{"id":25093,"date":"2022-01-02T12:00:42","date_gmt":"2022-01-02T11:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25093"},"modified":"2021-12-30T14:24:22","modified_gmt":"2021-12-30T13:24:22","slug":"die-radiowoche-vom-03-01-2209-01-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2022\/01\/02\/die-radiowoche-vom-03-01-2209-01-2022\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 03.01.22\u201309.01.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 01.<br \/>\nDie &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich eine t&#228;gliche Info&#252;bersicht in Ihr Postfach w&#252;nschen, <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/newsletter\/\">tragen Sie sich hier<\/a> in den kostenlosen Newsletter <strong>nmz \u2013 der radiotag<\/strong> ein. Sie bekommen dann gegen 18 Uhr die ausgew&#228;hlten Sendungen f&#252;r den n&#228;chsten Tag.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc91766112\">mo \u2013 03.01.2022. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc91766113\">di \u2013 04.01.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc91766114\">mi \u2013 05.01.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc91766115\">do \u2013 06.01.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc91766116\">fr \u2013 07.01.2022. 11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc91766117\">sa \u2013 08.01.2022. 13<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc91766118\">so \u2013 09.01.2022. 17<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc91766112\"><\/a>mo \u2013 03.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Klassik \u2013 Moderation: Elisabeth Hahn<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als \u201eEuropas gr&#246;&#223;te Komponistin\u201c wird Emilie Mayer (1812-1883) in der j&#252;ngst erschienenen Biographie der Historikerin Barbara Beuys im Untertitel bezeichnet. Und tats&#228;chlich erstaunt der Blick auf das Werk von Mayer in Anbetracht der gesellschaftlichen Rolle und Stellung der Frau im 19. Jahrhundert:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Acht Sinfonien, zehn Streichquartette und f&#252;nfzehn Ouvert&#252;ren finden sich unter anderem in ihrem reichen Schaffen. Um die Musik der Komponistin Emilie Mayer, aber auch um ihre Bedeutung und damit einhergehende Erkl&#228;rungsversuche ihrer heutigen Unbekanntheit geht es im Gespr&#228;ch mit der Biografin Barbara Beuys.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au&#223;erdem steht der Komponist Alexander Skrjabin im Fokus der Sendung: Zum Anlass seines 150. Geburtstages am 6. Januar gibt es historische und aktuelle Aufnahmen seiner Orchester- und Klaviermusik.<\/p>\n<p>09:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Im Gespr&#228;ch: Fu&#223;balltrainerin Monika Staab im Gespr&#228;ch mit Katrin Heise<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In mehr als 80 verschiedenen L&#228;ndern hat Monika Staab Frauenfu&#223;ballteams trainiert und Trainerinnen ausgebildet. Jetzt ist die begeisterte Weltenbummlerin in Saudi-Arabien und arbeitet dort mit der ersten saudischen Frauen-Nationalmannschaft &#252;berhaupt.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Eine antiautorit&#228;re Bildungsgeschichte der 1970er-Jahre \u2013 Was ist aus uns geworden?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Knut Benzner. 1973, der Sommer 1973, ich war 17 Jahre alt und hatte, um ein paar Namen zu nennen, noch nie etwas von Karl Marx, Siegmund Freud oder George Orwell geh&#246;rt \u2013 das sollte sich &#228;ndern. Willy Brandt ist noch Bundeskanzler, Richard Nixon noch Pr&#228;sident, Portugal und Spanien noch, Griechenland wieder diktatorisch, wie der Sommer war, habe ich vergessen, wahrscheinlich warm, und ich glaube, ich war zum letzten Mal mit meinen Eltern im Urlaub.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die politische Stimmung? Diffus: Einige hatten sich von Brandt mehr versprochen, f&#252;r andere war er ein Vaterlandsverr&#228;ter oder, besser noch, ein vaterlandsloser Geselle.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Weg zur Schule dauert mit Bahn und Bus und Fu&#223;weg eine knappe Stunde, sp&#228;ter, mit dem K&#228;fer, eine gute halbe. Im Radio (NDR2) liefen morgens The Sweet, The Slade, Julio Iglesias, die Wings und Udo J&#252;rgens. Nachmittags, auf dem Nach-Hause-Weg, auch.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Angetrieben vom Reformgeist der fr&#252;hen 1970er-Jahre, nahm damals die landesweit erste Integrierte Gesamtschule in Hannover ihren Dienst auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir duzten unsere Lehrer, eine einzige Lehrerin verweigerte diese Neuerung, wir konnten &#252;berall rauchen, auch w&#228;hrend des Unterrichts, wir l&#252;mmelten in den so genannten Ruhezonen rum, die Teppiche waren tats&#228;chlich violett, und wir beobachten die verwobenen politischen Diskussionen des Lehrpersonals sowie der Mitsch&#252;ler, die beim KBW waren, beim KB-Nord, bei anderen K-Gruppen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es kam zu Z&#228;rtlichkeiten zwischen Sch&#252;lerinnen und m&#228;nnlichem Lehrpersonal und umgekehrt, immer einvernehmlich, und es gab eben die, die erwachten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1976. Wir machten Abitur: In Mathematik, Kunst, Biologie, Englisch, Deutch, Musik oder in Kochen, Fu&#223;ball und Tischtennis. Irgendwas funktionierte, der Jahrgang brachte Anw&#228;lte, &#196;rzte Diplomaten und Journalisten hervor. Die ersten Herzinfarkte und Todesf&#228;lle, erwachsene Kinder, viele Frauen und M&#228;nner kinderlos, man hatte in den 70\u00b4ern nicht durchweg Kinderw&#252;nsche.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir treffen uns noch immer, alle f&#252;nf Jahre. Zuletzt 2016. 2021 fiel aus, verschoben auf dieses Jahr. Was ist aus uns geworden?<\/p>\n<p>19:30:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>John Scofield\/Dave Holland Duo 2021 im Porgy &amp; Bess, Wien <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beide sind zu unterschiedlichen Zeiten durch die Schule der Band von Miles Davis gegangen, beide gelten auf ihren Instrumenten als Gro&#223;meister des Gegenwartsjazz, waren dar&#252;ber hinaus als Bandleader erfolgreich. Und obwohl sich die Wege von Dave Holland und John Scofield vor allem in den 1990er Jahren schon einige Mals gekreuzt haben, so war es doch eine kleine Sensation, als sie im Herbst 2021 im schlanken Duoformat auf Europatournee gingen: Der 75-j&#228;hrige britische Grandseigneur des Kontrabasses, bekannt als virtuoser Melodiker, und der zu diesem Zeitpunkt noch 69-j&#228;hrige Meister der Reduktion und des angezerrten, bluesigen E-Gitarren-Tons, sie gaben sich an zwei Abenden ein begl&#252;ckendes musikalisches Stelldichein auf der B&#252;hne des Wiener Porgy &amp; Bess, wovon das Konzert am 4. November von &#214;1 aufgenommen wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Standards blieben au&#223;en vor, Holland und Scofield konzentrierten sich ausschlie&#223;lich auf Kompositionen aus eigener Feder, darunter Hollands bekanntes \u201eHomecoming\u201c sowie seine Ray-Brown-Hommage \u201eMister B\u201c und Scofields \u201eHangover\u201c. Das ergab wunderbar reife Demonstrationen von entspanntem, aber wachsamem Duospiel. Zwei Meister, die niemandem mehr etwas zu beweisen hatten, widmeten sich der Kunst des Moments. Abgekl&#228;rt, doch routinefrei und bereit, sich selbst zu &#252;berraschen. Ein magischer Abend auf der B&#252;hne des Porgy &amp; Bess.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: \u201eF&#252;r die Stadt ein echtes Aush&#228;ngeschild\u201c \u2013 Die Taschenoper L&#252;beck<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrike Henningsen. Die Taschenoper L&#252;beck zeigt seit vielen Jahren, landauf, landab, wie man Kinder und Jugendliche f&#252;r Musiktheater begeistern kann. Lange fanden die Auff&#252;hrungen dieses preisgekr&#246;nten freien Ensembles vor allem im Theater in L&#252;beck statt. Nun hat die Taschenoper in der Hansestadt eine eigene feste Spielst&#228;tte gefunden. Im Theaterhaus der Gemeinn&#252;tzigen sollen viele spannende M&#246;glichkeiten f&#252;r die Arbeit mit einem jungen Publikum realisiert werden. In dem Feature kommen die Taschen-Intendantin, Margrit D&#252;rr, Mitwirkende und F&#246;rderer zu Wort und nat&#252;rlich auch die S&#228;ngerinnen und S&#228;nger der aktuellen Produktion \u201eDas magische Game \u2013 eine Zauberfl&#246;te ab 6\u201d.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Neues vom \u201eallerletzten Gro&#223;komponisten\u201c: 2021 revisited. Wolfgang Rihm und sein \u201eStabat Mater\u201c mit Christian Gerhaher und Tabea Zimmermann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Singstimme und ein Instrument, mehr ist nicht n&#246;tig. Blo&#223; f&#252;r Bariton und Viola ist Wolfgang Rihms \u201eStabat Mater\u201c komponiert, das im September 2020 in Berlin uraufgef&#252;hrt wurde: durch Widmungstr&#228;ger von hervorragendem Rang, n&#228;mlich Tabea Zimmermann und Christian Gerhaher. Zu Mari&#228; Empf&#228;ngnis am 8. Dezember 2020 haben die beiden das Werk in M&#252;nchen nachgespielt, nachgesungen, neu durchlebt \u2013 immerhin behandelt die mittelalterliche und seither durch alle Epochen immer wieder vertonte Dichtung den Schmerz Mariens unter dem Kreuz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der BR-Mitschnitt dieses Konzerts aus der traditionsreichen Reihe \u201emusica viva\u201c im Prinzregententheater (pandemiebedingt ohne Publikum) steht im Zentrum einer Sendung, die das neue \u201eStabat Mater\u201c n&#228;her beleuchtet und dar&#252;ber hinaus Schlaglichter auf Rihms j&#252;ngeres Schaffen wirft, vor allem mit \u201eMale &#252;ber Male 2\u201c, gespielt vom Klarinettisten J&#246;rg Widmann und Mitgliedern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter Stanley Dodds.