{"id":15184,"date":"2017-05-20T18:00:21","date_gmt":"2017-05-20T16:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/?p=15184"},"modified":"2017-05-17T20:11:08","modified_gmt":"2017-05-17T18:11:08","slug":"neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-22-bis-28-mai-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2017\/05\/20\/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-22-bis-28-mai-2017\/","title":{"rendered":"Neue Musik \/ Musikfeature \/ SoundArt: Die Radio-Woche vom 22. bis 28. Mai 2017"},"content":{"rendered":"<p>Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 21. Der MDR bleibt eine traurige Angelegenheit. Ein Totalausfall. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Neuer Musik in Ljubljana, Vinko Globokar, John Cages \u201eOrgan2\/ASLSP\u201c, Beat Furrers j&#252;ngstem Musiktheater, Clara Iannotta, Pierre-Laurent Aimard, dem Quartetto Prometeo, Georges Aperghis, Alberto Ginastera, dem Studio Musikfabrik, Iannis Xenakis, Elektronischer Musik in Padua, Teresa Rampazzi sowie Mara Genschel und der Villa Genschel.<\/p>\n<p><strong>Funfact:<\/strong> Wenn Sie unseren <a href=\"https:\/\/www.nmz.de\/newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">nmz-newsletter abonnieren<\/a>, bekommen Sie eine t&#228;gliche &#220;bersicht &#252;ber aktuellen Sendungen neben interessanten Nachrichten aus der Musik- und Kulturwelt bequem per Mail\u00a0zugesandt.<\/p>\n<ul>\n<li>Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich <a href=\"https:\/\/stefanhetzel.wordpress.com\/kunstmusikoeffentlich-rechtlicher-rundfunk\/\">bei Stefan Hetzel<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/155\/\">Download dieser &#220;bersicht als PDF<\/a>.<\/li>\n<li>Alle Angaben ohne Gew&#228;hr. &#196;nderungen vorbehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und etwas Musik aus der Soundclound vorneweg. <strong>Ali N. Askin: Schl&#252;sseldienstverwicklungen<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Schl&#252;sseldienstverwicklungen by Ali N. Askin\" width=\"500\" height=\"400\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F2056509&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=750&#038;maxwidth=500\"><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n<h2>22.05.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:04 bis 22:00 | rbb-kulturradio<br \/>\n<strong>Neue Musik in Ljubljana<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Eckhard Weber. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und dem SWR Experimentalstudio findet in diesem Jahr zum ersten Mal ein Festival f&#252;r Neue Musik statt, das sich in diesem Jahr auf das Luther-Jubil&#228;um in Kombination mit dem slowenischen Reformator Primoz Trubar konzentriert.<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Beklage deinen Koffer: Vinko Globokars Werke &#252;ber die Emigration<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Werner Kl&#252;ppelholz. Gefragt, was die K&#252;nste, etwa die Neue Musik, zu den wichtigen gesellschaftlichen Problemen und Debatten der Gegenwart beizutragen h&#228;tten, k&#246;nnten Vinko Globokars Werke &#252;ber die Emigration als eine Antwort dienen. Zwischen 1967 und 2015 hat sich Globokar, selbst das Produkt der Emigration seiner slowenischen Vorfahren, immer wieder mit diesem Thema kompositorisch besch&#228;ftigt, in seinem Erstling \u201eVoie\u201c, der Trilogie \u201eLes \u00c9migr\u00e9s\u201c oder der gro&#223;en Kantate \u201eExil 3\u201c. Teils sind diese St&#252;cke dokumentarischer Art, bis hin zur Verwendung von Filmen und Fotos aus der Pariser Banlieu, teils poetischer Natur, mit Texten von Vladimir Majakowski oder Peter Handke, getragen stets von kompromisslosem Engagement und starker emotionaler Kraft.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Zeit-Ton: Alexander Kaiser im Jeunesse-Portr&#228;t. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Nina Polaschegg. \u201eKunst ist immer sehr pers&#246;nlich und individuell. Sie muss provozieren, wachr&#252;tteln, radikal sein und neu\u201c, sagt der S&#252;dtiroler Komponist Alexander Kaiser. Als jahrelanger S&#228;nger und Gitarrist in Rock- und Punkbands l&#228;sst er diese Erfahrungen auch in seine Kompositionen einflie&#223;en, ohne jedoch direkt zu zitieren. Seine Musik ist oft energetisch, dicht, impulsiv. Geboren wurde der junge Musikschaffende 1985. Nach Studien bei Christian Minkowitsch an der Musik und Kunst Privatuniversit&#228;t der Stadt Wien holt sich Kaiser derzeit bei Beat Furrer in Graz weitere Impulse f&#252;r sein Komponieren. \u201eZeit-Ton\u201c sendet die Aufzeichnung eines Portr&#228;tkonzerts, das die Jeunesse am 6. Mai 2017 in Kooperation mit dem ORF RadioKulturhaus und &#214;1 veranstaltet hat. Darunter auch die Urauff&#252;hrung eines Auftragswerkes des ORF und der Jeunesse, die das Ensemble des Abends, das Ensemble Platypus, aus der Taufe gehoben hat.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>23.05.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik. Musik als Zeitstrahl. John Cages \u201eOrgan2\/ASLSP\u201c in zwei Interpretationen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Hubert Steins. Autorenproduktion 2017. Ein Vergleich der automatisierten Version von John Cages \u201eOrgan2\/ASLSP\u201c in Halberstadt mit der Interpretation des K&#246;lner Organisten Dominik Susteck.<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Tobias PM Schneid<\/strong>: \u201eSymphony of changes\u201c (M&#252;nchener Kammerorchester: Christoph Poppen); <strong>Eva Sindichakis<\/strong>: \u201eTohuwabohu\u201c (via-nova-Chor M&#252;nchen; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Anu Tali); <strong>Moritz Eggert<\/strong>: \u201eHump and Circumstances\u201c (MGNM Festivalensemble: Peter Hirsch); \u201eNumber Nine VII\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Peter Rundel); <strong>Minas Borboudakis<\/strong>: \u201eAskese\u201c (Chor des Bayerischen Rundfunks; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Ulf Schirmer)<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Vom Trautonium zum Micromodularsynthesizer &#8211; alte und neue Electronica &#8211; Musik zwischen Null und Eins, Strom und Nicht-Strom<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mein Sohn, 20, \u201elegt auf\u201c. In einer Disco. \u201eElectro\u201c legt er auf, sagt er. Electro. Nein, nicht \u201eElectro\u201c mit c &#8211; sondern \u201eElektro\u201c mit k. Ich spiele ihm Oskar Sala vor, Lew Therem, Karlheinz Stockhausen, Pierre Schaeffer, Pierre Henry. Nein, das alles habe nichts mit \u201eElektro\u201c zu tun, werde ich belehrt. Womit aber dann? Musique Concr\u00e8te? Neue Elektronische Musik, zeitgen&#246;ssische, moderne Musik? Rolf Sudmann aus Bielefeld hat sich ein Theremin und ein Trautonium gebaut, nach pers&#246;nlichen Konsultationen bei Oskar Sala und dessen Ur-Baupl&#228;nen f&#252;r das sogenannte \u201eMixturtrautonium\u201c. Thomas Lehn aus K&#246;ln spielt und modifiziert alte \u201eVintage\u201c-Analog-Moog Synthesizer und\u00a0 Georg Janker hat das F.I.M.M.O, das \u201eFirst international Improvising Micro Modular Orchestra\u201c, initiiert, das digitale Micro Modular Synthesizeristen in Wien, Barcelona, Z&#252;rich und M&#252;nchen miteinander verbindet. Wo steht die elektronische Musik augenblicklich? Was gibt es Neues? Und &#252;berhaupt: Was ist eigentlich \u201eNeue elektronische Musik\u201c? Ein Versuch von Roland HH Biswurm<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Zeit-Ton: \u201eLa bianca notte\u201c. Beat Furrers j&#252;ngstes Musiktheater an der Hamburger Staatsoper. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Reinhard Kager Im Sommer 2015 beeindruckte Beat Furrer mit seiner siebenten Oper \u201eLa bianca notte\u201c an der Hamburger Staatsoper. Basierend auf poetischen Texten von dem italienischen Dichter Dino Campana, kreist Furrers faszinierend-r&#228;tselhaftes Musiktheater um existentielle Probleme der Menschheit. Der NDR hat die von Simone Young vorbildlich dirigierte Urauff&#252;hrrung von \u201eLa bianca notte\u201c aufgenommen. Erg&#228;nzt durch Ensemble- und Vokalst&#252;cke, die im Vorfeld der Oper entstanden sind und sp&#228;ter teilweise in diese integriert wurden, sind Ausschnitte aus diesem spannenden Musiktheater zu h&#246;ren.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>24.05.