{"id":17059,"date":"2018-03-03T18:00:05","date_gmt":"2018-03-03T17:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=17059"},"modified":"2018-02-27T18:15:29","modified_gmt":"2018-02-27T17:15:29","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-05-03-bis-11-03-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2018\/03\/03\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-05-03-bis-11-03-2018\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 05.03. bis 11.03.2018"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 10. Schwerpunkte: Frank Michael Beyer, Dimitri Terzakis, Sopranistin Katharina Konradi, Komponistin, Pianistin und Performancek&#252;nstlerin Judith Unterpertinger, Hans-Joachim Hespos, Dieter Glawischnig, Lili Boulanger ||| Huddersfield Contemporary Music Festival, Ultraschall Berlin ||| Das Erleben von (Neuer) Musik als wissenschaftliches Forschungsfeld, Zwischen Genie und Kreativit&#228;tscoach, Faust-Deutungen in der Neuen Musik, Coffee and Cigarettes \u2013 Musik im Rausch, Mit Musik rechnen \u2013 Komponieren am PC, Klangreise durch die W&#252;sten im S&#252;den Australiens, Fehler \u2013 los! Vom Richtigen im Falschen, Die Nacht der Machtergreifung.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>05.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Frank Michael Beyer zum 90. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. Der Berliner Komponist war der Stadt in vielfacher Hinsicht verbunden: Ein Vierteljahrhundert lehrte er an der Universit&#228;t der K&#252;nste und rief dort das Institut f&#252;r Neue Musik ins Leben. Er war Mitglied der Akademie der K&#252;nste und leitete 17 Jahre die dortige Sektion Musik. In seinem Schaffen verband Frank Michael Beyer Einfl&#252;sse von Johann Sebastian Bach und der Zweiten Wiener Schule zu einer komplexen eigenen Sprache, f&#252;r die der Terminus \u201eKlangpolyphonie\u201c gefunden wurde. Am 8. M&#228;rz w&#228;re Frank Michael Beyer 90 Jahre alt geworden.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Die Lust am Unvorhersehbaren \u2013 Das Erleben von (Neuer) Musik als wissenschaftliches Forschungsfeld<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Leonie Reineke. Was ber&#252;hrt uns an Musik? Wo liegt das Sch&#246;ne in dieser Kunstform? Was regt uns k&#246;rperlich an? Und was fasziniert uns an unerwarteten Kl&#228;ngen? Diesen Fragen widmet sich ein Team von Forschern in Frankfurt am Main \u2013 am 2012 gegr&#252;ndeten Max-Planck-Institut f&#252;r empirische &#196;sthetik. Hier untersuchen Musikwissenschaftler gemeinsam mit experimentellen Psychologen, Soziologen, Neurowissenschaftlern und Linguisten unterschiedliche Aspekte des subjektiven Erlebens von Musik: von der Frage, wann sich beim Musikh&#246;ren G&#228;nsehaut und Herzklopfen einstellen, was unter \u201esch&#246;nen Stellen\u201c verstanden wird, bis hin zur \u201eTanzbarkeit\u201c oder dem Reiz des Unvorhersehbaren. Zwar sind &#228;sthetisches Erleben, musikalischer Genuss und Geschmacksausbildung h&#246;chst individuelle Bereiche menschlicher Empfindung und Kognition; doch mittels interdisziplin&#228;rer Ans&#228;tze und empirischer Verfahren gehen die Forscher diesen vermeintlich undurchdringlichen Dimensionen von Musik auf den Grund.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Highlights aus Huddersfield \u2013 Die 40. Ausgabe des Huddersfield Contemporary Music Festival<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Rainer Elstner. Das Huddersfield Contemporary Music Festival ist das wichtigste Festival f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik auf der britischen Insel. Das 1978 gegr&#252;ndete Festival wurde vor zehn Jahren von Graham McKenzie &#252;bernommen und feierte im vergangen November seine 40. Ausgabe. Wir bringen H&#246;hepunkte der Jubil&#228;ums-Ausgabe.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>06.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Zwischen Genie und Kreativit&#228;tscoach \u2013 Zur Wandlung der Rolle des Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Jan Kopp. Wie ver&#228;ndert sich das Selbstverst&#228;ndnis von Musikschaffenden in einer Gesellschaft, die allen kreative F&#228;higkeiten zuspricht?