{"id":17223,"date":"2018-04-07T18:00:11","date_gmt":"2018-04-07T16:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=17223"},"modified":"2018-04-08T11:32:24","modified_gmt":"2018-04-08T09:32:24","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-03-bis-15-04-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2018\/04\/07\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-03-bis-15-04-2018\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 09.04. bis 15.04.2018"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 15. Schwerpunkte: Ganz im Zeichen von R&#252;ckblicken auf das Jahr 1968. Claude Viviers 70. Geburtstag spielt auch eine Rolle. Die Nachfolgesendung von contrapunkt (hei&#223;t ebenfalls contrapunkt) widmet sich der T&#252;rkei. Anna Sch&#252;rmer widmet sich der DEA EX MACHINA \u2013 oder die technofeministische Emanzipation. Am Ende als Spezial Hinweise auf besondere H&#246;rspiele (Jandl\/Mayr&#246;cker \u2013 F&#252;nf Mann Menschen, Ludwig Harig \u2013 Blumenst&#252;ck, Christoph Schlingensief \u2013 Rocky Dutschke, Luc Ferrari und Hundert nackte K&#228;ngurus).<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>09.04.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Neue Musik um 1968<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Margarete Zander. Das Jahr 1968 hat mit seinen politischen Entwicklungen nicht zuletzt auch zeitgen&#246;ssische Komponisten in ihrem Schaffen beeinflusst. Prominentestes Beispiel ist Hans Werner Henze, der mit seinem Oratorium \u201eDas Flo&#223; der Medusa\u201c gesellschaftlich Stellung beziehen wollte. Doch schon die Widmung an Che Guevara l&#246;ste heftigste Debatten aus, die rote Fahne am Pult brachte die Proteste zum &#220;berkochen, und die Urauff&#252;hrung wurde beendet. Ein &#220;berblick &#252;ber dieses und andere politisch motivierte Werke aus dem Jahr 1968.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Demokratie wagen \u2013 Die Darmst&#228;dter Ferienkurse 1970<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die 68er. Von Stefan Fricke. Die Revolte 1968 und die Neue Musik? \u201eWegen schlechten Wetters fand die Revolution in der Musik statt.\u201c (Kurt Tucholsky) Sch&#246;n w&#228;r&#8217;s gewesen \u2013 das Wetter war zu gut, um nicht auf die Stra&#223;e zu gehen und stattdessen die Freiheit zu komponieren. Aufbruch, Institutionenkritik und Generationenkonflikt \u2013 das alles fand in der Neuen Musik erst zwei Jahre sp&#228;ter statt, zumindest bei den Darmst&#228;dter Ferienkursen. 1970 j&#228;hrten sich die Ferienkurse zum 25. Mal. Und das Silberjubil&#228;um war ein Jahr der Krise. Kursteilnehmer und auch einige Dozenten kritisierten den \u201eEin-Mann-Betrieb\u201c in Darmstadt, namentlich Ernst Thomas, seit 1962 Chef der Institution. Es wurden Vollversammlungen einberufen, man w&#228;hlte Sprecher und entwickelte ein breites Portfolio neuer Konzepte, u. a. die Ausdehnung der Kurse von zwei auf drei Wochen, mehr Teamwork und Mitspracherecht der Teilnehmer, \u201eH&#246;rspiel\u201c, \u201ePop-Musik und Neue Musik\u201c, Parapsychologie sollten k&#252;nftige Seminarthemen sein. Doch all das half nichts. Darmstadt blieb auch k&#252;nftig in nur einer Hand. Fortan fanden die Ferienkurse allerdings zweij&#228;hrig statt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>10.04.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Garten der L&#252;ste \u2013 Die Fluxus-Oper von Wolf Vostell im Museo Vostell<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Rilo Chmielorz. Vor 20 Jahren starb Wolf Vostell. Sein \u201eGarten der L&#252;ste\u201c aus dem Jahr 1982 ist ein \u201eAntigarten f&#252;r die Schreie der Menschheit\u201c.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Isaac Alb\u00e9niz\/Rodion Schtschedrin<\/strong>: Zwei Tangos (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Andreas Sebastian Weiser); <strong>Robert Delanoff<\/strong>: \u201eDie Zeit vergeht &#8230; \u201e (Zolt\u00e1n Kov\u00e1cs, Klarinette; Eva Schieferstein, Klavier); <strong>Mark Lothar<\/strong>: Concertino (Bego\u00f1a Uriarte und Karl-Hermann Mrongovius, Klavier; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Kurt Eichhorn); <strong>Paul Engel<\/strong>: \u201e&#8230; auch ein Quartett\u201c (Mitglieder des Ensemble GEMARD: Heinz Winbeck); <strong>Wilfried Hiller<\/strong>: \u201eGilgamesch\u201c (Simon Pauly, Bariton; Muriel Cantoreggi, Violine; Silke Avenhaus, Klavier; Marta Klimasara, Schlagzeug; M&#252;nchener Kammerorchester: Christoph Poppen)<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Ein Fest f&#252;r das Schlagzeug \u2013 Das neue werk beim Musikfest Hamburg am 05.05.2018<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Margarete Zander. Schlagzeuger des NDR Elbphilharmonie Orchesters und die Gruppe \u201eSchlagwerk K&#246;ln\u201c sch&#246;pfen aus dem Vollen, wenn sie die Welt des Schlagzeuges im 20. Jahrhundert pr&#228;sentieren. Afrika, Asien, Jazz Rock Pop \u2013 alles kommt hier zusammen. In der NDR Konzertreihe \u201edas neue werk\u201c gestalten die Musiker mit den seltsamsten Gef&#228;&#223;en und H&#246;lzern ein gro&#223;es Klangfest. Die Highlights gibt es vorab bei uns im Radio.