Unser Star für Darmstadt

Peter Babnik. Oder vielleicht auch nicht.

Peter Babnik. Oder vielleicht auch nicht.

Vor kurzem machte ein bisher eher unbekannter Liedermacher und Komponist in unseren Kommentarspalten auf uns aufmerksam: Peter Babnik!
Neugierig wie ich bin, beschäftigte ich mich in den folgenden Tagen intensiv mit seiner Musik. Und wahrlich – der zuerst leicht scherzhaft vorgetragene Vorschlag, Herrn Babnik zum Direktor der Ferienkurse zu machen, verwandelte sich immer mehr in das dringende Bedürfnis, diesen Wunsch Wahrheit werden zu lassen.

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Peter Babnik ist ein Genie, ein Künstler der in nichts aber auch gar nichts anderen Größen der Outsider-Musik wie Jandek, Tiny Tim oder Captain Beefheart nachsteht. Im Gegensatz zu den meisten Komponisten der zeitgenössischen Musik hat er…

a) etwas zu sagen (nämlich: Frieden, Liebe und gegenseitiges Verständnis allenthalben!…es gibt schlechtere Agenden…)
b) die experimentellen musikalischen Mittel, dies auch auf interessante Weise zu tun
c) begeisterte Musiker, die seine Musik spielen (zum Beispiel das berühmte Gospelquartett „The Suits“)

Allein dies würde ihn für das Amt oder zumindest ein Porträtkonzert in Darmstadt außerordentlich empfehlen. Aber schauen wir uns die Musik des „Koblenzer Visionärs“ näher an – sie ist die nähere Betrachtung absolut wert!

Zuerst fiel uns Peter Babnik mit seinem großartigen Darmstadt-Song auf. Nur Spötter mögen dies für eine Parodie halten – tatsächlich handelt es sich um einen dialektisch perfiden Dankgesang „für neuen Klang“, angedeutet durch den Refrain „Vielen Dank für den neuen Klang“ (eine Variation der vorherigen Strophe, die in „vielen Dank für Speis und Trank“ mündete). Dazu werden Bilder von Ferneyhough und Enno Poppe eingeblendet. Da Babnik eine Art Ukulelenstilistik für die Begleitung wählt, entsteht eine spannende Dichotomie aus Inhalt und Darstellung – tatsächlich enthält seine Musik keinen einzigen „neuen Klang“, was als inherente Kritik an den „verkrusteten Darmstädter Strukturen“ (Helmut Lachenmann, 1972) verstanden werden kann. Gerade als man mitschunkeln will, reißt der Song auf einem seltsam unschlüssigen Akkord ab – ein offener Schluss? Eine Vision des Andersartigen, der Befreiung? Macht sich Babnik hier subkutan über „Neue Musik“ lustig? Es mag so scheinen…

Das Verhältnis von Text und Musik kann näher an Peter Babniks „opus summum“, dem Song „Dresden“ erläutert werden. Babnik schreibt hierzu:

Dieser Song ist im Frühjahr 2011 entstanden als ich im Internet „Radio Colorado“ zu dem Nazi-Aufmarsch in Dresden gehört habe.
Die 3.-Reich-Thematik ist eine berührende und aufwühlende Thematik.
Ich sehe das Grundproblem in der Verletzung von Menschlichkeit und Menschenrechten.
Dies gilt für alle Seiten dieser Thematik.
Ich habe den Standpunkt „Mensch“. Von diesem Standpunkt aus kann man Verständnis für viele Seiten dieser Thematik haben. Probiert es mal aus.
Der Blick nach vorn (auch wenn ein Menschenleben meistens ca. 80 aktive Jahre hat) hilft leben und Probleme zu meistern. Wir leben in einer „Welt von Möglichkeiten“ (Philosoph Karl Popper), also nutzen wir diese Möglichkeiten.

Alles Gute und bis später

Peter

Vordergründig mimt Babnik hier den naiven Outsider, verwirrend aber das (scheinbare) Popper-Zitat. Man wird hier an intellektuelle Politbarden wie Bob Dylan erinnert – trieb nicht auch Dylan stets ein Spiel mit der Erwartungshaltung der Hörer, machte auf simpel wenn er in Wirklichkeit hochintellektuell war? Babnik kann als Erbe des Dylanschen Vermächtnis gesehen werden.

