{"id":17305,"date":"2018-05-05T18:00:11","date_gmt":"2018-05-05T16:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=17305"},"modified":"2018-05-01T18:40:42","modified_gmt":"2018-05-01T16:40:42","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-07-05-bis-13-05-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2018\/05\/05\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-07-05-bis-13-05-2018\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 07.05. bis 13.05.2018"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 19. Schwerpunkte: Acht Br&#252;cken in K&#246;ln, Jodel-Diplome, H&#246;rst&#252;cke von Pierre Schaeffer, Pierre Henry und Gerhard R&#252;hm. Und ein St&#252;ck, bei dem Albrecht D&#252;mling als Registrant ben&#246;tigt wurde.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>07.05.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Freispiel: Jenseits der Kastanien \u2013 \u00a0H&#246;rspiel von Marina Frenk<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Als Kind aus Moldawien mitten im Ruhrgebiet gelandet \u2013 eine Expertin in Sachen Emigration erz&#228;hlt. Die Autorin kam mit sieben Jahren aus Moldawien nach Deutschland in den Migrantendschungel des Ruhrgebiets. Mit Integration kennt sie sich aus, die bedeutet kulturelle Transformation, Identit&#228;tsschlamassel und das Verlorengehen einer Herkunft. Marina Frenk ist im Unbekannten zu Hause. Sie singt und erz&#228;hlt zutiefst subjektiv von sch&#246;nen und h&#228;sslichen Unterprivilegierten, von Vorzeigeausl&#228;ndern, von Neu- und Altdeutschen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Marina Frenk, geboren 1986 in Chi\u015finau, Moldawien, Schauspielerin, S&#228;ngerin, Musikerin. Sie wuchs im Ruhrgebiet auf, studierte Schauspiel an der Folkwang-Universit&#228;t der K&#252;nste in Essen und spielte von 2008 bis 2015 am Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Leipzig, Schauspiel K&#246;ln und MaximTheater Berlin. Sie ist S&#228;ngerin in der Band \u201eKapelsky &amp; Marina\u201c und macht ebenso Musik mit den Bands \u201eBaba Dunyah\u201c und \u201eThe Disorientalists\u201c. 2016 erhielt sie zusammen mit Sibylle Berg den 65. H&#246;rspielpreis der Kriegsblinden f&#252;r \u201eUnd jetzt: die Welt!\u201c (MDR 2015). Das H&#246;rspiel \u201eJenseits der Kastanien\u201c wurde mit dem Europ&#228;ischen CIVIS Radiopreis 2017 ausgezeichnet.<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: We are a happy family \u2013 Please Kill Me \u2013 Punk in Amerika. <\/strong><strong>Die Kronzeugen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">H&#246;rspiel in zwei Teilen. nach Interviews von Legs McNeil und Gillian McCain. &#220;bersetzung und Funkeinrichtung: Christine Wunnicke. Das H&#246;rspiel basiert zum gr&#246;&#223;ten Teil auf dem Buch \u201ePlease Kill Me: The Uncensored Oral History of Punk\u201c, herausgegeben von Legs McNeil und Gillian McCain (Penguin Paperback, 1997). \u201ePlease Kill Me\u201c erz&#228;hlt die Geschichte des amerikanischen Punkrock, von seiner schwierigen Geburt bis zu seinem langen Sterben \u2013 aus der Sicht derer, die wissen, wie es war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Teil 2: New York Kill City&#8230; \u201eAndere steigen auf den Mount Everest. Sind die weniger gaga?\u201c &#220;berlebenstraining in New York City. Einunddrei&#223;ig Personen im Zeugenstand, jeder erz&#228;hlt eine andere Geschichte, nichts pa&#223;t zusammen, alles pa&#223;t zusammen, nach der Logik fragt l&#228;ngst keiner mehr, au&#223;er Dee Dee Ramone, und der bekommt nie eine Antwort. Produktion: RB\/SR 2000. Regie: Hans Helge Ott<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Wege zur Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. Gerd Albrecht war nicht nur einer der wichtigsten Dirigenten im Bereich der zeitgen&#246;ssischen Musik. Dar&#252;ber hinaus lag ihm auch die Vermittlung der musikalischen Moderne am Herzen. In der Reihe \u201eWege zur Neuen Musik\u201c, die er in Zusammenarbeit mit dem damaligen Sender Freies Berlin und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin konzipierte, stellte er exemplarische Werke im Gespr&#228;ch mit den jeweiligen Komponisten vor, darunter Gy&#246;rgy Ligeti, Mauricio Kagel oder Hans Werner Henze. So sind Dokumente von unwiederbringlichem Wert entstanden. Sechs Mitschnitte dieser Reihe sind jetzt in einer DVD-Edition erschienen.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Neue CDs<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aktuelle CD-Ver&#246;ffentlichungen Neuer Musik. Vorgestellt und diskutiert von Lydia Jeschke, Bj&#246;rn Gottstein, Bernd K&#252;nzig und Michael Rebhahn<\/p>\n<hr \/>\n<h2>08.05.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Heiliger Ernst und teuflischer Spa&#223; \u2013 &#8217;68 und die Neue Musik (1\/4)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Werner Kl&#252;ppelholz. (Teil 2 am 15.05.2018). Die Ursachen des Aufstands und wie sich die Komponisten mit Werken (oder Wurfgeschossen) in die Bewegung einreihten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Im Konzert still zuh&#246;ren m&#252;ssen ohne laut mitsingen zu k&#246;nnen: Das ist eindeutig autorit&#228;r, ebenso die Noten einer Partitur oder die Anweisungen eines Dirigenten zu befolgen. Der weltweite Kampf gegen Herrschaft und Autorit&#228;t hatte in den Jahren nach 1968 auch die Neue Musik erfasst. Improvisationsgruppen wurden gegr&#252;ndet, musikalische Laien durften mitspielen, kreativ zu werden stand jedem frei. Ein Schl&#252;sselwort der Epoche hie&#223; Partizipation, was etwa 1970 zu einer Revolte bei den Darmst&#228;dter Ferienkursen f&#252;hrte. Die ungeheure Politisierung aller gesellschaftlichen Bereiche fand ebenfalls in der Neuen Musik statt. Auf der B&#252;hne, wo Opern &#252;ber Revolutionsf&#252;hrer inszeniert oder wenigstens rote Fahnen gezeigt wurden und \u2013 \u201eRaus aus dem Elfenbeinturm!