{"id":16272,"date":"2017-11-18T18:00:50","date_gmt":"2017-11-18T17:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=16272"},"modified":"2017-11-15T19:20:34","modified_gmt":"2017-11-15T18:20:34","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-20-11-bis-26-11-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2017\/11\/18\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-20-11-bis-26-11-2017\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 20.11. bis 26.11.2017"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 47. ensemble mosaik, Ensemble PHACE, Max Baumann, Benjamin Attahir, Pierre Boulez und Paul Klee, Marc Sabat, Thomas Beimel, H\u00e8ctor Parra, Beatriz Ferreyra, Clara Haberkamp, Klarenz Barlow, Stefan Fricke\/Alper Maral, Delia Derbyshire, Charles Koechlin, Quatuor Diotima +++ Libretto im neuen Musiktheater, Utopie Streichquartett?, John Cage und die Katzen, Donaueschinger Musiktage 2017, (K)eine M&#228;nnersache: Neue Musik, Die Kindertotenlieder von Gustav Mahler und Friedrich R&#252;ckert, The BBC Radiophonic Workshop, der Kampf f&#252;r Tibet, das Molyneux-Problem und Deutschen Kl&#228;nge aus der Pampa.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>20.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>20:04 Uhr | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Chor- und Orchesterkonzert aus Tschechien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Namen Josef Suk und Jan Nov\u00e1k stehen heute beinahe emblematisch f&#252;r die neuere tschechische Musik des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Das ensemble mosaik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. In den zwei Jahrzehnten seines Bestehens hat sich das Berliner ensemble mosaik zu einem der renommiertesten Vertreter der zeitgen&#246;ssischen Musikszene entwickelt. Dabei geh&#246;ren die Musikerinnen und Musiker zu den experimentierfreudigsten Ensembles der Neuen Musik, etwa mit inszenierten Konzerten und Untersuchungen zur digitalen Klangerzeugung. Seine Erfahrungen gibt das Ensemble weiter, u. a. bei einem Education-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut f&#252;r Kinder und Jugendliche in Indien.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Opera By The Book &#8211; Das Libretto im neuen Musiktheater (2\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Barbara Eckle. Da Ponte machte sie f&#252;r Mozart, von Hofmannsthal f&#252;r Strauss &#8211; und Wagner f&#252;r sich selbst. Komponisten-Librettisten-Traumpaare gibt es auch heute noch. Der starke Wandel des Genres Oper hat aber die Aufgabe der Librettisten in einen Bereich ger&#252;ckt, der extrem facettenreich und flexibel ist &#8211; so flexibel, dass sie manchmal sogar obsolet werden. Komponisten greifen dabei zu immer neuen, meist non-linearen Konzepten: fragmentarische bei Beat Furrer, dekonstruktive bei Bernhard Lang, interkulturelle bei Toshio Hosokawa und sprach- oder gar wortlose bei Chaya Czernowin oder Carola Bauckholt. Welche Funktion kommt da den Librettisten zu? W&#228;hrend Hannah D&#252;bgen, H&#228;ndl Klaus u. a. von den Herausforderungen des zeitgen&#246;ssischen Librettoschreibens erz&#228;hlen, fragen sich Komponisten, Wissenschaftler und Veranstalter, wie produktiv das alte Rollenverst&#228;ndnis des Librettisten im Musiktheater heute noch ist und wie eine zeitgem&#228;&#223;e Neudefinition aussehen k&#246;nnte.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Wien Modern 2017. Musik wie Donner zu zuckenden Blitzen. Das Ensemble PHACE mit Werken zur extremen Weltlage<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Reinhard Kager. Schon Theodor W. Adorno hatte der Musik die Kraft des erhellenden Aufblitzens zugeschrieben. Wie bei einem Feuerwerk offenbare sich &#8222;empirisch Erscheinendes, befreit von der Last der Empirie als einer der Dauer&#8220;, ein grelles Menetekel, &#8222;aufblitzende und vergehende Schrift, die doch nicht ihrer Bedeutung nach sich lesen l&#228;sst&#8220;. Ein wenig davon will der franz&#246;sische Komponist Tristan Murail in seinem &#8222;Liber fulguralis&#8220; vermitteln, das urspr&#252;nglich auch eine visuelle, von Herv\u00e9 Bailly-Basin entwickelte Ebene enthielt. Inspiriert von der Kunst der antiken Orakel-Deutung von Blitzen, entwickelt das knapp halbst&#252;ndige Werk auch ohne Video eine poetische Exegese eines der faszinierendsten Naturph&#228;nomene.