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schon vor zwanzig Jahren wurde er als der \u201eallerletzte Gro&#223;komponist\u201c bezeichnet: Wolfgang Rihm tr&#228;gt es sowohl mit Fassung wie auch mit dem ihm eigenen Format, dieses bedenkenswerte Etikett, das ihm damals der bedeutende Musikpublizist Hans-Klaus Jungheinrich zugedacht hat \u2013 womit er den geb&#252;rtigen Karlsruher &#252;brigens in die Nachfolge von Hans-Werner Henze einreihte. Rihm, der auf einen Werkkatalog von 500 Eintr&#228;gen blicken kann, spricht &#252;ber sich selbst als von einem \u201egrunddefizit&#228;ren Wesen mit einer gro&#223;en Begabung \u2013 auch begabt zu straucheln\u201c. So formuliert er es jedenfalls in einem 2020 ver&#246;ffentlichten Dokumentarfilm von Victor Grandits, der auf [https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=N2bRP1e72js|YouTube] zu sehen ist \u2013 wobei der Originaltitel \u201eWolfgang Rihm \u2013 Das Verm&#228;chtnis\u201c, der wohl auch wegen Rihms wiederkehrender Krebserkrankung gew&#228;hlt wurde, f&#252;r Diskussionen und Kritik gesorgt hat \u2013 auch von Rihm selbst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r seinen Geschmack ist diese Doku, trotz vieler Szenen liebenswerter Zweisamkeit mit seiner Frau, zu wenig lebensfroh geworden, zu trist und erdenschwer. Denn durch gesundheitliche Einschr&#228;nkungen l&#228;sst sich der Renaissancemensch weder das Komponieren nehmen noch die Freude am Genuss von qualit&#228;tsvollen Kalorien und Volumsprozenten. Das hindert Rihm freilich nicht daran, sich auch und gerade in seiner Musik mit Schmerz und Abschied auseinanderzusetzen, j&#252;ngst etwa im \u201eStabat Mater\u201c \u2013 denn, so stellt er selbst l&#228;chelnd fest: \u201eDas Beginnen, das Sein und das Enden, das ist das Sagen der Musik\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jahrgang 1952, wurde der Sch&#252;ler von Fortner, Stockhausen und Klaus Huber Anfang der 1970er zum auff&#228;lligsten Vertreter einer jungen Generation, die gegen die Vorgaben der seriellen und postseriellen Schule aufbegehrte: \u201eUns muss es sch&#252;tteln vor Energie, oder wir m&#252;ssen lautlos sein vor Leere, dann sind wir Komponisten\u201c, schrieb er emphatisch. In Misskredit geratenen Kategorien wie \u201eGef&#252;hl\u201c und \u201eInnerlichkeit\u201c half der ebenso wortgewaltige wie flei&#223;ige Rihm in der Folge mit einer intuitiv-emotional wirkenden Tonsprache wieder auf die Spr&#252;nge, die mit besonderer R&#252;cksicht auch auf die &#228;ltere Musikgeschichte formuliert war. Etikettierungen wie \u201eNeue Ausdrucksmusik\u201c oder \u201eNeoromantik\u201c tat er freilich stets ab.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anders als Pierre Boulez, in dessen Schaffen verschiedene Werkfassungen zu einem Ideal als Ziel fortschreiten, generieren bei Rihm &#228;ltere Werke und Werkteile oft immer wieder neue, gleichberechtigte \u201eZust&#228;nde\u201c, in denen Fr&#252;heres partiell \u201e&#252;berschrieben\u201c und in neue expressive Zusammenh&#228;nge verwoben wird \u2013 etwa im Falle von \u201eMale &#252;ber Male 2\u201c. Im Jahr 2000 als \u201eVier Male\u201c f&#252;r Klarinette solo komponiert, kamen drei Jahre sp&#228;ter Streicher hinzu und bildeten \u201eMale &#252;ber Male\u201c, bis 2008 daraus \u201eMale &#252;ber Male 2\u201c f&#252;r Klarinette und 9 Instrumente wurde: Male als Wiederholungsschritte und Zeichen, das &#220;bermalen als kompositorischer Vorgang. Wolfgang Rihm: \u201eF&#252;r mich ist Kunst eine andere Form von Atmung, von Hingabe, von Erschrecken und Umarmung und Sch&#246;nheit und Furcht, von Erhabenem und Niedrigem in unaufl&#246;slicher Mischung.\u201c (Wiederholung vom 19. April 2021) Gestaltung: Walter Weidringer<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc91766113\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc91766113\"><\/a>di \u2013 04.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Vielfarbiges Rauschen \u2013 Das Lucerne Festival Forward<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Egbert Hiller. Ungew&#246;hnliche Zug&#228;nge zu zeitgen&#246;ssischer Musik erforschen \u2013 das ist Programm eines neuen Festivals in Luzern. \u201efForward\u201c lautet der Titel. Vorw&#228;rts, aber wohin?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die zeitgen&#246;ssische Musik stark einzubeziehen, ist ein Markenzeichen des Lucerne Festivals \u2013 vor allem mit der Lucerne Festival Academy, die als Projekt der Nachwuchsf&#246;rderung auf Neue Musik ausgerichtet ist. Mit \u201eForward\u201d ist nun ein weiteres Format hinzugekommen. 18 Mitwirkende des Academy-Netzwerks haben f&#252;r die Erstausgabe dieses Festivals im November 2021 ein Konzept mit sechs Konzerten erstellt. Das Spektrum reicht von Improvisationen und Mitmachaktionen &#252;ber Repertoire-Werke, etwa von Olga Neuwirth und Rebecca Saunders, bis zu Urauff&#252;hrungen noch wenig bekannter Komponistinnen und Komponisten \u2013 interpretiert von Musikerinnen und Musikern sowie Ensembles des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO). Im vielfarbigen Rauschen der Kl&#228;nge soll die Perspektive auf die Neue Musik ver&#228;ndert, die Wahrnehmung befl&#252;gelt werden.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Peter Michael Hamel<\/strong>: Streichquartett Nr. 2 (Auryn Quartett); <strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eNatur\/Ton\/Tanz\u201c (Lukas R&#252;disser, Horn; Matthew Sadler, Trompete; Henry Bonamy, Klavier); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Symphonie Nr. 7 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Olaf Henzold); <strong>Nikolaus Brass<\/strong>: \u201eSongs and Melodies\u201c (Beate Zelinsky, David Smeyers, Klarinette; Krisztian Palagyi, Akkordeon); <strong>Marcus Maria Rei&#223;enberger<\/strong>: \u201eMEM 33 \u2013 Scherzo\u201c (Jugendensemble f&#252;r Neue Musik Bayern: Johannes X. Schachtner)<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Die Entbabelung der Welt \u2013 Esperanto, Volap&#252;k und Klingonisch \u2013 Plansprachen heute<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Florian Felix Weyh. (Wdh. v. 27.11.2019). Im 19. Jahrhundert erzeugte die Telegrafie Effekte wie heute das Internet: Entfernungen schrumpften, pl&#246;tzlich konnte man fast ohne Zeitverz&#246;gerung &#252;ber Kontinente hinweg kommunizieren. Wo die Welt nur noch ein Kommunikationsraum ist, st&#246;rt die babylonische Vielsprachigkeit. Fast zwangsl&#228;ufig entstand der Wunsch nach einer k&#252;nstlichen Weltsprache. Mit Volap&#252;k (world speak) schuf 1879 der deutsche Priester Johann Martin Schleyer das erste funktionierende Konzept einer solchen Plansprache, fast zeitgleich entstand das Esperanto des polnischen Arztes Ludwig Zamenhof. Der Wille zur V&#246;lkerverst&#228;ndigung brachte vor dem Ersten Weltkrieg einen wahren Boom an Plansprachen hervor, freilich immer begleitet von Streit und Abspaltungen in der jeweiligen Community. Bis heute z&#228;hlt man mehr als 900 artifizielle Sprachensystemprojekte, von denen viele nur kurz existierten. Esperanto &#252;berlebte, weil es weltweit gen&#252;gend Sprecher gewinnen konnte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ist im Internetzeitalter die Plansprachenidee endg&#252;ltig pass\u00e9, weil sich alle auf ein rudiment&#228;res Basic Englisch geeinigt haben? Oder existiert, im Gegenteil, erst jetzt die n&#246;tige Netzwerkstruktur, um eine echte Weltsprache zu etablieren? Studien haben zumindest bewiesen, dass sich das ausnahmefreie Esperanto mit seiner logisch aufgebauten Grammatik und Wortbildung viel leichter lernen l&#228;sst als jede normale Fremdsprache.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Homezone \u2013 Jazz in S&#252;dwest. Die Vokalistin Lauren Newton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Mit ihrer Stimme gelingen ihr g&#228;nzlich eigene Klangkreationen. Die Amerikanerin Lauren Newton, aufgewaschen in Oregon, kam Mitte der 70er-Jahre zum Studium nach Stuttgart und fand in T&#252;bingen ihre Wahlheimat. Zu Hause ist sie in der grenzenlosen Welt der improvisierten Musik. Mit ungebremster Lust an vokalen Abenteuern und facettenreichem Ausdruck streift sie durch die Schnittbereiche der Genres zwischen Performance, Tanz, Literatur und Radiokunst. Die einzigartige Vokalistin wurde am 2. Dezember 2021 mit dem Sonderpreis des Landesjazzpreises Baden-W&#252;rttemberg f&#252;r ihr Lebenswerk geehrt.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Kunst \/ Musik \u2013 Erich Hauser und Stephan Micus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Herbert K&#246;hler. Der in Rottweil t&#228;tige Stahlbildhauer Erich Hauser (1930 \u2013 2004) liebte die Musik. Sein H&#246;rinteresse galt vor allem den experimentellen Spielarten, dem Free Jazz und der Avantgarde nach 1945. Sein Zugang war dabei denkbar vielseitig aber es gab durchaus auch Vorlieben und Favoriten. Einer davon ist der Komponist und Musiker Stephan Micus, mit dem Erich Hauser eine lange und rege Freundschaft verband: F&#252;r Hauser war Micus ein Bildhauer; f&#252;r Micus Hauser ein Komponist. \u2013 Herbert K&#246;hler zeichnet ein Doppelportr&#228;t.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live; Spiel der Kontraste: Das Simon Nabatov Quartett &amp; Ralph Alessi. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 9.9.2021 aus dem Loft, K&#246;ln. Am Mikrofon: Thomas Loewner. Moskau, New York und K&#246;ln sind die zentralen Stationen im Leben des Pianisten Simon Nabatov. In der Sowjetunion wurde er geboren, in den USA studierte er, im Rheinland ist er zu Hause. Auf dem Klavier hat er einen einzigartigen Stil entwickelt, dessen enzyklop&#228;discher Facettenreichtum auch seine bewegte Biografie widerspiegelt. Nabatov ist klassisch ausgebildet, gebietet &#252;ber die gesamte Jazztradition, f&#252;hlt sich in Avantgarde und freier Improvisation zu Hause, besch&#228;ftigte sich mit brasilianischer Musik und realisiert als Spieler und Komponist ein Projekt nach dem anderen. Technische H&#252;rden scheint er dabei nicht zu kennen. Seine gro&#223;e Kunst besteht darin, diese umfassenden F&#228;higkeiten wohldosiert und zielgenau einzusetzen: Die manchmal abrupten Wechsel zwischen melodi&#246;sen, zart hingetupften Passagen und wuchtigen Clustern sorgten beim Konzert in K&#246;ln f&#252;r ein faszinierendes Wechselbad der Gef&#252;hle. Eigens daf&#252;r hatte Nabatov sein regul&#228;res Quartett um den amerikanischen Trompeter Ralph Alessi erg&#228;nzt.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Verordnetes Gl&#252;ck in Bhutan? Ein Land zwischen buddhistischer Tradition und gesellschaftlichem Wandel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anja Steinbuch und Michael Marek. Regie: Wolfgang Seesko. Mit: Tilo Werner, Florian B&#228;nsch, Kerstin Burlage, Holger Postler, Jens Schellhass und Esther Willbrandt. Ton und Technik: Kay Poppe und Adrian Eichmann. Produktion: RB\/HR\/BR 2020. L&#228;nge: 53\u201923<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Himalaya-Staat Bhutan ist das einzige Land der Welt, das seine Entwicklung am Bruttonationalgl&#252;ck ausrichtet. Doch auch in Bhutan haben Tourismus und Digitalisierung negative Folgen. Wie geht das Land damit um?