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr&#228;nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Hubert Hoche<\/strong>: \u201eMystika\u201c (Polizeiorchester Bayern: Johann M&#246;senbichler); <strong>Wolfgang Pfeffer<\/strong>: \u201e&#8230; groteske Humorismen f&#252;r S(t)efa(n) H &#8230;\u201c (Bundesakkordeonorchester: Stefan Hippe); <strong>Stefan Hippe<\/strong>: \u201eBlauer Himmel\u201c (Ensemble Maderna); <strong>Winfried Zillig<\/strong>: Violinkonzert (Tibor Varga, Violine; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Jan Koetsier)<\/p>\n<p>20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur<br \/>\n<strong>Das Klangtheater der Clara Iannotta<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Um Clara Iannottas Musik wahrzunehmen, braucht es nicht nur das Ohr, sondern auch das Auge: denn Komponieren heisst f&#252;r sie, Musik k&#246;rperlich erfahrbar zu machen. In ihren Klangchoreografien mischen Gesten und Bewegungen mit, sie setzt ihre Interpretinnen und Interpreten in Szene oder pr&#228;pariert ihre Instrumente mit Stricknadeln, Musikboxen oder Klebestreifen. Clara Iannotta ist in Rom geboren, hat in Paris studiert und lebt zwischen Berlin und Boston. Eigentlich wollte sie Fl&#246;tistin werden &#8211; zum Komponieren musste sie ihr Lehrer f&#252;r Harmonielehre praktisch &#252;berreden. Durch ihre Kompositionen will Iannotta das Publikum dazu bringen, auf die Musik zuzugehen. Musik unserer Zeit geht auf sie zu. In einem Portr&#228;t.<\/p>\n<p>20:58 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Pierre-Laurent Aimard, Pianist und Musikvermittler<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Margarete Zander. Pierre-Laurent Aimard bekommt den Ernst von Siemens Musikpreis 2017. Am 2. Juni wird dem Pianisten der renommierte europ&#228;ische Musikpreis verliehen. Der franz&#246;sische Pianist (geb. 1957) war Mitglied des Ensemble Intercontemporain, hat mit Nikolaus Harnoncourt Beethovens Klavierkonzerte aufgef&#252;hrt, das Aldeburgh Festival in England geleitet und beim Klavierfestival Ruhr Kindern den Kosmos von Gy&#246;rgy Ligeti erkundet.<\/p>\n<p>21:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur<br \/>\n<strong>Quartetto Prometeo am Festival musica aperta<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vom Amsterdamer Concertgebouw bis zum Prager Fr&#252;hling, von der Accademia di Santa Cecilia in Rom bis zum Grand Th\u00e9atre Bordeaux, von der Mozartnacht W&#252;rzburg bis zum Colmar Festival \u2013 das Quartetto Prometeo kennt sie alle, die Festivals. Und es ist begehrt, weil es sich in einem sehr breiten Repertoire auskennt, von Mozart bis zur Musik der jungen Komponistengeneration von heute. <strong>Gy&#246;rgy Ligeti<\/strong> (1923\u20132006): Quartett No.2 (1968). <strong>Francesco Filidei<\/strong> (1973): Notturno sulle corde vuote (UA f&#252;r akustisches Quartett). <strong>Sandro Balzarini<\/strong> (1987): N.N. (2016), Urauff&#252;hrung des Auftrages von musica aperta. <strong>Stefano Gervasoni<\/strong> (1962): Six lettres \u00e0 l&#8217;obscurit\u00e9 (und zwei Nachrichten) (2005-2006)<\/p>\n<p>21:04 bis 22:00 | rbb-kulturradio<br \/>\n<strong>Der Komponist Georges Aperghis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Margarete Zander. Der griechische Komponist Georges Aperghis ist einer der profiliertesten Vertreter des avantgardistischen Musiktheaters in Frankreich. In seinem sp&#228;ten Schaffen kehrt er jedoch immer &#246;fter zum Klavier zur&#252;ck &#8211; dem Instrument, f&#252;r das er seine fr&#252;hesten Werke komponiert hat. Ein Kreis schlie&#223;t sich.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Zeit-Ton Magazin. R&#252;ckblick, Vorschau und aktuelle Ver&#246;ffentlichungen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit einem R&#252;ckblick auf das 64. Rostrum of Composers in Palermo. Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:10 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Rottweil &#8211; Vivre Vivier (1\/2) (Konzert vom 28. April in der Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ensemble Aventure. Leitung: Bas Wiegers. <strong>Mark Andre<\/strong>: \u201eda\u201c (2010 &#8211; 11) f&#252;r Ensemble.<strong> Claude Vivier<\/strong>: \u201eSamarkand\u201c (1981) f&#252;r Klavier und Bl&#228;serquintett. Claude Vivier galt und gilt vielleicht immer noch als Au&#223;enseiter der Neuen Musik. Skandalumwittert ist die tragische Ermordung 1983 des gerade einmal 34-j&#228;hrigen in Paris. Das Interesse an den Werken des Franko-Kanadiers ist in den letzten Jahren gewachsen. Das Freiburger Ensemble Aventure setzt sich mit Viviers Erkundungen der Klangwelten der Fremde auseinander, in dem Kompositionen zu Klang kommen, die sich &#8211; neben den Originalwerken &#8211; direkt oder indirekt auf den Komponisten beziehen. (Teil 2, Mittwoch, 31. Mai, 23.03 Uhr)<\/p>\n<hr \/>\n<h2>25.05.