{"id":1843,"date":"2010-02-08T19:07:48","date_gmt":"2010-02-08T18:07:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=1843"},"modified":"2011-07-20T12:52:08","modified_gmt":"2011-07-20T11:52:08","slug":"halbbildung-schwaermerei-leere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2010\/02\/08\/halbbildung-schwaermerei-leere\/","title":{"rendered":"Halbbildung, Schw&#228;rmerei, Leere"},"content":{"rendered":"<p><b><span style=\"font-size: xx-small\">Sechs Thesen zur Musik J&#246;rg Widmanns<\/span><\/b><\/p>\n<p>&#220;ber die Werke des komponierenden Klarinettisten J&#246;rg Widmann (* 1973), oder besser: &#252;ber das Ph&#228;nomen \u201eJ&#246;rg Widmann\u201c etwas zu schreiben, f&#228;llt nicht leicht. Zwar bekommt Widmann als Komponist nat&#252;rlich nicht ausschlie&#223;lich positive Kritiken, doch wird niemand ernsthaft bestreiten, dass ihn, obwohl er das selbst leugnet (1, Anmerkungen siehe unten), die Aura des Kritiklosen umgibt. &#220;berhaupt, kritisch sein ist ganz und gar nicht en mode, schon gar nicht in der Welt der Neuen Musik. Sechs Thesen zur Musik J&#246;rg Widmanns m&#246;gen daher diesem Trend, am Beispiel dieses umschw&#228;rmten und selbst wieder schw&#228;rmenden Komponisten, widerstehen. Dass dabei eher weniger wissenschaftlich argumentiert, als vielmehr polemisiert werden wird, ist dem Ph&#228;nomen selbst zuzuschreiben: bestimmten Merkw&#252;rdigkeiten der Musikwelt ist aktuell anders wohl nicht auf den Pelz zu r&#252;cken. <\/p>\n<p><b>I. Widmanns Erfolg ist der Krise der Neuen Musik zu verdanken<\/b><br \/>\nDass man Widmann auf einer Wolke des Unkritischen bettet, liegt sicherlich auch daran, dass er selbst ein netter Mensch ist. Man kann ihm nicht b&#246;se sein. Er ist so, wie er ist. Andererseits ist er ein aktuell h&#246;chst erfolgreicher K&#252;nstler, so dass es grotesk w&#228;re, ihn zu behandeln, als sei er krank; als leide er gewisserma&#223;en an Authentizit&#228;t wie an einer unheilbaren Krankheit.<\/p>\n<p>Nein, Widmann ist jemand, der von der Krise, in der die Neue Musik, trotz aller aktuellen Vermittlungsbem&#252;hungen, trotz der &#8211; nicht selten manipulierten &#8211; steigenden Zuh&#246;rerzahlen kompositorisch und institutionell seit vielen Jahren steckt, profitiert. Er kam genau zur rechten Zeit: erstens f&#252;r die Konzertveranstalter, die sich nichts mehr trauen, denen Widmann Werke liefert, die das ahnungslose, an Inhalten sowieso nicht mehr interessierte kleinb&#252;rgerliche Publikum kuschelig \u201efaszinieren\u201c d&#252;rfen. Zweitens f&#252;r die Stiftungen und andere F&#246;rderungsinstitutionen, die exakt so mutlos sind wie die Festivalchefs im deutschsprachigen Raum und die, zusammen mit den mit ihnen vernetzten Funktion&#228;ren, Widmann jeden irgendwie aufzutreibenden Preis zuerkennen. Selbst mit dem Arnold-Sch&#246;nberg-Preis wurde Widmann bereits geehrt; als sei nicht jedem kritischen H&#246;rer mit Anspruch bewusst, dass Sch&#246;nberg, lebte er noch, juristische Ma&#223;nahmen einleiten w&#252;rde, erf&#252;hre dieser, dass sich sch&#246;ngeistige Naivlinge wie George Benjamin (2001) und eben Widmann (2004) Sch&#246;nberg-Preistr&#228;ger nennen d&#252;rfen. Eine Farce, keine Frage. Ebenso prek&#228;r, wie mutwillig dumm: der Preis ist dabei im Grunde eine rein interne Ehrung des Schott-Verlags, denn fast nur Komponisten, die bei Schott unter Vertrag oder diesem Verlag sehr nahe stehen, d&#252;rfen sich Arnold-Sch&#246;nberg-Preistr&#228;ger nennen. Das musikgeschichtlich eruptive Verm&#228;chtnis Sch&#246;nbergs wird damit auf eine Weise beleidigt, die als nur ein einziges Beispiel zeigt, wie verzweifelt die kulturellen Drahtzieher hierzulande sich um das Besondere, Einmalige, um Au&#223;enwirkung, um die mediale Glorifizierung von vermeintlich bedeutenden Pers&#246;nlichkeiten bem&#252;hen. Widmann ist dabei, und nicht nur in dieser Hinsicht, im Grunde der Nachfolger Wolfgang Rihms, den man auch fr&#252;h h&#228;nderingend zum Genie erkl&#228;rte &#8211; schlie&#223;lich brauchte man mal wieder eines &#8211; und der bei diesem peinlichen Spiel folgsam mitzuspielen gewillt war und ist. So unternahm Rihm im Jahre 2003 den grotesken Schritt und trat aus dem Kuratorium der Ernst von Siemens Musikstiftung aus, nur damit auch er einmal den mit 200.000 Euro dotierten Siemens-Preis entgegen nehmen durfte, l&#228;sst die Satzung der Stiftung doch die Vergabe des Preises an ein Kuratoriumsmitglied nicht zu. Nepotistische Verh&#228;ltnisse, wie im korrupten Russland oder im berlusconischen Italien.<\/p>\n<p>Verh&#228;ltnisse, die es wohl immer gegeben haben mag. Kein Grund, sie als von den grinsenden Veranstaltern und anderen Verantwortlichen selbstverst&#228;ndlich l&#228;ssig geleugnete Indikatoren einer Krise der Neuen Musik unerw&#228;hnt zu lassen. Die Folgen des fast kriminellen Sicherheitsdenkens der Verantwortlichen, denen Widmann einen Gro&#223;teil seines Erfolges zu verdanken hat, l&#228;rmen un&#252;berh&#246;rbar: in der Neuen Musik in Deutschland sind aufregende, sinnlich und strukturell mutige Werke immer seltener zu h&#246;ren. An die Stelle des innovativ Eigenen, wirklich Unerh&#246;rten tritt das musikalisch Immergleiche, eklatant wahrzunehmen beispielsweise bei den einstmals so bedeutenden Ferienkursen f&#252;r Neue Musik in Darmstadt im Jahre 2008. Der &#252;bliche Avantgardemusik-Sound wiederholt sich als ein immer und immer wieder penetrierter und dabei unhinterfragter &#8211; beispielsweise Lachenmann abgelauschter &#8211; Klang-, Ger&#228;usch- und Aktionskatalog (Anm. 2). Wer das leugnet, ist entweder taub und\/oder k&#252;nstlerisch oder institutionell derart pers&#246;nlich betroffen, dass er keine andere M&#246;glichkeit sieht, als diese Tatsache infrage zu stellen.<\/p>\n<p>Man muss sich als junger Komponist, so scheint es, aktuell lediglich die entsprechenden Spieltechniken und komponierten Gesten aneignen und seinen St&#252;cken g&#228;ngige Modetitel geben. Das gen&#252;gt, um in Darmstadt oder andernorts einen Preis zu bekommen. Inzwischen lernen die Nachwuchsk&#252;nstler vor allem durch Erfolgsph&#228;nomene wie Widmann und andere Hochschullehrer (3), beispielsweise von dem vom Komponisten zum Manager umgeschulten Hanspeter Kyburz, dass es der Biographie zutr&#228;glich ist, stromlinienf&#246;rmige Nullmusik zu komponieren und parallel dazu seine Pers&#246;nlichkeit dementsprechend karrieristisch zu justieren. Unbequemes wird dabei aussortiert. Und den anderen, den bequemen jungen Komponisten ist die Musik, das muss so bitter unterstellt werden, im Grunde schon gleichg&#252;ltig. Es geht um Stipendien, Preise, Auff&#252;hrungen. Fr&#252;her diskutierte man &#252;ber Materialfragen, Innovationen, Inhalte, Formen, Strukturen.