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Studio f&#252;r Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Hasan U\u00e7arsu: \u201eDas Unsagbare\u201c; Philip Glass: Streichquartett Nr. 2 \u2013 \u201eCompany\u201c (Borusan Quartet)<\/p>\n<hr \/>\n<h2>11.04.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Hubert Hoche<\/strong>: \u201eLittle Pulse\u201c (Savoir Cuivre: Wolfgang Heinrich); <strong>Rainer Pezolt<\/strong>: Sechs St&#252;cke (Schlagzeugensemble des Hermann-Zilcher-Konservatoriums W&#252;rzburg: Bernd Kremling); <strong>Wolfram Graf<\/strong>: Suite symphonique (Martin Seel, Fl&#246;te, Altfl&#246;te, Piccolo; Chie Honda, Klavier); <strong>Holmer Becker<\/strong>: Streichtrio (Mitglieder des Bamberger Streichquartetts); <strong>Bernhard Weidner<\/strong>: \u201edunkellied\u201c (Harald Lillmeyer, Wolfgang Ostermeier, Gitarre); <strong>Rainer Rubbert<\/strong>: Concertino (Ulrich Krieger, Altsaxophon; Universal Ensemble Berlin: Gerald Humel); <strong>Ulrich Schulthei&#223;<\/strong>: Faust-Paraphrasen (Thomas Hitzlberger, Georg Sch&#252;tz, Klavier)<\/p>\n<p>20 \u2013 21 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Musik unserer Zeit: Neue Musik auf dem Sofa<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 21:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Hippies, Happenings und hei&#223;e Rhythmen \u2013 Das Musikjahr 1968<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1968 war die Revolte auch musikalisch auf ihrem H&#246;hepunkt. Es wurde Kritik am Vietnamkrieg ge&#252;bt (Doors: The Unknown Soldier) oder der Umsturz heraufbeschworen (Beatles: Revolution). Hippies und lange Haare waren ein Thema (Hair), und sogar das Science-Fiction-Kino lieferte Bilder und Musik wie im Drogenrausch (2001 \u2013 Odyssee im Weltraum \/ Barbarella). Selbst die klassische Musikwelt hatte ihre 68er-Skandale (Henze: Das Flo&#223; der Medusa). Moderation: Niels Kaiser<\/p>\n<p>21 \u2013 22 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik im Konzert: Hello Mellow Tone \u2013 Ann&#228;herungen an Philipp Schaufelberger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In Hello Mellow Tone stehen sich die beiden Klangk&#246;rper Ensemble und Duo Gitarre\/Schlagzeug gegen&#252;ber. Das zur Verf&#252;gung stehende musikalische Material umfasst somit die ganze Bandbreite zwischen freier Improvisation und fertig Ausnotiertem. Dabei ist ein Anliegen, die vermeintlichen Stammdisziplinen einander anzun&#228;hern: die von Sebastian Gottschick f&#252;rs Ensemble orchestrierte Transkription einer Duo-Improvisation als wahre formale K&#252;hnheit, die Duoversion eines Jazzklassikers als hohe Interpretationskunst. ensemble f&#252;r neue musik z&#252;rich. Konzert vom 03.03.18, Galerie Walcheturm, Z&#252;rich<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Ultraschall Berlin \u2013 Festival f&#252;r neue Musik 2018: Ensemble Nikel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Eckhard Weber. Seit seiner Gr&#252;ndung im Jahr 2007 erkundet das ambitionierte Musikerkollektiv aus Tel Aviv systematisch die Grenzregion zwischen Band und Ensemble, zwischen akustischer und elektronischer Kammermusik. Aufnahme vom 20. Januar 2018 im Radialsystem V.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: ECLAT 2018 \u2013 SWR Vokalensemble \/ Trio Catch. Leitung: Rupert Huber<\/strong><\/p>\n<p><strong>Johannes Boris Borowski<\/strong>: \u201eAs if\u201c f&#252;r Klarinette, Violoncello und Klavier (2017) (Urauff&#252;hrung) | <strong>Sara Glojnaric<\/strong>: \u201esugarcoating #2\u201c f&#252;r Klarinette, Violoncello und Klavier (2017) (Urauff&#252;hrung) | <strong>Claus-Steffen Mahnkopf<\/strong>: \u201evoiced void\u201c f&#252;r 24 Stimmen (2008\/2016) (Urauff&#252;hrung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Zukunftsblicke \u2013 das sind neue Kompositionen immer, besonders intensiv vielleicht, wenn Komponisten und Interpreten zu einer ersten gemeinsamen Arbeit zusammenkommen: Johannes Boris Borowski und Sara Glojnaric trafen bei ECLAT erstmals auf die Musikerinnen des Trio Catch. Das SWR Vokalensemble vollendete mit der Urauff&#252;hrung von \u201evoiced void\u201c einen langen Weg der Entstehung dieser Komposition \u2013 die ihrerseits den Blick in die Zukunft zum Thema hat. Es geht um das Messianische in der j&#252;dischen Theologie. Und damit um die bessere Welt, die es einmal geben sollte.