{"id":25070,"date":"2021-12-19T12:00:50","date_gmt":"2021-12-19T11:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25070"},"modified":"2021-12-15T17:52:34","modified_gmt":"2021-12-15T16:52:34","slug":"die-radiowoche-vom-20-12-2126-12-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2021\/12\/19\/die-radiowoche-vom-20-12-2126-12-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 20.12.21\u201326.12.2021"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 51. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich eine t&#228;gliche Info&#252;bersicht in Ihr Postfach w&#252;nschen, <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/newsletter\/\">tragen Sie sich hier<\/a> in den kostenlosen Newsletter <strong>nmz \u2013 der radiotag<\/strong> ein. Sie bekommen dann gegen 18 Uhr die ausgew&#228;hlten Sendungen f&#252;r den n&#228;chsten Tag.<\/p>\n<h3>Inhalt<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc90482777\">mo \u2013 20.12.2021. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc90482778\">di \u2013 21.12.2021. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc90482779\">mi \u2013 22.12.2021. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc90482780\">do \u2013 23.12.2021. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc90482781\">fr \u2013 24.12.2021. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc90482782\">sa \u2013 25.12.2021. 11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc90482783\">so \u2013 26.12.2021. 13<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc90482777\"><\/a>mo \u2013 20.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:30:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Aki Takases Trio Tama beim Jazzfestival Leibnitz 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 1. Oktober 2021 gastierte mit Aki Takase die frischgebackene neue Tr&#228;gerin des Albert\u00adMangelsdorff-Preises und damit der bedeutendsten Auszeichnung, die Deutschland an Jazzmusiker\/innen vergibt, im Hugo-Wolf -Saal des Kulturzentrums Leibnitz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und die 73-j&#228;hrige japanische Pianistin, die seit den 1980er Jahren in Berlin lebt, demonstrierte eindrucksvoll, dass ihr dieser Preis v&#246;llig zu Recht zuerkannt worden ist: Unterst&#252;tzt von ihren Mitstreitern im Trio Tama, Bassist Jan Roder und Schlagzeuger Oliver Steidle, bearbeitete Takase mit unwiderstehlicher perkussiver Energie die Tasten, swingend, h&#228;mmernd, aus den detailreich auskomponierten Strukturen immer wieder in lustvollen freien Cluster-Explosionen ausbrechend.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als &#220;berraschungsgast stellte sich f&#252;r ein St&#252;ck die Mezzosopranistin Mayumi Nakamura auf der B&#252;hne ein, die sich mit ariosem Pathos improvisierend ins Geschehen st&#252;rzte. Marlene Schnedl pr&#228;sentiert diesen H&#246;hepunkt des diesj&#228;hrigen Jazzfestivals Leibnitz.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Der Rest ist Stille \u2013 Von der Bedeutung des Schweigens in unserer Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Heiner Kiesel. Schweigen ist herrlich paradox \u2013 als Verweigerung von Kommunikation, die etwas mitteilen soll. Und sie ist auch der Teil des Gespr&#228;chs, der Verst&#228;ndigung erst erm&#246;glicht. Aber auch jenseits solcher fundamentalen Betrachtungen ist die Besch&#228;ftigung mit dem Nicht-Gesagten &#252;beraus ergiebig \u2013 es gibt Aufschluss dar&#252;ber, wer spricht, wer sprechen darf, wie die Machtverh&#228;ltnisse in unserer Gesellschaft ohne Worte geregelt werden.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: WDR 3 Kammerkonzerte in NRW \u2013 Ein Weltklasseensemble bei den Schlosskonzerten J&#252;lich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Tschechische Nonett ist eines der &#228;ltesten Kammerensembles weltweit. Gegr&#252;ndet wurde es im Jahre 1924 von Sch&#252;lern des Prager Konservatoriums. Das Ensemble gastiert auf den gro&#223;en internationalen Festivals, vom Prager Fr&#252;hling bis zu den Salzburger Festspielen. Durch seine Interpretationen und seine originelle Instrumentalbesetzung hat es viele bekannte zeitgen&#246;ssische Komponisten zu neuen Werken inspiriert, unter anderem Sergej Prokofjew, Witold Lutoslawski oder auch Bohuslav Martinu. Im Rahmen der Schlosskonzerte J&#252;lich ist das Tschechische Nonett aber mit Musik des 19. Jahrhunderts aufgetreten. Louis Spohrs Nonett in F-Dur op.31 aus dem Jahr 1813 ist die erste Originalkomposition f&#252;r diese Besetzung. Es war eine Auftragsarbeit des Wiener Kaufmanns und Geigers Johann von Tost und hat bereits bei der Urauff&#252;hrung helle Begeisterung ausgel&#246;st. &#220;ber Antonin Dvor\u00e1k Serenade d-Moll op. 44 hat Kollege Johannes Brahms gesagt: \u201eDie Serenade ist wohl das Beste, was ich von Dvor\u00e1k kenne.\u201c Louis Spohr: Grand Nonetto, op. 31 | Anton\u00edn Dvor\u00e1k: Serenade d-Moll, op. 44. Tschechisches Nonett. Aufnahme aus dem P&#228;dagogischen Zentrum, J&#252;lich<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Das musikalische Quintett<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eindr&#252;cke und Gespr&#228;che rund um alte und neue Aufnahmen von Johannes Brahms-Werken<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Digitalisierung 3.0 \u2013 Musikhochschulen im Wandel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast: Moritz Eggert, Professor f&#252;r Komposition an der Hochschule f&#252;r Musik und Theater M&#252;nchen<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: International Rostrum of Composers, Teil 3<\/strong><\/p>\n<p>Organisiert vom International Music Council und mit finanzieller Unterst&#252;tzung der teilnehmenden Rundfunkanstalten findet in jedem Jahr das Internationale Rostrum of Composers statt. Ziel ist der Austausch von zeitgen&#246;ssischer Musik. Ein &#220;berblick &#252;ber die Gewinnerwerke und &#252;ber neueste Trends in der zeitgen&#246;ssischen Musik.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert das String Quartet von Ruth Crawford Seeger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ruth Crawford Seeger: Ein Name, der zwar vereinzelt in Konzertprogrammen auftaucht, mit Hinblick auf die beeindruckende Eigenst&#228;ndigkeit und Modernit&#228;t der &#196;sthetik aber deutlich &#246;fter im Konzertleben vertreten sein m&#252;sste. Ruth Crawford Seegers String Quartet (1931): Ein kammermusikalisches Werk, das hier und da vereinzelt zur Auff&#252;hrung gebracht wird, sich aber eigentlich im Repertoire jedes professionellen Streichquartetts finden m&#252;sste. Vier kurze S&#228;tze, jeder einzelne mit einem ganz eigenen, ja sogar eigenwilligen Erscheinungsbild, einem teilweise fast widerborstig anmutenden Charakter, kontrapunktisch dichtest gearbeitet; klar, vision&#228;r, gro&#223;artig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas Wally, neben seiner T&#228;tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit&#228;t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F&#228;chern aktiv, betrachtet das String Quartet von Ruth Crawford Seeger aus (h&#246;r)analytischer Perspektive: Was h&#246;ren wir, wenn wir dieses Werk h&#246;ren? Worauf k&#246;nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H&#246;rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch&#228;rften Fokus wahrgenommen werden kann. Gestaltung: Thomas Wally, Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Jazz Diversity: Holly \/ Volker Schlott<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f&#252;r Hintergrundgeschichten, ausf&#252;hrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Sendung erz&#228;hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber&#252;hmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit&#228;t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc90482778\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc90482778\"><\/a>di \u2013 21.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Russische M&#228;rchen und sowjetische Wirklichkeit \u2013 Die Musikwissenschaftlerin Hannelore Gerlach erinnert sich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Groetz. Viele Komponistinnen und Komponisten der ehemaligen Sowjetunion geraten mehr und mehr in Vergessenheit. Auf ihren Reisen in die ehemalige Sowjetunion begegnete Hannelore Gerlach seit den sp&#228;ten 70er-Jahren nicht nur Bauersfrauen, die Sergej Rachmaninow noch pers&#246;nlich gekannt haben, sondern vielen, heute zum Teil wenig bekannten Komponisten aus den unterschiedlichen Regionen des Landes. Ihre gekn&#252;pften Kontakte flossen in die umfangreiche publizistische T&#228;tigkeit der DDR-Musikwissenschaftlerin ein. Dazu z&#228;hlen mehrere B&#252;cher, wie das 1984 ver&#246;ffentlichte Standardwerk \u201eF&#252;nfzig sowjetische Komponisten\u201d. Dass dort nat&#252;rlich auch Namen fehlen, wie zum Beispiel der damals gerade emigrierte Arvo P&#228;rt, war angesichts der Kulturpolitik der Sowjetunion nicht verwunderlich.