Markiert: Leonard Bernstein

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Der Pförtner in der Klassischen Musik

Wie hatte R. Lennys Freundschaft gewonnen? Indem er dafür sorgte, dass Bernstein immer eine Flasche seines Lieblingswhiskies in der Garderobe vorfand, wenn er unser Hochschulorchester dirigierte. Ob sie sich wohl je über Politik unterhalten haben? Leider kann man beide nicht mehr fragen, denn R. verlor seinen Job, als plötzlich herauskam, dass er alte Flügel der Musikhochschule heimlich „vertickt“ hatte. Und Bernstein weilt bei den Engeln.

Best of Fröhlichkeit. Die Klassik-Playlist gegen Winterdepressionen

Best of Fröhlichkeit. Die Klassik-Playlist gegen Winterdepressionen

Ich gelte im Allgemeinen ja nicht unbedingt als esoterisch. Zu Recht. Ich bin aber viel spiritueller als ihr da draußen glaubt! SCHA-LA-LA-LAAAAAAAAAAAAAA!!!!! Nein. Wirklich. Ich glaube zutiefst an die Kraft die Musik, vor allem, weil sie extrem undefinierbar ist. Manche Musik, die mir Kraft gibt, verstört andere. Xenakis beispielsweise: Xenakis...

Preparing Atopy. A lecture in 6 parts. Part 1: The long Goodbye

(This is the English translation of a 6 part lecture that I gave in Mainz about the possibilities of what I call „atopical“ music)

THE LONG GOODBYE

It’s downright impossible to talk about the end of something. Endings tend to come later than one thinks, and when they come early, one usually didn’t expect them.
But still, I want to say it here, because it is true and because it is important to understand the full ramifications of this truth: that what we call “Classical Music” is…perhaps not completely dead, yet. But completely futile.

Vorbereitung der Atopie. Ein Text in 6 Teilen. Erster Teil: DER LANGE ABSCHIED

Die letzten Wochen waren so voller Reisen und Aktivitäten, dass ich es nicht geschafft habe, einen einzigen Text im Blog zu veröffentlichen. Ganz tatenlos war ich allerdings nicht in dieser Zeit – für meine Musikdozentur in Mainz entstand ein längerer Vortrag, in dem ich meine Gedanken zur aktuellen Situation der Musik und der Notwendigkeit eines neuen Musikverständnisses festgehalten habe und die Grundzüge einer „atopischen“ Musikästhetik umreiße.
Viele haben mich gefragt, ob ich diesen Text nicht im Blog veröffentlichen kann, was ich hiermit gerne tue.
Der Text hat 6 Teile, die ich im Abstand von ca. 2 Tagen veröffentlichen werde, darauf folgt die englische Übersetzung, die ich mir für die Ferien vorgenommen habe. Hier also der erste Teil.

Peter und der Rolf – Education für Erwachsene I

Peter und der Rolf – Education für Erwachsene I

Gestern noch schrieb ich über Kassetten, in denen die Biographien von Komponisten für Kinder erzählt werden – mit einem meines Erachtens viel zu krassen Fokus auf das Thema „Krankheit und Tod“. Heute fiel mir eklatant auf, dass es im klassischen Musikbetrieb eigentlich zu wenig Education für Erwachsene gibt. Ich beobachte...

U und E – Neue Theorie

U und E – Neue Theorie

Neulich, nach der Premiere der wahnwitzig tollen Inszenierung von Bernsteins „West Side Story“ (Regie: Barrie Kosky, Choreographie: Otto Pichler) an der Komischen Oper kam in mir erst die Frage auf, warum dieses Musical so einzigartig ist. Wie kann es sein, dass daran – also, was die Gattung „Musical“ anbelangt –...