{"id":16083,"date":"2017-10-07T18:00:54","date_gmt":"2017-10-07T16:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=16083"},"modified":"2017-10-09T10:49:52","modified_gmt":"2017-10-09T08:49:52","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-10-bis-15-10-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2017\/10\/07\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-10-bis-15-10-2017\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 09.10. bis 15.10.2017"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 41. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Patricia Alessandrini, Turgut Er\u00e7etin, Ensemble Phace, Brigitta Muntendorf, Giorgio Battistellis Oper \u201eLot\u201d, composedconfusion von Andreas Trobollowitsch, Amerikanische Komponistinnen, Barry Guy &amp; Peter Herbert im Duo, Hommages \u00e0 Feldman +++ Wenn Komponisten ins Kreuzfeuer politischer Ideologien geraten, Weltliteratur als Opernlibretto, Werkzeuge der Neuen Musik: Stimme, Das K&#252;nstlerpaar Josma Selim und Ralph Benatzky, Live Coding, Zeitgen&#246;ssische Kommentare zum Reformationsjubil&#228;um, Das musikalische Ausrufezeichen +++ musikprotokoll 2017, Musik 21 Festival, Palma Ars Acustica, Yiddish Summer Weimar und 10 Jahre Moozak.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>09.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:04-22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Die Komponistin Patricia Alessandrini<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Barbara Eckle. Die junge italienisch-amerikanische Komponistin Patricia Alessandrini arbeitet multimedial und theatral, und sie besch&#228;ftigt sich in ihrer Musik mit Fragen der Wahrnehmung und Erinnerung. Oft nimmt sie alte Aufnahmen historischer Musik, analysiert die Resonanzen der spezifischen Interpretationen und macht sie zur Grundlage neuer St&#252;cke.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Verfolgt, vertrieben, verboten \u2013 Wenn Komponisten ins Kreuzfeuer politischer Ideologien geraten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Ellen Freyberg. Komponieren setzt nicht nur Handwerk, K&#246;nnen und Inspiration, sondern k&#252;nstlerische Freiheit voraus. Doch diese Freiheit wird heute wieder zunehmend in Frage gestellt. Nicht selten geraten K&#252;nstler in unserem scheinbar aufgekl&#228;rten Europa in den Fokus religi&#246;ser Fanatiker oder politischer Ideologen. Vor 50 Jahren wurde der s&#252;dkoreanische Komponist Isang Yun aus dem damaligen Westberlin vom s&#252;dkoreanischen Geheimdienst entf&#252;hrt und zu einer lebensl&#228;nglichen Haftstrafe verurteilt. Nur unter Druck internationaler Solidarit&#228;tsaktionen kam Yun wieder frei. Diesen noch immer nicht restlos aufgekl&#228;rten Fall nimmt Ellen Freyberg zum Anlass, um nach den Bedingungen heutigen Komponierens zu fragen. Wie ist es heute bestellt um die k&#252;nstlerische Freiheit? Die Sendung wirft Schlaglichter auf die Neue-Musik-Szene in Ungarn, Russland, Iran und der T&#252;rkei.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Urauff&#252;hrung mit drei Ch&#246;ren und zw&#246;lf Dirigenten musikprotokoll 2017. Das Er&#246;ffnungskonzert mit Peter Jakobers raumf&#252;llendem Werk \u201ePrimen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Rainer Elstner. Zur Er&#246;ffnung des heurigen ORF musikprotokolls hat Komponist Peter Jakober ins Volle gegriffen \u2013 ganz dem Anlass entsprechend, denn das traditionsreichste &#246;sterreichische Neue-Musik-Festival feierte heuer 50. Geburtstag. Jakobers neues Werk \u201ePrimen\u201c wurde f&#252;r drei Ch&#246;re und zw&#246;lf Subdirigenten konzipiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein ewiges Licht an den Beginn einer Festivalgeschichte zu setzen, kann wohl nur eine an Verschlagenheit grenzende symboltr&#228;chtige Absicht sein: 1968 wurde die erste Ausgabe des Festivals musikprotokoll im steirischen herbst mit der damals noch jungen 16-stimmigen Motette \u201eLux Aeterna\u201c von Gy&#246;rgy Ligeti er&#246;ffnet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Faszination des Instruments Stimme bleibt auch im Jahr 2017 so zeitlos wie zeitgem&#228;&#223;. Drei Grazer Ch&#246;re, der Dirigent Gerd Kenda, gleich zw&#246;lf Subdirigenten, vier Instrumentalisten und ein Literat er&#246;ffneten am Mittwoch, 4. Oktober 2017 das musikprotokoll mit dieser raumf&#252;llenden Urauff&#252;hrung. Dabei haben die Dirigenten jeweils unterschiedliche Tempi dirigiert und durch deren &#220;berlagerung ein ganz besonderes Klangerlebnis herbeigef&#252;hrt. Der Sprech-Part kam vom Autor Ferdinand Schmatz selbst, das Grazer ensemble zeitfluss gab instrumental den Ton an, und die vielseitigen Stimmen des chor pro musica Graz, des Vocalforum Graz und der Domkantorei Graz versuchten sich ganz ungeniert in einer offenen Manipulation der H&#246;rerschaft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201ePrimen\u201c \u2013 das Wort kommt aus der Psychologie, leitet sich aus dem Englischen ab und meint die Grundierung des Denkens durch sanften Druck \u2013 besch&#228;ftigt sich mit Ph&#228;nomenen, die unser Sein bestimmen, ob wir es uns eingestehen wollen oder nicht: mit der Manipulation des Wortes und der damit einhergehenden Manipulation des Menschen, der zarten Grenze zwischen Bewusstem und Unbewusstem. Zwischen Sinn und Sinnlichkeit von Sprache und Stimme liegt ein schmaler Grat und doch ein weites Land.