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Himalaya-Staat Bhutan gibt es ein Gl&#252;cksministerium. Das kleine Land liegt abgeschirmt von den h&#246;chsten Bergen des Himalaya, fast so, als wolle es sich vor der Welt verstecken. Eingeklemmt zwischen China und Indien leben seine etwa 770.000 Einwohner nach buddhistischer Religion. Bhutan ist eigentlich ein Lehrbeispiel f&#252;r die behutsame &#214;ffnung eines Landes gegen&#252;ber westlichen Einfl&#252;ssen. Doch mit dem Beginn des Tourismus, der Einf&#252;hrung des Fernsehens, der Nutzung von Smartphones und Internet hat auch dort eine neue Zeitrechnung begonnen. Zwar erm&#246;glichen die Einnahmen durch den Tourismus die medizinische Versorgung und Schulbildung f&#252;r alle B&#252;rger, doch auch Negativfolgen wie Drogenmissbrauch, Jugendarbeitslosigkeit und eine wachsende Selbstmordrate bleiben nicht aus. Anja Steinbuch und Michael Marek haben sich f&#252;r ihr Feature vor Ort umgeschaut und berichten dar&#252;ber, wie sich der Alltag der Einwohnerinnen und Einwohner, vor allem der j&#252;ngeren Bhutaner ver&#228;ndert hat. Schafft das Land den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Feature wurde mit dem \u201eColumbus Radiopreis 2020\u201c in Silber in der Kategorie \u201eHintergrund und Recherche\u201c ausgezeichnet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anja Steinbuch hat in Heidelberg Germanistik und Anglistik studiert. Sie lebt als freie Autorin in Hamburg. Michael Marek, geboren 1960, Politologe und Journalist, lebt und arbeitet als freier Autor in Hamburg. Ver&#246;ffentlichungen vor allem zur Zeit- und Kulturgeschichte. Zusammen zahlreiche Rundfunk-Sendungen.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Der Gitarrist John McLaughlin<\/strong><\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: K&#228;sekuchen, Kitt oder Kommunikation? Auf der Suche nach dem Ursprung der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Christoph Dr&#246;sser. In jeder Kultur wird Musik gemacht. Musikalit&#228;t ist dem Menschen offenbar angeboren \u2013 da stellt sich die Frage, wozu diese au&#223;erordentliche F&#228;higkeit n&#252;tzlich ist. Hat die Evolution uns die Musik f&#252;r einen bestimmten Zweck gegeben, oder ist sie ein zweckfreies Abfallprodukt unserer Entwicklung? Im Moment tobt dar&#252;ber ein wissenschaftlicher Streit. W&#228;hrend die einen Forscher verschiedene evolution&#228;re Theorien diskutieren, stellen andere eine viel grunds&#228;tzlichere Frage: Meinen wir eigentlich alle dasselbe, wenn wir von Musik reden?<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Unikate \u2013 &#220;ber unerh&#246;rte Instrumente und ihre Erbauer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Woher kommen die T&#246;ne, die wir dann vielleicht als Musik empfinden? Es gibt Menschen, die sich auf die Suche nach dem noch nicht Geh&#246;rten machen und daf&#252;r neue Instrumente entwickeln. Unikate. Horst Konietzny stellt in seinem Feature eigenwillige Instrumente und ihre Erbauer vor, die mit neuartigen Ger&#228;tschaften neue H&#246;reindr&#252;cke vermitteln. Menschen wie Gero K&#246;nig aus K&#246;ln, mit seinem Choreografen, oder Ferdinand Foersch, der schon w&#228;hrend seines Musikstudiums angefangen hatte St&#252;cke f&#252;r Waschmaschinenr&#228;der zu komponieren und dessen Lebenswerk nun in Gefahr ist, wieder auf den Schrottpatz zur&#252;ckzukehren. Eine Sendung von Horst Konietzny<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Ensemble Schallfeld spielt mit Interferenzen: 2021 revisited. Beeinflussung \u2013 St&#246;rung \u2013 &#220;berlagerung. Das Schallfeld Ensemble und sein Projekt im Grazer Theater im Palais<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es sind die besondere Art der Gestaltung von Programmen und die innovativen Konzert-Inszenierungen (vor allem mit Schwerpunkt auf Werken von jungen Komponistinnen und Komponisten), die die Projekte des Schallfeld Ensembles auszeichnen. Eine der j&#252;ngsten Realisierungen des international renommierten Neue-Musik-Ensembles, das aus Absolventinnen und Absolventen des Studiums \u201ePerformance Practice in Contemporary Music\u201c an der Grazer Kunstuniversit&#228;t besteht, f&#252;hrt Kompositionen zusammen, die sich auf verschiedenste Art und Weise dem Themenkreis \u201eInterferenzen \u2013 Beeinflussung \u2013 &#220;berlagerung\u201c n&#228;hern. &#196;hnlich multinational wie das Ensemble pr&#228;sentiert sich auch die Gruppe der Komponierenden, die im Programm zusammengef&#252;hrt sind: Davide Gagliardi, Francesca Verunelli, Sylvain Marty und Diego Jim\u00e9nez Tamame. Gestaltung: Franz Josef Kerstinger<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open: Ex &amp; Pop<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Diviam Hoffmann und Klaus Walter: David Bowie 75<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc91766114\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc91766114\"><\/a>mi \u2013 05.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Kraus-H&#252;bner<\/strong>: \u201eSchwankungen\u201c (Katja und Ines Lunkenheimer, Klavier); \u201eJazzoid\u201c (Hans Kraus-H&#252;bner, Synthesizer); \u201eLiebesfluch\u201c, Klage (Manuel Krau&#223;, Bariton; Pegnitzsch&#228;fer-Klangkonzepte: Christian Gabriel); \u201eHiatus I-III\u201c (Katja Lunkenheimer, Ines Lunkenheimer, Klavier); <strong>Christoph W&#252;nsch<\/strong>: Saxofonkonzert (Lutz Koppetsch, Saxofon; Tiroler Kammerorchester InnStrumenti: Gerhard Sammer); <strong>Christoph Weinhart<\/strong>: \u201eI heard, I dream\u2019d\u201c (Maximiliane Schweda, Sopran; Christoph Weinhart, Klavier); <strong>Steffen Schorn<\/strong>: Walzer I-III (Zurich Jazz Orchestra &amp; Steffen Schorn); <strong>Holmer Becker<\/strong>: Divertimento (N&#252;rnberger Akkordeonorchester Willi M&#252;nch: Stefan Hippe); <strong>Heinrich Hartl<\/strong>: \u201eGalacto burico\u201c, op. 56 (Georg Huber, Vibrafon; Florian M&#252;ller, Marimbafon); <strong>Ulrich Nehls<\/strong>: Saxofonquartett (Akademie Quartett N&#252;rnberg)<\/p>\n<p>19:00 bis 19:30 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature: R&#252;ckkehr nach Asprovalta<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Rainer Schildberger. 1964 kommen Pavlos und seine Frau Anatoly als junge Gastarbeiter nach Deutschland. Der Plan: Wir machen das ein paar Jahre, sparen und kehren dann zur&#252;ck. Aber der Plan geht nicht auf. Denn es gef&#228;llt ihnen im fremden Land, wo es Regeln gibt und Rechte und Aufstiegschancen. Sie bleiben. Auch wegen der Kinder, die irgendwann eigene Pl&#228;ne haben. Erst nach &#252;ber 40 Jahren kehren Pavlos und Anatoly zur&#252;ck. Die Sehnsucht nach der Heimat war immer da. Aber hier merken sie, wie deutsch sie geworden sind. Sie vermissen die Ordnung. Neid schl&#228;gt ihnen entgegen, auch weil sie sichere Renten aus Deutschland beziehen. Geht doch zur&#252;ck, wenn es euch nicht gef&#228;llt, sagen die Griechen. Doch Pavlos und Anatoly wissen sich zu helfen.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Der Schatzsucher und seine Beute \u2013 War Heinrich Schliemann ein verdienter Arch&#228;ologe?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Tobias Barth und Lorenz Hoffmann. Er beginnt als Kr&#228;mergehilfe in F&#252;rstenberg an der Havel, verdient Millionen mit Spekulationsgesch&#228;ften in Kalifornien und Russland. Und zieht im reiferen Alter mit Hacke und Spaten los, um Troja auszugraben \u2013 oder was er daf&#252;r h&#228;lt. Zerst&#246;rt mit brachialen Grabungsmethoden wertvolle Spuren, aber findet einen Goldschatz, den er medienwirksam dem homerischen Priamos zuordnet. Mit Heinrich Schliemann halten Schaulust und Selbstinszenierung Einzug in die arch&#228;ologische Wissenschaft, gerade dadurch bef&#246;rdert er ihre Popularit&#228;t.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Gold Box \u2013 Die besten Jazz-Alben 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G&#252;nther Huesmann. Zeit f&#252;r eine kleine Auslese. Was waren die gelungensten und spannendsten Jazz-Aufnahmen des Jahres 2021?, fragen wir heute. Welche Produktionen ragen aus der Flut der Neuerscheinungen heraus? Wie hei&#223;en die lohnenswerten aktuellen Jazzalben, welche die Szene besonders besch&#228;ftigt und gepr&#228;gt haben? Und: Welche historischen Reissue-Projekte haben im vergangenen Jahr besonders begeistert? Ein Jahres-Rundblick &#252;ber alle stilistische Felder hinweg \u2013 ohne Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Stimmen unterwegs oder Wer dreimal die gleiche Bar betritt, hat ein Zuhause im Stehen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Judith Kuckart. Regie: Ulrich Lampen. Mit: Astrid Meyerfeldt. Ton und Technik: Andrea Mammitzsch, Sonja R&#246;der, Regine Schneider. Produktion: SWR 2008. L&#228;nge: 53\u201937<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Collage aus festgehaltenen Momenten: Zwischen den Jahren kommt eine Frau zur Ruhe. Erinnerungen an ihre ausgedehnten Reisen tauchen auf. Bilder, Sounds und Stimmen im Schwebezustand.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eHeute Morgen war die Welt unten herum wei&#223; bereift, und die Sonne kam ins Zimmer, warm, ohne zu w&#228;rmen. Jetzt ist es f&#252;nf Uhr und dunkel.\u201c In den Tagen nach Weihnachten bis zum neuen Jahr kommt die Ich-Erz&#228;hlerin zu nachdenklicher und erinnernder Ruhe. New York, Rom, Kaliningrad, Los Angeles \u2013 vielschichtige Impressionen von ihren ausgedehnten Reisen tauchen auf. Ger&#228;usche, Ger&#252;che, Bilder, S&#228;tze und Stimmen erleuchten blitzlichtartig den H&#246;rraum. Beil&#228;ufig und scheinbar ungeordnet erinnert sie sich an seltsame und auch fast normale Einzelheiten, beschreibt traurige, komische, schreckliche und lustige, aber auch groteske Ereignisse und Begegnungen. Ein z&#228;rtlicher, zutiefst subjektiver Blick auf eine Welt, in der alles fast schweben und alles fast zusammenst&#252;rzen k&#246;nnte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm, T&#228;nzerin, Choreografin, Regisseurin, Schriftstellerin. 1984 gr&#252;ndete sie das Tanztheater Skoronel, mit dem sie bis 1998 siebzehn Produktionen realisierte. Seit 1999 auch Regisseurin und Autorin. Judith Kuckarts erster Roman \u201eWahl der Waffen\u201c erschien 1990, es folgten weitere Romane, Theaterst&#252;cke, Features und H&#246;rspiele, zuletzt: \u201eJagd auf Tilla Fuchs\u201c (SWR 2020). Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. Literaturpreis Ruhr (2009), Annette-von-Droste-H&#252;lshoff-Preis (2012), 2020 Stadtschreiberin in Dortmund. 2021 Inszenierung des Tanzprojekts \u201eDie Erde ist gewaltig sch&#246;n, doch sicher ist sie nicht\u201c.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Das Chicagoer Label International Anthem<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Das Cello neu denken mit Christina Ruf: 2021 revisited. Eisbrechende Sounds von der Cellistin Christina Ruf.