{"id":16128,"date":"2017-10-21T18:00:53","date_gmt":"2017-10-21T16:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=16128"},"modified":"2017-10-23T11:09:40","modified_gmt":"2017-10-23T09:09:40","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-23-10-bis-29-10-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2017\/10\/21\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-23-10-bis-29-10-2017\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 23.10. bis 29.10.2017"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 43. Maximilian Marcolls \u201eAmproprifications\u201c, Thomas Daniel Schlee, Gemorphter Bruckner, H&#246;rst&#252;ck von Werner Cee, Erich Wolfgang Korngold, Lucia Ronchetti, Merzouga +++ Dirigent Jonathan Stockhammer, Studio Dan, Zafraan Ensemble, Klangforum Wien, \u201eTuuletar\u201c +++ Akustische Forensik, \u201e(K)eine M&#228;nnersache: Neue Musik?!\u201c, Wie politisch ist die zeitgen&#246;ssische Musik eigentlich?, Chinas Avantgardemusik, Tradition Revolution, Die &#252;bersinnlichen Kompositionen der Rosemary Brown, musikprotokoll: Der Klang des Internets der Dinge, Die Sprache der Musik: Mekong, Russland 1917 und 2017 \u2013 Widerstand des Materials und eine lange Nacht der Ars Acustica.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>23.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:04-22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Der Dirigent Jonathan Stockhammer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. Er ist einer der vielseitigsten Dirigenten unserer Tage. Jonathan Stockhammer, in Deutschland lebender Amerikaner, hat zun&#228;chst Politologie und Chinesisch studiert, danach Komposition und Dirigieren. Er arbeitet am Pult von Sinfonieorchestern, Opernh&#228;usern und Spezialensembles f&#252;r Neue Musik. Neben zahlreichen Projekten mit zeitgen&#246;ssischer Musik hat er auch mit Rappern oder den Pet Shop Boys zusammengearbeitet. An der Komischen Oper Berlin dirigiert er am 27. Oktober die Premiere von Philip Glass&#8216; Oper \u201eSatyagraha\u201c. Jonathan Stockhammer ist zu Gast im Studio.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik \u2013 Aneignung und Verst&#228;rkung \u2013 Maximilian Marcolls \u201eAmproprifications\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Von Dirk Wieschollek. Die Verwendung von Fremdmaterial ist in der Neuen Musik schon lange gebr&#228;uchlich: vom analogen Zitat bis zum digitalen Sampling. Einen besonders radikalen Zugriff auf bereits vorhandene Musik hat der 1981 geborene Komponist und Performer Maximilian Marcoll entworfen: In seiner Werkreihe \u201eAmproprifications\u201c richtet er den Fokus auf die Manipulation der Wiedergabe einer Komposition, l&#228;sst die Substanz des Originals dabei aber vollkommen unangetastet. In einer Mischung aus Aneignung (appropriation) und Verst&#228;rkung (amplification) verarbeitet Marcoll St&#252;cke von Palestrina bis Peter Ablinger \u2013 auf der Suche nach dem Neuen im scheinbar Vertrauten. Dirk Wieschollek stellt die Werkreihe und ihren \u201eUrheber\u201c vor.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Studio Dan mit Stilvielfalt beim musikprotokoll musikprotokoll 2017. Studio Dan mit schillernden Urauff&#252;hrungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Nina Polaschegg. Egal ob Big Band oder kleines Ensemble: Das &#246;sterreichische Ensemble Studio Dan groovt sich flexibel auf alle experimentellen Wellen ein. Bei seinem Konzert im Rahmen des musikprotokolls waren das buntschillernde Urauff&#252;hrungen des Avantgarde-Jazz-Posaunisten George Lewis und der Komponistin Oxana Omelchuk.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Beinahe schon als Legende des Avantgarde-Jazz k&#246;nnte man den amerikanischen Posaunisten und Komponisten George Lewis bezeichnen, der derzeit an der New Yorker Columbia University unterrichtet. Studio Dan haben gemeinsam mit dem grandiosen Posaunisten Matthias Muche ein neues St&#252;ck von George Lewis zur Urauff&#252;hrung gebracht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gegr&#252;ndet wurde Studio Dan im Jahr 2005 urspr&#252;nglich als Big Band f&#252;r das erste Festival der Initiative JazzWerkstatt Wien. Im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, zu welch enormer Flexibilit&#228;t in Gr&#246;&#223;e und Stilistik dieses Kollektiv f&#228;hig ist, je nachdem an welchen wellenf&#246;rmigen Grenzlinien des Experimentellen zwischen Improvisation, Komposition, Jazz oder Prog-Rock es sich gerade bewegt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Diese instrumentale und stilistische Offenheit ist auch die beste Voraussetzung f&#252;r die buntschillernde Musik von Oxana Omelchuk, die ebenfalls mit einer Urauff&#252;hrung vertreten war. Die 1975 in Wei&#223;russland geborene und in K&#246;ln lebende K&#252;nstlerin wurde seit ihrem Studium mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet und geh&#246;rt zu den herausragenden Komponistinnen ihrer Generation.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>24.