{"id":25016,"date":"2021-11-28T12:00:51","date_gmt":"2021-11-28T11:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=25016"},"modified":"2021-11-28T12:06:00","modified_gmt":"2021-11-28T11:06:00","slug":"die-radiowoche-vom-29-11-2105-12-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2021\/11\/28\/die-radiowoche-vom-29-11-2105-12-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 29.11.21\u201305.12.2021"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 48. Wir haben diese wieder etwas aufgetrennt. Die Jazz-&#220;bersicht liegt bei JazzZeitung.de. Die &#220;bersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. Aber ein paar vielleicht sehr interessante Sendungen dabei. Unter anderem zur Digitalisierung an Musikhochschulen, zu Musik und Klimakrise \u2026<\/p>\n<p>Die Jazz-Radiowoche gibt es wieder bei der JazzZeitung.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"liOCC4A65Q\"><p><a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/11\/die-jazz-radiowoche-vom-29-11-2105-12-2021\/\">Die Jazz-Radiowoche vom 29.11.21\u201305.12.2021<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Die Jazz-Radiowoche vom 29.11.21\u201305.12.2021&#8220; &#8212; JazzZeitung\" src=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/11\/die-jazz-radiowoche-vom-29-11-2105-12-2021\/embed\/#?secret=3G8VKadRzC#?secret=liOCC4A65Q\" data-secret=\"liOCC4A65Q\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc88734511\"><\/a>mo \u2013 29.11.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Dmitrij Schostakowitsch \u2013 Eine H&#246;rbiografie (1\/10) \u2013 Doppeltes Spiel: Erstes Kapitel: Roter Oktober (1917-1925)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von J&#246;rg Handstein. Mit Udo Wachtveitl, Ulrich Matthes, Thomas Birnstiel, Robert D&#246;lle, Constanze Fennel, Beate Himmelsto&#223;, Shenja Lacher und Hans-J&#252;rgen Stockerl<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Teil 2: Dienstag, 30. November 2021, 18.05 Uhr. Er lie&#223; sich nicht gern die Karten schauen. Und er hatte Grund daf&#252;r. &#220;ber sein eigenes Leben behauptete Schostakowitsch: \u201eEs war ziemlich grau und farblos\u201c. In Wirklichkeit war es das spannendste Komponistenleben des 20. Jahrhunderts. Revolution und B&#252;rgerkrieg, Stalins Terror und der zweite Weltkrieg, die Hoffnungen der \u201eTauwetter\u201c-Periode und die Erstarrung unter Breschnew: Die ganze tragische Geschichte der Sowjetunion zieht eine Spur durch sein Schaffen. Als scheinbar linientreuer Musikfunktion&#228;r spielte er selbst mit \u2013 aber seine Musik spricht gegen das Regime, f&#252;r dessen Opfer und f&#252;r die Freiheit der Kunst. \u201eDas ist ein Spiel, das &#252;bel enden kann\u201c, drohte Stalin dem ber&#252;hmtesten Komponisten des Landes in der \u201ePrawda\u201c. Kann ein sensibler, zerbrechlicher Mensch all das unbeschadet &#252;berstehen? Unter dem Titel \u201eDoppeltes Spiel\u201c erz&#228;hlt die neue H&#246;rbiografie das Epos einer Zeit und kommt dem &#252;berraschend schillernden Helden auch privat sehr nahe. Die Hauptfigur verk&#246;rpert Ulrich Matthes, als Erz&#228;hler spricht Udo Wachtveitl.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musik-Panorama: Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Sergej Lyapunov<\/strong>: 12 Etudes d\u2019ex\u00e9cution transcendante. Florian Noack, Klavier. Aufnahme vom Juni 2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K&#246;ln. Am Mikrofon: Susann El Kassar<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seine Deb&#252;t-CD widmete Florian Noack 2013 dem russischen Komponisten Sergej Lyapunov. Ganz selbstbewusst stand darauf Vol. 1, es sollten also weitere CDs mit der Musik dieses heute nur noch wenig bekannten Pianisten und Komponisten folgen. Im Deutschlandfunk Kammermusiksaal konnte Noack sein Herzensprojekt mit Vol. 3 fortsetzen, er hat die zw&#246;lf \u201e\u00c9tudes d\u2019ex\u00e9cution transcendantes\u201c von Lyapunov aufgenommen. Was diese St&#252;cke ausmacht und in welcher Verbindung sie zu den gleichnamigen \u00c9tudes von Liszt stehen, das erkl&#228;rt der 31-J&#228;hrige in der Sendung.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Digitalisierung 3.0 \u2013 Musikhochschulen im Wandel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast: Philipp Ludwig Stangl, Professor f&#252;r K&#252;nstlerische Medienpraxis und audiovisuelle Gestaltung, Hochschule f&#252;r Musik und Darstellende Kunst Mannheim<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musizieren auf Distanz und intelligente Hybridformate. Mit einem gro&#223;e Pragmatismus haben die Musikhochschulen in der Pandemie die Lehr- und Lernkulturen ver&#228;ndert. Was jedoch wird bleiben? Wie sieht die Musikhochschule der Zukunft aus?<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Preistr&#228;gerst&#252;ck von Christof Ressi bei Wien Modern \u2013 Wien Modern 2021. Neues Werk beim Erste Bank Kompositionspreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Erste Bank Kompositionspreis wurde in diesem Jahr an den 1989 in Villach geborenen Komponisten Christof Ressi vergeben. Damit verbunden findet im Rahmen von Wien Modern traditionsgem&#228;&#223; ein Urauff&#252;hrungskonzert mit dem Klangforum Wien statt. Ressis aktuelles Werk hei&#223;t \u201eshort stories\u201c \u2013 eine Komposition, die die Grenze zwischen kompositorischer Absicht und Halluzination verschwimmen l&#228;sst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Christof Ressi studierte Komposition und Musiktheorie unter anderem bei Gerd K&#252;hr, Jazzkomposition und Arrangement bei Ed Partyka und Computermusik bei Marko Ciciliani. Er arbeitet in den Bereichen neue Musik, Jazz, experimentelle Elektronik und Medienkunst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Gewinner des Erste Bank Kompositionspreises 2020, Matthias Kranebitter, war im Konzert am 24. November 2021 im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses ebenfalls vertreten: Die Auff&#252;hrung seines St&#252;cks \u201eEncyclopedia of pitch and deviation\u201c musste im vergangenen Jahr Corona-bedingt ohne Publikum stattfinden und wurde dieses Jahr wiederholt. Weiters stand an jenem Abend eine &#246;sterreichische Erstauff&#252;hrung auf dem Programm: das Streichquartett \u201eemptyloop\u201c der polnischen Komponistin Aleksandra Gryka. Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc88734512\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc88734512\"><\/a>di \u2013 30.11.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Selfcare-Praktiken in der Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julian K&#228;mper. Selbst(f&#252;r)sorge ist en vogue: wenn Komponistinnen oder Performer sich in einen b&#252;hnenreifen Prozess der Auseinandersetzung mit sich selbst begeben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Selfcare \u2013 das bezeichnet die prophylaktische Erhaltung der k&#246;rperlichen und mentalen Gesundheit sowie die proaktive Verbesserung der pers&#246;nlichen Lebensqualit&#228;t. Achtsamkeits&#252;bungen sowie unz&#228;hlige Methoden und Coachings, wie das eigene Leben verbessert werden k&#246;nne, durchziehen den B&#252;chermarkt und das Internet. Und weil #selfcare und &#228;hnliche Hashtags in den sozialen Medien boomen, wird auch klar: Wer Selfcare betreibt, tut das zwar f&#252;r sich selbst, aber nicht ohne andere auf &#246;ffentlichen Plattformen daran teilhaben zu lassen. Neuerdings sind auch auf und am Rande der Konzertb&#252;hne diverse Selfcare-Rituale zu beobachten. Ist das Be- und Verhandeln des eigenen Wohlbefindens reine Selbstdarstellung, die sich in der Demonstration pers&#246;nlich-privaten Gl&#252;cks und Leids ersch&#246;pft? Oder r&#252;cken Selfcare-bezogene Arbeiten, in denen sich die Protagonisten mit Verweis auf die eigene Verletzlichkeit von Produktionsbedingungen, Institutionszw&#228;ngen und Normdruck befreien, in die N&#228;he eines kritischen Komponierens, weil die ungeschminkte Zurschaustellung der eigenen Situation eine Blaupause f&#252;r die Infragestellung eines m&#246;glicherweise krankenden Gesellschaftssystems sein kann?