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Bayreuth 2049

Und es kommt noch besser: auch der alte Zuschauerraum kann virtuell rekonstruiert werden! Sie wollen „Onkel Wolf“ und seine schicke schwarzgelackte Entourage bei einem seiner vielen Besuche in Bayreuth erleben? Kein Problem, wählen Sie die Option “Adolf für Dumme” (Abkürzung: A.F.D.)!

Die Fremdheit des Zwischenmenschlichen – Umfrage zu Manuel Brugs Petrenko-Artikel in der „Welt“

Die Fremdheit des Zwischenmenschlichen – Umfrage zu Manuel Brugs Petrenko-Artikel in der „Welt“

Einiges Befremden haben Manuel Brugs Überlegungen zur Wahl des neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker ja schon ausgelöst. So ist Petrenko bei ihm „der dritte Jude auf einem Berliner Chefsessel“, nichts „Zwischenmenschliches ist ihm fremd“. und davon kann uns theoretisch „mindestens eine (sic!) der diesjährigen Bayreuth-Sängerinnen berichten“.

Preparing Atopy. A lecture in 6 parts. Part two: The Big Sleep

(This is the English translation of a 6 part lecture that I gave in Mainz about the possibilities of what I call „atopical“ music)

THE BIG SLEEP

I am often asked at parties what kind of music I write. This is a horribly difficult question to answer. Because “music” is of course a near endless term. “Music” can be St. John’s Passion or the music of the „Beatles“, both is „music“. I also think it is reasonable that both of it can be called “music”. Because in all kinds of music – be it popular music, dance music, Jazz music, improvised music, ethnical music, experimental music, film music – the chances to encounter horribly bad music are absolutely equal. This is the common trait of all music. But in each of these “genres” we can of course also find works of genius. For me there is no quality difference between the music of the Beatles and the music of Stockhausen. I actually also know which of these two I absolutely prefer!

Die Neue-Musik-Ansprache 2012 der Bundeskanzlerin

Die Neue-Musik-Ansprache 2012 der Bundeskanzlerin

Wie jedes Jahr päsentieren wir die jährliche Rede der Bundeskanzlerin zur Lage der Neuen Musik. Viel Spaß und alles Gute fürs Neue Jahr,
Euer
Moritz Eggert

Offener Brief an Katharina Wagner

Offener Brief an Katharina Wagner

Über Geschmack lässt sich sicherlich streiten, und obwohl Filmregisseure in der Vergangenheit auf Opernbühnen nicht immer ihre stärksten Arbeiten präsentiert haben, gab es durchaus auch die eine oder andere überzeugende Inszenierung, auch wenn Genies wie Lars von Trier dann lieber doch verzichteten, die Unterschiede der beiden Metiers Film und Oper richtig einschätzend.

Die absolute Vorhersehbarkeit

Die absolute Vorhersehbarkeit

Vorhersehbar war, dass nach dem großen Mediahype um den Tod des „Opernregisseurs“ und „größten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts“ (Jelinek), Christoph Schlingensief, die armen, unfreiwillig zurückgelassenen Künstler, allen voran der Komponist und Librettist, die wunderbare Kostümbildnerin Aino Laberenz, die Sänger, der Dirigent, der Chor, der Intendant Jürgen Flimm, kurzum alle Beteiligten im Grunde nur nur abstinken können gegen eine Erwartungshaltung von der Größe des Mount Everest.

Gedanken über Christoph Schlingensief

Gedanken über Christoph Schlingensief

Ich muß ehrlich sein: Ich habe bei meiner Zusammenarbeit mit Schlingensief („Freax“, Oper Bonn, 2007) gelitten wie ein Schwein. Gelitten an der Indifferenz eines Menschen, den ich eigentlich schätzte und auf dessen Arbeit ich mich freute.