{"id":17126,"date":"2018-03-17T18:00:55","date_gmt":"2018-03-17T17:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=17126"},"modified":"2018-03-13T17:53:19","modified_gmt":"2018-03-13T16:53:19","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-19-03-bis-25-03-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2018\/03\/17\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-19-03-bis-25-03-2018\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 19.03. bis 25.03.2018"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 12. Schwerpunkte: Die Woche steht ganz im Zeichen des 100. Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann und des 100. Todestages von Claude Debussy. Der rbb f&#228;hrt bei Bernd Alois Zimmermann eine Sendereihe in f&#252;nf Folgen auf. Features beleuchten Claude Debussy. Weitere Themen in der Woche: Turgut Er\u00e7etin, das Duo Heginger\/Essl, ECLAT 2018, die Schule der Claqueure von Bill Dietz, CTM Radio Lab: MAGMA, Michael Lentz: Diktate, Festival \u201eBlaues Rauschen\u201c | Sing, Nachtigall, sing \u2013 Die Diva unter den V&#246;geln, das Jugendsinfonieorchester Schwerin.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>19.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Bernd Alois Zimmermann zum 100. Geburtstag<br \/>\n1. Folge: Der Universalist<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. Bernd Alois Zimmermann hat ein beeindruckend vielschichtiges Repertoire hinterlassen. Kaum eine Gattung, zu der er nicht ma&#223;gebliche Werke beigesteuert h&#228;tte, vom Orchesterst&#252;ck bis zu Oper, vom Lied bis zur Kantate, von Kammermusik bis zum Konzert. Dazu kommen zahllose H&#246;rspielmusiken und Arrangements. Ein &#220;berblick &#252;ber die Vielseitigkeit im Schaffen des bislang letzten Allesk&#246;nners der Musikgeschichte. Eine Reihe in f&#252;nf Folgen bis zum 23. M&#228;rz 2018. 2. Folge am 20. M&#228;rz 2018.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Schiffstyphone und Indianerlieder \u2013 Eine Reise durch die (Un-)Tiefen der Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Janina Reichmann. Von John Cage und Karlheinz Stockhausen bis Helmut Lachenmann und Jennifer Walshe \u2013 mit der Neuen Musik assoziiert man ungewohnte Kl&#228;nge, Mut zur Vision und zum Revolution&#228;ren. Da erstaunt es, dass das Publikum oft als der sprichw&#246;rtliche \u201eSilbersee\u201c erscheint, in dem kaum j&#252;ngere H&#246;rer auszumachen sind. Generell scheint die Neue Musik Rezeptionsscheu zu provozieren \u2013 zuweilen wirken Produzenten und Publikum auf Au&#223;enstehende wie eine sch&#246;ngeistige Geheimgesellschaft. Es lohnt sich also zu fragen: Wen spricht Neue Musik an, und wie? Aber auch: Wer macht Neue Musik und warum? Die Sendung geht diesen Fragen anhand von ausgew&#228;hlten St&#252;cken, Auff&#252;hrungen und in Gespr&#228;chen nach.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Liederabend \u2013 Abendlieder: Neugier auf Ungew&#246;hnliches. Hannes Heher &amp; friends<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Nicole Brunner. Das Konzert mit dem Titel \u201eLiederabend \u2013 Abendlieder\u201c bringt eine bunte, abwechslungsreiche Zusammenschau von Beziehungen jeglicher Art. In der aktuellen Auflage von \u201eHannes Heher &amp; friends\u201c geht es um Freundschaften in musikalischer Hinsicht. Also um Einfl&#252;sse von fremder, oft dem breiten Publikum nicht wirklich gel&#228;ufiger Musik auf das eigene Schaffen, um Vorbilder, Anreger, die zum einen sehr beeindrucken, zum anderen aber nat&#252;rlich zum Weiterdenken, Weiterentwickeln, oft auch zum v&#246;llig Anders-Sehen animieren. Komponisten der Wiener Schule um Arnold Sch&#246;nberg stehen hier im Zentrum, seien sie Sch&#252;ler oder Enkelsch&#252;ler des Meisters, an deren Kunst man sich immer wieder abarbeiten kann, auch in der Hoffnung, andere L&#246;sungen, neue Wege zu finden. Aber nat&#252;rlich sind auch konkrete Freundschaften zu Personen ein Thema, in diesem Fall zu Klaus Ager, Dieter Torkewitz und Klaus Wiede, deren ganz unterschiedlichen kompositorischen Wege immer wieder faszinieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die polnische S&#228;ngerin Aleksandra Lampert-Raschk\u00e9 und die slowakische Pianistin Nora Skuta \u2013 beide sehr eng mit Salzburg verbunden \u2013 spielten Urauff&#252;hrungen von Klaus Ager und Klaus Wiede, au&#223;erdem standen neben anderen Werken von Hannes Heher auch seine \u201eBrecht-Lieder\u201c neben Teilen aus Karl Heinz F&#252;ssls Brecht-Liederbuch auf dem Programm, sowie Musik von Dieter Torkewitz und Hanns Eisler.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>20.