Es folgt der vollständige Text von „Dresden“ (die teilweise unorthodoxe Grammatik des Originals wurde gewahrt, da sie absichtsvoll erscheint):

Wenn Du einen Mensch triffst
Der in die Vergangenheit schaut
Dann drehst’n
Ihn zur Zukunft hin
Schau nach vorn
Dann drehst’n

Die Grenzen der Menschlichkeit sind verletzt
In Dresden
Menschlichkeit gilt für jeden Menschen auf unserm Planet
Auch in Dresden

Alle Menschen sind Menschen
Das verbindet durch das X-Chromosom
Wir sind alle bunt
Und die menschliche gemeinsame friedliche Zukunft
Ist unser aller Lohn (Anmerkung: hier wird ein Bild von Babniks Freundin? eingeblendet)

Rap:
Ob rechts ob links ob totale Mitte
Jeder Mensch ist bunt und ich hab die Bitte
Die menschlichen Grenzen zu betrachten
Und Menschenrechte fair und nachhaltig zu achten

Wenn Du einen Menschen triffst…
Dann…drehst’n
Ihn zur Zukunft hin
Schau nach vorn
Dann drehst’n

Die ganze Menschlichkeit sind verletzt
In Dresden
Menschlichkeit gilt für jeden Menschen auf unserm Planet
Auch in Dresden

Zuerst einmal ist anzumerken, dass dieser Song direkt auf Thielemann zu verweisen scheint. Doch hinter dieser sehr vordergründigen Interpretation kommt das geniale Wortspiel „Dresden – drehst’n“ zum Zuge, quasi als Mahnung auf einen möglichen hypothetischen Sittenwandel des Maestro an historisch belastetem Ort hin gemünzt. Und das persönliche Treffen ist wichtig: „Wenn Du einen Menschen triffst…Dann drehst’n….Ihn zur Zukunft hin“. Nicht nur kann Thielemann bekehrt werden in direkter Anrede, er wird sich daraufhin wieder vermehrt für zeitgenössische Musik einsetzen!

Für eines der zentralen Probleme heutigen Zusammenlebens auf diesem Planeten findet Babnik in dem Lied die einleuchtende wie verblüffend einfache Antwort:

„Alle Menschen…..sind Menschen!“

Wofür Kirche, Philosophie und Peter Sloterdijk 500.000 Worte brauchen, braucht Babnik nur vier. Hier zeigt sich die ganze Genialität dieses Autors in Reinform.
Dennoch endet er mit der Mahnung „Die ganze Menschlichkeit sind verletzt…in Dresden“. Hier wird offenbar, dass „die Wunde Dresden“ noch nicht geschlossen ist, sie blute weiterhin und mahnt uns zur Vorsicht. „Menschlichkeit gilt für jeden Menschen auf unserm Planet…auch in Dresden“.
Et tu, Dresden.

Die Vielseitigkeit des Babnikschen Schaffens ist überwältigend, jedoch gibt es Vorlieben für 3 von der zeitgenössischen Musik heutzutage eher vernachlässigte Genres:
1) Protestsongs
2) Gospelsongs
3) Collagen

Ein Beispiel für letzteres ist das Werk „I can’t get no…education“. Anlässlich der Bildungskrise in diesem Land ist Babnik ein unermüdlicher Kämpfer für die Freiheit der Studenten, gegen Studiengebühren und gegen „zu viel Studium“. Anlässlich dieser Krise entstand eine Collage, die auf gewagte Weise zwei der berühmtesten Popsongs miteinander verschmelzen lässt. Bis „I can’t get no“ ist es Rolling Stones, dann – plötzlich und schockartig – wird ein Ausschnitt aus Pink Floyds „The Wall“ eingefügt, der „satisfaction“ sinnfällig mit „education“ ersetzt. Der tonartliche Fremdschock wirkt kathartisch – auch wenn das Stones-Lied danach eigentlich unverändert weiterläuft: nichts ist mehr wie vorher. Eine neue Generation will nicht mehr Komasaufen, sie will….Bildung. Und Babnik ist ihr Prophet.

