{"id":16503,"date":"2017-12-30T18:00:59","date_gmt":"2017-12-30T17:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=16503"},"modified":"2017-12-27T19:21:36","modified_gmt":"2017-12-27T18:21:36","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-01-01-bis-07-01-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2017\/12\/30\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-01-01-bis-07-01-2018\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 01.01. bis 07.01.2018"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 1. Schwerpunkte: Bernhard Gander, Harry Partch, Raphael Roginski, Chaya Czernowin, Julia Mih\u00e1ly, Sam Shackleton, Jo Estill, Sehyung Kim, Anders Eliasson +++ 1917\/1918: Wendezeit in Europa und die Kehrseite des Krieges in der Musikgeschichte, Neue Musik der jungen Generation in Griechenland, Finnische Dirigenten und die Kunst zu Leben und Crumbs Neue Bilder einer Ausstellung.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>01.01.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Dirigenten bei der Probe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Andris Nelsons probt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks das Konzert f&#252;r Orchester Sz 116 von B\u00e9la Bart\u00f3k<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte. Studio f&#252;r Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>HK Gruber<\/strong>: \u201eBossa Nova\u201c (Ernst Kovacic, Violine; Paul Crossley, Klavier); \u201eBusking\u201c (H\u00e5kan Hardenberger, Trompete; Mats Bergstr&#246;m, Banjo; Claudia Buder, Akkordeon; Swedish Chamber Orchestra: HK Gruber); \u201eNebelsteinmusik\u201c (Katarina Andreasson, Violine; Swedish Chamber Orchestra: HK Gruber)<\/p>\n<p>22:05 | &#214;1<br \/>\n<strong>Opus \u2013 das Musikkolloquium \u2013 1917\/1918: Wendezeit in Europa und die Kehrseite des Krieges in der Musikgeschichte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Irene Suchy. Die Jahre 1917 und 1918 sind Wendejahre in der Welt- wie Musikgeschichte: Nach der Oktoberrevolution 1917 fl&#252;chten russische Musiker\/innen in alle Welt. Ihr Exil tr&#228;gt zum Aufbau des Musiklebens in ihren neuen Heimatl&#228;ndern bei.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Kompositionsauftr&#228;gen und Auff&#252;hrungen wird w&#228;hrend des Ersten Weltkrieges Stimmung gemacht: Das \u201eMinisterium des k. und k. Hauses und des &#196;u&#223;ern\u201c \u2013 kurz: Au&#223;enamt \u2013 hatte im Rahmen seiner Pressearbeit Pl&#228;ne mit Arnold Sch&#246;nberg &#252;ber das Kriegsende hinaus. Angedacht war als k&#252;nstlerische Propaganda eine Auff&#252;hrung der Gurre-Lieder f&#252;r den Herbst 1918 in der Schweiz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Seine Erfahrungen als des Obersten der k.u.k. Wehrmacht Maximilian Ullmann, der mit seinem Regiment w&#228;hrend er 12.Isonzoschlacht Kaiser und K&#246;nig Karl bewacht hat, also f&#252;r dessen Sicherheit zust&#228;ndig war, Viktor Ullmann in seiner Oper \u201eDer Kaiser von Atlantis\u201c verarbeiten. Zur Kehrseite des Krieges geh&#246;ren pazifistische Lieder, die die Arbeit der Internationalen Liga der Frauen f&#252;r Frieden und Freiheit begleiten.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>02.01.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Kein Geld aber Disco \u2013 Neue Musik der jungen Generation in Griechenland (1\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Jim Igor Kallenberg. Nachdem die documenta 14 nach Athen ging, schenken wir im Windschatten der Austerit&#228;t der Neue-Musik-Szene ein Ohr.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Feature-Fest: Pult, Sauna, Kneipe \u2013 Finnische Dirigenten und die Kunst zu Leben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Felicia Englmann. Sie gelten als stur, wortkarg und nicht selten auch als genial. Seit mehr als 100 Jahren geh&#246;ren finnische Dirigenten zur Weltspitze, von Jean Sibelius und Georg Schn\u00e9evoigt bis Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste und Sakari Oramo. Ein Besuch in Helsinki zeigt, was sie alle gemeinsam haben: eine einzigartige Ausbildung, Kollegialit&#228;t untereinander und mit dem Orchester sowie eine gesunde Work-Life-Balance. Autorin Felicia Englmann trifft den Musikkritiker Vesa Sir\u00e9n sowie Atso Almila, der die Dirigentenklasse der Sibelius-Akademie leitet. Die Dirigenten Leif Segerstam (Jahrgang 1944) und Klaus M&#228;kel&#228; (Jahrgang 1996) sprechen &#252;ber Ausbildung, Praxis und Eigensinn. Alle betonen, dass au&#223;er &#220;ben auch Freundschaft und Entspannung, etwa in Sauna oder Kneipe, f&#252;r die Karriere wichtig sind. Und alle beziehen sich auf Jorma Panula \u2013 den Gro&#223;meister der Dirigierlehrer. Panula (Jahrgang 1930) lebt in einem Blockhaus im Wald und spricht, wenn auch wortkarg, &#252;ber die Essenz des finnischen Dirigierens: St&#246;re die Musiker nicht, hilf ihnen!