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik ALT (Fremd II) \u2013 &#220;bermalungen, Bezugnahmen und Appropriation von alter Musik in der Neuen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Maximilian Marcoll<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Wilhelm Killmayer<\/strong>: \u201eSchweigen und Kindheit\u201c (Markus Sch&#228;fer, Tenor; Siegfried Mauser, Klavier); <strong>G&#252;nter Bialas<\/strong>: Klarinettenkonzert (Wolfgang Schr&#246;der, Klarinette; M&#252;nchner Philharmoniker: Jan Koetsier); <strong>Hans Werner Henze<\/strong>: \u201eNachtst&#252;cke und Arien\u201c (Michaela Kaune, Sopran; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Peter Ruzicka); <strong>Harald Genzmer<\/strong>: Symphonie Nr. 3 (M&#252;nchner Philharmoniker: Sergiu Celibidache)<\/p>\n<p>19:05 | &#214;1<br \/>\n<strong>Akustische Forensik \u2013 Auf der Suche nach dem verr&#228;terischen Klang<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Anna Masoner. Wer ist der maskierte Erpresser auf dem Video, der seine L&#246;segeldforderung ins Mikrofon nuschelt? Von wem stammen die Stimmen im Hintergrund eines Mordopfers bei seinem letzten Anruf? Kann man h&#246;ren, ob Polizisten nicht mit Gummi sondern mit scharfer Munition geschossen haben? \u2013 Solchen Fragen widmet sich die akustische Forensik, ein Teilgebiet der Kriminaltechnik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit spezieller Software oder auch nur erfahrenen Ohren k&#246;nnen Forensiker\/innen aus Sprachaufnahmen und Klangumgebungen wichtige Indizien herausfiltern. Doch wie verl&#228;sslich sind diese wissenschaftlichen Methoden? Denn eine Stimme ver&#228;ndert sich, je nach Stimmungslage und Lautst&#228;rke \u2013 und mit dem Alter. \u2013 &#220;ber M&#246;glichkeiten und Grenzen eines faszinierenden Forschungszweiges.<\/p>\n<p>22:05-23:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>\u201ePl&#246;tzlich ist ein Fenster aufgerissen worden\u201c \u2013 Russland 1917 und die Moderne<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Feature von Stefan Amzoll. Wozu Kunst und Kultur \u2013 und f&#252;r wen? Die Frage ging im Herbst 1917 pl&#246;tzlich wie ein Lauffeuer um! Die St&#252;rmer und Dr&#228;nger im Kn&#228;uel der K&#252;nste brachen sich Bahn. Tradition war ein Schimpfwort. Alles Bisherige stand nach der Macht&#252;bernahme der Bolschewiki zur Disposition und das K&#252;hnste schien machbar \u2013 f&#252;r kurze Zeit. Der \u201cRote Oktober\u201c war in Russland ein Fanal f&#252;r die K&#252;nste. Die Futuristen wandten sich an das Volk. Film wurde zum Genre der Revolution. Produktionskunst trat auf den Plan. Avantgardisten wie Wladimir Majakowski oder Kasimir Malewitsch zu k&#252;nstlerischen Leitgestalten. Neut&#246;ner wie etwa Nikolai Obuchow, Alexander Mossolow, Arthur Louri\u00e9 erfanden mittels zw&#246;lf oder mehr einander gleichwertigen T&#246;nen bis dato kaum vorstellbare Kl&#228;nge. Autor Stefan Amzoll verdeutlicht in seinem Feature die gro&#223;e Aufbruchsenergie jener Zeit. Er wirft Blitzlichter auf h&#246;chst disparate Schaffens- und Lebenswege \u2013 etwa von Dsiga Wertow, Alexander Blok, Sergej Prokofieff und Sergej Rachmaninow.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Thema Musik Live \u2013 \u201e(K)eine M&#228;nnersache: Neue Musik?!\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Frauen an der Musikhochschule, auf Plattencovern und Konzertb&#252;hnen? L&#228;ngst normal. Was im 19. Jahrhundert noch undenkbar war, ist heute selbstverst&#228;ndlich: Frauen werden als Musikerinnen gefeiert. Auch als Komponistinnen. Manchmal. Selten. Obwohl der Anteil weiblicher Studierender im Fach Komposition in den vergangenen Jahren stark angestiegen ist, bleibt der Anteil &#246;ffentlich pr&#228;senter Komponistinnen k&#252;mmerlich. Im Jahr 2015 waren dem Deutschen Kulturrat zufolge 3187 M&#228;nner als freischaffende Komponisten sozialversichert \u2013 aber nur 383 Frauen. Das Gros der zeitgen&#246;ssischen Musik heute stammt immer noch von M&#228;nnern. Niederschmetternd. Aber auch hoffnungslos? Das diskutieren Kristin Amme (BR) und Stefan Fricke (HR) bei den Donaueschinger Musiktagen 2017 mit der Komponistin Hanna Eimermacher, der Kuratorin Adrienne Goehler, der Musikwissenschaftlerin Elisabeth Treydte und der Musikerin Abbie Conant. Eine Aufzeichnung vom 19. Oktober 2017 aus Donaueschingen.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Thomas Daniel Schlee: Ein kritisch handelnder Komponist. Zum 60. Geburtstag von Thomas Daniel Schlee<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Johannes Leopold Mayer. Er ist als aus&#252;bender Musiker und Musikorganisator ein vielfach Erfahrener. Aus dieser Position ergibt sich auch f&#252;r den Komponisten st&#228;ndig die Frage, auf welcher Grundlage er mit seinem Werk an ein Publikum herantritt. F&#252;r Thomas Daniel Schlee, der u.a. bei Olivier Messiaen studiert hat, ist dies ohne Einschr&#228;nkung sein christlicher Glaube. &#220;ber dessen Wahrheiten in T&#246;nen nachzudenken, das weist dem Komponisten die Richtung, in welche er sich dann aufzubrechen er sich bereit erkl&#228;rt. Dieses Fundament macht aus ihm selbstredend keinen Fundamentalisten, weder in geistiger noch in &#228;sthetischer Hinsicht, sondern einen &#252;berlegt und kritisch handelnden Menschen und K&#252;nstler.