{"id":25122,"date":"2022-01-09T12:00:47","date_gmt":"2022-01-09T11:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25122"},"modified":"2022-01-05T13:17:13","modified_gmt":"2022-01-05T12:17:13","slug":"die-radiowoche-vom-10-01-2216-01-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2022\/01\/09\/die-radiowoche-vom-10-01-2216-01-2022\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 10.01.22\u201316.01.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><\/p>\n<h1><a name=\"_Toc92279072\"><\/a><a name=\"_Toc87008090\"><\/a>Die Radiowoche vom 10.01.22\u201316.01.2022<\/h1>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 02. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. Ein bisschen ausged&#252;nnter jetzt.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc92279073\">mo \u2013 10.01.2022. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc92279074\">di \u2013 11.01.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc92279075\">mi \u2013 12.01.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc92279076\">do \u2013 13.01.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc92279077\">fr \u2013 14.01.2022. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc92279078\">sa \u2013 15.01.2022. 11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc92279079\">so \u2013 16.01.2022. 15<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc92279073\"><\/a>mo \u2013 10.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:30:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Tolgahan \u00c7ogulu &amp; Sinan Ayyildiz beim Jazzfestival Leibnitz 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein t&#252;rkisches Saiten-Duo bescherte dem Jazzfestival Leibnitz am 30. September letzten Jahres im imposanten Weinkeller von Schloss Seggau gleich zur Er&#246;ffnung einen &#252;berraschenden H&#246;hepunkt: Tolgahan \u00c7ogulu an der mikrotonalen Gitarre und Sinan Ayyildiz an der Doppelhals-Saz, der eine in Istanbul, der andere in Ankara lehrend, intonierten im Rahmen ihrer &#214;sterreich-Premiere traditionelle Lieder armenischer, kurdischer, aserbaidschanischer und t&#252;rkischer Herkunft -und er&#246;ffneten dabei einen faszinierenden Kosmos mikrotonaler Intervallik, der zugleich traditionell und modern anmutete.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Virtuos bearbeitete Ayyildiz die Saz mittels Tapping-Technik, w&#228;hrend \u00c7ogulu seiner \u201eadjustable microtonal guitar\u201c zus&#228;tzliche Saiten hinzugef&#252;gt hatte, um das Instrument wechselnden Modi, abgeleitet von klassischer osmanischer wie auch von traditioneller anatolischer Musik, anzupassen. Auch Kompositionen der aserbaidschanischen Jazzpianistin Aziza Mustafa Zadeh und des jung verstorbenen irischen Fingerstyle-Gitarristen Eric Roche sowie Musik von Johann Sebastian Bach verleibten Tolgahan \u00c7ogulu und Sinan Ayyildiz ihrer originellen, verbl&#252;ffenden Klangwelt ein.<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: JazzBaltica<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Maritim Stage, Timmerndorfer Strand. Aufzeichnung vom 27.06.2021. Keno Harriehausen Quartett: Karlis Auzins, Saxofon; Maya Fridman, Violoncello; Andris Meinig, Bass; Keno Harriehausen, Piano und Komposition<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Matthias Wegner. 2020 gewann Keno Harriehausen den Nachwuchspreis der Jazzbaltica. 2021 spielte er mit seinem Quartett auf der Hauptb&#252;hne des Festivals. Keno Harriehausen ist ein sehr intuitiver und geschmackvoller Pianist und Komponist. In seiner formidablen Band sorgt vor allem auch die Cellistin Maya Fridman f&#252;r besondere Akzente.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musik-Panorama: Gr&#252;&#223;e aus Nanjing \u2013 Neue Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal mit dem E-MEX Ensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Egbert Hiller. Im Jahr 2019 besuchte das nordrhein-westf&#228;lische E-MEX Ensemble die chinesische Millionenstadt Nanjing. Einst kaiserliche Hauptstadt, z&#228;hlt Nanjing heute zur Provinz, was der Neugier vieler Menschen auf Neues, Unbekanntes keinen Abbruch tut. E-Mex gab dort Konzerte, Meisterkurse und Workshops \u2013 und lernte eine Reihe vielversprechender Komponistinnen und Komponisten kennen. Den Extrakt bildet eine deutsch-chinesische CD-Koproduktion mit sieben sehr unterschiedlichen Werken. Sie dokumentiert eine junge, faszinierende lokale Komponierszene \u2013 so vielgestaltig wie zeitgen&#246;ssisches Komponieren im ganzen Land.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Urauff&#252;hrung von Chaya Czernowin: Wien Modern 2021. RSO Wien spielt \u201eAtara\u201c von Chaya Czernowin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwei gro&#223;formatige Werke standen am 9. November 2021 im Gro&#223;en Saal des Wiener Musikvereins beim Festival Wien Modern auf dem Programm. Wir bringen sie in zwei \u201eZeit-Ton\u201c Sendungen. Zum einen die &#246;sterreichische Erstauff&#252;hrung von \u201eThe Gates\u201c, einem Konzert f&#252;r Streichquartett und Orchester des britischen Komponisten James Dillon. \u201eSolist\u201c war das legend&#228;re Arditti Quartett, mit dem Dillon seit l&#228;ngerem eng zusammenarbeitet. Der Titel \u201eThe Gates\u201c bezieht sich auf die beeindruckenden h&#246;lzernen Tore vor den japanischen Shint\u014d-Tempeln. Das Werk reflektiert Ver&#228;nderung und Transition, die Verzauberung beim Durchgang durch ein Tor und den Aufbruch in neues Territorium. Es steht im Zentrum der morgigen \u201eZeit-Ton\u201c-Sendung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Heute in \u201eZeit-Ton\u201c: Ein neues St&#252;ck der israelischen Komponistin Chaya Czeronwin: \u201eAtara\u201c f&#252;r gro&#223;es Orchester, Sopran und Bariton, geschrieben Anfang 2020 \u2013 vor der Corona-Pandemie. Das St&#252;ck, ein Lamento &#252;ber die menschliche Hybris einer allumfassenden Kontrolle, erlangte durch die Ereignisse der Pandemie pl&#246;tzliche Aktualit&#228;t. Der junge schwedische Dirigent Christian Karlsen gab mit diesem Konzert sein Wiener Orchesterdeb&#252;t. (Aufgenommen am 9. November 2021) Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues von jungen deutschen Pianisten: Mit Henning Neidhardt, Max Arsava und Tobias Weindorf. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: \u201eTraumzeit\u201c \u2013 der brasilianische Musikmagier Egberto Gismonti<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f&#252;r Hintergrundgeschichten, ausf&#252;hrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Sendung erz&#228;hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber&#252;hmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit&#228;t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc92279074\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc92279074\"><\/a>di \u2013 11.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Das innere Prisma \u2013 Die amerikanische Komponistin Catherine Lamb<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Matthias Richard Entre&#223;. Die Kl&#228;nge Indiens, das beharrliche Hineinhorchen in die Musik James Tenneys, die komplexe Reinstimmung \u2013 hieraus z&#252;chtet Catherine Lamb das Material f&#252;r ihre gewaltigen Klangarchitekturen.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>J&#246;rg Widmann<\/strong>: F&#252;nf Bruchst&#252;cke (J&#246;rg Widmann, Klarinette; Oliver Triendl, Klavier); <strong>Konstant\u00eda Gourz\u00ed<\/strong>: \u201eAn\u00e1jikon\u201c, op. 61 (Minguet Quartett); <strong>Rodion Schtschedrin<\/strong>: \u201eDie Fresken des Dionysios\u201c (Ensemble Zeitsprung: Markus Elsner); <strong>Hans-J&#252;rgen von Bose<\/strong>: \u201eBefragung\u201c (piano possibile. Ensemble f&#252;r neue Musik: Christian G&#252;nther); <strong>Viera Jan\u00e1r&#196;?ekov\u00e1<\/strong>: Concerto (Ivan Buffa, Klavier; Bamberger Symphoniker: Jonathan Nott); <strong>Minas Borboudakis<\/strong>: \u201econstellation\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Johannes Kalitzke); <strong>Dorothee Eberhardt<\/strong>: \u201eXenon Phi\u201c (M&#252;nchner Fl&#246;tentrio)<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: #zusammenspielen \u2013 Russudan Meipariani Solo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. Fl&#252;gel, Toy Piano und Synthesizer: Das waren die Arbeits-, oder vielleicht eher Spielger&#228;te von Russudan Meipariani f&#252;r #zusammenpielen. 