<\/p>\n<p>Die Neue Musik ist kurz davor, insgeheim abgeschafft zu werden. Bleiben wird Allgemeinplatz-Musik, wie die von J&#246;rg Widmann oder Wolfgang Rihm (4). Und das nach einer Phase, in der Millionensummen dem Bundeskulturstiftungsprojekt <i>Netzwerk Neue Musik<\/i> zuflossen, um die ach so ausgesto&#223;ene Neue Musik vermittelnd unters Volk zu bringen. Ein Schachzug der Politik, so &#228;u&#223;ern sich viele hinter vorgehaltener Hand, der nur dazu gut war, der Neuen Musik eine letzte Chance zu geben, um sie &#8211; nach dem intendierten Scheitern der Vermittlungsbem&#252;hungen &#8211; endg&#252;ltig vom F&#246;rdertropf zu nehmen und sie f&#252;r tot zu erkl&#228;ren.<\/p>\n<p>Widmann verspricht Erfolg. Musik des geringsten Widerstandes. Ein Werk von Widmann aufzuf&#252;hren, bedeutet Sicherheit f&#252;r den Veranstalter &#8211; gerade f&#252;r denjenigen, der ein Abonnementspublikum zufrieden stellen muss, aber dennoch den Anspruch hat, auch mal etwas zu \u201ewagen\u201c. Widmann l&#228;chelt das Publikum an. Seine Musik tut niemandem weh. Widmann, der brave Clown. Seine Musik l&#228;chelt zur&#252;ck. Die perfekte Musik f&#252;r den gro&#223;en Saal: sympathisch, glatt und blo&#223; nie &#252;berfordernd. Die perfekte Musik zur Krise: Musik f&#252;r den Angestellten im mittleren Managementbereich, f&#252;r die \u201esch&#246;ne Musik\u201c liebende Witwe und f&#252;r das junge Jura-Studenten-P&#228;rchen, das Widmanns Musik \u201ewitzig und spannend\u201c findet und endlich einmal frohen Mutes &#8211; und nicht etwa vor den Kopf gesto&#223;en, verwirrt &#8211; die Philharmonie verlassen darf.<\/p>\n<p><b>II. Widmann ist ein Schw&#228;rmer und zugleich der Clown, das Stofftier des kleinb&#252;rgerlichen Publikums<\/b><br \/>\nEs gibt wohl keinen Musiker weltweit, der sich, wie Widmann, schon &#252;ber so viele Kollegen ausschlie&#223;lich positiv, begeistert, schw&#228;rmend, liebevoll ge&#228;u&#223;ert hat. Ganz besonders deutlich wird das anhand eines Interviewbuches, das der k&#252;nstlerische Leiter der Sommerlichen Musiktage Hitzacker, Markus Fein, anl&#228;sslich der Einladung Widmanns als \u201eComposer in Residence\u201c 2005 herausgab. Im Grunde ist dieses Buch ein blo&#223;es Werbemittel f&#252;r Feins Festival. Verharmlosen sollte man so etwas allerdings nicht. Schlie&#223;lich kommt das Interviewbuch vordergr&#252;ndig &#252;beraus bildungsgetr&#228;nkt, wissensges&#228;ttigt daher. Der uninformierte, unkritische Leser k&#246;nnte den Eindruck bekommen, Widmann wei&#223;, wovon er spricht, wenn er von Fein, der sich selbst freiwillig und selbstverliebt zum blo&#223;en Stichwortgeber Widmanns degradiert, mit jeder Frage einen neuen Autoren-, K&#252;nstler- oder Komponistennamen hingeworfen bekommt, so dass der Interviewte, jeden neuen Brocken dankbar aufpickend, schw&#228;rmend ausdr&#252;cken darf, wie \u201espannend\u201c (5), \u201einteressant\u201c (6), \u201eherausfordernd\u201c (7) und \u201everr&#252;ckt\u201c (8) er beispielsweise Adorno, Baudelaire, Boulez, Brahms, Cage, Miles Davis oder Rilke findet. Zu allem hat Widmann etwas zu sagen, vor allem, dass er von alldem \u201eunheimlich inspiriert\u201c wurde. J&#246;rg Widmann ist ein Schw&#228;rmer; einer, der sch&#246;ne S&#228;tze &#252;ber Musik wie aus dem Poesiealbum aufsagen kann, auf dass das Feuilleton etwas zum abdrucken habe.<\/p>\n<p>Ja, Widmann begeistert sich f&#252;r die Arbeit vieler seiner Kollegen, manchmal, so scheint es, f&#252;r alles und jeden. Er teilt seine Begeisterung, vermittelt sie dem unerfahrenen, kleinb&#252;rgerlichen Publikum in Konzerteinf&#252;hrungen, Podiumsdiskussionen und Interviews so sympathisch und brav, dass ihn jeder sofort ins Herz schlie&#223;t. Jedenfalls so lange man glaubt, diese Begeisterung sei authentisch.<\/p>\n<p>Emotionale Authentizit&#228;t infrage zu stellen ist schwer. Zumindest muss aber festgestellt werden, dass es Widmann mit der Wahrhaftigkeit der Inhalte, von denen er in zahlreichen Interviews und Diskussionen spricht, nicht so genau nimmt. Es stellt sich der Eindruck ein, dass er es zuweilen schafft, den unerfahrenen H&#246;rern seine Musik als die allerneueste, und falsche Sachverhalte f&#252;r wahre zu verkaufen.<\/p>\n<p>So referierte Widmann beispielsweise bei Workshops im Rahmen der Sommerlichen Musiktage &#252;ber Spieltechniken, die angeblich er selbst erfunden habe. Auch erw&#228;hnte er, Wolfgang Amadeus Mozart habe die col-legno-Spieltechnik im Mittelteil des letzten Satzes des <i>Konzerts f&#252;r Violine und Orchester A-Dur, KV 219<\/i> zum ersten Mal angewandt. Dass der Geiger und Komponist Heinrich Ignaz Franz von Biber (1644-1704) und wahrscheinlich sogar schon virtuose Kollegen weit vor Biber das Spiel mit dem Bogenholz kannten und nutzten, ist Widmann entgangen. <\/p>\n<p>Merkw&#252;rdig ebenfalls, dass Widmann gerne von der angeblich aberwitzigen Virtuosit&#228;t seiner eigenen Musik schw&#228;rmt. Und zwar nicht nur auf folgende Weise, die, wenn blo&#223; naiv, noch ertr&#228;glich w&#228;re: \u201eDie Virtuosit&#228;t ist ein selbstverst&#228;ndlicher Teil meines musikalischen Selbstverst&#228;ndnisses, es ist fast etwas, in das ich wie in einen Sog gerate. F&#252;r mich ist Virtuosit&#228;t: Staunen! Ich will &#8211; beim H&#246;ren, Spielen und Komponieren von Musik &#8211; staunen! Wie ein Kind.\u201c (9)<\/p>\n<p>Besonders f&#228;llt auf, wie Widmann sich darin gef&#228;llt, &#252;ber vermeintliche Extreme in seiner Musik zu fabulieren. Eigentlich unspielbar, wahnwitzig virtuos, exzessiv rasend (10) &#8211; das sind Begriffskombinationen, mit denen Widmann gerne jongliert. Begriffe, die er freilich nicht ad&#228;quat anzuwenden versteht, insofern, als dass beispielsweise der Nimbus der Unspielbarkeit musikgeschichtlich althergebrachter kaum sein k&#246;nnte. Die Geschichte der angeblichen Unspielbarkeit von Musik mag schon 200 Jahre alt sein. Fest steht allerdings, dass noch jedes irgendwann einmal als \u201eunspielbar\u201c gegolten habendes St&#252;ck irgendwann spielbar wurde. Dass Widmanns Musik dar&#252;ber hinaus meist &#8211; im Vergleich zu den Werken sehr vieler seiner Kollegen &#8211; ganz und gar nicht technisch schwer zu realisieren ist, darf dabei nicht unerw&#228;hnt bleiben. Die Gegen&#252;berstellung Widmannscher Musik mit Werken einiger anderer Komponisten, beispielsweise von Brian Ferneyhough, verbietet sich, nicht nur, was angebliche \u201eUnspielbarkeiten\u201c angeht. Alles ist spielbar, sofern irgendeine Intention des Spielbaren seitens des Komponisten in die Partitur mit eingeflossen ist. Und alles, was einstmals als \u201eunspielbar\u201c galt, geh&#246;rt heute teilweise sogar zum g&#228;ngigen Repertoire. Sei es Peter Tschaikowskys <i>Konzert f&#252;r Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll, op. 23<\/i>, das Nikolai Rubinstein seinerzeit als \u201eunspielbar\u201c ablehnte oder, mehr als hundert Jahre sp&#228;ter, die <i>Et&#252;den f&#252;r Klavier<\/i> von Gy&#246;rgy Ligeti, die inzwischen sogar, alternativ zu Et&#252;den von Chopin, Liszt oder Rachmaninow, in fr&#252;hen Klavierwettbewerbsrunden von den Veranstaltern selbst vorgeschlagen werden.