{"id":21843,"date":"2020-05-09T18:00:44","date_gmt":"2020-05-09T16:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=21843"},"modified":"2020-05-05T19:59:09","modified_gmt":"2020-05-05T17:59:09","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-11-05-bis-17-05-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2020\/05\/09\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-11-05-bis-17-05-2020\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 11.05. bis 17.05.2020"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 20. Themen unter anderem: Tabea Zimmermann | Vom Fluxus-Kampf gegen die B&#252;rgermusik | 35 Jahre Klangforum Wien | Jean Dubuffet | Pierre-Laurent Aimard | Friedrich Gulda | Mesias Maiguashca | Posaunist Michael Buchanan | Eine Schlager-Operetta | Musiker allein im Hotel | Das Label Shelter Press | Yu Luwabara | Komponist und Musikforscher Jakob Sch&#246;nberg | Kurt Weill und die j&#252;dische Musik | Aufstieg zur Unsterblichkeit.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>nmz-Podcastpartnerin Irene Kurka ::: neue musik leben<\/h2>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><a href=\"https:\/\/neuemusikleben.podigee.io\/91-neue-episode\">88 \u2013 Mein Alltag als Musikerin w&#228;hrend der Corona-Krise \u2013 Woche 8<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Sopranistin Irene Kurka spricht &#252;ber Aktionismus, Meditation, &#220;ben und die Bedeutung der Augen. Sie berichtet auch dar&#252;ber, wie flexibel sie bei ihrem Event \u201ePlay on Demand \u2013 Neue Musik und Neue Medien\u201c sein darf, welches f&#252;r den 7.11.2020 in D&#252;sseldorf geplant ist. Ferner reflektiert sie &#252;ber die 7 Phasen einer Ver&#228;nderung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alle weiteren Folgen des Podcasts finden Sie unter: <a href=\"https:\/\/www.irenekurka.de\/podcast.html\">https:\/\/www.irenekurka.de\/podcast.html<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>11.05.<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:04 bis 22:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Die Bratscherin Tabea Zimmermann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Andreas G&#246;bel. Sie ist eine der vielseitigsten Musikerinnen der Gegenwart. Auf ihrem Instrument setzt Tabea Zimmermann seit Jahrzehnten Ma&#223;st&#228;be. Daneben ist sie eine musikalische Botschafterin der zeitgen&#246;ssischen Musik. Komponisten von Weltgeltung wie Gy&#246;rgy Ligeti oder Gy&#246;rgy Kurt\u00e1g haben f&#252;r sie neue Werke geschrieben, bis heute geh&#246;ren Urauff&#252;hrungen zu ihrem k&#252;nstlerischen Selbstverst&#228;ndnis. Der Stadt Berlin ist sie seit &#252;ber 18 Jahren verbunden als Professorin f&#252;r Bratsche an der Hochschule f&#252;r Musik Hanns Eisler. Tabea Zimmermann ist Preistr&#228;gerin des diesj&#228;hrigen Ernst von Siemens Musikpreises.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Musik des Superlativs (2\/2) \u2013 Vom Fluxus-Kampf gegen die B&#252;rgermusik (1963 \u2013 1969)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Fricke. Fluxus \u2013 das ist der \u201eKampf gegen die B&#252;rgermusik\u201c. Fluxus-Musik arbeitet allerdings mit demselben Inventar wie der konventionelle Musikbetrieb. Sie verwendet Partituren, operiert oft mit traditionellem Instrumentarium und persifliert Beethoven und Mozart. Zugleich will die Fluxus-Musik den Schock als Wachmacher und aktiviert Hirn und Sinnesorgane f&#252;r das Vernachl&#228;ssigte. Konzepte, Ideen und Resultate dieser antib&#252;rgerlichen &#196;sthetik stellt Stefan Fricke in seiner Sendung vor. (Produktion 2012)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>35 Jahre Klangforum Wien (2). Ein Ausblick mit den neuen Intendanten Peter Paul Kainrath<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWir sind das Kompetenzensemble des Neuen in der Musik der letzten hundert Jahre\u201c, sagt Peter Paul Kainrath &#252;ber das demokratisch organisierte Klangforum Wien, zu dessen Intendant er vom Ensemble gew&#228;hlt worden ist. \u201eWir beginnen also bei Gustav Mahler und lassen ihn bis in unsere Tage hineinwirken\u201c. In dieser \u201eZeit-Ton\u201c-Sendung sprechen wir mit Kainrath &#252;ber seine Pl&#228;ne mit &#214;sterreichs bedeutendstem Ensemble f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Peter Paul Kainrath wurde am 29. J&#228;nner 1964 in Bozen geboren. Er erhielt in Bozen und Wien eine Ausbildung zum Konzertpianisten, studierte Theaterwissenschaften in Bologna und absolvierte ein Postgraduate Studium im Konzertfach Klavier am Tschaikovsky Konservatorium in Moskau. 