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik. Eclat Festival Neue Musik <\/strong>Theaterhaus Stuttgart. Aufzeichnungen vom 02.-05.02.2017<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Sam Pluta<\/strong>: Chain reactions\/ Five events (2013) f&#252;r 2 Violinen, Viola, Violoncello und Live-Elektronik. Mivos Quartet. <strong>Mark Barden<\/strong>: 3 Et&#252;den f&#252;r Klavier (2016). Nicolas Hodges, Klavier. <strong>Clara Iannotta<\/strong>: smudges &#8211; acarbon copy. (2016-17). F&#252;r 5 Performer, Transducer und Elektronik. Neue Vocalsolisten Stuttgart<\/p>\n<p>00:12 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>August Peter Waldenmaier<\/strong>: Serenade A-Dur, op. 9 (M&#252;nchner Rundfunkorchester: Rudolf Alberth); <strong>G&#252;nter Bialas<\/strong>: \u201eDer gestiefelte Kater\u201c, Drei Paraphrasen (Philharmonische Cellisten K&#246;ln: Werner Thomas); <strong>Jan Koetsier<\/strong>: Hornkonzert, op. 95 (Leipziger Hornquartett; M&#252;nchner Rundfunkorchester: Werner Andreas Albert); <strong>Ulrich Sommerlatte<\/strong>: \u201eFortunata\u201c, Ballettsuite (M&#252;nchner Rundfunkorchester: Willy Mattes); <strong>Kurt Graunke<\/strong>: Violinkonzert (Lukas David, Violine; Symphonie-Orchester Graunke); <strong>Ulrich Sommerlatte<\/strong>: Aus \u201eVier t&#228;nzerische St&#252;cke\u201c (M&#252;nchner Rundfunkorchester: Ulrich Sommerlatte)<\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement. Vox humana<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vokalmusik von Jonathan Harvey, Hans Werner Henze, Mauricio Kagel, Robert Heppener, Klaus Huber, Salvatore Sciarrino, Sven-David Sandstr&#246;m und Viktor Ullmann<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert. Musikfabrik im WDR. Soliloque d\u00e9cortiqu\u00e9. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Vinko Globokar<\/strong>: Les Soliloques d\u00e9cortiqu\u00e9s f&#252;r Ensemble, Urauff&#252;hrung. <strong>Luciano Berio<\/strong>: points on the curve to find &#8230; f&#252;r Klavier und 22 Instrumente \/ Naturale f&#252;r Viola, Schlagzeug und Zuspielband. <strong>Vinko Globokar<\/strong>: Kaleidoskop im Nebel f&#252;r Kammerensemble. <strong>Ulrich L&#246;ffler<\/strong>, Klavier; Ensemble Musikfabrik, Leitung: Jean-Micha\u00ebl Lavoie. Aufnahme aus dem K&#246;lner Funkhaus. Das Ensemble Musikfabrik spielt Werke des Posaunisten und Komponisten Vinko Globokar und von dessen Lehrer Luciano Berio. \u201eSelbstgespr&#228;che\u201c stehen im Zentrum der Urauff&#252;hrung von Vinko Globokars \u201eLes Soliques d\u00e9cortigu\u00e9s\u201c. Unorthodoxe Spieltechniken machen die Kommunikation zwischen den jeweiligen Solisten und den anderen Instrumentalisten zu einer fantasievollen Klangreise. Globokars \u201eKaleidoskop im Nebel\u201c beginnt im \u201ewei&#223;em Rauschen ohne pr&#228;zise Tonh&#246;he\u201c bis nach und nach immer wieder musikalische Konturen aus dem \u201eNebel\u201c auf- und wieder abtauchen. Mit seinem Werk \u201eNaturale\u201c versucht Berio, die L&#252;cke zwischen Volks- und Kunstmusik zu schlie&#223;en. Dazu hat er Ges&#228;nge eines sizilianischen \u201eStra&#223;enverk&#228;ufers\u201c integriert. Zu \u201epoints on the curve to find\u2026\u201c erkl&#228;rte Berio, dass \u201eder Klavierpart als Kurve geh&#246;rt werden kann, auf welche die anderen Instrumente sich setzen und ihre harmonischen Merkmale interpretieren und ersichtlich machen.\u201c<\/p>\n<p>21.30-23.00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Mythos und Moderne: Der Komponist Alberto Ginastera <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Portr&#228;tiert von Frank Harders-Wuthenow<\/p>\n<p>21:33 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton. Silbrige Schlichtheit. Die S&#228;ngerin Rosemarie Lang<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Claus Fischer. Rosemarie Lang (1947-2017) war eine begnadete Opern-, Oratorien- und Lieds&#228;ngerin und langj&#228;hriges Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper. Die 1947 in Gr&#252;nst&#228;dtel bei Schwarzenberg im Erzgebirge geborene S&#228;ngerin verstarb viel zu fr&#252;h im Januar 2017. Rosemarie Lang begann ihre Laufbahn am Theater Altenburg und am Opernhaus Leipzig. 