<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Franz Lehrndorfer<\/strong>: Variationen &#252;ber das Lied \u201eKommet ihr Hirten\u201c (Franz Lehrndorfer, Orgel); <strong>Wilfried Hiller<\/strong>: \u201eChagall-Zyklus I\u201c (Giora Feidman, Klarinette; Philharmonisches Kammerorchester M&#252;nchen: Michael Helmrath); <strong>Max Becksch&#228;fer<\/strong>: Sechs europ&#228;ische Weihnachtslieder nach alten Weisen (Cornelius Uhle, Bariton; Kazumi Hashimoto, Harfe; Th&#252;ringischer Akademischer Singkreis: Ilse Kr&#252;ger); <strong>Dorothee Eberhardt<\/strong>: Sextett (Versus Vox Ensemble M&#252;nchen); <strong>Rodion Schtschedrin<\/strong>: Klavierkonzert Nr. 5 (Denis Matsuev, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); <strong>Arthur Piechler<\/strong>: \u201eDrei Weihnachtspr&#228;ludien\u201c, op. 46 (Klaus Linsenmeyer, Orgel)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Essen NOW!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neue Werke von Beat Furrer und Annesley Black. In Donaueschingen, bei den \u201eTagen f&#252;r neue Musik\u201c, die in diesem Jahr ihren 100sten Geburtstag feiern, hebt das SWR Sinfonieorchester im Oktober zwei neue Orchesterwerke aus der Taufe \u2013 und pr&#228;sentiert sie rund zwei Wochen sp&#228;ter beim jungen Festival NOW! in Essen. Die Kanadierin Annesley Black hat ein Doppelkonzert mit dem Titel \u201eAbgefackelte Wackelkontakte\u201c geschrieben, bei dem das Lupophon, ein modifiziertes Heckelphon, im Mittelpunkt steht. Zudem ist das Orchesterwerk \u201eTableaux\u201c von Ernst-von-Siemens-Preistr&#228;ger Beat Furrer zu h&#246;ren. Eingerahmt werden diese Novit&#228;ten von St&#252;cken mit engstem Donaueschingen-Bezug. 2017 wurde hier \u201eEz-t\u00e9r\u201c (Es-Raum) des Wolfgang-Rihm-Sch&#252;lers Mart\u00f3n Ill\u00e9s uraufgef&#252;hrt. Bereits 1960 &#252;berraschte hingegen Olivier Messiaen das Publikum mit \u201eChronochromie\u201c. Immerhin erklingt in diesem farbenreichen Opus eine 18-stimmige \u201eVogelfuge\u201c!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>M\u00e1rton Ill\u00e9s<\/strong>: Ez-t\u00e9r \u2013 Es-Raum f&#252;r Orchester | <strong>Annesley Black<\/strong>: Abgefackelte Wackelkontakte, Doppelkonzert | <strong>Beat Furrer<\/strong>: Tableaux f&#252;r Orchester | <strong>Olivier Messiaen<\/strong>: Chronochromie. SWR Symphonieorchester, Leitung: Brad Lubman. Aufnahme aus der Philharmonie Essen<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Eva Klesse Quartett feat. <\/strong><strong>Wolfang Muthspiel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. (Aufzeichnung vom 18. Oktober 2021 beim Festivals Enjoy Jazz, Ludwigshafen). Eva Klesse \u2013 so hei&#223;t die SWR Jazzpreistr&#228;gerin 2021! \u201eEntschieden eindringlich\u201c \u2013 so lobte die Jury ihren Sound und hob au&#223;erdem ihre gro&#223;e erz&#228;hlerische Begabung als Komponistin hervor. Die Schlagzeugerin ist geb&#252;rtige Westf&#228;lin mit Professur in Hannover und Wohnsitz in Leipzig. Mit ihrem Quartett und Special-Guest Wolfgang Muthspiel feierte Klesse im Oktober ihre Auszeichnung beim Ludwigshafener Preistr&#228;gerin-Konzert im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz.<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Programmatisch oder enigmatisch? Werktitel in der Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Helmut Peters. Der aus dem Sauerland stammende Komponist Enno Poppe ist ein Meister in der Betitelung seiner Werke. Da hei&#223;en St&#252;cke \u201eKnochen\u201c, \u201eRundfunk\u201c, \u201eFeld\u201c oder \u201eTonband\u201c. Auch David Philip Hefti nennt eines seiner St&#252;cke \u201eMoments lucides\u201c (Klare Momente) und wir fragen uns, wie wir diese au&#223;ermusikalischen Begriffe verstehen und auf die Musik beziehen sollen? Klanglich und inhaltlich stehen uns in dieser Sendung jedenfalls einige &#220;berraschungen bevor.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: \u201eLeb wohl, du sch&#246;ne Erde!\u201c \u2013 Letzte Werke \u2013 Dichtung und Wahrheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Noemi Schneider. Schwanengesang? Opus Ultimum? Opus Summum? Ob vollendet oder unvollendet: \u201eLetzte\u201d Werke sind schwer zu fassen. Nicht selten geh&#246;ren sie zu den besten und r&#228;tselhaftesten Werken der Musikgeschichte, da sie nicht (mehr) von dieser Welt zu sein scheinen. \u201eDie eine Neunte geschrieben haben, stehen dem Jenseits zu nah. Vielleicht w&#228;ren die R&#228;tsel dieser Welt gel&#246;st, wenn einer von denen, die sie wissen, die Zehnte schriebe. Und das soll wohl nicht so sein\u201d, so Arnold Sch&#246;nberg 1912 in seiner Prager Gedenkrede auf Gustav Mahler. In dieser Sendung reflektieren Musikerinnen und Musiker unserer Zeit &#252;ber Requiems, klingende Verm&#228;chtnisse \u2013 und die eigene Verg&#228;nglichkeit. Die Bratschistin Tabea Zimmermann, das Klavierduo Tal &amp; Groethuysen, die Komponistinnen Konstantia Gourzi und Adriana H&#246;lszky, der Cellist Michael Bach, der Komponist Nicolaus Brass und der Musikwissenschaftler Wolfgang Rathert erkunden \u201eletzte\u201d Werke von Johann Sebastian Bach bis John Cage.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>F&#252;hrendes Berliner Ensemble in Bludenz \u2013 Bludenzer Tage zeitgem&#228;&#223;er Musik (2). Ensemble Mosaik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Bludenzer Tage zeitgem&#228;&#223;er Musik 2020 mussten Corona-bedingt um ein Jahr verschoben werden. Vom 7. bis 10. Oktober 2021 pr&#228;sentierte das Festival sieben Auftragswerke im Rahmen von sechs Konzerten. Das von der Festivalleiterin Clara Iannotta kuratierte Programm erinnerte an wichtige Meilensteine in der Zusammenarbeit zwischen dem Festival und einzelnen Komponist\/innen bzw. Ensembles. Den Er&#246;ffnungsabend am 7. Oktober 2021 in der Remise Bludenz bestritt das arrivierte Berliner Ensemble Mosaik mit Werken von Sara Glojnaric, Kelley Sheehan, Andrea Mancianti und Joshua Alvarez Mastel. Gestaltung: Stefan H&#246;fel<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bright Light \u2013 Dark Shadows: Zum 70.Geburtstag von <strong>Jaco Pastorius<\/strong> (1.12.1951-21.9.1987): Henning Sieverts erinnert an das amerikanische E-Bass-Genie, in zeitlos guten Aufnahmen mit \u201eWeather Report\u201c, \u201eWord of Mouth\u201c, Pat Metheny, Joni Mitchell u.v.a.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc88734513\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc88734513\"><\/a>mi \u2013 01.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: Eric Ericson Award<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Berwaldhallen, Stockholm. Aufzeichnung vom 24.10.2021. Finalkonzert. Schwedischer Radiochor. Leitung: Finalistinnen und Finalisten des Eric Ericson Award<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Helmut Bieler<\/strong>: Bl&#228;serquintett Nr. 2 \u2013 \u201eHelle Nachtgedanken\u201c (Martin Neubauer, Sprecher; Roseau-Quintett); <strong>Violeta Dinescu<\/strong>: \u201e&#8230; wenn der freude thr&#228;nen flie&#223;en &#8230;\u201c (Wolfgang Boettcher, Violoncello; Ursula Trede-Boettcher, Klavier); <strong>Klaus Ospald<\/strong>: \u201eTraumes Wirren &#8230;\u201c (Eberhard Knobloch, Klarinette; Hanspeter Hofmann, Violine; Stefan Danhof, Klavier); <strong>Volker Blumenthaler<\/strong>: \u201eJason-Studie\u201c (Artus-Quartett); <strong>Toni V&#246;lker<\/strong>: Schlagzeugkonzert \u2013 \u201eIntegral\u201c (J&#252;rgen Heinrich, Schlagzeug; Mitglieder der Staatskapelle Karlsruhe: Frithjof Haas)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Magazin: Aus dem Scheitern lernen.