2001 &#252;bernahm er die k&#252;nstlerische Leitung des Festivals Klangspuren Schwaz, das er bis 2013 leitete. Er konzentrierte sich dabei auf neue Strategien im Bereich der Musikvermittlung, Vernetzung zwischen regionalen und internationalen Szenen Neuer Musik und partnerschaftlich mit dem Ensemble Modern entwickelte Projekte. 2001 gr&#252;ndete Kainrath das Festival zeitgen&#246;ssischer Kultur Transart in S&#252;dtirol, bei dem er die unterschiedlichsten Positionen Neuer und gegenw&#228;rtiger Musik in einen sparten&#252;bergreifenden Kontext stellte und neue R&#228;ume f&#252;r Produktion und Rezeption zeitgen&#246;ssischer Kultur erschloss.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 2007 ist er k&#252;nstlerischer Leiter des Internationalen Klavierwettbewerbes Ferrucio Busoni. Dabei \u201everwandelt er diesen zu einer Plattform der Begegnung zwischen gro&#223;en Meistern und hoffnungsvollen Talenten\u201c, hei&#223;t es in den Presseunterlagen des Klangforums. \u201eZahlreiche Neuerungen, die auch Auftragswerke renommierter KomponistInnen mit sich bringen, erlauben eine vielschichtige Vernetzung mit dem internationalen Musikleben. Der Wettbewerb erlebt aktuell den gr&#246;&#223;ten Zuspruch in seiner Geschichte.\u201c Dazu kommen weitere Aufgaben und Positionen wie Deputy Director der Biennale zeitgen&#246;ssischer Kunst Manifesta oder Pr&#228;sident der Mediaart Production Coop, einer kleinen Genossenschaft f&#252;r Medienarbeit mit Sitz in Bozen. Seit Anfang 2020 leitet er das Klangforum Wien. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<hr \/>\n<h2>12.05.<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Eine Musik wie vor 50.000 Jahren \u2013 Der Maler und Klangexperimentator Jean Dubuffet<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Richard Schroetter. Dubuffet geh&#246;rte zu den vielseitigsten und radikalsten K&#252;nstlern des 20. Jahrhunderts, dessen Schaffen auch musikalische Experimente mit einschloss.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Tobias PM Schneid<\/strong>: \u201eManchester Metrics\u201c (J&#246;rg Widmann, Klarinette); <strong>Viera Jan\u00e1rcekov\u00e1<\/strong>: \u201eSpievanky, spievanky\u201c (Eva Suskov\u00e1, Sopran; Andrea Mosorjakov\u00e1, Fl&#246;te); <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: \u201eP-ILION\u201c, op. 33, Nr. 2 (Ensemble Coriolis); <strong>Jan M&#252;ller-Wieland<\/strong>: \u201eHimmelfahrt\u201c (Elisabeth Kufferath, Viola); <strong>Moritz Eggert<\/strong>: \u201eDas ewig Weibliche zieht mich an\u201c (Daniel Behle, Tenor; Moritz Eggert, Klavier); <strong>Stephan Stiens<\/strong>: \u201eAchilles Moves\u201c (Guitar Company); <strong>Rudi Spring<\/strong>: \u201eIch will singen und spielen, so lange ich da bin\u201c, op. 85 (Corinna Pregla, Sopran; Albert Osterhammer, Klarinette; Ingolf Turban, Violine; Jessica Kuhn, Violoncello; Maria Reiter, Akkordeon; Rudi Spring, Klavier); <strong>Nikolaus Brass<\/strong>: Streichtrio Nr. 2 \u2013 \u201eGlanz\u201c (TrioCoriolis)<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Olivier Messiaens Oper Saint Fran\u00e7ois d\u2019Assise<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Margarete Zander. Klangvoll f&#252;hrt uns Olivier Messiaen in die mystisch-meditative Welt von Franz von Assisi. Der Gr&#252;nder des Franziskanerordens wurde bekannt, weil er mit den Tieren sprechen konnte. Dahinter verbirgt sich eine Pers&#246;nlichkeit, die die Natur mit all ihren Wesen und Gestirnen bewundert und ehrt. Man sp&#252;rt, dass diese Haltung die wesentlichen Kr&#228;fte des Menschseins entfaltet.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Ein brennendes Verh&#228;ltnis zur Musik \u2013 Der Pianist Pierre-Laurent Aimard<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Robert Jungwirth. Als \u201ePianisten des Lichts und der Farben\u201c, bezeichnete die Ernst-von-Siemens-Musikstiftung 2017 Pierre-Laurent Aimard in ihrer Begr&#252;ndung f&#252;r die Verleihung des Siemens-Musikpreises an ihn. Durch seine tieflotenden und gedankenklaren Interpretationen erhalten selbst die kompliziertesten und komplexesten Werke der zeitgen&#246;ssischen Musik eine geradezu nat&#252;rliche Plausibilit&#228;t und Verst&#228;ndlichkeit. Die moderne Musik bildet denn auch seit jeher einen Schwerpunkt im Repertoire Pierre-Laurent Aimards. Daneben hat er sich aber auch viel mit Bach, Mozart und Beethoven besch&#228;ftigt. Seine Entdeckerfreude und leidenschaftliche Werkdurchdringung machen ihn zu einem Ausnahmemusiker unserer Gegenwart.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Ein Garten voller Kl&#228;nge \u2013 Wenn die Natur den Ton angibt (Teil 1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Hommage an die Insekten, die in unseren G&#228;rten leben, um dort das &#214;kosystem im Gleichgewicht zu halten, und an all die Lebewesen, die &#252;ber keine Stimme verf&#252;gen, an die vielen kleinen und gro&#223;en Pflanzen. Mit Musik von u.a. Ang\u00e9lica Castell\u00f3, Kimyan Law, Marcus Maeder, dem Gem&#252;seorchester, J&#246;rn Ebner und David Watson und Marcus Davidson. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph und Susanna Niedermayr<\/p>\n<hr \/>\n<h2>13.05.<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Sternberg<\/strong>: Bl&#228;serquintett (Residenz-Quintett M&#252;nchen); Sieben Aphorismen (Hans Kohlhase, Viola; Jutta Vornehm, Klavier); Trio (Gay Hardy, Oboe; Wolf-Dieter Vollmann, Violine; Leopold Schindler, Klavier); Gerhard Deutschmann: \u201eMein Herz singt im Kalenderwind\u201c, op. 183 (Nele Gram&#223;, Sopran; Gerhard Deutschmann, Klavier); <strong>Bertold Hummel<\/strong>: Symphonie Nr. 3, op. 100 \u2013 \u201eJeremia\u201c (Philharmonisches Orchester W&#252;rzburg: Jonathan Seers)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 13. Mai w&#228;re Hans Sternberg 110 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnert Studio Franken in der Sendung Concerto bavarese an das Schaffen des 1997 verstorbenen Coburger Komponisten. Hans Sternberg kam 1910 im Sauerland zur Welt. Er studierte Dirigieren bei Hermann Abendroth in K&#246;ln sowie anschlie&#223;end Komposition, Musiktheorie und Klavier bei G&#252;nter Raphael in Leipzig. Vom Thomaskantor Karl Straube erhielt er Kompositionsunterricht. 1935 ging er zur Wehrmacht und wurde als Leiter der Blaskapelle in Coburg stationiert. Wegen einer schweren Tuberkulose-Erkrankung schied er noch vor Beginn des Krieges aus und arbeitete als Dozent an verschiedenen Konservatorien. Im letzten Kriegsjahr wurde er doch wieder einberufen und geriet in amerikanische Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung kehrte Sternberg nach Coburg zur&#252;ck, wo er zun&#228;chst ein Kammerorchester und einen Kammerchor gr&#252;ndete. Zudem arbeitete er als Musiklehrer an der Volkshochschule und am Gymnasium in Neustadt bei Coburg.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hans Sternberg hat ein &#228;u&#223;erst vielseitiges Oeuvre hinterlassen, das stilistisch von \u201eneoklassizistischen\u201c Einfl&#252;ssen bis zur Zw&#246;lftonmusik reicht. \u201eIch kenne keinen Stil, in dem ich nicht schreibe, weil ich mich intensiv mit allen Stilarten besch&#228;ftigt habe\u201c, schreibt Sternberg, aber: \u201eIn der Zw&#246;lftonmusik kann ich mich am besten ausdr&#252;cken.\u201c<\/p>\n<p>20:04 bis 21:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Auf einer Wolke mit Mozart \u2013 Der Pianist Friedrich Gulda<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beethoven, Bach und Debussy brachte er mit frischem Schwung auf die Konzertpodien, vor allem aber die Musik seines Lieblingskomponisten Mozart. Und das zu einer Zeit, als klassische Musik noch mit der Ernsthaftigkeit eines Gottesdienstes zelebriert wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz spielte er genauso gern wie experimentelle Musik. Er komponierte Konzerte und moderne Wiener Lieder. Zum 90. Geburtstag unternehmen Kaisers Kl&#228;nge eine Reise durch den Klangkosmos des &#246;sterreichischen Pianisten Friedrich Gulda.<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Das Akkordeon in der neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Margarete Zander. Mehr und mehr wird das Akkordeon mit seinen faszinierenden klanglichen M&#246;glichkeiten von Komponist*innen der zeitgen&#246;ssischen Musik entdeckt. Ein &#220;berblick &#252;ber einige aktuelle Werke f&#252;r dieses Instrument.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik; Drumming<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Steve Reich<\/strong>: \u201eDrumming\u201c f&#252;r 9 Schlagzeuger, 2 Frauenstimmen und Piccolofl&#246;te. Steve Reich and Musicians (Aufnahme New York 1987)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist ein Grundstein der Minimal Music: \u201eDrumming\u201c verfeinert Steve Reichs Technik des \u201ephasings\u201c, der allm&#228;hlichen Verschiebung und &#220;berlagerung von Patterns. Inspiriert hatte den amerikanischen Komponisten ein Besuch in Ghana, wo er gestimmte Bongos, Marimbas und Glockenspiele studierte. Singstimmen und Piccolofl&#246;te f&#252;gen sich f&#228;rbend in den Klang der Schlagwerke ein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das aktuelle Konzert der LinieZwei mit \u201eDrumming\u201c in der Interpretation durch Musiker des SWR Symphonieorchesters wurde um ein Jahr verschoben. Wir senden die legend&#228;re Studioproduktion unter der Leitung des Komponisten.