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 1991 in Linz geborene zwischen D&#228;nemark und Wien pendelnde (E-) Cellistin und Komponistin Christina Ruf arbeitet in vielen musikalischen Bereichen; sie will sich keine musikalischen Grenzen setzen und so geht es ihr darum \u201enicht einfach Cello zu spielen, sondern Musik zu machen\u201c. Daf&#252;r l&#228;sst Ruf sich von den unterschiedlichsten Kl&#228;ngen und der &#196;sthetik von W&#246;rtern inspirieren, integriert das Cello in diesen Kosmos. Mit dem E-Cello arbeitet Ruf an einer Neuinterpretation ihres Instruments und m&#246;chte dessen M&#246;glichkeiten in der elektro-akustischen Musik in Verbindung mit anderen Kunstsparten aussch&#246;pfen, das zeigt etwa ihr Celloperformance-Projekte namens \u201eMoir\u00e9\u201c, mit der im Bereich der Bildenden Kunst t&#228;tigen Ahoo Maher, angesiedelt zwischen Abstrakter Malerei und Neuer Musik, Performativer Kunst und Freier Improvisation. Zudem hat sie ihr drittes Solo-Album \u201eT\u00d8\u201c ver&#246;ffentlicht. \u201eT\u00d8\u201c ist das d&#228;nische Wort f&#252;r Auftauen, \u2013 es geht um tiefe Kl&#228;nge, kristallartige, eisbrechende Sounds aufgenommen mit u.a. Cello, E-Cello, E-Mandoline und Effektger&#228;ten. Ruf hat das Album innerhalb von zwei Monaten eingespielt, Ende M&#228;rz 2020 zu Beginn der Covid-19 bedingten ver&#228;nderten Lebensumst&#228;nde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir tauchen noch tiefer in Christina Rufs musikalische Ideen ein: Seit 2020 besch&#228;ftigt sie sich mit dem Bau eines akustisch-elektronischen \u201eHybrid-Cellos\u201c namens \u201eMelloDome\u201c. Ruf definiert \u201eMelloDome\u201c folgenderma&#223;en: \u201eDas Instrument als Klangquelle, Lautsprecher, Spielfl&#228;che und Pr&#228;parat und Resonanzk&#246;rper. Beeinflusst durch Abst&#228;nde, R&#252;ckkopplungen und Sensoren. Kl&#228;nge werden verz&#246;gert, vervielf&#228;ltigt und manipuliert.\u201c \u201eMelloDome\u201c hat Christina Ruf erstmals im Kulturverein Vronihof in Wien am 24. Juli 2021 pr&#228;sentiert, wir h&#246;ren einen Auszug der Live-Aufnahme in diesem Zeit-Ton Portrait, das erstmals im J&#228;nner 2020 ausgestrahlt wurde. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc91766115\"><\/a>do \u2013 06.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Festival Time:Spans 2021 \u2013 New York (3)<\/strong><\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Heinz Benker<\/strong>: \u201eSieben Szenen\u201c (Gudrun Goldbeck, Fl&#246;te; Johannes Tappert, Gitarre); <strong>Siegfried Behrend<\/strong>: \u201eAbendmusik\u201c (Gerd Jan Bluhm, Gitarre); <strong>Jan Koetsier<\/strong>: Konzert, op. 133 (Blech Beauty Quintett; M&#252;nchner Symphoniker: Christoph Stepp); G\u00e1bor P\u00e9ter M\u00e9zei: Vier Charakterst&#252;cke (G\u00e1bor P\u00e9ter M\u00e9zei, Klavier); Hans M&#252;ller-Oertling: Streichquartett Nr. 1 (Keller Quartett); Robert Owens: Three Songs, op. 18 (Elisabeth Emme, Alt; Robert Owens, Klavier)<\/p>\n<p>17:10:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Zum 100. Geburtstag der Jazz-und Pops&#228;ngerin Thelma Gracen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSie hat den Beat, das Feeling und dieses besondere innere Verst&#228;ndnis eines Texts, das einen gleichg&#252;ltigen Song gut klingen lassen kann, einen guten Song gro&#223;artig klingen und einen gro&#223;artigen Song so klingen lassen, wie er klingen sollte.\u201c Gemeint ist die S&#228;ngerin Thelma Gracen, die am Dreik&#246;nigstag des Jahres 1922 in der US-Stadt Chicago zur Welt kam. Die sie anpreisenden Zeilen sind auf der R&#252;ckseite des Plattencovers ihrer ersten und einzigen LP zu lesen. Im Alter von 33 Jahren hat Gracen das Album in Hollywood aufgenommen, nachdem ein Talentscout des Labels \u201eWings\u201c ihre wunderbare Stimme entdeckt hatte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Teenager hatte Thelma Gracen bereits in den Clubs und bei Tanzveranstaltungen in ihrer Nachbarschaft gesungen. Mit zunehmendem Alter erweiterte sie ihren Aktionsradius und trat in der Innenstadt ebenso wie in den Vororten von Chicago auf. Sie wurde zur S&#228;ngerin popul&#228;rer Tanzbands wie jenen von Jan Garber und Shep Field. Gemeinsame Auftritte und Plattenaufnahmen mit Freddy Slacks Band riefen schlie&#223;lich den Talentscout von \u201eWings\u201c auf den Plan.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Umschmeichelt von honigs&#252;&#223;en Gitarrenakkorden, w&#228;rmenden Saxophonsoli, dezenten Schlagzeuggrooves, unaufdringlich akzentuiertem Klavierspiel und einem Schrittempo vorgebenden Walkingbass singt sie Hits wie \u201eI\u2019ll Remember April\u201c (1951) und \u201eTea for Two\u201c (1924) -um nur die chronologisch &#228;u&#223;ersten Pfeiler jender Lieder zu nennen, die sie f&#252;r ihr Album ausgew&#228;hlt hat.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Mit Big Data gegen neue Krankheiten Lassen sich Pandemien verhindern?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Matthias Becker. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell sich neuartige Krankheitserreger global ausbreiten k&#246;nnen. Lassen sich Epidemien im Keim ersticken, wenn sie nur fr&#252;h genug erkannt werden?<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: Engel in Neuer Musik (1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Einojuhani Rautavaara<\/strong>: Angels and visitations | <strong>Lisa Streich<\/strong>: (Engel, \u2026) noch tastend | <strong>Olivier Messiaen<\/strong>: Eclairs sur l\u2019au-del\u00e0 (Ausschnitt) | <strong>Peteris Vasks<\/strong>: Vientulais engelis | <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: An\u00e1jikon (Ausschnitt) | <strong>Dimitri Terzakis<\/strong>: Von Engeln und D&#228;monen<\/p>\n<p>20:00\u00a0 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H&#246;rbar in concert: Luisa Cottifogli Trio feat. <\/strong><strong>Maria Petrova Festival Glatt &amp; Verkehrt (Teil I)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Luisa Cottifogli versucht die M&#246;glichkeiten der menschlichen Stimme auszuloten: vom tiefsten emotionalen Ausdruck bis zu den h&#246;chsten Noten, vom traditionellen Lied bis zum Scat-Gesang, von der Imitation anderer Instrumente bis zum Jodeln.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik | Tonlos \u2013 Atem als Neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Sendung von Sylvia Freydank. Atem ist Leben, der Grundrhythmus unseres Daseins und unmittelbarer Ausdruck unserer Befindlichkeit. Musik, ohne ihn, lebt nicht, ist tot \u2013 metaphorisch wie konkret.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Atem brauchen Bl&#228;ser und S&#228;nger zur Tonerzeugung, das Zusammenspiel im Ensemble muss atmen, um die entsprechende Klanggestaltung, das gemeinsame Tempo, die passende Agogik und gew&#252;nschte Phrasierung zu erzeugen. Dennoch r&#252;ckt der Atem nur selten ins Zentrum einer Komposition. In Werken von Dieter Schnebel, Joan La Barbara, Christina Kubisch, Mauricio Kagel, Vinko Globokar u.a. aber werden die \u201eAtemz&#252;ge\u201c h&#246;rbar und entfalten ein weites wie sch&#246;nes Klangpanorama.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Freispiel: Schwerpunkt: So ein Braver! Mein geliebtes Haustier \u2013 Mein Schneck ist mir Bed&#252;rfnis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gesche Piening. Regie: die Autorin. Mit: Katja B&#252;rkle, Johannes Hitzelberger, Marlen Reichert und Michael Tregor; Kontrabass: Barbara Streidl; Gesang: Sextett \u201eWagnis3\u201c. Ton: Josuel Theegarten. Produktion: BR 2016. L&#228;nge: 54\u201958<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unser Umgang mit Haustieren hat sich fundamental gewandelt. Ob Katze, Hund oder Assel \u2212 als beste Freunde und treuste Begleiter mit einer Vielzahl menschlicher Privilegien sind unsere Haustiere l&#228;ngst zur eigenen Konsumentengruppe geworden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Markt stellt uns und unseren geliebten Haustieren eine umfangreiche Produkt- und Diensleistungspalette bereit: von der Wohnungseinrichtung im tierischen M&#246;beldesign und dem Traumurlaub im Tierhotel &#252;ber Vorsorge-M&#246;glichkeiten f&#252;r schlechtere Zeiten bis hin zur letzten Ruhe auf dem Tierfriedhof. Unterdessen wird auch die Auswahl an Haustieren f&#252;r die Halter immer attraktiver, denn f&#252;r jedes Geld-, Zeit-, und Platzbudget ist ein passendes Tier im Angebot: von den versorgungsintensiven Haustierklassikern mit stetig steigender Lebenserwartung bis hin zu pflegeleichten und kurzlebigen K&#228;fern \u2013 niemand muss mehr darauf verzichten, sein F&#252;rsorge-Bed&#252;rfnis nach Belieben auszuleben. Haustiere sind hoch im Kurs.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Doch auf welchen politischen und &#246;konomischen Grundannahmen basieren diese Verhaltensweisen gegen&#252;ber Haustieren? Und an welchem Punkt geraten sie mit unserer Tierliebe in Widerspruch? Welche ethischen Fragen stellen sich?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r ihre Spurensuche interviewte Gesche Piening den Literaturprofessor Dr. Roland Borgards, Besucherinnen, Besucher sowie Verk&#228;uferinnen und Verk&#228;ufer der Heimtiermesse Hannover 2016. Au&#223;erdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Tierhotels, eines Tiernotrufs und eines Tierfriedhofs.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gesche Piening, 1978 in Hamburg geboren, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und Dozentin. Ihre Theaterarbeiten sind bundesweit in diversen Theaterh&#228;usern und auf Festivals zu sehen und &#252;berschreiten die Grenzen zwischen Theater, Literatur, Bildender Kunst und H&#246;rfunk. F&#252;r ihre bisherige k&#252;nstlerische Arbeit wurde sie 2016 mit dem &#214;d&#246;n-von-Horv\u00e1th-Preis (F&#246;rderpreis) ausgezeichnet. F&#252;r den H&#246;rfunk mehrere Radiofeatures und H&#246;rspiele, 2021 Finalistin beim 70. H&#246;rspielpreis der Kriegsblinden mit \u201eEinsam stirbt &#246;fter\u201c (BR 2020). Zuletzt: \u201eBin pleite ohne mich\u201c (BR\/Deutschlandfunk Kultur 2021). Gesche Piening lebt in M&#252;nchen.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: Grenzenlose Virtuosit&#228;t und schmelzender Ton \u2013 Der Fl&#246;tist Jean-Pierre Rampal (1922 \u2013 2000)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Norbert Hornig. Dass sich die Traversfl&#246;te als Soloinstrument im internationalen Konzertbetrieb etablieren konnte, ist ma&#223;geblich ein Verdienst von Jean-Pierre Rampal. Der am 7. Januar vor 100 Jahren in Marseille geborene K&#252;nstler erkundete seit den 50er-Jahren mit Pioniergeist das Repertoire von der barocken und fr&#252;hklassischen Literatur angefangen, bis hin zur Musik des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Komponisten schrieben Werke f&#252;r ihn, u.a. Jean Fran\u00e7aix, Francis Poulenc, Leonard Bernstein und Krzysztof Penderecki. Rampal liebte auch Jazz und Weltmusik. Er hatte Fans in allen Erdteilen, seine Schallplatten erreichten Millionenauflagen. Als Solist und P&#228;dagoge inspirierte Jean-Pierre Rampal Generationen junger Fl&#246;tisten, f&#252;r viele war er wie eine Vaterfigur.