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Dies macht sich in seinen Orgelwerken in besonders nachhaltiger Weise h&#246;rbar, weil hier auch ein Virtuose des Instrumentes am Werk ist, sodass diese Musik den Interpretierenden ein nachgerade ideales Grundger&#252;st f&#252;r die eigene Herangehensweise geboten wird. Dass die Wiener Universit&#228;t f&#252;r Musik ihre Hommage an Schlee das Motto \u201eDas Ohr als h&#246;chste Instanz\u201c gab, stellte den jungen Interpretierenden denn auch die Aufgabe, die Musik als sinnliches H&#246;rerlebnis zu gestalten. Am 26. Oktober 2017 feiert Schlee seinen 60. Geburtstag.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>25.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Andr\u00e1s Hamary<\/strong>: \u201eClair-obscur\u201c (clair-obscur Saxophonquartett); <strong>Heinrich J. Hartl<\/strong>: \u201eKlangspiele\u201c, op. 14 (Eckhard Kopetzki, Marimba); <strong>Stefan Poetzsch<\/strong>: \u201eVerz&#246;gerungen, Klangbeeinflussung und Zuspielungen\u201c, Teil 1-6 (Stefan Poetzsch Ensemble); <strong>Christoph W&#252;nsch<\/strong>: \u201ePartita in Blue\u201c (Kolja Lessing, Violine); <strong>Klaus Hinrich Stahmer<\/strong>: \u201eStudies in African Perkussionism I\u201c (Residenz-Quartett W&#252;rzburg)<\/p>\n<p>20 \u2013 21 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Musik unserer Zeit: &#220;ber Kreuze, Aufl&#246;sungszeichen und Generalpausen \u2013 Wie politisch ist die zeitgen&#246;ssische Musik eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Im Gegensatz zu anderen K&#252;nstlerInnen halten sich die meisten KomponistInnen mit politischen Aussagen gern zur&#252;ck. Weltabgewandt, im kleinzirkeligen Kokon. Oder wie es der Komponist Moritz Eggert formuliert: In einem \u00abBetrieb aus Auftr&#228;gen, Stipendien, Preisen und Professuren, der ruhig stellt\u00bb. Dabei liegen die Themen dringlich wie nie auf der Hand: Rechtspopulismus, Klimawandel, Migration. Warum regt sich nur so wenig in der zeitgen&#246;ssischen Musik? Und was machen die, die aktiv einen anderen Weg gehen? Eine Sendung von Kristin Amme &#252;ber Provokationen, Utopien und gesellschaftliche Realit&#228;ten \u2013 mit KomponistInnen, die ganz bewusst die gesellschaftliche Interaktion suchen: Isabel Mundry, Brigitta Muntendorf, Johannes Kreidler, Moritz Eggert, Dietrich Eichmann und Sarah Nemtsov.<\/p>\n<p>21 \u2013 22 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik im Konzert: Gemorphter Bruckner<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Jorge E. L\u00f3pez<\/strong>: Sinfonie Nr. 4 (UA). Luxembourg Philharmonic Orchestra, Ilan Volkov, Leitung. Konzert vom 03.12.16, Philharmonie, Luxembourg<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die 4. Symphonie von Jorge E. L\u00f3pez (zwischen 2013 und 16 entstanden) ist ein Auftragswerk des RSO Wien, des Orchestre Philharmonique du Luxembourg, der Philharmonie Luxembourg und des Festivals Wien Modern. Der in Wien lebende Jorge E. L\u00f3pez hat f&#252;r die kalligrafische Partitur seiner 4. Symphonie in jahrelanger Detailarbeit knapp 200 Seiten im Format Din A 1 und Din A 2 gef&#252;llt, und wenn er &#252;ber das gros besetzte Werk spricht, fallen schon einmal Formulierungen wie \u201egemorphter Bruckner\u201c\u2026..<\/p>\n<p>21:04-22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Neue Aufnahmen mit dem Zafraan Ensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. Seit seiner Gr&#252;ndung im Jahr 2009 hat sich das Ensemble vom Geheimtipp zur etablierten Gr&#246;&#223;e im Bereich der Neuen Musik entwickelt. Wir haben mit dem Zafraan Ensemble im Kulturradio Aufnahmen mit Werken von Samir Odeh-Tamimi produziert. Zu Gast im Studio sind Mitglieder des Ensembles.<\/p>\n<p>21:25 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik \u2013 Chinas Avantgardemusik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Helmut Peters. Im Jahr 2012 war China einmal L&#228;nderschwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Die Avantgardemusik des bev&#246;lkerungsreichsten Landes der Erde hat zwar international bekannte Vertreter wie Wenchen Chin, Tan Dun oder Guoping Jia, trotzdem gibt es in Europa kaum eine Veranstaltung, die der chinesischen Musik ein solches Forum wieder bieten konnte. Auch auf dem Tontr&#228;germarkt sind Portr&#228;t-Alben chinesischer Komponisten wie jenes von Wenchen Qin, aus dem wir in der \u201eneuen musik\u201c das Suona-Konzert \u201eCalling of Phoenix\u201c vorstellen, eher eine Rarit&#228;t. Die Suona ist ein der Oboe &#228;hnelndes chinesisches Blasinstrument.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Helmut Lachenmann im Hans-Rosbaud-Studio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Helmut Lachenmann: \u201eSerynade\u201c f&#252;r Klavier. Yukiko Sugawara (Klavier). Studio-Neuproduktion der \u201eSerynade\u201c von Helmut Lachenmann im Hans-Rosbaud-Studio in Baden-Baden. Der Titel \u201eSerynade\u201c erkl&#228;rt sich leicht: in die bekannte Gattung der \u201eSerenade\u201c hat sich mit dem \u201eY\u201c der Anfangsbuchstabe der Widmungstr&#228;gerin Yukiko Sugawara eingeschmuggelt. Die japanische Pianistin hat \u201eSerynade\u201c, das erste gro&#223; angelegte Klavierst&#252;ck Helmut Lachenmanns, inzwischen auf vielen internationalen Konzertpodien mit durchschlagendem Erfolg vorgestellt.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Zeit-Ton Magazin. R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen. Gestaltung: Reinhard Kager<\/p>\n<hr \/>\n<h2>26.