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Dem gegen&#252;ber stehen in diesem Konzert von PHACE bei Wien Modern Gerhard E. Winklers &#8222;Packeis-Istanpittas&#8220;, in der Reihe seiner &#8222;Anamorphe&#8220; das zehnte, das den schmelzenden Polkappen mit alten florentischen T&#228;nzen einen stampfenden Abgesang bereitet. Alexander Stankovskis szenisches H&#246;rst&#252;ck &#8222;In diesem Augenblick&#8220; nach einem Text von Xaver Bayer besitzt zwar introspektiven Charakter, &#246;ffnet durch verr&#228;umlichte Zuspielungen jedoch weite Klangr&#228;ume.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>21.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Utopie Streichquartett? &#8211; Echolote auf den Zukunftsgehalt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Rainer Nonnenmann. In Konzerten und Gespr&#228;chen befragte das Berliner Sonar Quartett den utopischen Charakter der traditionsreichen Gattung. Hinsichtlich Besetzung und Auff&#252;hrungspraxis scheinbar konservativ, dient das Streichquartett seit 250 Jahren als Experimentierfeld. Haydn und Beethoven etablierten damit eine Tradition des fortgesetzten Bruchs mit der Tradition. Der kategorische Imperativ lautet seitdem: plus ultra, immer weiter! Die Innovationskraft und Dynamik der Gattung trieben diese an den Rand der Aufl&#246;sung und deuten auf utopisches Denken. Was der K&#252;nstler Jonathan Meese auf die Formel \u201aNur Kunst zukunftet Freiheit!&#8216; brachte, impliziert, dass sich k&#252;nstlerische Visionen auch mit sozialen verbinden k&#246;nnen. Dies zur Diskussion zu stellen war Ziel der Konzertreihe \u201aUtopie Streichquartett&#8216; , die das Sonar Quartett anl&#228;sslich seines zehnj&#228;hrigen Bestehens in der Berliner Akademie der K&#252;nste veranstaltete. Aufgef&#252;hrt sowie von Komponisten, Musikwissenschaftlern und einem Philosophen diskutiert wurden unter anderem Werke von Arnold Sch&#246;nberg, Sidney Corbet, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm und Enno Poppe sowie neue Quartette von Gerard Pape, Michael Wertm&#252;ller, Malte Giesen, J&#246;rg Mainka und Chiyoko Szlavnics.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Dorothea Hofmann<\/strong>: &#8222;Schritte im Grasland&#8220; (Carmen Amrein, Johanna H&#246;bel, Tobias Vogel, Komale Akakpo, Hackbrett); <strong>Kay Westermann<\/strong>: &#8222;Wuthering Heights&#8220; (Barbara Kink, Violine; Sebastian Hess, Violoncello; Moritz Eggert, Klavier); <strong>Anton Ruppert<\/strong>: &#8222;Augenmerke&#8220; (Eduard Brunner, Klarinette; Edith Salmen, Schlagzeug); <strong>Nikolaus Brass<\/strong>: &#8222;Zeichen, Zeichnungen &#8211; Drawings&#8220; (TrioCoriolis); <strong>Karl H&#246;ller<\/strong>: Sonate Nr. 1 (Xavier Relats, Fl&#246;te; Jordi Mas\u00f3, Klavier); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Symphonie Nr. 1 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Elgar Howarth)<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Wien Modern 2017. Virtuosit&#228;t und Klangexperimente &#8211; Two Whiskas &#8211; John Cage und die Katzen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Nina Polaschegg. Katzenliebhaberinnen und -liebhaber m&#246;gen beim Namen wahlweise fauchend-kratzende oder schnurrende Felltigerchen denken. &#8222;Two Whiskas&#8220; ist der Name eines ungew&#246;hnlichen Duos: Violine und Paetzold-Bassfl&#246;te. Dass Diskant und Bass sehr wohl zusammen passen &#8211; man muss schlicht die richtige Musik daf&#252;r schreiben oder spielen &#8211; das haben schon diverse Musikerinnen und Musiker bewiesen. Die Geigerin Ivana Pristasov\u00e1 und die Blockfl&#246;tistin Caroline Mayerhofer spielen seit einigen Jahren gemeinsam. Und sie spielen fast nur ganz neue Musik. Im Late-Night-Konzert im Rahmen von Wien Modern haben sie gleich mehre Urauff&#252;hrungen aus der Taufe gehoben. Unter anderem von Wolfgang Schurig, Thomas Amann, Hannes Kerschbaumer und Judith Unterpertinger. Virtuosit&#228;t und Klangexperimente erwarten Sie in diesem &#8222;Zeit-Ton&#8220;.