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver&#246;ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Axel Fischbacher Trio: Bebop Sketches | Bruno Angelini: Transatlantic Roots | MLB Trio: Birka<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open: Multitrack: Deconstructed Club Music<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von gebrochenen Spiegeln und kantigen dancefloors: mit NGUZUNGUZU, Lotic, A\u00efsha Devi und anderen<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc91766116\"><\/a>fr \u2013 07.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Kurzstrecke 117 \u2013 Feature, H&#246;rspiel, Klangkunst \u2013 Die Sendung f&#252;r H&#246;rst&#252;cke aus der freien Szene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zusammenstellung: Julia Gabel, Marcus Gammel, Ingo Kottkamp und Johann Mittmann. Produktion: Autor:innen \/ Deutschlandfunk Kultur 2021. L&#228;nge: 51\u201921. (Wdh. v. 30.12.2021)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ungew&#246;hnlich und nicht l&#228;nger als 20 Minuten: Wir stellen regelm&#228;&#223;ig innovative, zeitgem&#228;&#223;e, radiophone H&#246;rst&#252;cke vor.<\/p>\n<p>14:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die nigerianisch-franz&#246;sische S&#228;ngerin Asa 2020 in M&#252;nchen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist der Sound der jungen, globalisierten, urbanen Welt, den Asa in ihren Songs verk&#246;rpert, gepr&#228;gt von den Metropolen Lagos, wo sie aufwuchs, und Paris, wo sie 1982 geboren wurde und zwei Dekaden sp&#228;ter ihre Karriere startete. Mit ihrem Indie-Pop und ihrer kr&#228;ftigen Stimme schafft Asa abseits von Ethno-Kl&#228;ngen Weltmusik im eigentlichen Sinn. Am 27. Februar 2020 gastierte Bukola Elemide, wie sie b&#252;rgerlich hei&#223;t, im M&#252;nchner Amp\u00e8re Club -mit ihrer f&#252;nfk&#246;pfigen Band und mit tanzbaren Songs voll Lebensfreude, bei denen auch nachdenklich-kritische Betrachtungen der Welt immer mit einem Plus auf Seiten der Hoffnung einhergehen.<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: Sterben nach Plan \u2013 Doku &#252;ber den assistierten Suizid \u2013 das ARD radiofeature<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Martina Keller. (Produktion: WDR 2022). Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe zum Suizid, sagt das Bundesverfassungsgericht. Ein Urteil mit Folgen: Sterbehilfevereine r&#252;sten auf, Altenheime ringen um Haltung, Psychiater sorgen sich um Menschen in Lebenskrisen. Die einen feiern die Entscheidung als Sieg der pers&#246;nlichen Autonomie. Die anderen f&#252;rchten gesellschaftlichen Druck auf Alte, Kranke, psychisch Beeintr&#228;chtigte. Die Verfassungsrichter wollen den Suizid nicht zu einer gesellschaftlichen Normalit&#228;t werden lassen. Doch l&#228;sst sich das verhindern?<\/p>\n<p>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Ortserkundungen: Driften im Grenzland \u2013 Eine Oder-Nei&#223;e-Erfahrung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Kai-Uwe Kohlschmidt; Regie: der Autor; Produktion: Dlf 2014. Staatsgrenzen, Sprachgrenzen, Kulturgrenzen, Wertegrenzen: Wir grenzen uns ab und ein, um unserer sicher zu sein, unseres Territoriums, unseres Denkens, unserer Dynamik. Eine K&#252;nstlergruppe unternimmt eine dreiw&#246;chige Bootsexpedition auf Nei&#223;e und Oder. Die deutsch-polnische Grenze, in Gestalt von Grenzpf&#228;hlen scheinbar immer sichtbar, verschwimmt wie die die Flussufer wechselnde Eisenbahnstrecke. Wo ist was? Hier ist, wo man Deutsch spricht. Die Reisenden machen Grenzerfahrungen in kenternden Booten und trocknen sich philosophisch r&#228;sonierend am Lagerfeuer, beobachten Einheimische, Grenzw&#228;chter und Grenzg&#228;nger und sammeln Geschichte in Geschichtenform: ein radiofones Rivermovie.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Happy Hour mit Mendelssohn und Widmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">J&#246;rg Widmann, der \u201eArtist in Residence\u201c des WDR Sinfonieorchesters, war in einem Mendelssohn-Abend des Orchesters als Klarinettist, Bearbeiter und Dirigent zu erleben. Eine sch&#246;ne Stunde mit Musik, das ist das Ziel der \u201eHappy Hour\u201c-Konzerte des WDR Sinfonieorchesters. Als hochwillkommener Gast hat sich wieder einmal der Komponist, Klarinettist und Dirigent J&#246;rg Widmann dazugesellt, der dem Publikum in der Philharmonie diesmal einen Mendelssohn-Abend bescherte. Die Klarinette ist das einzige Instrument, das Mendelssohn mit Solosonaten bedacht hat, und als Klarinettist kennt Widmann Mendelssohns Es-Dur-Sonate nat&#252;rlich aus dem Effeff. Als Komponist hat er das Andante daraus, ein anr&#252;hrendes \u201eLied ohne Worte\u201c, in ein neues Orchester-Klanggewand geh&#252;llt, in das Harfe und Celesta ihre Silberf&#228;den einweben. Als Dirigent bringt er Mendelssohns erste Sinfonie zum Leuchten, ein Jugendwerk, in dem der 15-J&#228;hrige unter anderem seine au&#223;erordentliche kontrapunktische Meisterschaft unter Beweis stellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Felix Mendelssohn Bartholdy \/ J&#246;rg Widmann<\/strong>: Andante aus der Sonate Es-Dur, in der Bearbeitung f&#252;r Klarinette, Streichorchester, Harfe und Celesta | <strong>Felix Mendelssohn Bartholdy<\/strong>: Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 11 | WDR Sinfonieorchester, Klarinette und Leitung: J&#246;rg Widmann. Aufnahme aus der K&#246;lner Philharmonie<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Lizenz zum Pr&#252;geln? Polizeigewalt in Frankreich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Philipp Lemmerich. Produktion: SWR\/Deutschlandfunk 2022. Als 2018 in ganz Frankreich die Gelbwesten auf die Stra&#223;e gehen und Bilder von Gewalt, Ausschreitungen und der verw&#252;steten Champs-\u00c9lys\u00e9es die Nachrichten beherrschen, wird das harte Vorgehen der Polizei weitgehend toleriert. Heute blickt Frankreich anders auf diese Zeit. Videos von pr&#252;gelnden Polizisten haben die Stimmung kippen lassen. Wie kann es sein, dass ein demokratischer Staat mit hochbewaffneten Einsatzkommandos auf Demonstrierende losgeht? Diese Frage wird immer nachdr&#252;cklicher gestellt. Und auch in migrantisch gepr&#228;gten Stadtvierteln w&#228;chst die Wut. Denn immer wieder kommt es dort bei Polizeieins&#228;tzen zu t&#246;dlichen Zwischenf&#228;llen.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Von wegen kratzig und knarzig \u2013 Die R&#252;ckkehr historischer Aufnahmetechniken<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Simon Schom&#228;cker. Moderne digitale Aufnahmetechnik hat die Musikproduktion sehr viel einfacher und kosteng&#252;nstiger gemacht. Aber durch die nahezu unbegrenzten Bearbeitungsm&#246;glichkeiten ist auch der Drang zu makellosen Ergebnissen immer gr&#246;&#223;er geworden. Viele Musikfans bem&#228;ngeln l&#228;ngst, dass heutige Produktionen zu perfekt sind, um ein realistisches Klangbild von Orchestern, Ch&#246;ren oder Bands vermitteln zu k&#246;nnen. Studio-Sessions, die noch direkt in Wachs oder Vinyl geschnitten wurden, lie&#223;en keine Bearbeitung zu. Sie spiegeln einfach das wider, was tats&#228;chlich gespielt wurde \u2013 kleine Fehler inklusive. Darum hat l&#228;ngst eine R&#252;ckbesinnung auf diese historischen Aufzeichnungsverfahren eingesetzt: Musikschaffende, Studio-Crews und sogar die Wissenschaft k&#252;mmern sich darum, lange als &#252;berholt geltende Aufnahmetechniken zu erhalten, anzuwenden und zu erforschen. Und das Publikum wei&#223; es zu sch&#228;tzen.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Bart\u00f3ks Streichquartett der Trauer: Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert das Streichquartett Nr. 6 von B\u00e9la Bart\u00f3k<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMesto\u201c \u2013 traurig. Mit dieser einfachen Angabe ist jeder Satzanfang des sechsten und letzten Streichquartetts von Bart\u00f3k &#252;berschrieben. Nicht nur der sich anbahnende und schlie&#223;lich ausbrechende Zweite Weltkrieg besch&#228;ftigte Bart\u00f3k in diesem Jahr; 1939 ist auch das Todesjahr seiner Mutter. Jedem Satz ist eine Melodie \u2013 wie eine Art Ritornell \u2013 vorangestellt, eine Melodie, die von Satz zu Satz in ihrer Ausdehnung und Harmonisierung an Gewicht zunimmt, bis sie schlie&#223;lich im vierten und letzten Satz, anders, als urspr&#252;nglich von Bart\u00f3k geplant, das gesamte Geschehen bestimmen wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas Wally, neben seiner T&#228;tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit&#228;t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F&#228;chern aktiv, betrachtet das sechste Streichquartett von Bel\u00e1 Bart\u00f3k, insbesondere diese mit \u201eMesto\u201c &#252;berschriebene Melodie, aus (h&#246;r)analytischer Perspektive: Was h&#246;ren wir, wenn wir dieses Werk h&#246;ren? Worauf k&#246;nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H&#246;rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch&#228;rften Fokus wahrgenommen werden kann. Gestaltung: Thomas Wally, Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open: Diskurs: Grand Ouverture zum Sendeplatz Diskurs<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Freitag nach 23 Uhr soll k&#252;nftig \u201eDiskurs\u201c stattfinden: Nachdenken &#252;ber Musik. Lauerndes Umreisen eines Themas. Meinungsautausch im Gespr&#228;ch, subjektiv, aber nicht einseitig. Diskurs verhandelt Themen des Musiklebens, die nicht Personen-, Jubil&#228;ums- oder Anlassgebunden sind. Weder Musiker noch Funktion&#228;re stehen im Fokus sondern Themen wie z.B. Was bringen Festivals? Wovon leben Musiker (wirklich)? Was kommt nach der Neo-Klassik?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Formen des Diskurses sind themenabh&#228;ngig. Das Spektrum reicht von der (medienu\u00a8bergreifenden) Meinungsschau (von Autoren pr&#228;sentiert) u\u00a8ber Dreiergespr&#228;che, die durch relevante Musik gegliedert werden bis hin zu spielerischen Dialogformaten wie dem Blindfoldtest. Und in jeder Hinsicht: Musik steht im Mittelpunkt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Texten von Frank Zappa, Ulrich Holbein, Theodor W. Adorno und Nicolaus Harnoncourt sowie mit Musik von Edgar Var\u00e8se, Frank Zappa, Pink Floyd, Yes, Johann Sebastian Bach und anderen<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc91766117\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc91766117\"><\/a>sa \u2013 08.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 10:00 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>FeatureZeit: Sterben nach Plan \u2013 Doku &#252;ber den assistierten Suizid<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Martina Keller. Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe zum Suizid, sagt das Bundesverfassungsgericht. Ein Urteil mit Folgen: Sterbehilfevereine r&#252;sten auf, Altenheime ringen um Haltung, Psychiater sorgen sich um Menschen in Lebenskrisen.<\/p>\n<p>11:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Gesichter Europas: Tschechiens Gaming-Industrie \u2013 Neue Ideen, neue Welten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Kilian Kirchge&#223;ner. Dlf 2021. In der Computerspiel-Branche gilt Tschechien als besonders kreativ. Viele der entwickelten Spiele sind weltweite Bestseller: \u201eKingdom Come\u201c bietet eine Zeitreise in eine b&#246;hmische Region im tiefsten Mittelalter, Schauplatz von \u201eMafia\u201c ist eine finster-faszinierende Unterwelt. Die Spiele-Studios sp&#252;ren gewaltigen Aufwind, obwohl sie vom Staat kaum unterst&#252;tzt werden: 110 Entwicklerfirmen gibt es im Land mit einem Umsatz im dreistelligen Millionenbereich. Klein ist dieses Segment im Vergleich zu der gigantischen amerikanischen Gaming-Maschinerie, aber die Tschechen haben sich eine lukrative Nische gesucht. Was sie darin so erfolgreich macht, ist altes Know-how und eine jahrzehntelange Trickfilm-Tradition. Bis heute ist Tschechien ein gefragter Schauplatz f&#252;r internationale Filmproduktionen \u2013 und die Software-Industrie w&#228;chst nicht zuletzt wegen zahlreicher gut ausgebildeter Computerspezialisten. Ein Ausflug hinter die Kulissen einer noch untersch&#228;tzten Branche.<\/p>\n<p>14:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>\u201eWas siehst du? Die Nacht!\u201c <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">von Ludwig Fels (Autorenprod. im Auftrag des ORF 2022)<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Zukunft Deutschland?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie Untersch&#228;tzten\u201c \u2013 Wie der Osten die deutsche Politik bestimmt. Von Cerstin Gammelin, gelesen von Rahel Comtesse | \u201eZornfried\u201c \u2013 Ein Blick in die Gegenwart. Von J&#246;rg-Uwe Albig, gelesen von Andreas Neumann | \u201eNachruf auf mich selbst\u201c \u2013 Abschied vom Konsumismus. Von Harald Welzer, gelesen von Axel Wostry | \u201eEiscafe Europa\u201c \u2013 Ein fantastischer Ausflug in die coolere Zukunft. Von Enis Maci, gelesen von Katja Schild | &#220;ber das Unbehagen im Wohlstand. Von Gernot und Rebecca B&#246;hme, gelesen von Axel Wostry | \u201eH&#252;tten\u201c \u2013 Obdach und Sehnsucht. Von Petra Ahne, gelesen von Katja Schild. Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel. Diese Sendung h&#246;ren Sie auch in der BR Radio App und ist als Podcast verf&#252;gbar.<\/p>\n<p>17:30 bis 18:00 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Die Reportage: Unterwegs auf dem Mekong \u2013 Die Mutter allen Wassers droht zu versiegen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Holger Senzel und Lena Bodewein. Mythos und stolzer Strom: Der Mekong flie&#223;t von Tibet und China &#252;bers Goldene Dreieck von Myanmar, Laos und Thailand nach Kambodscha. In Vietnam m&#252;ndet er in ins S&#252;dchinesische Meer. All diesen L&#228;ndern bringt er Nahrung, Fische, Sediment, er ist Transportmittel und Wohnstatt. Ein Feature &#252;ber Armut und Reichtum entlang des Flusses.<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Reihe: 18 Plus! \u2013 Reihe: direct radio \u2013 Chao\u2019s Transition<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Susanne Mi-Son Quester und Mieko Azuma. Regie: Friederike Wigger. Mit: Luise Wolfram, Maria Hartmann und Verena Jost. Ton: Michael Kube. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021. L&#228;nge: 43\u201954 (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Chao ist attraktiv, eloquent, charmant und humorvoll. Die Welt scheint ihr offenzustehen. Doch als biologischer Mann geboren, fragt sie sich jeden Tag: Wann werde ich endlich sein, wer ich wirklich bin?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Chao ist 25 Jahre alt. Sie ist in Japan geboren und kam als Kind mit ihrer Familie in die Schweiz. In einer kleinen Stadt an der Grenze zu Liechtenstein wuchs sie auf und hat in Z&#252;rich Kommunikationsdesign studiert. Nun &#252;berlegt sie, f&#252;r das Studium an einer Animationsschule nach London zu gehen. Doch bevor sie die Schweiz verl&#228;sst, m&#246;chte sie eine Frau werden. Denn Chao ist biologisch ein Mann. Vor gut einem Jahr hat sie sich f&#252;r die Transition, die Operation zur Frau, entschieden. Seitdem ist sie in psychiatrischer Behandlung und nimmt Hormone. Bei der Operation werden dann die m&#228;nnlichen Geschlechtsorgane entfernt, eine k&#252;nstliche Vagina geformt und die Br&#252;ste vergr&#246;&#223;ert. Und Chao m&#246;chte noch weitergehen: Sie m&#246;chte sp&#228;ter ein eigenes Kind austragen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mieko Azuma, 1977 in Kyoto geboren, hat in Japan Kunst und in M&#252;nchen Dokumentarfilm studiert. Seit 2012 ist sie freie Filmemacherin, Autorin und Kamerafrau. F&#252;r ihre Regie-und Kameraarbeit wurde sie mit dem Starter-Filmpreis der Stadt M&#252;nchen, dem DAAD-Preis und dem Citizen-Preis des Yamagata International Documentary Film Festivals ausgezeichnet. Seit 2015 arbeitet sie an einer Langzeitbeobachtung eines Lachk&#252;nstlers in Japan. \u201eChao\u2019s Transition\u201c ist ihr erstes Feature.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Susanne Mi-Son Quester wurde 1979 in Starnberg geboren. Nach einer Ausbildung zur Cellistin studierte sie Japanologie und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universit&#228;t Berlin und Dokumentarfilm an der Hochschule f&#252;r Fernsehen und Film M&#252;nchen und der Korea National University of Arts in Seoul. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin, Regisseurin und Produzentin f&#252;r Dokumentarfilme und Radiofeatures. \u201eChao\u2019s Transition\u201c ist ihr erstes Feature.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Feature ist Teil der Sendereihe \u201e18 Plus!\u201c und entstand in Kooperation mit 3sat und der doku.klasse des Duisburger Festivals doxs! dokumentarfilme f&#252;r kinder und jugendliche.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Sun-Mi Hong Quintet &amp; Guy Salamon Group | jazzahead!, Bremen, April 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. <strong>Sun-Mi Hong Quintet<\/strong>:\u00a0 Sun-Mi Hong, dr, buk | Nicol\u00f2 Ricci, ts | Alistair Payne, tp | Chaerin Im, p | Alessandro Fongaro, db | \/\u00a0 <strong>Guy Salamon Group<\/strong>: Guy Salamon, dr, computer | Alistair Payne, tp | Ian Cleaver, tp | Jos\u00e9 Soares, as | Lucas Martinez, ts | Teis Semey, eg | Xavi Torres, p, glsp | William Barrett, db |<\/p>\n<p>20:00 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Die Oper \u201eFire Shut Up in My Bones\u201c von Terence Blanchard aus der MET in New York<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach der Corona-Zwangspause kehrte die Metropolitan Opera in New York mit einem besonderen St&#252;ck in den Spielbetrieb zur&#252;ck: Erstmals in der Geschichte der MET stand die Oper eines afroamerikanischen Komponisten auf dem Spielplan. Terence Blanchard erz&#228;hlt die Geschichte eines afroamerikanischen Manns, der den &#228;rmlichen Verh&#228;ltnissen seiner Familie zu entkommen versucht, aber von den Schrecken der Vergangenheit immer wieder eingeholt wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">(Aufnahme vom 23. Oktober 2021). Terence Blanchard hat sich als Jazz-Trompeter und mit zahlreichen Filmmusiken einen Namen gemacht. Der aus New Orleans stammende Musiker hatte eine umfassende musikalische Ausbildung erhalten und wagte sich daran, Oper und Jazz zu einer neuen Einheit zu formen. Ausgehend von den Lebenserinnerungen des Journalisten Charles M. Blow ist ein Musiktheaterst&#252;ck entstanden, das in R&#252;ckblenden von den traumatischen Erfahrungen einer afroamerikanischen Biographie erz&#228;hlt, aber auch die Hoffnung schildert, diese f&#252;r ein besseres Leben hinter sich lassen zu k&#246;nnen.<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Musikalische Ost-West-Dialoge beim Multiphonics Festival 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei Protagonisten des Festivals mit faszinierenden Grenzg&#228;ngen zwischen den Musiktraditionen ihrer Herkunftsl&#228;nder und unterschiedlichen Musikgenres. In ihren genre-&#252;bergreifenden Programmen wandeln die Teilnehmer des Multiphonics Festivals im kreativen Austausch mit Klarinettisten und Klarinetten-Spielerinnen aus aller Welt durch die Musikkulturen verschiedener L&#228;nder. So verbindet der mazedonische Klarinettist Ismail Lumanovski im Duo mit dem israelischen Meisterpianisten Omer Klein den leidenschaftlichen Spirit der traditionellen Balkanmusik mit Jazz und l&#228;ssigem Blues sowie der Disziplin der Klassik, schwelgt in kammermusikalischen Welten und taucht dynamisch und virtuos in ein hochkomplexes Cross-Over-Repertoire ein. Lyrisch fein bewegt sich dagegen der syrische Klarinettist Kinan Azmeh im Duo mit WDR Jazzpreistr&#228;ger f&#252;r Improvisation Florian Weber am Piano zwischen arabischer Musik, Jazz und Improvisation und die iranische Klarinettistin Shabnam Parvaresh l&#228;sst mit ihrem Sheen Trio sowohl persische Kl&#228;nge und Rhythmen anklingen als auch elektronische Sounds.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ismail Lumanovski &amp; Omer Klein \/ Kinan Azmeh &amp; Florian Weber \/ Sheen Trio. Aufnahmen aus dem Alten Pfandhaus, K&#246;ln, und dem domicil, Dortmund<\/p>\n<p>22:00 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Die besondere Aufnahme<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Violeta Dinescu<\/strong>: \u201eInlingua ignota\u201c f&#252;r Sopran und Akkordeon \/ \u201eImmaginabile\u201c f&#252;r Blockfl&#246;te solo \/ \u201eMein Auge ist zu allen sieben Sph&#228;ren zur&#252;ckgekehrt\u201c f&#252;r Tenor und Akkordeon<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Irena Kurka, Sopran; Markus Sch&#228;fer, Tenor; Gudula Rosa, Blockfl&#246;te; Marko Kassl, Akkordeon. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 im Sendesaal Bremen<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Inner Mountain Flame \u2013 John McLaughlin zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael R&#252;senberg. Mit Amerika, wo seine Karriere 1969 richtig in Fahrt kam, hat er 2017 abgeschlossen. Er wohnt in Monaco, in Europa tourt er noch; in wenigen Wochen wird sich einer der einflussreichsten und stilbildenden Gitarristen des Jazz auch auf deutschen B&#252;hnen aus dem Gl&#252;ckwunsch-Konfetti zu seinem Achtzigsten (4. Januar 2022) freispielen. Die innere Flamme, sie lodert n&#228;mlich noch, um mit dem Albumtitel \u201eThe Inner Mounting Flame\u201c (1971) seines Mahavishnu Orchestra zu sprechen.