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>10.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Musik der virtuellen R&#228;ume \u2013 Ein Portr&#228;t des Istanbuler Komponisten Turgut Er\u00e7etin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Matthias Richard Entre&#223;. R&#228;umliche Strukturen gewinnen in Er\u00e7etins Musik einen Ausdrucksgehalt, der weit &#252;ber die Abstraktion des Entwurfs hinausgeht.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Hans-J&#252;rgen von Bose<\/strong>: \u201eBefragung\u201c (piano possibile: Christian G&#252;nther); <strong>Moritz Eggert<\/strong>: \u201eLasst uns ungereimt sein\u201c (Christoph Pr\u00e9gardien, Tenor; Moritz Eggert, Klavier); <strong>Jan M&#252;ller-Wieland<\/strong>: \u201eWei&#223; trennt sich von schwarz\u201c (Tamara Stefanovich, Klavier); <strong>Wilhelm Killmayer<\/strong>: \u201eFin al punto\u201c (M&#252;nchener Kammerorchester: Hans Stadlmair); <strong>Isabel Mundry<\/strong>: \u201efalten und fallen\u201c (Minas Koutsambasopoulos, Klavier; Georgios Panagiotidis, Noah Bendix-Balgley, Violine; Julie Risbet, Viola; Anna Khubashvili, Violoncello); <strong>G&#252;nter Bialas<\/strong>: \u201eHai Ku\u201c, Folge 2 (Spyros Sakkas, Bariton; Georg Kouroupos, Klavier); <strong>Enjott Schneider<\/strong>: Klavierkonzert \u2013 \u201eEvolution\u201c (Angela Gassenhuber, Klavier; Mitglieder der M&#252;nchner Philharmoniker: Enjott Schneider)<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Die musikprotokoll-Premiere des Ensemble Phace. musikprotokoll 2017. Das Ensemble Phace erschlie&#223;t poetische Welten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Nina Polaschegg. Ein Klangk&#246;rper, dessen Form sich st&#228;ndig &#228;ndert und mit den durchlebten Phasen reift: Der Name des Ensembles Phace ist Programm f&#252;r ein Programm wie jenes, mit dem es sein musikprotokoll-Deb&#252;t absolviert: von sinnlich bis gestisch, von spielerisch bis streng, von Hannes Kerschbaumer und Pierre Jodlowski &#252;ber Francesco Filidei bis Christof Dienz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Letzterem pr&#228;sentiert das Ensemble eine Urauff&#252;hrung nach Texten des &#246;sterreichischen Literaten und Bestsellerautors Christoph Ransmayr. Zu h&#246;ren ist also Neue Musik eines Komponisten, dessen k&#252;nstlerische Lebensphasen schon eine Zeit als Fagottist im Orchester der Wiener Staatsoper, die Mitgliedschaft in der legend&#228;ren Weltmusikformation \u201eDie Kn&#246;del\u201c und fruchtbare Experimente mit der Zither umfassten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Salvatore Sciarrino schrieb einst: \u201eEs geht nicht um intellektuelle L&#246;sungen, sondern um das Erschlie&#223;en einer kostbaren, poetischen Welt.\u201c Mit diesen Worten beschrieb er wiederum die Klangwelt des 1973 geborenen Komponisten Francesco Filidei. Auch seine gestisch poetische Musik geh&#246;rt zu den vier sehr unterschiedlichen zeitgen&#246;ssischen Positionen, die das Deb&#252;t-Programm des Ensemble Phace beim musikprotokoll am 5. Oktober 2017 pr&#228;gen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>11.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Claus K&#252;hnl<\/strong>: \u201eLausche den Winden\u201c (Mutare-Ensemble Frankfurt: Gerhard M&#252;ller-Hornbach); <strong>Viera Jan\u00e1rcekov\u00e1<\/strong>: \u201eQuadratura\u201c (Bianca Breitfeld, Violoncello); <strong>Karola Oberm&#252;ller<\/strong>: \u201ein zwischen\u201c (Petra Hoffmann, Sopran; Ensemble avantage); <strong>Klaus Treuheit<\/strong>: \u201eteretisma\u201c (Klaus Treuheit, Orgel); <strong>Rainer Rubbert<\/strong>: Concertino in Es (Ulrich Krieger, Saxophon; Universal Ensemble Berlin: Gerald Humel)<\/p>\n<p>20 \u2013 21 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Musik unserer Zeit: Expeditionen ins Offene. Brigitta Muntendorf<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler heute sind zu Ikonen f&#252;r alle Nicht-K&#252;nstler geworden, weil sie die Selbstverwirklichung auf die Spitze getrieben haben. Als narzisstische Vorzeigeschilder eines neuen Kapitalismus: anstatt uns gegenseitig zu helfen, werden wir immer sch&#246;ner. Brigitta Muntendorf, Vertreterin einer neuen Komponistengeneration, geht dagegen an: sie will nicht den Narzissmus kultivieren, sondern im Gegenteil daf&#252;r k&#228;mpfen, dass sich das \u00abSelbst\u00bb verfl&#252;chtigen kann und soll \u2013 durch eine Art multi- und transmediales \u00absocial composing\u00bb, durch die sparten&#252;bergreifende Kombination von Performance, Theatralik, Elektronik, Ton und Bild.