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Tradition Revolution (1\/4)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Alexander Mossolow<\/strong>: \u201eEisengie&#223;erei\u201c f&#252;r Orchester op. 19 (1926-28). Staatliches Sinfonieorchester der UdSSR. Leitung: Jewgenij Swetlanow \u2013 <strong>Anton Webern<\/strong>: Konzert f&#252;r neun Instrumente op. 24 (1934). London Symphony Orchestra, Leitung: Pierre Boulez \u2013 <strong>Olivier Messiaen<\/strong>: Mode de valeurs et d&#8217;intensit\u00e9. Mod\u00e9r\u00e9 \u00a0\u201eQuatre \u00c8tudes de rythme\u201c f&#252;r Klavier (1949-50). Olivier Messiaen, Klavier \u2013 <strong>Luigi Nono<\/strong>: \u201eLa fabbrica illuminata\u201c f&#252;r Stimme und Tonband (1964). Carla Henius, Sopran \u2013 <strong>Nicolaus A. Huber<\/strong>: \u201eHarakiri\u201c f&#252;r kleines Orchester und Tonband (1971). Adhoc-Ensemble, Leitung: Bernhard Kontarsky<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Ulrich Sommerlatte<\/strong>: \u201eDrei folkloristische St&#252;cke\u201c (M&#252;nchner Rundfunkorchester: Ulrich Sommerlatte); <strong>Klaus-Peter Bruchmann<\/strong>: Concertino (Edgar Gredler, Violoncello; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Robert Hanell); <strong>Hans Carste<\/strong>: \u201eSurprise de Valse\u201c (Ernst August Quelle, Michael Leslie, Klavier; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Herbert Mogg); <strong>August Peter Waldenmaier<\/strong>: Drei Orchesterst&#252;cke, op. 24 (M&#252;nchner Rundfunkorchester: August Peter Waldemaier); <strong>Kurt Graunke<\/strong>: Symphonie Nr. 4 (Symphonie-Orchester Graunke: Kurt Graunke)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement \u2013 Vom Infragestellen der Vergangenheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Tom Johnson<\/strong>: Rational Melodies \u2013 <strong>John Cage<\/strong>: Chess pieces, Trio Omphalos<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Thomas Daniel Schlee<\/strong> zum 60. Geburtstag: Fantasie f&#252;r Orgel op. 15, Thomas Daniel Schlee, Orgel \u2013 \u201eAurora\u201c f&#252;r Kammerorchester op. 32 \u2013 Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbr&#252;cken, Leitung: Claudius Traunfellner<\/p>\n<p>22:03 bis 23:10 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel-Studio: Sol y Sombra \u2013 H&#246;rst&#252;ck von Werner Cee<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Frei nach Textmotiven von Peter Steinfield, Albert Hofmann und der U.S. Air Force. Mit: Nigel Tranter, Eivind Aarset, Erland Dahlen, Werner Cee. Komposition und Realisation: Werner Cee. (Produktion: SWR\/Donaueschinger Musiktage 2017)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das SWR H&#246;rspiel und die SWR Neue Musik haben 2017 erneut eine Koproduktion f&#252;r die international renommierten Donaueschinger Musiktage verabredet, die die kreativen &#220;berschneidungen von H&#246;rspiel und Klangkunst ausloten soll. Thema der Arbeiten ist der \u201eSummer of Love\u201c in San Francisco von 1977. Proteste gegen den Vietnamkrieg liefen parallel zur Hinterfragung der Kategorien von Realit&#228;t und Bewusstsein, Raum und Zeit. Die psychedelische Popkultur, von LSD-Guru Hofmann oder King Crimson, spiegelt sich heute in den Wirklichkeitsentw&#252;rfen des Silicon Valleys. Enlightment, shadow and night. Oder \u201eSol y sombra\u201c, die \u201eSonne und Schatten\u201c-Ausweisung der Sitzplatzregion in der Stierkampfarena, in der man dem ritualisierten Kampf auf Leben und Tod kathartisch beiwohnt. Werner Cee verdichtet das Material, das sich in die Kulturlandschaft des Donaueschinger Parks &#252;ber H&#246;rstationen aleatorisch auff&#228;chert, zu einer linearen Erz&#228;hlung &#252;ber komplexe Kompositionsstrukturen.<\/p>\n<p>22:05 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die Briefe des Erich Wolfgang Korngold \u2013 \u201eDear Papa, how is you?\u201c \u2013 Erich Wolfgang Korngold zum Gedenken<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Renate Burtscher und Eva Teimel. In den zahlreichen neu entdeckten Korrespondenzen des Komponisten Erich Wolfgang Korngold, die 2017 im Mandelbaum Verlag von Lis Malina herausgegeben wurden, findet sich auch diese \u2013 vermutlich absichtlich \u2013 grammatikalisch falsch formulierte Frage des 15-j&#228;hrigen Sohnes Schurli an den Vater: \u201eDear Papa, how is you?\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Briefe des Komponisten sind beredtes Zeugnis des Lebens einer aus Wien geb&#252;rtigen K&#252;nstlerfamilie, sie erz&#228;hlen von der Liebe zwischen den Eheleuten, der Eifersucht der Eltern, den Refugien der Sommerfrische im Salzkammergut, von Flucht und Leben im Exil. Erg&#228;nzt werden die Zitate u.a. von Interviewausschnitten mit Enkelin Kathrin Korngold Hubbard sowie dem Musikwissenschaftler Michael Haas \u2013 seines Zeichens Mitarbeiter am exil.arte Forschungszentrum der Universit&#228;t f&#252;r Musik und darstellende Kunst in Wien.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>27.