{"id":20505,"date":"2019-10-12T18:00:55","date_gmt":"2019-10-12T16:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=20505"},"modified":"2019-10-03T16:39:49","modified_gmt":"2019-10-03T14:39:49","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-14-10-bis-20-10-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2019\/10\/12\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-14-10-bis-20-10-2019\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 14.10. bis 20.10.2019"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 42. Schwerpunkte: Das Ensemble die reihe gibt sein Abschiedskonzert, Donaueschinger Musiktage, Musik aus Belgrad, Elektroakustische Musik von Tania Rubio, Studios der Welt [50]: Logos Foundation, Gent, Pianisten in der DDR (1\/4) \u2013 Hugo Steurer und Amadeus Webersinke, Die Wurlitzers, Wolfgang R. Kubizek, Manfred Trojahn, Musik am Rand des Lebens, Sofia Gubaidulina, Neue und experimentelle Musik aus der Republik Moldau, Mathias Spahlinger, Erhard Grosskopf, Musikfabrik im WDR 71 und Isang Yun.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>nmz-Podcastpartnerin Irene Kurka ::: neue musik leben<\/h2>\n<p><strong>Folge 52 \u2013 Interview mit Barbara Haack &#252;ber das Thema Ver&#228;nderung, Verlagschefin, Mediatorin, Coach<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alle weiteren Folgen des Podcasts finden Sie unter: <a href=\"https:\/\/www.irenekurka.de\/podcast.html\">https:\/\/www.irenekurka.de\/podcast.html<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>14.10.2019<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:04 bis 22:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>MUSIK DER GEGENWART: Der Komponist Isang Yun<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Andreas G&#246;bel. In die Schlagzeilen geriet der Komponist, als er in den 60er-Jahren in Berlin vom s&#252;dkoreanischen Geheimdienst nach Seoul entf&#252;hrt und des Landesverrats angeklagt wurde. Sein Leben lang war Isang Yun ein politisch denkender K&#252;nstler, der sich darum bem&#252;ht hat, zwischen Nord- und S&#252;dkorea zu vermitteln. In seinen Werken hat Yun Einfl&#252;sse asiatischer mit europ&#228;ischer Musik verbunden. \u201eMeine Musik ist nicht meine eigene. Sie ist geformt von einer riesigen, aber unsichtbaren Kraft im Universum\u201c, so der Komponist.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Der Musiker Ardhi Engl: \u201eFlispernde Klangzwirbel\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Herbert K&#246;hler. Der Komponist und Musiker Ardhi Engl wird 1959 in M&#252;nchen geboren. Der Vater kommt aus Sumatra, die Mutter aus Bayern. Beste Voraussetzungen f&#252;r einen k&#252;nstlerischen Weg als Libero zwischen den Musiken der Welt. Engl studierte Klassische Gitarre bei Santiago Navascuez in M&#252;nchen. Eine Zukunft als Gitarrist der klassischen Musik war vorgezeichnet. Doch Ardhi Engl wollte mehr. Ihn reizte die Erforschung der Musik auf allen Ebenen. Jeder Gegenstand stellt brauchbares Klangmaterial zur Verf&#252;gung. Daf&#252;r erfindet er Musikinstrumente, intoniert system&#252;bergreifend und performativ. Die musikalischen Ergebnisse sind so kurios wie verbl&#252;ffend, so virtuos wie minimalistisch.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Moldaus experimentelle Musikszenen: Neue und experimentelle Musik aus der Republik Moldau (2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Kultur der Republik Moldau ist eng mit der von Rum&#228;nien verbunden, dazu kommt das Erbe der Sowjetunion. Wie gehen heutige Komponistinnen und Komponisten mit der Position am Rande der Europ&#228;ischen Union um? Einer der Auskunftgeber ist Ghenadie Ciobanu \u2013 er ist Komponist, Musikwissenschaftler, Gr&#252;nder des Festivals \u201eTage Neuer Musik\u201c und war von 1997 bis 2001 Kulturminister des Landes. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<hr \/>\n<h2>15.10.2019<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: \u201eheraus, anderswohin\u201c \u2013 Die Komponistin Tona Scherchen-Hsiao (*1938)<\/strong><\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponistinnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Paul Engel<\/strong>: \u201eSonogramm I\u201c (Christos Kanettis, Violine; Alfons Kontarsky, Klavier); <strong>Isabel Mundry<\/strong>: \u201efalten und fallen\u201c (Minas Koutsambasopoulos, Klavier; Georgios Panagiotidis, Noah Bendix-Balgley, Violine; Julie Risbet, Viola; Anna Khubashvili, Violoncello); <strong>Jan M&#252;ller-Wieland<\/strong>: \u201eWei&#223; trennt sich von Schwarz\u201c (Tamara Stefanovich, Klavier); Viera Jan\u00e1rcekov\u00e1: \u201eSplevanky, splevanky\u201c (Eva Suskov\u00e1, Sopran; Andrea Mosorjakov\u00e1, Fl&#246;te); <strong>Rudi Spring<\/strong>: \u201eMiniaturzyklus\u201c, op. 93 a (Matthew Sadler, Trompete; Uwe Schrodi, Posaune; Rudi Spring, Klavier); <strong>Dorothee Eberhardt<\/strong>: \u201eSchr&#228;ge V&#246;gel\u201c (Christiane Math\u00e9, Eriko Kagawa, Klavier); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Symphonie Nr. 14 (M&#252;nchener Kammerorchester: Christoph Poppen)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Musikfabrik im WDR 71<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Alex Nante<\/strong>: Las noches de las piedras, Urauff&#252;hrung | <strong>Peter E&#246;tv&#246;s<\/strong>: Secret Kiss f&#252;r Erz&#228;hlerin und Ensemble | <strong>Malika Kishino<\/strong>: Naki-Ryu f&#252;r Oboe solo, Urauff&#252;hrung | <strong>Peter E&#246;tv&#246;s<\/strong>: Sonata per sei f&#252;r 2 Klaviere, 3 Schlagzeuge und Sampler. Ryoko Aoki, Erz&#228;hlerin; Peter Veale, Oboe; Ensemble Musikfabrik, Leitung: Peter E&#246;tv&#246;s. Aufnahme aus dem K&#246;lner Funkhaus<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Ensemble Musikfabrik mit Peter E&#246;tv&#246;s pr&#228;sentiert in seiner Urauff&#252;hrungsreihe im WDR Musik aus Ost und West: von der japanischen Komponistin Malika Kishino und dem argentinischen Komponisten Alex Nante.