<\/p>\n<p>21 \u2013 22 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik im Konzert: Nicht umdrehen! \u2013 Giorgio Battistellis Oper \u201eLot\u201d (UA)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Libretto: Jenny Erpenbeck. Gott ist ein afrikanisches Kind und bastelt Menschenfiguren, ist aber unzufrieden mit seinen Sch&#246;pfungen, insbesondere &#252;ber das, was in Sodom stattfindet \u2013 und wirft alles in den Papierkorb. Inzwischen sind Sara und Abraham gekommen. Abraham verhandelt mit Gott, wieviele Menschen in Sodom verschont werden sollen, denn dort lebt sein Neffe Lot\u2026. Doch Giorgio Battistellis Oper &#252;ber diesen alttestamentarischen Stoff\u00a0 (Libretto: Jenny Erpenbeck) ist kein Bibeldrama, sondern gebrochenes, witziges, hintergr&#252;ndiges, sarkastisches und zudem noch aktuelles Musiktheater.<\/p>\n<p>21:04-22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Neue Musik auf Basis Alter Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Ulrike Klobes. Die Systematik und Formen der Alten Musik haben zahlreiche zeitgen&#246;ssische Komponisten zu neuen Werken inspiriert. Darin haben die alten Kl&#228;nge oft eine ganz bestimmte Funktion. Unter anderem mit Musik Heinrich Poos, Carlos Indeerhes und Salvatore Sciarrino.<\/p>\n<p>21:16 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Weltliteratur als Opernlibretto<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Margarete Zander. \u201ePell\u00e9as und M\u00e9lisande\u201c ist das heute bekannteste Drama des belgischen Schriftstellers Maurice Maeterlinck (1862 Gent \u2013 1949 Nizza). F&#252;r seine neunte Oper hat der Meister der Literaturoper Aribert Reimann drei nicht minder packende Dramen des Nobelpreistr&#228;gers gew&#228;hlt. Sie zeigen den Menschen in seiner Hilflosigkeit gegen&#252;ber dem Tod. Wir fragen nach der Wirkung dieses Operntryptichons \u201eL&#8217;Invisible\u201c des 81-j&#228;hrigen Komponisten, das am 8. Oktober seine Premiere an der Deutschen Oper Berlin feiert.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Juan Allende-Blin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Gerd Zacher<\/strong>: Explosiva (1973) f&#252;r Orgel (Urauff&#252;hrung); <strong>Juan Allende-Blin<\/strong>: Letztes Geleit \u2013 2 Briefe von Hanns Stein \u2013 H&#246;rspiel (1995); <strong>Juan Carlos Paz<\/strong>: Galaxia (1964) f&#252;r Orgel; <strong>Juan Allende-Blin<\/strong>: Tmesis (2016) f&#252;r Fl&#246;te, Trompete und Posaune (Urauff&#252;hrung). E-MEX Ensemble \u2013 Matthias Geuting (Orgel). (Konzert vom 15. Januar 2017 in der Evangelischen Kirche Essen-Rellinghausen)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Komponist und Autor Juan Allende-Blin ist nicht nur einer der fundiertesten Kenner der Neuen Musik und Teil ihrer Geschichte, er ist auch ein erfindungsreicher Konzertveranstalter und -dramaturg. F&#252;r eine Kirche in Essen-Rellinghausen konzipierte er einen Konzertnachmittag, in dem auch ein neues Werk von ihm selbst zur Urauff&#252;hrung kam.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Astrid Schwarz. Mit Beitr&#228;gen &#252;ber die Urauff&#252;hrung von Aribert Reimanns Oper \u201eL&#8217;invisible\u201c in der Deutschen Oper Berlin und &#252;ber das \u201eCrystal Sounds Lab\u201c der AVL Cultural Foundation beim diesj&#228;hrigen musikprotokoll im steirischen herbst.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>12.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Musik 21 Festival \u2013 K&#252;nstlerhaus Hannover<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Matthias Kaul<\/strong> (*1949): \u201eSUNFISH\u201c (2016); <strong>Roman Pfeifer<\/strong> (*1976): \u201eSleep, the mouth and the dream screen II\u201c (2010); <strong>Helmut Oehring<\/strong> (*1961): \u201eGestern\/ wehte\u201c fu\u0308r Bassklarinette und Percussion (2016); <strong>Steffen Krebber<\/strong> (*1976): \u201eLaufzeitumgebung\u201c (2013). Solisten: Sabine Akiko Ahrendt, Lluisa Espigol\u00e9, Steffen Krebber, Astrid Schmeling, Nele B. Nelle, Matthias Kaul. Aufzeichnung vom 19.8.2017<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eTrois mouvements\u201c (Ensemble Schwerpunkt); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Symphonie Nr. 14 (M&#252;nchener Kammerorchester: Christoph Poppen); <strong>Tobias PM Schneid<\/strong>: \u201eManchester-metrics\u201c (J&#246;rg Widmann, Klarinette); <strong>Eva