1987 deb&#252;tierte sie an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seitdem war sie dem Haus als Ensemblemitglied verbunden. Rosemarie Lang trat auch bei den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper und am Teatro Real Madrid auf. Sie re&#252;ssierte nicht nur auf der Opernb&#252;hne, sondern war dar&#252;ber hinaus eine begnadete Oratorien- und Lieds&#228;ngerin, die besonders mit Bach und Schumann das Publikum in ihren Bann zog. 2009 musste sie ihre Karriere aus gesundheitlichen Gr&#252;nden beenden.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Studio f&#252;r Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Rebecca Saunders<\/strong>: \u201eSkin\u201c; \u201eNeither\u201c (Marco Blaauw, Markus Schwind, Trompete); \u201eMolly&#8217;s Song &#8211; Shades of Crimson\u201c (Carin Levine, Fl&#246;te, Spieldose; Adrian Pereyra, Gitarre; Nicolaus Richter de Vroe, Viola)<\/p>\n<hr \/>\n<h2>26.05.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst. documenta 14: Every Time A Ear di Soun<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Southern Clairaudience &#8211; Some Sound Documents for a Future Act. Von Hong-Kai Wang. Mit: SowYee Au, Dena Beard, Chang Hsin-Hsien, Chen Bo-Wei, Chen Fu-Lai, Chen Siao-Chi, Chen Yi-Ju, Chen You-Wei, Chou Chia-Chen, Chou Shao, Duan Ziying, Eldhy, Arash Fayez, Hsueh Shu-Yu, Hsu Fang-Tze, Hsu Yong-Mao, Huang Hsiang-Ning, Huang Hsuan, Huang Pei-Wei, Hung Wei-Ling, Huang Yu-Lan, Ariko S. Ikehara, Diala Khasawnih, Dohee Lee, Li Mao-Hsing, Marie Martraire, Githinji Mbire, George N\u00e9e, Pan Hsi-Lin, Dorothy Santos, Shi Chieh-Ching, Christopher Squier, Marshall Trammell, Tsai Pei-Hua, Tsai Yu-Han, Leila Weefur, Wu Chin-Fu, Wu Chin-Yi, Wu Shu-Yuan, Wu Ting-Chia, Wu Yi-Hua, Yao Min, You Yu-Ling und Yu Shih-Fang. Produktion: documenta 14 \/ Deutschlandfunk Kultur 2017. Koproduziert von Brilliant Time: Southeast Theme Bookstore, New Taipei City, Taiwan; Hong-gah Museum, Taipei, Taiwan; Kadist, San Francisco, USA; The Lab, San Francisco, United States; The National Culture and Arts Foundation Taiwan; Taisugar Yunlin Dongshih Sugarcane Supply Office, Yunlin, Taiwan. L&#228;nge: 47&#8217;27 (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Hong-Kai Wang rekonstruiert den \u201eSugarcane Song\u201c von 1925, der den ersten antikolonialen Landarbeiteraufstand in Taiwan ausl&#246;ste. In memoriam Wu Jung-Hui. Der \u201eSugarcane Song\u201c oder das \u201eZuckerrohrlied\u201c gilt als Medium und Ausl&#246;ser des mutma&#223;lich ersten antikolonialen, klassenbewussten Landarbeiteraufstands in der Geschichte Taiwans, bekannt unter dem Namen \u201eErlin Sugarcane Workers Revolt\u201c. 1925 von der Gewerkschaft der Zuckerrohrarbeiter in Umlauf gebracht, geriet das Lied in Vergessenheit, bis es 2001 von einigen Historikern wiederentdeckt wurde. \u201eSouthern Clairaudience\u201c liefert eine dissonante Deutung dieses Fundes und stellt das lange verschollene Lied einiger Zuckerrohrpflanzer in der N&#228;he von Erlin als geopolitische Initialz&#252;ndung vor, als Suche nach Verb&#252;ndeten und Zuh&#246;rern, die &#252;ber (un)lesbare Grenzen hinweg mit verschiedenen situativen Handlungen darauf reagieren. Hong-Kai Wangs Arbeit wirft die Frage auf: Kann man mithilfe von \u201eResonanzen\u201c unter Umst&#228;nden eine \u201ezweite Gelegenheit\u201c zum H&#246;ren vergessener Geschichte oder verlorenen Wissens schaffen? Die Zuh&#246;rer sind aufgerufen, einer spekulativen Konfiguration von Tondokumenten zu folgen, in der &#196;u&#223;erungen, Gesten, Bewegungen, Vibrationen, K&#246;rperw&#228;rme, Atem und seelische Empfindungen \u201esich verflechten, neu bilden, trennen, zur&#252;ckflie&#223;en und wieder hervortreten\u201c (E. Savory). Hong-Kai Wang, geboren 1971 in Yunlin, Taiwan ist Klangk&#252;nstlerin. Ihre Arbeiten befassen sich mit der politischen Bedeutung von Kl&#228;ngen und ihrer Rezeption. \u201eEvery Time A Ear di Soun\u201c ist eine gemeinsame Radiokunst-Ausstellung von documenta 14 und Deutschlandfunk Kultur. Sie zeigt 30 neue H&#246;rst&#252;cke von internationalen K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstlern. Diese Kl&#228;nge werden von acht Rundfunksendern auf der ganzen Welt ausgestrahlt &#8211; und sie erscheinen im Klangkunstprogramm von Deutschlandfunk Kultur w&#228;hrend des documenta-Zeitraums vom 8. April bis 17. September. Der Titel der Ausstellung ist einem Song des jamaikanischen Dub-Poeten Mutabaruka entlehnt. Er bedeutet \u201eImmer wenn ich den Klang h&#246;re\u201c.