2021 stand diese Reihe zur Unterst&#252;tzung der freien Musikszene in Corona-Zeiten unter dem Motto \u201eMut\u201c. Die in Stuttgart lebende Pianistin, S&#228;ngerin und Komponistin ist eine mutige Klang- und Melodiefantastin, die f&#252;r ihre Musik immer neue Quellen sucht: Die Ges&#228;nge ihrer georgischen Heimat spielen dabei genauso eine Rolle wie Gedichte und kompositorische Konzepte der Neuen Musik.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Master of Jazz-Ceremony: Der britische Saxofonist und Rapper Soweto Kinch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Soweto Kinch, Saxofon; Nick Jurd, Bass; Jason Brown, Schlagzeug; Aufnahme vom 30.8.2021 bei der Cologne Jazzweek aus dem Loft, K&#246;ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Anja Buchmann. Hip-Hop-Grooves, gerappte Passagen, kombiniert oder im Wechsel mit Walkin-Bass-Linien, swingendem Schlagzeug und hochenergetischen Saxofonimprovisationen: Das gefeierte Konzert von Soweto Kinch bei der Cologne Jazzweek bot ein Kontrastprogramm. Mit seiner Genre-Fusion setzt der britische Saxofonist eine Linie fort, die schon in den 80er-Jahren von Hip-Hoppern wie den Jungle Brothers, A tribe called quest oder Guru, aber auch von Jazzmusikern wie Miles Davis, Herbie Hancock oder Courtney Pine begonnen wurde. Kinch, der zudem ein Studium der Modernen Geschichte in Oxford absolviert hat, genie&#223;t seit seinem Deb&#252;t \u201eConversations With The Unseen\u201c in beiden musikalischen Welten gro&#223;e Anerkennung. Im Trio mit dem Bassisten Nick Jurd und dem Schlagzeuger Jason Brown \u2013 und gelegentlich erg&#228;nzt durch vorproduzierte Bl&#228;sertracks \u2013 pr&#228;sentierte er in K&#246;ln u.a. Ausz&#252;ge aus seinem letzten Album \u201eThe black peril\u201c und neue Texte &#252;ber den Zustand der Welt in Corona-Zeiten.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: In die Nacht \u2013 Schlaf und Traum in der (Neuen) Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Raphael Smarzoch. Es gibt kaum einen Komponisten, der nicht die Themen Schlaf und Traum verarbeitet h&#228;tte. F&#252;r Kaija Saariaho sind Tr&#228;ume eine wichtige Inspiration, La Monte Young konstruierte \u201eDream Houses\u201c, Sarah Nemtsov &#252;bersetzt Schlafprotokolle in musikalische Ereignisse und Max Richter sowie Robert Rich komponieren \u201eSchlafkonzerte\u201c. Eine Idee, die bereits in den \u201eSommeils\u201c \u2013 Schlafst&#252;cken \u2013 des Barock umgesetzt wurde. Auch das Internet bietet zahlreiche musikalische Einschlafhilfen: zwischen Schlummerplaylisten und experimentellen Ger&#228;uschsoundtracks finden sich Kl&#228;nge zur Entspannung und gegen die Schlaflosigkeit. (SWR 2018)<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Mach es morgen \u2013 Geschichten vom Zaudern<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Susanne Franzmeyer. Sprecherin und Regie: die Autorin. Co-Regie: Lisbeth Jessen. Musik\/Komposition: die Autorin. Ton: Peter Kainz. Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009. L&#228;nge: 50\u201929<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom Kick durch Last-Minute-Abgaben bis hin zum Verfehlen wichtiger Lebensziele \u2212 Aufschieber aller Altersstufen und Berufsgruppen k&#246;nnen davon ein Lied singen. Auch S&#228;ngerin Susius, deren Song \u201eMach es morgen\u201c als roter Faden durch das Feature leitet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWir kennen alle die Situation: Wir wollen fr&#252;h um 9.00 Uhr am Schreibtisch sitzen und mit der Arbeit beginnen und befinden uns um 9.05 Uhr in der K&#252;che, und nachdem wir dort einen Joghurt gegessen haben, fangen wir an, den Abwasch zu machen\u201c, wei&#223; Psychologe Hans-Werner R&#252;ckert. Er kennt die Ursachen f&#252;r dieses Verhalten und ber&#228;t Aufschieber, darunter Studenten der Freien Universit&#228;t Berlin. Vom Kick durch Last-Minute-Abgaben bis hin zum Verfehlen wichtiger Lebensziele \u2212 Aufschieber aller Altersstufen und Berufsgruppen k&#246;nnen davon ein Lied singen. Das tut auch S&#228;ngerin Susius, deren Song \u201eMach es morgen\u201c als roter Faden durch das Feature leitet. Nach zehn Jahren Tr&#246;delei will sie endlich ihr Album herausbringen. Aber der wichtigste Song daf&#252;r wird und wird nicht fertig \u2026<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Susanne Franzmeyer, geboren 1978 in Berlin, studierte Neuere deutsche Literatur und absolvierte die EBU Master School on Radio Features. Songwriterin unter dem Pseudonym Susius, 2009 Deb&#252;t-Album. Mehrfach ausgezeichnete Feature- und H&#246;rspielautorin. Zuletzt f&#252;r Deutschlandfunk Kultur: \u201eIch war\u2019s nicht, Berkan ist es gewesen\u201c (2020), \u201eZirkus Corona\u201c (Autorenproduktion 2021, mit Andreas Genschmar).<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Horizonte: Electronica \u2013 Zwischen Krachapparatur, Theremin, Mixturtrautonium und Micromodularsynthesizer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Roland HH Biswurm. Mein Sohn, 20, \u201elegt auf\u201c. In einer Disco. \u201eElectro\u201c legt er auf, sagt er. Electro. Nein, nicht \u201eElectro\u201c mit c \u2013 sondern \u201eElektro\u201c mit k. Ich spiele ihm Oskar Sala vor, Lew Therem, Karlheinz Stockhausen, Pierre Schaeffer, Pierre Henry. Nein, das alles habe nichts mit \u201eElektro\u201c zu tun, werde ich belehrt. Womit aber dann? Musique Concr\u00e8te? Neue Elektronische Musik, zeitgen&#246;ssische, moderne Musik? Rolf Sudmann aus Bielefeld hat sich ein Theremin und ein Trautonium gebaut, nach pers&#246;nlichen Konsultationen bei Oskar Sala und dessen Ur-Baupl&#228;nen f&#252;r das sogenannte \u201eMixturtrautonium\u201c. Thomas Lehn aus K&#246;ln spielt und modifiziert alte \u201eVintage\u201c-Analog-Moog Synthesizer und Georg Janker hat das F.I.M.M.O, das \u201eFirst international Improvising Micro Modular Orchestra\u201c, initiiert, das digitale Micro Modular Synthesizeristen in Wien, Barcelona, Z&#252;rich und M&#252;nchen miteinander verbindet. Wo steht die elektronische Musik augenblicklich? Was gibt es Neues? Und &#252;berhaupt: Was ist eigentlich \u201eNeue elektronische Musik\u201c? Ein Versuch von Roland HH Biswurm<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 | NDR kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSounds Of Surprise. Ein (Jazz-)musikalisches Raumerlebnis\u201c (1\/2)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Konzert f&#252;r Arditti Quartet und Orchester: Wien Modern 2021. Arditti Quartett und ORF Radio-Symphonieorchester Wien spielt James Dillon<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwei gro&#223;formatige Werke standen am 9. November 2021 im Gro&#223;en Saal des Wiener Musikvereins beim Festival Wien Modern auf dem Programm: Zum einen die &#246;sterreichische Erstauff&#252;hrung von \u201eThe Gates\u201c, einem Konzert f&#252;r Streichquartett und Orchester des britischen Komponisten James Dillon. \u201eSolist\u201c war das legend&#228;re Arditti Quartett, mit dem Dillon seit l&#228;ngerem eng zusammenarbeitet. Der Titel \u201eThe Gates\u201c bezieht sich auf die beeindruckenden h&#246;lzernen Tore vor den japanischen Shint\u014d-Tempeln. Das Werk reflektiert Ver&#228;nderung und Transition, die Verzauberung beim Durchgang durch ein Tor und den Aufbruch in neues Territorium. Es steht im Zentrum dieser Sendung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gestern in \u201eZeit-Ton\u201c: Ein neues St&#252;ck der israelischen Komponistin Chaya Czeronwin: \u201eAtara\u201c f&#252;r gro&#223;es Orchester, Sopran und Bariton, Anfang 2020 geschrieben \u2013 vor der Corona-Pandemie. Das St&#252;ck, ein Lamento &#252;ber die menschliche Hybris einer allumfassenden Kontrolle, erlangte durch die Ereignisse der Pandemie pl&#246;tzliche Aktualit&#228;t. Der junge schwedische Dirigent Christian Karlsen gab mit diesem Konzert sein Wiener Orchesterdeb&#252;t. (Aufgenommen am 9. November 2021) Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSounds Of Surprise. Ein (Jazz-)musikalisches Raumerlebnis\u201c (2\/2)<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc92279075\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc92279075\"><\/a>mi \u2013 12.