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Mark Lothar<\/strong>: \u201eKleine Weihnachtsgeschichte\u201c, op. 51 (Hans Hotter, Bariton; Mark Lothar, Klavier); <strong>Ruth Zechlin<\/strong>: \u201eMusik zu Weihnachten\u201c (Markus Zahnhausen, Blockfl&#246;te); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Variationen &#252;ber \u201eEs ist ein Ros entsprungen\u201c (Herbert Blendinger, Violine; Karl Christian Kroll, Orgel); <strong>Robert Heger<\/strong>: \u201eBruder Philipp des Kart&#228;users Marienleben\u201c, op. 31 (Erika K&#246;th, Sopran; Gerhard Poppe, Klavier); <strong>Hans Melchior Brugk<\/strong>: \u201eVon Engeln und Hirten\u201c, op. 40 (Atsuko Katsuyama, Oboe; Karlheinz Schickhaus, Hackbrett; M&#252;nchener Kammerorchester: Hans Stadlmair); <strong>Hans Rudolf Z&#246;beley<\/strong>: \u201eDu Kind, zu dieser heil\u2019gen Zeit\u201c; \u201eMaria durch ein Dornwald ging\u201c; \u201eVom Himmel hoch, ihr Englein kommt\u201c (M&#252;nchner Motettenchor; Bl&#228;serensemble des M&#252;nchner Motettenchors: Hans Rudols Z&#246;beley); <strong>Hermann Wolfgang von Waltershausen<\/strong>: \u201eKrippenmusik\u201c, op. 23 (M&#252;nchner Philharmoniker: Jan Koetsier)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Sprechstunde: In schwierigen Zeiten. Lebenskrisen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast: Dr. Wolfgang Schwachula, Internist, Facharzt f&#252;r Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Bonn. Am Mikrofon: Martin Winkelheide<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>R&#252;ckbau statt Aufbruch \u2013 Die Windkraft ist in der Flaute<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anja Schrum und Ernst Ludwig von Aster<\/p>\n<p>20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der neue Chefdirigent Alain Altinoglu mit einer Hommage zum 90. Geburtstag von Sofia Gubaidulina und seiner Premiere in der Mahler-Interpretation des hr-Sinfonieorchesters.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert live: Musik der Zeit [3] Schrauben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schlagzeuger*innen sind Allesk&#246;nner. In ihren Studios lagern nicht nur Pauken, Becken und Xylophone, sondern alles, womit sich Ger&#228;usche erzeugen lassen: Sirenen, seltene Gongs, Sto&#223;d&#228;mpfer, Schwirrh&#246;lzer, Styroporplatten, aber auch Kakteen, Kieselsteine oder Baumst&#228;mme.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Pionier des modernen Schlagzeugs, Edgard Var\u00e8se, trieb die Gewissheit an: \u201eMusik, die leben und vibrieren soll, braucht neue Ausdrucksmittel.\u201c Wobei die Quantit&#228;t allerdings kein alleiniger Ma&#223;stab sein kann. W&#228;hrend Edgard Var\u00e8se und Enno Poppe ganze Perkussions-Landschaften in Szene setzen, konzentriert sich Georgia Koumar\u00e1 in ihrem Auftragswerk auf die vier Spieler des Schlagquartett K&#246;ln. Dazwischen behauptet sich ein Solo f&#252;r Kontrabass, das Urkr&#228;fte mobilisiert, was nicht nur \u201eeine Frage der Muskeln, sondern auch der Nerven\u201c ist, wie der Komponist Iannis Xenakis versprach.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Edgard Var\u00e8se<\/strong>: Ionisation f&#252;r 13 Schlagzeuger | <strong>Iannis Xenakis<\/strong>: Theraps f&#252;r Kontrabass solo | <strong>Georgia Koumar\u00e1<\/strong>: Werk f&#252;r Schlagzeugquartett, Kompositionsauftrag des WDR, Urauff&#252;hrung | <strong>Enno Poppe<\/strong>: Schrauben f&#252;r 13 Schlagzeuger. Edicson Ruiz, Kontrabass; Schlagquartett K&#246;ln; Studierende der HfMT K&#246;ln, Leitung: Enno Poppe. &#220;bertragung aus dem K&#246;lner Funkhaus<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Dialoge mit der Natur<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Margarete Zander. Thema Klimawandel in der Musik: Das Ensemble Horizonte ist der menschlichen Sehnsucht nach Naturverbundenheit musikalisch auf der Spur. Im aktuellen Programm \u201eOn Nature\u201c h&#246;rt man ferne Ankl&#228;nge an die romantischen Naturbilder und sp&#252;rt das Unbehagen, das die aktuellen Bilder in uns ausl&#246;sen. Es trifft mitten ins Herz, wenn in der Katastrophe von Fukushima ein altes japanisches Kinderlied erklingt.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Leonie Reineke. Mit Neuigkeiten und Berichten vom \u201eFuturologischen Kongress\u201c in Karlsruhe und vom Festival \u201eMoonbreaker 2121\u201c, das in 100 Jahren auf dem Mond stattfindet, aber &#252;ber early-access-Tickets schon in der Gegenwart besucht werden kann. Au&#223;erdem steht das Essener Festival \u201eNOW!\u201c im Fokus sowie der richtungsweisende Vorsto&#223; der Oper Halle an der Saale, wo in den letzten Jahren eine Reihe von Urauff&#252;hrungen zeitgen&#246;ssischer Musiktheaterst&#252;cke realisiert wurde.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Gereiftes Wunderkind \u2013 Der Pianist A Bu<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 18.9.2021 beim Klavierfestival Ruhr 2021 in Hagen. Am Mikrofon: Michael Kuhlmann. Dass ein junger Chinese als Klavier-Wunderkind gehandelt wird, ist schon h&#228;ufiger vorgekommen. Ungew&#246;hnlich aber, wenn das im Jazz passiert. Der 1999 geborene A Bu konzertierte schon als 14-J&#228;hriger an der Seite Chick Coreas. Mit 15 gewann er den Klavier-Solowettbewerb von Montreux und begann ein Studium in New York. Als Kind h&#246;rte er begeistert Jazz; sp&#228;ter lie&#223; er sich von lateinamerikanischen Kl&#228;ngen inspirieren. Heute nennt er als eines seiner gro&#223;en Vorbilder Keith Jarrett. Inzwischen besch&#228;ftigt er sich auch mit der Musik seiner chinesischen Heimat. Seit Jahren geplant war ein Auftritt beim Klavier-Festival Ruhr, wie er im September 2021 wahr wurde. A Bu spielte dort ein facettenreiches Repertoire aus freien Improvisationen und auskomponierten St&#252;cken, mit Ankl&#228;ngen an Musik von Fats Waller bis John Coltrane.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Die polnische Komponistin und Performerin Jagoda Szmytka<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie ist derzeit eine der gefragtesten Figuren in der Szene der zeitgen&#246;ssischen Musik. &#220;ber die Philosophie kam Jagoda Szmytka zur Erkenntnis, dass Sprache verk&#252;rzt und ausschneidet. Dann entdeckte sie die direkte, uneindeutige k&#246;rperliche und energiegeladene Geste und folgerichtig schlie&#223;lich die sozialen Zusammenh&#228;nge. Seitdem ist ihre Kunst interaktiv und interdisziplin&#228;r. Das ist weit weg vom Komponieren im herk&#246;mmlichen Sinn, aber nah dran an ihrem Lebenstraum, so etwas wie eine Regisseurin zu sein mit allen Mitteln. Regisseurin von Menschen, Kl&#228;ngen, Bildern, von Ton, Ger&#228;usch, Aktion, Geste und K&#246;rper, Video und Elektronik und allem, was die klassischen und neuen Medien hergeben. Eine Sendung von Florian Hauser<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Musik f&#252;rs Auge \u2013 Die \u201eKunst der Fuge\u201c als immersives Erlebnis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bettina Mittelstra&#223;. Johann Sebastian Bachs \u201eKunst der Fuge\u201c gespielt von einem Streichquartett inmitten einer Videoinstallation \u2013 das ist das Projekt \u201eInsight\u201c des delian::quartett. Zwei Jahre Vorbereitung hat das Quartett in einen mehrdimensionalen Konzertabend gesteckt. Das Ergebnis ist eine \u201eBildkunst nach Bach\u201c: Alle vierstimmigen Kontrapunkte werden simultan und in Echtzeit mit einer beeindruckenden Videoinstallation begleitet. Daf&#252;r lie&#223; das Quartett die \u201eKunst der Fuge\u201c in wissenschaftliche Analysedaten zerlegen, diese in grafische Algorithmen &#252;bersetzen und anschlie&#223;end vom spanischen Videok&#252;nstler Marc Molinos in dessen surreale Bildsprache verwandeln. Die Premiere dieses audiovisuellen Abends fand wegen der Corona-Beschr&#228;nkungen vor nur einer Person statt.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Mauricio Kagel zum 90. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seine Musik, sein Theater und seine H&#246;rspiele zeichnen sich durch hintergr&#252;ndigen Humor, originelle Fantasie und einen ganz eigenen, oft auch kritischen Blickwinkel aus. Mit seinem \u201einstrumentalen Theater\u201c schrieb er Musikgeschichte. Sein ganzes Leben lang blieb er offen f&#252;r Neues, Unerforschtes. \u201eIch m&#246;chte kein Musikst&#252;ck als Beweis einer theoretischen Formel schreiben, weil ich ein Komponist bin, der Theorie vielleicht als Beigabe liefert, nicht aber einer, der mit seiner Musik versucht, Recht zu haben\u201c, so der Komponist. Am 24. Dezember ist der 90. Geburtstag von Mauricio Kagel.