<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Wilhelm Killmayer<\/strong>: Symphonie Nr. 3 \u2013 \u201eMenschen-Los\u201c (M&#252;nchner Philharmoniker: Wilhelm Killmayer); <strong>Hans Werner Henze<\/strong>: \u201eDer junge T&#246;rless\u201c (Kurt Guntner, Anja R&#246;hn, Berthold Opower, Violine; Benjamin Rivinius, Nils Monkemeier, Viola; Florian Barak, Violoncello); <strong>Harald Genzmer<\/strong>: Klarinettenkonzert (Eduard Brunner, Klarinette; Bamberger Symphoniker: Hans Stadlmair); <strong>G&#252;nter Bialas<\/strong>: Streichquartett Nr. 5 (Auryn Quartett); <strong>Karl Amadeus Hartmann<\/strong>: Symphonie Nr. 1 (Cornelia Kallisch, Mezzosopran; Bamberger Symphoniker: Ingo Metzmacher)<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: \u201eDass sich das gr&#246;&#223;te Werk vollende \u2013 Gen&#252;gt ein Geist f&#252;r tausend H&#228;nde\u201c \u2013 Faust-Deutungen in der Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vor 210 Jahren erschien Goethes \u201eFaust \u2013 Der Trag&#246;die erster Teil\u201c. Was folgte, war neben der literarischen Bezugnahme die musikalische. Im 19. Jahrhundert zog der Faust-Mythos Liszt, Mahler und Busoni in seinen Bann, im 20. und 21. Jahrhundert Henri Pousseur, Luca Lombardi, Pascal Dusapin, York H&#246;ller, Alfred Schnittke und Jan M&#252;ller-Wieland, die Musiktheaterwerke schrieben. Hans Werner Henze griff f&#252;r sein drittes Violinkonzert auf Thomas Manns \u201eDoktor Faustus\u201c zur&#252;ck, Daniel Schnyder setzte das Diabolische im \u201eFaust\u201c ins Zentrum kammermusikalischer Auseinandersetzung. Moritz Eggert kombinierte f&#252;r ein Projekt mit den Bochumer Symphonikern im Jahr 2010 Eigenkompositionen mit bereits vorhandenem aus Musik und Literatur, bei dem Harald Schmidt f&#252;r ironische Brechungen zust&#228;ndig war. L&#228;ngst liegt \u201eFaust\u201c in \u201etausend H&#228;nden\u201c \u2013 Philipp Quiring hat sich umgeh&#246;rt.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 ars acustica: Molecular Meditation | Apparat, mit dem eine Kartoffel eine andere umkreisen kann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2 H&#246;rst&#252;cke von Jan St. Werner. W&#228;hrend \u201eMolecular Meditation\u201c die surreale Inszenierung eines kontemplativen R&#252;ckzugsorts mit irref&#252;hrenden Meditationsanweisungen des Hohepriesters Mark E. Smith (The Fall) liefert, der ganz in der Tradition seiner anarchistisch-dadaistischen Punkagitatorik &#252;ber russische TV-Moderatoren und nordenglische Mittelst&#228;ndler schimpft, geht es in \u201eApparat, mit dem eine Kartoffel eine andere umkreisen kann\u201c um einen eher einvernehmlichen Dialog der erz&#228;hlenden Stimme Damo Suzukis (Can) mit den perkussiv-abstrakten Klangen Werners. Anders als in der frei flie&#223;enden Komposition von Smith und Werner, die an den R&#228;ndern von Unscharfe und Wahnsinn arbeitet, sind hier Musik und Stimme eng miteinander verwoben. Werners Klange unterst&#252;tzen die phonetischen und rhythmischen Akzente von Suzukis ruhigem Sprachduktus und sind stellenweise kaum voneinander zu unterscheiden. Beide Arbeiten waren urspr&#252;nglich f&#252;r museale Raume konzipiert \u2013 f&#252;r das Museum Abteiberg in M&#246;nchengladbach und das Cornerhouse in Manchester \u2013 und tragen die Idee einer Musik, die selbst Ideenr&#228;ume und Gedankendimensionen durchmisst, in den unendlichen Assoziationskosmos des &#196;thers.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Andreas Skouras. Ein begehrter Urauff&#252;hrungspianist \u2013 Andreas Skouras spielt Eliasson und Aho<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Peter Kislinger. Der 1972 in Thessaloniki geborene und in M&#252;nchen lebende griechisch-deutsche Pianist und Cembalist Andreas Skouras ist neben seiner Bet&#228;tigung im Bereich des sogenannten Standardrepertoires ein gesuchter Fachmann f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik und daher auch ein begehrter Urauff&#252;hrungspianist, der schon Werke von u. a. Charles Wuorinen, William Bolcom und Anders Eliasson erstmals &#246;ffentlich gespielt hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit seinen innerhalb eines Jahres erschienen CDs stellt er zwei Komponisten vor, die in den vergangenen Jahren verst&#228;rkte internationale Beachtung gefunden haben.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>07.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: \u00a0Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Hans-G&#252;nther Allers<\/strong>: Quintett f&#252;r Bl&#228;serquartett und Klavier, op. 92 (Ensemble Kontraste); <strong>Helmut Bieler<\/strong>: \u201eCet amour\u201c (Susanne Vill, Sopran; Martin Kr&#252;ger, Gitarre; Bernd Kremling, Schlagzeug); <strong>Vivienne Olive<\/strong>: \u201eThe Dream Gardens\u201c (Annie Gicquel, Klavier); <strong>Andreas Dohmen<\/strong>: \u201eTempo giusto\u201c (Schlagquartett K&#246;ln; WDR Sinfonieorchester K&#246;ln: Stefan Asbury); <strong>Rainer Brunn<\/strong>: \u201eSellanraa\u201c (Duo Stringendo); <strong>Dieter Buwen<\/strong>: \u201eDie Abendnebel erinnern mich von fern an alte Zeiten\u201c (Ensemble Phorminx); <strong>Tobias Giesen<\/strong>: Vier St&#252;cke (Tobias Giesen, Klarinette; Claudia H&#252;bl, Klavier)<\/p>\n<p>20:04 bis 21:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge:\u00a0 Coffee and Cigarettes \u2013 Musik im Rausch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">F&#252;r die Gesundheitsapostel des 18. Jahrhunderts war er die schlimmste Droge &#252;berhaupt: der schwarze \u201eT&#252;rkentrank\u201c, der Kaffee.