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Roland Schmidt<\/strong>: \u201eDer Gaukler\u201c (Wilfried Kr&#252;ger, Horn; Hiro Sato, Trompete; Anton Laubenbacher, Posaune); <strong>Cornelius Hummel<\/strong>: 8 Musiken f&#252;r 9 Streicher (il capriccio: Friedemann Wezel); Vivienne Olive: \u201eThe Dream Gardens\u201c (Annie Gicquel, Klavier); <strong>Tobias PM Schneid<\/strong>: \u201esacred landscapes\u201c (Hanno Simons, Violoncello; ensemble trioLog m&#252;nchen), <strong>Zsolt G\u00e1rdonyi<\/strong>: Divertimento &#252;ber Tanzweisen aus Siebenb&#252;rgen (Elisabeth Fuchs, Fl&#246;te, Iwan Linnenbank, Klarinette; Angelika Ruhland, Oboe; Sabine M&#252;ller, Fagott; Stefan W&#252;rger, Horn), <strong>Horst Lohse<\/strong>: \u201eLa morte d\u2019Orfeo\u201c (Julius Berger, Violoncello; Roland Schmidt, Martin Homann, Schlagzeug; N&#252;rnberger Symphoniker: Klauspeter Seibel); Dieter Buwen: \u201eNachtgedanken\u201c (Akademie Quartett)<\/p>\n<p>20:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lesezeit: Theodor W. Adorno liest \u201eFreizeit \u2013 Zeit der Freiheit?\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">(Wdh. v. 25.5.1969). Anl&#228;sslich des 60-j&#228;hrigen Jubil&#228;ums des Deutschlandfunks senden wir im Januar in der \u201eLesezeit\u201d historische Aufnahmen aus unserem Archiv. Nach Marie Luise Kaschnitz in der vergangenen Woche folgt nun mit Theodor W. Adorno (1903-1969) einer der bedeutendsten Philosophen und Soziologen des 20. Jahrhunderts. Am 25. Mai 1969 hat Theodor W. Adorno einen Vortrag f&#252;r den Deutschlandfunk gehalten. Das Thema: der Zusammenhang von Hobby, Freizeit und Kulturindustrie. &#220;berschrieben war der Vortrag mit \u201eFreizeit \u2013 Zeit der Freiheit?\u201c. Adorno f&#252;hrt darin unter anderem aus, dass f&#252;r ihn das Lesen genauso wie das Musikh&#246;ren und Musikmachen integraler Bestandteil seines Lebens sei. Davon lediglich als \u201eHobby\u201c zu sprechen, so Adorno, w&#252;rde Hohn gleichkommen.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Sonic Wilderness Spezial \u2013 Favoriten 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Kriest, Thomas Loewner und Julia Neupert. Sonic Wilderness \u2013 diese Sendereihe unternimmt regelm&#228;&#223;ig Streifz&#252;ge durch die Randgebiete des Jazz: Improv, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock \u2013 hier kommen Neuver&#246;ffentlichungen und Entdeckungen zu Geh&#246;r. In einer Spezialausgabe pr&#228;sentieren wir nun am Anfang des neuen Jahres unsere wilden Lieblinge aus den vergangenen zw&#246;lf Monaten.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Get Together \u2013 die neue Lust am Kollektiv<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Oregon<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Wolf Kampmann. 50j&#228;hriges Bestehen der Band Oregon \u2013 mit einem Interview mit Paul McCandless<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen: Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc92279076\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc92279076\"><\/a>do \u2013 13.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Das physikalische Experiment als Kompositionsmodell \u2013 Der amerikanische Komponist Alvin Lucier (1931 \u2013 2021)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sabine Sanio. Stets haben physikalische Experimente als Inspirationsquellen und als &#228;sthetische Modelle f&#252;r seine Kompositionen gedient, und nicht selten stellten Luciers Kompositionen selbst so etwas wie physikalische Versuchsanordnungen dar.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Fred M. Bauersachs<\/strong>: \u201eTretet ein durch dieses Tor, um den Herrn anzubeten\u201c, op. 34 (Gerda Bauersachs, Sopran; Ulrich Re&#223;, Tenor; Karl Maureen, Orgel; Orchester des Leopold-Mozart-Konservatorium Augsburgs: Klaus Volk); <strong>Hans Melchior Brugk<\/strong>: \u201eDeutsches Te Deum\u201c (Ruth Falcon, Sopran; Hannelore Fahlbusch-Wald, Alt; Ludwig Baumann, Bariton; Symphonieorchester Kurt Graunke: Wilfried Koch); <strong>Dorothee Eberhardt<\/strong>: \u201eSteps I-V\u201c (Srten Krsti&#196;?, Violine; Peter W&#246;pke, Violoncello); <strong>Ernst Fiernbork<\/strong>: Musik f&#252;r Oboe und Streichquartett (Kurt Kalmus, Oboe; Volker Lottermoser, Matthias Simons, Violine; Jean Rieber, Viola; Sebastian Ladwig, Violoncello); <strong>Harald Genzmer<\/strong>: Klavierkonzert Nr. 2 (Oliver Triendl, Klavier; Bamberger Symphoniker: Werner Andreas Albert)<\/p>\n<p>14:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Das Sun-Mi Hong Quintet im April 2021 in Bremen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazzschlagzeugerin Sun-Mi Hong wurde in Incheon, S&#252;dkorea, geboren und ist dort auch aufgewachsen. Mittlerweile lebt sie seit beinahe einem Jahrzehnt in Amsterdam, und Hong hat sich dank erdiger Grooves und charakteristischer, virtuoser Drum-Fills, die stets kontrolliert und elegant bleiben, einen festen Platz in der niederl&#228;ndischen Jazzszene erspielt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihr 2017 erschienenes Deb&#252;talbum \u201eThe First Page\u201c, das ausschlie&#223;lich aus Eigenkompositionen besteht, besticht durch seine dramatische Dynamik, vom sensiblen Minimalismus bis hin zu treibenden Rhythmen. Sun-Mi Hongs Musik balanciert zwischen Jazz und impressionistischen Einfl&#252;ssen und l&#228;sst auch die koreanische Tradition nicht au&#223;er Acht. Eine Art Zusammenschau ihrer Talente als Bandleaderin, Komponistin und Schlagzeugerin war das Konzert, das sie mit ihren Kollegen Nicol\u00f2 Ricci am Tenorsaxofon, Alistair Payne an der Trompete, Chaerin Im am Klavier und Alessandro Fongaro am Kontrabass am 29. April 2021 in der &#214;VB-Arena in Bremen gab, sehr zur Begeisterung des Publikums. Sun-Mi Hong erweiterte an diesem Abend ihr Schlagzeugset auch um eine Buk, die zweifellige Fasstrommel der traditionellen Musik Koreas.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Tous les soirs \u00e0 l\u2019Alcazar \u2013 Die Music-Halls in Paris<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Josephine Baker und Maurice Chevalier \u2013 der am 1. Januar 1972, also vor 50 Jahren, starb \u2013 bis zu den gro&#223;en Auteurs-Compositeurs-Interpr\u00e8tes, den Dichters&#228;ngern der 50er- und 60er-Jahre: Der Weg f&#252;r die Stars des franz&#246;sischen Chansons, die \u201eVedettes\u201c, f&#252;hrte nur &#252;ber die B&#252;hne. Genauer: &#220;ber eine der zahlreichen \u201eMusic-halls\u201c in Paris. Variet\u00e9s wie das \u201eFolies Berg\u00e8re\u201c oder das \u201eMoulin Rouge\u201c sind als Touristenattraktion noch ein letzter, schwacher Widerschein dieser Epoche, die mit dem aufkommenden Medien-Zeitalter unterging: Rund 30 Music-halls gab es bis in die 1960er-Jahre in der franz&#246;sischen Hauptstadt. Namen wie \u201eAlhambra\u201c, \u201eA.B.C.\u201c, \u201eBobino\u201c, \u201eCasino de Paris\u201c oder \u201eOlympia\u201c versprachen hinter pr&#228;chtigen Fassaden einen bunten Unterhaltungsmix, in dem Feuerschlucker und Jongleure genauso ihren Platz hatten wie Jazz und die ber&#252;hmten \u201eGirls\u201c. Das zentrale Element der Music-Hall-Programme war jedoch das Chanson \u2013 und seine Stars. BR-KLASSIK unternimmt in dieser KlassikPlus-Sendung aus Anlass des 50. Todestags von Maurice Chevalier einen Bummel durch die Etablissements der Capitale und durch die Jahrzehnte. Eine Sendung von Marco V&#246;r&#246;s<\/p>\n<p>20:00 bis 21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>\u201eIm Anf&#228;nglichen l&#228;uft keine Spur\u2026\u201c \u2013 Musik von Franz Martin Olbrisch und Helmut Lachenmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sein Weg zum Komponisten war \u201ekafkaesk\u201c. Zuerst machte der seit 2008 an der Dresdner Hochschule f&#252;r Musik \u201eCarl Maria von Weber\u201c lehrende Franz Martin Olbrisch (* 1952) eine Ausbildung zum Landvermesser. Dann folgte das Kompositionsstudium an der Hochschule der K&#252;nste in West-Berlin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Franz Martin Olbrisch<\/strong>: \u201eCraquel\u00e9\u201c f&#252;r gro&#223;es Orchester (2010) \u2013 hr-Sinfonieorchester, Leitung: Roland Kluttig; (Aufnahme: Frankfurt, hr-Sendesaal, 22. Oktober 2010) | <strong>Franz Martin Olbrisch<\/strong>: \u201eGrain\u201c f&#252;r gro&#223;es Orchester (2005) \u2013 hr-Sinfonieorchester, Leitung: Sian Edwards; (Aufnahme: Frankfurt, hr-Sendesaal, 13. Mai 2007) | <strong>Franz Martin Olbrisch<\/strong>: \u201e\u201efluido\u201c (2015). Elektroakustische Komposition <strong>| Helmut