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Toshio Hosokawa als virtueller Dozent bei \u201eInk Still Wet\u201c in Grafenegg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine zentrale S&#228;ule des Grafenegg Festivals ist das Composer in Residence-Programm, das allj&#228;hrlich eine renommierte Pers&#246;nlichkeit des zeitgen&#246;ssischen Musikschaffens ins Rampenlicht stellt. W&#228;hrend ihres Aufenthalts in Grafenegg bringen die angesehenen Komponistinnen und Komponisten eigene Werke zur Urauff&#252;hrung, stehen aber im Rahmen des Workshops \u201eInk Still Wet\u201c auch jungen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Verf&#252;gung. Heuer war der bedeutende japanische Komponist Toshio Hosokawa als Composer in Residence nach Grafenegg geladen. Er hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgew&#228;hlt und zuletzt, da er coronabedingt nicht anwesend sein konnte, aus der Ferne betreut. In der heutigen Ausgabe von \u201eZeit-Ton\u201c sind zudem Ausschnitte aus dem Abschlusskonzert in Grafenegg zu h&#246;ren, bei dem die jungen Komponistinnen und Komponisten ihre Werke am Pult des Tonk&#252;nstler-Orchesters selbst zur Auff&#252;hrung gebracht haben. Gestaltung: Helene Breisach<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc90482779\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc90482779\"><\/a>mi \u2013 22.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Claus K&#252;hnl<\/strong>: \u201eZeitf&#252;lle\u201c (Julia Okruashvili, Klavier; Niklas Liepe, Violine; Peijun Xu, Viola; Gabriel Schwabe, Violoncello); <strong>Rainer Pezolt<\/strong>: Rondell \u201eBlaue Veilchen\u201c (Nele Gram&#223;, Gesang; Anne-Kathrein Jordan, Klavier); <strong>Christof Johannes Wei&#223;<\/strong>: \u201eLoreley \u2013 Collage\u201c (Judith Beifu&#223;, Mezzosopran; Martin Platz, Tenor; Peter Thoma, Saxofon; Winnie Finke, Violine; Richard Eberlein, Gitarre; Joachim Werner, Klavier); <strong>J&#252;rgen Schmitt<\/strong>: \u201eVil Sturm &amp; linde Zeit\u201c (Toscana Ensemble f&#252;r Neue Musik); <strong>Tobias Giesen<\/strong>: \u201e&#8230; denkt er an Schumann &#8230;\u201c (H\u00e1ba Quartett Frankfurt); <strong>Karola Oberm&#252;ller<\/strong>: \u201eNichts Fettes nichts S&#252;&#223;es\u201c (Ensemble Phorminx); <strong>Robert Schumann<\/strong>: \u201eMondnacht\u201c, op. 39, Nr. 5 (Christoph Pr\u00e9gardien, Tenor; Ensemble Kontraste); <strong>Marcus Maria Rei&#223;enberger<\/strong>: \u201eMEM 33 \u2013 Scherzo\u201c (Jugendensemble f&#252;r Neue Musik Bayern: Johannes X. Schachtner)<\/p>\n<p>19:00 bis 19:30 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature: Oh Tannenbaum \u2013 Wie der Weihnachtsbaum in die gute Stube kommt \u2013 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Lorenz Schr&#246;ter. Alle Jahre wieder der gleiche Stress. Am 24. Dezember soll der Weihnachtsbaum leuchten. Von wegen Stille Nacht, es muss gekocht, geschm&#252;ckt und gekauft werden. Und wo ist eigentlich der Weihnachtsbaumst&#228;nder? Der Heilige Abend ist Gro&#223;kampftag. Das Feature begleitet die letzten turbulenten Vorbereitungen in einer Familie, es wird falsch gesungen, getrunken und ausgepackt. Gleichzeitig werden die wichtigsten Fragen rund um das zentrale Objekt des j&#228;hrlichen Festes gekl&#228;rt: den Tannenbaum. Woher kommt die Tradition des Weihnachtsbaumes? Wo wachsen die B&#228;ume? Wer erntet sie? Warum h&#228;ngen an ihnen Kugeln? Und warum hei&#223;t es Nordmanntanne? Ein Feature zur Einstimmung auf die christliche Festzeit. Regie: Nikolai von Koslowski. Produktion: rbb 2019<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Classic Sounds in Jazz: \u201eLet it snow\u201c \u2013 Blue Notes &#252;ber die wei&#223;e Pracht \u2013 jazzige Kl&#228;nge &#252;ber Schnee<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von S&#228;ngerin Betty Carter, Trompeter Roy Hargrove, Pianistin Julia H&#252;lsmann und anderen. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Alte Musik: \u201eMonsieur, ich bin Ostgote\u201c \u2013 Carl Philipp Emanuel Bach antwortet Denis Diderot<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Georg Beck. (Wdh. v. 13.02.2018). Mit seinem Bewusstsein, die Aufkl&#228;rung selbst zu repr&#228;sentieren und den Hamburgern die Welt erkl&#228;ren zu m&#252;ssen, geriet der Philosoph Denis Diderot bei dem universell gebildeten Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach an den Richtigen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf der Durchreise von Petersburg nach Paris macht der Philosoph, Schriftsteller und Enzyklop&#228;die-Herausgeber Denis Diderot im April 1774 Station in Hamburg. Von dort richtet er zwei Briefe an Carl Philipp Emanuel Bach, den \u201egr&#246;&#223;ten Komponisten f&#252;r Klavierinstrumente\u201d. Ein Kompliment, das freilich nicht dar&#252;ber hinwegt&#228;uschen kann, dass diese schon bald publizierten Briefe im Kern Dokumente der Herablassung und der Geringsch&#228;tzung sind. Diderot, im Bewusstsein, nicht nur aufgekl&#228;rt zu sein, vielmehr die Aufkl&#228;rung selbst zu repr&#228;sentieren, w&#228;hnt sich in einem zur&#252;ckgebliebenen Land, dessen Bewohnern man wie Kleinkindern den Stand der Dinge erkl&#228;ren muss. Womit er bei Bach an den Rechten ger&#228;t! Der nicht nur perfekt franz&#246;sisch sprechende, sondern &#252;ber seine intensive Zeitungslekt&#252;re bestens informierte K&#252;nstler reagiert mit einem \u201eesprit allemand\u201d, der die Arroganz des Franzosen mit dessen eigenen Mitteln blo&#223;legt. Die Botschaft lautet: Aufkl&#228;rung l&#228;sst sich nicht pachten, Herr Nachbar!<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Best of 2021: R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Snowflakes &amp; Blue Notes<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f&#252;r Hintergrundgeschichten, ausf&#252;hrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Sendung erz&#228;hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber&#252;hmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit&#228;t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc90482780\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc90482780\"><\/a>do \u2013 23.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Festival TIME:SPANS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mary Flagler Cary Hall, New York. Aufzeichnung vom 18.08.2021. <strong>Jason Eckhardt<\/strong>: \u201ePassage\u201c (2020) f&#252;r Streichquartett (Urauff&#252;hrung). Jack Quartet<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese \u2013 Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Dieter Schnebel<\/strong>: \u201eFlipper\u201c (Die Maulwerker: Steffen Tast); <strong>Enrico Mainardi<\/strong>: \u201eBurattini-Suite\u201c (Enrico Mainardi, Violoncello; Helge Sengeleitner, Klavier); <strong>Roland Leistner-Mayer<\/strong>: Sieben tapfere Klavierst&#252;cke, op. 140 (Christoph Declara, Klavier); <strong>Peter Jona Korn<\/strong>: \u201eMeditation\u201c, op. 76 (Franz L&#246;rch, Orgel)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Taking Sides \u2013 Der Fall der Geigerin Guila Bustabo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Zweij&#228;hrige bekommt sie ihre erste Geige. mit neun deb&#252;tiert sie mit dem Chicago Symphony Orchestra. Sie studiert mit Isaac Stern und Yehudi Menuhin an der New Yorker Juilliard Scool, arbeitet mit Furtw&#228;ngler und r&#252;hrt Sibelius zu Tr&#228;nen. Die Amerikanerin Guila Bustabo wird als eines der gr&#246;&#223;ten Geigentalente des 20. Jahrhunderts gehandelt, doch was geschieht dann? 1938 unternimmt die 22-J&#228;hrige mit ihrer dominanten Mutter eine Europatournee und erobert die Konzerts&#228;le Nazideutschlands. Der gesinnungstreue Komponist Hans Pfitzner f&#252;hrt sie in h&#246;chste Parteikreise ein, Bustabo spielt bis 1944 in allen St&#228;dten des Dritten Reichs. Kein Wunder, dass sie nach dem Krieg auf der \u201eSchwarzen Liste\u201c der politisch Korrumpierten landet \u2013 obwohl sie behauptete, sich immer nur um die Musik gek&#252;mmert zu haben. Man f&#252;hlt sich an den \u201eFall Furtw&#228;ngler\u201c erinnert \u2013 doch f&#252;r Guila Bustabo sind die Folgen weit schlimmer. Ihre Karriere ist beendet, sie spielt einige Jahre als Tuttigeigerin im Symphonieorchester Innsbruck (!) und stirbt 2001 verarmt in Birmingham\/Alabama. Alexandra Maria Dielitz stellt diese Biographie vor, die nicht zuletzt die Frage nach dem Verh&#228;ltnis von Kunst und Politik stellt.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Wenn die Zeit nicht alle Wunden heilt \u2013 Kunst und Grenzen des Verzeihens <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Susanne Billig und Petra Geist. (Wdh. v. 25.02.2021). Gegenseitigkeit bildet die Basis unseres sozialen Miteinanders. Schwere Verletzungen, selbst Verbrechen zu vergeben, sprengt diesen Rahmen. Doch oft hilft es den Betroffenen, Frieden zu schlie&#223;en, um sich so aus Ohnmacht und Bitterkeit zu befreien. Wie aber gelingt gutes Verzeihen?<\/p>\n<p>20:00 bis 21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>F&#252;r und mit Mauricio Kagel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. Der Komponist Mauricio Kagel, der sich 1957 von Buenos Aires aus auf den Weg nach K&#246;ln machte, wo er bis zu seinem Tod lebte, w&#228;re am morgigen Tag, dem 24. Dezember neunzig Jahre alt geworden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und das ist nur ein Grund, um an den Avantgardisten und unerm&#252;dlichen Neuerfinder der musikalischen Tradition zu erinnern. Mit Vorliebe dirigierte Kagel, der auch zahlreiche H&#246;rspiele und etliche Musikfilme realisierte, seine Werke selbst. Manchmal rezitierte er auch bei den eigenen Produktionen die selbstverfassten oder zusammengestellten Texte. Oder er sang und spielte Bandoneon. Im heutigen Konzertsaal ist Kagel, f&#252;r den Musik auch immer eine Sache des Denkens und des &#220;berdenkens ist, mit seiner Stimme und als Dirigent allgegenw&#228;rtig. Zudem als Biograf in eigener Sache: Die sieben Zeitungsausschnitte, die er dem Ensemblest&#252;ck \u201e\u2026 den 24.xii.1931\u201c zugrunde gelegt hat, sind an jenem Tag, eben seinem Geburtstag, an verschiedenen Orten der Welt in unterschiedlichen Gazetten erschienen.