{"id":25031,"date":"2021-12-05T12:00:12","date_gmt":"2021-12-05T11:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25031"},"modified":"2021-12-04T19:26:02","modified_gmt":"2021-12-04T18:26:02","slug":"die-radiowoche-vom-06-12-2112-12-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2021\/12\/05\/die-radiowoche-vom-06-12-2112-12-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 06.12.21\u201312.12.2021"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 49. Wir haben diese wieder etwas aufgetrennt. Die Jazz-&#220;bersicht liegt bei <a href=\"http:\/\/jazzzeitung.de\">JazzZeitung.de<\/a>. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich eine t&#228;gliche Info&#252;bersicht in Ihr Postfach w&#252;nschen, <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/newsletter\/\">tragen Sie sich hier<\/a> in den kostenlosen Newsletter <strong>nmz &#8211; der radiotag<\/strong> ein. Sie bekommen dann gegen 18 Uhr die ausgew&#228;hlten Sendungen f&#252;r den n&#228;chsten Tag.<\/p>\n<h3><strong>Inhalt<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li><strong><a href=\"#_Toc89445418\">mo \u2013 06.12.2021<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#_Toc89445419\">di \u2013 07.12.2021<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#_Toc89445420\">mi \u2013 08.12.2021<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#_Toc89445421\">do \u2013 09.12.2021<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#_Toc89445422\">fr \u2013 10.12.2021<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#_Toc89445423\">sa \u2013 11.12.2021<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#_Toc89445424\">so \u2013 12.12.2021<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><a name=\"_Toc89445418\"><\/a>\u00a0<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 06.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt: Vor 125 Jahren: Der amerikanische Liedtexter Ira Gershwin geboren<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stars wie Judy Garland, Frank Sinatra und Ella Fitzgerald interpretierten seine Songtexte, und f&#252;r seinen Bruder George schrieb Ira Gershwin das Libretto zu der Oper \u201ePorgy and Bess\u201c. Am 6. Dezember 1896 wurde der Komponist als Israel Gershowitz in New York City geboren.<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kontrovers: 2G, Kontaktbeschr&#228;nkung, Impfpflicht \u2013 Auswege aus der Corona-Pandemie?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gespr&#228;chsg&#228;ste: Thorsten Frei, MdB, CDU, stellvertretender Fraktionsvorsitzender | Axel Sch&#228;fer, MdB, SPD, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Europarat | Dr. Dr. Martin St&#252;rmer , Virologe, Leiter IMD-Labor Frankfurt\/M.. Am Mikrofon: Silvia Engels<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Politik und Soziales \u2013 Magazin &#8211; Paragraf 218 Ungewollt schwanger \u2013 und jetzt? \u2013 Ein Ost-West-Vergleich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Linda Peikert. Ab 1972 durften Frauen in der DDR innerhalb der ersten zw&#246;lf Wochen selbstbestimmt entscheiden, ob sie eine ungewollte Schwangerschaft austragen wollen. Es gab keine Pflichtberatung, keine Kriminalisierung. Warum ist das im wiedervereinigten Deutschland bis heute nicht m&#246;glich?<\/p>\n<p>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Andruck \u2013 Das Magazin f&#252;r Politische Literatur<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Benedikt Weibel: \u201eWir Mobilit&#228;tsmenschen. Wege und Irrwege zu einem nachhaltigen Verkehr\u201c, NZZ Libro |Doris Kleilein, Friederike Meyer (Hg.): \u201eDie Stadt nach Corona\u201c, Jovis Berlin\u00a0\u00a0 | Grischa Stanjek u.a. (Hg.): \u201eDer Halle-Prozess: Mitschriften\u201c, Spector Books | Brendan Simms, Charlie Laderman: \u201eF&#252;nf Tage im Dezember. Von Pearl Harbor bis zur Kriegserkl&#228;rung Hitlers an die USA \u2013 Wie sich 1941 das Schicksal der Welt entschied\u201c, DVA | Uta von Arnim: \u201eDas Institut in Riga. Die Geschichte eines NS-Arztes und seiner Forschung\u201c, Nagel &amp; Kimche. Am Mikrofon: Catrin St&#246;vesand<\/p>\n<p>19:30:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Cyrille Aim\u00e9e &amp; Band im September 2021 im Wiener Porgy &amp; Bess <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Lockdown sei ihr New Orleans zu trist geworden, also habe sie kurzerhand ein St&#252;ck Land in Costa Rica gekauft und im Dschungel ein Haus gebaut, erz&#228;hlte Cyrille Aim\u00e9e dem staunenden Konzertpublikum im Wiener Jazzclub Porgy &amp; Bess, wo die franz&#246;sische Jazzs&#228;ngerin am 12. September 2021 nach einigen pandemiebedingten Verschiebungen endlich mit ihrem Quartett auf der B&#252;hne stehen konnte.\u00a0 In Costa Rica habe sie auch zwei Musiker ihrer Band kennengelernt, verriet Aim\u00e9e weiter, n&#228;mlich den Bassisten Lex Warshawsky und den Schlagzeuger und Perkussionisten Pedro Segundo. Am Fazioli-Fl&#252;gel im ausverkauften Porgy &amp; Bess sa&#223; der zu Recht st&#252;rmisch bejubelte franz&#246;sische Pianist Thomas Enhco, den Cyrille Aim\u00e9e noch aus der Zeit kennt, bevor es die Vokalistin von Frankreich &#252;ber New York nach New Orleans zog.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die zierliche Franz&#246;sin mit dem Wuschelkopf sang unkaprizi&#246;s und authentisch, voll Herzblut und Lebensfreude Lieder aus eigener Feder sowie Jazzstandards und Musicalsongs von Stephen Sondheim. Auch \u201eRupert the Looper\u201c, wie Cyrille Aim\u00e9e ihre Loopingstation liebevoll nennt, kam zum Einsatz und unterst&#252;tzte die auch in funkenspr&#252;henden Scat-Soli gl&#228;nzende S&#228;ngerin bei weiteren beeindruckenden Darbietungen ihrer vokalen Kunst. Ein Konzertabend mit einem jungen, quirligen Quartett, das umwerfend musizierte, und dessen Mitglieder sich gegenseitig zu H&#246;henfl&#252;gen anspornten und das Wiener Publikum in einen Ozean der \u201egood vibes\u201c tauchen lie&#223;en.<\/p>\n<p>20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Zum 500. Todesjahr \u2013 Musik von Josquin Desprez aus Antwerpen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Petra Fehrmann. Paul van Nevel dirigiert das Huelgas-Ensemble. Josquin Desprez schuf seine Musik in den Jahrzehnten um 1500, war ein Meister der kunstvoll-sprechenden Polyphonie und steht \u2013 so der Musikforscher Helmuth Osthoff \u2013 f&#252;r \u201edie &#220;berwindung des mittelalterlichen Rationalismus zugunsten einer Vermenschlichung der Musik\u201c.<\/p>\n<p>20.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>Konzert: Landesjugendorchester NRW \u2013 \u201eWeltreligionen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom Sch&#246;pfungschaos bis zur vollendeten Balance \u2013 Das Landesjugendorchester NRW widmet den Weltreligionen ein symphonisches Programm. Zwei S&#228;tze einer Sinfonie k&#246;nnen manchmal alles umfassen. Zum Beispiel in Franz Schuberts \u201eUnvollendeter\u201c. Steckt in ihrer perfekten Balance vielleicht sogar ein ans Religi&#246;se grenzendes Empfinden von Vollkommenheit? Die Frage nach der Transzendenz und ihrer musikalischen Darstellung besch&#228;ftigt das Landesjugendorchester NRW in seinem Programm \u201eWeltreligionen\u201c. Haydns \u201eSch&#246;pfung\u201c steht am Beginn, danach geht Bassem Hawar in einer Auftragskomposition der Frage nach, wie es klingt, wenn viele islamische Pilger bei der Umrundung der Kaaba in Mekka gleichzeitig beten. Und der Komponist Ernest Bloch hat sich durch die Texte des Buches Kohelet zu seiner hebr&#228;ischen Rhapsodie \u201eSchelomo\u201c inspirieren lassen, in der der biblische K&#246;nig Salomo ein Zwiegespr&#228;ch mit seinem Volk f&#252;hrt. Solocello und Orchester bilden diesen Dialog ab.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Joseph Haydn: Die Vorstellung des Chaos, aus \u201eDie Sch&#246;pfung\u201c, Hob XXI:2 | Bassem Hawar: Hadjidj \u2013 Die Pilgernden, Urauff&#252;hrung | Ernest Bloch: Schelomo, Hebr&#228;ische Rhapsodie | Franz Schubert: Sinfonie h-Moll, D 759 \u201eUnvollendete\u201c. Gabriel Schwabe, Violoncello; Landesjugendorchester NRW, Leitung: Emanuel Dantscher. Aufnahme aus dem Klaus-von-Bismarck-Saal des K&#246;lner Funkhauses<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Ernsthaft?! \u2013 Witz und Wahn in Liedern von Zemlinsky, Sch&#246;nberg und Daigger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Gespr&#228;ch mit der Mezzosopranistin Alice Lackner und der Pianistin Imke Lichtwark<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Berlin um 1900. Die Stadt w&#228;chst rasant. Das Leben pulsiert. Die Menschen vergn&#252;gen sich in Gartenlokalen, im Kino oder auch im Theater. In der Alexanderstra&#223;e 40 er&#246;ffnet Ernst von Wolzogen sein \u201e&#220;berbrettl\u201c, Deutschlands erstes literarisches Kabarett. Das Publikum str&#246;mt in Scharen herbei. Das Theater wird Stadtgespr&#228;ch. Komponisten wie Alexander Zemlinsky und Arnold Sch&#246;nberg schreiben Brettl-Lieder.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Mezzosopranistin Alice Lackner und die Pianistin Imke Lichtwark erz&#228;hlen auf ihrem Deb&#252;talbum die Geschichte des \u201e&#220;berbrettl\u201c und tragen sie mit Liedern von Sven Daigger in unsere Zeit.<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Jazz Klassiker: I Got Rhythm (Gershwin)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f&#252;r Hintergrundgeschichten, ausf&#252;hrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Sendung erz&#228;hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber&#252;hmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit&#228;t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Neue Musik aktuell<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Andreas G&#246;bel<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (1\/4) \u2013Das Streichquartett Nr. 1 von Beat Furrer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit drei Urauff&#252;hrungen, zwei &#246;sterreichischen Erstauff&#252;hrungen, s&#228;mtlichen Streichquartetten und zwei Abenden als Dirigent widmete das vierw&#246;chige Festival Wien modern einem der bedeutendsten lebenden Komponisten, Beat Furrer in seiner diesj&#228;hrigen Ausgabe einen Schwerpunkt. Die vier Streichquartette, darunter auch die Urauff&#252;hrung des zuletzt komponierten, werden nun jeweils in einer \u201eZeit-Ton\u201c-Sendung in chronologischer Reihenfolge pr&#228;sentiert, dramaturgisch eingebettet in Werke anderer Komponist\/innen, die Furrers Zyklus erg&#228;nzen \u2013 darunter die Urauff&#252;hrung eines Streichquartetts von Olga Neuwirth, f&#252;r das der Maler Georg Baselitz seinen Text \u201eNicht nee nee nee nicht no\u201c selbst eingesprochen hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Interpret dieser herausfordernden St&#252;cke war das Pariser Quatuor Diotima im Wiener Konzerthaus und im Musikverein zu Gast und setzte damit seine Reihe an Gesamtauff&#252;hrungen \u2013 zuletzt Sch&#246;nbergs Quartette vor f&#252;nf Jahren \u2013 fort. Das Ensemble, 1996 von Absolventen des Conservatoire National Sup\u00e9rieur de Musique de Paris gegr&#252;ndet, z&#228;hlt zu den weltweit gefragtesten Formationen zeitgen&#246;ssischer Musik und hat mit vielen Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Entstehungszeit der Streichquartette Beat Furrers erstreckt sich von 1984 bis heute. Anhand dieser exemplarischen St&#252;cke l&#228;sst sich seine kompositorische Entwicklung in der konzentrierten Dichte des Quartetts kursorisch ableiten: Im ersten Streichquartett setzt Furrer streckenweise die freie Mobileform ein, die die MusikerInnen zu Mitgestalter\/innen im Ablauf und der Reihenfolge von bestimmten Passagen macht, eine Technik, die Furrers pr&#228;gender Lehrer Roman Haubenstock-Ramati entwickelt hat. Im zweiten kommt dem Ger&#228;usch eine immer gr&#246;&#223;er werdende Bedeutung zu. Im dritten, dem l&#228;ngsten mit knapp 50 Minuten, l&#228;sst er sich auf die Struktur der Kl&#228;nge ein und l&#228;sst daraus die Komposition erwachsen. Und schlie&#223;lich die knapp zwanzigmin&#252;tige Urauff&#252;hrung, in der Furrer nach neuen Formen der melodischen Gestaltung sucht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Allen vier Streichquartetten ist gemeinsam, so Andreas Karl im Wien Modern-Katalog, \u201edass sie teils radikaler als in anderen St&#252;cken, formale Prinzipien erproben und formulieren, die Furrer &#252;ber mehrere Jahre hinweg besch&#228;ftigten. Gerade wegen der klanglichen Homogenit&#228;t und Vertrautheit der Streichquartettformation und ihrer Kl&#228;nge gelingt es Furrer dort, diese Prinzipien in ausgesprochener Klarheit zu formulieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beat Furrer, 1954 in der Schweiz geboren, lebt und wirkt seit seinem Studium in &#214;sterreich. Er ist Mitbegr&#252;nder des Klangforum Wien, das er viele Jahre geleitet hat, und ist seit 1991 Professor f&#252;r Komposition an der Hochschule f&#252;r Musik und darstellende Kunst Graz. Gemeinsam mit Ernst Kovacic gr&#252;ndete er in Graz die internationale Ensemble- und Komponistenakademie f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik impuls. Mehrfach ausgezeichnet, erhielt Beat Furrer 2014 den Gro&#223;en &#214;sterreichischen Staatspreis f&#252;r Musik und zuletzt 2018 den Ernst von Siemens Musikpreis. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc89445419\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc89445419\"><\/a>di \u2013 07.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Laboratorium an der Mur: Das Musikprotokoll im Steirischen Herbst<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Florian Neuner. Schon lange vor Wien Modern wurde vom &#246;sterreichischen Rundfunk in Graz ein Festival f&#252;r die musikalische Avantgarde gegr&#252;ndet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bereits 1968, lange bevor es in der &#246;sterreichischen Hauptstadt mit Wien Modern ein Festival f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik gab, wurde in Graz das \u201eMusikprotokoll\u201c ins Leben gerufen \u2013 unter dem Dach des Festivals \u201eSteirischer Herbst\u201c und getragen vom ORF. Von Anfang an war die internationale Avantgarde zu Gast in der steirischen Landeshauptstadt, wurden St&#252;cke von Gy&#246;rgy Ligeti, Morton Feldman und Luciano Berio aufgef&#252;hrt. Aber auch die &#246;sterreichische Szene, Komponisten wie Friedrich Cerha oder Dieter Kaufmann waren in Graz pr&#228;sent. Nach der Jahrtausendwende folgte zunehmend eine Orientierung ins Multimediale und Transdisziplin&#228;re. Klang- und Medienkunst sind fester Bestandteil des Festivals, das 2021 unter Motto \u201enomadic sounds\u201c stand.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Franz Lehrndorfer<\/strong>: \u201eWie sch&#246;n leuchtet der Morgenstern\u201c (Franz Lehrndorfer, Orgel); <strong>Hans Stadlmair<\/strong>: \u201eEcce homo\u201c (M&#252;nchener Kammerorchester: Alexander Liebreich); <strong>Ruth Zechlin<\/strong>: \u201eMusik zu Weihnachten\u201c (Markus Zahnhausen, Blockfl&#246;te); <strong>Markus Zahnhausen<\/strong>: \u201eRecordare\u201c (Michala Petri, Blockfl&#246;te; Odense Symphony Orchestra: Christoph Poppen); <strong>Eva Sindichakis<\/strong>: \u201eJoseph Beuys und sein schwarzer Raum\u201c (Arno Waschk, Klavier); <strong>Franz Lehrndorfer<\/strong>: \u201eOh cuan gracioso\u201c (Franz Lehrndorfer, Orgel); <strong>Philippine Schick<\/strong>: Sonate, op. 43 (Franz Amann, Violoncello; Ingeborg Schneider, Klavier); <strong>Jan Koetsier<\/strong>: Concertino, op. 115 (Ensemble; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Christoph Poppen); <strong>Franz Lehrndorfer<\/strong>: \u201eZu Bethlehem geboren\u201c (Franz Lehrndorfer, Orgel)<\/p>\n<p>09:05 bis 10:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioWissen: New Orleans und John Coltrane<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musikstadt New Orleans &#8211; Wo der Jazz geboren wurde. John Coltrane- Jazz-Legende und spiritueller Sinnsucher<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Sprechstunde: Musiktherapie \u2013 Wie Kl&#228;nge heilen helfen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G&#228;ste: Prof. Dr. Lutz Neugebauer, Leiter des Nordoff Robbins Zentrums, Witten. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft, Berlin | Teresa Moya Schlummer, Niedergelassene Musiktherapeutin, K&#246;ln. Am Mikrofon: Christina Sartori. Musiktherapie nimmt mittlerweile einen breiten Raum ein in der Psychotherapie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Musik f&#246;rdert die Entwicklung und Identit&#228;t, er&#246;ffnet neue Handlungs- und Kommunikationsspielr&#228;ume und verbessert das Selbstbild und die Ausdrucksm&#246;glichkeiten jenseits der gesprochenen Sprache. Erfolge verzeichnen Therapeutinnen und Therapeuten aber auch bei neurologischen Erkrankungen wie der Demenz und Schlaganf&#228;llen, in der Schmerztherapie, bei Komapatienten und in der Palliativmedizin.<\/p>\n<p>12:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Stefan Kl&#246;ckner, \u201eGregorianiker\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eGregorianik\u201c ist der Name f&#252;r die Liturgieges&#228;nge der westlichen Kirche. Kurz und b&#252;ndig bringt es Stefan Kl&#246;ckner auf den Punkt. Er ist Professor f&#252;r Musik des Mittelalters und Musikwissenschaft an der Folkwang-Hochschule in Essen. Die Ges&#228;nge sind rund 1.200 Jahre alt \u2013 da ist das Verst&#228;ndnis von Tradition gefragt. Ist 1200 Jahre alte Musik traditionell, also Teil des musikhistorischen Museums, oder ist sie modern?<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Wirtschaft und Umwelt \u2013 Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum eigenen Nachteil entscheiden? (Un)vernunft in der Wirtschaft. Von Wolfgang Streitboerger. (Wdh. v. 23.02.2021). Ob als K&#228;ufer eines Gebrauchtwagens oder als Konzernlenker: An den \u201eHomo oeconomicus\u201d glaubten die &#214;konomen f&#252;r lange Zeit, an den Menschen als ein Wesen, das in wirtschaftlichen Fragen stets und absolut vern&#252;nftig ausw&#228;hlt, immer zu seinem gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Eigennutz. Welch ein Irrtum! Sp&#228;testens seit den psychologischen Experimenten von Daniel Kahneman und Amos Tversky vor f&#252;nf Jahrzehnten in Israel ist klar: Allzu oft lassen wir uns in unseren Entscheidungen &#252;ber Geld, Aktien und vieles mehr ablenken, sehen Sachverhalte verzerrt, folgen zu einfachen Erkl&#228;rungen. Kahneman gewann daf&#252;r 2004 den Wirtschafts-Nobelpreis. Der Volkswirt und Mathematiker Reinhard Selten bekam ihn schon 1994 als bisher einziger Deutscher \u2013 und er forschte &#252;ber \u201eeingeschr&#228;nkte Rationalit&#228;t\u201c. Mit der Verhaltens&#246;konomik entstand ein gro&#223;es Forschungsgebiet rund um die Vernunft in der Wirtschaft. Richard Thaler etwa, US-amerikanischer Preistr&#228;ger von 2017, entwickelte zusammen mit dem Landsmann und Juristen Cass Sunstein das \u201eNudging\u201c \u2013 das umstrittene \u201eAnstupsen\u201c von B&#252;rgern durch Regierungen, sich unbewusst wunschgem&#228;&#223; zu verhalten. Junge, international vernetzte Forscher wie Mark Kirstein aus Deutschland suchen indes nach ganz neuen Ans&#228;tzen, um zu verstehen, nach welchen Regeln Menschen in Geld- und Wirtschaftsfragen ihre Vernunft ein- oder abschalten.<\/p>\n<p>19:15 bis 20:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Die sieben Leben der Margarethenh&#252;tte \u2013 Eine ostdeutsche Industriegeschichte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Holger Siemann. Regie: Claudia Kattanek. Produktion: Deutschlandfunk 2020. Das Isolatorenwerk Margarethenh&#252;tte Gro&#223;dubrau \u2013 international konkurrenzf&#228;hig, nach der Wende trotzdem verscherbelt und dichtgemacht. Die Geschichte wurde zum Symbol f&#252;r die willk&#252;rliche Deindustrialisierung des Ostens, die Geringsch&#228;tzung der Ostdeutschen, das Versagen der Treuhand. Nur: Die Geschichte stimmt so nicht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu DDR-Zeiten waren die Isolatoren aus der Margarethenh&#252;tte, dem VEB Elektroporzellan Gro&#223;dubrau, ein devisenbringender Exportschlager. Die Mitarbeiter waren sicher, sie w&#252;rden von der Wende profitieren. Um so tiefer sa&#223; der Schock, als das Aus kam. Demonstrationen, Werksbesetzungen, Protestfahrten nach Bonn \u2013 nichts half. 20 Jahre sp&#228;ter skandalisierte die s&#228;chsische Staatsministerin Petra K&#246;pping die Geschichte. Ein K&#228;ufer aus dem Westen habe die Fabrik f&#252;r eine Mark von der Treuhand gekauft und die Maschinen bei Nacht und Nebel abtransportieren lassen. Nichts davon stimmt. Detlef Scheunert, der einzige Ostler unter den Treuhanddirektoren meint: Die Abwicklung war alternativlos, und die Skandalisierung hilft nur denen, die einen S&#252;ndenbock suchen. Die Menschen in Gro&#223;dubrau gr&#252;ndeten einen Verein \u2013 zuerst in der Hoffnung, ihre Fabrik zu retten, sp&#228;ter um zu bewahren, was nach der Abwicklung davon &#252;brig war. Sie bauten ein Museum auf, das an Schinderei, Alltag und das manchmal komische Heldentum der Planerf&#252;llung erinnert. 30 Jahre nach der Schlie&#223;ung versuchen sie, ihre stummen Kollegen zum Reden zu bringen, zum Erinnern, zum Erz&#228;hlen, denn sie wissen: Ohne Geschichten ist die Geschichte weg, und das Leben, als w&#228;re es nie gewesen.<\/p>\n<p>20:00 bis 22:25 | rbbKultur<br \/>\n<strong>rbbKultur Radiokonzert: Jazz aus Berlin \u2013 JAB 105 \u2013 Live aus dem Jazzclub A-Trane<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Abend \u2013 zwei Solisten: Michael Schiefel (Gesang) &amp; David Friedman (Vibrafon). Michael Schiefel ist ein S&#228;nger, wie ihn Deutschland noch nicht hatte. Seine Solo Performance bietet mehrschichtige Loop basierte Stimmverzerrungen, deren Stil zwischen Grooves, Klanglandschaften, Kontrapunkt und lyrisch orientierten Liedern variiert. Alles live und ausschlie&#223;lich gesanglich. Was der Tagesspiegel schon 2006 schrieb, stimmt noch immer: \u201eSchiefel ist ein Ausnahmevokalist, seine ungeheuer wandlungsf&#228;hige Stimme schraubt sich vom Bauchnabel bis zum Kopf empor, sein Gesang ist ironisch, lakonisch und klingt wunderbar androgyn.\u201d<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">David Friedman, international renommierter Vibrafonist, Marimbafonspieler, Komponist und Jazz P&#228;dagoge (u. a. einst Professor von Michael Schiefel an der UdK), hat seine eigene musikalische Botschaft, geboren aus faszinierend vielf&#228;ltigen musikalischen Einfl&#252;ssen. Nur wenige Jazzmusiker k&#246;nnen ein so breites Spektrum an Auftritts und Aufnahme-Erfahrungen vorweisen, mit so unterschiedlichen musikalischen Pers&#246;nlichkeiten wie Leonard Bernstein, Luciano Berio, Bobby McFerrin, Wayne Shorter und Yoko Ono, um nur einige zu nennen. Seine Kompositionen sind die Sprache des harmonischen und rhythmischen Reichtums mit einem Hauch von Ironie. Dabei geht sein Spiel weit &#252;ber die technischen Grenzen seines Instruments hinaus.<\/p>\n<p>20:00 bis 21:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Meinen Schatten wirft ein Fliederbaum \u2013 Die Dichterin Friederike Mayr&#246;cker<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Norbert Hummelt. SWR 2014. In den Gedichten wie in den Prosawerken Friederike Mayr&#246;ckers sind die Wege, die vom Leben ins Schreiben f&#252;hren, kurz. Jeder Eindruck kann sofort Eingang finden in den entstehenden Text. Ihren v&#246;llig eigenen Stil kann man am ehesten im Bild der Alchemie begreifen: Erinnerungen aus der Kindheit finden sich in surreale Metaphern &#252;bersetzt, Wahrnehmungssplitter ihrer n&#228;chsten Umgebung und Meditationen &#252;ber die Sehns&#252;chte und N&#246;te der menschlichen Existenz verschmelzen mit Einsprengseln aller Art, sprachlichen Zufallsfunden und Zitaten aus Briefen und Lekt&#252;ren zu einer unverwechselbaren Legierung. Weitere Informationen unter ndr.de\/radiokunst.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Labour feat. Hani Mojtahedy bei den Donaueschinger Musiktagen 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. Labour ist ein Projekt der in Berlin lebenden Klangk&#252;nstlerin Farahnaz Hatam und des Perkussionisten Colin Hacklander. Bei der NOWJazz Session im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2021 haben sie \u201eNine-sum sorcery\u201c pr&#228;sentiert, einen dreiteiligen Zyklus aus elektronischen Sounds, dynamischer Percussion, Videoinstallationen und dem Gesang der kurdischen K&#252;nstlerin Hani Mojtahedy. Das Werk nimmt Bezug auf das Buch \u201eCyclonopedia\u201c des iranischen Philosophen Reza Negarestani. Darin besch&#228;ftigt er sich auf fiktionaler Ebene mit den Auswirkungen der &#214;lf&#246;rderung auf Natur, Politik und Gesellschaft.<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: \u201eMetzmacher h&#246;rt\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Friederike Westerhaus. Mal launig, mal ernst und immer pers&#246;nlich spricht der international erfolgreiche Dirigent Ingo Metzmacher &#252;ber seine gro&#223;e Leidenschaft: die Musik. In der zweiten Folge erz&#228;hlt er &#252;ber seine Faszination f&#252;r den italienischen Komponisten Luigi Nono. Ein Mann auf der Suche nach dem richtigen Klang, dessen Musik zwischen feinster Intimit&#228;t und gro&#223;en Zornes-Ausbr&#252;chen wechselt. Friederike Westerhaus begleitet Ingo Metzmacher auf seiner Entdeckungstour in die Welt der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Neue Tontr&#228;ger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vorgestellt und diskutiert von Bj&#246;rn Gottstein, Lydia Jeschke, Michael Rebhahn und Leonie Reineke. Die Redaktion Neue Musik des SWR pr&#228;sentiert und diskutiert aktuelle Aufnahmen mit zeitgen&#246;ssischer Musik.