<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Neue Bilder einer Ausstellung \u2013 Von George Crumb f&#252;r Margaret Leng Tan<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Margarete Zander. &#220;berrascht war die Pianistin, als der amerikanische Komponist George Crumb ihr mit &#252;ber 80 Jahren einen gro&#223;en Zyklus f&#252;r Klavier versprach. Der inzwischen 88-J&#228;hrige hat sich von ihrem Spiel und von Bildern inspirieren lassen. Dazu geh&#246;ren Paul Klees \u201eDer schwarze F&#252;rst\u201c, Vincent van Goghs \u201eKornfeld mit Kr&#228;hen\u201c und Jasper Johns \u201ePerilous Night\u201c. Margaret Leng Tan erz&#228;hlt, wie diese Werke entstanden sind. Dazu h&#246;ren Sie Ausschnitte aus der Auff&#252;hrung von den Donaueschinger Musiktagen 2017.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 ars acustica: IMA_EXPERIMENTS 10<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Electronica Konzert mit Japans Art-Punk Legende Phew (Tokyo) und dem Ex-Kreidler\/To Rococo Rot Post-Rocker Stefan Schneider (D&#252;sseldorf). Komposition: Phew und Stefan Schneider. (Produktion: SWR\/ZKM | Institut f&#252;r Musik und Akustik 2017)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Seit &#252;ber 30 Jahren ist Phew, eine Avantgarde-S&#228;ngerin, die ihre Anf&#228;nge in der Art-Punk-Band Aunt Sally hat, eine der bekanntesten Stimmen in der lebendigen japanischen elektronischen Musikszene. Ihre fr&#252;hen Soloaufnahmen wurden vom Yellow Magic Orchestra-Keyboarder und Tontechniker Ryiuchi Sakamoto produziert. Im Jahr 1981 kam Phew nach Deutschland, um mit Conny Plank in seinem legend&#228;ren Studio zu arbeiten. An diesen Aufnahmesessions nahmen auch Holger Czukay, Jaki Liebezeit (Can) und andere Musiker der ber&#252;hmten K&#246;lner\/D&#252;sseldorfer Musikszene der fr&#252;hen 1980er-Jahre teil. Im M&#228;rz 2017 ver&#246;ffentlichte Phew mit \u201eLight Sleep\u201c, ihr erstes Solo-Album nach 20 Jahren. Hier treffen ihre eigenwillige Stimme und einige ihrer intimsten Songs auf die pulsierende, fieberhafte Energie und Spannung einer Vielzahl von Vintage-Synthesizern und Drum Machines. Stefan Schneider ist gerade von seiner Solo-Tour in Japan zur&#252;ckgekehrt. In Kobe und Osaka hat er weiter an den Aufnahmen f&#252;r ein Solo-Album gearbeitet, welches Anfang 2018 unter seinem neuen Label TAL ver&#246;ffentlicht werden soll. Schneider ist einer der Gr&#252;nder der legend&#228;ren Elektronik-Gruppe Kreidler und des international hoch gelobten Trios To Rococo Rot. In den letzten Jahren hat er mit Joachim Roedelius (Cluster), Arto Lindsay, Bill Wells und der Superstar-K&#252;nstlerin Katharina Grosse zusammengearbeitet und produziert.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Bernhard Ganders Metal Orchestral Music. <\/strong><strong>2017 revisited. Bernhard Gander und seine Grenzg&#228;nge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Reinhard Kager. Bei den Darmst&#228;dter Ferienkursen forderte Bernhard Gander im Sommer 2016 das Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks mit seinem neuen Orchesterst&#252;ck \u201eBlood Beat\u201c heraus, das wenig sp&#228;ter auch bei den Tiroler Klangspuren zu h&#246;ren war. Und bei den Donaueschinger Musiktagen im Herbst 2016 unterstrich er seine enge Beziehung zur Heavy Metal Music durch die Integration des Power-Trios Steamboat Switzerland in sein neues Ensemblest&#252;ck \u201eCold Cadaver With Thirteen Scary Scars\u201c. Im Gespr&#228;ch mit dem Osttiroler Komponisten hat \u201eZeit-Ton\u201c im Februar 2017 das Schaffen Ganders genauer unter die Lupe genommen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>03.01.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Stefan Hippe<\/strong>: \u201eEine Nacht in Castle Hill\u201c (N&#252;rnberger Akkordeonorchester Willi M&#252;nch e.V.: Irene Kauper-Meyer); <strong>Matthias Schmitt<\/strong>: Sechs Miniaturen (Katarzyna Mycka, Marimbaphon); <strong>Christoph Weinhart<\/strong>: Concertino (Achim Weigel, Viola da gamba; Oliver Urtel, Percussion; Ein Kammerensemble der Hochschule f&#252;r Musik W&#252;rzburg: Christoph Weinhart); <strong>Rolf Rudin<\/strong>: \u201eDer Spinnerin Nachtlied\u201c (musica-viva-chor bamberg: Fritz Braun); <strong>Gustav Gunsenheimer<\/strong>: Konzert Nr. 1 (Sabine Spath, Klavier; Dmitriy Nedelev, Pauken; Th&#252;ringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); <strong>Siegfried Fink<\/strong>: \u201eMotion Pictures II\u201c f&#252;r Soloschlagzeug, Tonband und Percussionsinstrumente (Percussionsensemble des Bayerischen Staatskonservatoriums W&#252;rzburg: Siegfried Fink); <strong>Zsolt G\u00e1rdonyi<\/strong>: Kammerkonzert (Bettina Rollmann, Oboe; Franz J. Stoiber, Orgel; Kammerorchester der Hochschule f&#252;r Musik W&#252;rzburg: G&#252;nther Wich)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Feature-Fest: Der Asterix der Oberpfalz \u2013 Wie Blaibach zu seinem Konzerthaus kam<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Bettina Mittelstra&#223;. \u201eEs war nichts mehr los bei uns\u201c, sagt R&#252;diger Doerk. \u201eB&#252;rgersteige hochgeklappt, nachdem man morgens die Semmeln geholt hat.