So auch in dem Protestlied „Inhalt und Form“. Hier benutzt Babnik seinen Lieblingssatz:

Inhalt und Form
in Balance
Ist für alle eine Chance

Noch nie hat ein heutiger Künstler Adornos Grundforderungen so gut verstanden, so einfach wie deutlich umgesetzt. Ja, bei Babnik ist Inhalt und Form in Balance, daher braucht auch er die Chance!

Derselbe Satz taucht auch in Babniks Hit „Alles fliehihihihihihihießt zusammen“ auf, in dem er seiner Heimat Koblenz, der Stadt am Vater Rhein, auch klingend ein Denkmal setzt. Wunderbar der Einsatz von collagiert eingefügten Protestrufen, wie zum Beispiel „wir sind die Menschen! wir sind die Menschen!“. Was ist prägnanter, wahrer und deutlicher als dieser Aufruf? Wie schwach wäre dagegen „wir sind die Studenten!“ oder „wir sind die Meerschweinchen!“. Darauf muss man erst einmal kommen, Freunde.

Die Technik des unvermuteten Abreißens eines Songs wird auch in „Europe is the Winner“ verwendet (unbedingt zu Ende anhören, um zu verstehen was ich meine!), ein Song, der die Machenschaften des Grand Prix d’Eurovision anprangert und Musik als „jedermann gehörend“ anpreist.
Im Gedächtnis bleiben die Zeilen:

Up down do the body spinner
dance around
Europe is the winner
Come together as one

We love planet earth
It’s our home since our birth

Eine direkte Parallele zu folgender Textstelle aus „Darmstadt-Song“ ist sofort zu erkennen:

Music is our global slang
That’s our language since the big bang

Man sieht: das Babniksche Schaffen kreist um große Themen. Das Universum. Tod. Vergänglichkeit. Und dass wir uns alle lieb haben sollen.
So auch in dem Gospelsong „There is enough for Love everyone“, Babniks sicherlich bisher ambitioniertestem Werk.
Einer tonal kaum einzuordnenden, unendlich monotonen Akkordbegleitung, die summend von den Sängern vorgetragen wird und sich einer bisher unbekannten mikrotonalen Skala bedient, wird ein seltsam ausdrucksloser und roboterartig vorgetragener tenoraler Solopart gegenübergestellt. Dies bewirkt eine cthulhuide (Lovecraft) Irritation, die einer akustischen Grenzerfahrung gleichkommt. Währenddessen wird der Betrachter mit diskontinuierlich wechselnden Bildern konfrontiert, die in gewisser Weise den von der Dharma-Foundation („Lost“) verwendeten „Brainwashing-Videos“ gleichen. Das Ergebnis vergisst man nicht so leicht.

Mein größter Wunsch wäre, die Welt auf diesen hochinteressanten wie verkannten Künstler aufmerksam zu machen. Mit diesem Artikel konnte ich das Schaffen Babniks nur bruchstückhaft wiedergeben. Sucht also auch nach neuen, bisher unbekannten Videos (Babnik lädt regelmäßig neue Songs auf youtube hoch, ein Ende ist nicht abzusehen) und kommentiert sie. Mit der Zeit kann hier dann ein ausführliches Künstlerporträt entstehen, das wir in die Welt tragen können. Lasst uns Jünger Babniks sein, lasst uns sein Evangelium verbreiten, denn es ist ein gutes Evangelium.

Lasst mich schließen mit einem weiteren Babnikschen Zitat:

We live our life – it’s our daily challenge

Und unser täglich Babnik gib uns heute.

Moritz Eggert

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10 Antworten

  1. hufi sagt:

    denn es ist ein gutes Evangelium.

    Ja. Und es ist mutig. Es versteckt sich nicht in Diskussionen über Mikrotonalität oder den Stoffen, aus dem heute die Opern sind. Gerhard Rühm hat dahin auch schon einen Weg gewiesen. Oder Eisler in seinen Zeitungsausschnitten. Ein bisschen nur weniger Blauäugigkeit, ein bisschen mehr musikalisches Wagnis, und Babnik wäre ein Mann der täglichen Minute.