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Aktuelle Ver&#246;ffentlichungen experimenteller Musik \u2013 Zeit-Ton Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen aus allen Bereichen neuer und experimenteller Musik. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<hr \/>\n<h2>14.05.<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Mesias Maiguashca<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eAgualarga\u201c f&#252;r zwei Klaviere und Elektronik (Gunhilde Cramer, Klavier; Yukiko Sugawara, Klavier; Peter Klinkenberg, Elektronik) | \u201eThe Nagual\u201c f&#252;r Klangobjekte und elektronische Kl&#228;nge (Bassam Abdul-Salam; Christian Dierstein; David Stingl) | \u201eEl Nagual\u201c, Version f&#252;r vier oder acht Lautprecher | \u201e&#8230;por el Yasun\u00ed&#8230;\u201c f&#252;r Violine, Violoncello und Elektronik (Antonio Pellegrini, Violine; Gaby Schumacher, Violoncello; Teresa Carrasco, Elektronik; Mesias Maiguashca, Elektronik)<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Von fernen Inseln und verzauberten Kl&#228;ngen \u2013 Musikalische Erinnerungen an das Meer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Camogli an der ligurischen K&#252;ste liegt die \u201eCasa di riposo per la gente di mare.\u201c Seit der Gr&#252;ndung des Hauses vor hundert Jahren haben viele Generationen von Seeleuten hier ihr Alter verbracht. Wie ein riesiges Schiff aus Stein thront die gelbe Villa &#252;ber dem Meer, eine gigantische Schatztruhe, in die die Erinnerungen von vielen Generationen von Seeleuten eingegangen sind. Aus ihren Erz&#228;hlungen entsteht ein musikalisches Mosaik der Seefahrtsgeschichte, das von geheimnisvollen Inseln und verzauberten Kl&#228;ngen, von Piraten&#252;berf&#228;llen oder dem Untergang der \u201eAndrea Doria\u201c erz&#228;hlt. Das Meer ist das ewige Mysterium, wie es sich auch in vielen Musikst&#252;cken widerspiegelt. Sie bilden eine Chronik von Abenteuern und gl&#252;cklicher Heimkehr. Eine Sendung von Dorette Deutsch<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: rainy days (1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ars Nova Lux \/ Noise Watchers Unlimited \/ United Instruments of Lucilin. Kompositionen von Alexander M&#252;llenbach, Luc Ferrari, Per N&#246;rgard, Salvatore Sciarrino u.a. Aufnahmen vom 23. &amp; 25. November 2019 aus der Philharmonie Luxemburg<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel-Studio \u2013 Die Gefangene (1\/3) \u2013 Nach dem Roman \u201eLa Prisonni\u00e8re\u201c von Marcel Proust<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus dem Franz&#246;sischen von Bernd-J&#252;rgen Fischer. Teil 1: Leben mit Albertine in Paris. Mit: Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Leslie Malton u. a. Komposition: Hermann Kretzschmar. Musik: Ensemble Modern. H&#246;rspielbearbeitung: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar. Regie: Iris Dr&#246;gekamp und Hermann Kretzschmar. (Produktion: SWR\/Dlf 2019)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Ich-Erz&#228;hler Marcel, Spross wohlhabender Eltern, bewegt sich in den h&#246;chsten Kreisen von Bourgeoisie und Adel. Nun liegt er in seinem Bett und erinnert sich an die Zeit, als um 1901 in Paris die junge wie lebenslustige Geliebte Albertine in seinem Elternhaus wohnte, gleich einer Gefangenen seiner Eifersucht und jenseits aller Konventionen. Aber wer ist hier Sklave, wer Herr(in) im Spiel der Metamorphosen einer Liebe, deren existenzielle Voraussetzung die L&#252;ge ist, um ihre Intensit&#228;t zu sp&#252;ren? (Teil 2, 28. Mai; Teil 3, 4. Juni, jeweils donnerstags, 22.03 Uhr)<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Der Posaunist Michael Buchanan<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Iannis Xenakis<\/strong>: \u201eKeren\u201c; <strong>Anonymus<\/strong>: \u201eQawwali\u201c (Emily Hoile, Harfe; Delia Stevens, Darabukka); <strong>T\u014dru Takemitsu<\/strong>: \u201eFantasma \/ Cantos II\u201c (Eroica Berlin: Jakob Lehmann)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Ein Garten voller Kl&#228;nge \u2013 Wenn die Natur den Ton angibt (Teil 2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Hommage an die Insekten, die in unseren G&#228;rten leben, um dort das &#214;kosystem im Gleichgewicht zu halten, und an all die Lebewesen, die &#252;ber keine Stimme verf&#252;gen, an die vielen kleinen und gro&#223;en Pflanzen. Mit Musik von u.a. Ang\u00e9lica Castell\u00f3, Kimyan Law, Marcus Maeder, dem Gem&#252;seorchester, J&#246;rn Ebner und David Watson und Marcus Davidson. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph und Susanna Niedermayr<\/p>\n<hr \/>\n<h2>15.05.