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK (Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr)<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Der Klang der Stille Oder: Warum das Nichts nicht existieren kann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Monika Kursawe. Sie umf&#228;ngt uns in der Nacht, wenn alles schweigt; sie liegt in der W&#252;ste, im Eismeer oder im All &#8211; die Stille. Und doch ist sie nie greifbar und immer durchbrochen, und sei es nur durch unseren eigenen Herzschlag. Aber was ist das &#252;berhaupt &#8211; Stille? Ist Stille schon das Schweigen der Mitmenschen oder die v&#246;llige Abwesenheit von Kl&#228;ngen? Ein physikalischer Zustand oder mehr ein Gef&#252;hl? Und wo finden wir Stille &#252;berhaupt? John Cage suchte sie im resonanzarmen Raum, so mancher findet sie in der Meditation. Auf der B&#252;hne ist sie dramaturgisches Mittel, sie ist Bedrohung und gro&#223;e Sehnsucht zugleich. Musiker, Physiker, Schauspieler, &#196;rzte und ein Astronaut begeben sich auf die Suche nach Stille.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>h&#246;r!spiel!art.mix. Zen ist die gr&#246;&#223;te L&#252;ge aller Zeiten.<br \/>\n<\/strong>Von Werner Penzel\/Ikue Mori\/Fred Frith BR 2015<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Am besten singt man mit den Ohren. Werner Penzel, Fred Frith und Ikue Mori im Gespr&#228;ch mit Norbert Lang BR 2015. Der Filmemacher Werner Penzel verbrachte mehrere l&#228;ngere Aufenthalte im japanischen Zen Kloster Antai-ji und lie&#223; seine Erfahrungen und Besch&#228;ftigung mit dem Zen Meister Kodo Sawaki in ein H&#246;rst&#252;ck und in ein Filmprojekt m&#252;nden. Er n&#228;hert sich diesem Ort gemeinsam mit den Musikern Fred Frith und Ikue Mori in freien Improvisationen, die &#8211; wie bei der Sitzmeditation Zazen &#8211; nur gelingen, wenn man beim Spielen stets aufmerksam bleibt und sich dem Risiko des Moments &#252;berl&#228;sst. Neben den teils lakonischen Texten des Zen Meisters Kodo Sawaki sind es vor allem die Tonaufnahmen aus Antai-ji, die ein Wechselspiel zwischen den verdichteten Ger&#228;uschfeldern Ikue Moris und dem behutsam aushorchenden Gitarrenspiel Fred Friths in Gang setzen. Werner Penzel, geb. 1950 in S&#252;ddeutschland, lebt in Awaji-shima, Japan. Filmemacher und Regisseur. Ikue Mori, geb. 1958 in Tokio, lebt in New York. Musikerin und K&#252;nstlerin. Fred Frith, geb. 1949 in East Sussex, lebt in Kalifornien. Musiker und Multi-Instrumentalist.<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand. Das Studio Musikfabrik. Die Nachwuchsakademie f&#252;r Neue Musik in Nordrhein-Westfalen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Leonie Reineke. Seit 2009 hat das Ensemble Musikfabrik seine eigene Nachwuchsakademie: das Studio Musikfabrik. Dessen Vorl&#228;ufer wiederum gibt es schon seit 2006, damals unter dem Namen LandesJugendEnsemble. Die Musiker des Studios sind zwischen 14 und 21 Jahre alt. Mehrmals im Jahr treffen sie sich zu intensiven Arbeitsphasen. Dann werden sie von Profimusikern in Spieltechniken und der Interpretation von Neuer Musik unterrichtet. 2012 war das Studio Musikfabrik zu den Darmst&#228;dter Ferienkursen f&#252;r Neue Musik eingeladen. Ein Novum, denn noch nie vorher durfte ein Jugendensemble in Darmstadt spielen.