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Fiore di Campo \u2013 Von Lucia Ronchetti und Aureliana Sorrento<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Komposition: <strong>Lucia Ronchetti<\/strong>, Textregie: G&#246;tz Naleppa. Mit: Tonio Arango, Stefan Kaminski, Eduardo Mulone. Ton und Technik: Hermann Leppich, Gregorio Karman, Hannes Fritsch und Philip Adelmann. Produktion: Deutschlandradio Kultur\/Studio f&#252;r Elektroakustische Musik der Akademie der K&#252;nste Berlin 2016; L&#228;nge: 49&#8217;20<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Leben des Giuseppe Impastato: Sizilianischer Dichter, Radiomacher und &#252;berzeugter Antimafia-Aktivist. Das Leben von Giuseppe Impastato war kurz. 1948 in eine sizilianische Mafiafamilie geboren, wandte er sich schon als Jugendlicher gegen die Cosa Nostra. Er propagierte den Kommunismus, organisierte Bauernproteste, schrieb Gedichte. 1976 gr&#252;ndete er den freien Sender Radio Aut und persiflierte dort die Mafiabosse seiner Heimatstadt Cinisi. 1978 wurde er ermordet. Das St&#252;ck ist eine Collage aus Radiomitschnitten, Gedichten und biografischen Szenen &#252;ber einen mutigen Menschen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Lucia Ronchetti, Komponistin, wurde 1963 in Rom geboren. Sie studierte Komposition und Computermusik an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Zuletzt f&#252;r Deutschlandradio Kultur \u201eSebenza e-mine\u201c (2010).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aureliana Sorrento, 1971 in Kalabrien geboren, ist Journalistin und Radiomacherin. Sie studierte Journalismus an der Hochschule f&#252;r Musik und Theater in Hannover. Heute schreibt sie f&#252;r Tageszeitungen und f&#252;r den Rundfunk.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Robert Delanoff<\/strong>: \u201eSuite populaire\u201c (Elmar Baumann, Fl&#246;te; Gabriele Prediger-Mahne, Gitarre); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Streichquartett Nr. 1 (Kronos Quartet); <strong>Wolfgang Zoubek<\/strong>: \u201eNocturnes\u201c (Bayerisches &#196;rzteorchester: Reinhard Steinberg); <strong>Erna Woll<\/strong>: \u201eSing, immer sing\u201c (Frauenchor Landau: Werner Wei&#223;); <strong>Peter Michael Hamel<\/strong>: \u201eThe arrow of time\u201c (Capella Istropolitana: Jaroslav Krcek); <strong>Elke Tober-Vogt<\/strong>: \u201eSuite macabre\u201c, op. 11 (Orchester Expression: Vladimir Chernikov)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Einfall aus dem Jenseits \u2013 Die &#252;bersinnlichen Kompositionen der Rosemary Brown<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Bettina Mittelstra&#223;. Sie war eine Hausfrau, hei&#223;t es. Sie hatte keine Ahnung von Musik, hei&#223;t es. Aber wenn sie sich ans Klavier setzte, traten der verstorbene Franz Liszt oder Ludwig van Beethoven aus dem Jenseits dazu und diktierten ihr ins Notenblatt. Die Britin Rosemary Brown war in den 1970er Jahren ein in Medien und Musikwelt viel diskutiertes Ph&#228;nomen. Denn: das Ergebnis ihrer Sitzungen auch mit Schubert oder Debussy war gut, Musikexperten nickten es ab. Psychiater und Parapsychologen erkl&#228;rten Frau Brown f&#252;r normal. Die BBC filmte den Moment \u201eauf Empfang\u201c und selbst f&#252;r das Magazin \u201eDer Spiegel\u201c war das Musikmedium einen Artikel wert. Ob der kreative Einfall beim Komponieren von oben, von innen, von jenseits kommt \u2013 in der Welt der Musik ist der Kompositionsprozess nicht selten von Pathos und Mythen umgeben. Wenn es um den musikalischen Einfall geht, ist auch von h&#246;heren Instanzen die Rede, von Visionen, Instinkt oder kosmischen Kr&#228;ften. Wie aber passt Inspiration zu einer einfachen britischen Hausfrau? Wohl nur mit Lis(z)t im R&#252;cken \u2026<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>h&#246;r!spiel!art.mix: Merzouga: In darkness let me dwell<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In darkness let me dwell \u2013 Lieder aus der Finsternis. Von Merzouga. Mit Christian Br&#252;ckner, Jean Paul Baeck, Bruno Winzen und Ulrike Schwab. Komposition und Regie: Merzouga. DLF\/hr 2016<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">H&#246;rspiel- und Filmexperiment: Die apokalyptische Gl&#252;hbirne \u2013 Frank Witzel im Gespr&#228;ch mit Christine Grimm. BR 2017<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vier Unterwassermikrofone des Alfred-Wegener-Instituts zeichnen rund um die Uhr die antarktische Unterwasserwelt des Wedellmeers auf. Ein Habitat von dschungelhafter Vielfalt in einer f&#252;r den Menschen lebensfeindlichen Umgebung. Unweit des Observatoriums Palaoa ist vor 100 Jahren Sir Ernest Shackletons Trans-Antarktis Expedition genial gescheitert. Auf einem Schlitten wollte er den antarktischen Kontinent durchqueren. Sein Schiff Endurance wurde vom Packeis zerst&#246;rt, bevor er &#252;berhaupt landen konnte. Im Winter 2016 bricht das Forschungsschiff Polarstern erneut in die Antarktis auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Duo Merzouga verbindet die Fiktion einer modernen Expedition und Shackletons Geschichte, die in lyrisch verdichteten Bildern erz&#228;hlt wird, mit einer elektro-akustischen Komposition.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Merzouga besteht aus dem Autor und Bassisten Janko Hanushevsky sowie der Computermusikerin Eva P&#246;pplein. Elektroakustische Musik, Radiokunst, Features und H&#246;rspiele, sowie Film- und Theatermusik. Arbeiten u.a. \u201eGood Morning, Rickshaw\u201c (Deutschlandradio 2008), \u201eOb die Granatb&#228;ume bl&#252;hen\u201c (DLF 2015).