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>22.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Zum 100. <\/strong><strong>Geburtstag des Komponisten Max Baumann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Max Baumann<\/strong>: &#8222;Petite Suite&#8220; (N&#252;rnberger Symphoniker: Othmar M\u00e1ga); Sonatine, op. 17 (Maria Simonis, Klavier); Duo, op. 62 (Rolf Petrich, Violoncello; Peter Korbel, Gitarre); Orchester-Variationen, op. 29 (Bamberger Symphoniker: Jan Koetsier); <strong>Franz Hofmann<\/strong>: Violinkonzert (Daniel Gaede, Violine; N&#252;rnberger Symphoniker: Christian Simonis); <strong>Edgar Bredow<\/strong>: &#8222;Retrospektiven&#8220; (Walter Herold, Oboe; Hans Ammon, Klarinette; Walter Albers, Horn; Waltraud Wiesner, Harfe); <strong>Waldram Hollfelder<\/strong>: F&#252;nf kleine St&#252;cke (Denner-Trio)<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: &#8222;Al Fajr&#8220; &#8211; &#8222;Morgengrauen&#8220; &#8211; Der Komponist Benjamin Attahir<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Margarete Zander. Zur Er&#246;ffnung der Saison des Pierre Boulez Saales in Berlin spielte das Boulez Ensemble unter der Leitung von Daniel Barenboim. Auch das ist ein Schritt, die dem Saal angeschlossene Akademie zu einem Zentrum der arabischen Musik f&#252;r Europa zu machen. Begegnung der Kulturen, mit ihrem Erbe und ihren Tr&#228;umen, auf Augenh&#246;he. Was hei&#223;t f&#252;r Benjamin Attahir komponieren? Welche R&#228;ume &#246;ffnet er uns mit der Musik?<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Pierre Boulez und Paul Klee<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Margarete Zander. Als der junge Pierre Boulez in einer Ausstellung einigen Bildern von Paul Klee begegnete, war dies f&#252;r ihn &#8222;eine Entdeckung &#228;hnlich jener von Webern oder Sch&#246;nberg&#8220;. Diese Faszination sollte den Komponisten sein ganzes Leben lang nicht mehr loslassen. Nicht nur in seinen Schriften spielt Paul Klee eine wichtige Rolle &#8211; er plante sogar, dem ersten Band seiner &#8222;Structures&#8220; f&#252;r zwei Klaviere den von einem Bildtitel Klees entlehnten Titel &#8222;An der Grenze des Fruchtlandes&#8220; zu geben.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Donaueschinger Musiktage 2017<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Alexander Schubert<\/strong>: &#8222;Codec Error&#8220; f&#252;r Schlagzeug, Kontrabass, Lichtregie und Elektronik (Urauff&#252;hrung) (Konzert vom 21. Oktober in der Realschule, Donaueschingen)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Serge Baghdassarian und Boris Baltschun<\/strong>: &#8222;who cooks for you who cooks for you all&#8220; f&#252;r pr&#228;parierte Streifenkauzeier, Lautsprecher und Infraschall +++ <strong>Marianthi Papalexandri-Alexandri und Pe Lang<\/strong>: &#8222;modular | no2 &#8211; speaking of membranes&#8220; Klangskulptur +++ <strong>Marianthi Papalexandri-Alexandri und Pe Lang<\/strong>: &#8222;Sound Sculptures I, II, III&#8220; Klangskulptur +++ <strong>Werner Cee<\/strong>: &#8222;Sol y Sombra&#8220; Klang- und Lichtinstallation<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Alexander Schubert greift in Codec Error das Thema zunehmend k&#252;nstlicher und konstruierter K&#246;rper auf. In seinem St&#252;ck ist der K&#246;rper Gegenstand der digitalen Manipulation. Schubert reagiert damit auf einen Lebensalltag, der zunehmend virtuell erscheint, und arbeitet mit Diskontinuit&#228;ten, F&#228;lschungen und T&#228;uschungen. Erg&#228;nzt wird dieser Konzertmitschnitt um einen Rundgang durch die Klanginstallationen der Donaueschinger Musiktage 2017.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen &#8211; Zeit-Ton Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Marlene Schnedl. Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>23.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Marc Sabat &#8211; &#8222;Asking ocean&#8220; f&#252;r Streichquartett und 18 Instrumente<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ensemblekollektiv Berlin, Leitung: Bas Wiegers. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: &#8222;Dreizehn&#8220; (Julia Galic, Violine; Maximilian Hornung, Violoncello; Silke Avenhaus, Klavier); <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: &#8222;for four&#8220;, op. 59 (Slava Cernavca, Klarinette; Miltiades Papastamou, Violine; Konstantia Gourzi, Klavier; Sven Kacirek, Marimba; ); <strong>Alexander Strauch<\/strong>: &#8222;Kampf von \u00c1smund und Hildebrand&#8220; (Roman Payer, Tenor; Timothy Sharp, Bariton; Ensemble Schwerpunkt); <strong>Gloria Coates<\/strong>: &#8222;Cette blanche agonie&#8220; (musica viva ensemble Dresden); <strong>Adrian Sieber<\/strong>: &#8222;Gentzgasse&#8220; (Andreas Hofmeir, Tuba; Andreas Mildner, Harfe); <strong>Ruth Zechlin<\/strong>: &#8222;Kristalle&#8220; (Varvara Manukyan, Cembalo; Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie: Mark Mast)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Thomas Beimel zum Gedenken<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Werke von Thomas Beimel und anderen Komponisten; Anton Bruckner: Messe e-moll f&#252;r Chor und Bl&#228;ser<\/p>\n<p>20:04 Uhr | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Podiumsdiskussion | (K)eine M&#228;nnersache: Neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Museum Art.Plus Thema Musik live spezial. Studien belegen den eklatanten Gendergap in deutschen Kulturbetrieben. Das betrifft alle Genres, auch die (Neue) Musik.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement<\/strong><\/p>\n<p>22:03 bis 23:03 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel-Studio: Der Ruf<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Die Kunst der Wissenschaft &#8211; Der katalanische Komponist H\u00e8ctor Parra<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">F&#252;r H\u00e8ctor Parra sind Kunst und Wissenschaft keine Gegens&#228;tze. F&#252;r den in Barcelona geborenen und in Paris lebenden Komponisten geht beides Hand in Hand, und beides empfindet er als hoch emotional. Seine Musik orientiert sich an den neuesten Erkenntnissen der Teilchenphysik oder an der komplizierten Theorie einer f&#252;nften Dimension, aber auch am Impressionismus C\u00e9zannes oder den Marmorskulpturen Michelangelos. Und immer geht es ihm dabei um das komplexe Verh&#228;ltnis von Raum und Zeit, wobei er Musik als akustisches Ph&#228;nomen innerhalb dieser Dimensionen versteht; als ein Ph&#228;nomen, das die Dimensionen sogar ver&#228;ndern und aufl&#246;sen kann. In Parras Werken schl&#228;gt sich auch seine Liebe zu Alter Musik, Gesang und Musiktheater nieder, wodurch er sich als ein durch und durch mediterraner K&#252;nstler zeigt. Florian Heurich hat sich mit H\u00e8ctor Parra unterhalten und zeichnet das Portr&#228;t eines leidenschaftlichen Komponisten, der f&#252;r Malerei und Literatur genauso brennt wie f&#252;r die Naturwissenschaften, und der alles in seiner Musik vereint.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Beatriz Ferreyra, eine Pionierin der elektroakustischen Musik bei Wien Modern &#8211; Beatriz Ferreyra zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Astrid Schwarz. Sie ist eine der Pionierinnen der elektroakustischen Musik. In Argentinien aufgewachsen kam Beatriz Ferreyra 1963 nach Paris, um bei Nadia Boulanger Komposition zu studieren. Dort h&#246;rte sie bei einem Konzert zum ersten Mal elektroakustische Kompositionen der GRM, der Groupe des Recherches Musicales, woraufhin ihre Leidenschaft f&#252;r diese Musik entbrannte. Im Studio von Pierre Schaeffer lernte sie das Handwerk an den Tonbandmaschinen, arbeitet mit ihm an seinem Werk &#8222;Trait\u00e9 des Objets Musicaux&#8220; und wurde Mitglied der GRM. Sp&#228;ter wurde sie Teil der Groupe de Musique Experimentale in Bourges, wo sie zum Komponieren ein Studio zur Verf&#252;gung hatte und auch ein Lautsprecher Orchester, ein Akusmonium, f&#252;r Konzerte. Ihr umfangreiches Werk wurde und wird auf internationalen Festivals gespielt, wie auch am kommenden Sonntag bei Wien Modern. Im Rahmen des &#8222;Acousmatic Project&#8220; ist ihr anl&#228;sslich ihres heuer 80. Geburtstages ein Schwerpunkt gewidmet. Ihr neues St&#252;ck &#8222;Senderos de luz y sombras. Pfade von Schatten und Licht&#8220;, eine &#246;sterreichische Erstauff&#252;hrung, wird im von Thomas Gorbach entwickelten Akusmonium von der Komponistin pr&#228;sentiert. Auch das IMA feiert Beatriz Ferreyra und pr&#228;sentiert an diesem Abend eine soeben ver&#246;ffentlichte Portr&#228;t-DVD &#252;ber die Pionierin, die in der IMA-Portr&#228;t-DVD-Reihe &#8222;IMAfiction&#8220; erschienen ist.