<\/p>\n<p>Unspielbarkeit ist tot. Nur Widmann, der putzige Schw&#228;rmer, das kuschelige Stofftier des halbgebildeten, kleinb&#252;rgerlichen Publikums, hat es noch nicht mitbekommen.<\/p>\n<p><b>III. Widmann umgibt die Aura des Kritiklosen<\/b><br \/>\nIn einer Berliner Diskussion zur Lage der Musikkritik im Dezember 2008 brachte der Neue-Musik-Redakteur Frank Hilberg (WDR) die aktuelle musikfeuilletonistische Situation auf den Punkt: \u201eDie Musikkritik ist tot.\u201c Ein Satz, den man freilich kaum wird wissenschaftlich beweisen k&#246;nnen. Trotzdem ist er wahr. In manchen gro&#223;en Tageszeitungen gibt es so gut wie gar keine Musikkritik mehr. In anderen Bl&#228;ttern ist Musikkritik zu einer reinen Werbeangelegenheit degeneriert. Man schreibt sorglos aus Pressemeldungen und von K&#252;nstlerwebseiten ab. Das reicht. Und nat&#252;rlich betrifft die marode Lage des Musikfeuilletons die Neue Musik insofern, als dass man von dieser &#8211; wie immer &#8211; am wenigsten versteht. Sicher, bei einer Urauff&#252;hrung beispielsweise gibt es keine Vergleichsm&#246;glichkeit mit einer anderen, auf Tontr&#228;gern vorliegenden Interpretation. Was also soll man schreiben? Zumal, wenn man einem nichts einf&#228;llt oder man mit Neuer Musik im Grunde doch nichts anfangen kann?<\/p>\n<p>Man kopiert lieber, &#252;bernimmt einfach bestimmte Formulierungen, die sich doch so h&#252;bsch lesen, wie diejenigen S&#228;tze, die Markus Fein in seinem Interviewbuch &#252;ber Widmann absondert: \u201eWer J&#246;rg Widmanns Musik zum ersten Mal begegnet, ist von ihrer Unmittelbarkeit und Intensit&#228;t &#252;berrascht. Die Musik st&#252;rzt nicht selten wie ein Katarakt auf den H&#246;rer ein, sie ist ma&#223;los in ihrer &#252;bersch&#228;umenden Virtuosit&#228;t oder in ihrer unendlichen Traurigkeit. Widmann z&#228;hlt zu den Grenzg&#228;ngern unter den zeitgen&#246;ssischen Komponisten. Er bewegt sich in seinen Werken in Randbezirken und versucht dabei oftmals den dialektischen Br&#252;ckenschlag zwischen den Extremen. Von entscheidender Bedeutung sind deshalb die \u201aBruchlinien\u2019, entlang derer seine kompositorische Suche stattfindet.\u201c (11)<\/p>\n<p>Eine Ansammlung der sch&#246;nsten Allgemeinpl&#228;tze im Zusammenhang mit Neuer Musik. Grenzg&#228;ngertum, Randbezirke, dialektischer Br&#252;ckenschlag, Extreme, Bruchlinien, kompositorische Suche: nicht nur, dass es sich dabei um in jeder Hinsicht aussagelose Hohlw&#246;rter handelt, sie treffen freilich auch nicht die Spur auf das musikalische Schaffen Widmanns zu \u2013 im Gegenteil. Es gibt keinen anderen Komponisten, der vom kleinb&#252;rgerlichen Publikum so umarmt, so umgarnt wird, eben weil er kein Grenzg&#228;nger, kein Mann der Extreme, kein Komponist ist, der sich jemals in nur irgendwelchen Randbezirken herumgetrieben hat \u2013 sei es als K&#252;nstler, sei es als Reisender. (12)<\/p>\n<p>Widmanns Musik ist domestizierte Scheinmoderne. Und er wird umgeben von einflussreichen Personen, die auf der Widmannschen Erfolgswelle gerne mitschwimmen und ihm alles gestatten. Beispielsweise derartige Allgemeinplatzunversch&#228;mtheiten, wie die Behauptungen Feins &#252;ber Widmann. Die oben zitierten S&#228;tze, so l&#228;sst sich ernsthaft konstatieren, k&#246;nnten im Grunde f&#252;r nahezu jeden Komponisten der Neuen Musik unbemerkt neu verwendet werden. Und zwar etwa in der Art, wie man Neujahrs- oder Weihnachtsansprachen von Politikern quasi von Jahr zu Jahr wieder verwenden k&#246;nnte, was sogar \u2013 freilich unabsichtlich \u2013 Mitte der 1980er Jahre tats&#228;chlich einmal geschah, als der NDR Helmut Kohls Weihnachtsansprache vom Vorjahr sendete (13); von der &#214;ffentlichkeit &#252;brigens kaum registriert.<\/p>\n<p>Auch in der Musikwissenschaft h&#228;lt man sich vornehm zur&#252;ck und geht unkritisch mit Widmann um. J&#246;rn Peter Hiekel beginnt seinen Aufsatz &#252;ber das &#8222;Romantische im Schaffen von J&#246;rg Widmann&#8220; (14) mit &#220;berlegungen zur Schumann-Rezeption in der Neuen Musik. Roland Barthes habe, so Hiekel, als \u201eFachfremder\u201c die Schumann-Faszination in der Moderne in seinen diesbez&#252;glichen Texten auf den Punkt gebracht, indem er beispielsweise das K&#246;rperliche der Musik Schumanns betonte, hinter dem das Strukturelle zur&#252;ckzutreten scheine. (15)<\/p>\n<p>Diese Tendenz erkennt er auch im Schaffen Rihms, sowie in den Werken Widmanns. In dem Moment aber, in dem Hiekel von einem Zitat Rihms (Schumanns Musik sei \u201eMusik, deren Anstrengung sp&#252;rbar ist\u201c) zur Musik Widmanns &#252;bergeht, passiert dem Autor ein folgenschwerer Fehler. Denn er reflektiert nicht, dass die von ihm angef&#252;hrten Zitate von Barthes und Rihm inhaltlich kaum vergleichbar sind, schlie&#223;lich betreffen die S&#228;tze Barthes\u2019 das fr&#252;he Klavierwerk <i>Kreisleriana, op. 16<\/i>, die S&#228;tze Rihms aber vor allem Schumanns sp&#228;ten Werke, von denen Rihm annimmt, sie seien \u201e[\u2026] anders als sonst, wo wir einen durchgef&#252;hrten Verlauf verfolgen k&#246;nnen, mit Ziel und Zweck.\u201c  (16) Die <i>Kreisleriana<\/i> ist allerdings alles andere als formlos, im Gegenteil. Auch andere fr&#252;here Klavierwerke Schumanns sind nicht nur formal genial koh&#228;rent, sondern streckenweise bis in die kleinsten Bestandteile hinein strukturell zwingend gestaltet. Und diesbez&#252;glich w&#228;ren noch nicht einmal die bekanntesten Klavierwerke Schumanns, sondern auch eher seltener erklingende St&#252;cke, wie die <i>Novelette F-Dur, op. 21 Nr. 1<\/i> anzuf&#252;hren, in der die Harmonik, vor allem auch in formaler Hinsicht (die Formteile stehen jeweils im Mediantenverh&#228;ltnis), auf dem Terz-Intervall aufgebaut ist.