{"id":15933,"date":"2017-09-22T18:00:27","date_gmt":"2017-09-22T16:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=15933"},"modified":"2017-09-18T18:44:16","modified_gmt":"2017-09-18T16:44:16","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-25-09-bis-01-10-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2017\/09\/22\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-25-09-bis-01-10-2017\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 25.09. bis 01.10.2017"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 39. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Mark Andre und Dieter Mersch, Michael Flury, Trio Belli Fischer Rimmer, Henning Kraggerud, 10 Jahre Deutsche Radio Philharmonie, Rudi Stephan, Anna Zett, Thelonious Monk, B&#252;hnenpoetin Yasmin Hafedh, Thomas Ankersmit, Hans Abrahamsen +++ Phantomkl&#228;nge der Musik, Geschichte des Subharchords, Norwegische Avantgarde, Akkordeon in der Neuen Musik, Werkzeuge der Neuen Musik \u2013 Stimme, Die Gr&#252;ndung des nationalen Jugendorchesters der Ukraine +++ International Rostrum of Composers 2017, Klangspuren 2017, Festival Taktlos 2017, Kontakte &#8217;17 \u2013 Biennale f&#252;r Elektroakustische Musik und Klangkunst, Musik Unlimited 2016, Festival mikromusik, Forum neuer Musik 2005 und musikprotokoll 2017.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>25.09.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:04-22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>International Rostrum of Composers 2017, Teil 3<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Andreas G&#246;bel. Organisiert vom International Music Council und mit finanzieller Unterst&#252;tzung der teilnehmenden Rundfunkanstalten findet in jedem Jahr das Internationale Rostrum of Composers statt. Ziel ist der Austausch von zeitgen&#246;ssischer Musik. Ein &#220;berblick &#252;ber die Gewinnerwerke und &#252;ber neueste Trends in der zeitgen&#246;ssischen Musik.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Die Wiederkehrenden \u2013 Phantomkl&#228;nge der Musik \u2013 Eine S\u00e9ance von Christoph Haffter<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Erscheinung ohne K&#246;rper, stofflos und doch ortsgebunden, ewig pl&#246;tzlich wiederkehrend \u2013 Musik ist dem Gespenstischen wesensverwandt. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb die Geister umgehen in der Musikgeschichte, von Mozarts Commendatore bis zu Steen-Andersens Phantompianisten, vom Fliegenden Holl&#228;nder bis zur Hauntology, von Aperghis&#8216; Hamletgespenstern bis zum Reigen seliger Geister. Es ist bekannt: Im Gespenst erscheint Geschichte als unerledigte, im Trugbild fordert das Vergeistigte sein Recht aufs Sinnliche ein. Doch wie klingt ein solches Gespenst, woran erkennt man einen Phantomklang? Christoph Haffter begibt sich auf die Suche nach den musikalisch Wiederkehrenden.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Konzertinstallation mit Glockenklang \u2013 Klangspuren 2017. Metallon: Eine Br&#252;cke in die Vergangenheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Patrizia Jilg. Metallon hei&#223;t die gro&#223; angelegte, dreiteilige Konzertinstallation, die den Klang der Glocken des Innsbrucker Doms aufzeichnet und dann mit digitalen Mitteln bearbeitet. Auf dem Domplatz interagiert das Trio dark matter live-elektronisch mit dem Stundengel&#228;ut und mit dem Angelus-L&#228;uten und erweitert so den klanglichen Kontext.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Dazwischen erklingen drei neue St&#252;cke f&#252;r Carillon (spielbares Glockenspiel im Turm), die von Bernhard Gander, Klaus Lang und Tom Sora f&#252;r metallon komponiert worden sind. H&#246;hepunkt ist dann das gut einst&#252;ndige Raum-Klang-Konzert im Gotischen Keller der Hofburg mit dark matter, dem Tiroler Kammerorchester InnStrumenti und drei Schlagzeugern.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>26.09.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Subharmonische Mixturen aus Ost-Berlin \u2013 Die Geschichte des Subharchords<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Friederike Kenneweg. 50 Jahre nach seiner Entwicklung in der DDR erobert das elektronische Instrument seinen Platz in der Musikgeschichte.