<\/p>\n<p>23:03 | &#214;1<br \/>\n<strong>Zeit-Ton: Iannis Xenakis: Ekstatische Kraft auf neuen Klangwegen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gestaltung: Rainer Elstner. Der 1933 in Griechenland geborene Iannis Xenakis war ein h&#246;chst unorthodoxer Komponist. Er hat musikalische Wege in Klangwelten er&#246;ffnet, die noch heute Staunen machen ob ihrer ekstatischen Kraft. Seine Musik klingt wie keine vor ihm. Schon sein Weg zur zeitgen&#246;ssischen Musik war ein ungew&#246;hnlicher: Er studierte Ingenieurswissenschaften in Athen, nahm aber daneben Unterricht in Harmonielehre und Kontrapunkt. Xenakis war im kommunistischen Widerstand gegen die Nazi-Herrschaft sowie gegen die Wiedereinf&#252;hrung der griechischen Monarchie. Im Stra&#223;enkampf gegen britische Truppen verlor er ein Auge. Im Jahr 1947 begann das griechische Regime, einstige linksorientierte Widerstandsk&#228;mpfer zu verhaften &#8211; Xenakis konnte noch rechtzeitig nach Paris fliehen. Obwohl er den Status eines illegalen Migranten hatte, wurde er dort Assistent des Architekten Le Corbusier. Der kompositorische Autodidakt nahm Unterricht bei Arthur Honegger, Darius Milhaud und Olivier Messiaen. Letzterer unterst&#252;tze ihn dabei, seinen eigenen kompositorischen Weg abseits der traditionellen Harmonielehre und der damals aktuellen seriellen Musik zu finden. Xenakis nutzte sein immenses technisches und mathematisches Wissen, um es in seine Kompositionskonzepte zu inkorporieren. Mengenlehre konnte dabei ebenso eine Rolle spielen wie Spieletheorie oder Zufallsfunktionen. 1954 wurde er in die Groupe de Recherches de Musique Concr\u00e8te um Pierre Schaeffer und Pierre Henry aufgenommen &#8211; ein Zeit des Experimentierens im Stile der elektroakustischen musique concr\u00e8te. 1959 verlie&#223; Xenakis Le Corbusiers Studio und konzentrierte sich auf sein kompositorisches Schaffen. Er widmete sich dem Unterrichten und vertiefte sich in computerunterst&#252;tzte Kompositionsmethoden. Sein letztes Werk vollendete Xenakis im Jahr 1997. 2001 starb er im Alter von 78 Jahren in Paris.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>27.05.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 |BR-KLASSIK (Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr)<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature. Der Klang der Stille Oder: Warum das Nichts nicht existieren kann<\/strong><\/p>\n<p>22.04 &#8211; 23.00 Uhr | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik. Nexus [22]: Padua<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Padua \u2013 eine der &#228;ltesten St&#228;dten Italiens ist auch eine der fortschrittlichsten, zumindest was die elektronische Musik angeht. In den sechziger Jahren entstand hier mit dem Kollektiv \u201eNuove Proposte Sonore\u201c \u2013 kurz \u201eNPS\u201c \u2013 eine der musikalisch avancierten Elektronik-Gruppen Italiens. Das Kollketiv \u201eNuove Proposte Sonore\u201c zu deutsch etwa \u201eNeue Klanganregungen\u201c wurde begr&#252;ndet von der Musikerin und sp&#228;teren Komponistin Teresa Rampazzi und dem bildenden K&#252;nstler Ennio Chiggio. Rampazzi selbst stand in engem Kontakt zu Luigi Nono, Bruno Maderna und John Cage, wurde aber haupts&#228;chlich von der elektronischen Tonbandmusik Stockhausens und der musique concr\u00e8te Pierre Schaeffers gepr&#228;gt. Neben den Komponisten Pietro Grossi und Enore Zaffiri z&#228;hlte \u201eNPS\u201c bald zu den bekanntesten und bedeutendsten Akteuren der elektronischen Musikszene Italiens. Zwar blieb der gro&#223;e internationale Erfolg am Ende versagt, doch seit knapp zwei Jahrzehnten k&#252;mmert sich die italienische Musikwissenschaftlerin Laura Zattra darum, Archivmaterial zug&#228;nglich zu machen, Tonb&#228;nder zu digitalisieren und diese mit Unterst&#252;tzung des Mail&#228;nder Labels \u201eDie Schachtel\u201c einem internationalen Publikum bekannt zu machen.<\/p>\n<p>23.00 &#8211; 00.00 Uhr | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik. Profil [62]: Teresa Rampazzi<\/strong><\/p>\n<p>Die italienische Musikerin und sp&#228;tere Komponistin Teresa Rampazzi war Mitbegr&#252;nderin von \u201eNuove Proposte Sonore\u201c \u2013 einer der bedeutendsten Formationen f&#252;r elektronische Musik in Italien in den sechziger Jahren. Obwohl ihre Arbeiten national viel Aufsehen erregten, blieben das Kollektiv, wie auch seine im Jahr 2001 verstorbene Hauptakteurin bis vor kurzem international weitgehend unbekannt. Teresa Rampazzi stammte aus Verona. Schon w&#228;hrend ihres Klavierstudiums entwickelte sich eine enge Freundschaft mit dem sp&#228;ter ber&#252;hmten Komponisten und Dirigenten Bruno Maderna. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges besuchte sie mehrmals die Internationalen Ferienkurse f&#252;r Neue Musik in Darmstadt, wo sie die musikalisch-philosophischen Ideen Luigi Nonos begeistert aufnehmen konnte. Am tiefsten beeindruckten sie jedoch die Einf&#252;hrungskurse von Herbert Eimert, in denen sie elektronische Musik von Karlheinz Stockhausen und Pierre Schaeffer h&#246;ren konnte. Sp&#228;ter, in Padua, gr&#252;ndete sie mit dem Designer und Architekten Ennio Chiggio die Gruppe \u201eNuove Proposte Sonore\u201c, mit der sich beide der elektronischen Klangerzeugung verschrieben.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist&#8217;s Corner. Mara Genschel. Villa Genschel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">hr\/Frankfurter Gesellschaft f&#252;r Neue Musik\/Literaturhaus Villa Clementine Wiesbaden\/Kooperative New Jazz (Wiesbaden\/Kulturamt Wiesbaden 2016\/17) &#8211; Ursendung &#8211; Die Audio-Literatin Mara Genschel schreibt zu ihrem H&#246;rst&#252;ck Villa Genschel: \u201eNoch im 21. Jahrhundert scheint die Villa, das gro&#223;b&#252;rgerliche Herrenhaus, der bevorzugte Ort f&#252;r die Literatur und ihre Lesungen zu sein. Als ein stilreines Museum f&#252;r privilegierte Wohnkultur des sp&#228;ten 19. Jahrhunderts bietet sie selbst dem prek&#228;rsten Zweig des Literaturbetriebs, unserer Autorin, Daseinsform und Herrschaftsattit&#252;de auf Zeit.\u201c Das Klangobjekt Villa Genschel von Mara Genschel (* 1982) ist die fiktionalisierte Rekonstruktion einer realen literarischen Veranstaltung, die in Sachen Selbst&#252;bersch&#228;tzung, &#220;berdehnung des Genres sowie einigen gescheiterten Versuchen der Enteignung als beispielhaft f&#252;r die verst&#246;rte &#196;ra des Post-Professionellen geh&#246;rt werden kann.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>28.05.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>22:00 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Soir\u00e9e. KunstFestSpiele Herrenhausen 2017<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Mark-Anthony Turnage<\/strong>: Blood on the Floor. Martin Robertson, Saxofon, Johan Parricelli, E-Gitarre \/ Ian Thomas, Schlagzeug, Laurence Cottle, E-Bass \/ Ensemble Musikfabrik, Ltg.: Ingo Metzmacher. Aufzeichnung vom 5. Mai im Kulturzentrum Pavillon in Hannover<\/p>\n<p>22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton. \u201eIrgend&#8217;ne Kleinigkeit passiert immer\u201c &#8211; Inspizienten &#8211; die unsichtbaren Perfektionisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Heidi Mottl. Sie bleiben unsichtbar, und doch geht im Theater ohne sie nichts. Den Beruf des Inspizienten kann man nirgendwo lernen, eher w&#228;chst man hinein. N&#246;tig sind Nerven wie Stahlseile, ein guter Draht zu K&#252;nstlern und Technikern gleicherma&#223;en &#8211; und viel Fingerspitzengef&#252;hl. Heidi Mottl hat zwei erfahrenen Inspizienten, Mario N&#246;tzel von der Komischen Oper Berlin und Udo Metzner von der Berliner Staatsoper, &#252;ber die Schulter geschaut.<\/p>\n<p>23:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik. Klavier-Kanon-K&#252;nste [2]. <\/strong>Von Barbara Eckle<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Brice Pauset<\/strong>: Sept Canons pour piano (Teil 2) \/ Neuf Canons pour piano; Nicolas Hodges, Klavier. <strong>Brice Pauset<\/strong>: Perspectivae Sintagma I (Canons) f&#252;r Klavier und Live Elektronik; Nicolas Hodges; IRCAM<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2022.%20bis%2028.%20Mai%202017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F05%2F20%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-22-bis-28-mai-2017%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Der MDR bleibt eine traurige Angelegenheit. Ein Totalausfall. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Neuer Musik in Ljubljana, Vinko Globokar, John Cages \u201eOrgan2\/ASLSP\u201c, Beat Furrers j&#252;ngstem Musiktheater, Clara Iannotta, Pierre-Laurent Aimard, dem Quartetto Prometeo, Georges Aperghis, Alberto Ginastera, dem Studio Musikfabrik, Iannis&#46;&#46;&#46;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" style=\"display:none\"><div class=\"ShariffHeadline\"> <\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Neue%20Musik%20%2F%20Musikfeature%20%2F%20SoundArt%3A%20Die%20Radio-Woche%20vom%2022.%20bis%2028.%20Mai%202017 https%3A%2F%2Fblogs.nmz.de%2Fbadblog%2F2017%2F05%2F20%2Fneue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-22-bis-28-mai-2017%2F\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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