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>12.04.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Donaueschinger Musiktage \u2013 Next Generation (2\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Adrian Nagel<\/strong>: \u201eparticles_[brute force]\u201c echtzeitEnsemble. Leitung: Christoph M L&#246;ser (Studio Neue Musik der HMDK Stuttgart) | <strong>Nuria N\u00fa\u00f1ez Hierro<\/strong>: \u201eResilience\u201c f&#252;r neun Instrumente. Sinfonietta Ensemble (Staatliche Hochschule f&#252;r Musik Trossingen) | <strong>William Dougherty<\/strong>: \u201eIntersections\u201c f&#252;r Kammerensemble und Sinust&#246;ne. Ensemble Helix. (Studio f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik der Hochschule Luzern)<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Elke Tober-Vogt<\/strong>: \u201eMeditation und Verwandlung\u201c (Th&#252;ringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); <strong>Joseph Haas<\/strong>: \u201eSchelmenlieder\u201c, op. 71 (Konstanze Hallstein, Gesang; Michaela Schlotter, Klavier); <strong>Wilfried Hiller<\/strong>: \u201eSappho-Lieder\u201c (Vera Becker, Fl&#246;te; Andreas Suttner, Violoncello; via-nova-chor M&#252;nchen: Kurt Suttner); <strong>Eva Sindichakis<\/strong>: \u201eKassia. Kassiopeia\u201c (MGNM Festivalensemble: Peter Hirsch); <strong>Wolf Rosenberg<\/strong>: \u201eSweepsteaks Nr.1 \u2013 Version A\u201c (Studio f&#252;r elektronische Musik); <strong>Isabel Mundry<\/strong>: \u201eNon-Places\u201c (Nicolas Hodges, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Emilio Pomarico); <strong>Markus Zahnhausen<\/strong>: \u201eRecordare\u201c (Michala Petri, Blockfl&#246;te; Odense Symphony Orchestra: Christoph Poppen)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Musikalische 4+1-Gespr&#228;che \u2013 Werke f&#252;r Gesangsstimme und Streichquartett<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Seit Joseph Haydn und der Wiener Klassik gilt das Streichquartett als die anspruchsvollste Gattung der Instrumentalmusik, als deren \u201eK&#246;nigsklasse\u201c sozusagen. Dabei ist das Streichquartett noch mehr als die Symphonie zugleich der Inbegriff der \u201eabsoluten Musik\u201c \u2013 der Musik, die anders als Oper, Geistliche Musik oder Symphonische Dichtung ihre Autonomie wahrt, die sich nicht vereinnahmen l&#228;sst als eine \u201eDienerin\u201c, die eine Handlung zu schildern, eine Situation zu untermalen, eine Person zu portr&#228;tieren oder Worte zu \u201etransportieren\u201c hat. Das Streichquartett steht f&#252;r die reinste Form der Musik \u2013 abgehoben, abstrakt, eben absolut. Insofern war es wie ein Sakrileg, als Arnold Sch&#246;nberg 1908 in seinem 2. Streichquartett eine Sopranstimme hinzuzog. Im dritten und vierten Satz singt sie Gedichte von Stefan George, darunter die prophetischen Worte \u201eIch f&#252;hle Luft von anderen Planeten\u201c, die auf Sch&#246;nbergs Umw&#228;lzungen bald darauf deuten. Auch das Aufbrechen der Streichquartett-Tradition durch ihre Vermengung mit der Liedkunst geh&#246;rt zu diesen Umw&#228;lzungen. Was manche als Mesalliance ansahen, wurde bald von anderen nachgeahmt \u2013 \u00a0zum Beispiel von Ottorino Respighi (\u201eIl Tramonto\u201c, 1914), Samuel Barber (\u201eDover Beach\u201c, 1931) oder von Othmar Schoeck (\u201eNotturno\u201c, 1933). Unter dem Titel \u201eMusikalische 4+1-Gespr&#228;che\u201c sp&#252;rt Klaus Meyer der scheinbar unvereinbaren Kombination und Konfrontation von Streichquartett und Gesangsstimme nach.<\/p>\n<p>20 \u2013 21 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Musik unserer Zeit: Neue Musik auf dem Sofa<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: Musik mit politischen Botschaften <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Komponist und Pianist Fr\u00e9d\u00e9ric Rzewski (80. Geburtstag am 13. April). SensiblerAu&#223;enseiter: Der kanadische Komponist Claude Vivier (1948-1983)<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jenseits der Folklore \u2013 Teil 2: Auf der Suche nach der Sch&#246;nheit im Dunklen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Komponist Luis de Pablo und Spaniens Aufbruch in die Moderne | Eine zweiteilige Sendung von Frank Harders-Wuthenow. Ohne den 1930 in Bilbao geborenen Komponisten Luis de Pablo h&#228;tte Spanien nur kaum den Anschluss an die musikalische Moderne geschafft. Jedenfalls wohl nicht so zeitig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit ihm fing alles an. In den finsteren Zeiten des Franquismo, als Milit&#228;r und Kirche die &#228;sthetischen Diskurse in Spanien bestimmten, schuf der 1930 in Bilbao geborene Luis de Pablo die institutionellen Grundlagen f&#252;r die Entstehung, Verbreitung und F&#246;rderung der Neuen Musik auf der iberischen Halbinsel. Seine Karriere als Komponist begann in Darmstadt und Donaueschingen. Von Pierre Boulez und Bruno Maderna gef&#246;rdert, schuf er in den 1960er Jahren etliche Werke, mit denen sich das um Jahrzehnte zur&#252;ckgebliebene Spanien pl&#246;tzlich in der ersten Reihe der europ&#228;ischen Avantgarde platzieren konnte. De Pablos Schaffenskraft ist bis heute ungebrochen. Sein faszinierendes, alle Gattungen von der elektronischen Musik bis zur Oper umfassendes Oeuvre ist gepr&#228;gt von der Idee der Kontinuit&#228;t und der Suche nach einer die Abgr&#252;nde und Widerspr&#252;che des Lebens nicht verleugnenden Sch&#246;nheit in der Kunst.