\u00a0 Frank Deppe, eine linke Geschichte. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sebastian Friedrich. In diesem Jahr wurde der Marburger Politikwissenschaftler Frank Deppe 80: ein Alt-68er, der linke Wege und Irrwege gegangen ist und der sich intensiv mit dem Scheitern linker Utopien auseinandergesetzt hat.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Begegnungen mit Helga de la Motte-Haber (2\/3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von der (Musik-)Psychologie zu einer \u201eSystematischen Musikwissenschaft\u201c. Von Richard Schroetter. (Teil 3 am 08.12.2021)<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Konzert des M&#252;nchener Kammerorchesters<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Leitung: Clemens Schuldt. Solist: Steven Isserlis, Violoncello. <strong>Anton Eberl<\/strong>: \u201eDie K&#246;nigin der schwarzen Inseln\u201c, Ouvert&#252;re; <strong>Thomas Ad\u00e8s<\/strong>: \u201eShanty \u2013 Over the Sea\u201c; \u201eLieux retrouv\u00e9s\u201c; <strong>Ludwig van Beethoven<\/strong>: Symphonie Nr. 1 C-Dur. Aufnahme vom 14. Oktober 2021 im M&#252;nchner Prinzregententheater.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eNachbarn\u201c lautet das beziehungsreiche Saisonthema beim M&#252;nchener Kammerorchester. Damit sind keineswegs nur die Sitznachbarn im Prinzregententheater gemeint, das man ja jetzt endlich wieder besuchen darf. Sondern beispielsweise die weniger bekannten Nachbarn der Wiener Klassiker. So stellte Chefdirigent Clemens Schuldt im Er&#246;ffnungskonzert am 14. Oktober 2021 den Titanen Beethoven seinem zeitweiligen Rivalen Anton Eberl gegen&#252;ber. Von dem Mozart-Freund dirigierte Schuldt zum Auftakt die Ouvert&#252;re aus Eberls Zauberoper \u201eDie K&#246;nigin der schwarzen Inseln\u201c, die in die orientalische M&#228;rchenwelt von 1001 Nacht entf&#252;hrt. Den Schlusspunkt bildete dann Beethovens symphonischer Erstling, der einen Paukenschlag in der Musikgeschichte markiert. Dazwischen setzten zwei neuere Werke des 50-j&#228;hrigen britischen Erfolgskomponisten Thomas Ad\u00e8s einen spannenden Kontrast. Erst im Februar war in Australien die attraktive Streicher-Partitur \u201eShanty \u2013 Over the Sea\u201c uraufgef&#252;hrt worden, einem Auftragswerk des M&#252;nchener Kammerorchesters und weiterer Institutionen. Elegisch dahingleitend, weckt dieses \u201eSeemannslied\u201c tats&#228;chlich Assoziationen ans Meeresrauschen. F&#252;r das 2009 uraufgef&#252;hrte Cellokonzert \u201eLieux retrouv\u00e9s \u2013 Wiedergefundene Orte\u201c von Ad\u00e8s ist der Widmungstr&#228;ger Steven Isserlis nach M&#252;nchen gekommen, dem der exponierte Cellopart zwischen lyrischer Kantabilit&#228;t, lockerem Swing und aberwitziger Virtuosit&#228;t inszwischen bestens vertraut ist.<\/p>\n<p>20:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lesezeit: Der Gewinnertext des Open Mike<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mitschnitt vom 13. und 14.11.2021 im Heimathafen Neuk&#246;lln, Berlin. Der Open Mike ist einer der wichtigsten Nachwuchs-Literaturwettbewerbe f&#252;r deutsch-sprachige Literatur, der als Sprungbrett f&#252;r junge Autorinnen und Autoren gilt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 29. Mal konnten sich in diesem Jahr Schreibende, die nicht &#228;lter sind als 35 Jahre und noch kein literarisches Buch ver&#246;ffentlicht haben, mit Texten bewerben, die ebenfalls noch nicht publiziert sein d&#252;rfen. Eine Vorauswahl aus den Einreichungen traf eine Vorjury aus deutschsprachigen Verlagen und Agenturen. Dazu geh&#246;rten in diesem Jahr Meike Herrmann (Agentur Graf &amp; Graf), Ralph Klever (Klever Verlag), Mona Leitner (Kiepenheuer &amp; Witsch), Annika Spiegel (Das Wunderhorn), Hannes Ulbrich (Piper Verlag) und Piero Salab\u00e8 (Hanser).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einem &#246;ffentlichen Finale wurden am 13. und 14. November im Heimathafen Neuk&#246;lln die 20 ausgew&#228;hlten Texte vorgetragen. Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus den Schriftstellerinnen Olga Martynova, Anja Utler und dem Schriftsteller David Wagner zusammen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der \u201eLesezeit\u201d h&#246;ren Sie den Siegertext des Open Mike und ein Gespr&#228;ch mit der ausgezeichneten Autorin oder dem ausgezeichneten Autor.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Angular Feelings \u2013 Der Schlagzeuger und Komponist Jim Black<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Der Schlagzeuger und Komponist Jim Black studierte am Berklee College in Boston und wurde anschlie&#223;end Teil der experimentellen New Yorker Jazzszene. Als Sideman spielte er etwa mit den Saxofonisten Tim Berne und John Zorn, als Bandleader arbeitete er mit seiner Fusionband AlasNoAxis. Seit 2016 lebt Jim Black in Berlin. Mit dem Bassisten Thomas Morgan und dem Pianisten Elias Stemeseder gr&#252;ndete er 2011 das Jim Black Trio \u2013 dessen Performances oszillieren beeindruckend zwischen vertrackten Formen, melancholischer, songhafter Einfachheit und offener Improvisation.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Unsere blauen Augen \u2013 Von Teresa Dopler<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bearbeitung und Regie: Stefan Kanis. Mit: Birte Schn&#246;ink, Jenny Langner, Vincent Redetzki, Christian Friedel, Steffen C. J&#252;rgens, Arnd Klawitter, Gerti Drassl, Udo Kroschwald, Stephan Grossmann, Ellen Hellwig<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Komposition: Michael Hinze. Musiker: Juliane Planke, Andreas Uhlmann. Ton und Technik: Andr\u00e9 L&#252;hr und Christian Grund. Produktion: MDR 2021. L&#228;nge: 56\u201904<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Max und Lisa malen sich ihre Zukunft aus. Er k&#246;nnte das v&#228;terliche Unternehmen &#252;bernehmen, sie den Supermarkt leiten. Ihr gemeinsames Leben steht eigentlich schon vor ihnen, zum fertigen Gl&#252;ck fehlt eigentlich nur noch das eigene Haus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Vorgebirgslandschaft unter blauem Himmel. Darin Lisa und Max, voller Zuversicht. Max k&#246;nnte der neue Chef im v&#228;terlichen Unternehmen werden. Lisa k&#246;nnte den Supermarkt &#252;bernehmen. So sicher sieht die Zukunft aus im kleinen Ort Sernitz, fehlt nur noch das eigene Heim. Ein kalifornisches Landhaus aus dem Katalog soll es werden. Mit einer echten Palme, f&#252;r die der heimische Quittenbaum fallen soll. Die Bauarbeiten beginnen, auch wenn das Budget die 300 Quadratmeter eigentlich nicht hergibt. Noch stehen die Mauern nicht, da bekommt das Fundament schon Risse. Die Natur wehrt sich, und mittendrin stehen die Sernitzer Obstb&#228;ume, die sich das Ihrige denken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Teresa Dopler, 1990 in Ober&#246;sterreich geboren, Theaterautorin. F&#252;r \u201eDas wei&#223;e Dorf\u201c gewann sie 2019 den Autor:nnenpreis des Heidelberger St&#252;ckemarktes. Weitere Theaterst&#252;cke: \u201eUnsere blauen Augen\u201c (2017) und \u201eWas wir wollen\u201c (2018). Teresa Dopler war Teilnehmerin am Lehrgang FORUM Text 2018- 2020 und nahm 2019 an der Residency for Emerging Playwrights am Royal Court Theatre teil. Sie erhielt u.a. das Stipendium der Literar-Mechana und das Literaturstipendium der Stadt Linz. 2020 produzierte der RBB das H&#246;rspiel \u201eDas wei&#223;e Dorf\u201c. Sie lebt in Wien.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc88734514\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc88734514\"><\/a>do \u2013 02.