  2. eggy sagt:

    Je mehr ich mich mit Babnik beschäftige, desto sympathischer finde ich ihn. Es gibt auch einige Videos auf youtube mit ihm am Klavier, besonders zu empfehlen für Musikkenner ist sein Wagner-Song „Fe-Lie-Ri-Ho-Ta-Lo-Tri-Mei-Ring-Pars“, ein echtes Meisterwerk und ein Muss für jede Sitzung des Wagnerverbandes!

  3. DARMSTADT TOTAL !
    Musik mit Musik -eifach genial

  4. Jeder der mich kennt weiß, dass ich ein großer Fan von Musik abseits der ausgetretenen Pfade bin (= Outsider Music). Insofern begeistert mich Babnik WIRKLICH, ich mache mich auch nicht lustig über ihn, auch wenn ich vielleicht Sachen an seiner Musik lustig finde, die er selber gar nicht so lustig gemeint hat. Aber ich bin inzwischen der Meinung, dass er eine echte Entdeckung ist!

  5. hufi sagt:

    Das meine ich wohl auch. Und ich finde auch, dass er diese „Kritik“ vertragen wird. Und sich daraus etwas nehmen wird.

  6. hallo Fans,

    könnte man nicht den einen oder anderen Song der Anna Netrebko nahelegen? Sie kann mit ihrer famosen Stimme noch viel Bedeutungsvolles herausholen, was bei Babniks Interpretation nur den Spezialisten deutlich wird.
    Vorher die Ukulele-Begleitung durch ein „fettes“ Arrangement für großes Orchester ersetzt, und ab damit zum nächsten Opernball in Darmstadt.

    beste Grüße aus dem Labor

    -wechselstrom –

  7. querstand sagt:

    @ all, wechselstrom: Netrebko passt hier eigentlich nicht hin… Ausserdem kämpft sie immer noch mit unserer Sprache, so dass man Alles ihr ins Italienische, Französische übersetzen müsste, zum Singen ist gemeint. Eine Meldung jagt die Andere: unter http://www.open-report.de/artikel/Bartoli+pr%C3%A4sentiert+Cleopatra/120005.html wird verkündet, dass die Netrebko nächstes Jahr eine UA von Rodion Schtschedrin geben wird. Jetzt weiß man immerhin, welche „Stilistik“ sie bevorzugen könnte, schriebe man ihr ein Stück. Immerhin ist die Meldung in einem Umfeld untergebracht, das besonders die Bartoli featured. Dabei gibt es doch Schadensersatz auf die Buchung einer Reise, wenn statt der Netrebko die Bartoli einspringt: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,682341,00.html Dabei dürfte es doch eine Wertsteigerung der Interpretation sein, wenn die Bartoli singt! Bizarre Vorstellungen. Ob der Komponist auch mehr bekommt, wenn für Schtschedrin die Bartoli einspränge? Was passiert, wenn Schtschedrin selbst singen müsste, so wie in jener kolportierten Lohengrin-, Holländer- oder Tannnhäuseraufführung, wo Wagner selbst die weibliche Hauptrolle gab? Einen Eindruck der krächzenden Dirigentenstimme hatte ich anno dazumal mal während einer Salzburger HP, als Cambreling in La Damnation de Faust die Kasarova als Margarete markierte… Also demnächst Lachenmann als Mädchen, Pintscher als Rimbauds Schwester, Reimann als Medea, Eggert als Lunu, Strauch als Mutter? Und Babnik – als er einfach selbst…

  8. @querstand, @all,
    kauft man sich eine Packung Waschmittel, möchte man kein Shampoo in Händen halten. Hier fällt der Begriff Umtauschrecht in den juristischen Diskurs – das hätten diese, im Spiegelartikel genannten Kulturtouristen auch beanspruchen können.
    Und noch besser: Wie könnte man den Fall über den Begriff „Nachbesserung“ diskutieren …

    Alles ist risikobehaftet, insbesondere moderne Kunst, mit all ihren Facetten incl. der Neuen Musik.
    Wie die, bereits gut aufgeschüsselten Mechanismen der Finanzwirtschaft zeigen, lässt sich Risiko externalisieren:
    Klassischerweise geht das, indem private Kosten auf die Allgemeinheit übertragen werden.
    In den Logiken eines Börsendschungels wird aber aus Risiko ein WERT(!)-Papier, das handelbar ist, und über das Wetten abgeschlossen werden können.
    In diesen Kreislauf kann man sich sogar als Komponist einschleifen und sich an den Wetten beteiligen. Das müsste über Mittelsmänner geschehen, da sonst der Verdacht eines Insidergeschäfts im Raum steht.