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel-Studio: Vogelzug. H&#246;rspiel von Sybille Lewitscharoff<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit: Udo Wachtveitl, Martin Rentzsch, Jens Wawrczeck, Tina Engel, Hildegard Schmahl u. a. Eine psychiatrische Einrichtung: Sie h&#228;ngt in der kalten Schwebe zwischen einer Anstalt mit von gekachelten B&#228;dern widerhallenden Ger&#228;uschen und einem modernen Geh&#228;use, das eine infantile Scheinwohligkeit vort&#228;uscht und in dem alle Betreuer fr&#246;hlich wie zu Kindern reden. Zwitschernde, kreischende und wie Menschen sprechende V&#246;gel sind gelegentliche Begleiter der Patienten. Zeigen sie sich, gelingt es den Patienten, von ihrem irren Sinn abzulassen. In diesen Momenten sind sie von einem starken freiheitlichen Sehnen erf&#252;llt, das keineswegs verr&#252;ckt ist. Als andere Welt steht ihnen die Welt der Pflegekr&#228;fte und &#196;rzte gegen&#252;ber. Sie leben in einer vernunftorientierten und deshalb ungleich besser gemeinschaftlich zu organisierenden Wirklichkeit, der aber vielleicht die Sprengkraft der Poesie fehlt. Sibylle Lewitscharoff erz&#228;hlt von der Sehnsucht der Patienten nach einer anderen, befreiten Welt, die aber nichts mit der aus \u201eEiner flog &#252;ber das Kuckucksnest\u201c gemeinsam hat. Diese Welt zeigt sich einfach, um dann sogleich wieder in aller H&#228;rte auch zu vergl&#252;hen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Anl&#228;sslich der Ursendung schrieb Esther Boldt in epd-medien: \u201eDie Klinik Sonnenthal wird zu einem nahezu utopischen Ort, zu einem poetischen Mikrokosmos, dem H&#246;henfl&#252;ge und tiefe St&#252;rze kaum Grenzen setzen.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<h2>13.04.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Die stille Stadt \u2013 Von Amandine Casadamont und Alexandre Plank<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ton: Bruno Mourlan. Produktion: Deutschlandfunk Kultur \/ France Culture 2018. L&#228;nge: ca. 54&#8217;30. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die neue Hauptstadt Myanmars ist perfekt geplant, doch menschenleer. Wo fr&#252;her nur Gras- und Reisfelder waren, steht heute eine moderne Planstadt: Naypyidaw, die neue Hauptstadt von Myanmar, bis 2005 in aller Heimlichkeit von der Milit&#228;rjunta erbaut. Hier sollte nichts fehlen: K&#252;nstliche Seen, farbcodierte Wohnviertel, 20-spurige Autobahnen, separierte Regierungs- und Hotelzonen. Doch vor allem beherbergt die Hauptstadt Leere. Der &#246;ffentliche Raum ist menschenverlassen, auch nach dem Regierungswechsel 2011. Amandine Casadamont und Alexandre Plank haben die postapokalyptisch anmutende Hauptstadt bereist. Ihre Komposition ist Klangdokument und Projektionsfl&#228;che einer Welt, die weder Vergangenheit noch Zukunft hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Amandine Casadamont, geboren 1980, ist Klangk&#252;nstlerin. Ihre Radioarbeiten und Kompositionen handeln h&#228;ufig von menschenverlassenen Gebieten: Von der Sperrzone Fukushima bis hin zur mexikanischen W&#252;ste. Zahlreiche Nominierungen und Preise, unter anderem Prix Phonurgia Nova 2015 und Bronze Radio Winner des New York Festival 2016.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Alexandre Plank, geboren 1979, ist Radiomacher und &#220;bersetzer. Er studierte Philosophie an der Bauhaus-Universit&#228;t Weimar und Dramaturgie an der Hochschule des Nationaltheaters Stra&#223;burg. F&#252;r die Radioserie \u201eLe Chagrin (Julie et Vincent)\u201c erhielt er 2016 den Prix Italia (Kategorie Radio Drama). F&#252;r den deutschen Merve Verlag &#252;bertrug er unter anderem Werke von Michel Serres, Jacques Derrida und Paul Virilio.