Sindichakis<\/strong>: \u201eTohuwabohu\u201c (via-nova-Chor M&#252;nchen; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Anu Tali); <strong>Rudi Spring<\/strong>: \u201eVisionen\u201c, op. 6 (Rudi Spring, Klavier); <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: \u201eS&#252;d-Wind\u201c, op. 43, Nr. 1 (Michalis Cholevas, Ney)<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik aus dem hr-Archiv. Totgeglaubte leben l&#228;nger <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">F&#252;r die Neue Musik stimmt das, so widersinnig gerade f&#252;r diese das Sprichwort zu sein scheint, auf jeden Fall. Unkte die Avantgarde nach 1945 noch, das Streichquartett sei tot, widerlegte sie sich selbst \u2013 mit starkem Nachhall.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>John Cage<\/strong>: \u201eApartment House 1776\u201c (1976). Fassung f&#252;r Streichquartett \u2013 Arditti Quartet (Aufnahme Darmst&#228;dter Ferienkurse 2000); <strong>Michael Reudenbach<\/strong>: \u201eund aber\u201c. Musik f&#252;r Streichquartett (2004) \u2013 Kairos-Quartett (Aufnahme Darmst&#228;dter Ferienkurse 2004); <strong>Werner Linden<\/strong>: Streichquartett op. 1 (1982) \u2013 Buchberger-Quartett (Aufnahme Offenbach 1989); <strong>Iannis Xenakis<\/strong>: \u201eTetras\u201c f&#252;r Streichquartett \u2013 Jack Quartet (Aufnahme Frankfurt am Main 2011)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Lange galt das Streichquartett in der Neuen Musik als tot. Nur wenige avancierte Komponisten, etwa Gy&#246;rgy Ligeti oder Gottfried Michael Koenig, schrieben in den 1950\/60er Jahren f&#252;r die \u201eK&#246;nigsklasse der Tonkunst\u201c, manche sogar mehrfach. Doch der bis heute anhaltende Boom, Werke f&#252;r zwei Violinen sowie je eine Bratsche und ein Cello zu erfinden, setzte erst in den Achtzigern ein. Seither sind unz&#228;hlige Quartette entstanden: als aufzuf&#252;hrende Literatur mit herausragenden Klanggedanken und als Ensembles, denen die Musik unserer Zeit keine performative B&#252;rde ist, sondern eine sozial-&#228;sthetische Verpflichtung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Streichquartetten von so prominenten Komponisten wie Iannis Xenakis (1922-2001) und John Cage (1912-1992) sowie von (noch) nicht so bekannten Komponisten wie Werner Linden (* 1957) aus Gelnhausen und Michael Reudenbach (* 1956) aus Aachen, seit kurzem Kompositionsprofessor an der Frankfurter Musikhochschule, zeigt dieser Konzertsaal eine gro&#223;e Spannweite k&#252;nstlerischer Innovationen. Und das als ein blo&#223; winziger Ausschnitt eines riesigen Biotops von Musik f&#252;r vier Menschen, die weitaus mehr tun, als sich nur vern&#252;nftig mit ihren Instrumenten zu unterhalten.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Trobollowitschs komponierte Konfusion beim musikprotokoll \u2013 musikprotokoll 2017: composedconfusion von Andreas Trobollowitsch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Susanna Niedermayr. Gitarre spielende Ventilatoren, Melodika spielende Kompressoren, Basstrommel spielende Zitronenb&#228;ume, zeichnende Walkmans \u2013 es sind die Grenzbereiche, die Andreas Trobollowitsch in seiner k&#252;nstlerischen und musikalischen Arbeit interessieren; jene Spannungsfelder, die sich auftun, wenn Theorie auf Praxis, Konkretes auf Abstraktes, Physisches auf Konzeptionelles und Visuelles auf Auditives trifft. In dem St&#252;ck \u201ecomposedconfusion\u201c, das Trobollowitsch Anfang 2016 w&#228;hrend eines mehrw&#246;chigen Artist-in-Residence-Aufenthalts in Buenos Aires entwickelt hat, greifen einige der in den letzten Jahren entwickelten Techniken nun ineinander.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Auf der Suche nach gemeinsamen (Klang-)Texturen werden die eingesetzten Gegenst&#228;nde und Materialien auf ihre Belastbarkeit &#252;berpr&#252;ft. Dabei geraten die f&#252;nf Performerinnen und Performer, die in diesem semi-installativen Setting in ein kompositorisches Regelwerk eingespannt sind, immer wieder an ihre k&#246;rperlichen und spieltechnischen Grenzen \u2013 unter ihnen der Komponist selbst, der sich in die komponierte Konfusion mit Verve hineinst&#252;rzt. Andreas Trobollowitsch ist eine jener drei Musiker\/innen, die 2017 vom musikprotokoll f&#252;r die ICAS Plattform Shape nominiert wurden.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: CD-Neuheiten<\/strong><\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Werkzeuge der Neuen Musik: Stimme, Teil 4 | Von Julia Mih\u00e1ly<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Schon die Alten wussten, Musik ist erst Musik, wenn sie klingt. Das ist in der zeitgen&#246;ssischen Musik nicht anders als in der davor komponierten. Zwar hat sie vereinzelt auch Konzepte einer nur Denkbaren oder einer blo&#223; Sichtbaren Musik hervorgebracht, doch nach wie vor sind die allermeisten Partituren des 20.