<\/p>\n<p>20:10 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Auf der Suche nach dem \u201eWir\u201c \u2013 Facetten von Einsamkeit \u2013 Ann&#228;herungen an ein mitunter be&#228;ngstigendes Gef&#252;hl. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Feature von Andreas Beckmann. Schon vor Corona haben 14 Millionen Menschen in Deutschland von sich gesagt, sie seien einsam. Mit der Pandemie ist das Ausma&#223; noch gr&#246;&#223;er geworden. Es trifft l&#228;ngst nicht nur Senioren, sondern ebenso junge Menschen. Manche Mediziner diskutieren, ob Einsamkeit als Krankheit einzustufen sei, f&#252;r den Einzelnen &#228;hnlich gef&#228;hrlich wie 15 Zigaretten am Tag. Wie kann es soweit kommen in einer Welt, die vernetzt ist wie nie zuvor? Soll ein Ministerium sozialer Isolation entgegenwirken wie in Gro&#223;britannien? Oder ist das Ph&#228;nomen gar nicht neu? Und warum gilt es in Philosophie und Kunst auch als erstrebenswert, alleine zu sein \u2013 w&#228;hrend sich im Alltag viele Menschen dessen sch&#228;men? Untersuchungen zu einem Zustand, der schmerzen, aber auch faszinieren kann.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Gl&#252;ck und Einsamkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Georges Aperghis<\/strong>: Der Lauf des Lebens (2019) f&#252;r 6 Stimmen und Ensemble. Neue Vocalsolisten. Klangforum Wien. Leitung: Emilio Pom\u00e0rico<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wohin geht die Reise? Das Leben ist wie eine Wanderung, meint Georges Aperghis. Man wei&#223; nie, was einen and er n&#228;chsten Wegbiegung erwartet. F&#252;r \u201eLauf des Lebens\u201c hat er \u2013 wie gewohnt \u2013 eng mit den Neuen Vocalsolisten und dem Klangforum Wien zusammengearbeitet, um ihnen die musikalische Rolle wie Schauspielern auf den Leib zu schreiben. Allerdings nicht, um naturalistische Portr&#228;ts zu komponieren. Der geb&#252;rtige Grieche sucht nach dem, \u201ewas man normalerweise nicht sieht\u201c.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Mit Riesenschritten voran \u2013 Die franz&#246;sische S&#228;ngerin Camille Bertault<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karsten M&#252;tzelfeldt. Wie aus dem Nichts taucht 2015 auf der franz&#246;sischen Jazzszene eine junge S&#228;ngerin auf und sorgt mit viel Fantasie, Charme und atemberaubender Virtuosit&#228;t f&#252;r Aufhorchen. F&#252;r Camille Bertault ist es der Anfang einer bemerkenswerten Karriere. Ausl&#246;ser der Furore ist ein Facebook-Video. Zuhause nimmt die Franz&#246;sin eine Scat-Version von John Coltranes halsbrecherischen \u201eGiant Steps\u201c auf und stellt sie ins Netz. Innerhalb weniger Tage wird der Clip mehr als 700.000 Mal geteilt, eine Plattenfirma bietet Bertault einen Vertrag an. Auf ihrem zweiten von bislang drei Solo-Alben pr&#228;sentiert sie Coltranes ber&#252;hmtes Solo dann mit einem von ihr geschriebenen franz&#246;sischen Text. Titel: \u201ePas de G\u00e9ant\u201c (\u201eGiant Steps\u201c, \u201eRiesenschritte\u201c). Die junge Frau sprudelt nur so vor Energie. Ihre temperamentvolle B&#252;hnenpr&#228;senz profitiert auch von ihren Schauspiel-Erfahrungen: Sie stand auf Theater- und Kabarettb&#252;hnen und hegt eine Affinit&#228;t zum mit dem Dramatischen durchaus vertrauten Chanson.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik | Mein Lehrer: Mauricio Kagel (2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Sendung von Johannes S. Sistermanns. Am 24. Dezember 2021 w&#252;rde Mauricio Kagel, einer der gro&#223;en Neuerer der Musik, neunzig Jahre alt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit seinem Unterricht des \u201eNeue Musiktheaters\u201c an der Musikhochschule K&#246;ln (1974-1996) hat er zahlreiche Komponistinnen und Komponisten gepr&#228;gt. Der 1955 in K&#246;ln geborene Klangk&#252;nstler Johannes S. Sistermanns kam zun&#228;chst als Darsteller in die Klasse und wirkte bei Urauff&#252;hrungen der Kagel-Studierenden Manos Tsangaris, Carola Bauckholt und Chris Newman mit. Dann wurde Sistermanns selbst Sch&#252;ler von Mauricio Kagel. Dessen Bild-, Klang- und Raumempfinden sowie die unmittelbaren pers&#246;nlichen Begegnungen mit dem Lehrer haben markante Spuren in Sistermanns\u2019 &#196;sthetik gezeichnet.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: Ein genialer Exzentriker \u2013 Der Geiger Ivry Gitlis (1922 \u2013 2020)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Norbert Hornig. Sogar Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron w&#252;rdigte die Verdienste des aus Israel stammenden Geigers Ivry Gitlis, der an Heiligabend des vergangenen Jahres mit 98 Jahren in seiner Wahlheimat Paris verstarb. Er bezeichnete ihn als einen der gr&#246;&#223;ten Violinisten seiner Zeit und das war er sicherlich auch. Gitlis machte Weltkarriere und konzertierte noch in einem Alter, in dem andere Geiger den Bogen l&#228;ngst aus der Hand gelegt hatten. Sein Spiel wurde mit der Zeit immer exzentrischer, negierte g&#228;ngige Interpretationsmuster. Ivry Gitlis verk&#246;rperte universales K&#252;nstlertum, er avancierte zur Kultfigur, die in keine Schablone passte. Mit Martha Argerich spielte er in Paris auf der Stra&#223;e und trat auch mit Yoko Ono auf. Gitlis engagierte sich politisch und war unter anderem als UNESCO-Botschafter unterwegs.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum Geburtstag von Georges Aperghis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Georges Aperghis<\/strong>: Klarinettentrio (Ensemble Musikfabrik); Akkordeonkonzert (Teodoro Anzelotti, Akkordeon; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Emilio Pom\u00e0rico); \u201eW&#246;lfli-Kantata\u201c, Vittriool (Neue Vocalsolisten Stuttgart)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Musik als Hommage an eine Vision&#228;rin \u2013 V:NM 2021. Projekte zu Margarete Sch&#252;tte-Lihotzky <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">An vier Tagen (vom 18. bis zum 21. August) konnten an die 75 Musikerinnen und Musiker aus &#214;sterreich und Slowenien beim V:NM Festival in Graz ihrer Kreativit&#228;t freien Lauf lassen. Ein Schwerpunkt dieses Musikfestes des Vereins zur F&#246;rderung und Verbreitung Neuer Musik war der Architektin und Widerstandk&#228;mpferin Margarete Sch&#252;tte-Lihotzky gewidmet; eine Vision&#228;rin, die sich zudem in der Friedens- und Frauenbewegung engagiert hat. Werner Puntigam etwa hat architektonische Aspekte zur Basis seines Projektes gemacht. Die durch Margarete Sch&#252;tte-Lihotzky konzipierte \u201eFrankfurter K&#252;che\u201c stand im Mittelpunkt des Konzeptes, das die Schlagwerkerin Elisabeth Flunger gemeinsam mit der Pianistin Yedda Lin im Grazer Volkshaus verwirklicht hat; in einem Geb&#228;ude, das in den 1950er Jahren nach den Pl&#228;nen der Architektin und ihres Mannes renoviert wurde. (Aufgenommen am 20. und 21. August im Volkshaus Graz.) Gestaltung: Franz Josef Kerstinger<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Deep Schrott<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f&#252;r Hintergrundgeschichten, ausf&#252;hrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erz&#228;hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber&#252;hmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit&#228;t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc90482781\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc90482781\"><\/a>fr \u2013 24.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Die stille W&#252;ste \u2013 Meister Eckhart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas K&#246;ner. Stimme: Lena Branisavljevic. Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014. L&#228;nge: 51\u201931<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Meister Eckhart gilt als wichtigster Vertreter der deutschen Mystik. Er lehrte ein H&#246;ren ohne Ohren, ein Sehen ohne Augen, ein Sprechen ohne Laut. Seine R&#228;ume waren unendlich gro&#223; und mikroskopisch klein, seine Orte still.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das H&#246;rst&#252;ck \u201eMeister Eckhart\u201c gleicht einem Rezitativ: Ein Kind im Lesealter versucht, die Eckhart\u2019schen Zeilen zu entziffern. Gleichzeitig interpretiert der Klangk&#252;nstler Thomas K&#246;ner den stellenweise obskuren Text als Kompositionsstrategie: Wie unterscheiden sich Klangfarben in einem Panorama, in dem alles Schatten ist und Nacht? Welche Tempi hat ein Fluss ohne Flie&#223;en?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas K&#246;ner, geboren 1965 in Bochum, arbeitet als Komponist und Medienk&#252;nstler. Weltweite Pr&#228;sentationen seiner Werke zum Beispiel im Louvre, im Centre Pompidou, auf der Musik-Biennale in Venedig und auf dem Sonar in Barcelona. 