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>24.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Anemoi &#8211; Von Lasse Marc Riek<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Produktion: WDR 2017. L&#228;nge: 53&#8217;42. Nichts ist schwerer aufzunehmen als der Klang des Windes. Lasse Marc Riek hat es geschafft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">W&#228;hrend Tonaufnahmen macht er sich meist durch St&#246;rger&#228;usche bemerkbar: Der Wind. Ohne einen guten Windschutz f&#252;r das Mikrofon braucht man das Haus gar nicht erst zu verlassen. Doch der Wind selbst klingt gar nicht. Erst wenn er auf Hindernisse trifft, h&#246;ren wir das vertraute Rauschen, Pfeifen, S&#228;useln. Der Klangk&#252;nstler Lasse Marc Riek hat sich an das Naturph&#228;nomen gewagt. Er untersucht die akustische Vielfalt windbewegter Objekte und l&#228;sst Telefonleitungen, Z&#228;une, Dr&#228;hte, Windharfen, Gr&#228;ser, Baumkronen und Felsspalten vom &#228;olischen Geist erz&#228;hlen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Lasse Marc Riek, geboren 1975 in Bad Segeberg, lebt und arbeitet in Hanau am Main. Seine Arbeiten sind interdisziplin&#228;r und geh&#246;ren sowohl der Bildenden Kunst als auch der Klangkunst an. Als Klangk&#252;nstler arbeitet er in den Bereichen &#8218;Akustische &#214;kologie&#8216;, &#8218;Bioakustik&#8216; und &#8218;Public Recording&#8216;. Riek ist Mitbegr&#252;nder des Audioverlags &#8222;Gruenrekorder&#8220;, der sich auf Soundscapes, Field Recordings und Elektroakustische Kompositionen konzentriert. F&#252;r Deutschlandradio Kultur Ger&#228;usche des Monats 2010: &#8222;Kalenderst&#252;cke&#8220;.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Wilhelm Killmayer<\/strong>: &#8222;Franz&#246;sisches Liederbuch&#8220; (June Card, Sopran; Philippe Huttenlocher, Bariton; Ein Kammerensemble: Wilhelm Killmayer); <strong>Peter Michael Hamel<\/strong>: &#8222;Vom Klang des Lebens&#8220; (Roger Woodward, Klavier); <strong>Moritz Eggert<\/strong>: Aus &#8222;Neu Dichter Lieben&#8220; (Peter Sch&#246;ne, Bariton; Moritz Eggert, Klavier)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Du lebst in meiner Klage &#8211; Die Kindertotenlieder von Gustav Mahler und Friedrich R&#252;ckert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Dagmar Penzlin. Es ist der Albtraum aller Eltern: dass das eigene Kind vor ihnen selbst stirbt. Der Dichter Friedrich R&#252;ckert muss diese existenziell ersch&#252;tternde Erfahrung innerhalb Wochen gleich zwei Mal machen. Er verarbeitet den Tod seiner Kinder Luise und Ernst, indem er weit &#252;ber 400 Kindertotenlieder schreibt. Jahrzehnte sp&#228;ter w&#228;hlt Gustav Mahler f&#252;nf Gedichte aus und formt aus ihnen einen Liedzyklus. Er schenkt so R&#252;ckerts kunstvoller Poesie eine weitere Tiefendimension. Wie aktuell diese Kindertotenlieder bis heute sind, wie sehr sie die Gef&#252;hle trauernder Eltern einfangen, zeigt sich im Gespr&#228;ch mit Isabel Schupp &#8211; sie hat ihre Tochter Pauline verloren und arbeitet heute als Trauerbegleiterin. Zusammen mit den Deutungen der Musikwissenschaftlerin Ivana Rentsch und des Baritons Thomas Hampson ergibt sich eine facettenreiche Interpretation.<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: &#8222;Auf der B&#252;hne nehme ich das Leben intensiver wahr&#8220; &#8211; Die Pianistin, S&#228;ngerin und Komponistin Clara Haberkamp<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Petra Rie&#223;. Improvisieren, Komponieren, Singen und Spielen. Das ist die Welt der 27-j&#228;hrigen Jazzpianistin Clara Haberkamp, seit sie denken kann. Sie hat in Berlin und Hamburg studiert, dort ihren Abschluss mit Arrangements f&#252;r die NDR Bigband gemacht. 