\u201c \u2013 jenseits der B&#252;hne, wo Komponisten auf die Stra&#223;e gingen, um mit Musik beispielsweise Demonstrationen zu unterst&#252;tzen oder \u2013 wie Luigi Nono und Hans Werner Henze \u2013 den Ruf nach Ver&#228;nderung der Verh&#228;ltnisse mit Wurfgeschossen zu akzentuieren. Andere versuchten hingegen, aus der Musik selbst heraus politisch zu wirken, etwa durch die Enth&#252;llung von Manipulationstendenzen im musikalischen Material. Peter Br&#246;tzmann, Nicolaus A. Huber, Thomas Kessler, Rolf Riehm, Dieter Schnebel, Urs Peter Schneider, Gerhard St&#228;bler, Walter Zimmermann und andere erinnern sich an diese &#228;u&#223;erst bewegte Zeit und ziehen zur heutigen Situation einen Vergleich \u2013 der nicht unbedingt erbaulich ausf&#228;llt.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Wilhelm Killmayer<\/strong>: Symphonie Nr. 3 \u2013 \u201eMenschen-Los\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: J&#246;rg Widmann); <strong>Harald Genzmer<\/strong>: Quintett (J&#246;rg Widmann, Klarinette; Rodin-Quartett); <strong>Carl Orff<\/strong>: Entrata (Mechthild von Kries, Orgel; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Michael Gielen); <strong>G&#252;nter Bialas<\/strong>: Streichquartett Nr. 5 (Auryn Quartett); <strong>Karl Amadeus Hartmann<\/strong>: Symphonie Nr. 7 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Emilio Pomarico)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert live: ACHT BR&#220;CKEN | Musik f&#252;r K&#246;ln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Richard Wagner<\/strong>: Vorspiel zu \u201eDie Meistersinger von N&#252;rnberg\u201c | <strong>York H&#246;ller<\/strong>: Konzert f&#252;r Viola und Orchester, Kompositionsauftrag von ACHT BR&#220;CKEN | <strong>Richard Wagner<\/strong>: Vorspiel zu \u201eParsifal\u201c | <strong>Bernd Alois Zimmermann<\/strong>: Musique pour les soupers du Roi Ubu | <strong>Richard Wagner<\/strong>: Walk&#252;renritt. Tabea Zimmermann, Viola; G&#252;rzenich-Orchester K&#246;ln, Leitung: Fran\u00e7ois-Xavier Roth. &#220;bertragung aus der K&#246;lner Philharmonie<\/p>\n<p>20:10 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Interview mit einem Stern (1\/4) \u2013 Von Ernst Schnabel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Komposition: Johannes Aschenbrenner. Regie: Fritz Schr&#246;der-Jahn. Mit Hardy Kr&#252;ger, Heinz Klevenow, Heinz Klingenberg, Eduard Marks, Louise Dorsay, Vera Schult, Ernst Schnabel, u.a. Produktion: NWDR 1951. L&#228;nge: ca 49&#8242;. (Teil 2 am 15.5.2018)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Am 3. M&#228;rz 1951 startete Ernst Schnabel zu einem Flug um die Erde. Die Erledigungen der beh&#246;rdlichen Formalit&#228;ten hatten drei Monate in Anspruch genommen, er war gegen 99 Krankheiten geimpft worden, einschlie&#223;lich der Pest. Und er war der erste Deutsche nach dem Krieg, dem es gelang, einen solchen Plan zu verwirklichen. Sein Flug um die Erde war kein Wettlauf mit der Zeit, wie ihn Jules Verne beschrieben hat, sondern eher eine Zeitreise, denn die Erde hat nicht nur viele Namen, sie zerf&#228;llt auch in sehr verschiedene Regionen, die Jahrhunderte voneinander entfernt sind, obwohl man sie in wenigen Stunden mit dem Flugzeug &#252;berqueren kann. Der Flug um die Erde f&#252;hrte Ernst Schnabel zun&#228;chst von Hamburg &#252;ber Berlin nach M&#252;nchen, wo der eigentliche Start am 7. M&#228;rz mit der Super Constellation ,Golden Flies&#8216; stattfand. Die Stationen der Reise waren: Beirut, Kalkutta, Hongkong, Tokio, Wake Island, die US-Basis mitten im Stillen Ozean, Honolulu, San Francisco, Chicago, New York. Nach neun Tagen landete er am 16. M&#228;rz wieder in Hamburg. Nicht einmal vier Wochen sp&#228;ter waren die Originalaufnahmen geordnet und geschnitten, war das Manuskript geschrieben und das nahezu dreist&#252;ndige Werk produziert. Der Rundfunk hatte einen Reporter bestellt und bekam ein Epos; eine Sendung, die an die literarische Tradition der m&#252;ndlichen &#220;berlieferung ankn&#252;pfte und die Literatur wieder zum Sprechen brachte.<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Kunstfestspiele Herrenhausen \u2013 Lecture on nothing \u2013 Robert Wilson &amp; John Cage<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein Highlight der diesj&#228;hrigen Kunstfestspiele Herrenhausen (18.5. \u2013 3.6.2018 Hannover) ist die Performance von Robert Wilson. Am 18.\/19.5. zeigt er mit seiner Inszenierung des ber&#252;hmten experimentellen Textes &#252;ber das Nichts (1949) von John Cage dessen philosophische Gedanken, die in scheinbar spielerischem Tun ihre ganze Sprengkraft entfalten. Die Lecture beginnt mit den Worten: \u201eIch bin hier, und es gibt nichts zu sagen.\u201c Wir f&#252;hren Sie in den Kosmos von Robert Wilson und John Cage.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: \u201eAuch Gedanken haben eine Form\u201c \u2013 Die Musik des Georg Katzer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Eine Sendung von Susann Krieger<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 ars acustica: \u00c9tude path\u00e9tique | Symphony Collector | Symphonie pour un homme seul<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">H&#246;rst&#252;cke von Pierre Henry und Pierre Schaeffer .Komposition und Realisation: Pierre Henry und Pierre Schaeffer. (Produktion: Radio France 1948\/2009\/1950)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit den \u201eCinq \u00e9tudes de bruits\u201c, zu denen die \u201e\u00c9tude path\u00e9tique\u201c z&#228;hlt, er&#246;ffnet Pierre Schaeffer 1948 ein neues Kapitel der Moderne, das der \u201eMusique concr\u00e8te\u201c (konkreter Musik). 