2004 gewann er die Goldene Nica des Prix Ars Electronica und den Produktionspreis des Deutschen Klangkunstpreises. 2005 Transmediale Award.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese \u2013 Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Wolfram Graf<\/strong>: \u201eFestliches Pr&#228;ludium\u201c (Markus Nau, Trompete; Hans Wagner, Orgel); <strong>Kerstin-Anja Thieme<\/strong>: Toccata &#252;ber \u201eVom Himmel hoch\u201c (Rudolf Zartner, Orgel); Franz M&#246;ckl: \u201eUnd er wird unser Friede sein\u201c (Anna-Kathrin Berger, Sopran; Marius Popp, Orgel); <strong>Gerhard Deutschmann<\/strong>: Fantasie &#252;ber ein spanisches Kirchenlied, op. 25 (Eva Gr&#228;bner, Orgel); <strong>Bertold Hummel<\/strong>: \u201eWeihnachtliche Suite\u201c, op. 13 b (Academia Sancta Katharina: Werner Andreas Albert); <strong>Zsolt G\u00e1rdonyi<\/strong>: Drei Choralbearbeitungen (Zsolt G\u00e1rdonyi, Orgel); Hugo Distler: \u201eDie Weihnachtsgeschichte\u201c, Es ist ein Ros entsprungen, op. 10 (Chor der Musikhochschule M&#252;nchen: Fritz Schieri); <strong>Paul Damjakob<\/strong>: \u201eAdventslieder-Suite\u201c; Pr&#228;ludium und Variationen &#252;ber \u201eAve Maria klare\u201c; Fantasie &#252;ber \u201eEt incarnatus est\u201c; \u201eO du fr&#246;hliche, o du selige\u201c, op. 50 (Paul Damjakob, Orgel); <strong>Wolfram Graf<\/strong>: \u201eFestliches Postludium\u201c (Markus Nau, Trompete; Hans Wagner, Orgel)<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielball Erde (1\/7) \u2013 Spitzbergen \u2013 Vom Denken und Handeln im Eis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gaby Hartel. Mit S&#246;ren Wunderlich, Louis Friedemann Thiele, Andreas Meidinger, Sigrid Burkholder, Naghme Alaei und Gaby Hartel. Regie: Matthias Kapohl. Produktion: Deutschlandfunk 2019<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Eis der Arktis schmilzt. Die darunterliegenden Bodensch&#228;tze haben Spitzbergen ins Zentrum geopolitischer Interessen ger&#252;ckt. Doch Norwegen nutzt die Aufmerksamkeit auch f&#252;r ein internationales K&#252;nstlerprogramm.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Svalbard ist der norwegische Name f&#252;r Spitzbergen. Davon abgeleitet wurde \u201eArtica Svalbard\u201d, ein Residenz-Programm f&#252;r K&#252;nstlerinnen, Fotografen, Philosophinnen und Schriftsteller aller Herkunft. Kunst ist immer gefragt, wenn es um wichtige Fragen der Welt geht, so lautet das Motto. Eine Einladung zum Nachdenken im Eis, wo einer Global Seed Bank und einer Global Thought Bank Bunker im Permafrost zur Verf&#252;gung stehen, die von Forschern und K&#252;nstlern aus der ganzen Welt genutzt werden k&#246;nnen. Die Ver&#246;ffentlichungen von \u201eArtica Svalbard\u201d f&#246;rdern und teilen kritisches Denken und Wissen &#252;ber dringende Probleme der Arktis. Auch Scheitern von Projekten ist erlaubt als vitaler Teil eines Prozesses. Gaby Hartel war dabei, als vor Ort neue Ideen entstanden sind.<\/p>\n<p>18:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Radio-Bescherung. Musikalisches zum Fest<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz unterm Baum: Jazzer erweisen dem Kindlein die Ehre<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karmen Mikovic. Wir haben eine Kollektion weihnachtlicher Jazz-Einspielungen f&#252;r Sie, in abwechslungsreicher Mischung von Klassikern mit ganz neuen Aufnahmen \u2013 mehr wird aber jetzt noch nicht verraten. Weihnachtsgeschenke d&#252;rfen immer erst an Heiligabend ausgepackt werden.<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Im Zug nach Nirgendwo (Teil 1 + 2) \u2013 Das unwahrscheinliche Leben des Songtexters Fred Jay <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Fabian Gerhard und Roland Gerhard. Regie: die Autoren. Produktion: Deutschlandfunk\/WDR 2021. \u201eEs f&#228;hrt ein Zug nach Nirgendwo\u201d, \u201eRasputin\u201d, \u201eTi Amo\u201d \u2013 keiner hat in den 70er-Jahren so viele erfolgreiche Schlager geschrieben wie er. Und doch ist der Mann, der dem Schlager die Poesie zur&#252;ckgab, ein Unbekannter. Weil er das so wollte. Der j&#252;dische Wiener Rechtsanwalt Friedrich Jakobsohn flieht 1938 vor den Nazis nach Paris, wo er im Striplokal Ukulele spielt. Von dort geht es weiter nach Amerika. Er h&#228;lt sich zun&#228;chst als Tellerw&#228;scher &#252;ber Wasser, bis er einen Job beim Radio bekommt. Nebenbei schreibt er als Fred Jay Songtexte f&#252;r K&#252;nstler wie Shirley Bassey, Percy Sledge und die Dorsey Brothers, ohne davon leben zu k&#246;nnen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anfang der 60er-Jahre geht er mit seiner Familie f&#252;r die Voice of America nach Deutschland. Er sucht Kontakt zu deutschen Komponisten, aber erst nach seinem Wechsel zum RIAS in Berlin gelingt der Durchbruch: Mit fast 60 Jahren wird er einer der erfolgreichsten Songtexter Deutschlands. Er schreibt Hunderte von Texten f&#252;r Schlager und Popsongs von Boney M., Howard Carpendale, Christian Anders, Michael Holm, Katja Ebstein, Marianne Rosenberg und viele andere. Und doch blieb Fred Jay ein Unbekannter \u2013 er ging nicht zu Preisverleihungen, Goldene Schallplatten holte er nicht ab. Wer war dieser Mann, der sich als Autor von \u201eQualit&#228;tstexten f&#252;r normale Leute\u201c beschrieb?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Autoren haben sich auf Spurensuche begeben, mit Freunden, Arbeitskollegen und Schlagerstars gesprochen. Sie zeichnen das komplexe Bild eines europ&#228;ischen Intellektuellen, der nach Deutschland zur&#252;ckkam, weil er ohne die deutsche Sprache und Kultur nicht leben konnte. Und der den Deutschen als Fred Jay Lieder schenkte, die ihnen halfen zu vergessen, dass sie Menschen wie ihn vor nicht allzu langer Zeit umgebracht h&#228;tten.<\/p>\n<p>23:15 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Meditative Musik Farbkl&#228;nge der Richter-Fenster<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. Seit 2020 besitzt die Abtei-Kirche des Benediktinerklosters St. Mauritius im saarl&#228;ndischen Tholey drei Glasfenster des K&#252;nstlers Gerhard Richter. &#220;ber deren Strukturen und Farben hat der Orgelvirtuose Bernhard Leonardy intensiv vor Ort improvisiert: an der musikalischen K&#246;nigin der Klosterkirche, einer Mayer-Orgel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc90482782\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc90482782\"><\/a>sa \u2013 25.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>11:04 bis 11:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>FeatureZeit: Die Sch&#246;pfung heilen \u2013 von der \u201eNachhaltigkeit\u201c zur \u201eRegeneration\u201c<\/strong><\/p>\n<p>12:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Die Reportage: Kurs aufs eigene Leben \u2013 Wie junge Autisten ihren Weg finden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anna Goretzki. F&#252;nf junge Menschen mit Autismus auf einem sommerlichen Segelt&#246;rn in der d&#228;nischen S&#252;dsee. Was viele von ihnen brauchen sind R&#252;ckzugsm&#246;glichkeiten und einen strukturierten Tagesablauf. Auf dem Schiff \u201eIntention\u201c aber ist jeder Tag anders, st&#228;ndiges soziales Miteinander wegen der Enge an Bord ein Muss. F&#252;r Sebastian, Charlotte und alle anderen an Bord ist der Segelt&#246;rn das Highlight, zugleich aber auch die Herausforderung des Jahres. Denn auf engem Raum im Schiff geht ohne Kommunikation und soziales Miteinander nichts. Gleichzeitig kann man sich auf diesem Segelt&#246;rn \u201efallen lassen\u201c, sagt Sebastian. Das ist in ihrem Alltag oft nicht so \u2013 dort k&#228;mpfen Autisten oft um Anerkennung und Akzeptanz.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielball Erde (3\/7) \u2013 Vor, w&#228;hrend oder nach der Apokalypse? Wo stehen wir heute?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Barbara Eisenmann. Mit Boris Burgstaller, Achim Hall, Gabriele Hintermaier, Matthias Leja, Marietta Meguid, Paula Skorupa. Regie: Barbara Eisenmann. Produktion: SWR\/Deutschlandfunk 2019<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eIhr sprecht nur davon, mit denselben schlechten Ideen weiter zu machen, die uns in dieses Chaos gebracht haben. Die einzig vern&#252;nftige Sache ist es, die Notbremse zu ziehen.\u201c An Greta Thunbergs n&#252;chterner Feststellung arbeiten sich eine Philosophin, ein IT-Experte und ein Wissenschaftshistoriker ab. W&#228;hrend die Moderne noch eine Zukunft f&#252;r alle entwarf und die Postmoderne eine endlose Gegenwart f&#252;r jeden Einzelnen zelebrierte, haben wir es heute mit einer neuen dominierenden einzigen Zeit zu tun: der unserer eigenen Ausl&#246;schung, sagt die spanische Philosophin Marina Garc\u00e9s. Vor der uns technische L&#246;sungen nur scheinbar retten k&#246;nnen, wie der wei&#223;russische Kritiker des digitalen Kapitalismus, Evgeny Morozov, analysiert. \u201eUnd Sie, wo verorten Sie sich? Vor, w&#228;hrend oder nach der Apokalypse?