\u201c Der Wirt hat ein Gasthaus in Blaibach, einem kleinen Dorf im Bayerischen Wald, und kam lange Zeit mit seiner Frau gerade so &#252;ber die Runden. Blaibach hatte ein Problem wie viele l&#228;ndliche Ortschaften: eine &#246;de und verlassene Ortsmitte. &#220;beralterung der Bev&#246;lkerung Gesch&#228;fte, die abwandern oder schlie&#223;en m&#252;ssen. Kein Tourismus, keine Einnahmequellen mehr. Bis Thomas E. Bauer \u2013 weltweit erfolgreicher Bariton, der im Nachbardorf geboren wurde \u2013 mit der Idee ankam, ausgerechnet dieses Dorf mit Hochkultur in einem modernen Konzerthaus vor dem Ausbluten zu retten. Sein unbeugsamer Enthusiasmus und besonderes Redetalent &#252;berzeugten die Gemeinde Blaibach und K&#228;mpfernaturen wie R&#252;diger Doerk. Seit 2014 steht es nun da \u2013 das Konzerthaus \u2013 und lockt die internationale Musikwelt in den Bayerischen Wald. Leicht war der Weg bis dahin keineswegs, und noch profitiert nicht jeder im Dorf von der zauberhaften Stahlkraft der neuen Ortsmitte. Aber Kultur, so Bauers Mantra, sei ein \u201eharter Standortfaktor\u201c \u2013 sie spende Identit&#228;t und Hoffnung und rege damit eine neue Wertsch&#246;pfungskette an.<\/p>\n<p>20 \u2013 21 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Musik unserer Zeit. Der Aussenseiter. Harry Partch, ein amerikanischer \u2013 Komponist?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Er war ein Rebell, reiste quer durch die Vereinigten Staaten, zeichnete Landschaften und stellte vieles in Frage: die Musiktradition, die Konzertrituale, das temperierte Tonsystem. Er entwickelte ein 43-stufiges Tonsystem \u2013 das in einem herk&#246;mmlichen Instrumentarium nat&#252;rlich keinen Platz hatte. Also erfand und baute er seine eigenen, abenteuerlichen Musikinstrumente und komponierte eigenartige Musik f&#252;r diesen Instrumentenpark: eine faszinierende, fremdartige Welt. Ein Gespr&#228;ch mit dem Musikwissenschaftler und Publizisten Roman Brotbeck &#252;ber den Aussenseiter Harry Partch.<\/p>\n<p>21 \u2013 22 Uhr\u00a0 | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik im Konzert: Lunea<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Heinz Holliger brennt f&#252;r Aussenseiter-Stoffe: Friedrich H&#246;lderlin (in seinem Scardanelli-Zyklus), Louis Soutter (im Violinkonzert), Robert Walser (in seiner 1. Oper Schneewittchen). Und nun den rastlos reisenden und innerlich zerrissenen Dichter Nikolaus Lenau. 23 \u00abwie Blitze rasch hingeworfene\u00bb Textfetzen hat Holliger zu Miniaturdramen geformt. (Aus diesen\u00a0 musikalischen wie emotionalen Verdichtungen entsteht &#252;brigens auch Holligers 2. Oper LUNEA, die am 4. M&#228;rz in Z&#252;rich Premiere hat).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Bernd Alois Zimmermann<\/strong>: Kontraste. Musik zu einem imagin&#228;ren Ballett f&#252;r Orchester. <strong>Gy&#246;rgy Kurt\u00e1g<\/strong>: Die Botschaften des verstorbenen Fr&#228;uleins R. V. Troussova f&#252;r Sopran und Kammerensemble op. 17. <strong>Heinz Holliger<\/strong>: Lunea. 23 S&#228;tze von Nikolaus Lenau f&#252;r Bariton und Ensemble.<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Neue Musik aktuell \u2013 <\/strong>Mit Andreas G&#246;bel<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Donaueschinger Musiktage 2017<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Remix Ensemble. Leitung: Emilio Pom\u00e0rico. <strong>Emmanuel Nunes<\/strong>: Un calendrier r\u00e9volu f&#252;r Ensemble (Urauff&#252;hrung). (Konzert vom 20. Oktober im Mozart Saal, Donauhallen, Donaueschingen)<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die vielf&#228;ltige Klangwelt des Raphael Roginski \u2013 2017 revisited. Der vielseitige polnische Gitarrist Raphael Roginski<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Rainer Elstner. Raphael Roginski geh&#246;rt zu den vielseitigsten Gitarristen der Gegenwart. Er wurde in klassischer Musik und Jazz ausgebildet, studierte aber auch Musiktheorie und Ethnomusikologie. Sein Repertoire reicht von Jazz &#252;ber Rock bis zu Volksmusik und Neuer Musik. Er spielt Musik von J.S. Bach ebenso virtuos wie Gitarrenversionen von Kompositionen des Saxophon-Giganten John Coltrane. 2016 war Roginski beim prestigetr&#228;chtigen Huddersfield Contemporary Music Festival zu Gast. Mit der polnischen S&#228;ngerin Genowefa Lenarcik aus dem nordpolnischen Volk der Kurpie hat er traditionelle Lieder aufgenommen. Dabei diente ihnen ein dichter polnischer Wald als Aufnahmestudio. Zudem besch&#228;ftigte sich Roginski intensiv mit den Musiktraditionen afrikanischer Kulturen. Ein \u201eZeit-Ton\u201c-Portr&#228;t des nachdenklichen Virtuosen vom August 2017.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>04.01.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Festival \u201eLeicht &#252;ber Linz\u201c \u2013 Anton Bruckner Privatuniversit&#228;t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Jorge Eduardo G\u00f3mez Elizondo<\/strong>: \u201e\u2026aus Holz und Fleisch\u201c f&#252;r Orchester; Yoav Chorev: \u201ePyramidenharz\u201c f&#252;r Viola, Posaune und Akkordeon (Urauff&#252;hrung); <strong>Amir A. Ahmadi<\/strong>: \u201eChiaroscuro\u201c f&#252;r Bassfl&#246;te, Bassklarinette, Violine und Viola (Urauff&#252;hrung); <strong>Tilen Lebar<\/strong>: \u201eBesetzung II\u201c f&#252;r Klarinette, Monochord und Violoncello (Urauff&#252;hrung); <strong>Constant Goddard<\/strong>: \u201eYour Idea?