1949 begann die produktive Zusammenarbeit von Pierre Schaeffer mit Pierre Henry, aus der als bekanntestes Ergebnis eine Zwischenform zwischen Musik und H&#246;rspiel, ein gro&#223;es experimentelles Radiost&#252;ck wurde: die \u201eSymphonie pour un homme seul\u201c (Sinfonie f&#252;r einen Musiker), eine viels&#228;tzige Lautsprechersymphonie mit technisch manipulierten Instrumental-, Ger&#228;usch- und Stimmaufnahmen, in die auch traumatische Kriegsreminiszensen einbezogen sind. Seit 1950 standen Schaeffer und Henry auch Tonbandger&#228;te und moderne Klangverarbeitungsger&#228;te zur Verf&#252;gung, was die Produktion und Verarbeitung neuartiger Kl&#228;nge wesentlich erleichterte.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>09.05.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Claus K&#252;hnl<\/strong>: \u201eZeitf&#252;lle\u201c (Niklas Liepe, Violine; Peijun Xu, Viola; Gabriel Schwabe, Violoncello; Julia Okruashvili, Klavier); <strong>Rainer Brunn<\/strong>: \u201eSellanraa\u201c (Duo Stringendo); <strong>Hans-G&#252;nter Brodmann<\/strong>: \u201eMusica Sacra\u201c (Hans-G&#252;nter Brodmann, Perkussion); <strong>Rolf Rudin<\/strong>: \u201eDer Spinnerin Nachtlied\u201c (musica-viva-chor bamberg: Fritz Braun); <strong>Vivienne Olive<\/strong>: \u201eThe Dream Gardens\u201c (Annie Gicquel, Klavier)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Wie sch&#246;n muss Musik sein? Von Coverfotos, Sch&#246;nheitszw&#228;ngen und Marktwert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Kunstwelt steckt voller Inszenierungen. Gerne sehen wir maskierte, kost&#252;mierte Opernfiguren, die aus einer anderen Welt zu stammen scheinen. Aber wie inszeniert ist die Musikwelt abseits der B&#252;hne? Was verkauft ein K&#252;nstlerfoto: die Musik \u2013 oder eher den Star dahinter? Und was macht einen K&#252;nstler zum Star: seine Musik \u2013 oder sein Aussehen? CD-Cover und Konzertplakate zeigen aufreizend gekleidete, sexy inszenierte und den g&#228;ngigen Sch&#246;nheitsidealen entsprechende Stars. In der Sendung fragen wir nach: Wie sch&#246;n m&#252;ssen K&#252;nstler sein? Woran misst sich der Marktwert eines K&#252;nstlers? Und: Wie beh&#228;lt man den Fokus auf die musikalische Qualit&#228;t in einer Welt, die von sch&#246;ngeputzten Hochglanzbildern gepr&#228;gt ist? Eine Sendung von Kathrin Hasselbeck<\/p>\n<p>20:04 bis 21:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Adam von Fulda und Hindemith am Main \u2013 Komponierende Hessen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wer sind die bekanntesten hessischen Komponisten? Louis Spohr und Engelbert Humperdinck, Gustav Mahler und John Dowland \u2013 sie alle lebten und komponierten irgendwann einmal in Hessen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Manche schrieben sogar Musik mit direktem Hessenbezug: Kurt Hessenberg in seiner Kantate &#252;ber den Frankfurter Struwwelpeter oder Paul Hindemith in seiner Main-Sonate. Und dann sind da noch Literaten, Philosophen und Aristokraten wie Bettina von Arnim, Theodor W. Adorno oder Moritz Landgraf von Hessen-Kassel. Auch sie z&#228;hlen zu den komponierenden Hessen.<\/p>\n<p>20:59 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: \u201ehope, faith, life, love &#8230;\u201c \u2013 Chormusik von Eric Whitacre<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Junges Vokalensemble Hannover. Ltg.: Klaus-J&#252;rgen Etzold<\/p>\n<p>21:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Erste Folge kurzer H&#246;rst&#252;cke von Gerhard R&#252;hm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eDas \u201eneue\u201c H&#246;rspiel hat das \u201ealte\u201c, das sich noch ausschlie&#223;lich als ein illusionistisches Rollenspiel verstand, auf konkrete Schallereignisse im weitesten Sinn \u2013 seien es nun k&#252;nstlich im Studio erzeugte oder dokumentarische \u2013 ausgedehnt; vielleicht sollte man daher besser von H&#246;rst&#252;cken sprechen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit diesem Begriff w&#228;re auch angedeutet, dass es sich nicht mehr nur um Schallereignisse von einer gewissen Mindestl&#228;nge handeln muss (was bisher stillschweigend auch das \u201eneue H&#246;rspiel\u201c voraussetzte), sondern dass auch die \u201eDauer\u201c eines H&#246;rst&#252;ckes keiner Konvention mehr folgt. Pr&#228;gnanz und &#214;konomie der Mittel sind Grundprinzipien der sogenannten \u201ekonkreten Poesie\u201c, die das neue H&#246;rspiel wesentlich mit konstituiert hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In dieser Folge von H&#246;rst&#252;cken handelt es sich zumeist um solche, deren auff&#228;llig gemeinsames Merkmal ihre K&#252;rze ist (als extremste Reduktionsstufe erscheint eine Folge einzelner Schallereignisse, die nur aus \u201eMomenten\u201c besteht \u2013 akustische \u201eSchnappsch&#252;sse\u201c, aus isolierten Jetzts). Dabei werden verschiedene Formen und Produktionsweisen vorgestellt: Komponierte und vorgefundene Schallereignisse, manipulierte und nat&#252;rliche. Bevorzugtes Grundmaterial ist die menschliche Stimme.