<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Leonora Spangenberger, Gitarre<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Johann Sebastian Bach<\/strong>: Partita Nr. 6 e-Moll BWV 830; <strong>Jana Obrovsk\u00e1<\/strong>: Four Images of Japan; <strong>Sofia Gubaidulina<\/strong>: Serenade und Toccata; <strong>Alexandre Tansman<\/strong>: Pi\u00e8ce en forme de Passacaille, Mazurka.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Der Klang des Internets der Dinge beim musikprotokoll \u2013 musikprotokoll 2017. Der Klang des Internets der Dinge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Susanna Niedermayr. Das Duo Klammer&amp;Gr&#252;ndler ist stets am Puls der Zeit, und das seit langem: Nach den Projekten \u201eRazionalnik\u201c, das bereits vor 30 Jahren das musikalische Potenzial digitaler Datennetzwerke auslotete, und \u201eRGB\u201c, das vor 20 Jahren beim musikprotokoll das Thema der Synchronisation behandelte, gingen im Rahmen der heurigen Festivalausgabe Josef Klammer und Seppo Gr&#252;ndler gemeinsam mit Stefan Doepner nun der Frage nach, wie das Internet der Dinge klingt, und erforschten den Raum autonomer, vernetzter Maschinen mit musikalischen Mitteln. Die B&#252;hne teilten sie sich dabei mit Klangrobotern, aber auch mit Readymades des Internets der Dinge sowie gehackten Gadgets. Und die Konzertbesucher\/innen konnten sich mit ihren Smartphones in die Performance einklinken.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>28.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>10:05 | &#214;1<br \/>\n<strong>Das Klangforum Wien live im RadioCafe \u2013 Live aus dem RadioCafe in Wien. G&#228;ste: Sophie Schafleitner und Uli Fussenegger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Pr&#228;sentation: Renate Burtscher. Zu einem \u201e&#214;1 Klassik-Treffpunkt\u201c hat Renate Burtscher die Geigerin Sophie Schafleitner und den Kontrabassisten Uli Fussenegger eingeladen. Die beiden sind seit 20 bzw. 30 Jahren Mitglieder beim Klangforum Wien und stellvertretend f&#252;r das Ensemble zu Gast, das in kleiner Besetzung auch live im RadioCafe musizieren wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1985 von Beat Furrer ins Leben gerufen, ab 1989 unter dem Namen \u201eKlangforum Wien\u201c, hat das Ensemble, das nunmehr aus 24 Musiker\/innen besteht, die aus zehn verschiedenen L&#228;ndern stammen, seit damals in ca. 2.000 Auftritten etwa 500 Kompositionen uraufgef&#252;hrt und darf auf eine Diskografie von mehr als 70 Tontr&#228;gern stolz sein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Drei K&#252;nstlerpers&#246;nlichkeiten pr&#228;gen das Klangforum Wien in besonderer Weise und wurden einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt: der Erste Gastdirigent Sylvain Cambreling, Friedrich Cerha sowie Beat Furrer.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit ihren beiden G&#228;sten wird Renate Burtscher genauso &#252;ber den Konzertzyklus dieser Saison im Wiener Konzerthaus mit dem Titel \u201egrenz.wert\u201c plaudern als auch &#252;ber die Bedeutung des Klangforum Wien, das als K&#252;nstlerkollektiv mit pers&#246;nlichem Einsatz f&#252;r die Neue Musik auch ein Kapitel Musikgeschichte geschrieben hat und weiter schreibt &#8230;<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Einfall aus dem Jenseits \u2013 Die &#252;bersinnlichen Kompositionen der Rosemary Brown<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Bettina Mittelstra&#223;. Sie war eine Hausfrau, hei&#223;t es. Sie hatte keine Ahnung von Musik, hei&#223;t es. Aber wenn sie sich ans Klavier setzte, traten der verstorbene Franz Liszt oder Ludwig van Beethoven aus dem Jenseits dazu und diktierten ihr ins Notenblatt. Die Britin Rosemary Brown war in den 1970er Jahren ein in Medien und Musikwelt viel diskutiertes Ph&#228;nomen. Denn: das Ergebnis ihrer Sitzungen auch mit Schubert oder Debussy war gut, Musikexperten nickten es ab. Psychiater und Parapsychologen erkl&#228;rten Frau Brown f&#252;r normal. Die BBC filmte den Moment \u201eauf Empfang\u201c und selbst f&#252;r das Magazin \u201eDer Spiegel\u201c war das Musikmedium einen Artikel wert. Ob der kreative Einfall beim Komponieren von oben, von innen, von jenseits kommt \u2013 in der Welt der Musik ist der Kompositionsprozess nicht selten von Pathos und Mythen umgeben. Wenn es um den musikalischen Einfall geht, ist auch von h&#246;heren Instanzen die Rede, von Visionen, Instinkt oder kosmischen Kr&#228;ften. Wie aber passt Inspiration zu einer einfachen britischen Hausfrau? Wohl nur mit Lis(z)t im R&#252;cken \u2026<\/p>\n<p>18:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK-Musiknacht. Die Sprache der Musik: Mekong \u2013 ein Fluss, seine Menschen und Geschichten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von und mit Ulrike Z&#246;ller. Er entspringt im tibetischen Hochland und m&#252;ndet in Vietnam: Der Mekong ist einer der wichtigsten Fl&#252;sse S&#252;dostasiens. Sechs Staaten \u2013 vom chinesischen Yunnan im Norden bis Vietnam im S&#252;den \u2013 teilen sich den Fluss. Durch die Migranten, die meist flussabw&#228;rts nach S&#252;den wanderten, entwickelte sich in den letzten Jahrhunderten auch eine kulturelle Verbindung. Heute haben diese Bev&#246;lkerungsgruppen als \u201eMinderheiten\u201c in L&#228;ndern wie China, Thailand oder Myanmar nicht den besten Stand. In der Musiknacht wird es um die Auswirkungen von Migration und Politik auf die Musik gehen, aber ebenso um den Einfluss von Geistern und Gottheiten, um Poesie und Puppen, um spirituelle Musik zwischen Buddhismus und Animismus, um zeremonielle T&#228;nze und k&#246;nigliche Instrumente. Und wir gehen der Frage nach, wie die musikalischen Mekong-Traditionen erhalten werden k&#246;nnen \u2013 und wie sich die Musik in der europ&#228;ischen Migration entwickelt.