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auch \u201eSecret Kiss\u201c von Peter E&#246;tv&#246;s schl&#228;gt Br&#252;cken zwischen westlicher und fern&#246;stlicher Kultur. Das St&#252;ck basiert auf einer Szene aus Alessandro Bariccos Roman \u201eSeide\u201c. Ein s&#252;dfranz&#246;sischer Seidenh&#228;ndler begegnet in Japan einer r&#228;tselhaften jungen Frau, in die er sich verliebt. Schweigend trinken beide Tee aus derselben Tasse. \u201eJede Geschichte hat ihre eigene Musik. Diese hat wei&#223;e Musik\u201c, hat Baricco selbst gesagt, \u201eWenn jemand sie richtig spielt, ist es so, als ob man der Stille zuh&#246;rt.\u201c Im Zentrum der Komposition von Peter E&#246;tv&#246;s steht die japanische S&#228;ngerin und Schauspielerin Ryoko Aoki, die zeitgen&#246;ssische Musik gerne mit dem traditionellen japanischen N\u014d-Theater verbindet.<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: RaumKlangSkulptur \u2013 Der Komponist Erhard Grosskopf<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Margarete Zander. Legend&#228;re Komponisten wie Ernst Pepping und Boris Blacher waren noch seine Lehrmeister oder Sparrings-Partner. Er hat die 68er Erfolge in seiner Musik aufgegriffen, elektronische Musik auf der Weltausstellung in Osaka aufgef&#252;hrt und findet heute Wege, akustische Kl&#228;nge so zu positionieren, dass wir uns in ihnen bewegen. Die Magie wird greifbar, wenn Erhard Grosskopf uns in seine Arbeit einweiht.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: \u201eIch glaube an gar nichts\u201c \u2013 Zum 75. Geburtstag des Komponisten Mathias Spahlinger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer ist Mathias Spahlinger? Der Komponist, Saxofonist und emeritierte Professor gibt nicht gern viel von sich preis. Was man wei&#223;: Seit seinem 16. Lebensjahr lebt er vegetarisch. Aus politisch-ethischen Gr&#252;nden. Tonale Akkorde verabscheut er, von dogmatischen Verboten hingegen h&#228;lt er nichts. Eigentlich wollte er Jazzmusiker werden. Heute pr&#228;gt er die zeitgen&#246;ssische Musik mit St&#252;cken, in denen Alt und Neu zusammenflie&#223;t, zwischen Webernschem Minimalismus und musique concr\u00e8te. 2012 verzichtete er auf das Honorar f&#252;r eine durch die Ernst von Siemens Musikstiftung gef&#246;rderte Komposition. Begr&#252;ndung: Er sei \u201eein heftiger kritiker bis gegner des privaten sponsorenunwesens\u201c. (Mathias Spahlinger schreibt grunds&#228;tzlich nur Kleinbuchstaben). Ein Gespr&#228;ch &#252;ber Haltung, Kapitalismus und Musik. Eine Sendung von Kristin Amme<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Zeitgen&#246;ssische Musik aus Moldau: Neue und experimentelle Musik aus der Republik Moldau (3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kompositionen zeitgen&#246;ssischer Komponierender aus der Republik Moldau. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<hr \/>\n<h2>16.10.2019<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponistinnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Klaus Treuheit<\/strong>: \u201eEine Beschreibung des Erinnerten\u201c (Klaus Treuheit Orgel Trio); <strong>Gerald Eckert<\/strong>: \u201eAn den R&#228;ndern des Ma&#223;es\u201c (Reflexion K: Gerald Eckert); <strong>Klaus Ospald<\/strong>: \u201ea sei \u2013 auf Erdh&#246;he\u201c (Klarinettenensemble: Klaus Ospald); <strong>Klaus Hinrich Stahmer<\/strong>: \u201eSilence is the only music\u201c (Xu Fengxia, Guzheng; Wu Wei, Sheng)<\/p>\n<p>20:04 bis 21:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Fideln am Fjord \u2013 Musikland Norwegen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Norwegen \u2013 das ist nicht nur nordische Literatur, wie sie in dieser Woche auf der Frankfurter Buchmesse im Mittelpunkt steht, das ist auch jede Menge Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom norwegischen Barock bis zum arktischen Bach f&#252;hrt die Klangreise durchs Musikland Norwegen. Von folkigen Fideln und jazzigen Trompeten bis zu den musikalischen Landschaftsbeschreibungen Edvard Griegs geht es mit klangfrischen Neuaufnahmen.<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>MUSIK DER GEGENWART: Die Komponistin Sofia Gubaidulina<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Andreas G&#246;bel. Von der sowjetischen Kulturpolitik wurde ihre Musik abgelehnt. Erst mit fast f&#252;nfzig Jahren wurde Sofia Gubaidulina bekannt, als der Geiger Gidon Kremer ein Violinkonzert bei ihr bestellte und ihre Musik damit international bekannt machte. Heute ist sie l&#228;ngst eine der etabliertesten Komponistinnen der Gegenwart. In dieser Saison widmet ihr das Konzerthaus Berlin einen Schwerpunkt.