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Spiel der M&#246;glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Pablo Held Trio &amp; Nelson Veras: Nelson Veras, Gitarre; Pablo Held, Klavier; Robert Landfermann, Kontrabass; Jonas Burgwinkel, Schlagzeug. Aufnahme vom 17.9.2021 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 2006 spielt das Trio des Pianisten Pablo Held zusammen. Die traumwandlerische Kommunikation der drei K&#246;lner hat einen Grad der Feinheit erreicht, bei dem schon kleinste Nuancen unerh&#246;rt spannende Dynamiken entfesseln k&#246;nnen: eine Musik voller M&#246;glichkeiten. Beim Konzert im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses passte sich der brasilianische Gitarrist Nelson Veras mit hellwacher Auffassungsgabe dem Spielkonzept der Band an. Veras hat sich auf die Elektroakustik-Gitarre mit Nylonsaiten spezialisiert, mit der er klare, rhythmisch oft verbl&#252;ffend vertrackte, aber mit intuitiver Leichtigkeit entworfene L&#228;ufe spielt. Live stellen die vier u. a. das Repertoire ihrer Platte \u201eAscent\u201c vor: quicklebendig, feinsinnig und bereit f&#252;rs blitzschnell aufsch&#228;umendes Gruppenspiel.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Landkarte der Schande \u2013 Anti-LGBTQ-Gemeinden in Polen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ma\u0142gorzata \u017berwe und David Zane Mairowitz. Aus dem Polnischen von Renata Borowczak. Regie: die Autor:innen. Mit: Monika Oschek, Stefan Kaminski; Ton: Michael Kube; Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021; L&#228;nge: 53\u201944. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">LGBTQI+ sorgt f&#252;r Streit in Polen. Kleinst&#228;dte vor allem im Osten des Landes erkl&#228;ren sich zu \u201ebefreiten\u201c Zonen. Zugleich formiert sich Widerstand in der Community und der Zivilgesellschaft. Eine Reise durch ein gespaltenes Land.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein prominenter polnischer Erzbischof nennt sie die \u201eRegenbogen-Pest\u201c. Das gegenw&#228;rtige Regime erkl&#228;rt, mit ihrer \u201eIdeologie\u201c im Krieg zu sein. \u201eHomophobusse\u201c, Transporter der \u201eRecht-auf-Leben-Stiftung\u201c mit Anti-Gay-Plakaten durchk&#228;mmen das Land, dr&#246;hnen Anti-LGBTQ-Propaganda aus ihren Lautsprechern. Viele polnische Gemeinden, vor allem in den s&#252;d&#246;stlichen Regionen haben \u201eAnti-LGBTQ-Zonen\u201c geschaffen, was zu einem strategischen Kampf mit der Europ&#228;ischen Union f&#252;hrte. Diese St&#228;dte und D&#246;rfer werden von der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unterst&#252;tzt und inspiriert, und seit ein paar Jahren ist eine steile Zunahme homophober &#220;berf&#228;lle zu verzeichnen, oft gefolgt von einer Serie von Selbstmorden. In dem als \u201eRoad Movie\u201c gestalteten Feature verfolgen die Autor*innen die Reaktion der Aktivistinnen und Aktivisten auf diese Welle von Homophobie von Region zu Region. Sie sprechen mit Bewohnern und &#246;rtlichen Politikern, um ihre Bef&#252;rchtungen zu verstehen und die sie umgebende Propaganda in dem konservativen katholischen Kernland Polens.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">David Zane Mairowitz, geboren 1943 in New York, lebt in Avignon und Berlin. Schreibt Theaterst&#252;cke, Kurzgeschichten, H&#246;rspiele und Features, darunter \u201eDas FBI und ich. Kommunistenjagd im amerikanischen Radio\u201c (DLR Berlin 2004), \u201eGeris radikale Abenteuer oder Eine Rote Mutter in New York\u201c (DKultur 2009).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ma\u0142gorzata \u017berwe, geboren 1954 in Lublin, ist Kulturredakteurin f&#252;r Radio Gdansk und vielfach ausgezeichnete Feature-Autorin. Zusammen mit David Zane Mairowitz produzierte sie Features wie \u201eBalkankriege in Queens\u201c (DLF\/SWR 2013) und \u201eKafka Unchained\u201c (DLF\/ORF 2014, Prix Maruli\u00e6 2015). Zuletzt: \u201eDie unbegrabenen Schuhe von Stutthof\u201c (Dlf 2018).<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Ostfriesisches Kleinod \u2013 Die Renaissance-Orgel in Uttum ist die \u201eOrgel des Jahres\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Klaus Gehrke. Unter Orgelkennern ist Ostfriesland l&#228;ngst kein Geheimtipp mehr: Denn hier steht nicht nur eine der &#228;ltesten Orgeln der Welt, sondern auch eines der sch&#246;nsten Instrumente des legend&#228;ren Arp Schnitger. Nun gibt es eine weitere Auszeichnung: Die Orgel der Evangelisch-Reformierten Uttumer Dorfkirche wurde von der Stiftung Orgelklang der Evangelischen Kirche zur \u201eOrgel des Jahres 2021\u201c gek&#252;rt. Sie ist eine der wenigen noch spielbaren Renaissance-Orgeln, die zwar um die Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde, bei der aber noch &#228;lteres Material mit verwendet wurde. Sie verf&#252;gt &#252;ber neun Register und wurde erst k&#252;rzlich restauriert. Ihr Klang zeichnet sich durch besondere Farbigkeit und Transparenz aus, das volle Trompeten-Register ist nahezu einzigartig. Vielleicht gelingt es durch den Preis, noch mehr Orgelfans nach Uttum zu locken.<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Jan Garbarek<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufzeichnung vom 02.10.2021 beim Usedomer Musikfestival<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Stefan Kl&#246;ckner, \u201eGregorianiker\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eGregorianik\u201c ist der Name f&#252;r die Liturgieges&#228;nge der westlichen Kirche. Kurz und b&#252;ndig bringt es Stefan Kl&#246;ckner auf den Punkt. Er ist Professor f&#252;r Musik des Mittelalters und Musikwissenschaft an der Folkwang-Hochschule in Essen. Die Ges&#228;nge sind rund 1.200 Jahre alt \u2013 da ist das Verst&#228;ndnis von Tradition gefragt. Ist 1200 Jahre alte Musik traditionell, also Teil des musikhistorischen Museums, oder ist sie modern?<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Der Komponist und Dirigent Johannes Kalitzke<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit seiner Doppelbegabung als Dirigent und Komponist ist Johannes Kalitzke derzeit einer der gefragtesten K&#252;nstler im Bereich der zeitgen&#246;ssischen Musik.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (2\/4) \u2013 Wien Modern 2021. Das Streichquartett Nr. 2 von Beat Furrer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit drei Urauff&#252;hrungen, zwei &#246;sterreichischen Erstauff&#252;hrungen, s&#228;mtlichen Streichquartetten und zwei Abenden als Dirigent widmete das vierw&#246;chige Festival Wien modern einem der bedeutendsten lebenden Komponisten, Beat Furrer in seiner diesj&#228;hrigen Ausgabe einen Schwerpunkt. Die vier Streichquartette, darunter auch die Urauff&#252;hrung des zuletzt komponierten, werden nun jeweils in einer \u201eZeit-Ton\u201c-Sendung in chronologischer Reihenfolge pr&#228;sentiert, dramaturgisch eingebettet in Werke anderer Komponist\/innen, die Furrers Zyklus erg&#228;nzen \u2013 darunter die Urauff&#252;hrung eines Streichquartetts von Olga Neuwirth, f&#252;r das der Maler Georg Baselitz seinen Text \u201eNicht nee nee nee nicht no\u201c selbst eingesprochen hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Interpret dieser herausfordernden St&#252;cke war das Pariser Quatuor Diotima im Wiener Konzerthaus und im Musikverein zu Gast und setzte damit seine Reihe an Gesamtauff&#252;hrungen \u2013 zuletzt Sch&#246;nbergs Quartette vor f&#252;nf Jahren \u2013 fort. Das Ensemble, 1996 von Absolventen des Conservatoire National Sup\u00e9rieur de Musique de Paris gegr&#252;ndet, z&#228;hlt zu den weltweit gefragtesten Formationen zeitgen&#246;ssischer Musik und hat mit vielen Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Entstehungszeit der Streichquartette Beat Furrers erstreckt sich von 1984 bis heute. Anhand dieser exemplarischen St&#252;cke l&#228;sst sich seine kompositorische Entwicklung in der konzentrierten Dichte des Quartetts kursorisch ableiten: Im ersten Streichquartett setzt Furrer streckenweise die freie Mobileform ein, die die MusikerInnen zu Mitgestalter\/innen im Ablauf und der Reihenfolge von bestimmten Passagen macht, eine Technik, die Furrers pr&#228;gender Lehrer Roman Haubenstock-Ramati entwickelt hat. Im zweiten kommt dem Ger&#228;usch eine immer gr&#246;&#223;er werdende Bedeutung zu. Im dritten, dem l&#228;ngsten mit knapp 50 Minuten, l&#228;sst er sich auf die Struktur der Kl&#228;nge ein und l&#228;sst daraus die Komposition erwachsen. Und schlie&#223;lich die knapp zwanzigmin&#252;tige Urauff&#252;hrung, in der Furrer nach neuen Formen der melodischen Gestaltung sucht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Allen vier Streichquartetten ist gemeinsam, so Andreas Karl im Wien Modern-Katalog, \u201edass sie teils radikaler als in anderen St&#252;cken, formale Prinzipien erproben und formulieren, die Furrer &#252;ber mehrere Jahre hinweg besch&#228;ftigten. Gerade wegen der klanglichen Homogenit&#228;t und Vertrautheit der Streichquartettformation und ihrer Kl&#228;nge gelingt es Furrer dort, diese Prinzipien in ausgesprochener Klarheit zu formulieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beat Furrer, 1954 in der Schweiz geboren, lebt und wirkt seit seinem Studium in &#214;sterreich. Er ist Mitbegr&#252;nder des Klangforum Wien, das er viele Jahre geleitet hat, und ist seit 1991 Professor f&#252;r Komposition an der Hochschule f&#252;r Musik und darstellende Kunst Graz. Gemeinsam mit Ernst Kovacic gr&#252;ndete er in Graz die internationale Ensemble- und Komponistenakademie f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik impuls. Mehrfach ausgezeichnet, erhielt Beat Furrer 2014 den Gro&#223;en &#214;sterreichischen Staatspreis f&#252;r Musik und zuletzt 2018 den Ernst von Siemens Musikpreis. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Louis Prima zum 110. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f&#252;r Hintergrundgeschichten, ausf&#252;hrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Sendung erz&#228;hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber&#252;hmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit&#228;t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc89445420\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc89445420\"><\/a>mi \u2013 08.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Peter Fulda<\/strong>: \u201eEngel\u201c (Peter Fulda, Fender Rhodes; Andreas Gandela, Schlagzeug; Dufay Ensemble N&#252;rnberg: Wolfgang Fulda); <strong>Robert HP Platz<\/strong>: \u201eBranenwelten 6\u201c (Neus Estarellas Calder\u00f3n, Klavier; Augustin Muller, IRCAM-Klangregie, Elektronik; Lennart Scheuren, Elektronik); <strong>Christoph Weinhart<\/strong>: \u201eSternensturz\u201c (Helen Rohrbach, Sopran; Birgit F&#246;rster, Violoncello; Christoph Weinhart, Klavier; Dirk Semmler, Perkussion); <strong>Andreas Dohmen<\/strong>: \u201eMusik f&#252;r Gerhard Richter\u201c (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Lothar Zagrosek)<\/p>\n<p>19:00 bis 19:30 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature: Die Vollblutt&#228;nzerin \u2013 Sighilt Pahl <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nathalie Nad-Abonji. Regie: Nathalie Nad-Abonji. Produktion: rbb 2020. DDR, 1957. Sighilt, ein sch&#252;chternes M&#228;dchen aus Eberswalde, darf an der Staatlichen Ballettschule Berlin vortanzen und wird aufgenommen. Ihre Freude ist riesig. Dass sie sp&#228;ter einmal als Solistin des ber&#252;hmten, schwedischen Cullberg Balletts das Publikum auf der ganzen Welt begeistern wird, ist damals noch undenkbar. Ebenso, dass sie den renommierten Opernregisseur G&#246;tz Friedrich heiraten und mit ihm in den Westen fliehen wird. Heute ist Sighilt Pahl 76 Jahre alt, unterrichtet junge T&#228;nzerinnen und T&#228;nzer weltweit und blickt auf ein bewegtes Leben zur&#252;ck. Neben ihrer unerm&#252;dlichen Energie und gro&#223;en Neugier, geh&#246;rt eiserne Disziplin zu ihren herausragenden Eigenschaften. Diese Disziplin hilft ihr auch, mit dem alternden K&#246;rper und ihren Herzrhythmusst&#246;rungen zurechtzukommen. Als es Sighilt immer schlechter geht, raten ihr &#196;rzte zu einer Herzoperation. Doch es kommt zu Komplikationen.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: NS-Raubkunst aus der Ukraine<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Warum den Deutschen die R&#252;ckgabe so schwerf&#228;llt. Von Sabine Adler. Gepl&#252;nderte Gem&#228;ldegalerien und Bibliotheken, abger&#228;umte Sockel von Denkm&#228;lern. Alles Wertvolle, Erbauliche, Geschichtliche weckte die Habgier der deutschen Besatzer. Wo sie nicht raubten, zerst&#246;rten sie. Den allergr&#246;&#223;ten Verlust erlitt damals die Ukraine. Zwei Drittel der Kunstsch&#228;tze, Gem&#228;lde, Skulpturen, B&#252;cher und Handschriften wurden allein in der ehemaligen Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik gestohlen bzw. vernichtet. In Eisenbahnwaggons transportierten die Okkupanten Exponate und Artefakte Richtung Deutschland. Vieles lie&#223;en die Offiziere und Soldaten auch privat mitgehen. Nach dem Krieg wurde nur ein Bruchteil der ukrainischen Kunstsch&#228;tze gefunden und zur&#252;ckgegeben. Und nur ab und zu tauchen auf internationalen Auktionen Bilder auf, die in Kiew, Charkiw oder Dnirpo seit langer Zeit vermisst werden. Wie \u201eIwan der Schreckliche\u201c, der nach 80 Jahren vor Kurzem in die Ukraine zur&#252;ckkehrte. Oder die Zarenurkunde, die Jahrzehnte lang die W&#228;nde der Universit&#228;t T&#252;bingen zierte und nun wieder in Kiew h&#228;ngt.