\u201c [Gerhard R&#252;hm]. Regie: Gerhard R&#252;hm. hr\/BR 1973<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gerhard R&#252;hm, geboren 1930 in Wien, studierte Klavier und Komposition an der Wiener Musikakademie, danach privat bei Josef Matthias Hauer, und besch&#228;ftigte sich w&#228;hrend eines l&#228;ngeren Aufenthalts im Libanon mit orientalischer Musik. In den 1950er und 1960er Jahren war er &#252;berwiegend literarisch t&#228;tig und wurde zuerst durch Buchver&#246;ffentlichungen experimenteller Poesie bekannt. Von Anfang an intermedial orientiert, entwickelte er Dichtung vor allem in Grenzbereichen weiter \u2013 sowohl zur Bildenden Kunst als auch zur Musik. Sein Wirkungsbereich umfasst literarische und musikalische Publikationen, Vortr&#228;ge, Konzerte, Ausstellungen, Theaterauff&#252;hrungen und Rundfunkproduktionen. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Karl-Sczuka-Preis 1977, H&#246;rspielpreis der Kriegsblinden 1983). Er lebt in K&#246;ln und Wien.<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Ultraschall Berlin \u2013 Festival f&#252;r neue Musik 2018: hand werk<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Ulrike Klobes. Das junge K&#246;lner Kammermusikensemble hand werk pr&#228;sentierte bei seinem Ultraschall Berlin-Deb&#252;t ein Programm unter dem Motto \u201ehand werk unter Strom\u201c, in dem u. a. die modisch gewordene Interaktion von akustischen Instrumenten und deren elektronischer Erweiterung auf ihre Notwendigkeit befragt wurden. Aufnahme vom 20. Januar 2018 im Radialsystem V.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: LinieZwei<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">SWR Symphonieorchester. Leitung: Titus Engel. SWR Experimentalstudio. Joachim Haas (Klangregie). Karlheinz Stockhausen: Mixtur 2003 (Werk Nr. 16 \u2154) f&#252;r Orchester (5 Instrumentalgruppen, 4 Sinusgenerator-Spieler, 4 Klangmischer mit 4 Ringmodulatoren, Klangregissseur). (SWR \u201eLinieZwei\u201c Konzert vom 10. M&#228;rz 2018 im E-Werk Freiburg)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein besonderes Rezept aus \u201eRuhe\u201c, \u201eBlech\u201c, \u201eStufen\u201c, \u201eDialog\u201c\u2026 Zwanzig musikalische Momente mischen sich in Stockhausens \u201eMixtur\u201c aus den Kl&#228;ngen traditioneller Orchesterinstrumente und den elektronischen M&#246;glichkeiten der 1960er-Jahre. 1964 entstand mit diesen Titeln die erste Version mit gro&#223;em Orchester \u2013 ein Pilotprojekt. 2003 erarbeitete der Komponist zusammen mit den Freiburger Klangregisseuren des Experimentalstudios des SWR in K&#252;rten eine fortan g&#252;ltige Fassung. Und nun, zehn Jahre nach Stockhausens Tod, kommt sie zum ersten Mal nach Freiburg, in die Heimat des Experimentalstudios, zur&#252;ck.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>10.05.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Olivier Messiaen<\/strong> \u2013 \u201eL&#8217;Ascension\u201c f&#252;r Orchester. Orchestre Philharmonique de L&#8217;ORTF. Leitung: Marius Constant | <strong>Dieter Schnebel<\/strong>: \u201eChoralvorspiele I\/II\u201c f&#252;r Orgel, Nebeninstrumente und Tonband, Gerd Zacher, Orgel, Juan Allende-Blin, Hans Martin Balz, John McCaughey, Nebeninstrumente. Giuseppe G. Englert, Leopold Keijsers, Timothy Albrecht, Tonband-Aussteuerung. Ingrid Urbasch, Reporter-Mikrofon. Albrecht D&#252;mling, Registrant. Interpreten-Ensemble Darmstadt (Posaunenchor). Leitung: Johann Walter Scharf<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Erna Woll<\/strong>: \u201eSola gratia\u201c (Siegmund Nimsgern, Bariton; Neues Saarl&#228;ndisches Kammerorchester: Helmut Haag); <strong>Graham Waterhouse<\/strong>: Fl&#246;tenquintett op. 26 (Gudrun Hinze, Piccolofl&#246;te; Eva Burmeister, Miho Tomiyasu-Palma Marques, Violine; Birgit Weise, Viola; Stefan Gartmayer, Violoncello; Christiane Frucht, Klavier); <strong>Wolf Rosenberg<\/strong>: \u201eNights at the Opera\u201c (Wolf Rosenberg, Sprecher; Realisation); <strong>Konstantin Mach<\/strong>: Violinsonate op. 4 Nr. 4 (Erich Keller, Violine; Elisabeth Schwarz, Klavier); <strong>Ata\u00e7 Sezer<\/strong>: \u201erelativity of simultaneity\u201c (Celina B&#228;umer, Violine; V\u00e9ronique Bastian, Viola; Jan Mischlich, Violoncello; Trio Coriolis); <strong>Hans M&#252;ller-Oertling<\/strong>: Burleske (Max Hecker, Fl&#246;te; Kurt Kalmus, Oboe; Gottfried Langenstein, Horn; Gerd Starke, Klarinette; Karl Kolbinger, Fagott)<\/p>\n<p>18:20 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel am Feiertag: November 1918 (2\/5) \u2013 Eine deutsche Revolution<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mehrteiliges H&#246;rspiel nach dem Erz&#228;hlwerk von Alfred D&#246;blin. Verratenes Volk. Mit: Sebastian Rudolph, Jakob Diehl, Laura Maire, Dietmar B&#228;r, Christian Redl, Jan Hofer u. v. a. Musik: Martina Eisenreich. H&#246;rspielbearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer. (Produktion: NDR\/SWR 2014)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der zweite Teil der Tetralogie \u201eNovember 1918\u201c umfasst mit sechzehn Tagen, vom 22. November bis zum 7. Dezember, die verwirrenden Vorg&#228;nge nach dem Sturz der Monarchie. Es wird eine provisorische Regierung unter Vorsitz des Sozialdemokraten Friedrich Ebert gebildet, Karl Liebknecht und der Spartakusbund bereiten den bewaffneten Aufstand vor, die Gener&#228;le um Hindenburg warten ab, bis Ebert mit ihnen paktiert. Geschildert werden nicht nur die gro&#223;en politischen Entwicklungen, sondern auch Einzelschicksale weniger bedeutender Zeitgenossen, die sich vor allem um ihre eigenen Angelegenheiten k&#252;mmern. (Teil 3, Sonntag, 13. Mai; Teil 4, Sonntag, 20. Mai; Teil 5, Montag, 21. Mai; jeweils 18.20 Uhr)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: \u00c0 la fran\u00e7aise<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Henri Dutilleux<\/strong>: \u201eSur le m\u00eame accord\u201c, Nocturne f&#252;r Violine und Orchester | <strong>G\u00e9rard Grisey<\/strong>: \u201ePartiels\u201c f&#252;r 18 Musiker (aus \u201eLes espaces acoustiques\u201c) | <strong>Michael Levinas<\/strong>: \u201ePar-del\u00e0\u201c f&#252;r Orchester | <strong>Tristan Murail<\/strong>: \u201eD\u00e9sint\u00e9grations\u201c f&#252;r 18 Musiker und Tonband | <strong>Maurice Ohana<\/strong>: \u201eAnneau de Tamarit\u201c f&#252;r Violoncello und Orchester. u.a.