<\/p>\n<p>21:32 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: \u201eeventide\u201c \u2013 Abendzeit \u2013 Musikalische Ruhe mit Voces8<\/strong><\/p>\n<p>Werke von John Williams, Ola Gjeilo und Kate Rusby<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Minguet Quartett<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Gerhard St&#228;bler<\/strong>: erz&#228;hlen &#8230; Ein panoptisches Streichquartett (2018\/19) | <strong>Roberto David Rusconi<\/strong>: Algorithm \u2013 String Quartet No. 5 (2017\/18)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der aus Ravensburg stammende Komponist Gerhard St&#228;bler feierte am 20. Juli seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat das Minguet Quartett sein j&#252;ngstes, zweites Streichquartett eingespielt. Das Werk ist ein bissiger Kommentar gegen Neoliberalismus und das Regime der Daten. Au&#223;erdem auf dem Programm: ein neues Werk des englischen Komponisten und Sounddesigners Roberto David Rusconi, der in seinem St&#252;ck \u201eAlgorithm\u201c vor allem die klangsinnliche Seite des Streichquartetts erkundet.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen: Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Mit u.a. einem Beitrag &#252;ber das Projekt \u201ePsychophysics Machines\u201c von Adam Donovan und Katrin Hochschuh, das Anfang Oktober beim diesj&#228;hrigen ORF musikprotokoll im steirischen herbst im esc medien kunst labor in Graz zu erleben war. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<hr \/>\n<h2>17.10.2019<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Vor 50 Jahren \u2013 Donaueschinger Musiktage \u2013 Aufzeichnungen vom 18.\/19.10.1969<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hilda Dianda<\/strong>: \u201eLudus 1\u201c f&#252;r Orchester (Urauff&#252;hrung) | <strong>Alfred Schnittke<\/strong>: \u201ePianissimo&#8230;\u201c f&#252;r Orchester (Urauff&#252;hrung). SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden. Leitung: Ernest Bour | <strong>Pierre Boulez<\/strong>: \u201eDomaines\u201c f&#252;r Klarinette und sechs Instrumentalgruppen (Urauff&#252;hrung). Walter Boeykens, Klarinette. Mitglieder des SWF-Sinfonieorchesters Baden-Baden. Leitung: Pierre Boulez<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponistinnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>J&#246;rg Widmann<\/strong>: \u201eDrittes Labyrinth\u201c (Sarah Wegener, Sopran; WDR Sinfonieorchester K&#246;ln: Emilio Pom\u00e0rico); <strong>Dorothea Hofmann<\/strong>: \u201eSchritte im Grasland\u201c (Carmen Amrein, Johanna H&#246;bel, Tobias Vogel, Komale Akakpo, Hackbrett); <strong>Wolfgang Jacobi<\/strong>: Divertissement (Helmut C. Jacobs, Akkordion); <strong>Cornelius Hummel<\/strong>: \u201eKlangszene\u201c (Mutare-Ensemble Frankfurt); <strong>Ludwig Kusche<\/strong>: Serenade (G&#252;nther Weber, Olaf Klamand, Willi Beck, Kurt Richter, Horn)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: \u201eIch wandre durch Theresienstadt\u201c \u2013 Musik am Rand des Lebens<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 17. und 18. Oktober 2019 j&#228;hrt sich der Todestag dreier tschechischer Komponisten zum 75. Mal: Pavel Haas, Viktor Ullmann und Hans Kr\u00e1sa. Ein Zufall ist das nicht, denn am 16. Oktober wurden sie und viele andere K&#252;nstlerpers&#246;nlichkeiten von Theresienstadt nach Auschwitz deportiert und wenig sp&#228;ter ermordet. Dass Terezin (Theresienstadt) \u2013 urspr&#252;nglich eine kleine Garnisonsstadt n&#246;rdlich von Prag \u2013 immer nur eine Durchgangsstation auf dem Weg in den Tod war, blieb seinen Insassen nicht verborgen. Trotzdem wurde in diesem Ghetto unerm&#252;dlich komponiert und konzertiert, gedichtet und geprobt. Dieses zun&#228;chst heimlich stattfindende kulturelle Leben wurde von der Lagerleitung bald unterst&#252;tzt und zynisch zu Propagandazwecken missbraucht. Auf internationale Anfragen zu den deutschen Konzentrationslagern wurde Theresienstadt als \u201eParadiesghetto\u201c pr&#228;sentiert, obwohl der Alltag auch hier von Hunger, Elend und Krankheit gezeichnet war. Welche Rolle die Musik f&#252;r die hier internierten Menschen gespielt hat, kann man nur erahnen. Alexandra Maria Dielitz mit einer Spurensuche.<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: Der Komponist Manfred Trojahn \u2013 zum 70. Geburtstag am 22. Oktober<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>\u201eThema Musik Live\u201c aus Donaueschingen: Orchester, Orchester<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Orchester spielt in der Neuen Musik eine herausragende Rolle. Das Orchesterst&#252;ck gilt vielen immer noch als die K&#246;nigsdisziplin unter den musikalischen Gattungen. Aber es regt sich auch Widerstand gegen die Schwerf&#228;lligkeit des Apparats, gegen seine traditionslastige Besetzung, gegen die dem Orchester eingeschriebene Klangvorstellung. \u201eThema Musik Live\u201c fragt nach dem Verh&#228;ltnis der Orchester zur Neuen Musik. Brauchen die Orchester die Neue Musik? Und braucht die Neue Musik die Orchester? Die Geigerin Margaret MacDuffie, die Dramaturgin Barbara Eckle sowie die Komponisten Gordon Kampe und Michael Pelzel diskutieren im Museum Art.Plus in Donaueschingen &#252;ber M&#246;glichkeiten und Desiderate \u2013 an einem Ort, an dem wie nirgends sonst f&#252;r, mit und am Orchester gearbeitet worden ist. Durch den Abend f&#252;hrt Stefan Fricke.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Werkzeuge der Neuen Musik \u2013 Das Schlagzeug, Teil 1 von 4<\/strong><\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel-Studio: We <\/strong><strong>&#x2665; Israel \u2013 Staffel 1 (2\/2)<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Die Geschichte der Donaueschinger Musiktage (2\/3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Pierre Boulez<\/strong>: \u201eStructures\u201c, Deuxi\u00e8me livre (Pierre Boulez, Yvonne Loriod, Klavier); <strong>Karlheinz Stockhausen<\/strong>: \u201ePunkte\u201c (SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Pierre Boulez). Teil 3: Dienstag 22. Oktober , 22.05 Uhr<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Ein musikalisches Fest in Oberwart: Die stilistische Bandbreite des Wolfgang R. Kubizek. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Violine war sein Instrument. Den Klang ver&#228;nderte und entwickelte er mit elektroakustischer Verfremdung weiter. Mit den Formationen \u201eOstpol\u201c und \u201ePaganinis Kinder\u201c hat er diese experimentellen Reisen unternommen. Im S&#252;dburgenland, wo er zuletzt gelebt hat, hat er sich im Kultur- und Aktionszentrum \u201eOffenes Haus Oberwart\u201c k&#252;nstlerisch wie gesellschaftspolitisch engagiert. Als \u201eFest zum 60. Geburtstag\u201c hat der Komponist und musikalische Weggef&#228;hrte Christoph Cech ein Konzert zusammengestellt, das von der Solovioline &#252;ber das Streichquartett bis zur Rock-Jazz die stilistische Bandbreite des 2008 verstorbenen K&#252;nstlers reflektiert. Das Konzert enstand in Kooperation von OHO, RE.F.U.G.I.U.S., KIBu, VHS, K.B.K. und Friedrich &amp; Paul Gulda-Musikfonds. Zeitton bring den dritten Teil eines &#214;1-Mitschnittes vom 29. M&#228;rz 2019. Mit Simon Frick, Christoph Cech, Philipp Kienberger, Thomas Monetti, Mecky Pilecky u.a. Gestaltung: Gerhard Krammer<\/p>\n<hr \/>\n<h2>18.10.2019<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Autopoiesis \u2013 Von Anne Lep\u00e8re<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit: Louise Chardon (BodyMindCentering), Lisa Mellouki (Astrologin), Vincent Degrande &amp; Michael Scoriels (Instrumentenbauer). Ton: Jeanne Debarsy. Produktion: FACR (F\u00e9d\u00e9ration Wallonie Bruxelles) &amp; Atelier de Cr\u00e9ation Sonore Radiophonique (acsr) 2019. L&#228;nge: 41\u201909<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWie stark sind Ihre Schmerzen auf einer Skala von 1 bis 10?\u201c Ausgehend von einer realen Verletzung erkundet die Radiomacherin Anne Lep\u00e8re verschiedene M&#246;glichkeiten der Selbstheilung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einem Operationssaal startet der Countdown f&#252;r die Bet&#228;ubung. Von hier aus betrachtet die Radiomacherin Anne Lep\u00e8re die Geschichte ihrer Verletzung und Heilung. Der Mythos vom verwundeten Zentaur Chiron begleitet sie auf einer Reise in den eigenen K&#246;rper. Unterwegs besucht sie eine Expertin f&#252;r BodyMindCentering, eine Astrologin und eine Werkstatt f&#252;r Instrumentenbau.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r \u201eAutopoiesis\u201c erhielt die Autorin den EBU-Preis \u201ePalma Ars Acustica 2019\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anne Lep\u00e8re lebt als Radiomacherin und Choreographin in Br&#252;ssel.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponistinnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Horst Lohse<\/strong>: \u201eSisyphos\u201c (Bamberger Symphoniker: Horst Stein); <strong>Werner Heider<\/strong>: Klarinettenquintett (Adrian Kr&#228;mer, Klarinette; Akademie-Quartett M&#252;nchen); <strong>Helmut Bieler<\/strong>: Drei Klavierst&#252;cke (Uta Walther, Klavier); <strong>Stefan Hippe<\/strong>: Nachtmusik Nr. 1 (Kolja Lessing, Violine; N&#252;rnberger Akkordeonorchester: Stefan Hippe); <strong>Karl Schicker<\/strong>: \u201eTrias I\u201c (Karl Schicker, Fl&#246;ten, Realisierung); <strong>Vivienne Olive<\/strong>: \u201eThe Dream Gardens\u201c (Annie Gicquel, Klavier); <strong>Klaus Hashagen<\/strong>: Sechs Saxiaturen (G&#252;nter Voit, Saxophon; ars nova ensemble n&#252;rnberg: Werner Heider)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Die Wurlitzers \u2013 Musikfamilien zwischen Mozart und Maratonga<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrike Z&#246;ller. Wurlitz ist ein kleiner Ort in Oberfranken \u2013 mit nur einem ber&#252;hmten B&#252;rger: Hans Vogt, den Erfinder des Tonfilms. Was f&#252;r ein Zufall, dass ausgerechnet ein Wurlitzer dem Unternehmen Wurlitzer in den USA schwer schadete: Franz Rudolf Wurlitzer, ein Instrumentenbauer, war 1853 in die USA ausgewandert und hatte begonnen, neben Streichinstrumenten, Harfen, Klavieren und Orgeln an einem Wunderwerk zu bauen: Die \u201eMighty Wurlitzer\u201c mit &#252;ber 1200 Pfeifen begleitete als Kinoorgel vor allem Stummfilme, live im Kinopalast. Nach der Erfindung des Tonfilms wandte sich die Firma Wurlitzer dem Bau von elektrischen Orgeln und vor allem von Musikboxen zu, die auf Wunsch den gew&#228;hlten Titel erklingen lassen: Jukeboxes oder \u201eWurlitzers\u201c genannt. Unter Klarinettisten bedeutet der Name aber etwas ganz anderes: \u201eDie Wurlitzer\u201c ist eine heute noch von Hand gefertigte Meisterklarinette: Das Familienunternehmen befindet sich inzwischen im mittelfr&#228;nkischen Neustadt an der Aisch.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Pianisten in der DDR (1\/4) \u2013 Hugo Steurer und Amadeus Webersinke<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Wolfgang Rathert. Das 30-j&#228;hrige Jubil&#228;um des Mauerfalls nehmen wir zum Anlass, an namhafte Pianisten der DDR zu erinnern. Neben den k&#252;nstlerischen Verdiensten der Musiker soll auch der jeweilige Lebensweg mit all seinen Br&#252;chen thematisiert werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hugo Steurer (1914-2004) lehrte seit den sp&#228;ten 1940er-Jahren an der Musikhochschule in Leipzig, ging sp&#228;ter nach M&#252;nchen. Neben seiner pianistischen T&#228;tigkeit war er ein herausragender Klavierp&#228;dagoge. So geh&#246;rten Homero Francesch, Sigrid Lehmstedt, Gerhard Oppitz, Heinz R&#246;gner, Klaus Schilde, Annerose Schmidt, Siegfried St&#246;ckigt und Yaara Tal zu seinen Sch&#252;lern. Der f&#252;r sein poetisches Spiel ger&#252;hmte Pianist Amadeus Webersinke (1920-2005), nur wenig j&#252;nger, blieb hingegen zeitlebens in der DDR. Er war zuletzt Leiter der Klavierabteilung an der Musikhochschule in Dresden.