Markiert: Konrad Boehmer

Die Musik, die aus der Kälte kam. „Cassidy“, CIA und John Cage.

Inzwischen kennen wir ja alle (?) die Fakten und auch die Motivation des CIA. Mit dem Aufflammen des Kalten Krieges begann auch ein Krieg der Kulturen. Der UDSSR und dem Warschauer Pakt mussten auch künstlerische Prinzipien entgegengesetzt werden. Es begann eine Stilisierung der westlichen und vor allem amerikanischen Kultur zu einer „freiheitlichen“ Kultur, die im Gegensatz zur kommunistischen Diktatur ein Land der unbegrenzt(er)en Möglichkeiten bot (was ja auch nicht vollkommen falsch ist). Ohne dass sie es vermutlich selber ahnten wurden Künstler wie Pollock, Rothko und Rauschenberg ganz bewusst gepusht mit Geldern, die der CIA zur Verfügung standen.

Konrad Boehmer is silent.

Konrad Boehmer is silent.

On Saturday 4 October, the composer and music critic Konrad Boehmer (born 24 May 1941 in Berlin) died in Amsterdam at the age of 73. He had suffered a cerebral infarction on 10 August while on holiday in the south of France, and since 24 August had been cared for at the Onze Lieve Vrouwe Gasthuis (OLVG) in Amsterdam.

Konrad Boehmer had lived in Amsterdam since 1966. His large compositional oeuvre includes both acoustic and electronic music, which was performed throughout the world. In 1983 he received the Rolf Liebermann Prize for his opera Doktor Faustus. As a music critic he wrote for the weekly Vrij Nederland magazine and also published internationally on contemporary music and authors’ rights.

From 1972 onwards Konrad Boehmer taught at the Royal Conservatoire in The Hague, where he directed the Institute of Sonology from 1994 to 2006. He held numerous chairmanships, including of the Dutch musical authors’ rights society BUMA/STEMRA and the Society of Dutch Composers GeNeCo.

Konrad Boehmer received the honour „Officier in de Orde van Oranje-Nassau“ from Her Majesty Queen Beatrix of the Netherlands.

The date of the funeral will shortly be announced.

Ich lese „The Classical Revolution“ von John Borstlap und denke mir meinen Teil (1)

Ich lese „The Classical Revolution“ von John Borstlap und denke mir meinen Teil (1)

Seit einigen Monaten schon liegt ein Buch bei mir auf dem Schreibtisch, das mir freundlicherweise die NMZ-Redaktion geschickt hat, natürlich mit der Hoffnung, dass ich doch darüber schreiben möge. Und seit einigen Monaten schiebe ich das Lesen dieses Buches nun schon vor mir her. Warum?

Animierte Dramolette: „Interaktivität“ von Stefan Hetzel

Animierte Dramolette: „Interaktivität“ von Stefan Hetzel

Ein Gastbeitrag von Stefan Hetzel zum Thema Computermusik und Interaktivität, vorgestellt in knuffigen Videos mit seltsamen Avataren….

Iamus komponiert. Und ein Dramolett von Stefan Hetzel.

Iamus komponiert. Und ein Dramolett von Stefan Hetzel.

Es ist eigentlich schon ein Weilchen soweit – die Computer komponieren ja schon seit einiger Zeit mit, nicht nur erst seit MaxMSP. Doch nun komponieren sie anscheinend so gut, dass Menschen sie nicht mehr als Computerkomponisten erkennen können, berichtet zumindest…