<\/p>\n<p>20 \u2013 21 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Musik unserer Zeit: &#220;ber Kreuze, Aufl&#246;sungszeichen und Generalpausen \u2013 Wie politisch ist die zeitgen&#246;ssische Musik eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Im Gegensatz zu anderen K&#252;nstlerInnen halten sich die meisten KomponistInnen mit politischen Aussagen gern zur&#252;ck. Weltabgewandt, im kleinzirkeligen Kokon. Oder wie es der Komponist Moritz Eggert formuliert: In einem \u00abBetrieb aus Auftr&#228;gen, Stipendien, Preisen und Professuren, der ruhig stellt\u00bb. Dabei liegen die Themen dringlich wie nie auf der Hand: Rechtspopulismus, Klimawandel, Migration. Warum regt sich nur so wenig in der zeitgen&#246;ssischen Musik? Und was machen die, die aktiv einen anderen Weg gehen? Eine Sendung von Kristin Amme &#252;ber Provokationen, Utopien und gesellschaftliche Realit&#228;ten \u2013 mit KomponistInnen, die ganz bewusst die gesellschaftliche Interaktion suchen: Isabel Mundry, Brigitta Muntendorf, Johannes Kreidler, Moritz Eggert, Dietrich Eichmann und Sarah Nemtsov.<\/p>\n<p>22:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Szene [55]: MEX \u2013 Intermediale und experimentelle Musikprojekte. Von Leonie Reinke. <strong>Richard Scott<\/strong>: Improvisation auf analogen Synthesizern; <strong>Andreas Oskar Hirsch<\/strong>: Carbophon; Tim Olive und Anne-F Jacques: Low-tech-Improvisation; <strong>B\u00b0TONG<\/strong>: Improvisation mit Objekten und ad-hoc-Instrumenten; Eryck Abecassis: Komposition f&#252;r modulare Synthesizer; <strong>Rinus van Alebeek<\/strong>: Improvisation mit Kassettenspielern; <strong>Frank Schulte<\/strong>: Sonische Plastiken; <strong>Nicolas Collins<\/strong>: Music f&#252;r DIY-Gegenst&#228;nde und Computer; Karls Degenhardt: Performance, Schlagzeug, Elektronik<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Russland 1917 und 2017 \u2013 Widerstand des Materials<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Avantgarde in der postsowjetischen &#196;ra. Von Gisela Nauck. Anfang der 1990er-Jahre wuchs in der postsowjetischen &#196;ra eine neue, junge, russische Avantgarde. Ihr k&#252;nstlerisches Zentrum ist die Gruppe \u201eSoprotiwlenie materiala\u201c (dt.: Widerstand des Materials). Wie ein Jahrhundert zuvor die russischen Futuristen und Suprematisten vor und nach der Oktoberrevolution, nutzen auch heute junge Musiker die Kraft k&#252;nstlerischer Negation. In der Rebellion gegen l&#228;hmende Verh&#228;ltnisse in Kulturbetrieb und Gesellschaft entwerfen sie k&#252;nstlerisch Neues. Im heutigen Russland drohen die frei gesetzten Energien allerdings zu versanden. &#220;ber die Ziele, mangelnde Unterst&#252;tzung und ein drohendes Ende dieser Bewegung spricht Autorin Gisela Nauck mit dem Komponisten Sergej Newski, einem der wichtigsten Initiatoren. In der Sendung erklingt Musik u.a. auch von Dmitri Kourliandski, Boris Filanowsky, Anton Wassiliew.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>29.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 06:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Spezial: My Favourite Things \u2013 Die lange Nacht der Ars Acustica in SWR2: Beuys h&#246;ren!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Realisation und Moderation: Manfred Hess, Reinhard Ermen, Bj&#246;rn Gottstein und Frank Halbig. (Produktion: SWR 2017)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">0:05 \u2013 2:00 Die lange Nacht der Ars Acustica in SWR2: <strong>Poesie und H&#246;rspiel<\/strong>. Moderation: Manfred Hess<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2:03 \u2013 4:00 Die lange Nacht der Ars Acustica in SWR2: <strong>Beuys h&#246;ren!<\/strong> Moderation: Reinhard Ermen, Manfred Hess<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ende der Sommerzeit um 3.00 Uhr<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">4:03 \u2013 5:00 Die lange Nacht der Ars Acustica in SWR2: <strong>Neue Musik<\/strong>. Moderation: Bj&#246;rn Gottstein<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">5:03 \u2013 6:00 Die lange Nacht der Ars Acustica in SWR2: <strong>Rock &#8217;n&#8216; Pop<\/strong>. Moderation: Frank Halbig<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Eine Woche nach den Donaueschinger Musiktagen und der Verleihung des Karl-Sczuka-Preises pr&#228;sentieren SWR2 H&#246;rspiel und SWR2 Neue Musik zum sechsten Male das weite Feld der Ars Acustica. Die Nacht der Zeitumstellung von der Sommerzeit zur Winterzeit, die um 2 Uhr morgens einsetzt, wird f&#252;r sieben Stunden zu einer Reise in die Welt der akustischen Kunst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Terminus Ars Acustica ist eine sinnvolle Hilfskonstruktion. Unter diesen Oberbegriff fallen k&#252;nstlerische Werke, die auf ganz andere Zuordnungen h&#246;ren k&#246;nnen: Klangkunst, Radiokunst, Performance, Sound oder Electronic Art, Poetry, Feature, H&#246;rspiel und Neue Musik. Aber auch im Rezeptionskontext Pop, Rock, oder gar Film ist die Welt der Ars Acustica zu entdecken, was die Verwirrung f&#252;r Systematiker oder Puristen vollst&#228;ndig macht. Die SWR2 Lange Nacht der Ars Acustica verfolgt diesen grenz&#252;berschreitenden Ansatz. So reichen die akustischen Verf&#252;hrungen vom wagemutigen Sprach- und Klangexperiment bis zum groovenden Song oder meditativen Naturger&#228;usch.