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Netz-Werk \u2013 Die Bernd-Alois-Zimmermann-Gesamtausgabe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Martin Erdmann. Bernd Alois Zimmermanns vernetztes musikalisches Denken wird in einer Gesamtausgabe digital gespiegelt.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Wilhelm Kempff<\/strong>: \u201ePositano-Suite\u201c, op. 73 (M&#252;nchner Symphoniker: Werner Andreas Albert); <strong>Jan Koetsier<\/strong>: Konzert, op. 17 (John Wilbraham, Trompete; Armin Rosin, Posaune; N&#252;rnberger Symphoniker: Jan Koetsier); <strong>Anton W&#252;rz<\/strong>: Sieben Ges&#228;nge nach Versen chinesischer Dichter, op. 61 (Gerald H&#228;u&#223;ler, Bariton; Hortense Wieser, Klavier); <strong>Fritz B&#252;chtger<\/strong>: Streichquartett Nr. 1 (Cuvilli\u00e9s-Quartett M&#252;nchen); <strong>Werner Egk<\/strong>: Variationen &#252;ber ein karibisches Thema (Bamberger Symphoniker: Jonathan Nott)<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Zum 100. Geburtstag von Bernd Alois Zimmermann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Margarete Zander. Seine \u201eRheinischen Kirmest&#228;nze\u201c und das Trompetenkonzert \u201eNobody knows de trouble I see\u201c und seine Oper \u201eDie Soldaten\u201c haben einen festen Platz im Konzertleben unserer Zeit. Mit seinem Bild von der \u201eKugelgestalt der Zeit\u201c hat er die Sicht auf das Komponieren aufgebrochen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen zu einem. So hat Bernd Alois Zimmermann mit Jazzelementen, Zitaten aus der Musik von Klassik bis Pop gearbeitet und so den \u201epluralistischen Stil\u201c entwickelt.<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Bernd Alois Zimmermann zum 100. Geburtstag<br \/>\n2. Folge: Der Individualist<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. Auch wenn Bernd Alois Zimmermann \u2013 sp&#228;testens seit der Urauff&#252;hrung seiner Oper \u201eDie Soldaten\u201c \u2013 nicht ohne Erfolg war, befand er sich als Komponist gewisserma&#223;en zwischen allen St&#252;hlen. Als \u201e&#196;ltester unter den jungen Komponisten\u201c hatte er noch die musikalischen Auswirkungen der 1920er-Jahre erlebt und wollte sich nach 1945 nicht mit dem &#228;sthetischen Alleinvertretungsanspruch der Darmst&#228;dter Schule in Sachen Neue Musik abfinden. So wurde Zimmermann einer der gr&#246;&#223;ten musikalischen Individualisten des 20. Jahrhunderts. 3. Folge am 21. M&#228;rz 2018.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Respektvoll und frech: Das Duo Heginger\/Essl \u2013 \u201eSommerwellen\u201c von und mit Agnes Heginger und Karlheinz Essl bei den Donaufestwochen Strudengau<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: J&#246;rg Duit. Vor inzwischen fast neun Jahren fand die erste Improvisationsperformance von Agnes Heginger und Karlheinz Essl statt, die seither das Konzept \u201eout of the blue\u201c entwickelt und verfeinert haben. Im August 2017 haben Heginger und Essl unter dem Titel \u201eSommerwellen\u201c ihr Projekt im Rahmen der Donaufestwochen im Strudengau weitergef&#252;hrt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ausgangspunkt der Darbietungen waren von Beginn an Texte bzw. Gedichte, interpretiert von S&#228;ngerin Agnes Heginger im Dialog mit dem Komponisten und Elektroniker Karlheinz Essl, und zwar eben out of the blue, also aus dem Moment heraus. Nun sind neun Jahre nat&#252;rlich auch ein Zeitraum, wo man in diesem Fall eine sch&#246;ne Entwicklung sehen kann, im Sinne von: Die Fr&#252;chte sind tats&#228;chlich reifer und noch gehaltvoller geworden, die Antennen f&#252;reinander \u2013 ganz unserer Zeit entsprechend \u2013 leichter, aber hochempfindlich, der k&#252;nstlerische Umgang miteinander auf ganz organische Weise respektvoll, aber auch fordernd-frech-provokant, immer jedoch vertrauensvoll und unterst&#252;tzend. Das Ergebnis ist ein Konzert, in dem nichts und niemand zu kurz kommt, schon gar nicht das Publikum. Es wird liebevoll an der Hand genommen und ist bereit, &#252;berall hin zu folgen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eSommerwellen\u201c entstand als Performance im Rahmen der Donaufestwochen Strudengau am 6. August 2017 im Vierkanthof Auer beim Stift Ardagger.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>21.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Gerald Eckert<\/strong>: \u201eAn den R&#228;ndern des Ma&#223;es\u201c (Ensemble Reflexion K: Gerald Eckert); <strong>Herbert Hechtel<\/strong>: \u201eShambala\u201c, Trio (Dorit Peschel, Blockfl&#246;te; Elaine Godefroy, Violoncello; Helmut Bieler, Cembalo); <strong>Karola Oberm&#252;ller<\/strong>: \u201eKalpa * Pralaya\u201c (Dipak Sharma, Bansari; Sunil Banerjee, Sitar; Subrata Manna, Mridangam; Arcis-Ensemble: Ulrich Nicolai); <strong>Andr\u00e1s Hamary<\/strong>: Suite (Markus Bellheim, Armin Fuchs, Klavier; Christian Wissel, Stephanie Carr, Percussion)<\/p>\n<p>20:04 bis 21:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Sing, Nachtigall, sing \u2013 Die Diva unter den V&#246;geln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Sie gilt als der Gesangsstar in der Vogelwelt: die Nachtigall. Im Vergleich zu anderen V&#246;geln ist ihr Gesang &#228;u&#223;erst komplex, das Ohr des Menschen empfindet ihn als virtuos.