2017 war sie f&#252;r den Echo Jazz Newcomer nominiert. Gerade bereitet sie ihr viertes eigenes Studioalbum vor. Daneben hat sie einen Lehrauftrag f&#252;r Improvisation an der Hochschule f&#252;r Musik und Theater Hamburg.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>25.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Du lebst in meiner Klage &#8211; Die Kindertotenlieder von Gustav Mahler und Friedrich R&#252;ckert<\/strong><\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Nexus [23]: The BBC Radiophonic Workshop<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Schl&#228;gt man die Geschichtsbu\u0308cher auf, wird schnell klar: Elektronische Musik wurde in Paris und K&#246;ln erfunden, britische Studios finden nur beil&#228;ufig Erw&#228;hnung. Und das bekannteste unter ihnen war offenbar gar kein Musikstudio, es fu\u0308hrte den Begriff &#8222;Musik&#8220; nicht einmal in seinem Namen: The BBC Radiophonic Workshop.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Name &#8222;BBC Radiophonic Workshop&#8220; mag noch einigen bekannt sein, kaum jemand aber kennt die Musik, die dort entstand. Die &#8222;radiophone Werkstatt&#8220; war zuallererst ein Zulieferbetrieb fu\u0308rs Radio, eine Effektund Soundfabrik unter Verwendung elektroakustischer Techniken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wegbereiter waren Sendungen wie The Goon Show \u2013 eine Comedy-Serie von Peter Sellers, Spike Milligan und Harry Secombe, die von 1951 bis 1959 ausgestrahlt wurde. Eine der heute prominentesten Vertreterin des Workshops war Delia Derbyshire. Ihre Musik wurde allerdings erst nach ihrem Tod 2001 allm&#228;hlich bekannt, nachdem zahlreiche Tonb&#228;nder auf einem Dachboden gefunden worden waren.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: REVISITED &#8211; Forum neuer Musik 2006 &#8211; Klarenz Barlow: \u00c7o&#196;?luotob&#252;sisletmesi<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Hermann Kretzschmar, Klavier; Irmela Roelcke, Klavier; J&#252;rgen Kruse, Klavier; Benjamin Kobler, Klavier<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Barlows Umgang mit dem musikalischen Material ist spielerisch und experimentell. 1945 in Kalkutta geboren und wom&#246;glich britisch-portugiesischer Herkunft, weist er jede Kategorisierung weit von sich. Wiederkehrend sind lediglich Elemente anderer Musikkulturen und die eigent&#252;mliche Weise, in der er diese neu komponiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Klavier-fokussierte Er&#246;ffnungskonzert des Forum neuer Musik 2006 steht exemplarisch daf&#252;r. Es b&#252;ndelte Barlows ,13 Pr&#228;ludien und Fugen&#8216;, die auf indischen Ragas basieren, die Variationen f&#252;r Pianisten und Selbstspielklavier und das St&#252;ck ,\u00c7o&#196;?luotob&#252;si\u00feletmesi&#8216;. Letzteres f&#252;hrt Spieler wie H&#246;rer durch eine vielschichtig ver&#228;stelte Textur mit mikrointervallischer Tonalit&#228;t. Inspiriert wurde Barlow dazu durch Musik des Mittleren Ostens, die er auf einer Reise durch Anatolien wahrnahm.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist&#8217;s Corner: Stefan Fricke\/Alper Maral: Am Grabe (mit Schatten)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Grabesstille gibt es genauso wenig, wie es nirgends je still ist. Irgendetwas t&#246;nt immer. Ein radiophones Audio-Ritual, Staffel 1. hr 2017. Irgendetwas t&#246;nt immer. Nat&#252;rlich auch an den Gr&#228;bern von Komponistinnen und Komponisten, wo auch immer sie beigesetzt sind. Alper Maral (* 1969) und Stefan Fricke (* 1966) besuchten, gemeinsam oder einzeln, die letzten Ruhest&#228;tten verschiedener prominenter Tonk&#252;nstler, deren Werke in der Klassik-Gemeinde eine Rolle spielten und spielen. Darunter Boulez und Beethoven, Stockhausen und Wagner, Maderna und Spohr, Eisler und Brahms. Atmosph&#228;rische Vor-Ort-Aufnahmen, verwoben mit Fragmenten aus dem verbalen oder musikalischen Erbe der Verstorbenen, formen eine Klangortreise durch Ewigkeit und Endlichkeit.