<\/p>\n<p>Mit den unreflektierten Voraussetzungen zweier inkommensurabler Zitate wirft Hiekel dann einen Blick auf Widmanns Fieberphantasie, an der \u201edas Erobern des freien Ausdrucksbereiches\u201c (Rihm) sp&#252;rbar sei &#8211; deren strukturelle, formale Leere Hiekel mittels seiner affirmativen Betrachtung aber &#252;bersieht. Ihm entgeht ergo nicht nur die fehlerhafte Gegen&#252;berstellung der Zitate Barthes\u2019 und Rihms; dar&#252;ber hinaus w&#228;re statt von \u201efreiem Ausdruck\u201c in der Fieberphantasie von \u201estrukturloser Klangwolkenmusik\u201c, zumindest jedoch von einem \u201eNebeneinander von Klangmomenten\u201c zu sprechen. Aber eine kritische Herangehensweise war vermutlich ohnehin nicht das Ziel Hiekels, der seinen Aufsatz, immerhin, mit dem Versuch einer Formulierung eines Ausdrucks von Skepsis beendet: \u201e[\u2026] [Es bleibt zu hoffen], dass J&#246;rg Widmann die freundschaftlichen Umarmungen des Musikbetriebs, der in der Romantik-Rezeption vieler heutiger Komponisten vielleicht vor allem wachsende Erfolgsaussichten wittert, ohne allzu viel Anpassung an dessen Eigendynamik und Vorerwartungen auszuhalten vermag. Vielleicht liegen die st&#228;rksten Momente in J&#246;rg Widmanns Musik vor allem dort, wo sie auf forcierte &#220;bertreibungen setzt und sich so von der Gefahr der Domestizierung nachdr&#252;cklich wegbewegt.\u201c (17)<\/p>\n<p>Letztlich wird hier der unbedingte Unwille oder sogar die Unf&#228;higkeit eines Musikwissenschaftlers ausgedr&#252;ckt, einer Realit&#228;t des Neue-Musik-Betriebs ins Auge zu schauen: denn, mit Verlaub, wer mag undelir&#246;s leugnen, dass Widmanns Musik und er selbst als K&#252;nstler h&#246;chst domestiziert, h&#246;chst angepasst ist, ja, dass Widmann im Grunde die e-musikalische Idealausgeburt an Bravheit, Domestiziertheit und selbstgen&#252;gsamer Kleinb&#252;rgerlichkeit pr&#228;sentiert?<\/p>\n<p>Nein, die Musikwissenschaft ist, wie die Musikkritik, unkritisch geworden. Vor allem, wenn es um Neue Musik geht, wird man hier wie dort st&#228;ndig mit Inkompetenz und &#220;berforderung konfrontiert. Die Musikwissenschaft &#252;berl&#228;sst den K&#252;nstlern einen vorgeblichen Kompetenzvorsprung in Sachen Werkinformation, Werkdiskussion. (18) Unsicher tappst man von vagen und hohlste Allgemeinpl&#228;tze bedienenden Formulierungen zu, siehe Hiekel, Anbiederungsanalysen und gibt sich beispielsweise bei Podiumsgespr&#228;chen mit Komponisten damit zufrieden, sich Anekdoten von Proben und Urauff&#252;hrungen anzuh&#246;ren.<\/p>\n<p><b>IV. Widmann komponiert strukturlose Ausdrucksmusik<\/b><br \/>\nWidmanns kompositorische Laufbahn begann recht viel versprechend, abzusehen an den <i>F&#252;nf Bruchst&#252;cken f&#252;r Klarinette und Klavier<\/i> aus dem Jahre 1997. Der Titel verweist in zweifacher Weise auf Alban Berg: hinsichtlich der Titelgebung auf die <i>Drei Bruchst&#252;cke<\/i> aus <i>Wozzeck<\/i> und bez&#252;glich der Besetzung auf Bergs <i>Vier St&#252;cke f&#252;r Klarinette und Klavier, op. 5<\/i>. Das erste der Widmannschen St&#252;cke ist ein typisches \u201eerstes St&#252;ck\u201c, eine Art musikalisches Abtasten, ein sich-Einschwingen.<\/p>\n<div style=\"width: 614px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"F&#252;nf Bruckst&#252;cke f&#252;r Klarinette und Klavier, Nr. 1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/komposition.system.at\/Widmann01.jpg?resize=604%2C754\" title=\"F&#252;nf Bruchst&#252;cke f&#252;r Klarinette und Klavier, Nr. 1\" width=\"604\" height=\"754\" \/><p class=\"wp-caption-text\">F&#252;nf Bruchst&#252;cke f&#252;r Klarinette und Klavier, Nr. 1<\/p><\/div>\n<p>Die Klarinette setzt mit einem dreifachen Sforzato auf dem anschlie&#223;end gehaltenen cis ein; das Klavier attackiert zeitgleich ebenfalls das cis, allerdings wird der Ton nur kurz, ebenfalls durch ein dreifaches Sforzato, angerissen. Unmittelbar danach ist das Pedal zu treten, so dass der Ton durch die noch ein wenig schwingende Saite leise verl&#228;ngert wird. &#220;ber dem leisen Klavier-cis spielt sich nun die Klarinette, cis aushaltend, in den H&#246;rvordergrund. Vom dreifachen Sforzato decrescendiert sie auf engem Raum zun&#228;chst zu einem Piano, steuert mit einem kurzen Crescendo ein Fortepianopianissimo an, crescendiert ein weiteres Mal nach Mezzoforte, decrescendiert zu einem Pianopianissimo und holte dann etwas weiter aus, um mit einem Crescendo ein um einen Viertelton zu tief intoniertes cis im Fortissimo erklingen zu lassen. Die Klarinette verl&#228;ngert den Ton des Klaviers sozusagen k&#252;nstlich, formt ihn, dynamisch und intonatorisch, improvisatorisch. Die Klarinette wird zur Klangprothese des Klaviers. Und diese quasi improvisatorische \u201eVerbiegung des Klaviertons\u201c ist ausnotiert.<\/p>\n<p>Doch auf der Aufnahme, die der Komponist selbst mit der Pianistin Silke Avenhaus eingespielt hat, l&#228;sst Widmann eines der Anfangscrescendi einfach weg. Bereits nach dem zweiten Crescendo erreicht Widmann das um einen Viertelton geneigte cis. Sicher, die Stelle hat improvisatorischen Charakter, aber k&#246;nnte es vielleicht sein, dass die Anzahl der Crescendi, dass die Struktur der dynamischen Anweisungen, ja, dass sogar die Verwendung des Tonmaterials im Grunde gleichg&#252;ltig ist? Bei einem kurzen Blick auf die H&#228;ufigkeit der benutzten T&#246;ne wird deutlich, dass hier nicht versucht wird, mit bewusst gestalteten Tonstrukturen einen Zusammenhalt zu schaffen, der sich h&#246;revident &#8211; ob bewusst oder unbewusst &#8211; auszahlen k&#246;nnte; so l&#228;sst Widmann beispielsweise zwei T&#246;ne der Zw&#246;lftonreihe ganz aus (es und a), dabei verlangt ein kurzes St&#252;ck Musik &#8211; das mag ein wenig zu akademisch klingen &#8211; geradezu nach einer konzisen Strukturierung des Tonmaterials, beispielsweise nach einer quantitativen Gewichtung der zw&#246;lf T&#246;ne. Widmann geht aber ganz \u201efrei\u201c mit den T&#246;nen um. Naiv, unstrukturiert, zuf&#228;llig: das w&#228;ren andere, daf&#252;r brauchbarere Vokabeln.