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Keine andere Vogelstimme verf&#252;gt &#252;ber einen vergleichbaren Melodienreichtum. Seit dem sp&#228;ten Mittelalter haben Musiker versucht, das Lied der Nachtigall zu imitieren. Das daf&#252;r eingesetzte Instrumentarium reicht von Fl&#246;te und Geige &#252;ber die Vogelpfeife und den Koloratursopran bis hin zum Nachtigallenzug der Orgel. Moderation: Niels Kaiser<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Bernd Alois Zimmermann zum 100. Geburtstag.<br \/>\n3. Folge: Der Mensch hinter der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. So beeindruckend konsequent Bernd Alois Zimmermann in seinen Werken nach neuen L&#246;sungen suchte, von so individueller, fast pers&#246;nlicher Natur sind viele seiner Kompositionen. Das betrifft die Wahl der zahllosen Anregungen aus der klassischen und zeitgen&#246;ssischen Musikgeschichte, aus Jazz, Volkslied oder Literatur, ebenso wie den religi&#246;sen Aspekt, der sich in vielen St&#252;cken des bekennenden Katholiken findet. Ebenso extrem und psychologisch vielsagend ist die emotionale Bandbreite seiner Musik \u2013 von der satirischen \u201eMusique pour les soupers du Roi Ubu\u201c bis zu solchen d&#252;ster schockierenden Werken wie dem Requiem oder der \u201eEkklesiastischen Aktion\u201c. 4. Folge am 22. M&#228;rz 2018.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: ECLAT 2018<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Sven-Ingo Koch<\/strong>: \u201eVon der Liebe zur Linie III\u201c f&#252;r Ensemble (2017) (Urauff&#252;hrung) | <strong>Gordon Kampe<\/strong>: \u201eSchummell&#252;mmelleichen und schrille Tentakel\u201c, Operette f&#252;r Daniel Gloger und ascolta (2017) (Urauff&#252;hrung). ascolta. Daniel Gloger (Countertenor) (Konzert vom 4. Februar im Theaterhaus Stuttgart)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Frivol, grotesk und dabei die Gegenwart derb, &#252;bertrieben und b&#246;sartig reflektierend \u2013 so sieht Gordon Kampe die Operette. Und an diesem Ideal orientiert sich sein neues Werk. Daf&#252;r brauche es nur die eigene Chuzpe, einen guten Textdichter, einen wandelbaren Countertenor \u2013 und ein Ensemble, das eine gro&#223;e Palette an Kl&#228;ngen und Energie zur Verf&#252;gung stellt.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Marlene Schnedl. Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>22.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Turgut Er\u00e7etin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Streichquartett Nr. 2 \u201econtra-statement\u201c. Arditti Quartet | \u201eIm Keller\u201c f&#252;r sechs Stimmen und Live-Elektronik. Neue Vocalsolisten | \u201ePanopticon Specularities\u201c f&#252;r vier simultane Kammerensembles mit verschiedenen Tempi. Ensemblekollektiv Berlin. Leitung: Bas Wiegers, Christoph Breidler<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Robert Delanoff<\/strong>: \u201eMunich Concerto\u201c (Ensemble de Cuivres de Rouen); <strong>Walter Faith<\/strong>: Sonatine (Hans Altmann, Klavier); <strong>Nicolaus Richter de Vroe<\/strong>: \u201eAvenir\u201c (Wolfgang Mitterer, Orgel; Chor des Bayerischen Rundfunks; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Johannes Kalitzke); <strong>Roger Epple<\/strong>: \u201eEn Gedi\u201c (Ensemble f&#252;r Neue Musik M&#252;nchen); <strong>Siegfried Fink<\/strong>: Concertino (Peter Sadlo, Vibraphon; M&#252;nchener Kammerorchester: Gilbert Varga); <strong>Manfred Fleischmann<\/strong>: \u201eEntstehen \u2013 Ver&#228;ndern \u2013 Vergehen\u201c (M&#252;nchner Fl&#246;tentrio); <strong>Fritz Froschhammer<\/strong>: Klarinettenquartett (Deborah Marshall, Werner Mittelbach, Klarinette; Joachim Olszewski, Bassetthorn; Hubert Hilser, Bassklarinette)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: Debussy-Variationen (zum 100. Todestag des Komponisten am 25. M&#228;rz)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Werke von Claude Debussy, George Crumb, Ulrich Leyendecker, Claude Debussy\/Hans Zender, Theo Brandm&#252;ller, Mauricio Kagel, Toru Takemitsu, Volker David Kirchner und Igor Strawinsky<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Bernd Alois Zimmermann zum 100. Geburtstag<br \/>\n4. Folge: Der pluralistische Klang<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. In seinen \u201esp&#228;ten\u201c Jahren schrieb Bernd Alois Zimmermann die meisten Werke, die ihn endg&#252;ltig als Gro&#223;en der Musikgeschichte charakterisieren sollten. Der Dirigent Michael Gielen, der Zimmermanns Oper \u201eDie Soldaten\u201c urauff&#252;hrte, sprach von \u201eunerbittlicher Ordnung\u201c dieser letzten Werke, von einem \u201eFazit der vergangenen Epoche\u201c. Zimmermann fand in diesen Werken zu einer pluralistischen Kompositionstechnik, die Elemente von Montage und Collage enth&#228;lt, gekoppelt mit einem Proportionsgef&#252;ge verschiedener Zeitschichten, basierend auf der philosophischen Idee einer \u201eKugelgestalt der Zeit\u201c. 5. Folge am 23. M&#228;rz 2018 um 20:04 Uhr.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Die Schule der Claqueure von Bill Dietz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vorgestellt von Martina Seeber. Beifall ist kein Naturph&#228;nomen. Der Applaus ist vom Publikum gewollt, auch von den K&#252;nstlern, sei gar \u2013 als ob kein Geld vonn&#246;ten sei und aufs eigene Konto fl&#246;sse \u2013 ihr \u201esch&#246;nster Lohn\u201c. Zuweilen wird Zuspruch oder Ablehnung im Publikum manipuliert, sitzen im Publikum arglistige Claqueure \u2013 selbst in der Neuen Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein zuverl&#228;ssiger Gradmesser f&#252;r die Qualit&#228;t eines Werk und seiner Interpretation war er noch nie: der Beifall \u2013 vor, w&#228;hrend und nach einem Konzert. Wer die \u201e\u00c9cole des Claqueurs\u201c des in den USA geborenen, in Berlin lebenden Komponisten und Ensembleleiters Bill Dietz (*1983) besucht hat, wei&#223;, dass Beifall ebenso inszeniert sein kann wie die Performance, die ihm vorangeht. Die Geschichte der Claqueure ist ebenso alt wie der Applaus selbst. Ob sich die bestellten und zuweilen bezahlten Beifallsklatscher aus Armut oder Fanatismus verdingen, spielt f&#252;r die Folgen ihres Einsatzes kaum eine Rolle. Mit lautstarkem Applaus und organisiertem Protest wird Musikgeschichte geschrieben.<\/p>\n<p>22:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel-Studio: Sodom und Gomorrha (3\/3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Nach dem gleichnamigen Roman von Marcel Proust. Teil 3 \u201eBetr&#252;bnisse von Monsieur de Charlus\u201c. Mit: Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Stefan Konarske, Corinna Kirchhof, Tina Engel u. v. a. H&#246;rspielbearbeitung: Manfred Hess, Hermann Kretzschmar. Komposition: Hermann Kretzschmar. Musik: Ensemble Modern. Regie: Iris Dr&#246;gekamp (Produktion: SWR\/DLF 2018)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der vierte Roman aus Marcel Prousts \u201e\u00c0 la recherche du temps perdu\u201c hei&#223;t \u201eSodom und Gomorrha I\u201c, erschienen in zwei B&#228;nden zwischen 1920 und 1921. Im Alten Testament sind mit diesen Namen St&#228;dte benannt, die Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begrub, weil sie sich der S&#252;nde hingegeben haben. Im Stadtpalais der hochadligen Familie der Guermantes hat sich f&#252;r Marcel, den Ich-Erz&#228;hler, die mond&#228;ne Welt der exquisiten Gesellschaft erschlossen, Zugleich hat er dort die Welten von Sodom als der der m&#228;nnlichen und Gomorrha als der der weiblichen Homosexualit&#228;t entdeckt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der dritte Teil der H&#246;rspielfassung spielt in der Normandie. Proust erz&#228;hlt von den Leidenden und L&#228;cherlichen im Spiel des gleich- und heterogeschlechtlichen Begehrens. Neben Marcels Liebe zu der jungen und koketten Albertine Simonet, von seiner krankhaften Eifersucht bei dem Verdacht, sie begehre Frauen, steht die Beziehung des Hochadligen Baron de Charlus zum jungen Geiger Morel im Zentrum. Die H&#246;rspielfassung wahrt die Eckpfeiler des Handlungs- und Erz&#228;hlverlaufs. Sie k&#252;rzt aber radikal, um Platz zu schaffen: f&#252;r umfangreiche akustische Tableaus entlang der Satzkonstruktionen, die den Proustschen Erinnerungsprozess in all seiner Hetereogenit&#228;t belassen, in all seiner Komik und Unbarmherzigkeit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das H&#246;rspiel basiert auf der neuen &#220;bersetzung der \u201eRecherche\u201c durch Bernd-J&#252;rgen Fischer, die 2016 abgeschlossen wurde.