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eTu mir den Coffee weg!\u201c hei&#223;t es in Bachs Kaffee-Kantate und \u201eTrink nicht so viel Kaffee\u201c im bekannten C-A-F-F-E-E-Kanon. Seither aber gilt ein T&#228;sschen Kaffee als wohl bek&#246;mmlich und auch als musikalisch anregend, sei es in den Kaffeehausliedern Saties, sei es in der Ballettmusik von Richard Strauss, wo der Mokka mit \u201eSchlagobers\u201c serviert wird. Nur die kleine Zigarette dazu, die ist heutzutage\u00a0 schon wieder out.. Moderation: Niels Kaiser<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Ultraschall Berlin \u2013 Festival f&#252;r neue Musik 2018<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Ulrike Klobes. Bei seinem Ultraschall Berlin-Gastspiel kombinierte das Trio Catch die Klarinette bzw. Bassklarinette mit dem Bassetthorn, das vor allem im sp&#228;ten 18. Jahrhundert eine kurze Bl&#252;tezeit erlebte und auch von Mozart gesch&#228;tzt wurde, dann jedoch in Vergessenheit geriet und erst wieder in der zweiten H&#228;lfte des 20. Jahrhunderts sp&#252;rbar zum Einsatz kam. Zur Urauff&#252;hrung kam in diesem Konzert ein neues Werk von Isabel Mundry, ein Auftragswerk des rbb, in dem die Komponistin die klanglichen Bereiche der Kombination Klarinette \u2013 Bassetthorn erforscht. Aufnahme vom 19. Januar im Heimathafen Neuk&#246;lln<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: was stimmt \u2013 Neue Vocalsolisten Stuttgart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Robin Hoffmann<\/strong>: \u201ewas stimmt\u201c f&#252;r 6 Stimmen (2004) | <strong>Karola Oberm&#252;ller<\/strong>: \u201emass:distance:time\u201c f&#252;r 6 Stimmen (2010) | <strong>Claus-Steffen Mahnkopf<\/strong>: \u201evoid \u2013 un delitto italiano\u201c f&#252;r 6 Stimmen (2009) | <strong>Zeynep Gedizlio&#196;?lu<\/strong>: \u201eKelimeler\u201c f&#252;r 5 Stimmen (2013\/14).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Neuen Vocalsolisten erkunden Farb- und Facettenreichtum der Stimme in vier eigens f&#252;r sie komponierten Werken. Darin k&#246;nnen ganze Texte, einzelne Worte und gar nur Laute aus den verschiedensten Zeiten und Zusammenh&#228;ngen eine Rolle spielen. F&#252;r den SWR hat das renommierte Ensemble die St&#252;cke neu eingesungen.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen. Zeit-Ton Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Nina Polaschegg. Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>08.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Ultraschall Berlin \u2013 Festival f&#252;r neue Musik <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Jonathan Harvey<\/strong>: \u201eRicercare una melodia\u201c f&#252;r Viola und Elektronik | <strong>Emmanuel Nunes<\/strong>: \u201eImprovisation II \u2013 Portrait\u201c f&#252;r Viola solo | <strong>Marco Stroppa<\/strong>: \u201eIl peso di un pensiero\u201c, Riflessioni per viola sola | <strong>Pierre Boulez<\/strong>: \u201eMessagesquisse\u201c (Version f&#252;r Viola und Zuspielung).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Heimathafen Neuk&#246;lln. Aufzeichnung vom 19.01.2018. Christophe Desjardins, Viola. Drei Solo-Recitals f&#252;r unterschiedliche Streichinstrumente bildeten einen der roten F&#228;den beim Festival Ultraschall Berlin, dem Festival f&#252;r neue Musik von Deutschlandfunk Kultur und dem kulturradio vom rbb. Der franz&#246;sische Bratschist Christophe Desjardins wartete mit musikalischen Portr&#228;ts auf. Nach einem Pr&#228;ludium von Jonathan Harvey zeichnet der portugiesische Komponist Emmanuel Nunes das Charakterbild einer traurigen Heldin bei Dostojewski. Die Reflexionen des italienischen Komponisten Marco Stroppa sind kleine Spiegelungen von Pers&#246;nlichkeitsmomenten. Und Pierre Boulez schickt Botschafen an einen Freund, dessen Name in den Noten versteckt wird. Vier Werke, die Musik mit Sprache, Literatur und Philosophie in Verbindung bringen.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Ernst Kutzer<\/strong>: \u201eWeinschenk-Suite\u201c (Regensburger Ensemble); Klaviertrio, op. 101 (Elisabeth Schwarz, Klavier; Erich Keller, Violine; Ulrich Bode, Violoncello); \u201eBayrisch durchs Jahr\u201c (Helmut Z&#246;pfl, Sprecher; Anton Rosner, Tenor; Josef Neumeier, Bass; M&#228;nnerchor ehemaliger Regensburger Domspatzen; N&#252;rnberger Symphoniker: Josef Kohlh&#228;ufl); Sonate, op. 7 (Willy Horvath, Violine; Otto A. Graef, Klavier)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: \u201eIch werde dich Eva nennen\u201c \u2013 Zum 100. Todestag von Frank Wedekind<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Sie geh&#246;rt zu den erfolgreichsten Opern des 20. Jahrhunderts: \u201eLulu\u201c von Alban Berg. Dabei ist es ein Werk der Zw&#246;lftontechnik. Berg hatte die enorme Gabe, mit seiner atonalen Musik eine \u201e&#252;berstr&#246;mende W&#228;rme des F&#252;hlens\u201c auszudr&#252;cken, so Arnold Sch&#246;nberg. 