\u201c f&#252;r Klarinette, Violoncello, E-Gitarre und Sampler (Urauff&#252;hrung); <strong>Elena Tarabanova<\/strong>: \u201eFEAR\u201c f&#252;r Klavier und Orchester. Junya Makino, Violine; Sophie Wahlm&#252;ller, Viola; Leopold Eibensteiner, Bassfl&#246;te; Julia Lenzbauer, Bassklarinette. zone exp\u00e9rimentale, Ensemble asamisimasa, Sinfonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversit&#228;t Linz, Leitung: Christoph Cech<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Tom Sora<\/strong>: \u201e20 T&#246;ne\u201c (Tom Sora, Spieluhr, Stimmen); <strong>Gloria Coates<\/strong>: \u201eMusic on Open Strings\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Elgar Howarth); <strong>Cornelius Hummel<\/strong>: \u201eAdagio memore\u201c (il capriccio: Friedemann Wezel); <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: \u201eHommage an Mozart\u201c (Nils M&#246;nkemeyer, Viola; William Youn, Klavier); <strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eAufstieg\u201c (Peter Sch&#246;ne, Bariton; Ensemble Zeitsprung: Markus Elsner)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Feature-Fest: Es werde Licht! B&#252;hnenbeleuchtung von der Wachskerze bis zur LED-Lampe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Susanna Felix. Lichtschalter an und los geht&#8217;s? Ganz so einfach funktioniert das in einem Opernhaus nicht. Hunderte von Scheinwerfern m&#252;ssen positioniert und genau auf das jeweilige St&#252;ck abgestimmt werden. Und es geht bei weitem nicht nur darum, dass man auf der B&#252;hne etwas sehen kann. Licht spielt eine viel gr&#246;&#223;ere Rolle, auch wenn es oft als subtiler Effekt daherkommt. Es erzeugt Stimmungen, je nach Farbe und Intensit&#228;t. Licht ist eines der wichtigsten dramaturgischen Gestaltungsmittel. Doch nach welchen Kriterien w&#228;hlt der Lichtgestalter sein Design aus? Was ist technisch alles m&#246;glich? Wof&#252;r fr&#252;her tausende Wachskerzen angez&#252;ndet werden mussten, reichen heute ein paar Klicks am Schaltpult. Vision&#228;re Ideen fr&#252;herer Komponisten sind heute dank der Technik umsetzbar. Und die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Welche Chancen bietet eine gute Beleuchtung in der Oper? Wie wirkt das Licht auf die Menschen? Und hat die moderne Technik wirklich nur Vorteile? Lichtdesigner, Musiker und Wissenschaftler kommen im Musikfeature zu Wort.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: \u201eCzernowin &amp; Feldman\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Orchestre Philharmonique du Luxembourg; Roland Kluttig, Dirigent; Susanne Elmark, Sopran; S\u00e9verine Ballon, Violoncello. <strong>Chaya Czernowin<\/strong>: Guardian f&#252;r Violoncello und Orchester +++ <strong>Morton Feldman<\/strong>: Neither. Konzert vom 17. November in der Luxemburger Philharmonie im Rahmen von \u201ehow does it feel? \u2013 rainy days 2017\u201c<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kellerkind und Glamourgirl \u2013 Die Musikerin Julia Mih\u00e1ly<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Portr&#228;tiert von Leonie Reineke. \u201eIch bin mit dem Gameboy gro&#223; geworden. Computerspielen geh&#246;rt einfach zu mir und meiner Geschichte.\u201c Die vielseitige Musikerin Julia Mih\u00e1ly arbeitet virtuos im Niemandsland von Hoch- und Alltagskultur.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Zeitgen&#246;ssische Musik begreift die in Frankfurt lebende Komponistin, Performerin und Stimmk&#252;nstlerin Julia Mih\u00e1ly (* 1984) als M&#246;glichkeit, alle Eindr&#252;cke zu verarbeiten, die uns umgeben. Ob italienische Oper, Kinderspielsachen, Wissenschaftsliteratur oder Videospiele \u2013 in ihren Kompositionen verschmelzen Hoch- und Alltagskultur. Meist tritt sie selbst als Performerin auf. Die Instrumente sind dabei der eigene K&#246;rper, ihre Stimme sowie Synthesizer, Bewegungssensoren oder digital gehackte Spielzeuggitarren. Mit futuristisch schrillen B&#252;hnenoutfits, reiz&#252;berflutenden Videos und schwindelerregenden Sound-Collagen schafft Julia Mih\u00e1ly ein Klangtheater der Mehrdeutigkeiten.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel-Studio: Kl&#228;nge (1\/2) \u2013 Klangspuren<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Nach dem gleichnamigen Buch von Wassily Kandinsky. Mit: Jeff Beer, Lydia Daher, Saam Schlamminger, Antye Greie, Federico Sanchez, Wrekmeister Harmonies, Emily Manzo, Glenn Jones, David Grubbs, Chris Cutler, Sophia Domancich u. a. Realisation: Karl Bruckmaier \/ beteiligte Musiker. (Produktion: BR 2015).