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Klanginszenierungen mit Raumschiff Englmayr \u2013 Manfred Raumschiff Englmayr im Zeit-Ton Portr&#228;t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Heinrich Deisl. Als Raumschiff Englmayr produziert Manfred Englmayr seit mehr als 20 Jahren Musik zwischen Noise-Rock und Elektronik-Experimenten, die charmant schr&#228;g neben der Spur ist. Gitarrensounds werden zu \u201eobjets trouv\u00e9s\u201c, Tennisschl&#228;ger zu Rhythmusgebern und gerade zur Hand stehende Instrumente gerne zweckentfremdet. Bekannt von Bands wie Bulbul, hat Englmayr Anfang 2018 mit \u201eAm Sch&#252;ttel\u201c sein Deb&#252;t-Solo-Album herausgebracht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der 1972 in Wels geborene und in Wien lebende Gitarrist und Elektronikmusiker Manfred Englmayr ist in einer schier un&#252;berschaubaren Anzahl von Bands t&#228;tig, darunter etwa Broken Heart Collector, All The Terms We Are, Muscle Tomcat Machine, Fugu &amp; The Cosmic Mumu oder Good Enough For You und auf der Liste der Kooperationen stehen Namen wie Maja Osojnik, Susanna Gartmayer, Didi Kern, Bernhard Breuer, Martin Zrost oder Karin Ankele.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1996 gr&#252;ndete er Bulbul, das sich bald vom Solo-Projekt zum Trio und zu einer der profiliertesten &#246;sterreichischen Noise-Rock-Bands entwickelte. Standen anfangs Aufnahmen mit Drumcomputer, Gitarre und Staubsauger, wurden daraus einerseits Rock-Improvisationen und andererseits konzeptuelle Arbeiten zwischen Musique Concr\u00e8te und Minimal Techno; siehe etwa deren Mini-CD-Serie \u201eUmweltger&#228;uscheplatten A-Z\u201c. Sie spielten Touren bis nach Mexiko und Japan, 2016 fand im Wiener rhiz jeden Monat ein Bulbul-Konzert mit wechselnden G&#228;sten statt, die dann als zehnteilige 7\u201c-Serie \u201eBulbul: Hilfreich seit 1996\u201c auf Rock Is Hell Hell Records ver&#246;ffentlicht wurden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2002 erhielt Englmayr ein Jahresstipendium des SKE-Fonds. Zudem hat Englmayr Arbeiten f&#252;r Radio und Theater sowie Filmvertonungen realisiert, darunter Kompositionen f&#252;r WDR und HR2 und 2016 den Soundtrack f&#252;r \u201eSonny Boys\u201c, eine Inszenierung am Wiener Rabenhof Theater. Auf der Viennale 2017 wurde der Stummfilm-Klassiker \u201eOrlac&#8217;s H&#228;nde\u201c in Englmayers Soundtrack-Vertonung aufgef&#252;hrt. Live ist Englmayr mit eigenwilligen Requisiten und selbstgebauten elektronischen Upcycling-Instrumenten eine Inszenierung f&#252;r sich: ein performatives Klangtheater.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Gitarre als Drum Machine. \u201eAm Sch&#252;ttel\u201c ist nun sein erstes Soloalbum. Wie auch die meisten anderen Englmayr-Produktionen der vergangenen Jahre, wurde es vom steirischen Label Rock Is Hell ver&#246;ffentlicht. F&#252;r die Aufnahmen wurde die Gitarre mit Alltagsgegenst&#228;nden so pr&#228;pariert, dass sie nach einer in der Musique Concr\u00e8te geschulten Drum Machine klingt. Und auch hier sorgen verreimte Texte in Deutsch und Ober&#246;sterreichisch f&#252;r ein nicht immer ganz ernst gemeintes, daf&#252;r umso erhellendes Sprechgewirr. Der Zeit-Ton nimmt \u201eAm Sch&#252;ttel\u201c zum Anlass f&#252;r ein Portr&#228;t &#252;ber das reichhaltige, von energischer Ironie durchwirkte Werk Manfred Englmayrs.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>23.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: CTM Radio Lab: MAGMA<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Ahmed El Ghazoly. Produktion: Deutschlandfunk Kultur\/CTM\/ORF 2018. L&#228;nge: ca. 54&#8217;30. (Ursendung).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Kairo heute: Was ist geblieben vom arabischen Fr&#252;hling? Radiokunst trifft Clubkultur: Seit 2014 schreiben das CTM-Festival in Berlin, Deutschlandfunk Kultur und ORF Kunstradio\/musikprotokoll einen gemeinsamen Wettbewerb aus. Die ausgew&#228;hlten K&#252;nstler d&#252;rfen jeweils eine Live-Pr&#228;sentation und eine Radiokomposition realisieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aktueller Preistr&#228;ger ist der &#228;gyptische Musiker und Produzent Ahmed El Ghazoly. In seiner Arbeit wirft er Schlaglichter auf typische Figuren und Orte im heutigen Kairo. Die Nachwehen des arabischen Fr&#252;hlings werden ebenso sp&#252;rbar, wie die massive &#220;berbev&#246;lkerung und die wachsenden gesellschaftlichen Spannungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ahmed El Ghazoly aka ZULI ist Multi-Instrumentalist, Produzent und Klangk&#252;nstler. Er lebt in Kairo.