<\/p>\n<p>Dabei sind formal-klanglich sogar Ans&#228;tze einer vorgeblich kompositorisch reflektierten Haltung zu erkennen. Auf den ersten Klangmoment (Klavier: kurzer Sforzato-Ton mit \u201eNachhall\u201c \/ Klarinette: kurzer Ton mit anschlie&#223;ender Ein-Ton-Improvisation) folgen zwei weitere Klangmomente, die jeweils dynamisch-dramatisch auf den ersten verweisen, aber farblich recht subtil variiert werden. Daraus k&#246;nnte eine komponierte Reflexion des kompositionsgeschichtlich tradierten \u201ePrinzip des Dreifachen\u201c resultieren, wie es beispielsweise Beethoven gerne &#8211; nicht nur bei der Ausformulierung seiner Themenbl&#246;cke &#8211; anwendete. Am Ende der ersten Zeile scheint der Anfangston cis \u201equasi niente\u201c zu verschwinden, die zweite dynamische Ausholbewegung jedoch spitzt sich zu einem neuen Ton hin zu (e1). Das e1 der Klarinette leuchtet mit einem scharfen Akzent kurz auf, doch gleichzeitig kommt dieses Mal das Klavier dem Kammermusikpartner prothetisch zur Hilfe. Und zwar nun in klanglich neuer Gestalt, denn die e1-Klaviersaite wird mittels eines Plektrons angerissen. In das Verklingen des Klaviersaitentones mischt sich dann unmerklich die Klarinette. Sie crescendiert und holt schlie&#223;lich zu einer neuen, einer dritten Geste aus. An deren Ende stimmt das Klavier mit einer Sechstonvorschlagsfigur in das Crescendo ein und vollzieht die offensive Bewegung mit. Beide Instrumente kennen wieder das gleiche Ziel: dieses Mal ist es der Ton f2. Der scharfe Akzent ist hier, wie zu Beginn des St&#252;ckes, dem Klavier vorbehalten, derweil nun wieder die Klarinette f&#252;r den langen Ton verantwortlich zeichnet. Der Eindruck eines erneuten \u201ek&#252;nstlichen Nachhalls des Klaviers durch die Klarinette\u201c stellt sich im dritten System aber anders als anfangs ein. Von dem Klarinettenton f2 geht kein weiteres Crescendo aus. Im Gegenteil: im Moment des scharfen Klavierakzents ist f&#252;r die Klarinette ein Pianopianissimo subito vorgesehen, so dass dieser Nachhall auch Nachhall bleibt. Das dritte Ein-Ton-Klangerlebnis erscheint also erneut in variierter Gestalt; ein klanglich gut ausgef&#252;hrter Einfall, freilich auf engem Partiturraum gebannt. Ein kurzes St&#252;ck eines jungen, durchaus begabten Komponisten.<\/p>\n<p>Doch mit dem dritten Ein-Ton-Erlebnis endet das St&#252;ck nicht. Vier tonal schimmernde (19) Klavierakkorde, plus ein Zweiklang in hoher Lage, lassen das kurze St&#252;ck ausklingen, w&#228;hrend die Klarinette f2 bis &#252;ber den letzten Klavierklang hinaus h&#228;lt. Man fragt sich vielleicht: warum sind es vier Akkorde?<\/p>\n<p>Denn erscheint das hier behauptete komponierte \u201ePrinzip des Dreifachen\u201c nicht letztlich deswegen blo&#223; als ein Widmannsches Zufallsprodukt, weil nicht drei, sondern eben vier Akkorde auf die drei vorherigen Aktionen antworten? Ist die Akkordkombination am Ende des St&#252;ckes, schlicht ausgedr&#252;ckt, etwa \u201ezu lang\u201c? W&#252;rden drei Akkorde dem St&#252;ck nicht eine strukturelle Dichte, eine luzide Zusammengeh&#246;rigkeit verleihen?<\/p>\n<p>Derlei \u201estrukturelle Auslassungen\u201c und vor allem auch die Tatsache, dass Widmann auf der erw&#228;hnten CD-Einspielung sich als Interpret nicht an seine eigene Notation h&#228;lt, zeugen davon, dass es dem Komponisten hier wohl ausschlie&#223;lich auf Ausdruck, auf die Emotionalit&#228;t des Augenblicks ankam. Die sich geradezu aufdr&#228;ngende fraktale Strukturierungsm&#246;glichkeit &#8211; drei Crescendi auf dem ersten Ton, gefolgt von drei Ausholgesten beider Instrumente mit jeweils variierter klanglicher Beleuchtung, gefolgt von drei \u201eTrauerakkorden\u201c im Verbunkos-Rhythmus &#8211; wird hier nicht erkannt und nicht genutzt. Ein St&#252;ck, das auf den naiven Zuh&#246;rer &#8211; als gestische, beschauliche Neue Musik &#8211; wirken mag. Aber gleichzeitig ein St&#252;ck, das wohl gerade deswegen nicht im Ged&#228;chtnis bleibt, weil ihm die n&#246;tige Struktur, das formal Zwingende fehlt.<\/p>\n<div style=\"width: 656px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"F&#252;nf Bruchst&#252;cke f&#252;r Klarinette und Klavier, Nr. 4, T. 1-3\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/komposition.system.at\/Widmann02.jpg?resize=646%2C296\" title=\"F&#252;nf Bruchst&#252;cke f&#252;r Klarinette und Klavier, Nr. 4, T. 1-3\" width=\"646\" height=\"296\" \/><p class=\"wp-caption-text\">F&#252;nf Bruchst&#252;cke f&#252;r Klarinette und Klavier, Nr. 4, T. 1-3<\/p><\/div>\n<p>Ein kurzer Blick auf das vierte dieser St&#252;cke best&#228;tigt einen Verdacht: Widmann kommt es nicht auf Struktur, auf Form, auf Reflexion, auf Tiefe, sondern auf Wirkung, Ausdruck, Effekt, Gef&#252;hligkeit und auf den \u201espannenden\u201c Moment im Konzert an, mit dem er das &#8211; wie er: naive &#8211; Publikum beeindrucken kann. Bez&#252;glich des vierten St&#252;ckes sagen die ersten drei Takte eine Menge &#252;ber das Komponieren Widmanns aus: eine \u201eexpressive\u201c Aktion im Klavier, ein Fermatentakt (\u201esenza misura lunga\u201c) und ein Takt mit weiteren Aktionen. Betrachtet man die verwendeten T&#246;ne, wird die Zuf&#228;lligkeit der Materialanordnung deutlich: auf zwei Cluster (hoch vs. tief) folgt ein kurzer Dreitonakkord. Dabei ist es genauso sinnlos, Zeit und Konzentration auf die Analyse des in dem ganzen St&#252;ck benutzten Tonmaterials zu werfen, denn bereits hier wird wieder ein Verdacht laut: warum a-Moll als Vorschlagsakkord, warum anschlie&#223;end drei schwarze Tasten? Warum im dritten Takt zun&#228;chst erneut die Verteilung von schwarzen und wei&#223;en Tasten in linke und rechte Hand? Geht es hier m&#246;glicherweise lediglich um eine gute Notenbild-Optik f&#252;r den Interpreten, der sich bittesch&#246;n die T&#246;ne nicht erst aufwendig zusammensuchen m&#246;ge? Um Bequemlichkeit?<\/p>\n<p>Ein kurzes Fazit muss lauten: Widmann nutzt lediglich oberfl&#228;chlich die Tonsprache der Neuen Musik, bedient sich ihrer Mittel, ohne im tieferen Sinne davon etwas zu verstehen; es geht ihm im Grunde nur darum, ein paar \u201evirtuose\u201c Aktionen im kammermusikalischen Nebeneinander zu exponieren. Warum? Vielleicht weil er schon zum fr&#252;hen Entstehungszeitpunkt der St&#252;cke selbst so wenig Zeit zum Klarinette&#252;ben hatte, dass ihm eine tiefere Versenkung in die Gliederung des Tonmaterials unm&#246;glich wurde? Oder weil Widmann m&#246;chte, dass seine Musik, die er selbst &#252;brigens offenbar f&#252;r genial h&#228;lt (20), so h&#228;ufig wie m&#246;glich gespielt wird? Warum sonst handelt es sich bei dem kurz beschlaglichteten St&#252;ck quasi um Blattspielmusik?<\/p>\n<p><b>V. Widmanns Musik ist ohne Utopie<\/b><br \/>\nIm 20. Jahrhundert geh&#246;rte das Zitieren eigener, fremder oder sogar ausschlie&#223;lich fremder Werke mit zu einem der Charakteristika der postmodernen E-Musik. Was bisher kaum deutlich beschrieben wurde, ist, dass in j&#252;ngerer Zeit in Werken von Komponisten wie Michael Iber, Bernhard Lang oder Johannes Kreidler eine Art des Zitierens fremder Musik zum Ausdruck kommt, die den Verweis- oder Reminiszenzcharakter &#252;blichen Zitierens hinter sich l&#228;sst und Fremdanteile neu deutet, sie strukturell einbindet, sie durch mechanische Wiederholung, Totalzersplitterung oder Kleinstteilverwendung, Mini-Sampling beispielsweise ad absurdum f&#252;hrt. Musik: nicht mehr &#252;ber Musik, sondern mit Musik; gleichzeitig Musik, der man ganz und gar nicht vorwerfen kann, sie sei abgekupfert, kopiert, geklaut; im Gegenteil zeigen beispielsweise die drei genannten Komponisten doch, dass gerade aus der subtilen Bespiegelung fremden Materials innovativ Eigenes, wieder erkennbar Personales entstehen kann.