1928 hatte Alban Berg die Lulu-Dramen von Frank Wedekind f&#252;r seine Vertonung bearbeitet. Bis zu seinem Lebensende hat er an der Oper komponiert. Den Siegeszug der Lulu auf der Opernb&#252;hne hat Wedekind nicht mehr erlebt. Auch sein Lulu-Schauspiel \u201eDie B&#252;chse der Pandora\u201c hat er nur in wenigen Theater-Auff&#252;hrungen gesehen, es war nach der Urauff&#252;hrung 1904 erstmals verboten worden. Wedekinds Werke, das zeigt sich auch in \u201eLulu\u201c, leben von dem, was der Enkel des Schriftstellers, Anatol Regnier, als Wedekinds Dilemma benennt: Das m&#228;nnliche Dilemma \u201eFrau\u201c. Eine Sendung von Elgin Heuerding<\/p>\n<p>20:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Radiophilharmonie: Matthias Arfmann presents \u201eBallet Jeunesse\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ballettwerke unter anderem von Igor Strawinsky und Peter Tschaikowsky \u2013 recomposed<\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: \u201eDie Melodie ist der Tr&#228;ger des musikalisches Ausdrucks\u201c \u2013 Dem griechisch-deutschen Komponisten Dimitri Terzakis zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Thema Musik Live: AusZeit zum Arbeiten \u2013 Stipendien als Chance und Herausforderung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Eine Weltreise oder ein Buch schreiben: Der Wunsch nach einer befristeten beruflichen Auszeit ist weit verbreitet, insbesondere f&#252;r sch&#246;pferisch T&#228;tige jedoch meist nur mit einem Stipendium realisierbar. K&#252;nstlerh&#228;user und Akademien f&#246;rdern K&#252;nstler und Wissenschaftler, indem sie ihnen f&#252;r begrenzte Zeit Atelierwohnungen oder Arbeitsstipendien zur Verf&#252;gung stellen. Sie sind im besten Fall ein Ort der internationalen Begegnung und des Kultur- und Ideenaustauschs. Seit 1998 ist die Villa Concordia in Bamberg ein internationales K&#252;nstlerhaus, in dem Literatur, bildende Kunst und Musik entstehen und etablierte K&#252;nstler mithilfe eines staatlich finanzierten Jahresstipendiums einen Ort f&#252;r ungest&#246;rtes konzentriertes Arbeiten finden. Die Sende- und Veranstaltungsreihe Thema Musik Live ist in dem Barockgeb&#228;ude zu Gast und sp&#252;rt M&#246;glichkeiten, aber auch Herausforderungen nach, die ein Stipendium mit sich bringt. Im Gespr&#228;ch mit aktuellen und ehemaligen Stipendiaten, der Direktorin Nora Gomringer und dem Philosophen Asmus Trautsch geht es um die Frage, inwieweit und unter welchen Bedingungen eine \u201eAuszeit\u201c vom Arbeitsalltag kreative Prozesse anregen kann, soll oder muss, eng verbunden mit Erwartungsfreude und -druck. Aber auch darum, inwieweit Wissenschaftler und K&#252;nstler Folgen oder Ergebnisse solcher \u201eAuszeiten\u201c r&#252;ckwirkend fruchtbar und nutzbringend in die Gesellschaft einbringen k&#246;nnen. Moderation: Meret Forster<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>\u201eMit Musik rechnen \u2013 Komponieren am PC\u201c ,Teil 1 \u2013 Eine zweiteilige Sendung von Michael Hoeldke<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Lange, bevor der Computer ein Alltagsding wurde, nutzten Musikschaffende seine M&#246;glichkeiten. In den 1950er Jahren lie&#223; man in den USA einen Gro&#223;rechner komponieren, der sonst f&#252;r chemische Forschungen benutzt wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die erste Computerkomposition entstand 1957 in der University of Illinois. Heraus kam damals ein Streichquartett. Seither zieht das Digitale die verschiedensten Musikschaffenden immer wieder und immer mehr zur Informationstechnologie, um mit Hard- und Software zu komponieren, Kl&#228;nge zu realisieren oder um endlich herauszufinden, was Musik eigentlich ist. Die Frage, ob der Computer dem Menschen beim Komponieren hilft, stellt sich in der &#228;sthetischen Praxis jedes Mal neu. John Chowning, Gottfried Michael Koenig, Clemens von Reusner und andere Komponisten versuchen, eine Antwort zu finden.