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In unserem Post “Wo bleibt der deutsche Jazz” über den ZEIT-Online-Artikel zur Deutschen Jazzszene kam kürzlich wieder die Situation des deutschen Jazz zur Sprache. Im genannten Artikel hat unter anderem Felix Falk von Mo’ Blow die fehlende Exportförderung für deutsche Bands beklagt, die es zum Beispiel in skandinavischen Ländern sehr wohl gibt, mit der Folge, dass deutsche Jazzbands einen Wettbewerbsnachteil bei Engagements für Festivals und Clubs haben. Julia Hülsmann hat im nmz-TV-Studio auf der Musikmesse 2011 ins selbe Horn gestoßen:

Über die Bedingungen in der deutschen Jazz- und Popszene im Vergleich zum stark subventionierten Klassikbetrieb hat Jazzzeitungs-Redakteurin Ursula Gaisa auf der Messe mit Julia Hülsmann (Musikerin, Sprecherin Bundeskonferenz Jazz), Peter Ortmann (Deutscher Musikrat, Projektleiter “Jugend jazzt”, Bundeskonferenz Jazz), Udo Dahmen (Pop-Akademie Baden-Württemberg) und Ina Keßler (Initiative Musik) über Themen wie Spielstättenförderung und Exportsubventionierung für deutsche Bands gesprochen.

Das komplette Gespräch im Stream auf nmzMedia


v.l.n.r.: Udo Dahmen, Ina Keßler, Ursula Gaisa, Julia Hülsmann, Peter Ortmann. Foto: nmzMedia

v.l.n.r.: Udo Dahmen, Ina Keßler, Ursula Gaisa, Julia Hülsmann, Peter Ortmann. Foto: nmzMedia


 

Der Preis ist mit 10.000 € dotiert und wird am 12. März 2011 bei einem Festival in der Alten Feuerwache Mannheim vergeben. Aus allen Einsendungen wählt der Veranstalter IG Jazz Rhein-Neckar e.V. mit Hilfe eines Kurators (2011: Bojan Z.) drei Bands aus, die am Festivalwochenende (11./12.3.2011) in der Alten Feuerwache Mannheim mit ca. 45-minütigem Konzertprogramm gegeneinander antreten. Der Preis selbst wird dann vom Publikum mittels Abstimmung vergeben.

Leistungen des Neuen Deutschen Jazzpreises:

- die Gewinnerband erhält den MVV Jazzpreis in Höhe von 10.000.- Euro (per Überweisung)

- zusätzlich erhält ein Musiker (unabhängig vom Bandpreis) den “Maritim-Solistenpreis” in Höhe
von 1.000.- Euro

- die 2. und 3. platzierten Bands erhalten pro Musiker eine Gage in Höhe von 200.- Euro
(brutto) und zusätzlich Erstattung der tatsächlich entstandenen Reisekosten (pro Band
maximal 300.- Euro)

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Der Kurator 2011: Bojan Zulfikarpasic (Bojan Z.) Foto: Zijah Gafic

Kriterien:

- Genre Jazz

- Mehrzahl der Bandmitglieder muss ihren Wohnsitz in Deutschland haben

- Bewerbung: aktuelle CD mit 3 Stücken in der Wettbewerbsbesetzung,
Bandinfo, Pressefoto (gerne digital) & unterschr. Anmeldeforular an:
IG-Jazz Rhein Neckar e.V., Brückenstr. 2, 68167 Mannheim


Anmeldeschluss: 31.10.2010

Weitere Infos unter und Anmeldeformular:
www.neuerdeutscherjazzpreis.de

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