252;ndete er gemeinsam mit Peter Frampton die legend&#228;re Supergroup \u201eHumble Pie\u201c, die zu einer der erfolgreichsten Bands Anfang der 1970er Jahre wurde. Das Livealbum \u201eRockin\u2019 the Fillmore\u201c wurde zu einem Verkaufsschlager und z&#228;hlt bis heute zu einem der besten Livealben des Hard-Rock. Nach der Trennung mit \u201eHumble Pie\u201c forcierte Marriott seine Solo-Karriere, die bis zu seinem Tod angehalten hat. 1991 starb Steve Marriott im Alter von 44 Jahren im Schlaf aufgrund eines selbstverschuldeten Brands in Essex.<\/p>\n<p>19:28 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Die Stimme des Cool \u2013 Chet Bakers legend&#228;re Vokalaufnahmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Robert Summerfield. Chet Baker war nicht nur als Trompeter eine Gr&#246;&#223;e des Cool Jazz, sondern auch als Vokalist. Lyrik stellte er &#252;ber Lautst&#228;rke. F&#252;r ihn z&#228;hlte Nat&#252;rlichkeit bis zum letzten Ton. Mit seinen fragilen Vokalaufnahmen formte er ein Gesamtwerk, das den Gesangs-Stereotypen seiner Zeit widersprach. Als Mann der 1950er-Jahre sang er &#252;ber Liebe und Leid, &#252;ber verronnenes Gl&#252;ck, oft auch selbstironisch &#252;ber die Wahrnehmung seiner eigenen Existenz an der amerikanischen Westk&#252;ste. Kaum eine Interpretation im Vokal-Jazz beweist dies eindringlicher als seine Version des Klassikers \u201eMy Funny Valentine\u201c. Baker suchte nach Sinn und sich selbst in unaufdringlichen, eleganten Zeilen, die er sang.<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil: There Will Be Blood \u2013 Eine Menstruations-Utopie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Teresa Schomburg. Regie: Susanne Krings. Produktion: Deutschlandfunk 2022. Der Menstruationszyklus ist eine faszinierende Sache \u2013 w&#228;re da nicht das Blut, das viele Menschen abschreckt. Menstruierende gelten als zickig, unrein oder gar furchteinfl&#246;&#223;end. Die Wenigsten akzeptieren den Zyklus als Taktgeber unseres Lebens \u2013 h&#246;chste Zeit f&#252;r eine Utopie.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie w&#228;re es, wenn Bluten nicht eklig, sondern so allt&#228;glich w&#228;re wie Z&#228;hneputzen? Wenn junge Frauen und ihr Umfeld die erste Periode feiern w&#252;rden? Wenn Frauen nicht mehr mit der Pille verh&#252;ten w&#252;rden, die den Zyklus komplett abschaltet? Wenn Unternehmen Menstruationsbeauftragte h&#228;tten und Zyklus-Wissenschaft ein Studienfach w&#228;re? Denn zu erforschen g&#228;be es noch einiges in puncto Hormone, Psyche und Mythen. Gro&#223;e Galerien w&#252;rden Bilder aus Menstruationsblut ausstellen, Sportlerinnen durch zyklus-gerechtes Training zu H&#246;henfl&#252;gen ansetzen, Vampire sich in Fantasy-Romanen oder Kinofilmen von Menstruationsblut ern&#228;hren. Und Frauen vor dem versammelten Kollegium nach einem Tampon fragen, ohne vor Scham in Grund und Boden zu versinken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Feature geht dieser Vision nach, r&#228;umt mit Vorurteilen auf und l&#228;sst Aktivistinnen, Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen und Kunstschaffende zu Wort kommen auf dem Weg in eine zyklutopische Gesellschaft.<\/p>\n<p>21:00:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Carla Bley\/Steve Swallow: \u201eDuets\u201c (1988) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihr fr&#252;hes Meisterwerk \u201eEscalator Over The Hill\u201c nimmt die amerikanische Komponistin Carla Bley 1971 noch in gro&#223;er Besetzung mit Big Band auf, ab dann beginnen ihre Ensembles zu schrumpfen, bis sie Ende der 80er Jahre schlussendlich beim Duoformat Piano\/Bass ankommt. Ihr Partner, sowohl im Studio als auch im Leben: Steve Swallow. \u201eDuets\u201c, der erste Longplayer der beiden aus dem Jahr 1988, steht im Zentrum dieser Sendung mit Gerhard Graml.