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Franz Reizenstein<\/strong>: Violoncellokonzert G-Dur (Wen-Sinn Yang, Violoncello; N&#252;rnberger Symphoniker: Ulrich Windfuhr); <strong>Herbert Fromm<\/strong>: \u201eThe Crimson Sap\u201c, Liederzyklus (Carmen Fuggiss, Sopran; Kolja Lessing, Klavier); <strong>Willy Spilling<\/strong>: \u201eMusik &#252;ber B-A-C-H\u201c, op. 37 (Bamberger Symphoniker: Martin Turnovsky); <strong>Franz M&#246;ckl<\/strong>: \u201eSuite curieuse\u201c (Edgar und Birgit Eichst&#228;dter, Klarinette; Harry Kaiser, Fagott); <strong>Wilhelm Keilmann<\/strong>: Sonata concertante, op. 46 (Andreas Ticozzi, Viola; Bayerisches Kammerorchester Bad Br&#252;ckenau: Jessica Hartlieb)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Zum 100. Todestag des KomponistenClaude Debussy (I) Der Klangmagier<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Susanna Felix. \u201eIch schreibe Dinge, die erst die Enkel im zwanzigsten Jahrhundert verstehen werden\u201c, sagte Claude Debussy selbst. Kein Wunder, denn seine Idee von Klangfarben war damals ziemlich revolution&#228;r. Viele seiner Zeitgenossen verstanden Debussys Musik nicht. Sie warfen ihm vor, impressionistisch zu komponieren \u2013 und das war durchaus abwertend gemeint. Debussy f&#252;hlte sich missverstanden. Allerdings lie&#223; er sich in der Tat von impressionistischen Gem&#228;lden, Gedichten und dem Schauspiel der Natur inspirieren. Malte er nicht mit Kl&#228;ngen? Auch Einfl&#252;sse von Richard Wagner und fern&#246;stlicher Musik finden sich in seinen Kompositionen \u2013 und f&#252;hrten zu Debussys ber&#252;hmten Klangfl&#228;chen, in denen die musikalische Entwicklung oft still zu stehen scheint. Wie sehen wir Debussys Musik heute \u2013 100 Jahre nach seinem Tod? Musiker und Wissenschaftler geben Antwort und portr&#228;tieren Debussy anl&#228;sslich seines 100. Todestages.<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Bernd Alois Zimmermann zum 100. Geburtstag<br \/>\n5. Folge: Das Hauptwerk \u2013 die Oper \u201eDie Soldaten\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. F&#252;nf Jahre musste Bernd Alois Zimmermann auf die Urauff&#252;hrung seiner einzigen vollendeten Oper warten, galt sie doch in ihrer einsch&#252;chternden Komplexit&#228;t als unauff&#252;hrbar. Erst 1965 konnte das Werk szenisch aufgef&#252;hrt werden. Seitdem gilt es als bedeutendste Oper des 20. Jahrhunderts nach Alban Bergs \u201eWozzeck\u201c. Wir senden die Gesamtaufnahme der Urauff&#252;hungsproduktion unter der Leitung von Michael Gielen.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>h&#246;r!spiel!art.mix \u2013 Michael Lentz: Diktate<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Michael Hirsch, Michael Lentz und Sophia Siebert. Komposition: Gunnar Geisse. Realisation: Michael Lentz<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Was ist in dem K&#228;stchen, das der Sohn nachts hinter seinem Regal hervorholt, in das zu schauen die Mutter ihm verboten hat und ihm prompt jede Nacht abnimmt, kaum dass er Anstalten macht, es zu &#246;ffnen? Der Sohn vermutet einen Schl&#252;ssel in dem K&#228;stchen. Die Mutter f&#252;rchtet, der Sohn k&#246;nne ein schlimmes Geheimnis entdecken. Es kommt der Tag des J&#252;ngsten Gerichts. Zur Verhandlung stehen neben dem K&#228;stchen, das sich jede Nacht wieder einfindet, ein umfangreiches Notizbuch &#252;ber all diese und andere merkw&#252;rdige Vorg&#228;nge und eine Kammer, die mit dem K&#228;stchen in Verbindung stehen muss.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Michael Lentz, geb. 1964, Autor und Musiker. BR-H&#246;rspiele u.a. \u201eMuttersterben\u201c (2002), \u201eExit\u201c (2005), \u201erot sehen\u201c (2006), \u201eKlinik\u201c (2008), \u201eDie ganz genaue Erinnerung\u201c (2010), \u201eHiddensea\u201c (2013).<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Stark durch Musik \u2013 Das Jugendsinfonieorchester Schwerin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Julia Kaiser. Der Deutsche Jugendorchesterpreis 2017 ging unter anderem nach Freudenstadt, Wei&#223;enhorn und nach Schwerin. In der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns proben Woche um Woche 60 junge Musiker, die zwischen 12 und 19 Jahre alt sind. Die jugendlichen Musiker und Solisten &#252;berzeugten die Jury nicht nur mit Werken von Gustav Holst und Paul Hindemith, sondern auch mit zwei Urauff&#252;hrungen Schweriner Komponisten.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>24.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Zum 100. Todestag des Komponisten Claude Debussy (I) \u2013 Der Klangmagier<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr.<\/p>\n<p>19:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Live aus der Wiener Staatsoper \u2013 Gottfried von Einem: \u201eDantons Tod\u201c<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert live: Musik der Zeit [5]: Nobody Knows de Trouble I See<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Sven-Ingo Koch<\/strong>: Von der Liebe zur Linie II f&#252;r Kammerorchester, Urauff&#252;hrung | <strong>Bernd Alois Zimmermann<\/strong>: Nobody Knows de Trouble I See f&#252;r Trompete und Kammerorchester | <strong>John Adams<\/strong>: Guide to Strange Places f&#252;r Kammerorchester. Paul H&#252;bner, Trompete; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Brad Lubman. &#220;bertragung aus dem K&#246;lner Funkhaus<\/p>\n<p>22:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Raphael Smarzoch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aufnahmen vom Festival \u201eBlaues Rauschen\u201c in den Flottmann-Hallen, Herne<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Neue Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal \u2013 Vincent Royer spielt Pascal Dusapin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Am Mikrofon: Frank K&#228;mpfer. In seinen St&#252;cken f&#252;r Viola solo sp&#252;rt der franz&#246;sische Komponist Pascal Dusapin (*1955) extremen emotionalen Regungen nach. Aus zuckenden Linien und Feldern formieren sich dabei h&#246;chst poetische Klangbilder. Seit vielen Jahren setzt sich Vincent Royer mit den solistischen Bratschenst&#252;cken seines Landsmannes intensiv auseinander \u2013 nun hat er sie im Deutschlandfunk Kammermusiksaal auf CD eingespielt. ,Inside&#8216;, Dusapins erste Solokomposition &#252;berhaupt, glich f&#252;r Urheber wie Interpret einer Initialz&#252;ndung. Royer entf&#252;hrt in seinem Spiel in flirrende, irrlichternde Innenwelten und lotet verborgene Schichten hinter dem Notenbild aus.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>25.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:04 bis 18:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Mann des Orchesters, Mann des Klaviers \u2013 Claude Debussy<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die meisten seiner Werke hat der vor 100 Jahren gestorbene Debussy f&#252;r Klavier oder Orchester geschrieben. Nur in Ausnahmef&#228;llen hat er seine Klavierwerke nachtr&#228;glich orchestriert oder von seinen Orchesterst&#252;cken Klavierfassungen erstellt. Das aber haben andere f&#252;r ihn besorgt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wir drehen heute den Spie&#223; einmal um und h&#246;ren Debussys Orchesterklassiker vom \u201eNachmittag eines Fauns\u201c bis \u201eLa mer\u201c am Klavier; seine pittoresken Pianost&#252;cke wie \u201eLa cath\u00e9drale engloutie\u201c oder \u201eGolliwogg&#8217;s Cakewalk\u201c hingegen ert&#246;nen in vollen Orchesterfarben. Moderation: Niels Kaiser<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: &#196;sthetische R\u00e9sistance \u2013 Zum 100. Todestag von Claude Debussy<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Michael Dasche. Im Gespr&#228;ch mit dem Pianisten und Herausgeber Bernd Goetzke. Das Schaffen Claude Debussys f&#228;llt in eine Periode der franz&#246;sischen Musikgeschichte, f&#252;r die Romain Rolland den Begriff \u201arenouveau&#8216; pr&#228;gte. Dieses Streben nach Erneuerung erwuchs aus dem anhaltenden Unmut einer jungen Komponistengeneration &#252;ber die Chancenlosigkeit, die sie in einem &#228;u&#223;erlich &#252;berfremdeten, innerlich in Routine und Konventionen erstarrten Musikbetrieb hatte. Als Exponent dieser Protesthaltung tat sich alsbald der junge Debussy hervor. Nicht nur sein musikalisches Naturell widersetzte sich herrschenden akademischen Normen, auch als Kritiker und Feuilletonist f&#252;hrte er eine spitze Feder gegen Missst&#228;nde des musikalischen &#8218;juste milieu&#8216;. Im Kern ging es ihm darum, das Potenzial authentisch franz&#246;sischer Musik freizulegen und sch&#246;pferisch zu nutzen. In seinem Bem&#252;hen, dem &#8218;Franz&#246;sischen&#8216; sch&#228;rfere Konturen zu verleihen, schoss Debussy freilich auch &#252;bers Ziel hinaus. Namentlich in seinen letzten, vom Ersten Weltkrieg &#252;berschatteten Jahren, erging er sich zuweilen in radikalen Nationalismen. Das bleibt ein tragischer, wenn auch erkl&#228;rbarer Widerspruch im Schaffen des sonst so weltoffenen \u201aMusicien fran\u00e7ais&#8216;.<\/p>\n<p>22:08 | &#214;1<br \/>\n<strong>Radio aus den Parkl&#252;cken der Aufmerksamkeit \u2013 Gedankenspr&#252;nge aus dem Musterbuch des Jetlags<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung. Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh und Astrid Schwarz. Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr&#228;sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr&#228;che, Reportagen und Essays vom &#228;u&#223;ersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die B&#252;gelfalte des Kunstsonntags.<\/p>\n<p>23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>&#214;1 Kunstsonntag: Radiokunst \u2013 Kunstradio \u2013 \u201eDas Frauenungl&#252;ck \u2013 Abertr&#228;ume von Wesen und Welt\u201c. H&#246;rspiel von Peter Pessl. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Markus Hering, Gerti Drassl, Brigitte Karner, Peter Matic und Rafael Schuchter. Musik: Christoph Theiler. Regie: Renate Pittroff (ORF 2018)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der H&#246;rspieltext \u201eDas Frauenungl&#252;ck \u2013 Abertr&#228;ume von Wesen und Welt\u201c evoziert die Kindheitslandschaften des Autors, die Wiesen- und Flusslandschaften seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main. Diese spiegeln sich wider in den Landschaften der Gem&#228;lde der fl&#228;mischen Schule, die Peter Pessl \u201eAberlandschaften\u201c nennt, da sie in hochkomplexen Bildsch&#246;pfungen grandiose Landschaftserfindungen mit Figuren, die den menschlichen Alltag vorstellen, verbinden. Die Spielfiguren, meist klein und den oft bedrohlichen Wetterszenarien ausgeliefert, bleiben in sich unklar. Sie sind interpretierbar, ihre Bedeutung wird erst durch das Beschreiben, das Erz&#228;hlen gesetzt. Doch steht immer die Frage im Raum, was passiert nach dem Moment, der im Gem&#228;lde f&#252;r alle Zeiten festgefroren ist: Hier setzt der Zugriff des Autors ein, der zeigt, dass der gelungene Augenblick eines Dorffestes durch eine pl&#246;tzliche schicksalhafte Wendung in Terror und Zerst&#246;rung m&#252;ndet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Diese Figuren sind f&#252;r den Autor Sinnbild f&#252;r unsere Existenz, die umgeben ist von den Schatten der Geschichte. Terror und Zerst&#246;rung, denen die Bewohner\/innen des weit-offenen Landes, wie sie in der fl&#228;mischen Malerei dargestellt werden, ausgeliefert sind, wird auch auf einer anderen Ebene evoziert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der 2. Weltkrieg, der mit seinen Exzessen und Verw&#252;stungen nicht nur die Opfer, sondern auch die T&#228;ter zerst&#246;rt hat: Die &#252;berlebenden T&#228;ter reichten diese Traumata an die n&#228;chsten Generationen weiter, sie sind die \u201eWeltarchitekten\u201c f&#252;r ihre Kinder und Enkel, da sich ihre Interpretation von Geschichte tief in deren Ged&#228;chtnis eingepr&#228;gt hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In markanten Bildern schafft Peter Pessl einen Echoraum der Geschichte im H&#246;rst&#252;ck, dem \u201eAberh&#246;rspiel\u201c, wie er es nennt. Es ist ein Gegenh&#246;rspiel, es ist ein H&#246;rtext des Widerstehens und Gegeninterpretierens, der in eine Klanglandschaft &#252;bertragen wird. Der wandernde Blick, der &#252;ber Bilderfindung des Autors irrt, wird in Wort, Geb&#228;rde und Ton &#252;bersetzt. Der Text wird \u201egesagt und widersagt, gerufen und widerrufen, gen&#228;ht und aufgetrennt\u201c.<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: Hommage \u00e0 Claude Debussy <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Bernd Alois Zimmermann<\/strong>: L\u00b4apr\u00e8s-midi d\u00b4un puck f&#252;r Klavier; Cathy Krier | <strong>Maurice Ohana<\/strong>: Hommage, aus \u201eTombeau de Claude Debussy\u201c f&#252;r Stimme, Klavier und Orchester; Sylvie Sull\u00e9, Stimme; Christian Ivaldi, Klavier; Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Leitung: Arturo Tamayo | <strong>Bernd Alois Zimmerman<\/strong>: Monolog VI, aus \u201eMonologe\u201c, Hommage \u00e0 Debussy f&#252;r 2 Klaviere; GrauSchumacher Piano Duo | <strong>Gy&#246;rgy Kurt\u00e1g<\/strong>: La fille aux cheveux de lin enrag\u00e9e, aus \u201eBagatellen\u201c, op. 14d f&#252;r Fl&#246;te, Kontrabass und Klavier; Helen Bledsoe, Fl&#246;te; Florentin Ginot, Kontrabass; Ulrich L&#246;ffler, Klavier | <strong>Claude Debussy\/Hans Zender<\/strong>: Pr\u00e9ludes, in einer Bearbeitung f&#252;r Kammerorchester | <strong>Claude Debussy\/Heinz Holliger<\/strong>: Ardeur noire d\u00b4apr\u00e8s Claude Debussy f&#252;r Orchester; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Peter Rundel | <strong>Tristan Murail<\/strong>: Reflets II: High Voltage f&#252;r Orchester; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Sylvain Cambreling | <strong>Mauricio Kagel<\/strong>: Ausschnitt aus \u201eInterview acev D. pour Monsieur Croche et Orchestre\u201c; Martin Engler, Sprechstimme; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Leitung: Manuel Nawri<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2019.03.%20bis%2025.03.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F03%2F17%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-19-03-bis-25-03-2018%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Schwerpunkte: Die Woche steht ganz im Zeichen des 100. Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann und des 100. Todestages von Claude Debussy. Der rbb f&#228;hrt bei Bernd Alois Zimmermann eine Sendereihe in f&#252;nf Folgen auf. Features beleuchten Claude Debussy. 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