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Rudi Spring<\/strong>: Sonatine, op. 1 (Anja Lechner, Violoncello; Rudi Spring, Klavier); <strong>Martin Ruhland<\/strong>: \u201eRitual 1\u201c (Martin Ruhland, Pauke); <strong>Stefan Schulzki<\/strong>: Klaviertrio (Stefan Schulzki, Klavier; Jane Berger, Violine; Felix Seiffert, Violoncello); <strong>Eva Sindichakis<\/strong>: \u201eJoseph Beuys und sein schwarzer Raum\u201c (Arno Waschk, Klavier); <strong>Markus Zahnhausen<\/strong>: \u201eKlingende Zeit\u201c (Simon Pauly, Bariton; Markus Zahnhausen, Blockfl&#246;te; Ryuichi Rainer Suzuki, Violoncello; Andreas Skouras, Klavier); <strong>Markus Schmitt<\/strong>: \u201eTre sonate galanti\u201c (Moritz Eggert, Klavier); <strong>Helga Pogatschar<\/strong>: \u201eSanctus\u201c (Gerlinde S&#228;mann, Sopran; Stefanie Fr&#252;h, Dagmar Aigner, Mezzosopran; Andreas Hirtreiter, Tenor; J&#252;rgen Wei&#223;, Bass; Helga Pogatschar, Keyboard; Leitung: Alexander Zimmermann); <strong>Alexander Strauch<\/strong>: Streichquartett Nr. 1 \u2013 \u201eH-I-A-S\u201c (Xsemble M&#252;nchen)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Himmlisches und Irdisches<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Gerd Zacher<\/strong>: Explosiva f&#252;r Orgel, Urauff&#252;hrung; <strong>Henry Purcell<\/strong>: Funeral Music of Queen Mary f&#252;r gemischten Chor und Orgelpositiv; <strong>Juan Allende-Blin<\/strong>: Letztes Geleit \u2013 2 Briefe von Hanns Stein, H&#246;rst&#252;ck; Aufnahme des NDR. <strong>Juan Carlos Paz<\/strong>: Galaxia f&#252;r Orgel; <strong>Henry Purcell<\/strong>: Funeral Music of Queen Mary; <strong>Juan Allende-Blin<\/strong>: Tmesis f&#252;r Fl&#246;te, Trompete und Posaune, Urauff&#252;hrung. Ensemble Scopus, Leitung: Lucius R&#252;hl; E-MEX. Aufnahme aus der evangelischen Kirche Essen-Rellinghausen<\/p>\n<p>20:04-22.00, hr2-kultur<br \/>\n<strong>Das hr-Sinfonieorchester beim Forum N<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Gordon Kampe<\/strong>: Spione f&#252;r Orchester (plus so viele Harfen wie m&#246;glich) (Auftragswerk des hr \u2013 Urauff&#252;hrung); <strong>Kaija Saariaho<\/strong>: TRANS f&#252;r Harfe und Orchester (Deutsche Erstauff&#252;hrung); <strong>John Cage<\/strong>: Postcard from Heaven f&#252;r 1-20 Harfen; <strong>Jean Sibelius<\/strong>: 6. Sinfonie. (Aufnahme vom 15. September 2017 aus dem hr-Sendesaal). Xavier de Maistre, Harfe, Hermann B&#228;umer, Dirigent<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Happy New Ears 2017! \u2013 Der Komponist Mark Andre und der Philosoph Dieter Mersch im Schlaglicht<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eHappy New Ears\u201c w&#252;nschte John Cage dem Publikum, das der Musik der Zukunft lauschen w&#252;rde. Ohne Schranken, ohne Regelwerk. Ein Wunsch, den der Komponist Hans Zender und seine Frau Gertrud f&#252;r ihre Happy New Ears-Initiative aufgegriffen haben. Jedes Jahr verleihen sie im Rahmen der Hans und Gertrud Zender-Stiftung zusammen mit der Bayerischen Akademie der Sch&#246;nen K&#252;nste, BR-Klassik und der BR-Konzertreihe musica viva zwei Happy New Ears-Preise: Der Komponistenpreis ehrt \u201ewagemutige und nicht am unmittelbaren Erfolg orientierte Kollegen\u201c, der Preis f&#252;r Publizistik solche, die \u201ezum Bilden der &#8218;Neuen Ohren&#8216; beitragen\u201c, wie Hans Zender es formuliert. Im nunmehr siebten Jahrgang der Happy New Ears-Initiative haben sich die Juroren f&#252;r den Komponisten Mark Andre und den Philosophen Dieter Mersch entschieden. Beide eigenwillig, beide tonangebend im Feld der neuen Musik. Kristin Amme und Tobias Stosiek stellen die zwei wichtigen Protagonisten der Szene vor.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Sechs St&#252;cke einer \u201eS\u00e9rie Rose\u201c in Tirol \u2013 Klangspuren 2017: Der Eros der neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Reinhard Kager. Anders als in der langen Geschichte der Oper spielen Sexualit&#228;t und Erotik in der neuen Musik eine eher untergeordnete Rolle. Dass es in j&#252;ngster Zeit dennoch eine Reihe von Instrumentalwerken gibt, die sich dem Verh&#228;ltnis von Erotik und zeitgen&#246;ssischen Kl&#228;ngen stellen, sucht Monika Pasiecznik in einem Konzert unter dem \u2013 einer Komposition von Pierre Jodlowski entlehnten \u2013 Titel \u201eS\u00e9rie Rose\u201c bei den \u201eKlangspuren\u201c zu demonstrieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Sechs St&#252;cke f&#252;r Stimme, Klavier und Sampler stehen auf dem Programm dieses Konzertabends, unter anderen von Johannes Kreidler, Jennifer Walshe, Laurie Andersen und Brigitta Muntendorf, deren Performance \u201ePublic Privacy\u201c schon bei den Wittener Tagen f&#252;r neue Kammermusik 2016 einiges Aufsehen erregte. Die Pianistin Malgorzata Walentynowicz und die S&#228;ngerin Frauke Aulbert werden diese teilweise bewusst provokativen St&#252;cke interpretieren.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>27.09.