<\/p>\n<p>22:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel-Studio: Sodom und Gomorrha (1\/3) \u2013 Nach dem gleichnamigen Roman von Marcel Proust<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Komposition: Hermann Kretzschmar. Musik: Ensemble Modern. (Produktion: SWR\/DLF 2018). Der vierte Roman aus Marcel Prousts \u201e\u00c0 la recherche du temps perdu\u201c hei&#223;t \u201eSodom und Gomorrha I\u201c, erschienen in zwei B&#228;nden zwischen 1920 und 1921. Im Alten Testament sind mit diesen Namen St&#228;dte benannt, die Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begrub, weil sie sich der S&#252;nde hingegeben haben. Im Stadtpalais der hochadligen Familie der Guermantes hatte sich f&#252;r Marcel, den Ich-Erz&#228;hler, die mond&#228;ne Welt der exquisiten Gesellschaft erschlossen. Jetzt ist es Ausgangspunkt seiner Entdeckung der Welten von Sodom als der der m&#228;nnlichen und Gomorrha als der der weiblichen Homosexualit&#228;t. Marcel beobachtet hier die zuf&#228;llige Begegnung des D\u00e9cadent Baron de Charlus und des Westenmachers Jupien: Trotz aller Standesunterschiede erkennen sie pl&#246;tzlich einander und nutzen sofort die Gelegenheit zum Sex. Marcel dechiffriert ab da auf der Soir\u00e9e der Prinzessin de Guermantes die G&#228;ste als Leidende und L&#228;cherliche im Spiel des (gleich)geschlechtlichen Begehrens. Die \u201eRecherche\u201c erz&#228;hlt weiter: von Marcels Liebe zu der jungen und koketten Albertine Simonet, von seiner krankhaften Eifersucht bei dem Verdacht, sie begehre Frauen oder den Reisen in die Normandie nach Balbec, schlie&#223;lich von der Unbest&#228;ndigkeit der Herzen und der vernichtenden Wirkung der Zeit. Die H&#246;rspielfassung wahrt die Eckpfeiler des Handlungs- und Erz&#228;hlverlaufs. Sie k&#252;rzt aber radikal, um Platz zu schaffen: f&#252;r umfangreiche akustische Tableaus, die den Proustschen Erinnerungsprozess in all seiner Hetereogenit&#228;t belassen, in all seiner Komik und Unbarmherzigkeit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das H&#246;rspiel basiert auf der neuen &#220;bersetzung der \u201eRecherche\u201c durch Bernd-J&#252;rgen Fischer, die 2016 abgeschlossen wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">(Teil 2 \u201eDie K&#252;sten von Balbec\u201c, Donnerstag, 15. M&#228;rz , Teil 3 \u201eBetr&#252;bnisse von Monsieur de Charlus\u201c, Donnerstag, 22. M&#228;rz, jeweils 22.03 Uhr)<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>An einem verh&#228;ngnisvollen Morgen gemeinsam mit chra. Das neue Album von chra f&#252;r Editions Mego<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Susanna Niedermayr. Mit \u201eon a fateful morning\u201c, ihrem k&#252;rzlich erschienenen, bereits zweiten Album f&#252;r Editions Mego, zeichnet Christina Nemec aka chra die psychogeografische Karte einer geheimnisvoll klingenden Landschaft, in der sich das Imagin&#228;re mit dem Unterbewussten verbindet; abstrakte Bilder aus einem fernen Raum-Zeit-Kontinuum voller n&#228;chtlicher Sch&#246;nheit. Und wir werden in diesem Zeit-Ton in noch weitere Ver&#246;ffentlichungen der Musikerin hineinh&#246;ren, die in den vergangenen drei Jahren entstanden sind. Gemeinsam mit Gerald Potuznik hat chra etwa an dem Soundtrack zu einer Fotoserie von Wolfgang Salomon gearbeitet, die zu einer Reise in die Abgr&#252;nde der so beliebten Lagunenstadt Venedig einl&#228;dt.<\/p>\n<h2>09.03.2018<\/h2>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Echoes of Humanity \u2013 Eine Klangreise durch die W&#252;sten im S&#252;den Australiens<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die W&#252;ste lebt \u2013 das gilt nicht nur f&#252;r die ber&#252;hmten Sandw&#252;sten in den USA und in Afrika, sondern auch f&#252;r Australien. Dort waren die Klangk&#252;nstler Werner Dafeldecker und Lawrence English unterwegs. Entlang der historischen Telegraphenlinie zwischen Adelaide und Alice Springs haben sie erstaunlich vielf&#228;ltige &#214;kosysteme aufgesp&#252;rt und deren Kl&#228;nge aufgenommen. Immer wieder stie&#223;en sie auch auf Spuren von Menschen, die in der unwirtlichen Gegend jedoch selten verweilen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Werner Dafeldecker, geboren 1964 in Wien, lebt als Musiker und Komponist in Berlin. Er studierte zun&#228;chst am Wiener Konservatorium Kontrabass und ist an verschiedenen Improvisations-, Elektronik- und crossover-Projekten beteiligt, u. a. im Ensemble \u201ePolwechsel\u201c. Seine musikalischen Projekte werden oft von &#228;u&#223;eren Einfl&#252;ssen wie Architektur, Wissenschaft, Fotografie und Film abgeleitet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Lawrence English, geboren 1976, lebt als Komponist, Medienk&#252;nstler und Kurator in Brisbane\/Australien. In seiner Arbeit wirft er Fragen der Wahrnehmung und der Erinnerung auf. Er gilt als einer der einflussreichsten australischen Klangk&#252;nstler, sowohl was seine eigenen Arbeiten angeht als auch als Produzent. Zuletzt f&#252;r Deutschlandradio Kultur: \u201eApproaching Nothing\u201c (2014).