<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: ein strumpf w&#228;chst durch den tisch \u2013 Von Ulf Stolterfoht und Thomas Weber<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Text: Ulf Stolterfoht. Regie: Iris Dr&#246;gekamp und Thomas Weber. Mit: Kathrin Wehlisch (Stimme 1) und Markus Meyer (Stimme 2). Musik: Kammerflimmer Kollektief (Heike Aum&#252;ller, Christopher Brunner, Johannes Frisch, Thomas Weber). Komposition: Thomas Weber. Ton und Technik: Andreas V&#246;lzing und John Krol. Produktion: SWR 2019. L&#228;nge: 45\u201958<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Geheime Nachrichten, geschmuggelt zwischen den RAF-Gefangenen und ihren Zellen, treffen auf Ludwig Wittgenstein, Herman Melville und h&#246;chstwahrscheinlich auch auf das Rumpelstilzchen. H&#246;rspiel &#252;ber die Macht der Sprache.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf Grundlage der Kassiber, mit denen sich die isolierten RAF-Gefangenen w&#228;hrend des Hungerstreiks in Stammheim verst&#228;ndigten, versucht das St&#252;ck, etwas &#252;ber die Macht von Namen und Benennungen herauszubekommen und dar&#252;ber, wie sich Hierarchien sprachlich abbilden und verfestigen. Als &#220;berraschungsg&#228;ste treten auf: Ludwig Wittgenstein, Herman Melville und h&#246;chstwahrscheinlich auch das Rumpelstilzchen. Soweit das reichlich willk&#252;rliche Setting. Querverbindungen und Vorwegnahmen zuhauf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ulf Stolterfoht, geboren 1963 in Stuttgart, lebt seit 1994 als Schriftsteller und &#220;bersetzer in Berlin. Er ist Mitglied der Lyrikknappschaft Sch&#246;neberg, der Berliner und der Darmst&#228;dter Akademie, des PEN-Clubs und betrieb den Verlag Brueterich Press. Peter-Huchel-Preis 2008 f&#252;r den Gedichtband \u201eholzrauch &#252;ber heslach\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas Weber, geboren 1969 in Karlsruhe, ist Autodidakt, Musiker und Komponist an der Schnittstelle von Impro- und durchkomponierter Musik. 1996 gr&#252;ndete er das \u201eKammerflimmer Kollektief\u201c. Ver&#246;ffentlichung zahlreicher Musikalben, H&#246;rspiele und Filmmusiken.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Roland Schmidt<\/strong>: \u201eLa sombra de mi alma\u201c (J\u00falia Farr\u00e9s-Llongueras, Sopran; Percussionquartett Esclats); <strong>Gerald Eckert<\/strong>: \u201eOffen \u2013 fin des terres\u201c (Ensemble Aventure: James Avery)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: h&#246;r!spiel!art.mix: \u201eDie Feuerbringer\u201c von Tomer Gardi \u2013 Eine Schlager-Operetta<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Christina Meyer, Doris Schmeer, Omar Sheik Khamiis, Tomer Gardi, William Cohn und anderen. Komposition: Christian Hecker, Rainer Quade. Regie: Susanne Krings. WDR\/BR 2018<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSchlagerworkshop f&#252;r Migranten\u201c, ausgerechnet. R&#252;diger, ein alternder Schlagerstar, der seine besten Tage schon lange hinter sich hat, ist vor Gericht zu gemeinn&#252;tziger Arbeit verdonnert worden, nachdem er im Rausch gegen einen Baum gefahren ist. Er trifft auf die von weither gekommen Bandmitglieder der \u201eFeuerbringer\u201c, die ihren Traum wahrmachen und voller Begeisterung die selig-schummrige Gem&#252;tlichkeit deutscher Schlager-Leitkultur hinterfragen. \u201eMit \u2018Die Feuerbringer\u2019 ist ein k&#252;nstlerisches, psychologisch tiefgr&#252;ndiges Projekt gelungen, in dem junge Migranten dem deutschen Schlager und uns H&#246;rspielh&#246;rerInnen improvisierend, authentisch, spielerisch und mit Witz Feuer einhauchen. Das Unfertige, Gebrochene spiegelt die Realit&#228;t vieler Menschen in unserem Land wieder: Im H&#246;rspiel, eben auch in seiner eigenen Nicht-Perfektion, ist dies als eine sch&#246;pferische Qualit&#228;t mit gro&#223;er Erneuerungskraft zu sp&#252;ren.\u201c (Jurybegr&#252;ndung H&#246;rspiel des Monats Februar 2018)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tomer Gardi, geb. 1974, israelischer Schriftsteller. Weitere H&#246;rspiele u.a. \u201eBroken German\u201c (SWR 2017, bearbeitet von Noam Brusilovsky, Deutscher H&#246;rspielpreis der ARD 2017).<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: \u201eMit innigster Empfindung\u201c \u2013 Beethovens sp&#228;te Streichquartette als Projektionen auf die Zukunft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Egbert Hiller. \u201eDas allgemeing&#252;ltigste Charakteristikum der Kunst besteht in der Zeitgebundenheit ihrer Produkte.\u201c Auch wenn der Soziologe Arnold Hauser damit recht hat, gibt es Ausnahmen \u2013 Werke, die ihrer Zeit voraus sind, die das Zeitgef&#252;hl aufheben oder sich so weit &#252;ber die Formensprache ihrer Epoche erheben, dass sie als zeitlos wahrgenommen werden. Beethovens f&#252;nf sp&#228;te Streichquartette sind eine solche Ausnahme. Akzeptanz fanden sie zun&#228;chst nur als wunderliches Sp&#228;twerk des l&#228;ngst Ertaubten. In ihrer ganzen musikalischen Bedeutung wurden sie erst im 20. Jahrhundert erfasst.