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Konstantia Gourzi:<\/strong> \u201eKastal\u00eda\u201c, op. 35 (Michalis Cholevas, Saz; Apollon Musag\u00e8te Quartett); <strong>Peter Michael Hamel<\/strong>: \u201eMorton Feldman in my life\u201c (Alissa Rossius, Altfl&#246;te; Rebekka Hartmann, Violine; Marcel Kentaro Morikawa, Marimba; Henri Bonamy, Klavier); <strong>Minas Borboudakis<\/strong>: Klavierkonzert (Minas Borboudakis, Klavier; N&#252;rnberger Symphoniker: Konstantia Gourzi); <strong>Gerhard Dorda<\/strong>: Lateinische Messe (Karl Norbert Schmid, Orgel; Chor St. Anton Regensburg: Christoph B&#246;hm); <strong>Hans Mielenz<\/strong>: Streichquartett, op. 76 (Mynter-Quartett); <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: Klavierst&#252;cke, op. 24 (Lorenda Ramou, Klavier)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Jenseits von San Francisco. Musik im Jahr 1968<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Ulrike Z&#246;ller. Die Musik der 68er: Protestsongs, Rock und Beat. So ist es im kollektiven Ged&#228;chtnis abgespeichert. \u201eElit&#228;re\u201c Musik in Opernh&#228;usern und Konzerts&#228;len war nicht gefragt; Volksmusik, Klassik und Unterhaltungsmusik ein Fall f&#252;r das Establishment und ein absolutes Tabu f&#252;r den revolution&#228;r denkenden 68er. Gerade aber diejenigen, die mit der Klassik aufgewachsen und verbunden waren, sind die interessanten Figuren der Zeit: Hans Werner Henze, John Cage, Luigi Nono, Maurizio Kagel, Peter Michael Hamel oder Limpe Fuchs waren \u2013 jeder f&#252;r sich \u2013 K&#228;mpferInnen gegen Rassismus und Krieg, f&#252;r eine neue Auffassung von Musik-Kultur. Etablierte Formen wie das Musical, die traditionelle Musik (\u201eFolklore\u201c) suchten sich neue Wege: Die Rockoper \u201eTommy\u201c und das Musical \u201eHair\u201c bedienten sich dagegen der etablierten Formen, um die subversive Kultur in den Mainstream einzugliedern. Ebenso vermischte sich traditionelle Musik wie die Musik der Afroamerikaner oder der Balkanmusik auf Festivals, in Studentenkneipen und Kommunen. Der Soundtrack des Jahres 1968 ist vielf&#228;ltig und vielschichtig und reicht vom Klangk&#246;rper des von Frank Wolff gegr&#252;ndeten \u201eFrankfurter Kurorchester\u201c bis zur Kindertrommel, mit der der Wiener K&#252;nstler und Aktionist Rolf Schwendter seine schrillen Lieder begleitete, um mit seiner \u201eAnti&#228;stethik\u201c gegen Sch&#246;nheit und Harmonie der Musik zu protestieren.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>h&#246;r!spiel!art.mix: Arsenij Avraamov\/Andreas Ammer\/FM Einheit: Symphonie der Sirenen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Symphonie der Sirenen. Von Arsenij Avraamov\/Andreas Ammer\/FM Einheit | Hupenkonzert. Der Sound der Avantgarde. Ania Mauruschat im Gespr&#228;ch mit Andreas Ammer\/FM Einheit, H&#246;rspielmacher | Zur Aktualit&#228;t der Avantgarde. Ania Mauruschat im Gespr&#228;ch mit Klemens Gruber, Medienwissenschaftler.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Arsenij Avraamov war einer der gr&#246;&#223;ten Musik-Neuerer seiner Zeit. Er arbeitete mit Ger&#228;uschen, flocht sie in musikalische Strukturen ein und entwarf zahlreiche neue Instrumente. Sein bekanntestes Werk ist die \u201eSymphonie der Sirenen (simfonia gudkov)\u201c, das er nur zweimal auff&#252;hrte: am 7. November 1923 um die Mittagszeit im Zentrum von Moskau und exakt ein Jahr zuvor in der aserbeidschanischen Hauptstadt Baku. Die Auff&#252;hrung war ein eindrucksvolles Spektakel mit einer Unzahl von T&#246;nen und Ger&#228;uschen. Avraamov selbst dirigierte von einem Turm aus \u2013 ausger&#252;stet mit bunten Fahnen und einem Feldtelefon.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Hinsichtlich des Aufwands bei der Auff&#252;hrung war und ist die \u201eSymphonie der Sirenen\u201c wohl das gr&#246;&#223;te und lauteste Musikst&#252;ck, das jemals erschaffen wurde. Bei dem revolution&#228;ren Anlauf in Baku beteiligte sich die komplette Stadt, um eine einzigartige Darbietung abzuliefern. Trotzdem hat die \u201eSymphonie der Sirenen\u201c kaum Spuren hinterlassen: Von der Arbeit, die einst eine ganze Stadt auf Trab hielt, ist nur eine einzige Manuskriptseite &#252;brig geblieben, auf der Avraamov das musikalische Geschehen zusammenfasste. Statt gestimmter Geigen sind Kriegsschiffe, Kanonen, Autos, Lokomotiven, unz&#228;hlige Fabrik- und Alarmsirenen sowie zahlreiche Ch&#246;re f&#252;r die Auff&#252;hrung n&#246;tig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Andreas Ammer und FM Einheit haben die \u201eSymphonie der Sirenen\u201c f&#252;r das moderne Br&#252;nner Ausstellungsgel&#228;nde rekonstruiert. Es ist gewisserma&#223;en eine historisch-kritische Ausgabe von Avraamovs Werk, die alles enth&#228;lt, was &#252;ber diesen fast in Vergessenheit geratenen Meilenstein der Avantgarde noch bekannt ist. Grundlage f&#252;r die Br&#252;nner Version, die im Oktober 2017 aufgef&#252;hrt wurde, waren neben Avraamovs knapper, aber pr&#228;ziser Beschreibung Texte des russischen Futuristen Alexei Gastev, der Avraamov inspiriert hatte. Dar&#252;ber hinaus kamen in Br&#252;nn klassische Instrumente zum Einsatz wie Schlagzeug, Saxophon und Tuba, aber auch neu entwickelte wie Stahlfedern oder Klangtrichter sowie