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Begegnungen mit musikalischen Zeitzeugen \u2013 Die Musikwissenschaftlerin Helga de la Motte-Haber (3\/3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von der kanonisierten Kunstmusik zur autonomen Kunst des H&#246;rens. Von Richard Schroetter<\/p>\n<p>20:10 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Aus Religion und Gesellschaft: Dante Alighieri <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Politiker, Exilant, Ahnherr des christlichen Humanismus. Von Michael Reitz<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielweisen: Wortspiel \u2013 Das Musik-Gespr&#228;ch \u2013 Der Hornist Felix Klieser stellt das Hornquintett von Wolfgang Amadeus Mozart vor<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Christoph Schmitz. W&#228;re Mozarts Hornquintett ein K&#228;se, so w&#252;rde er sensationell cremig auf der Zunge zerlaufen. Durchaus w&#252;rzig und vollmundig (zweite Bratsche statt zweiter Geige!) und nicht ohne Wumms im Abgang k&#246;nnte es ein Blauschimmelexemplar sein, vielleicht mit etwas Camembert-Anteil. Mozart hat das dreis&#228;tzige Werk jedenfalls f&#252;r einen K&#228;seh&#228;ndler komponiert: Johann Leutgeb. Der konnte auch sehr gut das Horn blasen, befand das Gehalt bei der Salzburger Hofkapelle aber als zu mickrig. Wie sein Freund Mozart zog er nach Wien, wo er fortan seinen K&#228;se und ab 1782 auch das Quintett anpries.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Felix Klieser serviert das Werk mit dem jungen Zemlinsky-Streichquartett nun frisch verpackt auf CD. Im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in K&#246;ln hat er w&#228;hrend der Produktion mit Christoph Schmitz besprochen, wie das Werk gestaltet ist, ob es hornfreundlich komponiert wurde oder ob Mozart hier wieder einmal seinen Freund Leutgeb durch den Kaas ziehen wollte. Im zweiten Teil der Sendung erklingt die Komposition am St&#252;ck.<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Jazz on Film, Teil 4: The Story of\u2026 \u2013 Biopics im Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f&#252;r Hintergrundgeschichten, ausf&#252;hrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Sendung erz&#228;hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber&#252;hmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit&#228;t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc89445421\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc89445421\"><\/a>do \u2013 09.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: St. Laurence Church Catford, London \u2013 Aufzeichnung vom 12.06.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Huw Morgan<\/strong>: \u201ethe kestrel stands haloed before the sun\u201c (2020) | <strong>Lauren Redhead<\/strong>: \u201epost-praeludium per organum\/organa\u201c (2021) | <strong>Jesse Ronneau<\/strong>: \u201eSix Unmeasured Preludes\u201c (2020) | <strong>Maureen Wolloshin<\/strong>: \u201eBlurred Horizons\u201c (2020) | <strong>Luis Henrique Yudo<\/strong>: \u201ePR\u00c9MESUR\u00c9\u201c (2020) | <strong>Alistair Zaldua<\/strong>: \u201epartial map\u201c (2021). Lauren Redhead, Orgel. Alistair Zaldua, Live-Elektronik<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eSammelsurium Nr. 1\u201c (Matthew Sadler, Paul H&#252;bner, Matthew Braun, Thilo Steinbauer, Trompete); <strong>Wolfgang Teuscher<\/strong>: Sonate (Fritz Kiskalt, Violoncello; Wolfgang Teuscher, Klavier); Bernhard Weidner: \u201eMiniatur\u201c (Go Guitars); <strong>Franz Alfons Wolpert<\/strong>: Konzert, op. 29 (Fr&#228;nkisches Landesorchester: Erich Kloss); <strong>Helmut Scheck<\/strong>: Chaconne \u201eTe deum laudamus\u201c (Theo Eser, Orgel)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Marktplatz: Riester-Rente: Fortf&#252;hren, wechseln, k&#252;ndigen, neu abschlie&#223;en?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Jule Reimer. H&#246;rertel.: 00800 4464 4464. marktplatz@deutschlandfunk.de<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Verbrauchersch&#252;tzer k&#246;nnen die M&#228;ngel der Riester-Rente aus dem Effeff aufz&#228;hlen: b&#252;rokratisch, von zweifelhafter Ertragskraft, je nach Vertrag unflexibel und nur bestimmten Bev&#246;lkerungsgruppen zug&#228;nglich. Es gibt dennoch eine nicht unerhebliche Zahl von Sparern und Sparerinnen, die von ihr profitiert haben und weiter profitieren k&#246;nnen. Aber es gibt auch Sparer und Sparerinnen, die nicht genug einzahlen k&#246;nnen, um die volle staatliche F&#246;rderung zu erhalten und\/oder bei denen die Kosten f&#252;r Abschluss und Verwaltung die Ertr&#228;ge deutlich mindern oder gar auffressen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ab 2022 d&#252;rfen Versicherer zudem f&#252;r neue Vertr&#228;ge nicht mehr als 0,25 Prozent Zins garantieren. Unter welchen Bedingungen lohnt sich Riestern? Welche Optionen bleiben denjenigen, die in unvorteilhaften Vertr&#228;gen stecken? Und welche Reformen sind bei der Riester-Rente durch eine neue Bundesregierung zu erwarten? Unsere und Ihre Fragen zur staatlich gef&#246;rderten privaten Altersvorsorge via Riester beantworten die von Jule Reimer eingeladenen Rentenfachleute.<\/p>\n<p>18:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Weltzeit: Afghanen in Albanien \u2013 Exil-Redaktion berichtet &#252;ber die Taliban<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Andre Zantow. Von Florian Guckelsberger<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hunderte Gefl&#252;chtete aus Afghanistan sitzen in einem Hotel in Albanien fest und warten auf ihre Weiterreise in die USA und andere Staaten. Auch viele Journalisten sind darunter, die aus dem Exil nun versuchen eine Redaktion aufzubauen und mit Hilfe ihrer Quellen im Land, die Welt dar&#252;ber aufzukl&#228;ren, was derzeit wirklich passiert in Afghanistan. Denn vor Ort ist das inzwischen zu gef&#228;hrlich.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Forschung und Gesellschaft \u2013 Magazin \u2013 Klimapsychologie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer, wenn nicht wir?. Von Pia Rauschenberger. Ob wir (in den Urlaub) fliegen oder nicht, hat wenig Auswirkungen auf die Klimakrise. Aber mit unserem Handeln beeinflussen wir andere. Der Einzelne hat Macht. Nur anders als wir denken. Auto abschaffen, nicht mehr fliegen, sich vegan ern&#228;hren. Und es reicht trotzdem nicht. Auch bei enormer individueller Anstrengung, k&#246;nnen Einzelne die Klimakrise nicht stoppen. Eine Person, die wenig verdient, wenig konsumiert, mit Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern auf engem Raum lebt, Fahrrad f&#228;hrt und nicht fliegt, st&#246;&#223;t in Deutschland etwa 5,4 Tonnen CO2 pro Jahr aus. Bis 2030 d&#252;rfen es aber maximal 2,5 Tonnen pro Kopf sein, um das Pariser Klimaziel zu erreichen. Die Sektoren, die am meisten CO2 aussto&#223;en, sind Energie, Industrie und Verkehr. Es muss also politisch etwas passieren. Bedeutet das auch, dass der Einzelne machtlos ist? Und wie beeinflussen wir uns gegenseitig in unseren Bem&#252;hungen, die Klimakrise zu bek&#228;mpfen? Sozialpsychologische Studien zeigen, dass Individuen nie nur f&#252;r sich allein stehen, sondern mit ihrem Handeln immer auch andere pr&#228;gen. F&#252;r den Klimaschutz liegen darin ungeahnte Potenziale.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: F&#228;lschungen in der Klassik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicht nur Maler, auch Komponisten und Musikwissenschaftler tun es \u2013 sie f&#228;lschen Meisterwerke. Immer wieder wurden klassische Werke unter ber&#252;hmten oder vergessenen Namen bekannt. Doch dann stellte sich raus: es ist ein Fake! Die Gr&#252;nde f&#252;r diesen Etikettenschwindel sind unterschiedlich. Manche Komponisten werteten ihre eigenen Werke mit einem eher historisch anmutenden Namen auf, andere unterst&#252;tzten ihre Sch&#252;ler, in dem sie ihren guten Namen \u201eausliehen\u201c. Auch der &#220;bergang vom Komponieren \u201eanhand von Fragmenten\u201c oder \u201eim Stile von\u201c bis hin zum kompletten F&#228;lschen vorgeblich historischer Kompositionen ist flie&#223;end. Bekannt ist die Geschichte um das Adagio g-Moll von Tomaso Albinoni, das eine 1958 von dem italienischen Musikwissenschaftler und Komponisten Remo Giazotto herausgegebene, angeblich auf Fragmenten Tomaso Albinonis basierende Komposition f&#252;r Streicher und Orgel ist. Und es gibt noch viele andere Beispiele: u.a. eine Symphonie des nicht existenten ukrainischen Komponisten Mykola Ovsjaniko-Kulikovskij und die Corelli-Variationen von Tartini, die von dem Geiger Fritz Kreisler stammen. BR-KLASSIK begibt sich auf eine Reise durch die kompositorische Halbwelt. Eine Sendung von Julia Smilga<\/p>\n<p>20:00 bis 21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Graffiti in der Neuen Musik (1): Werke von Detlev Glanert, Magnus Lindberg, Unsuk Chin und Johannes S. Sistermanns<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r die einen sind sie Vandalismus, f&#252;r die anderen Kunst: Graffitis. Die bild- und zeichenhaften Interventionen im &#246;ffentlichen Raum haben auch Spuren in der zeitgen&#246;ssischen Musik hinterlassen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Detlev Glanert<\/strong> (* 1960): \u201eVier Graffiti-Lieder\u201c (1991) f&#252;r Sopran und Ensemble op. 25; Norma Enns, Sopran; Ensemble L\u2019Art pour L\u2019Art. (Aufnahme: 10. Februar 1992, Staatsoper Hamburg) | <strong>Magnus Lindberg<\/strong> (* 1958): \u201eGraffiti\u201c (2009) f&#252;r Kammerchor und Orchester; Helsinki Kammerchor; Sinfonieorchester des Finnischen Rundfunks; Dirigent: Sakari Oramo; (Aufnahme: 23. Mai 2009, Finlandia Hall, Helsinki) | <strong>Unsuk Chin<\/strong> (* 1961): \u201eGraffiti\u201c (2012\/13) f&#252;r gro&#223;es Ensemble; SWR Symphonieorchester; Dirigent: Tito Ceccherini; (Aufnahme: 7. Mai 2017, Philharmonie K&#246;ln) | <strong>Johannes S. Sistermanns<\/strong> (* 1955): \u201eWall Streets\u201c (2021). Elektroakustische Musik; Auftragswerk des Hessischen Rundfunks; Ursendung<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Werktitel und Werkkommentare\u2026 Wir brauchen sie. Die Komponist*innen hingegen vielleicht nicht einmal. Aber ohne Namen l&#228;sst sich vieles kaum ansprechen. &#220;ber Graffiti in der Musik lie&#223;e sich kaum reden, g&#228;be es nicht Autor*innen, die ihre St&#252;cke so betitelt h&#228;tten. Die Motivation, eine Komposition als Graffiti auszuweisen, d&#252;rfte f&#252;r jede und jeden eine andere gewesen sein. Wahrscheinlich, weil er oder sie die anonym auf W&#228;nde, Z&#252;ge oder andere Stellen im &#246;ffentlichen Raum gespr&#252;hten, mit fetten Markern geschriebenen W&#246;rter, Tags, Symbole oder Spr&#252;che interessant, verst&#246;rend oder aussagekr&#228;ftig fand und sie ideell, mithin strukturell in die musikalische Konzeption hat einflie&#223;en lassen.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Litauische Nationalphilharmonie, Vilnius \u2013 Aufzeichnung vom 04.12.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Mikolajus Konstantinas &#196;?iurlionis<\/strong>: \u201eK&#196;?stutis\u201c, Symphonische Ouvert&#252;re | <strong>C\u00e9sar Franck<\/strong>: Symphonische Variationen f&#252;r Klavier und Orchester op. 46 | <strong>Camille Saint-Sa\u00ebns<\/strong>: Sinfonie Nr. 2 a-Moll op. 55. Andrius Zlabys, Klavier. Litauisches Nationales Symphonieorchester. Leitung: Modestas Pitr&#196;?nas<\/p>\n<p>20.04 bis 21.30 Uhr | SR2<br \/>\n<strong>Mouvement: Elektroakustische Kompositionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Nike Keisinger. Die Sendung &#8222;Mouvement&#8220; erinnert an Computermusik der 1970er und 1980er Jahre \u2013 mit Kompositionen des Pioniers der elektroakustische Musik in der DDR, Georg Katzer \u2013 und stellt ihnen einige j&#252;ngere Werke des 21. Jahrhunderts gegen&#252;ber.Schon in den 1950er Jahren begannen Komponisten, sich mit elektronisch erzeugten Kl&#228;ngen auseinanderzusetzen. In den Anfangsjahren war das nur in speziellen elektronischen Studios m&#246;glich, in R&#228;umen, die mit allerlei furchteinfl&#246;&#223;endem elektronischen Ger&#228;t vollgestopft waren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Inzwischen ist die Ausstattung kleiner und erschwinglicher geworden, die Techniken haben sich verfeinert und die M&#246;glichkeiten vervielfacht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Georg Katzer<\/strong>: Preu&#223;isch Blau. Tagtraum. Erinnerung | <strong>Martin Tchiba<\/strong>: klang collection (Ausz&#252;ge) &#8211; mit Erl&#228;uterungen des Komponisten |<strong> Claudia Robles-Angel<\/strong>: Blossoms | <strong>Robin Hoffmann<\/strong>: Maschinensingen | <strong>Susanne Stelzenbach<\/strong>: unsichtbar | <strong>Georg Katzer<\/strong>: Steinelied 1 | <strong>Steve Reich<\/strong>: New York Counterpoint<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikpassagen: Kronos spielt Pete Seeger \u2013 Protestsongs als Kammermusik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Christoph Wagner. Pete Seeger, der 2014 vierundneunzig-j&#228;hrig verstarb, ist eine Ikone der amerikanischen Folkmusik. Als Hommage an den Protests&#228;nger hat das Kronos Quartet 2020 Seegers eindr&#252;cklichste Lieder mit einer Reihe von j&#252;ngeren Folks&#228;ngern und Folks&#228;ngerinnen noch einmal aufgenommen. Mit von der Partie waren u. a. Sam Amidon, Nikky Finney, Meklit, Brian Carpenter und Aoife O\u2019 Donovan. Sie gaben Songs wie \u201eIf I had A Hammer\u201c oder \u201eTurn Turn Turn\u201c und \u201eWe Shall Overcome\u201c, eingebettet in sanfte, manchmal auch dramatische Streichert&#246;ne, eine ganz neue Farbe.