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Internationale Ferienkurse f&#252;r Neue Musik Darmstadt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Centralstation. Aufzeichnung vom 04.08.2021 <strong>Pamplemousse<\/strong>: SHADOWS | <strong>Natacha Diels<\/strong>: \u201eThe bridge has no train tracks\u201c f&#252;r Ensemble (Urauff&#252;hrung) | <strong>Weston Olencki<\/strong>: \u201eCharon guiding the weary \u2018cross the Long River (or, how to care for a dying instrument)\u201c (Urauff&#252;hrung) Performance und Video | <strong>Bryan Jacobs<\/strong>: \u201e1 to 1 to 1 to 1\u201c (2021) f&#252;r Ensemble (Urauff&#252;hrung) | <strong>Andrew Greenwald<\/strong>: \u201ejm, dr, bf, sss, &amp; bh\u201c (2021) f&#252;r Violine und Klavier (Urauff&#252;hrung) | <strong>David Broome<\/strong>: \u201eA timid gesture of gratitude\u201c f&#252;r Ensemble (Urauff&#252;hrung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Ensemble Pamplemousse<\/strong>: David Broome, Klavier; Laura Cocks, Fl&#246;te; Natacha Diels, Musikbox; Andrew Greenwald, Schlagzeug; Bryan Jacobs; Marina Kifferstein, Violine; Charlotte Mundy, Stimme, Fl&#246;ten; Weston Olencki, Posaune<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Peter Michael Hamel<\/strong>: \u201eKafka-Weiss-Dialoge\u201c (Roland Metzger, Viola; Peter W&#246;pke, Violoncello); <strong>David Llywelyn<\/strong>: \u201eApokalypse\u201c (Karl Maureen, Orgel); <strong>Karl Meister<\/strong>: Fagottkonzert, op. 33 (Karl Kolbinger, Fagott; M&#252;nchner Philharmoniker: Karl Meister); <strong>Isabel Mundry<\/strong>: \u201eFerne N&#228;he\u201c (Arditti Quartett; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Arturo Tamayo); <strong>Hans Posegga<\/strong>: Klavierkonzert (Hans Posegga, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rudolf Alberth); <strong>Wolfgang Edward Rebner<\/strong>: \u201eSkurilia\u201c (Eduard Brunner, Klarinette; Johannes Fischer, Klavier)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Marktplatz: Eine Frage der Ehre \u2013 Gutes tun im Ehrenamt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G&#228;ste: Eckhard Priller, ehrenamtlicher Leiter des Maecenata Instituts f&#252;r Forschung im Notprofitbereich in Berlin; PD Dr. Ansgar Klein, Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrer; Bundesnetzwerk B&#252;rgerschaftliches Engagement in Berlin; Sophie Hennis-Hosseini, ehrenamtliches Mitglied; im Vorstand des Allerweltshauses in K&#246;ln-Ehrenfeld. Am Mikrofon: Sandra Pfister \u2013 H&#246;rertel.: 00800 4464 4464 \u2013 marktplatz@deutschlandfunk.de<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Fluten im Sommer haben gezeigt, wie wichtig ehrenamtliche Helfer sind: Freiwillige der Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerks haben teilweise bis zur Ersch&#246;pfung mit angepackt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Corona-Zeiten wurde zudem viele Menschen noch mehr bewusst, wie wertvoll gemeinsame Aktivit&#228;ten im Sportverein, im Chor oder im Seniorentreff sind. Freiwillige haben in der Telefonseelsorge oder in Tierschutzorganisationen die Stellung gehalten. Seit Sommer sind Vereine, kirchliche und soziale Einrichtungen wieder aktiv. Ohne Ehrenamtliche l&#228;uft also vieles nicht. Doch obwohl jeder sechste Deutsche &#252;ber 14 sich freiwillig und unentgeltlich engagiert, melden die Vereine, dass es seit der Corona-Krise immer schwieriger werde, ihre Mitglieder zu halten \u2013 auch die Aktiven wie Gruppenleiterinnen oder Sportwarte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was motiviert Ehrenamtliche? Wie finden J&#252;ngere wie &#196;ltere etwas, wof&#252;r sie sich gerne engagieren? Wie sind Ehrenamtliche w&#228;hrend ihrer T&#228;tigkeit gesch&#252;tzt und versichert? Werden sie steuerlich beg&#252;nstigt? Welche b&#252;rokratischen oder praktischen Hindernisse stehen Freiwilligen immer wieder im Weg? Und welche Hilfe und Anerkennung w&#252;nschen sie sich? Diese und Ihre Fragen dazu beantworten Experten und Expertinnen im \u201eMarktplatz\u201c live im Gespr&#228;ch mit Sandra Pfister.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Forschung und Gesellschaft \u2013 Magazin: Das perfekte Ich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie soziale Medien das K&#246;rperbild von jungen Menschen ver&#228;ndert. Von Julia Riedhammer<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Braune Bohnen \u2013 Wie die Musik zum Kaffee kam<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was w&#228;re unsere Musik ohne Kaffeegenuss? Seit der \u201ebraune T&#252;rkentrank\u201c das barocke Europa erobert hat, weht ein aromatischer Hauch von ger&#246;steten Arabica-Bohnen durch Komponistenstuben und Konzerts&#228;le. Johann Sebastian Bach huldigte dem neumodischen Getr&#228;nk mit seiner ber&#252;hmten Kaffeekantate, Richard Wagner trank seinen Mokka auf Venedigs Markusplatz. Und wenn wir vom Kaffeehaus reden, dann haben wir einen spezifischen Klang im Ohr, den vom Salonorchester und seinem Stehgeiger. Kaffee animiert und inspiriert. Dank seiner Wirkung hat der coffeinhaltige \u201eStoff\u201c so manchem Komponisten &#252;ber Schaffenskrisen und Einfallslosigkeit hinweggeholfen. Denn ohne einen Schluck Kaffee zur richtigen Zeit s&#228;he das Repertoire der abendl&#228;ndischen Musik sicherlich anders aus. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H&#246;rbar in concert \u2013 Safar Musikalische Erinnerungen an die Bl&#252;tezeit afghanischer Kultur<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unter dem ersten Taliban-Regime war Musik in Afghanistan so gut wie verboten. Musiker*innen wurden gezwungen ins Exil zu gehen, ihre Instrumente wurden zerst&#246;rt. Nach 2001 wagten es einige K&#252;nstler*innen zur&#252;ckzukehren und an die gro&#223;en alten Traditionen dieses Landes anzukn&#252;pfen. Eines der wichtigsten Ensembles war \u201eSafar\u201c.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Finalekonzert Deutscher Chordirigentenpreis 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sophienkirche Berlin. Aufzeichnung vom 20.11.2021. <strong>Robert Schumann<\/strong>: \u201eAn die Sterne\u201c \/ \u201eZuversicht\u201c \/ \u201eTalismane\u201c aus: Vier Doppelch&#246;re op.141 | <strong>Jonathan Harvey<\/strong>: \u201eGloria\u201c \/ \u201eSanctus\u201c \/ \u201eBenedictus\u201c \/ \u201eAgnus Dei\u201c aus: Missa Brevis | <strong>Francisco Guerrero<\/strong>: \u201eRegina caeli\u201c \u00e0 8 \/ \u201eO sacrum convivium\u201c \u00e0 5 \/ \u201eO altitudo divitiarum\u201c | <strong>Johann Ludwig Bach<\/strong>: \u201eUnsere Tr&#252;bsal, die zeitlich und leicht ist\u201c \/ \u201eDas ist meine Freude\u201c | <strong>Johann Christoph Bach<\/strong>: \u201eHerr, nun l&#228;ssest du deinen Diener in Frieden fahren\u201c | <strong>Johann Sebastian Bach<\/strong>: \u201eKomm, Jesu, komm\u201c BWV 229<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Christian Raudszus, Violoncello; Annette Rheinfurth, Kontrabass; Christine Kessler, Orgel. RIAS Kammerchor Berlin. Leitung:Julia Selina Blank, Franziska Kuba, John Lidfors<\/p>\n<p>21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Skizzen einer anderen Moderne \u2013 Der Komponist Dimitri Terzakis Portr&#228;tiert von Rainer Nonnenmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Da er die westlichen Avantgarden f&#252;r eine Sackgasse hielt, besann sich der griechische Komponist Dimitri Terzakis (*1938) auf die orthodoxen Kirchenges&#228;nge des mittelalterlichen Byzanz.