Lachenmann<\/strong>: \u201eTableau\u201c (St&#252;ck f&#252;r Orchester) (1988\/89); Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbr&#252;cken; Leitung: Hans Zender. (Aufnahme: Saarbr&#252;cken, SR-Musikstudio 05. Oktober 1989) <strong>| Franz Martin Olbrisch<\/strong>: \u201ecoupures de temps\u2026\u201c f&#252;r Fl&#246;te, Violine, Viola, Violoncello, Schlagzeug und Live-Elektronik (2009\/10). Studio for New Music Ensemble Moscow; Live-Elektronik: Franz Martin Olbrisch; Leitung: Vladimir Gorlinsky<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Kunstverst&#228;ndnis von Franz Martin Olbrisch (1952 in M&#252;lheim an der Ruhr geboren und seit Studienzeiten in Berlin lebend) beruht auf Kommunikation. Deshalb und wegen der Neugierde an k&#252;nstlerischen, die Musik erweiternden Ausdrucksm&#246;glichkeiten finden sich in seinem Oeuvre viele multimediale und bildstarke Klanginstallationen. Zugleich hat der bekennende &#196;sthetik-Elektroniker etliche Orchesterwerke geschaffen; zwei davon \u2013 \u201ecraquel\u00e9\u201c (2010) und \u201eGrain\u201c (2005) \u2013 hat das hr-Sinfonieorchester (ur-)aufgef&#252;hrt. Weitere Ensemblewerke, darunter \u201ecroupier de temps\u2026\u201c (2009\/10), sind auf Anregungen international renommierter Spitzenformationen der neuen Musik entstanden. Andere St&#252;cke wie die elektroakustische Miniatur \u201efluido\u201c (2015) realisierte Olbrisch f&#252;r ganz spezielle Anl&#228;sse, etwa zum 80. Geburtstag des von ihm &#252;beraus gesch&#228;tzten Kollegen Helmut Lachenmann, dessen Orchesterwerk \u201eTableau\u201c (1988\/89) ebenfalls in diesem hr2-Konzertsaal zu h&#246;ren sein wird.<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: Engel in Neuer Musik (2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Caspar Johannes Walter<\/strong>: Angelorum Psalat | <strong>Olivier Messiaen<\/strong>: Visions de l\u2019 amen (Ausschnitt) | <strong>Theo Brandm&#252;ller<\/strong>: Drei Engel f&#252;r Scelsi | <strong>Isang Yun<\/strong>: Engel in Flammen | <strong>Klaus Huber<\/strong>: Des Engels Anredung an die Seele | <strong>Claas Willeke<\/strong>: Ruhender Engel<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Neue Produktion des Ensemble Aventure (1\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Eres Holz<\/strong>: touching universes and ends (Ureinspielung) \u2013 Schakalkopf | <strong>Volker Heyn<\/strong>: Mashyhn (Ureinspielung) | <strong>Juan Allende-Blin<\/strong>: Douleurs diss\u00e9min\u00e9es (Ureinspielung) <strong>| Johannes Boris Borowski<\/strong>: Ach (Ureinspielung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Begegnung zweier Generationen findet in dieser Produktion des Freiburger Ensemble Aventure statt. Neben neuen Werken der \u201eAltmeister\u201c Juan Allende-Blin und Volker Heyn sind aktuelle St&#252;cke der j&#252;ngeren Komponistengeneration zu h&#246;ren. Der Chilene Allende-Blin hat sich das Entdecken von Unbekanntem zur Lebensaufgabe gemacht. Volker Heyn ist ein kompromissloser Autodidakt, der die K&#246;rperlichkeit des Rock in die komponierte Musik eingebracht hat. Sein neues St&#252;ck steht neben der handwerklich perfektionierten Versenkung in die Ensemblemusik von Eres Holz und Johannes Boris Borowski. (Teil 2, Donnerstag, 20. Januar 2022, 21.05 Uhr)<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik | \u201eEt&#252;den f&#252;r Schere\u201c und \u201eWiener Werkel\u201c \u2013 Der Komponist Dieter Kaufmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das ebenso vielseitige wie umfangreiche, sozial und humanit&#228;r h&#246;chst engagierte Werk des Komponisten Dieter Kaufmann ist gepr&#228;gt von sonor-szenischen Experimenten und elektroakustischen Welt-Verdichtungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 1941 in K&#228;rnten geborene Dieter Kaufmann studierte in Wien bei Karl Schiske und Gottfried von Einem, sowie in Paris bei Olivier Messiaen, Ren\u00e9 Leibowitz und Pierre Schaeffer. Der Klangaktivist Kaufmann, den es in Deutschland noch zu entdecken gilt, geh&#246;rt zu den Pionieren der elektronischen Musik &#214;sterreichs, der &#252;berdies als Essayist, Hochschullehrer und Initiator unz&#228;hliger Kultur-Politik-Aktionen viele Spuren in die &#246;sterreichische Musiklandschaft der letzten f&#252;nfzig Jahre gezeichnet hat.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Freispiel: Schwerpunkt: So ein Braver! Mein geliebtes Haustier \u2013 Hundelebensberatung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Tom Heithoff. Komposition und Regie: der Autor. Mit: Dominik Stein, Lorenz Eberle, Christine Winkelvoss, Helmut Winkelvoss, Tom Heithoff. Produktion: Autorenproduktion 2009. L&#228;nge: 49\u201929<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diesseits und jenseits des Schreibtisches sitzen sie, die armen Hunde. Ein Hartz-IV-Empf&#228;nger (der arme Hund) bekommt von seinem Fallmanager (auch das ein armer Hund) als Eingliederungsma&#223;nahme einen K&#246;ter aufgedr&#252;ckt. Leider hasst er die Viecher.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Man h&#228;tte ja l&#228;ngst darauf kommen k&#246;nnen: Ein Haustier kann einem lebensunt&#252;chtigen Langzeitarbeitslosen zu einem strukturierten Alltag verhelfen! Das neue Programm soll f&#252;r den Hartz-IV-Empf&#228;nger Nr. 137569 die letzte Chance sein, denn nach gut zehn Jahren ohne Arbeit hat er es in hinhaltendem Widerstand gegen Ma&#223;nahmen zu einer gewissen Meisterschaft gebracht. Jetzt sitzen Fallmanager und Hartz-IVler an ihren angestammten Enden des Beh&#246;rdenschreibtisches zusammen: \u201eZwei arme Hunde, die miteinander auskommen m&#252;ssen.\u201c Der Mitarbeiter vom Arbeitsamt muss die absurde Ma&#223;nahme rechtfertigen. Ein Hundepsychologe und eine Tierheimberaterin geben flankierende Ausk&#252;nfte zum Thema. Und es wird klar: Unser Hundeleben wird erst durch die richtige Beratung richtig schlecht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tom Heithoff, geboren 1964 in Kiel, ist H&#246;rspielmacher. Er studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Theater- und Filmwissenschaft in Berlin und schrieb f&#252;r Tageszeitungen in den Ressorts Bildung, Wissenschaft und Kultur. Er arbeitet heute als Autor, Regisseur, Musiker und Produzent f&#252;r H&#246;rspiel und Feature, ist au&#223;erdem &#220;bersetzer, Lektor und weiterhin Journalist. Seine kurzen und langen H&#246;rst&#252;cke, die zwischen Sofa, See und K&#252;chentisch entstehen, wurden von Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, ORF und vielen ARD-Anstalten ausgestrahlt. Zuletzt: \u201eStechen, Brennen, Hobeln\u201c (2016), \u201eDer Aufstand\u201c (2017) und \u201eDummrum\u201c (2018, 2. Preis beim 9. Berliner H&#246;rspielfestival). \u201eHundelebensberatung\u201c gewann den Wettbewerb des Leipziger H&#246;rspielsommers 2009 (Kategorie Beste Geschichte).<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: Pionierin mit Taktstock \u2013 Die Dirigentin Sylvia Caduff (*1937)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Klaus Gehrke. Musikerinnen wurden bis in das 20. Jahrhundert hinein vor allem als S&#228;ngerinnen, Pianistinnen oder Harfenistinnen verehrt. Dirigentinnen dagegen galten eher als Kuriosit&#228;ten und durften lange Zeit nur Frauenensembles leiten, w&#228;hrend die gro&#223;en Sinfonieorchester in den H&#228;nden der m&#228;nnlichen Pultstars blieben. Zwei von ihnen, Herbert von Karajan und Rafael Kubel\u00edk, f&#246;rderten hingegen ma&#223;geblich die Karriere der Schweizerin Sylvia Caduff. Am 7. Januar 1937 in Chur geboren, gilt sie als Pionierin unter den Dirigentinnen. Als erste Frau gewann Sylvia Caduff 1966 den internationalen Dimitri Mitropoulos Dirigentenwettbewerb und leitete zw&#246;lf Jahre sp&#228;ter erstmals die Berliner Philharmoniker. Am 7. Januar j&#228;hrte sich ihr Geburtstag zum 85. Mal.