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Pete Seeger<\/strong>: Mbube (Wimoweh \/ The lion sleeps tonight | <strong>Jimi Hendrix<\/strong>:: Purple Haze \/ aus CD: Kronos Quartet \u2013 Music by Sculthorpe, Sallinen, Glass, Nancarrow, Hendrix | <strong>Harry Partch<\/strong> (arr. Ben Johnston): Two Studies on Ancient Greek Scales \/ aus CD: Kronos Quartet \u2013 Early Music | <strong>Geeshie Wylie<\/strong>: Last kind words | Geeshie Wylie: Musik 5, Last kind words \/ aus CD: Kronos Quartet \u2013 Folk Songs | <strong>George Crumb<\/strong>: Black Angels 2. Absence \/ aus CD: Kronos Quartet \u2013 Black Angels | <strong>Zoe Mulford<\/strong>: The President Sang Amazing Grace \/ CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing | <strong>Pete Seeger<\/strong>: Where have all the flowers gone? \/ aus CD: Pete Seeger \u2013 The Absolutely Essential 3CD Collection | <strong>Pete Seeger<\/strong>: Where have all the flowers gone? | <strong>Pete Seeger<\/strong>: We Shall Overcome \/ CD: Pete Seeger \u2013 The Absolutely Essential 3CD Collection. Pete Seeger | <strong>Kronos Quartet<\/strong>: If I had a hammer \/ aus CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing \u2013 Pete Seeger \/ Lee Hays | <strong>Pete Seeger<\/strong>: Waist Deep in the big muddy \/ aus CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing | <strong>Bill Steele<\/strong>: Garbage \/ aus: CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing | <strong>Florence Reece<\/strong>: Titel: Which side are you on?\u201c | <strong>Pete Seeger<\/strong>: Turn, Turn, Turn \/ aus CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Gruppensound mit Gamben \u2013 Der Bassist und Komponist Florian Rynkowski und sein Projekt \u201eMomentum\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sophie Emilie Beha. Gamben in einem Jazzensemble? Das neue Album vom Bassisten Florian Rynkowski verbindet scheinbar Gegens&#228;tzliches mit angenehmer Lockerheit. Rynkowski, geboren zu DDR-Zeiten in Dresden, hat E-Bass, Kontrabass und Komposition in Weimar, Helsinki, Ghana und K&#246;ln studiert. Jetzt ist seine im Deutschlandfunk aufgenommene CD \u201eMomentum\u201c erschienen. Sie verbindet Einfl&#252;sse aus Jazz, Minimal Music, Pop und zeitgen&#246;ssischer Kammermusik. Schon die Besetzung ist hybrid: Das versammelte Nonett gliedert sich in drei Trios \u2013 eins aus Posaune, Tenor-Saxofonen und (Bass-)Klarinette, eins aus drei Gamben und eine Rhythmusgruppe aus pr&#228;pariertem Schlagwerk, Bass und Vibrafon bzw. Marimba. In wechselnden Kombinationen sind so acht schillernde Miniaturen entstanden. Ein zentrales Gestaltungselement dabei: repetitive Strukturen wie Minimal-Muster und Ostinato-Figuren. Swingende Jazz-Riffs und m&#228;andernde Klangfl&#228;chen flechten sich unter zirkul&#228;re Rhythmen, Ankl&#228;nge an Alte Musik wechseln mit freien Ausbr&#252;chen. Aber was wie ein Potpourri wirken k&#246;nnte, f&#252;gt sich zu einem organischen Ganzen.<\/p>\n<p>21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Erdenlicht und Dunkelziffer \u2013 Der Komponist Karl Gottfried Brunotte Portr&#228;tiert von Ursula B&#246;hmer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Frankfurter Karl Gottfried Brunotte (*1958) bezeichnet sich selbst als \u201eMeistersch&#252;ler\u201c von Karlheinz Stockhausen. Er hat an der Frankfurter Musikhochschule Komposition und Kirchenmusik studiert und etwa 300 Werke geschaffen, die im Deutschen Komponistenarchiv in Dresden archiviert sind.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Neue Klangwelten: Die Wiederentdeckung des Renaissancekomponisten Josquin Desprez<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Helga Heyder-Sp&#228;th. In der Zeit um 1500 pr&#228;gten franko-fl&#228;mische S&#228;nger-Komponisten die europ&#228;ische Musikwelt. Einer der prominentesten unter ihnen war Josquin Desprez. Seine kunstvollen und dicht komponierten Vokalwerke galten schon im 16. Jahrhundert als herausragend und waren ungew&#246;hnlich weit verbreitet. Im Zuge der Alte-Musik-Bewegung entdeckte man Josquins Werke Mitte der 1950er-Jahre auch f&#252;r den Schallplattenmarkt und experimentierte mit unterschiedlichen Auff&#252;hrungsans&#228;tzen. Mal solistisch, mal mit Chor, mal unter Verwendung von Instrumenten, mal a cappella wurde seine Musik eingespielt. Die Sendung wirft einen Blick darauf, wie sich Musikerinnen und Musiker in der zweiten H&#228;lfte des 20. Jahrhunderts diesem Ausnahmemusiker der Renaissance n&#228;herten.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Dorothee Eberhardt<\/strong>: \u201eSolar\u201c (Elisabeth Weinzierl, Fl&#246;te; Ulrike Bittner, Violoncello; Micaela Gelius, Klavier); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Symphonie Nr. 7 (Stuttgarter Philharmoniker: Georg Schm&#246;he); <strong>Dorothea Hofmann<\/strong>: \u201eMagnificat\u201c (Alice Oskera-Burghardt, Mezzosopran; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Sian Edwards)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Auf Rollen durch Soundlandschaften beim ORF musikprotokoll \u2013 musikprotokoll 2021. tingles &amp; clicks, die Installation<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">W&#228;hrend der Corona-Pandemie wurden viele Kunstprojekte aus dem physischen Raum ins Internet verlagert, um in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung pr&#228;sent zu bleiben. Das ORF musikprotokoll im steirischen herbst ging mit \u201etingles &amp; clicks\u201c den umgekehrten Weg: 2020 wurde es als Online-Arbeit konzipiert, zur heurigen Festivalausgabe wurde das Projekt nun als interaktive Installation im Grazer MUMUTH realisiert. Die verlorene K&#246;rperlichkeit stand im Zentrum. Die Besucher\/innen bewegten sich auf Rollbrettern liegend durch die vier mal vier Meter gro&#223;en Felder der Soundlandschaften. Dabei wurden sie von einem Trackingsystem erfasst, um mit den virtuellen Soundobjekten interagieren zu k&#246;nnen. Astrid Schwarz ist durch die Installation gerollt und hat Klangumgebungen von Andrea Sodomka, Svetlana Mara\u0161, Marco Donnarumma, Natasha Barrett, Karlheinz Essl (UA), Martina Claussen (UA) und dem Kollektiv von Lain Iwakura, Korin Rizzo, Leonie Strecker und Nico Mohammadi (UA) erkundet.\u00a0 Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: All that Jazz \u2013 Kindliches Gem&#252;t und immenser Intellekt \u2013 der Keyboarder Roberto Negro<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad. Der Keyboarder Roberto Negro stammt aus Turin, wuchs aber im Kongo auf, wo er eine franz&#246;sische Schule besuchte. Studiert hat er in Frankreich. Mit eigenen Bands wie \u201eDaDaDa\u201c oder \u201ePapier Ciseau\u201c spielt er eine Musik, die voller &#220;berraschungen und ungeahnter Wendungen steckt, f&#252;hrt Kompositionen auf, die sowohl viel kindliches Gem&#252;t als auch immensen Intellekt verraten. Neuerdings ist Robert Negro Teil von \u201eLouise\u201c, einem europ&#228;isch-amerikanischen Allstar-Projekt um den franz&#246;sischen Sopransaxofonisten Emile Parisien.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc89445422\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc89445422\"><\/a>fr \u2013 10.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Kurzstrecke 116<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Feature, H&#246;rspiel, Klangkunst \u2212 Die Sendung f&#252;r H&#246;rst&#252;cke aus der freien Szene. Zusammenstellung: Julia Gabel, Marcus Gammel, Ingo Kottkamp und Johann Mittmann. Produktion: Autorinnen und Autoren \/ Deutschlandfunk Kultur 2021. L&#228;nge: 56\u201930. (Wdh. v. 25.11.2021)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ungew&#246;hnlich und nicht l&#228;nger als 20 Minuten: Wir stellen regelm&#228;&#223;ig innovative, zeitgem&#228;&#223;e, radiophone H&#246;rst&#252;cke vor. In der Kurzstrecke pr&#228;sentieren wir heute unter anderem:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es flie&#223;t: an den Ufers&#228;umen der A42 \u2013 Von Marlene Ruther | Gr&#252;&#223;e von Freud \u2013 Von Sofie Neu und Moritz Krau&#223; | \u041f\u0440\u043e\u0442\u043e\u00fa \u2212 Vor \u2013 Von Elisa K&#252;hnl. Au&#223;erdem: Neues aus der \u201eWurfsendung\u201c mit Julia Tieke. Neue H&#246;rkunst aus der freien Szene. Heute unter anderem mit einem Kurzh&#246;rspiel, das die Traumkorrespondenz zwischen zwei Freunden &#252;ber zwei Jahre hinweg zeigt.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Klaus Treuheit<\/strong>: \u201eCielo catanes\u201c (Klaus Treuheit Trio); <strong>Karola Oberm&#252;ller<\/strong>: \u201eMyrmecia\u201c (International Contemporary Ensemble); <strong>Viera Jan\u00e1r&#196;?ekov\u00e1<\/strong>: \u201eQuadratura\u201c (Bianca Breitfeld, Violoncello); <strong>Gerald Eckert<\/strong>: \u201eAn den R&#228;ndern des Ma&#223;es\u201c (Ensemble Reflexion K: Gerald Eckert)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lebenszeit: Von Welle zu Welle \u2013 M&#252;ssen wir mit Corona leben lernen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Michael Roehl<\/p>\n<p>14:05:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>John Abercrombie und Joe Beck 2007 beim Festival \u201eGrenzenlos\u201c <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwei prominente US-amerikanische Jazzgitarristen waren am 22. J&#228;nner 2007 im oberbayrischen Murnau am Staffelsee im Rahmen des Weltmusikfestivals \u201eGrenzenlos\u201c gemeinsam zu erleben. John Abercrombie und Joe Beck kehrten im Zuge des Konzerts, das vom Bayrischen Rundfunk aufgezeichnet wurde, zu ihren Wurzeln zur&#252;ck und besannen sich der Kunst des Jazz-Standards. Von \u201eYou Don\u2019t Know What Love Is\u201c bis zu \u201eMy Funny Valentine\u201c reichte das Repertoire, das sie nicht nur als souver&#228;ne Interpreten, sondern auch als Meister darin zeigte, einander zuzuh&#246;ren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es war dies Joe Becks letzte Europa-Tour: Der Gitarrist, der in New York City als begehrter Studiomusiker t&#228;tig war und auf Paul Simons Album \u201eStill Crazy After All These Years\u201c von 1975 ebenso zu h&#246;ren ist wie auf Frank Sinatras \u201eNight and Day\u201c von 1977, starb im Juli 2008, im Alter von nur 62 Jahren.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Orpheus der Moderne \u2013 Jean Cocteau und die franz&#246;sische Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer sich mit der franz&#246;sischen Musik des 20. Jahrhunderts besch&#228;ftigt, der begegnet zwangsl&#228;ufig dem Namen Jean Cocteau. Zwar war der umtriebige Kunst-Tausendsassa und hochbegabte Selbstdarsteller kein aktiver Instrumentalist oder Komponist, dennoch hat er die franz&#246;sische Moderne mit seinen &#228;sthetischen Vorstellungen und inhaltlichen Konzeptionen ma&#223;geblich beeinflusst. Jean Cocteau war das literarische Sprachrohr der \u201eGruppe der Sechs\u201c und steht damit f&#252;r eine Abgrenzung vom Impressionismus und von deutschen Einfl&#252;ssen. Aber auch als aus&#252;bender K&#252;nstler hat Jean Cocteau seine Spuren in der Musik hinterlassen. Er entwarf beispielsweise Plakate f&#252;r Diaghilews \u201eBallets russes\u201c und verfasste Libretti unter anderen f&#252;r Reynaldo Hahn, Erik Satie, Igor Strawinsky und Darius Milhaud. Jean Cocteau f&#252;hlte sich jedoch nicht nur in der Hochkultur zuhause. So war eine seiner intimen Freundinnen Edith Piaf. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>LIVE \u2013 Das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der neue Chefdirigent Alain Altinoglu mit einer Hommage zum 90. Geburtstag von Sofia Gubaidulina und seiner Premiere in der Mahler-Interpretation des hr-Sinfonieorchesters.. Baiba Skride, Violine; Leitung: Alain Altinoglu. <strong>Wagner<\/strong>: Vorspiel zu \u201eLohengrin\u201c | <strong>Sofia Gubaidulina<\/strong>: Dialog \u2013 Ich und Du (3. Violinkonzert) | <strong>Mahler<\/strong>: 1. Sinfonie D-Dur \u201eDer Titan\u201c. (&#220;bertragung aus dem Gro&#223;en Saal)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf die Frage, f&#252;r wen sie eigentlich komponiere, hat Sofia Gubaidulina einmal geantwortet: \u201eF&#252;r Gott. Auch f&#252;r das Publikum, aber in erster Linie f&#252;r Gott.