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Albrecht G&#252;rsching<\/strong>: \u201eMulticoded Music\u201c (Musica-Nova-Ensemble: Ernst Huber-Contwig); <strong>Alexander Muno<\/strong>: \u201eSaudade\u201c (Alexander Muno, Bariton; Annette Haas, Violoncello); <strong>Hans-G&#252;nter Brodmann<\/strong>: \u201eMusica Sacra\u201c, Percussion Fantasies (Hans-G&#252;nter Brodmann, Perkussion); <strong>Rolf Rudin<\/strong>: \u201eDer Spinnerin Nachtlied\u201c (musica-viva-chor bamberg: Fritz Braun); <strong>Bernhard Weidner<\/strong>: \u201eFlug f&#252;r Klavier\u201c (Michael Sch&#228;fer, Klavier)<\/p>\n<p>20 \u2013 21 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Musik unserer Zeit: Michael Flury \u2013 Mit der Posaune um die Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Posaune feiert eine merkw&#252;rdige Renaissance in der Popmusik in der Schweiz und anderswo. Und derjenige, der daf&#252;r zumindest mitverantwortlich ist, ist Michael Flury. Jahrelang war er die zweite Melodiestimme bei Sophie Hunger, und er hatte seine Posaune und seine Finger in vielen unterschiedlichen Produktionen. Am Taktlos und noch einmal am Jazzfestival Willisau baute Michael Flury seinen eigenen musikalischen Kosmos auf, \u2013 Musik m&#228;andernd zwischen Wachswalzen und Elektronik. Ein Portrait des Posaunen-Derwisches Michael Flury.<\/p>\n<p>21 \u2013 22 Uhr | SRF2Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik im Konzert \u2013 Festival Taktlos 2017 \u2013 Das Fest des fl&#252;chtigen Augenblicks<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Seit den ersten taktlosen T&#246;nen 1984 sind &#252;ber drei Jahrzehnte mit waghalsiger Musik zwischen den Genres und abseits des Mainstreams ins Land gegangen, und immer war Fredi Bosshard an vorderster Front mit dabei. Mit dem diesj&#228;hrigen Festival tritt Bosshard als Programmgestalter ab, und auch bei seinem letzten Einsatz lud er Bands und MusikerInnen ein, die frisch und frech und frei das Blau des Himmels herunter improvisierten, so dass der fl&#252;chtige Augenblick lange in den Geh&#246;rg&#228;ngen verharrte!<\/p>\n<p>21:01 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Norwegische Avantgarde mit \u201ePrince\u201c-Gitarristin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Helmut Peters. Das zweiw&#246;chige Musikevent \u201eBergen International Festival\u201c, das vom 24. Mai bis zum 7. Juni 2017 in der westnorwegischen Metropole stattfand, geh&#246;rt zu den gr&#246;&#223;ten und bedeutendsten Musikfestivals Skandinaviens. Wir haben ein Konzert dieses Festivals mit der London Sinfonietta besucht, bei dem zwei Werke norwegischer Komponisten uraufgef&#252;hrt wurden. In der \u201eneuen musik\u201c stellen wir Eivind Buenes Ensemblest&#252;ck \u201eSea Changes\u201c und Rolf Wallins faszinierendes St&#252;ck \u201eSpirit\u201c vor, das der Norweger f&#252;r Ida Nielsen schrieb, der ber&#252;hmten Bassgitarristin aus der einstigen \u201ePrince\u201c-Band.<\/p>\n<p>21:04-22:00 | kulturradio vom rbb<br \/>\n<strong>Das Akkordeon in der Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Margarete Zander. L&#228;ngst ist das Akkordeon mit seinem faszinierenden Klangspektrum in der \u201eE-Musik\u201c angekommen und Teil der zeitgen&#246;ssischen Musikszene. Eine der f&#252;hrenden Akkordeonistinnen der Neuen Musik ist Margit Kern, die sich neben zahlreichen Soloprojekten auch auf ungew&#246;hnliche Kombinationen einl&#228;sst, darunter mit der Schalmei-Virtuosin Katharina B&#228;uml, dem Videok&#252;nstler Jean-Fran\u00e7ois Guiton oder dem Schauspieler Bernt Hahn.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Marlene Schnedl. Jeden Mittwoch pr&#228;sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f&#252;r die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver&#246;ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf das musikprotokoll im steirischen herbst, das \u2013 genauso wie auch &#214;1 \u2013 heuer sein 50-j&#228;hriges Bestehen feiert.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Trio Belli Fischer Rimmer \u2013 Neue Studioproduktionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Frederic Belli (Posaune), Johannes Fischer (Schlagzeug), Nicholas Rimmer (Klavier). <strong>Claude Debussy<\/strong>: Arrangements des Trio Belli Fischer Rimmer; <strong>Mike Svoboda<\/strong>: Music for Trombone, Percussion and Piano (2011); <strong>Johannes Fischer<\/strong>: Einige Versuche, Dinge in Gang zu bringen (2011) f&#252;r Posaune, Klavier und Schlagzeug; <strong>Daniel Schnyder<\/strong>: 3 St&#252;cke f&#252;r Saxofon, Posaune und Klavier, bearbeitet f&#252;r Posaune, Klavier und Schlagzeug<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Trio Frederic Belli, Johannes Fischer und Nicholas Rimmer verbindet in der ungew&#246;hnlichen Besetzung mit Posaune, Klavier und Schlagzeug verschiedenste Epochen und Stile. So pr&#228;sentieren sie teilweise eigene Bearbeitungen, und spannen eine Br&#252;cke von der Klassik bis zur Neuen Musik. Die drei jungen Musiker schlossen sich bereits 2008 als Preistr&#228;ger des Deutschen Musikrates zum festen Trio zusammen. Alle drei sind mehrfache Preistr&#228;ger nationaler und internationaler Wettbewerbe und konzertieren weltweit als Solisten und Kammermusiker. Im Hans Rosbaud-Studio in Baden-Baden haben sie nun H&#246;hepunkte aus ihrem Repertoire eingespielt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>28.09.