\u201d, fragt der franz&#246;sische Wissenschaftstheoretiker Bruno Latour. Die einen setzen sich theoretisch mit der Apokalypse auseinander \u2013 sie anderen sind schon drau&#223;en, auf den Stra&#223;en: \u201eWir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut.\u201d<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Klangraum Europa \u2013 Modern und maltesisch? Gegenw&#228;rtiges Komponieren auf Malta<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Magdalene Melchers. In der katholisch gepr&#228;gten Inselrepublik wird heute viel komponiert: f&#252;r Gottesdienste, f&#252;r Festivals oder f&#252;r spektakul&#228;re Anl&#228;sse, die Malta mit dem europ&#228;ischen Kontinent verbinden. Aber, wie modern und zugleich wie maltesisch ist all dies? Autorin Magdalene Melchers befragte dazu Vertreter des nationalen Musiklebens: Christopher Muscat, Domkapellmeister der Erzdi&#246;zese, die Pianistin Charlene Farrugia, alsdann Elton Zarb, der f&#252;r den Eurovision Song Contest als auch f&#252;r das Kulturhauptstadtjahr 2018 komponierte, sowie Ruben Zahra, Pr&#228;sident des maltesischen Verbands f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik und Leiter des \u201eMalta International Arts Festival\u201c. Die Palette der Antworten l&#228;sst die Vielfalt dessen erahnen, was hier in Anbetracht mediterraner und sogar pr&#228;historischer Kulisse entsteht und erklingt.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open Sounds: Studio Elektronische Musik \u2013 Mit Frank Hilberg: Glocken-Spiele<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der heilige Klang zum anderen heiligen Abend: schwingendes Metall, aufgeladen mit Bedeutung, mit Emotionen, mit Erinnerungen. Ebenso vielf&#228;ltig wie die kulturelle Nutzlast sind die akustischen Verh&#228;ltnisse: &#220;berlagerungen von komplexen, unharmonischen Spektren und nur das Wunder der Residualtonh&#246;hen l&#228;&#223;t uns Harmonien erleben. Musikalisch ist diese Gratwanderung zwischen Klang und Ger&#228;usch oft aufgegriffen worden und wenn die Feiertage den Glockenklang in wonnige Zusammenh&#228;nge stellt, so soll der Hinweis auf die krasse (wo nicht brutale) Klanggestalt der Glocken nicht verdr&#228;ngt werden. Reichhaltiges H&#246;rerlebnis ist allemal gew&#228;hrleistet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>John Cage<\/strong>: Music for Carillon f&#252;r elektronisches Glockenspiel; David Tudor | <strong>Ivo Malec<\/strong>: Carillon Choral, Elektronische Komposition | <strong>Herbert Eimert \/ Robert Beyer<\/strong>: Glockenspiel, Elektronische Komposition | <strong>George Crumb<\/strong>: Litanei der Glocken des Sternennebels \u2013 L&#246;we, aus \u201eMakrokosmos II\u201c f&#252;r elektrisch verst&#228;rktes Klavier; Adam Fellegi | <strong>George Crumb<\/strong>: Carol of the Bell, aus \u201eA Little Suite for Christmas\u201c f&#252;r Klavier; Fuat Kent | <strong>Mauricio Kagel<\/strong>: Nah und Fern, Radiost&#252;ck f&#252;r Glocken und Trompeten | <strong>Helmut Lachenmann<\/strong>: Glockenturm, aus \u201eEin Kinderspiel\u201c f&#252;r Klavier; Helmut Lachenmann | <strong>Peter Behrendsen<\/strong>: Glockenschl&#228;ge \u2013 Eine Collage | <strong>George Crumb<\/strong>: The Advent, aus \u201eMakrokosmos III\u201c f&#252;r 2 elektrisch verst&#228;rkte Klaviere und 2 Schlagzeuger; Ensemble New Art<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Schwedische Impressionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es sind Aufsehen erregende, wahre, zum Teil ersch&#252;tternde Geschichten des 19. Jahrhunderts, die das schwedische Trio Triakel zusammengetragen und in einem spannenden Album veredelt hat. Die Musik ist schlicht, \u201eeinfach\u201c, transparent und in sparsamen Arrangements von Geige und Harmonium auf die Stimme der S&#228;ngerin Emma H&#228;rdelin zugeschnitten. Reduziert und bet&#246;rend zugleich nimmt man auch die Klangwelten der Formation \u201eKraja\u201c wahr: \u201eHarmonie\u201c ist den vier Schwedinnen ein wichtiges Wort \u2013 Harmonie aus Klang und Atem, aus Melodien und Silben. \u201eKraja\u201c ist in der samischen Sprache \u201eder Ort, nach dem Du Dich sehnst\u201c. Das hervorragende Quartett singt a cappella, ohne Instrumentalbegleitung und hat schwedische Volks-, Liebes-, und Weihnachtslieder im Repertoire. Eine Sendung von Roland Kunz<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc90482783\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc90482783\"><\/a>so \u2013 26.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Dominik Fuss &amp; J&#246;rg Leichtfried im Gespr&#228;ch und im KlangTheater<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die beiden sind keine Unbekannten in der Wiener Musikszene: Trompeter Dominik Fuss ist einschl&#228;gig vorbelastet, gemeinsam mit seinem Vater Martin Fuss sowie dem ebenfalls Saxofon spielenden Bruder Florian ist er im Sextett Aff&#228;re Dreyfuss umtriebig, zudem war er 2018 der von der &#214;1-Jazzredaktion nominierte &#246;sterreichische Vertreter im Euroradio Jazz Orchestra der EBU (European Broadcasting Union) in Riga. Der aus Waidhofen\/Ybbs stammende Pianist J&#246;rg Leichtfried hingegen ist durch Aufnahmen mit Mundharmonika-K&#246;nner Bertl Mayer sowie im eigenen Trio hervorgetreten, zuletzt legte er mit dem Quartett Elektro Jirschi das Album \u201eMisery is Wasted on The Miserable\u201c vor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Duo lassen Fuss und Leichtfried ihre musikalischen Energien auf wunderbare Art und Weise zusammenflie&#223;en. \u201eLittle Tales of Light and Sorrow\u201c hei&#223;t die erste gemeinsame CD, ver&#246;ffentlicht zu Beginn des Jahres 2021. Der Trompeter und der Pianist reflektieren Eindr&#252;cke aus Wien, Paris, Tunesien und von der polnischen Ostseek&#252;ste, in reifer Gelassenheit erz&#228;hlen sie klingende Geschichten, substanzvoll, bildhaft, poetisch und vielf&#228;rbig -und bei aller Intimit&#228;t auch um lebhafte, zupackende Momente nicht verlegen. Frank Hoffmann bittet Dominik Fuss und J&#246;rg Leichtfried zum Gespr&#228;ch und pr&#228;sentiert das Duokonzert vom 3. Dezember 2021, aufgenommen in der Reihe \u201e5 Millionen Pesos\u201c im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses.<\/p>\n<p>12:00 bis 13:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Feature: \u201eEin milder Stern herniederlacht\u201c \u2013 Von den Botschaften des Himmels | Hans-Joachim Simm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au&#223;ergew&#246;hnliche Himmelskonstellationen galten als Vorboten von Katastrophen, aber auch von gl&#252;cklichen Ereignissen, wie der Stern von Bethlehem. Bis heute sind die Sterne, trotz der weitgehenden Kartographierung des Universums, geheimnisvoll und l&#228;ngst nicht entzaubert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Joseph von Eichendorff war &#252;berzeugt: \u201eUnd der Himmel, Stern auf Stern, | Sendet so viel tausend Gr&#252;&#223;e\u201c; Clemens Brentano &#228;u&#223;erte sich vorsichtiger: \u201eIch darf wohl von den Sternen singen | \u2026 | Und wird mein armes Lied gelingen, | Dann wird vom Stern mir zugenickt.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicht nur der Navigation f&#252;r Reisende und Seefahrer dienten und dienen die Sterne; mit ihnen verband sich die Sehnsucht nach einem vom Irdischen befreiten Leben. Bereits fr&#252;h wurden ihnen g&#246;ttliche Eigenschaften zugeschrieben, und mythische Figuren meinte man in ihnen wiederzuerkennen: den J&#228;ger Orion, den gefl&#252;gelten Pegasus und viele andere. Sternbilder und Tierkreiszeichen wurden und werden schicksalhaft gedeutet. Das Feature beleuchtet die Stern- und Himmelsbetrachtungen, die Botschaften des Himmels, mit Texten aus Dichtung, Religion und Wissenschaft.<\/p>\n<p>14:05 bis 14:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Breitengrad: Shalom und Salam \u2013 Israel und Marokko kommen sich (noch) n&#228;her<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Dunja Sadaqi und Benjamin Hammer. Israel hat wohl zu keinem anderen arabischsprachigen Land so enge Beziehungen wie zum nordafrikanischen Marokko. Anders als in den meisten anderen arabischsprachigen L&#228;ndern gibt es in Marokko weiterhin eine lebhafte und sichtbare j&#252;dische Gemeinde. Seit Jahren werden Synagogen aufwendig restauriert, j&#252;dische Zentren vom K&#246;nig h&#246;chstpers&#246;nlich er&#246;ffnet. In der neuen Verfassung des K&#246;nigreiches wird die j&#252;dische Identit&#228;t explizit erw&#228;hnt. Die Beziehungen sollen mit der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen nun noch enger werden. Die wirtschaftlichen Hoffnungen sind in beiden L&#228;ndern gro&#223;. Die kulturellen Kontakte \u2013 die schon vor der diplomatischen Ann&#228;herung eng waren \u2013 sollen noch intensiver werden. Jede*r neunte Israeli*n stammt aus Marokko oder hat Vorfahren von dort \u2013 ca. 1 Millionen Israelis. Die Erinnerungen an die Auswanderung sind nicht immer positiv. Auch in Marokko gab es Pogrome gegen die Juden. Und im Israel der 50er Jahre erwartete viele marokkanische Eingewanderte Armut und Diskriminierung im jungen Staat Israel. Ein Feature &#252;ber Gemeinsamkeiten und Br&#252;che. Hoffnungen und Niederschl&#228;ge. &#220;ber Geschichte, Gegenwart und Zukunft.