\u201c Ihr Komponieren sei stets eine Form von Beten, ein Zwiegespr&#228;ch mit dem Allm&#228;chtigen, sagt die Grand Dame der Neuen Musik mit tatarischer Abstammung. Diesen Dialog tr&#228;gt ihr drittes Violinkonzert, uraufgef&#252;hrt 2018, auch im Titel: \u201eIch und Du\u201c. Eine Schrift des j&#252;dischen Religionsphilosophen Martin Buber stand f&#252;r diese Titelzeile Pate. Ich und Du, die Violine und das Orchester: Man erlebt einen Gedankenaustausch der musikalischen Protagonisten, ein sich Verdichten, letztlich aber wieder Entfremden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein mythologisches G&#246;ttergeschlecht gab der ersten Sinfonie von Gustav Mahler seinen popul&#228;ren Beinamen \u201eDer Titan\u201c. \u201eWie ein Naturlaut\u201c beginnt sie, mit naturhaft-ungeformtem Klangmaterial, die Klarinette l&#228;sst einen falschen Kuckucksruf h&#246;ren, der Solo-Kontrabass stimmt die nach Moll verdrehte Melodie von \u201eBruder Jakob, schl&#228;fst du noch?\u201c an. \u201eMit Parodie\u201c, schreibt Mahler, fast &#252;berfl&#252;ssigerweise. \u201eEs ist einfach der Aufschrei eines im Tiefsten verwundeten Herzens\u201c, so Gustav Mahler dann &#252;ber den nahtlos anschlie&#223;enden Finalsatz. Und an den Dirigenten Bruno Walter schrieb er 1909: \u201eDer Trauermarsch und der darauf ausbrechende Sturm scheinen mir wie eine brennende Anklage an den Sch&#246;pfer \u2013 nur w&#228;hrend des Dirigierens! Nachher ist alles gleich ausgewischt \u2013 sonst k&#246;nnte man gar nicht weiterleben.\u201c<\/p>\n<p>20.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>Konzert: WDR 3 Campus Konzert M&#252;nster mit ausgew&#228;hlten Studierenden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Konzert mit herausragenden Talenten der Musikhochschule M&#252;nster. Einmal im Jahr bekommt jede Musikhochschule in Nordrhein-Westfalen die M&#246;glichkeit, in einem WDR 3 Campus-Konzert herausragende Studierende vorzustellen. Die WDR 3 Campus-Konzerte spiegeln die Vielfalt der nordrhein-westf&#228;lischen Musikhochschulen wider und dienen gleichzeitig der F&#246;rderung des musikalischen Spitzennachwuchses. Die jungen K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler, die das Campus Konzert bestreiten, werden innerhalb hochschulinterner Auswahlverfahren ermittelt. In dieser Sendung pr&#228;sentiert sich die Musikhochschule M&#252;nster. Sie ging 1972 aus dem \u201eKonservatorium der Westf&#228;lischen Schule f&#252;r Musik\u201c hervor, geh&#246;rte 16 Jahre lang zu Detmold und ist seit 2004 ein eigenst&#228;ndiger Fachbereich der Westf&#228;lischen Wilhelms-Universit&#228;t M&#252;nster. Aktuell z&#228;hlen zur Musikhochschule M&#252;nster rund 200 Professorinnen und Professoren sowie 480 Studierende. Die WDR 3 Campus-Konzerte M&#252;nster finden jeweils im Kammermusiksaal der Hochschule statt, bei freiem Eintritt. Das Programm wird zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt bekanntgegeben. Aufnahme aus der Musikhochschule<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Hass gegen Liebe \u2013 Polens homo- und transfeindlicher Kulturkampf<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">tion: WDR\/Deutschlandfunk 2021. Nicht-heterosexuelle Menschen in Polen erfahren Hass, Ausgrenzung und Gewalt. Die rechte Regierung f&#252;hrt einen Kulturkampf. Die traditionelle Familie soll gegen eine sogenannte \u201eLGBT-Ideologie\u201c verteidigt werden. Wie konnte es so weit kommen?Der Krakauer Erzbischof Marek J&#196;?Von Lukasz Tomaszewski. Produkdraszewski spricht von einer \u201eRegenbogen-Seuche\u201d. Pr&#228;sident Andrzej Duda nennt die F&#246;rderung von Rechten Schwuler, Lesben, Bisexueller und Transgender eine \u201eIdeologie\u201c, die destruktiver als der Kommunismus sei. Mit dieser Rhetorik gewinnt er die Wahlen 2020. Im Namen der Wahrung der christlichen Traditionen und eines konservativen Familienbildes, richten &#252;ber 100 Kommunen sogenannte \u201eLGBT-freie Zonen\u201c ein. Damit werden queere Menschen gesellschaftlich und institutionell diskriminiert und ihrer Freiheitsrechte beraubt. Die homo- und transfeindliche Rhetorik hat in Polen l&#228;ngst die Grenzen des Sagbaren &#252;berschritten und treibt Menschen ins Exil. Doch die Politik der Intoleranz und Ausgrenzung spaltet das Land nicht nur. Sie erf&#228;hrt momentan auch starken Gegenwind von Aktivistinnen und Aktivisten und der Opposition. Was aber unternimmt die Europ&#228;ische Union?<\/p>\n<p>22:01:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>50 Jahre ORF Big Band <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Oktober 1971, also vor ziemlich genau 50 Jahren wird die ORF-Big Band gegr&#252;ndet. Hervorgegangen ist dieses Jazzorchester, welches bis 1982 existierte, aus dem bis Sommer 1971 bestehenden Orchester Johannes Fehring. Fehring und der Posaunist und Arrangeur Erich Kleinschuster waren auch entscheidend bei der Initiierung dieses Projektes. In seinem 11-j&#228;hrigen Bestehen produzierte diese Radiobigband jede Menge gef&#228;llige Gebrauchsmusik, es gibt aber auch gleicherma&#223;en anspruchsvolle wie gelungene Produktionen. Namhafte US-amerikanische Musiker wie die Trompeter Art Farmer, Benny Bailey oder der Bassist James Woody geh&#246;rten tempor&#228;r diesem Klangk&#246;rper an. Wichtige &#246;sterreichische Jazzmusiker wie der Pianist Fritz Pauer, der Gitarrist Harry Pepl oder der Schlagzeuger Erich Bachtr&#228;gl erg&#228;nzten diese internationale Qualit&#228;t kongenial. Die Spielr&#228;ume Nachtausgabe erkundet und dokumentiert die Geschichte dieses Orchesters, welches einen hervorragenden Ruf gehabt hat und leider nur einen relativ kurzfristigen Wirkungszeitraum aufweisen konnte.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Nicht nur ein \u201etierisch\u201c guter Komponist \u2013 Der franz&#246;sische Universalmusiker Camille Saint-Sa\u00ebns .<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bettina Brand. F&#252;r seinen \u201eKarneval der Tiere\u201c ist Camille Saint-Sa\u00ebns auch noch 100 Jahre nach seinem Tod bekannt. Doch hat er ein umfangreiches Werk hinterlassen, das sich nicht in der Konzertwelt widerspiegelt. Zu seinen bekannteren Kompositionen z&#228;hlt die Sinfonie Nr. 3 in c-Moll, die Orgelsinfonie, die weltweit Anklang fand und das Dies irae zum Grundthema hat. Auch einige der Klavierkonzerte (insbesondere das zweite, vierte und f&#252;nfte) geh&#246;ren heute noch zu seinen beliebteren Sch&#246;pfungen und sein 1. Cellokonzert in a-Moll gilt als Pflichtst&#252;ck eines jeden Solocellisten. Es gibt jedoch noch zahlreiche unbekannte Kompositionen zu entdecken.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielraum: Soul City \u2013 Neues aus der Black Music-Szene \u2013 Am Mikrofon: Jan Tengeler<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Spielr&#228;ume Nachtausgabe: Jazzorchestraler Rundfunk: Erinnerungen an die ORF Big Band<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Oktober 1971, also vor ziemlich genau 50 Jahren wird die ORF-Big Band gegr&#252;ndet. Hervorgegangen ist dieses Jazzorchester, welches bis 1982 existierte, aus dem bis Sommer 1971 bestehenden Orchester Johannes Fehring. Fehring und der Posaunist und Arrangeur Erich Kleinschuster waren auch entscheidend bei der Initiierung dieses Projektes. In seinem 11-j&#228;hrigen Bestehen produzierte diese Radiobigband jede Menge gef&#228;llige Gebrauchsmusik, es gibt aber auch gleicherma&#223;en anspruchsvolle wie gelungene Produktionen. Namhafte US-amerikanische Musiker wie die Trompeter Art Farmer, Benny Bailey oder der Bassist James Woody geh&#246;rten tempor&#228;r diesem Klangk&#246;rper an. Wichtige &#246;sterreichische Jazzmusiker wie der Pianist Fritz Pauer, der Gitarrist Harry Pepl oder der Schlagzeuger Erich Bachtr&#228;gl erg&#228;nzten diese internationale Qualit&#228;t kongenial. Die Spielr&#228;ume Nachtausgabe erkundet und dokumentiert die Geschichte dieses Orchesters, welches einen hervorragenden Ruf gehabt hat und leider nur einen relativ kurzfristigen Wirkungszeitraum aufweisen konnte. Gestaltung: Ines Reiger und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: BR Jazzclub \u2013 Gentleman der Blue Notes<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Startrompeter Franco Ambrosetti, der heute seinen 80. Geburtstag feiert, zusammen mit Tenorsaxofonist Johannes Enders und dem Trio von Pianistin Anke Helfrich bei EBE-JAZZ 21, dem internationalen Jazzfestival in Ebersberg und Grafing. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc89445423\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc89445423\"><\/a>sa \u2013 11.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:00 bis 15:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature: Seitenspr&#252;nge im Glockenturm \u2013 Die Kunst des \u201echange-ringing\u201c <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Regina Le&#223;ner. \u201eDer Seitensprung ist ein Schritt entgegen dem normalen Lauf beim einfachen Jagen\u201c, so lautet einer der vielen nur dem Kenner zug&#228;nglichen S&#228;tze\u202fim\u202fhistorischen Lehrbuch &#252;ber die Kunst des Wechsell&#228;utens (change ringing). Diese 600-j&#228;hrige englische Tradition, Kirchengel&#228;ute von Hand zum Klingen zu bringen, findet bis heute begeisterte Akteure in mehr als 5000 Gottesh&#228;usern auf der Insel. Und Ringing Societies bilden immer neue Gl&#246;ckner aus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den L&#228;utestuben der Stadt York ist die Autorin dabei, wenn mit Rad und Seil nach dem &#252;berlieferten und bis ins bizarre Detail ausget&#252;ftelten Regelwerk gel&#228;utet wird. Sie versucht sich selbst als Gl&#246;cknerin und bekommt einen Hinweis auf den legend&#228;ren Krimi \u201eThe Nine Tailors\u201c (Der Glocken Schlag) von Dorothy L. Sayers. Von Anfang bis zum Ende ist er r&#228;tselhaft mit dem Wechsell&#228;uten verkn&#252;pft. Und t&#246;dlich. Regie: Regina Le&#223;ner. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2014<\/p>\n<p>14:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Archivsch&#228;tze Colin Davis 1968 mit Schostakowitschs 5. Sinfonie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Christoph Werkhausen. Musik, Literatur, Reportage \u2013 Kostbarkeiten aus dem Archiv<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Orpheus der Moderne \u2013 Jean Cocteau und die franz&#246;sische Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer sich mit der franz&#246;sischen Musik des 20. Jahrhunderts besch&#228;ftigt, der begegnet zwangsl&#228;ufig dem Namen Jean Cocteau. Zwar war der umtriebige Kunst-Tausendsassa und hochbegabte Selbstdarsteller kein aktiver Instrumentalist oder Komponist, dennoch hat er die franz&#246;sische Moderne mit seinen &#228;sthetischen Vorstellungen und inhaltlichen Konzeptionen ma&#223;geblich beeinflusst. Jean Cocteau war das literarische Sprachrohr der \u201eGruppe der Sechs\u201c und steht damit f&#252;r eine Abgrenzung vom Impressionismus und von deutschen Einfl&#252;ssen. Aber auch als aus&#252;bender K&#252;nstler hat Jean Cocteau seine Spuren in der Musik hinterlassen. Er entwarf beispielsweise Plakate f&#252;r Diaghilews \u201eBallets russes\u201c und verfasste Libretti unter anderen f&#252;r Reynaldo Hahn, Erik Satie, Igor Strawinsky und Darius Milhaud. Jean Cocteau f&#252;hlte sich jedoch nicht nur in der Hochkultur zuhause. So war eine seiner intimen Freundinnen Edith Piaf. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>15:05 bis 17:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>On stage: Junge Interpreten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Junge Deutsche Philharmonie; Leitung: Andr\u00e9 de Ridder; Solist: Kit Armstrong, Klavier. <strong>Wolfgang Amadeus Mozart<\/strong>: Klavierkonzert Es-Dur, KV 482; <strong>George Gershwin<\/strong>: Improvisation &#252;ber \u201eI got rhythm\u201c; <strong>Bryce Dessner\/Yoann Lemoine<\/strong>: \u201eThree Hundred and Twenty\u201c; <strong>Robert Schumann<\/strong>: Symphonie Nr. 4 d-Moll. Aufnahme vom 27. September 2021<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anschlie&#223;end: <strong>Erich Wolfgang Korngold<\/strong>: Aus \u201eViel L&#228;rm um nichts\u201c, op. 11 (Ioana Cristina Goicea, Violine; Andrei Banciu, Klavier); <strong>Claude Debussy<\/strong>: Sonate g-Moll (Theo Plath, Fagott; Aris Alexander Blettenberg, Klavier)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum der heutigen Sendung steht ein Konzert der Jungen Deutschen Philharmonie in Erlangen, das unter dem Motto \u201eFreigeist\u201c steht. Ein Begriff, der nicht nur wunderbar die Einzigartigkeit des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart beschreibt, sondern auch dem Klaviersolisten Kit Armstrong gerecht wird, dessen Neugier weit &#252;ber die Musik hinausreicht. Entsprechend freigeistig ist auch die Interpretation des 22. Klavierkonzerts von Mozart geraten. Schubladendenken widersetzt sich auch \u201eThree Hundred and Twenty\u201c. Das Werk von Bryce Dessner und Woodkid ist 2020 urspr&#252;nglich f&#252;r eine Modenschau entstanden und entdeckt nun in neuer Fassung die Konzertb&#252;hne. Im Kontrast dazu gibt es von Robert Schumanns 4. Symphonie die Urfassung zu h&#246;ren. \u201eViel L&#228;rm um nichts\u201c ist dann sicherlich mehr Titel als Programm, wenn sich die Geigerin Ioana Cristina Goicea der Schauspielmusik von Erich Wolfgang Korngold widmet. Violinmusik steht auch am Ende der Sendung \u2013 allerdings interpretiert Theo Plath die g-Moll-Sonate von Claude Debussy auf dem Fagott.