<\/p>\n<p>Die Art des Zitierens im musikalischen Werk Widmanns f&#228;llt dagegen sogar noch hinter das 20. Jahrhundert zur&#252;ck. Bei Widmann hei&#223;t Zitieren: erinnern, nostalgisch zur&#252;ckblicken, sehns&#252;chtig sinnen. Fast in jedem Werk fallen Stellen auf, in denen tonales Material auf bestimmte, althergebrachte Weise zitiert wird. Derartige Reminiszenzen &#8211; h&#228;ufig bedient sich Widmann bei seinem Lieblingskomponisten Schumann &#8211; werden allerdings nicht beil&#228;ufig auf den Plan gerufen, sondern bilden nicht selten den H&#246;hepunkt, den Skopus eines Werkes.<\/p>\n<p>In nahezu jedem Werk Widmanns gibt es tonale Erinnerungsinseln, denen allein die Sehnsucht gilt. Hier geht es um Wohlf&#252;hlen, um Ankommen, um Streicheleinheiten, um Affirmation. Stellen, auf die sich das Publikum freut; die es aufatmend, Ohren spitzend goutiert. Endlich sch&#246;ne Musik!<\/p>\n<p>Beispiele f&#252;r die Widmannsche Ansteuerung von tonalen Klanginseln finden sich beispielsweise am Ende der <i>Fieberphantasie<\/i>, am Ende des oben betrachteten ersten <i>Bruchst&#252;ckes f&#252;r Klarinette und Klavier<\/i> (21), im <i>Oktett<\/i>, im <i>Choral<\/i>&#8211; und im <i>Jagdquartett<\/i>.<\/p>\n<p>Werke ohne Utopie, ohne Wahrheit. Musik, deren einziger \u201eutopischer\u201c Gedanke das Zur&#252;ck, die Sehnsucht in vormoderne Zeitalter der Tonalit&#228;t, die vorgegaukelte Vers&#246;hnung, die Anbiederung ist. Widmann ist als ganzes Ph&#228;nomen, als vermeintliches Komponisten- und Interpretengenie eine Idee des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein Tr&#228;umer, ein Verzauberer, ein Rattenf&#228;nger mit Klarinette, ein Clown. Dass er ganz bewusst derartige Sehnsuchts-Atavismen des Kulturbetriebs nutzt, um bei Veranstaltern und Greisenpublikum schnell und einfach zu punkten, zeigt ein Vorfall bei den Sommerlichen Musiktagen in Hitzacker im Jahr 2005. Die Urauff&#252;hrung des Werkes <i>Air f&#252;r Horn solo<\/i> in freier Natur wurde vom Wind ironischerweise \u201everblasen\u201c, so dass kurz danach im Konzertsaal die \u201eeigentliche\u201c Urauff&#252;hrung &#8211; so der Veranstalter damals &#8211; nachgeholt wurde. Wenige Wochen sp&#228;ter wurde es als Pflichtst&#252;ck f&#252;r den ARD-Wettbewerb erneut \u201euraufgef&#252;hrt\u201c. Zum dritten Mal.<\/p>\n<p>Das Wort \u201eUrauff&#252;hrung\u201c fasziniert Widmann offenbar. Es verspricht Exklusivit&#228;t, Einmaligkeit, Aufmerksamkeit. Hier kann Widmann als \u201egenialer K&#252;nstler\u201c brillieren, hier kann er verkl&#228;rt ins Publikum blicken, sich verbeugen und doch schon an den n&#228;chsten Kompositionsauftrag denken &#8211; oder daran, wie viel Zauber er wohl bei einer m&#246;glichen vierten \u201eUrauff&#252;hrung\u201c verbreiten k&#246;nnte.<\/p>\n<p>&#220;berhaupt, bei aller vordergr&#252;ndigen Authentizit&#228;t, Emotionalit&#228;t, Clowneskerei, scheint es Widmann mit seinem eigenen kompositorischen Werk nicht so genau zu nehmen. So war vor ein paar Jahren &#8211; wieder einmal &#8211; ein bestelltes Kammermusikwerk nicht rechtzeitig fertig geworden. Kurz vor der Urauff&#252;hrung an der Freiburger Musikhochschule kam Widmann allerdings mit einer gerade in Arbeit befindlichen Opernpartitur zu dem Akkordeonisten, mit dem zusammen er eigentlich die Urauff&#252;hrung bestreiten sollte und bat ihn, doch anhand dieser Noten mit ihm einfach ein wenig herumzuimprovisieren. Das Ganze wurde dann als Urauff&#252;hrung verkauft. Und war, bestimmt, ein Erfolg.<\/p>\n<p>Widmanns kompositorische &#196;sthetik ist unreflektiert, juvenil, affirmativ bis zur Anbiederung, scheinauthentisch und ohne Utopie. Widmann sehnt sich ins 19. Jahrhundert zur&#252;ck. Zur&#252;ck zu den Schw&#228;rmern, zur&#252;ck zum Biedermeier. Seine &#196;sthetik ist veraltet, aber genau das ist es, was seinen Erfolg ausmacht, was ihn &#8211; aus der Gruppe j&#252;ngerer Neue-Musik-Komponisten &#8211; zum Publikumsliebling der Philharmonieabonnenten Deutschlands werden lie&#223;.<\/p>\n<p><b>VI. Widmanns Musik ist voraufkl&#228;rerisch<\/b><br \/>\nHin und wieder bewegt sich Widmanns Musik ins Clowneske hinein. Musik, &#252;ber die das &#228;ltere Publikum schmunzeln muss. Aber auch junge H&#246;rer lieben Widmann, beispielsweise f&#252;r sein <i>Jagdquartett<\/i> (2003), das mit einem jagdhorn&#228;hnlichen Zitat der Nr. 12 aus Schumanns <i>Papillons, op. 2<\/i> anhebt &#8211; auch eines dieser Affirmationsmomente, auf die es Widmann insgeheim ankommt. Im weiteren Verlauf begibt sich das Streichquartett scheppernd, knarzend und rhythmisch springend auf die Jagd. Die Streicher werfen ihre B&#246;gen in die Luft, rufen mit einem lauten \u201eHey\u201c zum fr&#246;hlichen Halali \u2013 und es ergibt sich, dass deutlich wird: der Cellist ist das Opfer, die Sau, die zu erlegen ist. Es grunzt, knackt und schmiert. Ein Salonst&#252;ck, mehr nicht, allerdings recht undifferenziert komponiert &#8211; und: auf unreflektierte Art und Weise schlecht-archaisch.<\/p>\n<p>Man wundert sich: in der neueren Neuen Musik darf wieder gejagt werden. Findet man noch in kleinmeisterlichen Sonaten von zu Recht vergessenen Komponistendilettanten des 19. Jahrhunderts (22) in nahezu jedem Scherzo-Satz Horn- und Jagdmotive, so erscheint sp&#228;testens das Hornspiel bei Richard Wagner als gebrochen, zumindest aber als reflektiert: in den von urspr&#252;nglicher Natur k&#252;ndenden Hornklang finden zeitgleich Dissonanzen anderer Instrumente, Brechungen, die sich durch den orchestralen Kontext ergeben, Eingang. Und das schon im <i>Siegfried<\/i>!<\/p>\n<p>Mit der Erfahrung des Holocaust wurde jedoch klar: die Jagd, das fr&#246;hliche T&#246;ten &#8211; und sei es nur das T&#246;ten eines Tieres &#8211; wird vorerst nicht mehr musikalisch in so etwas wie ein Scherzo eines ernsthaften Komponisten Eingang finden k&#246;nnen. Daf&#252;r sorgte auch Theodor W. Adorno, der &#8211; heute nicht zu Unrecht etwas differenzierter zu betrachtend &#8211; Sch&#246;nberg, &#252;brigens von diesem ungewollt, bekanntlich deswegen zum &#228;sthetischen Gegenpol zu Strawinsky auserkor, um seine Theorie von der fortw&#228;hrenden menschlichen Barbarei &#228;sthetisch zu zementieren: da, wo gewisserma&#223;en noch Fr&#252;hlingsopfer gebracht w&#252;rden (bei Strawinsky), k&#246;nne die m&#246;gliche &#8211; nicht wieder in ihr Gegenteil umschlagende &#8211; Aufkl&#228;rung auch &#228;sthetisch nicht utopisch formuliert werden.