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Dudelsack f&#252;r Zeitgenossen: Der bretonische Musiker Erwan Keravec entwickelt ungeahnte Gestaltungsm&#246;glichkeiten auf Dudelsack<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eF&#252;r mich gibt es zwei M&#246;glichkeiten, sich auf eine Musiktradition zu beziehen: Entweder ist es das Repertoire, dann spielst du die Musik, die Melodien, die T&#228;nze, so wie die vorhergehenden Generationen, oder es ist deine Beziehung zur Musik, so wie du sie h&#246;rst, also deine spezielle Art Musik zu h&#246;ren. Das ist mein Kulturerbe\u201c, beschreibt Erwan Keravec seinen pers&#246;nlichen und f&#252;r ihn charakteristischen Zugang zur bretonischen Musiktradition.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Dudelsackspieler wuchs in der Bretagne mit der dortigen Tanz- und Musiktradition auf, praktizierte sowohl das Spiel im Duett mit seinem Bruder an der Bombarde (bretonisches Doppelrohrblasinstrument), als auch in einer typischen \u201eBagad\u201c, einem Ensemble mit mehreren Dudels&#228;cken, Bombarden und Perkussion. Als sich das Bagad Ensemble, in dem Erwan Keravec spielte, auch dem Jazz zu widmen begann, war das der Beginn seiner Auseinandersetzung mit Improvisation \u2013 am liebsten gemeinsam mit ganz unterschiedlichen Musikerinnen und Musikern, sei es mit dem baskischen S&#228;nger Be\u00f1at Achiary, dessen Stimme so wunderbar mit den Bordunkl&#228;ngen des Dudelsacks harmoniert oder Dudelsackspielern aus unterschiedlichen Kontinenten, Jazzmusikern oder \u2013 wie zuletzt \u2013 als internationales Trio \u201eRevolutionary Birds\u201c mit dem tunesischen S&#228;nger Mounir Troudi und dem libanesischen Perkussionisten Wassim Halal.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Erwan Keravec hat die klanglichen und spieltechnischen M&#246;glichkeiten seines Instrumentes radikal erweitert. Durch eigenes Ausprobieren, im Austausch mit anderen und indem er Kompositionsauftr&#228;ge erteilt hat. Darunter sind 13 Solowerke: Fran\u00e7ois Ross\u00e9 etwa hat eine Rhapsodie mit \u201eWarnsignalen\u201c geschrieben oder Susumu Yoshida hat den Dudelsack in ein Instrument am kaiserlichen Hof in Japan verwandelt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit der S&#228;ngerin Donatienne-Michel Dansac, die im Bereich der neuen Musik mit unz&#228;hligen renommierten Komponistinnen und Komponisten zusammengearbeitet hat, verbindet ihn eine langj&#228;hrige k&#252;nstlerische Verbindung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F&#252;r sein Quartett Sonneurs, das aus Instrumenten besteht, die den charakteristischen traditionellen bretonischen Klang erzeugen, hat er Komponistinnen und Komponisten aus Frankreich, Japan und &#214;sterreich eingeladen, ein neues Werk zu schreiben. Darunter ist auch Wolfgang Mitterer mit \u201eRun\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Erwan Keravec ist in der Vielseitigkeit seiner Stilistik, der Wahl seiner musikalischen Partnerinnen und Partner ein offener und neugieriger Musiker und Komponist, der viel von seinen Erfahrungen in der Arbeit f&#252;r Theater und Tanz profitiert hat. F&#252;r diese Portr&#228;tsendung hat er seine Schwerpunkte in der zeitgen&#246;ssischen Musik ausgef&#252;hrt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Konzert der \u201eRevolutionary Birds\u201c vom Freitag, 4. Oktober 2019 beim ORF musikprotokoll wird in \u201eSpielr&#228;ume Spezial\u201c am Sonntag, 20. Oktober 2019 gesendet. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<hr \/>\n<h2>19.10.2019<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Die Wurlitzers<\/strong><\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>Donaueschinger Musiktage: Thema Musik Live \u2013 Orchester, Orchester<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Margaret MacDuffie, Barbara Eckle, Gordon Kampe, Michael Pelzel. Moderation: Stefan Fricke. (Podiumsdiskussion vom 17. Oktober aus dem Museum Art.Plus in Donaueschingen)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Orchester spielt in der Neuen Musik eine herausragende Rolle. Das Orchesterst&#252;ck gilt vielen immer noch als die K&#246;nigsdisziplin unter den musikalischen Gattungen. Aber es regt sich auch Widerstand gegen die Schwerf&#228;lligkeit des Apparats, gegen seine traditionslastige Besetzung, gegen die dem Orchester eingeschriebene Klangvorstellung. \u201eThema Musik Live\u201c fragt nach dem Verh&#228;ltnis der Orchester zur Neuen Musik. Brauchen die Orchester die Neue Musik? Und braucht die Neue Musik die Orchester? Musiker, Dramaturgen und Komponisten diskutieren in Donaueschingen &#252;ber M&#246;glichkeiten und Desiderate, an einem Ort also, an dem wie nirgends sonst f&#252;r, mit und am Orchester gearbeitet worden ist.<\/p>\n<p>15:00 bis 17:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>Donaueschinger Musiktage \u2013 LIVE<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Experimentalstudio des SWR\/ Ensemble Resonanz \/ Leitung: Bas Wiegers<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Nicole Liz\u00e9e<\/strong>: Neues Werk f&#252;r Streichorchester mit Elektronik. Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des SWR | <strong>Gordon Kampe<\/strong>: Remember Me f&#252;r Streichorchester mit Elektronik, Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des SWR | <strong>Mark Andre<\/strong>: rwh 1 f&#252;r Streichorchester mit Akkordeon, Schlagzeug und Sinustonorgel. Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des SWR. (Live&#252;bertragung aus dem Bart\u00f3k Saal der Donauhallen, Donaueschingen)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Klang der Streicher l&#228;sst sich hinl&#228;nglich verwandeln: von einer &#228;therischen, fast metaphysischen Qualit&#228;t bis hin zu ausladenden Ger&#228;uschkl&#228;ngen. Nicole Liz\u00e9e, Gordon Kampe und Mark Andre stellen diesen wandlungsf&#228;higen Apparat in je unterschiedliche Kontexte. Bei Andre steht die Auskultation von R&#228;umen und Resonanzen im Mittelpunkt. Kampe setzt mit Remember Me seine Arbeit an oralen Archiven fort. Nicole Liz\u00e9e kreuzt den Streicherklang mit dem r&#252;den Charme der DIY-Elektronik.<\/p>\n<p>20:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>Donaueschinger Musiktage \u2013 LIVE: NowJazz Session: Visionen und Utopien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Rdeca Raketa und Christian Lillingers Open Form for Society. Am Mikrofon: Julia Neupert. So wie die Rote Rakete im Gedicht des Lyrikers Sre\u00e8ko Kosovel ist die Musik von Rde\u00e8a Raketa auf gl&#252;hender Mission ins Unbekannte. Das Duo von Maja Osojnik und Matija Schellander improvisiert mit elektronischen und analogen Klangquellen, Field Recordings, Beats, Spoken Word und in Donaueschingen auch mit der Videokunst von Billy Roisz. Christian Lillingers Komposition \u201eOpen Form for Society\u201c ist angeregt von den Ideen des Philosophen Karl Popper f&#252;r eine \u201eOffene Gesellschaft\u201c. Entstanden ist ein Werk mit konzeptuellen und klang&#228;sthetischen Einfl&#252;ssen aus Jazz, Popkultur und Neuer Musik. Bei den Musiktagen wird OFFS zum ersten Mal live zu erleben sein.<\/p>\n<p>22:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik: Studios der Welt [50]: Logos Foundation, Gent<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Gottfried-Willem Raes, Kristof Lauwers, Moniek Darge, Kris De Baerdemacker, Hans Roels, Pierre Boulez, Joachim Brackx, Xavier Verhelst, Erik Satie, Sebastian Bradt und Barbara Buchowiek<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Revisited \u2013 Forum neuer Musik 2010 \u2013 Where the Two Seas Meet?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Roderik de Man<\/strong>: Red Fingers | <strong>Helena Tulve<\/strong>: Where the Two Seas Meet? | <strong>Jukka Tiensuu<\/strong>: nemo. Lavinia Meijer, Harfe \/ Ensemble Insomnio \/ Leitung: Ulrich P&#246;hl. Aufnahme vom 9.4.2010 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K&#246;ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Frank K&#228;mpfer. Was denken und tun junge Komponisten und Musiker heute in Warschau und K&#246;ln, in Amsterdam und Berlin? Nehmen sie den Staffelstab auf, den die Vorg&#228;nger an sie &#252;bergaben? Entwerfen sie Neues, und wie gesellschaftsbezogen verstehen sie ihrerseits Kunst und Kultur? Mit Fragen wie diesen richtete das Forum neuer Musik 2010 den Blick auf die seinerzeit junge europ&#228;ische Generation der neuen Musik. Zugrunde lag die Vermutung, die Avantgarde w&#252;rde soeben einen erneuten Generationenbruch erfahren, der aus Befreiungen resultierte: aus neuen Freiheiten der Mittel und M&#246;glichkeiten und aus der Verfl&#252;ssigung bisheriger Sicherheiten, Normen und Werte. Das Utrechter Ensemble Insomnio, eine Vereinigung junger Instrumentalistinnen und Instrumentalisten verschiedenster L&#228;nder, begann mit einem europ&#228;ischen Programm voller Vielgestalt; der Deutschlandfunk erteilte der jungen Estin Helena Tulve einen Kompositionsauftrag.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Biotop und Mutationen \u2013 Elektroakustische Musik von Tania Rubio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tania Rubio arbeitet mit biomusikalischen Elementen, mit Kl&#228;ngen aus Flora und Fauna, um eine &#246;kologische Musik zu kreieren und so einen m&#246;glichen Beitrag gegen die andauernde Naturzerst&#246;rung zu artikulieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Konkrete und klangtechnisch bearbeitete Sounds von Insekten spielen dabei eine besondere Rolle. Die 1987 in Mexiko City geborene Komponistin hat in ihrer Heimatstadt u.a. bei Julia Estrada studiert und vertieft derzeit ihre Ausbildung an der Anton-Bruckner-Privatuniversit&#228;t in Linz. Im Sommer 2019 war Tania Rubio \u201eComposer in Residence\u201c des in Frankfurt am Main ans&#228;ssigen Archivs Frau und Musik.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Musik aus Belgrad \u2013 Eine Stadt im Umbruch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach Belgrad? Drei M&#252;nchner Buchl&#228;den hatten keinen Stadtf&#252;hrer. Serbien? Kroatien k&#246;nnen wir ihnen anbieten. Nein, ich m&#246;chte nach Serbien, das ist nicht in der EU. Fr&#252;her war das alles mal Jugoslawien: Das Land mit den genialen Musikern, die alles spielen und fast &#252;berall mitspielen k&#246;nnen, die diese fantastischen Rhythmen haben, ungerade und gerade, und diese mitrei&#223;enden und bewegenden Melodien, die oft orientalisch und immer nach Balkan klingen. Balkan, was ist das? Existiert der Balkan als musikalische Einheit noch, mit seinen rum&#228;nischen, moldawischen, albanischen, kroatischen, serbischen Melodien und Rhythmen, die transportiert und durcheinanderger&#252;ttelt wurden von genialen Roma- und Sinti-Musikern? Oder gibt es in Belgrad jetzt ausschlie&#223;lich serbische Lieder und Melodien? Alles getrennt \u2013 oder wie immer gemischt?