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Kontakte &#8217;17 \u2013 Biennale f&#252;r Elektroakustische Musik und Klangkunst<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Carolin Naujocks im Gespr&#228;ch mit Gregorio Garc\u00eda Karman<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Heinz Kiessling<\/strong>: \u201ePiano caprice\u201c (Ernst August Quelle, Klavier; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Werner Schmidt-Boelcke); <strong>Siegfried Behrend<\/strong>: \u201eAltitalienische Hofmusik\u201c (Josef Ulsamer, Gambe; Elza van der Ven, Cembalo; Saarl&#228;ndisches Zupforchester: Siegfried Behrend); <strong>Robert Delanoff<\/strong>: \u201eAlte Buche im Englischen Garten\u201c (Zolt\u00e1n Kov\u00e1cs, Klarinette; Anne-Sophie Bertrand, Harfe); <strong>Jan Koetsier<\/strong>: Musik, op. 28 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Colin Davis); <strong>Eugen Bodart<\/strong>: Variationen &#252;ber ein Thema von Franz Schubert (Symphonie-Orchester Graunke M&#252;nchen: Kurt Graunke); <strong>Peter Jona Korn<\/strong>: Variationen &#252;ber ein Lied aus der Bettleroper (M&#252;nchner Philharmoniker: Fritz Rieger); <strong>Werner Thomas-Mifune<\/strong>: \u201eFaule Krokodile\u201c (Werner Thomas-Mifune, Wen-Sinn Yang, Violoncello)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Die Sprache der Musik \u2013 Der Geiger und Komponist Henning Kraggerud<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Er geh&#246;rt einer Spezies an, die jahrhundertelang den Normaltypus des Musikers repr&#228;sentierte, heute aber zu den bedrohten Arten geh&#246;rt: Der Komponist und Virtuose in Personalunion. Der Norweger Henning Kraggerud gilt als einer der herausragendsten Geiger Skandinaviens, gastiert bei den gro&#223;en Sinfonieorchestern zwischen London und Los Angeles und z&#228;hlt als passionierter Kammermusiker Steven Isserlis, Joshua Bell und Leif Ove Andsnes zu seinen Partnern. Doch die Musik ist ihm eine Sprache, die nicht nur gesprochen, sondern auch geschrieben und gedacht werden muss. Also komponiert er seit seinem achten Lebensjahr \u2013 oft inspiriert durch moderne Literatur oder nordische Mythologie, und improvisiert\u00a0 mit Leidenschaft. Dies wiederum verbindet ihn mit dem Jazz-Pianisten Bugge Wesseltoft, mit dem er die wunderbare CD \u201eLast Spring\u201c einspielte. Mit seinen unkonventionellen Ansichten bringt Kraggerud frischen Fjordwind ins Schubladendenken der Klassikszene \u2013 Alexandra Maria Dielitz stellt den sympathischen Musiker vor.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: Die 600. Sendung \u2013 10 Jahre Deutsche Radio Philharmonie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Auftragskompositionen aus den Jahren 2007 bis 2017 von Toshio Hosokawa, Ferran Cruixent, Daniel Glaus, Vito Zuraj, Thierry P\u00e9cou u.a.<\/p>\n<p>20:04-21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik aus dem hr-Archiv<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Arnold Sch&#246;nberg<\/strong>: Kammersinfonie Nr. 1 op. 9b. Fassung f&#252;r gro&#223;es Orchester (1906\/34) hr-Sinfonieorchester, Ltg.: Matthias Pintscher (Aufnahme 2015). <strong>Henry Brant<\/strong>: \u201eThe Alcotts\u201c und \u201eHawthorne\u201c aus \u201eA Concord Symphony\u201c nach Charles Ives (1994). hr-Sinfonieorchester, Ltg.: David Robert Coleman (Aufnahme 2012). <strong>Claude Debussy \/ John Adams<\/strong>: \u201eLe Livre de Baudelaire\u201c. Vier Lieder aus Debussys \u201eCinq po\u00e8mes de Baudelaire\u201c, arrangiert f&#252;r Sopran und Orchester (1994). Christiane Karg, Sopran, hr-Sinfonieorchester, Ltg.: Franck Ollu (Aufnahme 2014). <strong>Morton Feldman<\/strong>: \u201eIn Search of an Orchestration\u201c f&#252;r Orchester (1967), hr-Sinfonieorchester, Ltg.: David Robert Coleman (Aufnahme 2012)<\/p>\n<p>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Werkzeuge der Neuen Musik \u2013 Stimme, Teil 2<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Julia Mih\u00e1ly. Schon die Alten wussten, Musik ist erst Musik, wenn sie klingt. Das ist in der zeitgen&#246;ssischen Musik nicht anders als in der davor komponierten. Zwar hat sie vereinzelt auch Konzepte einer nur Denkbaren oder einer blo&#223; Sichtbaren Musik hervorgebracht, doch nach wie vor sind die allermeisten Partituren des 20.\/21. Jahrhunderts emphatisch dem Klang verpflichtet. Dazu bedarf es wie eh und je spezieller Werkzeuge. Neben den Stimmen von Frau, Mann und Kind sind das die klassischen Orchester-Instrumente, zudem viele andere: Wiederentdeckungen aus Renaissance und Barock, etwa Blockfl&#246;te und Cembalo, Erfindungen wie das Pr&#228;parierte Klavier, die Doppeltrichter-Trompete, den Synthesizer oder die Glissando-Fl&#246;te, Neuentdeckungen wie die japanische Sho, zahlloses Schlagwerk aus aller Welt und aus dem Alltag sowie endlich in die ernste Kunst integrierte Instrumente aus der eigenen Volksmusik, darunter Akkordeon, Mandoline und Zither. In einer mehrteiligen Sendereihe begeben sich viele hr2-Autorinnen und -Autoren auf Spurensuche, sprechen mit exzellenten Interpreten &#252;ber ihr Klangwerkzeug, mit Instrumentenbauern &#252;ber neue Anforderungen, mit Komponisten &#252;ber das Wie und Warum der erweiterten Spielm&#246;glichkeiten und pr&#228;sentieren die wichtigsten Werke, teils h&#246;chst au&#223;ergew&#246;hnliche Musikst&#252;cke.