<\/p>\n<p>Und so geriet alles im musikgeschichtlichen Zusammenhang mit scheinauthentischer, sorgloser Naturerfahrung, mit freudvoller Verfolgung, mit dem Spa&#223; am T&#246;ten von Kreaturen unter Verdacht und wurde zur kompositions&#228;sthetischen No-go-Area. Eine nachvollziehbare, notwendige Entwicklung.<\/p>\n<p>Seit 1995 allerdings, seit Widmanns Lehrer, Freund und F&#246;rderer Rihm verschiedene \u201eZust&#228;nde\u201c seines Werkes <i>Jagden und Formen<\/i>, das eigentlich nur mit Jagen und &#8211; wie immer bei den zu langen St&#252;cken Rihms &#8211; nichts mit Form oder Formen zu tun hat, gebiert, scheint Jagen wieder m&#246;glich. Auf zum lustigen Halali!<\/p>\n<p>Geschichtliche existenzielle Erfahrungen, wie die der \u201eM&#252;hlviertler Hasenjagd\u201c (23), bei der im Februar 1945 Nazis und Zivilisten Jagd auf fl&#252;chtige Insassen des KZ Mauthausen machten, gehen an voraufgekl&#228;rten K&#252;nstlern wie Rihm und Widmann freilich vorbei. 6\/8-Rhythmen, Hornquinten, komponierte Fluchtwege, rasselnde Patterns &#8211; und das alles naiv assoziiert mit \u201eJagd\u201c: das soll also einfach mal wieder Freude machen?<\/p>\n<p>Was hier in Wahrheit vermittelt wird, ist schlechte, primitiv-monumentale Naiv&#228;sthetik mit unaufgekl&#228;rtem, geschichtlich blindem Spa&#223;faktor. So etwas wie \u201eJagen\u201c kann man nicht einfach musikalisieren, ohne gleichzeitig von den pr&#228;genden Erfahrungen der Zeit von vor etwa 70 Jahren zu singen; oder zumindest ohne, dass der Komponist sein Publikum &#252;ber derartige historische Schreckenskonnotationen, die bei reflektierenden Zeitgenossen einfach virulent sind, in Kenntnis setzt &#8211; oder zumindest sich selbst informiert. Letzteres scheint aber bei Widmann nicht der Fall zu sein. Von <i>Hasenjagd \u2013 Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen<\/i> (1994) des &#246;sterreichischen Regisseurs Andreas Gruber, in der die Ereignisse um die \u201eM&#252;hlviertler Hasenjagd\u201c hart, ohne unechte Sentimentalit&#228;t filmisch nachempfunden werden, wei&#223; Widmann freilich nichts. Wie man erf&#228;hrt, war er zuletzt 1991 im Kino. (24)<\/p>\n<p>Widmann &#228;u&#223;ert sich in dem besagten Interviewbuch zu seinem <i>Jagdquartett<\/i>, wie folgt: \u201e[Hier gibt es] [\u2026] vier J&#228;ger, die ganz gesund und blind positivistisch zur Jagd rufen, sie schleudern ihren Bogen in die Luft und dann geht es los; das ist wie ein Schlachtruf. Aus diesen vier J&#228;gern werden dann im Verlauf der Komposition vier Gejagte &#8211; das ist der inhaltliche Kern des St&#252;cks. Das wird &#252;ber Perspektivenwechsel und einzelne formale Abschnitte erz&#228;hlt, die vom H&#246;rer ganz klar zu erkennen sind. Ein weiterer entscheidender, diesmal \u201at&#246;dlicher\u2019 Perspektivenwechsel ist, dass die Gejagten in ihrer Notsituation einem der vier die Schuld zuweisen und sagen: \u201aDer war\u2019s!\u2019 Das ist ein bekanntes gesellschaftliches Muster; in diesem Fall ist es der Cellist, der beschuldigt wird. Er wird dann von einem Bogenschlag in die Luft imagin&#228;r t&#246;dlich verwundet und l&#228;sst noch einen letzten existenziellen Schrei und ein Bart\u00f3k-Pizzicato los &#8211; bis er schlie&#223;lich in einem unterdr&#252;ckt aufjaulenden Glissando verendet. Das ist ein Tod! Aber der H&#246;rer wei&#223; nat&#252;rlich auch: Es war nur ein Scherzo.\u201c (25)<\/p>\n<p>Bedenklich genug, dass Widmann von seinem eigenen Salonst&#252;ckchen, das Z&#252;ge der intellektuellen Reife eines Realschul-Achtkl&#228;sslers tr&#228;gt, spricht, als ginge es ihm hier musikalisch formal-inhaltlich ernsthaft um irgendwelche \u201eexistenziellen\u201c Situationen; schlimmer aber noch, dass er, vielleicht, weil es ihm erfolgverhei&#223;end oder modisch d&#252;nkt, versucht, etwas irgendwie Bedeutendes an sein Werk heranzutragen; und das mit einer kalkuliert ge&#246;lten Betroffenheitssprache, die uns offenbar &#252;ber soziale Muster, gesellschaftliche Schuldzuweisungsmechanismen und Notsituationen des Einzelnen aufzukl&#228;ren versucht; so, dass man gar nicht anders kann, als Widmann eine Beleidigung derjenigen vorzuwerfen, die so etwas wie intellektuelle Tiefe, Reflexion, Allgemeinplatz-Ferne und ein aufgekl&#228;rtes Bewusstsein k&#252;nstlerisch noch sich vorzustellen imstande sind.<\/p>\n<p><b>Nachtrag<\/b><br \/>\nDie geschriebenen S&#228;tze m&#246;gen dem Autor dieser Zeilen, obwohl er zeitweise selbst als Komponist auftritt, weder so ausgelegt werden, als ob Neid, Hass, eigene k&#252;nstlerische oder wirtschaftliche Erfolglosigkeit die Antriebsfeder gewesen seien. Der Vorwurf ginge, sowohl, was Tatsachen, als auch Intentionen betrifft, ins Leere. Im Gegenteil, der Autor des Textes sch&#228;tzt J&#246;rg Widmann, als jemanden, der &#8211; w&#252;rde er nicht von der ihn umarmenden &#214;ffentlichkeit zeitlich und dadurch auch k&#252;nstlerisch &#252;berfordert werden &#8211; durchaus das Potential h&#228;tte, gute Musik zu komponieren. Vielmehr wei&#223; er von einigen Komponisten, deren Pers&#246;nlichkeiten nicht derart stromlinienf&#246;rmig justiert wurden, dass sie sich an alles und jeden anzupassen gewillt sind, dabei aber k&#252;nstlerisch unsagbar Wert- und Spannungsvolles zu sagen, zu komponieren haben. Diesen Komponisten wird zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Wenigen Erfolgreichen kommt hingegen alles wie von selbst entgegen. Ein Zustand der Ungerechtigkeit. Gerade deshalb wurde hier viel verallgemeinert, um zu zeigen, was passiert, wenn man einen jungen Mann mit Auftr&#228;gen, Anfragen und Hofierungen aller Art derart zudeckt, dass nichts anderes resultiert, als eine traurige Leere. Und die zu konstatieren und sie bisweilen ausfallend auf die derzeitige kulturelle Situation zu transferieren, mag schon selbst wieder nicht \u201eneu\u201c, aber doch als dringlich insofern empfunden werden, als dass der Autor mit diesen Gedanken nicht allein, aber sie auch &#246;ffentlich auszusprechen gewillt ist.<\/p>\n<p><b>Hinweis<\/b><br \/>\nDieser Aufsatz sollte urspr&#252;nglich &#8211; wie hier vor vielen Wochen erw&#228;hnt &#8211; in einer anderen Zeitschrift erscheinen. Davon sehen beide Seiten &#8211; Autor und Redaktion &#8211; ab. Die Diskussion m&#246;ge daher hier stattfinden.<\/p>\n<p><b> Anmerkungen<\/b><br \/>\n(1) Fein, Markus: <i>Im Sog der Kl&#228;nge. Gespr&#228;che mit dem Komponisten J&#246;rg Widmann<\/i>, Mainz 2005, S. 18\/31.