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Spielr&#228;ume Nachtausgabe \u2013 Der Duke Ellington der Soul-Musik: Stevie Wonder wird 70!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 13.Mai hat der afroamerikanische Komponist, S&#228;nger und Multiinstrumentalist Stevie Wonder seinen 70.Geburtstag gefeiert. Seine Bedeutung f&#252;r die Soul- und Popmusik kann gar nicht &#252;bersch&#228;tzt werden. Das einstige Wunderkind, welches mit 12 Jahren seine erste Platte f&#252;r das legend&#228;re Plattenlabel Motown Records aufnimmt, emanzipiert sich mit Anfang 20 von den eher rigiden Vorgaben seines Labelbosses Berry Gordy, der vor allem an Pophits interessiert ist. Zwischen 1972 und 1976 produziert Wonder mit den Alben \u201eTalking book\u201c, \u201eMusic of my mind\u201c, \u201eInnervisions\u201c, \u201eFullfillingness\u00b4First Finale\u201c und \u201eSongs in the Key of Life\u201c eine f&#252;r einen Solok&#252;nstler qualitativ und kreativ singul&#228;re Ver&#246;ffentlichungsfolge. Wobei solo hier wirklich stimmt, denn bei nicht wenigen Aufnahmen hat Stevie Wonder tats&#228;chlich alle Instrumente selbst gespielt. In den letzten Jahren ist es etwas ruhiger um ihn geworden, Wonder hat sich vor allem politisch engagiert. Seine musikalischen Verdienste sind ohnehin f&#252;r die Ewigkeit.Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<hr \/>\n<h2>16.05.<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Lost in Accomodation \u2013 Musiker allein im Hotel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bettina Mittelstra&#223;. Blumen oder Badesalz, Wasserkocher und W&#228;rmflasche machen die oft spartanisch eingerichteten Hotelzimmer dieser Welt gleich ein bisschen heimeliger. Im Koffer der Sopranistin Christiane Karg muss f&#252;r ein bisschen mobiles Zuhause immer Platz sein. \u201eWir machen ja keinen Urlaub im Hotel, wir sind da um, zu arbeiten\u201c, sagt sie. Wie alle professionellen Musiker verbringt sie im Jahr zu weitaus mehr N&#228;chte im Hotelbett als im eigenen \u2013 auf den Reisen von Konzert zu Konzert oder f&#252;r Engagements an internationalen Opernh&#228;usern. Manche Musiker haben so viele Auftritte in unterschiedlichen St&#228;dten, dass sie den einen geografischen Ort f&#252;r Heimkehr so gut wie ganz abschaffen. Das Nomadenleben durch die Hotelzimmer ist mal Inbegriff von Freiheit, mal hingenommene Erfordernis, mal m&#252;hevolle Unumg&#228;nglichkeit. Jeder K&#252;nstler, jede K&#252;nstlerin muss einen ganz eigenen Umgang damit finden, immer wieder neue Hotelzimmer zu beziehen.<\/p>\n<p>22:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik \u2013 Szene (64): Das Label Shelter Press<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Ben Vida<\/strong>: Damaged Particulates | <strong>Tomoko Sauvage<\/strong>: Clepsydra | <strong>Thomas Ankersmit<\/strong>: Homage to Dick Raaijmakers | <strong>F\u00e9licia Atkinson<\/strong>: Adaptation Assez Facile \/ Linguistics of Atoms | <strong>Bellows<\/strong>: Strand | <strong>Matt Carlson<\/strong>: The Game | <strong>Okkyung Lee<\/strong>: Yeo-Neun<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Neu und alt sind kein Widerspruch \u2013 Die junge japanische Komponistin Yu Luwabara<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Leonie Reineke. Es ist kein Geheimnis, dass viele Musikschaffende aus Ostasien nach Europa kommen, um die hiesige Musikwelt kennen und leben zu lernen. Oftmals ger&#228;t die Kultur ihres Herkunftslandes dabei ins Hintertreffen, wird vergessen oder gar nicht entdeckt. Ganz anders verh&#228;lt es sich bei Yu Kuwabara: Die 1984 geborene Komponistin lebt und arbeitet in Tokio. Sie befasst sich gezielt mit traditionellen japanischen Kunstformen wie dem N\u00f4-Theater, der Raguko-Praxis, buddhistischem Gesang und alten japanischen Musikinstrumenten. In Zusammenarbeit mit einer Gruppe von M&#246;nchen entwickelte Kuwabara eine spezielle Notationsform, die es erm&#246;glicht, komponierte Musik im Stil des Sh\u00f4my\u00f4 von einer Partitur zu singen. Mit einigen Kollegen ihrer Generation gr&#252;ndete sie au&#223;erdem das Kollektiv Awai-Za \u2013 eine Projektgruppe, die kulturelle Praktiken aus der Edo-Zeit erforscht und sie mit Konzepten der neuen Musik verbindet.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner: Bostjan Perovsek: Whispering bowls (Sepet vrcev)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die wichtigsten Protagonisten in dem H&#246;rst&#252;ck \u201eWhispering bowls\u201c sind: anonymisierte &#220;berwachungsaufzeichnungen der ehemaligen Geheimdienste in Jugoslawien; Mitmenschen, die freiwillig Daten ihrer Bewegungen zur Verf&#252;gung stellten, die ihre Smartphones aufgezeichnet haben; Spinnen, die nicht wissen, dass alles, was sie vor den Mikrofonen getan haben, auch dieser Radiokomposition dient.