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Geheimnisvolle Tiefsee. deepseafishK: Judith Unterpertinger, Manon-Liu Winter und Katharina Klement sind: deepseafishK <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen der Jeunesse-Reihe \u201efast foreward\u201c trafen vergangenes Jahr mit Judith Unterpertinger, Manon-Liu Winter und Katharina Klement gleich drei K&#252;nstlerinnen aufeinander, die nicht nur als Pianistinnen, Komponistinnen wie Improvisatorinnen eigene Wege beschreiten, sondern seit vielen Jahren im Trio deepseafishK zusammenarbeiten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Name der Formation ist zwar zuf&#228;llig entstanden, Assoziationen an Unterwasserkl&#228;nge sind aber erlaubt. Es ist ein Spiel gegen jede Gebrauchsanweisung und eine Klangforschung, die verzaubert, denn musiziert wird auf horizontalen Streichinstrumenten \u2013 u.a. im Klavierinnenraum, auf Clavichord oder Zither. Vier Konzeptimprovisationen haben die K&#252;nstlerinnen f&#252;r diesen Jeunesse-Abend im Gro&#223;en Sendesaal des Wiener Radiokulturhaus vorbereitet, erg&#228;nzt wird die Live-Performance mit aktuellen CD-Einspielungen der drei K&#252;nstlerinnen. Gestaltung: Andreas Maurer<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Verschiedene Interpretationen der Kompositionen &#252;ber \u201eRuby My Dear\u201c von Thelonious Monk. Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Lady Liberty #10: Trompeterin und Pionierin Ingrid Jensen<\/strong><\/p>\n<h2><a name=\"_Toc92279077\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc92279077\"><\/a>fr \u2013 14.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: [s\u0259minal] \u2013 Von Fr\u00e9d\u00e9ric Acquaviva. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stimme: ORLAN, Lor\u00e9 Lixenberg, Joan La Barbara, Wills Morgan. Produktion: Autorenproduktion f&#252;r Deutschlandfunk Kultur 2021. L&#228;nge: 54\u201930. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sterne explodieren, Kometen schlagen ein, Eiszeiten kommen und gehen, allm&#228;hlich stirbt das Leben aus. Mit einzelnen T&#246;nen von 100 Musikerinnen und Musikern komponiert Fr\u00e9d\u00e9ric Acquaviva ein H&#246;rst&#252;ck &#252;ber den Weltuntergang.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In zehntausend Jahren explodiert ein Roter &#220;berriese. Es kommt zur Supernova. Sollte der innere Erdkern weiterhin um einen Millimeter j&#228;hrlich wachsen, wird sich der &#228;u&#223;ere Erdkern in 2,3 Milliarden Jahren verh&#228;rten. Das Magnetfeld der Erde erlischt. In 10 hoch 10 hoch 76 Jahren schlie&#223;lich verschwindet die gesamte Materie in einem Schwarzen Loch.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Performerin ORLAN rezitiert eine lange Liste des Unausweichlichen. Den Soundtrack dazu liefern mehr als 100 Mitglieder des spontan gegr&#252;ndeten Poly.Trans.Meta.Orchestra (P.T.M.O). Sie spenden jeweils einen Ton aus ihrem Instrument f&#252;r eine Sinfonie der Apokalypsen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Fr\u00e9d\u00e9ric Acquaviva, geboren 1967, lebt als autodidaktischer Komponist und Experimentalmusiker zwischen Paris, Berlin und London. Seit 1990 arbeitet er mit Stimme, Elektronik, Film, Text, Klangk&#246;rper und verschiedenen Instrumenten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">K&#252;nstlerische Kooperationen unter anderem mit Isidore Isou, Pierre Guyotat, Henri Chopin, Dorothy Iannone, Joan La Barbara und Lor\u00e9 Lixenberg. F&#252;r sein Werk \u201eAntipodes\u201c erhielt er 2020 den Karl-Sczuka-Preis.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Das Jahr der Zauberfl&#246;te<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im M&#228;rz 2020 entdeckt meine knapp dreij&#228;hrige Tochter die Zauberfl&#246;te \u2013 ein Ereignis, das bald alles &#252;berstrahlt. Die Pandemie, den Lockdown und auch die Sarkoidose \u2013 eine merkw&#252;rdige chronische Lungenkrankheit, die bei mir in diesen Wochen diagnostiziert wird. In Zeiten des Homeoffice wird die Zauberfl&#246;te zum omnipr&#228;senten Familien-Event und die Wohnung zur B&#252;hne f&#252;r eine Auff&#252;hrung, die niemals endet. Doch es stehen auch immer mehr Fragen im Raum: Was f&#252;r eine Kultur- oder Naturgewalt entfaltet sich hier eigentlich? Was hat die Zauberfl&#246;te mit uns zu tun und was fangen wir heute mit ihren weniger zeitlosen Passagen und Inhalten an? In welcher Welt wollen wir leben, wenn der Tag die Nacht besiegt? Eine Sendung von Lars Meyer<\/p>\n<p>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>K&#252;nstlerische Opposition in Belarus \u2013 Ein Chor auf der Flucht<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Roman Schell. Produktion: Deutschlandfunk 2022. Nach jedem Auftritt des \u201eFreien Chors\u201c in Belarus drohen Festnahmen und Hausdurchsuchungen. Deswegen sind die S&#228;ngerinnen und S&#228;nger des Protestchors ins polnische Exil geflohen und touren aktuell durch Westeuropa, um Aufmerksamkeit f&#252;r ihre Situation zu schaffen. Der Chor ist w&#228;hrend der Stra&#223;enproteste vor einem Jahr in Minsk gegr&#252;ndet worden. Spontan veranstalteten Hunderte Menschen musikalische Flashmobs und Konzerte in Minsker Innenh&#246;fen gegen Polizeigewalt, Wahlbetrug und Diktatur. Sie kannten sich nicht pers&#246;nlich, organisierten sich &#252;ber die sozialen Netzwerke, probten im Untergrund, zeichneten ihre Konzerte und Musikvideos an geheimen Orten auf. Der Chor singt patriotische Lieder belarussischer Komponisten aus dem 21. und 20. Jahrhundert. Es geht um Heimatliebe und um Freiheit \u2013 ein Dorn in den Augen des Regimes. Aber die Aufmerksamkeit in Europa ist nicht so gro&#223; wie erhofft. Es drohen finanzielle Engp&#228;sse und die Frage, wie es f&#252;r die S&#228;ngerinnen und S&#228;nger in Zukunft weitergehen soll. Reporter Roman Schell hat sie w&#228;hrend der gesamten Zeit in Belarus und Europa begleitet.<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Matsutake \u2013 Ein Pilz im Anthropoz&#228;n<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Jean-Claude Kuner. Regie: der Autor. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021. Wenn der in Japan begehrte Matsutakepilz im Herbst zum kostbaren Geschenk wird, hat er einen bewegten Weg hinter sich. Den nicht kultivierbaren Pilz gibt es nur in der Wildnis. In Japan ist er Mangelware und deshalb auf Importe angewiesen. In den W&#228;ldern Oregons ist so ein Wirtschaftszweig mit exorbitanter Wertsteigerung entstanden. Einmal von den USA nach Japan exportiert, kostet der Pilz dort schnell das vierzigfache und mehr. Der US-amerikanischen Anthropologin Anna Tsing Lowenhaupt dient der Pilz in ihrem Buch Der Pilz am Ende der Welt als geeignetes Objekt f&#252;r ihre Kritik am Kapitalismus und dem Zeitalter des Anthropoz&#228;n mit seiner von Menschen gemachten zerst&#246;rerischer Ausbeutung der Natur. Dennoch entdeckt Tsing in den &#246;kologischen Ruinen auch Chancen und L&#246;sungen und stellt die Frage: Wir k&#246;nnten wir leben in den Tr&#252;mmern des Kapitalismus?<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Ein Traum von Freiheit \u2013 Die Musik der Sinti und Roma und ihr Einfluss auf die Musikgeschichte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Evertz. Die musikalische Entwicklung wird seit dem 18. Jahrhundert immer st&#228;rker durch einen umfassenden Kulturaustausch gepr&#228;gt. K&#252;nstler reisen, nehmen Impulse auf, geben Ideen weiter. Keine Bev&#246;lkerungsgruppe trieb diese Wechselwirkung mehr voran als die Sinti und Roma. Sie reisen und musizieren viel und sie beeinflussten dadurch gro&#223;e Teile der klassischen Musikkultur und der Unterhaltungsmusik. Die Sinti und Roma brachten Schmelz, Virtuosit&#228;t und Improvisation in die etablierte Klassikszene. Was f&#252;r ein Gl&#252;cksfall in der Geschichte der Musik.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Spielr&#228;ume-Nachtausgabe<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: BR Jazzclub \u2013 Im warmen Bad der neuen T&#246;ne<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Trio \u201eDeadeye\u201c mit Gitarrist Reinier Baas, Hammondorganist Kit Downes und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel. Aufnahme vom 12. Oktober 2021 bei \u201eJazz+\u201c in der M&#252;nchner Seidlvilla. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open: Diskurs: Krautrockmuseum [01] Der Urknall \u2013 London 1968<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dies wird kein Lexikon, hier wird es keine abgeschlossenen Sammelgebiete geben. Hier geht es um Herzensangelegenheiten. Um Musik und Musiker, die innerhalb k&#252;rzester Zeit die Musikgeschichte umgekrempelt haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eKrautrock\u201c ist nur ein Platzhalter f&#252;r all die vielen anderen Bezeichnungen \u2013 Progressiv Rock; Avant-Rock, Art-Rock etc \u2013 kein Begriff trifft es wirklich. Es geht auch nicht um einen Stil \u2013 es geht um ein Ph&#228;nomen. Und dem wollen wir uns auf verschiedensten Wegen n&#228;hern. Seien es Betrachtungen &#252;ber die Beziehungskisten der Bands, ihre Hooochzeiten, ihre dramatischen Streitereien oder tragischen Verluste&#8230; Sei es die Frage, wovon sich die Bands &#252;berhaupt ern&#228;hrten. Aber auch &#252;ber die Rollenverteilung auf der B&#252;hne: das Frontschwein, die Rhythmusknechte \u2013 doch geht das Klischee auch immer h&#252;bsch auf? Da sind da noch die unsterblichen Gitarren-Soli, die Schlagzeuggewitter, die Synthesizer-Eskapaden. Und nicht zu vergessen, die Lyrics; und die zum Tr&#228;umen einladende Albengestaltung; die fernen Welten; die multidimensionalen Phantasien \u2013 undundund.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Episode Eins wird uns ein besonderes Ph&#228;nomen besch&#228;ftigen: der Urknall (des Prog-Rock). Wie konnte es innerhalb so kurzer Zeit (1968) auf so beschr&#228;nktem Raum (London) zu so starken musikalischen Eruptionen kommen? Ein R&#228;tsel.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Gespr&#228;ch mit Florian Zwi&#223;ler werden wir versuchen, dem Ph&#228;nomen auf die Spur zu kommen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Pink Floyd<\/strong>: Interstellar Overdrive | <strong>Deep Purple<\/strong>: Concerto for Group and Orchestra | <strong>Jethro Tull<\/strong>: Song for Jeffrey | <strong>Pink Floyd<\/strong>: See Emily play | <strong>Genesis<\/strong>: Where the sour turns to sweet | <strong>Van der Graaf Generator<\/strong>: The Emperor in his War-Room. Im Gespr&#228;ch: Florian Zwi&#223;ler<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201ePoemas On Guitar\u201c \u2013 der brasilianische Gitarrist und Bossa Nova-Miterfinder Baden Powell<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc92279078\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc92279078\"><\/a>sa \u2013 15.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Stunde 1 Labor: \u201eNo Angels\u201c im klassischen Hollywood: Humor, Glamour und Feminismus (2\/3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Carole Lombard. Die Screwball-K&#246;nigin. Von Patrick Wellinski und Andr\u00e9 Mumot. Teil 3 am 23.01.2022. Zu Beginn des Tonfilms haben sie das Star-System der Hollywood-Studios ebenso herausgefordert wie die konventionellen Geschlechterrollen. Die Berlinale 2022 ehrt in ihrer gro&#223;en \u201eNo Angels\u201c-Retrospektive drei schillernde Protagonistinnen des klassischen US-amerikanischen Kom&#246;dienkinos: Mae West, die mit unverbl&#252;mter sexueller Unabh&#228;ngigkeit zur Skandal-Performerin und Sch&#246;pferin ihres eigenen Mythos\u2019 wurde. Carole Lombard, die mit Anmut und bei&#223;endem, respektlosen Witz vom Stummfilm-Starlet zur erfolgreichsten Darstellerin der Screwball-Comedy avancierte. Und Rosalind Russell, die mit Durchsetzungsverm&#246;gen und unvergleichlicher Schlagfertigkeit die selbstbewusste Karriere-Frau zur aufregenden Identifikationsfigur gemacht hat. Jeder der drei faszinierenden Ikonen widmen wir in \u201eStunde 1 \u2013 Labor\u201c ein eigenes Portr&#228;t, blicken auf ihre au&#223;ergew&#246;hnlichen Biographien, ihre K&#228;mpfe und Triumphe, analysieren ihre Rollen, ihren unvergleichlichen Stil, ihre Auseinandersetzungen mit dem m&#228;nnlich dominierten Studiosystem und den Einfluss, den sie bis heute auf die Kunst der Filmkom&#246;die haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im zweiten Teil dreht sich alles um Carole Lombard \u2013 die auch deshalb zur Legende wurde, weil sie bereits mit 33 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Mit Ehemann Clark Gable bildete sie das popul&#228;rste Power-Couple des klassischen Hollywoods und beeindruckte die M&#228;chtigen der Traumfabrik nicht nur durch Anmut und Star-Appeal, sondern auch durch herzhaftes Fluchen, ausgefallene Dinner-Partys und k&#228;mpferisches Selbstbewusstsein. Der Weg nach ganz oben war steinig f&#252;r Carole Lombard, nachdem sie schon als Teenager f&#252;r den Stummfilm entdeckt worden war und immer wieder schwere R&#252;ckschl&#228;ge hinnehmen musste. Wir schauen uns an, wie sie sich im gnadenlosen Popularit&#228;tswettbewerb des Studiosystems schlie&#223;lich doch noch durchgesetzt hat und zur unangefochtenen K&#246;nigin der atemlos wilden 30er-Jahre-Kom&#246;dien geworden ist \u2013 mit Intelligenz, Kampfbereitschaft und der F&#228;higkeit, sich nicht von den M&#228;nnern Hollywoods in den Schatten stellen zu lassen. Nicht einmal von Clark Gable.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Das Jahr der Zauberfl&#246;te<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im M&#228;rz 2020 entdeckt meine knapp dreij&#228;hrige Tochter die Zauberfl&#246;te \u2013 ein Ereignis, das bald alles &#252;berstrahlt. Die Pandemie, den Lockdown und auch die Sarkoidose \u2013 eine merkw&#252;rdige chronische Lungenkrankheit, die bei mir in diesen Wochen diagnostiziert wird. In Zeiten des Homeoffice wird die Zauberfl&#246;te zum omnipr&#228;senten Familien-Event und die Wohnung zur B&#252;hne f&#252;r eine Auff&#252;hrung, die niemals endet. Doch es stehen auch immer mehr Fragen im Raum: Was f&#252;r eine Kultur- oder Naturgewalt entfaltet sich hier eigentlich? Was hat die Zauberfl&#246;te mit uns zu tun und was fangen wir heute mit ihren weniger zeitlosen Passagen und Inhalten an? In welcher Welt wollen wir leben, wenn der Tag die Nacht besiegt? Eine Sendung von Lars Meyer<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: LUFT. Ein Weltersch&#246;pfungsrequiem \u2013 Von Barbara Eisenmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: die Autorin und Frieder Butzmann. Mit: Almut Zilcher, Torsten F&#246;ste, Astrid Meyerfeldt, Bernd Moss, Hannah M&#252;ller, Sebastian Urzendowsky, Britta-Ann Flechsenhar, Felix Hermann, Daniel Mattar, Jacobien Vlasman. Komposition: Frieder Butzmann. Ton: Frieder Butzmann. Produktion: SWR\/Deutschlandfunk Kultur 2021. L&#228;nge: 47\u201952<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Multiple globale Krisen erzeugen Trauer, Wut und Ersch&#246;pfung. Ein Feature-Oratorium greift diese Affekte auf. Theorietexte, Aktivismustexte, Twittertexte verdichten sich zum Requiem. Am Ende steht die Suche nach neuen Utopien.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Klimakrise, Gesundheitskrise, Hungerkrise, Migrationskrise, Rohstoffkrise, Schuldenkrise, Demokratiekrise, Wohnungskrise, Wirtschaftskrise, Sauerstoffkrise \u2026 &#220;berall multiplizieren sich die Krisen \u2212 und Ersch&#246;pfung macht sich breit. Die Form des Requiems eignet sich zur Bearbeitung von Krisenerfahrungen: Trauermusik als gemeinsame Besinnung auf Verlorengegangenes, Verarbeitung von Wut auf zerst&#246;rerische Lebensverh&#228;ltnisse und die Bekr&#228;ftigung eines zuk&#252;nftigen Lebens. Ein polyphones Subjekt aus sprechenden und singenden Stimmen blendet Vergangenheit und Gegenwart des Kapitalismus und seiner Krisen ineinander und benutzt daf&#252;r Textmaterial wie zeitgen&#246;ssische politische Theorie und Slogans, Hashtags, Lyrics politischer Bewegungen. Der erste Teil (Requiem aeternam) handelt vom Schmerz &#252;ber die Verluste, der zweite (Dies irae) von der Wut auf die Zerst&#246;rungen und der dritte (Lux aeterna) von der Sehnsucht nach einer anderen Welt. Das Requiem wird hier im Sinne einer Versuchsanordnung begriffen: Kann die kollektive Trauer das Gef&#252;hl einer gemeinsamen Utopie erzeugen?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Barbara Eisenmann, geboren 1960, studierte Hispanistik und promovierte in Germanistik, lebt als Radioautorin und Regisseurin in Berlin. F&#252;r Deutschlandradio u.a.: \u201eDas Syndikat der migrantischen Stra&#223;enh&#228;ndler\u201c (Deutschlandfunk\/SWR 2017) und \u201eSimpel. Transparent. Standardisiert\u201c (SWR\/Deutschlandfunk 2017). Zuletzt: \u201eDas Huhn. Im Parlament der Dinge\u201c (Deutschlandfunk\/SWR 2020). Mehrere ihrer zahlreichen H&#246;rst&#252;cke entstanden in Zusammenarbeit mit Frieder Butzmann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Frieder Butzmann, 1954 in Konstanz geboren, Komponist, Musiker, Autor und Vortragsreisender, H&#246;rspielautor, Performancek&#252;nstler. Verdingt sich weltweit als \u201eCrachmacheur\u201c. Auftritte im Kreuzberger SO 36, Museum of Modern Art in New York, in Paris, Rotterdam, Kopenhagen. Seit den 1980er Jahren zahlreiche Arbeiten f&#252;r das Radio z.B.: \u201eDas Pfeifen im Walde\u201c (mit Thomas Kapielski, DLR Berlin 1997), \u201eDas Spunkkrachlexikon\u201c (DLR Berlin 2001), \u201eAlethes Soundbeams\u201c (Autorenproduktion f&#252;r DKultur 2006), \u201ejuHrop \u2013 Klingonische Oper\u201c (DKultur 2009), \u201eBurtts Family Combo\u201c (DKultur 2012) und verschiedene \u201eWurfsendung\u201c-Serien, z.B. \u201eExoplanet. Muster m&#246;glicher Welten\u201c (Autorenproduktion f&#252;r DKultur 2016). Zuletzt: \u201eLet\u2019s do the Stumpfkonsonanz\u201c (Deutschlandfunk Kultur 2018).