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Studio f&#252;r Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Krzysztof Penderecki<\/strong>: \u201eVioloncello totale\u201c (Valentin Radutiu, Violoncello); <strong>Valentin Silvestrov<\/strong>: \u201eStille Musik\u201c (M&#252;nchener Kammerorchester: Christoph Poppen); \u201eA mercy of peace\u201c (Kiev Chamber Choir: Mykola Hobdych); \u201eThe Messenger\u201c (Kremerata Baltica: Gidon Kremer); Viera Jan\u00e1rcekov\u00e1: \u201eDreifenster-Duo\u201c (Bianca Breitfeld, Violoncello; Stefanie Schumacher, Akkordeon)<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Abenteuer Improvisationsmusik beim Musik Unlimited Festival (Teil 1) \u2013 Musik Unlimited 2016 im R&#252;ckblick (Teil 1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Nina Polaschegg. Das Festival \u201eMusic Unlimited\u201c z&#228;hlt zu den traditionsreichen Festivals f&#252;r improvisierte und experimentelle Musik in &#214;sterreich und weit dar&#252;ber hinaus. Im November 2016 feierte es sein 30-Jahr-Jubil&#228;um, das die \u201eZeit-Ton\u201c Redaktion in Kooperation mit der &#214;1 Jazz-Redaktion aufgenommen hat. Jedes der Improvisationsfestivals hat seine eigenen Schwerpunkte und Besonderheiten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eMusic Unlimited\u201c, das traditionell im Alten Schlachthof in Wels &#252;ber die B&#252;hne geht, steht f&#252;r ein offenes Programm, das sich gerne auch einmal in Richtung experimentelle Rockmusik hin &#246;ffnet. Einmalig ist die Art des Kuratierens, denn Wolfgang Wasserbauer und sein Team ernennen alle zwei Jahre einen Gastkurator bzw. eine Gastkuratorin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Viele von ihnen wie auch unz&#228;hlige Musikerinnen und Musiker der vergangenen drei Jahrzehnte, waren auch beim Jubil&#228;ums-Festival zu h&#246;ren gewesen. \u201eZeit-Ton\u201c gibt in drei Ausgaben einen Einblick in die lebendigen Festivaltage, quasi als Vorgeschmack zur diesj&#228;hrigen Ausgabe.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>29.09.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Festival mikromusik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">daadgalerie Studio, Berlin. Aufzeichnung vom 22. \u2013 27.08.2017. Kompositionen von Max Eastley, Charo Calvo, Arturas Bumsteinas. Produktion: Deutschlandfunk Kultur\/DAAD 2017; L&#228;nge: ca. 54&#8217;30. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Festival \u201emikromusik\u201c des Berliner K&#252;nstlerprogramms zeigt musikalische Praktiken im Mikrobereich und spielt mit der Mehrdeutigkeit des Begriffs \u201emikro\u201c. Kompositorische Erkundungen von Mikror&#228;umen, Mikroresonanzen und Mikrotonalit&#228;t erzeugen ein nuancenreiches Klangbild und thematisieren das Dazwischen. Das Mikrofon als zentrales Instrument in Elektronik und Sound Art wiederum bildet (Klang-)Realit&#228;t ab und wirkt als Vergr&#246;&#223;erungsglas und Ausgangspunkt f&#252;r Transformation.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Charo Calvo, geboren 1960 in Madrid, lebt und arbeitet in Br&#252;ssel. Urspr&#252;nglich T&#228;nzerin, Choreografin und Gr&#252;ndungsmitglied der belgischen Tanzkompanie \u201eUltima Vez\u201c, schuf sie ab 1991 eigene Kompositionen im Bereich der akusmatischen und elektroakustischen Musik. F&#252;r \u201ePhonbiographie No. 1\u201c erhielt sie 2014 den Prix Palma Ars Acustica. 2017 ist sie Gast des Berliner K&#252;nstlerprogramms des DAAD im Bereich Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Arturas Bumsteinas, geboren 1982 in Vilnius, lebt als Komponist und Medienk&#252;nstler in Vilnius Warschau. 2013 wurde seine Komposition \u201eEpiloghi \u2013 Sei modi di dire Zangtumbtumb\u201c (DKultur 2013) mit dem Prix Palma Ars Acustica ausgezeichnet. Arturas Bumsteinas ist 2017 Gast des Berliner K&#252;nstlerprogramms des DAAD im Bereich Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Max Eastley, geboren 1944 in Torquay, Gro&#223;britannien, ist Musiker, K&#252;nstler und Sounddesigner. Er gilt als ein wichtiger Vertreter der improvisierten Musik Gro&#223;britanniens. Bekannte wurde er zudem mit seinen kinetischen Klangskulpturen. 2017 ist Max Eastley Gast des Berliner K&#252;nstlerprogramms des DAAD im Bereich Musik.