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Zeitzeugin eines Jahrhunderts \u2013 Die estnische Komponistin Ester M&#228;gi <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Klaus Gehrke. Sie erlebte die Unabh&#228;ngigkeit Estlands, die deutsche Besetzung w&#228;hrend des Zweiten Weltkriegs, die Eingliederung in die UdSSR und schlie&#223;lich die \u201esingende Revolution\u201c, die dem Land wieder die Unabh&#228;ngigkeit brachte. Traditionelle Formen und Melodien ihrer Heimat griff die estnische Komponistin Ester M&#228;gi immer wieder in ihren Werken auf. Gleichwohl &#252;bernahm sie auch zeitgen&#246;ssische Elemente wie Polytonalit&#228;t und komplexere Rhythmik. Ab den 50er-Jahren avancierte Ester M&#228;gi zu einer der profiliertesten Komponistinnen Estlands. 1954 bis 84 lehrte sie Musiktheorie an der Staatlichen Musikhochschule in Tallinn. Im vergangenen Mai ist die Grande Dame der estnischen Moderne im Alter von 99 Jahren gestorben. Wer war sie? Was zeichnet ihr Komponieren aus? Auf welche Weise kombinierte Ester M&#228;gi Tradition und Moderne? Und welchen Einfluss hat(te) sie auf die nachfolgenden Generationen?<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Eine ganz neue Welt f&#228;ngt an von Wolfgang Liebhart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In seinem Radiost&#252;ck \u201eEine ganz neue Welt f&#228;ngt an\u201c sp&#252;rt der Wiener Komponist Wolfgang Liebhart (*1958) den letzten Monaten, Tagen, Stunden von verschiedenen Komponisten unterschiedlicher Epochen nach. hr 2022 | 40 Min. | Erstsendung<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es reflektiert mit k&#252;nstlerischen Mitteln die Umst&#228;nde, die zu ihrem Tode f&#252;hrten, ihren pers&#246;nlichen Todeskampf sowie ihre letzten, meist unvollendet gebliebenen Werke. Der Bogen spannt sich von Wolfgang Amadeus Mozarts Todeskampf bis hin zu Karlheinz Stockhausens &#220;bergang in eine andere Welt. Ihr gemeinsamer Sterbetag, der 5. Dezember, bildet die formale Klammer der Radiokomposition. Bei Alexander Skrjabin und Alban Berg f&#252;hrt eine Sepsis zu ihrem fr&#252;hen Tod, w&#228;hrend Skrjabins elfj&#228;hriger Sohn Julian, der wie der Vater schon fr&#252;h zu komponieren begann, und Anton Webern j&#228;h aus dem Leben scheiden. \u201eEine ganz neue Welt f&#228;ngt an\u201c ist ein Lautsprecherst&#252;ck &#252;ber Tod, Verg&#228;nglichkeit und Ewigkeit. Die Musik bleibt, auch wenn die, die sie geschaffen haben, fortan schweigen.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Elektronische Musik: techn\u00e9 [80]: Minimoog<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Minimoog der Firma Moog gilt als die Stradivari unter den Analog-Synthesizern. Er kam 1971 auf den Markt und daher quasi sein 50-j&#228;hriges Jubil&#228;um. Sein massiger Klang wurde in unz&#228;hligen Popproduktionen eingesetzt und stellt bis heute die Messlatte f&#252;r jeden analogen Synthesizer dar. In der Neuen Musik dagegen spielte er bis vor kurzem keine Rolle. Mit der Wiederentdeckung analoger elektronischer Klangerzeuger sind in den letzten zwei Jahren aber doch einige St&#252;cke f&#252;r das faszinierende Instrument entstanden. Die Sendung stellt den Minimoog und seinen besonderen Klang vor, sowie einige neue Kompositionen, in denen er als \u201eInstrument\u201c verwendet wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Daria Maminova<\/strong>: Melchior f&#252;r 2 Spieler mit Synthesizern und Stimmsamples | <strong>Misha Cvijovic<\/strong>: Iktuarspok f&#252;r Minimoog und Tonband | <strong>Eivind Buene<\/strong>: Mixed Metaphors f&#252;r Violine und Minimoog | <strong>Juan David Perez<\/strong>: Abstracto Model-Ductil Artefacto f&#252;r Minimoog und Computer | <strong>Laurie Spiegel<\/strong>: The Unquestioned Answer, Version f&#252;r Minimoog. Sebastian Berweck, Minimoog. Sowie <strong>Minimoog-Solos von Herbie Hancock, Chick Corea, Parliament, Kraftwerk, Tubeway Army und weiteren<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Musik und Migration: Neapel \u2013 Argentinien <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein kleines Dorf irgendwo in der Maremma: \u201eCanzone di Napoli\u201c und \u201eCanciones Argentinas\u201c werden versprochen. Hat das etwas miteinander zu tun? Der gro&#223;e Tango-Komponist Astor Piazzolla war italienischen Ursprungs. Wie tausende andere Familien, so verlie&#223; auch seine Familie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts das arme Italien, um in Argentinien besser leben zu k&#246;nnen. Die Familie der weltbekannten Pianistin Martha Argerich dagegen kam aus Wien nach Argentinien, eine j&#252;dische Mutter, auf der Flucht vor den Nazis. Diese kamen erst sp&#228;ter &#252;ber den gro&#223;en Teich und lebten in deutschen Enklaven, um ihre Untaten zu verbergen. Davon sprechen wir nicht. Sondern von den Gro&#223;meistern der klassischen Musik, wie Daniel Barenboim, viele wurden in Argentinien geboren \u2026 und es gibt eine Reihe argentinischer Komponisten. Sie bereicherten ihr Land und manche brachten es zu Weltruhm. Argentinien, Uruguay, Brasilien sind Einwanderungsl&#228;nder. \u201eKlar, Migration macht die Musik erst interessant, auch Wagner und Verdi haben viel Fremdes aufgenommen,\u201c sagen uns die Jugendlichen des \u201eYouth Orchestra of Bahia\u201c, nachdem sie gerade Wagners Meistersinger-Ouvert&#252;re zum Besten gegeben haben. Brasilien ist vielleicht weltweit das Land mit den meisten unterschiedlichen Einfl&#252;ssen. Salvador de Bahia? Das kannten wir doch bisher eher als Samba-Rhythmus-Paradies im Carneval! Der Tango oder die Tarantella, die Oper, die Canzone napoletana \u201eO sole mio\u201c und \u201eSanta Lucia\u201c, geh&#246;ren sie nicht uns allen? Heimische Musik ist das, was man liebt, was man mitnimmt und was man aufnimmt &#8230; Noapolis nannte die israelische S&#228;ngerin Noa ihre Liebe zu Neapel. Auch Mozart war schon ein bekennender Neapolist. Eine Sendung von Friederike Haupt<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc91766118\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc91766118\"><\/a>so \u2013 09.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: Il Sottosopra \u2013 Unter Tage, &#252;ber Tage. Aus dem Leben sardischer Bergm&#228;nner<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gianluca Stazi und Giuseppe Casu. (Produktion: DLF 2019). Nach einem langen Leben in den Tiefen einer sardischen Mine beschreiben die Bergarbeiter Silvestro und Manlio ihre Beziehung zu Stollen, Staub und Arbeit. Und sie erz&#228;hlen von dem politisch aufgeladenen Moment, als sie damit drohten, sich im Inneren des Berges in die Luft zu sprengen, aus Protest gegen die Schlie&#223;ung ihrer Mine. \u2013 Ein Feature, das von seinen starken Originalt&#246;nen und der intimen Erinnerung lebt. Und der gro&#223;artig gesetzten &#220;bersetzung \u2026 Das italienische Originalst&#252;ck wurde beim Prix Europa 2018 als bestes europ&#228;isches Radio-Feature ausgezeichnet.<\/p>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Rock et cetera: Cyberfunk auf der Sprungschanze \u2013 Die &#246;sterreichische Rockband Mother\u2019s Cake<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Fabian Els&#228;&#223;er. Auch wenn die Band Mother\u2019s Cake sich selbst als Untergrund-Band versteht, scheut sie die gro&#223;e Inszenierung nicht: 2008 gegr&#252;ndet, zehn Jahre sp&#228;ter, im Herbst 2018, nahm das Trio ein Live-Album mitten auf der Sprungschanze seines Herkunftsortes Innsbruck auf, ohne dabei ins Schlittern zu geraten. Der Auftrittsort passt zur Musik, denn die ist oft ein spektakul&#228;rer Sturzflug durch die Rockgeschichte. Psychedelic, Progressive und Hardrock werden dabei gestreift, und auch der Titel des 2020er-Albums \u201eCyberfunk\u201c hat seine Berechtigung: Bei aller musikalischen Komplexit&#228;t k&#246;nnen Yves Krismer, Benedikt Trenkwalder und Jan Hau&#223;els n&#228;mlich auch grooven. Als Einfluss nennen die Musiker zwar unter anderem die ausufernd vertrackte Prog-Psych-Band Mars Volta, doch ihre Musik ist wesentlich kompakter.<\/p>\n<p>16:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Wissenschaft im Brennpunkt: Psycho-Revolution \u2013 Neustart f&#252;r die Diagnosen der Psychiatrie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Martin Hubert. Wer zum Psychiater kommt, erwartet, dass er erf&#228;hrt, was ihm fehlt. Doch daran hapert es seit\u00a0 vielen Jahren. Psychiatrische Diagnosen sind oft\u00a0 zu allgemein, sodass sie auf verschiedene St&#246;rungsbilder zutreffen und die individuellen Schwierigkeiten nicht genau erfassen. Im ICD11, dem neu &#252;berarbeiteten Diagnosehandbuch der WHO, soll das Problem jetzt behoben werden \u2013\u00a0 jedenfalls f&#252;r Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rungen. In Zukunft soll es keine Diagnosen wie Narzissmus, &#196;ngstlich-Vermeidende oder paranoide Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rung mehr geben, sondern nur noch so genannte \u201eDimensionen\u201c, ein Baukasten aus Kriterien, mit denen sich eine St&#246;rung\u00a0 individuell beschreiben l&#228;sst: Kleine Hinweisschilder statt gro&#223;er Schubladen, wenn man so will. Doch schon gibt es Kritik am neuen Ansatz und manche Psychiater basteln bereits an Alternativen f&#252;r alle psychischen Erkrankungen.<\/p>\n<p>17:10:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Grady Tate: 1932-2017 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Geburtstag des 2017 verstorbenen Schlagzeugers und S&#228;ngers Grady Tate j&#228;hrt sich am 14. J&#228;nner zum neunzigsten Mal.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tates Laufbahn war urspr&#252;nglich ganz auf eine Gesangskarriere ausgerichtet: Er sang seit seinem vierten Lebensjahr, gab aber nach seinem Stimmbruch f&#252;r mehrere Jahre das Singen auf. W&#228;hrend seiner Milit&#228;rzeit bet&#228;tigte er sich wieder musikalisch, und zwar sowohl als S&#228;nger als auch als Schlagzeuger. Als Drummer wird er schlie&#223;lich international bekannt. Grady Tate gilt als einer der meistaufgenommenen Schlagzeuger der Musikgeschichte. Im Studio und auch auf der B&#252;hne arbeitete er mit u.a. Quincy Jones, Jimmy Smith, Oscar Peterson, Wes Montgomery oder auch S&#228;ngerinnen wie Ella Fitzgerald und Aretha Franklin zusammen. Aber auch als S&#228;nger hat er mehrere Alben aufgenommen und wurde in dieser Rolle f&#252;r den Grammy nominiert.