<\/p>\n<p>16:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Wissenschaft im Brennpunkt: Der dunkle Geist \u2013 Vorsto&#223; ins unbewusste Bewusstsein<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Martin Hubert. Der unbewusste Geist ist f&#252;r die exakten Wissenschaften immer noch ein gro&#223;es R&#228;tsel. Denn wie soll man ein Ph&#228;nomen messen, das sich definitionsgem&#228;&#223; der direkten Analyse entzieht? Doch in den letzten Jahren bewegt sich etwas. Neurowissenschaftler erweitern das Konzept des Bewusstseins um unbewusste Anteile, weil alle Gedanken und Erinnerungen eine unbewusste Quelle haben m&#252;ssen. Wachkomaforscher versuchen, mit diesen unbewussten Wurzeln alles Geistigen in Kontakt zu kommen. Und Psychologen denken sich immer raffiniertere Experimente aus, um nachzuweisen, dass unser Geist auch unbewusst rechnen, Bewegungen vorhersagen, sich erinnern oder Bedeutungen verstehen kann. Manche Forscher warnen davor, den Vorsto&#223; ins Unbewusste zu &#252;bersch&#228;tzen, doch vieles scheint m&#246;glich.<\/p>\n<p>18:05 bis 18:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Nachspiel. Feature: Warmduscher werden Winterschwimmer \u2013 Corona sorgt f&#252;r Abh&#228;rtung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Fritz Sch&#252;tte. (Wdh. v. 31.01.2021). Es kostet immer noch &#220;berwindung. Seit sechs Jahren steigt Jaqueline J&#228;nike bei Wind und Wetter, Schnee und Frost in den Heiligen See in Potsdam. Eine halbe Stunde h&#228;lt sie in eiskaltem Wasser aus und hat schon Medaillen gewonnen bei Eisschwimm-Weltmeisterschaften. \u201eDu gehst da jetzt nicht rein, oder?\u201c Fr&#252;her haben Spazierg&#228;nger schon mal den Rettungsdienst gerufen, heute sind sie den Anblick gewohnt. Wegen der pandemiebedingten Schlie&#223;ung der Hallenb&#228;der bildeten sich an vielen Seen Trainingsgruppen. Raus aus dem eisigen Wasser kann es eine Viertelstunde dauern, bis Jaqueline \u2013 anschlie&#223;end dick eingemummelt \u2013 aufh&#246;rt zu zittern. Aber sie ist gl&#252;cklich.<\/p>\n<p>18:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: A Funeral March for the First Cosmonaut \u2013 Ein H&#246;rspiel-Poem<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Etel Adnan und Ulrike Haage. &#220;bersetzung und Dramaturgische Mitarbeit: Klaudia Ruschkowski<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie und Komposition: Ulrike Haage; Mit: Etel Adnan, Judith Engel, Zainab Alsawah und Eduard Wassmann; Solisten: Christina Andersson, Claudio Puntin, Ulrike Haage; Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Martin Offik, Gunda Herke; Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019; L&#228;nge: 49\u201937<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1968 schrieb Etel Adnan den \u201eTrauermarsch\u201c f&#252;r den zu Tode gekommenen Kosmonauten Jurij Gagarin, \u201edas gro&#223;e Kind in einer gro&#223;en Maschine\u201c: eine Metapher auf die H&#246;henfl&#252;ge und Abst&#252;rze der Menschheit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 12. April 1961 umrundete Jurij Gagarin mit dem Raumschiff Wostok 1 in 108 Minuten die Erde und schrieb damit Weltraumgeschichte. Kaum sieben Jahre sp&#228;ter kam er beim Absturz seiner zweisitzigen MiG nahe Moskau ums Leben. Die Ursache f&#252;r das Ungl&#252;ck ist bis heute nicht genau gekl&#228;rt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Etel Adnan interessierte sich unter philosophischen, k&#252;nstlerischen und mythischen Aspekten f&#252;r die Weltraumprogramme der Gro&#223;m&#228;chte. Der Kosmonaut Gagarin \u2013 \u201ethe great child in the great machine\u201c \u2013 hatte es ihr besonders angetan. Sie schrieb nach seinem Tod 1968 das elfteilige Poem \u201eA Funeral March for the First Cosmonaut\u201c \u2013 eine Metapher auf H&#246;henfl&#252;ge und Abst&#252;rze der Menschheit. Die maschinengeschriebene Version legte Etel Adnan 50 Jahre nach deren Erscheinen in die H&#228;nde der Komponistin und Pianistin Ulrike Haage. Sie komponierte 2017 die Musik zu \u201eNacht\u201c, einem H&#246;rspiel auf der Grundlage von Etel Adnans gleichnamiger Textsammlung. So wurde der \u201eFuneral March\u201c nicht nur zu einem musikalischen Requiem, sondern zugleich zu einem H&#246;rspiel, in dem sich Text und Klang, Komposition und Improvisation verschr&#228;nken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Man kann das H&#246;rspiel h&#246;ren wie eine Konzertauff&#252;hrung, man kann sich darauf einlassen wie auf eine Klanginstallation. Man muss dieses Gedicht nicht sofort verstehen, sondern kann sich treiben lassen von den Qualit&#228;ten der Stimmen und Instrumente.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Etel Adnan, geboren 1925 in Beirut, geh&#246;rt zu den wichtigsten Stimmen der arabischen Welt und gilt als Grande Dame der arabischen Literatur. Die Schriftstellerin, Essayistin, Philosophin und Malerin lebt heute in Paris, fr&#252;her in Sausalito (Kalifornien) und Beirut. Ihre Bilder, Zeichnungen und K&#252;nstlerb&#252;cher waren 2012 in eigenen R&#228;umen auf der documenta (13) zu sehen. H&#246;rst&#252;cke: \u201eSchiff im Sturm Berg Mond Meer ganz und gar schwerelos. Etel Adnans Reise durch Leben und L&#228;nder\u201c (DKultur 2008), \u201eArabische Apokalypse\u201c (DKultur\/HR 2013). \u201eNacht\u201c (Deutschlandfunk Kultur 2017) wurde zum H&#246;rspiel des Monats August 2017 gew&#228;hlt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ulrike Haage, geboren in Kassel, arbeitet an der Schnittstelle von Jazz, Avantgarde, klassischer Musik und Literatur. Neben ihrer Arbeit als Komponistin, Autorin und Regisseurin von preisgekr&#246;nten H&#246;rspielen, schreibt sie Filmmusik und ist als Solopianistin und Scriptautorin t&#228;tig. Sie lebt in Berlin.<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil: Schiefe T&#246;ne \u2013 Eine Sanges-Geschichte von Scham und Scheitern<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Florian Felix Weyh. Mit J&#246;rg Hartmann und Frank Arnold. Ton und Technik: Bernd Friebel. Regie: Philippe Br&#252;hl. Produktion: Deutschlandfunk 2018<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gut sprechen kann der Autor und Moderator Florian Felix Weyh. Aber wenn er seine Stimme zum Gesang erhebt, wird es peinlich f&#252;r ihn und peinigend f&#252;r andere. Er kann nicht singen und beherrscht die Technik nicht. Was tun?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er hat Panik, dass er sich mit seinen schiefen T&#246;nen bis aufs Mark blamiert und bekommt Herzrasen. Trotzdem will er seit jeher singen. Soll er bis ans Lebensende die Stimmb&#228;nder davon lassen und souver&#228;n ein sprechender Nichts&#228;nger bleiben? Oder sich wagemutig aufs Feld von Scham und Scheitern begeben?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gewiss ist er kein Einzelfall, das beweisen \u201eIch-kann-nicht-Singen\u201c-Ch&#246;re in etlichen St&#228;dten. Also hei&#223;t es Leidensgenossen suchen, Rat und Schulung in Anspruch nehmen und dem Risiko ins Auge blicken, dass er am Ende als komplett amusischer Mensch dasteht.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Von der Science-Fiction zur Sonic Fiction \u2013 2021 revisited. <\/strong><strong>Afro-Futurismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den fr&#252;hen 1990ern begann Afro-Futurismus sich aus Kunst- und Kulturformen zusammenzusetzen, die die afrikanische Diaspora mit technokulturellen Bedingungen kurzschlossen. 1998 ver&#246;ffentlichte Kodwo Eshun mit \u201eMore Brilliant Than The Sun\u201c das Basisbuch zum musikalischen Afro-Futurismus. Davon ausgehend, l&#228;sst der Zeit-Ton Extended anhand von Musikst&#252;cken theoretische und &#228;sthetische Konzepte des Afro-Futurismus Revue passieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eYou exist only as a myth. If you would exist, you would have equal rights\u201c, sagt der Jazzmusiker Sun Ra im Film \u201eSpace Is The Place\u201c (1974). Und in seinem Buch \u201e&#220;ber Pop-Musik\u201c schreibt der Pop-Musik-Theoretiker Diedrich Diederichsen: \u201eKodwo Eshun verdanken wir den Begriff der Sonic Fiction.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Afro-Futurismus beschreibt das Fremdsein oder die Nicht-Existenz innerhalb von Gesellschaften. Anders als \u201ewei&#223;e\u201c Science-Fiction, die daf&#252;r zu anderen Planeten reist, k&#252;nden afro-futuristische Texte, Musiken, Filme und Comics von Entfremdungen an realen Orten und davon, wie sie von anderen Planeten auf die Welt kamen; als prominenteste Beispiele Sun Ra und Herbie Hancock. Astronautik als Afronautik gelesen hei&#223;t nicht nur Weltraum-Technologie wie beim Album \u201eRings Of Saturn\u201c des Detroit-Techno-Projekts X-102, sondern auch die Kolonisierung von Unterwasserwelten im Techno-Duo Drexciya oder die R&#252;ckbesinnung auf archaische Legenden; siehe etwa John Akomfrahs Film \u201eThe Last Angel Of History\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Afro-Futurismus l&#228;sst sich als gedankliche und k&#252;nstlerische Elemente sehen, die \u201eschwarzen\u201c Free Jazz der 1970er Jahre mit der Techno- und Dance-Musik verbinden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Futurhythmaschinen. Mit \u201eMore Brilliant Than The Sun. Adventures in Sonic Fiction\u201c schrieb der britische Autor und Kulturwissenschaftler Kodwo Eshun eines der einflussreichsten Pop-Theorie-B&#252;cher der letzten 20 Jahre. Von dort traversiert der Zeit-Ton Extended Positionen des Afro-Futurismus bis heute an Beispielen wie Funkadelic, Kraftwerk und Moor Mother.