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Profil [64]: Delia Derbyshire<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Delia Derbyshire kam 1962 als junge Musikerin und Mathematikerin zum BBC Radiophonic Workshop. Mit ihrer technischen und musikalischen Doppelqualifikation, konnte die ehemalige Tontechnikerin dort rasch eine neue Soundqualit&#228;t etablieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Beim BBC Radiophonic Workshop produzierte Delia Derbyshire zahlreiche Intros aus Tonband-Collagen und elektronische Musik fu\u0308rs Fernsehprogramm. Ihre h&#246;chst originelle elektronische Fassung der Titelmusik, die der Komponist Ron Grainer fu\u0308r die Science-Fiction-Serie &#8222;Doctor Who&#8220; entworfen hat, ist vermutlich bis heute eines der gr&#246;&#223;ten Erfolge des Londoner Workshops.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wirklich entdeckt wurden ihre Arbeiten und deren musikalische Bedeutung aber wesentlich sp&#228;ter: Erst 2009 gab die Manchester University die Entdeckung von 267 Tonb&#228;ndern bekannt. Sie wurden auf dem Dachboden der 2001 verstorbenen Musikerin gefunden und der &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich gemacht. In der Sammlung befinden sich beeindruckend unheimliche Theater-Soundeffekte, hypnotisierende Ambient- Soundscapes und wom&#246;glich auch der erste elektronische Dancefloor-Track u\u0308berhaupt \u2013 ein Stu\u0308ck, von dem man leicht denken k&#246;nnte, es sei heute entstanden, und nicht bereits in den 60ern.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Der Kampf f&#252;r Tibet<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Sie war noch ein Baby, als ein tibetischer Lama f&#252;r ihren Namen &#8222;Yungchen Lhamo&#8220; Pate stand: &#8222;G&#246;ttin der Melodie und des Gesangs&#8220;. Ein Name, dem die S&#228;ngerin alle Ehre macht. Sie floh 1989 aus Tibet, verlor alles au&#223;er ihrer Stimme, durchquerte Himalaya und Indien, wo sie den Dalai Lama traf. &#8222;Seine Heiligkeit&#8220; ist Anlaufstelle f&#252;r viele Vertriebene und Entflohene. Auch der S&#228;nger Loten Namling geh&#246;rt dazu: Mit eindringlicher Stimme vermittelt er seinen musikalischen Kampf f&#252;r ein unabh&#228;ngiges Tibet &#8211; ein Lebensanliegen vieler K&#252;nstler und Musiker aus der Himalaya-Region. Loten Namling ist vom Aufbegehren gegen die chinesische Herrschaft in Tibet getrieben. Mit der Band &#8222;Porok Karpo&#8220; um den Schweizer Gitarristen Patrick Lerjen hat Namling ein Vehikel gefunden um seine un&#252;berh&#246;rbar leidenschaftliche Message einem gr&#246;&#223;eren Publikum weltweit nahe zu bringen. &#8222;Wenn ich f&#252;r Tibet k&#228;mpfe, k&#228;mpfe ich f&#252;r meine eigene Kultur, f&#252;r die kleinen unwirtschaftlichen Flecken auf der Erde, deren Verlust trotzdem unersetzlich ist. Ich m&#246;chte die gef&#228;hrdeten Sprachen &#8211; die Musik ist eine davon &#8211; bewahren, damit die feinen Unterschiede nicht sterben, damit wir die Welt aus mehreren Perspektiven betrachten k&#246;nnen.&#8220; Um auf die Lage der Menschen im tibetischen Himalaya aufmerksam zu machen, produzierte Hubert von Goisern mit im Exil lebenden K&#252;nstlern ein Album, dessen Ton von authentischen Stimmen gepr&#228;gt ist. Eine Sendung von Roland Kunz.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>26.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Im Dschungel der Moderne &#8211; Der franz&#246;sische Komponist Charles Koechlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Wolfgang Rathert. Charles Koechlin, am 27. November 1867 in Paris geboren und am Silvesterabend 1950 in S&#252;dfrankreich gestorben, ist eine der ungew&#246;hnlichsten Pers&#246;nlichkeiten der j&#252;ngeren Musikgeschichte.