Betonmischer, eine Brassband, verschiedene Ch&#246;re, eine Lokomotive und nat&#252;rlich Sirenen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">So wurde Avraamovs Werk in seiner historischen, konzeptuellen und akustischen Einzigartigkeit erlebbar. Aus den Aufnahmen der Live-Performance in Br&#252;nn wird in der Postproduktion ein H&#246;rst&#252;ck, das der BR online in einer binauralen und in einer 5.1-Fassung pr&#228;sentiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Arsenij Avraamov (1886-1944), russischer Komponist und Musiktheoretiker. Arbeit als Kritiker f&#252;r einen Musikverlag. W&#228;hrend des Ersten Weltkriegs Flucht ins Ausland. Nach der R&#252;ckkehr 1917 Berufung zum Volkskommissar f&#252;r das Bildungswesen. Entwicklung eines eigenen universalen Tonsystems. In den letzten Lebensjahren Sammlung und Verarbeitung der Musik der Kaukasusv&#246;lker.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Andreas Ammer, geb. 1960, FM Einheit, geb. 1958. Gemeinsame H&#246;rspiele u.a. \u201eApocalypse Live\u201c (mit Ulrike Haage, BR \/ Marstall \/ Labor 1994, H&#246;rspielpreis der Kriegsblinden, Prix Futura), \u201eCrashing Aeroplanes\u201c (WDR \/ DLR 2001, H&#246;rspielpreis der Kriegsblinden).<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Elias kommt nach Potsdam \u2013 Ein partizipatives Opernprojekt von \u201eStadtteil macht Oper\u201c<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2>14.04.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Zum 70. Geburtstag des Komponisten Claude Vivier<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Man fand ihn im M&#228;rz 1983 in seiner Pariser Wohnung, ermordet von einem Kriminellen aus der Stricher-Szene. Auf dem Schreibtisch lag sein letztes Werk mit dem Titel: \u201eGlaubst Du an die Unsterblichkeit der Seele?\u201c \u2013 Claude Vivier wurde 34 Jahre alt. Er hinterlie&#223; 49 Werke unterschiedlichster Gattung und Besetzung, die zum Faszinierendsten geh&#246;ren, was die Musik des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Bei aller Klangsinnlichkeit strahlen die Kompositionen des Franko-Kanadiers stets eine sakrale, rituelle und r&#228;tselhafte Aura aus. Denn Musik galt ihm nicht als Mittel zur Unterhaltung, sondern als Tor zum Unterbewusstsein, als Reise zum Ursprung der Menschheit, als Suche nach dem eigenen Ich. Auch deswegen wurde Vivier zum k&#252;nstlerischen Einzelg&#228;nger, der \u2013 so Kollege Gy&#246;rgy Ligeti \u2013 als radikal \u201emoderner Komponist\u201c und \u201eweder Neo noch Retro\u201c, dennoch \u201ev&#246;llig au&#223;erhalb der Avantgarde\u201c stand. Eine Sendung von Alexandra Maria Dielitz<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: DEA EX MACHINA \u2013 oder die technofeministische Emanzipation<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Anna Sch&#252;rmer. Das Symboljahr 1968 gilt heute als Chiffre einer globalen Z&#228;sur. In den entwickelten Gesellschaften nahm die Zukunft Fahrt auf. Neben einer allgemeinen Politisierung kam es auch zu medialen Fortschreitungen sowie zur Fortschreibung weiblicher Gesellschaftsbilder \u2013 die sich auch klingend niederschlugen: beispielsweise entstand die Vision der Musikerin, die sich mit Hilfe der Elektronik emanzipiert. Die technisch versierte Filmdiva Hedy Lamarr entwickelte auf der Basis von Pianola-Lochstreifen ein \u201aSecret Communication System&#8216; f&#252;r die US-Army. Die Fluxus-Ikone Charlotte Moorman setzte 1967 ihren K&#246;rper als performatives Medium Nam June Paiks ein, dessen futuristische Fernsehshow Laurie Anderson 1984 als technofeministische Cyborg bev&#246;lkerte. Autorin Anna Sch&#252;rmer spannt den Bogen zu zwei Multimediak&#252;nstlerinnen der Gegenwart \u2013 Julia Mih\u00e1ly und Nikola Lutz \u2013 und entwirft eine Geschichte der musikalischen Dea ex Machina.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist&#8217;s Corner | [Silberlinge 7] \u2013 Die Berliner Edition Telemark<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vorgestellt von Sebastian Hanusa. Die Schallplatte als Tontr&#228;ger und Kunstobjekt, ein Label als Plattform von Klangkunst und K&#252;nstlermusik, zudem als Ort der Entdeckung und Wiederentdeckung randst&#228;ndiger Positionen der Neuen und experimentellen Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">All dies verbunden mit dem Bekenntnis zum Vinyl: In der Berliner Edition Telemark erscheinen seit 2013 hochwertig gestaltete K&#252;nstler-LPs in limitierten Auflagen mit denen Labelgr&#252;nder Alexander Meyer eine Reihe audiophiler Rarit&#228;ten zug&#228;nglich gemacht hat und auch aktuelle Neuproduktionen pr&#228;sentiert. Darunter finden sich Werke von Komponisten wie Rainer Riehn, Ernstalbrecht Stiebler und Hans Rudolf Zeller, Aufnahmen improvisierter Musik von The Oval Language oder Argo, K&#252;nstlermusik von Wolf Vostell und Herman de Vries, Erstver&#246;ffentlichungen des Maciunas Ensembles, &#252;berdies aktuelle Arbeiten des Berliner Just-Intonation-Ensembles Tonaliens.