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik global: Dieser Zeit-Ton extended fand im Rahmen der &#214;1 Programminitiative \u201eMusik global\u201c statt. Seit einiger Zeit besch&#228;ftigen sich immer mehr namhafte Institutionen der neuen Musik mit dem Thema des Westzentrismus und der Dekolonisation, so etwa auch die heurigen Donaueschinger Musiktage, in deren Programm zum 100. Geburtstag sich ein Schwerpunkt mit dem Titel \u201eDonaueschingen global\u201c fand. Die &#214;1 Musikredaktion nimmt das Projekt des altehrw&#252;rdigen Avantgarde-Festivals zum Anlass, um sich in dieser langfristig angelegten Programminitiative mit grunds&#228;tzlichen Fragen zu besch&#228;ftigen: Warum bleiben in Konzert- und Opernh&#228;usern die Wei&#223;en unter sich? Hat die sogenannte Klassik koloniale Strukturen noch immer nicht &#252;berwunden? Warum gibt es in der Klassik viel weniger \u201ePeople of Color\u201c als in Jazz und Pop? Ist struktureller Rassismus daf&#252;r ein Grund?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf der Suche nach Antworten unternehmen wir dabei auch Exkursionen in angrenzende Musikbereiche.\u00a0 Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Feature: \u201eEin milder Stern herniederlacht\u201c \u2013 Von den Botschaften des Himmels | Hans-Joachim Simm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au&#223;ergew&#246;hnliche Himmelskonstellationen galten als Vorboten von Katastrophen, aber auch von gl&#252;cklichen Ereignissen, wie der Stern von Bethlehem. Bis heute sind die Sterne, trotz der weitgehenden Kartographierung des Universums, geheimnisvoll und l&#228;ngst nicht entzaubert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Joseph von Eichendorff war &#252;berzeugt: \u201eUnd der Himmel, Stern auf Stern, | Sendet so viel tausend Gr&#252;&#223;e\u201c; Clemens Brentano &#228;u&#223;erte sich vorsichtiger: \u201eIch darf wohl von den Sternen singen | \u2026 | Und wird mein armes Lied gelingen, | Dann wird vom Stern mir zugenickt.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicht nur der Navigation f&#252;r Reisende und Seefahrer dienten und dienen die Sterne; mit ihnen verband sich die Sehnsucht nach einem vom Irdischen befreiten Leben. Bereits fr&#252;h wurden ihnen g&#246;ttliche Eigenschaften zugeschrieben, und mythische Figuren meinte man in ihnen wiederzuerkennen: den J&#228;ger Orion, den gefl&#252;gelten Pegasus und viele andere. Sternbilder und Tierkreiszeichen wurden und werden schicksalhaft gedeutet. Das Feature beleuchtet die Stern- und Himmelsbetrachtungen, die Botschaften des Himmels, mit Texten aus Dichtung, Religion und Wissenschaft.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Unterm Sternenlicht \u2013 Neue Musik f&#252;r Orgel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dominik Susteck, Stephan Heuberger (Orgel). Michael Pattmann (Schlagzeug). <strong>Younghi Pagh-Paan<\/strong>: \u201eUnterm Sternenlicht\u201c f&#252;r Orgel | <strong>Isang Yun<\/strong>: Fragment f&#252;r Orgel | <strong>Younghi Pagh-Paan<\/strong>: \u201eBleibt in mir und ich in euch\u201c f&#252;r Orgel und Schlagzeug | <strong>Mark Andre<\/strong>: \u201eiv 15 (Himmelfahrt)\u201c f&#252;r Orgel.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2021 war das Jahr der Orgel. Bis heute widmen sich Komponistinnen und Komponisten immer wieder diesem besonderen Instrument, nutzen die klangr&#228;umlichen und instrumententechnischen Eigenheiten f&#252;r neue Ideen. Mark Andre erforschte die Orgel in St. Ludwig in M&#252;nchen f&#252;r sein Werk \u201eiv 15\u201c. Younghi Pagh-Paan arbeitet mit dem Kirchen- als Resonanzraum. Isang Yun sucht nach Verbindungen von &#246;stlicher und westlicher &#196;sthetik im Orgelklang.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Neue Musik: Meilenstein der Moderne (26) Mauricio Kagel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Idee des &#220;bergangs, die Klangtransformation, ist zentral f&#252;r Mauricio Kagels Transici\u00f3n II. Sie ereignet sich auf allen Ebenen der Musik: formal, spiel- und aufnahmetechnisch. Das Klavier wird dabei zum universellen Klang-K&#246;rper: Der Pianist erzeugt Clusterkl&#228;nge durch verschiedene Hand- und Armbewegungen, die den &#220;bergang vom Klang zum Ger&#228;usch bilden. Er spielt auf den Tasten, w&#228;hrend der Schlagzeuger im Inneren des Klaviers agiert, der Saiten, Resonanzboden und den Rand des Klaviers mit Schl&#228;geln traktiert. Zuspielungen &#252;berlagern das Livegeschehen mit bereits Gespieltem, mit einzelnen Passagen, die im Verlauf der Auff&#252;hrung aufgezeichnet werden. So entsteht ein vielfarbiges Geb&#228;ude klanglicher M&#246;glichkeiten eines einzigen Hyper-Instruments.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das St&#252;ck, das wir zu Mauricio Kagels 90. Geburtstag vorstellen, z&#228;hlt zweifellos zu den Meilensteinen der experimentellen Klaviermusik. Es ist fast eine Art Gegenpol zu Karlheinz Stockhausens Komposition Kontakte, die kurz danach (1959-60) entstand und in der zum Teil ganz &#228;hnliche Ziele verfolgt werden. <strong>Mauricio Kagel<\/strong>: Transici\u00f3n II f&#252;r Klavier und Tonband<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Lettische Impressionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lettland \u2013 ein Land voller Musik und Geschichten, ein musikalischer Schmelztiegel zwischen Ost und West. Die Letten \u201eersangen\u201c sich die Freiheit, stellten sich zu Beginn der 1990er Jahre vor die russischen Panzer und intonierten ihre Jahrhunderte alten \u201eDainas\u201c, die traditionellen Volkslieder ihrer Heimat. Jene \u201eDainas\u201c wurden in einem Schrank gesammelt, der mittlerweile zum Weltkulturerbe geh&#246;rt. Die Formation \u201eLata Donga\u201c setzt sich mit dieser Tradition auseinander, verbindet puristischen Gesang mit elektronischen Klangelementen. Auch in den Liedern des Sextetts \u201eTautumeitas\u201c oder der Gruppen \u201eRaxtu Raxti\u201c, \u201eL\u00e2ns\u201c, \u201eSaucejas\u201c, \u201eLaima Jansone\u201c spiegelt sich die reiche lettische Mythologie wider. Die Stilrichtungen sind unterschiedlich, haben aber eines gemeinsam: Sie sind vom traditionellen, authentischen Gesang gepr&#228;gt und arbeiten weitgehend mit den traditionellen lettischen Instrumenten wie \u201eKokle\u201c, Dudelsack, \u201eGiga\u201c, Akkordeon, Geige, Maultrommel und Blockfl&#246;te.<\/p>\n<p>23:30 bis 23:57 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Klangraum Europa \u2013 Hayden-Zone<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein etwas anderes Kirchenkonzert mit Hayden Chisholm, Kit Downes und Chor. Hayden Chisholm, Altsaxofon, Shrutibox, Gesang; Kit Downes, Kirchenorgel; PJEV: Zvezdana Ostojic, Gloria Lindeman, Lana Hosni, Julijana Lesic, Jovana Lukic, Gesang. Aufnahme vom 1.9.2021 aus der Agneskirche, K&#246;ln. Am Mikrofon: Hayden Chisholm<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen der Cologne Jazzweek 2021 gab Saxofonist Hayden Chisholm ein au&#223;ergew&#246;hnliches Kirchenkonzert, f&#252;r das er Musiker ganz unterschiedlicher Herkunft zusammenbrachte: Der britische Pianist und ausgebildete Kirchenmusiker Kit Downes traf auf das serbisch-bosnische Vokalensemble PJEV. W&#228;hrend dieser f&#252;nfk&#246;pfige Frauenchor mit regionstypischem, glockenhellem Timbre alte Volkslieder sang, entlockte Downes der Kirchenorgel improvisierend unerh&#246;rte, faszinierende Kl&#228;nge. Chisholm selbst spielte Altsaxofon, Shrutibox und trat als Obertons&#228;nger in Erscheinung. Die heterogenen Musiken kontrastierten, &#252;berlagerten und durchdrangen sich in diesem Konzert mit enorm suggestiver Wirkung. Ausz&#252;ge aus dem Programm stellt der auch als Rezitator arbeitende Hayden Chisholm in der Sendung selbst vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2020.12.21%E2%80%9326.12.2021 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2021%2F12%2F19%2Fdie-radiowoche-vom-20-12-2126-12-2021%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Die%20Radiowoche%20vom%2020.12.21%E2%80%9326.12.2021 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2021%2F12%2F19%2Fdie-radiowoche-vom-20-12-2126-12-2021%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Die &#220;bersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. Wenn Sie sich eine t&#228;gliche Info&#252;bersicht in Ihr Postfach w&#252;nschen, tragen Sie sich hier in den kostenlosen Newsletter nmz \u2013 der radiotag ein. 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