<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Uwe Str&#252;bing<\/strong>: \u201eDer Traum von den f&#252;nf gro&#223;en H\u201c, op. 38 (J&#246;rg Kr&#228;mer, Fl&#246;te; Lilo Kraus, Harfe; Peter Selwyn, Klavier); <strong>Stefan Hippe<\/strong>: \u201eEine Nacht in Castle Hill\u201c (N&#252;rnberger Akkordeonorchester Willi M&#252;nch e.V.: Irene Kauper-Meyer); <strong>Herbert Hechtel<\/strong>: \u201eA new morning\u201c, op. 48 (Peter Sauermann, Klavier); <strong>Klaus Hashagen<\/strong>: \u201eRace II\u201c (Percussion Art Quartett); <strong>Heinrich Hartl<\/strong>: \u201eWandlungen\u201c, op. 115 (Moravian Philharmonic Orchestra of Olomouc: Toshiyuki Shimada); <strong>Werner Heider<\/strong>: \u201ePanorama\u201c f&#252;r einen Jazz-Klarinettisten und sechs Kammermusiker (Norbert Nagel, Klarinette; ars nova ensemble n&#252;rnberg: Werner Heider); <strong>Volker Blumenthaler<\/strong>: \u201eGlasnacht\u201c (Ensemble L&#8217;art pour l&#8217;art: Stefan Sch&#228;fer)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Fehler \u2013 los! Vom Richtigen im Falschen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Uta Sailer. Keiner mag ihn, doch er ist Teil von uns: der Fehler \u2013 auch in der Welt der klassischen Musik, die sich gerne perfekt und vollkommen gibt. Gleichzeitig ist diese Welt gepr&#228;gt von Fehlerfeindlichkeit und Wegschauen, wenn es um Fehler geht. Was aber ist genau ein Fehler? Warum macht er uns Angst? Wie gehen wir mit Fehlern um? Musiker, Dirigenten, S&#228;nger, das Publikum? Beim &#220;ben, auf der B&#252;hne? Wozu brauchen wir ihn? Kann ein eigener Fehler Freude bereiten? Etwas Neues schaffen? Und macht eine Wende von der \u201eFehlerfeindlichkeit\u201c hin zur \u201eFehlerfreundlichkeit\u201c, wie sie in Teilen der Gesellschaft angestrebt und teilweise bereits umgesetzt wird, auch in der Musikwelt Sinn? Uta Sailer stellt Fragen und sucht Antworten bei Orchestermusikern, Solisten, Dirigenten, Wirtschaftspsychologen, Musikp&#228;dagogen und Lernpsychologen. Dem Fehler auf der Spur &#8230;<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>h&#246;r!spiel!art.mix: Dominic Robertson: Animalium Kepler 22B<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Komposition und Realisation: Dominic Robertson. Ursendung. Die H&#252;ndin Laika war das erste Lebewesen, das der Mensch in die Erdumlaufbahn bef&#246;rderte. Im Rahmen der sowjetischen Mission Sputnik 2 wurde sie 1957 in den Weltraum geschickt. Ihre R&#252;ckkehr zur Erde war nicht vorgesehen, dennoch &#252;berraschte ihr fr&#252;her Tod. Jahrzehntelang war die Todesursache zudem unklar. 2002 erst wurde bekannt, dass Laika einige Stunden nach dem Raketenstart vermutlich an &#220;berhitzung und Stress starb. Die H&#252;ndin ist mittlerweile so gut wie in Vergessenheit geraten. Seither haben wir wenig Neues geh&#246;rt von Tieren im Weltall.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Auf dem Planeten Kepler 22B befinden sich nun sieben Tiere, die als Kuriosit&#228;ten \u201edes alten Lebens auf der Erde\u201c permanent ausgestellt werden. Im Vergleich zu ihren tierischen Vorg&#228;ngern im All entschlie&#223;en sie sich daher selbst aus freien St&#252;cken ihren Planten zu verlassen. Sie rei&#223;en sich von ihren Unterdr&#252;ckern los und fliegen in den Kosmos hinaus. Kann sich \u2013 in der Leere des Weltraums \u2013 ein Gecko an etwas klammern, kann ein Papagei nachplappern oder eine Katze jagen?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Inspiriert von Edward Lears Erz&#228;hlung The Seven Families of the Lake Pipple Popple und mit einer Partitur f&#252;r Piano und Celesta ist Animalium Kepler 22B eine poetisch-malerische Odyssee in radiophonem Technicolor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eIch verbringe so viel Zeit wie m&#246;glich mit Tieren. Ich mag Tiere \u2013 und sie m&#246;gen mich. Ein kleiner Vogel sagte mir einmal: &#8218;All dieses Herumfliegen, &#252;ber Kircht&#252;rmen schwebend, ist sch&#246;n und gut. Aber ich habe geh&#246;rt, dass ihr seltsamen Kreaturen so etwas habt, das Science Fiction hei&#223;t. Und dass es durch sie m&#246;glich ist, nicht nur &#252;ber diese Welt, sondern viele andere zu fliegen. Ich w&#252;rde gerne wissen, wie es w&#228;re, wenn ich meine Fl&#252;gel &#252;ber das hin&#252;berschwingen w&#252;rde, was ihr Nebelflecke nennt.&#8216; Dieses H&#246;rspiel ist also f&#252;r den kleinen Vogel. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Tierfreunde einladen, am Radio zu sitzen, denn dieses St&#252;ck ist mehr f&#252;r sie, als f&#252;r Sie, lieber H&#246;rer.\u201c (Dominic Robertson)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Dominic Robertson (auch Ergo Phizmiz), geb. 1980, lebt und arbeitet in London. Komponist, Autor, H&#246;rspielmacher, Collagist und Filmemacher. BR-H&#246;rspiele u.a. \u201eConversations with Birds\u201c (2012), \u201eHollywood. A Bestiary\u201c (2014), \u201eSonora Mystery\u201c (2015), \u201eDie Bayerische Prinzessin\u201c (2017).