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>15.04.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:04 bis 18:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Mal kurz die Welt retten \u2013 Singende Superhelden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">80 Jahre ist es her, dass Superman als Prototyp des Superhelden sich zum ersten Mal anschickte, die Welt zu retten. Aber er war keinesfalls ein Pionier.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die klassische Musik kennt den Superhero schon lange. Meistens hat er seine Auftritte in gro&#223;en Opern. Von Siegfried &#252;ber K&#246;nig Arthus bis zu Jeanne d&#8217;Arc und Robin Hood tummeln sich die singenden Superhelden an der Rampe. Auch, wenn die meisten von ihnen dann doch ein unr&#252;hmliches Ende finden. Moderation: Niels Kaiser<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: \u201eDer Welt Rum&#228;nien zeigen, den Rum&#228;nen die Welt.\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Beleuchtungen einer Musikszene im Umbruch. Von Isabel Herzfeld<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: Fake and Failure<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Milica Djordjevic<\/strong>: Fail f&#252;r Violoncello und Live-Elektronik; Francesco Dillon, Violoncello | <strong>Orm Finnendahl<\/strong>: F&#228;lschung f&#252;r Streichquartett, Laptop, 5-Kanal-Zuspielung und 4 Ghettoblaster; Kairos Quartett | <strong>Mauricio Kagel<\/strong>: Auswahl aus \u201e10 M&#228;rsche, um den Sieg zu verfehlen\u201c f&#252;r Bl&#228;ser und Schlagzeug; Instrumentalensemble, Leitung: Mauricio Kagel | <strong>Brigitta Muntendorf<\/strong>; Public Privacy #4: Leap in the Dark f&#252;r E-Gitarre, effect device und Tape; Niko Couck, E-Gitarre | <strong>Bernd Alois Zimmermann<\/strong>: Pavane de Pissembock et Pissedoux, aus \u201eMusique pour les soupers du Roi Ubu\u201c f&#252;r Orchester und Jazz Combo; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Michael Gielen<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Spezial: H&#246;rspielAvantgarde<\/h2>\n<hr \/>\n<h3>10.04.2018<\/h3>\n<p>20:10 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: F&#252;nf Mann Menschen \u2013 Von Ernst Jandl, Friederike Mayr&#246;cker<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Regie: Peter Michel Ladiges. Mit G&#252;nther Neutze, Helmut W&#246;stmann, J&#252;rgen Schmidt, Friedrich von B&#252;low, Gian Fadri T&#246;ndury, Gerhard Remus, Hans Timerding, Ellen Xenakis, Heiner Schmidt, Dinah Hinz, Christine Davis, Ute Remus, Isabel Stumpf, Renate E. Bauer. Produktion: SWF 1968. L&#228;nge: 14&#8242;.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Anschlie&#223;end: H&#246;rspielmagazin Extra \u2013 Im Zeitrafferverfahren werden in ,F&#252;nf Mann Menschen\u2018 zentrale Lebensereignisse durchgespielt: von der Geb&#228;rklinik &#252;ber Elternhaus, Schule, Kino, Berufsberatung, Kneipe, Milit&#228;r, Krieg, Spital, Gericht, Gef&#228;ngnis, Erschie&#223;ung \u2026 wieder zur&#252;ck zur Geb&#228;rklinik, diesmal in der Vaterfunktion. Denn solange es Kinder gibt, wird es Kinder geben. Es entsteht das \u2013 ironisch simplifizierte \u2013 Modell eines an Verwaltungsapparate und inhumane Verhaltenszw&#228;nge wehrlos ausgelieferten Daseins, zugleich aber auch ein Spiel mit Worten und H&#246;rkonventionen. Das H&#246;rspiel, das heute als Klassiker gilt, sorgte zur Zeit seiner Entstehung f&#252;r erhebliches Aufsehen. 1969 wurde es mit dem H&#246;rspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet und er&#246;ffnete in seiner Nachfolge die &#196;ra des sogenannten Neuen H&#246;rspiels.<\/p>\n<h3>13.04.2018<\/h3>\n<p>22:04 bis 23:00 | kulturradio<br \/>\n<strong>H&#214;RSPIEL: Rocky Dutschke &#8217;68 \u2013 Von Christoph Schlingensief<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Sophia Rois, Bernhard Sch&#252;tz, Astrid Meyerfeldt, Achim Paczensky u. v. m. Regie: Christoph Schlingensief. Produktion: WDR 1996<\/p>\n<h3>14.04.2018<\/h3>\n<p>20:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Ein Blumenst&#252;ck \u2013 Von Ludwig Harig<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Komposition: Wolfgang W&#246;lfer. Regie: Hans Bernd M&#252;ller. Mit G&#252;nther Sauer, Joachim Nottke, Charles Wirths. Ensemble: Z&#252;rcher Kammersprechchor und das Kinderfunkensemble Christa Frischkorn. Produktion: SR\/HR\/SDR\/SWF 1968. L&#228;nge: 53&#8217;23<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aus den Namen der Blumen, die auf der Rampe wachsen, aus Kinderreimen, Lesebuchzitaten und aus Tagebuchnotizen des Auschwitz-Kommandanten H&#246;ss ist ein Sprachspiel entstanden. Es will nicht erkl&#228;ren, was nie zu kl&#228;ren sein wird; es will nichts erledigen, was sich nie wird erledigen lassen. Sondern es will ins sprachliche Bewusstsein und damit in die Gegenwart r&#252;cken, was geschehen ist: sprachlich vorbereiteter und planm&#228;&#223;ig vollzogener Mord an wehrlosen Menschen. Die Sprache enth&#252;llt in diesem Spiel die ihr innewohnende Dynamik, Wirklichkeit zu werden.