<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: KAMA Kollektiv &amp; Heidi Bayer\u2019s \u2018Virtual Leak\u2019 | jazzahead!, Bremen, April\/Mai 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J&#252;rgen Schwab. KAMA Kollektiv \u2013 | Kirsi-Marja Harju, tp, effects, voc | Chaerin Im, p | Jonathan Nagel, db, effects | Yoad Korach, dr | \/\/\/ Heidi Bayer\u2019s \u2018Virtual Leak\u2019 | Heidi Bayer, tp, flh | Johannes Ludwig, as | Lisa Wulff, db | Karl Degenhardt, dr |<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert live: Musik der Zeit [4] Zoom<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Musik ist viel &#228;lter als der Film, aber so manche Impulse verdankt sie der Erfindung des Kinos. Zoom und Zeitlupe, extravagante Schnitte, Schwenks und Blenden, Kamerafahrten, Nahaufnahmen oder Cinemaskope-Effekte \u2013 all das funktioniert auch in der Tonkunst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beim Transfer entsteht aber auch Neues wie die Stroboskopkl&#228;nge, die Iannis Xenakis f&#252;r 16 Bl&#228;ser entwirft. Im neuen Saxophonkonzert von Peter E&#246;tv&#246;s, der dem WDR seit &#252;ber 50 Jahren eng verbunden ist, wird das Ohr wie von einer Kamera gelenkt, auf Landschaften und Details.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom Au&#223;en und Innen handeln die St&#252;cke der beiden Komponistinnen. Lisa Streich konzentriert sich ganz auf Streichinstrumente, die sie als \u201eHaut des Orchesters\u201c sieht. Als \u201e&#228;u&#223;erste Schicht eines Korpus\u201c, die das darunter liegende sch&#252;tzt, aber auch verdeckt. Ihre argentinische Kollegin Natalia Solomonoff reflektiert \u201edas Gef&#252;hl der Unsicherheit und Spannung\u201c, wie sie es in ihrer Heimat Tag f&#252;r Tag erlebt. Sie gestaltet ihr kurzes St&#252;ck als \u201eAufl&#246;sungsprozess\u201c, in dem alles \u201eauf dem Kopf zu stehen\u201c scheint.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Iannis Xenakis<\/strong>: Akrata f&#252;r 16 Bl&#228;ser | <strong>Peter E&#246;tv&#246;s<\/strong>: Focus f&#252;r Saxofon und Kammerorchester, Kompositionsauftrag des WDR, des Kammerorchesters Basel, der Stavanger Symphony und des Orchestre National de Lille, Urauff&#252;hrung | <strong>Graciela Paraskeva\u00eddis<\/strong>: magma VII f&#252;r 14 Blasinstrumente | Lisa Streich: Mantel f&#252;r Streicher und Schlagzeug | <strong>Natalia Solomonoff<\/strong>: Incierto suelo cielo f&#252;r Orchester, Europ&#228;ische Erstauff&#252;hrung. Marcus Weiss, Saxofon; WDR Sinfonieorchester, Leitung Elena Schwarz<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Der sechste Gesang (2\/3) \u2013 Von Ernst Schnabel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Gert Westphal. Mit Mathias Wieman, Will Quadflieg, Ellen Schwiers, Kaspar Br&#252;ninghaus, Ann H&#246;lling, Gisela Zoch, Walter Richter, Trude Tandar, Walter Starz, Peter Esser, J&#252;rgen Goslar, Werner Hinz, Elfriede Kuzmany<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Komposition: <strong>Hans Werner Henze<\/strong>. Ton: Friedrich Wilhelm Schulz. Produktion: SWF\/NWDR 1955. L&#228;nge: 89\u201900. (Teil 3 am 22.1.2022)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">H&#246;rspielklassiker von Ernst Schnabel. Ernst Schnabels \u201eSechster Gesang\u201c erz&#228;hlt die Odyssee neu und auf sehr irdische Weise. Auch die G&#246;tter in seiner Homer-Adaption wirken menschlich, und der Held Odysseus erscheint als vielfach gebrochener Charakter.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G&#246;tter in seiner Homer-Adaption wirken menschlich, und der Held Odysseus erscheint als vielfach gebrochener Charakter. Ernst Schnabels Homer-Adaption ist vor allem der Versuch einer Entheroisierung der \u201eOdyssee\u201c. Wir begegnen Odysseus bei den Ph&#228;aken, der letzten Station des Umhergetriebenen. Schnabel konzipierte das St&#252;ck als \u201eRoman f&#252;r den Funk\u201c, nicht etwa als \u201eMonster-H&#246;rspiel\u201c. So nutzt er epische Partien, Dialoge, Kommentare und dramatische Szenen. In der Regie von Gert Westphal erleben wir Will Quadflieg als modernen Odysseus, der seinem eigenen Mythos begegnet. Die Musik f&#252;r das H&#246;rspiel komponierte Hans Werner Henze.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ernst Schnabel, geboren 1913 in Zittau, war Radiopionier und Schriftsteller. Als 17-J&#228;hriger verlie&#223; er die Schule und fuhr f&#252;nf Jahre mit der Handelsschifffahrt um die Welt. Von 1946 bis 1949 war er Chefdramaturg und von 1951 bis 1955 Intendant des NWDR Hamburg. Von 1962 bis 1965 leitete er zusammen mit Rolf Liebermann das III. Radioprogramm von NDR\/SFB, danach war er bis 1968 Fernsehredakteur in Berlin. Ernst Schnabel lebte bis zu seinem Tod 1986 als freier Schriftsteller in Berlin und ver&#246;ffentlichte zahlreiche Romane, H&#246;rspiele, Drehb&#252;cher und ein Libretto f&#252;r Hans Werner Henze.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Sounds in concert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie ist eine ungemein vielseitige Jazzs&#228;ngerin. Und: Cyrille Aim\u00e9e, Franz&#246;sin aus New York, ist ein wahres Temperamentsb&#252;ndel. Ihr quirliger Auftritt im Rahmen des Musikfestes wurde zum unterhaltsamen Song-Streifzug zwischen Musical-Titeln, eigenen St&#252;cken, Chanson und Latin-Tracks. An ihrer Seite: der junge franz&#246;sische Top-Pianist Thomas Enhco.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Der Vater der Jazzfl&#246;te \u2013 Herausragende Aufnahmen von Herbie Mann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J&#252;rgen Schaal. Weil es in New York ein &#220;berangebot an Cool-Jazz-Saxofonisten gibt, weicht Herbie Mann 1953 auf ein anderes Instrument aus \u2013 und wird zum Vater der Jazzfl&#246;te. Der Klarinettist Tony Scott bescheinigte ihm sp&#228;ter \u201eden w&#228;rmsten Sound aller Fl&#246;tisten\u201c. Nicht nur in Bebop und Cool Jazz mischt Mann mit, auch Afro-Kubanisches, Nah&#246;stliches, Brasilianisches und Beat-Songs adaptiert er f&#252;r die Querfl&#246;te. Er war einer der wichtigsten Pioniere des World-, Soul- und Fusion-Jazz, zeitweise erfolgreich wie ein Popstar: \u201eMein Publikum h&#246;rt nicht mit dem Intellekt, sondern mit dem Gef&#252;hl.\u201c<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Trans-traditionelle Avantgarde \u2013 Reihe Ensemblekulturen (1): Das Ensemble \u025bkst\u0281akt\u0259<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sophie Emilie Beha. Das 2013 gegr&#252;ndete, in Berlin ans&#228;ssige Ensemble Ekstyakte geht ungew&#246;hnliche Wege. Die Mitwirkenden kommen aus China, Indien, Korea, Australien, den USA, Bulgarien und Syrien. Sie vereinen musikalische Genres wie Jazz, Volksmusik, Techno, Blues, aber auch europ&#228;ische Tradition vom Barock bis zur Gegenwart. Alles soll sich zu allem neu in Bezug setzen. Jedes Ensemblemitglied ist gebeten, alles selbst Mitgebrachte zu hinterfragen: das Verst&#228;ndnis von Tonh&#246;hen, Skalen und Rhythmen ebenso wie das Verh&#228;ltnis zum Publikum oder das eigene &#228;sthetische Empfinden. Weil es keine Repertoirest&#252;cke f&#252;r das Ensemble gibt, pr&#228;sentiert es vor allem Kompositionen, die in intensiven Workshop- und Rechercheprozessen aus Ideen und Konzepten gemeinsam entwickelt wurden. Im eigenen Selbstverst&#228;ndnis arbeitet das Ensemble Ekstyakte &#252;ber alle geografischen, historischen, sozialen und ideologischen Ordnungen der Welt hinweg. \u2013 Mit dieser Sendung beginnt eine Sendefolge quer durch das Jahr, die verschiedene, in Europa ans&#228;ssige Ensembles vorstellt und aktuelle Aspekte der Ensemblekultur beleuchtet.<\/p>\n<p>23:00\u00a0 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Camouflage II (2021) Paul Frick und das Ensemble Modern<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. Sonntag, der 22. November 2020: Der Berliner Komponist, Produzent und DJ Paul Frick, Mitglied der bekannten Band \u201eBrandt Brauer Frick\u201c, ist zu Gast im Dachsaal des Ensemble Modern in Frankfurts Schwedlerstra&#223;e.