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Maler und Kunsttheoretiker Wassily Kandinsky ist einer der Protagonisten der Moderne. Er hat die Bildende Kunst radikal wie wegweisend erneuert und gilt als einer der V&#228;ter der Abstraktion. Farben empfand er nicht nur als Ausdrucksmittel f&#252;r Visuelles, sondern auch, hier die Tradition der Kunst der Decadence fortschreibend, als Ausdrucksmittel f&#252;r Akustisches. Sein 1912 ver&#246;ffentlichtes Buch \u201eKl&#228;nge\u201c mit 56 Holzschnitten und 38 Prosagedichten ist Ausgangspunkt eines Projektes, das die Syn&#228;sthesie von \u201eKlang\u201c und \u201eFarbe\u201c w&#246;rtlich nimmt. Im Geiste der akustischen Kunst, die das H&#246;rspiel seit den Anf&#228;ngen des Radios erkundet, setzten sich Musiker und Komponisten in den 10er-Jahren des 3. Jahrtausends mit Kandinsky auseinander. Die Bandbreite reicht von Metal bis Jazz, von der Elektronik bis zu Indiegrade und Avantgarde-Popsong. Das Ergebnis ist ein 2-teiliges H&#246;rspiel als Konzeptalbum. Es erstrebt keine vergebliche Rehabilitierung der literarischen Qualit&#228;t von Kandinskys Text, sondern bringt die Kunste miteinander uber die Gattungen hinweg in Verbindung. So aktualisiert es zugleich Kandinskys &#220;berlegungen \u201e&#220;ber das Geistige in der Kunst\u201c als Motor von Erneuerungen.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte. Studio f&#252;r Musik \u2013 DUO2KW (Kai Wangler, Akkordeon; Klaus-Peter Werani, Viola)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Marco Stroppa<\/strong>: \u201eNous sommes l&#8217;air, par la terre &#8230;\u201c; <strong>Mes\u00edas Maiguashca<\/strong>: \u201e&#8230; unvermindert weiter &#8230;\u201c; <strong>Uro\u0161 Roijko<\/strong>: \u201eElegia\u201c; Clara Iannotta: \u201esmudged\u00a0 a carbon copy\u201c; <strong>Nicolaus A. Huber<\/strong>: \u201eTitty Twister\u201c. Aufnahme vom 25. Oktober 2017 im Einstein Kulturzentrum<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Sam Shackleton, Dub-B&#228;sse und elektronische Arien \u2013 2017 revisited. Sam Shackleton im Zeit-Ton Portr&#228;t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Heinrich Deisl. \u201eDevotional Songs\u201c ist das bisher vielschichtigste und ungew&#246;hnlichste Album von Sam Shackleton. Am ehesten lie&#223;e sich sein Schaffen als perkussive Trance-Musik beschreiben, so der britische Elektronikmusiker. 2005 gr&#252;ndete Shackleton mit Laurie Osborne aka Appleblim die Band Skull Disco. H&#246;chst komplex ineinander verwobene Rhythmusgeflechte waren eines der Markenzeichen von Skull Disco und neben Burial wurden sie zu einem der einflussreichsten Projekte des Dubstep. Der aufkommende Hype um Dubstep wurde den beiden Musikern aber schnell zu viel. Konsequenterweise beendeten sie 2008 sowohl die Band wie das Label. Bis dahin hatte das Duo an die f&#252;nfzehn Platten auf Skull Disco Records herausgebracht. Wenig sp&#228;ter zog Shackleton von London nach Berlin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Hypnotische Synkopen. Die Alben \u201eThree EPs\u201c (2009, Perlon) und \u201ePinch &amp; Shackleton\u201c (2011, Honest Jon&#8217;s) definierten einen &#220;bergang vom Dancefloor zu eher abstrakt gehaltenen Klangforschungen mit Bass-Frequenzen. Waren fr&#252;her starke Bez&#252;ge zur Dub-Musik und zu Rhythmusverschiebungen des Post-Industrial auszumachen, geht die 2012 erschienene Doppel-CD \u201eMusic For The Quiet Hour\/The Drawbar Organ EPs\u201c in Richtung Minimal Music etwa eines Terry Riley. In der Folge brachte Shackleton auf seinem 2010 gegr&#252;ndeten Label Woe To The Septic Heart! einige EPs heraus, die Orgel-Sounds und Beats in immer neue Zusammenh&#228;nge stellen. Beim donaufestival 2016 pr&#228;sentierte er in der Minoritenkirche das Projekt \u201ePowerplant\u201c, das Live-Elektronik mit verschiedenen Perkussionsinstrumenten kombinierte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Elektronik und Falsett. Ende 2016 ist \u201eDevotional Songs\u201c auf Honest Jon&#8217;s erschienen. Wie schon bei \u201ePowerplant\u201c sind auch hier der Keyboarder Takumi Motokawa und der Vibraphonist Raphael Meinhart zu h&#246;ren. Prominent vertreten ist der italienische Avantgarde-S&#228;nger Ernesto Tomasini. Immer wieder mit Klaus Nomi verglichen, reicht Tomasinis Repertoire von Opern bis zu Kollaborationen mit Marc Almond oder der Band Coil. In einem seiner raren Interviews erz&#228;hlt Sam Shackleton von seinen Kollaborationen, den gegenseitigen Transformationen von elektronischer Tanzmusik und Meditation sowie seiner Vorliebe f&#252;r au&#223;ereurop&#228;ische Polyrhythmik.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>05.01.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Die R&#252;ckkehr der Proserpina \u2013 Eine Ars Acustica-Pastorale nach sizilianischen Motiven<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Komposition und Realisation: Werner Cee; Musik: Werner Cee (Elektroakustische Chin). Textbearbeitung: Bettina Obrecht; Sprecherin: Caroline Junghanns; Gesang: Patrizia Manuguerra und Umberto Leone; Produktion: SWR 2016; L&#228;nge: 49&#8217;13<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das sizilianische Hinterland ist voller Spuren der griechischen und r&#246;mischen Mythologie. Das sizilianische Hinterland ist eine archaische, sonnendurchgl&#252;hte, ernste Landschaft. Hier befinden sich die Schaupl&#228;tze von Homers Odyssee und vom Raub der Proserpina. Dieser mythisch aufgeladenen Kulisse widmet der Klangk&#252;nstler Werner Cee sein H&#246;rst&#252;ck. Die Narration folgt Ovids Epos von den vier Weltzeitaltern. Die Ruinen griechischer Tempel, die Geisterstadt Poggioreale, der Wind in d&#252;rren Disteln, die Brunnen in der flirrenden Mittagshitze und das karge Weideland verklanglichen eine allm&#228;hliche Metamorphose: Vom Idyll zur Dystopie.