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Grosse Hauswinkelspinne (Tegenaria gigantea) klettert aus einem Waschbecken-Abfluss.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mitwirkender ist \u2013 nat&#252;rlich \u2013 auch der Komponist und in diesem Fall auch Daten-Manipulator: der slowenische Klangk&#252;nstler Bostjan Perovsek (*1956). Sein St&#252;ck \u201eFl&#252;sterschalen\u201c handelt von Netzen, von Kontrollen, von sozialen Ordnungen, von Freiheit und Begrenzungen derselben. hr 2020 \/ 35 Min. | H&#246;rpremiere<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: \u201e&#8230; den Melismen der orientalischen Juden nachlauschend\u201c \u2013 Der Komponist und Musikforscher Jakob Sch&#246;nberg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der unbekannte Sch&#246;nberg: W&#228;hrend Arnold Sch&#246;nberg weltweit f&#252;r den Aufbruch in die musikalische Moderne steht, ist sein entfernter Verwandter Jakob Sch&#246;nberg, der ebenfalls Komponist war, heute vergessen. F&#252;r Jakob Sch&#246;nberg, 1900 in F&#252;rth geboren, waren insbesondere die traditionellen j&#252;dischen Ges&#228;nge der Synagoge Impuls f&#252;r sein eigenes Schaffen. Er erforschte sie in seiner Dissertation von 1926 und strebte auf ihrer Basis nach einer genuin j&#252;dischen Kunstmusik. Er arbeitete zudem als Musikkritiker der \u201eN&#252;rnberger Zeitung\u201c und Musikberater f&#252;r den Rundfunksender \u201eDeutsche Stunde in Bayern\u201c, aus dem sp&#228;ter der Bayerische Rundfunk hervorging. 1933 wurde Sch&#246;nberg aus allen seinen beruflichen T&#228;tigkeiten entlassen und ging nach Berlin, wo er sich im \u201eJ&#252;dischen Kulturbund\u201c engagierte, der einzigen M&#246;glichkeit f&#252;r j&#252;dische K&#252;nstler, noch aufzutreten. Die Verfolgung verst&#228;rkte seine zionistische Haltung und er sah seinen Beitrag zu dieser Bewegung darin, die deutschen Juden mit der Folklore der j&#252;dischen Bev&#246;lkerung in Pal&#228;stina vertraut zu machen. Sie sollte die kulturelle Basis bilden, auf der ein zuk&#252;nftiger Staat Israel im Heiligen Land zu einer eigenen musikalischen Identit&#228;t finden sollte. Sch&#246;nberg gab 1935 einen wegweisenden Sammelband mit Volksliedern aus dem Land Israel heraus: \u201eSchirej Eretz Israel\u201c rief in der bedr&#228;ngten j&#252;dischen Welt Deutschlands ein gro&#223;es Echo hervor. Wolfgang Schicker beleuchtet zusammen mit dem Musikforscher und Pianisten Jascha Nemtsov die Besch&#228;ftigung und kreative Auseinandersetzung Jakob Sch&#246;nbergs mit den traditionellen Melodien des Judentums und die Suche nach einer \u201eneuen\u201c j&#252;dischen Kunstmusik.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>17.05.<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:04 bis 18:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge; Weg der Verhei&#223;ung \u2013 Kurt Weill und die j&#252;dische Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kurt Weill entstammte einem j&#252;dischen Elternhaus. Sein Vater war Kantor der j&#252;dischen Gemeinde in Dessau. Spuren davon finden sich in vielen Werken Weills.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Immer wieder hat er j&#252;dische Musik und Dichtung aufgegriffen. Er schrieb liturgische Musik und vertonte hebr&#228;ische Texte. Er thematisierte den Holocaust und orchestrierte die israelische Nationalhymne. Mit Franz Werfel verfasste er das gro&#223;es Bibeldrama \u201eDer Weg der Verhei&#223;ung\u201c.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Soir\u00e9e: \u201eEcht schr&#228;g &#8230;\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong> L. Krajenski \/ M. Becker<\/strong>: \u201eVon Bach bis Monk\u201c, Jazz-Kompositionen | <strong>Volker Thies<\/strong>: Embrace | <strong>Friedrich Gulda<\/strong>: Konzert fur Violoncello und Blasorchester. Oliver Mascarenhas, Violoncello; Philharmonic Allstars; Markus Becker, Klavier; Lutz Krajenski, Hammondorgel; Ltg.: Gerd M&#252;ller-Lorenz. Aufzeichnung vom 16. Februar2020 im Kleinen Sendesaal des NDR in Hannover<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Klassikwelt in concert: Musikfest Bremen 2000<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Klangvolle Namen vereinten sich beim Gastspiel des Orchestra of the 18th Century w&#228;hrend des Bremer Musikfests im Jahre 2000 in Bremerhaven: Haydn, Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy versprachen klassischen und fr&#252;hromantischen Wohlklang von Anfang bis Ende, und mit dem Geiger Thomas Zehetmair konnte ebenfalls ein gro&#223;er Name der internationalen Musikszene verpflichtet werden.