\/21. Jahrhunderts emphatisch dem Klang verpflichtet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Dazu bedarf es wie eh und je spezieller Werkzeuge. Neben den Stimmen von Frau, Mann und Kind sind das die klassischen Orchester-Instrumente, zudem viele andere: Wiederentdeckungen aus Renaissance und Barock, etwa Blockfl&#246;te und Cembalo, Erfindungen wie das Pr&#228;parierte Klavier, die Doppeltrichter-Trompete, den Synthesizer oder die Glissando-Fl&#246;te, Neuentdeckungen wie die japanische Sho, zahlloses Schlagwerk aus aller Welt und aus dem Alltag sowie endlich in die ernste Kunst integrierte Instrumente aus der eigenen Volksmusik, darunter Akkordeon, Mandoline und Zither.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In einer mehrteiligen Sendereihe begeben sich viele hr2-Autorinnen und -Autoren auf Spurensuche, sprechen mit exzellenten Interpreten &#252;ber ihr Klangwerkzeug, mit Instrumentenbauern &#252;ber neue Anforderungen, mit Komponisten &#252;ber das Wie und Warum der erweiterten Spielm&#246;glichkeiten und pr&#228;sentieren die wichtigsten Werke, teils h&#246;chst au&#223;ergew&#246;hnliche Musikst&#252;cke.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 H&#246;rspiel-Studio: Die Maschine \u2013 H&#246;rspiel von Georges Perec<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aus dem Franz&#246;sischen von Eugen Helml\u00e9, Regie: Wolfgang Schenck, (Produktion: SR 1968)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wer kennt es nicht, Goethes \u201eWandrers Nachtlied\u201c mit der ber&#252;hmten Anfangszeile \u201e&#220;ber allen Gipfeln ist Ruh\u201c von 1815. Das H&#246;rspiel analysiert das Sprachmaterial systematisch. Dabei wird das Gedicht gegliedert und ver&#228;ndert zusammengef&#252;gt. Neue Sinnbez&#252;ge entstehen. Das Spiel &#252;ber die und mit der Sprache zeigt den inneren Mechanismus der Poesie auf, mit Witz und Sinn f&#252;r Ironie.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Dieser Klassiker des \u201eNeuen H&#246;rspiel\u201c sollte die Arbeitsweise eines Computers simulieren, was aus sp&#228;terer Perspektive vielleicht etwas altbacken und naiv erscheint. Geblieben ist hingegen ein Stimmenspiel der &#252;berraschenden, nicht gealterten poetischen Vielschichtigkeit. Vielleicht weil der humane Faktor \u201eAutor\u201c, eine trotz allem dezidiert subjektiv-k&#252;nstlerische Konzeption die Feder f&#252;hrte \u2013 und kein Cyborg im Spiel war. Dieser intelligente H&#246;r-Spa&#223; ist wohlweislich vom blo&#223;en Computer-Schabernack und der Pointe zu unterscheiden.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Amerikanische Komponistinnen (I)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Barbara Kolb<\/strong>: \u201eRebuttal\u201c (Beate Zelinsky, David Smeyer, Klarinette); <strong>Joan Tower<\/strong>: \u201eSequoia\u201c (N&#252;rnberger Symphoniker: Horst Neumann); <strong>Tania Le\u00f3n<\/strong>: \u201eMomentum\u201c (Dorothea Hofmann, Klavier); <strong>Libby Larsen<\/strong>: \u201eSlow Structures\u201c (Meininger-Trio)<\/p>\n<hr \/>\n<h2>13.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Palma Ars Acustica \u2013 Fragments of An Unfinished Tale (A Cinematic Story) \u2013 Von Alfredo Costa Monteiro<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Produktion: Catalunya R\u00e0dio 2017. L&#228;nge: 51&#8217;31. Das Gewinnerst&#252;ck des internationalen Radiokunstwettbewerbs.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein Mann springt aus einem fahrenden Zug. Der Mann ist Zbigniew Cybulski, ein zentraler Schauspieler des polnischen Avantgardekinos. Sein Sprung im Film \u201eSalto\u201c von Tadeusz Konwicki er&#246;ffnet eine ungew&#246;hnliche Hommage an die osteurop&#228;ische Filmkunst: Ausschnitte aus den Soundtracks zeigen die poetische Kraft und Experimentierfreude der Filmemacher hinter dem Eisernen Vorhang. Zusammengef&#252;gt hat sie der portugiesische Klangk&#252;nstler Alfredo Costa Monteiro f&#252;r den katalanischen Rundfunk. Seine Arbeit erhielt den Palma Ars Acustica der EURORADIO Ars Acustica Group 2017.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Ars Acustica Gruppe der European Broadcasting Union (EBU) ist ein Zusammenschluss europ&#228;ischer Klangkunst-Redaktionen. Seit 1989 treffen sich die Mitglieder einmal im Jahr, um herausragende Produktionen auszutauschen und neue Entwicklungen in der Radiokunst zu diskutieren. Im Mai 2017 lud der &#246;sterreichische Rundfunk nach Wien. Hier vergaben die Mitglieder zum vierten Mal den Prix Palma Ars Acustica an die beste Klangkunst-Ursendung des Vorjahres.