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Gordon Sherwood<\/strong>: \u201eSeven Songs of Mother Nature\u201c; \u201eFour Romantic Songs\u201c (Felicitas Breest, Sopran; Masha Dimitrieva, Klavier); Klavierkonzert, Allegro molto, op. 107 (Masha Dimitrieva, Klavier; Bayerisches Landesjugendorchester: Werner Andreas Albert); Sinfonietta, op. 101 (Bayerisches Landesjugendorchester: Werner Andreas Albert)<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: Franz Liszt und das Geheimnis der Klavier&#228;sthetik \u2013 Sch&#252;ler und Anh&#228;nger (1\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Philipp Quiring. (Teil 2 am 20.1.2022, 22.05 Uhr). Franz Liszt war als Pianist legend&#228;r in Europa. Er war es, der v&#246;llig neuartige Spieltechniken f&#252;r sein Instrument entwickelte und das Genre der Konzertparaphrasen erfand. Dies zog Scharen von Klavierbegeisterten aus Europa und den USA an, die sich eine Audienz beim Meister erhofften, um ihm vorzuspielen oder gar von ihm unterrichtet zu werden. Der Klaviermusikforscher und Kurator der British Library, Jonathan Summers, hat Aufnahmesch&#228;tze von heute nahezu vergessenen Liszt-Sch&#252;lern zusammengetragen. Darunter gibt es auch Werke von Eugen d\u2019Albert und Emil von Sauer. Au&#223;erdem verweisen Sch&#252;ler wie Jos\u00e9 Vianna da Motta oder Moriz Rosenthal mit ihren fr&#252;hen Liszt-Einspielungen auf das Geheimnis der eigenen romantischen Klang&#228;sthetik, die bei Liszt ihren Ursprung hatte.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>The Voice: Benjamin Clementine<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Brite hat sich als Obdachloser mit A-Cappella-Gesang auf den Stra&#223;en in Paris durchgeschlagen. Dort fiel der Presse seine gef&#252;hlsstarke Stimme auf. Mittlerweile sitzt Benjamin Clementine oft am Fl&#252;gel \u2013 mal mit eigenen aufgew&#252;hlt-dramatischen Soul-Songs, mal mit chansonartigen Kompositionen, die ihn tief verletzlich zeigen. Und immer mit seinem beeindruckenden Stimmumfang. Die Grenzen zwischen Klassik, Jazz und<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pop gelten nicht f&#252;r ihn. Zu Clementines Auszeichnungen z&#228;hlen eine goldene Schallplatte, der franz&#246;sische Grammy \u2018Victoire\u2019 und der renommierte britische Mercury Prize.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Klangvolles Umherschweifen mit Pak Yan Lau\u00a0 \u2013 musikprotokoll 2021. \u201eWander(E)ars\u201c von Pak Yan Lau.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufgewachsen als Kind chinesischer Einwanderer in Br&#252;ssel ist Pak Yan Lau eine Nomadin zwischen den Kulturen. Ihre Inspiration sch&#246;pft sie aus den rituellen Musiken Asiens ebenso wie aus den Klangforschungen westlicher Avantgardist\/innen. W&#228;hrend ihrer Performances versucht die K&#252;nstlerin, sich mit ihren Mitmusiker\/innen und dem Publikum, mit dem gro&#223;en Ganzen zu verbinden. \u201eWenn das gelingt\u201c, schildert Lau, \u201edann f&#252;hlt sich alles leicht und richtig an. Jeder H&#246;rer, jede H&#246;rerin bringt eine eigene Geschichte mit, aber auf einer universellen Ebene sind wir alle miteinander verbunden.\u201c Musik nimmt die Gedanken mit auf Reisen \u2013 in unterschiedliche Stimmungen, Kulturen und Zeiten. Dabei vermag sie bis in die tiefsten Schichten des Unterbewusstseins vorzudringen, um dort alte Erinnerungen zu wecken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit ihrem neuen St&#252;ck \u201eWander(E)ars\u201c, das im Auftrag des musikprotokoll entstanden ist, spannte Pak Yan Lau mit Hilfe der Ambisonics-Anlage im Grazer Dom im Berg eine wundersam t&#246;nende Klanglandschaft auf, in der das Publikum eingeladen war, ziellos umherzuschweifen, \u2013 genau das w&#252;rden wir in unserer leistungsorientierten Gesellschaft n&#228;mlich viel zu selten tun. Neben ausgesuchter Field Recordings brachte die Musikerin weiters eine F&#252;lle an Instrumenten und Klangobjekten nach Graz mit, darunter auch ihr Toy Piano, mehrere Gongst&#228;be und eine Wokalimba. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: All that Jazz \u2013 Zum 90. Geburtstag des Jazzpianisten Wynton Kelly<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: \u201eKelly at midnite\u201c \u2013 Pianist, Bandleader und Komponist Wynton Kelly (1931 -1971)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f&#252;r Hintergrundgeschichten, ausf&#252;hrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Sendung erz&#228;hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber&#252;hmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit&#228;t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc88734515\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc88734515\"><\/a>fr \u2013 03.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: H&#246;&#246;mii \u2013 The Voice of the Wind<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Alfredo Ardia. Kehlkopfgesang: Baatar Suren Chadraabal, Tserendavaa Dashdirj, Sengedorj Nanjid. Stimme: Tserendavaa Dashdirj, Sengedorj Nanjid. &#220;bersetzung: Khaliun Gankhuyang. Begleitung und &#220;bersetzung vor Ort: Huandag Bija, Marima Kuoreli. Ton und Technik: SeaM (Studio f&#252;r elektroakustische Musik). Produktion: Autorenproduktion 2020. L&#228;nge: 49\u201933. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Klangk&#252;nstler und Musiker Alfredo Ardia begibt sich auf die Spuren der mongolischen Gesangstradition \u201eH&#246;&#246;mii\u201c, die stark von Naturger&#228;uschen gepr&#228;gt ist. Klangkomposition &#252;ber eine besondere Form der akustischen Mimikry.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die mongolische Gesangstradition \u201eH&#246;&#246;mii\u201c basiert auf dem genauen Hinh&#246;ren. Die Entstehungsgeschichte erz&#228;hlt von Nomaden, die in der Steppe ihrer Umgebung lauschten und Naturger&#228;usche imitierten. Tierstimmen, Wind und Fluss. Der traditionelle Kehlkopfgesang offenbart bis heute die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Natur.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf den Spuren der Gesangskunst ist der Klangk&#252;nstler und Musiker Alfredo Ardia von Ulan Bator bis in die abgelegenen Regionen im Westen des Landes gereist. Er sprach mit S&#228;ngern und Lehrern &#252;ber \u201eH&#246;&#246;mii\u201c und dar&#252;ber, wie sich gesellschaftliche Ver&#228;nderungen auf den Gesang, das Land und traditionelle Lebensweisen, etwa das Nomadentum, auswirken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alfredo Ardia, geboren 1989 im S&#252;den Italiens, lebt heute als K&#252;nstler und Musiker in K&#246;ln. Seine Arbeiten sind meist von seiner Umwelt und von Naturger&#228;uschen inspiriert. Alfredo Ardia komponiert mit Feldaufnahmen, synthetischen Sounds, elektronischen Systemen und selbstgebauten Instrumenten. Seine k&#252;nstlerische Arbeit umfasst Installationen, Skulpturen, Live-Performances, Sound-scapes sowie audiovisuelle und elektroakustische Kompositionen.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Karel Ric\u00e1nek<\/strong>: Symphonie Nr. 1 (Sinfonieorchester des Tschechischen Rundfunks Prag: Vladim\u00edr V\u00e1lek); <strong>Fredrik Schwenk<\/strong>: Streichquartett Nr. 1 (Leonardo Quartett); <strong>Gordon Sherwood<\/strong>: Klavierkonzert, op. 107 (Masha Dimietrieva, Klavier; Bayerisches Landesjugendorchester: Werner Andreas Albert); <strong>Ulrich Stranz<\/strong>: Symphonie Nr. 1 (Rasch\u00e8r Saxophone Quartet; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: R&#228;to Tschupp)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lebenszeit: Ersch&#246;pft, erm&#252;det, ausgelaugt \u2013 Corona und kein Ende?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniela Wiesler. H&#246;rertel.: 00800 4464 4464 \u2013 lebenszeit@deutschlandfunk.de<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: Zwischen Patientenwohl und &#214;konomie \u2013 Krankenh&#228;user unter Druck<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Markus Metz und Georg See&#223;len. Vor 1985 war es untersagt, mit Kliniken Gewinne zu erzielen. Seither wurden die Gesetze gelockert und das Gesundheitswesen auf Marktvernunft getrimmt. Ab 2005 gilt an den deutschen Krankenh&#228;usern ein neues Abrechnungssystem, statt Festbetr&#228;gen pro Krankenhaustag werden Diagnosen pauschal verg&#252;tet (Fallpauschalen) \u2013 nach der Faustregel: je h&#246;her der Aufwand, desto mehr Geld flie&#223;t. Das hei&#223;t, der Druck auf die Kliniken steigt. Dass Krankenhaus-&#196;rzte ihre Patienten heilen und gleichzeitig mit ihnen Gewinne erzielen sollen, erleben viele als unl&#246;sbaren Konflikt \u2013 auf Kosten gleicherma&#223;en des schlechtbezahlten Pflegepersonals wie der Patienten.