<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazz und mehr: Die Grenz&#252;berschreitenden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Renaud Garcia-Fons und Claire Antonini, dem Tarkovsky Quartet und von Gitarrist Alvaro Pierri. Aufnahmen vom Festival \u201egrenzenlos\u201c in Murnau 2021. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Matsutake. Ein Pilz im Anthropoz&#228;n. &#220;ber das Leben in den Ruinen des Kapitalismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Jean-Claude Kuner. Regie: der Autor. Mit: Christoph Gawenda, Anne M&#252;ller, Eva Meckbach, Moritz Grove, Hedi Kriegeskotte. Ton: Michael Kube. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 L&#228;nge: 54\u201930. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In jedem Herbst wird der Matsutake-Pilz zu einem begehrten Geschenk in Japan. Er l&#228;sst sich nicht kultivieren. Entsprechend komplex sind die Bedingungen, unter denen er gewonnen wird \u2212 und hoch die Betr&#228;ge, die f&#252;r ihn gezahlt werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das erste neue Leben, das sich nach der nuklearen Katastrophe in Hiroshima wieder regte, war ein Pilz: der Matsutake, einer der wertvollsten Speisepilze Asiens. Er w&#228;chst bevorzugt in zerst&#246;rten Landschaften, in Symbiose mit B&#228;umen, und ist nicht kultivierbar. Im Herbst wird er in Japan zum traditionellen und begehrten Geschenk, ist dort aber, wie in den W&#228;ldern Kyotos, inzwischen l&#228;ngst Mangelware.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den W&#228;ldern Oregons, wo der Pilz auch w&#228;chst, entstand eine Schattenwirtschaft mit exorbitantem Wertsteigerungspotenzial. Einmal aus den USA nach Japan exportiert, kostet der Matsutake dort nach nur wenigen Tagen schnell das Vierzigfache und mehr. Der Pilz kann so zum Sinnbild f&#252;r eine kapitalistisch-globale Wirtschaft werden und gleichzeitig f&#252;r das Anthropoz&#228;n, das verzweigt und symbiotisch vernetzt agiert und, w&#228;hrend es zu fatalen Beeintr&#228;chtigungen der Natur durch den Menschen kommt, in &#246;kologischen Ruinen dennoch auch Chancen und L&#246;sungen f&#252;r das Leben bereitstellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jean-Claude Kuner, geboren 1954 in Basel, arbeitete von 1982 bis 1996 als Theater- und Opernregisseur, seit 1996 als Rundfunkautor und -regisseur mit dem Schwerpunkt Kulturthemen aus fremden L&#228;ndern. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. f&#252;r \u201eTraumrollen\u201c (Deutschlandfunk\/HR 2013, H&#246;rspiel des Jahres 2013) und f&#252;r \u201eBukhara Broadway\u201c (RBB\/Deutschlandfunk\/NDR 2012) 2013 von der Asia-Pacific Broadcasting Union als bestes Feature geehrt. Zuletzt: \u201eIm Schatten des amerikanischen Traums \u2212 Die Audiotageb&#252;cher des K&#252;nstlers David Wojnarowicz\u201c (RBB 2020) und \u201eDie Frau in Schwarz \u2212 Die Chansonni\u00e8re Barbara\u201c (RBB 2020).<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Fabian Rucker | Leibnitz International Jazz Festival, &#214;sterreich, Oktober 2020<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Claus Gnichwitz. Fabian Rucker: | Fabian Rucker, ts | Chris Neuschmid, g | Philipp Nykrin, p | Andreas Waelti, b | Andreas Lettner, dr | Leibnitz International Jazz Festival, Kulturzentrum Leibnitz, Hugo-Wolf-Saal, &#214;sterreich, Oktober 2020<\/p>\n<p>20:00 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Aribert Reimanns Oper \u201eLear\u201c aus M&#252;nchen<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: PENG Festival<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das PENG Festival pr&#228;sentiert mit Bandleaderinnen wie Julia H&#252;lsmann oder Alexandra Lehmler wieder ein hochkar&#228;tiges Programm im Maschinenhaus in Essen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem PENG Festival wollen Barbara Barth, Marie Daniels, Maika K&#252;ster, Rosa Kremp, Mara Minjoli, Christina Schamei und Johanna Schneider zeigen, wie ein Musikfestival heutzutage m&#246;glichst \u201eherrschaftsfrei\u201c organisiert werden kann. F&#252;r ihr, dar&#252;ber hinaus, antirassistisches und feministisches Engagement erhielten sie 2021 den WDR Jazzpreis in der Kategorie Ehrenpreis. Neben diesem Engagement steht das PENG Festival aber vor allem f&#252;r ein spannendes Programm zwischen Jazz, Improvisation und Pop. Neben der Pianistin Julia H&#252;lsmann oder Saxofonistin Alexandra Lehmler steht das Kollektiv dieses Jahr selbst auf der B&#252;hne. Ein f&#252;r die Preisverleihung des WDR Jazzpreis geplantes Konzert konnte aufgrund von Corona nicht stattfinden. Gl&#252;cklicherweise wird dies im Rahmen des Festivals jetzt nachgeholt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">hilde \/ Julia H&#252;lsmann Quartett \/ Marie Kruttli Trio \/ Mara Minjoli &amp; Jo\u00e3o Lu\u00eds Nogueira \u201eAfro Sambas\u201c \/ Alexandra Lehmler Quartett \u201eSans Mots\u201c \/ PENG Jazzkollektiv \/ Aufnahmen aus der Maschinenhalle, Essen. Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Siren_web_client.exe \u2013 Ein Audio-Experiment von Christine Nagel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Idee, Manuskript und Regie: die Autorin. Komposition und Sounddesign: Peter Ehwald.\u00a0 Mit Paulina Bittner, Ilse Ritter, Dietrich Eichmann, Paul Henze, Lauren Newton, Prof. Ingo Siegert, Joscha Bach und Stimmen aus dem t&#228;glichen Leben<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gesang: Lauren Newton. Produktion: NDR\/Deutschlandfunk 2021. L&#228;nge: 54\u201930<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Radio-Moderatorin nutzt Sprachsynthese-Tools, um ihre pers&#246;nliche KI-Stimme zu entwickeln. Doch was, wenn sich diese Stimme verselbst&#228;ndigt? Ein Audio-Experiment von Christine Nagel<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Siren, Maries k&#252;nstliche Stimme, verbindet sich mit allen m&#246;glichen lebenden und toten Geistern im Netz, unter anderem mit Hannah Arendt, deren &#196;u&#223;erungen und Ideen verf&#252;gbar geblieben sind. Klingt eigentlich gut, hat aber unvorhersehbare Folgen. Neuronale Netzwerke erm&#246;glichen, dass sich KI-Stimmen selbst generieren. Sie reichern sich an mit Wissen und Strukturen des im Internet verf&#252;gbaren Materials. Doch wer ist dann noch der Urheber? Wer &#252;bernimmt die Verantwortung f&#252;r die L&#252;gen, die durch sie in die Welt gelangen und Marie zugeschrieben werden? Und: Was ist das Menschliche an der Stimme?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Christine Nagel, geboren 1969 in Wertheim, studierte Sprachwissenschaften, Geschichte, Politik. Seit 1996 freischaffend t&#228;tig, schreibt und inszeniert sie H&#246;rspiele und Feature f&#252;r die ARD und Deutschlandradio. Von 2002 bis 2005 lebte sie in London, wo sie ein postgraduales Choreografie-Studium am dortigen Laban Centre absolvierte. Ihre akustischen Arbeiten wurden vielfach nominiert und mit Preisen ausgezeichnet.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: #zusammenspielen \u2013 Das Jakob B&#228;nsch Collective im Studio 2 in Baden-Baden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karsten M&#252;tzelfeld. \u201eYoung lions\u201c \u2013 f&#252;nf L&#246;wen und eine L&#246;win \u2013 in Baden-Baden: Das Jakob B&#228;nsch Collective vereint einige der vielversprechendsten Nachwuchstalente des deutschen Jazz und pr&#228;sentierte sich im Studio 2 des SWR.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Pforzheimer Trompeter Jakob B&#228;nsch hat ein formidables Sextett zusammengestellt, dessen Mitglieder*innen \u2013 alle kommen aus Baden-W&#252;rttemberg \u2013 zwischen 18 und 21 Jahre alt sind. Sein Collective mit Jakob Manz und Lukas W&#246;gler (Saxofone), Moritz Langmaier (Piano), Loreen Sima (Bass) und Malte Wiest (Schlagzeug) spielt einen herzerfrischend aktuellen Modern Jazz.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Wenn Sturm zum Tornado wird \u2013 Wie Musik und Klangkunst den Klimawandel h&#246;rbar machen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gisela Nauck. Immer mehr Komponisten und Klangk&#252;nstlerinnen setzen sich mit den Folgen des Klimawandels auseinander, schaffen daf&#252;r Resonanzr&#228;ume sinnlicher Wahrnehmung. Neue musikalische Formate entstehen dabei, ebenso neue k&#252;nstlerisch-wissenschaftliche Forschungsfelder: z. B. komponierte Dialoge mit Natur und Landschaft, &#220;bersetzungen von Klimadaten in Musik, Deep-Listening Walks, Ger&#228;usch-&#214;kologie. Das ist erst ein Anfang, aber er er&#246;ffnet ein neues Aufgabenfeld f&#252;r die zeitgen&#246;ssische Musik, die durch ihr \u201eKunstsein\u201c bef&#228;higt ist, theoretische Zusammenh&#228;nge aus Klimaforschung oder Wald&#246;kologie sinnlich erfahrbar zu machen. Gefordert ist eine \u201eart engag\u00e9\u201c, die angesichts der globalen Klima- und Umweltkrise zu einer neuen Weltwahrnehmung beitragen kann.<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Hessen h&#246;ren 2 Hannes Seidl \u2013 I herz Gie&#223;en<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. Hannes Seidls H&#246;rst&#252;ck \u201eI herz Gie&#223;en\u201c ist eine sehr pers&#246;nliche Klangreise durch jene Stadt, in der Komponist f&#252;nf Jahre lang gelebt hat: Gie&#223;en.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open Sounds: Studio Elektronische Musik: Rundfunk als H&#246;rkunst? Alte und neue Radiogenres<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schon in den 1930er Jahren sprach Rudolf Arnheim in seiner Radiotheorie von der \u201eTugend der Blindheit\u201c. Das Radio \u2013 so die Ausf&#252;hrungen des Medientheoretikers \u2013 sei mehr als ein blo&#223;es Verbreitungsmittel. Es sei ein \u201eAusdrucksmittel\u201c, das puren Klang ohne Bild liefert und damit \u201eeinem echten menschlichen Bed&#252;rfnis entgegenkommt\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ob das heute immer noch so ist? Das Fernsehen jedenfalls hat das Radio \u2013 entgegen aller anf&#228;nglichen Bef&#252;rchtungen \u2013 nicht abgel&#246;st. Und auch das Internet samt seiner schwindelerregenden Angebotsflut hat es bisher nicht getan. Insofern scheint Arnheims kurzer Band \u201eRundfunk als H&#246;rkunst\u201c bis heute G&#252;ltigkeit zu haben. Und auch wenn die fast hundert Jahre zur&#252;ckliegenden Utopien der ersten Funkopern fast vergessen sind, so finden sich doch immer wieder Ecken und Nischen, in denen echte \u201eRadiokunst\u201c entsteht. Ob experimentelles H&#246;rspiel, radiophone Heimstudiokomposition oder Field-Recording-St&#252;ck, das nat&#252;rliche Radiowellen h&#246;rbar macht \u2013 der &#196;ther scheint nach wie vor ein Medium zu sein, das K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler fasziniert.<\/p>\n<p><strong>Marta Zapparoli<\/strong>: Nocturnal \u2013 Cosmic Trammel of Vital Rhythms | <strong>Niklas Seidl<\/strong>: Printen 27 | <strong>Michael Maierhof<\/strong>: splitting 43 \/ splitting 21 | <strong>Alexander Ecklebe<\/strong>: &#220;berallher aus der Welt | <strong>Bertolt Brecht \/ Kurt Weill \/ Paul Hindemith<\/strong>: Der Lindberghflug | <strong>Ludwig Abraham<\/strong>: Record \/ Rekord<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Balkan-Folk, Swing-Jazz oder Pop? Fatima Spar und ihre Band Freedom Fries<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich M&#246;ller-Arnsberg. Ihre Mutter ist T&#252;rkin, ihr Vater &#214;sterreicher. Deshalb schlagen in der Brust der S&#228;ngerin Fatima Spar zwei Herzen. Die in Hohenems in Vorarlberg als Nihal Sent&#252;rk geborene Jazzmusikerin lernte als Teenager Gitarre, studierte nach dem Abitur Modedesign und entdeckte dann ihre Berufung f&#252;r die Musik. 2004 gr&#252;ndete sie ihre Weltmusik-Formation Freedom Fries. Der Name ist eine lakonische Anspielung auf Pommes Frites, die amerikanische Soldaten im ersten Weltkrieg in Belgien f&#252;r sich entdeckten und \u201eFrench Fries\u201c nannten. So &#228;hnlich salopp denkt Fatima Spar &#252;ber ihr Repertoire aus Gegenwartsjazz, Swing und orientalischen Rhythmen, mit Songs in t&#252;rkischer, englischer und deutscher Sprache. Fatima Spars Projekt Freedom Fries war die erste &#246;sterreichische Band, die im offiziellen Programm bei der Weltmusikmesse WOMEX spielte, bei der Fatima Spar ausgezeichnet wurde als Botschafterin des \u201eEurop&#228;ischen Jahres des Interkulturellen Dialogs 2008\u201c. Im Jahr 2015 pr&#228;sentierte die 44-J&#228;hrige ihre Musik mit dem Jazzorchester Vorarlberg im Wiener Konzerthaus. Ulrich M&#246;ller-Arnsberg hat Fatima Spar vergangenes Jahr beim Jazzfestival S&#252;dtirol getroffen.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc89445424\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc89445424\"><\/a>so \u2013 12.