<\/p>\n<p>17:30 bis 18:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Nachspiel: Das Sportmagazin \u2013 Pl&#228;tze im Abseits \u2013 Vergessene Orte des Sports<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anja R&#246;bekamp. Auch Sportpl&#228;tze sind dem Wandel der Zeit und damit manchmal auch dem Verfall preisgegeben. Sie werden planiert, umgebaut, abgerissen \u2013 und teilweise vergessen. Wo fr&#252;her in Berlin Ost das Stadion der Weltjugend stand, residiert heute der Bundesnachrichtendienst. Der brandenburgische Heinitzsee, an den sich viele Tauchsportler der DDR mit Wehmut erinnern, wurde trockengelegt. Ehemals luxuri&#246;se Badeanstalten rotten vor sich hin. In der Erinnerung vieler Sportfreunde bleiben die Orte aber lebendig. &#220;ber die \u201eTennispl&#228;tze der Intellektuellen\u201c am Kurf&#252;rstendamm in Berlin West werden heute noch Geschichten erz&#228;hlt.<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil:Kleine Freiheit \u2013 Vom Spazierengehen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Uta R&#252;enauver; Regie: Philippe Br&#252;hl; Produktion: Deutschlandfunk 2022. Am Anfang des Spazierengehens steht ein Versprechen: Freiheit. Die Verlockung, sich zu verlaufen und dabei zu finden \u2013 sich selbst und anderes. Kein Wunder, dass das Spazierengehen f&#252;r manche mehr ist als ein Gang um den Block.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Corona-Pandemie hat dem Spazierengehen einen unverhofften Hype beschert. Die an den heimischen Schreibtisch gefesselten Menschen, beraubt auch der meisten Sport- und Freizeitm&#246;glichkeiten, trieb es auf die Stra&#223;en, auf die Felder, in die Parks und in die W&#228;lder. Eigentlich aber f&#252;hrt das absichtslose, m&#252;&#223;igg&#228;ngerische Gehen in einer beschleunigten, auf Effizienz ausgerichteten Welt ein eher glanzloses Dasein. Lieber wird, soll\u2019s nicht gleich handfester Sport sein, gewalkt oder gewandert. Und f&#252;r die lahmen Langweiler bleibt der Sonntagsspaziergang und gelegentliches F&#252;&#223;evertreten. Doch eines sp&#252;ren wir alle: Der Spaziergang bietet uns neben frischer Luft und Bewegung auch die kleine Freiheit, kurz dem Alltagstrott zu entfliehen.<\/p>\n<p>20:55:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Nicole Mitchell: \u201eMandorla Awakening II: Emerging Worlds\u201c (2017) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die in Chicago lebende afroamerikanische Fl&#246;tistin und Komponistin Nicole Mitchell hat in den vergangenen Jahren mit afrofuturistisch inspirierten Projekten auf sich aufmerksam gemacht. Das meistbeachtete und meistgepriesene ist \u201eMandorla Awakening II: Emerging Worlds\u201c, 2017 bei FPE Records auf Tontr&#228;ger erschienen. Startpunkt daf&#252;r war die Lekt&#252;re von \u201eThe Chalice and the Blade\u201c (in der deutschen &#220;bersetzung \u201eKelch &amp; Schwert\u201c) der Kulturhistorikern, Soziologin und Rechtswissenschaftlerin Riane Eisler. In diesem Buch geht es um Gesellschaften, die in zwei Str&#246;mungen unterteilt sind:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die einen, die vom Willen zur Herrschaft geleitet werden, und die anderen, die partnerschaftlich und kollaborativ arbeiten. Davon angeregt, schrieb Nicole Mitchell eine im Jahr 2099 angesiedelte Geschichte &#252;ber ein abgelegenes Land namens Mandorla Island. Dort treffen Dystopie und Utopie aufeinander, und ein Paar sucht nach Wegen, um eine Koexistenz von Prinzipien zu erm&#246;glichen, die eigentlich als inkompatibel gelten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r die musikalische Umsetzung dieses Plots hat Nicole Mitchell ihr Black Earth Ensemble, bestehend aus Musiker\/innen der aktuellen Chicagoer Jazzszene, um neue Mitglieder erweitert: Tatsu Aoki (Bass, Shamisen, Taiko) und Kojiro Umezaki (Shakuhachi) spielen traditionelle japanische Instrumente, sie stellen so das Zusammentreffen mit dem Unbekannten dar. W&#228;hrend die Erz&#228;hlung einen fiktiven Ort in einer zuk&#252;nftigen Welt fokussiert, ist die Musik eine aktive Erkundung von Dualit&#228;ten, den Konzepten des Utopischen und des Dystopischen folgend -wobei diese nicht als bin&#228;re Gegenpole, sondern als interagierende, sich entwickelnde Einheiten gesehen werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das als Suite angelegte Album vereint unterschiedliche Stile wie Free Jazz, zeitgen&#246;ssische klassische Musik, Blues, Folk, Gospel und Rock -Genre-Elemente, die sich verweben und aneinander reiben, ohne ihre klangliche Identit&#228;t zu opfern. \u201eMandorla Awakening II: Emerging Worlds\u201c ist ein Album, das trotz seiner noch jungen Geschichte als &#252;berzeugende, reife, exemplarische musikalische Umsetzung der Ideen des Afrofuturismus im 21. Jahrhundert gesehen wird. Ein Werk, das eine Botschaft des Widerstands in sich tr&#228;gt, f&#252;r Ver&#228;nderungen und die Befreiung des eigenen Geistes steht, vermittelt durch Fantasie und Musik. Nicole Mitchell &#252;ber ihre Arbeit: \u201eIch verfolge die ehrgeizige Idee, dass Musik die Kraft hat, transformativ zu sein, dass wir durch Musik vision&#228;re Welten schaffen k&#246;nnen, die es uns erm&#246;glichen, Alternativen in unserer Lebensweise zu sehen.\u201c<\/p>\n<p>22:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel-Premiere | Bonjour Tristesse von Fran\u00e7oise Sagan Francoise Sagans Skandalroman zu sexueller Befreiung der 1950er Jahre<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die siebzehnj&#228;hrige C\u00e9cile verbringt den Sommer zusammen mit ihrem Vater Raymond und dessen junger Geliebten Elsa an der franz&#246;sischen Riviera; sie f&#252;hren ein Leben der gem&#228;&#223;igten Ausschweifungen. Der Witwer Raymond gef&#228;llt den Frauen und umgekehrt und C\u00e9cile begleitet ihn gern. Sie leben gemeinsam in den Tag hinein, genie&#223;en das Funkeln der Nacht und die Sonne am Tag. Am Meer lernt C\u00e9cile bald einen jungen Mann kennen, der ihr gef&#228;llt, und sie beginnt mit ihm zu flirten, wie man nur am Meer, in der Hitze des S&#252;dens flirten kann; die Ferientage versprechen also kurzweilig, heiter und rauschhaft zu werden.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Im Salon der Pauline Viardot<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gewehrsaal, Schloss Ettersburg in Weimar. Aufzeichnung vom 20.06.2021. \u201eNixe Binsefuss und Cancion de Infanta\u201c. Lieder einer Europ&#228;erin \u2013 die franz&#246;sische Operns&#228;ngerin, Komponistin, P&#228;dagogin und Herausgeberin Pauline Viardot mit Vertonungen in f&#252;nf Sprachen. Ina Kancheva, Sopran; Lea Birringer, Violine; Daniel Heide, Klavier<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Chaya Czernowin empfiehlt: Die Lieblingsmusik der Komponistin Chaya Czernowin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die in Haifa geborene, in Boston lebende Komponistin Chaya Czernowin pr&#228;sentierte bei Wien Modern eine Urauff&#252;hrung (zu h&#246;ren in \u201eZeit-Ton\u201c am 10. J&#228;nner 2021), interpretiert vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Christian Karlsen. Czernowin selbst hat in Israel, Berlin und New York studiert. Das Unterrichten ist nun schon lange ein wichtiger Teil ihrer Arbeit. Czernowin versucht ihre Student\/innen bei der Suche nach der eigenen Stimme zu unterst&#252;tzen. Nach langen Aufenthalten in Deutschland, Japan und den USA hatte sie sich die israelische Komponistin in Wien niedergelassen. Sie brach daf&#252;r ihre Zelte an der University of California in San Diego ab, um an der Universit&#228;t f&#252;r Musik und darstellende Kunst Wien zu unterrichten. Drei Jahre lang (2006-2009) war sie als Professorin in Wien t&#228;tig. Zu ihren Sch&#252;ler\/innen in &#214;sterreich geh&#246;rten heute international erfolgreiche Komponierende wie Margareta Ferek-Petric, Simon Vosecek, Thomas Wally, Tomasz Skweres und Hannes Dufek. Seit 2009 ist Czernowin Professorin an der Harvard University. In dieser Sendung stellt Czernowin Musik vor, die sie beeindruckt und gepr&#228;gt hat. Gestaltung: Andreas Maurer<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Neue Musik: My favorite Choice (48): Elena Schwarz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Musik der Gegenwart ist es, auf die sich die junge Dirigentin Elena Schwarz, in ihrer noch gar nicht lange zur&#252;ckliegenden Studienzeit bewusst konzentriert hat: auch weil sie der Austausch mit den Komponist:innen fasziniert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Inzwischen wirkt die 1985 geborene und im Tessin aufgewachsene Dirigentin auch am Pult bedeutender Orchester, wenn Werke des klassisch-romantischen Repertoires von Mozart bis Bruckner, von Haydn bis Puccini auf dem Programm stehen. Die Karriere der australisch-schweizerischen K&#252;nstlerin folgt derzeit einem steilen Aufw&#228;rtstrend. Sie gastiert in Luzern, Detroit und Liverpool, in den Niederlanden, Finnland und der Schweiz. Zugleich sammelt sie als Assistentin beim Orchestre Philharmonique de Radio France und beim Tasmanian Symphony Orchestra grundlegende Erfahrungen. Die Liebe zur zeitgen&#246;ssischen Musik ist ihr geblieben. In der Konzertreihe Musik der Zeit im K&#246;lner Funkhaus leitet sie in diesem Monat das WDR Sinfonieorchester. Bei einem Abstecher ins Studio pr&#228;sentiert sie vorab eine sehr pers&#246;nliche Auswahl musikalischer Erlebnisse.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Ausschnitten aus folgenden Werken: <strong>G\u00e9rard Grisey<\/strong>: Partiels, aus \u201eLes Espaces Acoustiques\u201c f&#252;r 18 Musiker; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Stefan Asbury | <strong>Rebecca Saunders<\/strong>: Solitude f&#252;r Violoncello; S\u00e9verine Ballon | <strong>Adam Maor Halim<\/strong>: Konzert f&#252;r 2 Klaviere und Orchester; Antoine Fran\u00e7oise und Gilles Grima\u00eetre; TOBS Theater Orchester, Leitung: Elena Schwarz | <strong>Lisa Streich<\/strong>: Segel f&#252;r gro&#223;es Orchester; Lucerne Festival Academy Orchestra, Leitung: Gregor Mayrhofer | <strong>Mazen Kerbaj<\/strong>: Please choose another pedantic name for this track f&#252;r Trompete solo; Mazen Kerbaj |\u00a0 <strong>Salvatore Sciarrino<\/strong>: Efebo con radio f&#252;r Stimme und Orchester; Sonia Turchetta, Mezzosopran; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Kazushi Ono<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2003.01.22%E2%80%9309.01.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F01%2F02%2Fdie-radiowoche-vom-03-01-2209-01-2022%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Die%20Radiowoche%20vom%2003.01.22%E2%80%9309.01.2022 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2022%2F01%2F02%2Fdie-radiowoche-vom-03-01-2209-01-2022%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Die &#220;bersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. Wenn Sie sich eine t&#228;gliche Info&#252;bersicht in Ihr Postfach w&#252;nschen, tragen Sie sich hier in den kostenlosen Newsletter nmz \u2013 der radiotag ein. 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