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Karl Amadeus Hartmann<\/strong>: Symphonie Nr. 1 (Kismara Pessati, Alt; Netherlands Radio Philharmonic Orchestra: Markus Stenz); <strong>Philippine Schick<\/strong>: Liederkreis, op. 15 (Ildik\u00f3 Fezer, Mezzosopran; Annemarie Hollo, Klavier); <strong>J&#246;rg Widmann<\/strong>: \u201eNachtst&#252;ck\u201c (J&#246;rg Widmann, Klarinette; Jan Vogler, Violoncello; Ewa Kupiec, Klavier); <strong>Elke Tober-Vogt<\/strong>: \u201eKlezmer-Suite\u201c (Marcel Steinrichter, Klarinette; Florian Stadler, Akkordeon; Bayerisches Landeszupforchester: Gerhard Vogt); <strong>Hans-Henning Ginzel<\/strong>: \u201eEcho\u201c (ensemble oktopus f&#252;r musik der moderne: Felix B&#246;nigk); <strong>Ruth Zechlin<\/strong>: \u201eMusik zu Bach\u201c (Orchester der Komischen Oper Berlin: Rolf Reuter); <strong>Josef Anton Riedl<\/strong>: \u201eCondition Nr. IV\u201c (Johannes G&#246;hl, Peter Michael Hamel, Nikolaus A. Huber, Michael Lewis, Michael W. Ranta, verschiedene Instrumente und Stimmen)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eWenn Du treulos bist!\u201c \u2013 Das K&#252;nstlerpaar Josma Selim und Ralph Benatzky \u2013 Zum 60. Todestag des Komponisten am 16. Oktober<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Stefan Frey. \u201eImmer wieder sehe ich den rechten Mundwinkel, die rechte Gesichtsh&#228;lfte von Josmali hinaufzucken &#8230; wie damals. Ich werde das nie, nie, nie verwinden! Nie verwinden! Nie verwinden! Ver-win-den &#8230;!\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Als er am 11. November 1929 sein Tagebuch aufschlug, wollte der Komponist Ralph Benatzky endlich Rechenschaft ablegen &#252;ber \u201edas ersch&#252;tterndste Ereignis\u201c seines Lebens, den Selbstmord von Josma Selim drei Monate zuvor. Sie war seine Frau gewesen, seine Muse, seine bevorzugte Interpretin. F&#252;r sie hatte er hunderte von Chansons geschrieben, wegen ihr hatte er auf Operettenerfolge verzichtet, mit ihr war er f&#252;nfzehn Jahre auf Tournee durch ganz Europa getingelt, jeder Auftritt eingeleitet mit den Worten: \u201eHier Josma Selim \u2013 am Fl&#252;gel der Komponist.\u201c Benatzkys k&#252;hle Abrechnung mit sich selbst ist nicht nur eines der fesselndsten Zeugnisse der Zeit, sondern ein St&#252;ck Literatur: eine schonungslos ehrliche Reflexion &#252;ber die Liebe, ihre Grenzen, ihre Unvereinbarkeit. Aus dem bisher unver&#246;ffentlichten Tagebucheintrag hat Stefan Frey einen Monolog f&#252;r den Schauspieler Johannes Silberschneider zusammengestellt.<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Valentino Worlitzsch, Violoncello; Elisabeth Brauss, Klavier<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Robert Schumann: Adagio und Allegro As-Dur op. 70; Eug\u00e8ne Ysaye: Grave aus der Sonate f&#252;r Violoncello solo op. 28; Benjamin Britten: Sonate f&#252;r Violoncello und Klavier C-Dur op. 65<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Barry Guy &amp; Peter Herbert beim musikprotokoll \u2013 musikprotokoll 2017. Barry Guy &amp; Peter Herbert im Duo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Astrid Schwarz. Die beiden Kontrabassisten Peter Herbert und Barry Guy kennen und verehren einander seit langem. Immer wieder sind sie einander in allen m&#246;glichen Weltgegenden auf ihren jeweiligen Tourneen begegnet. Doch noch nie haben sie miteinander konzertiert. Dieses aussergew&#246;hnliche Ereignis war am musikprotokoll 2017 zu erleben. Das Spektrum des siebzig-j&#228;hrigen Briten Barry Guy reicht von Free Jazz bis Alte Musik von Kooperationen mit Derek Bailey &#252;ber Evan Parker, dem London Jazz Composers&#8216; Orchestra bis zu Christopher Hogwoods Academy of Ancient Music. Seine innovativen und experimentellen Spieltechniken paart Barry Guy ebenso mit Groove wie der in Vorarlberg geborene und in Paris beheimatete Peter Herbert. Den ersten gemeinsamen Auftritt dieser gro&#223;artigen Improvisatoren beim musikprotokoll 2017 pr&#228;sentieren wir ihnen im Zeitton.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>14.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<\/p>\n<p><strong>Das Musik-Feature: \u201eWenn Du treulos bist!\u201c \u2013 Das K&#252;nstlerpaar Josma Selim und Ralph Benatzky<\/strong> \u2013 Zum 60. Todestag des Komponisten am 16. Oktober<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Stefan Frey. \u201eImmer wieder sehe ich den rechten Mundwinkel, die rechte Gesichtsh&#228;lfte von Josmali hinaufzucken &#8230; wie damals. Ich werde das nie, nie, nie verwinden! Nie verwinden! Nie verwinden! Ver-win-den &#8230;!\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Als er am 11. November 1929 sein Tagebuch aufschlug, wollte der Komponist Ralph Benatzky endlich Rechenschaft ablegen &#252;ber \u201edas ersch&#252;tterndste Ereignis\u201c seines Lebens, den Selbstmord von Josma Selim drei Monate zuvor. Sie war seine Frau gewesen, seine Muse, seine bevorzugte Interpretin. F&#252;r sie hatte er hunderte von Chansons geschrieben, wegen ihr hatte er auf Operettenerfolge verzichtet, mit ihr war er f&#252;nfzehn Jahre auf Tournee durch ganz Europa getingelt, jeder Auftritt eingeleitet mit den Worten: \u201eHier Josma Selim \u2013 am Fl&#252;gel der Komponist.