<\/p>\n<h3>15.04.2018<\/h3>\n<p>14:04 bis 16:15 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H&#246;rspiel: Jetzt oder Wahrscheinlich ist dies mein Alltag in der Verwirrung der Orte und Augenblicke | Von Luc Ferarri<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Aufnahmen zu diesem H&#246;rspiel entstanden in Frankreich und in Deutschland (in Frankfurt und Umgebung, in Kassel). Sie entstanden zum Teil im Studio, zum Teil drau&#223;en. In einem gewissen Umfang wurden sie auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemacht, der endg&#252;ltigen Bearbeitung jedenfalls zeitversetzt und etappenweise unterzogen. Diese Faktoren geben dem H&#246;rspiel seine Perspektive.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Luc Ferrari schreibt dazu: \u201eDer Titel meines H&#246;rspiels soll andeuten, da&#223; die Zeit der Aufnahmen sich mit der Periode der Fertigstellung des St&#252;ckes bis zur Verwirrung verschr&#228;nkt. Im Augenblick des Zuh&#246;rens wei&#223; man nichts mehr von dem Was, Wann und Wo, von dem das St&#252;ck erz&#228;hlt. Am Ende erlebe ich hier zwei Dinge zur gleichen Zeit: Im Augenblick des Zuh&#246;rens bin auch ich Publikum, nicht mehr nur Realisator. Und mit dem Publikum teile ich eine neue Weise der Verwirklichung dieses H&#246;rspiels: das in sich aufzunehmen, was einen zu h&#246;ren interessiert. \u2013 Aus solchen Betrachtungen ist das H&#246;rspiel entstanden, mehr auf Sinnlichkeit als auf intellektueller Spekulation beruhend. Das Zuh&#246;ren ist wie ein Traum \u2013 oder wie das Denken, das etwas erz&#228;hlt: Die Bilder &#252;berst&#252;rzen sich, verlieren ihre Wirklichkeit, nehmen daf&#252;r andere Wirklichkeiten an, so dass in Gedanken mehrere Realit&#228;ten gleichzeitig erlebt werden \u2013 verformt und manchmal konkreter als die nat&#252;rliche Erfahrung.\u201c Der franz&#246;sische, auf vielen Gebieten experimentierende Komponist Luc Ferrari produzierte bereits einige seiner H&#246;rspiele f&#252;r deutsche Sender.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit: Luc Ferrari, Brunhild Meyer und dem Quartet Vivant, Narbonne. Komposition und Regie : Luc Ferrari . hr 1982<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Luc Ferrari (1929-2005) franz&#246;sischer Komponist, Klangk&#252;nstler und H&#246;rspielmacher. Ferrari gilt als Vertreter der musique concr\u00e8te und wurde vor allem f&#252;r seine Experimente mit Tonbandmusik bekannt. Neben seinen Tonbandmusiken komponierte Ferrari auch f&#252;r Instrumente und mischte die Genres miteinander.<\/p>\n<p>19:04 bis 20:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 H&#246;rspiel: Hundert nackte K&#228;ngurus \u2013 Von Michael Farin, Hans Schmid und Georg Zeitblom<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Komposition: Georg Zeitblom. Regie: Michael Farin und Georg Zeitblom. Vor 75 Jahren entdeckte Albert Hofmann die Droge LSD. Ihre Geschichte zeigt, dass Bewusstseinserweiterung und Bewusstseinskontrolle nicht selten zwei Seiten einer Medaille sind.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2009.04.%20bis%2015.04.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F04%2F07%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-03-bis-15-04-2018%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2009.04.%20bis%2015.04.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F04%2F07%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-03-bis-15-04-2018%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Schwerpunkte: Ganz im Zeichen von R&#252;ckblicken auf das Jahr 1968. Claude Viviers 70. Geburtstag spielt auch eine Rolle. Die Nachfolgesendung von contrapunkt (hei&#223;t ebenfalls contrapunkt) widmet sich der T&#252;rkei. Anna Sch&#252;rmer widmet sich der DEA EX MACHINA \u2013 oder die technofeministische Emanzipation.&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2009.04.%20bis%2015.04.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F04%2F07%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-03-bis-15-04-2018%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2009.04.%20bis%2015.04.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F04%2F07%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-03-bis-15-04-2018%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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