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Ruth Zechlin<\/strong>: Missa in honorem Sancti Stephani (Anna Borchers, Sopran; Brigitte Lang-Kr&#246;ger, Alt; Frieder Lang, Tenor; Martin Danes, Bass; Chor der Gesellschaft der Musikfreunde Passau; Angelika Tasler, Orgel; Euregio-Symphonie-Orchester: Jeanpierre Faber); <strong>G&#252;nter Bialas<\/strong>: \u201eAssonanzen\u201c (Suk-Quartett); <strong>Elena Tarabanova<\/strong>: \u201eIllusions\u201c; <strong>Theresa Zaremba<\/strong>: \u201eImpression \u2013 Hommage an Gy&#246;rgy Kurt\u00e1g\u201c (ensemble oktopus f&#252;r musik der moderne); <strong>Moritz Eggert<\/strong>: \u201eTetragrammaton\u201c (Stuttgarter Kammerorchester: Michael Hofstetter); <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: \u201eKastal\u00eda\u201c, op. 35 (Michalis Cholevas, Saz; Apollon Musag\u00e8te Quartett)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eDas zerschossene Leben\u201c \u2013 Der Komponist Rudi Stephan<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Antonia Bruns. Mehr als 17 Millionen Menschen riss der Erste Weltkrieg in den Tod. Einer davon war der junge Komponist Rudi Stephan aus Worms. Als er mit 28 Jahren an die Front berufen wurde, hatte er gerade seine erste Oper vollendet, in M&#252;nchen Fu&#223; gefasst und mit seiner \u201eMusik f&#252;r Orchester\u201c deutschlandweit auf sich aufmerksam gemacht. Die Presse sch&#228;tzte seine originelle Klangsprache und sah in ihm sogar den \u201eneuen Mann\u201c des modernen Musikmachens. Andere reagierten befremdet auf \u201ediese formlose Unmusik\u201c. Heute, 100 Jahre nach seinem Tod, ist sein Nachlass gr&#246;&#223;tenteils verschollen, seine Musik so gut wie vergessen. Wer also war dieser Rudi Stephan, der seine Zeitgenossen so begeisterte und gleicherma&#223;en irritierte? Die Antwort geben Zeitzeugenberichte, Rudi-Stephan-Forscher und vor allem Stephans Werk selbst.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>h&#246;r!spiel!art.mix: Anna Zett: Industrie und Gl&#252;ck<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Industrie und Gl&#252;ck \u2013 Meine Stimme irrt durch ein holistisches System. Von Anna Zett. Realisation: Anna Zett. BR 2017, Ursendung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Eine Gruppe von K&#252;nstler\/innen und Heiler\/innen trifft sich in einem Gartenhaus zu einem immersiven Experiment. Mit Hilfe eines vom sp&#228;tmittelalterlichen Tarot de Marseille adaptierten Kartenspiels versuchen sie zwischen der Gegenwart und der mythischen &#196;ra der Weimarer Republik eine drahtlose Verbindung herzustellen. Auf dem Spiel steht die M&#246;glichkeit, mit Hilfe der eigenen Stimme Bedeutung zu erzeugen, Bedeutung zu zerst&#246;ren, sich aufeinander einzustimmen und mit anderen abzustimmen. Trumpfkarte Nummer 0, fr&#252;her der Narr, hei&#223;t bei ihnen Odradek, nach Franz Kafka ein ungreifbares kindliches Ding ohne Vergangenheit, ohne Zukunft, ein Ding, das ohne Stimme spricht. Um das von der K&#252;nstlerin Anna Zett entworfene Kartendeck Industrie und Gl&#252;ck zum Wahrsagen zu bringen, muss jemand Odradek eine Stimme leihen. Doch ein einzelner K&#246;rper reicht nicht aus, es braucht gemeinsame &#220;bungen, verbale und non-verbale Kommunikationsversuche. Einzeln und gemeinsam bewegen sich die vier Spieler\/innen durch das Ordnungssystem der Karten und des Gartens. Keine\/r von ihnen kennt die ganze Erz&#228;hlung, erst im Prozess des Spiels entsteht die Narration von Industrie und Gl&#252;ck.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eZwischen Gl&#252;cksspiel und Wahrsage, Arbeit und Zufall, Netzwerk und Ausdruck erforschen unsere Stimmen das begrenzte Spielfeld einer kapitalistischen Kosmologie und das offene System des sprechenden K&#246;rpers. Als sich mit feudalen Motiven illustrierte Spiel- und Trumpfkarten im 15. Jh. in Europa verbreiteten, war die feudalistische Wirtschaftsordnung gerade im Zusammenbruch begriffen. Mein Deck Industrie und Gl&#252;ck basiert auf der Idee, dass die Motive des Kartensystems aktualisiert werden sollten, da gegenw&#228;rtig nicht die feudale Ordnung, sondern der demokratische, nationale Kapitalismus in der Krise ist. Tarot, vom surrealistischen Filmemacher und Wahrsager Alejandro Jodorowsky auch als &#8218;Lotterie der Gedanken&#8216; bezeichnet, ist nicht unbedingt an einen magischen Ursprungsmythos und vermeintlich universelle aristokratische Symbole gebunden. Im Kapitalismus sind\u00a0 Tradition und Ritual, als eher Arbeit und Zufall die zentralen Quellen quasi-magischer Sinnproduktion. Ein in Armut geborener Lotterie-Unternehmer hatte in den &#8218;Goldenen Zwanzigern&#8216; in einem s&#228;chsischen Dorf einen alten Hof mit Wiesenland gekauft und in ein privates Naherholungsgebiet umgewandelt. Heute sitzen wir dort in einem Gartenhaus aus Stein, einst gebaut mit dem Geld von Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben im 20.Jh. Lose gekauft und nichts gewonnen haben. Hier springen nun vier Performer\/innen aus den post-faktischen Wirren des Jetzt in den esoterischen Modernismus der Weimarer Republik, um auf dem Weg durch Zufall ihre eigene Stimme zu finden oder die Stimme des Anderen. Die Geschichte wiederholt sich nicht, blo&#223; ich wiederhole mich, erkl&#228;rt ein Maschinenmensch aus der Ferne.