\u201c Benatzkys k&#252;hle Abrechnung mit sich selbst ist nicht nur eines der fesselndsten Zeugnisse der Zeit, sondern ein St&#252;ck Literatur: eine schonungslos ehrliche Reflexion &#252;ber die Liebe, ihre Grenzen, ihre Unvereinbarkeit. Aus dem bisher unver&#246;ffentlichten Tagebucheintrag hat Stefan Frey einen Monolog f&#252;r den Schauspieler Johannes Silberschneider zusammengestellt.<\/p>\n<p>22.04 \u2013 00.00 Uhr | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik \u2013 Techn\u00e9 [74]: Live Coding<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Live Coding ist Programmieren in Echtzeit. Anfang des Jahrtausends ist es zur musikalischen Performance-Praxis geworden. Live Coder gehen der digitalen elektronischen Musik und ihren Algorithmen auf den Grund.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Live Coder kontrollieren kleinste klangliche Details via Programmiersprache und geben sich in improvisierten Live Performances gleichsam dem Moment, dem Zufall hin. &#220;ber Projektionen bekommt das Publikum dabei Einblick in den Programmcode. Es gibt Solo-Nerds und live codende Laptop-Bands, abstrakten Noise und betanzbaren Algorave. Studio Elektronische Musik erkl&#228;rt die Technologie und stellt eine wachsende Szene vor.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: \u201eReformation quergedacht\u201c \u2013 Stichwort Luther \u2013 Zeitgen&#246;ssische Kommentare zum Reformationsjubil&#228;um<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Rainer Schlenz. War Luther der bissige Sp&#246;tter? So stellt ihn der Leipziger Komponist Bernd Franke in seinen ,Luther Madrigalen&#8216; dar. Oder der Mann, der das Volk ernst nahm? Darauf hebt Uros Rojko in seinem Klarinettenst&#252;ck ,Auf&#8216; s Maul geschaut&#8216; ab. Wie aktuell, wie universell die 500 Jahre alte Gesellschaftskritik des Reformators ist, das zeigt der Zyklus ,Von menschlichen Schw&#228;chen&#8216; des Leipzigers G&#252;nther Neubert. Unbestritten sei aber auch die \u201everh&#228;ngnisvolle Rolle, die Luther durch seinen Antijudaismus in der deutschen Geschichte eingenommen hat\u201c, wie Iris ter Schiphorst bemerkt.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt. Impulse aus Israel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Neues vom Yiddish Summer Weimar (II). Von Friederike Haupt<\/p>\n<hr \/>\n<h2>15.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:04 bis 18:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl&#228;nge: Deutscher Herbst 1977 \u2013 Notturno f&#252;r die trauerlos Sterbenden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Oktober 1977 war der H&#246;hepunkt des RAF-Terrors in Deutschland. Dieser fand auch seinen musikalischen Niederschlag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Nicht nur Liedermacher von Wolf Biermann bis Schobert &amp; Black, auch Rock- und Schlagers&#228;nger wie Marius M&#252;ller-Westernhagen und Udo J&#252;rgens sangen &#252;ber Terroristenangst, Sympathisantenjagd und Berufsverbot. Rolf Riehm komponierte ein \u201eNotturno f&#252;r die trauerlos Sterbenden\u201c, und Helmut Lachenmann verarbeitete Texte seiner einstigen Kammermusik-Partnerin Gudrun Ensslin in der Oper \u201eDas M&#228;dchen mit den Schwefelh&#246;lzern\u201c. Moderation: Niels Kaiser.<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Das musikalische Ausrufezeichen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Fanfare als akustisches Signal, musikalische Gattung und &#228;sthetisches Experiment. Von Leonie Reineke<\/p>\n<p>22:13 | &#214;1<br \/>\n<strong>Das Wiener Label Moozak feiert 10j&#228;hriges Jubil&#228;um \u2013 10 Jahre Moozak<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Marlene Schnedl. Die Geschichte von Moozak beginnt im Jahr 2007: Clemens Hausch, Benedikt Guschlbauer und Gerald Krist fassen den Plan, einen Raum f&#252;r Klangexperimente und freie Musik zu schaffen. Ziel ist es, ein neues Publikum, abseits der \u201eeingeweihten\u201c Experimentalmusik-Kenner\/innen durch freien Eintritt und Einbettung ins Klubkonzept mit DJ-Line, Musik entdecken zu lassen, die es sonst nicht geh&#246;rt h&#228;tte. Das Wiener Szenelokal Fluc wurde als Partner gewonnen; im September 2007 fand die erste Ausgabe des Klub Moozak statt. Der Klub Moozak hat in 90 Ausgaben in zehn Jahren mehr als 90 K&#252;nstler\/innen und Bands aus &#214;sterreich und 100 internationale Projekte aus 32 L&#228;ndern pr&#228;sentiert, sich so in der regionalen Szene etabliert und auch in der internationalen Szene f&#252;r Aufmerksamkeit gesorgt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vieles hat sich aber auch ver&#228;ndert in zehn Jahren: die Veranstaltungsszene in Wien f&#252;r experimentelle Musik ist heute um ein vielfaches belebter als zur Gr&#252;ndungszeit von Moozak. Und auch bei Moozak hat sich einiges getan: Clemes Hausch leitet nunmehr die Plattform alleine, seit sich die ehemaligen Kollegen Benedikt Guschlbauer (jetzt sama recordings) und Gerald Krist in den Jahren 2012 und 2014 aus dem Betrieb zur&#252;ckgezogen haben. 