<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Lieder-Deb&#252;t \u2013 Die Sopranistin Katharina Konradi<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Manfred Trojahn<\/strong>: \u201eUm Mitternacht\u201c aus \u201eDrei Ges&#228;nge an Philomele\u201c, \u201eIch stand in dunklen Tr&#228;umen\u201c aus \u201eDie kleinen Lieder\u201c | <strong>Lori Laitman<\/strong>: Drei Lieder aus \u201eI Never Saw Another Butterfly\u201c | <strong>Franz Schubert<\/strong>: \u201eNacht und Tr&#228;ume\u201c D 827, \u201eHeimliche Lieben\u201c D 922, \u201eFr&#252;hlingsglaube\u201c D 686. Katharina Konradi, Sopran, Gerold Huber, Klavier. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Judith Unterpertinger. Die Poesie zers&#228;gter Klavierinnenrahmen \u2013 Die Komponistin, Pianistin und Performancek&#252;nstlerin Judith Unterpertinger im Zeit-Ton Portr&#228;t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Nina Polaschegg. Als Pianistin JUUN zers&#228;gte Judith Unterpertinger Klavierinnenrahmen. Aus eben solchen hat sie sich nun ein Instrument gebaut, das sie auf Konzertreisen mitnehmen kann. Auch dessen Saiten, Holz- und Metallteile pr&#228;pariert und bespielt sie mit diversen Gegenst&#228;nden. Unterpertinger ist in zahlreichen Formationen aktiv, u.a. ist sie Mitglied von Deepseafish, No Business for Dogs und dem Quartett Hauff\/Hess\/Jackon\/JUUN.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das musikalische Spektrum reicht dabei von freier experimenteller Improvisation &#252;ber Industrial bis hin zum Noise. Als Komponistin entwickelt sie ihre Werke gerne intermedial. Fotografien zum Beispiel &#252;bersetzt sie in Zeichnungen, um aus diesen schlie&#223;lich Musik zu entwerfen. Ein gro&#223;es Projekt m&#252;ndete schlie&#223;lich in eine umfangreiche Audiovisuelle Dokumentation: \u201ePianosublimation\u201c, eine mehrteilige Aktion, Komposition und Performance, die sie gemeinsam mit dem Bildenden K&#252;nstler Michael Wegerer entwickelt und realisiert hat.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>10.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Fehler \u2013 los! Vom Richtigen im Falschen <\/strong>(Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr)<\/p>\n<p>18:05 bis 24:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Die BR-KLASSIK-Musiknacht: Faust! \u2013 \u201eEs kann die Spur nicht in &#196;onen untergehen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Unbeugsam setzt Faust zu seiner letzten Rede an. Sein Wille zur Selbstbehauptung bleibt bis zum Tod ungebrochen. Johann Wolfgang von Goethe hat \u201eFaust II\u201c zu Lebzeiten nicht ver&#246;ffentlicht \u2013 er f&#252;rchtete, seine Zeitgenossen w&#252;rden den Text nicht verstehen. Uns heute aber d&#252;rfte der \u201eWille zur Entgrenzung\u201c, wie Christian Gerhaher es nennt, sehr vertraut sein. Neben dem Bariton reflektieren die Gesangsstars Christiane Karg, Lioba Braun, Michael Volle oder Ren\u00e9 Pape &#252;ber den \u201eFaust\u201c. Sie alle singen Figuren aus Goethes Trag&#246;die. Denn viele Komponisten haben sich davon inspirieren lassen, oder aus Respekt vor dem Opus magnum auf andere Faust-Erz&#228;hlungen zur&#252;ckgegriffen, um die darin enthaltenen Menschheitsthemen in Sinfonien, Sonaten, Opern oder Kantaten zu vertonen. Ob es um das \u201eEwig-Weibliche\u201c, das D&#228;monische oder die Klassik geht, mit dabei sind die Autoren Martin Geck, Dieter Borchmeyer, Nobert Abels und weitere. Von Elgin Heuerding<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Klang, Stille, Schrei \u2013 mehr haben wir nicht \u2013 Hans-Joachim Hespos zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Barbara Eckle. Ein mezzoforte sucht man bei ihm vergeblich. Hans-Joachim Hespos ist ein Mann der Extreme: In seinen St&#252;cken ist es sehr laut, sehr leise oder vollkommen still. Auch der Weg des heute 80-j&#228;hrigen Komponisten verlief nicht durch die Mitte. Im Hauptberuf unterrichtete er an der Volksschule in Delmenhorst bei Bremen. Komponieren lernte er autodidaktisch. Die Zeiten des Aufbruchs in den Sechzigerjahren brachten ihm den Durchbruch. Wie ein Protestschrei hallte die kompromisslose, archaische Wucht seiner Musik durch die Welt der Nachkriegsavantgarde. Bis heute macht er Musiker und Publikum wach, fordert sie auf, ihren Erfahrungshorizont zu erweitern \u2013 manchmal bis an die Schmerzgrenze.