\u201c (Anna Zett)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Anna Zett<\/strong>, geb. 1983, K&#252;nstlerin und Autorin. Ihre performativen, akustischen und filmischen Arbeiten werden in Museen und Projektr&#228;umen, im Rahmen von Festivals und Konferenzen gezeigt, darunter Serpentine Gallery London, Whitney Museum New York.<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Eine Chance f&#252;r junge Musiker \u2013 Die Gr&#252;ndung des nationalen Jugendorchesters der Ukraine<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Lena Perepadya<\/p>\n<p>22:01 | &#214;1<br \/>\n<strong>Monk, der erste Hipster \u2013 Das Jahrhundert des Thelonious Monk<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Klaus Wienerroither. Am 10. Oktober des heurigen Jahres w&#228;re er 100 Jahre alt geworden: Der US-amerikanische Komponist und Pianist Thelonious Monk ist einer der gro&#223;en Individualisten des Modern Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die sehr eigenwillige Rhythmik, Harmonik und Melodik seiner Kompositionen machen ihn zu einem unverwechselbaren Fixstern des Jazzrepertoires. Sein sparsames, genial kauziges Klavierspiel hat vor allem am Beginn von Monks Karriere einige Fans und musikalische Weggef&#228;hrten verst&#246;rt. Und mit seiner Vorliebe f&#252;r ungew&#246;hnliche Kopfbedeckungen, Sonnenbrillen sowie seinem Ziegenbart ist der h&#252;nenhafte Mann aus North Carolina auch noch der Prototyp der ersten Hipstergeneration. Die \u201eSpielr&#228;ume Nachtausgabe\u201c w&#252;rdigt einen Unvergleichbaren.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>30.09.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: REVISITED \u2013 Forum neuer Musik 2005<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Recital Ralph van Raat. Aufnahme vom 5.3.2005 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal. <strong>Peter Schat<\/strong>: Anathema; <strong>Bart Spaan<\/strong>: Kringen; <strong>Gerard Beljon<\/strong>: Beat; <strong>Vanessa Lann<\/strong>: Recalling Chimes; <strong>Louis Andriessen<\/strong>: Trepidus. Ralph van Raat, Klavier<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Als der niederl&#228;ndische Pianist Ralph van Raat zum Forum neuer Musik in den Deutschlandfunk kam, galt er als niederl&#228;ndische Nachwuchshoffnung. Schon damals war sein Faible f&#252;r zeitgen&#246;ssische Kl&#228;nge un&#252;bersehbar, ebenso seine Offenheit gegen&#252;ber jeder stilistischen Richtung. Aus dieser Haltung heraus, entwarf er pianistisch eine niederl&#228;ndische \u201eIdentit&#228;t\u201c. Was war der Ertrag dieses Abends? \u2013 Unter dem Motto \u201eRevisited\u201c passieren alle Konzerte des Forum neuer Musik aus heutiger Sicht noch einmal Revue.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist&#8217;s Corner: Hessen h&#246;ren (19) \u2013 Michael Harenberg: Sound FZ (Kl&#228;nge meiner Ferne) Fritzlar (hr 2012)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In Nordhessen liegt die sch&#246;ne Kleinstadt Fritzlar, der \u201eOrt des Friedens\u201c, auch wenn es dort seit dem 8. Jahrhundert, in dem Friedeslar sich gr&#252;ndete, nicht immer friedlich zuging. Die Christianisierung der n&#246;rdlichen Regionen Deutschlands soll hier ihren Anfang genommen haben, und der erste deutsche K&#246;nig, Heinrich I., wurde 919 hier gew&#228;hlt. Zwei historisch bedeutsame Ereignisse, zu denen sich weitere im Laufe der Jahrhunderte gesellten. Und freilich: Die Stadt Fritzlar mit ihren &#252;ber 30.000 Einwohnern ist ein einzigartiger Klangort, den der Komponist Michael Harenberg (* 1961), ein Kind der Stadt, das heute an der Hochschule der K&#252;nste Bern lehrt, &#228;sthetisch neu vermessen und k&#252;nstlerisch verortet hat.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>01.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:01 | &#214;1<br \/>\n<strong>&#214;1 Kunstsonntag: Tonspuren * Tonspuren live: \u201eImmer wenn man etwas sagt, sagt man auch etwas nicht.\u201c Die B&#252;hnenpoetin Yasmin Hafedh<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Moderation: Monika Kalcsics. Wir wagen das Unm&#246;gliche und pr&#228;sentieren erstmals die Sendung \u201eTonspuren\u201c live aus dem Radiokulturhaus in Wien. Literatur-Features sind aufw&#228;ndig gestaltete Sendungen \u2013 Kompositionen aus Sound, Musik, Text und Ger&#228;uschen. Zum 50. Geburtstag von &#214;1 gestalten wir ein Live-Feature mit einer jungen, weiblichen Stimme aus der neuen &#246;sterreichischen Literatur- und Kunstszene: Yasmin Hafedh.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ihre Texte sind politisch und ihre Sprache ist sehr bildlich. Auf B&#252;hnen tritt sie meist mit \u201eSpoken-Word\u201c-Texten auf. Yasmin Hafedh wurde 1990 in Wien geboren. Sie schreibt, seitdem sie denken kann. In D&#252;sseldorf hat sie 2009 als erste &#214;sterreicherin bei der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaft den Meistertitel in der Kategorie U20 geholt, 2013 als erste Frau den Titel der &#246;sterreichischen Meisterin erlangt. Als Rapperin Yasmo war sie 2014 f&#252;r den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards nominiert. In den Tonspuren tritt sie live mit ihren Texten und ihrer Musik auf.