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gibt es in Serbien eine Wiedergeburt serbischer Volksmusik \u2013 Traditionen, zur Identit&#228;tsabsicherung, und in Kroatien kroatische? Belgrad ist ein Kosmos! Serbisch-orthodoxe Kirchen strahlen wie neu in Wei&#223; und Gold. Im Inneren wird die Liturgie auswendig und mit vielen Verzierungen gesungen. Drau&#223;en gibt es arm und reich, verrottend, alt und neu und jeder sagt: \u201eJa, bald soll es besser werden.\u201c. Es liegt ein trotziger serbischer Nationalismus in der Luft und irgendwo ein nostalgisches Lied, das an Jugoslawien erinnert \u2026 Aber da, wo gefeiert wird, da birst die Luft von immer schneller rasenden Geigen, vom rhythmischen Zucken des Akkordeons, vom Quintfall am Kontrabass und schluchzenden Klarinetten &#8230; Eine Sendung von Friederike Haupt<\/p>\n<hr \/>\n<h2>20.10.2019<\/h2>\n<hr \/>\n<p>13:05 bis 15:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>Donaueschinger Musiktage \u2013 LIVE<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">J\u00e9r\u00f4me Comte (Klarinette) \/ Ensemble Intercontemporain \/ Leitung: Matthias Pintscher.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Nina Senk<\/strong>: T. E. R. R. A. II f&#252;r Ensemble: Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des Ensemble Intercontemporain und des SWR | <strong>Pierre-Yves Mac\u00e9<\/strong>: Rumorarium f&#252;r Ensemble. Deutsche Erstauff&#252;hrung | <strong>Johannes Boris Borowski<\/strong>: Allein f&#252;r Ensemble mit Elektronik, Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des Ensemble Intercontemporain und des SWR | <strong>Beat Furrer<\/strong>: Neues Werk f&#252;r Klarinette und Ensemble, Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des Ensemble Intercontemporain und des SWR. (Zeitversetze Konzert&#252;bertragung von 11 Uhr aus dem Mozart Saal der Donauhallen in Donaueschingen)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem Ensemble Intercontemporain ist in diesem Jahr wieder ein herausragender Exponent der franz&#246;sischen Gegenwartsmusik zu Gast in Donaueschingen. Bei Intercontemporain f&#252;gt sich das Verfeinerte der franz&#246;sischen Klangkultur mit dem sachlichen, objektiven Ideal, das auf den Gr&#252;nder des Ensembles, Pierre Boulez, zur&#252;ckgeht. Auch unter ihrem Chefdirigenten Matthias Pintscher bleibt das Ensemble diesem Ideal treu. In Donaueschingen pr&#228;sentiert das Ensemble eine mit den Farben des Ensembles spielende Arbeit von Nina Senk, ein intimes, am popkulturellen Klangverst&#228;ndnis geschulten Werk von Pierre-Yves Mac\u00e9, eine Studie in Solit&#252;de von Johannes Boris Borowski und schlie&#223;lich ein neues Klarinettenkonzert von Beat Furrer.<\/p>\n<p>17:04 bis 18:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge<\/strong><\/p>\n<p>17:05 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>Donaueschinger Musiktage \u2013 LIVE: Abschlusskonzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mike Schmid (Fl&#246;te) \/ Eva Reiter, Susanne Fr&#246;hlich (Paetzold-Fl&#246;te) \/Hermine Deurloo (Mundharmonika) \/ Deutscher Kammerchor \/ SWR Symphonieorchester \/ Leitung: Tito Ceccherini.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Lidia Zieli\u00f1ska<\/strong>: Klangor f&#252;r Orchester. Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des SWR in Zusammenarbeit mit dem Adam Mickiewicz Institut | <strong>Saed Haddad<\/strong>: Melancholie f&#252;r chromatische Mundharmonika und Orchester. Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des SWR in Zusammenarbeit mit der Eduard Van Beinum Stichting | <strong>J&#252;rg Frey<\/strong>: Neues Werk f&#252;r Orchester. Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des SWR | <strong>Eva Reiter<\/strong>: W&#196;CHTER f&#252;r Bassfl&#246;ten und Rohrorchester, Urauff&#252;hrung, Kompositionsauftrag des SWR. (Live&#252;bertragung aus der Donaueschinger Baar-Sporthalle)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neue Musik kann ein Ort des R&#252;ckzugs und der Einkehr sein. Die Urauff&#252;hrungen des Abschlusskonzerts suchen und behaupten je einen eigenen Ort, sei es die Melancholie als Ausdruck von Wehmut im neuen Werk des jordanischen Komponisten Saed Haddad, sei es in Eva Reiters Klangexperiment, bei dem sich die Musiker ihrer Instrumente entledigen, auf der Suche nach einer poveren Musik. Bei Lidia Zieli\u00f1ska wiederum wird das Orchester zu einem d&#252;steren Echoraum, der einen Naturklang aufgreift und entf&#228;chert.<\/p>\n<p>20:03 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>Donaueschinger Musiktage: Karl-Sczuka-Preis 2019 \u2013 Preisverleihung und Preiswerk<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMeerschallschwamm und Schweigefang\u201c. Von Ulrike Janssen und Marc Matter. Moderation: Walter Filz<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In diesem Jahr wird der Karl-Sczuka-Preis f&#252;r H&#246;rspiel als Radiokunst an Ulrike Janssen und Marc Matter f&#252;r ihr H&#246;rst&#252;ck \u201eMeerschallschwamm und Schweigefang\u201c verliehen. Die Auszeichnung wird vom S&#252;dwestrundfunk (SWR) vergeben und ist mit einem Preisgeld von 12.500 Euro verbunden. Die Autorenproduktion f&#252;r Deutschlandfunk Kultur wurde am 16. November 2018 urgesendet. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober als &#246;ffentliche Veranstaltung im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2019 statt. Der Karl-Sczuka-F&#246;rderpreis wird an Jir\u00ed Ad\u00e1mek und Ladislav \u0179elezn\u00fd f&#252;r ihr H&#246;rst&#252;ck \u201eHra na usi \/ The Ears Game\u201c vergeben. Die Preise werden vom Intendanten des SWR Kai Gniffke verliehen. Die Vorsitzende der unabh&#228;ngigen Jury und ehemalige Kulturstaatsministerin Christina Weiss h&#228;lt die Laudatio. Moderator Walter Filz wird ein Gespr&#228;ch mit Ulrike Janssen und Marc Matter zu ihrem Preiswerk f&#252;hren.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Klassikwelt in concert: BBC Proms 2019<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Pianist Alexander Melnikov und das BBC Scottish Symphony Orchestra spielten unter der Leitung von Thomas Dausgaard in der Royal Albert Hall, London, auf dem Programm standen Werke Richard Strauss, Robert Schumann und James MacMillan. Zu h&#246;ren ist die Aufnahme vom 2. August 2019.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 22:55 | &#214;1<br \/>\n<strong>Abschied vom Ensemble die reihe: Das Ende einer &#196;ra: Das Ensemble die reihe gibt sein Abschiedskonzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die reihe \u2013 seit 1958 war das Ensemble jene Schiene, auf der neue Musik in &#214;sterreich ins Konzertleben gelangte. Mit viel Nachkriegselan, von Friedrich und Gertraud Cerha und Kurt Schwertsik gegr&#252;ndet, stillten die Konzerte den Durst auf das vers&#228;umte Repertoire der NS-Zeit, es eroberte neue R&#228;ume und verband Musikschaffende verschiedener Institutionen zu einem Ensemble voller Enthusiasmus und h&#246;chster Qualit&#228;t. Damals war, lange noch, die zeitgen&#246;ssische Musik ein geliebter Nebenberuf und ein Sprungbrett f&#252;r Karrieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Dienstag, 3. November 2019 gibt das Ensemble die reihe bei Wien Modern im Wiener Konzerthaus sein Abschiedskonzert. Mit dem Ende der reihe geht nicht nur ein Podium f&#252;r neue Kompositionen verloren, sondern auch eine Ein&#252;bung in das Ensemble-Spiel; nicht zuletzt ein Verlust f&#252;r das Publikum mit Neugier an zeitgen&#246;ssischer Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus Anlass des Abschiedskonzerts: Dank und Anerkennung, aber auch die Frage: Wie l&#228;sst sich heute ein Ensemble neuer Musik in &#214;sterreich tragf&#228;hig im Musikleben verankern? In welcher Weise fungierten Mentoren und Intendanten? Welche Bedingungen aus der Gr&#252;ndungszeit der reihe sind &#252;bernehmbar, welche haben sich ge&#228;ndert? Eine Sendung &#252;ber die H&#246;hepunkte von sieben Jahrzehnten. Gestaltung: Irene Suchy<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: Piano Purgatorio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Thomalla<\/strong>: Ausschnitt aus \u201eBallade.Rauschen\u201c f&#252;r Klavier; Nicolas Hodges | <strong>Konrad Boehmer<\/strong>: Fingerspitzengef(w)&#252;hl, Et&#252;de f&#252;r Klavier; J. Marc Reichow | <strong>Jonathan Harvey<\/strong>: Four Images after Yeats: Purgatory f&#252;r Klavier; Florian H&#246;lscher<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hypertrophe St&#252;cke f&#252;r Soloklavier aus der Feder von Jonathan Harvey, Hans Thomalla und Konrad Boehmer. Sie sind gespickt mit Zitaten aus der gro&#223;en Klavierliteratur und ben&#246;tigen f&#252;r die Auff&#252;hrung eigentlich mehr als nur zwei virtuose H&#228;nde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So wie Konrad Boehmers Fingerspitzengef(w)&#252;hl. Die knifflige Konzertet&#252;de ist ein Destillat des ausladenden Klavierst&#252;cks In Illo Tempore (1978-79), einer Art \u201emusivischer Enzyklop&#228;die der 1000-j&#228;hrigen Geschichte des Tastenspiels\u201c, die \u201egewisserma&#223;en zehn verschiedene Spieler in einer Person erfordert, zehn vom Format eines Franz Liszt oder Eduard Steuermann.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hans Thomalla richtet den Fokus auf \u201eGrauzonen zwischen Melodie, Glissando und Stillstand\u201c. Dabei spielen Reste des Repertoires, Erinnerungen auch an eigenes Musizieren eine wichtige Rolle, Zitate und Gesten, die \u201ewie Meteoriten durch die Musik\u201c fliegen, als \u201esemantische Einnistungen\u201c, die mehr als nur Andeutungen transportieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jonathan Harvey schlie&#223;lich verwirbelt in seinem fr&#252;hen Purgatory Zitate aus der Klaviergeschichte, von Bach bis Sch&#246;nberg, zu einem immer schneller werdenden Roundabout.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2014.10.%20bis%2020.10.2019 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2019%2F10%2F12%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-14-10-bis-20-10-2019%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Schwerpunkte: Das Ensemble die reihe gibt sein Abschiedskonzert, Donaueschinger Musiktage, Musik aus Belgrad, Elektroakustische Musik von Tania Rubio, Studios der Welt [50]: Logos Foundation, Gent, Pianisten in der DDR (1\/4) \u2013 Hugo Steurer und Amadeus Webersinke, Die Wurlitzers, Wolfgang R. Kubizek, Manfred&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2014.10.%20bis%2020.10.2019 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2019%2F10%2F12%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-14-10-bis-20-10-2019%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2014.10.%20bis%2020.10.2019 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2019%2F10%2F12%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-14-10-bis-20-10-2019%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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