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eMusik ohne Grenzen\u201c \u2013 Barrierefreies Musizieren<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik geh&#246;rt zur elementaren Kultur der Menschheit. Die UN-Behindertenrechtskonvention, die 2009 verabschiedet wurde, fordert, \u201eMenschen mit Behinderungen die M&#246;glichkeit zu geben, ihr kreatives, k&#252;nstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen, nicht nur f&#252;r sich selbst, sondern auch zur Bereicherung der Gesellschaft\u201c. Das hei&#223;t unter anderem auch, dass alle Menschen einen barrierefreien Zugang zur Musikaus&#252;bung in allen Formen bekommen sollen \u2013 vom Musikunterricht &#252;ber das Spiel in Laienensembles bis hin zur professionellen Musikerkarriere. Doch wie sieht es in der Realit&#228;t aus? BR-KLASSIK hinterfragt die aktuelle Situation und zeigt Beispiele, wie Inklusion im Bereich der Musik funktionieren kann. Eine Sendung von Susann Krieger<\/p>\n<p>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Mikrokosmos \u2013 Die Kulturreportage: Deutsche Kunstf&#246;rderung im Ausland \u2013 Hinter den T&#252;ren der Villa<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Aureliana Sorrento. Produktion: Deutschlandfunk 2021. Die Villa Massimo in Rom ist ein Ort, dessen Name besonders in den Ohren deutscher Kunstschaffender verhei&#223;ungsvoll klingt. Denn seit &#252;ber 100 Jahren werden deutsche K&#252;nstlerinnen, Architekten, Schriftstellerinnen und Komponisten hierher eingeladen, um in idyllischer Atmosph&#228;re ihrer kreativen Arbeit nachzugehen. Die Villa, urspr&#252;nglich von einem j&#252;dischen Unternehmer gestiftet, geh&#246;rt der Bundesregierung und bietet den \u201eRom-Preistr&#228;gern\u201c ein Jahr lang Platz zum Arbeiten und Wohnen. Aber was genau passiert hinter den prunkvollen Mauern? Lange wurde die Institution von ihrer italienischen Nachbarschaft als eine undurchdringliche deutsche Enklave wahrgenommen \u2013 seit einigen Jahren bem&#252;hen sich die Verantwortlichen aber um &#214;ffnung und Kooperation mit der r&#246;mischen Stadtgesellschaft. Das freut auch den bildenden K&#252;nstler und Rom-Preistr&#228;ger Carsten Saeger, der unsere Reporterin zu den unz&#228;hligen Brunnen Roms f&#252;hrt und Einblicke in seinen k&#252;nstlerischen Alltag in der Villa gew&#228;hrt.<\/p>\n<p>19:15 bis 20:00 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Diskurs: Green Deal in der Kunst \u2013 Kann Kultur klimaneutral sein?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation:Dietrich Brants. (SWR2 Forum vom 04.10.21)<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Rudolfinum Prag \u2013 Aufzeichnung vom 09.10.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Bohuslav Martin\u016f<\/strong>: Konzert f&#252;r Violine, Klavier und Orchester H 342 | <strong>Wolfgang Rihm<\/strong>: \u201eErnster Gesang\u201c f&#252;r Orchester | <strong>Johannes Brahms<\/strong>: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Josef \u0160pa&#196;?ek, Violine; Miroslav Sekera, Klavier; Prager Radio-Symphonieorchester; Leitung: Petr Popelka<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>On Stage: Zu Hause aufgenommen \u2013 Susan Tedeschi und Derek Trucks<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Tim Schauen. Es gab (und gibt weiterhin) w&#228;hrend der Corona-Pandemie einiges an live ins Internet gestreamter Kultur zu sehen: \u201eFireside Sessions\u201d nannten Susan Tedeschi und Derek Trucks ihre Streaming-Reihe, die sie \u2013 stilecht vor dem Kamin ihres Studios im Gartenhaus ihrer Residenz im US-Bundesstaat Florida \u2013 veranstalteten: in kleiner, mittelgro&#223;er und voller Bandbesetzung. Besonders charmant und selten zu h&#246;ren ist die Duo-Version des Ehepaars, das der Band den Namen gibt: mit elektrischer (Slide-)Gitarre, akustischer Gitarre und dem typischen wehm&#252;tigen Gesang von Susan Tedeschi. Derart auf den Nukleus dieser Grammy-pr&#228;mierten Band heruntergebrochen gibt es deren Songs selten zu h&#246;ren. Intim, durchl&#228;ssig im Sound und dennoch voller Gef&#252;hl und Spielkunst.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lied- und Folkgeschichte(n): Furchtlos in dunklen Zeiten \u2013 Die t&#252;rkische Band BaBa ZuLa<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anke Behlert. Seit 20 Jahren geh&#246;rt BaBa ZuLa zu den wichtigsten Bands der T&#252;rkei. Das Ensemble um den Psychedelic-Vision&#228;r Murat Ertel nennt seinen Sound Oriental Dub \u2013 eine Mischung aus traditionellem anatolischen Folk, Psychedelic Rock, Reggae und eben Dub. Im Zentrum steht eine elektrische Saz, deren Klang mit allerlei Elektrospielereien verfremdet wird. Damit hat BaBa ZuLa in den 90er-Jahren zu seinem eigenen Stil gefunden. Durch den Film \u201eCrossing The Bridge \u2013 The Sound of Istanbul\u201d aus dem Jahr 2005 sind die Musiker auch international bekannt geworden. Auf ihrem neuen Album \u201eDerin Derin\u201d zeigt sich die Band von ihrer bislang experimentellsten und ausschweifendsten Seite.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Die Welt des Player Pianos nach Conlon Nancarrow \u2013 Zu Besuch bei dem Komponisten Wolfgang Heisig<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Georg Beck. (Wdh. v. 27.11.2016). Conlon Nancarrow, geboren 1912, gestorben 1997, wird von vielen Komponisten zeitgen&#246;ssischer Musik verehrt. Er arbeitete f&#252;r ein Instrument, das schon zu seinen Lebzeiten hoffnungslos antiquiert war: das Selbstspielklavier. Das Ergebnis ist gleichwohl ph&#228;nomenal. Die 50 \u201eStudies for Player Piano\u201d von Nancarrow entf&#252;hren in ein klangliches Zauberreich. Und doch lassen sich die Nancarrow-Nachfolger bis heute an einer Hand abz&#228;hlen. Mitten im digitalen Zeitalter eine Wiedergabe-Apparatur zu favorisieren, die Jahrzehnte vor der Schallplatte erfunden wurde, braucht eine starke Pers&#246;nlichkeit. Wolfgang Heisig hat sie. Sein Schl&#252;sselerlebnis war eine Deutschlandfunk-Sendung. Nur, dass ein gest&#246;rter Mittelwellen-Empfang das Wichtigste verrauscht: den Namen des Komponisten, um den es ging. Niemand kann dem Dresdner Musikstudenten Wolfgang Heisig weiterhelfen. Erst mit der Wende erf&#228;hrt er, wer und was ihn seinerzeit so fasziniert hatte. Dann geht alles schnell: Kontakt zu Nancarrow selbst, der ihm anerkennend zur&#252;ckschreibt. Bis heute ist Wolfgang Heisig als Komponist und Phonola-Spieler unterwegs. Unser Autor Georg Beck hat ihn und seine Phonola in D&#246;beln besucht.<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Andreas Reize, Neuer Thomaskantor<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Amt des Leipziger Thomaskantors geh&#246;rt zu den prestigetr&#228;chtigsten Positionen im deutschen Musikbetrieb. Jeder Inhaber darf sich \u201eNachfolger von Johann Sebastian Bach\u201c nennen. Das Aufsehen war gro&#223;, als Ende 2020 Andreas Reize in das Amt gew&#228;hlt wurde. Denn Reize ist der erste Schweizer, der erste Katholik auf diesem Posten, und er hatte bislang mit dem Leipziger Musikleben herzlich wenig zu tun.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Mensch-Maschinen-Kompositionen von Veronika Mayr \u2013 musikprotokoll 2021. Veronika Mayer in der esc. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Wiener Klangk&#252;nstlerin und Musikerin Veronika Mayer spielte beim diesj&#228;hrigen ORF Festival musikprotokoll im steirischen herbst im Grazer Medienkunst-Labor esc elektronische Duo-St&#252;cke: Ihr Partner war eine von ihr programmierte Software k&#252;nstlerischer Intelligenz. Diese Auftragsarbeiten thematisierten das H&#246;ren und besonders Prinzipien des \u201eMachine Learning\u201c als Prozesse k&#252;nstlerischer Interaktionen. Davon ausgehend pr&#228;sentiert der Zeit-Ton weitere Arbeiten von Veronika Mayer.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Veronika Mayer ist in Experimentalelektronik, Klangkunst und Instrumentalmusik t&#228;tig. Sie studierte Klavier und Komposition an der Universit&#228;t f&#252;r Musik und darstellende Kunst Wien und war am Wiener ELAK. Seit einigen Jahren unterrichtet sie Klangkunst und Computermusik an der Grazer Universit&#228;t f&#252;r Musik und darstellende Kunst. Sie schrieb f&#252;r das Ensemble Platypus und das Ensemble Reconsil und erhielt Kompositionsauftr&#228;ge u.a. von wienmodern und heuer vom musikprotokoll.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die in der esc pr&#228;sentierten Arbeiten \u201eHumanoid Sounds of Human Signs\u201c und \u201eExchange Rates\u201c fanden im Rahmen des dortigen Schwerpunkts \u201enothing more human than humanoid\u201c statt, in dem es um emotionale und allt&#228;gliche Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen in Form von Robotern, Chatbots oder k&#252;nstlicher Intelligenz (KI) geht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hier dockten Mayers Arbeiten an. Sie sind Teil eines gr&#246;&#223;eren Zyklus, f&#252;r den sie eine eigene Software-Anwendung bzw. -Oberfl&#228;che gebaut hat, die wie ein Spielpartner agiert. So spielten sie und eine KI Duo-St&#252;cke, bei denen \u2013 wie in der Improvisation \u2013 Zuordnungen, wer was oder wen spielt, immer weiter ineinander verschwammen. Im Zeit-Ton ist die ORF-Aufnahme des Konzerts von Veronika Mayer in der esc zu h&#246;ren und es gibt Ausschnitte aus fr&#252;heren Werken, die das breitgef&#228;cherte Schaffen der K&#252;nstlerin vermitteln. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc88734516\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc88734516\"><\/a>sa \u2013 04.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 09:10 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 50 Jahren: In Montreux bricht w&#228;hrend des Jazz Festivals ein Brand aus<\/p>\n<p>09:05 bis 10:00 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>FeatureZeit: \u201eGlaube. L&#252;ge. Hoffnung\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Warum der Verschw&#246;rungskult QAnon nicht tot zu kriegen ist<\/p>\n<p>14:00 bis 15:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature: Die Tschernobyl-Z&#252;ge von K&#252;strin-Kietz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Robert Dobe. Regie: Felicitas Ott. Produktion: SWR 2021. Nach dem GAU im April 1986 kam radioaktive Strahlung nicht nur als Wolke nach Deutschland, sondern auch auf R&#228;dern: auf Lastwagen, PKW und Z&#252;gen. Unter gro&#223;er Geheimhaltung wurden die Fahrzeuge beim Grenz&#252;bertritt in die damalige DDR gewaschen. Zum Beispiel unweit von K&#252;strin Kietz an der Grenze zu Polen. Heute ist nichts mehr davon zu sehen. Doch die Ger&#252;chte bleiben: Viele Einsatzkr&#228;fte der Waschaktion h&#228;tten nichts von der Gefahr gewusst und seien sp&#228;ter an Krebs gestorben. Wie viel Wahrheit ist noch &#252;brig, 35 Jahre und einen Systemwechsel sp&#228;ter?<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eMusik ohne Grenzen\u201c \u2013 Barrierefreies Musizieren<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik geh&#246;rt zur elementaren Kultur der Menschheit. Die UN-Behindertenrechtskonvention, die 2009 verabschiedet wurde, fordert, \u201eMenschen mit Behinderungen die M&#246;glichkeit zu geben, ihr kreatives, k&#252;nstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen, nicht nur f&#252;r sich selbst, sondern auch zur Bereicherung der Gesellschaft\u201c. Das hei&#223;t unter anderem auch, dass alle Menschen einen barrierefreien Zugang zur Musikaus&#252;bung in allen Formen bekommen sollen \u2013 vom Musikunterricht &#252;ber das Spiel in Laienensembles bis hin zur professionellen Musikerkarriere. Doch wie sieht es in der Realit&#228;t aus? BR-KLASSIK hinterfragt die aktuelle Situation und zeigt Beispiele, wie Inklusion im Bereich der Musik funktionieren kann. Eine Sendung von Susann Krieger<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: The Divine \u2013 Die S&#228;ngerin Sarah Vaughan<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Was den Stimmumfang und das Ausdrucksspektrum anbelangt, so konnte es Sarah Vaughan mit jeder Operns&#228;ngerin aufnehmen. Mehr noch: Sie brachte &#252;berdies die Erfahrung der schwarzen Kirche ein und schulte ihren Gesang in der Zusammenarbeit mit Instrumentalisten des Bebop wie Dizzy Gillespie oder Charlie Parker. Man bewunderte ihre Flexibilit&#228;t im Dialog mit Jazzmusikern wie Clifford Brown und verehrte sie als Pop-Ikone. \u201eThe Divine\u201c, die G&#246;ttliche, wie sie von ihren Fans genannt wurde, vermochte mit ihrer and&#228;chtigen Stimme zu verzaubern, aber auch mit frechen Vokalattacken zu faszinieren.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Revisited Forum neuer Musik 2014 \u2013 Aufbr&#252;che, Ahnungen \u2013 das Jahr 1914<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Werke von Ethel Smyth, C\u00e9cile Chaminade, Luigi Russolo, Giacomo Balla, Henry Cowell, Alexej Stanchinsky, Arthur Louri\u00e9. ensemble 20\/21. Leitung: David Smeyers. Aufnahme vom 3.4.2014 im Museum Ludwig, K&#246;ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Frank K&#228;mpfer. Was verbindet den Amerikaner Henry Cowell, den Russen Arthur Louri\u00e9, die Franz&#246;sinnen Lili Boulanger und C\u00e9cile Chaminade sowie die Italiener Luigi Russolo und Giacomo Balla? Was bewegt sie, welchen Zeitgeist spiegelt ihr k&#252;nstlerisches Tun? Im Er&#246;ffnungskonzert eines dem Jahrhundertged&#228;chtnis des Ersten Weltkrieges gewidmeten Forums neuer Musik waren sie alle mit einer Komposition aus dem Kriegsjahr 1914 vertreten. Nostalgisches und radikal Neues stie&#223;en dabei aneinander; Fragen nach heutigem Empfinden brachen auf. F&#252;r das Programm und den Auftritt im Kinosaal des Museum Ludwig hatte David Smeyers gesorgt. Sein ensemble 20\/21 der K&#246;lner Musikhochschule interpretierte die musikalischen Miniaturen in Instrumentierungen aus der Hand von Studierenden, die sich ein Semester lang sowohl mit &#228;sthetischen wie gesellschaftspolitischen Fragen auseinander gesetzt hatten.<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Stefan Fricke &amp; Alper Maral Am Grabe \u2013 Staffel 7<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. Grabesstille gibt es genauso wenig, wie es nirgends je still ist. Irgendetwas t&#246;nt immer. Auch an den Gr&#228;bern von Komponistinnen und Komponisten, wo auch immer sie beigesetzt sind, herrscht keine wirkliche Lautlosigkeit.