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eDie R&#252;ckkehr der Proserpina\u201c ist Teil von Werner Cees sizilianischer H&#246;rtrilogie \u201eTod und Fr&#252;hling\u201c. Werner Cee, geboren 1953 in Hessen, ist Klangk&#252;nstler, Komponist und H&#246;rspielmacher. Zahlreiche Radioproduktionen und Auszeichnungen. F&#252;r \u201eWinterreise\u201c (HR 2010) erhielt er den Prix Italia, f&#252;r \u201eCages\u201c den Deutschen Klangkunst-Preis (2006). Lehrt&#228;tigkeit an der Kunsthochschule Saarbr&#252;cken, sowie an der Hochschule der K&#252;nste Bern. 2015 entwarf er gemeinsam mit Deutschlandradio Kultur, iem Graz und CITEC Bielefeld die \u201eKLIMA|ANLAGE\u201c, eine begehbare H&#246;rinstallation zur Verklanglichung von Klimadaten.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>J&#246;rg Widmann<\/strong>: \u201eDunkle Saiten\u201c (Salome Kammer, Ursula Hesse, Sopran; Jan Vogler, Violoncello; M&#252;nchener Kammerorchester: Christoph Poppen); <strong>Georg Haider<\/strong>: \u201eScherzo fun\u00e8bre\u201c (Quatuor Bozzini); <strong>Peter Michael Hamel<\/strong>: Violinkonzert (Christiane Edinger, Violine; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Alicja Mounk)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Feature-Fest: Everyone has a beautiful voice \u2013 Die S&#228;ngerin und Stimmforscherin Jo Estill<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Nicole Baumann. Josephine Antoinette (genannt &#8218;Jo&#8216;) Estill war die erste S&#228;ngerin, die es ganz genau wissen wollte. Sie lie&#223; sich mit einem Endoskop beim Singen auf die Stimmb&#228;nder gucken. Forschte, analysierte und entwickelte ein Modell. Einen Werkzeugkasten f&#252;r den Gebrauch der Stimme: sprechen, hauchen, schluchzen, t&#246;nen, qu&#228;ken und rufen. Es klingt so simpel. Doch dem Singenden er&#246;ffnen sich damit neue T&#252;ren: zu Opernt&#246;nen, verhauchten Popkl&#228;ngen, zur eigenen Rockr&#246;hre und zur besseren Sprechstimme.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Als P&#228;dagogin machte sich Jo Estill schon in den 1980er Jahren in der New Yorker Theaterszene einen Namen. Einige S&#228;nger und Schauspieler hatten von Natur aus den richtigen Klang f&#252;r die Pop- und Rockmusik dieser Tage. Der Rest fragte sich: Wie machen die das? Wo der klassische Gesangslehrer keinen Rat wusste, hatte Jo Estill Antworten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1991 \u2013 im Alter von 70 Jahren \u2013 gr&#252;ndete die Amerikanerin mit italienischen Wurzeln ihre eigene Firma. Im Rahmen des \u201eEstill Voice Training\u201c werden ihre Erkenntnisse weitergegeben und Lehrer nach strengen Vorgaben ausgebildet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Erst jetzt sickert das Wissen um die Forschung Jo Estills in Deutschland durch. In Workshops erhalten auch die Studenten der Abteilung Musical an der Bayerischen Theaterakademie erste Einblicke. Doch nicht nur die angehenden Profis sollten sich angesprochen f&#252;hlen. Jo Estills genauer Blick auf die Stimmb&#228;nder bietet f&#252;r jeden, der sich sprechend oder singend mitteilen will, neue Erkenntnisse.<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Mehr Mut im Konzertsaal! Der neue Wettbewerb \u201eD-b&#252;\u201c pr&#228;miert &#252;berraschende Ans&#228;tze<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Sylvia Systermans. Ein Streichquartett im Schwimmbecken. Oper auf der Baustelle. &#220;ber die Zukunft der klassischen Musik wird derzeit leidenschaftlich gestritten und diskutiert. \u201eD-b&#252;\u201c heizt diesen Diskurs weiter an. Der Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen sucht unter den studentischen Ensembles die \u201e&#252;berraschendsten und nachhaltigsten Ans&#228;tze f&#252;r Konzertauff&#252;hrungen im 21. Jahrhundert\u201c. Der Einstand stellt die \u201emutigsten\u201c Preistr&#228;ger vor.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Sehyung Kims bewegte Klangfarben \u2013 2017 revisited. Sehyung Kim im Jeunesse-Portr&#228;t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Nina Polaschegg. Der 1987 geborene Komponist Sehyung Kim ist in Kasachstan aufgewachsen. 2007 ging er nach Moskau, um dort am Moskauer staatlichen Konservatorium zu studieren, sein gro&#223;es Interesse f&#252;r Klangfarben f&#252;hrte ihn 2013 nach Graz zum Studium bei Beat Furrer. Er besuchte zahlreiche Akademien wie Impuls in Graz, die Darmst&#228;dter Ferienkurse und zahlreiche andere. Von vielen Komponierenden holte er sich Input, um seine Klangsprache zu entwickeln.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Diese war vergangenen M&#228;rz in einem Portraitkonzert des Jeunesse-Zyklus&#8216; \u201eFast Forward\u201c im Radiokulturhaus Wien anhand mehrerer St&#252;cke zu erleben \u2013 gespielt vom Akkordeonisten Krassimir Sterev und vom jungen Grazer Ensemble Schallfeld, das vor einigen Jahren von ehemaligen Mitgliedern des Aufbaustudiengangs zur Interpretation zeitgen&#246;ssischer Musik gegr&#252;ndet wurde. Zartheit und hohe Energie, ruhige Entwicklungen und impulsive Ausbr&#252;che: In seinem Zyklus \u201eQi\u201c geht Kim dem asiatischen Prinzip des Atems und der Lebensenergie nach.