<\/p>\n<p>(2) Die Anwendung dieses Toposkatalogs beherrscht Widmann gut bis sehr gut. Er wendet die g&#228;ngigen Topoi gekonnt an, er hat sein Handwerk gelernt. Das ist aber auch nicht erstaunlich, schlie&#223;lich ist er selbst Interpret und so viel n&#228;her dran an dem Betrieb, der ihm viele Auff&#252;hrungen, viele praktische Erfahrungen erm&#246;glicht. Zudem ist seine Musik wahres \u201eInterpretenfutter\u201c, weil meist nicht sehr schwer zu realisieren, daf&#252;r aber auf eine glatte Art und Weise wirkungsvoll.<\/p>\n<p>(3) 2008 kam zu Widmanns Klarinettenprofessur an der Musikhochschule Freiburg eine halbe Professur f&#252;r Komposition hinzu. &#220;berhaupt, so scheint es, werden Kompositionsprofessuren nur noch halbiert vergeben, so zuletzt geschehen in Dresden und M&#252;nchen. Warum? Weil man der Neuen Musik insgeheim keine selbstbewusste Stimme mehr geben mag?<\/p>\n<p>(4) Musik, auf die man sich &#8211; gerade weil sie \u201enicht schlecht gemacht\u201c ist &#8211; freundlich nickend einigen kann, die aber auch schon beim Verlassen des Konzertsaals vergessen ist.<\/p>\n<p>(5) A. a. O., S. 28.<\/p>\n<p>(6) A. a. O., S. 47.<\/p>\n<p>(7) A. a. O., S. 27.<\/p>\n<p>(8) A. a. O., S. 86.<\/p>\n<p>(9) A. a. O., S. 47.<\/p>\n<p>(10) A. a. O., S. 48.<\/p>\n<p>(11) A. a. O. Hier findet sich der zitierte Abschnitt auch &#8211; werbetechnisch fein platziert &#8211; als Buchklappentext.<\/p>\n<p>(12) Das gilt auch, obwohl man Widmann 2009 im Rahmen des k&#252;nstlerisch wie auch in anderer Hinsicht h&#246;chst fragw&#252;rdigen \u201eInto\u201c-Projekts von Ensemble Modern, Siemens Arts Program und Goethe-Institut nach Dubai schickte. Widmann wurde dabei von einem Kamerateam begleitet. Auf den Bildern, die genauso gut aus einem Benetton- oder Nike-Werbespot stammen k&#246;nnten, sieht man Widmann mit sinnendem und h&#246;chst nachdenklichem \u201eK&#252;nstlerblick\u201c beispielsweise vor den Ekel erregenden Riesenhotelwolkenkratzern, die sich Milliard&#228;re in Dubai bauen lassen. Dass die Scheiche die ungerechteste Ausbeutung von Arbeitern betreiben, die nach den unverantwortlich harten und unterbezahlten Stunden auf dem Bau mit Bussen zur&#252;ck in ihre Armen-Slums gefahren werden, wei&#223; Widmann nicht. Nein, es interessiert ihn nicht. Unser so gr&#252;blerischer K&#252;nstler lie&#223; sich lieber nicht nur vor den Luxushotels fotografieren, auch die Baustellen und die W&#252;ste mussten herhalten; aber nur, damit Widmann mit Betroffenheitsgestus Dubai vor den Kameras als \u201esch&#246;n und schrecklich zugleich\u201c bezeichnen konnte.<\/p>\n<p>(13) URL: <a href=\"http:\/\/rhein-zeitung.de\/on\/05\/12\/24\/tt\/t\/rzo207889.html\">http:\/\/rhein-zeitung.de\/on\/05\/12\/24\/tt\/t\/rzo207889.html<\/a>.<\/p>\n<p>(14) Hiekel, J&#246;rn Peter: Dunkle, fiebrige und komische Seiten. Interpretationen des Romantischen im Schaffen von J&#246;rg Widmann, in: <i>Musik &amp; &#196;sthetik<\/i>, 11. Jg., Heft 43, Stuttgart 2007, S. 35-52.<\/p>\n<p>(15) A. a. O., S. 35.<\/p>\n<p>(16) A. a. O., S. 36.<\/p>\n<p>(17) A. a. O., S. 52.<\/p>\n<p>(18) Besonders gut absehbar ist das bei Rihm, der sich gerne weigert, Ausk&#252;nfte &#252;ber seine neuesten Arbeiten zu geben, angeblich, weil er das nicht f&#252;r n&#246;tig h&#228;lt. Schlie&#223;lich gestehe er jedem H&#246;rer zu, sich selbst in dem Werk zu finden &#8211; oder eben nicht. Er glaubt an das k&#252;nstlerisch produktive Scheitern von Vermittlung. (Als habe Rihms kompositorische &#196;sthetik auch nur irgendetwas mit Scheitern zu tun; und nicht, wie in Wahrheit, mit Chauvinismus, Archaik und zeitlich schlecht empfundenen Ausdehnungen.) Dabei geht Rihm gerne so vor, dass er mit br&#252;sker Zur&#252;ckweisung in Sachen Vermittlung f&#252;r jedwede Individualit&#228;t in der Begegnung \u201eWerk \/ H&#246;rer\u201c argumentativ Partei ergreift. Eine Taktik, mit der sich Rihm schon vor l&#228;ngerer Zeit hierzulande so etwas wie k&#252;nstlerische Narrenfreiheit erk&#228;mpft hat, die ihm noch mehr Kompositionsauftr&#228;ge, unter deren Vielzahl Rihm nach wie vor leidet, einbrachte. Denn auf diese Weise konnte Rihm seine vielleicht einstmals existenten Selbstzweifel, die Reflexionen der eigenen Arbeit (eine f&#252;r Rihm denkbar unn&#252;tze Zeitverschwendung) mit sich gebracht h&#228;tten, restlos aus dem Weg ger&#228;umt wissen.<\/p>\n<p>(19) Siehe dazu These V.<\/p>\n<p>(20) Gerne verwendet Widmann in Podiumsgespr&#228;chen Formulierungen wie \u201eSchumann und ich\u201c. Gerne stellt er sich in eine Reihe mit seinen kompositorischen Vorbildern, die &#8211; auch, wenn er teils von Boulez schw&#228;rmt &#8211; fast alle aus dem 19. Jahrhundert kommen.<\/p>\n<p>(21) Hier ist es ein verschleiertes f-Moll.<\/p>\n<p>(22) Und Rihm und Widmann werden zu eben jenen Komponisten geh&#246;ren, auf die man, wie Carl Ditters von Dittersdorf, der im 18. Jahrhundert erfolgreicher als Mozart war, kopfsch&#252;ttelnd zur&#252;ckblicken wird. Harmlose Musik, die in ihre Zeit, zu ihrer Zeit passte und deshalb zu so gro&#223;em Ruhm gelangte. Musik aber auch, &#252;ber die wir heute ein wenig l&#228;cheln (Dittersdorf) &#8211; und in einigen Jahren l&#228;cheln werden (Rihm und Widmann).<\/p>\n<p>(23) Der perfide Ausdruck stammte von der SS selbst.<\/p>\n<p>(24) URL: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/Welt;art118,2144369\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/Welt;art118,2144369<\/a>.<\/p>\n<p>(25) Fein, Markus: <i>Im Sog der Kl&#228;nge<\/i>, S. 100.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/8627c69fdcba4b1f8f27e16c1db7d236\"\/><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Halbbildung%2C%20Schw%C3%A4rmerei%2C%20Leere https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2010%2F02%2F08%2Fhalbbildung-schwaermerei-leere%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Zwar bekommt Widmann als Komponist nat&#252;rlich nicht ausschlie&#223;lich positive Kritiken, doch wird niemand ernsthaft bestreiten, dass ihn, obwohl er das selbst&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Halbbildung%2C%20Schw%C3%A4rmerei%2C%20Leere https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2010%2F02%2F08%2Fhalbbildung-schwaermerei-leere%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Halbbildung%2C%20Schw%C3%A4rmerei%2C%20Leere https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2010%2F02%2F08%2Fhalbbildung-schwaermerei-leere%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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