<\/p>\n<p>22:08 | &#214;1<br \/>\n<strong>Schlees musikalische Kostbarkeiten (1)<\/strong><\/p>\n<p>23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>&#214;1 Kunstsonntag: Radiokunst &#8211; Kunstradio: Das Molyneux-Problem<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Text, Konzept, Regie: Katharina Schmitt; Komposition: Michal Rataj; Stimmen: Jaschka L&#228;mmert und Rafael Schuchter<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Molyneux-Problem besch&#228;ftigt sich mit Tr&#228;umen blind geborener Menschen. Der Titel des Projekts geht aus von einem vom britischen Naturphilosophen William Molyneux 1688 aufgezeigten philosophischen Problem, das die Entstehung der menschlichen Erkenntnis anhand der Blindheit thematisiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ausgangspunkt des Projekts ist eine Reihe von Interviews, die Katharina Schmitt mit Menschen, die blind auf die Welt gekommen sind, gef&#252;hrt hat. Schmitt interessiert die Form der Tr&#228;ume blinder Menschen: Beziehen sie sich auf visuell geartete Vorstellungen? Wie klingen sie? Und wie formieren sich narrative Strukturen in Tr&#228;umen von Menschen, die nie gesehen haben, und deren Unterbewusstsein sich nicht in Bildern ausdr&#252;ckt?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Dank der Unterst&#252;tzung des &#246;sterreichischen und des tschechischen Blindenverbandes und einer Q21 Residenz im Wiener Museumsquartier im Herbst 2016 konnte Katharina Schmitt eine Interviewreihe mit zehn blinden Menschen in Wien und in Prag durchf&#252;hren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der j&#252;ngste Interviewpartner war 12 Jahre, der &#228;lteste 75 Jahre alt. Ausgehend von dieser Interviewreihe entstehen drei Entwicklungsschritte und Umsetzungsformen des Projekts, die sich jeweils auf eine andere Form der Wahrnehmung und ein anderes Genre konzentrieren.<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: His Master&#8217;s Choice [25]: Quatuor Diotima<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Julia Blondeau<\/strong>: Namenlosen f&#252;r 4 Solisten, Ensemble und Liveelektronik; Ensemble Intercontemporain, Leitung: Matthias Pintscher +++ <strong>Toshio Hosokawa<\/strong>: Ausschnitt aus &#8222;Hanjo&#8220;, Oper in einem Akt; musikfabrik, Leitung: Gary Walker +++ <strong>Alberto Posadas<\/strong>: Ausschnitt aus &#8222;Sombras&#8220; f&#252;r Sopran, Bassklarinette und Streichquartett; Sarah Maria Sun, Sopran; Carl Rosman, Bassklarinette; Quatuor Diotima +++ <strong>Luigi Nono<\/strong>: Ausschnitt aus &#8222;Gai ai gelidi Mostri&#8220; f&#252;r 2 Altistinnen, Ensemble und Liveelektronik; Helena Rasker und Susanne Otto, Alt; ensemble recherche; SWR Experimentalstudio +++ <strong>Mikel Urquiza<\/strong>: Ikusia ikusirik f&#252;r Orchester; Orchestre de Musikene, Leitung: Arturo Tamayo +++ <strong>G\u00e9rard Grisey<\/strong>: Ausschnitt aus &#8222;Vortex Temporum&#8220; f&#252;r Klavier und 5 Instrumente; ensemble recherche, Leitung: Kwam\u00e9 Ryan<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Deutsche Kl&#228;nge aus der Pampa<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1969-71 begab sich die deutsche Musikethnologin Gertrud Langensiepen auf Klangspurensuche bei den Wolgadeutschen in Argentinien. In Wohnzimmern und K&#252;chen, begleitet vom Summen der K&#252;hlschr&#228;nke und dem Pendelschlag riesiger Wanduhren, auf Kirchenfesten und Hochzeiten stie&#223; sie auf eine lebendige deutsche Volkskultur, die in Sprachinseln und im Schutz der evangelischen und katholischen Kirchen &#252;berlebt hatte. Sittsame Hausfrauen, skurrile Gauchos, die auf ihrer selbstgebauten &#8222;Stradivari&#8220; fiedeln, oder M&#228;nnergesangsvereine, die zur Karwoche mehrstimmige Passionsges&#228;nge und dann, nach der Kirche, alte Volkslieder im pf&#228;lzischen oder Hunsr&#252;cker Dialekt anstimmen. Eine d&#246;rfliche Welt in der Gesang und Alltag noch auf magische Weise verkn&#252;pft waren und die man auf 28 Tonb&#228;ndern im Institut f&#252;r Europ&#228;ische Musikethnologie der Universit&#228;t K&#246;ln nachh&#246;ren kann. Eckehard Pistrick hat die 90-j&#228;hrige Sammlerin getroffen und mit ihr &#252;ber diese verlorene musikalische Welt gesprochen.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2020.11.%20bis%2026.11.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F11%2F18%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-20-11-bis-26-11-2017%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2020.11.%20bis%2026.11.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F11%2F18%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-20-11-bis-26-11-2017%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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