2008 wurde die monatliche Veranstaltungsreihe durch ein Platten-Label (Moozak bzw. das Sublabel Kazoom) erg&#228;nzt, auf dem bisher 17 Ver&#246;ffentlichungen auf verschiedenen Tr&#228;germedien (CD, Vinyl, Tape, IDE Harddisk und sogar Buch) erschienen sind. Zum 10-j&#228;hrigen Jubil&#228;um h&#246;ren wir uns gemeinsam mit dem Moozak-Leiter Clemens Hausch durch den bunten Label-Katalog.<\/p>\n<p>23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>&#214;1 Kunstsonntag: Radiokunst \u2013 Kunstradio \u2013 Der Tod des Anthropoz&#228;ns von Julian Bonequi, mit Stefan Kaminski, Textregie G&#246;tz Naleppa<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Welt geht nicht zum ersten Mal unter. Drei&#223;ig Minuten vor der Apokalypse reist ein &#220;berlebender aus dem Weltall auf die Erde um den letzten Menschen den Spiegel vorzuhalten \u2013 w&#228;hrend diese noch schnell ein Selfie mit dem Atompilz machen. Dieses Radioh&#246;rst&#252;ck entstand im Rahmen des CTM Radio-Labs, das j&#228;hrlich zwei Produktionspreise vergibt.<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik \u2013 Hommages \u00e0 Feldman \u2013 Barbara Eckle<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Johannes Maria Staud<\/strong>: Wheat, not oats, dear. I&#8217;m afraid f&#252;r 7 Instumente; ensemble recherche \u2013 <strong>Peter Ablinger<\/strong>: Morton Feldman, aus \u201eVoices and Piano\u201c; Nicolas Hodges, Klavier \u2013 <strong>Mike Svoboda<\/strong>: Lalala, lalala for voice and 3 trombones; Morton Feldman, Stimme; Mike Svoboda, Posaune \u2013 <strong>Luca Francesconi<\/strong>: Hommage \u00e0 Morton Feldman, aus \u201eHerzst&#252;ck\u201c f&#252;r 6 Stimmen; Neue Vocalsolisten Stuttgart \u2013 <strong>James Tenney<\/strong>: Part I \u201eSome Recent Thoughts for Morton Feldman\u201c, aus \u201eQuintext I-V\u201c; Quatuor Bozzini \u2013 <strong>Walter Zimmermann<\/strong>: Ausschnitt aus \u201eVoces abandonadas\u201c, Segunda serie \u201eF&#252;r Morton Feldman zum 80sten\u201c; Nicolas Hodges, Klavier<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Hora tanzen in Zece Pr&#196;?jini \u2013 Unterwegs zu den Quellen traditioneller Musik in Rum&#228;nien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Romabands Fanfare Ciocarlia mit ihrer virtuosen Blasmusik und der Taraf de Ha\u00efdouks mit Balladen aus der Walachei kennt man im Westen gut, doch kaum jemand wei&#223;, wie diese Musiker leben, ob die Tradition an eine n&#228;chste Generation weitergegeben wird oder einfach nur verschwindet. Seit einigen Jahren kann man \u201eRum&#228;nien und Romamusik\u201c auf einer neunt&#228;gigen Reise entdecken. Musikinteressierte Touristen erleben in Zece Pr\u00e3jini in der Region Moldau, wie sich das Leben dort anf&#252;hlt und einige Mutige tanzen Hora mit den Einheimischen zur Musik der Fanfare Ciocarlia. Die n&#228;chste Station ist ein ungarisch gepr&#228;gtes Dorf in Siebenb&#252;rgen mit Streichermusik, dann folgt Clejani im S&#252;den des Landes. Bei Bukarester Manelemusik endet die Reise, sie verspricht Blicke hinter die Kulissen, die Autorin Grit Friedrich war schon mehrmals dabei.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2009.10.%20bis%2015.10.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F10%2F07%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-10-bis-15-10-2017%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2009.10.%20bis%2015.10.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F10%2F07%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-10-bis-15-10-2017%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Patricia Alessandrini, Turgut Er\u00e7etin, Ensemble Phace, Brigitta Muntendorf, Giorgio Battistellis Oper \u201eLot\u201d, composedconfusion von Andreas Trobollowitsch, Amerikanische Komponistinnen, Barry Guy &amp; Peter Herbert im Duo, Hommages \u00e0 Feldman +++ Wenn Komponisten ins Kreuzfeuer politischer Ideologien geraten,&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2009.10.%20bis%2015.10.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F10%2F07%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-09-10-bis-15-10-2017%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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