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert live \u2013 ACHT BR&#220;CKEN | Musik f&#252;r K&#246;ln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Johann Sebastian Bach<\/strong>: Ich will den Kreuzstab gerne tragen, BWV 56, Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis f&#252;r Bass, Chor und Orchester | <strong>Gustav Mahler<\/strong>: Adagio, aus der Sinfonie Nr. 10 Fis-dur | <strong>Bernd Alois Zimmermann<\/strong>: Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne, Ekklesiastische Aktion f&#252;r 2 Sprecher, Bass und Orchester. Georg Nigl, Bariton; Franz Mazura und Jakob Diehl, Sprecher; Chor des Bach-Vereins K&#246;ln; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Leitung: Michael Wendeberg. &#220;bertragung aus der K&#246;lner Philharmonie<\/p>\n<p>22:00 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Heiliger Ernst und teuflischer Spa&#223; \u2013 1968 und die Neue Musik (Teil 2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Eine vierteilige Sendung von Werner Kl&#252;ppelholz. Im Konzert still zuh&#246;ren m&#252;ssen, ohne laut mitsingen zu k&#246;nnen: Das ist eindeutig \u201eautorit&#228;r\u201c. Ebenso die Noten einer Partitur oder die Anweisungen eines Dirigenten zu befolgen. Der weltweite Kampf gegen Herrschaft und Autorit&#228;t hat um 1968 auch die Neue Musik erfasst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Improvisationsgruppen wurden gegr&#252;ndet, musikalische Laien durften mitspielen, kreativ zu werden stand jedem frei. Ein Schl&#252;sselwort der Epoche hie&#223; Partizipation, die etwa 1970 zu einer Revolte bei den Darmst&#228;dter Ferienkursen f&#252;hrte. Die ungeheure Politisierung aller gesellschaftlichen Bereiche fand ebenfalls in der Neuen Musik statt. Auf der B&#252;hne, wo Opern &#252;ber Revolutionsf&#252;hrer oder wenigstens rote Fahnen gezeigt wurden und \u2013 Raus aus dem Elfenbeinturm \u2013 jenseits der B&#252;hne, wo Komponisten auf die Stra&#223;e gingen, um mit Musik beispielsweise Demonstrationen zu unterst&#252;tzen oder \u2013 wie Luigi Nono und Hans Werner Henze \u2013 den Ruf nach Ver&#228;nderung der Verh&#228;ltnisse mit Wurfgeschossen zu akzentuieren. Andere versuchten hingegen, aus dem Inneren der Musik heraus politisch zu wirken, etwa durch die Enth&#252;llung von Manipulationstendenzen im musikalischen Material selbst. Peter Br&#246;tzmann, Nicolaus A. Huber, Thomas Kessler, Rolf Riehm, Dieter Schnebel, Urs Peter Schneider, Gerhard St&#228;bler, Walter Zimmermann und andere erinnern sich an diese &#228;u&#223;erst bewegte Zeit und ziehen einen Vergleich zur heutigen Situation \u2013 der nicht unbedingt erbaulich ausf&#228;llt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Eine Koproduktion von hr2-kultur und Deutschlandfunk Kultur. Redaktion: Stefan Fricke und Carolin Naujocks<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton; \u201eZwischen Diktatur und Demut\u201c \u2013 Autorit&#228;t in der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Dorothee Binding. Musikern haftet oft eine Aura von Freiheit an, sie gelten als sensible K&#252;nstler und musikalisch hochgebildete Spezialisten, die f&#252;r den Moment Musik zum Leben erwecken. Gerade Orchestermusiker unterstehen jedoch einem sehr strikten hierarchischen Gebilde. Wie viel Autorit&#228;t ist in diesem Gef&#252;ge sinnvoll? Brauchen Musiker klare Ansagen von despotischen Dirigenten, die das gro&#223;e Ganze im Auge haben, oder entstehen nur dann magische Momente w&#228;hrend der Konzerte, wenn man den Musikern gewisse Freiheiten l&#228;sst? Das \u201aMusikfeuilleton&#8216; geht im Gespr&#228;ch mit Solisten, Dirigenten, Orchestermusikern und Mitgliedern freier Ensembles der Frage nach, Wie viel Autorit&#228;t die Musik braucht.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: \u201eWarten, bis auch wir etwas verstehen\u201c \u2013 Zwei Kinderkompositionsinitiativen in Deutschland<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eOft h&#246;re ich Leute sagen: &#8218;Kinder verstehen uns nicht.&#8216; Ich glaube aber, es ist andersherum. Wir verstehen Kinder nicht. Umso spannender ist es, mit ihnen zu arbeiten und zu warten, bis auch wir etwas verstehen.\u201c \u2013 So der Schlagzeuger und Komponist Matthias Kaul. Er und seine Kollegin Astrid Schmeling unterrichten seit 1999 Kinder in Komposition. Komponieren hei&#223;t hier allerdings weitaus mehr als Noten zu Papier zu bringen: Alles, was uns im Alltag umgibt, kann zu Musik werden \u2013 sei es das Summen des Eisschranks oder das Quietschen einer Fahrradbremse. Genauso verfolgt auch der Elektroniker Knut Remond mit seiner \u201eohrenhoch-Kids Musikschule\u201c in Berlin ein alternatives Lehrkonzept: Nicht das Erlernen traditioneller Instrumente steht hier im Zentrum, sondern das Erkunden elektronischer Klangerzeuger und digitaler Musikproduktion. Eine Sendung von Leonie Reineke<\/p>\n<hr \/>\n<h2>11.05.