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 22:55 | &#214;1<br \/>\n<strong>Radio aus den Parkl&#252;cken der Aufmerksamkeit \u2013 Haupttitel: Gedankenspr&#252;nge aus dem Musterbuch des Jetlags<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr&#228;sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr&#228;che, Reportagen und Essays vom &#228;u&#223;ersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die B&#252;gelfalte des Kunstsonntags. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Night Voyage<\/strong><\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: Aufstieg zur Unsterblichkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>John Coltrane<\/strong>: Ascension; John Coltrane und Band | <strong>Olivier Messiaen<\/strong>: Louange \u00e0 l\u2019immortalit\u00e9 de J\u00e9sus; Gil Shaham, Violine; Myung-Whun Chung, Klavier | <strong>Mauro Lanza<\/strong>: Experiments in the Revival of Organisms f&#252;r Kammerorchester | <strong>Jonathan Harvey<\/strong>: Towards a Pure Land f&#252;r Orchester; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Ilan Volkov | <strong>Luis Antunes Pena<\/strong>: Fragments of Noise and Blood; Ensemble Mosaik | <strong>Philip Glass<\/strong>: The End of Dracula, aus \u201eDracula\u201c; Kronos Quartet | <strong>Pierre Henry<\/strong>: Ascension; Pierre Henry, Elektronik | <strong>Rolf Riehm<\/strong>: Nuages immortels oder Focusing On Solos (Medea in Avignon); SWR Symphonieorchester, Leitung: Hans Zender<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unsterblichkeit \u2013 ein Menschheitstraum, nicht erst seit Jesus von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren ist. Blo&#223;: wie stellt man die Unsterblichkeit musikalisch dar? Eine Spurensuche im 20. Jahrhundert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Thema &#252;bersteigt nicht nur die Kapazit&#228;t jeder Radiosendung, sondern auch der Musik. Denn T&#246;ne erscheinen und verschwinden wie das richtige Leben. Dennoch haben Komponisten mehrfach versucht, die nirvanahafte Unsterblichkeit darzustellen: extrem langsam, extrem leise, extrem schlicht \u2013 und wundersch&#246;n. Andere versuchten zumindest den Aufstieg zur Unsterblichkeit darzustellen, den Aufstieg in jenseitige Klangsph&#228;ren. Es gibt allerdings auch Klangessays dar&#252;ber, wie sich Organismen hier auf Erden ewig am Leben erhalten lassen, und schlie&#223;lich ist die Rede von einem transsylvanischen Grafen, der doch tats&#228;chlich &#252;ber ein Mittelchen f&#252;r die Unsterblichkeit verf&#252;gte &#8230;<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Von der klanglichen Vermessung der Welt \u2013 Der Klanganthropologe Steven Feld<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Amerikaner Steven Feld ist Wegbereiter der Soundscape Studies: Von den ohrenbet&#228;ubenden Glockent&#228;nzen auf der Insel Skyros bis zum kosmopolitischen Jazz aus Ghana, von den Zikaden in Athener Stadtparks bis zu den Ges&#228;ngen der Urwaldv&#246;gel in der S&#252;dsee sammelt er seit &#252;ber 45 Jahren Kl&#228;nge, um die Welt zu verstehen. Mit dem Mikrofon sp&#252;rt er dabei dem Verh&#228;ltnis der Menschen zur Natur, aber auch dem Verschwinden von Kl&#228;ngen in einer industrialisierten und globalisierten Welt nach. Eckehard Pistrick hat den Forscher getroffen und ihn nach der Bedeutung von Klang und Stille als Gradmesser f&#252;r die Ver&#228;nderungen in unserer Welt gefragt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2011.05.%20bis%2017.05.2020 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2020%2F05%2F09%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-11-05-bis-17-05-2020%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2011.05.%20bis%2017.05.2020 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2020%2F05%2F09%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-11-05-bis-17-05-2020%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Themen unter anderem: Tabea Zimmermann | Vom Fluxus-Kampf gegen die B&#252;rgermusik | 35 Jahre Klangforum Wien | Jean Dubuffet | Pierre-Laurent Aimard | Friedrich Gulda | Mesias Maiguashca | Posaunist Michael Buchanan | Eine Schlager-Operetta | Musiker allein im Hotel | Das&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2011.05.%20bis%2017.05.2020 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2020%2F05%2F09%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-11-05-bis-17-05-2020%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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