Berliner Musiker sehen die Berliner Jazzförderung, wie sie bisher vom Senat praktiziert wurde, in Gefahr. Das Jazzkollektiv Berlin hat deshalb zur Unterzeichnung einer Online-Petition der freien zeitgenössischen Musikszene Berlins aufgerufen:
Der Aufruf des Jazzkollektivs Berlin
Liebe Freunde der Musik!
Einige von Euch haben es sicher schon mitbekommen:
die Beibehaltung der bisherigen Förderstrukturen des Senat Berlin für Jazz, Neue Musik und Klangkunst sind in Gefahr!
Um den Senat davon zu überzeugen, dass die freie zeitgenössische Musikszene Berlins eine starke Lobby hat und etwaige Änderungen an den Fördersystemen nicht ohne unsere Beteiligung möglich sein dürfen, müssen wir jetzt alle mit einer Stimme sprechen und unsere Meinung kundtun!
Aufgrund der brisanten Situation der Entwicklung der Förderstrukturen der Jazz- und freien zeitgenössischen Musikszene des Senat Berlin haben die Musiker Berlins eine Onlinepetition verfasst mit der wir den Senat dazu aufrufen möchten, die bisherige Form der Musikförderung der freien zeitgenössischen Szene beizubehalten und auszubauen – vor allem aber, diese direkte Künstler- und Projektförderung nicht in die Hände von kommerziell tätigen Unternehmen der Musikwirtschaft zu legen.
Ihr findet die Petition unter folgendem Link:
Onlinepetition zur Situation der Förderprogramme des Senat Berlin
Bitte unterzeichnet diese Petition und leitet den Link an möglichst viele Kollegen, Bekannte und Freunde weiter. Nur wenn wir in kurzer Zeit eine große Masse an Unterschriften für unsere Forderungen vorweisen, können wir uns beim Senat Gehör verschaffen!
Wir danken Euch allen für Euer Engagement und sind uns sicher, wenn wir zusammenstehen und gemeinsam tätig werden, können wir etwas bewegen!
Euer Jazzkollektiv Berlin
weitere Infos:
Eine offene Debatte, in der Argumente für und wider die Petition vorgebracht werden können, findet sich hier.
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