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>06.01.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Produktion aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal \u2013 Anders Eliassons Tastenmusik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Am Mikrofon: Yvonne Petitpierre. Klavier und Cembalo sind die Instrumente, f&#252;r die der schwedische Komponist Anders Eliasson (1947 \u2013 2013) umfangreich solistische Literatur geschrieben hat. Fasziniert von den emotionalen Kraftfeldern und den einfachen Konstruktionsprinzipien dieser Musik hat Andreas Skouras das Gesamtwerk auf CD eingespielt. Der Klavierzyklus \u201aDISEGNO&#8216; steht im Mittelpunkt der Produktion. Inspiriert von der japanischen Tuchmalerei, in der ein Motiv mit nur wenigen Strichen eingefangen wird, entwarf Eliasson einen ganzen Katalog facettenreicher Spieltechniken in diesem Werk. Seine Tonsprache lebt stark aus dem Moment und verlangt ein intensives Hineinh&#246;ren.<\/p>\n<p>22:15 | &#214;1<br \/>\n<strong>Opus \u2013 das Musikkolloquium: \u201eDie Harmonie in der Ehe\u201c \u2013 Gottfried von Einem und Lotte Ingrisch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Johannes Leopold Mayer. Sie war f&#252;r ihn schlichtweg eine \u201eRatte\u201c \u2013 was bei dem bekannterma&#223;en tierliebenden Ehepaar nichts Negatives war. Er selbst war der B&#228;r. Dergleichen Beziehungen kommen in der irdischen Zoologie eher selten vor \u2013 aber einem \u201eComponist\u201c und einer Autorin mit dem Blick ins Besondere sind mit dieser nicht so leicht beizukommen. In ihrer Ehe haben sie einander vielfach erg&#228;nzt und inspiriert \u2013 und auch manchen Skandal, wie die gemeinsame Oper \u201eJesu Hochzeit\u201c miteinander ausgehalten. Humor und dessen ernsthafter Erg&#228;nzung findet sich jedenfalls bei beiden.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist&#8217;s Corner: Monika Golla | Als w&#252;rde ein Windchen &#252;ber die Nadelspitze pfeifen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\u201eWie das Wummern eines Schiffsmotors ein heulender Wind das helle Gl&#246;ckchen wie ein pfeifendes S die kreischende Bremse eines Schnellzugs sanftes Rauschen messerscharf wie eine Klinge so ein feines Piepen sch sch sch wie eine Turbine ganz weit weg in angenehmer Tonlage von nun an f&#252;r immer fies bis zur Ohnmacht.\u201c. hr 2018, Ursendung<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">So res&#252;miert die Klangk&#252;nstlerin Monika Golla (*1966) die unz&#228;hligen Interviews mit Tinnitus-Betroffenen. Sie lie&#223; sich den \u201ekleinen Mann im Ohr\u201c von Leidtragenden genau beschreiben, destillierte und realisierte anhand dieser Informationen etliche Einzelger&#228;usche und verwob sie zu dem f&#252;r hr2-kultur komponierten H&#246;rst&#252;ck Als w&#252;rde ein Windchen &#252;ber die Nadelspitze pfeifen\u201c \u2013 erg&#228;nzt um die realen Stimmen von Katja Uffelmann und Elisabeth A. M. Kaiser.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: In memoriam R\u00e9gis Gizavo \u2013 Ein Meister des Akkordeons aus Madagaskar<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Juli 2017: nach einem Konzert in Korsika stirbt, v&#246;llig &#252;berraschend, R\u00e9gis Gizavo, der gro&#223;e Meister des Akkordeons \u2013 ein unersetzlicher Verlust f&#252;r die Musikszene seiner Lebens- und Arbeitswelt Frankreich und ein Schock f&#252;r seine Heimat Madagaskar und ihre Diaspora weltweit. 1990: mit einem Preis beim Newcomer-Wettbewerb von \u201eRadio France Internationale\u201c ergreift ein junger Autodidakt aus dem armen madagassischen S&#252;den seine Chance, wagt den Sprung nach Frankreich, fasst Fu&#223; dort in der Szene, spielt mit den korsischen \u201eI Muvrini\u201c ebenso wie mit internationalen Stars wie Nguy\u00ean L\u00ea oder Ces\u00e1ria \u00c9vora. Aber er verliert die Bodenhaftung nicht, bleibt seiner Musik, den vielf&#228;ltigen und besonderen Akkordeontraditionen des S&#252;dens, verbunden, bewahrt sich den Respekt \u2013 und sein unvergessliches, bescheidenes breites L&#228;cheln hinter dem gro&#223;en, den Spieler fast verdeckenden Instrument. In seinen letzten Jahren findet er mit den \u201eMadagascar All Stars\u201c endlich auch zu Hause das Gl&#252;ck gro&#223;er Live-Konzerte und eines begeisterten heimatlichen Publikums. Eine Sendung von Jenny Fuhr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>07.01.2018<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:04 bis 18:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Edda, Eis und Elfentanz \u2013 Musik aus Island<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der kleine Inselstaat im Nordatlantik, der vor genau 100 Jahren unabh&#228;ngig wurde, verf&#252;gt &#252;ber ein reges Musikleben mit vielen Ch&#246;ren und einem eigenen Sinfonieorchester.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Im Mittelpunkt der isl&#228;ndischen Musik vom mittelalterlichen Rimur-Gesang bis zu den sinfonischen Werken von Nationalkomponist J\u00f3n Leifs\u00a0 stehen die Dinge, die das Leben auf Island pr&#228;gen: die Naturgewalten vom ewigen Eis bis zum Feuer speienden Riesenvulkan, die Edda mit ihren germanischen Heldenliedern und der auf Island allgegenw&#228;rtige Glaube an Elfen und Gnomen.