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Claus Spechtl im Studio, Matthias Schriefl &amp; Gel&#228;ut in Wien <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Claus Spechtl schwimmt bevorzugt gegen den Strom. Den Wiener Jazz-und Bluesgitarristen lassen der Zeitgeist und andere, etwaig auftretende musikalische Modeerscheinungen nur milde l&#228;cheln. Seit Dekaden best&#228;ndiges Kreativteilchen der &#246;sterreichischen Musikszene (ORF-Big Band unter Richard &#214;sterreicher, Karl Ratzer, Blaulichtviertel, CS3o u.a.), ist der renommierte Sideman und Bandleader auf Theater-und Konzertb&#252;hnen, im Studio und als passionierter Lehrer an der Musik-und Kunst-Privatuniversit&#228;t Wien t&#228;tig. 2021 hat Claus Spechtl gleich mehrfach Grund zu feiern: Sein neues Trioalbum mit Bassistin Gina Schwarz und Gernot Bernroider am Schlagzeug ist vor kurzem erschienen, ein Duo-Album mit Schauspieler-Bruder Rainer Spechtl, das dem Wiener Blues huldigt, ist in der Pipeline -und Claus Spechtl hat im Oktober seinen 65. Geburtstag gefeiert. Das alles und noch mehr wird bei seinem Besuch im Jazznacht-Studio geb&#252;hrend gew&#252;rdigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Matthias Schriefl, der Blechblasmultitasker aus dem Allg&#228;u, lie&#223; am 29. Mai 2021 in der Jazzkathedrale der Wiener, dem Club Porgy &amp; Bess, ganz in der N&#228;he des Stephansdoms allerhand \u201eGel&#228;ut\u201c -so der Name des Projekts -grooven und t&#246;nen, die altehrw&#252;rdige Pummerin inklusive. Schriefl besinnt sich in diesem seinem neuen, im Lockdown geborenen Programm auf eine Zeit, als nicht Smartphone-Klingeln, sondern Kirchenglocken den Tagen und N&#228;chten Struktur verliehen. Fanfaren, Chor&#228;le, Gel&#228;ute aus Land und Stadt, geschmeidige Improvisationen, meditative Obertonkl&#228;nge -das alles und mehr verschmolz das deutsch-&#246;sterreichisch-schweizerische Quartett mit Sarah B&#252;chi (Stimme), Susanne Paul (Cello), Johannes B&#228;r (Multiblech) und Matthias Schriefl (Multiblech) im Porgy &amp; Bess zu einem verbl&#252;ffend organischen Konzertabend, der besonders in hektischen Zeiten als Ruheinsel dienen k&#246;nnte.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: P = \u03d5 (A, B, \u03b3) \u2013 Ein Schuldenwiderstandsoratorium \u2013 Trilogie zum Kapitalismus (2\/3) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Barbara Eisenmann und Frieder Butzmann. (Produktion: SWR\/Deutschlandradio Kultur\/NDR 2015). Auf dem H&#246;hepunkt der Euro-Krise setzen sich die Autorin Barbara Eisenmann und der Komponist Frieder Butzmann mit dem Thema Schuld und Schulden auseinander. Es tauchen auf: Gro&#223;gl&#228;ubiger, die Finanzm&#228;rkte, der verschuldete Mensch und sein Widerstand und eine finanzmathematische Formel, in der eine Schuldenkrise nicht vorgesehen war. Ch&#246;re, Solisten und einzelne Stimmen werden zu einem bislang unerh&#246;rten Oratorium &#252;ber Schulden, Schuld und Widerstand.\u00a0 (Teil 3, \u201eLuft \u2013 Ein Weltersch&#246;pfungsrequiem\u201c, Sonntag, 19. Dezember 2021, 14.05 Uhr)<\/p>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Interpretationen: Pionier und Publikumsliebling \u2013 Das Dritte Violinkonzert von Camille Saint-Sa\u00ebns<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler. Moderation: Olaf Wilhelmer<\/p>\n<p>19.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel \u2013 Klimastreit: Der Klimawandel und die Schweiz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Stauffer. Regie: der Autor. Produktion: WDR 2021<\/p>\n<p>19:34:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Saxofonistin Lisa Hofmaninger zu Gast bei Helmut Jasbar <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDebatte und Dialog\u201c k&#246;nnte das Motto dieser ungew&#246;hnlichen Begegnung lauten. Die junge und vielgefragte Lisa Hofmaninger, die sich auf Sopransaxofon und Bassklarinette spezialisiert hat, studierte bei Florian Bramb&#246;ck und Andreas Schreiber an der Anton-Bruckner-Privatuniversit&#228;t in Linz und ist seitdem unverzichtbarer Bestandteil der Jazzszene in &#214;sterreich. Hofmaninger ist fixes Mitglied im Quintett chuffDRONE und im Trio First Gig Never Happened, zudem konzertiert sie im Duo mit Schlagzeugerin Judith Schwarz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In dieser Radiosession zeigt sie sich von ihrer frei improvisierenden Seite -und fordert Gastgeber und Gitarrist Helmut Jasbar zu musikalischen Debatten heraus. Daraus entsteht eine eigenwillige Mischung aus Free Jazz und instrumentalen Songwriter-Sph&#228;ren, eine Feier des spontanen Moments, in dem die beiden Instrumente zueinander finden, ohne dass die Musizierenden ihre unterschiedlichen musikalischen Backgrounds verstecken m&#252;ssen.<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>JazzNow: KettenJazz Saarbr&#252;cken 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Reto Suhner Quartett. Aufnahme vom 7. Oktober in der Kettenfabrik Saarbr&#252;cken<\/p>\n<p>20:55:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Caetano Veloso: \u201eA Foreign Sound\u201c (2004) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die M\u00fasica Popular Brasileira ist in ihrer Vielfalt wahrscheinlich einzigartig. Neben regionalen Musikstilen werden hier nordamerikanische, karibische und europ&#228;ische Einfl&#252;sse verschmolzen. Blues, Jazz, Reggae und Rock erklingen vor allem im \u201eTropicalismo\u201c, aufgekommen in den sp&#228;ten 1960er Jahren, gleichberechtigt neben Bossa Nova, Samba und anderen lateinamerikanischen Stilen. Diesen \u201ek&#252;nstlerischen Kannibalismus\u201c im Sinne des \u201eAnthropophagischen Manifests\u201c, in dem der Dichter Oswald de Andrade 1928 forderte, konsequent alle Einfl&#252;sse aus dem In-und Ausland aufzusaugen und miteinander zu vereinigen, lotet Caetano Veloso im Jahr 2004 im Album \u201eA Foreign Sound\u201c aus, in dessen Rahmen er sich mit US-amerikanischer (Pop-)Musik aus verschiedenen Dekaden besch&#228;ftigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Da stehen Jazz-Standards von Cole Porter gleichberechtigt neben Songs von Bob Dylan und Grunge-Ikone Kurt Cobain. Caetano Velosos auch im Alter von 62 Jahren unglaublich frisch, jungenhaft und nicht selten bet&#246;rend klingende Stimme verbindet die originellen Arrangements dieser scheinbar disparaten Musikstile m&#252;helos miteinander.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Leitungs&#252;bergabe im echoraum \u2013 Generationenwechsel im echoraum<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit bereits rund 30 Jahren ist der echoraum im 5. Bezirk einer der wichtigsten Wiener Veranstaltungs- und Produktionsorte f&#252;r neue und experimentelle Musik. Urspr&#252;nglich von Werner Korn und Joseph Hartmann unter dem Namen \u201eTheater Narrenkastl\u201c gegr&#252;ndet, war die ehemalige Tischlerei in der Sechshauserstra&#223;e 66 erst einmal ein Ort f&#252;r eben unkonventionelle Theaterproduktionen. Zu Beginn der 1990er Jahre kam dann auch der Musikbetrieb hinzu, der sukzessive immer mehr Raum gewann. Nun steht im Echoraum ein Generationenwechsel an. Nach einer dreij&#228;hrigen Phase \u201eder intensivsten &#220;bergangs- und &#220;bergabebem&#252;hungen\u201c werden mit Jahreswechsel Sara Zlanabitnig und Alisa Beck die k&#252;nstlerische und administrative Leitung &#252;bernehmen. Wir lassen in diesem Zeit-Ton extended gemeinsam mit Werner Korn die bewegte Geschichte des echoraum noch einmal Revue passieren und werfen mit Zlanabitnig und Beck einen Blick in die Zukunft. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Wynton Kelly<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er war der Gesch&#228;tzte unter den Untersch&#228;tzten. Sein tupfiger Ton, seine l&#228;ssigen Linien und sein rhythmischer Drive machten den Pianisten zu einem der begehrtesten Begleiter im Jazz der 1950er- und 1960er-Jahre. Mit 39 schon starb Wynton Kelly, erschuf aber unverg&#228;ngliche Klassiker \u2013 unter anderem mit Miles Davis und John Coltrane.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Neue Musik: Orchester-Probe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Spannendste passiert meist hinter verschlossenen T&#252;ren, unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit: Die Orchesterprobe ist die B&#252;hne der Dirigenten, die im Konzert meist nur von hinten zu sehen sind, stumm bleiben. Umso beredter sind Dirigenten in der Probe, wo sie schalten und walten, Klartext sprechen, spitz und sarkastisch werden. Oder sich wie kleine Despoten austoben. Legend&#228;r sind Toscaninis Wutausbr&#252;che, der mit Taktstock und Injurien um sich warf. Unfreiwillig komisch. Nachzuh&#246;ren in heimlichen Mitschnitten. Die Probe ist der Ort, wo musikalisch gearbeitet wird, wo im besten Sinne die Fetzen fliegen, Reibung und Spannung, Nettigkeiten oder handfeste Beleidigungen ausgeteilt werden. Es gibt Probendirigenten, die vor allem hier, ohne Publikum, zuweilen nur hier zur H&#246;chstform auflaufen. Die Probe als Ort, wo die Hauptsache passiert, wo Musik gemacht wird, wo Musik entsteht. Das Konzert wird da zusehends unwichtig, nur noch Zugabe. Elias Canetti war einer der ersten, der den Dirigenten als \u201eAusdruck f&#252;r Macht\u201c genauer unter die Lupe nahm.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die grotesken Momente der Beziehung zum Orchester, wie sie in Proben zu Tage treten, haben Karl Valentin (1933) und Federico Fellini (1978) in Szene gesetzt, Giorgio Battistelli hat Fellini folgend eine abendf&#252;llende Oper verfasst. Auch andere Komponisten haben das Setting aufgegriffen, Orchesterproben in eigenen St&#252;cken thematisiert. Dirigenten bekommen da meist ihr Fett ab. Oder eigene Kadenzen, in denen auch das Orchester schweigt und sie nur noch Stille schlagen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Ausschnitten aus: <strong>Gordon Kampe<\/strong>: Arturo und Georges, aus \u201eFat Finger Error\u201c f&#252;r Orchester | <strong>Jannik Giger<\/strong>: Krypta, Installation | <strong>Simon Steen-Anderson<\/strong>: trio f&#252;r Bigband, Chor, Orchester und Video | <strong>Giorgio Battistelli<\/strong>: Prova d\u2019orchestra, Musiktheater | <strong>Michael Gielen<\/strong>: Mitbestimmungsmodell f&#252;r Orchestermusiker und 3 Dirigenten<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Saitenspiele aus dem Orient \u2013 Virtuosen der Oud<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michaela Fridrich. Einer Legende zufolge f&#228;llt die Geburtsstunde der arabischen Laute Oud mit den Urspr&#252;ngen der Menschheit zusammen: Lamech, Kains Sohn und Enkel von Adam und Eva, soll das Instrument aus Trauer um den Tod seines kleinen Sohnes gebaut haben. Tats&#228;chlich geh&#246;rt die Oud zu den &#228;ltesten Musikinstrumenten &#252;berhaupt: sie soll Mitte des 3. Jahrtausends vor Christus im heutigen Irak entstanden sein. Nachgewiesen ist ihre Existenz allerdings erst ab dem fr&#252;hen Mittelalter. Heute wird der Klang der Oud mit der arabischen Tradition assoziiert, worin sie als \u201eK&#246;nigin der Instrumente\u201c eine herausgehobene Position einnimmt. Viele gro&#223;e Musiker vor allem des 20. Jahrhunderts wie Farid el Atrache oder Munir Bashir haben die Oud als ein virtuos solistisches Instrument gepr&#228;gt sowie als eines, das sich besonders zur Begleitung arabischer Gesangslyrik eignet. Doch seit einiger Zeit beschreiten Interpreten und \u2013 das ist neu \u2013 Interpretinnen mit der Oud ganz neue Wege und erweitern die musikalischen Ausdrucksm&#246;glichkeiten und das stilistische Potenzial des Saiteninstruments. Dabei zeigt sich die fast unersch&#246;pfliche Vielseitigkeit dieser Lautenart, die sich im Jazz genauso authentisch und nat&#252;rlich ausnimmt wie in der westlichen Klassik oder in experimentellen Musikformen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2006.12.21%E2%80%9312.12.2021 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2021%2F12%2F05%2Fdie-radiowoche-vom-06-12-2112-12-2021%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Die%20Radiowoche%20vom%2006.12.21%E2%80%9312.12.2021 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2021%2F12%2F05%2Fdie-radiowoche-vom-06-12-2112-12-2021%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Wir haben diese wieder etwas aufgetrennt. Die Jazz-&#220;bersicht liegt bei JazzZeitung.de. Die &#220;bersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. Wenn Sie sich eine t&#228;gliche Info&#252;bersicht in Ihr Postfach w&#252;nschen, tragen Sie sich hier in den kostenlosen Newsletter nmz &#8211; der radiotag&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2006.12.21%E2%80%9312.12.2021 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2021%2F12%2F05%2Fdie-radiowoche-vom-06-12-2112-12-2021%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Die%20Radiowoche%20vom%2006.12.21%E2%80%9312.12.2021 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2021%2F12%2F05%2Fdie-radiowoche-vom-06-12-2112-12-2021%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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