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die diesj&#228;hrige documenta 14 ist gepr&#228;gt von performativen Tendenzen in der bildenden Kunst. Ein Schwerpunkt der langen Nacht in SWR2 2017 wird auf dem Werk und Wirken von Joseph Beuys liegen, dem Gro&#223;meister der politischen wie performativ arbeitenden bildenden Kunst. Immer wieder bezog er die Ars Acustica in sein Schaffen mit ein.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: \u201eTuuletar\u201c \u2013 stimmgewaltige Windg&#246;ttinnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das finnische \u201eKalevala-Epos\u201c als Rap?? Geht das? Darf das sein? Diese Frage beantwortet das Vokal-Quartett \u201eTuuletar\u201c auf der B&#252;hne \u2013 mit einem mitrei&#223;enden Rap! Es geht! Und die Frage, was sein darf und was nicht, stellen sich die vier jungen S&#228;ngerinnen aus Finnland sowieso nicht. Beim Gesangsstudium haben sie sich kennengelernt, realisierten ein gemeinsames Pflichtprojekt und merkten, dass da nicht nur viel Potential, sondern vor allem auch viel Spa&#223; in der Zusammenarbeit lag. 2016 wurde das Deb&#252;talbum der stimmgewaltigen \u201eWindg&#246;ttinnen\u201c \u2013 so die &#220;bersetzung von \u201eTuuletar\u201c \u2013 als bestes Ethno-Album bei den Finnish Music Awards ausgezeichnet. Es lohnt sich, in dieser Sendung zu zu h&#246;ren und in zahlreichen Live-Mitschnitten zu erfahren, dass die Vier ihr Hand- bzw. in diesem Fall ihr Mundwerk par excellence beherrschen. Aber im Gespr&#228;ch wird schnell klar, dass hinter der scheinbaren \u201eLeichtigkeit\u201c eine Menge Aufwand steckt: \u201eEs ist schon harte Arbeit mit dem Ensemble, denn die Stimme ist etwas sehr Sensibles. Man muss sich st&#228;ndig um physische und mentale Stabilit&#228;t und Gesundheit k&#252;mmern, damit man singen kann. Was f&#252;r die Stimme die gr&#246;&#223;te Herausforderung ist, und woran wir am meisten arbeiten, ist die Tatsache, dass wir st&#228;ndig versuchen, neue Sounds zu finden und neue Wege zu suchen, wie man die Stimme einsetzen kann.\u201c \u201eTuuletar\u201c steht f&#252;r innovativen a capella-Gesang vom Feinsten! Eine Sendung von Roland Kunz.<\/p>\n<p>23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>&#214;1 Kunstsonntag: Radiokunst \u2013 Kunstradio \u2013 Labyrinth der Sprachen (Laberinto de lenguajes V) (2017) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Concha Jerez \u2013 Jos\u00e9 Iges mit Evelyn Schalk, Max H&#246;fler und Reni Hofm&#252;ller live aus Forum Stadtpark, Produktion esc medien kunst labormedien kunst labor in Graz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Arbeit entsteht aus einer &#220;berlagerung von Erinnerungsextrakten und bezieht sich auf verschiedene Phasen eines gemeinsamen Werks. Jedes Werk aus der Serie Laberinto de lenguajes entwickelt sich in einem konkreten Raum. Ausgehend von diesem konkreten Raum und der Live-Intervention von drei Sprecher und Sprecherinnen und Einspielungen konfiguriert sich die Arbeit als labyrinthische Beziehung von Sprachen in einem Raum und in einer Zeit, die real, virtuell und mental definiert sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Sprachen existieren gleichzeitig als Extrakte im Performanceraum und als Radiosendung, in dem der dreidimensionale physische Raum in den elektronischen Radioraum &#252;bertragen wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Arbeit zentriert sich um einen Text, in der Version f&#252;r Graz in deutscher Sprache, der von den drei Sprecher\/innen interpretiert wird und nach einer pr&#228;zisen Partitur dargeboten wird.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2023.10.%20bis%2029.10.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F10%2F21%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-23-10-bis-29-10-2017%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2023.10.%20bis%2029.10.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F10%2F21%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-23-10-bis-29-10-2017%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Maximilian Marcolls \u201eAmproprifications\u201c, Thomas Daniel Schlee, Gemorphter Bruckner, H&#246;rst&#252;ck von Werner Cee, Erich Wolfgang Korngold, Lucia Ronchetti, Merzouga +++ Dirigent Jonathan Stockhammer, Studio Dan, Zafraan Ensemble, Klangforum Wien, \u201eTuuletar\u201c +++ Akustische Forensik, \u201e(K)eine M&#228;nnersache: Neue Musik?!\u201c, Wie politisch ist die zeitgen&#246;ssische Musik&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2023.10.%20bis%2029.10.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F10%2F21%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-23-10-bis-29-10-2017%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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