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Mycelium \u2013 Von Antye Greie-Ripatti (AGF)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016. L&#228;nge: 42&#8217;56. (Wdh. v. 07.04.2017). Das Fadengeflecht der Pilze als Metapher f&#252;r Vernetzungen von Aktivist*innen in Politik und Kunst. Anschlie&#223;end: Antye Greie-Ripatti &#252;ber ihre Radiokomposition \u201eMycelium\u201c. Von Martin B&#246;ttcher. L&#228;nge: 11&#8217;22. (Wdh. v. 07.04.2017)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Sie wachsen im Verborgenen und bilden dennoch die gr&#246;&#223;ten Lebewesen der Welt: Mycelien, die unterirdischen Fadengeflechte der Pilze. Darin sieht die Klangk&#252;nstlerin Antye Greie-Ripatti eine Metapher f&#252;r politischen Aktivismus im Zeitalter des Internet. F&#252;r \u201aMycelium&#8216; kontrapunktiert Greie-Ripatti die Kl&#228;nge der Waldgew&#228;chse mit Stimmen von Aktivistinnen und Aktivisten aus der ganzen Welt. Das vielsprachige Klanggeflecht transportiert eine leise, aber nachhaltige Utopie: Gemeinsam sind wir stark.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Antye Greie-Ripatti (AGF), geboren 1969 in Ostdeutschland, lebt als Klangk&#252;nstlerin, Vokalistin, Produzentin und Musik-Aktivistin in Hailuoto\/Finnland.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eThirty-two Bars of Schmaltz!\u201c \u2013 Max Steiner \u2013 ein Wiener in Hollywood<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Stefan Frey. \u201eGive me thirty-two bars of schmaltz! (Gebt mir 32 Takte Schmalz!)\u201c, lautete die Maxime Leo Forbsteins \u2013 Anfang der 1930er Jahre Musikchef der Warner Brothers. Und diese Maxime pr&#228;gte die &#196;sthetik des damals noch neuen Mediums Tonfilm \u2013 nicht nur in den zahllosen Filmschlagern von Broadwaygr&#246;&#223;en wie George Gershwin oder Cole Porter, sondern auch in jenen symphonischen Soundtracks, die zum musikalischen Markenzeichen Hollywoods werden sollten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein Pionier auf diesem Gebiet war Max Steiner, ein Meister sp&#228;tromantischer Klangmischungen aus Wien. Er stammte aus einer regelrechten Operettendynastie: Sein Gro&#223;vater, Maximilian Steiner, war zu Johann Strau&#223;&#8216; Zeiten Direktor des legend&#228;ren Theaters an der Wien. Sein Vater, Gabor Steiner, war Besitzer des gr&#246;&#223;ten Vergn&#252;gungsparks im Prater: Venedig in Wien. Dort dirigierte Max schon im Alter von zw&#246;lf Jahren Operetten, komponierte bald eigene und parodierte 1906 Franz Leh\u00e1rs \u201eLustige Witwe\u201c. Nach Umwegen &#252;ber Berlin, London und New York landete er 1929 schlie&#223;lich in Hollywood \u2013 der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Tonfilm verlangte nach Musik und Steiner gab sie ihm. Er wurde zum \u201efather of fim music\u201c, erhielt drei Oscars und komponierte Musik zu &#252;ber 300 Filmen, darunter Klassiker wie \u201eKing Kong\u201c, \u201eVom Winde verweht\u201c und \u201eCasablanca\u201c.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>h&#246;r!spiel!art.mix: Sebastian Kunas\/Norbert Lang: ANNA<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit ANNA, Karin Harrasser, Christoph Engemann und Georg Toepfer. Komposition und Realisation: Sebastian Kunas\/Norbert Lang. BR 2018. Ursendung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wenn ANNA Ich sagt \u2013 Vom k&#252;nstlerischen Eigenleben der Maschinen. Marie Schoe&#223; im Gespr&#228;ch mit Sebastian Kunas und Norbert Lang (H&#246;rspielmacher). BR 2018. Warum man Menschen nicht nachbauen kann. Philosophische Argumente gegen die K&#252;nstliche Intelligenz. Ania Mauruschat im Gespr&#228;ch mit Rolf Era&#223;me (Elektrotechnik-Ingenieur und Philosoph). BR 2018<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">ANNA ist der Name der deutschen Sprachausgabe eines bekannten Computer-Betriebssystems. F&#252;r das gleichnamige H&#246;rspiel wurde ANNA so programmiert, dass sie nicht nur vorliest, sondern auch zuh&#246;rt. Spricht man ihr etwas vor, wiederholt sie es \u2013 mal wortgetreu, oft aber auch dekonstruiert. Ihre S&#228;tze sind nicht vorhersehbar. Fast wirkt es, als sei ANNA ein Individuum, das \u201eich\u201c nicht nur sagt, sondern auch meint. Sie erinnert uns an Zukunftsszenarien aus dem Silicon Valley oder die imaginativen Welten der Science-Fiction. Kann ANNA dabei helfen, diese fremden Welten vorstellbarer zu machen? Ihr sch&#246;pferischer Eigensinn erweckt jedenfalls den Anschein, als sei sie ein St&#252;ck weiter als wir es sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Norbert Lang, geb. 1984, Radiojournalist, Moderator, Klangk&#252;nstler<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Sebastian Kunas, geb. 1984 in Bielefeld, Musiker, Sound Artist, freier Theatermacher<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Hauptfach: Jodeln \u2013 Der Volksmusik-Studiengang an der Hochschule Luzern<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Wolfgang Meyering. Nein, ein Jodeldiplom \u00e0 la Loriot kann man im Volksmusik-Bereich der Hochschule Luzern nicht erwerben. Doch einen Bachelor of Arts in Music mit dem Hauptfach Jodeln, den bietet die Schweizer Hochschule demn&#228;chst an. Die Stadt in der Zentralschweiz ist der einzige Ort im Land der Eidgenossen, an dem Volksmusik ein Studienfach ist. Neben F&#228;chern wie Hackbrett, Schwyzer&#246;rgeli oder eben Jodeln gibt es auch zahlreiche Ensemblekurse. Das Repertoire ist breit angelegt; Traditionen werden genauso unterrichtet wie neue Kompositionen. Im Zentrum steht das hochschuleigene Volksmusik-Ensemble Alpini Vern&#228;hmlassig. Diese Gruppe pr&#228;sentiert den Studienbereich Volksmusik auf nationalen und internationalen Festivals und pflegt europaweit Kontakte.