    Für alle Agenden, die hier zu tätigen sind schlage ich an erster Stelle unseren ehemaligen Staatsoperndirektor Holender vor, und alles wird gut.

    Grüße aus dem Labor

    – wechselstrom –

  9. Liebe Internet-„Gemeinde“,
    Danke für die große Aufmerksamkeit für meine Musik („Sprache des Herzens“, „Musik ist eine globale Sprache“). Da ich Thilemann und andere Kommentare in die Richtung „rechts“ interpretiere, möchte ich klarstellen, dass ich FÜR Menschlichkeit und FÜR Respekt für Menschen bin. Meine politische Position ist „Mitte“ bzw. „totale Mitte“, da bei mir „der Mensch“ im Mittelpunkt steht und bekanntlich auf einer Kugel (=Planet Erde) jeder Punkt auf der Oberfläche der Mittelpunkt der Oberfläche ist, d. h. „menschenzentriert“ = es steht immer der Mensch im Mittelpunkt (= „totale Mitte“).
    Ich muss sagen, dass ich mich durch die intensive und feinsinnige Analyse von Moritz Eggert irgendwie gut verstanden fühle. Er hört gut hin und stellt die richtigen Bezüge her. Vielen Dank dafür! Darmstadt 2012 habe ich leider verpasst, aber vielleicht ist es ja ganz gut mal etwas Abstand von dem Treiben der neuen Musik zu bekommen. Dies schärft die Urteilskraft. Donaueschingen habe ich schon 2010, 2011 und 2012 mitgemacht. 2013 ist in Planung. Tonalität sehe ich als eine Grundkonstante des Menschen, die Proportionen der Tonalität (etwas, wie die „Gravität“ auf Planet Erde) findet sich in menschlichen Proportionen wieder, d. h. Sachen wie „golderner Schnitt“ und Verhältnisse (1:2 , 2:3, 3:4, etc.) sind Dinge, die ein harmonisches Ganzes entstehen lassen. Das ist doch schön!
    Übrigens möchte ich noch betonen, dass alle Religionen menschengemacht sind und auch so zu behandeln bzw. zu diskutieren sind! Musik ist ein Feld für Verstand UND Gefühl und sollte nicht durch „gefühlte Glaubenssätze“ verwirrt werden. Anders gesagt: Bach war Musiker und war sicher nicht immer mit der Kirche einverstanden, daher sollte seine Musik auch nicht von der Kirche vereinnahmt werden, denn es ist Musik und nicht Theologie. Musik ist eine eigene Sprache, die fasziniert und für sich vollständig ist. Musik braucht keine anderen Bereiche, um an Wert zu gewinnen. Musik bereichert andre Felder, ist aber immer eigenständig.
    Wie ich mitbekommen habe, darf „der Wendler“ sich jetzt nicht mehr „der Wendler“ nennen, aber „der Babnik“ bleibt „der Babnik“.
    Vielen Dank für die freundliche Aufmerksamkeit. Alles Gute und bis später Peter
    Es grüßt

    „der Babnik“

  10. Hallo liebe bad-blog-of-musick-Lesende,

    am Wochenende habe ich mir noch einmal den Eintrag von 2011 über Darmstadt 2010 und den Song „Dresden“ angeschaut.

    Mir ist aufgefallen, dass es einmal heißt : „HIN zur Zukunft hin“ , nicht „IHN zur Zukunft hin“, und dann noch “ Die GRENZEN DER Menschlichkeit sind verletzt“ und nicht „Die GANZE Menschlichkeit sind verletzt“. Dies wäre ja auch grammatikalisch sehr zweifelhaft.

    Bitte nicht als „beckmessern“ empfinden. Ich möchte nur hilfreich ergänzen
    und klarstellen.

    Zum Kontrollieren bzw. Nachhören habe ich den youtube-Link beigefügt.

    https://www.youtube.com/watch?v=t4-rGCuUAtg

    Vielen Dank für die kritische und konstruktive Aufmerksamkeit!

    Alles Gute und bis später

    Peter