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Akustische Kunst: Blaues Rauschen 2021 #4<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Out of home \u2013 Von Bellchild | noise vs noise \u2013 Von Ozan Tekin | zo-on slows \u2013 Von Echo Ho. Aufnahme vom 1. Oktober 2021 aus dem AmVieh-Theater, Essen<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc92279079\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc92279079\"><\/a>so \u2013 16.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Essay und Diskurs: Working Class \u2013 Das Kapital \u2013 Aktuelle Brisanz der Marxschen Kategorie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Mathias Greffrath. (Wdh. v. 13.11.2016). Globalisierung, Automation, Finanzcrash, Klima, Armutsrevolten, Wachstumsschw&#228;che, Pandemie \u2013 die multiple Krise der Weltwirtschaft, die wir durchleben, nimmt kein Ende. Warnungen &#252;ber die explosiv wachsende Ungleichheit und Mutma&#223;ungen &#252;ber das Ende des Kapitalismus werden schon &#252;berall, auch unter den Eliten der Weltwirtschaftsgipfel, diskutiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es war eines der Hauptwerke des deutschen Philosophen, &#214;konomen und Gesellschaftstheoretikers Karl Marx \u2013 \u201eDas Kapital\u201c. Mitte September 1867 erschien der erste Band beim Hamburger Verleger Otto Meissner in einer Startauflage von 1.000 Exemplaren. Die Welt gibt Anlass und Grund genug, \u201eDas Kapital\u201c noch einmal gr&#252;ndlich zu lesen. Der Publizist Mathias Greffrath kennt das Werk und beschreibt, wie die Marxsche Kategorie des Mehrwerts heute noch politische Brisanz entfalten kann.<\/p>\n<p>14:00 bis 16:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Zwei bis Vier \u2013 Menschen und ihre Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast: Augustin Hadelich, Geiger<\/p>\n<p>19:23 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz; Kontrabass-Ass aus Hellas \u2013 Petros Klampanis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ssirus W. Pakzad. Der Bassist Petros Klampanis wurde auf Zakynthos, einer Insel im Ionischen Meer geboren. Er wuchs sowohl mit heimischer Folklore als auch mit Balkan-Kl&#228;ngen auf, bevor er sich f&#252;r Jazz, Pop und klassische Musik zu interessieren begann. Klampanis hat erst in Amsterdam und dann in New York studiert, wo er noch heute seinen Lebensmittelpunkt hat. Der heute 40-J&#228;hrige hat durch seine kreative Zusammenarbeit mit Greg Osby, Snarky Puppy oder Shai Maestro auf sich aufmerksam gemacht. Besondere Strahlkraft haben seine eigenen Projekte, die seine zahlreichen musikalischen Interessen widerspiegeln.<\/p>\n<p>19:34:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Gerald Endstrassers Inklusionsbandprojekt im Wiener Funkhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 22 Jahren hatte der Salzburger Schlagzeuger Gerald Endstrasser die Idee, Musiker\/innen mit besonderen Bed&#252;rfnissen im Bandprojekt Together zusammen zu f&#252;hren. Daf&#252;r erhielt er im Lauf der Jahre Unterst&#252;tzung von Prominenz aus Kunst und Kultur, Politik und Wirtschaft. So wirkten Schauspieler Cornelius Obonya, Moderator Frank Hoffmann wie auch der ober&#246;sterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer an Auff&#252;hrungen mit. Endstrassers ambitioniertes Engagement, das sich mittlerweile in nahezu 200 Konzerten (u. a. bei den INNt&#246;nen) niedergeschlagen hat, wurde inzwischen vom Land Ober&#246;sterreich mit diversen Verdienstmedaillen belohnt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Bandkonzept von Together ist komplex und ausgekl&#252;gelt, es erm&#246;glicht eine organische, wirkungsvolle Einbettung aller Beteiligten. In der Radiosession wird das Ensemble in kleiner, aber feiner Besetzung vorstellig.<\/p>\n<p>20:55:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>McCoy Tyner: \u201eSahara\u201c (1972) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im J&#228;nner 1972 nimmt McCoy Tyner in den Decca Studios in New York das Album \u201eSahara\u201c auf. Der kraftvolle Pianist arbeitet hier mit drei ebenso energetischen afroamerikanischen Musikern zusammen: Dem Saxofonisten Sonny Fortune, dem Bassisten Calvin Hill und dem Schlagzeuger Alphonse Mouzon. Alle Musiker spielen auch Percussion und diverse Holzblasinstrumente, Tyner selbst &#252;berdies die japanische Koto, die mit 13 Saiten bespannte, traditionelle W&#246;lbbrettzither.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Afrikanische und asiatische Musikeinfl&#252;sse durchziehen diesen Tontr&#228;ger, welcher Tyners kommerzielle (nicht aber k&#252;nstlerische) Durststrecke nach seinem Ausscheiden aus dem John Coltrane Quartett anno 1965 beendet. \u201eSahara\u201c ist von den vielen ausgezeichneten Alben, die McCoy Tyner in den 70er Jahren aufgenommen hat, wahrscheinlich das beste.<\/p>\n<p>21:05 bis 23:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Konzertdokument der Woche: Internationale K&#246;lner Orgel-Mixturen 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Dominik Susteck<\/strong> \u2013 \u201eOrgellabyrinth\u201c | <strong>Albert Breier<\/strong> \u2013 \u201eStiller Dienst\u201c (Ausschnitt) | <strong>Zaneta Rydzewska<\/strong> \u2013 \u201eAu&#223;erhalb der Zeit\u201c | <strong>Tobias Tobit Hagedorn<\/strong> \u2013 \u201eFolgen\u201c. Aufnahmen vom 28.\/30.7.2021 und 1.8.2021 aus Sankt Peter, K&#246;ln. Am Mikrofon: Ingo Dorfm&#252;ller. 22:00-22:05 Nachrichten<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eineinhalb Jahrzehnte war die K&#246;lner Kunst-Station Sankt Peter so etwas wie das Epizentrum der Neuen Musik f&#252;r die Orgel. Das weltweit einzigartige Instrument ist mit einer Vielzahl ungew&#246;hnlicher Register ausgestattet: von Saxofon, Trillerpfeife und einem reich besetzten Schlagwerk bis zu einer Vielzahl von Obertonregistern, die die Orgel dissonanzf&#228;hig machen sollen. Zukunftweisend auch die MIDI-Schnittstelle, die es erlaubt, zus&#228;tzliche Instrumente \u2013 sofern elektronisch steuerbar \u2013 anzuschlie&#223;en und vom Orgelspieltisch aus zu bedienen. Seit 2007 war Dominik Susteck hier Organist \u2013 als direkter Nachfolger von Peter Bares, der das Instrument entworfen und disponiert hatte. Vor seinem Wechsel zum Erzbistum Paderborn kuratierte Susteck im Sommer 2021 letztmalig die K&#246;lner \u201eOrgel-Mixturen\u201c. Maximilian Schnaus, Organist der Berliner Sophienkirche, spielte dabei Sustecks neue Komposition \u201eOrgellabyrinth\u201d als auch den gro&#223;en meditativen Orgelzyklus \u201eStiller Dienst\u201d von Albert Breier. Dominik Susteck wiederum stellte neue, vom Deutschlandfunk beauftragte Kompositionen von Zaneta Rydzewska und Tobias Tobit Hagedorn vor.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Manon-Liu Winter empfiehlt: Ausgew&#228;hlte Lieblingsmusik von Manon-Liu Winter<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen der Jeunesse-Reihe \u201efast foreward\u201c trafen vergangenes Jahr mit Judith Unterpertinger, Manon-Liu Winter und Katharina Klement gleich drei K&#252;nstlerinnen aufeinander, die nicht nur als Pianistinnen, Komponistinnen wie Improvisatorinnen eigene Wege beschreiten, sondern seit vielen Jahren im Trio deepseafishK zusammenarbeiten. Der Mitschnitt ihres Konzertes stand am vergangenen Donnerstag in Zeit-Ton auf dem Programm und heute h&#246;ren Sie aus diesem aktuellen Anlass noch einmal einen Zeit-Ton extended, in dem eine der drei K&#252;nstlerinnen, n&#228;mlich Manon-Liu Winter, Musik pr&#228;sentiert, die sie gepr&#228;gt hat (Erstausstrahlung: J&#228;nner 2020). Gestaltung: Andres Maurer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<style><\/style>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2010.01.22%E2%80%9316.01.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F01%2F09%2Fdie-radiowoche-vom-10-01-2216-01-2022%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Die%20Radiowoche%20vom%2010.01.22%E2%80%9316.01.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F01%2F09%2Fdie-radiowoche-vom-10-01-2216-01-2022%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Die &#220;bersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. Ein bisschen ausged&#252;nnter jetzt. 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