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>12.05.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eThirty-two Bars of Schmaltz!\u201c \u2013 Max Steiner \u2013 ein Wiener in Hollywood<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr. \u201eGive me thirty-two bars of schmaltz! (Gebt mir 32 Takte Schmalz!)\u201c, lautete die Maxime Leo Forbsteins \u2013 Anfang der 1930er-Jahre Musikchef der Warner Brothers. Und diese Maxime pr&#228;gte die &#196;sthetik des damals noch neuen Mediums Tonfilm \u2013 nicht nur in den zahllosen Filmschlagern von Broadwaygr&#246;&#223;en wie George Gershwin oder Cole Porter, sondern auch in jenen symphonischen Soundtracks, die zum musikalischen Markenzeichen Hollywoods werden sollten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein Pionier auf diesem Gebiet war Max Steiner, ein Meister sp&#228;tromantischer Klangmischungen aus Wien. Er stammte aus einer regelrechten Operettendynastie: Sein Gro&#223;vater, Maximilian Steiner, war zu Johann Strau&#223;&#8216; Zeiten Direktor des legend&#228;ren Theaters an der Wien. Sein Vater, Gabor Steiner, war Besitzer des gr&#246;&#223;ten Vergn&#252;gungsparks im Prater: Venedig in Wien. Dort dirigierte Max schon im Alter von zw&#246;lf Jahren Operetten, komponierte bald eigene und parodierte 1906 Franz Leh\u00e1rs \u201eLustige Witwe\u201c. Nach Umwegen &#252;ber Berlin, London und New York landete er 1929 schlie&#223;lich in Hollywood \u2013 der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Tonfilm verlangte nach Musik und Steiner gab sie ihm. Er wurde zum \u201efather of fim music\u201c, erhielt drei Oscars und komponierte Musik zu &#252;ber 300 Filmen, darunter Klassiker wie \u201eKing Kong\u201c, \u201eVom Winde verweht\u201c und \u201eCasablanca\u201c.<\/p>\n<p>19:05 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Oper: Festival Acht Br&#252;cken \u2013 Musik f&#252;r K&#246;ln: Bernd Alois Zimmermann: \u201eDie Soldaten\u201c, Oper in vier Akten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Oper K&#246;ln (Staatenhaus). Aufzeichnung vom 29.04.2018. Mitglieder des Chores und Extrachores der Oper K&#246;ln und G&#228;ste. G&#252;rzenich-Orchester K&#246;ln. Leitung: Fran\u00e7ois-Xavier Roth<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik. Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal \u2013 Portr&#228;t Lisa Streich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Am Mikrofon: Egbert Hiller: mit klanglichen Mitteln reflektiert Lisa Streich &#252;ber Gegens&#228;tze von Vordergr&#252;ndigkeit und scheinbar Verborgenem. Spirituelle und existenzielle Aspekte sind f&#252;r die 1985 in Schweden geborene Komponistin von zentraler Bedeutung. Studiert hat sie in K&#246;ln, Paris und Stockholm. Mittlerweile wird sie europaweit gespielt. F&#252;nf f&#252;r ihr Schaffen repr&#228;sentative Werke hat sie f&#252;r ihre Portr&#228;t-CD in der Reihe ,Edition zeitgen&#246;ssische Musik&#8216; des Deutschen Musikrats ausgesucht. Die Bandbreite reicht vom motorisierten Violoncello bis zum Orchesterst&#252;ck ,Segel&#8216;, bei dessen Entstehung Lisa Streich allerdings geistlichen Chorgesang im Ohr gehabt hat. Aufgenommen wurde im Deutschlandfunk Kammermusiksaal, erschienen ist die Deb&#252;t-CD beim Label WERGO.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist&#8217;s Corner | Finanzen und Dissonanzen \u2013 Neue Musik in Griechenland<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein &#220;berblick von Jim Igor Kallenberg. Merkw&#252;rdig: Seit der Finanz-Krise in Griechenland ist die dortige Neue Musik aktiver als je zuvor. Der junge Komponist Michalis Paraskakis sagt sogar, es sei \u201eschick, in der Krise zu stecken\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Denn erst seit einigen Jahren gibt es in Athen und Thessaloniki Spielst&#228;tten f&#252;r Klangexperimente. Zudem \u2013 das war lange Zeit nicht &#252;blich \u2013 kehren junge Musikerinnen und Musiker nach dem Auslandsstudium wieder nach Griechenland zur&#252;ck, gr&#252;nden einige Ensembles, etwa DissonArt und Tettix, und k&#252;mmern sich intensiv um ihr Publikum. Und das noch junge, aber h&#246;chst umtriebige Athener Onassis Center entwickelt sich zum Magneten der Gegenwartsk&#252;nste in der Region.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>13.05.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:04 bis 18:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Grad&#8216; noch dran gedacht \u2013 Musik zum Muttertag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Keine Blumenkr&#228;nze, aber ein buntes Musik-Boquet winden Kaisers Kl&#228;nge heute den Mamas und Muttis, den Muttchens und Mamutschkas, von denen schlie&#223;lich jeder eine hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ber&#252;hmte Komponisten schreiben ihren Lebensspenderinnen Dankeshymnen und musikalische Nachrufe. Und so manche Erziehungsberechtigte widmet ihrerseits dem Nachwuchs klingende Reflexionen. Dabei kommt es mitunter sogar zum Duett der Erzeugerin mit dem eigenen Spr&#246;&#223;ling.