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Blaues Rauschen 2021 #2 \u2013 Performances beim Festival Blaues Rauschen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Miki Yui f&#252;hrt uns in ihr solarbetriebenes Kunstlabor und bringt Natur und Technik in Dialog. Die Bratschistin Julia Eckhardt lenkt uns in ihren hybriden Stimmassemblagen zur&#252;ck zu den affektiven Qualit&#228;ten von Sprache und Klang und l&#228;sst sich von diesen zu instrumentellen Improvisationen animieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die japanische K&#252;nstlerin und Komponistin Miki Yui verwebt Samples, Ger&#228;usche, Field Recordings und elektronische Sounds aus Solar Synthesizern zu einer fragilen, minimalistischen, organischen Klanglandschaft mit abstrakter und narrativer Kraft. Ihre Musik spielt mit der subtilen Wahrnehmung der Zuh&#246;rer*innen, sie l&#228;sst R&#228;ume und Bilder im Kopf entstehen . F&#252;r ihren Auftritt in Dortmund hat Miki Yui ein neues immersives Set mit digitalem Sampler, Synthesizern und Solar-Oszillatoren vorbereitet \u2013 ein ausufernder Fluss subtiler und dynamischer, zutiefst hypnotischer Musik aus elektronischen Kl&#228;ngen, Feldaufnahmen und \u2013 nicht zuletzt \u2013 aus Rauschen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In \u201eMother Viola (study#1)\u201c stellt Julia Eckhardt vom Q-O2 Workspace in Br&#252;ssel aufgenommene Sprachfragmente ihrer Komposition f&#252;r Bratsche gegen&#252;ber. Verschiedene Frauenstimmen, unterschiedliche Sprachen. Nicht, was sie sagen und wie sie es sagen, z&#228;hlt: sondern die nicht-intelligiblen, affektiven Qualit&#228;ten: Klang, Ton, Melodie. Sie bilden eine Collage, in der improvisierte Miniaturen und Fieldrecordings vervielf&#228;ltigt, dekontextualisiert und zeitversetzt miteinander verwoben werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">rauschen. Von Miki Yui. Aufnahme vom 30. September aus dem Mex-Keller, Dortmund \u2013 mother viola (study#1). Von Julia Eckhardt. Aufnahme vom 29. September aus dem Atelier Automatique, Bochum<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc88734517\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc88734517\"><\/a>so \u2013 05.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Interpretationen: Keine Note zuviel, keine Note zuwenig \u2013 Federico Mompou und seine Klaviermusik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast: Jens Rosteck, Musikpublizist. Moderation: Michael Struck-Schloen<\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Feature | Spielr&#228;ume der Begegnung: Was es hei&#223;t, mit- und f&#252;reinander da zu sein | Astrid Nettling<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was eine Ausnahmesituation bei Menschen freisetzen kann, haben wir durch die Pandemie erfahren, die uns aus dem allt&#228;glichen und selbstverst&#228;ndlichen Miteinander herauskatapultiert hat. Nicht um diese Ausnahmesituation soll es gehen, aber dennoch um Erfahrungen, die Menschen machen, wenn sie sich entschieden haben, f&#252;r andere Menschen da zu sein, und bereit sind, sich auf ein vielleicht noch unerprobtes Mit- und F&#252;reinander einzulassen. Auf eine Begegnung mit Menschen, in der es nicht um Nutzen, Leistung oder Erfolg geht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was aber bewegt Menschen zu einem solchen Schritt? Welche Spielr&#228;ume im Umgang mit- und f&#252;reinander k&#246;nnen sich dadurch &#246;ffnen? Welche ungeahnten M&#246;glichkeiten und Freuden k&#246;nnen daraus erwachsen? Und wo liegen zugleich die eigenen Grenzen f&#252;r ein solches Engagement? Fragen, denen das Feature nachgehen m&#246;chte.<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>JazzNow: \u201eLike a Jazz Machine\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Highlights aus den Konzerten des Luxemburger Festivals vom 13. \u2013 16. Mai: Lab Trio \/ XY Quartet<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Beat Furrer empfiehlt \u2013 Beat Furrer pr&#228;sentiert Aufnahmen, die ihn gepr&#228;gt und beeindruckt haben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beim Festival <strong>Wien Modern<\/strong> hat das <strong>Quatuor Diotima<\/strong> die vier Streichquartette von <strong>Beat Furrer<\/strong> aufgef&#252;hrt. In \u201eZeit-Ton\u201c sind ab Montag, 6. Dezember 2021 die Mitschnitte dieses zyklischen Vorhabens zu h&#246;ren. Am Vorabend pr&#228;sentiert Furrer in diesem \u201eZeit-Ton extended\u201c Musik, die ihn gepr&#228;gt und beeindruckt hat. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: The Electric Guitar in His Life<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die elektrische Gitarre scheint es Hugues Dufourt angetan zu haben. Ihre wandlungsf&#228;higen, manchmal verfremdeten, kaum zu ortenden T&#246;ne: Sie verbinden vier sehr unterschiedliche St&#252;cke, die der israelische Gitarrist Yaron Deutsch in verschiedenen Konstellationen f&#252;r uns eingespielt hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">L\u2019\u00eele sonnante: Der Titel stammt aus Rabelais\u2019 ber&#252;hmter Passage &#252;ber die gefrorenen Worte. Dort erklingen die Worte ganz von selbst in der &#252;bersteigerten Objektivit&#228;t einer erstarrten Welt, im Delirium einer akustischen Halluzination. \u201eDie Glocken, die Rabelais so lieb waren, durchqueren auf ihren Fl&#252;gen ein von der E-Gitarre herauf beschworenes Schlaraffenland, eine tr&#252;gerische Landschaft, die dem Ende seltsam nahe scheint\u201c. Hommage \u00e0 Charles N\u00e8gre entstand als Musik zu einem Film &#252;ber den gleichnamigen franz&#246;sischen Fotografen aus dem 19. Jahrhundert. Dufourt setzt ganz auf transparente Klangfarben, um ein \u201egleicherma&#223;en homogenes und st&#228;ndig erneuertes Klima zu schaffen\u201c. Bipolare Klangfarben, \u201edie mit der Farbe Sepia zusammenfallen, nicht zu hell sind, sich in einer Art Hell-Dunkel bewegen.\u201c Cit\u00e9 des Saules ist eine Metapher des Abschieds. \u201eAlles, was z&#228;hlt, ist der Verr&#228;umlichungsprozess\u201c. Es geht um Zwischenr&#228;ume, aktive Leerstellen, Farbsegmente, Leuchtereignisse, Wechselspiel von Transparenzen, dunkles Grollen. L\u2019Atelier rouge d\u2019apr\u00e8s Matisse, das j&#252;ngste Opus des Programms, ist das klingende Echo eines Stillebens von Henri Matisse. Gem&#228;lde und Gegenst&#228;nde scheinen in dem Bild wie in einem roten Meer zu schwimmen. Eine \u201egro&#223;e, gleichm&#228;&#223;ig leuchtende Farbfl&#228;che, der jeder Eindruck von Tiefe, jedes Verh&#228;ltnis von Positionen entzogen wurde und an der jede konstruierende Technik scheitert\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Ausschnitten aus folgenden Werken: <strong>Hugues Dufourt<\/strong>: L\u2019Atelier rouge d\u2019apr\u00e8s Matisse for Electric Guitar, Piano, Baritone Saxophone and Percussions; Ensemble Nikel | <strong>Hugues Dufourt<\/strong>: L\u2019Ile sonnante for Percussion and Electric Guitar; Yaron Deutsch, E-Gitarre; Brian Archinal, Schlagzeug | <strong>Hugues Dufourt<\/strong>: La Cit\u00e9 des Saules for Electric Guitar and Electronics; Yaron Deutsch, E-Gitarre | <strong>Hugues Dufourt<\/strong>: Hommage \u00e0 Charles N\u00e8gre f&#252;r Sextett; Yaron Deutsch, E-Gitarre; Brian Archinal, Schlagzeug; Susanne Peters, Fl&#246;te; James Aylward, Fagott; Peter Veale, Oboe; Carl Rosman, Klarinette; Leitung: Mariano Chiacchiarini<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Nachtmix<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Popcast \u2013 Neue Musik aus Deutschland<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2029.11.21%E2%80%9305.12.2021 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2021%2F11%2F28%2Fdie-radiowoche-vom-29-11-2105-12-2021%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Wir haben diese wieder etwas aufgetrennt. Die Jazz-&#220;bersicht liegt bei JazzZeitung.de. Die &#220;bersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. Aber ein paar vielleicht sehr interessante Sendungen dabei. Unter anderem zur Digitalisierung an Musikhochschulen, zu Musik und Klimakrise \u2026 Die Jazz-Radiowoche gibt&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20Radiowoche%20vom%2029.11.21%E2%80%9305.12.2021 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2021%2F11%2F28%2Fdie-radiowoche-vom-29-11-2105-12-2021%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Die%20Radiowoche%20vom%2029.11.21%E2%80%9305.12.2021 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2021%2F11%2F28%2Fdie-radiowoche-vom-29-11-2105-12-2021%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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