<\/p>\n<p>23:15 | &#214;1<br \/>\n<strong>Ein Hoch auf Dieter Glawischnig! Die &#214;1 Jazznacht mit Andreas Felber<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Zum 80. Geburtstag: ein dreifaches Hoch auf Dieter Glawischnig! Am 7. M&#228;rz feiert Dieter Glawischnig seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass bittet Andreas Felber den Grazer Pianisten, Komponisten und P&#228;dagogen, der schon Mitte der 1960er Jahre seine langj&#228;hrige Zusammenarbeit mit Lautpoet Ernst Jandl begann, ab 1974 im Trio \u201eNeighbours\u201c international bekannt wurde, und ab 1980 rund 25 Jahre lang als Leiter der NDR-Bigband sowie als Professor an der Jazzabteilung der Musikhochschule in Hamburg t&#228;tig war, zum Gespr&#228;ch &#252;ber sein langes, fruchtbares Arbeitsleben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Im Anschluss erklingen selten geh&#246;rte Kompositionen Glawischnigs, u. a. \u201eDie dunkle Seite des W&#252;rfels\u201c, eine Vertonung von Texten Gunter Falks. Au&#223;erdem: ein klingender Geburtstagsgru&#223; an Saxofonist Charles Lloyd, der am 15. M&#228;rz ebenfalls seinen 80. Geburtstag feiert.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>11.03.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:04 bis 18:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: \u201eEine Begabung, die sich mit Anmut paart\u201c \u2013 Lili Boulanger zum 100. Todestag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ihre Zeitgenossen hielten sie f&#252;r talentierter als ihre Schwester Nadia, die legend&#228;re Musikp&#228;dagogin. Als erste Frau gewann sie den begehrten \u201ePrix de Rome\u201c und erhielt mit nur 19 Jahren einen Vertrag bei einem renommierten Musikverlag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Trotzdem existieren heute kaum mehr als 20 gedruckte Werke von ihr, denn Lili Boulanger starb mit nur 24 Jahren am 15. M&#228;rz 1918, vor genau hundert Jahren. F&#252;r den Dirigenten Igor Mark\u00e9vitch war sie die \u201egr&#246;&#223;te Komponistin der Musikgeschichte\u201c.. Moderation: Niels Kaiser<\/p>\n<p>19:30 bis 24:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>Breaking News: Die Nacht der Machtergreifung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Im live-Kunstsonntag mit Dorothee Frank beginnt eine Chronik des Ausnahmezustands, wie er vor exakt 80 Jahren in &#214;sterreich herrschte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die nationalsozialistische Macht&#252;bernahme wird mit der aktuellen Dringlichkeit einer \u201ebreaking news\u201c-Strecke vergegenw&#228;rtigt. Mit RAVAG-Originalt&#246;nen aus jener Nacht wie der Abschiedsrede Schuschniggs oder einer Reportage &#252;ber Aufm&#228;rsche, Fackelzu?ge und das Hissen von Hakenkreuzfahnen in allen Landeshauptst&#228;dten. Berichtet wird nat&#252;rlich auch, was damals \u201eoff records\u201c blieb, wie erste Massenverhaftungen. Studiog&#228;ste analysieren das Geschehen. Zwischendurch: Viel Musik, wie sie in der Anschlussnacht im Radio lief \u2013 als ob nicht schlimmes geschehen w&#228;re! \u2013 und popul&#228;re Nummern der Jahre davor, auch von vertriebenen MusikerInnen und EntertainerInnen.<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Jenseits der Grenzen des tonalen Denkens \u2013 Die franz&#246;sische Komponistin Lili Boulanger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Bettina Brand. Als erste Komponistin gewann Lili Boulanger den \u201ePrix de Rome\u201c. Als knapp Dreij&#228;hrige las sie bereits Noten und mit neun Jahren komponierte sie. Als die franz&#246;sische Komponistin Lili Boulanger im M&#228;rz 1918 im Alter von 24 Jahren starb, hinterlie&#223; sie Kammermusik und Orchesterwerke, doch ihre gro&#223;e Liebe galt der Vokalmusik. Ihre Schwester Nadia ist weltweit als Komponistin und Pianistin bekannter, doch Lili Boulanger war die begabtere. Igor Mark\u00e9vitch nannte sie \u201edie gr&#246;&#223;te Komponistin der Musikgeschichte\u201c.<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik \u2013 His Master\u00b4s Choice (27) Alberto Posadas<\/strong><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2005.03.%20bis%2011.03.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F03%2F03%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-05-03-bis-11-03-2018%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2005.03.%20bis%2011.03.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2018%2F03%2F03%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-05-03-bis-11-03-2018%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Schwerpunkte: Frank Michael Beyer, Dimitri Terzakis, Sopranistin Katharina Konradi, Komponistin, Pianistin und Performancek&#252;nstlerin Judith Unterpertinger, Hans-Joachim Hespos, Dieter Glawischnig, Lili Boulanger ||| Huddersfield Contemporary Music Festival, Ultraschall Berlin ||| Das Erleben von (Neuer) Musik als wissenschaftliches Forschungsfeld, Zwischen Genie und Kreativit&#228;tscoach, Faust-Deutungen&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2005.03.%20bis%2011.03.2018 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