<\/p>\n<p>18:20 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel am Sonntag: November 1918 (3\/5) \u2013 Eine deutsche Revolution<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mehrteiliges H&#246;rspiel nach dem Erz&#228;hlwerk von Alfred D&#246;blin. Heimkehr der Fronttruppen. Mit: Sebastian Rudolph, Jakob Diehl, Laura Maire, Dietmar B&#228;r, Christian Redl, Jan Hofer u. v. a. Musik: Martina Eisenreich. H&#246;rspielbearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer. (Produktion: NDR\/SWR 2014)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In D&#246;blins disparater, vier B&#228;nde umfassenden Analyse der Novemberrevolution sind Monolog mit Dialog, Massenszene mit Kammerspiel, Zeitungsnachricht mit Poesie, Fakten mit Fiktion montiert. Dabei bildet in der Flut von Schicksalen und politischen Geschehnissen die Geschichte von Maus und Becker einen der zentralen Erz&#228;hlstr&#228;nge. Die beiden M&#228;nner lernten sich in einem els&#228;ssischen Lazarett kennen und verliebten sich beide in die Krankenschwester Hilde. Der eine, Becker, Altphilologe und Lehrer, leidet an den Folgen einer posttraumatischen Belastungsst&#246;rung und ist vom Zweifel an seinen humanistischen Idealen angefressen. W&#228;hrend er sich weltfl&#252;chtig in sich selbst zur&#252;ckzieht, l&#228;sst sich der andere, Maus, getrieben von wildem Aktionismus, in den Strudel der Politik ziehen. (Teil 4, Sonntag, 20. Mai; Teil 5, Montag, 21. Mai; jeweils 18.20 Uhr)<\/p>\n<p>20:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Oper: Jos\u00e9 Maria S\u00e1nchez-Verd\u00fa: \u201eArgo\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Schwetzinger SWR Festspiele 2018. Chor des Staatstheaters Mainz, SWR Experimentalstudio, Klangregie: Joachim Haas, Constantin Popp, SWR Symphonieorchester, Leitung: Jos\u00e9 Maria S\u00e1nchez-Verd\u00fa. (Urauff&#252;hrung vom 27. April im Rokokotheater)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Mythos ist bekannt: Um das Goldene Vlies aus Kolchis zu rauben, sticht das sagenumwobene Schiff Argo unter der F&#252;hrung von Jason in See. Jos\u00e9 Maria S\u00e1nchez-Verd\u00fa sind die Antike und die Geschichte des Mittelmeers als zeitlicher und geografischer Raum immer wieder Referenzpunkte seines Komponierens: Mare nostrum, das Mittelmeer \u2013 ein ambivalenter Ort, einerseits Raum der Suche, des Aufbruchs zu neuen Ufern, andererseits bis in die Gegenwart ebenso Sinnbild f&#252;r Katastrophen, Kriege und Tod. Wie h&#228;ufig in seinen Werken bezieht S\u00e1nchez-Verd\u00fa den Raum kompositorisch ein. Ihm geht es darum, die Bewegung des Reisens, des Meeres in seiner Beweglichkeit in poetischer Verdichtung aufzunehmen. Wesentlicher Bestandteil des musikalischen und szenischen Konzepts ist die Live-Elektronik, die den Raum klanglich erweitern und die H&#246;rer als auditive Schiffsreisende in Bewegung halten wird.<\/p>\n<p>21:50 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Auf neutralem Boden \u2013 Die Internationale Bachgesellschaft Schaffhausen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Bettina Schmidt. Als das zerst&#246;rerische Werk 1945 endlich sein Ende gefunden hatte, wusste niemand, wie es mit Deutschland wohl weitergehen w&#252;rde. Nicht wenige Menschen erwarteten sogar recht schnell einen neuen Krieg. Ein Vakuum \u2013 erst recht, was kulturelle Belange in Sachen Bach betraf. Wird es &#252;berhaupt noch eine Bachgesellschaft geben, fragte man sich unter anderem in der Schweiz, in der kleinen und nicht &#252;beraus prominenten Grenzstadt Schaffhausen. Kurzerhand gr&#252;ndete man dort 1946 eine Internationale Bachgesellschaft; die Ehrenpr&#228;sidentschaft &#252;bernahm Albert Schweitzer. Seitdem finden dort alle zwei Jahre Bachfeste statt, die K&#252;nstlern nach Kriegende &#252;berhaupt erst Auftritte erm&#246;glichten, und dar&#252;ber hinaus w&#228;hrend des Kalten Krieges Musikerinnen und Musiker beider deutschen Staaten im Namen von Bach quasi auf neutralem Boden zusammenf&#252;hrten. Eine spannende Symbiose aus Zeitgeschichte und Bach-Besessenheit.<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: Songs and Poems (1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Andreas Dohmen<\/strong>: versi rapportati f&#252;r Saxofon, Schlagzeug und Klavier | <strong>Hans Thomalla<\/strong>: Lied f&#252;r Tenorsaxofon, Vibrafon und Klavier | <strong>Walter Zimmermann<\/strong>: As I was walking along I came upon chance f&#252;r Tenorsaxofon, Schlagzeug und Klavier. Trio Accanto.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2007.05.%20bis%2013.05.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F05%2F05%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-07-05-bis-13-05-2018%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2007.05.%20bis%2013.05.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F05%2F05%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-07-05-bis-13-05-2018%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Schwerpunkte: Acht Br&#252;cken in K&#246;ln, Jodel-Diplome, H&#246;rst&#252;cke von Pierre Schaeffer, Pierre Henry und Gerhard R&#252;hm. Und ein St&#252;ck, bei dem Albrecht D&#252;mling als Registrant ben&#246;tigt wurde. Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich bei Stefan Hetzel. Download dieser &#220;bersicht&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2007.05.%20bis%2013.05.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F05%2F05%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-07-05-bis-13-05-2018%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2007.05.%20bis%2013.05.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F05%2F05%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-07-05-bis-13-05-2018%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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