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bley und Swallow k&#246;nnen zum Zeitpunkt der Aufnahme der \u201eDuets\u201c bereits auf eine 20-j&#228;hrige, gemeinsame musikalische Vergangenheit zur&#252;ckblicken, ist doch Swallow seit den 1960ern auf etlichen Alben mit Bleys Musik zu h&#246;ren. Mit Klavier und E-Bass interpretieren die beiden erprobte Werke und abstrakte Experimente aus ihrem Repertoire, die Musik ist irgendwo zwischen Gospel, Eric Satie, Kurt Weill, Herbie Nichols und Thelonious Monk angesiedelt, und pl&#246;tzlich befindet sich der H&#246;rer als Voyeur inmitten einer pr&#228;zise ausgef&#252;hrten \u201eSinfonia Domestica\u201c zweier Jazzavantgardisten, die also Musik &#252;ber das h&#228;usliche Leben zum Besten geben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es dominiert eine unverkennbare Stilistik, humorvoll, &#252;berraschend, meistens voll Anmut und immer hypermelodisch, sowie ein Jazzvokabular, das Carla Bley auf eigene Faust entwickelt hat, und das sich von zeitgen&#246;ssischen Modernisten und freier Improvisation doch deutlich durch die kalkulierte Architektur in Melodie und Harmonie unterscheidet. Auf \u201eDuets\u201c stellen Carla Bley und Steve Swallow einfache Strukturen und komplexe Versuchsanordnungen einander gegen&#252;ber, und als vergn&#252;gliches Ergebnis sind leichtf&#252;&#223;ige und zug&#228;ngliche Stimmungsaufheller aus dem Wohnzimmer des Duos zu h&#246;ren.<\/p>\n<p>21:05 bis 23:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Konzertdokument der Woche: Swinge, sch&#246;ner G&#246;tterfunken! Jazzpianist Uri Caine und seine Beethoven-Adaptionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Uri Caine, Klavier; Bartosz Woroch, Violine; Viktor Stenhjem, Violine; Matthew Jones, Viola; Matthijs Broersma, Violoncello. Aufnahme vom 8.8.2021 aus dem Beethoven-Haus Bonn<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. Seit seinen aufsehenerregenden \u201eGoldberg Variations\u201c (2000) gilt der New Yorker Pianist Uri Caine als Spezialist f&#252;r unorthodoxe Klassikadaptionen. F&#252;r ein Konzert im Rahmen der Reihe \u201eMy Beethoven\u201c des Beethoven-Hauses Bonn n&#228;herte er sich auf pers&#246;nliche Weise drei Werken des gro&#223;en Komponisten. Im Zentrum des Abends stand Caines Sicht auf die Neunte: Der Jazzmusiker formte aus Motiven der Sinfonie eine &#252;berraschende und kontrastreiche Tour de Force f&#252;r Streichquartett und improvisierenden Klaviersolisten. Sein Blick auf die Klaviersonate Nr. 4 und die Diabelli-Variationen lie&#223; dagegen viel Raum f&#252;r echten Beethoven, fest arrangiert f&#252;r Streicher und fantasievoll ausgeschm&#252;ckt, kommentiert und fortgesponnen am Klavier.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Sprechen &#252;ber das Sprechen: Ein Besuch im Esperanto-Museum<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Jet Lag All Stars unternehmen diesmal eine Exkursion in das weite Land der Plan-, Kunst- und Jux-Sprachen. Bernhard Tuider von der &#214;sterreichischen Nationalbibliothek gibt kundige Auskunft &#252;ber das Klingonische, die Geheimsprache Lingua ignota und nat&#252;rlich auch &#252;ber Esperanto. Ni deziras al vi agrablan veturon! Gestaltung: Robert Czepel und Christian Scheib<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Neue Musik: Schatten.Spiele <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Johannes Zink<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Nachtmix: Die Stunde f&#252;r anspruchsvolle Popmusik<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<style><\/style>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2024.01.22%E2%80%9330.01.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F01%2F23%2Fdie-radiowoche-vom-24-01-2230-01-2022%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; 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Die &#220;bersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. 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