<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Am Anfang stand die Franz&#246;sische Revolution \u2013 Das Mus\u00e9e de la musique in Paris<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Michael Kuhlmann. Ein Rundgang durch Frankreichs bedeutendstes Musikmuseum. 1793 \u2013 das Jahr des Schreckens in Frankreich: der ber&#252;chtigte Robespierre und die Jakobiner leben ihren Blutrausch aus, unz&#228;hlige Aristokraten fliehen vor der Guillotine ins Ausland. Zur&#252;ck lassen sie ihre Habe, nicht zuletzt Musikinstrumente wie Cembali, Harfen oder Violoncelli. Diese Instrumente sollten nach dem Willen der Revolution&#228;re nun der Allgemeinheit geh&#246;ren, sollten der neuen franz&#246;sischen Musikkultur dienen. Doch der Terror der Revolution verging, und aus der Sammlung zur&#252;ckgelassener Instrumente in Paris wurde bald ein Instrumentenmuseum \u2013 das nach und nach seinen Ansatz erweiterte und heute als Mus\u00e9e de la musique die Musik im Ganzen abbilden will. An die 7000 St&#252;cke geh&#246;ren zum Bestand des Museums.<\/p>\n<p>22:08 | &#214;1<br \/>\n<strong>An der schwelle ins Shape Jahr 2018: Battle-ax und Jung an Tagen \u2013 2017 revisited. Das Duo-Konzert von Battle-ax und Jung an Tagen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Susanna Niedermayr. Zum Abschluss unseres R&#252;ckblickes auf ein bewegtes 2017 m&#246;chten wir Ihnen noch einmal ein Konzert pr&#228;sentieren, das extra f&#252;r unsere Sendereihe erarbeitet wurde. Zur Er&#246;ffnung der ersten Ausgabe des Hyperreality Festivals der Wiener Festwochen im Mai vergangenen Jahres trat die Violinistin Beatrix Curran aka Battle-ax erstmals gemeinsam mit Stefan Juster aka Jung an Tagen auf. Rund f&#252;nf Monate sp&#228;ter, am 1. Oktober, luden wir die beiden ein ihre Zusammenarbeit im Rahmen eines Zeit-Ton extendeds fortzuspinnen, an dem wir doppelten Geburtstag feierten, den 50. Geburtstag von &#214;1 und vom ORF Festival musikprotokoll im steirischen herbst n&#228;mlich. Battle-ax war eine jener drei Musiker\/innen, die 2017 vom musikprotokoll f&#252;r die Plattform Shape des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound nominiert wurden. Jedes Jahr w&#228;hlen wir gemeinsam mit 15 weiteren ICAS Festivals 48 K&#252;nstler\/innen und Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst aus, auf die dann zw&#246;lf Monate lang unsere Scheinwerfer gerichtet sind. Und die letzte Ausgabe von \u201e2017 revisited\u201c schl&#228;gt hier eine Br&#252;cke in das junge neue Jahr, denn 2018 vom musikprotokoll f&#252;r Shape nominiert wurde u.a. Jung an Tagen, der im Fr&#252;hjahr sein bereits zweites Album bei dem renommierten Label Editions Mego herausbringen wird.<\/p>\n<p>23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>&#214;1 Kunstsonntag: Radiokunst \u2013 Kunstradio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">One Thought Fills Immensity der britischen Radiok&#252;nstlerin Sarah Washington<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: Funkhausblockade \u2013 in memoriam f&#252;r Heinrich B&#246;ll<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Luigi Pirandello \u2013 \u201eIch bin ganz Ohr\u201c oder \u201eKaos \u2013 mein Schicksal?\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eIch m&#246;chte mich wiederfinden in einer Musik, die das herzzerrei&#223;ende, sich in die Seele schleichende Chaos des Lebens aufl&#246;st. Verstehen braucht das niemand, nicht einmal Du, meine geliebte Marta!\u201c. So Luigi Pirandello an seine 30 Jahre j&#252;ngere Muse und Primadonna Marta Abba. Chaos \u2013 Seele \u2013 Musik, drei Schl&#252;sselworte im Werk des genialen Schriftstellers und Dramatikers aus Akragas \u2013 Kerkent \u2013 Girgenti \u2013 \u00a0Agrigento \u2013 Agrigent. Dort wurde Luigi Pirandello 1867 geboren. Eine Sendung von Hans Ludwig Hirsch.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2001.01.%20bis%2007.01.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F12%2F30%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-01-01-bis-07-01-2018%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2001.01.%20bis%2007.01.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F12%2F30%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-01-01-bis-07-01-2018%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Schwerpunkte: Bernhard Gander, Harry Partch, Raphael Roginski, Chaya Czernowin, Julia Mih\u00e1ly, Sam Shackleton, Jo Estill, Sehyung Kim, Anders Eliasson +++ 1917\/1918: Wendezeit in Europa und die Kehrseite des Krieges in der Musikgeschichte, Neue Musik der jungen Generation in Griechenland, Finnische Dirigenten und&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2001.01.%20bis%2007.01.2018 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F12%2F30%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-01-01-bis-07-01-2018%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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