<\/p>\n<p>22:08 | &#214;1<br \/>\n<strong>Battle-ax und Jung an Tagen im Duo beim musikprotokoll \u2013 musikprotokoll 2017. Battle-ax und Jung an Tagen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Heinrich Deisl. An der Viola fasziniert Beatrix Curran aka Battle-ax ihr voller, dunkler Sound, den sie gerne mittels Effekt-Pedal noch eine Oktave tiefer klingen l&#228;sst. Als die geb&#252;rtige Australierin 2009 im Rahmen eines Austauschprogrammes nach Wien kam, um dort Bildende Kunst zu studieren, entdeckte sie die Welt der Neuen Musik und die experimentelle elektronische Club Musik. Letztere bezeichnete die K&#252;nstlerin 2015 in einer Ausstellung im Rahmen der Klangspuren in Schwaz in einer Text- und Fotoserie mit einem Augenzwinkern als vierte Wiener Schule.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Zur Er&#246;ffnung der ersten Ausgabe des Hyperreality Festivals der Wiener Festwochen im Mai trat Battle-ax erstmals gemeinsam mit Stefan Juster aka Jung An Tagen auf, der vergangenes Jahr mit seinem Album \u201eDas Fest der Reichen\u201c, erschienen bei dem renommierten Label Editions Mego, aufhorchen lie&#223;. Im Rahmen dieses \u201eZeit-Ton extended\u201c, an dem wir nicht nur den 50. Geburtstag von &#214;1 sondern auch den 50. Geburtstag des musikprotokoll (vor)feiern, werden die beiden nun ihre Zusammenarbeit fortspinnen. \u201eIch sch&#228;tze die retroflexive Struktur seiner Musik\u201c, so Battle-ax &#252;ber Jung An Tagen, \u201edass man sie also zun&#228;chst auf einer kognitiven Ebene erfasst und dann pl&#246;tzlich m&#246;chte man sich bewegen und es wird sehr physisch. Sie ist stabil, aber auch erratisch, \u2013 augenblicklich. Hier, glaube ich, treffen wir uns auch. In unser beider Projekte gibt es viel Unmittelbarkeit, auch wenn wir sehr unterschiedliche Produktionsmethoden haben. \u201eBattle-ax ist eine jener drei Musiker\/innen, die 2017 vom musikprotokoll f&#252;r die ICAS Plattform Shape nominiert wurden.<\/p>\n<p>23:00 | &#214;1<br \/>\n<strong>&#214;1 Kunstsonntag: Radiokunst \u2013 Kunstradio \u2013 \u201eA Painter&#8217;s sonic dream\u201c \u2013 neue Radioarbeit von Thomas Ankersmit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aus Anlass von 50 Jahre &#214;1, 50 Jahre ORF musikprotokoll im steirischen herbst und 30 Jahre &#214;1 Radiokunst \u2013 Kunstradio hat der in Amsterdam und Berlin lebende Musiker und Komponist Thomas Ankersmit seine neue Radioarbeit \u201eA Painter&#8217;s Sonic Dream\u201c entwickelt. Ausgangspunkt f&#252;r seine neue Radioarbeit ist seine Forschung &#252;ber den Maler und einen der Begr&#252;nder der Abstrakten Malerei Piet Mondriaan.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mondriaan hatte schon vor 100 Jahren vision&#228;re Ideen &#252;ber radikale abstrakte Kunstformen, nicht nur in der Malerei, sondern auch in der Musik. Bereits rund um 1917 arbeitete Mondrian an seinen Ideen mit elektronischen Frequenzen und den Ger&#228;uschen von Elektronen Klangkompositionen zu entwickeln. Er versuchte sogar Instrumente zu bauen um sein Vorhaben umzusetzen, doch er hatte das technische Know-How daf&#252;r nicht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Inspiriert von diesen Ideen wurde 50 Jahre sp&#228;ter wurde der Serge Synthesizer von Serge Tcherepnin erfunden. Diesen setzt Thomas Ankersmit in seiner neuen Radioarbeit intensiv ein. Thomas Ankersmit ist Shape Artist 2017.<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik \u2013 Short Stories und Sinfonias<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Hans Abrahamsen<\/strong>: For Arditti Quartet f&#252;r Streichquartett \/ Ten Preludes f&#252;r Streichquartett; Arditti String Quartet. <strong>Hans Abrahamsen<\/strong>: Ausschnitt aus \u201eTen Sinfonias\u201c f&#252;r Orchester; WDR Sinfonieorchester K&#246;ln, Leitung: Peter Rundel<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2025.09.%20bis%2001.10.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F09%2F22%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-25-09-bis-01-10-2017%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Mark Andre und Dieter Mersch, Michael Flury, Trio Belli Fischer Rimmer, Henning Kraggerud, 10 Jahre Deutsche Radio Philharmonie, Rudi Stephan, Anna Zett, Thelonious Monk, B&#252;hnenpoetin Yasmin Hafedh, Thomas Ankersmit, Hans Abrahamsen +++ Phantomkl&#228;nge der Musik, Geschichte&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2025.09.%20bis%2001.10.2017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F09%2F22%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-25-09-bis-01-10-2017%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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